BYC-News Blog Seite 6

Bundesweiter Rückruf bei Edeka und Marktkauf

Die EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG hat eine wichtige Warnung für Kunden herausgegeben. Im Rahmen einer Qualitätskontrolle wurde festgestellt, dass verschiedene Kokosnüsse gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten könnten.

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Diese Produkte betrifft der Rückruf bei EDEKA undMarktkauf

Der aktuelle Rückruf von Trink-Kokosnüssen betrifft Produkte des Lieferanten „World’s Coconut Trading SL“, die vorwiegend in Märkten von Edeka und Marktkauf verkauft wurden.

Laut Herstellerangaben sind gezielt drei Artikel von dem Lebensmittelrückruf betroffen. Kunden sollten prüfen, ob sie eines der folgenden Produkte mit Banderole und Trinkhalm erworben haben:

• Bio Chiquita Trink-Kokosnuss

• Bio Trink-Kokosnuss, DRINK & EAT

• Trink-Kokosnuss, DRINK & EAT

Andere Kokosnüsse sind nicht Teil der Maßnahme und können weiterhin bedenkenlos verzehrt werden.

Gesundheitsrisiken durch Schimmelpilzgifte

Grund für den Rückruf bei EDEKA und Marktkauf ist die mögliche Bildung eines Schimmelpilzgifts aufgrund einer Überlagerung in einzelnen Märkten. Der Verzehr dieser Toxine kann beim Menschen zu unangenehmen Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen führen. In Einzelfällen sind zudem neurologische Beschwerden möglich. In sehr seltenen Fällen können sogar schwerere Krankheitsverläufe auftreten. Die Behörden raten daher dringend davon ab, die betroffenen Kokosnüsse zu konsumieren.

Erstattung und Kundenservice

Verbraucher, die eines der genannten Produkte bereits gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises in ihren jeweiligen Einkaufsstätten zurückgeben. Ein Kassenbon ist hierfür in der Regel nicht erforderlich. Für weitere Fragen zum Rückruf von Trink-Kokosnüssen hat Edeka einen Kundenservice eingerichtet, der täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer +49 800 3335211 oder per E-Mail erreichbar ist.

Insolvenz der Rhenser Mineralbrunnen GmbH

Das Traditionsunternehmen Rhenser Mineralbrunnen GmbH, das seit 1862 fest in der Region verwurzelt ist, hat am Montag beim Amtsgericht Insolvenz angemeldet. Trotz der finanziellen Schieflage senden der vorläufige Insolvenzverwalter und die Gewerkschaft NGG erste Signale der Zuversicht für die Rettung des Standorts.

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Finanzielle Absicherung der Mitarbeiter der Rhenser Mineralbrunnen GmbH

Für die rund 140 Beschäftigten der Rhenser Mineralbrunnen GmbH gibt es eine erste wichtige Entwarnung: Ihre Löhne und Gehälter sind für die kommenden drei Monate bis Ende Mai über das Insolvenzgeld gesichert. Der vorläufige Insolvenzverwalter Alexander Jüchser plant die offizielle Eröffnung des Verfahrens für Anfang Juni. Die Gewerkschaft NGG kündigte bereits an, „um jeden Arbeitsplatz“ kämpfen zu wollen, und sieht im deutschen Mineralbrunnen-Markt grundsätzlich weiterhin Wachstumspotenzial.

Volle Kraft voraus für das Sommergeschäft

Trotz des laufenden Verfahrens stehen die Abfüllanlagen nicht still. Der Betrieb läuft uneingeschränkt weiter.

  • Strategie: Da das Wintergeschäft saisonbedingt schwächer ausfällt, wird die Zeit nun genutzt, um Vorräte für die warme Jahreszeit aufzubauen.

  • Logistik: Die Belieferung von Großkunden wie Rewe und Globus sowie die Zusammenarbeit mit Lieferanten ist laut Jüchser sichergestellt.

Das Unternehmen setzt auf die Treue der regionalen Kunden, die den Brunnen bereits bei einer ersten Insolvenz vor zehn Jahren unterstützt hatten. Passenderweise wurde mit Holger Sieck derselbe Interims-Manager eingesetzt, der bereits die Sanierung vor einem Jahrzehnt begleitete.

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Ursachen der Krise

Als Hauptgründe für die Insolvenz nennt das Unternehmen:

  • Massiv gestiegene Transportkosten.

  • Allgemeine Kaufzurückhaltung der Konsumenten

  • Investitionslasten: Erst 2024 hatte Rhenser die Biermarke „Koblenzer“ übernommen, was zusätzliche Herausforderungen mit sich brachte.

Ziel des Verfahrens ist die langfristige Stabilisierung und der Erhalt des Betriebs. Am kommenden Freitag findet ein wichtiges Gespräch zwischen der Gewerkschaft NGG und dem Betriebsrat der statt, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Unfall auf der A60 bei Heidesheim sorgt für Verkehrschaos

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A60 gegen kurz nach 17:00 Uhr zwischen Heidesheim und der Raststätte Heidenfahrt hat am Mittwoch (4. März 2026) den Verkehr auf der Autobahn zum Stocken gebracht. Durch eine Kombination aus dem Unfall auf der A60 und einem Unfall auf der Hauptumleitungsstrecke war...


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Polizei Wiesbaden: Randalierer, ein Unfall und Einbrüche

Ein ereignisreicher Dienstag (3. März 2026) hielt die Wiesbadener Einsatzkräfte in Atem: Während die Polizei im Rheingauviertel einen Randalierer festnehmen musste, kam es am späten Nachmittag zu einem Unfall mit einem verletzten Jugendlichen. Parallel dazu beschäftigt eine Serie von Einbrüchen in der Innenstadt und angrenzenden Wohngebieten die Ermittler der Polizei Wiesbaden.

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Festnahme durch die Polizei Wiesbaden nach Randale in Tankstelle

In der Nacht zum Dienstag (03.03.2026) eskalierte gegen 02:20 Uhr ein Streit in einer Tankstelle in der Dotzheimer Straße. Ein 35-jähriger Mann forderte von der Mitarbeiterin kostenloses Essen und reagierte auf die Ablehnung äußerst aggressiv. Er beschädigte die Zugangstür und bedrohte einen Zeugen, der zur Hilfe eilte, mit einem Messer.

Die Polizei konnte den flüchtigen Täter kurz darauf in der Daimlerstraße festnehmen. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Sachbeschädigung eingeleitet.

Rollerfahrer bei Kollision verletzt

Am späten Dienstagnachmittag kam es gegen 17:40 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall im Rheingauviertel. Eine 27-jährige Autofahrerin übersah beim Abbiegen aus der Marienthaler Straße einen vorfahrtsberechtigten 17-jährigen Rollerfahrer. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der Jugendliche verletzt wurde. Er musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt; die Dotzheimer Straße war während der Unfallaufnahme zeitweise gesperrt.

Einbruchsserie in Wiesbaden – Zeugen gesucht

Die Polizei Wiesbaden meldet zudem drei Einbrüche innerhalb von 24 Stunden:

  • Innenstadt: Ein ca. 45-jähriger Mann (ca. 160 cm, grüner Pullover, dunkle Haare) brach am Dienstagmorgen gegen 07:30 Uhr durch eine Rigipswand in ein Geschäft ein, wurde jedoch von einer Mitarbeiterin überrascht und flüchtete.

  • Schillerstraße: Zwischen 18:10 Uhr und 22:10 Uhr hebelten Unbekannte eine Balkontür in einem Mehrfamilienhaus auf und entwendeten Goldschmuck.

  • Blücherstraße: Unbekannte beschädigten die Scheibe einer Goldschmiede. Ob Beute gemacht wurde, ist noch unklar.

Die Polizei Wiesbaden bittet um Mithilfe: Zeugen, die Hinweise zu den Taten oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-0 zu melden.

Bürgergespräch mit Nina Klinkel und Boris Pistorius in Mainz

Politischer Dialog unter freiem Himmel: Am Montag, den 9. März 2026, kommt Boris Pistorius in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Nina Klinkel (SPD) wird er ab 13:30 Uhr auf dem Mainzer Marktplatz präsent sein, um das direkte Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen.

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Sicherheit und Bundespolitik im Mittelpunkt des Gesprächs mit Nina Klinkel und Boris Pistorius

Der Besuch steht im Zeichen des persönlichen Austauschs über aktuelle Herausforderungen. Neben bundespolitischen Schwerpunkten werden vor allem landespolitische Sicherheitsthemen eine zentrale Rolle spielen. Begleitet werden die beiden Politiker unter anderem vom Mainzer Bundestagsabgeordneten Daniel Baldy.

Nina Klinkel betont die Bedeutung dieses Formats: „Gerade in bewegten Zeiten ist der direkte Austausch wichtiger denn je. Ich freue mich sehr, dass Boris Pistorius nach Mainz kommt und wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen können“

Einladung zur Diskussion

Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Es gibt keine festen Absperrungen oder starre Protokolle – das Ziel ist ein offener Dialog direkt im Herzen der Stadt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Gelegenheit zu nutzen und ihre Anliegen ohne Voranmeldung vorzubringen.

Sperrungen auf der A60 bei Laubenheim und am Mainspitzdreieck

Sperrungen auf der A60 – Autofahrer auf der A60 müssen sich ab der kommenden Woche auf Behinderungen einstellen. Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes führt zwischen der Anschlussstelle Mainz-Laubenheim und dem Mainspitzdreieck notwendige Vermessungsarbeiten durch. Um die Belastung so gering wie möglich zu halten, finden die Arbeiten außerhalb des Berufsverkehrs statt.

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Zeitplan der Sperrungen auf der A60

Die Arbeiten erstrecken sich über den Zeitraum vom 9. März bis zum 19. März 2026. Die Sperrungen der A60 Auf- und Abfahrten sind jeweils für das Zeitfenster von ca. 10:00 Uhr bis 14:30 Uhr angesetzt.

Die Termine im Einzelnen:

  • Montag, 9. März (AS Mainz-Laubenheim): Sperrung der Abfahrt von der A60 (Richtung Darmstadt) zur B9 Richtung Mainz sowie der Zufahrt von der B9 zur A60 Richtung Darmstadt.

  • Mittwoch, 11. März (AS Ginsheim-Gustavsburg): Sperrung der Abfahrt von der A60 (Richtung Darmstadt) zur L3020 sowie der Zufahrt zur A60 Richtung Darmstadt.

  • Donnerstag, 12. März (AS Ginsheim-Gustavsburg / Mainspitzdreieck): Sperrung der Zufahrt von der Parallelfahrbahn zur A60 in Fahrtrichtung Darmstadt.

  • Samstag, 14. März (AS Ginsheim-Gustavsburg): Sperrung der Abfahrt von der A60 (Richtung Bingen) zur L3020 sowie der Zufahrt zur A60 Richtung Bingen.

  • Montag, 16. März (AS Mainz-Laubenheim): Sperrung der Abfahrt von der A60 (Richtung Bingen) zur B9 Richtung Mainz sowie der zugehörigen Zufahrt.

  • Dienstag, 17. März (AS Mainz-Laubenheim): Sperrung der Abfahrt von der A60 (Richtung Bingen) zur B9 Richtung Worms sowie der zugehörigen Zufahrt.

  • Mittwoch, 18. März (AS Mainz-Laubenheim): Sperrung der Abfahrt von der A60 (Richtung Darmstadt) zur B9 Richtung Worms sowie der zugehörigen Zufahrt.

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Wichtige Hinweise für den Verkehr

Trotz der Sperrungen auf der A60 an den Rampen bleibt der Verkehr auf der Hauptfahrbahn der Autobahn grundsätzlich aufrechterhalten. Es kann jedoch zur zeitweisen Sperrung einzelner Fahrstreifen kommen.

Für alle gesperrten Rampen sind entsprechende Umleitungsstrecken vor Ort ausgeschildert.

Gute Nachrichten für Radfahrer und Fußgänger – die Verbindung über die Brücke bleibt während der gesamten Zeit uneingeschränkt nutzbar.

Die Vermessungen sind ein notwendiger Bestandteil der infrastrukturellen Instandhaltung und dienen der Vorbereitung künftiger Maßnahmen auf diesem hochbelasteten Autobahnabschnitt. Die Autobahn GmbH bittet alle Verkehrsteilnehmer um eine besonders vorsichtige Fahrweise im Bereich der Baustellen und auf den Umleitungswegen.

Neue Tempo-Regelung auf der Rheinachse in Mainz

Tempo 40 in Mainz – Nach einer Klage von Privatbürgern steht nun fest, wie schnell auf der Mainzer Rheinachse künftig gefahren werden darf. Der Stadtrechtsausschuss hat am Mittwoch (4. März 2026) das finale Votum verkündet und damit den bisherigen Tempo-30-Abschnitt in zentralen Teilen neu bewertet.

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Kompromiss: Tempo 40 in Mainz auf der Rheinachse statt Tempo 30

Für den viel befahrenen Bereich zwischen der Diether-von-Isenburg-Straße (Höhe Landtag) und der Straße Am Rathaus wurde in beide Fahrtrichtungen Tempo 40 festgelegt. Das Gremium unter dem Vorsitz von Rolf Merk sah nach Prüfung der Daten keinen Unfallschwerpunkt, der eine Beibehaltung von Tempo 30 rechtfertigen würde. Man hoffe, dass dieser Kompromiss auch für Befürworter langsamerer Geschwindigkeiten akzeptabel sei.

Die neuen Regelungen im Überblick (gültig ab 01.04.2026)

Die Verkehrsverwaltung wird die Beschlüsse nun administrativ umsetzen. Folgendes gilt ab April:

  • Abschnitt Landtag bis Rathaus: Anhebung auf Tempo 40 (beide Richtungen).

  • Neustadt (Mainstraße bis Diether-von-Isenburg-Str.): Hier bleibt Tempo 30 bestehen (Begründung: Lärmschutz).

  • Zollhafen: Tempo 30 gilt nur noch während der gesetzlichen Nachtruhe (22:00 bis 06:00 Uhr). Tagsüber sind hier künftig wieder 50 km/h erlaubt.

  • Altstadt & Hauptverkehrsadern: In der Rheinstraße (ab Rathaus bis Dagobertstraße) sowie in der Kaiser- und Parcusstraße wird Tempo 30 weitestgehend beibehalten.

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Reaktionen aus dem Rathaus

Oberbürgermeister Nino Haase begrüßte die Entscheidung, da nun endgültig Rechtsklarheit geschaffen sei. Die Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger kündigte an, dass die Beschilderung pünktlich zum 1. April angepasst werde.

Hintergrund der Entscheidung war eine detaillierte Prüfung der Unfallgefahren. Zwar gab es auffällige Punkte an der Einbiegung Peter-Altmeier-Allee/Große Bleiche sowie am Brückenplatz, eine „besondere Unfallgefahr“ für den gesamten Abschnitt konnte der Ausschuss jedoch nicht feststellen.

Leiche in der Nahe im Kreis Bad Kreuznach gefunden

Nach wochenlanger Suche gibt es traurige Nachrichten aus dem Nahetal. Am späten Dienstagnachmittag (03.03.2026) wurde im Bereich zwischen Niederhausen und Oberhausen eine Leiche in der Nahe entdeckt.

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Entdeckung der Leiche in der Nahe durch Kanufahrerin

Gegen 17:30 Uhr alarmierte eine Kanufahrerin die Polizei, nachdem sie den Körper in unmittelbarer Ufernähe bemerkt hatte. Die alarmierten Einsatzkräfte leiteten umgehend die Bergung des Leichnams ein.

Verbindung zum Unglück in Bad Sobernheim

Obwohl die abschließende Identifizierung noch aussteht, deutet nach Angaben der Polizei derzeit alles darauf hin, dass es sich um den 64-jährigen Mann aus Idar-Oberstein handelt. Der Verunglückte wurde seit dem 29. Januar 2026 vermisst. Er war damals bei Arbeiten am Wehr „Im Gefach“ in Bad Sobernheim verunfallt und trotz intensiver Suchmaßnahmen in den Folgetagen nicht gefunden worden.

Die Übereinstimmung der Personenbeschreibung sowie der aufgefundenen Bekleidung mit dem Profil des Vermissten erhärtet diesen Verdacht massiv.

Ermittlungen dauern an

Die Kriminalpolizei Bad Kreuznach hat die weiteren Ermittlungen übernommen, um die genauen Umstände und die endgültige Identität zweifelsfrei zu klären. Für die Angehörigen des Mannes, die seit über einem Monat zwischen Hoffen und Bangen lebten, könnte damit eine schmerzhafte Zeit der Ungewissheit zu Ende gehen.

Neue Unisex-Toiletten am Hauptbahnhof in Bingen geplant

Der Neubau des Binger Empfangsgebäudes wird zum Vorzeigeprojekt für moderne und inklusive Infrastruktur. Wie das Bundesverkehrsministerium nun offiziell bestätigte, wird der Bahnhof im Zuge der Erneuerung mit einer zusätzlichen, öffentlich zugänglichen Unisex-WC-Anlage ausgestattet.

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Druck auf höchster Ebene

Bereits im Dezember 2025 hatte Oberbürgermeister Thomas Feser die mangelhafte Planung der DB InfraGO AG scharf kritisiert. Da im ersten Entwurf des neuen Empfangsgebäudes am Hauptbahnhof in Bingen keine Toiletten vorgesehen waren, wandte sich Feser nicht nur direkt an die Bahn, sondern adressierte seine Beschwerde auch an Bundesverkehrsminister Schnieder.

Das Ziel war klar: Eine moderne Verkehrsdrehscheibe wie der Binger Bahnhof darf nicht ohne öffentlich zugängliche und barrierefreie Toiletten geplant werden, wenn sie für Pendler und Touristen gleichermaßen attraktiv sein soll.

Zusage aus Berlin

In der nun vorliegenden Antwort aus dem Bundesverkehrsministerium wird der Erfolg der Binger Initiative deutlich. Der Minister teilte mit, dass die DB InfraGO AG ihre Planungen für den Hauptbahnhof in Bingen angepasst hat. Im Rahmen des mehrjährigen Erneuerungsprojekts wird das Empfangsgebäude nun folgende Anlagen erhalten:

  • Barrierefreie Sanitäranlagen: Integriert in den Neubau, um allen Reisenden gerecht zu werden.

  • Zusätzliche Unisex-WC-Anlage: Eine weitere, öffentlich zugängliche Option für alle Nutzer des Bahnhofs.

Ein Gewinn für die Infrastruktur und den Hauptbahnhof in Bingen

Für Oberbürgermeister Feser und die Stadt Bingen ist diese Nachricht ein bedeutender Etappensieg. Die Korrektur der Planungen stellt sicher, dass der Bahnhofsneubau den Anforderungen an eine moderne, kundenorientierte Infrastruktur entspricht. Besonders für Pendlerinnen und Pendler sowie für Gäste der Stadt bedeutet diese Entscheidung eine erhebliche Steigerung der Aufenthaltsqualität am Bahnhof.

Rückruf von Ankerkraut Gewürzen wegen Metallstücken

Rückruf von AnkerkrautDer Gewürzhersteller Ankerkraut hat einen vorsorglichen Rückruf für vier seiner Produkte gestartet. Bei internen Qualitätskontrollen wurden Metallstücke in der Rohware Majoran entdeckt. Um jedes Gesundheitsrisiko für die Kunden auszuschließen, werden spezifische Chargen nun vom Markt genommen.

Vom Rückruf von Ankerkraut betroffene Produkte

Der Rückruf betrifft ausschließlich Produkte, die seit dem 23. Januar 2026 gekauft wurden und folgende Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) aufweisen:

  • Brathähnchen (75g im Korkenglas) – MHD: 22.01.2029 (EAN: 4260347894120)

  • Gänse- und Entenbraten (75g im Korkenglas) – MHD: 22.01.2029 (EAN: 4260347893857)

  • Gyros (80g im Korkenglas) – MHD: 10.02.2029 (EAN: 4260347894083)

  • Smoking Zeus (200g im Streuer) – MHD: 29.01.2029 (EAN: 4260347894700)

Rückruf von ankerkraut
Rückruf von Ankerkraut

Alle anderen Produkte des Herstellers sowie die oben genannten Gewürze mit abweichenden Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen und können weiterhin bedenkenlos verwendet werden.

Ursache und Gesundheitsrisiko

Während des Produktionsprozesses schlug ein Fremdkörpersystem Alarm und konnte Metallstücke in Produkten identifizieren. Die Ursache wurde schnell auf eine bestimmte Charge Majoran zurückgeführt. Da Ankerkraut ein Restrisiko für bereits ausgelieferte Ware nicht vollständig ausschließen kann, wird dringend vom Verzehr abgeraten. Beim Kauen oder Verschlucken der Metallteile besteht Verletzungsgefahr im Mund- und Rachenraum sowie im Magen-Darm-Trakt.

Hinweise für Konsumenten: Rückgabe und Ersatz

Kunden, die betroffene Gläser oder Streuer besitzen, sollten diese vernichten oder an den Gewürz-Hersteller zurücksenden. Ankerkraut hat zugesichert, die Produkte in jedem Fall zu ersetzen.

Für Fragen zur Rückabwicklung wurde eine kostenlose Service-Hotline eingerichtet:

  • Telefon: 0800 437 44 37 (Mo – Fr, 08:00 bis 16:00 Uhr)

  • E-Mail: lotse@ankerkraut.de

Das Unternehmen bedauert die Unannehmlichkeiten und betont, dass die Sicherheit der Verbraucher oberste Priorität habe. Bisher liegen glücklicherweise noch keine Kundenreklamationen oder Berichte über Verletzungen vor.

Sperrung der Start- und Landebahn Center am Flughafen Frankfurt

Logistische Meisterleistung am Drehkreuz: Der Flughafenbetreiber Fraport startet im März ein umfassendes Sanierungsprojekt auf dem Rollfeld. In einem engen Zeitfenster wird die zentrale Start- und Landebahn Center (25C/07C) am Flughafen Frankfurt auf einer Fläche von rund zehn Fußballfeldern runderneuert.

Zeitplan und Umfang der Arbeiten am Flughafen Frankfurt

Die Baustelle startet am Sonntag, den 8. März um 23 Uhr, und soll planmäßig in der Nacht zum 24. März abgeschlossen werden. Rund 100 Fachkräfte arbeiten im Schichtbetrieb, um die enorme Menge von etwa 33.000 Tonnen Asphalt zu bewegen – ein Gewicht, das fast dem Dreifachen des Eiffelturms entspricht. Da die Asphaltarbeiten witterungsabhängig sind, können sich die Termine bei schlechtem Wetter kurzfristig verschieben.

Premiere beim Ressourcenschutz: Asphalt-Recycling vor Ort

Ein besonderes Highlight der diesjährigen Sanierung ist das Nachhaltigkeitskonzept. Erstmals recycelt Fraport Teile der alten Asphaltdecke direkt am Flughafen. Rund 12.000 Tonnen des abgetragenen Materials werden in der CargoCity Süd aufbereitet und in Kelsterbach dem neuen Asphalt beigemischt. Axel Konrad, Projektleiter bei der Fraport AG, betont, dass man durch die Wiederverwendung von bis zu 50 Prozent des Materials nicht nur Kosten spare, sondern wertvolle Ressourcen schone und die Umweltbelastung nachhaltig reduziere.

Modernste Technik für die Center-Bahn am Flughafen Frankfurt

Zusätzlich zur neuen Oberfläche wird die Bahn technisch aufgerüstet:

  • LED-Beleuchtung: 450 herkömmliche Leuchten werden durch energiesparende und langlebige LED-Varianten ersetzt.

  • Infrastruktur: Im Vorfeld wurden bereits über 80 Kilometer Kabel erneuert, um die neue Technik anzubinden.

Solche umfassenden Sanierungen sind etwa alle zehn Jahre notwendig, um die Sicherheit bei der hohen Beanspruchung durch den Flugverkehr zu garantieren. Die letzte große Instandsetzung dieser Bahn erfolgte im Jahr 2015.

Auswirkungen auf den Flugbetrieb und Lärmpausen

Damit der Flugverkehr trotz der Sperrung reibungslos weiterlaufen kann, wurde die Maßnahme eng mit Fluggesellschaften und der Deutschen Flugsicherung abgestimmt.

  • Verfügbare Bahnen: Die Start- und Landebahnen Süd und Nord sowie die Startbahn 18 West am Flughafen Frankfurt bleiben vollständig in Betrieb.

  • Lärmpausen: Ein wichtiger Hinweis für Anwohner – die gewohnten Lärmpausen werden während der Bauphase ausgesetzt, um die Kapazitäten auf den verbleibenden Bahnen optimal zu nutzen.

Polizeikontrolle auf der B44 bei Groß-Gerau

Polizeikontrolle auf der B44 – Ein intensiver Kontrolleinsatz der Polizeistation Groß-Gerau sorgte am Dienstagabend (03.03.2026) für Sicherheit auf der Bundesstraße 44. Zwischen 17:00 Uhr und 01:00 Uhr nachts nahmen die Beamten in Höhe der Fasanerie den fließenden Verkehr genau unter die Lupe.

Kooperation und Polizeikontrolle auf der B44 für mehr Sicherheit

Unterstützt wurden die Beamten der örtlichen Dienststelle durch eine Streife der Polizeiautobahnstation Südhessen. Das THW Groß-Gerau sorgte für die notwendige Infrastruktur und Ausleuchtung der Kontrollstelle. Insgesamt wurden 79 Fahrzeuge und 124 Insassen überprüft.

Fälschungen und illegale Aufenthalte

Besonders ein 29-jähriger Fahrer aus Osteuropa rückte in den Fokus der Ermittler. Er händigte den Beamten einen gefälschten Ausweis aus. Die Folge:

  • Strafanzeige wegen Urkundenfälschung.

  • Verdacht auf unerlaubten Aufenthalt.

  • Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Zwei weitere Autofahrer im Alter von 20 und 38 Jahren mussten ihre Fahrt ebenfalls beenden. Bei ihnen stellten die Beamten deutliche Anzeichen auf vorherigen Cannabiskonsum fest, was entsprechende Verfahren nach sich zog.

Kuriose Funde und Verkehrsverstöße

Die Kontrolle brachte neben den klassischen Delikten auch ungewöhnliche Entdeckungen ans Licht:

  • Gewerbliche Schmuggelware: In einem Pkw fanden die Einsatzkräfte fast 100 Getränkedosen ohne Pfandsiegel. Da der Verdacht auf gewerbsmäßigen Verkauf ohne ordnungsgemäße Kennzeichnung bestand, wurde die Ware sichergestellt.

  • E-Scooter ohne Schutz: Ein Fahrer wurde gestoppt, da sein Fahrzeug nicht pflichtversichert war.

  • Weitere Mängel: Insgesamt wurden drei Personen ohne Führerschein erwischt sowie diverse kleinere Ordnungswidrigkeiten geahndet.

Die Polizei betont, dass solche Kontrollen essenziell sind, um die Sicherheit auf den Bundesstraßen der Region nachhaltig zu gewährleisten und Straftaten im öffentlichen Raum aufzudecken.

Mainzer Marktfrühstück am Schillerplatz wird verschoben

Der mit Spannung erwartete Start des Mainzer Marktfrühstücks am neuen Standort Schillerplatz muss kurzfristig angepasst werden. In enger Abstimmung zwischen der Stadtverwaltung, der Polizei und dem Verein „Die Mainzer Winzer“ wurde entschieden, die Premiere am Schillerplatz um eine Woche nach hinten zu verschieben.

Sicherheit während dem Mainzer Marktfrühstück hat Vorrang

Eigentlich sollte es am 14. März 2026 am Schillerplatz losgehen. Da für diesen Tag jedoch mehrere Demonstrationen in Mainz angekündigt sind, deren Routen unmittelbar über den Schillerplatz führen, sahen sich die Verantwortlichen zum Handeln gezwungen.

Der neue Ordnungsdezernent Karsten Lange erklärt dazu, dass man bei der Premiere an einem neuen Standort mit überdurchschnittlich vielen Besuchern rechne. Der Weingenuss bei starkem Zuspruch und das Demonstrationsgeschehen seien in diesem Fall schwer miteinander vereinbar. Um jegliche Sicherheitsrisiken auszuschließen, einigte man sich auf den Samstag, 21. März 2026, als neuen Starttermin für den Schillerplatz.

Was Besucher jetzt wissen müssen

Trotz der Verschiebung am Schillerplatz müssen Weinfreunde am 14. März nicht ganz auf ihr Marktfrühstück verzichten:

  • Alternativen am 14.03.: An den Standorten Tritonplatz und Fischtor findet das Marktfrühstück wie gewohnt statt.

  • Neuer Termin Schillerplatz: Samstag, 21. März 2026.

  • Zukunft des Standorts: Die Genehmigung für weitere Termine am Schillerplatz (über die ersten drei zugesagten hinaus) ist aktuell noch von einem ausstehenden Gutachten abhängig.

Verständnis der Winzer

Auch Daniel Weyer, Sprecher der Mainzer Winzer e.V., bestätigt die Entscheidung. Nach intensiver Abstimmung mit dem Rechts- und Ordnungsamt trage man die Verlegung mit, um einen reibungslosen und entspannten Auftakt für alle Gäste zu gewährleisten. Die Stadt bittet alle Mainzerinnen und Mainzer um Verständnis für diese kurzfristige Änderung.

Notwendige Baumarbeiten in Bischofsheim

Der Bauhof der Gemeinde Bischofsheim sorgt aktuell für mehr Sicherheit im Bereich der Böckler-Siedlung. Am 3. und 4. März finden am Radweg am Birkenweg dringende Baumarbeiten statt, bei denen ein seltener Kompromiss zwischen öffentlicher Sicherheit und Naturschutz im Mittelpunkt steht.

Sicherheit geht vor: Arbeiten am Birkenweg in Bischofsheim

Ein markanter Baum im Bereich des Radweges weist deutliche Absterbeerscheinungen auf. Da herabfallende Äste oder Stammteile eine Gefahr für Passanten darstellen könnten, ist das Eingreifen der Gemeinde aus Gründen der Verkehrssicherheit unumgänglich. Nachdem die Arbeiten aufgrund der schlechten Witterung der letzten Wochen verschoben werden mussten, setzt der Bauhof die Maßnahme nun gemeinsam mit einem Fachunternehmen um.

Ein zweites Leben als Habitatbaum

Das Besondere an dieser Maßnahme: Der Baum wird nicht restlos gefällt. Im Sinne der Nachhaltigkeit verbleibt ein Teil des Stammes bewusst als sogenannter Habitatbaum vor Ort.

Diese Vorgehensweise bietet enorme ökologische Vorteile, da stehendes Totholz einen wertvollen Kleinstlebensraum (Mikrohabitat) darstellt. Habitatbäume erfüllen wichtige Funktionen im Ökosystem:

  • Nahrungsquelle: Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Insektenlarven und Käfer.

  • Rückzugsort: Vögel und Fledermäuse nutzen die entstehenden Höhlen und Spalten.

  • Biologische Vielfalt: Der Erhalt fördert aktiv den Artenschutz direkt im Siedlungsbereich.

Mit dieser Entscheidung kombiniert Bischofsheim die notwendige Gefahrenabwehr mit aktivem Umweltschutz. Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zu den Arbeiten oder zum Konzept der Habitatbäume haben, können sich direkt an den Bauhof wenden. Dieser ist telefonisch unter der Nummer 06144-970 277 erreichbar.

Dino-Metal für Kids: Heavysaurus live in Groß-Gerau

Machen Sie sich bereit für das lauteste und kinderfreundlichste Event des Sommers: Am Sonntag, den 23. August 2026, verwandelt sich das Festivalgelände von „Volk im Schloss“ in eine Arena für kleine und große Metalheads. Mit Heavysaurus kommt das finnische Kulturexport-Phänomen nach Südhessen, um zu beweisen, dass Rockmusik keine Altersgrenzen kennt.

Dino-Metal mit Heavysaurus: Echte Riffs für kleine Ohren

Was Heavysaurus so besonders macht, ist der Verzicht auf Kompromisse. Hier gibt es keine seichte Kindermusik, sondern echten Metal mit Double-Bass-Drums und starken Gitarrenriffs – verpackt in kindgerechte Texte und präsentiert von vier Dinosauriern und einem Drachen. Die professionellen Musiker in ihren spektakulären Kostümen bieten eine Show mit Lichteffekten, Nebel und Konfetti, die auch erwachsene Festivalgänger begeistert. Der Sound ist dabei speziell so abgemischt, dass er für Kinderohren sicher und dennoch druckvoll bleibt.

Ein Paradies für Familien im Spielgarten

Während die Bühne bebt, bietet das Festivalgelände abseits der Musik zahlreiche Angebote, um den Tag entspannt zu genießen:

  • Kreativität & Spiel: Die Kinderkrippe Nestflüchter e. V. lädt zum Kinderschminken ein, während Rita Wiebe fantastische Figuren aus Luftballons modelliert.

  • Action für alle: Der Verein Auszeit betreut eine große Spielefläche mit Riesen-Jenga, Wikinger-Schach, Leitergolf und Riesen-Vier-Gewinnt – Spiele, die auch bei den Eltern das Kind im Manne oder der Frau wecken.

  • Service für die Kleinsten: Für Eltern mit Babys ist bestens gesorgt – es gibt eine geschützte Wickel- und Stillzone vor Ort.

  • Entspannung: Die Erwachsenen können im Biergarten verweilen oder in Liegestühlen dem weiteren Kulturprogramm lauschen.

Kultur für alle – Ohne Eintrittskarte

Ein zentrales Anliegen von „Volk im Schloss“ ist die Teilhabe. Dank der Förderung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen bleibt der Eintritt an allen drei Festivaltagen (21. bis 23. August) frei.

Das Festival findet im Rahmen des Kultursommers Südhessen statt und bietet damit hochkarätige Unterhaltung für jedes Budget.