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Freie Wähler RLP: Neues Gesetzt macht Veranstaltern der Fastnacht den Garaus

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Fastnacht, Schwellköpp, Mainz
Fastnacht, Schwellköpp, Mainz

Auf zwei Jahre ohne Veranstaltungen wie wir sie kannten folgt nun der neue §26 Absatz 5 Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (POG), der mit hohen Sicherheitsvorkehrungen vielen Veranstaltern im Vorhinein den Garaus macht. Die neuen Sicherheitsauflagen treiben die Kosten in die Höhe. Wurden im Sommer und Herbst schon zahlreiche Traditionsveranstaltungen abgesagt, trifft es nun die Karnevalsumzüge. Täglich kommen neue Absagen hinzu. Vereine, Kooperationen und Kommunen scheuen vor den hohen Auflagen zurück, deren Umsetzung viel Geld kostet. Absperrzäune, Parkplätze und Straßensicherungen summieren sich für die Veranstalter schnell auf etliche tausend Euro, bei den Umzügen in den großen Karnevalshochburgen muss von einer sechsstelligen Summe ausgegangen werden – vom erhöhten Personalaufwand ganz zu schweigen.

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„Wenn die Landesregierung die Belange der Vereine und die Arbeit der Ehrenamtlichen würdigen würde, dann würden die Gesetze nicht so erlassen“

„Nach vielen traditionellen Sommerveranstaltungen wie etwa den zahlreichen Weinfesten oder Festumzügen laufen wir nun Gefahr, mit den Fastnachtsumzügen ein weiteres Stück unseres Brauchtums zu verlieren. Die Kosten zur Umsetzung der erhöhten Sicherheitsauflagen lassen sich für die Vereine wirtschaftlich einfach nicht mehr erfüllen“, befürchtet Joachim Streit, Vorsitzender der FREIE-WÄHLER-Landtagsfraktion, die diese Problematik mit einer Gesetzesinitiative zuletzt noch in der November-Plenarsitzung zum Thema machte, bei den regierungstragenden Ampel-Fraktionen jedoch auf taube Ohren stieß. „Wie soll unser Vereins- und Kulturleben zukünftig funktionieren und aussehen, wenn solche überhöhten Auflagen erfüllt werden müssen? Wenn die Landesregierung die Belange der Vereine und die Arbeit der Ehrenamtlichen würdigen würde, dann würden die Gesetze nicht so erlassen.“

Hans Mayer, Präsident der Rheinischen Karnevals-Kooperationen (RKK), sieht die neuen Sicherheitsauflagen und damit verbundenen Kosten für Karnevalsumzüge als „einen erneuten Schlag ins Gesicht der vielen ehrenamtlichen Karnevalisten. Mit den teilweise völlig überzogenen Auflagen werden Karneval und Brauchtum mutwillig zerstört. Durch die Bürokratisierung aufgrund des neuen POG des Landes ist man auf dem besten Weg, das langjährige Kulturgut Karneval und das Brauchtum endgültig zu ruinieren. Wo sind eigentlich die Sicherheitskonzepte bei den Silvester-Ausschreitungen in zahlreichen Großstädten gewesen?“

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Traditionelle Feste sind ein wichtiger Teil der Kultur

„Sicherheit und Ordnung müssen zwar umfassend gewährleistet sein, jedoch in eine angemessene Relation zu Organisation und Durchführung gebracht werden, so dass diese nicht faktisch unmöglich werden. Wer kann sich schon als kleiner oder mittelständiger Veranstalter ein teures Sicherheitskonzept, die Einrichtung eines Ordnungsdienstes oder die Beauftragung von Wachpersonen eines gewerblichen Bewacherunternehmens leisten“, fragt Stephan Wefelscheid, der wirtschaftspolitische Sprecher und Parlamentarische Geschäftsführer der FREIE-WÄHLER-Landtagsfraktion.

„Unsere Wein-, Dorffeste, Kirmesveranstaltungen oder auch die Fastnachtsumzüge prägen die regionalen Räume in Rheinland-Pfalz und fördern das Zusammenleben in den Kommunen. Der derzeit gültige §26 Abs. 5 POG erschwert sowohl organisatorisch als auch wirtschaftlich deren Durchführung. Das nun auch größere Städte, Vereine und Kooperationen ihre Fastnachtsumzüge absagen müssen, zeigt das Problem mit den erhöhten Auflagen. Die traditionellen Feste sind aber ein wichtiger Teil unserer Kultur – und diese müssen wir schützen und stützen.“

RKK-Präsident Mayer ergänzt: „Wir brauchen keine Sonntags-Reden, bei welchen die Bedeutung des Ehrenamts betont wird. Wir brauchen wochentags Unterstützung für die ehrenamtlich tätigen Menschen, egal ob beim Karneval, oder in anderen Bereichen.“

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Unfall in Mainz-Hechtsheim – Ford landet auf Straßenbahnschienen

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Am Samstagmorgen (07. Januar 2023) kam es auf der Geschwister-Scholl-Straße zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person, der nachfolgende Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, der Bahnverkehr musste eingestellt werden. BYC-News war vor Ort.

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Mit PKW gegen Strommast gekracht

Gegen kurz vor 10:00 Uhr war ein 26-Jähriger Mainzer auf der Geschwister-Scholl-Straße, kurz nach dem Pariser Tor, in Fahrtrichtung Mainz-Hechtsheim unterwegs. Aus ungeklärter Ursache kam der Fahrer mit seinem silbergrauen Ford Mondeo von der Fahrbahn ab und fuhr ins Gleisbett der Straßenbahn. Anschließend krachte die Limousine gegen einen Mast der Oberleitung der Straßenbahn. Der Ford krachte mit so einer Wucht gegen den Mast, dass die komplette Front der Mittelklasselimousine deformiert wurde und sogar die  Ölwanne des Fahrzeuges aufriss. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien und stand bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte neben seinem verunfallten Fahrzeug. Laut eines Sprechers der Polizei Mainz, waren andere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt. Die Berufsfeuerwehr Mainz stellte den Brandschutz sicher und klemmte die Batterie des Mondeo ab.

Eine verletzte Person ins Krankenhaus transportiert

Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug musste mit dem Kran eines Abschleppwagens aus dem Gleisbett gehoben werden. Der 26-jährige Fahrer wurde durch den Rettungsdienst leichtverletzt in eine Mainzer Klinik transportiert. Der Sachschaden ist aktuell unklar.

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Erdreich stark verschmutzt

Da das Öl aus der Ölwanne des Fahrzeuges vollständig ausgelaufen war, wurde das Erdreich unter dem Fahrzeug mit Öl verschmutzt. Die Feuerwehr unternahm erste Vorkehrungen und truf die oberste Erdschicht mit Schaufeln ab. Im Nachgang müssen womöglich mehrere Kubikmeter des verschmutzten Erdreichs ausgebaggert werden. Das Umweltamt wurde über den Vorfall informiert.

Schienenersatzverkehr eingerichtet

Da durch das Fahrzeug die Straßenbahn in Richtung Hechtsheim mit den Linien 50 und 51 blockiert wurde, wurde von der Mainzer Mobilität kurzerhand ein Schienenersatzverkehr mit einem Bus eingerichtet. Dieser pendelte circa zwei Stunden von der Haltestelle Pariser Tor zur Haltestelle Berliner Straße.

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SPD Mainz verwundert über Aussage von Manuela Matz zum Rosenmontagzug

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Die SPD-Stadtratsfraktion reagiert sehr erstaunt über die neuerliche Aussage der Mainzer Wirtschaftsdezernentin und OB-Kandidatin, demnach sie sich als die zukünftige und alleinige Retterin des Rosenmontagzuges präsentiert. „Anscheinend hat Frau Matz erst jetzt während ihrer Kandidatur realisiert – nachdem sie bereits schon mehrere Jahre als Wirtschafts- und Ordnungsdezernentin im Amt und somit auch für das Thema Rosenmontagszug zuständig ist – dass offensichtlich Handlungsbedarf bei der Finanzierungsfrage besteht“, erklärt die Vorsitzende der Mainzer SPD-Stadtratsfraktion, Jana Schmöller.

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„Unseriöses Wahlkampfgetöse“

„Mich erstaunt umso mehr, warum die zuständige Wirtschaftsdezernentin nicht einfach einen Finanzierungsvorschlag in die Beratungen für den städtischen Doppelhaushalt 2023/24 im September letzten Jahres eingebracht hat“, so Schmöller weiter. „Man könnte das neuerliche Versprechen ja vielleicht einfach als weiteres unseriöses Wahlkampfgetöse oder vielleicht sogar als eine Art Gaglieferant zum Auftakt der Sitzungskampagne abtun, dass ausgerechnet die Dezernentin sich jetzt als Retterin bei einem Problem aufspielt, welches sie schon seit Jahren hätte längst angehen und lösen können.“

Für die SPD-Fraktion ist jedoch der Rosenmontagszug das berühmteste und identitätsstiftende Mainzer Fest mit einer unschätzbaren Werbewirkung, welches außerdem das ehrenamtliche Engagement und den Zusammenhalt stärkt. Daher plädierte die Fraktionsvorsitzende Jana Schmöller für einen durchdachten, aber auch schnellstmöglichen Lösungsansatz, egal ob dieser von der Verwaltung selbst komme und durch den Stadtrat beschlossen werde oder auf Initiative des Stadtrates selbst.

Manuela Matz auf Ihrer Facebook Seite

Als seit vielen Jahren eingefleischte und engagierte #Mainzer Fassenachterin liegt mir der #Rosenmontagsumzug besonders am Herzen. Es ist immer wieder beeindruckend, welch finanziellen Kraftakt der Mainzer Carneval Verein (MCV) leistet. Als zukünftige Oberbürgermeisterin setze ich mich für eine vernünftige Unterstützungshöhe ein und setze mich für eine langjährigen Vereinbarung mit dem MCV für langfristig Planungssicherheit ein. Denn #Mainz ist für seinen Rosenmontagszug über die Stadtgrenzen hinaus berühmt und das soll auch so bleiben.

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Stadt Bad Kreuznach bittet Bürger um Mithilfe

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Hobbylabor Bad Kreuznach
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Philipp Geib, Leiter der Abteilung Tiefbau dazu

„Insbesondere bei Fahrbahndecken, die eine gewisse Nutzungsdauer überschritten haben, ihre Funktion aber noch erfüllten, könnten plötzlich Frostschäden auftreten“, sagt Philipp Geib, Leiter der Abteilung Tiefbau. Frostschäden seien aufgrund plötzlich eintretender Frostperioden mit zusätzlichem Frost beziehungsweise Tauwechseln möglich. „Seien Sie in den Wintermonaten immer aufmerksam, Schäden können aufgrund verschiedener Faktoren kurzfristig auftreten und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Noch ist der Winter nicht vorbei.“

Aktuell ist die Stadt damit beschäftigt, die Schäden zu erfassen und durch den Bauhof sowie externe Firmen beheben zu lassen. Zusätzlich bietet die Verwaltung über die E-Mail tiefbau@bad-kreuznach.de den Bürgerinnen und Bürgern an, Schlaglöcher und Schäden auf Verkehrsflächen zu melden.

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FDP Mainz drängt auf den Ausbau der Autobahn A643

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a643 Mainz ausbau

Nach dem Bericht zum Zustand der Weisenauer Brücke A60 drängen die Freien Demokraten gemeinsam mit ihrem Oberbürgermeisterkandidaten Dr. Marc Engelmann nun umso mehr auf den sechsspurigen Ausbau der A643 vor der Schiersteiner Brücke. Denn wenn die Weisenauer Brücke erst zum Sanierungsfall wird und der Verkehr dann über die Schiersteiner Brücke fließen muss, ist zu befürchten, dass viele Verkehrsteilnehmer dann auch auf die Theodor-Heuss-Brücke ausweichen.

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Der Verkehrsinfarkt in der Mainzer Innenstadt und auch rund um die Anschlussbereiche Gonsenheim und Mombach wäre dann vorprogrammiert

Denn der Verkehr in Richtung Frankfurt und darüber hinaus mit seinen rund 160.000 Fahrzeugen pro Tag wird sich seinen Weg suchen. Wenn nicht um Mainz herum über die Schiersteiner Brücke, dann eben einmal durch die Innenstadt. Die daraus resultierenden Dauerstaus wären in jedem Fall eine deutlich größere Umweltbelastung als die Opferung eines geringen Teils des Naturschutzgebiets am großen Sand.

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Neubau und Sperrung ab Montag in Ginsheim

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Vollsperrung in Ginsheim

Die Kommunale Wohnungsgesellschaft (KWG) beginnt am kommenden Montag, 9. Januar 2023, mit dem Neubau eines Wohngebäudes in der Stegstraße im Stadtteil Ginsheim. Im Zuge dessen muss der an die Baustelle angrenzende Fußweg, der von der Stegstraße zum Birkendämmchen führt, komplett gesperrt werden.

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Mainz erstellt Strategie zur Anpassung an den Klimawandel

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Rathaus Mainz
Rathaus Mainz

Die Folgen des globalen Klimawandels sind auch in Mainz bereits deutlich spür- und messbar. Der Sommer 2022 hat zuletzt eindrücklich gezeigt, dass extreme Wetterereignisse wie Hitzetage und Tropennächte – aber auch Starkregenereignisse – zunehmen. Diese haben Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, das Wohlbefinden der Mainzer sowie  auf Ökosysteme und die Stadtnatur.

Federführend ist das Grün- und Umweltamt der Stadtverwaltung

Neben den fortlaufenden Anstrengungen zum Schutz des Klimas und zur Verringerung der Erderwärmung, sind Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels ebenso unerlässlich. Um die für alle Bereiche der Stadtgesellschaft erforderlichen Maßnahmen zu bündeln und weitere zu entwickeln, wird eine Mainzer Strategie zur Anpassung an den Klimawandel federführend durch das Grün- und Umweltamt der Stadtverwaltung erarbeitet. Zur Unterstützung der Entwicklung der Strategie wurde im vergangenen Jahr ein Förderantrag beim Bundesministerium für Bildung und Forschung gestellt, der nun positiv beschieden wurde. Das Projekt kann damit voraussichtlich im April beginnen.

Grün- und Umweltdezernentin Janina Steinkrüger: „Die Folgen des Klimawandels sind immer deutlicher zu spüren und betreffen die gesamte Gesellschaft. Durch verschiedene Maßnahmen wie die Stärkung der grünen Infrastruktur, Möglichkeiten der öffentlichen Trinkwasserentnahme in der Innenstadt sowie mit der aktuellen Entwicklung eines Hitzeaktionsplans können wir die Auswirkungen abmildern. Mit der Bewilligung des Förderantrags ist nun ein weiterer wichtiger Schritt erreicht, um die Anstrengungen in einem integrierten Konzept zusammenzuführen und zu stärken.“

Aktuell werden kühlende Orte sowie Verhaltenstipps zusammengestellt

Ziel des Konzeptes ist die Identifizierung von besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen sowie von Orten, die stark von Wetterereignissen betroffen sind. Gemeinsam mit Experten und Betroffenen sollen Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel entwickelt und ausgearbeitet werden.

Aktuell werden bereits im Rahmen eines Hitzeaktionsplans kühlende Orte sowie Verhaltenstipps zusammengestellt und im Frühjahr 2023 auf der Homepage der Stadt online geschaltet. Der Hitzeaktionsplan ist ein erster Baustein der Mainzer Strategie zur Anpassung an den Klimawandel.

Vermisste Reiterin in Südhessen – Polizei verzichtete auf Hilfe von Bürgern

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Polizei Mainz
Polizei

Nach den Einsatzmaßnahmen in Zusammenhang mit der Suche nach einer vermissten Reiterin im Modautal am frühen Freitagmorgen (6. Januar 2023) haben sich besorgte Bürger an die Polizei gewandt, die die Suchmaßnahmen gerne aktiv unterstützt hätten. Die Einsatzleitung des Polizeipräsidiums Südhessen hatte bewusst auf den Einsatz von zahlreichen Freiwilligen verzichtet.

Zum besseren Verständnis erklärt die Polizei ihre Maßnahmen:

„Wir können die Sorgen und Fragen der Bürgerinnen und Bürger gut nachvollziehen. Auch wir bedauern diesen tragischen Unfall sehr. Bis zuletzt hatten wir alle gehofft, die junge Reiterin zu finden und ihr noch helfen zu können. Auch für die Einsatzkräfte stellt ein solcher Ausgang einer Vermisstensuche eine nicht alltägliche und sehr belastende Situation dar“, so die Polizei.

Weiter heißt es: „Nach dem Eingang der Vermisstenmeldung hat die Polizei umgehend Maßnahmen zur Ortung der Reiterin initiiert und umfangreiche Suchmaßnahmen gestartet. Diese wurden in der Folge durch die Freiwilligen Feuerwehren sowie eine Rettungshundestaffel mit Fährtensuchhunden für vermisste Menschen unterstützt. Dem Einsatz des Polizeihubschraubers kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Mit Hilfe von einer Wärmebildkamera können gerade in den Abend- und Nachtstunden große Bereiche abgesucht werden. Durch eine Handyortung konnten wir den Suchbereich eingrenzen und dort gezielt suchen. Mit Hilfe des Hubschraubers konnte in diesem Bereich das Pferd der Reiterin gefunden werden. Wie sich herausstellte, befand sich das Handy am Sattel und leider nicht bei der Reiterin.“

Im Zuge der Suchmaßnahmen war in diesem sehr unwegsamen Gelände parallel zu weiteren Einsatzkräften im Wald weiterhin der Polizeihubschrauber eingesetzt.

Koordiniertes Vorgehen bei Vermisstensuche unerlässlich

Für den Erfolg der Suchaktion seien koordinierte, aufeinander abgestimmte Maßnahmen zwischen den verschiedenen Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr, den Fährtensuchhunden für vermisste Menschen, dem Einsatz einer Drohne mit Wärmebildkamera und des Polizeihubschraubers unerlässlich gewesen. Insbesondere der Einsatz der Wärmebildkameras erfordere ein koordiniertes und abgestimmtes Vorgehen, da die Piloten sonst unzählige Wärmequellen, und hierzu zählt jede Person, die in diesem Waldbereich unterwegs ist, ausfindig gemacht hätten. Eine Unterscheidung zwischen der Vermissten und den Suchenden wäre nicht mehr möglich gewesen und hätte wiederum Einsatzkräfte gebunden und zur Verzögerungen der eigentlichen Suche geführt.

Parallel zu den Suchmaßnahmen im Wald, hatte die Polizei mit Hilfe des aufgefundenen Handys bereits weitere Maßnahmen getroffen, um die Strecke, die die Reiterin zurückgelegt hatte, nachzuverfolgen. In diesem Zusammenhang konnten ebenfalls gute Anhaltspunkte erlangt werden, wo sich die Reiterin befinden könnte. Im Rahmen der gezielten Absuche wurde sie dort letztlich gefunden.

„Auch wenn sich viele Freiwillige gerne aktiv an der Suche beteiligt hätten, so haben die Bürgerinnen und Bürger uns durch Ihr Verhalten und Ihre Einsatzbereitschaft sehr unterstützt. Dafür sind wir allen Bürgerinnen und Bürgern sehr dankbar! Das Polizeipräsidium Südhessen bedankt sich in diesem Zusammenhang bei allen beteiligten Einsatzkräften, die die Suchaktion unterstützt haben“, schreibt die Polizei abschließend.

Raubüberfall auf Taxifahrer in Kelsterbach

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Symbolbild Polizei
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Nicht weit gekommen ist ein 36 Jahre alter Mann, nachdem er am Donnerstagmorgen (5. Januar 2023) einen Taxifahrer in Kelsterbach überfallen hatte. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter im Rahmen einer Fahndung ausfindig machen.

Verdacht auf Drogen- und Alkoholeinfluss beim Täter

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte er den 71-jährigen Fahrer von der Konstablerwache in Frankfurt über Umwege in die Walldorfer Straße nach Kelsterbach gelotst. Als das Fahrzeug dort um kurz nach 9:00 Uhr stoppte, soll der 36-Jährige den Chauffeur angegriffen und bedroht haben sowie anschließend mit einem dem Fahrer entrissenen leeren Brustbeutel in Richtung Bahnhof geflüchtet sein.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung der Polizei wurde der Verdächtige kurz darauf im Bereich des Bahndammes festgenommen. Weil der Verdacht auf Drogen- und Alkoholeinfluss bestand, musste sich der Festgenommene einer Blutentnahme unterziehen. Der entwendete Brustbeutel wurde später von einer Passantin unter einem Auto in der Kolpingstraße aufgefunden und bei der Polizei abgegeben.

Der 36-Jährige wurde am Freitag (6. Januar 2023) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der gegen ihn die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des Raubes erließ. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Einbrecher in Ginsheim-Gustavsburg unterwegs – Kriminalpolizei bittet um Hinweise

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Einbrecher Terrasse
Einbrecher

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (6. Januar 2023) kamen Kriminelle gegen 1.00 Uhr das Gelände eines Bau- und Wertstoffhofes „Außerhalb des Ortes“ in Ginsheim-Gustavsburg heimgesucht. Dort sind sie gewaltsam in zwei dortige Container eingebrochen. Die ungebetenen Besucher haben anschließend darin befindliche Schneidemaschinen sowie Metallschrott gestohlen. Sie flüchteten unerkannt mit ihrer Beute vom Tatort. Wer hierzu Hinweise geben kann, wendet sich bitte unter der Rufnummer 06142/6960 an die Kriminalpolizei in Rüsselsheim.

Neuer Termin für die Rekonstruktion des tödlichen Unfalls in Wiesbaden

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Unfall8 scaled
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Nachdem die Mitte Dezember geplante Ereignisrekonstruktion im Rahmen der Ermittlungen wegen Mordes nach einem tödlichen Verkehrsunfall in Wiesbaden aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht stattfinden konnte, steht nun der neue Termin fest.

Die Rekonstruktion wird am Donnerstag (12. Januar 2023) in den Abendstunden ab etwa 20.30 Uhr erfolgen

Diese soll das Sichtfeld der Unfallbeteiligten vor dem Zusammenstoß unter vergleichbaren Bedingungen dokumentieren. Dies soll zum einen im fließenden Verkehr und zum anderen ohne „Begleitverkehr“ erfolgen. Zur Durchführung der Maßnahme ist es erforderlich, den Gustav-Stresemann-Ring stadtauswärts unmittelbar hinter dem Kreuzungsbereich Friedrich-Ebert-Allee/ Salzbachstraße bis zum Kreuzungsbereich Wittelsbachstraße sowie alle Zufahrten auf den Gustav-Stresemann-Ring für den Straßenverkehr zu sperren. Diese temporären Sperrungen sind notwendig, um den Fahrweg bzw. die Sichtverhältnisse des Beschuldigten ohne „Begleitverkehr“ zu dokumentieren.

Die Nachstellung im fließenden Verkehr bedarf keiner Sperrungen. Während der Maßnahme wird auch eine Drohne für Übersichtsaufnahmen im Einsatz sein. Durch die Straßensperrung ist mit Einschränkungen im abendlichen Straßenverkehr zu rechnen. Die Einschränkungen werden so gering wie möglich gehalten.

Sirenenprobe in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden

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Sirenenalarm Symbolbild
Sirenenalarm Symbolbild

Um die Funktionsfähigkeit der stadtweit vorhandenen Sirenenanlagen zu prüfen, führt die Berufsfeuerwehr Wiesbaden viermal im Jahr eine Sirenenprobe durch. Die nächste Probe findet am Dienstag, 10. Januar, 19 Uhr, im gesamten Stadtgebiet der Landeshauptstadt Wiesbaden statt.

Die Stadt Wiesbaden informiert

Alle in Wiesbaden vorhandenen Sirenen werden aktuell digitalisiert (Alarmierungsweg) und in diesem Zusammenhang werden auch Sirenen erneuert beziehungsweise neue Sirenen errichtet. Grundlage hierfür sind aktualisierte Beschallungspläne sowie die aktuelle sowie zukünftige Bebauung der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Um weiterhin sicherzustellen das Sirenenwarnsignale in allen Bereichen der Stadt Wiesbaden durch die Bürgerinnen und Bürger klar und deutlich gehört werden, ist es erforderlich regelmäßig Sirenenproben durchzuführen.

Bei der Sirenenprobe wird ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zur Warnung der Bevölkerung und anschließend ein Dauerton von einer Minute zur Entwarnung abgespielt. Zusätzlich werden über das Modulare Warnsystem MoWaS die Warnapps (zum Beispiel NINA, Katwarn, hessenWarn) angesteuert und im Stadtgebiet über die digitalen Anzeigetafeln die Probealarmierung durchgeführt.

Folgende Verhaltensregeln sollten vor allem beim Signal „Warnung der Bevölkerung“ eingehalten werden. Diese sind einheitlich durch das Bundesministerium des Innern geregelt und gelten auch in Wiesbaden:

  • Sofort Türen und Fenster schließen
  • Aufenthalt im Freien vermeiden
  • Radio einschalten und auf Durchsagen achten
  • Aktuelle Meldungen der Feuerwehr beachten, auch unter www.feuerwehr-wiesbaden.de
  • Nachbarn verständigen
  • Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten.

Eine Rückmeldung der Bevölkerung ist bei dieser Sirenenprobe nicht notwendig, sie ist eine reine Sensibilisierungsmaßnahme. Die Sirenen werden bei dieser Probe von den Freiwilligen Feuerwehren besetzt, die anschließend der Unteren Katastrophenschutzbehörde Rückmeldung über die Funktionstüchtigkeit geben.

Die nächste Sirenenprobe findet am Samstag, 1. April, 12 Uhr, statt.

Vielfältige Konzerte 2023 im Kreis Bad Kreuznach

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Sinfonieorchester Rhein Main Ensemble Maximilian Ruf scaled
Sinfonieorchester Rhein Main Ensemble Maximilian Ruf scaled

Der Name „Konzertvielfalt ganz Nahe“ steht in Bad Kreuznach und Umgebung für besondere Konzerte und Festivals. Der neue Flyer „Konzertvielfalt ganz Nahe 2023“ ist nun erschienen und listet an die 30 Konzerte mit namhaften Künstlerinnen und Künstlern auf.

Unterschiedlichste Konzerte mit regionalen sowie internationalen Künstlern

„Es ist mir eine Freude, Ihnen erstmals das großartige Angebot der „Konzertvielfalt ganz Nahe‘ vorstellen zu dürfen. Unterschiedlichste Konzerte mit regionalen sowie internationalen Künstlerinnen und Künstlern werden Sie 2023 erfreuen“, sagt Emanuel Letz. Der Oberbürgermeister dankt allen Musizierenden und allen, die tatkräftig an der Organisation dieser Konzertvielfalt beteiligt sind.

Sechs Glanzlichter stechen wieder aus der Konzertreihe hervor. Den Anfang macht das Sinfonieorchester Rhein-Main schon jetzt am Sonntag, 8. Januar, Kursaal Parkhotel. Schwungvoll im Dreivierteltakt leitet es zu Klängen von Johann Strauß Vater und Sohn und weiteren weltbekannten musikalischen Leckerbissen ins neue Jahr ein.

Zum Frühjahrsbeginn im März wird das Orchesterkonzert des Volksbildungswerks Meisenheim mit Werken von Haydn und Mozart die Konzertvielfalt bereichern. Auch die gelungene Kooperation der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Kreuznach mit dem CIS-Chor Bad Sobernheim, die Anfang April an zwei Spielorten Carl Grauns Passionsmusik „Der Tod Jesu“ aufführen, lässt für die Zukunft einiges erwarten.

Im Juni können die Konzertbesucher die Transformation der Jahreszeiten in Musik erleben

Mit der Aufführung des gleichnamigen Haydn-Oratoriums verspricht der Konzertgesellschaft Bad Kreuznach dies in mitreißender Form zu gelingen.

Ein weiteres Glanzlicht setzt Kreuznach Klassik im September mit einem Kammerkonzert. Echo-Klassik-Preisträger Sergei Nakariakov an der Trompete und Maria Meerovitch am Klavier werden die Gäste im Haus des Gastes durch ihr außergewöhnliches Talent begeistern.

Den orchestralen Höhepunkt erwartet die Musikliebhaber Ende Oktober mit dem Besuch des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums in der Pauluskirche. Die Nachwuchstalente werden unter der Leitung Bruno Weils, der nach 47 Jahren wieder ans Pult „seines“ Orchesters zurückkehrt, mit jugendlicher Spielfreude ihr breitgefächertes Repertoire vorstellen.

Veranstaltet wird die Konzertreihe von der Stadt Bad Kreuznach, Kreuznach Klassik, der Konzertgesellschaft Bad Kreuznach, der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Kreuznach, dem Volksbildungswerk Meisenheim, dem Sinfonieorchester Rhein-Main mit Unterstützung der Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH (GuT).

Termine „Glanzlichter“

  • Sinfonieorchester Rhein-Main, „Neujahr im Dreiviertel-Takt“, Sonntag, 8. Januar, 18 Uhr, Kursaal Parkhotel Bad Kreuznach
  • Volksbildungswerk Meisenheim, Orchesterkonzert, Sonntag, 19. März, 17 Uhr, Paul-Schneider-Gymnasium Meisenheim
  • Evangelische Kirchengemeinde Bad Kreuznach und CIS-Chor Bad Sobernheim, Samstag, 1. April, 19 Uhr, Pauluskirche Bad Kreuznach und Sonntag, 2. April, 17 Uhr, St. Matthiaskirche Bad Sobernheim
  • Konzertgesellschaft Bad Kreuznach, Oratorium für Soli, Chor und Orchester, Sonntag, 18. Juni, 17 Uhr, Pauluskirche Bad Kreuznach
  • Kreuznach Klassik, Sergei Nakariakov, Trompete, und Maria Meerovitch, Klavier, Sonntag, 24. September, 18 Uhr, Haus der Gastes Bad Kreuznach
  • Stadt Bad Kreuznach, Orchesterkonzert Landesjugendorchester, Freitag, 27. Oktober, 19 Uhr, Pauluskirche Bad Kreuznach

Programmauslage und Kartenvorverkauf

Der Flyer „Konzertvielfalt ganz Nahe 2023“ liegt im Stadthaus (Hochstraße 48), in der Tourist-Information im Haus des Gastes (Kurhausstraße 22) beim städtischen Kulturamt (Wilhelmstraße 7-11) und bei den Veranstaltern aus. Der Kartenverkauf findet entsprechend den Angaben im Flyer statt.

Innenminister Michael Ebling zum Austausch in Alzey vor Ort

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Michael Ebling
Michael Ebling

Innenminister Michael Ebling hat sich in Alzey (Landkreis Alzey-Worms) mit Bürgermeister Steffen Jung über verschiedene Maßnahmen ausgetauscht, die durch Fördermittel des Landes mitfinanziert wurden. Neben dem Baubetriebshof, für den die Stadt erst im Dezember des vergangenen Jahres eine Förderung aus dem Investitionsstock über 1,4 Millionen Euro erhalten hatte, informierte sich der Minister auch zum Neubau des Feuerwehrhauses. Für den Neubau hatte das Land 1,7 Millionen Euro bereitgestellt.

„Feuerwehren verdienen höchsten Respekt“

„Unsere Feuerwehren leisten unverzichtbare Arbeit für unser aller Wohlergehen und Sicherheit. Dafür verdienen sie unseren höchsten Respekt. Angriffe auf Einsatzkräfte, wie wir sie zuletzt in Teilen Deutschlands an Silvester erleben musste, sind so ziemlich das allerletzte und müssen mit der vollen Härte des Gesetzes geahndet werden. Ich freue mich über den direkten Austausch heute in Alzey und es ist mir ein Anliegen, dass unsere Feuerwehren gut und modern ausgestattet sind. Das gilt nicht nur für die Werkzeuge und die Fahrzeuge, sondern insbesondere auch für die Feuerwehrhäuser. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der unverzichtbaren Arbeit unserer Feuerwehren im ganzen Land“, sagte Innenminister Michael Ebling anlässlich seines Besuches.

Für das Jahr 2022 hatte das Land den Feuerwehren einen Bewilligungsrahmen von 9,87 Millionen Euro für kommunale Bau- und Beschaffungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Landesweit sollen aus diesem Budget 22 Neu-, Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen an Feuerwehrhäusern sowie 53 Beschaffungen von Feuerwehreinsatzfahrzeugen gefördert werden.

Im Zuge der Neuausrichtung des Katastrophenschutzes stellt das Land weitere zwei Millionen Euro in einem Sonderförderprogramm zur Verfügung. Mit dem Programm sollen die Kommunen finanziell dabei unterstützt werden, geländegängige und watfähige Fahrzeuge für die Feuerwehren zu beschaffen. Insgesamt sollen in Rheinland-Pfalz 35 solcher Fahrzeuge so mitfinanziert werden.

Dr. Joe Weingarten fordert harte Konsequenzen nach Silvesterkrawallen

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Eine konsequente Bestrafung der Täter, die im Rahmen der Berliner Silvesterkrawalle Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungsdienstmitarbeiter angegriffen haben, fordert der SPD-Bundestagsabgeordnete Joe Weingarten: „Es darf hier nicht bei symbolischen Diskussionen bleiben. Die Täter müssen ermittelt und bestraft werden.“

Weingarten ist entsetzt über die massiven Angriffe

„Das ist leider kein Berliner Phänomen. Wir beobachten zunehmend körperliche Angriffe und Gewalt gegenüber Rettungsdiensten im Einsatz.“ Der SPD-Bundestagsabgeordnete setzt sich für ein konsequentes Vorgehen ein: „Es geht nicht um Böllerverbote, sondern darum, Straftäter, die gezielt mit Böllern und Raketen Menschen angreifen, dingfest zu machen.“

Der Wahlkreisabgeordnete für das Naheland zeigt sich auch offen für eine Überwachung öffentlicher Räume in diesem Zusammenhang: „Wenn Überwachungskameras in Fahrzeugen oder auf öffentlichen Plätzen hier zur leichteren Identifizierung der Täter führen, unterstütze ich das ausdrücklich. Öffentliche Sicherheit darf nicht an falsch verstandenem Datenschutz scheitern.“

Weingarten warnt zugleich davor, die Debatte auf Integrationsfragen zu reduzieren

„Auch wenn ein Teil der Straftäter aus Migrantenfamilien kommen, geht der Respekt vor öffentlichen Institutionen insgesamt zurück. Die, die Rettungssanitäter im Einsatz angreifen, kommen aus vielen Teilen unserer Gesellschaft.“ Hier könnten nur harte Sanktionen, bis hin zu Haftstrafen, abschreckend wirken: „Wer Sanitäter im Einsatz angreift, gehört in Gefängnis.“

Neben dem persönlichen Schaden für die Betroffenen und den materiellen Schäden für die Gesellschaft sieht Weingarten sonst auch das Bild der Bundesrepublik nach außen beschädigt: „Es ist völlig unglaubwürdig, einerseits von wertegeleiteter Außenpolitik zu sprechen und deutsche Verhaltensmaßregeln weltweit zu empfehlen, anderseits Zweifel daran zu wecken, ob unser Staat Recht und Ordnung jederzeit garantieren kann“, so Weingarten abschließend.