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Michael Ehresmann und Mirko Gauer zur Situation auf der A60 bei Heidesheim

Es ist das tägliche Schreckensszenario für Tausende Berufspendler auf der A60: Sobald sich der Verkehr zwischen Heidesheim und dem Dreieck Nahetal staut, geht oft nichts mehr. Unter den Autofahrern wächst der Frust, und regelmäßig steht der Vorwurf im Raum, die gesetzlich vorgeschriebene Rettungsgasse funktioniere im Bereich Ingelheim überhaupt nicht, häufig verbunden mit der pauschalen Schuldzuweisung an den Schwerlastverkehr. BYC-News hat bei den Feuerwehren in Ingelheim und Mainz sowie dem Verband des Verkehrsgewerbes nachgefragt – diese zeichnen ein völlig anderes Bild.

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Der bauliche Engpass auf der A60 bei Heidesheim: Wenn der Standstreifen fehlt

Dass es auf der Pendlerachse zu massiven Zeitverlusten kommt, bestätigt die Feuerwehr. Das Problem liegt jedoch selten an einer bewussten Blockade. „Eine nicht gebildete Rettungsgasse kommt selten vor. Meist ist sie unzureichend gebildet, was teilweise längeres Rangieren zur Folge hat“, erklärt Mirko Gauer, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Ingelheim am Rhein, deren Einsatzkräfte für den kritischen Abschnitt zwischen Heidesheim und Bingen zuständig sind.

Als Hauptursache benennt Gauer ein baubedingtes Nadelöhr auf der A60 bei Heidesheim: Abschnitte, auf denen kein Standstreifen vorhanden ist. Wenn hier die Rettungsgasse nicht sofort beim Entstehen des Staus gebildet wird, fehlt es den Fahrzeugen schlicht an der nötigen Rangierfläche, um nachträglich Platz für die schweren Löschfahrzeuge zu schaffen.

Der „Denkfehler“ im Stau: Zu dicht aufgefahren

Ein weiteres Problem ist ein grundlegendes Missverständnis vieler Verkehrsteilnehmer darüber, wann gehandelt werden muss. Laut Gesetz ist die Gasse bereits bei stockendem Verkehr zu bilden. In der Praxis warten viele jedoch, bis alles steht. „Allerdings kann man bekanntermaßen ja nur mit einem noch rollenden Fahrzeug zur Seite fahren“, stellt Wehrleiter Gauer klar. Wer stattdessen Stoßstange an Stoßstange zum Stehen kommt, kann nicht mehr rangieren.

Berufskraftfahrer unter der Lupe: Professionalität statt Pauschalkritik

Der Vorwurf von Pendlern, dass zunehmend Lkws den Rangierabstand verkürzen und Gassen blockieren, wird von den Experten vehement zurückgewiesen. Ingelheims Wehrleiter Gauer stellt klar, dass oft einzelne Pkw-Fahrer das größere Problem seien, weil sie sich nicht richtig einordnen.

Rückendeckung erhält er hierbei vom Verband des Verkehrsgewerbes. Im Gespräch wies Heiko Nagel, Sprecher des Verbandes, die Pauschalvorwürfe gegen die Logistikbranche entschieden zurück. Deutsche Berufskraftfahrer seien in der Regel „sehr gewissenhaft“ und würden sich strikt an die Verkehrsregeln halten. Sie wüssten genau, wie eine Rettungsgasse zu bilden ist.

Der Verband verweist hierbei auf ein starkes Argument, das den wenigsten Autofahrern bekannt sein dürfte: die gesetzliche Weiterbildungspflicht nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (BKrFQG). Um gewerblich fahren zu dürfen, müssen Lkw-Fahrer alle fünf Jahre eine 35-stündige Weiterbildung nachweisen, um die sogenannte „Schlüsselzahl 95“ im Führerschein zu verlängern. „Da sind in der Regel immer auch Themen wie Verkehrssicherheit und das richtige Verhalten im Straßenverkehr mit dabei“, so der Verbandssprecher,.

Zudem sorge das drohende Punktesystem dafür, dass Fahrer extrem vorsichtig agieren: „Wer auf den Führerschein angewiesen ist, achtet gewissenhaft darauf, sich bei der Rettungsgasse keinen Punkt einzuhandeln.“

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Internationaler Transitverkehr als Herausforderung

Woher kommen also die Probleme auf der A60 bei Heidesheim, wenn nicht von den heimischen Brummis? Der Verkehrsverband lenkt den Blick auf einen anderen, strukturellen Faktor: den enorm hohen Anteil an ausländischen Fahrzeugen auf den deutschen Autobahnen.

Gerade bei dreispurigen Autobahnen komme es immer wieder zu Missverständnissen, da nicht jeder ausländische Fahrer mit den detaillierten nationalen Regelungen in Deutschland vertraut sei – etwa mit der Frage, ob man sich an der ganz linken Spur oder den mittleren Fahrstreifen orientieren muss. Während Lkw-Fahrer im Stau meist versuchen, so weit wie möglich nach rechts auf den Standstreifen auszuweichen, stranden sie zuweilen unverschuldet auf den mittleren Spuren, wenn der Verkehrsfluss abrupt abreißt. Michael Ehresmann, Pressesprecher der Feuerwehr Mainz ergänzt hierzu: „Ein Pkw kann naturgemäß einfacher seinen Fehler ausbügeln als ein Lkw.“

Dashcams zur Beweissicherung? Ein technischer Irrläufer

Auf der Suche nach Lösungen wird oft der Ruf nach Dashcams in Einsatzfahrzeugen laut. Die Experten erteilen dem jedoch eine Absage. „Eine Dashcam ist nicht zielführend, da das Nichtbilden der Rettungsgasse kein Halterverstoß ist“, erklärt Michael Ehresmann (Feuerwehr Mainz). Da der konkrete Fahrer überführt werden muss, wäre eine hochkomplexe, geeichte Kameraausrüstung für Front und Heck nötig – ein enormer Aufwand, der in Pilotprojekten bereits als unpraktikabel verworfen wurde. Zudem gilt: Retter müssen Leben retten und können während der Fahrt keine Beweise sichern.

Die Forderung: Aufklärung und harte Sanktionen

Die Beteiligten sind sich einig: Es hilft nur konsequente Aufklärung und das Ausnutzen des bestehenden Rechtsrahmens. Wehrleiter Gauer fordert die „konsequente Anwendung der bereits vorhandenen Rechtsmittel unter Ausschöpfung der bereits vorhandenen Maximalstrafen“. Auch der Verkehrsverband betont, dass die scharfen Sanktionen zu Recht existieren. Die Feuerwehr Mainz schlägt zudem ein pragmatisches Vorgehen vor: Extreme Blockierer sollten von den Einsatzkräften dokumentiert werden, damit die Polizei diese Fahrzeuge, wenn möglich, direkt an der Einsatzstelle herausziehen und sanktionieren kann.

Vollsperrung der Ludwig-Schwamb-Straße in Mainz-Finthen

Ab Montag, den 27. Juli, führen die Mainzer Netze umfangreiche Tiefbauarbeiten in der Ludwig-Schwamb-Straße in Mainz-Finthen durch. Aufgrund der Erneuerung eines Wasserhausanschlusses auf Höhe der Hausnummer 249 muss der betroffene Bereich für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 7. August 2026 andauern.

Fakten zur Vollsperrung: 

    • Wo: in der Ludwig-Schwamb-Straße in Finthen
    • Wann: vom 27. Juli bis voraussichtlich 7. August 2026
    • Warum: Aufgrund von Tiefbauarbeiten
    • Auswirkungen: Umleitungen und Verkehrsbehinderungen
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Großräumige Umleitungen während der Vollsperrung der Ludwig-Schwamb-Straße in Mainz-Finthen eingerichtet

Für den motorisierten Individualverkehr wurden für die Dauer der zweiwöchigen Bauphase entsprechende Umleitungsstrecken ausgeschildert. Wer in Richtung Friedhof unterwegs ist, wird über die Straßen Am Obstmarkt, Jungenfeldstraße, Kirchgasse und Uhlerbornstraße geleitet. In der entgegengesetzten Fahrtrichtung erfolgt die Umleitung über die Waldthausenstraße und die Poststraße.

Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann das Baufeld laut Angaben der Mainzer Netze weiterhin passieren.

Einschränkungen im ÖPNV: Drei Haltestellen entfallen komplett

Deutlich härter trifft es den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Da die Busse den gesperrten Bereich nicht befahren können, müssen die Linien umgeleitet werden. Dies hat zur Folge, dass die Haltestellen Borngasse, Kettelerstraße und Peter-Härtling-Schule im genannten Zeitraum von den Bussen nicht angefahren werden können. Fahrgäste werden gebeten, auf umliegende Haltestellen auszuweichen und die Aushänge vor Ort zu beachten.

Bauarbeiten an der Mainbrücke zwischen Gustavsburg und Kostheim

Verkehrsteilnehmer im Raum Ginsheim-Gustavsburg und Wiesbaden/Mainz-Kostheim müssen sich ab dem kommenden Montag, den 3. August, auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Im Auftrag von Hessen Mobil beginnt an diesem Tag die umfangreiche und grundhafte Instandsetzung der Mainbrücke (Darmstädter Landstraße/Hauptstraße) im Zuge der Bundesstraße B 43. Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits im Mai dieses Jahres anrollen. Da sich jedoch die Baumaßnahme der Autobahn GmbH an der Hochheimer Brücke im Zuge der A 671 verlängerte, musste der Start verschoben werden, da die B 43 als unverzichtbare Ausweichroute diente.

Fakten zu den Bauarbeiten: 

      • Was: Instandsetzung der Mainbrücke
      • Ab wann: Ab 3. August 2026
      • Geplante Fertigstellung: Voraussichtlich in 3 Jahren
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Erste Bauphase an der Mainbrücke zwischen Gustavsburg und Kostheim: Halbseitige Sperrung in Richtung Wiesbaden

Die Arbeiten starten an der Vorlandbrücke auf der Seite von Ginsheim-Gustavsburg. Für die Verkehrsteilnehmer bedeutet dieskonkrete Einschränkungen: Im Baustellenbereich muss die B 43 in Fahrtrichtung Wiesbaden halbseitig gesperrt werden. Eine Baustellenampel regelt ab dann den Verkehr.

Auch Fußgänger und Radfahrer sind direkt betroffen, da der Geh- und Radweg auf der gesperrten Seite ebenfalls voll gesperrt werden muss. Eine entsprechende Umleitung wird eingerichtet und führt über den Geh- und Radweg auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite. Diese erste Bauphase wird voraussichtlich bis Dezember 2026 andauern. Über alle weiteren Phasen will Hessen Mobil die Öffentlichkeit jeweils gesondert informieren.

Ein Mammutprojekt: Drei Jahre Bauzeit für drei Brückenteile

Bei der Mainbrücke handelt es sich um einen Brückenzug, der sich aus drei eigenständigen Teilbauwerken zusammensetzt: der Vorlandbrücke bei Gustavsburg (Teilbauwerk C), der Strombrücke (Teilbauwerk B) und der Rampe auf der Kostheimer Seite (Teilbauwerk A). Die nun anlaufende Sanierung ist ein echtes Mammutprojekt: Sie betrifft alle drei Abschnitte und ist auf eine Gesamtbauzeit von rund drei Jahren ausgelegt. Die Arbeiten werden nacheinander ausgeführt – nach der Vorlandbrücke folgen die Kostheimer Rampe und schließlich die Strombrücke.

Regelmäßige Bauwerksprüfungen hatten zuvor erhebliche Mängel an Kappen, Überbau, Pfeilern, Entwässerung, Fahrbahnen, Gehwegen und Geländern offengelegt. Ohne die Sanierung wären die Verkehrssicherheit und die Dauerhaftigkeit der Brücke akut gefährdet. Das Sanierungskonzept von Hessen Mobil sieht daher eine Rundum-Erneuerung der Ober- und Unterseiten aller Brückenteile vor.

Auf der Oberseite der rund 385 Meter langen Überführung werden Übergangskonstruktionen, Kappen und Geländer komplett ausgetauscht. Zudem erneuern die Arbeiter die Entwässerungsleitungen, die Abläufe, die Abdichtungen und Teile des Fahrbahnbelags. Schadhafte Stellen am stählernen Tragwerk werden ausgebessert und sämtliche Stahlteile erhalten einen neuen Korrosionsschutz.

An der Unterseite stehen Sanierungen der Wand der Kostheimer Rampe sowie der Widerlager und Pfeiler der beiden anderen Brückenteile an. Risse im Bereich des Sandsteinmauerwerks und der Lagersockel werden verpresst, Fugen instandgesetzt und die Brückenlager zwischen Unter- und Überbau erneuert. Gleichzeitig werden die waagrechten Kragarme der Brückenteile entweder verstärkt (Vorlandbrücke) oder komplett neu hergestellt (Rampe Kostheim).

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Die Arbeiten an den einzelnen Teilbauwerken im Detail

1. Vorlandbrücke Gustavsburg (Teilbauwerk C)

Die Vorlandbrücke ist eine 164 Meter lange Spannbetonkonstruktion aus dem Jahr 1955, die auf sechs Einfeldträgern und einem Kastenwiderlager ruht. Auf der Oberseite werden zunächst auf der Oberstromseite des Mains (Fahrtrichtung Wiesbaden) die Kappen samt Gesims und Geländer erneuert. Im Anschluss wechseln die Arbeiten auf die Unterstromseite der anderen Fahrbahnrichtung, was ebenfalls eine halbseitige Sperrung dieser Richtung erfordert. Bei diesen Schritten werden auch die waagrechten Kragarme verstärkt. Zum Abschluss dieser Phase wird unter Vollsperrung die Fahrbahn samt Rinne neu asphaltiert und die Übergangskonstruktion ausgetauscht.

2. Strombrücke (Teilbauwerk B)

Die rund 182 Meter lange Strombrücke überspannt den Main und stammt aus den Jahren 1946/1955. Sie besteht aus einer Stahlfachwerkkonstruktion mit einer Betonfahrbahn. Um die Stabilität der Brücke nachhaltig zu erhöhen, werden am Fachwerk oben und unten zusätzliche Stahllamellen als Verstärkung eingebaut. Da das Tragwerk hierfür maximal entlastet sein muss, ist für diese Arbeiten eine Vollsperrung unumgänglich. Darüber hinaus werden Fahrbahnbelag, Abdichtung und Übergangskonstruktion erneuert, lose Nieten im Fachwerk ersetzt, ein Schrammbord an den Kappen montiert und die gesamte Stahlkonstruktion neu gegen Korrosion geschützt.

3. Kostheimer Rampe (Teilbauwerk A)

Das älteste Teilbauwerk ist die rund 28 Meter lange Rampe auf Kostheimer Seite aus dem Jahr 1888. Sie besteht aus einem komplexen Mix aus Deckplatten, Stützmauern, Gewölben und Kragenträgern. Bevor es hier richtig losgehen kann, steht eine Kampfmittelsondierung sowie eine Bohrerkundung im Bereich der Verkehrsinsel an, um Aufschluss über den Baugrund zu erhalten. Die Ergebnisse bestimmen das Design des notwendigen Baugrubenverbaus.

Zunächst wird die Verkehrsinsel auf der B 43 zurückgebaut und eine Baugrube in der Mitte der Fahrbahn ausgehoben. Unter halbseitiger Sperrung wird dann der Kragarm in Fahrtrichtung Kostheim zurückgebaut und neu errichtet – inklusive neuer Kappen und Fahrbahn. Für die Montage des dafür notwendigen Traggerüsts muss die Straße „Mainufer“ voll gesperrt werden, was auch den temporären Wegfall von Parkplätzen am Mainufer zur Folge hat. Danach werden, wieder unter halbseitiger Sperrung der B 43, die Kellerräume im Gewölbe der Rampe saniert. Den Abschluss bildet der Einbau eines neuen Fahrbahnbelags auf der Rampe, wofür wiederum eine Vollsperrung nötig wird.

Fuß- und Radverkehr bleibt gesichert – Millioneninvestition

Trotz der massiven Bauarbeiten gibt es für Fußgänger und Radfahrer eine gute Nachricht: Die Unterführungen der Kostheimer Rampe sowie der Vorlandbrücke bleiben während der gesamten Bauzeit durchgängig geöffnet. Zudem wird der Fuß- und Radverkehr immer auf mindestens einer Seite der Mainbrücke sicher über den Fluss geleitet.

Die Gesamtkosten für dieses umfassende Infrastrukturprojekt belaufen sich auf rund 10 Millionen Euro. Diese Summe teilen sich die Bundesrepublik Deutschland und die Landeshauptstadt Wiesbaden.

Brutaler Angriff auf Radfahrer in Bad Kreuznach

Ein Überholvorgang hat am Donnerstagabend (16. Juli 2026) in Bad Kreuznach zu einer brutalen Auseinandersetzung geführt. Ein 51-jähriger Fahrradfahrer wurde dabei von einem bislang unbekannten Täter attackiert, verletzt und beraubt.

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Täter flüchtete mit der Beute nach dem Angriff in Bad Kreuznach

Der Vorfall ereignete sich gegen 21:55 Uhr auf dem Radweg zwischen der Magister-Faust-Gasse und der Wasserstraße. Nach ersten Erkenntnissen gerieten zwei Fahrradfahrer nach einem Überholmanöver zunächst in einen verbalen Streit. Im weiteren Verlauf eskalierte die Situation jedoch völlig: Der unbekannte Täter ging auf den 51-jährigen Mann los und schlug ihn schließlich nieder.

Nach der Attacke ergriff der Täter die Flucht auf seinem Fahrrad und entwendete zusätzlich das Fahrrad des Opfers. Der 51-Jährige erlitt durch die Schläge leichte Verletzungen und musste vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch versorgt werden.

Die genauen Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe: Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zum Täter oder dem Verbleib des gestohlenen Fahrrads geben können, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach zu melden.

Unreine Haut bei Erwachsenen: Ursachen und was wirklich hilft

Pickel mit 30, 40 oder sogar 50? Was viele für ein reines Teenagerproblem halten, betrifft immer mehr Erwachsene. Studien zufolge leidet rund ein Viertel der erwachsenen Frauen zumindest zeitweise unter unreiner Haut, und auch Männer sind keineswegs ausgenommen. Das Frustrierende daran: Die Strategien aus der Jugend funktionieren im Erwachsenenalter oft nicht mehr. Wer versteht, warum die Haut rebelliert, kann gezielt gegensteuern.

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Warum Erwachsenenhaut anders reagiert

Erwachsenenakne, in der Fachsprache Acne tarda genannt, unterscheidet sich deutlich von jugendlicher Akne. Während sich Unreinheiten bei Teenagern meist in der T-Zone konzentrieren, zeigen sie sich bei Erwachsenen typischerweise im unteren Gesichtsdrittel: an Kinn, Kieferpartie und Hals. Statt vieler kleiner Mitesser entstehen häufig einzelne, tiefsitzende und schmerzhafte Entzündungen, die hartnäckig bleiben und langsamer abheilen.

Hinzu kommt: Die Haut ist mit zunehmendem Alter oft trockener und empfindlicher als in jungen Jahren. Die Zellerneuerung verlangsamt sich, die Hautbarriere wird anfälliger. Aggressive Anti-Pickel-Produkte, die mit 16 noch halbwegs funktioniert haben, reizen die reifere Haut zusätzlich und verschärfen das Problem. Auch Fachleute aus der Praxis, etwa das Team von Dachau-Kosmetikstudio.de, beobachten immer wieder, dass Kundinnen und Kunden mit Produkten für jugendliche Haut gegen ein Problem ankämpfen, das eine völlig andere Ursache hat. Genau deshalb scheitern so viele Erwachsene mit den klassischen Drogerieprodukten gegen unreine Haut: Sie sind schlicht für einen anderen Hauttyp entwickelt.

Die häufigsten Ursachen im Überblick

Bei erwachsener Problemhaut spielen meist mehrere Faktoren zusammen:

Hormonelle Schwankungen sind die Ursache Nummer eins, besonders bei Frauen. Zyklus, Schwangerschaft, das Absetzen der Pille oder die beginnenden Wechseljahre bringen den Hormonhaushalt durcheinander. Androgene regen die Talgproduktion an, die Poren verstopfen, Entzündungen entstehen. Typisches Erkennungszeichen: Die Unreinheiten verschlimmern sich zyklisch, oft in der Woche vor der Periode, und konzentrieren sich auf Kinn und Kieferlinie.

Stress wirkt direkt auf die Haut. Das Stresshormon Cortisol kurbelt die Talgproduktion an und schwächt gleichzeitig die Hautbarriere und das Immunsystem der Haut. Entzündungen entstehen schneller und heilen langsamer ab. Nicht umsonst blühen viele Gesichter ausgerechnet in intensiven Berufsphasen, vor Prüfungen oder in privaten Krisenzeiten auf. Das Tückische: Die sichtbaren Hautprobleme erzeugen zusätzlichen Stress, der wiederum die Haut belastet.

Falsche Pflege ist ein unterschätzter Faktor. Zu reichhaltige Cremes können die Poren verstopfen, zu aggressive Reinigung zerstört den Säureschutzmantel. Beides führt zu Unreinheiten, die dann oft mit noch mehr Produkten bekämpft werden. Ein Teufelskreis, der sich über Jahre ziehen kann. Auch das ständige Wechseln von Produkten überfordert die Haut: Wer alle zwei Wochen eine neue Routine ausprobiert, gibt der Haut nie die Chance, sich zu stabilisieren.

Ernährung und Lebensstil spielen ebenfalls mit hinein. Stark zuckerhaltige Lebensmittel und Milchprodukte stehen im Verdacht, Entzündungsprozesse in der Haut zu fördern. Auch Schlafmangel hinterlässt sichtbare Spuren, denn die Haut regeneriert sich vor allem nachts. Rauchen und regelmäßiger Alkoholkonsum verschlechtern zusätzlich die Durchblutung und Wundheilung.

Mechanische Reize werden oft übersehen: Das Smartphone an der Wange, ständiges Abstützen des Kinns auf der Hand, eng anliegende Schals oder Helme können Unreinheiten an genau diesen Kontaktstellen begünstigen. Auch selten gewechselte Kopfkissenbezüge und ungereinigte Make-up-Pinsel sind wahre Bakterienschleudern.

Was im Alltag wirklich hilft

Der wichtigste Grundsatz lautet: weniger ist mehr. Eine milde, pH-hautneutrale Reinigung morgens und abends reicht aus. Danach eine leichte, nicht komedogene Feuchtigkeitspflege, also eine Formulierung, die die Poren nicht verstopft. Auf den Produkten findet sich dafür meist der Hinweis „nicht komedogen“ oder „non-comedogenic“.

Bei den Wirkstoffen haben sich einige besonders bewährt: Niacinamid reguliert die Talgproduktion und stärkt die Hautbarriere, Salicylsäure in niedriger Konzentration löst Verhornungen in den Poren, Zink wirkt entzündungshemmend. Wer Anti-Aging und Unreinheiten gleichzeitig angehen möchte, kann mit ärztlicher oder kosmetischer Begleitung auch Retinoide in Betracht ziehen. Wichtig ist bei allen Wirkstoffen Geduld: Die Haut braucht mindestens sechs bis acht Wochen, um auf eine Umstellung zu reagieren. Wer vorher aufgibt und wieder wechselt, fängt jedes Mal von vorne an.

Ebenso entscheidend ist, was man unterlässt. Ausdrücken verschlimmert Entzündungen fast immer und hinterlässt im Erwachsenenalter schneller Narben und Pigmentflecken als in jungen Jahren. Auch Peelings mit groben Schleifpartikeln haben auf entzündeter Haut nichts verloren, sie verteilen Bakterien großflächig im Gesicht. Und nicht zuletzt: Sonnenschutz nicht vergessen. Gerade abheilende Unreinheiten neigen unter UV-Strahlung zu dunklen Flecken, die monatelang sichtbar bleiben können.

Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist

Wer seit Monaten gegen Unreinheiten ankämpft und mit Drogerieprodukten nicht weiterkommt, sollte sich professionelle Unterstützung holen. Der erste Schritt ist eine gründliche Hautanalyse, denn hinter unreiner Erwachsenenhaut steckt oft ein anderer Hautzustand als vermutet, etwa eine dehydrierte Haut, die mit vermehrter Talgproduktion reagiert, oder eine gestörte Hautbarriere, die auf jede neue Creme gereizt anspricht. Ein gutes Kosmetikstudio erstellt auf Basis der Analyse einen individuellen Behandlungsplan, von der sanften Ausreinigung bis zum Fruchtsäurepeeling.

Der Vorteil einer fachkundigen Betreuung: Behandlungen wie tiefenwirksame Ausreinigungen, chemische Peelings oder apparative Verfahren werden auf den individuellen Hautzustand abgestimmt und im Verlauf regelmäßig angepasst. Eine professionelle Ausreinigung entfernt Mitesser und verstopfte Poren hygienisch und ohne das Verletzungsrisiko, das beim Selbstausdrücken entsteht. Chemische Peelings mit Fruchtsäuren beschleunigen die Zellerneuerung und verfeinern langfristig das Hautbild.

Bei Verdacht auf hormonelle Ursachen, sehr schmerzhaften Knoten oder schwerer Akne gehört zusätzlich ein Besuch beim Hautarzt dazu. Im Idealfall arbeiten Kosmetikstudio und Dermatologie Hand in Hand: Die medizinische Behandlung bekämpft die Ursache, die kosmetische Begleitung unterstützt die Haut bei der Regeneration und beugt Narben vor.

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Fazit

Unreine Haut im Erwachsenenalter ist kein kosmetisches Versagen, sondern hat meist klar benennbare Ursachen. Wer hormonelle Faktoren, Stress, Lebensstil und die eigene Pflegeroutine ehrlich unter die Lupe nimmt, findet in den meisten Fällen einen Weg zu ruhigerer Haut. Der Schlüssel liegt in einer reduzierten, konsequenten Routine mit den richtigen Wirkstoffen und vor allem in Geduld. Und wer allein nicht weiterkommt, muss das auch nicht: Eine fundierte Hautanalyse bringt oft mehr als das zwanzigste Produkt aus der Drogerie.

Umzug planen: Der realistische Zeitplan von 8 Wochen vorher bis zum Umzugstag

Ein Umzug gehört zu den stressigsten Ereignissen im Leben, das zeigen Umfragen immer wieder. Doch der Stress entsteht selten am Umzugstag selbst. Er entsteht in den Wochen davor, wenn Dinge zu spät angegangen werden und sich am Ende alles gleichzeitig staut. Wer dagegen früh mit der Planung beginnt und die Aufgaben sinnvoll verteilt, erlebt den Umzugstag erstaunlich entspannt. Der folgende Zeitplan zeigt, was wann erledigt sein sollte.

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8 Wochen vorher: Die Grundsatzentscheidungen

Zwei Monate vor dem Umzug fallen die wichtigsten Entscheidungen. Die zentrale Frage: Wird in Eigenregie umgezogen oder mit professioneller Unterstützung? Wer mit einer Umzugsfirma umziehen möchte, sollte jetzt Angebote einholen, denn gute Unternehmen sind gerade zum Monatsende und in den Sommermonaten früh ausgebucht. Seriöse Anbieter wie das Umzugsunternehmen Paultrans.de erstellen auf Anfrage ein transparentes Angebot, oft nach einer kurzen Besichtigung oder anhand einer Wohnungsliste. Der Vorteil der frühen Anfrage: Wunschtermin sichern und in Ruhe vergleichen, statt später den erstbesten verfügbaren Anbieter nehmen zu müssen.

Ebenfalls jetzt fällig: den Mietvertrag der alten Wohnung fristgerecht kündigen, üblicherweise mit drei Monaten Kündigungsfrist, und bei Bedarf einen Nachmieter suchen. Wer zur Miete wohnt, sollte auch klären, welche Schönheitsreparaturen laut Vertrag beim Auszug anstehen.

6 Wochen vorher: Ausmisten und Organisatorisches

Jeder Karton, der nicht gepackt werden muss, spart Zeit, Geld und Nerven. Deshalb ist jetzt der ideale Zeitpunkt zum konsequenten Ausmisten. Die Faustregel: Was seit über einem Jahr unbenutzt im Schrank liegt, darf gehen. Gut erhaltene Möbel und Kleidung lassen sich über Kleinanzeigen verkaufen oder an soziale Einrichtungen spenden, Sperrmüll sollte rechtzeitig angemeldet werden, denn die Termine der kommunalen Abholung liegen oft Wochen in der Zukunft.

Parallel geht es an die Formalitäten: Urlaub für den Umzugstag und idealerweise die Tage danach beantragen, bei Kindern die Ummeldung in Schule oder Kita klären, und bei einem Umzug in eine andere Stadt frühzeitig Arzt- und Behördentermine am neuen Wohnort recherchieren.

4 Wochen vorher: Verträge, Nachsendeauftrag und Halteverbot

Jetzt werden die Verträge angepackt: Strom, Gas und Internet müssen gekündigt, umgemeldet oder neu abgeschlossen werden. Gerade beim Internetanschluss lohnt Eile, denn zwischen Bestellung und Freischaltung vergehen je nach Anbieter mehrere Wochen. Auch Versicherungen, Banken, Arbeitgeber und Abonnements brauchen die neue Adresse.

Ein Nachsendeauftrag bei der Post fängt alles ab, was durchrutscht. Er sollte mindestens sechs Monate laufen, besser zwölf. Wer in einer Stadt mit knappem Parkraum wohnt, sollte außerdem jetzt eine Halteverbotszone für den Umzugstag beantragen. Die Bearbeitung dauert je nach Kommune bis zu drei Wochen, und ein Umzugswagen, der 200 Meter entfernt parken muss, kostet richtig Zeit und Kraft. Viele Umzugsunternehmen übernehmen die Beantragung auf Wunsch mit.

2 bis 3 Wochen vorher: Packen beginnt

Umzugskartons besorgen, und zwar mehr als gedacht: Für eine durchschnittliche 3-Zimmer-Wohnung sind 60 bis 80 Kartons realistisch. Gepackt wird nach einem einfachen System: Raum für Raum, beginnend mit allem, was selten gebraucht wird, also Bücher, Deko, Saisonkleidung, Kellerbestände. Jeder Karton bekommt eine Beschriftung mit Zielraum und grobem Inhalt, idealerweise auf der Seite statt auf dem Deckel, damit die Beschriftung auch gestapelt lesbar bleibt.

Schwere Gegenstände wie Bücher gehören in kleine Kartons, Leichtes wie Bettwäsche in große. Zerbrechliches wird einzeln in Papier gewickelt und Hohlräume werden ausgepolstert. Wer sich das Packen sparen möchte: Viele Umzugsfirmen bieten einen Packservice an, der gerade bei großen Haushalten oder wenig Zeit eine echte Entlastung ist.

1 Woche vorher: Der Feinschliff

In der letzten Woche werden die verbleibenden Räume gepackt, nur das Nötigste bleibt draußen. Wichtig ist jetzt die sogenannte Erste-Hilfe-Kiste für den Umzugstag: Kaffeemaschine, Wasserkocher, Toilettenpapier, Werkzeug, Ladekabel, wichtige Dokumente, Wechselkleidung und Snacks. Diese Kiste fährt im eigenen Auto mit und wird nicht in den Umzugswagen geladen.

Außerdem sinnvoll: Kühlschrank und Gefriertruhe leeren und abtauen, Möbel, die zerlegt werden müssen, schon vorbereiten, und mit dem Umzugsunternehmen die letzten Details bestätigen, also Uhrzeit, Adresse, Parkplatzsituation und Besonderheiten wie enge Treppenhäuser oder ein Klavier.

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Der Umzugstag: Ruhe bewahren und delegieren

Wenn die Vorbereitung gestimmt hat, ist der Umzugstag vor allem Logistik. Ein Verantwortlicher bleibt in der alten Wohnung und koordiniert das Beladen, eine zweite Person nimmt in der neuen Wohnung die Kartons in Empfang und weist die Räume zu. Beschriftete Kartons zahlen sich jetzt aus, denn jeder Karton landet direkt im richtigen Zimmer.

Vor der Schlüsselübergabe der alten Wohnung noch die Zählerstände von Strom, Gas und Wasser ablesen und fotografieren, ein Übergabeprotokoll mit dem Vermieter anfertigen und alle Räume ein letztes Mal kontrollieren, auch Keller, Dachboden und Briefkasten.

Nach dem Umzug: Die Pflichten danach

Innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug muss die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt erfolgen. Auch Kfz-Zulassungsstelle, Rundfunkbeitrag und Hausarzt sollten zeitnah die neue Adresse erhalten. Ein praktischer Nebeneffekt: Umzugskosten lassen sich in vielen Fällen steuerlich geltend machen, bei beruflich bedingten Umzügen sogar mit einer Pauschale. Rechnungen vom Umzugsunternehmen also unbedingt aufheben.

Fazit

Ein entspannter Umzug ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von acht Wochen guter Planung. Wer früh entscheidet, konsequent ausmistet und die Formalitäten rechtzeitig anstößt, verteilt den Aufwand so, dass keine Phase überfordert. Und wer sich die schwerste Arbeit abnehmen lässt, sei es beim Tragen, Packen oder der Halteverbotszone, kauft sich am Ende vor allem eines: einen Umzugstag ohne Chaos.

Motorradfahrer bei Unfall in Wiesbaden schwer verletzt

Am Mittwochabend (15. Juli 2026) ist es auf der Kreisstraße K658 bei Wiesbaden-Kloppenheim zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 60-jähriger Motorradfahrer verlor dabei die Kontrolle über seine Maschine und zog sich schwere Verletzungen zu.

Einsatz-Fakten:

    • Was: Motorradunfall
    • Wann: Am Mittwochabend gegen 18:20 Uhr
    • Wo: Auf der K658 bei Wiesbaden-Kloppenheim
    • Ausgang: Motorradfahrer schwer verletzt
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Biker verliert in Wiesbaden die Kontrolle über sein Fahrzeug

Der Mann war gegen 18:20 Uhr mit seiner Kawasaki auf der K658 unterwegs und kam aus Richtung Heßloch. Er fuhr in Fahrtrichtung Kloppenheim, als das Unglück geschah: Unmittelbar nach einer Linkskurve verlor der 60-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug.

In der Folge stürzte der Biker und prallte gegen die Schutzplanke am Straßenrand. Bei dem Sturz zog er sich schwere Verletzungen zu. Nach einer ersten medizinischen Versorgung vor Ort brachte ihn ein Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Sowohl an der Kawasaki als auch an der Schutzplanke entstand durch den Aufprall Sachschaden.

Charity-Weinfest „WineFever“ in Bad Kreuznach

Wein genießen, die Seele baumeln lassen und tanzen für den guten Zweck: Der Rotaract Club Bad Kreuznach lädt am Freitag, 24. Juli, und Samstag, 25. Juli 2026, zum siebten Mal zum beliebten Charity-Weinfest WineFever ein. Jeweils ab 18 Uhr verwandelt sich der Garten der Römerhalle an der Hüffelsheimer Straße 11 in Bad Kreuznach in eine stimmungsvolle Festkulisse. Die Besucher erwartet an beiden Abenden eine feine Auswahl an regionalen Weinen und erfrischenden Weincocktails, ergänzt durch ein vielfältiges Angebot an kalten und warmen Speisen. Für die passende Atmosphäre sorgen Live-DJs, eine kunstvolle Beleuchtung und liebevolle Dekorationen. Im Ticketpreis für das Weinfest ist der Eintritt in das Museum Römerhalle bereits enthalten.

Fakten zum Event: 

    • Was: Charity-Weinfest WineFever
    • Wann: am Freitag, 24. Juli, und Samstag, 25. Juli 2026
    • Wo: Im Garten der Römerhalle an der Hüffelsheimer Straße 11 in Bad Kreuznach
    • Spendenzweck: Die Erlöse des Wochenendes fließen in soziale Projekte , unter anderem in die Kreativwerkstatt Bad Kreuznach und die örtliche Kinderklinik
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Kreatives Highlight am Samstag bei WineFever in Bad Kreuznach

Als besonderes Special findet am Samstag, 25. Juli, ab 16 Uhr das Event Wine & Colours statt. In einer exklusiven Kreativ-Session mit der Künstlerin Svitlana Ayvazovska können Teilnehmende Schritt für Schritt ihr eigenes Gemälde gestalten. Im Paketpreis von 35 Euro sind neben dem Festspieleintritt alle Malutensilien, Leinwand und Farben sowie ein Probierpaket mit sechs ausgewählten Weinen namhafter Weingüter der Region enthalten.

Mit dabei sind Tropfen vom Weingut Dr. Crusius, Weingut Anton Finkenauer, Wein- & Sektgut Dr. Gänz, Weingut Lorenz und Söhne, Weingut Marx sowie dem Weingut Meinhard. Vorkenntnisse sind für die Teilnahme an der Mal-Session nicht erforderlich.

Unterstützung für soziale Projekte in der Region

Der Leitgedanke des Festes bleibt das soziale Engagement: Die Erlöse des Wochenendes fließen in soziale Projekte. In diesem Jahr werden unter anderem die Kreativwerkstatt Bad Kreuznach und die örtliche Kinderklinik unterstützt.

Reguläre Einzeltickets für Freitag oder Samstag sind im Vorverkauf für 5,00 Euro erhältlich. Zudem gibt es ein Gruppenticket-Angebot, bei dem man fünf Tickets zum Preis von vier für insgesamt 20 Euro erwerben kann. Da die Plätze für die Kreativ-Session Wine & Colours limitiert sind, wird eine frühzeitige Buchung empfohlen. Tickets und die Anmeldung sind auf der Buchungsplattform des Veranstalters zu finden. Fragen zur Veranstaltung beantwortet das Organisationsteam per E-Mail oder über die sozialen Kanäle des Clubs.

Über 1 Mio. Euro für Kita-Ausbau in Oppenheim

Ferienzeit ist Bauzeit – dieses Motto gilt in diesem Sommer in ganz besonderem Maße für die Kindertagesstätten in Oppenheim. Die Stadt investiert im laufenden Jahr 2026 in erheblichem Umfang in die Modernisierung und Zukunftsfähigkeit ihrer pädagogischen Einrichtungen. Ziel der Großinvestition ist es, die Kitas an moderne Standards anzupassen und die gesetzlichen Vorgaben des rheinland-pfälzischen Kita-Zukunftsgesetzes vollumfänglich umzusetzen. Dieses sieht unter anderem feste Schlafmöglichkeiten für alle Krippenkinder sowie eine warme Mittagsverpflegung für alle Ganztagskinder vor.

Fakten zum Kita-Ausbau:

    • Was: Ausbau der Kindertagesstätten Gänsaugraben und Herrnweiler
    • Wann: Die Arbeiten laufen bereits auf Hochtouren
    • Maßnahmen:
      • Gänsaugraben: Neuer zweigeschossiger Anbau für mehr Platz, einen Schlafraum für die Kinder und einen Pausenraum für die Mitarbeiter sowie eine Erweiterung der Küche und die Umstellung von Erdgas auf Wärmepumpen
      • Hernnweiler: Küchenumbau und Umstellung auf eine neue hybride Heizungsanlage
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Die Baumaßnahmen in den Kitas in Oppenheim im Detail

„Das gute Angebot in unseren Kitas ist eine wichtige Stütze für unsere Familien in Oppenheim“, betont Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg die Tragweite der Maßnahmen. Mit den baulichen Veränderungen schaffe die Stadt die Voraussetzungen für eine weiterhin qualitativ hochwertige pädagogische Betreuung und mache die ursprünglich als Halbtageseinrichtungen konzipierten Gebäude dauerhaft ganztagsfähig. Mit einem Gesamtvolumen von mehr als einer Million Euro handelt es sich um die größte städtische Investition des Jahres.

Die Herausforderung, die Baumaßnahmen teilweise im laufenden Betrieb zu koordinieren, ist für alle Beteiligten enorm. Dennoch laufen die Arbeiten in den beiden städtischen Einrichtungen auf Hochtouren:

Kindertagesstätte Gänsaugraben: Auf der Ostseite der Einrichtung entsteht derzeit ein zweigeschossiger Anbau, der bis zum Ende des Jahres fertiggestellt sein soll. Er schafft Platz für einen neuen, dringend benötigten Schlafraum für die Kleinsten sowie einen neuen Pausenraum für die Beschäftigten. Die Erweiterung der Küche ist bereits abgeschlossen. Parallel dazu ging die Stadt einen großen Schritt in Richtung Klimaneutralität: Die Energieversorgung wurde von Erdgas auf zwei hochmoderne Wärmepumpen umgestellt, was sowohl die CO2-Bilanz als auch die Versorgungssicherheit der Einrichtung deutlich verbessert.

Kindertagesstätte Herrnweiher: Hier ist der großflächige Küchenumbau im Bestandsgebäude derzeit noch in vollem Gange, um künftig allen Kindern ein warmes Mittagessen anbieten zu können. Auch in dieser Einrichtung investiert die Stadt parallel in moderne Umwelttechnik. Das Gebäude wird auf eine neue hybride Heizungsanlage umgerüstet, bei der eine Wärmepumpe die Grundversorgung übernimmt, während ein Gaskessel für die Absicherung an kalten Spitzenlasttagen bereitsteht.

Finanzielle Unterstützung durch Fördergelder

Die enormen finanziellen Anstrengungen muss die Stadt Oppenheim nicht komplett im Alleingang stemmen. Für die zukunftsorientierten Umbauarbeiten fließen erhebliche Fördermittel in die Stadtkasse.

So erhält die Stadt 476.000 Euro aus dem „Sonderprogramm Kita-Bau 2024“ des Landes Rheinland-Pfalz. Weitere 111.013 Euro stammen aus dem KIPKI-Mittelkontingent, das gezielt für kommunale Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung gestellt wird und die Installation der neuen, umweltschonenden Heizsysteme ermöglicht. Stadtbürgermeisterin Rautenberg zeigt sich dankbar für die gute Kooperation aller Beteiligten, die trotz der temporären Einschränkungen während der Bauphase Hand in Hand an der Zukunft der Oppenheimer Kinderbetreuung arbeiten.

Vollsperrung nach Straßeneinbruch in Ginsheim-Gustavsburg

Ein Straßeneinbruch in der Straße „Am Sand“ in Ginsheim-Gustavsburg sorgt für Einschränkungen im Straßenverkehr und macht eine sofortige Vollsperrung erforderlich. Im Bereich der Hausnummer 7 hat die Fahrbahndecke nachgegeben, weshalb kurzfristig umfangreiche Untersuchungs- und Instandsetzungsarbeiten eingeleitet werden mussten. Als Ursache für den Absacker im Asphalt ermittelten die Verantwortlichen ein gebrochenes Abwasserrohr direkt unterhalb der Straße.

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Einschränkungen für Anwohner nach Straßeneinbruch in Ginsheim

Um den entstandenen Schaden im Untergrund fachgerecht und sicher zu beheben, müssen die Tiefbauarbeiten im betroffenen Abschnitt unter vollständiger Sperrung der Fahrbahn stattfinden. Nach Angaben der Stadtverwaltung wird diese Vollsperrung voraussichtlich bis zum 24. Juli 2026 andauern. Für die Verkehrsteilnehmer wird eine entsprechende Umleitungsstrecke im umliegenden Straßennetz ausgeschildert.

Von den Bauarbeiten und der damit verbundenen Sperrung direkt betroffen sind vor allem die Anwohnerinnen und Anwohner der Hausnummern 7 und 10 in der Straße „Am Sand“. Alle übrigen Anlieger können ihre jeweiligen Grundstücke und Häuser bis zur eigentlichen Baustelle weiterhin wie gewohnt mit ihren Fahrzeugen erreichen. Eine direkte Durchfahrt durch den blockierten Baustellenbereich ist jedoch für niemanden möglich.

Die Stadtverwaltung bittet alle Betroffenen um Verständnis für die kurzfristig anberaumten Maßnahmen und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten im Alltag. Da die Arbeiten der dringenden Wiederherstellung der allgemeinen Verkehrssicherheit dienen, sollen die Reparaturen am Kanal und der Straße so zügig wie möglich abgeschlossen werden.

Kosten-Explosion in der stationären Pflege

Die finanzielle Belastung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in Rheinland-Pfalz erreicht historisch neue Höchststände. Wie aus der kürzlich veröffentlichten Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) hervorgeht, explodieren die Kosten für einen Heimplatz weiter ungebremst. Wer in Rheinland-Pfalz im ersten Jahr in einer Pflegeeinrichtung untergebracht ist, muss inzwischen eine hohe Summe aus der eigenen Tasche zuzahlen, das Armutsrisiko im Alter wird kaum noch abgefedert.

Fakten zur Kosten-Explosion:

      • Was: Kosten-Explosion in der stationären Pflege
      • Grund: Gestiegene Personalkosten und Kosten für die Unterkunft
      • Auswirkung: Armutsrisiko im Alter wird kaum noch abgefedert
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Personalkosten und Unterkunft als Preistreiber

Bundesweit ist der durchschnittliche Eigenanteil im ersten Aufenthaltsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 256 Euro auf mittlerweile 3.364 Euro pro Monat angestiegen.

Ein zentraler Treiber hinter dieser Entwicklung sind die gestiegenen Personalkosten im Zuge der flächendeckenden Tariftreue-Regelungen. Zwar betont der vdek, dass die spürbare Besserbezahlung der Pflegekräfte im Branchenvergleich absolut richtig und überfällig war, die Zeche dafür zahlen im aktuellen System jedoch zu großen Teilen die Pflegebedürftigen selbst.

Die Gesamtsumme, die ein Heimbewohner monatlich aufbringen muss, setzt sich aus drei Komponenten zusammen: Dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) für die reine Pflege, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie den Investitionskosten der jeweiligen Einrichtung.

Besonders der pflegerische Anteil verzeichnete im Jahresvergleich einen massiven Sprung von über zwölf Prozent. Hinzu kommen inflationsbedingte Steigerungen bei der Verpflegung und Energie, die voll auf die Heimbewohner umgelegt werden.

Gestaffelte Zuschüsse verpuffen im Kostendruck

Die im Jahr 2022 eingeführten und 2024 nachgebesserten gesetzlichen Entlastungszuschüsse der Pflegekassen, die sich nach der Aufenthaltsdauer richten, können den rasanten Preisanstieg kaum noch ausgleichen. Im ersten Jahr übernimmt die Kasse lediglich 15 Prozent des pflegerischen Eigenanteils (EEE). Erst ab dem vierten Jahr im Heim greift der Höchstzuschuss von 75 Prozent.

Das Problem: Die Zuschüsse mindern ausschließlich den EEE. Die Kosten für die Hotelkomponente (Unterkunft/Verpflegung) sowie die Investitionskosten bleiben über die gesamte Aufenthaltsdauer hinweg unverändert hoch und müssen zu 100 Prozent privat getragen werden.

Scharfe Kritik an den Bundesländern: vdek fordert 649 Euro Entlastung

Angesichts dieser Zahlen verbindet der vdek seine Auswertung mit einer unmissverständlichen politischen Forderung an die Bundesländer und damit auch an die Landesregierung in Mainz. Verbandschefin Ulrike Elsner kritisierte scharf, dass den Betroffenen nach wie vor Kosten aufgebürdet werden, die eigentlich in die Verantwortung des Staates fallen.

Konkret geht es um die Investitionskosten (für den Bau und die Instandhaltung der Heimgebäude) sowie die Ausbildungsumlagen für das Personal. Nach Berechnungen des vdek könnten Pflegebedürftige in den Einrichtungen sofort um durchschnittlich 649 Euro im Monat entlastet werden, wenn die Bundesländer ihrer gesetzlichen Pflicht endlich nachkämen und diese Kosten vollumfänglich aus Steuermitteln des Landes übernehmen würden

Sportboot am Zollhafen Mainz gekentert

Am Donnerstagmorgen (16. Juni 2026) wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz an den Zollhafen in Mainz alarmiert. Dort war ein etwa sieben Meter langes Sportboot aus bislang noch unbekannter Ursache gekentert. BYC-News war vor Ort.

Einsatz-Fakten:

      • Was: Sportboot gekentert
      • Wann: Am Donnerstagmorgen (16. Juli 2026)
      • Wo: Am Zollhafen in Mainz
      • Ausgang: Sportboot gesichert, Ausbreitung des Öls eingedämmt

Durch den Vorfall sind Betriebsmittel am Zollhafen ausgelaufen

Wie Markus Ketelaer von der Feuerwehr vor Ort gegenüber dieser Online-Zeitung mitteilte, war das Boot bei eintreffen der Einsatzkräfte bereits heckseitig gekentert. In Folge dessen waren Betriebsmittel ausgelaufen und haben das Wasser im Bereich der Liegeplätze verunreinigt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten das Sportboot zunächst mittels Leinen an der Steganlage und dämmte die Ausbreitung des Öls ein. Welche genaue Menge an Betriebsmitteln aus dem Tank und dem Motor des Bootes in das Hafenbecken ausgetreten ist, ließ sich zum Zeitpunkt des Einsatzes noch nicht abschließend beziffern. Dank der schnell errichteten Ölsperre  blieb der Schaden jedoch lokal auf den unmittelbaren Bereich der Liegeplätze begrenzt.

Das weitere Vorgehen und die Bergung des Wracks werden im Laufe des Tages in enger Absprache zwischen dem Bootseigner, der Betreibergesellschaft der Marina und den zuständigen Behörden koordiniert und durchgeführt.

Die Ursache des Wassereinbruchs ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen der Polizei dazu dauern an.

Fahrzeugbrand in Tiefgarage in Idstein

Ein brennendes Auto im Untergeschoss der Tiefgarage „Löherplatz“ in Idstein hat am Mittwochabend (15.07.2026) zu einem massiven Aufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst geführt. Dank einer frühzeitigen Alarmierung und des extrem schnellen, koordinierten Eingreifens der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Fahrzeuge und größere Schäden an der Gebäudestruktur erfolgreich abgewendet werden.

Einsatz-Fakten:

      • Was: Fahrzeugbrand
      • Wann: Am Mittwochabend gegen 19:00 Uhr
      • Wo: Im Untergeschoss der Tiefgarage „Löherplatz“ in Idstein
      • Ausgang: Feuer gelöscht, keine Verletzten
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Atemschutzeinsatz in dichtem Qualm bei Fahrzeugbrand in Idstein

Gegen 19:00 Uhr ging der erste Notruf über einen Fahrzeugbrand in der Tiefgarage bei der Leitstelle ein. Nur wenige Augenblicke später folgten weitere besorgte Anrufe, die eine massive und dichte Rauchentwicklung aus dem Untergeschoss meldeten. Aufgrund dessen erhöhte die Einsatzleitung bereits während der Anfahrt der ersten Einsatzwagen das Alarmstichwort, um umgehend weitere Unterstützungskräfte an die Einsatzstelle zu ordern.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das gesamte erste Unterdeck der weitläufigen Tiefgarage bereits vollkommen schwarz verraucht, was die Sicht extrem einschränkte. Mehrere Trupps gingen sofort unter schwerem Atemschutz in die Garage vor. Den Einsatzkräften gelang es schnell das  in Brand geratene Fahrzeug zu lokalisieren und das Feuer zügig abzulöschen.

Nachdem die Flammen erfolgreich bekämpft waren, stellte die enorme Menge an Rauch im weitverzweigten unterirdischen Parksystem die nächste große Herausforderung dar. Die Priorität lag nun auf einer umfassenden und schnellen Entrauchung der gesamten Anlage.

Acht Hochleistungslüfter im Dauereinsatz

Um den giftigen Qualm aus den Decks zu pressen, brachte die Feuerwehr zeitweise acht Überdrucklüfter gleichzeitig in Stellung. Dank dieses massiven technischen Aufwandes war die Luft in der Tiefgarage nach rund 90 Minuten wieder so weit schadstofffrei, dass die Anlage von den Behörden für die Nutzung freigegeben werden konnte.

Insgesamt waren 14 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit rund 60 Kräften vor Ort gebunden. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Die Polizei hat noch am Abend die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, weshalb das Fahrzeug Feuer fing.

Brock Lesnars SummerSlam-Traummatch geplatzt

WWE-News: Beim diesjährigen WWE SummerSlam wird Brock Lesnar in einem alles entscheidenden Match auf Oba Femi treffen. Doch wie ein aktueller Backstage-Bericht nun enthüllt, sah der ursprüngliche Plan der WWE-Chefetage völlig anders aus. Laut Informationen von Self Made Pro war für das größte Event des Sommers eigentlich ein gigantisches Aufeinandertreffen zwischen dem „Beast Incarnate“ und dem Ringgeneral Gunther vorgesehen. Oba Femi spielte in diesen ursprünglichen Überlegungen für den SummerSlam absolut keine Rolle.

Fakten zur Planänderung der WWE:

    • Was: Gegnerwechsel beim WWE Summerslam
    • Betroffene Wrestler: Brock Lesnar, Gunther, Roman Reigns, Oba Femi
    • Veranstaltungs-Datum: 01. & 02. August 2026

Darüber hinaus gab es offenbar sogar konkrete Pläne für ein Match zwischen Gunther und Roman Reigns im späten Frühjahr oder frühen Sommer. Aus bislang völlig ungeklärten Gründen wurden diese massiven Storyline-Ideen jedoch komplett verworfen. Laut dem Insider führte dieser radikale Kurswechsel zu einem regelrechten Chaos im kreativen Team der WWE, da gleich mehrere laufende Handlungsstränge umfassend angepasst werden mussten.

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Keine Sonderwünsche von Lesnar

Diese weitreichenden Änderungen riefen schnell wilde Spekulationen unter den Fans auf den Plan. Viele gingen fälschlicherweise davon aus, dass Brock Lesnar seine Backstage-Macht genutzt und selbst darauf bestanden habe, die laufende Fehde mit Oba Femi fortzusetzen. Dieser Vermutung widersprach der Bericht jedoch mit aller Deutlichkeit. Der Altstar sei keinesfalls in das Büro marschiert, um zwei weitere Matches gegen Femi einzufordern.

Ganz im Gegenteil: Der Insider beschreibt den Superstar in der aktuellen Phase als ungewöhnlich offen und extrem kooperativ gegenüber den kreativen Ideen der WWE-Führung.„Diese Phase, in der Brock Lesnar kreativen Wünschen gegenüber am wenigsten wählerisch war, ist die, die ich je erlebt habe.“ Damit ist klar gestellt, dass der Ausnahmekönner die jüngsten Umwälzungen auf der Matchcard weder selbst angestoßen noch durch persönliches Veto forciert hat.

Auch Gunthers Pläne wurden mehrfach umgeworfen

Von den kurzfristigen Planänderungen war nicht nur Brock Lesnar betroffen, sondern vor allem auch Gunther, der durch das kreative Umdenken gleich mehrere potenziell geplante Gegner verlor. Wie der renommierte Journalist Dave Meltzer zuvor bereits berichtete, soll das Kreativteam zwischenzeitlich sogar den Newcomer Royce Keys als SummerSlam-Gegner für den Österreicher ins Auge gefasst haben. Doch auch diese Idee landete schnell wieder in der Schublade.

Inzwischen läuft alles auf ein extrem brisantes Duell mit dem SmackDown-General-Manager Nick Aldis hinaus. Die Spannungen erreichten nach der ersten Handgreiflichkeit bei Night of Champions kürzlich einen neuen Höhepunkt, als Gunther den britischen Funktionär bei der SmackDown-Ausgabe vom 10. Juli völlig unerwartet erneut attackierte. Er nahm Aldis gnadenlos in einen Sleeper Hold, bevor der Undisputed WWE Champion Cody Rhodes rettend in die Situation eingreifen konnte. Laut Meltzer ist dieses Match intern bereits fest für den SummerSlam eingeplant, auch wenn die offizielle Bestätigung seitens der WWE noch auf sich warten lässt.

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Das finale Kapitel im Käfig von Minneapolis

Statt des Ringgenerals erwartet Brock Lesnar nun also das alles entscheidende dritte Aufeinandertreffen mit dem aufstrebenden Oba Femi. Nachdem Femi das erste brachiale Duell bei WrestleMania 42 für sich entscheiden konnte und die Legende bei Clash in Italy knapp den Ausgleich schaffte, steht nun das große Rubber Match an. Die Auseinandersetzung findet am 1. und 2. August im gigantischen U.S. Bank Stadium statt und wird stilecht als brutales Hell in a Cell Match ausgetragen.

Für zusätzliche Gänsehaut sorgt die unbestreitbare Tatsache, dass das Event ausgerechnet in Minneapolis, der Heimatstadt von Brock Lesnar, stattfindet. Mehrere Insider-Berichte deuten bereits stark darauf hin, dass dieser Käfigkampf das allerletzte Match seiner beeindruckenden Karriere sein könnte. Auch wenn eine offizielle Bestätigung für ein Karriereende weiterhin aussteht, ist eines absolut sicher: Die Matchcard des diesjährigen SummerSlams sieht heute komplett anders aus, als es die kreativen Köpfe ursprünglich einmal skizziert hatten.

News aus Kelsterbach: Radweg-Sicherheit, Clean-Up-Day & Griechenland-Reise

In Kelsterbach bewegt sich derzeit einiges. Die Stadtverwaltung sorgt mit schnellen baulichen und landschaftlichen Maßnahmen für mehr Sicherheit von Radfahrern, während die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen sind, sich aktiv an der Sauberkeit ihrer Stadt zu beteiligen. Gleichzeitig blickt Kelsterbach weit über die eigenen Grenzen hinaus – sowohl historisch bei einem Kulturspaziergang als auch zukunftsorientiert durch den Ausbau einer neuen internationalen Städtekooperation.

Fakten zu den Meldungen: 

      • Was: Aktuelle Informationen aus der Stadtverwaltung
      • Themen:
        • Radweg-Sicherheit in der Rüsselsheimer Straße und am Staudenring
        • Clean-Up-Day am 22. August 2026
        • Griechenland-Reise von Manfred Ockel (Kelsterbach), David Rendel (Raunheim) und Patrick Burghardt (Rüsselsheim)
        • Kulturspaziergang im August
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Nach tragischem Unfall: Freie Sicht auf dem Radweg Rüsselsheimer Straße in Kelsterbach

Um die Verkehrssicherheit auf dem gemeinsamen Fuß- und Radweg im Bereich der Rüsselsheimer Straße und des Staudenrings deutlich zu verbessern, hat die Kelsterbacher Stadtverwaltung eine dringende Maßnahme umgesetzt. In den Kurvenbereichen des Weges wurden die Grünflächen umfassend gerodet. Ziel ist es, den Verkehrsteilnehmern eine freie und ungehinderte Sicht auf die einmündenden sowie kreuzenden Wege zu gewährleisten. Damit die Sichtachsen dauerhaft frei bleiben, soll der Bewuchs dort ab sofort kontinuierlich kurzgehalten werden.

Für diesen schnellen Rückschnitt erwirkte die Stadtverwaltung eine Sondergenehmigung bei der Unteren Naturschutzbehörde, da die Arbeiten andernfalls mit den gesetzlichen Vorgaben der Brut- und Setzzeit kollidiert wären. Der Handlungsbedarf war akut: Mitte Juni hatte sich auf dem Radweg ein schwerer Unfall zwischen zwei Radfahrenden ereignet, bei dem eine 80-jährige Frau tödlich verletzt wurde. Neben der Rodung wurde im unteren Teil der südwestlichen Rampe bereits eine provisorische Absperrung errichtet, die Radfahrer an dieser Stelle gezielt zum Abbremsen zwingt. Weitere Sicherheitsmaßnahmen sollen so schnell wie möglich folgen.

Kelsterbach

Kelsterbach macht reine: Einladung zum zweiten Clean-Up-Day

Am Samstag, den 22. August 2026, steht Kelsterbach ganz im Zeichen des Umweltschutzes. Die Stadtverwaltung lädt alle Mitbürgerinnen und Mitbürger ein, sich von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr am zweiten Clean-Up-Day des Jahres zu beteiligen. Ziel der Gemeinschaftsaktion ist es, das Stadtgebiet sowie die angrenzende Natur von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien.

Für die Aktion sind drei Startpunkte festgelegt worden: Das Mainufer mit dem Treffpunkt an der „Kelsterbar“, der Rathausplatz sowie die Mainhöhe mit dem Treffpunkt in der Quartiersmitte. Die Gruppen laufen von dort aus vordefinierte Strecken ab und sammeln den Unrat ein, der anschließend vom Kelsterbacher Kommunalbetrieb fachgerecht abtransportiert und entsorgt wird. Warnwesten, Müllsäcke und Müllgreifer werden in begrenzter Anzahl von der Stadt gestellt. Als kleines Dankeschön wartet um 12:00 Uhr am Vereinshaus des Ball-Spiel-Clubs am Mainufer ein kostenloser Imbiss mit Getränken auf alle fleißigen Helfer. Um eine bessere Planung zu ermöglichen, bittet die Stadt um eine Anmeldung bis zum 12. August unter nachhaltigkeit@kelsterbach.de, wobei auch spontane Helfer willkommen sind.

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Auf den Spuren der Waldenser: Kulturspaziergang im August

Geschichtsinteressierte sollten sich Samstag, den 15. August 2026, im Kalender vormerken. Der Verein Hugenotten- und Waldenserpfad lädt gemeinsam mit dem Stadtarchiv und der Remonstrantengemeinde Kelsterbach zu einem Kulturspaziergang ein. Der Spaziergang widmet sich der berührenden Geschichte des Waldenserpfarrers Jaques Papon, der im Jahr 1698 seine Heimat im Piemont verlassen musste und über die Alpen flüchtete. Ein historischer Brief Papons aus dem Jahr 1699 liegt nun erstmals in deutscher Übersetzung vor.

Der Treffpunkt ist um 15:00 Uhr am ehemaligen Gemeindezentrum der Friedensgemeinde im Brandenburger Weg 7. Nach einer kurzen Einführung führt der Weg zum Stadtarchiv in der Marktstraße 11, wo Passagen aus dem historischen Brief vorgelesen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, ein Rücktransfer zum Ausgangspunkt wird organisiert. Interessierte können sich bis zum 10. August per E-Mail unter info@hugenotten-waldenserpfad.eu anmelden.

Kooperation besiegelt: Rathauschefs besuchen Alexandroupolis

Ein bedeutender Schritt für die internationale Zusammenarbeit wurde im griechischen Westthrakien gefestigt. Die Bürgermeister der „Drei-gewinnt-Städte“ Kelsterbach, Raunheim und Rüsselsheim am Main reisten gemeinsam für vier Tage in die neue Partnerstadt Alexandroupolis. Manfred Ockel (Kelsterbach), David Rendel (Raunheim) und Patrick Burghardt (Rüsselsheim) folgten der Einladung ihres griechischen Amtskollegen Ioannis Zampoukis, um die Stadt und ihre Infrastruktur intensiv kennenzulernen.

Kelsterbach
von links: Manfred Ockel, Patrick Burghardt, Ioannis Zampoukis und David Rendel im Schwimmcenter von Alexandroupolis

Während des dichten Besuchsprogramms besichtigte die hessische Delegation unter anderem das hochmoderne Schwimmzentrum – das drittgrößte in ganz Griechenland –, eine lokale Olivenmühle mit einem tausend Jahre alten Olivenbaum sowie den kommunalen Abfallwirtschaftsbetrieb. Ein kulturelles Highlight war eine Bootsfahrt durch das vogelreiche Naturschutzgebiet des Evros-Delta-Nationalparks. Am Sonntagabend wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zur „Maritimen Woche“ die bereits im Mai in Kelsterbach vereinbarte Kooperationsvereinbarung feierlich und öffentlichkeitswirksam nochmals von allen vier Bürgermeistern unterzeichnet. Die Verwaltungen der beteiligten Städte werden nun in einen intensiven Fachaustausch treten, um in den Bereichen Kultur, Sport und kommunale Wirtschaft voneinander zu lernen.