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Finanzielle Förderung für Sportvereine in Mainz

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Fußball, Sport, Stadion
Fußball, Sport, Stadion

Immer wieder wurde der Stadtsportverband Mainz (SSV) von seinen Mitgliedsvereinen gefragt, ob eine finanzielle Förderung seiner Mitgliedsvereine möglich ist. Da sich der SSV nur durch geringe Mitgliedsbeiträge finanziert, war eine finanzielle Förderung bisher nicht möglich. Der SSV hat aber die Wünsche der Vereine aufgenommen und in den letzten Jahren die Voraussetzungen für eine finanzielle Förderung geschaffen.

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Auch in diesem Jahr werden wieder rund 3000 Euro ausgegeben werden können

So hat man in Zusammenarbeit mit den Vereinen die Marke „Sportstadt Mainz“ sowie ein umfangreiches Sponsorenkonzept „Partner des Mainzer Sports“ entwickelt und öffentlich gemacht. Die daraus gewonnenen Mittel werden in diesem Jahr das zweite Mal für Projekte der Vereine ausgegeben. Auch in diesem Jahr werden wieder rund 3000 Euro ausgegeben werden können.

Vereine können sich über die Homepage des Stadtsportverbandes mit Projekten für diese Gelder bewerben. Bis zum 31.3. steht das Anmeldeformular online zur Verfügung. Vom 1.4. bis zum 1.6. entscheidet der Vorstand des SSV über die Förderung der Vereine und deren Höhe.

Zu beachten sind die Voraussetzungen für die Förderung wie zum Beispiel die Beteiligung der Vereine bei Veranstaltungen und Aktionen des SSV. Nähere Informationen auf der Homepage oder direkt unter kontakt@stadtsportverband-mainz.de

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Mehrmonatige Bauarbeiten an der Mainbrücke zwischen Kostheim und Gustavsburg

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Ginsheim Gustavsburg 15
Ginsheim Gustavsburg 15

Im Zusammenhang mit der anstehenden Sanierung der Mainbrücke zwischen Mainz-Kostheim und Ginsheim-Gustavsburg müssen die an der Brücke vorhandenen Versorgungsleitungen im Vorfeld der Brückenarbeiten umverlegt werden.

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Arbeiten beginnen Mitte Januar

Aus diesem Grund baut die Mainzer Netze GmbH eine neue Wasserleitung von Gustavsburg nach Kostheim. Die Arbeiten werden Mitte Januar starten und voraussichtlich Ende Mai abgeschlossen werden.

Der Durchgangsverkehr über die Brücke ist davon nicht betroffen, da die neue Wasserleitung im Horizontalspülbohrverfahren unter dem Main errichtet wird. Die notwendigen Eingriffe in den Anwohnerverkehr sind mit den zuständigen Straßenverkehrsbehörden abgestimmt und werden entsprechend ausgeschildert. Für nicht vermeidbare Behinderungen bittet die Mainzer Netze GmbH um Verständnis.

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Umbau und neue Besitzer bei Olli’s Snackbox in Nieder-Olm

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Der Imbissstand „Olli’s Snackbox“ in Nieder-Olm ist auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Seit September 2022 stand die Hütte jedoch leer, doch nun kommt mit Vanessa und Marcel Weinheimer neues Leben in den Imbissstand. BYC-News war vor Ort und sprach mit den beiden neuen Inhabern über ihre Pläne.

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Die beiden Gastronomen wollen den alten Geist bewahren – und frischen Wind rein bringen

Die Beiden sind bereits seit über 12 Jahren in der Gastronomie tätig und bringen viel Erfahrung mit. „Wir haben Olli’s Snackbox zwischen den Jahren ganz spontan gekauft. Vor einigen Jahren hatten wir schon mal Interesse an dem Imbiss, waren damals aber zu spät dran. Ende letzten Jahres haben wir ein neues Projekt für uns beide gesucht und sind im Internet zufällig auf die Snackbox gestoßen, die zum Verkauf stand. Da haben wir natürlich direkt zugeschlagen“, berichtet Vanessa Weinheimer.

„Olli’s Snackbox ist sehr bekannt und beliebt gewesen. Den Geist von Olli wollen wir hier natürlich bewahren, aber wir werden auch frischen Wind rein bringen“, erklärt Vanessa Weinheimer, während ihr Mann die bei den Kunden bekannte gelbe und rote Farbe im Außenbereich auffrischt und der Fassade einen kräftigen neuen Anstrich verpasst. Neben den Renovierungsarbeiten dürfen die Kunden sich auch auf eine neue und moderne Einrichtung freuen. Auch die Büsche rund um den Imbiss werden zurück geschnitten und in Form gebracht. „Wir möchten, dass sich unsere Kunden hier wohl fühlen und natürlich gehört dazu auch ein ordentliches Drumherum“, so Weinheimer.

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Einige Dinge werden sich auf der Speisekarte ändern

Die Karte des Vorbesitzers wurde im Großen und Ganzen übernommen. Ein paar Kleinigkeiten haben die beiden aber dennoch geändert: Die beliebten Burger wird es künftig in mehreren Variationen geben. Statt nur 230 Gramm Burger bieten Vanessa und Marcel Weinheimer zur Auswahl 100 und 200 Gramm Pattys an. Alle Burger, die im Imbiss angeboten werden, gibt es künftig auch in der vegetarischen Variante mit Gemüse-Pattys sowie als Chickenburger. Ebenfalls neu auf der Karte zu finden ist eine Käsewurst.

Neben der Standardkarte soll es in Zukunft auch wöchentlich wechselnde Karten geben, um den Kundinnen und Kunden mehr Vielfalt anbieten zu können.

Dennoch werden die Speisen in Zukunft etwas anders schmecken, denn die Gastronomen werden auf ihren Metzger, mit dem sie bereits seit 12 Jahren zusammenarbeiten, zurückgreifen. „Wir haben schon oft Wurst von anderen Metzgern probiert, haben aber immer wieder festgestellt, dass für uns geschmacklich keiner besser ist“, so Weinheimer.

Der Name ändert sich nur geringfügig – aus ‚Olli’s Snackbox“ wird ab dem 16. Januar, dem Tag der Eröffnung, die „Snackbox“. Für die Weinheimers ist die Snackbox ein standhafter Imbiss, der auf lange Zeit geführt werden soll und mit dem auch das Potential zur Erweiterung einhergeht.

Die Snackbox in der Straße „Am Neuberg 7“ in Nieder-Olm wird am 16. Januar 2023 neu eröffnet. Der Imbiss ist ab dann montags bis freitags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Samstags, sonntags und an Feiertagen bleibt der Imbiss geschlossen. 

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Finanzierung für Modellprojekt an der Uniklinik Mainz verlängert

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Uniklinik Mainz
Uniklinik Mainz

Die Arbeit der Allgemeinen Medizinischen Praxis am Campus der Universitätsmedizin Mainz, kurz APC, wird um mindestens zwei weitere Jahre verlängert. Das renommierte Mainzer Modellprojekt, das von Landesverbänden der Krankenkassen sowie vom Verband der Ersatzkassen in Rheinland-Pfalz bezahlt wird, ist bis zum 31. Dezember 2024 durchfinanziert. Nach dem Start im Mai 2019 begeht die APC in diesem Jahr nun ihren vierten Geburtstag.

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Stationäre und ambulante Notfallversorgung können noch besser miteinander verzahnt werden

„Wir freuen uns sehr über diese schöne Nachricht“, sagt Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. „Durch die jetzt existierende Planungssicherheit können die stationäre und die ambulante Notfallversorgung noch besser miteinander verzahnt werden.“ Somit wird die Notaufnahme der Universitätsmedizin Mainz entlastet, Wartezeiten für Patient:innen werden reduziert.

Das Modellprojekt APC hat die Akutversorgung an der Universitätsmedizin Mainz klar gestärkt. Es hat viel Positives bewirkt, da es dazu beitrug, dass ein Teil der Patient:innen, die in der Notaufnahme der UM Mainz vorstellig wurden und nicht zwingend in der Notaufnahme behandelt werden mussten, dennoch sofort medizinisch versorgt wurden. „Das trug in erheblichem Maße zur Patientenzufriedenheit bei“, so Professor Pfeiffer. Er resümiert: „Das positive Feedback von Patienten, Ärzten und Pflegekräften, das wir zur Arbeit der APC erhalten haben, zeigt: Die APC hat offenbar einen gordischen Knoten zerschlagen.“

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Einbrecher treiben ihr Unwesen in Trebur-Geinsheim

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Symbolbild Einbruch | Foto: Polizei RLP

Am Freitagabend (6. Januar 2023), in der Zeit zwischen 18.30 und 19.30 Uhr, machten sich Einbrecher an einer Wohnung in der Schulstraße in Trebur-Geinsheim zu schaffen. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

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Täter flüchteten mit Beute

Die bislang unbekannten Täter drangen durch ein Fenster ein und entwendeten anschließend aus den Räumlichkeiten unter anderem Schmuck, zwei Paar Turnschuhe und einen Rucksack. Sie entkamen unerkannt.

Hinweise zu den Dieben oder zum Verbleib der Gegenstände werden vom zuständigen Kommissariat 21/22 in Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142/6960 entgegengenommen.

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16-Jähriger Motorradfahrer stirbt bei tragischem Verkehrsunfall

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Am Samstagnachmittag (7. Januar 2023) kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße L3372 in Flieden (Osthessen). Ein 16 Jahre alter Jugendlicher erlitt bei dem Unfall tödliche Verletzungen.

Der junge Mann aus der Großgemeinde Kalbach kam nach Angaben der Polizei offenbar ohne Fremdeinwirkung mit seiner Maschine zu Fall. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Fulda wurde ein Gutachter mit der Rekonstruktion der Geschehnisse beauftragt. Die L3372 war für rund 24 Stunden voll gesperrt.

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Partnersuche online – wie die richtige Partnerbörse auswählen?

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Immer mehr Menschen entscheiden sich für die Partnersuche online. Wartet die Liebe Ihres Lebens nur wenige Klicks entfernt? Ja, dieser Traum wird jedes Jahr für tausende Paare Realität. Im Idealfall helfen Ihnen Single- und Partnerbörsen, das perfekte Match zu finden und bahnen den Weg zum Liebesglück. Mit diesen Tipps finden Sie die richtige Partnerbörse.

Zielgruppe beachten

Das Online-Angebot an Partnerbörsen ist riesig, sodass ein Neuling leicht verzweifeln kann. Doch beim genauen Hinsehen entdecken Sie, dass sich die Online-Partnervermittlungen an unterschiedliche Zielgruppen richten.

Die klassischen Partnerbörsen sind für Singles mit einem Wunsch nach einer festen Beziehung da. Diese Online-Plattformen unterbreiten Ihnen Kontaktvorschläge von anderen Singles ebenfalls mit einem klaren Beziehungswunsch.

Eine solche Vermittlung ist für Sie richtig, wenn Sie nach einer festen Beziehung mit dem Ziel Familiengründung suchen. In der Regel ist die Anmeldung mit Profilerstellung bei einer Partnerbörse gratis, doch für weitere Leistungen fallen Abogebühren an.

Bei Singlebörsen gehen Sie aktiv auf die Suche nach möglichen Partnern mit dem Ziel, ein bisschen zu flirten und neue Menschen kennenzulernen, ohne sich dauerhaft zu binden. Es kann sein, dass Sie Ihr Liebesglück auf einer Singlebörse finden, doch zunächst geht es bei der Suche eher ungezwungen zu. Singlebörsen sind häufig kostenlos oder die monatlichen Kosten fallen nicht allzu hoch aus.

Darüber hinaus gibt es Online-Vermittlungen, bei denen nach Partnern für einen One-Night-Stand oder sogar nach sogenannten Sugar-Daddys gesucht wird. Einige Portale spezialisieren sich explizit auf homosexuelle Partnervermittlung.

Leistungsumfang prüfen

Sie möchten schließlich bei Ihrer Partnersuche Erfolg haben, und genau dabei soll Ihnen eine Partnerbörse helfen. Es lohnt sich also, die Leistungen des Online-Portals genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine solide Partnervermittlung schlägt Ihnen die potenziellen Kandidaten aktiv vor. Den Matching-Algorithmus halten die Börsen meist streng geheim, jedenfalls wird eine Menge Kriterien dabei berücksichtigt. Aus diesem Grund ist es übrigens sinnvoll, das eigene Profil möglichst präzise und vollständig auszufüllen.

Weiterhin ermöglicht Ihnen eine gute Partnerbörse, selbst auf die Suche nach Matches zu gehen. Dazu stellen die Portale fein getunte Filter zur Verfügung. So soll die Suche anhand von zahlreichen Parametern wie Geschlecht, Alter, Vorlieben und Gewohnheiten, Vorstellungen von dem zukünftigen Partner und selbstverständlich die räumliche Entfernung zu Ihnen möglich sein.

Auf Zahlungsmodalitäten achten

Online-Partnersuche kostet Geld, denn von den Werbeeinnahmen können die allermeisten Partnerbörsen nicht leben. Zahlreiche Single- und Dating-Börsen lassen sich ihre Dienstleistungen ebenfalls bezahlen, obwohl diese Portale im Vergleich zu klassischen Partnerbörsen günstiger sind.

Das beliebteste und auch für Sie als Kunde vorteilhafte Modell ist ein monatliches Abonnement mit einer kostenlosen Testphase. Gut zu wissen: Seit März 2022 sind Ihre Rechte als Nutzer gestärkt – die Verträge dürfen eine Kündigungsfrist von höchstens einem Monat haben. Sie müssen außerdem nicht befürchten, dass sich Ihr Abo bei der Partnervermittlung um ein oder gar mehrere Jahre automatisch verlängert und sich zu einer Kostenfalle entwickelt.

Nicht wenige Partnerbörsen haben kostenfreie Angebote, wie Basic-Accounts und ähnliches auf Lager. Damit können Sie in die Partnersuche mit einem Gratis-Account einsteigen, jedoch bleiben Ihre Möglichkeiten stark begrenzt.

Nicht lange fackeln, Treffen vereinbaren

Sie haben sich bei der Partnerbörse angemeldet, die ersten Kontaktvorschläge trudeln ein. Sie sind auch selbst auf die Suche gegangen und haben den einen oder anderen Kandidaten entdeckt. Jetzt gilt es, in sich zu gehen und zu entscheiden, wer in die engere Wahl kommt.

Darauf folgt die erste Kontaktaufnahme, Nachrichten werden ausgetauscht. Wenn Sie einen Eindruck haben, dass es zwischen Ihnen und dem möglichen Partner funken könnte, vereinbaren Sie zügig ein Treffen an einem neutralen Ort.

Letztlich lässt es sich nur bei einer persönlichen Begegnung feststellen, ob die Chemie wirklich stimmt. Außerdem vermeiden Sie durch ein Date, dass Sie nur von einem von der Partnerbörse bezahlten Moderator im Chat bei Laune gehalten werden.

Es gilt also mutig zu sein, einige Enttäuschungen in Kauf zu nehmen und auf keinen Fall die Hoffnung aufzugeben.

Die günstigsten Fortbewegungsmittel – so kann gespart werden

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Die Fortbewegung ist ein wichtiger Teil unseres täglichen Lebens und oft kommen wir nicht umhin, auf öffentliche Verkehrsmittel oder den eigenen Pkw zurückzugreifen. Doch manche dieser Optionen können schnell teuer werden und ein großer Posten in unserem Haushaltsbudget sein. Im Folgenden wird aufgezeigt, wie auf günstigere Fortbewegungsmittel umgestiegen werden kann und so bares Geld gespart wird.

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Taxi fahren

Das Taxi fahren ist oft als teures Fortbewegungsmittel angesehen, doch es gibt Möglichkeiten, um die Kosten zu senken. Es gibt in vielen Städten Angebote für Sammeltaxis, die mehrere Personen gleichzeitig befördern und somit die Kosten pro Person verringern. Auch das Buchen über Taxi-Apps kann günstiger sein, da hier oft Sonderangebote und Rabatte angeboten werden. Weitere günstige Alternativen sind Minicars wie z. B. Inge’s Minicar Karlsruhe.

Wenn möglich, sollte auch darauf geachtet werden, dass im Vorfeld ein fester Preis ausgemacht wird, um böse Überraschungen zu vermeiden. Das Taxi fahren gehört zwar nicht zu den günstigsten Fortbewegungsmitteln, kann aber in manchen Situationen die einzige Möglichkeit sein, an den Zielort zu gelangen, beispielsweise spät nachts oder wenn öffentliche Verkehrsmittel ausfallen.

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Zug fahren

Der Zug ist für viele Menschen eines der günstigeren Fortbewegungsmittel. Insbesondere für längere Strecken ist der Zug oft die preiswerteste Option. Durch die Möglichkeit, Frühbuchertickets und Sparpreise zu nutzen, können die Kosten für die Fahrt mit dem Zug deutlich reduziert werden. Auch die Option, eine Bahncard zu erwerben, bietet zusätzliche Ermäßigungen und kann sich vor allem für regelmäßige Bahnfahrer lohnen.

Zudem gibt es auch immer wieder Aktionen und Angebote, bei denen besonders günstige Fahrkarten erworben werden können. Allerdings sollte beachtet werden, dass die Zugfahrt je nach Streckenverlauf möglicherweise längere Fahrzeiten ergibt. Trotzdem ist der Zug, besonders für längere Strecken und in Kombination mit günstigen Tickets, eine attraktive Alternative zu anderen Fortbewegungsmitteln. Vor allem ist der Zug eines der sichersten Fortbewegungsmittel, mit dem Verkehrsunfälle vermieden werden können.

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Mitfahrgelegenheit

Die Mitfahrgelegenheit ist ebenfalls ein günstiges Fortbewegungsmittel, wenn die Nutzer in einer größeren Stadt oder im Umland unterwegs sind. Es gibt verschiedene Plattformen im Internet, auf denen Interessierte sich als Fahrer oder Fahrgast anmelden können.

Das Prinzip ist einfach: Der Fahrer fährt ohnehin in die gleiche Richtung und bietet Plätze in seinem Auto an, die als Fahrgast gegen eine geringe Gebühr besetzt werden können. Durch die Teilung der Fahrtkosten wird die Fahrt für beide Seiten deutlich günstiger. Die Mitfahrgelegenheit ist somit eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zum öffentlichen Nahverkehr oder dem eigenen Auto. Vor allem für längere Strecken bietet sie eine attraktive Option.

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Bus fahren

Wer auf der Suche nach einer günstigen Fortbewegungsmöglichkeit ist, sollte unbedingt auf das Busfahren setzen. Im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln wie dem Zug sind Busfahrten oft deutlich preiswerter. Es gibt zudem viele Angebote und Aktionen, bei denen besonders günstige Fahrkarten erhalten werden können, wie zum Beispiel Studenten- oder Senioren-Ermäßigungen.

Zudem bieten viele Busunternehmen mittlerweile auch sogenannte Sparpreise an, bei denen bis zu 50 Prozent auf den Normalpreis gespart werden kann. Ob innerhalb von Städten oder für Langstrecken, sind Busse wohl die günstigste Möglichkeit, sich fortzubewegen.

Car-Sharing

Es ist für viele Studierende nicht möglich, sich ein Auto zu leisten, da die Kosten eines Autos und die dazugehörigen Ausgaben ihr Budget übersteigen. Wenn sie aber einen Tagesausflug machen oder einen Einkauf mit dem Auto erledigen möchten, gibt es die Möglichkeit, ein Auto zu mieten. Car-Sharing-Anbieter sind in fast allen deutschen Großstädten vertreten und können über eine App bestellt werden.

Dazu müssen sich die Nutzer registrieren und ihren Führerschein verifizieren. Die Autos können in bestimmten Gebieten der Stadt gemietet und wieder abgestellt werden, in der Regel immer rund ums Zentrum. Es können verschiedene Tarife gebucht werden, auch eine Tagesmiete oder länger ist möglich.

Fazit

Insgesamt lässt sich feststellen, dass es viele Möglichkeiten gibt, um Geld bei der Fortbewegung zu sparen. Von öffentlichen Verkehrsmitteln bis zu Fahrgemeinschaften gibt es viele Optionen, die sowohl umweltfreundlich als auch kostengünstig sind. Es lohnt sich also, verschiedene Alternativen zum Auto zu prüfen und sich genau zu überlegen, wie die Zieladresse am besten erreicht wird. Letztendlich hängt die günstigste Fortbewegungsmethode jedoch immer von den individuellen Bedürfnissen und den örtlichen Gegebenheiten ab. Und wer früh bucht, spart meistens auch mehr.

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Das schönste Fleckchen an der Ostsee – Auf den Spuren bekannter Schriftsteller

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Wie entspannend es ist, den Wellen zu lauschen. Wie inspirierend ein Spaziergang am langen weißen Sandstrand wirkt. Und wie gut die frische Luft in den angrenzenden Wäldern tut – das wussten auch berühmte Künstler zu schätzen, die das Ostseeheilbad Graal-Müritz einst zu einer Hochburg der Literaten machten. An keinem anderen Ort der deutschen Ostseeküste haben so viele Schriftsteller Ruhe, Muße und Anregungen gefunden wie hier, in dem mecklenburgischen Seeheilbad zwischen Rostock und der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Heutige Besucher können ihren Wegen folgen, auf literarischen Führungen oder auf eigene Faust mit dem Faltblatt „Auf den Spuren von Schriftstellern in Graal-Müritz“. Ein Rundgang führt zu historischen Schauplätzen und Infotafeln, die von den Künstlern berichten und sie zitieren. So schrieb Alfred Kerr 1915: „Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.“

Geschichten und Anekdoten

Zahlreiche Geschichten und Anekdoten ranken sich um die berühmten Urlaubsgäste und ihre Werke, einige sind auch unter www.graal-mueritz.de nachzulesen. So erlebte Erich Kästner als Jugendlicher seine Sommerferien in Müritz und setzte dem Ort mit seinem Buch „Emil und die drei Zwillinge“ ein literarisches Denkmal. Walter Kempowski beschrieb im Roman „Aus großer Zeit“ die Verlobung seiner Eltern, die sich auf der Graaler Seebrücke kennengelernt hatten. Hans Fallada verbrachte hier vier aufeinanderfolgende Sommer. Und Franz Kafka lernte in Müritz seine letzte große Liebe kennen, Dora Diamant – vor genau hundert Jahren. Das Jubiläum wird vom 12. bis 18. Juni 2023 mit einer Literaturwoche gefeiert: „100 Jahre Kafka in Graal-Müritz“.

Der heitere Kafka

„Franz Kafka ist als Autor von düsteren Werken bekannt, aber in Graal-Müritz zeigte er sich von seiner heiteren Seite“, weiß Wolf-Detlef Schulz. Der Heimatforscher hat genau rekonstruiert, wie Kafka von seiner Ferienpension auf das Erholungsheim geblickt hat, wo die junge Dora Diamant als Wirtschafterin arbeitete: „Es ist verbrieft, dass er sie zuerst durchs Fenster gesehen und dann auf der Treppe angesprochen hat.“ Aus beiden Häusern konnten originale Ausstattungsstücke gerettet werden, die teils im Heimatmuseum zu sehen sind.

Dazu zählen Geschirr und Besteck und als größter Clou: die Treppe.

In Graal-Müritz sah sich der lungenkranke Franz Kafka „vor der Schwelle zum Glück“. Und nach seinem frühen Tod schrieb Dora Diamant über die gemeinsame Zeit an der Ostsee: „Kafka war immer heiter“. Die bewegende Geschichte der beiden wird auch in einem Dokumentarfilm über Kafkas letzte Liebe nacherlebbar, vor Ort gedreht vom preisgekrönten Regisseur Matthias Kopfmüller.

Verzögerung bei Bearbeitung der Wohngeldanträge im Kreis Mainz-Bingen

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In der Wohngeldstelle des Landkreises Mainz-Bingen laufen wie erwartet die Telefone heiß. „Es gibt auch bei uns im Landkreis sehr viele Menschen, die nach den aktuellen gesetzlichen Änderungen nun neu antragsberechtigt sind und diese Möglichkeit natürlich auch nutzen möchten“, sagte die zuständige Beigeordnete Almut Schultheiß-Lehn. Die Wohngeldstelle könne aber wie erwartet die massiv gestiegene Zahl der Anträge nur sukzessive abarbeiten.

Zeitliche Verzögerungen bei der Auszahlung des Geldes seien dabei leider nicht zu vermeiden

„Wir brauchen sicherlich bis zum Frühjahr, um die Flut der Anträge bearbeiten zu können.“ Wie viele neue Anträge am Ende gestellt werden, sei noch nicht absehbar: „Wir rechnen aber mit einer Verdreifachung der Anträge.“ Bisher gab es im Landkreis 720 Haushalte, die Wohngeld bezogen haben.

Die Beigeordnete weist darauf hin, dass bei rechtzeitiger Antragstellung kein finanzieller Verlust entsteht, denn das Wohngeld wird auch rückwirkend ausgezahlt: „Entscheidend ist das Datum der Antragstellung.“ Wer also im Januar noch seinen Antrag stellt, wird ab Januar sein Wohngeld beziehen – wenn auch am Ende rückwirkend. Wer seinen Anspruch rechtzeitig sichern will, kann dies per E-Mail erledigen, sollte dabei aber alle relevanten Daten angeben: Name, Anschrift, Geburtsdatum, Anzahl der Haushaltsmitglieder und ob Miet- oder Lastenzuschuss (für Eigenheimbesitzer) beantragt wird.

Die hausintern verstärkte Wohngeldstelle arbeitet mit Hochdruck daran, die neuen Anträge zu erfassen und zu bearbeiten

Die bisherigen Bezieher erhalten im Januar ihr neues Wohngeld, dass automatisch an die neuen Regelungen angepasst wird. Die Bescheide gehen in den nächsten Tagen raus.

Wichtiger Hinweis für Personen, deren im Laufe des vergangenen Jahres gestellter Antrag nach altem Recht abgelehnt oder noch gar nicht beschieden wurde: Wer diesen Antrag bis November gestellt hatte, muss nun einen neuen Antrag stellen, um einen möglicherweise bestehenden Anspruch ab Januar 2023 geltend zu machen. Ausschließlich bei Personen, die erst im Dezember einen Antrag gestellt hatten, wird dieser automatisch auch nach neuem Recht geprüft und beschieden.

Falsch abgebogen: Auto landet auf Bahnschienen in Mainz-Mombach

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Am Samstagabend (07. Januar 2023) kam es gegen 22:30 Uhr erneut zu einem Zwischenfall, bei dem ein PKW auf den Gleisen der Straßenbahn landete. Diesmal in Mainz-Mombach. BYC-News war vor Ort.

Mit PKW auf die Straßenbahnschienen

Offenbar aus Unachtsamkeit fuhr eine 53-Jährige am Samstagabend gegen 22:30 Uhr in das Gleisbett der Straßenbahn in der Straße Am Schützenweg. Die Fahrerin war mit ihrem VW Polo aus Mainz-Mombach in Richtung Mainz-Gonsenheim unterwegs. Auf Höhe der Einfahrt zur Halle 45 kam die Dame aus aktuell ungeklärter Ursache in das Gleisbett. Ihr Kleinwagen setzte nach circa 30 Metern auf, sodass das Fahrzeug nicht mehr Fahrbereit war und feststeckte. Bereits am Morgen war ein PKW auf die Straßenbahnschienen geraten und schwer verunfallt.

Schienenersatzverkehr eingerichtet

Die Mainzer Mobilität reagierte umgehend und richtete bereits gegen 22:45 Uhr einen Schienenersatzverkehr ein, welcher mit einem Bus von der Haltestelle Zwerchalle zur Haltestelle Turmstraße pendelte. Die Gegenrichtung blieb von der Sperrung verschont, hier konnte die Bahn die Unfallstelle problemlos passieren.

PKW mit Kran aus Gleisbett geborgen

Da der PKW bereits mehrere Meter im Gleisbett gefahren war, musste das Fahrzeug möglichst schonend geborgen werden, um Schäden am VW sowie an den Gleisen zu vermeiden. Hier kam der Kran eines Abschleppunternehmens zum Einsatz. Durch die schonende Bergung kam es zu keinen Verunreinigungen durch auslaufende Betriebsstoffe im Gleisbett.

Die Strecke konnte gegen 23:30 Uhr wieder freigegeben werden. Durch die Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten war die Straße Am Schützenweg in Fahrtrichtung Mainz-Mombach kurzzeitig gesperrt.

Alexander Schweitzer: „Galeria Karstadt Kaufhof-Angestellte brauchen schnell Klarheit“

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Alexander Schweitzer
Alexander Schweitzer

„Auch Monate nach der Einleitung des Insolvenzverfahrens werden die Beschäftigten der Galeria-Warenhäuser im Argen über ihre Zukunft gelassen. Für die Beschäftigten ist diese monatelange Hängepartie unerträglich. Sie brauchen schnell Klarheit, wie es für den Standort, aber auch für sie ganz persönlich weitergeht“, erklärte Arbeitsminister Alexander Schweitzer anlässlich eines Gesprächs mit der Speyerer Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, Wirtschaftsförderin Katja Gerwig sowie Vertreterinnen und Vertretern des Galeria-Betriebsrats und des Deutschen Gewerkschaftsbunds zur Zukunft der Galeria-Filiale in Speyer.

Deutschlandweit betreibt der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof 131 Standorte in 97 Städten

Dem Konzern gehören rund 18.000 Beschäftigte an, davon rund 400 in Rheinland-Pfalz. In Rheinland-Pfalz befinden sich Filialen in Speyer, Koblenz, Mainz und Bad Kreuznach, zwei weitere Standorte sind in Trier. In den Warenhäusern des Galeria-Konzerns arbeiten mehrheitlich Frauen, häufig sind diese in Teilzeit beschäftigt.

In einem Schreiben fordert Arbeitsminister Schweitzer die Konzernleitung auf, ihre Verantwortung für die Beschäftigten wahrzunehmen und Transparenz darüber zu schaffen, welche Standorte in Rheinland-Pfalz erhalten bleiben. In die Entwicklung von Zukunftskonzepten für die verbleibenden Standorte müsse die Belegschaft eng einbezogen werden. „Die Beschäftigten bei Galeria gehören dem Unternehmen zum Teil bereits seit Jahrzehnten an und kennen die regionalen Gegebenheiten. Sie zeichnen sich durch eine hohe Kompetenz, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft aus. Nur mit dem Know-how der Beschäftigten wird es gelingen, nachhaltige Zukunftskonzepte für die verbleibenden Standorte zu entwickeln“, betonte Schweitzer.

„Umdenken bei der künftigen Konzeptionserstellung für die Warenhauskette“

„Die Zukunft von Galeria beschäftigt auch uns hier in Speyer und die Stadt setzt alles daran, dass die lokale Filiale erhalten bleiben kann. Mit Sicherheit ist aber ein Umdenken bei der künftigen Konzeptionserstellung für die Warenhauskette angezeigt“, bekräftigte Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und führte aus: „Es sollte ein progressives, zukunftsträchtiges Gesamtkonzept auf die Beine gestellt werden, welches auf das Einkaufsverhalten der Kundinnen und Kunden ausgerichtet ist und dabei sowohl ihre als auch die Bedürfnisse der Beschäftigten nachhaltig in den Fokus rückt.“

Die Bedeutung einer nachhaltigen Zukunft für die Galeria-Warenhäuser gehe dabei weit über die Beschäftigungssicherung und die wohnortnahe Versorgung mit Waren und Gütern des täglichen Bedarfs hinaus, ergänzte Schweitzer. „Für die Attraktivität der Innenstädte und lebendige Innenstadtquartiere in Rheinland-Pfalz sind die Warenhäuser ein wichtiger Faktor. Durch ihre attraktive Innenstadtlage sind sie prägend für das Stadtbild, wirken belebend auf Handel und Gastronomie und tragen zur Lebensqualität in den Städten bei.“

„Zuletzt konnten wir feststellen, dass die Speyerer Bevölkerung erfreulicherweise wieder verstärkt regional einkauft. Den Trend, die Angebote vor Ort zu nutzen, können wir nur unterstützen“, schließt sich die Speyerer Stadtchefin an.

Langfristige Sperrung ab 1. Februar in Bingen-Bingerbrück

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Klein-Winternheim
Baustelle Symbolbild

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms informiert, dass die als Parkplatz genutzte Fläche an der Ecke Stromberger Straße / Koblenzer Straße auf Höhe der Kreuzung „Darmverschlingung“ ab Mittwochmorgen (1. Februar 2023) bis auf weiteres für die Öffentlichkeit gesperrt wird.

Das Abstellen von Fahrzeugen ist auf der betroffenen Fläche ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich

Der LBM Worms bittet die Bürgerinnen und Bürger, die dort Fahrzeuge abgestellt haben, diese bis spätestens Dienstag, 31. Januar 2023, 12 Uhr mittags, zu entfernen. Abgestellte Fahrzeuge werden ab diesem Zeitpunkt kostenpflichtig abgeschleppt.

Grund für die Sperrung der Parkfläche sind anstehende Rodungsarbeiten sowie in den kommenden Monaten Arbeiten zur Vorbereitung des bautechnisch umfangreichen und anspruchsvollen Umbaus des Knotenpunktes B9 (Koblenzer Straße) / B48 (Drususstraße) / L214 (Stromberger Straße) in Bingerbrück.

Die Rodungsarbeiten sind in der Zeit von Mitte bis Ende Februar dieses Jahres vorgesehen. Anschließend werden Untersuchungen des Baugrundes durchgeführt.

Ausbau des Knotenpunktes B9 (Koblenzer Straße) / B48 (Drususstraße) / L214 (Stromberger Straße) in Bingerbrück

Für den Umbau des Knotenpunktes in Bingerbrück liegt seit dem 28. Juni 2019 Baurecht vor. Der Knotenpunkt hat für die Verkehrsteilnehmer Defizite bezüglich der Begreifbarkeit und Übersichtlichkeit. Insofern erklärt sich die seit Jahren bestehende Unfallhäufung. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ist die Umgestaltung der Koblenzer Straße und der Stromberger Straße in einen Kreisverkehr mit einem Durchmesser von rund 38 Meter vorgesehen.

In einem ersten Bauabschnitt wurde bereits in 2022 die bestehende Treppenanlage an der Straße „Im Schwalg“ zurückversetzt und die Zufahrt zu den bestehenden Parkplätzen des Firmengeländes baulich angepasst. Die Straßenbauarbeiten für den umfangreichen Ausbau des Knotenpunktes sollen ab der zweiten Jahreshälfte 2023 beginnen.

Der LBM Worms wird über den genauen Zeitpunkt des Baubeginns, den geplanten Bauablauf in verschiedenen Bauabschnitten und die voraussichtliche Bauzeit von zwei Jahre gesondert und frühzeitig informieren. Derzeit finden Abstimmungen mit der Stadt, den Versorgungsträgern und den durch die Baumaßnahme betroffenen Stellen zur Bauvorbereitung und Vorbereitung der öffentlichen Ausschreibung der Bauleistungen statt. Die geschätzten Kosten für das Bauvorhaben liegen bei mindestens 1,5 Millionen Euro.

Sternsinger zu Besuch im Kreishaus Groß-Gerau

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Sternensinger bearbeitet scaled
Sternensinger bearbeitet scaled

Kinder in Königsgewändern haben die frohe Botschaft von der Geburt Christi und den Segen der Heiligen Nacht am Donnerstag auch wieder in das Kreishaus der Kreisverwaltung in Groß-Gerau gebracht. Landrat Thomas Will hieß die Sternsinger willkommen. Am Eingang des Landratsamts sangen die Kinder, an der Gitarre begleitet von Pastoralreferent Tobias Sattler, das Sternsinger-Lied und erfreuten damit zugleich auch jene Personen, die an dem Nachmittag im Amt etwas zu erledigen hatten. 24 Kinder der Pfarrgruppe Groß-Gerau/Büttelborn mit den katholischen Kirchengemeinden St. Nikolaus von der Flüe Büttelborn und St. Walburga Groß-Gerau brachten nicht nur den Segen zu den Menschen, sie sammelten zugleich Spenden für notleidende Kinder.

Die Aktion Dreikönigssingen 2023 stand diesmal unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“

Weltweit setzen sich die Projektpartner der Sternsinger dafür ein, dass Kinder in einem sicheren Umfeld aufwachsen können. Die Hilfsprojekte werden mit lokalen Partner*innen umgesetzt. Sie kommen allen Kindern zugute – unabhängig von Herkunft und Religion.

Landrat Will gab denn auch ein Geldgeschenk in eine der kleinen Spendentruhen. Zudem dankte er den Kindern sowie den erwachsenen Begleitpersonen für den Besuch und vor allem für das Engagement für Kinder in Not. Zum Aufwärmen spendierte er Kakao, Kaffee und Gebäck in der Kantine des Landratsamts.

Noch bis Sonntag zieht die Sternsinger-Gruppe durch Groß-Gerau und Büttelborn – allerdings nicht von Haus zu Haus. „Wir suchen in diesem Jahr Orte und Plätze auf, an denen Menschen arbeiten und sich aufhalten, Marktplätze, Supermärkte ebenso wie öffentliche Verwaltungen“, sagte Tobias Sattler.

Die aktuelle Segensformel 20xC+M+B+23 steht übrigens wieder über einem Konferenzraum der Kreisverwaltung. Die Buchstaben stehen für „Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus“.

Freie Wähler RLP: Neues Gesetzt macht Veranstaltern der Fastnacht den Garaus

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Fastnacht, Schwellköpp, Mainz
Fastnacht, Schwellköpp, Mainz

Auf zwei Jahre ohne Veranstaltungen wie wir sie kannten folgt nun der neue §26 Absatz 5 Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (POG), der mit hohen Sicherheitsvorkehrungen vielen Veranstaltern im Vorhinein den Garaus macht. Die neuen Sicherheitsauflagen treiben die Kosten in die Höhe. Wurden im Sommer und Herbst schon zahlreiche Traditionsveranstaltungen abgesagt, trifft es nun die Karnevalsumzüge. Täglich kommen neue Absagen hinzu. Vereine, Kooperationen und Kommunen scheuen vor den hohen Auflagen zurück, deren Umsetzung viel Geld kostet. Absperrzäune, Parkplätze und Straßensicherungen summieren sich für die Veranstalter schnell auf etliche tausend Euro, bei den Umzügen in den großen Karnevalshochburgen muss von einer sechsstelligen Summe ausgegangen werden – vom erhöhten Personalaufwand ganz zu schweigen.

„Wenn die Landesregierung die Belange der Vereine und die Arbeit der Ehrenamtlichen würdigen würde, dann würden die Gesetze nicht so erlassen“

„Nach vielen traditionellen Sommerveranstaltungen wie etwa den zahlreichen Weinfesten oder Festumzügen laufen wir nun Gefahr, mit den Fastnachtsumzügen ein weiteres Stück unseres Brauchtums zu verlieren. Die Kosten zur Umsetzung der erhöhten Sicherheitsauflagen lassen sich für die Vereine wirtschaftlich einfach nicht mehr erfüllen“, befürchtet Joachim Streit, Vorsitzender der FREIE-WÄHLER-Landtagsfraktion, die diese Problematik mit einer Gesetzesinitiative zuletzt noch in der November-Plenarsitzung zum Thema machte, bei den regierungstragenden Ampel-Fraktionen jedoch auf taube Ohren stieß. „Wie soll unser Vereins- und Kulturleben zukünftig funktionieren und aussehen, wenn solche überhöhten Auflagen erfüllt werden müssen? Wenn die Landesregierung die Belange der Vereine und die Arbeit der Ehrenamtlichen würdigen würde, dann würden die Gesetze nicht so erlassen.“

Hans Mayer, Präsident der Rheinischen Karnevals-Kooperationen (RKK), sieht die neuen Sicherheitsauflagen und damit verbundenen Kosten für Karnevalsumzüge als „einen erneuten Schlag ins Gesicht der vielen ehrenamtlichen Karnevalisten. Mit den teilweise völlig überzogenen Auflagen werden Karneval und Brauchtum mutwillig zerstört. Durch die Bürokratisierung aufgrund des neuen POG des Landes ist man auf dem besten Weg, das langjährige Kulturgut Karneval und das Brauchtum endgültig zu ruinieren. Wo sind eigentlich die Sicherheitskonzepte bei den Silvester-Ausschreitungen in zahlreichen Großstädten gewesen?“

Traditionelle Feste sind ein wichtiger Teil der Kultur

„Sicherheit und Ordnung müssen zwar umfassend gewährleistet sein, jedoch in eine angemessene Relation zu Organisation und Durchführung gebracht werden, so dass diese nicht faktisch unmöglich werden. Wer kann sich schon als kleiner oder mittelständiger Veranstalter ein teures Sicherheitskonzept, die Einrichtung eines Ordnungsdienstes oder die Beauftragung von Wachpersonen eines gewerblichen Bewacherunternehmens leisten“, fragt Stephan Wefelscheid, der wirtschaftspolitische Sprecher und Parlamentarische Geschäftsführer der FREIE-WÄHLER-Landtagsfraktion.

„Unsere Wein-, Dorffeste, Kirmesveranstaltungen oder auch die Fastnachtsumzüge prägen die regionalen Räume in Rheinland-Pfalz und fördern das Zusammenleben in den Kommunen. Der derzeit gültige §26 Abs. 5 POG erschwert sowohl organisatorisch als auch wirtschaftlich deren Durchführung. Das nun auch größere Städte, Vereine und Kooperationen ihre Fastnachtsumzüge absagen müssen, zeigt das Problem mit den erhöhten Auflagen. Die traditionellen Feste sind aber ein wichtiger Teil unserer Kultur – und diese müssen wir schützen und stützen.“

RKK-Präsident Mayer ergänzt: „Wir brauchen keine Sonntags-Reden, bei welchen die Bedeutung des Ehrenamts betont wird. Wir brauchen wochentags Unterstützung für die ehrenamtlich tätigen Menschen, egal ob beim Karneval, oder in anderen Bereichen.“