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Zum Start der Eurobike 2023: Die globale Fahrradbranche bleibt optimistisch

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Die Fahrradbranche eilte zuletzt von Hoch zu Hoch und ist mit Blick auf Umsätze und Beschäftigungszahlen in dieser Zeit ein global noch wichtigerer Wirtschaftszweig geworden. Zuletzt normalisierte sich der Markt. Die Branche zeigt sich mittelfristig hoch-optimistisch, insbesondere weil das Radfahren weiterhin beliebter wird. So resümieren die internationalen Experten auf der Wirtschaftspressekonferenz im Rahmen der Fahrrad- und Future Mobility-Leitmesse Eurobike. Diese wurde am Donnerstag (21. Juni 2023) in Frankfurt am Main eröffnet.

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Das eigentliche Produkt der Branche ist das Radfahren selbst

Dessen Popularität scheint keinen Abriss zu nehmen, sagt Kevin Mayne, Teilnehmer der Pressekonferenz und CEO des Verbandes Cycling Industries Europe (CIE): „Die wirtschaftliche Grundlage unserer Branche ist in einem fantastischen Zustand. Die Regierungen auf allen Ebenen – auf EU-, nationalem, kommunalem und regionalem Level – investieren, wodurch jedes Jahr etwa sieben Prozent neue Radfahrer hinzukommen. Die Radfahrer, die wir während der Pandemie geschaffen haben, fahren weiterhin. Dadurch, dass die Menschen wieder vermehrt ihre Arbeitsstätten aufsuchen, steigt die Zahl der täglichen Radfahrer sogar noch weiter an. Das Wachstum ist nicht so hoch wie während der Pandemie, aber das ist echte Marktentwicklung. Andere Branchen schauen neidisch auf das Radfahren, nirgendwo sonst in der Mobilität und im Tourismus gibt es solche Zahlen.“

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Die Lieferkette läuft wieder

Laut CIE dürfte es noch eine Weile dauern, bis die Millionen von Fahrrädern, die in den Pandemiejahren 2020, 2021 und bis hinein in 2022 gekauft wurden, ersetzt werden. Die Fahrradindustrie sah sich in den letzten Jahren mit einer hohen Nachfrage konfrontiert, die pandemiebedingt kaum vom Angebot gedeckt werden konnte. Nicht nur in Deutschland präsentiert sich inzwischen eine andere Situation. Hierzulande ist die Saison verhalten gestartet, begründet durch wechselhaftes Wetter bis in den Mai hinein, die Inflation und gestiegene Energiekosten. Mittlerweile bessert sich diese Situation, die Verbraucher profitieren von einer breiten Auswahl im Handel in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld.

Nach schwindelerregenden Wachstumszahlen der Fahrradbranche in den zurückliegenden Jahren, befindet sich die Branche in einer Korrektur-Phase, Angebot und Nachfrage müssen sich neu einpendeln. Am wichtigen Industriestandort Taiwan ist die Lage vor allem für Hersteller von niedrig- und mittelpreisigen Fahrrädern und E-Bikes deshalb zum Teil dürftig. Deborah Wu, Managing Director beim Kettenhersteller KMC Global GmbH ordnet die Situation ein: „In den letzten drei Jahren sah sich der globale Fahrradmarkt mit einem unerwartet schnellen Nachfragewachstum, Unterbrechungen der Lieferketten und Überbeständen konfrontiert und nun formt sich der Markt neu. Für die Ziele, die Fahrradverkäufe und die mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer der Endverbraucher zu erhöhen, spielen die Lieferketten eine wichtige Rolle. Die Globalisierung, der Wandel zu nachhaltigen und intelligenten Prozessen und die derzeitige Bestandsflut stellen Herausforderungen für diese komplexen Systeme dar. Aber die Marktnachfrage und das Angebot werden sich wieder normalisieren und die meisten Marktteilnehmer die derzeitigen Probleme überwinden können.“

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E-Bikes bringen Wirtschaft voran

Für den künftigen Erfolg muss die Branche einige disruptive Entwicklungen im Auge behalten. Neue Verbraucherbedürfnisse wie Sharing- und Abo-Modelle gilt es zu bedienen und mit branchenfremden Akteuren, etwa aus dem Automotive-Sektor, umzugehen. In den Nuancen der wirtschaftlichen Entwicklung der Branche lassen sich auch nach den Quantensprung-Jahren weiterhin positive Trends ausmachen. Vor allem E-Bikes bringen die Gesamtwirtschaft im Hinblick auf Jobs und Investments voran. Die Politik beobachtet diesen Trend genau.

Der europäische Fahrradmarkt ist der global betrachtet wertvollste Markt, so Manuel Marsilio, Geschäftsführer der Konföderation der europäischen Fahrradindustrie (Conebi): „Trotz der Verlangsamung der Fahrradverkäufe in Europa im Jahr 2022 ist der Gesamttrend der Branche und des Marktes positiv: Der Verkauf von E-Bikes stieg um fast neun Prozent und die Produktion um 19 Prozent im Vergleich zu 2021. Der Umsatz mit Fahrrädern und E-Bikes wuchs um mehr als sieben Prozent, die Investitionen stiegen um mehr als 14 Prozent und die direkten und indirekten Arbeitsplätze erreichten das Rekordniveau von 190.000.“

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Fahrradbranche schafft auch Arbeitsplätze im Tourismus

Mit Blick auf die Beschäftigung profitieren auch industrieferne Sektoren wie der Tourismus von Fahrrädern und E-Bikes. In Deutschland arbeiteten beispielsweise laut einem Bericht der Agentur T3 2022 rund 63.000 Menschen in den Sektoren Herstellung, Handel und Dienstleistungen. Hinzu kamen 263.000 Stellen im Bereich des Fahrradtourismus.

Die Fahrradbranche ist eine ernst zu nehmende Größe geworden und ist mit der Eurobike inmitten Europas gut repräsentiert. 80 Prozent der in Europa verkauften E-Bikes werden auch hier montiert. Stefan Reisinger vom Eurobike-Veranstalter fairnamic GmbH resümiert mit Verweis auf das internationale Teilnehmerfeld aus über 1900 Ausstellern: „Die Eurobike ist inmitten Europas – dem global führenden Markt für die Nutzung hochwertiger Räder, E-Bikes und Leichtelektrofahrzeuge – ausgezeichnet platziert. Wir bieten der Future Mobility-Branche in Frankfurt am Main die richtige Kulisse, um den Siegeszug des Radfahrens für die Energie- und Verkehrswende aber auch für Freizeit, Fitness, Urlaub und Gesundheit voranzutreiben.“

Die 31. Eurobike ist von Mittwoch, 21. bis Sonntag, 25. Juni 2023 jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Festival Days: Samstag und Sonntag. Weitere Informationen unter: www.eurobike.com.

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Über die Eurobike:

Die Eurobike ist die zentrale Plattform des Bike- und Future Mobility-Universums. Zusammen mit Visionären aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Mobilitätsbranche schafft sie Räume für Austausch, neue Ideen, Perspektivwechsel und starke Partnerschaften für innovative Mobilitätslösungen und neue Geschäftsmodelle. Die boomende und sich rasant verändernde Fahrrad- und Future Mobility-Branche haben in der Eurobike ihre gemeinsame Plattform. Sie setzt neue Maßstäbe und identifiziert Leitthemen in den Bereichen Sport, Freizeit, Gesundheit und Mobilität, entwickelt sich ständig weiter und bringt die weltweite Community live zusammen.

Zum start der eurobike 2023: die globale fahrradbranche bleibt optimistisch

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Über die fairnamic GmbH:

Mit der Gründung der fairnamic GmbH besiegeln die Messegesellschaften Frankfurt und Friedrichshafen eine Partnerschaft mit Schwerpunkt innovativer Mobilität. Durch gebündelte Kompetenz sowie Marktkenntnis, globaler Aufstellung, Markenstärke und Schnelligkeit wird die Marktposition in den Zukunftsmärkten Fahrrad, E-Bike, Leicht Elektro Mobilität und General Aviation gestärkt. Die Marken Eurobike und AERO sowie ihre Satelliten bilden dabei den Schwerpunkt des Joint Ventures. Ziel ist der Ausbau und die Weiterentwicklung der beiden Leitmessen.

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Über die Unternehmen und Verbände in der heutigen Pressekonferenz:

Cycling Industries Europe (CIE) ist ein Wirtschaftsverband für Unternehmen aus allen Bereichen des Radfahrens, der auf europäischer Ebene tätig ist. Er bringt die Stimme des Wirtschaftssektors zu den politischen Entscheidungsträgern und zeigt, dass Radfahren gut für die Wirtschaft, die Umwelt und die Gesellschaft ist. CIE setzt sich für eine bessere Radverkehrsinfrastruktur und eine bessere Gesetzgebung vor Ort ein und zeigt gleichzeitig, dass die Industrie neue Technologien wie E-Bikes, Lastenräder und innovative Dienstleistungen einbringen kann.

CONEBI (Confederation of the European Bicycle Industry) vertritt die Fahrrad-, E-Bike-, Teile- und Zubehörindustrie vor den europäischen und internationalen Institutionen. Seine Mitglieder sind die nationalen Verbände der Fahrradindustrie in 15 Ländern: mehr als 600 Unternehmen sind direkt in den nationalen CONEBI-Verbänden organisiert.

Die KMC-Gruppe ist weltweit führend unter den Kettenherstellern. Die KMC Global GmbH im Besitz der KMC-Gruppe, ist ein dienstleistungsorientiertes Unternehmen, das die Geschäftsbereiche Vertrieb, Markt- und Markenmanagement sowie Lager-Logistik und Kundendienst in Europa betreibt.

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Empfehlung der Redaktion

Am Dienstag, 20., und Mittwoch, 21. Juni, folgten über 700 Teilnehmende der Einladung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) und des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) zum 8. Nationalen Radverkehrskongress ins Kap Europa in Frankfurt am Main. Zentrale Fragestellungen: Wie bekommen wir mehr Menschen auf das Rad? Wie wird Deutschland bis 2030 in urbanen wie in ländlichen Räumen zum Fahrradland?

Frankfurt ist auf dem Weg zur Fahrradstadt

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Jana Schmöller: Nummer 1 der SPD bei der Kommunalwahl 2024

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Die Co-Vorsitzende der Mainzer SPD Jana Schmöller soll die Partei in die Kommunalwahl 2024 führen. Der Vorstand der Partei nominierte die 31-Jährige am 20. Juni 2023 einstimmig als Spitzenkandidatin der SPD.

Die gesamte SPD steht hinter Jana Schmöller

„Jana Schmöller ist unsere Nummer 1 bei dieser wichtigen Wahl“, sagte der Co-Vorsitzende Ata Delbasteh, der diesen Vorschlag dem Gremium unterbreitet hatte. „Wichtig ist diese Wahl, weil die Stadt mehr denn je eine Politik braucht, die sozialdemokratisch geprägt ist. Wohnungsbau, Bildung und Betreuung, Mobilität – Aufgaben, die auch eine soziale, eine sozialdemokratische Lösung brauchen. Dafür steht Jana Schmöller, und hinter ihr steht die gesamte Mainzer SPD.“

Schmöller, die auch Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat ist, dankte dem Vorstand für das Vertrauen und kündigte ein engagiertes Eintreten für die politischen Ziele der Mainzer SPD an. Die SPD wird ihre Liste für die Kommunalwahl gegen Ende des Jahres bei einem Parteitag aufstellen. Der Vorstand wird den Delegierten dabei Jana Schmöller als Spitzenkandidatin vorschlagen. Gleichzeitig hat der Vorstand in seiner gestrigen Sitzung den Prozess zur Erstellung eines politischen Arbeitsprogrammes in die Wege geleitet.

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Einweihungsfeier mit Rahmenprogramm in Oppenheim

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Nachdem das beliebte Bücherhaus im rheinhessischen Oppenheim abgebrannt wurde, kann es nun endlich wieder eröffnet werden und steht Menschen jeden Alters zur Verfügung. Mit seinem Standort zwischen dem Kindergarten, Jugendhaus und Altenzentrum ist eine große Menschengruppe angesprochen und jeder kann Bücher, nach Belieben hineinlegen und herausholen.

Ein Brand zerstörte beliebtes Bürgerangebot

Bereits im November 2019 wurde das öffentliche Bücherhaus von der Wählergruppe „Wir für Oppenheim“ (WfO) in Eigenleistung erbaut und eröffnet. Auch der damalige Stadtbürgermeister Walter Jertz war an dem Projekt beteiligt und übergab das Haus an die Stadt Oppenheim. Die Resonanz der Bürger war sehr positiv und das Angebot erfreute sich hoher Beliebtheit.

In der Nacht zum 10.12.2022 brannte das Bücherhaus vollständig nieder. Die Feuerwehr konnte den Brand zwar schnell löschen, jedoch konnte von dem Holzgebäude nichts gerettet werden und auch die Bücher wurden vollständig zerstört. Leider haben die Ermittlungen der Polizei, wegen Brandstiftung, keinen Erfolg erzielt und die Täter konnten nicht ermittelt werden.

Im Anschluss wurde schnell klar, dass das Haus wieder aufgebaut werden soll. Die Finanzierung gestaltete sich zunächst schwierig. Durch die Mithilfe der Bürger, welche auf dem Oppenheimer Weihnachtsmarkt Geld spendeten und die großzügige Spende von der Firma Steckler´s Rheinrestaurant, konnte das Häusschen wieder aufgebaut werden. Der WfO-Bautrupp unter der Leitung von Volker Schütz und der städtische Bauhof unter der Leitung von Wolfgang Herzog organisierten den Bau, sodass das Haus im Mai 2023 fertiggestellt werden konnte.

Eröffnung am 25.6.2023 um 14.30 Uhr am Jakob-Steffan-Platz

Die WfO lädt am Sonntag (25.6.2023) zur Einweihungsfeier ein. Dazu wird ein Rahmenprogramm für Kinder organisiert und auch Kaffee, Kuchen, Kakao und kalte Getränke werden bereit gestellt.

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Frankfurt ist auf dem Weg zur Fahrradstadt

Drei Frauen aus Wiesbaden klauten in Mainz-Finthen

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Symbolbild Polizei Ingelheim am Rhein

Am Dienstag (20. Juni 2023) gegen 20:45 Uhr konnten drei Obstdiebinnen dabei beobachtet werden, wie sie sich auf einer Obstplantage im Mainzer Stadtteil Finthen die Rucksäcke mit selbst gepflückten Aprikosen füllten.

Die drei Frauen waren aus Wiesbaden

Da dem privat unterwegs befindlichen Polizeibeamten bekannt war, dass es immer wieder zu, teils gewerblichen, Obstdiebstählen im Mainzer Umland kommt, sprach er die drei Frauen an. Hierbei stellte sich heraus, dass sie keine Berechtigung zum Pflücken der Aprikosen hatten. Durch eine hinzugerufene Streife der Polizeiinspektion Mainz 3 wurden die Personalien der 42-60 Jahre alten Frauen aus der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden aufgenommen.

Die Aprikosen wurden an den Landwirt zurückgegeben und den Frauen ein Platzverweis erteilt. Alle drei haben nun mit einer Anzeige wegen Diebstahl zu rechnen.

Über 100 Einsätze in zwei Tagen für die Feuerwehr Rüsselsheim

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Feuerwehreinsatz in Rüsselsheim
Feuerwehr Symbolbild | Foto: Chiara Forg | BYC-News

Am Dienstagabend (20. Juni 2023) wurden über 100 Einsatzstellen im Stadtgebiet Rüsselsheim von der Feuerwehr aufgrund eines Sturmereignisses bearbeitet. Am Mittwoch (21. Juni 2023) ereigneten sich erneut verschiedene Vorfälle. Bereits am Vormittag mussten einige kleinere Sturmschäden beseitigt werden, die teilweise erst spät entdeckt wurden. Am Nachmittag wurde die Feuerwehr zu vier Einsatzstellen gerufen, von denen sich einige zeitlich überschnitten.

Kleiner Einblick in die Einsätze

Die ersten beiden Einsätze betrafen erneut Sturmschäden und ein in Not geratenes Kleintier. Die freiwilligen Abteilungen aus Haßloch und Königstädten wurden zusammen mit den hauptberuflichen Einsatzkräften zur BAB 60 in Fahrtrichtung Mainz alarmiert. Dort hatte es kurz vor der Anschlussstelle Königstädten auf der linken Fahrspur einen Auffahrunfall gegeben, bei dem eine Person leicht verletzt wurde und Betriebsstoffe aus einem PKW ausliefen. Die Einsatzkräfte banden die ausgelaufenen Betriebsstoffe und nahmen sie zur Entsorgung auf.

Bevor alle Fahrzeuge die Einsatzstelle verlassen hatten, wurden sie zu einem weiteren Verkehrsunfall auf der K 159 in der Nähe des Feuerwehrhauses Königstädten alarmiert. Dort war der Fahrer eines Motorrollers von hinten unter einen PKW gerutscht, wodurch er unter dem PKW eingeklemmt wurde. Die Mitglieder der Feuerwehr Rüsselsheim-Königstädten, die nicht am vorherigen Einsatz beteiligt waren, sperrten die Einsatzstelle sofort mit einem Löschfahrzeug ab und trafen erste Maßnahmen. Dank der Unterstützung der Kräfte vom vorherigen Einsatz konnte das Fahrzeug schnell mit hydraulischen Rettungsgeräten angehoben werden. Dadurch wurde die eingeklemmte Person innerhalb kurzer Zeit befreit und an den Rettungsdienst übergeben, um medizinisch versorgt zu werden.

Fahrzeuge und Geräte im Einsatz:

Insgesamt waren bei den teilweise parallel stattfindenden Einsätzen 27 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 4 Fahrzeugen, vier Fahrzeuge des Rettungsdienstes und ein Streifenwagen der Polizei im Einsatz.

Personalmangel? Fachkräfte aus Tschechien können die Lösung sein!

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Arbeiter, Arbeitskräfte, Baustelle, Quelle: unsplash.com

Der Fachkräftemangel geht längst über die bekannten Probleme in der IT- oder Pflegebranche hinaus. Selbst profitable Unternehmen haben mangels interessierter Kandidaten Schwierigkeiten, ihre Nachfolge zu regeln. Dazu grassiert die Personalnot in vielen Handwerksbetrieben, der Baubranche und zunehmend auch in Dienstleistungsberufen. Schätzungen gehen derzeit davon aus, dass der deutschen Wirtschaft Einnahmen von etwa 80 bis 100 Milliarden Euro pro Jahr durch unbesetzte Stellen verloren gehen.

Der Hauptgrund hierfür liegt im mangelnden Nachwuchs beziehungsweise im demografischen Wandel. Dieser Tendenz entgegen steht allein die hohe Attraktivität des deutschen Arbeitsmarktes für Fachkräfte aus dem Ausland. Insbesondere aus osteuropäischen Staaten gelingt eine Anwerbung, wenn sich Arbeitgeber genug Mühe geben, in der Regel relativ gut.

Arbeitskräfte im demografischen Wandel

Die Arbeitslosigkeit stagniert in Deutschland seit Jahren auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau und sinkt seit 2013 sogar leicht auf derzeit etwa 2,5 Mio. Menschen. Grund hierfür sind die Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 sowie der Rückgang der Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter aufgrund der demografischen Entwicklung. Dabei wird sich die Tendenz, dass mehr Arbeitskräfte aus dem Erwerbsleben ausscheiden, als neue Arbeitskräfte nachwachsen, in den kommenden Jahren noch weiter verstärken.

Kein Wunder, dass bereits heute 55 Prozent der Unternehmen ihr Geschäftsmodell bedroht sehen und der Anteil älterer Arbeitnehmer stetig ansteigt. Wird hier nicht gegengesteuert, sinkt die Zahl der Erwerbspersonen bis zum Jahr 2060 um ca. 16 Millionen Menschen beziehungsweise etwa 33 Prozent. Eine verbesserte und attraktivere Ausbildung, Aktivierungsprogramme, bessere Arbeitsbedingungen und Produktivitätssteigerungen werden nicht ausreichen, um die entstehende Lücke zu schließen.

Unternehmen sollten daher nicht auf staatliche Programme wie eine Wiederauflage der Gastarbeiterkampagnen warten, sondern möglichst bald selbst tätig werden. Die europäischen Nachbarländer sind dabei die erste Adresse, an die sich Unternehmen wenden sollten, denn hier sind die Arbeitskräfte vergleichsweise gut qualifiziert, müssen keine große Distanz zwischen sich und ihren Familien in Kauf nehmen, sprechen häufig ein passables Deutsch oder haben Grundlagen, auf denen sie aufbauen können und sind motiviert. Unternehmer sind daher gut beraten, ein Inserat beispielsweise auf einer deutsch-tschechischen Jobbörse zu schalten, denn auch hier gilt: Die Konkurrenz schläft nicht.

Die Vorzüge osteuropäischer Arbeitskräfte

Es gibt verschiedene Gründe, warum osteuropäische Fachkräfte besonders gut geeignet sind, sich in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Hier sind einige Faktoren Qualitäten aufgelistet:

  1. Qualifikationen und Kompetenzen: Osteuropäische Länder haben ein solides Bildungssystem und bieten qualifizierte Fachkräfte in verschiedenen Bereichen wie Ingenieurwesen, IT, Medizin, Handwerk und anderen Branchen. Diese Fachkräfte bringen spezifisches Fachwissen und Know-how mit, das für den deutschen Arbeitsmarkt relevant und nachgefragt ist.
  2. Sprachkenntnisse: Viele osteuropäische Fachkräfte verfügen über gute Deutschkenntnisse oder sind bereit, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, um sich in Deutschland zu integrieren. Die Fähigkeit, effektiv in der Landessprache zu kommunizieren, erleichtert den Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit deutschen Kollegen und Kunden.
  3. Kulturelle Nähe: Osteuropäische Länder haben oft ähnliche kulturelle Werte und eine ähnliche Arbeitsmoral wie Deutsche. Dies kann zu einer schnelleren Integration und einem besseren Verständnis der deutschen Geschäftskultur beitragen. Die kulturelle Vertrautheit kann auch die Zusammenarbeit und das Teamwork erleichtern.
  4. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Osteuropäische Fachkräfte sind oft bereit, sich an neue Arbeitsumgebungen anzupassen und flexibel auf die Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes einzugehen. Sie sind häufig motiviert, neue Fähigkeiten zu erlernen und sich weiterzuentwickeln, um den Erwartungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.
  5. Mobilität: Viele osteuropäische Fachkräfte sind bereit, ihre Heimatländer zu verlassen und in Deutschland zu arbeiten. Diese Bereitschaft zur Mobilität und Flexibilität erhöht die Chancen einer erfolgreichen Integration in den deutschen Arbeitsmarkt. Im Vergleich zu Arbeitskräften aus Indien oder Afrika haben sie den Vorteil, dass ihre Familien nur etwa eine halbe Tagesreise entfernt sind, also im Urlaub leicht besucht werden können.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass nicht alle osteuropäischen Fachkräfte die gleichen Eigenschaften und Fähigkeiten haben. Jeder Einzelne ist ein Individuum mit eigenen Stärken und Schwächen. Eine erfolgreiche Integration in den deutschen Arbeitsmarkt hängt auch von anderen Faktoren wie der individuellen Motivation, den rechtlichen Rahmenbedingungen und der Unterstützung durch Arbeitgeber, das lokale Umfeld und das Bildungssystem ab.

Darüber hinaus ist es wichtig, die Integration aller Fachkräfte, unabhängig von ihrer Herkunft, zu fördern und gleiche Chancen und Bedingungen für alle zu schaffen. Abschlüsse müssen besser anerkannt werden, Arbeitserlaubnisse leichter beantragt und ausgestellt werden, die Sprachförderung muss weiter verbessert werden und in einigen Branchen müssen auch die Löhne weiter erhöht werden. Nur so kann es gelingen, dem Fachkräftemangel effektiv zu begegnen, denn Vielfalt und interkulturelle Zusammenarbeit können den deutschen Arbeitsmarkt bereichern und zu innovativen Lösungen und Zusammenarbeit führen.

Trading um Optionen: wer die Termingeschäfte liebt

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Trading, Aktien, Krypto, Börse, Quelle: unsplash.com

Der Optionshandel ermöglicht es Tradern, mit Hebel große Summen auf dem Parkett zu bewegen. Dies sowie die Chance, bei sinkenden Kursen ebenfalls Gewinne zu generieren, macht Optionen für Trader zu einer attraktiven Anlageklasse. Doch die Termingeschäfte sind komplex und fordern vom Anleger die Berücksichtigung zahlreicher Faktoren zur Wertbestimmung der Assets ein.

Was genau verbirgt sich hinter den Finanzprodukten und wo liegen die Vor- und Nachteile, auch im Vergleich mit dem Handel um Futures und Differenzkontrakte (CFDs)? In diesem Ratgeber für Trader erfahren Sie mehr!

Historische Hintergründe

Die janusköpfige Natur des Optionshandels als traditionell und innovativ zugleich erklärt sich dadurch, dass ihre Erfindung ein gerüttelt Maß an Kreativität und Inspiration bedurfte. Niemand geringeres als der Universalgelehrte Thales von Milet, der im archaischen Griechenland im 6. Jahrhundert v. Chr. wirkte, soll nach Aristoteles (Politica 1259 a) vom Optionshandel profitiert haben, indem er auf eine reiche Olivenernte setzte, Recht behielt und hohe Gewinne akkumulierte. Die Sterne sollen dem Philosophen den Weg gewiesen haben.

Während der Tulpenmanie in den Niederlanden wurden ebenfalls Termingeschäfte von Händlern vereinbart, welche die Ernte der begehrten Tulpenzwiebeln nicht abwarten wollten. Beide historischen Beispiele zeigen: Bei Termingeschäften werden Waren gehandelt, die zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses noch gar nicht exisitieren.

Wie der Optionshandel funktioniert?

Der Name der Anlageklasse basiert auf der Wahlmöglichkeit des Anlegers, ein Finanzderivat zu kaufen bzw. zu verkaufen oder auf die Ausübung der Option zu verzichten. Bei einem Kauf tätigt der Trader eine Call-Option und bei einem Verkauf eine Put-Option (Put Option verkaufen – hier mehr Infos). Gehen Trader long, gewinnen sie bei steigenden Kursen, gehen sie short, können sie sich bei sinkenden Kursen auszahlen lassen. Der Optionshandel gehört zu den Termingeschäften, weil der Zeitpunkt der möglichen Transaktion in der Zukunft erfolgt.

Unterschieden wird in der Branche zwischen der europäischen und der amerikanischen Variante. Im europäischen Stil dürfen Trader nach Ablauf der Laufzeit entscheiden, ob sie ihr Recht ausüben. Der amerikanische Stil ist flexibler, da Börsianer diese Entscheidung zu einem Zeitpunkt ihrer Wahl bis zum Ablauf der Laufzeit treffen können. Spekulationen lassen sich beim Optionshandel mit einer Vielzahl von Finanzprodukten wie Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungspaare und Anleihen tätigen.

Komplexe Preisbildung

Der Optionshandel ist eine Anlageklasse, die den fortgeschrittenen Tradern vorbehalten ist. Der Grund ist die enorme Komplexität der Preisbildung. So müssen Anleger zunächst den Zeitwertverlust der Derivate berücksichtigen. Weitere Faktoren sind der Kurs des Basiswerts, der Ausübungspreis, die Volatilität, der Zinssatz und die Dividendenausschüttung am Ende der Laufzeit. Trader sollten sich vor dem Optionshandel mit den Methoden der Wertbestimmung vertraut machen, deren Kennzahlen nach dem griechischen Alphabet benannt sind und Delta, Vega, Gamma, Theta und Rho heißen.

Abgrenzung zu anderen Termingeschäften

Der Optionshandel unterscheidet sich von CFDs zunächst dadurch, dass er anders als bei Differenzkontrakten auf der regulären Börse, der Terminbörse, stattfinden kann. Weder droht ein Emittentenrisiko noch die Gefahr der Übervorteilung. Das Verlustrisiko bleibt auf die gehandelten Assets begrenzt, die allerdings im Bündel erworben werden müssen. Attraktiv ist im Vergleich mit Futures die größere Flexibilität, da mit dem Erwerb der Optionen ein Recht auf den Kauf oder Verkauf einhergeht, aber keine Verpflichtung.

Die Vor- und Nachteile des Optionshandels

Für den Optionshandel spricht die Höhe der Gewinne, die anders als die Verluste potenziell unbegrenzt sind. Mit dem Hebel können Trader mit beträchtlichen Renditen kalkulieren. Die Möglichkeit, auch mit sinkenden Kursgewinnen Gewinne zu generieren, spricht viele Trader an. Bei der amerikanischen Variante können Trader den Zeitpunkt des Kaufs oder Verkaufs nach dem Erwerb der Option frei bestimmen, so wie sie überhaupt die Wahlmöglichkeit haben, ob sie die Option am Ende ziehen. Der Optionshandel bietet zahlreiche Möglichkeiten für unterschiedliche Strategien wie Hedging, Covered Calls, Straddles, Strangles sowie Butterflys und bietet im Verkaufsfall eine Verkaufsprämie.

Bei den Nachteilen sollten Trader bedenken, dass der Hebel ebenso in die andere Richtung wirken kann. Die Bündelung des Basiswerts bedeutet, dass sich die Derivate nur im Paket erwerben lassen. Die Komplexität der Anlageklasse ist beträchtlich und fordert vom Anleger vertiefte Marktkenntnisse ein. Dafür bietet die Anlageklasse Börsenkennern ausgezeichnete Möglichkeiten, ihre Kenntnisse flexibel anzuwenden.

Nachhaltiges Wohnen: Wie Makler zum Wandel beitragen können

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Haus, Vermietung
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Nachhaltiges Wohnen gewinnt zunehmend an Bedeutung in unserer Gesellschaft, da immer mehr Menschen sich für umweltfreundliche und ressourcenschonende Wohnkonzepte interessieren. In diesem Kontext spielen Makler eine wichtige Rolle, da sie als Vermittler zwischen Wohnungssuchenden und Immobilieneigentümern agieren. Makler haben die Möglichkeit, den Wandel hin zu nachhaltigem Wohnen zu fördern, indem sie ihre Kunden über umweltfreundliche Wohnoptionen informieren und unterstützen.

Die Rolle von Maklern bei der Förderung nachhaltigen Wohnens

Makler spielen eine bedeutende Rolle bei der Förderung von nachhaltigem Wohnen und tragen dazu bei, dass umweltfreundliche Wohnkonzepte und ressourcenschonende Immobilien zunehmend an Bedeutung gewinnen. Eine der Hauptaufgaben von Maklern besteht darin, ihre Kunden über nachhaltige Wohnoptionen zu informieren und sie bei der Suche nach umweltfreundlichen Immobilien zu unterstützen.

Das beinhaltet unter anderem die Kenntnis über energieeffiziente Gebäudestandards, grüne Baumaterialien, nachhaltige Wohnviertel oder erneuerbare Energiequellen. Indem Makler ihren Kunden das Bewusstsein für nachhaltiges Wohnen vermitteln, können sie dazu beitragen, dass immer mehr Menschen umweltbewusste Entscheidungen treffen und ihren ökologischen Fußabdruck verringern.

Überdies können Makler auch eine Rolle bei der Sensibilisierung von Immobilieneigentümern für nachhaltige Praktiken spielen. Sie können Eigentümer ermutigen, energieeffiziente Renovierungen durchzuführen, erneuerbare Energiequellen zu nutzen oder umweltfreundliche Technologien in ihre Immobilien zu integrieren. Durch solche Maßnahmen können Makler dazu beitragen, den Markt für nachhaltiges Wohnen zu stärken und das Angebot an umweltfreundlichen Immobilien zu erweitern.

Zusätzlich können sie ihre Kunden über staatliche Förderprogramme und finanzielle Anreize informieren, die den Kauf oder die Miete nachhaltiger Wohnungen attraktiver machen. Insgesamt tragen Makler eine Verantwortung, umweltbewusstes Denken und Handeln in der Immobilienbranche zu fördern und so einen positiven Beitrag zum nachhaltigen Wohnen zu leisten.

Durch ihre Vermittlerrolle haben Immobilienmakler Nürnberg die Möglichkeit, nachhaltiges Wohnen voranzutreiben, indem sie Kunden über umweltfreundliche Wohnoptionen informieren, Eigentümer zur Umsetzung nachhaltiger Praktiken ermutigen und den Markt für nachhaltiges Wohnen unterstützen.

Indem sie ihr Fachwissen und ihre Ressourcen nutzen, können Makler dazu beitragen, dass nachhaltiges Wohnen nicht nur eine Randerscheinung bleibt, sondern zu einer selbstverständlichen und attraktiven Wahl für Immobiliensuchende wird.

Soziale Aspekte des nachhaltigen Wohnens und ihre Bedeutung für Makler

Neben den ökologischen Aspekten spielt auch die soziale Dimension des nachhaltigen Wohnens eine entscheidende Rolle. Immobilienmakler können einen positiven Einfluss auf die sozialen Aspekte des nachhaltigen Wohnens haben, indem sie ihre Kunden über inklusive Wohnoptionen informieren und zur Schaffung sozialer Gemeinschaften beitragen.

Sie können etwa Wohnprojekte vorstellen, die gemeinschaftliche Räume und Aktivitäten bieten, um den sozialen Zusammenhalt zu fördern. Überdies können Makler bei der Vermittlung von bezahlbarem Wohnraum unterstützen, um soziale Gerechtigkeit zu fördern und Menschen mit unterschiedlichen Einkommensverhältnissen den Zugang zu nachhaltigen Wohnlösungen zu ermöglichen.

Die Bedeutung der sozialen Aspekte des nachhaltigen Wohnens für Makler liegt auch darin, dass sie die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden besser verstehen und erfüllen können. Indem sie sich mit den sozialen Aspekten des nachhaltigen Wohnens auseinandersetzen, können Makler auf die steigende Nachfrage nach Gemeinschaftsorientierung, sozialer Integration und Wohlbefinden eingehen. Sie können Kunden bei der Suche nach Wohnlösungen unterstützen, die ihre sozialen Bedürfnisse erfüllen und ihnen ein sinnerfülltes Leben ermöglichen. Ferner können Makler ihre eigenen Netzwerke nutzen, um Gemeinschaftsinitiativen zu fördern und die Vernetzung zwischen nachhaltigen Wohnprojekten und lokalen Dienstleistern zu unterstützen.

Insgesamt können Makler durch ihr Engagement für die sozialen Aspekte des nachhaltigen Wohnens einen positiven Beitrag zur Schaffung von lebenswerten und sozial gerechten Wohnräumen leisten. Indem sie sich auf die Bedürfnisse ihrer Kunden einstellen und innovative Lösungen fördern, können sie eine Vorreiterrolle bei der Realisierung nachhaltiger und sozial inklusiver Wohnprojekte einnehmen.

Die Rolle der Autowartung bei der Reduzierung der Umweltbelastung

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Auto, Reparatur, Werkstatt, Quelle: unsplash.com

Das Thema Klimaschutz ist heute in der gesamten Gesellschaft allgegenwärtig. Es gibt auch in der Wirtschaft keine Branche mehr, die es sich erlauben kann, den Aspekt auszusparen und somit eine Ausnahme zu bilden. Lange Zeit galt die Automobilbranche eher als eine, die sich um Umweltaspekte nicht viele Gedanken machte und eher auf der Seite derjenigen war, die an alten Techniken und Antrieben festhielten. Doch heute ist es selbstverständlich, dass auch hier die Begriffe Umweltschutz und Klimawandel allgegenwärtig sind, was das entsprechende Handeln bzw. Entgegenwirken bedingt. Doch was können Menschen tun, die ein Fahrzeug besitzen und nun bei der Wartung genau wissen wollen, wie sie den Umweltschutz noch weiter verbessern können. Wer sein Fahrzeug liebt, der wird natürlich regelmäßig eine Wartung vornehmen oder vornehmen lassen. Hier spielt das Thema Umwelt eine wachsende Rolle.

Durch regelmäßige Wartung dafür sorgen, dass das gute Gewissen stets mitfährt

Dass wir in verschiedenen Lebensbereichen regelmäßig Wartungen vornehmen, das ist für die allermeisten von uns eine Selbstverständlichkeit. Hierbei stellt das Auto ganz sicher keine Ausnahme dar, denn es ist nach wie vor Deutschlands liebstes Kind. Weiterhin haben immer mehr Menschen ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass es von enormer Bedeutung ist, sich auch für den Umweltschutz zu engagieren. Diese beiden Komponenten kommen dann zusammen, wenn wir uns fragen, was wir bei einer Autowartung für mehr Umweltschutz tun können.

Es geht dann nicht nur um das gute Gewissen, das eine wichtige Rolle spielt, sondern ganz objektive Gründe, die dafür sprechen, dass wir uns um den Umweltschutz sorgen und der Klimakrise entgegenwirken. Wenn wir mit Aspekten wie der Treibstoffeffizienz argumentieren, wird deutlich, dass es die Möglichkeit gibt, bei der Wartung zu kontrollieren, ob unser Fahrzeug noch den Möglichkeiten entspricht, die wir in puncto Umweltschutz haben. Laut dem Wirtschaftsforum.de ist es möglich, auch die Nachhaltigkeit zu warten und zu erkennen, wo noch Nachholbedarf ist.

Dies kann beispielsweise bei Autodoc geschehen. Grüne Technologien geben uns heute außerdem die Gelegenheit, ein Fahrzeug aufzurüsten und so dafür zu sorgen, dass es noch besser in puncto Umweltschutz abschneidet. Ganz sicher ist auch die grüne Plakette dabei ein Indikator. Diese Plakette zeigt auf, dass es sich um ein Fahrzeug handelt, welches die Richtlinien erfüllt und somit seinen Beitrag zum Klimaschutz liefert.

Mit der Automobilbranche auf dem Weg, den die gesamte Gesellschaft in Richtung Klimaschutz geht

Nicht nur bei der Wartung des Fahrzeugs gibt es die Möglichkeit, zu prüfen, ob es gelingt, umweltschonend zu fahren und so einen wichtigen Beitrag zu leisten. Heute ist es längst auch überregional klar, dass wir in den großen Wirtschaftsbranchen Player brauchen, die schon bei der Produktion auf Nachhaltigkeit achten. In unserem Land ist die Automobilindustrie eine der größten, die wir überhaupt haben. Deshalb geht der Blick der Medien und der Bevölkerung auch häufig in Richtung dieser Branche, wenn wir prüfen wollen, ob es in der Wirtschaft angekommen ist, was zu tun ist. Längst haben sich die großen Autobauer auf den Weg gemacht und es ist gerade in den letzten Jahren zu erkennen, wie viele Unternehmen auf Nachhaltigkeit setzen. Es darf dann schon mehr als eine Kurzmeldung wert sein, wenn die Unternehmen es schaffen, die Emissionen zum Beispiel mit Elektroautos massiv zu senken.

Dank neuer Technologien keinen Komfort vermissen müssen

Bei allem Erfolg, den die Unternehmen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit haben, ist es dennoch eine Möglichkeit, bei der Autowartung immer wieder zu prüfen, ob wir mit dem Fahrzeug auf dem aktuellen Stand der Zeit sind. Schließlich haben wir auch ganz privat das Bedürfnis, Klimaschutz zu betreiben und nach einem Jahr können sich dank moderner Technologien schon wieder Möglichkeiten ergeben haben, die vorher so noch nicht da gewesen sind. Natürlich darf ein Auto auch heute noch Komfort bieten und uns einen Ort liefern, an dem wir uns einfach wohlfühlen. Auf eben jenen Komfort muss niemand verzichten, denn es ist möglich, die Innovationen zu nutzen, die insgesamt und vor allem in der Autoindustrie entwickelt wurden. So können Umweltschutz und Komfort durchaus miteinander einhergehen.

Es lohnt sich stets, den Blick für neue Innovationen offen zu halten

Wie oft ist es uns schon passiert, dass wir im Alltag den Blick für Neuerungen verschließen, weil wir immer den gewohnten Weg gehen? Die meisten von uns werden erkennen, dass es durchaus viele Situationen sind, in denen diese Beschreibung zutrifft. Damit wir uns offen gegenüber mehr Umweltschutz und Innovationen zeigen, ist es wichtig, die Notwendigkeit immer wieder vor uns selbst zu betonen.

Frankfurt ist auf dem Weg zur Fahrradstadt

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8. Nationaler Radverkehrskongress 2023 in Frankfurt © Dirk Michael Deckbar | Event Consult |  +491723108973 | mail@deckbar.de |

Am Dienstag, 20., und Mittwoch, 21. Juni, folgten über 700 Teilnehmende der Einladung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) und des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) zum 8. Nationalen Radverkehrskongress ins Kap Europa in Frankfurt am Main. Zentrale Fragestellungen: Wie bekommen wir mehr Menschen auf das Rad? Wie wird Deutschland bis 2030 in urbanen wie in ländlichen Räumen zum Fahrradland?

Wie können Akteure der Radbranche ihren Wirkungsbereich vergrößern und ihre Zusammenarbeit stärken?

Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr und Tarek Al-Wazir, Hessens Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, eröffneten gemeinsam mit Oberbürgermeister Mike Josef den bundesweit wichtigsten Radverkehrskongress. In ihren Eröffnungsreden gaben sie den Teilnehmenden eine Botschaft mit auf den Weg: Nur wenn alle Akteure in Politik und Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft mitziehen, können die Ziele des Nationalen Radverkehrsplans 3.0 bis 2030 erreicht werden: Mehr, besserer und sicherer Radverkehr für alle!

„Mit attraktiven intermodalen Verkehrsangeboten wollen wir mehr Menschen für das Rad begeistern und Deutschland bis 2030 zum Fahrradland machen. Deshalb fördern wir den Radverkehr mit zahlreichen Programmen wie zum Beispiel mit dem neuen Programm Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen oder dem Förderaufruf zum Radnetz Deutschland. Außerdem unterstützen wir die zuständigen Länder und Kommunen unter anderem dabei, ihre Radinfrastruktur sicherer und komfortabler zu machen. Wie einladende Radnetze ausgebaut werden können, haben wir in dem Leitfaden ‚Einladende Radverkehrsnetze‘ für die Akteure vor Ort beschrieben. Ab Juli bieten wir außerdem einen neuen berufsbegleitenden Lehrgang ‚Einladende Radverkehrsnetze planen und umsetzen‘ an, damit sich die Fachkräfte in den Kommunen weiterbilden können und die Kompetenz für den Radverkehr vor Ort weiter gestärkt wird“, sagte Staatssekretär Luksic.

„Radfahren muss vor Ort attraktiver werden. Deshalb unterstützt das Land Hessen die Kommunen finanziell und fachlich bei der Umsetzung und hilft auch dabei, die Initiativen des Bundes aktiv zu nutzen“, betonte Al-Wazir. „Besonders hat es mich gefreut, dass der Nationale Radverkehrskongress erstmals im Zusammenhang mit der Eurobike durchgeführt werden konnte. Das zeigt die wirtschaftliche Bedeutung des Radverkehrs und verstärkt den Austausch zwischen den unterschiedlichen Akteuren.“

„Frankfurt ist auf dem Weg zur Fahrradstadt. Wir zeigen unser Engagement in der Umsetzung von sicheren Fahrradstraßen und sicheren Schulwegen“, sagte Oberbürgermeister Josef. „Der Radverkehrskongress macht deutlich: Das Zusammenspiel aller Akteure ist wichtig, um die Zukunft des Radverkehrs gemeinsam zu gestalten.“

Für mehr, besseren und sicheren Radverkehr braucht es neben einer gut ausgebauten Infrastruktur auch einen neuen Fokus auf das Fahrrad in der Mobilitätskultur als ein selbstverständliches und vollwertiges Verkehrsmittel, insbesondere in Kombination mit anderen Mobilitätsmöglichkeiten wie dem Öffentlichen Personennahverkehr.

Vielfältiges und interdisziplinäres Programm

In den 16 Fachforen und sieben Side-Events wurden neben infrastrukturellen Fragen in unterschiedlichen Akteurskonstellationen diskutiert, wie die Radverkehrsförderung schneller und wirksamer vorangebracht werden kann. Erstmals wurde Deutschlands größter Radverkehrskongress im zeitlichen und räumlichen Umfeld der Weltleitmesse der Fahrradindustrie Eurobike abgehalten. Dadurch konnte der Themenkomplex „Fahrrad & Wirtschaft“ in eigenen Fachforen stärker beleuchtet werden – unter anderem mit den Perspektiven Einzelhandel, Pendeln und Lastenmobilität.

Patrick Döring, Vorstandsvorsitzender des Fahrradversicherers Wertgarantie SE, und die Radsportlerin und Mental Coach Denise Schindler zeigten in ihrem gemeinsamen Keynotetalk unter anderem auf, wie wichtig es ist, dass Beteiligte aus verwandten Themenfeldern mehr ins Gespräch kommen, um mehr Menschen zum Radfahren zu motivieren. Kinder und Jugendförderung, Sportangebote, das Abbauen mentaler Hürden, aber auch neue Innovationen und Dienstleistungsangebote können zur Zielerreichung beitragen. In den Side Events standen die Themen verschiedener Verbände, Netzwerk- und Interessensgruppen und ihr Beitrag für den Radverkehr im Vordergrund.

Bei insgesamt elf Exkursionen konnten die Teilnehmenden im aktiven Kongressprogramm mit fahrradgeführten Exkursionen Best-Practice-Beispiele in der Stadt Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet besuchen. Darüber hinaus standen drei Exkursionen über das Messegelände der Eurobike auf dem Programm.

Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des 23. Deutschen Fahrradpreises. Die mit 19.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde in der Kategorie Infrastruktur an die Stadt Münster für die Kanalpromenade am Dortmund-Ems-Kanal sowie in der Kategorie Service und Kommunikation an die Kölner Verkehrsbetriebe für das Elektrolastenrad-Verleihsystem vergeben. Der Fußball-Erstligist SC Freiburg nahm den Preis als „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit“ für seinen außergewöhnlichen Einsatz für nachhaltige Mobilität entgegen.

Über den NRVK

Der 8. Nationale Radverkehrskongress fand am 20. und 21. Juni 2023 im Kap Europa, dem Kongresshaus der Messe Frankfurt, statt. Der deutschlandweit größte Kongress für den Radverkehr wurde durch das BMDV und das HMWEVW in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt und im zeitlichen und räumlichen Umfeld der Weltleitmesse für die Fahrradindustrie Eurobike ausgerichtet. In innovativen und vielfältigen Programmformaten diskutieren Fachleute aus Planungspraxis, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, sowie aus Vereinen und Verbänden alle zwei Jahre an wechselnden Orten über relevante Themen, aktuelle Herausforderungen und Zukunftsvisionen für den Radverkehr.

Empfehlung der Redaktion

Die Fahrradbranche eilte zuletzt von Hoch zu Hoch und ist mit Blick auf Umsätze und Beschäftigungszahlen in dieser Zeit ein global noch wichtigerer Wirtschaftszweig geworden. Zuletzt normalisierte sich der Markt. Die Branche zeigt sich mittelfristig hoch-optimistisch, insbesondere weil das Radfahren weiterhin beliebter wird. So resümieren die internationalen Experten auf der Wirtschaftspressekonferenz im Rahmen der Fahrrad- und Future Mobility-Leitmesse Eurobike. Diese wurde heute in Frankfurt am Main eröffnet.

Zum Start der Eurobike 2023: Die globale Fahrradbranche bleibt optimistisch

Verkehrsunfall in Mainzer Altstadt: 18 Personen verletzt

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Symbolbild Feuerwehr

Am Mittwoch (21. Juni 2023) ereignete sich gegen 14:00 Uhr in der Mainzer Altstadt ein Verkehrsunfall, bei dem eine Radfahrerin und ein Linienbus beteiligt waren. Der Vorfall ereignete sich in der Rheinstraße in Fahrtrichtung Mainz-Weisenau, in der Nähe der Bushaltestelle Holzturm-Fort Malakoff.

Radfahrerin verursacht Vollbremsung

Ersten Zeugenaussagen zufolge musste der Fahrer des Linienbusses aufgrund des Verhaltens der Radfahrerin eine Vollbremsung durchführen. Dadurch wurden mindestens 18 Fahrgäste des Busses leicht verletzt. Eine Glas-Trennwand im Inneren des Busses wurde ebenfalls beschädigt. Der Rettungsdienst versorgte alle verletzten Personen vor Ort medizinisch. Vier Personen wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Radfahrerin blieb unverletzt.

Während der Unfallaufnahme und der Versorgung der Verletzten war die Rheinstraße in Fahrtrichtung Mainz-Weisenau zeitweise nur einspurig befahrbar. Dadurch kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen in diesem Bereich. Die genaue Ursache des Unfalls wird derzeit noch ermittelt.

Empfehlung der Redaktion

Kommentar der Sportredaktion: Was war das am Dienstag (20.06.2023) mal wieder für eine bedauernswerte Vorstellung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Seit fünf Jahren denkt man nun, es kann nicht schlimmer werden und dann kommt die nächste Länderspiel-Pause und man wird immer wieder eines Besseren belehrt.

Hansi Flick sollte seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erwägen

 

Unfallflucht in Ingelheim am Rhein

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Unfallflucht 2
Unfallflucht 2

Zwischen Montag, dem 12.06.2023, und Dienstag, dem 13.06.2023 ereignete sich am Parkhaus „Gartenfeldstraße“, Friedrich-Ebert-Straße 5 in der Stadt Ingelheim eine Unfallflucht. Ein unbekanntes Fahrzeug verunfallte dabei mit der Höhenbegrenzung der Parkhauszufahrt und verursachte Schäden. Der Verursacher des Unfalls verließ den Ort des Geschehens, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Nach den derzeitigen Ermittlungen wurde der oben beschriebene Unfall von mindestens einer unbekannten Zeugin oder einem unbekannten Zeugen beobachtet. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Ingelheim unter der Telefonnummer 06132 / 6551-0 zu melden.

Hansi Flick sollte seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erwägen

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Quelle: Wikipedia / Steffen Prößdorf / CC BY-SA 4.0

Kommentar der Sportredaktion: Was war das am Dienstag (20.06.2023) mal wieder für eine bedauernswerte Vorstellung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Seit fünf Jahren denkt man nun, es kann nicht schlimmer werden und dann kommt die nächste Länderspiel-Pause und man wird immer wieder eines Besseren belehrt.

Der Status Quo der Nationalmannschaft

Was unter Jogi Löw schon schlecht war, wurde unter Hansi Flick nun nicht verbessert, wenn nicht sogar verschlechtert. Die Nationalmannschaft befindet sich nach den jüngsten Spielen in einer Abwärtsspirale, die nicht mehr zu enden scheint. Innerhalb der letzten Wochen spielte man 3:3 gegen die Ukraine, verlor 0:1 in Polen und nun 0:2 gegen Kolumbien. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht näher auf das letzte Spiel gegen Kolumbien im Einzelnen eingehen, es reicht schon zu sagen, dass man auf den ersten deutschen Torschuss bis zur 45. Spielminute warten musste.

Mittlerweile ist man auf Platz 14 der Weltrangliste abgestürzt. Die oben genannten Gegner der letzten drei Spiele befinden sich übrigens auf den Plätzen 30, 23 und 17. Seit 2020 hat die Deutsche Fußballelf aus 41 Spielen ganze 19 Siege geholt. Hier ist dazu zu sagen, dass der Großteil dieser Siege gegen Fußballgroßmächte wie Lettland, Rumänien, Liechtenstein oder Armenien geholt wurde. Spaß beiseite, die aktuelle Lage der Nationalmannschaft ist bedenklich.

Woran liegt es?

Auf der Suche nach Gründen gibt es drei Faktoren, die man sich genauer anschauen sollte.

Die Spieler: Wenn man sich das Spielermaterial anschaut, sollte man rein nominell absolut in der Lage sein, so gut wie jeden Gegner zu schlagen. Mit İlkay Gündoğan war ein Spieler als Kapitän auf dem Platz, der vor kurzem, als Spielführer der aktuell besten Vereinsmannschaft der Welt, die Premier League, den englischen Pokal sowie die Champions League gewonnen hat. Mit Marc-André ter Stegen hat man den besten Torhüter der vergangenen Saison in der spanischen Liga als Rückhalt und mit Jamal Musiala eines der vielversprechendsten Talente Europas im Mittelfeld. Auch Emre Can, Leon Goretzka, Leroy Sané oder Antonio Rüdiger haben mit ihren jeweiligen Vereinen schon alle möglichen Titel gewonnen. Natürlich gibt es die allseits bekannten Problempositionen, wie die Neuner-Position, allerdings ist diese sicher nicht dafür verantwortlich, dass man in den letzten vier Spielen neun Gegentore kassiert hat. Wenn man sich das alles vor Augen führt, merkt man schnell, dass die spielerische Qualität in der Nationalmannschaft auf dem Papier definitiv zur erweiterten europäischen Spitze gehört.

Der Trainer: Diese theoretische Qualität vom Papier auch auf den Platz zu bringen, ist die Aufgabe von Hans-Dieter Flick. Der Trainer ist nach dem traurigen Schauspiel im Spiel gegen Kolumbien nun der zweitschlechteste Trainer der Nationalmannschaftsgeschichte. In 24 gespielten Partien hat er einen Punkteschnitt von 1,79 Punkten. Eine schlechtere Statistik hat nur Erich Ribbeck, welcher in 24 Spielen zwischen 1998 und 2000 nur durchschnittlich 1,5 Punkte sammelte. Dass man sich dann nach jedem weiteren Trauerspiel vor die Kamera stellt und versucht, den Journalisten irgendwelche Fortschritte zu zeigen, die man erkannt hat, um dann das nächste Spiel wieder chancenlos gegen ein Fußball-Entwicklungsland zu verlieren, ergänzt das ganze Bild abschließend.

Lothar Matthäus brachte es nach dem Spiel im Interview mit RTL gut auf den Punkt, als er sagte: „Es war eine lange Saison, aber die hatten die Kolumbianer auch. Das ist eine Sache des Kopfes, der Einstellung. Und fehlender Sicherheit. Es gab viele Wechsel, viele Systemwechsel. Wie soll die Mannschaft da Sicherheit bekommen!? Auch vor der WM war das schon so. Flick wollte jetzt scheinbar einiges ausprobieren – aber das ist gründlich in die Hose gegangen.“

Der Vorstand: Dass Rudi Völler sicher endlose Verdienste rund um den deutschen Fußball hat und wir ihm viel zu verdanken haben, wenn es um den Nationalmannschaftsfußball in Deutschland geht, steht außer Frage. Ob er die richtige Person ist, um nun die Kehrtwende in der deutschen Nationalmannschaft anzuführen, kann man durchaus hinterfragen. Es waren nicht wenige, die sich bei der Frage nach einem neuen Sportdirektor für das DFB-Team eher frischen Wind wünschten und Namen wie Per Mertesacker oder Philipp Lahm in den Topf warfen. Es war jedoch wenig überraschend, als Rudi Völler ernannt wurde, da doch die sogenannte „Task-Force“ zur EM 2024 den Vorschlag zu seiner Ernennung machte – der Rudi Völler angehört. Diese Task-Force wäre schon einen eigenen Artikel wert, da es durchaus interessant ist, wie sieben Männer ab 50 den Fußball der deutschen Nationalmannschaft wieder attraktiv für die Jugend machen sollen. Auch, dass Herr Völler nach dem Spiel am Abend im Interview mit RTL noch verkündete, dass in diesem Spiel einige dabei waren, „die wir im September nicht mehr sehen werden“ und „dass der eine oder andere bei allem Bemühen an seine Grenzen gekommen ist“, kann man durchaus als mutig betrachten, wenn man sich das oben bereits angesprochene Spielermaterial ansieht.

Fazit: Sicher gibt es neben diesen drei Faktoren noch unzählige weitere Dinge zu beleuchten, allerdings sollte man sich vorrangig darauf konzentrieren, einen Trainer zu finden, der es schafft, aus den größtenteils sehr guten Einzelspielern eine Mannschaft zu formen. Das ist eine Grundvoraussetzung, um die Nationalmannschaft bei den Deutschen wieder attraktiv zu machen. Sicher ist, dass Jürgen Klopp das definitiv schaffen würde, allerdings wird dieser mindestens die nächste Saison noch in Liverpool durchziehen, steht daher (zumindest bis nach der EM) nicht zur Verfügung. Die für mich optimale Option ist Julian Nagelsmann, der in Bayern eine tolle Arbeit geleistet hat – auch wenn das der Vorstand anders gesehen hat – und den bereits angesprochenen frischen Wind mitbringen würde.

Um das machen zu können, komme ich auf meine Ausgangsthese zurück: Hansi Flick sollte überlegen, ob es für seinen Ruf und sein Ansehen nicht besser ist, wenn er den Weg frei macht und als Trainer der Nationalmannschaft zurück tritt.

Einladung zum Familientag in Gustavsburg

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Zu einem Familientag am Sonntag (25. Juni 2023) zwischen 14:00 und 17:00 Uhr im Zentrum aller Generationen (ZAG) in Gustavsburg, Pestalozzistraße 10, laden das städtische Kinder- und Jugendbüro (KiJu) sowie das Seniorenbüro ein.

Im Vordergrund wird das gemeinsame Treffen stehen

Das Kinder- und Jugendbüro bietet zusätzlich Medien-, Bastel- und Spielangebote an. Die Mitarbeiter des Seniorenbüros stehen für Gespräche mit den Erwachsenen, Eltern und Großeltern zur Verfügung. Getränke – Kaffee und Softgetränke – werden an diesem Tag durch das Seniorenbüro verkauft. Speisen können von jedem Einzelnen selbst mitgebracht werden. Der Familientag soll einmal im Monat etabliert werden, an jedem letzten Sonntag außerhalb der Ferien und von Feiertagen. Das Kinder- und Jugendbüro weist darauf hin, dass an diesem Tag für Kindergartenkinder keine Aufsichtsplicht gewährleistet werden kann. Eine konkrete Beratung durch das KiJu oder Seniorenbüro ist an diesem Tag ebenfalls nicht möglich.

Empfehlung der Redaktion

Die Arbeiten an der Fußgänger- und Radfahrerunterführung in Ginsheim-Gustavsburg schreiten voran. Auf Anfrage von BYC-News teilte die Stadtverwaltung mit, dass die Unterführung voraussichtlich bereits ab dem 6. Oktober 2023 eingeschränkt nutzbar sein wird.

Neue Details zum Baufortschritt an der Unterführung Gustavsburg

Bauarbeiten und Vollsperrung in Alzey

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Vollsperrung

Der LBM Worms startet ab dem 21. Juni bis Mitte Juli 2023 mit der Fahrbahnerneuerung der L401. Die Arbeiten konzentrieren sich auf das neue Baufeld (Bauabschnitt 2). Der Bereich erstreckt sich von der Mitte der Einfahrt der Firma saniXTREME bis zur Mitte der Einmündung Kettenheimer Weg (Zufahrt Wartbergstadion). Während dieser Zeit sind Verkehrsbeeinträchtigungen zu erwarten.

Umleitungen werden eingerichtet

Das Wartbergstadion ist nur aus der Innenstadt Alzey zu erreichen. Die Zufahrt zum Chemikalienhersteller Firma saniXTREME GmbH ist von Süden kommend möglich. Aus bautechnischen Gründen und aus Gründen der Arbeitssicherheit muss unter Vollsperrung der L401 gearbeitet werden. Die Umleitung erfolgt über Autobahn A63 sowie die L409 und zurück.

Der Einmündungsbereich des Theodor-Heuss-Ring / Ebertstraße ist aufgrund der Asphaltarbeiten ebenfalls von Vollsperrung betroffen. Die innerörtliche Umleitung erfolgt über die L 406 (Weinheimer Landstraße). Die Bushaltestelle „Stadion“ kann in dieser Zeit von der Stadtbuslinie 421 nicht bedient werden. Alle anderen Haltestellen bleiben unverändert.

Auf einer Länge von insgesamt rund 2.800 Meter wird seit Ende Mai die rissige und schadhafte Fahrbahndecke der L401 im Bestand in insgesamt drei getrennten Bauabschnitten erneuert. Die Bauzeit beträgt rund acht Wochen. Die Auftragssumme liegt bei rund 986.000 Euro.

Da sich die Behinderungen im Verkehrsablauf nicht vermeiden lassen, werden die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendige Umfahrung gebeten.

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