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Die besten 5 Trading Kurs Anbieter 2026

Trading Kurse gibt es in Deutschland viele, doch die Qualität variiert erheblich. Wer ernsthaft Trading lernen will, steht vor der Frage: Welcher Kurs lohnt sich wirklich?

Der folgende Artikel stellt die fünf besten Anbieter 2026 vor – von kostenlos bis zur vollständigen Ausbildung.

Anbieter Format Einstieg Preis
Trading.de Kostenloser Kurs & Trading Ausbildung Sofort, ohne Registrierung Kostenlos & ab 249 Euro monatlich für Ausbildung
TradingFreaks Kostenlose Inhalte & Programm 7 Tage Gratis Kurs Preis auf Anfrage
Birger Schäfermeier  Online-Kurse & Ausbildung Ab 59 Euro Einstiegskurs Bis 5487 Euro
Florian Sondershausen Ausbildung & Community Beratungsgespräch Preis auf Anfrage
Mario Lüddemann Videokurs & Webinare Buchbar individuelles Beratungsgespräch

 

Wer 2026 einen Trading Kurs sucht, findet bei Trading.de das stärkste Gesamtpaket im deutschsprachigen Raum. Dieses reicht von 19 kostenlosen Lektionen bis zur führenden persönlich begleiteten Ausbildung für 249 Euro monatlich.

Platz 1: Trading.de – kostenloser Kurs und umfangreiche Trading-Ausbildung

Trading.de bietet eines der stärksten Angebote im deutschsprachigen Raum und das bereits komplett kostenlos als Einstieg. Der kostenlose Trading Kurs umfasst 19 strukturierte Lektionen, die von professionellen Tradern mit über zehn Jahren aktiver Erfahrung entwickelt wurden. Videos, schriftliche Zusammenfassungen und Quiz-Fragen zur Wissenskontrolle begleiten den Lernprozess. Die Inhalte reichen von den absoluten Grundlagen bis zur konkreten Strategie.

Was Trading.de vom Rest unterscheidet: Der kostenlose Kurs ist kein reiner Teaser. Vielmehr gibt es hier einen vollständigen Lernpfad. Wer danach mehr will, findet mit der kostenpflichtigen Ausbildung den konsequenten nächsten Schritt.

Die mehrfach als Testsieger ausgezeichnete Trading Ausbildung von Trading.de bietet persönliches Mentoring mit zwei festen Coaches, ein strukturiertes Level-System von Stufe 1 bis 6, drei bis vier Live-Calls pro Woche und individuelles Trade-Feedback mehrmals im Monat. Das Preismodell ist fair: 249 Euro monatlich, jederzeit kündbar und keinerlei versteckte Kosten.

Vorteile:

  • Kostenloser Kurs mit 19 Lektionen: sofort zugänglich ohne Registrierung
  • Nahtloser Übergang zur persönlichen Ausbildung
  • Faires Preismodell im Vergleich: monatlich kündbar, keine versteckten Kosten
  • Praxiserprobte Strategie, die erfahrene Coaches selbst täglich anwenden

Nachteile:

  • Kostenpflichtige Ausbildung erfordert monatliche Kosten

Platz 2: TradingFreaks – Umfangreiche kostenlose Inhalte

TradingFreaks ist eine der bekanntesten Daytrading-Plattformen im deutschsprachigen Raum und bietet mit über 450 kostenlosen Blogbeiträgen, Videos und Podcasts eine der größten kostenlosen Content-Bibliotheken zum Thema Trading. Als direkter Einstieg steht ein kostenloser 7-Tage-Kurs zur Verfügung, der die Grundlagen des Daytradings und die eigene TF-Methode vermittelt.

Wer tiefer einsteigen will, wechselt ins kostenpflichtige Top Trader Programm. Dies ist ein umfassendes 12-Monats-Programm mit Videos, Live-Sessions, Community-Zugang und persönlicher Betreuung.

Vorteile:

  • Kostenlose Inhalte als Einstieg
  • Aktive Community mit über 2.500 Mitgliedern
  • 7-Tage-Gratis-Kurs mit konkreter Methodik

Nachteile:

  • Preis des Hauptprogramms nicht transparent
  • Kostenloser Kurs primär als Einstieg ins kostenpflichtige Programm konzipiert

Platz 3: Birger Schäfermeier – Strukturierte Ausbildung

Birger Schäfermeier ist einer der bekanntesten deutschsprachigen Trader, mit über 30 Jahren aktiver Erfahrung und der von ihm gegründeten European Trading Academy (tradAc). Die Ausbildungsprogramme sind ZFU-zertifiziert.

Das Angebot ist klar gestuft aufgebaut. Der Einstieg gelingt mit kleinen Online-Kursen ab 59 Euro, etwa „Trading für Einsteiger” oder „Trading-Mythen”. Darüber hinaus gibt es spezifische Kurse zu Strategien wie der BOR-Strategie oder Elliott-Wellen für je 259 Euro.

Der strukturierte Ausbildungspfad beginnt mit dem 90-tägigen Take-off-Seminar für 698 Euro und führt über mehrere Level bis zu vertiefenden Programmen. Zusätzlich bietet tradAc einen monatlichen Futures-Live-Trading-Room für 250 Euro pro Monat sowie ein Markt-Briefing für 100 Euro monatlich.

Vorteile:

  • Über 30 Jahre aktive Markterfahrung des Gründers
  • ZFU-zertifizierte Ausbildungsprogramme
  • Breites Angebot von günstigen Einstiegskursen bis zu umfassenden Ausbildungen

Nachteile:

  • Vollständige Ausbildung wird schnell sehr kostspielig
  • Kein monatlich kündbares Modell beim Hauptprogramm

Platz 4: Florian Sondershausen – TÜV-zertifiziertes Institut mit DMT-System

Florian Sondershausen betreibt ein Institut für Trading, das vom TÜV Rheinland nach ISO 9001 für Qualitätsmanagement zertifiziert wurde. Hier verweist das eigene Angebot auf 4.700 ausgebildete Teilnehmer.

Das Kernangebot ist das DMT-System. Dies ist ein Daytrading-Ansatz, der mit 20 bis 60 Minuten täglich auskommt und klare regelbasierte Einstiegs- und Ausstiegssignale vermittelt. Neben Daytrading bietet Florian Sondershausen auch automatisierte Handelssysteme und Krypto-Investments an. Die Ausbildung läuft über persönliche Beratungsgespräche, Live-Calls, eine eigene Community-App und regelmäßige Präsenz-Events. Preise werden individuell im Beratungsgespräch besprochen.

Vorteile:

  • TÜV-Rheinland-Zertifizierung für Qualitätsmanagement
  • Effizientes DMT-System: 20 bis 60 Minuten täglich
  • Persönliche 1:1-Lernbegleitung und aktive Community

Nachteile:

  • Preise nicht öffentlich einsehbar, nur über Beratungsgespräch
  • Breites Themenspektrum wirkt unübersichtlich

Platz 5: Mario Lüddemann – Praxiserfahrener Trader mit langfristigem Ansatz

Mario Lüddemann ist seit über 25 Jahren aktiver Trader und Buchautor. Sein Ansatz ist regelbasiert und auf langfristige Konsistenz ausgelegt. Sein bekanntestes Produkt ist der Kurs „Kleines Konto groß traden”. Dies ist ein praxisorientiertes Ausbildungsprogramm und zeigt, wie man auch mit kleinem Startkapital strukturiert vorgeht.

Der Kurs vermittelt die komplette Trading-Theorie mit Fokus auf technische Analyse, Trendfolge und ein regelbasiertes System, das nebenberuflich umsetzbar ist. Ergänzend bietet Lüddemann Webinare, Marktanalysen und einen YouTube-Kanal mit kostenlosem Content. In einem Beratungsgespräch wird hier alles Weitere besprochen.

Vorteile:

  • Über 25 Jahre aktive Trading-Erfahrung
  • Regelbasierter Ansatz, der nebenberuflich umsetzbar ist
  • Umfangreiches kostenloses Material auf YouTube

Nachteile:

  • Kein persönliches Mentoring oder individuelles Trade-Feedback im Kurs
  • Kein strukturierter Lernpfad von Stufe zu Stufe

Beste Trading Ausbildungen: Wie teuer sind sie?

Die Preisspanne ist bei den besten Trading Ausbildungen enorm. Kostenlose Einstiegskurse gibt es von Trading.de und TradingFreaks. Einzelne Online-Kurse zu spezifischen Themen starten bei 59 Euro. Umfassende Ausbildungsprogramme bewegen sich zwischen 490 Euro für Einzelkurse und mehreren tausend Euro für vollständige Mentoring-Programme. Mitunter sind die Anbieter diesbezüglich intransparent.

Was bei der Kostenbewertung entscheidend ist: Nicht der absolute Preis, sondern das Modell dahinter. Eine Einmalzahlung von 5.000 Euro ohne Rückgaberecht ist deutlich risikoreicher als ein monatlich kündbares Abo für 249 Euro. Wer die Ausbildung nach dem ersten Monat kündigen kann, trägt kein großes finanzielles Risiko beim Einstieg.

Lohnen sich Trading Kurse überhaupt?

Die ehrliche Antwort ist wohl die Folgende: Es kommt auf den Kurs an. Ein schlechter Kurs, der nur Theorie ohne Begleitung liefert, bringt wenig. Ein guter Kurs oder eine strukturierte Ausbildung verkürzen die Lernkurve erheblich. Wer ohne Kurs oder Ausbildung startet, zahlt das Lehrgeld oft direkt am Markt.

Trading Kurs vs. Ausbildung: Was ist der Unterschied?

Ein Trading Kurs vermittelt Wissen. Dieser erklärt Konzepte, Strategien und Märkte. Doch eine Trading Ausbildung geht deutlich weiter: Sie begleitet die Anwendung dieses Wissens, gibt Feedback auf die eigenen Trades und passt den Lernpfad individuell an.

Wer eine Ausbildung macht, lernt also Trading. Der Unterschied zeigt sich spätestens dann, wenn der erste schwierige Trade kommt und kein Ansprechpartner da ist.

Wie erkenne ich eine gute Trading Ausbildung? Die Checkliste vor dem Kauf

Nicht jeder Trading Kurs hält, was er verspricht. Wer diese Checkliste vor dem Kauf durchgeht, trifft eine deutlich bessere Entscheidung:

Transparente Inhalte: Sind die Lektionen, Themen und der Lernpfad klar beschrieben oder bleibt unklar, was man eigentlich bekommt?

Nachweisbare Expertise des Coaches: Handelt der Anbieter selbst aktiv am Markt oder unterrichtet er nur? Gibt es dokumentierte Trades oder Live-Trading-Videos?

Rückgaberecht oder Testmöglichkeit: Kann man den Kurs risikolos testen?

Echte Kundenbewertungen: Gibt es verifizierte Bewertungen auf unabhängigen Plattformen wie Trustpilot?

Keine Gewinnversprechen: Seriöse Anbieter versprechen keine garantierten Gewinne oder feste Renditen

Klare Kostenstruktur: Sind alle Preise transparent einsehbar oder gibt es versteckte Zusatzkosten?

Wer alle Punkte ehrlich bejahen kann, hat einen seriösen Anbieter gefunden.

Kostenloser Trading Kurs oder direkt Ausbildung: Was ist der richtige Einstieg?

Die Antwort hängt davon ab, wo man gerade steht. Ein kostenloser Trading Kurs ist der richtige Einstieg für alle, die noch nicht wissen, ob Trading das Richtige für sie ist, die erst einmal Grundlagenwissen aufbauen wollen oder die einen bestimmten Anbieter kennenlernen wollen. Wer mit einem kostenlosen Kurs startet, verliert nichts.

Eine vollwertige Ausbildung ist der richtige Schritt, sobald klar ist, dass Trading ernsthaft gelernt werden soll. Ein Kurs vermittelt Wissen; eine Ausbildung begleitet die Anwendung.

Trading.de bietet beide Wege: einen kostenlosen Einstiegskurs mit 19 Lektionen und die direkte Möglichkeit, danach in die persönlich begleitete Ausbildung zu wechseln.

Trading Kurse für Anfänger vs. Fortgeschrittene: Welcher Anbieter passt zu wem?

Nicht jeder Kurs passt zu jedem. Hier gibt es eine direkte Einschätzung, welcher Anbieter für welches Niveau am besten geeignet ist:

Komplette Anfänger ohne Vorkenntnisse:

Trading.de ist die erste Wahl: Der kostenlose Kurs startet bei null und führt strukturiert durch alle Grundlagen. Wer danach mehr will, findet mit der Ausbildung den logischen nächsten Schritt. Alternativ bietet Birger Schäfermeier mit seinem 59-Euro-Einstiegskurs „Trading für Einsteiger” einen günstigen strukturierten Einstieg.

Trader, die eine umfassende persönliche Begleitung wollen:

Trading.de und Florian Sondershausen bieten beide persönliches Mentoring mit individueller Betreuung. Dies ist für alle, die nicht alleine lernen, sondern wirklich begleitet werden wollen.

Trader mit Erfahrung, die eine konkrete Strategie vertiefen wollen:

Wer bereits erste Erfahrungen gesammelt hat, aber nicht weiterkommt, ist bei Trading.de am besten aufgehoben. Das Level-System beginnt dort, wo der Trader gerade steht. Individuelles Trade-Feedback auf die eigenen Positionen und feste Mentoren machen den entscheidenden Unterschied gegenüber einem weiteren Videokurs.

Fazit: Die beste Trading Ausbildung intelligent nutzen

Trading Kurse sind ein sinnvoller erster Schritt. Sie geben Orientierung, vermitteln Grundlagen und helfen zu entscheiden, ob Trading das Richtige ist. Wer dann ernsthaft einsteigen will, nutzt eine strukturierte Ausbildung mit persönlicher Begleitung, echtem Feedback und einem klaren Lernpfad.

Trading.de bietet beides und insbesondere auch einen der besten kostenlosen Einstiegskurse im deutschsprachigen Raum. Im Anschluss gibt es dann noch die mehrfach ausgezeichnete, persönlich begleitete Ausbildung als konsequenten nächsten Schritt.

Pflegestrukturkommission nimmt Arbeit auf

Das Bundeskabinett hat die 13 Mitglieder der neuen Pflegestrukturkommission offiziell berufen. Unter dem Vorsitz von Georg Cremer und Gabriele Kuhn-Zuber soll das Expertengremium aus Wissenschaft, Ökonomie und Recht bis Ende Januar konkrete Konzepte zur Rettung der Pflegeversicherung erarbeiten. Ziel der Bundesregierung ist das Inkrafttreten einer umfassenden Reform zum 1. Juli 2027.

Die Pflegestrukturkommission als Motor der Reform

Die Weichen für eine der zentralen Reformen neben der Rentenreform in der aktuellen Legislaturperiode sind gestellt. Heute berief das Bundeskabinett die 13 Mitglieder der neu geschaffenen Fachkommission zur Pflegereform. Das Gremium hat die Aufgabe, umsetzbare Vorschläge zur langfristigen Stabilisierung der Pflegeversicherung sowie zur Neuausrichtung der Pflegestrukturen in Deutschland vorzulegen.

Das Expertengremium steht unter erheblichem Zeitdruck, denn bereits Ende Januar 2027 sollen die ersten Ergebnisse präsentiert werden, damit das Gesetzgebungsverfahren rechtzeitig abgeschlossen werden kann.

Die 13 Mitglieder der Pflegestrukturkommission

Die Kommission setzt sich aus namhaften Expertinnen und Experten der Gesundheitsökonomie, Pflegewissenschaft sowie des Sozial- und Arbeitsrechts zusammen:

  • Prof. Dr. Georg Cremer (Co-Vorsitz): Ökonom und ehemaliger Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes
  • Prof. Dr. Gabriele Kuhn-Zuber (Co-Vorsitz): Juristin und Präsidentin der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin
  • Prof. Dr. Christine Arentz: Gesundheitsökonomin (TH Köln)
  • Michaela Evans-Borchers: Forschungsschwerpunkt Arbeit und Pflege (Institut Arbeit und Technik)
  • Jürgen Graalmann: ehemaliger AOK-Vorstandschef
  • Prof. Dr. Martina Hasseler: Pflegewissenschaftlerin (Ostfalia Hochschule)
  • Prof. Dr. Dörte Heger: Gesundheitsökonomin (RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung)
  • Prof. Dr. Stefan Huster: Experte für Gesundheits- und Sozialrecht (Ruhr-Universität Bochum)
  • Prof. Dr. Thorsten Kingreen: Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Sozialrecht (Universität Regensburg)
  • Hans-Dieter Nolting: Geschäftsführer des IGES Instituts
  • Prof. Dr. Heinz Rothgang: Gesundheitsökonom und Pflegeforscher (SOCIUM, Universität Bremen)
  • Prof. Dr. Gregor Thüsing: Direktor des Instituts für Arbeitsrecht und Sozialrecht (Universität Bonn)
  • Rita Zöllner: Pflege- und Gesundheitswissenschaftlerin

Linnemann setzt auf strukturelle Erneuerung

Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) betonte nach der Kabinettssitzung die Tragweite des Vorhabens. Es gehe nach ersten kurzfristigen Schritten nun um die Verabschiedung einer großen Strukturreform. „Die neue Fachkommission soll dafür konkrete Vorschläge machen: die häusliche Pflege stärken, die Finanzierung stabilisieren, Leistungen zielgenauer gestalten und Prävention und Frührehabilitation stärker nutzen“, erklärte der Minister.

Ein zentraler Streitpunkt innerhalb der schwarz-roten Bundesregierung, den die Pflegestrukturkommission  beleuchten muss, ist die Deckelung der stetig steigenden Eigenanteile für Heimbewohner. Während die SPD eine Begrenzung der finanziellen Belastung für Pflegebedürftige fordert, hatte Linnemann dies mit Blick auf die Beitragsstabilität bisher zurückgewiesen.

Vorzeitige Bedenken wegen des straffen Zeitplans

Die Berufung des Gremiums stieß bei Verbänden und Kassen auf ein geteiltes Echo, die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Katrin Staffler (CSU), sprach von einer echten Chance für nachhaltige Veränderungen. Auch die AOK begrüßte den Schritt, drängte jedoch auf schnelle Beschlüsse.

Demgegenüber äußerten Vertreter der DAK-Gesundheit Skepsis, ob das Gremium angesichts der komplexen Rechts- und Finanzlage innerhalb von knapp drei Monaten praxistaugliche Ergebnisse vorlegen könne. Kritik kam zudem vom Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe, der das Fehlen von Vertretern der praktischen Pflegeeinrichtungen und ihrer Träger im 13-köpfigen Ratsgremium bemängelte.

Zeitplan steht: Reform soll Mitte 2027 greifen

Trotz der Bedenken hält das Bundesgesundheitsministerium am straffen Zeitplan fest. Nach der Vorlage des Abschlussberichts im Januar soll der Gesetzentwurf im Frühjahr den Bundestag passieren, damit die neue Pflegereform pünktlich zum 1. Juli 2027 in Kraft treten kann.

Für Millionen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen hängt von der Arbeit der Kommissionsmitglieder ab, wie bezahlbar und verlässlich die Pflege in den kommenden Jahren bleibt.

Marienhaus Klinikum Mainz setzt auf robotisch assistierte Operationen

Das Marienhaus Klinikum Mainz investiert in moderne Medizintechnik und erweitert sein chirurgisches sowie urogynäkologisches Behandlungsspektrum. Mit dem da Vinci-Operationssystem sollen komplexe minimalinvasive Eingriffe künftig besonders präzise durchgeführt werden können. Für Patientinnen und Patienten kann die schonende Operationsmethode je nach Eingriff unter anderem weniger Schmerzen, einen geringeren Blutverlust und eine schnellere Erholung ermöglichen.

Ärztinnen und Ärzte im Marienhaus Klinikum Mainz steuern das System selbst

Beim da Vinci-System sitzt die operierende Ärztin oder der operierende Arzt nicht unmittelbar am Operationstisch, sondern an einer Konsole. Von dort aus werden die Instrumente gesteuert. Die eigenen Handbewegungen werden in Echtzeit auf die Operationsinstrumente übertragen, während unwillkürliche Bewegungen herausgefiltert werden.

Die Instrumente verfügen über zusätzliche Gelenke und lassen sich dadurch besonders flexibel bewegen. Das ermöglicht auch Eingriffe an anatomisch schwer zugänglichen Stellen, beispielsweise bei Tumoren im kleinen Becken.

Wichtig ist dabei: Das da Vinci-System arbeitet nicht autonom. Es handelt sich um ein robotisch assistiertes Operationssystem. Jede Bewegung der Instrumente wird von der Operateurin oder dem Operateur gesteuert. Auch die Entscheidung über die einzelnen Operationsschritte bleibt vollständig bei den behandelnden Ärztinnen und Ärzten.

3D-Bild ermöglicht detaillierten Blick ins Operationsgebiet

Eine hochauflösende stereoskopische Kamera liefert während des Eingriffs ein dreidimensionales und vergrößertes Bild des Operationsfeldes. Dadurch können auch feine Gewebestrukturen wie Nerven und Blutgefäße detailliert dargestellt werden.

Zusätzlich steht eine Fluoreszenz-Bildgebung zur Verfügung. Dabei werden mithilfe eines fluoreszierenden Farbstoffs und Nah-Infrarot-Licht unter anderem die Durchblutung von Gewebe und bestimmte anatomische Strukturen sichtbar gemacht.

Auch eine spezielle Ultraschallsonde kann während einer Operation eingesetzt werden. Mit ihr lassen sich Strukturen und Tumore erkennen, die tiefer im Organ oder Gewebe liegen.

Kleinere Schnitte sollen Erholung erleichtern

Die Eingriffe im Marienhaus Klinikum Mainz mit dem da Vinci-System erfolgen minimalinvasiv. Dafür sind lediglich kleine Schnitte erforderlich. Je nach Art des Eingriffs können Patientinnen und Patienten dadurch von weniger Schmerzen und einem geringeren Blutverlust profitieren.

Auch die Erholungszeit kann sich verkürzen. Nach bestimmten Eingriffen ist laut Marienhaus Klinikum eine Entlassung bereits nach wenigen Tagen möglich.

Technik ergänzt ärztliche Erfahrung

Mit der Einführung des da Vinci-Systems will das Marienhaus Klinikum Mainz moderne Medizintechnik mit einer patientenorientierten Versorgung verbinden. Die Technologie soll die behandelnden Ärztinnen und Ärzte insbesondere bei anspruchsvollen Operationen unterstützen.

Entscheidend bleiben dabei weiterhin die Erfahrung, das medizinische Fachwissen und die klinische Einschätzung des jeweiligen Behandlungsteams. Die Technik dient als Unterstützung und übernimmt nicht die ärztliche Entscheidung.

Grundsatzstreit in der CDU RLP: Rote Linien oder Brandmauer?

Schlagabtausch in Rheinland-Pfalz: Während Bad Kreuznachs Landrätin Bettina Dickes (CDU) den Begriff der „Brandmauer“ hinterfragt und stattdessen von „roten Linien“ gegenüber der AfD spricht, zieht Ministerpräsident Gordon Schnieder eine unumstößliche Grenze.

Die SPD im Kreis Bad Kreuznach reagiert mit scharfer Kritik und fordert eine klare Positionierung, auch von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner.

Brandmauer oder rote Linien – was will die CDU?

Die Debatte um den parlamentarischen Umgang mit der AfD erreicht in Rheinland-Pfalz einen neuen Höhepunkt. Ausgangspunkt ist eine parteiübergreifende Diskussion über die Strenge der Abgrenzung auf kommunaler Ebene, die nun die gesamte Landes-CDU erfasst hat.

Die Landrätin des Landkreises Bad Kreuznach, Bettina Dickes (CDU), hatte in einem Interview erklärt, dass sie den Begriff der starren „Brandmauer“ durch das Konzept „roter Linien“ ersetzen wolle. Zwar gebe es im Kreistag weder Absprachen noch feste Kooperationen mit der AfD, der alltägliche Umgang in einem kommunalen Parlament erfordere jedoch pragmatisches Handeln bei Abstimmungen und Ausschussbesetzungen. Während eine Mauer unumstößlich stehe, definiere eine Linie Grenzen, die bei grundlegend veränderten Bedingungen theoretisch neu bewertet werden könnten.

Ministerpräsident Schnieder zieht klare Trennlinie

Dieser Rhetorik erteilte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) eine Absage. Wer von roten Linien spreche, öffne gedanklich bereits die Tür für eine mögliche spätere Zusammenarbeit, warnte der Regierungschef.

Schnieder betonte, auf der Funktionärsebene der AfD sehe er keine Bürgerlichen mehr, sondern Populisten und Extremisten. Wer in den Reihen der Christdemokraten eine offene Zusammenarbeit mit der AfD anstrebe, müsse hinterfragen, ob die CDU noch die eigene politische Heimat sei.

Scharfe Attacke der SPD Bad Kreuznach

Die Äußerungen der Landrätin riefen umgehend die SPD im Landkreis Bad Kreuznach auf den Plan. Der SPD-Kreisverband, die Kreistagsfraktion sowie die Landtagsabgeordneten Dr. Claudia Eider und Markus Stein kritisierten den Vorstoß von Dickes scharf.

„Die Brandmauer ist kein beliebiges Schlagwort, sondern steht für die unmissverständliche Abgrenzung gegenüber rechtsextremen Kräften“, erklärten die stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Johanna Körper und Dr. Denis Alt. Wer den Begriff durch flexiblere rote Linien ersetzen wolle, weiche Grundsätze auf.

Zudem forderten die Sozialdemokraten die CDU-Kreistagsfraktion auf, Farbe zu bekennen. Diese Aufforderung richte sich ausdrücklich auch an Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, die ebenfalls Mitglied des Bad Kreuznacher Kreistags ist. Wer auf Bundesebene Verantwortung für den Rechtsstaat trage, dürfe sich bei dieser Grundsatzfrage vor Ort nicht wegducken.

Vorgeschichte im Kreistag heizt Debatte an

Die SPD verwies darauf, dass die Diskussion im Landkreis Bad Kreuznach eine konkrete Vorgeschichte habe. Bereits bei früheren Entscheidungen, etwa der Wahl eines AfD-Mitglieds in den Verwaltungsrat der Sparkasse, seien Fragen nach der tatsächlichen Abgrenzung der CDU aufgeworfen worden.

Der Streit um das Thema Brandmauer verdeutlicht das Spannungsfeld zwischen der Mainzer Staatskanzlei und dem politischen Alltag in den Rathäusern und Kreishäusern des Landes. Ob die Abgrenzung eine starre Mauer oder eine verhandelbare Linie bleibt, dürfte die Christdemokraten in Rheinland-Pfalz auch in den kommenden Monaten intensiv beschäftigen.

Der Rheinterrassenweg im Herbst – Wandern zwischen Mainz und Worms

Wenn sich die Blätter der Rebstöcke im Herbst verfärben, zeigt sich die Landschaft Rheinhessens von einer besonderen Seite. Zwischen Mainz und Worms führt der Rheinterrassenweg durch Weinorte, vorbei an historischen Sehenswürdigkeiten und immer wieder mit Blick auf den Rhein. Auf insgesamt 75 Kilometern bietet die Strecke dabei die Möglichkeit, einzelne Etappen zu erwandern und unterwegs in Weinstuben oder Gutsschänken einzukehren.

Sechs Etappen beim Rheinterrassenweg zwischen Mainz und Worms

Der Rheinterrassenweg verläuft über sechs Etappen von einem Weindorf zum nächsten. Insgesamt zwölf Bahnhöfe entlang der Strecke ermöglichen es, einzelne Abschnitte flexibel mit der Bahn zu erreichen oder nach der Wanderung zurückzufahren.

Auch hinsichtlich der Wegbeschaffenheit eignet sich die Strecke für Genusswanderer. Der Rheinterrassenweg verläuft überwiegend auf befestigten Wegen, weist nur wenige Steigungen auf und ist ausgeschildert.

Historische Städte und Sehenswürdigkeiten

Entlang der Strecke gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Abstecher. Besonders Mainz und Worms bilden dabei einen Kontrast zu den eher ruhigen Weinorten entlang des Weges.

In Mainz laden unter anderem die Altstadt und die Weinstuben zu einem Besuch ein. Auch das Wirken Johannes Gutenbergs ist eng mit der Stadt verbunden. Worms wiederum bietet mit seinem jüdischen Erbe, dem „Heiligen Sand“, einem der ältesten jüdischen Friedhöfe Europas, sowie den mit Martin Luther verbundenen historischen Orten zahlreiche kulturelle Anlaufpunkte.

Oppenheimer Katharinenkirche

Ein markanter Punkt entlang des Weges ist Oppenheim. Über dem Weinstädtchen erhebt sich die Katharinenkirche, die als bedeutende gotische Kirche am Rhein zwischen Köln und Straßburg gilt.

Der Bau entstand zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert in mehreren Bauphasen. Besonders bekannt ist die Kirche für ihre Fenster. Dazu gehören das „Lilienfenster“ und die „Oppenheimer Rose“ an der Südfassade, deren Glas zum überwiegenden Teil noch aus dem 14. Jahrhundert erhalten ist.

Ausblick vom Roten Hang

Bei Nierstein führt der Rheinterrassenweg am Roten Hang entlang. Die Steillagen zwischen Nierstein und Nackenheim liegen unmittelbar am Rhein und verdanken ihren Namen dem rötlich schimmernden Boden.

In diesem Bereich befinden sich einige der bekannten Weinlagen Deutschlands. Gleichzeitig bietet der Rote Hang weite Ausblicke über den Rhein und die umliegende Landschaft.

Im südlichen Abschnitt des Weges warten bei Mettenheim und Alsheim die tief eingeschnittenen Hohlwege. Zwischen den meterhohen Lösswänden hat sich eine besondere Lebensgemeinschaft aus Pflanzen und Tieren entwickelt.

Wein und regionale Spezialitäten

Neben den Landschaften und Sehenswürdigkeiten gehört auch der Wein zu den Erlebnissen entlang des Rheinterrassenwegs. Die Route führt durch Weinberge und vorbei an Rebstöcken, die auf unterschiedlichen Böden und in verschiedenen Lagen wachsen.

Unterwegs bieten zahlreiche Weinstuben Möglichkeiten für eine Pause. Auch Weingüter laden in ihren Gutsschänken und Straußwirtschaften zur Einkehr ein. Auf den Speisekarten finden sich regionale Spezialitäten wie Spundekäs, Handkäs oder Winzersteak.

Wer den Rheinterrassenweg in mehreren Etappen erkunden möchte, kann die Wanderungen dank der Bahnanschlüsse flexibel planen und einzelne Abschnitte mit einer Einkehr in den Weinorten verbinden.

880.000 Euro für die Stadt Oppenheim

Die historische Innenstadt von Oppenheim soll weiter aufgewertet werden. Dafür erhält die Stadt in diesem Jahr weitere 880.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“. Seit 2014 unterstützen Bund und Land die städtebauliche Entwicklung Oppenheims. Einschließlich der aktuellen Bewilligung wurden damit bereits 6,1 Millionen Euro für das Fördergebiet bereitgestellt.

Amtsgerichtsplatz in Oppenheim soll ein neues Gesicht bekommen

Ein Schwerpunkt der aktuellen Förderung ist die Neugestaltung des Amtsgerichtsplatzes. Der Platz bildet nach Angaben des Landes ein wichtiges Entrée zur historischen Altstadt und soll städtebaulich aufgewertet werden.

Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und dem Platz damit auch eine neue Nutzung zu ermöglichen. In die neue Gestaltung soll zudem eine öffentliche Toilettenanlage integriert werden. Diese war ursprünglich am Zolltorplatz vorgesehen.

„Die Stadt Oppenheim plant, die Mittel insbesondere für die Neugestaltung des Amtsgerichtsplatzes, der das wichtigste Entrée zur Altstadt bildet, zu nutzen. Dieser soll städtebaulich aufgewertet und durch die Schaffung von mehr Aufenthaltsqualität einer neuen Nutzung zugeführt werden. In die neue Platzgestaltung soll auch eine öffentliche Toilettenanlage integriert werden, die ursprünglich am Zolltorplatz vorgesehen war“, so Kommunalminister Sven Teuber.

Städtebauförderung soll Innenstädte stärken

Mit dem Programm „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“ unterstützen Bund und Land die Erneuerung und Weiterentwicklung von Innenstädten, Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteilzentren. Die Förderung soll dazu beitragen, diese Bereiche langfristig zu stabilisieren und ihre Bedeutung als Orte zum Wohnen, Arbeiten, für Kultur und soziale Begegnungen zu stärken.

„Eine starke Innenstadt ist mehr als ein Ort – sie ist Ausdruck urbaner Lebensqualität. Mit gezielten Investitionen helfen wir den Städten, ihre Zentren als lebendige Treffpunkte für Handel, Kultur und Gemeinwesen weiterzuentwickeln. Das stärkt nicht nur die Stadt, sondern auch den sozialen Zusammenhalt“, sagte Teuber.

Mehr als eine Milliarde Euro Städtebauförderung

Neben dem Programm „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“ stehen in Rheinland-Pfalz weitere Förderprogramme für die Entwicklung von Quartieren, Stadtteilen und Brachen zur Verfügung. Dazu gehören „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“ und „Sozialer Zusammenhalt – Soziale Stadt“. Ergänzt wird das Angebot durch das landeseigene „Strukturprogramm“ und das Modellvorhaben „Innenstadt-Impulse“.

Im Programmjahr 2026 sind nach Angaben des Landes insgesamt mehr als 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln für die Städtebauförderung vorgesehen.

Zwischen 2010 und 2025 profitierten demnach mehr als 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz von der Städtebauförderung. Insgesamt wurden ihnen in diesem Zeitraum mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt.

Mann in Unterwäsche sorgt für Polizeieinsatz in Mainz-Mombach

Für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz hat ein 66-jähriger Durchreisender am frühen Dienstagmorgen (13. Oktober 2026) in Mainz-Mombach gesorgt. Der Mann stand nur mit Unterwäsche bekleidet auf einem Parkplatz neben seinem Kleinbus und versuchte offenbar verzweifelt, wieder in das Fahrzeug zu gelangen. Bei Temperaturen von rund acht Grad und leichtem Regen war die Situation für den Mann zunehmend unangenehm.

Schlüssel lag im verschlossenen Kleinbus in Mainz-Mombach

Gegen 7.30 Uhr ging bei der Polizei Mainz über den Notruf die Mitteilung ein, dass ein Mann in Unterwäsche neben einem Auto auf einem Parkplatz in Mainz-Mombach stehen würde. Der Mitteiler vermutete zunächst, dass der Mann möglicherweise Opfer eines Diebstahls aus seinem Fahrzeug geworden war, und machte sich Sorgen um ihn.

Eine Streife fuhr daraufhin umgehend zum Parkplatz. Dort trafen die Beamten auf einen frierenden 66-Jährigen. Wie sich herausstellte, hatte der Mann in seinem Kleinbus übernachtet und sich anschließend aus dem Fahrzeug ausgesperrt.

Der Schlüssel befand sich im Innenraum, während die Türen verschlossen waren. Eine reguläre Möglichkeit, wieder in den Kleinbus zu gelangen, hatte der Mann damit zunächst nicht.

Polizei half mit einer Fleecedecke

Damit der Durchreisende bei den kühlen Temperaturen nicht weiter frieren musste, händigten ihm die Beamten zunächst eine Fleecedecke aus dem Streifenwagen aus. Darin konnte sich der Mann wärmen, bis ein Mitarbeiter eines von einem Automobilclub beauftragten Unternehmens am Einsatzort eintraf.

Der Mitarbeiter konnte den Kleinbus schließlich öffnen und den 66-Jährigen aus seiner misslichen Lage befreien. Eine Überprüfung seiner Dokumente bestätigte nach Angaben der Polizei die Angaben des Mannes.

Polizei weist auf Regeln für das Übernachten hin

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Übernachten auf Parkplätzen grundsätzlich nicht erlaubt ist. Eine Ausnahme kann demnach bestehen, wenn die Übernachtung der Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit dient, um anschließend die Reise fortzusetzen.

Dabei muss das Fahrzeug dauerhaft abfahrbereit bleiben und andere Verkehrsteilnehmer dürfen nicht behindert werden. Das Aufstellen von Campingmöbeln oder darüber hinausgehende Campingaktivitäten entsprechen laut Polizei nicht dieser Auslegung.

Sperrung der B44 bei Mörfelden-Walldorf wird aufgehoben

Die Bauarbeiten für den neuen Geh- und Radweg entlang der B44 zwischen Mörfelden und Walldorf gehen in die letzte Phase. Nachdem die Arbeiten am Weg weitgehend abgeschlossen sind, kann die seit Juli bestehende Umleitung auf der Bundesstraße ab Mittwoch, 14. Oktober, wieder abgebaut werden. Voraussichtlich am Abend soll die B44 in diesem Bereich wieder vollständig befahrbar sein.

Neuer Radweg in Mörfelden-Walldorf noch nicht freigegeben

Für Radfahrer und Fußgänger bedeutet das Ende der Verkehrsbehinderungen auf der B44 allerdings noch nicht, dass sie den neuen Weg bereits nutzen können. Der Geh- und Radweg bleibt zunächst gesperrt, da noch weitere Arbeiten ausstehen.

Im November sollen entlang der Strecke Bäume und Hecken gepflanzt werden. Zusätzlich werden zum Schutz der neuen Bäume Findlinge aufgestellt und ein Geländer errichtet. Hessen Mobil will darüber informieren, sobald der neue Geh- und Radweg vollständig für den Verkehr freigegeben werden kann.

Lücke im Radwegenetz wird geschlossen

Mit dem Neubau soll eine bislang bestehende Lücke zwischen Mörfelden und Walldorf geschlossen werden. Derzeit gibt es dort keine durchgehende direkte Radwegeverbindung. Radfahrer müssen teilweise die B44 gemeinsam mit dem motorisierten Verkehr nutzen oder auf einen schmalen Pfad neben der Bundesstraße ausweichen.

Der neue Weg soll künftig eine durchgehende, parallel zur B44 verlaufende Verbindung für den Fuß- und Radverkehr schaffen. Gleichzeitig soll sich dadurch die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden erhöhen.

Der insgesamt rund 440 Meter lange Zweirichtungsradweg entsteht von der Frankfurter Straße am Ortsausgang Mörfelden bis zur Kreuzung Wageninger Straße/Industriestraße. Die Fahrbahnbreite des Radwegs beträgt 2,50 Meter.

Drei Bauabschnitte

Die Maßnahme wird in drei Bauabschnitten umgesetzt. Im ersten Abschnitt am Ortsausgang von Mörfelden wird der bestehende Gehweg auf 2,50 Meter verbreitert und durch eine Hochbordanlage von der Fahrbahn getrennt. Außerdem wird die vorhandene Querung barrierefrei ausgebaut und zwei Sinkkästen werden hergestellt.

Im zweiten Bauabschnitt entsteht der neue Geh- und Radweg entlang der B44. Entlang der Strecke werden außerdem 17 Bäume gepflanzt. Zum Schutz der Bäume sind Findlinge und ein Geländer vorgesehen. Unterhalb der beiden Hochspannungsleitungen sollen zudem zwei Hecken angelegt werden.

Im dritten Bauabschnitt wird der neue Weg schließlich an den bestehenden Radweg an der Kreuzung Wageninger Straße/B44 angeschlossen. Während der Arbeiten ist dort eine Umleitung für den bestehenden Geh- und Radweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite vorgesehen.

Die Kosten für die gesamte Maßnahme belaufen sich auf rund 452.000 Euro. Finanziert wird der Neubau vom Bund.

Polizei Bingen stoppt berauschten E-Scooter-Fahrer

Eine Verkehrskontrolle in Bingen hat am Dienstag mehrere Verstöße ans Licht gebracht. Beamte der Polizeiinspektion Bingen kontrollierten am 13. Oktober einen 29-jährigen Mann, der mit einem E-Scooter in der Mainzer Straße unterwegs war. Dabei stellten die Polizisten sowohl Alkohol- als auch mögliche Drogeneinwirkung fest. Außerdem führte der Mann ein Einhandmesser mit sich.

Atemalkoholtest in Bingen ergibt 0,63 Promille

Die Kontrolle fand gegen 15.40 Uhr statt. Den Beamten fiel bei dem E-Scooter-Fahrer deutlicher Atemalkoholgeruch auf. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab anschließend einen Wert von 0,63 Promille.

Darüber hinaus stellten die Polizisten Anhaltspunkte für einen möglichen Konsum von Betäubungsmitteln fest. Ein Drogenschnelltest auf Urinbasis reagierte positiv auf die Stoffgruppe Cannabis (THC).

Blutprobe zur Beweissicherung

Dem 29-Jährigen wurde daraufhin zur Beweissicherung eine Blutprobe entnommen. Die Polizei untersagte ihm die Weiterfahrt und leitete entsprechende Straf- und Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Bei der weiteren Kontrolle fanden die Beamten außerdem ein Einhandmesser. Dieses wurde sichergestellt. Nach Angaben der Polizei stellt das Mitführen des Messers in diesem Fall ebenfalls einen Verstoß gegen das Waffengesetz dar.

Dämpfer für BioNTech: Rückschlag belastet Pipeline und Aktie

Erneuter Rückschlag für das Mainzer Biopharma-Unternehmen BioNTech: Der Hoffnungsträger BNT113 hat in einer wichtigen Spätphasen-Studie zur Behandlung von Kopf-Hals-Krebs eines seiner Hauptziele verfehlt.

Trotz des Dämpfers führen die Forscher die Studie weiter fort, um das Gesamtüberleben der Patienten weiter zu untersuchen.

Wie das Unternehmen bekannt gab, konnte der mRNA-basierte Therapie-Kandidat BNT113 in einer klinischen Phase-3-Studie bei der Behandlung von fortgeschrittenem Kopf-Hals-Krebs das angestrebte progressionsfreie Überleben der Patienten nicht statistisch eindeutig verbessern.

In der Studie wurde die Wirkungsweise von BNT113 in Kombination mit dem etablierten Krebsmedikament Pembrolizumab im Vergleich zu einer reinen Monotherapie überprüft.

BioNTech: Studie wird trotz Dämpfer fortgesetzt

Trotz des verfehlten Teilziels gibt BioNTech das Forschungsprojekt noch nicht auf, gemäß dem festgelegten Studiendesign wird die Untersuchung fortgeführt, um den zweiten primären Endpunkt zu bewerten.

Sollte BNT113 in dieser Messgröße eine deutliche Verlängerung der Lebenszeit zeigen, könnte die Studie trotz des ersten Fehlschlags noch als Erfolg gewertet werden, das Unternehmen betont, dass das Potenzial des Behandlungsansatzes zur Verlängerung des Lebens der Betroffenen vollständig ausgeschöpft werden soll.

Zweiter Dämpfer innerhalb weniger Wochen

Der Vorfall reiht sich in eine schwierige Phase für die Mainzer Krebsforschung ein, denn bereits Ende August musste BioNTech eine Phase-2-Studie zu einem personalisierten Impfstoffkandidaten gegen Darmkrebs vorzeitig einstellen, dass nun ein weiterer Hoffnungsträger der mRNA-Pipeline ins Straucheln gerät, sorgt für Verunsicherung unter den Anlegern.

Der geplante Wandel des Unternehmens von einem Corona-Impfstoffpionier hin zu einem führenden Onkologie-Spezialisten erweist sich als langwierig und von Rückschlägen geprägt, während US-Mitbewerber wie Moderna zuletzt Fortschritte bei Krebsimpfstoffen vermelden konnten, gerät das Mainzer Unternehmen an den Finanzmärkten unter Druck.

Für den Standort Mainz bleibt die Entwicklung bei BioNTech von zentraler Bedeutung. Trotz der aktuellen Herausforderungen investiert das Unternehmen weiterhin massiv in die Erforschung neuartiger Krebstherapien, um langfristig den Durchbruch in der Immuntherapie zu erzielen.

Wiesbaden A66: Schiersteiner Kreuz wegen Straßenschäden gesperrt

Am Schiersteiner Kreuz kommt es derzeit zu Verkehrsbehinderungen. Wegen Straßenschäden ist die A66 in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt. Die Sperrung betrifft zudem eine wichtige Verbindung von der A643.

Autobahn 66 Richtung Frankfurt gesperrt

Nach derzeitigen Angaben ist die A66 in Richtung Frankfurt in Höhe des Schiersteiner Kreuzes gesperrt. Grund für die Maßnahme sind Straßenschäden.

Ebenfalls nicht befahrbar ist die Verbindung von der A643 aus Wiesbaden kommend auf die Autobahn 66 in Richtung Frankfurt.

Sperrung voraussichtlich bis zum Abend

Die Sperrung soll voraussichtlich bis Dienstagabend (13. Oktober 2026) bestehen. Autofahrer müssen sich auf Behinderungen im Bereich des Schiersteiner Kreuzes einstellen und sollten den betroffenen Bereich nach Möglichkeit umfahren.

wine2gether: Neues Weinfestival bringt über 80 Weingüter nach Mainz

Wein gehört zu Rheinhessen wie die Weinberge zur Landschaft. Doch Ende Oktober verlässt der Wein seine gewohnte Umgebung und zieht mitten in die Stadt: Am 23. und 24. Oktober 2026 wird Mainz zum Treffpunkt für Winzerinnen und Winzer, Weinliebhaber, Neugierige und alle, die Lust haben, Rheinhessen einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Mit wine2gether – Das Rheinhessen Weinfestival feiert ein neues Veranstaltungsformat Premiere, das die Weinregion modern, lebendig und überraschend erlebbar macht.

Drei Locations, mehr als 80 Weingüter

Im KUZ Kulturzentrum Mainz, im Esszimmer Landtag und im ROXY entstehen drei unterschiedliche Festivalbereiche mit eigenen Schwerpunkten und Programmpunkten. Im Mittelpunkt stehen die Weine und vor allem die Menschen dahinter. Mehr als 80 Weingüter aus Rheinhessen sind über die verschiedenen Locations hinweg vertreten. Besucher können sich durch unterschiedlichste Weine probieren, neue Betriebe kennenlernen und direkt mit den Winzerinnen und Winzern ins Gespräch kommen.

wine2gether möchte Wein dabei nicht nur präsentieren, sondern erlebbar machen. Genau dafür gibt es die wine2explore-Formate. Hier wird ausprobiert, verglichen und mit der eigenen Wahrnehmung gespielt.

Wein wird zur Farbe

Ein Beispiel ist „Wein & Malen“ im Esszimmer des Landtags. Gemeinsam mit der Künstlerin Bianca Wagner und Valerie Reiter, Kulturmanagerin des Landkreises Mainz-Bingen, verbindet das Format Weinverkostung und Malerei. Die Teilnehmer probieren ausgewählte Weine und bringen anschließend das Erlebte auf die Leinwand. Welche Farben passen zu Frucht, Säure oder Würze? Wie lässt sich der Geschmack eines Weines überhaupt malen? Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch – entscheidend ist die persönliche Wahrnehmung.

Im KUZ wartet mit der Farbweinprobe ein weiteres Experiment. Dabei wird derselbe Wein unter unterschiedlichen Lichtbedingungen verkostet. Der Wein bleibt gleich, der Raum verändert seine Farbe. Ob sich dadurch auch der Geschmack verändert, sollen die Besucher selbst herausfinden.

Besucher können Wein selbst beurteilen

Im ROXY können Gäste außerdem einmal selbst in die Rolle von Weinprüfern schlüpfen. Gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz zeigt das Format „Zwischen gut und ausgezeichnet – selbst probieren, selbst prüfen“, wie Weine professionell bewertet werden und welche Kriterien dabei eine Rolle spielen. Gleichzeitig möchte die Landwirtschaftskammer zeigen, welche Arbeit hinter Weinprüfung, Qualitätssicherung und Prämierung steckt – Aufgaben, mit denen viele Verbraucher sonst kaum direkt in Berührung kommen. Auch die Siegerweine werden im Rahmen von wine2gether im ROXY ausgezeichnet.

Von ökologischem Weinbau bis zur Herkunft

Im KUZ präsentieren sich verschiedene Vereinigungen und Netzwerke gemeinsam mit ihren Winzerinnen und Winzern. Mit dabei sind ECOVIN, Zukunftsweine, Vinissima, der Weinsalon Rheinhessen und Rheinhessenwein. Damit treffen ganz unterschiedliche Themen aufeinander: ökologischer Weinbau, neue Rebsorten, Frauen in der Weinwirtschaft, junge urbane Weinkultur und die Vielfalt der gesamten Region. An den Probierstationen können die Besucher die Weine direkt verkosten und mit den Menschen hinter den Betrieben ins Gespräch kommen.

Im Esszimmer Landtag präsentieren sich unter anderem der VDP Rheinhessen und Maxime Herkunft Rheinhessen. Hier spielt das Thema Herkunft eine besondere Rolle: Was macht einen Ort oder eine Lage aus? Kann man Böden schmecken? Und wie zeigt sich Herkunft im Glas?

Auch die Great Wine Capitals sind an verschiedenen Stellen des Festivals zu entdecken. Mainz und Rheinhessen sind Teil dieses internationalen Netzwerks bedeutender Weinstädte und Weinregionen. Wer beim Festival aufmerksam durch die Locations geht, wird immer wieder auf diese Verbindung Rheinhessens mit der internationalen Weinwelt stoßen.

Gespräche über die Zukunft des Weinbaus

Ergänzt werden die Verkostungen durch wine2talk. In Gesprächsrunden geht es um Themen, die den Weinbau heute und in Zukunft beschäftigen. Dabei soll Weinwissen verständlich, offen und nahbar vermittelt werden. Weniger als Speaker-Event, eher als lockeres Gespräch.

Wenn die Verkostungen am Samstagabend enden, ist wine2gether noch nicht vorbei. Im ROXY geht das Festival mit Musik und Party weiter.

wine2gether richtet sich dabei ausdrücklich nicht nur an erfahrene Weinliebhaber. Wer sich mit Rebsorten, Lagen und Jahrgängen bestens auskennt, findet ebenso viel zu entdecken wie Menschen, die gerade erst anfangen, sich für Wein zu interessieren.

Gerade auch jüngere Gäste sollen angesprochen werden. Neben dem regulären Festivalticket für 49 Euro gibt es deshalb ein Young Ticket für 29 Euro für Studierende und Auszubildende. Im Ticket enthalten sind der Eintritt zu allen drei Veranstaltungsorten, die Verkostungen der teilnehmenden Weingüter sowie sämtliche Angebote aus den Bereichen wine2explore und wine2talk – der Besuch von wine2dance ist kostenfrei. Getränkeangebote vor Ort sind individuell und auf eigene Kosten erhältlich.

Die Idee steckt schon im Namen: wine together – Wein gemeinsam erleben. Winzer treffen auf Gäste, Wissen auf Experiment, Kunst auf Sensorik und Rheinhessen auf die Mainzer Stadtkultur.

Am 23. und 24. Oktober zeigt wine2gether, wie vielfältig, modern und lebendig Rheinhessenwein sein kann – und dass es keinen falschen Weg gibt, Wein zu erleben.

Sonderaktion als Alternative zum ausgefallenen Oktoberfest

Da das Mainzer Oktoberfest in diesem Jahr ausfällt, haben die Veranstalter kurzfristig eine Sonderaktion gestartet. Mit dem Rabattcode MAINZ26 erhalten Besucher auf der Festival-Website 20 Prozent Rabatt auf die ersten 222 Tickets, die mit diesem Rabattcode gekauft werden.

Die Aktion richtet sich insbesondere an Menschen, die für das Wochenende ohnehin einen Besuch in Mainz geplant hatten und nun nach einer Alternative suchen. Statt dem Oktoberfest können sie wine2gether besuchen, rheinhessische Weine entdecken und das Wochenende mit einem anderen Veranstaltungsformat verbringen.

Programm wine2gether 2026

Freitag, 23. Oktober

  • ab 18:00 Uhr | KUZ: wine2dance – Auftakt ins wine2gether-Wochenende mit Wein, Musik, Essen und Begegnungen.

Samstag, 24. Oktober

  • ab 11:00 Uhr im KUZ, ROXY & Esszimmer Landtag – Start des Festivalprogramms mit den Probierstationen der Weingüter und Vereinigungen.
  • 11:30 Uhr im ROXY wine2explore – „Zwischen gut und ausgezeichnet – selbst probieren, selbst beurteilen“
  • 12:00 Uhr im KUZ/Waschhaus – wine2talk | ECOVIN
  • 12:30 Uhr im KUZ/Lehrzimmer – wine2explore | Farbweinprobe
  • 12:30 Uhr im Esszimmer Landtag – wine2explore | „Wein, Farbe, Gefühl“
  • 12:30 Uhr im KUZ/Waschhaus – wine2talk | Great Wine Capitals
  • 13:00 Uhr im KUZ/Waschhaus – wine2talk | Vinissima
  • 13:00 Uhr im Esszimmer Landtag – wine2talk | VDP Rheinhessen & Maxime Herkunft Rheinhessen
  • 13:30 Uhr im ROXY – wine2explore | „Zwischen gut und ausgezeichnet – selbst probieren, selbst beurteilen“
  • 14:00 Uhr im KUZ/Waschhaus – wine2talk | Zukunftsweine
  • 14:30 Uhr im KUZ/Lehrzimmer – wine2explore | Farbweinprobe
  • 14:30 Uhr im Esszimmer Landtag – wine2explore | „Wein, Farbe, Gefühl“
  • 15:00 Uhr im KUZ/Waschhaus – wine2talk | Vinissima
  • 15:00 Uhr im Esszimmer Landtag – wine2talk | Great Wine Capitals
  • 15:30 Uhr im ROXY – wine2explore | „Zwischen gut und ausgezeichnet – selbst probieren, selbst beurteilen“
  • 16:00 Uhr im KUZ/Waschhaus – wine2talk | ECOVIN
  • 16:30 Uhr im KUZ/Lehrzimmer – wine2explore | Farbweinprobe
  • 16:30 Uhr im Esszimmer Landtag – wine2explore | „Wein, Farbe, Gefühl“
  • 16:30 Uhr im ROXY – wine2talk | Great Wine Capitals
  • 17:00 Uhr im KUZ/Waschhaus – wine2talk | Zukunftsweine
  • 17:00 Uhr im Esszimmer Landtag – wine2talk | VDP Rheinhessen & Maxime Herkunft Rheinhessen
  • 17:30 Uhr im ROXY – wine2explore | „Zwischen gut und ausgezeichnet – selbst probieren, selbst beurteilen“
  • ab 21:30 Uhr im ROXY – wine2dance | Afterparty im ROXY mit Musik und Wein-Bar.

Hier geht es zu den Tickets für wine2gether

Überblick über die Locations:

KUZ
Dagobertstraße 20B
55116 Mainz

ROXY
Holzhofstraße 7
55116 Mainz

Landtag
Platz d. Mainzer Republik 1
55116 Mainz

230.000 € für die Ortsgemeinde Gau-Odernheim

Die Ortsgemeinde Gau-Odernheim kann ihre Planungen zur Weiterentwicklung des historischen Ortskerns fortsetzen. Aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“ fließen in diesem Jahr weitere 230.000 Euro in die Gemeinde. Seit 2024 unterstützen Bund und Land die städtebauliche Entwicklung Gau-Odernheims und haben inzwischen insgesamt 724.000 Euro bereitgestellt.

Verkehr und Parkraum in Gau-Ordernheim im Fokus

Die aktuellen Fördermittel sollen zunächst vor allem für weitere Vorbereitungsmaßnahmen eingesetzt werden. Geplant ist unter anderem eine begleitende Verkehrsuntersuchung, die eine Bestandsaufnahme und Analyse der Verkehrssituation sowie Verkehrszählungen an verschiedenen Knotenpunkten umfasst.

Darüber hinaus soll eine Parkraumbedarfsanalyse erstellt werden. Die Untersuchungen sollen der Ortsgemeinde Gau-Odernheim eine fachliche Grundlage für weitere Planungen und Entscheidungen zur Entwicklung des Ortskerns liefern.

„Die Ortsgemeinde Gau-Odernheim plant, die Mittel insbesondere für weitere Vorbereitungsmaßnahmen, wie eine begleitende Verkehrsuntersuchung, die sich im Wesentlichen mit einer Bestandsaufnahme und -analyse sowie Verkehrszählungen an Knotenpunkten beschäftigt, sowie eine Parkraumbedarfsanalyse, zu nutzen. Mit den geplanten Maßnahmen möchte die Ortsgemeinde eine fachliche Grundlage für die weiteren Planungs- und Entscheidungsprozesse erhalten“, so Kommunalminister Sven Teuber.

Straße „Am alten Kirchhof“ soll saniert werden

Neben den Untersuchungen sollen auch konkrete Planungen im historischen Ortskern von Gau-Odernheim beginnen. Vorgesehen ist die Sanierung und ortsbildgerechte Gestaltung der Straße „Am alten Kirchhof“.

Außerdem soll die Modernisierung und Instandsetzung von drei weiteren privaten Gebäuden unterstützt werden. Damit sollen neben öffentlichen Bereichen auch private Gebäude in die Entwicklung des Ortskerns einbezogen werden.

Mehr als eine Milliarde Euro seit 2010

Mit dem Programm „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“ unterstützt die Städtebauförderung die Erneuerung und Weiterentwicklung von Innenstädten, Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteilzentren. Ziel ist es, diese Bereiche langfristig zu stabilisieren und als Orte zum Wohnen, Arbeiten, für Kultur und soziale Begegnungen weiterzuentwickeln.

„Eine starkes Ortszentrum ist mehr als ein Ort – es ist Ausdruck urbaner Lebensqualität. Mit gezielten Investitionen helfen wir den Gemeinden, ihre Zentren als lebendige Treffpunkte für Handel, Kultur und Gemeinwesen weiterzuentwickeln. Das stärkt nicht nur die Gemeinde, sondern auch den sozialen Zusammenhalt“, sagte Teuber.

Neben dem Programm „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“ gibt es in Rheinland-Pfalz weitere Städtebauförderprogramme. Dazu zählen „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“ sowie „Sozialer Zusammenhalt – Soziale Stadt“. Ergänzt wird das Angebot durch das landeseigene „Strukturprogramm“ und das Modellvorhaben „Innenstadt-Impulse“.

Für das Programmjahr 2026 sind den Angaben zufolge insgesamt mehr als 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln für die Städtebauförderung vorgesehen. Zwischen 2010 und 2025 profitierten demnach mehr als 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz von der Förderung. Insgesamt wurden dabei mehr als eine Milliarde Euro bereitgestellt.

Raubüberfall auf 68-Jährige in Liederbach

Eine 68-jährige Frau ist am Montagmittag (12. Oktober 2026) in Liederbach-Niederhofheim Opfer eines Raubes geworden. Ein unbekannter Mann soll der Seniorin eine goldene Halskette gewaltsam vom Hals gerissen haben. Dabei wurde die Frau an der Hand verletzt.

Unbekannter entreißt Frau ihre Halskette in Liederbach

Nach Angaben der Polizei näherte sich der Täter gegen 12.45 Uhr der 68-Jährigen in der Straße „Alt Niederhofheim“. Anschließend griff er nach der goldenen Halskette der Frau.

Obwohl die Geschädigte die Kette noch festhielt, gelang es dem Mann, sie vom Hals und aus der Hand der Seniorin zu reißen. Anschließend flüchtete der Täter in Richtung Höchster Straße.

Durch das gewaltsame Entreißen der Halskette erlitt die 68-Jährige Verletzungen an der Hand.

Polizei sucht Zeugen

Der Tatverdächtige soll männlich und etwa 1,65 Meter groß gewesen sein. Sein Alter wird auf ungefähr 40 Jahre geschätzt. Zudem soll er eine Halbglatze gehabt haben.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise. Wer am Montagmittag im Bereich der Straße „Alt Niederhofheim“ verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zu dem beschriebenen Mann machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizeistation Eschborn unter 06195-67490 zu melden.

Effiziente Eventplanung im Rhein-Main-Gebiet: Der Trend zu mobilen Sitzgelegenheiten aus Karton

Veranstalter im Rhein-Main-Gebiet stehen kontinuierlich vor massiven logistischen Herausforderungen. Ob bei einer Fachmesse in Frankfurt, einem Stadtfest in Mainz oder einem Firmenevent in Wiesbaden, die Anforderungen an temporäre Infrastruktur sind enorm hoch. Flexibilität und schnelle Aufbauzeiten diktieren den Zeitplan für moderne Veranstaltungskonzepte im Jahr 2026. Traditionelles Mietmobiliar erfordert oft erhebliche Transportkapazitäten und einen großen körperlichen Einsatz beim Aufbau.

Deshalb greifen Planer zunehmend auf alternative Konzepte zurück, die Funktionalität mit optischer Wandelbarkeit verbinden. Möbel, die primär für einen einzigen Tag oder einen spezifischen Aktionszeitraum konzipiert sind, bieten eine praktische Lösung für diese logistischen Engpässe. Der Fokus verschiebt sich spürbar hin zu leichten, aber robusten Materialien, die sowohl Sitzbedürfnisse als auch Branding-Möglichkeiten abdecken.

Flexible Ausstattung von Veranstaltungsflächen und Aktionsräumen

Eventflächen erfordern Sitzgelegenheiten, die sich an wechselnde Publikumsgrößen und räumliche Gegebenheiten anpassen lassen. Spontane Podiumsdiskussionen oder kurzfristig eingerichtete Pop-up-Aktionsflächen verlangen schnelle Reaktionen vom Organisationsteam. Schwere Stühle oder unhandliche Bänke schränken diese notwendige Agilität vor Ort erheblich ein.

„Die Raumgestaltung muss sich dem Programmablauf anpassen, nicht umgekehrt.“

Genau hier beweisen innovative Sitzkonzepte aus Papierwerkstoffen ihren praktischen Wert im Veranstaltungsalltag. Planer nutzen leichte Elemente, die das Personal innerhalb von Sekunden ohne Kraftaufwand neu positionieren kann. Spezialisierte Druckereien stellen Lösungen bereit, die exakt auf solch dynamische Umgebungen zugeschnitten sind.

Für die temporäre Einrichtung integrieren Eventmanager daher häufig Papphocker aus Wellpappe in ihre räumliche Planung. Diese Elemente dienen als voll funktionsfähige Sitzplätze und strukturieren gleichzeitig große Hallen in zugängliche Kommunikationszonen. Das Material ermöglicht eine zügige Verwandlung von leeren Flächen in einladende Bereiche für Gäste und Messebesucher.
Materialkonzeption: Belastbarkeit und nachhaltige Produktion

Die strukturelle Integrität der temporären Sitzmöbel basiert auf speziellen Konstruktionsverfahren und hochwertigen Rohstoffen. Verwendete EB-Wellpappe liefert die nötige Steifigkeit, um signifikantes Gewicht zu tragen, ohne nachzugeben oder zu verformen. Diese spezifische Schichtung erzeugt ein stützendes Raster im Inneren des Materials, welches die Kräfte optimal verteilt.

Trotz ihres sehr geringen Eigengewichts halten diese konstruierten Sitze einer Belastung von bis zu 150 Kilogramm sicher stand. Diese hohe Tragkraft garantiert die Sicherheit für Nutzer aller demografischen Gruppen während öffentlicher Veranstaltungen oder spezialisierter Fachmessen. Die positiven Eigenschaften des Materials entkräften sämtliche Vorbehalte hinsichtlich der Stabilität und Zuverlässigkeit der Konstruktionen.

Darüber hinaus entspricht der Fertigungsprozess den modernen ökologischen Standards der Eventbranche. Die Produktion erfolgt unter dem Einsatz von lösungsmittelfreien UV-Tinten, was die chemischen Emissionen während der Druckphase auf ein Minimum reduziert. Zudem arbeiten die Herstellungsanlagen mit Solarstrom, was den CO2-Fußabdruck der finalen Veranstaltungsausstattung spürbar verringert.

Vollflächige Individualisierung als direktes Marketinginstrument

Über die reine Sitzfunktion hinaus fungiert das temporäre Mobiliar als äußerst präsentes Werbemedium. Die glatten Außenflächen bieten eine ideale Leinwand für das Corporate Branding, Sponsorenlogos oder veranstaltungsspezifische Informationen. Jeder einzelne Sitzplatz wird somit zu einem potenziellen Kontaktpunkt mit der anvisierten Zielgruppe.

Anbieter ermöglichen einen komplett individuellen, vollflächigen Druck auf dem gesamten Material. Unternehmen können das Design exakt an ihre Corporate Identity anpassen und so für einen kohärenten visuellen Auftritt auf dem gesamten Messestand sorgen. Dieser hohe Grad an Personalisierung verwandelt funktionale Gegenstände in aktive Bestandteile der Kommunikationsstrategie.

Um optimale Druckergebnisse zu gewährleisten, umfassen professionelle Services oft verschiedene Stufen der Datenprüfung. Auftraggeber können zwischen einfachen Basis-Checks und umfassenden Profi-Prüfungen ihrer eingereichten Druckdaten wählen. Sollten die internen Grafik-Kapazitäten eines Veranstalters limitiert sein, helfen zusätzliche Layout-Services bei der finalen visuellen Ausgestaltung der Druckvorlagen.

Logistische Abläufe und Prozessoptimierung für Organisatoren

Die Logistik hinter großen Events bestimmt maßgeblich die finanzielle Realisierbarkeit eines gesamten Projekts. Der Transport von schweren Holz- oder Metallstühlen erfordert große LKW-Flotten und umfangreiche Lagerflächen am Veranstaltungsort. Alternativen aus Karton werden hingegen flachliegend angeliefert und beanspruchen nur einen Bruchteil des sonst üblichen Frachtraums.

Diese Kompaktheit verschlankt den Anlieferungsprozess an Veranstaltungsorte in Hessen und Rheinland-Pfalz erheblich. Nach der Ankunft erfordert der Aufbau keinerlei Werkzeug und kann problemlos von regulärem Promotionspersonal durchgeführt werden. Die intuitiven Faltmechanismen sparen wertvolle Rüstzeit unmittelbar vor Beginn einer Veranstaltung.

Auch der Bestellvorgang selbst ist bei spezialisierten Anbietern auf Effizienz getrimmt. Planer laden spezifische Druckvorlagen herunter, integrieren ihre Designs und übermitteln die fertigen Daten direkt über Webportale. Unterschiedliche wählbare Auflagenhöhen und flexible Versandoptionen erlauben eine präzise Abstimmung auf den spezifischen Zeitplan der jeweiligen Kampagne.

Systematischer Vergleich: Kartonkonstruktionen und klassisches Mobiliar

Bei der Entscheidung für die passende Eventausstattung müssen Organisatoren verschiedene qualitative Faktoren gegeneinander abwägen. Eine direkte Gegenüberstellung verdeutlicht die unterschiedlichen Anwendungsszenarien für die diversen Materialarten. Die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Veranstaltung diktieren letztendlich die optimale Wahl.

Während klassisches Mobiliar bei dauerhaften Installationen punktet, bieten temporäre Konstruktionen bei kurzfristigen Projekten klare Vorzüge. Die folgende Übersicht detailliert die zentralen Unterschiede zwischen den verfügbaren Optionen hinsichtlich ihrer praktischen Handhabung.

Kriterium Karton-Sitzgelegenheiten Klassische Mietmöbel

 

Transportvolumen Sehr gering (flach angeliefert) Hoch (sperrige Einzelteile)
Aufbauzeit Werkzeuglos und schnell Abhängig vom System, oft aufwendiger
Branding-Potenzial Vollflächig individuell bedruckbar Meist auf Standardfarben limitiert
Einsatzbereich Temporäre Events, Messen, Aktionsflächen Dauerhafte Installationen, feste Gastronomie

Diese Aufschlüsselung illustriert, warum Veranstaltungsformate mit begrenzter Laufzeit zunehmend leichte Konstruktionen favorisieren. Die logistische Effizienz in Kombination mit der maximalen Sichtbarkeit schafft ein überzeugendes Gesamtpaket für kurzfristige Werbeaktionen.

Zusätzliche Ausstattungsvarianten für einheitliche Auftritte

Ein geschlossenes visuelles Erscheinungsbild auf einer Veranstaltung erfordert mehr als nur bedruckte Sitzgelegenheiten. Die Integration verschiedener Display-Formate kreiert eine einheitliche Markenwelt, welche die Aufmerksamkeit der Besucher gezielt einfängt. Ein breites Produktspektrum aus einer Hand sichert dabei eine konsistente Farbwiedergabe und Materialqualität.

Neben dem funktionalen Mobiliar bieten moderne Online-Druckereien eine große Auswahl an ergänzenden Präsentationsmaterialien. Veranstalter kombinieren die Sitzbereiche häufig mit passenden Roll-Ups, Bannern und individuell geformten Schildern. Diese Kombination ermöglicht eine komplette, gebrandete Umgebung, die vollständig aus leicht transportierbaren Elementen besteht.

Für spezifische räumliche Anforderungen haben Kunden zudem die Möglichkeit, individuelle Sonderformate anzufragen. Diese Flexibilität garantiert, dass auch unkonventionelle Ausstellungsflächen oder schwierige architektonische Grundrisse professionell bespielt werden können.

Häufig genutzte ergänzende Printmedien umfassen:

  • Großformatige Banner für die Fernwirkung in großen Messehallen
  • Präsentationssysteme zur gezielten und strukturierten Informationsvermittlung
  • Individuell zugeschnittene Schilder für die Wegführung der Besucher
  • Klassische Printprodukte wie Flyer und Visitenkarten zur direkten Mitnahme

Lösungsorientierte Konzepte für die regionale Eventbranche

Die Ansprüche an das moderne Eventmanagement erfordern anpassungsfähige und hochgradig effiziente Infrastrukturlösungen. Schweres, unflexibles Mobiliar widerspricht oft dem Bedürfnis nach schnellen Aufbauzeiten und einer agilen Flächennutzung. Clevere Materialalternativen bieten eine handfeste Antwort auf diese anhaltenden logistischen Hürden der Branche.

Produkte von spezialisierten Herstellern wie der KUSS GmbH fügen sich nahtlos in die Anforderungen von Messen und temporären Aktionsflächen ein. Die Verbindung aus hoher Tragkraft, nachhaltigen Produktionsmethoden und umfassenden Individualisierungsoptionen schafft ein äußerst funktionales Werkzeug für Eventplaner.

Für Organisatoren im Rhein-Main-Gebiet vereinfacht die Nutzung solcher individuell bedruckten Karton-Elemente die Planung und Durchführung merklich. Sie stellen eine verlässliche Methode dar, um für jeden spezifischen Aktionstag maßgeschneiderte und markengerechte Umgebungen zu realisieren.