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Messerattacke, falsche Polizisten und verletztes Kind im Main-Taunus-Kreis

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Polizei Hessen - Main-Taunus-Kreis
Polizei Hessen

Das Kriminalitätsgeschehen im Main-Taunus-Kreis war am Donnerstag (12.03.2026) von einer erschreckenden Vielfalt geprägt. Während in Hofheim eine Auseinandersetzung blutig endete, gelang es Betrügern in Kelkheim erneut, Bürger um ihr Vermögen zu bringen. Zudem meldet die Polizei einen Einbruch in Eddersheim sowie einen Verkehrsunfall in Bad Soden.

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Messerangriff im Hofheimer Park: 18-Jähriger im Krankenhaus

Gegen 12:50 Uhr kam es in einer Parkanlage nahe der Rudolph-Mohr-Straße in Hofheim zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Ein 18-jähriger Mann wurde dort von drei Unbekannten angegriffen. Im Verlauf des Streits stach einer der Täter dem jungen Mann mit einem Messer ins Bein. Das Trio flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Da bisher keine Personenbeschreibung vorliegt, bittet die Kriminalpolizei unter der Rufnummer (06196) 2073-0 um Zeugenhinweise.

Falsche Polizisten erbeuten Goldmünzen und Bargeld

Besonders erfolgreich waren am Donnerstag erneut Telefonbetrüger. Zwei Bürger aus Kelkheim fielen auf die Masche „Falscher Polizeibeamter“ herein.

  • Fall 1: In der Frankfurter Straße übergab ein Opfer gegen 13:00 Uhr Münzen im Wert von mehreren Tausend Euro an einen ca. 1,80 Meter großen Mann (25–30 Jahre, braune kurze Haare).

  • Fall 2: Gegen 15:45 Uhr erfolgte eine weitere Übergabe von Bargeld und Schmuck auf dem Parkplatz des Main-Taunus-Zentrums (Bereich Ladesäulen). Der Abholer wird hier als 20–30 Jahre alt, schmal und mit ausländischem Akzent beschrieben.

Die Polizei im Main-Taunus-Kreis warnt eindringlich: Echte Beamte werden niemals Wertgegenstände oder Bargeld zur „Sicherung“ abholen. Legen Sie bei solchen Anrufen sofort auf!

Einbruch in Hattersheim-Eddersheim

In der Hugo-von-Eltz-Straße nutzten Einbrecher die Tagesstunden zwischen 06:30 Uhr und 17:15 Uhr aus. Sie hebelten ein Fenster an der Rückseite eines Wohnhauses auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Die Täter entwendeten Silberschmuck, zwei Uhren sowie Bargeld und konnten unerkannt entkommen.

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Verkehrsunfall in Bad Soden: Kind von PKW erfasst

Auch im Straßenverkehr kam es zu einem Zwischenfall. In der Niederhofheimer Straße kollidierte gegen 15:10 Uhr ein BMW mit einem Kind, das die Fahrbahn überquerte. Trotz einer Notbremsung der Fahrerin konnte der Zusammenstoß nicht verhindert werden. Der Junge stürzte und wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus im Main-Taunus-Kreis gebracht. Er erlitt nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen.

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Teure Spritpreise? Die Quittung für Verbrenner-Fans

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Teure Spritpreise Die Quittung für Verbrenner-Fans
SYMBOLBILD KI BYC-NEWS

Leserbrief von Karl-Heinz Hemmelhof zum Thema Spritpreise – Die aktuelle Berichterstattung und die damit einhergehende öffentliche Empörung über das Thema teurer Sprit lassen mich zunehmend fassungslos zurück. Fast täglich lesen wir Schlagzeilen über neue Rekordpreise an den Tankstellen, über verzweifelte Pendler und die Forderung nach staatlichen Subventionen oder Steuersenkungen. Doch bei aller Empathie für die individuelle finanzielle Belastung muss man eines in aller Deutlichkeit aussprechen: Wer sich im Jahr 2026 noch immer über die Kosten für fossile Brennstoffe wundert oder beschwert, handelt nach dem Prinzip der bewussten Realitätsverweigerung.

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Ich selbst fahre seit geraumer Zeit ein Elektroauto und kann über die künstlich aufgeheizte Debatte über die Spritpreise nur den Kopf schütteln

Die Spritpreise werden nicht mehr stark fallen.! Es ist an der Zeit, die Opferrolle abzulegen und zu akzeptieren, dass die Ära der billigen Verbrennungsmotoren endgültig vorbei ist. Dass fossile Energieträger durch CO2-Bepreisung und globale Marktverknappung immer teurer werden, ist keine Überraschung, sondern ein seit Jahrzehnten angekündigter Prozess. Wer heute noch in einen Neuwagen mit Verbrennungsmotor investiert oder an seinem alten Diesel festhält, obwohl tragfähige Alternativen bereitstehen, ist für die daraus resultierenden Kosten selbst verantwortlich.

Der Umstieg auf die Elektromobilität wird oft mit dem Argument der hohen Anschaffungskosten abgetan. Doch das ist eine Milchmädchenrechnung. Wenn ich sehe, wie viel Geld Verbrenner-Fahrer Monat für Monat an die Mineralölkonzerne überweisen, wird klar: Die wahre Ersparnis liegt im Betrieb. Während meine Nachbarn morgens die Preise an der Anzeigetafel studieren wie einen Aktienkurs, lade ich mein Fahrzeug unaufgeregt an der Wallbox. Selbst wer keine eigene Lademöglichkeit hat, findet im Jahr 2026 ein Netz vor, das den Alltag problemlos bewältigt.

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Das Problem sind nicht die Spritpreise, sondern eine tiefsitzende psychologische Blockade und die Angst vor Veränderung

Viele Menschen schimpfen lieber auf „die da oben“ oder die bösen Konzerne, anstatt ihr eigenes Mobilitätsverhalten kritisch zu hinterfragen. Elektromobilität ist nicht mehr nur ein Nischenprodukt für Gutverdiener, sondern die logische Konsequenz aus ökonomischer und ökologischer Vernunft. Wer die Zeichen der Zeit ignoriert, zahlt eben den „Ewiggestrigen-Zuschlag“ an der Zapfsäule.

Es ist eine Frage der Eigenverantwortung. Wir können nicht den Planeten retten und gleichzeitig fordern, dass das Verbrennen von Erdöl billig bleibt. Mein Elektroauto ist für mich kein Luxussymbol, sondern ein Werkzeug der Unabhängigkeit. Ich habe mich entschieden, nicht mehr Geisel der Opec-Staaten zu sein. Wer diesen Schritt nicht geht, sollte zumindest die Größe besitzen, die Quittung für seine Entscheidung schweigend zu bezahlen, anstatt die Allgemeinheit mit Forderungen nach Spritpreisbremsen zu behelligen. Der Markt hat entschieden, die Technik ist bereit – die Schuld für hohe Tankrechnungen liegt heute bei jedem Einzelnen selbst, der den Stecker noch nicht gefunden hat.


Du hast auch ein Thema oder einen Hinweis, dem wir nachgehen sollten? Dann schreibe uns gerne einen Leserhinweis. Aufgrund der hohen Anzahl an Zuschriften kann es zu Verzögerungen bei der Überprüfung und Veröffentlichung kommen.

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Kriminalpolizei sucht Zeugen: Einbrüche in Wiesbaden

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Kriminalpolizei sucht Zeugen Einbrüche in Wiesbaden

Die Landeshauptstadt Wiesbaden wurde in den vergangenen Tagen von einer Welle der Kriminalität heimgesucht. Insgesamt fünf Einbrüche in Wiesbaden beschäftigen derzeit die Ermittlungsbehörden, wobei die Täter sowohl in private Wohnhäuser als auch in gewerbliche Räume eindrangen.

Einbruch über das Dach und Attacke auf Arztpraxis

In der Walter-Gieseking-Straße nutzten Unbekannte zwischen Samstag und Donnerstag einen ungewöhnlichen Weg: Sie kletterten auf das Dach eines Wohnhauses und hebelten eine Dachluke auf. Am frühen Donnerstagmorgen, zwischen 05:10 Uhr und 05:30 Uhr, rückte zudem eine Arztpraxis am Kaiser-Friedrich-Ring in den Fokus. Ein vermummter Täter hebelte die Eingangstür auf und entwendete Bargeld. Dank einer Videoüberwachung liegt eine Beschreibung vor: Der Dieb trug eine Kapuzenjacke, Handschuhe und Schuhe mit reflektierenden Elementen.

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Terrassentüren als Schwachstelle

Drei weitere Einbrüche in Wiesbaden folgten einem ähnlichen Muster, bei dem jeweils Terrassentüren aufgehebelt wurden:

  • Nordstrander Straße: Zwischen 16:00 Uhr und 20:20 Uhr drangen Diebe in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein und stahlen Goldschmuck.

  • Weher Köppel: Im Zeitraum von 17:20 Uhr bis 20:45 Uhr entwendeten Unbekannte Bargeld aus einem Wohnhaus.

  • Am Hang: In der Nacht zum Freitag kam es zu einem weiteren Vorfall, bei dem die Täter mit noch nicht näher definiertem Diebesgut flüchteten.

Zeugenaufruf „Einbrüche in Wiesbaden“ der Polizei Westhessen

Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe prüft die Polizei derzeit Zusammenhänge zwischen den einzelnen Taten. Bürgerinnen und Bürger, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich im Rahmen der Ermittlungen zu den Einbrüchen in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden. Besonders Hinweise zu dem videografierten Täter am Kaiser-Friedrich-Ring könnten für die Beamten von großer Bedeutung sein.

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Festnahme bei Kelsterbach: Fahndungserfolg bei Kontrolle auf der A3

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Gesuchter Vergewaltiger - Festnahme am Flughafen München
Festnahme Symbolbild BYC-News

Eine Streife der Autobahnpolizei Südhessen bewies am Freitagmittag (13.03.2026) den richtigen Riecher. Im Rahmen einer gezielten Kontrolle auf der A3 im Bereich Kelsterbach wurde gegen 12:30 Uhr ein per Haftbefehl gesuchter Straftäter aus dem Verkehr gezogen.

 Kontrolle auf der A3 – Verdächtiger Beifahrer im Ford Fiesta

Die Beamten hatten einen Ford Fiesta für eine routinemäßige Überprüfung gestoppt. Während der Fahrer keine Auffälligkeiten zeigte, geriet der 38-jährige Beifahrer schnell in den Fokus der Ordnungshüter. Ein Abgleich seiner Personalien mit dem polizeilichen Fahndungssystem ergab einen Treffer: Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken suchte den Mann per Haftbefehl. Gegen ihn lag eine rechtskräftige Verurteilung wegen Diebstahls vor, die zur Verbüßung einer Haftstrafe führen sollte.

Freiheit gegen Zahlung von 1.000 Euro

Unmittelbar nach der Feststellung wurde der Mann vorläufig festgenommen und zur Dienststelle begleitet. Um den drohenden Antritt der Haftstrafe in einer Justizvollzugsanstalt abzuwenden, nutzte der 38-Jährige die Möglichkeit, die im Haftbefehl geforderte Geldstrafe zu begleichen. Erst nachdem er den Betrag von über 1.000 Euro vor Ort vollständig gezahlt hatte, durfte er die Wache wieder als freier Mann verlassen. Die Kontrolle auf der A3 verhinderte somit zwar keinen neuen Diebstahl, sorgte jedoch für die Vollstreckung einer bereits bestehenden Strafe.

Jörg Schönenborn übernimmt neue Aufgaben in der ARD

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Jörg Schönenborn übernimmt neue Aufgaben in der ARD

Auf Bitte der ARD-Intendantinnen und -Intendanten wird Jörg Schönenborn seine publizistische Tätigkeit für den Senderverbund deutlich ausweiten und so die aktuelle politische Berichterstattung im Ersten und im Onlineangebot der ARD stärken.

Ab Mitte des Jahres verstärkt Jörg Schönenborn als Moderator das Team der Tagesthemen. Wie bisher wird er Ergebnisse und Analysen bei allen Wahlen in der ARD präsentieren und einer der Gastgeber des ARD-Presseclubs am Sonntagmittag sein. Als einer der prägendsten Journalisten der ARD wird er zudem über die digitalen Angebote des Senderverbundes den Austausch mit den Menschen ausbauen, um über die journalistische Arbeit der ARD zu diskutieren und sie zu erklären.

Florian Hager, ARD-Vorsitzender:

„In Zeiten von Desinformation und Propaganda im Netz setzt die ARD auf noch mehr Tiefgang, Einordnung und Erfahrung. Jörg Schönenborn steht für glaubwürdigen Qualitätsjournalismus. Analytisch und differenziert vermittelt er unserem Publikum immer das ganze Bild. Er repräsentiert die DNA des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und sichert das Vertrauen des Publikums in unsere politische Berichterstattung.“

Jörg Schönenborn prägt seit mehr als zwei Jahrzehnten das Programm der ARD mit seinen Wahlanalysen und Moderationen. Er ist einer der bekanntesten und profiliertesten Journalisten der ARD.

Hendrik Lünenborg, NDR-Intendant:

„Seine Arbeit steht für Glaubwürdigkeit, das Publikum schätzt seine Unvoreingenommenheit und seine klaren Worte. Deswegen ist Jörg Schönenborn im Moderationsteam der Tagesthemen neben Jessy Wellmer und Ingo Zamperoni eine große Bereicherung für uns und unser Publikum.“

Jörg Schönenborn ist seit insgesamt 40 Jahren für den WDR und die ARD tätig – als Journalist, Chefredakteur und Programmdirektor. In einer Zeit dramatischer politischer Entwicklungen und Umwälzungen wird er sich nun ganz auf die journalistische Arbeit für das Publikum der ARD konzentrieren und nicht mehr als Programmdirektor des WDR tätig sein.

Jörg Schönenborn, WDR-Programmdirektor:

„Das Bedürfnis nach Orientierung war bei unserem Publikum noch nie so groß wie heute. Das erlebe ich auch in meiner Arbeit als Journalist und Moderator. Mir ist es dabei immer wichtig, so zu berichten und zu erklären, dass sich jede und jeder selbst ein Bild machen und eigene Schlüsse ziehen kann. Deshalb bin ich dankbar für die Möglichkeit, in der neuen Rolle einen größeren Beitrag dazu leisten zu können, und ich freue mich über das Vertrauen der Intendantinnen und Intendanten.“

Als Chefredakteur und Programmdirektor hat Jörg Schönenborn maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Weg des WDR. Neben seiner journalistischen Arbeit hat er in den vergangenen zwölf Jahren die Entwicklung der Programmangebote und den digitalen Wandel vorangetrieben sowie die Perspektivenvielfalt als Programmziel gesetzt.

Dr. Katrin Vernau, WDR-Intendantin:

„Jörg Schönenborn hat für den WDR in den vergangenen Jahrzehnten wertvolle und weitsichtige Arbeit geleistet. Dafür danke ich ihm sehr. Dass er bereit ist, zum jetzigen Zeitpunkt seine gesamte Erfahrung und Expertise als Journalist für die ARD einzubringen, spricht für seine öffentlich-rechtliche Überzeugung. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei seinen neuen Aufgaben. Jörg Schönenborn wird eine Lücke in der Geschäftsleitung des WDR hinterlassen – die ich nun so füllen möchte, dass mein Leitungsteam für die im WDR anstehenden Zukunftsaufgaben bestens aufgestellt ist.“

Die Stelle eines zweiten Programmdirektors für den WDR will die WDR-Intendantin nunmehr ausschreiben.

Personalentscheidung bei der Wohnbau Mainz GmbH naht

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Mainzer Wohnbau

News aus Mainz – Die Weichen für die zukünftige Führung der Wohnbau Mainz GmbH werden Ende März gestellt. In der Aufsichtsratssitzung der Zentralen Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH (ZBM) am 27. März 2026 soll über die Besetzung der vakanten Geschäftsführungsposition entschieden werden. Seit dem Ausscheiden von Franz Ringhoffer im Dezember 2025 führt Roman Becker die Gesellschaft, unterstützt von der Aufsichtsratsvorsitzenden Jana Schmöller.

Professionelles Auswahlverfahren abgeschlossen

Oberbürgermeister Nino Haase, der zugleich den Vorsitz im ZBM-Aufsichtsrat innehat, lobte die Qualität des Auswahlprozesses. In einem hochkarätigen Bewerberfeld habe sich eine Persönlichkeit durchgesetzt, die das gesamte Gremium überzeugen konnte. Laut Haase verlief das Verfahren professionell, gründlich und transparent. Bevor der Aufsichtsrat die finale Entscheidung trifft, wird der zuständige Personalausschuss den entsprechenden Vorschlag ausführlich beraten.

Klarstellung zu Bewerbungsprozessen bei der Wohnbau Mainz GmbH

Im Vorfeld der Entscheidung gab es Presseberichte über den Rückzug eines Bewerbers kurz vor den Finalgesprächen. ZBM-Geschäftsführer Daniel Gahr trat dabei entstandenen Missverständnissen entgegen. Er betonte, dass der Eindruck, ein Kandidat sei ohne ordentliche Bewerbungsunterlagen zum Gespräch eingeladen worden, falsch sei. Vielmehr hätten alle Finalisten vollständige Unterlagen eingereicht und Vorabgespräche mit einer spezialisierten Personalberatung absolviert. Dass Bewerbungen im Laufe eines so komplexen Verfahrens bei der Wohnbau Mainz GmbH zurückgezogen werden, sei ein legitimer und nicht unüblicher Vorgang.

Hintergrund der ZBM

Die Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH fungiert als Steuerungsinstanz für die städtischen Gesellschaften. Neben dem Oberbürgermeister wird die ZBM von den Geschäftsführern Daniel Gahr, Ludwig Holle und Daniel Köbler geleitet. Die Neubesetzung der zweiten Führungsposition bei der Wohnbau Mainz GmbH gilt als entscheidender Schritt, um die anstehenden Aufgaben im sozialen Wohnungsbau der Landeshauptstadt stabil zu flankieren.

Wochenmarkt in der Mainzer Neustadt wird verlegt

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Wochenmarkt in der Mainzer Neustadt wird verlegt

Mainzer Wochenmarkt – Anwohner und regelmäßige Besucher des beliebten Marktes in der Mainzer Neustadt müssen sich im Frühjahr auf einen Standortwechsel einstellen. Aufgrund einer umfangreichen Baumaßnahme im Bereich rund um den Frauenlobplatz kann der Wochenmarkt in der Neustadt vorübergehend nicht auf seiner angestammten Fläche stattfinden.

Vorübergehender Standort in der Frauenlobstraße

Für den Zeitraum vom 23. März 2026 bis zum 26. Mai 2026 wird das Marktgeschehen von der Forsterstraße in die unmittelbar angrenzende Frauenlobstraße verlegt. Die Stadtverwaltung stellt damit sicher, dass die Nahversorgung im Quartier trotz der Bauarbeiten lückenlos aufrechterhalten bleibt. Die Verlegung erfolgt gemäß der geltenden Marktordnung und wurde eng mit den Marktbeschickern abgestimmt.

Termine und Rückkehr zum alten Platz in der Mainzer Neustadt

An den gewohnten Marktzeiten ändert sich durch den Umzug nichts: Der Wochenmarkt in der Neustadt findet weiterhin jeden Donnerstag in der Zeit von 7:00 bis 13:00 Uhr statt. Kunden können sich somit auch am neuen Standort wie gewohnt mit frischen regionalen Produkten versorgen. Nach aktuellem Planungsstand wird der Markt ab dem 28. Mai 2026 wieder auf die altbekannte Fläche in der Forsterstraße zurückkehren.

Die Anwohner im Bereich der Frauenlobstraße werden gebeten, die veränderte Parksituation an den Markttagen zu beachten, um den Aufbau der Stände sowie den Lieferverkehr nicht zu behindern.

Das Kulturland Teufelsmoor wird ADFC-RadReiseRegion

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Das Kulturland Teufelsmoor wird ADFC-RadReiseRegion

Die weite Landschaft nördlich von Bremen, geprägt durch die Marsch der Unterweser, die Geesthügel der Bremer Schweiz und die mystischen Moorgebiete, hat eine bedeutende Anerkennung erhalten. Das Kulturland Teufelsmoor besticht nicht nur durch seine einzigartige Symbiose aus Kunst und Natur, sondern verfügt seit März 2026 über ein offizielles Qualitätssiegel: Der Landkreis Osterholz wurde vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) als „ADFC-RadReiseRegion“ ausgezeichnet. Diese Prämierung unterstreicht die exzellente touristische Infrastruktur, die Radbegeisterte in dieser besonderen Region vorfinden.

Modernste Infrastruktur für entspanntes Radfahren

Das kulturland teufelsmoor wird adfc-radreiseregionInvestitionen in die Mobilität der Zukunft haben sich ausgezahlt. Das Herzstück der radtouristischen Optimierung im Kulturland Teufelsmoor ist das neu installierte, moderne Knotenpunktsystem. Nach niederländischem Vorbild ermöglicht es eine kinderleichte Orientierung: Radfahrer können ihre Touren individuell nach Zahlen zusammenstellen oder den elf neu konzipierten thematischen Tagestouren folgen.

Diese Rundrouten sind zwischen 28 und 54 Kilometer lang und somit ideal für Halbtagesausflüge oder entspannte Tagestouren mit ausgiebigen Besichtigungen konzipiert. Ergänzend zur komplett erneuerten Beschilderung wird das Angebot durch digitale Tools wie Komoot und die Fietsknoop-App flankiert. Wer klassische Orientierung bevorzugt, findet in den örtlichen Rathäusern und Tourist-Informationen eine kostenlose gedruckte Radkarte, die alle 650 Kilometer des Wegenetzes detailliert abbildet.

Naturerlebnis zwischen Marsch, Geest und Moor

Das Radwegenetz im Kulturland Teufelsmoor führt überwiegend über ruhige Wald- und Wirtschaftswege sowie verkehrsarme Nebenstraßen. Es verbindet die landschaftlichen Highlights der Region: von stillen Wegen auf hohen Deichen über birkengesäumte Kanaldämme bis hin zu historischen Höfen, die sicher auf ihren Warften thronen. Die flache Topografie macht das Gebiet besonders attraktiv für Genussradler und Familien. Unterwegs laden malerische Lokale mit Sommerterrassen zur Einkehr ein, wo regionale Spezialitäten, hausgemachter Kuchen und deftige Stärkungen auf die Ausflügler warten.

Das kulturland teufelsmoor wird adfc-radreiseregion

Worpswede 2026: Ein Jahr im Zeichen der Kunst

Ein unverzichtbarer Fixpunkt jeder Radtour durch das Kulturland Teufelsmoor ist das weltberühmte Künstlerdorf Worpswede. Das Jahr 2026 steht hier ganz im Zeichen eines großen Jubiläums: Dem 150. Geburtstag der Ausnahmekünstlerin Paula Modersohn-Becker (1876–1907). Unter dem Titel „Impuls Paula“ präsentieren alle vier Häuser des Worpsweder Museumsverbundes – darunter der Barkenhoff und die Kunsthalle – Sonderausstellungen, die das Erbe der Malerin in den Kontext zeitgenössischer Kunst stellen. So zeigt die in Paris lebende Künstlerin Inès Longevial in der Kunsthalle Werke, die spannende Parallelen zur Biografie Modersohn-Beckers ziehen.

Informationen für die Reiseplanung

Wer das Kulturland Teufelsmoor auf zwei Rädern erkunden möchte, findet auf dem zentralen Portal www.kulturland-teufelsmoor.de umfassende Informationen zu Unterkünften, geführten Touren und aktuellen Veranstaltungen. Ob als Sternfahrt von einer festen Unterkunft aus oder als mehrtägige Entdeckungsreise – die neue ADFC-RadReiseRegion bietet 2026 mehr Komfort und kulturelle Tiefe denn je.

16 Millionen für neue Flüchtlingsunterkunft auf dem Mainzer Layenhof

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Layenhof Mainz Unterkunft
Visualisierung: ARS GmbH Architektur | Realisierung | Steuerung

Auf dem Layenhof in Mainz, einem Plateau oberhalb von Finthen, wurde am Donnerstag, 12. März 2026, die neue Gemeinschaftsunterkunft im Beisein von Vertretern der Stadtverwaltung und sozialen Trägern offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Angesichts stabil hoher Zuweisungszahlen ist die Eröffnung ein notwendiger Schritt, um die Belegung von Turnhallen oder anderen Notlösungen dauerhaft zu vermeiden. „Menschen, die zu uns kommen, brauchen mehr als nur ein Dach über dem Kopf: Sie brauchen einen Ort, an dem sie zur Ruhe kommen, sich sicher fühlen und neu anfangen können. Mit der Unterkunft auf dem Layenhof schaffen wir genau diesen Raum und leisten einen wichtigen Beitrag dafür, dass Ankommen und Integration in Mainz gelingen“, sagt Sozialdezernentin Jana Schmöller.

Modulares Wohnkonzept für Familien und Alleinstehende

Die neue Flüchtlingsunterkunft auf dem Mainzer Layenhof bietet Platz für insgesamt 200 Personen. Bei der Planung wurde besonderer Wert auf eine flexible Zimmerstruktur gelegt:

  • Wohneinheiten: Es gibt abgeschlossene Bereiche für Familien, um Privatsphäre zu gewährleisten, sowie Wohngemeinschaften für Alleinstehende.

  • Gemeinschaftsflächen: Großzügige Küchen, Waschräume und Aufenthaltsbereiche sollen das soziale Miteinander fördern.

  • Außenanlage: Ein Spielbereich für Kinder und Grünflächen bieten Raum für Bewegung und Erholung an der frischen Luft.

Sozialbetreuung und Integration direkt vor Ort

Anders als bei reinen Notunterkünften setzt die Stadt bei der neuen Flüchtlingsunterkunft auf dem Mainzer Layenhof auf ein ganzheitliches Betreuungskonzept. Ein Team aus Sozialarbeitern des DRK Kreisverband Mainz-Bingen wird fest in der Einrichtung stationiert sein, um die Bewohner bei Behördengängen, der Suche nach Kita-Plätzen oder der Vermittlung in Sprachkurse zu unterstützen. Ziel ist es, die Menschen so schnell wie möglich auf ein eigenständiges Leben in Mainz vorzubereiten. Die abgelegene Lage des Layenhofs soll durch eine gute Anbindung an den ÖPNV kompensiert werden, um die Teilhabe am städtischen Leben zu garantieren.

Ein Meilenstein für die Mainzer Integration

Die Stadt Mainz setzt ein deutliches Zeichen für eine nachhaltige Unterbringung von Geflüchteten: Mit einer Investition von 16 Millionen Euro wurde am Eingang der Layenhof-Siedlung eine neue Unterkunft in Holzmodulbauweise fertiggestellt. Das Projekt, das unter der Federführung der Gebäudewirtschaft Mainz (GWM) sowie der Firmen Karl Gemünden und Dreßler Bau entstand, bietet nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit Platz für viele Personen.

Moderne Bauweise und ökologischer Fokus

Der Neubau der Flüchtlingsunterkunft auf dem Mainzer Layenhof „Am Finther Wald 16“ bricht bewusst mit dem Provisorium der Containerlösungen. Auf einer Fläche von rund 4.863 m² sind vier Gebäude entstanden, die sich durch eine hohe Aufenthaltsqualität auszeichnen:

  • Wohnkonzept: 96 Wohneinheiten, darunter 41 Ein-Zimmer mit Kochnische und Bad und 41 Zwei-Zimmer-Wohnungen mit Küche sowie spezielle Angebote für Familien und neun barrierefreie Einheiten und 5 größere Eckwohnungen.

  • Nachhaltigkeit: Es wurden 1.700 m³ Holz verbaut. Die Energieversorgung erfolgt zeitgemäß über Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen auf begrünten Dächern. Zudem blieb der wertvolle Baumbestand auf dem Areal erhalten.

  • Infrastruktur: Neben Sozial- und Bildungsräumen verfügt die Anlage über einen Spielplatz, 58 Fahrradstellplätze, WLAN und eine direkte Busanbindung in die Innenstadt.

Umzug und soziale Perspektive

Bereits Ende März ziehen die ersten 90 Bewohner aus der bisherigen Containerunterkunft „Layenhof 1“ in den Neubau um. Der Fokus liegt dabei auf Menschen mit einer langfristigen Bleibeperspektive, die aufgrund der prekären Lage in Ländern wie Syrien, Afghanistan, der Ukraine oder dem Sudan in Deutschland Schutz gesucht haben.

Dialog und Integration als Ziel bei der Flüchtlingsunterkunft auf dem Mainzer Layenhof

Trotz der spürbaren Entlastung durch die neuen Kapazitäten bleibt der Wohnraumdruck in Mainz hoch. Die Verantwortlichen betonen daher, dass der Layenhof nur ein Teil der Strategie ist:

  • Dezentralisierung: Man strebt weiterhin dezentrale Lösungen an, um die Integration in die Stadtteile zu fördern.

  • Nachbarschaft: Um eine gute Integration vor Ort zu gewährleisten, setzt die Stadt auf Transparenz. Regelmäßige Infoveranstaltungen und Tage der offenen Tür sollen den Dialog mit den Anwohnern der angrenzenden Siedlung stärken.

Unterbringungssituation in Mainz: Kapazitäten und Standorte

Die Landeshauptstadt Mainz unterhält aktuell (Stand Frühjahr 2026) ein Netzwerk von etwa 15 größeren Gemeinschaftsunterkünften.

  • Erweiterung: Das Portfolio wurde zuletzt im November 2025 durch einen Neubau im Gewerbegebiet Mainz-Hechtsheim ergänzt. Die Anlage besteht aus drei Gebäuden und bietet Wohnraum für rund 275 Personen.

  • Zentrale Standorte: Zu den Kernunterkünften zählen die Standorte in der Zwerchallee, der Layenhof in Finthen sowie die Housing Area in Gonsenheim. Letztere fungiert als flexible Reserve, in der Kapazitäten je nach Bedarf reaktiviert werden können.

  • Gesamtkapazität: Insgesamt stehen stadtweit bis 3.358 Plätze zur Verfügung. Die tatsächliche Belegung orientiert sich dynamisch an den aktuellen Zuweisungsquoten.

Die Stadt Mainz verfolgt das Ziel, Geflüchtete nach Möglichkeit dezentral unterzubringen, um die Integration zu fördern. Wenn die Kapazitäten der großen Gemeinschaftsunterkünfte nicht ausreichen, greift die Stadt auch auf angemietete Wohnungen oder (im Notfall) auf Hotels und Containeranlagen zurück.
Laut Dezernat IV – Soziales, Kinder, Jugend und Gesundheit sind derzeit 2415 von insgesamt 3358 Plätzen belegt.

Glasfaserausbau in Bingen ausgebremst

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Glasfaserausbau in Bingen
Foto: Bingen.de

Der digitale Aufbruch in Bingen stößt auf verkehrstechnische Grenzen. Wie die Stadtverwaltung und die DATABAU Rhein-Nahe GmbH heute gemeinsam mitteilten, muss der Glasfaserausbau in Bingen -Bingerbrück an entscheidenden Stellen pausieren. Der Grund ist paradox: Die Straßen, in denen die Glasfaser verlegt werden soll, werden derzeit dringend als Umleitungsstrecken für andere Großbaustellen benötigt.

Umleitungsdruck stoppt Aufgrabungen in Bingerbrück

Da der Durchgangsverkehr aufgrund der Arbeiten in der Koblenzer Straße weiträumig über die Schlossstraße, Gutenbergstraße und Viktoriastraße fließt, ist die Belastungsgrenze erreicht. Weitere Baustellen und Aufgrabungen für das schnelle Internet sind hier aktuell nicht genehmigungsfähig. Betroffen vom vorläufigen Ausbaustopp sind unter anderem:

  • Schlossstraße und Hohenzollernstraße

  • Friedrichstraße und Hildegardisstraße

  • Wilhelm-Hacker-Straße

Neue Einbahnstraße in der Gutenbergstraße ab 23. März

Um die Sicherheit während der nächsten Bauphasen an der sogenannten „Darmverschlingung“ (Kreiselausbau) zu gewährleisten, wird die Verkehrsführung massiv angepasst. Ab Montag, den 23. März 2026, wird die Gutenbergstraße zwischen Schlossstraße und Wigbertstraße zur Einbahnstraße (Fahrtrichtung Wigbertstraße). Diese Regelung soll laut Stadtverwaltung voraussichtlich bis zum 31. Juli 2026 bestehen bleiben, um Rettungsdiensten im Notfall eine schnelle Durchfahrt zu ermöglichen.

Hier geht der Glasfaserausbau in Bingen dennoch voran

Trotz der Zwangspause in Bingerbrück melden die Verantwortlichen Fortschritte in anderen Stadtteilen:

  • Bingen Stadt: In der Schiller-, Goethe- und Lessingstraße sowie im Bereich Waldstraße/Dr.-Gebauer-Straße kommt es weiterhin zu (teilweise vollen) Sperrungen.

  • Bingen-Büdesheim: Die Arbeiten „Am Langenstein“ und in der Prizrenstraße biegen auf die Zielgerade ein (ca. zwei Wochen Restlaufzeit). Danach wandert die Baustelle weiter in die Raiffeisenstraße und Pfarrer-Michel-Straße.

Die DATABAU und die Stadt bitten die Bürger um Verständnis für die Einschränkungen, die durch die Koordination der verschiedenen Großprojekte unvermeidbar seien.

Mainz-Finthen: 38-Jähriger entgeht knapp hohem Schaden durch Smishing

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Smishing
Symbolbild

Ein klassischer Fall von Smishing (SMS-Phishing) hielt am Mittwochabend einen 38-jährigen Mann aus Mainz-Finthen in Atem. Der Geschädigte erhielt eine täuschend echt wirkende SMS, die ihn über das angebliche Ablaufen seines Online-Banking-Zertifikats informierte. Um die Freigabe zu aktualisieren, sollte er einem beigefügten Link folgen – eine fatale Entscheidung, wie sich kurz darauf herausstellte.

Von der Fake-Website zum Schock-Anruf

Im Glauben, seine Hausbank habe ihn kontaktiert, öffnete der Mann den Link und landete auf einer professionell gefälschten Internetseite der Sparkasse. Dort gab er gutgläubig seine echten Zugangsdaten ein. Die Betrüger reagierten sofort: Nur Sekunden später klingelte das Telefon. Ein vermeintlicher Bankmitarbeiter erklärte dem 38-Jährigen, es gäbe unberechtigte Transaktionen auf seinem Konto, die man nun gemeinsam „rückgängig machen“ müsse.

Die Falle schnappt zu: Manipulation der Zwei-Faktor-Authentifizierung

Unter psychologischem Druck ließ sich der Finther dazu verleiten, insgesamt vier Transaktionen über sein Smartphone mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) freizugeben. In der Annahme, er würde sein Geld schützen, überwies er stattdessen rund 1.000 Euro direkt auf die Konten der Kriminellen.

Dass der Fall glimpflich endete, verdankt das Opfer seinem schnellen Handeln nach dem Telefonat: In direkter Rücksprache mit der echten Bank konnten die Buchungen gestoppt und der finanzielle Schaden vollständig abgewendet werden.

Was ist Smishing? Die Polizei klärt auf

Der Begriff Smishing setzt sich aus „SMS“ und „Phishing“ zusammen. Kriminelle nutzen hierbei Textnachrichten, um Panik zu schüren oder Handlungsdruck zu erzeugen (z. B. Kontosperrung, Paketbenachrichtigung), mit dem Ziel, Passwörter oder Geld zu stehlen.

Sicherheitstipps Ihrer Polizei:

  • Öffnen Sie niemals Links in unerwarteten SMS oder Messenger-Nachrichten.

  • Banken fordern Sie niemals per SMS oder Telefon auf, PINs, Passwörter oder Transaktionen freizugeben.

  • Bei Zweifeln: Beenden Sie das Gespräch und rufen Sie Ihre Bank unter der offiziellen Nummer selbst an.

Kaiserbrücke in Mainz ab heute Abend komplett gesperrt

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Symbolbild Deutsche Bahn | Foto: Pixabay.com

Schlechte Nachrichten für den Schienenverkehr im Rhein-Main-Gebiet: Ab heute Abend, Freitag, den 13. März 2026 (21:00 Uhr), geht an der Kaiserbrücke in Mainz für Züge nichts mehr. Die Deutsche Bahn (DB) hat eine mehrwöchige Totalsperrung der wichtigen Eisenbahnverbindung zwischen den Landeshauptstädten Mainz und Wiesbaden angekündigt. Die Sperrung soll bis zum frühen Morgen des 23. April andauern.

Gründe für die Sperrung der Kaiserbrücke in Mainz

Die umfangreichen Bauarbeiten sind Teil einer großangelegten Modernisierungswelle. Die DB führt Gleis- und Weichenerneuerungen durch und bereitet die Infrastruktur auf das neue digitale Stellwerk Mainz vor. Diese Maßnahmen sind zudem eine notwendige Vorbereitung auf die kommende Generalsanierung der „rechten Rheinstrecke“. Einziger Lichtblick: Der kombinierte Rad- und Fußweg auf der Brücke bleibt während der gesamten Bauzeit für die Öffentlichkeit passierbar.

Massive Auswirkungen auf den Nahverkehr

Für Fahrgäste der S-Bahn und Regionalbahnen bedeutet die Sperrung der Kaiserbrücke in Mainz erhebliche Umwege:

  • S-Bahn Linie S8: Die Züge entfallen auf dem gesamten Abschnitt zwischen Mainz Hauptbahnhof und Wiesbaden Hauptbahnhof. Als Ersatz ist ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet.

  • S-Bahn Linie S9: Die Linie verkehrt tagsüber weiterhin über Mainz-Kastel. In den Nachtstunden (21:00 bis 05:00 Uhr) kommt es jedoch auch hier zu Ausfällen zwischen Kelsterbach und Wiesbaden.

  • Regionalbahn RB75: Die Züge aus Richtung Aschaffenburg werden weiträumig über Mainz-Kastel umgeleitet. Der direkte Halt am Mainzer Hauptbahnhof sowie in der Innenstadt entfällt somit für diese Linie.

Fernverkehr wird umgeleitet

Auch Reisende im Fernverkehr müssen sich auf Anpassungen einstellen. Viele ICE- und IC-Züge zwischen Frankfurt und Wiesbaden bzw. Mainz werden umgeleitet. Dies führt zu Fahrtzeitverlängerungen von etwa 15 bis 30 Minuten. In einigen Fällen können gewohnte Halte komplett entfallen. Die Bahn empfiehlt allen Reisenden dringend, sich vor Fahrtantritt im DB Navigator oder auf bahn.de über die aktuelle Verbindung zu informieren.

Saison-Aus nach Verletzungsschock beim 1. FSV Mainz 05

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Foto: Mainz 05

Was als Europapokal-Fest in Tschechien begann, endete für den 1. FSV Mainz 05 in einem medizinischen Albtraum. Der Verein bestätigte am Freitagmorgen die schlimmsten Befürchtungen: Mainz 05-Stürmer Silas Katompa Mvumpa hat sich im Achtelfinal-Hinspiel gegen SK Sigma Olmütz schwer verletzt. Die bittere Diagnose lautet Bruch des linken Schien- und Wadenbeins.

Dramatische Szenen in der 65. Minute

Der folgenschwere Vorfall ereignete sich Mitte der zweiten Halbzeit beim Stand von 0:0. Nach einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Gegenspieler sackte der 27-jährige Kongolese schreiend zusammen. Sofort eilten Sanitäter herbei, während Mitspieler und Gegner geschockt reagierten. Silas musste unter den Augen der mitgereisten Mainzer Fans mit einer Trage vom Spielfeld transportiert werden.

Rücktransport per Ambulanzflug geplant

Nachdem der Angreifer die Nacht zur ersten Überwachung in der Universitätsklinik Olmütz verbracht hat, laufen nun die Vorbereitungen für die Rückkehr nach Deutschland. Ein spezielles Krankentransport-Flugzeug soll Mainz 05-Stürmer Silas zeitnah nach Mainz bringen. Dort wird er im Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin operiert werden. Eine Rückkehr auf den Platz ist in der laufenden Spielzeit ausgeschlossen.

Offensiv-Notstand am Bruchweg verschärft sich

Für Trainer und Management ist der Ausfall eine sportliche Katastrophe. Silas war erst im Winter vom VfB Stuttgart an den Rhein gewechselt, um die Mainzer Offensive im Endspurt der Saison und im europäischen Wettbewerb zu verstärken. Da mit Benedict Hollerbach bereits ein weiterer Leistungsträger langfristig fehlt, gehen den 05ern im Sturmzentrum die Optionen aus.

Lazarett in der Offensive: Mainz 05 gehen die Stürmer aus

Die Personalsituation beim 1. FSV Mainz 05 spitzt sich im März 2026 dramatisch zu. Besonders im Angriff muss der Verein nun zwei langfristige Hiobsbotschaften verkraften:

  • Silas: Nach seinem schweren Schien- und Wadenbeinbruch ist die Spielzeit für ihn vorzeitig beendet. Ein herber Verlust für die Dynamik im Mainzer Spiel.

  • Benedict Hollerbach: Noch schlimmer hat es Hollerbach erwischt. Sein Achillessehnenriss bedeutet nicht nur das Saisonaus, sondern auch eine monatelange Rehabilitation. Mit einer Rückkehr ist frühestens im Herbst 2026 zu rechnen.

Für die entscheidende Saisonphase muss das Trainerteam nun kreativ werden, da gleich zwei zentrale Säulen des Offensivspiels für den Rest der Runde wegbrechen.

Bundespolizei ermittelt nach Angriff am Bahnhof Wolfegg

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Bundespolizei Bochum
Bundespolizei

Am Donnerstagnachmittag, den 12. März 2026, kam es im Landkreis Ravensburg zu einem besorgniserregenden Vorfall. Ein 19-jähriger Reisender wurde Opfer eines tätlichen Angriff am Bahnhof Wolfegg. Die Tat ereignete sich unmittelbar, nachdem der junge Mann eine Regionalbahn verlassen hatte.

Überfall unmittelbar nach der Ankunft

Gegen 16:32 Uhr stieg der 19-Jährige am Bahnhof Wolfegg aus dem Zug. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurde er dort sofort von zwei bislang unbekannten männlichen Personen abgepasst. Ohne erkennbaren Grund attackierten die Täter den Heranwachsenden mit massiven Schlägen. Nach der Tat flüchteten die Angreifer in unbekannte Richtung vom Bahnhofsgelände.

Medizinische Versorgung und polizeiliche Ermittlungen

Der junge Mann erlitt bei dem Angriff am Bahnhof Wolfegg Verletzungen, die eine sofortige medizinische Behandlung erforderlich machten. Er wurde zur weiteren Abklärung und Versorgung in ein umliegendes Klinikum gebracht. Die Bundespolizeiinspektion Konstanz hat bereits ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Spezialisten sichern derzeit Spuren am Tatort und prüfen die Videoaufzeichnungen der Regionalbahn sowie des Bahnhofsbereichs.

Bundespolizei bittet um Zeugenhinweise

Um die Identität der beiden Schläger zu klären, ist die Polizei auf Aussagen von Passanten und Mitreisenden angewiesen. Wer hat den Angriff am Bahnhof Wolfegg beobachtet oder kann Angaben zu den flüchtigen Tätern machen? Hinweise werden unter der Telefonnummer 07531-12880 entgegengenommen. Zudem steht für vertrauliche oder dringende Meldungen die kostenfreie Hotline der Bundespolizei unter der Rufnummer 0800-6 888 000 zur Verfügung.

Großeinsatz der Mainzer Polizei in der Zanggasse

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Körperverletzung in Mainz
Polizei Mainz

Mainzer Polizei – Am Donnerstagnachmittag, den 12.03.2026, kam es gegen 15:00 Uhr zu einer gefährlichen Schlägerei in der Mainzer Altstadt. Schauplatz der körperlichen Auseinandersetzung war die Zanggasse, in der nach ersten Notrufen mehrere Personen gewaltsam aneinandergerieten. Da Zeugen bereits frühzeitig den Einsatz eines Messers meldeten, rückte die Polizei mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften zum Tatort aus.

Flucht bei Eintreffen der Polizei

Als die ersten Mainzer Polizeibeamten in der Zanggasse eintrafen, war die Schlägerei in der Mainzer Altstadt noch in vollem Gange. Beim Anblick der Uniformierten ergriffen mehrere Beteiligte sofort die Flucht zu Fuß. Trotz einer unmittelbar eingeleiteten Fahndung im Nahbereich konnten die flüchtigen Personen nicht mehr festgenommen werden. Drei weitere Männer, die ebenfalls an der Auseinandersetzung beteiligt waren, konnten jedoch noch vor Ort gestellt und einer polizeilichen Kontrolle unterzogen werden.

Hintergrund: Streit im Drogenmilieu

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen liegen die Hintergründe der Tat im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität. Unstimmigkeiten bei einem Drogengeschäft führten offenbar zu dem Gewaltausbruch. Im Verlauf dieser Schlägerei in der Mainzer Altstadt wurde ein Messer als Waffe eingesetzt. Ein Beteiligter erlitt dabei eine Stichverletzung. Er wurde durch Rettungskräfte vor Ort medizinisch erstversorgt und konnte im Anschluss entlassen werden, da keine lebensgefährlichen Verletzungen vorlagen.

Mainzer Polizei bittet Zeugen um Hinweise

Die Polizeiinspektion Mainz 1 hat die weiteren Ermittlungen übernommen und wertet derzeit Spuren sowie Zeugenaussagen aus. Personen, die Beobachtungen zum Tathergang oder zu den flüchtigen Personen gemacht haben, werden dringend gebeten, sich zu melden. Hinweise zur Schlägerei in der Mainzer Altstadt werden telefonisch unter 06131/65-34150 entgegengenommen.