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Eine ambulante Badekur im Bäderland Bayerische Rhön

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Bei einer ambulanten Badekur handelt es sich um eine alternative Form der Kur, die seit 2021 wieder von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt wird. Im Gegensatz zur stationären Kur in einer Klinik kann man bei der ambulanten Vorsorgekur seinen Aufenthalt an einem selbst gewählten Ort in einer Unterkunft nach Wunsch verbringen. Die Krankenkassen übernehmen dabei die medizinischen Anwendungen nahezu vollständig und bezuschussen pro Tag bis zu 16 Euro für weitere Kosten. Im Gegensatz zur stationären Kur ist die ambulante Variante alle drei Jahre und nicht nur alle vier Jahre möglich.

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Ein besonders attraktives Ziel für eine ambulante Badekur ist das Bäderland Bayerische Rhön

Diese Region, auch zu finden unter baederland-bayerische-rhoen.de, bietet abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaften im Unesco-Biosphärenreservat Rhön, die sich ideal zur Erholung eignen. Zusätzlich sprudelt aus den Heilquellen der fünf Kurorte der Region gesundes Wasser zum Trinken und Baden, und es gibt eine Vielzahl von Kur- und Reha-Angeboten für die Gäste. Jeder der Badeorte hat seine eigenen Besonderheiten: Bad Bocklet punktet mit seinen Ayurveda-Angeboten, Bad Kissingen zählt mit seiner Architektur und Kur-Tradition zum Unesco-Welterbe. Bad Königshofen ist ein attraktives Ziel für Wohnmobilisten, die direkt neben der FrankenTherme campieren können, während sie wohltuende Anwendungen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und rheumatischen Beschwerden in Anspruch nehmen. Bad Brückenau ist auf Trinkkuren spezialisiert und verfügt über sieben Heilquellen. Bad Neustadt lockt mit Solewannen- und Solebewegungsbädern, der historischen Salzburg sowie zahlreichen Veranstaltungen.

Um eine ambulante Badekur zu beantragen, sollte man zunächst seinen Hausarzt ansprechen, der die medizinische Notwendigkeit bescheinigt. Der ausgefüllte Antrag wird dann bei der Krankenkasse eingereicht, die ihn prüft und hoffentlich genehmigt. Falls die Genehmigung verweigert wird, kann es sich lohnen, Widerspruch einzulegen. Sobald die Krankenkasse grünes Licht gibt, kann die Buchung erfolgen. Bei der ambulanten Kur hat man die freie Wahl des Kurorts und der Unterkunft. Es empfiehlt sich, bereits im gewünschten Heilbad einen Termin mit dem Badearzt zu vereinbaren, und auch Therapietermine können oft schon vor der Anreise reserviert werden.

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Die ambulante Badekur bietet eine gesunde Verbindung von Prävention und Urlaub

Indem die gesetzlichen Krankenkassen die medizinischen Anwendungen finanzieren und die Kosten teilweise übernehmen, ermöglichen sie es den Versicherten, ihre Gesundheit zu stärken und möglichen Beschwerden vorzubeugen. Mit der freien Wahl des Kurorts und der Unterkunft, wie zum Beispiel im Bäderland Bayerische Rhön, können die Menschen ihre Kur individuell gestalten und gleichzeitig die Schönheit der Natur genießen. Die ambulante Badekur eröffnet somit eine flexible und ansprechende Möglichkeit, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern und dabei erholsame Ferien zu verbringen.

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Empfehlung der Redaktion

Der Goldene Weinherbst lockt Besucher in das malerische Fränkische Weinland. Zwischen den goldenen Farben der Natur und den reifen Trauben, die in den Weinbergen geerntet werden, präsentiert sich die Region von ihrer besten Seite. Ein besonderes Juwel inmitten dieses Weinparadieses ist die Stadt Karlstadt.

Der Goldene Weinherbst lockt Besucher in das Fränkische Weinland

 

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SEK-Einsatz in der Oppenheimer Altstadt

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Am Samstag (24. Juni 2023) wurde die Polizei Oppenheim gegen 21:40 Uhr zu einer Streitigkeit in die Friedrich-Ebert-Straße gerufen. Ein 94-jähriger Bewohner eines Anwesens, der sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, hatte sich in einem Raum eingeschlossen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte ergab sich eine zunächst unklare Situation. Durch diesen Umstand wurde ein Großeinsatz ausgelöst und das Sondereinsatzkommando alarmiert. BYC-News war vor Ort.

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Der Mann war im Besitz einer Schusswaffe

Da der 94-jährige Zugriff auf eine scharfe Schusswaffe, einen Revolver, hatte, wurde die Wohnung mit Spezialkräften der Polizei betreten. Nach Informationen dieser Online-Zeitung wurde der Mann schlafend im Zimmer angetroffen und blieb unverletzt. Die Schusswaffe wurden nach Angaben der Polizei sichergestellt.

Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt und Verkehrsteilnehmer mussten den Bereich umfahren. Aufgrund der unklaren Lage wurden die Anwohner zunächst aufgefordert in ihren Häusern zu bleiben. Zudem unterstützte die Feuerwehr Bodenheim-Nackenheim die Arbeit der Bodenkräfte mit einer Drohne um eine bessere Übersicht zu erhalten.

Nachdem die Situation vor Ort geklärt werden konnte, wurde die Person an den Rettungsdienst übergeben und medizinisch betreut. Es gab keine Verletzten und der Einsatz konnte gegen 23:35 Uhr beendet werden.

Polizei korrigiert ihre Mitteilung:

Wie die Polizei im weiteren Verlauf der Nacht mitteilt, war der Mann doch nicht im Besitz einer Schusswaffe gewesen. Mitteiler bei der Polizei hatten dies zunächst lediglich befürchtet. Nachdem die Durchsuchung aller Räumlichkeiten abgeschlossen war, konnte die Polizei jedoch ausschließen, dass der Mann Zugriff auf eine Waffe gehabt hatte. Entgegen der ersten Meldung konnte entsprechend auch keine Schusswaffe sichergestellt werden. Es wird darum gebeten, diesen Fehler zu entschuldigen. Der 94-jährige befindet sich aufgrund seines Zustandes mittlerweile in stationärer Behandlung

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Im Einsatz waren:

  • Feuerwehr Bodenheim-Nackenheim mit Drohne
  • Feuerwehr Oppenheim
  • Rettungsdienste
  • Polizei mit mehreren Streifenwagen
  • Sondereinsatzkommando

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

In den frühen Samstagmorgenstunden des 24. Juni 2023 gegen 04:00 Uhr stürzte ein 17-jähriger Motorradfahrer aus Hofheim auf der Autobahn 66 bei Wallau auf dem Weg nach Wiesbaden aus bislang ungeklärter Ursache.

17-jähriger Motorradfahrer verunfallt auf der A66 bei Wallau

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Marco Sottile: „Kritik der SPD Mainz zum Johannisfest stimmt nicht“

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Nachdem Erik Donner, verkehrspolitischer Sprecher der Mainzer SPD die Planung der Mainzer Johannisnacht im Bezug auf die Fahrrad- und Rollstuhlfahrer kritisierte, äußerte sich nun Marco Sottile, 1. Vorsitzender der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker (IMSM) gegenüber BYC-News dazu.

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Seit Jahren wird an einer stetigen Verbesserung gearbeitet

„Was da behauptet wird, stimmt nicht. Wir sind schon seit über 10 Jahren mit der Behindertenbeauftragten jedes Jahr im Austausch und versuchen an den Festen sowie am Weihnachtsmarkt die Kabelbrücken bestmöglich weg zu bekommen. Da haben wir auch wirklich schon viel erreicht und hängen die Kabel teilweise hoch oder arbeiten mit unterirdischen Schächten. Außerdem haben die Schaustellerverbände auch schon damit begonnen, rollstuhlgerechte Kabelbrücken anzuschaffen. Diese sind in dem neu sanierten Bereich zwischen der Theodor-Heuss-Brücke und dem Raimundi-Tor mit einbezogen, sodass sich dort gar keine normalen Kabelbrücken mehr befinden“, erklärt Sottile.

In diesem Jahr seien bereits 150 bis 200 Meter weniger Kabelbrücken als im vergangenen Jahr auf dem Johannisfest verlegt worden. In den vergangenen Jahren seien laut dem Schausteller rund 500 bis 600 Meter Kabelbrücken weggefallen.

Sottile lobt außerdem die Zusammenarbeit mit der zuständigen Wirtschafts- und Ordnungsdezernentin „Wir sind da in ständigem Austausch und Frau Matz macht sich Jahr für Jahr gemeinsam mit uns Schaustellern sehr viele Gedanken darum, wie wir an unterschiedlichen Stellen Dinge verbessern und mehr Barrierefreiheit schaffen können. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen aber wir arbeiten alle gemeinsam an einer stetigen Optimierung. Die Kritik von Herr Donner, dass nichts passiert und man sich keine Gedanken macht, will ich daher so nicht im Raum stehen lassen, das wäre nicht fair. Frau Matz hat hier ihre Hausaufgaben in Perfektion gemacht, mitsamt ihrer Amtsleiterin, Petra Henkel“

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Zur Kritik an der fehlenden Umleitung für Radfahrer erklärt Sottile:

„Der Fahrradweg ist ein europäischer Radweg über die Promenade, das Kaisertor und bis zum Kulinarium. Bereits vor fünf oder sechs Jahren hat man schon damit begonnen, in dem Bereich zwischen Hilton Hotel und Theodor-Heuss-Brücke dafür einen Bypass zu bauen. Auch in diesem Jahr wurde der Bypass, der aus einer Idee der Schausteller entstand, wieder umgesetzt. Natürlich ist das in diesem Jahr nicht so optimal gelaufen, was aber auch an der Baustelle liegt, die sich aktuell in diesem Bereich befindet“, so Sottile. Natürlich seien Radfahrer in diesem Jahr durch das Johannisfest etwas beeinträchtigt, aber während der Auf- und Abbauphasen könnten die Wege ohne Probleme genutzt werden. Die Beeinträchtigungen für die Radfahrer hielten sich demnach auch in diesem Jahr sehr in Grenzen.

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Vom 23. Juni bis zum 26. Juni 2023 ist es wieder soweit: Die Stadt Mainz wird auf der riesigen Festmeile der Mainzer Johannisnacht vom Schillerplatz über das Höfchen, den Liebfrauenplatz, den Fischtorplatz bis hin zum Rheinufer in buntem Glanz erstrahlen. Die traditionsreiche Veranstaltung, die bereits seit über 50 Jahren stattfindet, ehrt den größten Sohn der Stadt, Johannes Gensfleisch, besser bekannt als Gutenberg, der Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern. Die Mainzer Johannisnacht lockt mit einem bunten Programm und einer Vielzahl von Angeboten, die sowohl für Groß und Klein etwas zu bieten haben.

Mainzer Johannisnacht: Ein funkelndes Fest mit Traditionen und Attraktionen

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2. Mainzer „Heiligkreuz 4tel Charity Run“ zu Gunsten von Kindern

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Bald ist es soweit: Das Mainzer Unternehmen Empower League lädt alle laufbegeisterten Menschen dazu ein, sich am bevorstehenden 2. „Heiligkreuz 4tel Charity Run“ zu beteiligen. Der Lauf findet am 15. Juli 2023 von 9 bis 12 Uhr im Heiligkreuz-Viertel im Mainzer Stadtteil Weisenau statt und hat das Ziel, Spenden für das Kinderhaus „Blauer Elefant“ zu sammeln. BYC-News sprach mit Nadine Borggräfe, der Geschäftsführerin von Empower League darüber.

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Der Charity-Run ist eine tolle Gelegenheit für Sportbegeisterte, ihre Leidenschaft für den Laufsport mit der Unterstützung einer guten Sache zu verbinden

Die Kinder des Kinderhauses „Blauer Elefant“ in Mainz, einer Einrichtung des Kinderschutzbund Mainz, erhalten durch die Spenden einen geförderten Lernplatz, um die schulischen Leistungen zu verbessern. So möchten die Organisatoren Kindern helfen, ihren Rückstand aufzuholen und dadurch eine bessere Perspektive für die Zukunft zu erlangen.

„Im vergangenen Jahr konnten wir beim Charity Run eine Spendensumme von 15.000 Euro erlaufen. Wir würden uns natürlich für dieses Jahr wünschen, den Betrag noch zu erhöhen, denn ein Lernplatz kostet 40 Euro pro Stunde je Kind. Je mehr Geld wir erlaufen, umso nachhaltiger ist das Ganze“, erklärt Nadine Borggräfe.

Die Teilnehmer zahlen ein Startgeld in Höhe von 20 Euro, von dem ein Teil gespendet wird. Der restliche Teil wird für die Organisation des Laufs genutzt. „Durch einige Sponsoren, die den Charity Run unterstützen, wird auch in diesem Jahr wieder ein Pauschalbetrag an das Kinderhaus gespendet, andere Sponsoren hingegen spenden einen Euro je erlaufenem Kilometer. Schon während dem Lauf rechnen wir die Spendensumme zusammen, sodass die Läufer einen zusätzlichen Ansporn haben, noch ein bisschen weiter zu laufen“, erklärt sie weiter.

Einzelläufer und Teams sind herzlich willkommen

An den Start gehen können Einzelpersonen aber auch Teams, wie beispielsweise Vereine, Unternehmen oder Familien und Freunde. Am Schluss wird es dann entsprechend Wertungen für die Teams und die Einzelläufer geben. „Im letzten Jahr war der jüngste Teilnehmer 3 Jahre alt, der Älteste war 86. Es sind also alle Läufer, egal welchen Alters herzlich willkommen“, betont Nadine Borggräfe.

Die circa ein Kilometer lange Strecke durch das neue Heiligkreuz-Viertel wird in der Zeit von 9 bis 12 Uhr für die Läufer abgesperrt und freigegeben sein. In dieser Zeit können die Teilnehmer so viel laufen oder gehen, wie sie möchten. Natürlich dürfen dabei Pausen gemacht werden. Jedoch gilt beim Laufen der Grundsatz: Je mehr, desto besser. Egal ob Anfänger oder erfahrener Profi, der Charity-Run bietet für jeden das passende Lauferlebnis. Die besten Teilnehmer dürfen sich im Anschluss auf tolle Preise freuen.

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Eine virtuelle Teilnahme ist möglich

Wer am 15. Juli nicht vor Ort sein kann, hat dennoch die Möglichkeit etwas Gutes zu tun, denn auch die virtuelle Teilnahme am Charity Run ist möglich. Wer sich online anmeldet und in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr laufen geht, kann eine entsprechende Tracking-App nutzen und im Anschluss einen Screenshot der App mit den gelaufenen Kilometern an Empower League senden. Die Strecke wird dann noch zu den beim Event gelaufenen Kilometern hinzugezählt.

Neben dem sportlichen Aspekt bietet der Charity-Run ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie

Die großen und kleinen Besucher des Charity Runs der Empower League erwartet ein abwechslungsreiches und buntes Rahmenprogramm, das von 12 bis 16 Uhr für beste Unterhaltung sorgt.

Die Besucher können sich an einer spannenden Bastelaktion vom Kinderhaus Blauer Elefant beteiligen, bei der sie bunte Taschen bemalen können. Diese kreative Aktivität ermöglicht es den Besuchern, ihre eigenen kleinen Kunstwerke zu gestalten und mit nach Hause zu nehmen. An der Kinderschminkstation haben die Kleinen die Möglichkeit, sich in ihre liebsten Fantasiefiguren oder Tiere zu verwandeln.

Die Empower League selbst bietet Schnupperstunden in Selbstverteidigung und Kickboxen an. Erfahrene Trainer stehen bereit, um den Kindern grundlegende Techniken beizubringen und ihnen ein Gefühl von Stärke und Selbstvertrauen zu vermitteln. Darüber hinaus wird vor Ort ein kleines Bootcamp und ein Parcours angeboten, bei dem man seine Fitness und Geschicklichkeit unter Beweis stellen kann.

Ein weiteres Angebot vor Ort ist die Tombola, bei der es zahlreiche tolle Preise zu gewinnen gibt. Die Geschäftsführerin der Empower League verriet bereits, dass der Hauptpreis auch in diesem Jahr vom Porsche Zentrum in Mainz gesponsert wird. Der glückliche Gewinner darf sich über ein Wochenende mit einem Porsche freuen, der ihm zur Verfügung gestellt wird.

Um den Hunger zu stillen, werden den Besuchern natürlich Essen und Getränke angeboten. Es wird eine Auswahl an köstlichen Speisen und Getränken geben, sodass niemand hungrig oder durstig bleiben muss. Zudem gibt es Kaffee und Kuchen.

Toiletten, Duschen und Umkleiden stehen vor Ort ebenfalls zur Verfügung. Also, schnüren Sie Ihre Laufschuhe und seien Sie dabei, wenn der Startschuss für den Charity-Run der Empower League fällt. Gemeinsam kann man einen Unterschied im Leben einiger Kinder machen und ihnen eine bessere Zukunft ermöglichen. Der Charity Run der Empower League verspricht nicht nur sportlichen Spaß und soziales Engagement, sondern bietet auch ein umfangreiches Rahmenprogramm, das für ein tolles Erlebnis für die ganze Familie sorgt.

Wie die Idee entstand

„ich habe vor zwei Jahren die Empower League gegründet, um Kindern aus der Region zu helfen. Das machen wir beispielsweise durch Fitnesstraining, aber auch durch Kickbox- und Selbstverteidigungstraining sowie Einzelcoaching. Der Spendenlauf hat daher das große Ziel, Kindern zu helfen. Hintergedanke des Charity Runs war der, dass es doch so viel Sinn macht, für sich und seinen Körper etwas Gutes zu tun und zusätzlich noch Kindern und Jugendlichen zu helfen. Ich wollte das schon immer kombinieren, weil Sport die beste Möglichkeit ist, zusammenzuwachsen, eine gute Zeit zu haben und das beste aus sich heraus zu holen. Für mich gibt es keinen Grund der dagegen spricht“, erklärt Borggräfe.

Sponsoren und Unterstützung gesucht

Es werden Sponsoren gesucht, die bereit sind einen Betrag X zu spenden, der dann zu 100% an das Kinderhaus geht. Hier sind schon kleine Beträge ab 40 Euro möglich. Auch für die Tombola werden gerne noch Sachspenden entgegen genommen.

Außerdem werden freiwillige Helfer für den Tag des Charity Runs gesucht. Hilfe gebraucht wird beispielsweise als Streckenposten beim Absperren der Laufstrecke.

Anmeldung und Adresse:

Die Anmeldung ist vorab Online möglich. Die Zahlung erfolgt dort per PayPal oder SEPA-Lastschrift. Auch Kurzentschlossene können am Charity Run teilnehmen, sich direkt vor Ort anmelden und per PayPal bezahlen.

Empower League
Annemarie-Renger-Str. 3d
55130 Mainz
E-Mail: contact@empower-league.com
Telefon: 06131-2493637

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17-jähriger Motorradfahrer verunfallt auf der A66 bei Wallau

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Polizei Hessen
Polizei Hessen

In den frühen Samstagmorgenstunden des 24. Juni 2023 gegen 04:00 Uhr stürzte ein 17-jähriger Motorradfahrer aus Hofheim auf der Autobahn 66 bei Wallau auf dem Weg nach Wiesbaden aus bislang ungeklärter Ursache. Bei dem Sturz zog er sich schwere aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu. Der 17-Jährige konnte noch selbst den Notruf absetzen. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kümmerten sich anhaltende Autofahrer um ihn und zogen ihn von der Fahrbahn auf den Seitenstreifen. Von den Rettungskräften wurde er ins nächstmögliche Krankenhaus transportiert. Das Motorrad des 17-Jährigen wurde etwas weiter in der Abfahrt nach Wallau leicht beschädigt aufgefunden. Die Eltern des 17-Jährigen hatten bereits Kenntnis von dem Unfall und kümmerten sich im Krankenhaus um ihren Sohn.

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Beleuchtung öffentlicher Gebäude in Mainz wird wieder angeschaltet

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Mainz bei Nacht
Mainz bei Nacht

Im Zuge der drohenden Gasmangellage im Winter 2022/23 hatte die Landeshauptstadt Mainz eine Reihe von Maßnahmen verabschiedet, um Energie zu sparen und somit die Versorgungsstabilität in Deutschland zu unterstützen. Zu diesen Maßnahmen gehörte auch die Abschaltung der Illumination der meisten der das Stadtbild prägenden Bauwerke.

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62.000 kWh Energie eingespart

Rund 70 Gebäude und Bauwerke auf Mainzer Stadtgebiet sowie traditionell zwei Gebäude auf Wiesbadener Stadtgebiet (Reduit und die katholische Kirche in Mainz-Kastel) werden normalerweise illuminiert. In den letzten gut zehn Monaten beschränkte sich diese Illumination auf drei Gebäude: den Dom, St. Stephan und die Christuskirche.

Seit der Abschaltung der Gebäudebeleuchtung wurden rund 62.000 kWh Energie eingespart. Die entspricht einer Einsparung gegenüber dem aktuellen Gesamtenergiebedarf von ca. 0,88 %. Denn: Seit 2005 das Beleuchtungskonzept Mainz-Innenstadt vom Stadtrat beschlossen wurde, verfolgen die Mainzer Netze GmbH und das Stadtplanungsamt der Stadt Mainz bereits bei der Neuplanung und Modernisierung von Beleuchtungsanlagen für Straßen und Gebäudeillumination ökologische und ökonomische Ziele. Dazu gehören:

  • Energieverbrauch und CO2-Bedarf senken
  • Kosten der Straßenbeleuchtung senken
  • Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum
  • Vermeidung von Lichtsmog („Dark Sky“)
  • Einsatz moderner Lichttechnik („Insektenschutz“)

Während der Johannisnacht von Freitag bis Montag wird die Illumination aller rund 70 Gebäude wieder aktiviert (und um 3 Uhr nachts ausgeschaltet), ab Dienstag, 27. Juni 2023, geht die Beleuchtung werktags wie gewohnt um 23 Uhr aus, am Wochenende um Mitternacht.

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Oberbürgermeister Nino Haase und die zuständige Dezernentin Marianne Grosse freuen sich über das nun wieder illuminierte Stadtbild:

„Zwar befinden wir uns im Sommer und es ist lange hell, aber wir Mainzer halten uns auch gerne lange draußen auf und da ist die Beleuchtung unserer stadtbildprägenden Gebäude schön und wichtig. Ich danke den beteiligten Ämtern und den Mainzer Netzen für die kontinuierliche Arbeit an der Optimierung unserer Illumination, wir stehen hier schon sehr gut da und werden in den kommenden Monaten und Jahren weiter besser werden. Nun freuen wir uns alle auf eine Stadt mit beleuchteten Gebäuden zur Johannisnacht und darüber hinaus.“

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Am Freitag (23.  Juni 2023) öffnete die Mainzer Johannisnacht bei bestem Wetter. Zahlreiche Besucher waren bereits am ersten Tag vor Ort und besuchten die Fahrgeschäfte, Attraktionen und Buden vom Schillerplatz über das Höfchen, den Liebfrauenplatz, den Fischtorplatz bis hin zum Rheinufer. BYC-News war vor Ort.

Erfolgreicher Start der Johannisnacht in Mainz

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Blick in die Zukunft: Wie der Einsatz von KI die Intensivmedizin verändern kann

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Der Tag der Intensivmedizin, den die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) und der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten (BDA) ins Leben gerufen haben, hat auch in diesem Jahr ein Schlaglicht auf die Intensivmedizin geworfen. Nach den schweren Corona-Jahren richtete sich der Blick dabei auch in die Zukunft.

Und dieser ist optimistisch, was die medizinische Seite angeht, zugleich aber mahnend in Richtung Politik

Im DGAI-Podcast zum Thema spricht Prof. Dr. Gernot Marx, Leiter der Klinik für Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen, über die Möglichkeiten, die der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Intensivmedizin mit sich bringen kann. Der Intensivmediziner, der ab 2025 die Präsidentschaft der DGAI übernehmen wird, erklärt: In der Intensivmedizin stünden pro Patient und Stunde bis zu 1000 Daten zur Verfügung.

Und genau darin lägen enorme Möglichkeiten für die Entwicklung von KI-Algorithmen, die Medizinerinnen und Mediziner künftig bei Entscheidungen unterstützen können. „Vielleicht ist es schon bald möglich, einen digitalen Zwilling für Intensivpatienten zu entwickeln, an dem wir bestimmte Dinge vorhersagen können, z.B. die Entwicklung einer Sepsis oder eines akuten Lungenversagens“, sagt er im Interview. Der Einsatz von KI könne Grundlegendes verändern: Zum einen ließen sich Therapien frühzeitiger beginnen, zum anderen sei eine viel individuellere Behandlung möglich.

„Das heißt nicht, dass ein Computer die Patienten behandelt, sondern dass der Mehrwert von Daten uns als Entscheidungsunterstützung zur Verfügung steht“, sagt Marx und zeigt sich optimistisch: „Da werden wir noch ganz große Schritte vorankommen.“

Arbeit auf den Intensivstationen muss attraktiv bleiben

Dennoch seien in Zukunft wichtige politische Weichenstellungen nötig, damit die Intensivmedizin gut aufgestellt bleibe. Das Pflegepersonaluntergrenzengesetz sei dabei ein erster Schritt gewesen, der dazu geführt habe, dass mehr Pflegepersonal dem einzelnen Patienten zur Verfügung stehe. „Das ist eine gute Entwicklung.“ Aber man müsse auch an die Arbeitsbedingungen auf den Stationen denken. „Viele unserer Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte sind aus der Babyboomer-Generation und werden früher oder später in den Ruhestand gehen. Wir tun gut daran, die Bedingungen weiter zu verbessern, um auch attraktiv für Jüngere zu sein“, mahnt Prof. Marx.

Dass es dabei längst nicht nur um das ärztliche Personal, sondern auch um die Pflegenden geht, betont Tilmann Müller-Wolff. Er ist Professor für Pflegewissenschaft an der Hochschule München und Sprecher der Division „Gesundheitsfachberufe“ in der DGAI. Als solcher weiß er: „Ohne Intensivpflegende funktioniert keine Intensivmedizin.“ Nicht erst seit der Pandemie, sondern auch aus der Versorgungsforschung wisse man: Patienten profitieren von hochwertiger Intensivpflege und je höher die pflegerische Qualifikation, desto besser ist das Patientenoutcome.

„Damit ist Intensivpflege für die gesamte Gesellschaft relevant und sorgt für ein hochwertig funktionierendes Gesundheitssystem“, sagt er und fordert von der Politik die Finanzierung von Bildungsgängen, mit denen Intensivpflegende für diese anspruchsvolle Tätigkeiten qualifiziert werden. „Pflegende, die sich in berufsbegleitenden Weiterbildungen oder Studiengängen qualifizieren, sollten dafür Ausgleiche erhalten, Kliniken die Weiterbildung und Studium anbieten, sollten dies refinanziert bekommen“, mahnt auch er weitere politische Weichenstellungen an.

SPD Mainz: Verbesserungsbedarf bei der Mainzer Johannisnacht

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Johannisnacht Mainz | Foto: BYC-News

Die erwartungsvolle Vorfreude auf die traditionelle Mainzer Johannisnacht, die am Freitag wieder startet, ist in der ganzen Stadt spürbar. Die Freude auf dieses Großereignis werde jedoch von Bedenken hinsichtlich der organisatorischen Planung begleitet, insbesondere in Bezug auf die Fahrrad- und Rollstuhlfahrer, kritisiert die Mainzer SPD.

Zugang für Radfahrer und Rollstuhlfahrer können erschwert werden

„Es ist bedauerlich, dass die Empfehlungen des Vorjahres nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Der Stadtrat hat im letzten Jahr der Verwaltung dazu einen klaren Auftrag gegeben“, kommentiert der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Erik Donner. Er weist darauf hin, dass die beliebte Fahrradroute entlang des Rheinufers in der Altstadt offenbar keine ausreichende Umleitung erfährt. Darüber hinaus sind zwischen Theodor-Heuss-Brücke und Fischtor bereits Barrieren in Form von Kabelbrücken aufgestellt, die den Zugang sowohl für Radfahrerinnen und Radfahrer als auch Menschen mit Rollstuhl erschweren könnten.

Die Situation zeige, so Donner weiter, dass die Koordination zwischen den verantwortlichen Ämtern noch Verbesserungspotenzial hat: „Für die Menschen, die in den nächsten Tagen am Rheinufer unterwegs sein werden, spielt es keine Rolle, welches Amt genau was hätte tun müssen“. Er betont, dass es im Interesse aller ist, den Besucherinnen und Besuchern des Rheinufers ein angenehmes Erlebnis zu ermöglichen, unabhängig von den organisatorischen Zuständigkeiten.

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Mainzer Johannisnacht: Ein funkelndes Fest mit Traditionen und Attraktionen

Hoher Sachschaden und Stromausfall in Bischofsheim

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Am Freitagmittag (23. Juni 2023) ereignete sich gegen 13:00 Uhr in der Ringstraße von Bischofsheim ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 20-jähriger Fahrer einen Gesamtsachschaden von rund 220.000 Euro sowie einen Stromausfall verursachte.

Wirtschaftlicher Totalschaden an drei Fahrzeugen

Der Fahrer war von der Darmstädter Straße in die Ringstraße abgebogen. Dabei verlor er aufgrund zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen BMW, krachte gegen zwei geparkte Fahrzeuge und einen Stromverteilerkasten. Der Fahrer erlitt dabei glücklicherweise nur leichte Verletzungen.

An der Einsatzstelle wurde der zerstörte Stromkasten durch die Feuerwehr abgesichert. Am Unfallfahrzeug selbst und an dem daneben stehenden Fahrzeug wurden außerdem die Batterien abgeklemmt und Luftmessungen durchgeführt, da das touchierte über einen Gasantrieb verfügte. Hierbei konnten allerdings keine auffälligen Messwerte erhoben werden.

An allen drei Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der Stromverteilerkasten wurde ebenfalls stark beschädigt, was zu einem Stromausfall führte. Rund 50 Haushalte waren für etwa 2,5 Stunden von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Unfallörtlichkeit musste zeitweise vollständig gesperrt werden, um die Bergungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen.

Nachdem der Energieversorger für weitere Maßnahmen am Stromkasten eingetroffen war, konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Rückfahrt zum Gerätehaus antreten. Die Polizeistation Bischofsheim bittet dringend Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 06144-9666-0 zu melden.

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Am späten Donnerstagabend (22. Juni 2023) kam es auf der Bundesstraße B417 zwischen Taunusstein und Wiesbaden zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Radfahrer. Dieser erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen.

Radfahrer bei Unfall zwischen Taunusstein und Wiesbaden schwer verletzt

Erfolgreicher Start der Johannisnacht in Mainz

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Am Freitag (23.  Juni 2023) öffnete die Mainzer Johannisnacht bei bestem Wetter. Zahlreiche Besucher waren bereits am ersten Tag vor Ort und besuchten die Fahrgeschäfte, Attraktionen und Buden vom Schillerplatz über das Höfchen, den Liebfrauenplatz, den Fischtorplatz bis hin zum Rheinufer. BYC-News war vor Ort.

Für die Besucher wird einiges geboten

Neben den seit Jahren bekannten Fahrgeschäften am Rheinufer, wie dem BreakDancer, dem Karussell und dem Riesenrad, zog dieses Jahr vor allem eine neue Attraktion vor dem Mainzer Theater die Aufmerksamkeit auf sich. Das über zwei Etagen große, neue Laufgeschäft „Achtung Baustelle“ bietet Abenteuer und ein bisschen „Bob der Baumeister“. Mit gelben und pinken Baustellenhelme können sich die großen und kleinen Gäste die „Baustelle“ erkunden, die mit viel Liebe zum Detail gestaltet ist. Zudem bietet das Fahrgeschäft XXL Höhenrausch, welches direkt neben der Theodor-Heuss-Brücke zu finden ist, den Passagieren Höhenflüge der besonderen Art

In dem schön gestalteten Biergarten am Fischtorplatz können es sich die Besucher gemütlich machen und bei Sonnenschein ein kühles Bier oder eine Cola genießen. Währenddessen können die kleinen Gäste auf dem Karussell direkt nebenan ihre Runden drehen.

Auf dem Künstlermarkt wird auch in den kommenden Tagen noch allerlei Kunsthandwerk angeboten. Von handgefertigten Zauberburgen aus Holz über selbstgemachte Bauchtaschen und Umhängetaschen bis hin zu Schmuck ist alles mit dabei. Stöbern lohnt sich dort aus jeden Fall.

Ein weiteres Highlight der Mainzer Johannisnacht ist das umfangreiche Bühnenprogramm mit Theateraufführungen, Kabarett und Gauklern auf der SWR-Bühne auf dem Liebfrauenplatz, der Mainzer Stadtwerke Bühne am Liebfrauenplatz und der Hauptbühne am Schillerplatz.

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Vom 23. Juni bis zum 26. Juni 2023 ist es wieder soweit: Die Stadt Mainz wird auf der riesigen Festmeile der Mainzer Johannisnacht vom Schillerplatz über das Höfchen, den Liebfrauenplatz, den Fischtorplatz bis hin zum Rheinufer in buntem Glanz erstrahlen. Die traditionsreiche Veranstaltung, die bereits seit über 50 Jahren stattfindet, ehrt den größten Sohn der Stadt, Johannes Gensfleisch, besser bekannt als Gutenberg, der Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern. Die Mainzer Johannisnacht lockt mit einem bunten Programm und einer Vielzahl von Angeboten, die sowohl für Groß und Klein etwas zu bieten haben. Der Eintritt ist kostenlos.

Mainzer Johannisnacht: Ein funkelndes Fest mit Traditionen und Attraktionen

Dr. Joe Weingarten: 400 Millionen Euro für Sport, Jugend und Kultur

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In den parlamentarischen Beratungen zum Bundeshaushalt 2023 ist es gelungen, das erfolgreiche Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK) neu aufzulegen.  Insgesamt 400 Millionen Euro stehen mit dem Förderaufruf für neue Projekte bereit. „Das sind großartige Nachrichten für Sport, Jugend und Kultur in der Region“, freut sich der Wahlkreisabgeordnete Weingarten. Unterstützt werden Städte und Gemeinden bei zahlreichen Sanierungsmaßnahmen in Schwimmbädern, bei der Instandhaltung von Jugendhäusern oder dem Erhalt von bedeutsamen Kultureinrichtungen.

Die Projekte dienen zugleich dem Erreichen der Ziele des Bundes-Klimaschutzgesetzes (KSG) im Sektor Gebäude

Voraussetzung ist daher, dass sie hohen energetischen Anforderungen mit dem Ziel der deutlichen Absenkung von Treibhausgasemissionen genügen. „Zudem müssen sie hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit vorbildhaft sein und auf eine Anpassung an das veränderte Klima ausgerichtet werden“, betont Weingarten. Die Zuschusshöhe des Bundes liegt bei bis zu 45 Prozent an den zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, bei nachgewiesener Haushaltsnotlage der Kommune bei 75 Prozent. Der Bundesanteil der Förderung soll in der Regel mindestens 1 Million Euro betragen. Die maximale Förderhöhe beträgt 6 Millionen Euro.

Die Kommunen sind aufgerufen, ihre Projektskizze über das Förderportal des Bundes easy-Online ab dem 30. Juni und bis zum 15. September 2023 online einzureichen. Detaillierte Informationen zum Projektaufruf gibt es unter https://www.bbsr.bund.de/sjk2023

Weingarten hat sich in einem Rundschreiben an die Kreisverwaltungen, Städte und Verbandsgemeinden im Wahlkreis gewandt und diese ermuntert, geeignete Projekte in ihrem Verantwortungsbereich einzureichen. „Bewerbungen aus dem Wahlkreis können gern in Kopie an mein Wahlkreisbüro in Idar-Oberstein gerichtet werden, damit ich die Förderanträge im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags positiv begleiten kann“, schließt Weingarten seine Stellungnahme.

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Die Zusammenarbeit von Polizei und Rettungsdienst im Einsatz ist nicht ungewöhnlich. Was die Polizeiinspektion Mainz 1 und der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe allerdings auf die Beine gestellt haben, ist bisher wohl eher die Ausnahme.

Rheinhessen: Austauschprojekt von Polizei und Rettungsdienst

Rheinhessen: Austauschprojekt von Polizei und Rettungsdienst

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Gruppenfoto Deutsches Rotes Kreuz und Polizeiinspektion Mainz 1 - Austauschprogramm Stärkung der Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit von Polizei und Rettungsdienst im Einsatz ist nicht ungewöhnlich. Was die Polizeiinspektion Mainz 1 und der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe allerdings auf die Beine gestellt haben, ist bisher wohl eher die Ausnahme.

Austausch zwischen Polizei und Rettungsdienst

Die seit mehreren Wochen laufende Kooperation der beiden Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ermöglicht Polizistinnen und Polizisten, sowie den Mitarbeitenden aus dem DRK-Rettungsdienst, die Welt der jeweils anderen Organisation hautnah zu erleben. In einem neuen Austauschprogramm fahren Polizeibeamte regelmäßig im DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe mit und sammeln so viele Erfahrungen im Bereich von Notfallmedizin, Einsatztaktik im Rettungsdienst. Zudem lernen Sie das System des Rettungsdienstes so besser kennen. Auch die Kenntnisse in Erster-Hilfe werden so aufgefrischt. Der Einblick in die Welt von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern ermöglicht den Beamten ein besseres Verständnis für deren Tätigkeit und sorgt gleichzeitig für ein kollegiales Miteinander in der Blaulichtfamilie.

„Als Dienststellenleiter ist es mir sehr wichtig, die Zusammenarbeit zwischen dem Rettungsdienst und der Polizei zu stärken. Dieser Austausch geht weit über das hinaus, was uns in täglichen Einsatzlagen zusammenführt. Hier blickt man auch mal tief in die Organisation hinein und entwickelt ein Gefühl für die Anforderungen des jeweils anderen. Wir werden diesen Austausch auch in der Zukunft unterstützen!“, so Raphael Schäfer, Leiter der Polizeiinspektion Mainz 1.

Auch die Mitarbeitenden im Rettungsdienst nutzen das Angebot des Perspektivenwechsels mit großer Begeisterung

Besteht so doch die seltene Möglichkeit, Polizeiarbeit auch außerhalb der eigenen Beteiligung am Einsatz kennenzulernen und insbesondere die Hintergründe für Entscheidungen, Verfahrensweisen und die polizeiliche Einsatztaktik zu verstehen.

„Für unsere Mitarbeitenden im Rettungsdienst ist das Austauschprogramm mit den Kolleginnen und Kollegen der Polizei eine echte Bereicherung. Nicht nur, dass wir einen detailreichen Eindruck der Polizeiarbeit erhalten, wir können daraus auch einiges an nützlichen Wissen für unsere täglichen Einsätze mitnehmen. Wir werden versuchen, das Programm künftig auch an anderen Standorten und für unsere Auszubildenden anzubieten.“ zieht Notfallsanitäter Marcel Neumann, Leiter der DRK-Rettungswache Mainz ein durchweg positives Fazit.

Am Austauschprogramm nehmen aktuell mehr als 30 Mitarbeitende von Polizei und DRK-Rettungsdienst teil. Das Programm soll weiter fortgeführt werden, um die Zusammenarbeit und das kollegiale Miteinander weiter zu stärken.

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Vom 23. Juni bis zum 26. Juni 2023 ist es wieder soweit: Die Stadt Mainz wird auf der riesigen Festmeile der Mainzer Johannisnacht vom Schillerplatz über das Höfchen, den Liebfrauenplatz, den Fischtorplatz bis hin zum Rheinufer in buntem Glanz erstrahlen. Die traditionsreiche Veranstaltung, die bereits seit über 50 Jahren stattfindet, ehrt den größten Sohn der Stadt, Johannes Gensfleisch, besser bekannt als Gutenberg, der Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern. Die Mainzer Johannisnacht lockt mit einem bunten Programm und einer Vielzahl von Angeboten, die sowohl für Groß und Klein etwas zu bieten haben. Der Eintritt ist kostenlos.

Mainzer Johannisnacht: Ein funkelndes Fest mit Traditionen und Attraktionen

 

Radfahrer bei Unfall zwischen Taunusstein und Wiesbaden schwer verletzt

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Symbolbild Unfall
Symbolbild Unfall

Am späten Donnerstagabend (22. Juni 2023) kam es auf der Bundesstraße B417 zwischen Taunusstein und Wiesbaden zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Radfahrer. Dieser erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen.

Der Radfahrer musste notoperiert werden

Ein 52-jähriger Autofahrer war mit seinem BMW auf der B417 in Richtung Wiesbaden unterwegs. Kurz nach der Abfahrt zum Jagdschloss Platte soll der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben. Der BMW geriet nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte in die Leitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde er zurückgeschleudert und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo sich zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise kein Fahrzeug befand. Anschließend konnte der Autofahrer seinen BMW wieder zurück auf seinen Fahrstreifen lenken. Dabei übersah er jedoch einen 39-jährigen Radfahrer, der ebenfalls in Richtung Wiesbaden unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Radfahrer in den angrenzenden Graben geschleudert, wo er schwer verletzt liegenblieb. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus nach Wiesbaden gebracht, wo er notoperiert wurde.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Autofahrer unter Alkoholeinfluss stand. Er wurde zur örtlichen Polizeiwache gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Zudem wurde sein Führerschein eingezogen.

Um den genauen Unfallhergang zu klären, wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Sowohl der BMW als auch das Fahrrad wurden als Beweismittel sichergestellt, um den Unfall rekonstruieren zu können. Die B417 blieb während der Unfallaufnahme und den Aufräumarbeiten voll gesperrt. Erst um 4:13 Uhr konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden.

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Am Dienstag (20. Juni 2023) gegen 20:45 Uhr konnten drei Obstdiebinnen dabei beobachtet werden, wie sie sich auf einer Obstplantage im Mainzer Stadtteil Finthen die Rucksäcke mit selbst gepflückten Aprikosen füllten.

Drei Frauen aus Wiesbaden klauten in Mainz-Finthen

Weinfeste in Rheinhessen – Erstklassige Weine & Lebensfreude pur

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Binger Winzerfest ©Uwe Feuerbach

Sanfte Hügel, idyllische Weinberge und malerische Dörfer – die einzigartige Landschaft der Weinregion Rheinhessen zieht Besucher sofort in ihren Bann. Aber es sind nicht nur die Landschaft und die erstklassigen Weine, die den Reiz Rheinhessens ausmachen, sondern auch die Lebensfreude und die Gastfreundschaft der Menschen, die dort leben. Dies spürt man besonders beim Besuch der rheinhessischen Weinfeste, die weit über die Region hinaus beliebt sind. Die Weinfeste sind der Pulsschlag Rheinhessens – hier wird Weinkultur gelebt und die rheinhessische Lebensfreude ist überall zu spüren: Es wird gelacht, „gebabbelt“, getanzt und natürlich gegessen und Wein getrunken.

Ob mitten im Weinberg, entlang der Stadtmauern oder in den pittoresken Ortskernen – auf den Weinfesten in Rheinhessen kann man eintauchen in das Lebensgefühl der Region

Gute Weine und regionale Leckerbissen gehören da- bei genauso dazu wie ein Programm, das so richtig Lust und Laune aufs Feiern macht. Die Weinfeste finden den ganzen Sommer über und bis in den Herbst hinein statt und jedes hat seinen ganz eigenen, einzigartigen Charakter. Aber allen Weinfesten gemeinsam ist die Möglichkeit, ganz nah dran zu sein und Rheinhessen mit allen Sinnen zu genießen.

Ein ganz besonderes Weinerlebnis versprechen die „Rheinhessen AUSGEZEICHNET“-Weinfeste. Diese tragen sozusagen ein Gütesiegel, das für Qualität, einmaliges Ambiente und Lebensart steht. Im Folgenden stellen wir einige ganz besondere Highlights vor:

Zu diesen ausgezeichneten Weinfesten gehört zum Beispiel das „Nackenheimer Weinfest im fröhlichen Weinberg“ vom 21. bis 24. Juli 2023. Vom historischen Ortskern mit traditionellen Fachwerkhäusern ausgehend führen Weinstände die Besucher bis hinauf in die Weinberge und zu den Winzerinnen und Winzern.

Im August öffnen dann die Harxheimer Winzer und Gastronomen die Tore zu ihren Höfen. Beim Harxheimer Weinhöfefest vom 18. bis 21. August 2023 können die Gäste beim „Weinhopping“ durch den gesamten Ort schlendern.

Ende August locken handverlesene Weine, gutes Essen und Live-Musik die Besucher in die Weinberge oberhalb der Burgkirche. BurgbergUnderVibes wird vom 24. bis 27. August 2023 von fünf jungen Winzern aus Ingelheim veranstaltet.

Vom 1. bis 11. September 2023 feiern die Binger das längste Weinfest am Rhein. Eine der größten Freiluftweinproben Rheinhessens, Feuerwerk und ein Winzerfestzug sind nur einige der Highlights beim Binger Winzerfest.

Alle ausgezeichneten Weinfeste sind im Veranstaltungskalender von Rheinhessenwein e.V. unter der Rubrik „Ausgezeichnete Weinfeste“ zu finden. Mit nur einem Klick ist man also mittendrin im Weinevent- Genusssommer in einer der schönsten Landschaften Deutschlands.

Über den Rheinhessenwein e.V.

Rheinhessenwein e.V. ist die Gemeinschaftswerbung für Deutschlands größtes Weinbaugebiet. Die Region ist mit 27.000 Hektar das größte der deutschen Weinbaugebiete und stellt damit ein gutes Viertel der gesamten Rebfläche Deutschlands. Etwa 2.000 Weinbaubetriebe gibt es hier, die im Schnitt pro Jahr 2,5 Millionen Hektarliter Wein erzeugen.

Bekannt ist Rheinhessen vor allem für seine Weißweine: Der Riesling ist die wichtigste Rebsorte der Region, aber auch der Silvaner, die Traditionsrebe Rheinhessens, und die klassischen Burgunderreben prägen das Weinland. Dazu kommen Rebsorten mit bezaubernder Aromatik wie die Scheurebe sowie bekannte Rotweine wie der Dornfelder und der Spätburgunder. Rheinhessen ist eine geschützte Ursprungsbezeichnung (gU): Qualität und Herkunft sind Ausdruck der Weinkultur am Rhein.

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Ab dem 17. Juni können sich Besucher jeden Samstag auf frischen Fisch und Fischspezialitäten auf dem Wochenmarkt in der Stadt Worms freuen. Diese Neuigkeit erfüllt alle Beteiligten mit großer Freude.

Der Wormser Wochenmarkt wird um eine weitere Attraktion reicher

Interview mit Marco Sottile zur Mainzer Johannisnacht

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Aufbau der Mainzer Johannisnacht | Foto: BYC-News

Der Aufbau für die Mainzer Johannisnacht vom 23. Juni bis zum 26. Juni 2023 läuft aktuell auf Hochtouren. Im gesamten Bereich vom Schillerplatz bis zum Rheinufer wird geräumt, montiert und aufgebaut. BYC-News war am Mittwoch (21. Juni 2023) vor Ort und sprach mit Marco Sottile, dem 1. Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker (IMSM) darüber.

Etwa 400 Personen arbeiten am Aufbau

Die ersten Schausteller haben bereits am Freitagabend (16. Juni 2023) mit dem Aufbau begonnen, nachdem die Baustelle für den 1. Abschnitt der Rheinufersanierung zwischen der Theodor-Heuss-Brücke und der Tiefgarage ‚Parkhaus Rheinufer‘ geräumt war. Am Montagmorgen sei es dann so richtig losgegangen, berichtet Sottile: „Allein an dem Aufbau der Stände und Fahrgeschäfte des Johannisfestes sind insgesamt etwa 400 Personen beteiligt, damit das gesamte Fest innerhalb weniger Tage steht. Hinzu kommt, dass der Aufbau einer Innenstadt-Kirmes sich immer schwieriger gestaltet als ein Fest auf einer freien Fläche.“

Schwierige Personallage

Die Schausteller haben aktuell mit Personalmangel zu kämpfen. Sei es beim Aufbau, an den Festtagen in den Buden oder am Fahrgeschäft – es fehlt Arbeitskraft an vielen Ecken und Enden. „Der Schausteller ist aber innovativ und da sind natürlich auch immer Familien die hintendran stehen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Das Karussell hier gehört beispielsweise meinen Eltern. Wenn ich und meine Leute nicht beim Aufbau geholfen hätten, wäre es für meine Eltern am Johannisfest schon schwierig geworden. Durch diese Unterstützung innerhalb der Schaustellergemeinschaft wird niemand allein aufgrund von Personalmangel seinen Stand oder sein Geschäft zu lassen müssen“, so Sottile.

Für den Aufbau eines Autoscooters gibt Sottile ein Beispiel:

Wenn man erfahrenes Personal habe, bei denen jeder Handgriff sitze, sei es machbar, morgens um 6:00 Uhr mit dem Aufbau zu beginnen und abends um 19:00 Uhr den Autoscooter komplett betriebsbereit zu haben. Dazu zähle nicht nur der Aufbau, sondern auch die Reinigung, das Abfetten und die Kontrollen. Wenn man wie aktuell Personalmangel habe, könne der Aufbau des Autoscooters auch mal zwei volle Tage dauern.

Weiter berichtet Sottile, wie zügig Schausteller von Fest zu Fest umziehen müssen. „Ich gebe euch ein Beispiel: Wir hören oft Beschwerden von Anwohnern, warum wir schon Tage vorher mit dem Aufbau beginnen. Das ist der Tatsache geschuldet, dass der Aufbau mancher Geschäfte mehrere Tage in Anspruch nimmt. Hinzu kommt die Logistik und der Umzug der Geschäfte von einem Fest zum nächsten. Wenn beispielsweise ein Fest montags beendet ist und von dort ein Fahrgeschäft bis zur nächsten Veranstaltung donnerstags wo anders hin gebracht werden muss, hat das Vorrang. Wenn es nicht anders geht, lassen wir dann auch mal unsere eigenen Stände oder Fahrgeschäfte stehen, um unseren Schaustellerkollegen unter die Arme zu greifen. Da bitten wir einfach die Bürger um Verständnis, weil es aufgrund der oben genannten Personallage und der logistischen Herausforderungen manchmal nicht anders möglich ist. Ich habe deshalb auch gerne ein offenes Ohne für die Anliegen der Anwohner. Vieles kann man unkompliziert per Telefon oder in einem persönlichen Gespräch klären. Einige kleine Änderungen lassen sich schnell umsetzen, um so im besten Fall die Zufriedenheit der Anwohner zu erhöhen.“

Kontrollen der Geschäfte

Die Fahrgeschäfte und Buden werden ein mal jährlich von einem TÜV-Ingenieur geprüft und erhalten die Abnahme, so Sottile. Die Prüfer sind auf Schaustellergeschäfte spezialisiert und wissen genau, worauf sie achten müssen. Dies ist vergleichbar mit einer TÜV-Prüfung beim Auto, bei der alle wichtigen Faktoren kontrolliert werden. Dies nimmt unterschiedlich viel Zeit in Anspruch, da jedes Fahrgeschäft individuell ist.

Das Vorgehen befürwortet Sottile nach eigenen Angaben, da dies sowohl den Besuchern, als auch den Schaustellern und Angestellten viel Sicherheit gebe. Aus diesem Grund gehören die Fahrgeschäfte in Deutschland, so der Schausteller, zu den Sichersten weltweit.

Zusätzlich wird bei jedem erneuten Aufbau das Fahrgeschäft, der Schießstand oder das Zelt durch die behördliche Bauabnahme erneut geprüft. Diese Gebrauchsabnahme erfolgt ausnahmslos bei jedem Aufbau auf dem jeweiligen Festplatz. Dies erfolgt meist an dem Tag vor der Eröffnung.

Gestiegene Kosten

In den sozialen Medien hört man immer wieder Beschwerden von Festbesuchern über die gestiegenen Preise. „Wir selbst als Familienunternehmen haben die Preise trotz der gestiegenen Kosten nicht erhöht“, so Sottile. Als Beispiele nennt er Energiekosten, Diesel, Stromkosten (von 28 Cent auf 41 Cent). Auch der Einkauf für Lebensmittel sei enorm teuer geworden – angefangen vom Bier und Fleisch, über Frittieröl und Pommes bis hin zu den Mandeln und den entsprechenden Verpackungen. „Einige Lieferanten nehmen schon 60 Euro pauschal für die Anlieferung über kurze Strecken. Die Lieferung eines Containers mit Plüschtieren aus China hat beispielsweise vor Corona 1.500 Dollar gekostet. Mittlerweile hat sich der Preis verzehnfacht, sodass wir jetzt 15.000 Dollar pro Container bezahlen, alleine für die Lieferung. In Summe kann ich sagen, dass alles was wir zur Veranstaltung der Feste brauchen, um mindestens 35 % teurer geworden ist“, so Sottile.

„Wir als Familienunternehmen kommen jedoch in Zukunft nicht drum herum, unsere Preise zu erhöhen. Allerdings werden wir die genannten Preiserhöhungen auch künftig nicht vollständig an die Gäste weitergeben“, betont er.

Abschließend teilt er mit, dass er sich sehr auf das Johannisfest und die kommenden Feste in Mainz und der Umgebung freut. „Es ist immer ein tolles Gefühl, wenn wir vor allem unseren jungen Besuchern ein Strahlen ins Gesicht zaubern können“

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Vom 23. Juni bis zum 26. Juni 2023 ist es wieder soweit: Die Stadt Mainz wird auf der riesigen Festmeile der Mainzer Johannisnacht vom Schillerplatz über das Höfchen, den Liebfrauenplatz, den Fischtorplatz bis hin zum Rheinufer in buntem Glanz erstrahlen. Die traditionsreiche Veranstaltung, die bereits seit über 50 Jahren stattfindet, ehrt den größten Sohn der Stadt, Johannes Gensfleisch, besser bekannt als Gutenberg, der Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern. Die Mainzer Johannisnacht lockt mit einem bunten Programm und einer Vielzahl von Angeboten, die sowohl für Groß und Klein etwas zu bieten haben. Der Eintritt ist kostenlos.

Mainzer Johannisnacht: Ein funkelndes Fest mit Traditionen und Attraktionen