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Bingen: „Himmelsbäckerei“ erfüllt wieder Wünsche

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Bereits seit 2009 ist es ein schöner Brauch, dass das Unternehmen CSM Ingredients, das zu den weltweit führenden im Bereich Backzutaten gehört, zur vorweihnachtlichen „Himmelsbäckerei“ eine Binger Grundschule einlädt und eine großzügige Spende überreicht.

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Oberbürgermeister Thomas Feser beim Vor-Ort-Termin an CSM-Marketingdirektor Manfred Laukamp

„So sind im Laufe der Jahre 75.000 Euro zusammengekommen, eine Summe, mit der Dinge angeschafft werden konnten, die wir nicht aus dem städtischen Haushalt hätten finanzieren können. So konnten beispielsweise bereits Spielgeräte für Außenbereiche angeschafft, ein Zirkuskonzept oder die Erweiterung der schuleignen Bücherei unterstützt werden. Vielen Dank hierfür. Ich freue mich wirklich sehr, dass wir ein Unternehmen in unserer Stadt haben, dass sich so für unsere Schulen engagiert“, so Oberbürgermeister Thomas Feser beim Vor-Ort-Termin an CSM-Marketingdirektor Manfred Laukamp.

In diesem Jahr freuen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2 der Bingerbrücker Grundschule am Mäuseturm über den großzügigen Scheck in Höhe von 5.000 Euro für das Projekt „Wald-Entdecker“ sowie über zwei TopTrike-Bikes. Ziel des Projektes, das eine zertifizierte Waldpädagogin betreut, ist das Heranführen der Kinder an das Ökosystem Wald. Die Bikes sind vergleichbar mit Laufrädern und trainieren bei Kindern das Körpergefühl und die Balance.

Außerdem wurden zusätzlich mit Hilfe der „Backprofis“ auch noch leckere Weihnachtsplätzchen für die Familie gebacken – eine Aktion, die stets allen Beteiligten viel Spaß bereitet und eine wunderbbare Einstimmung in die Adventszeit ist.
Amtsleiter Ralf Klingler und Christina Dickescheid (Amt für soziale Aufgaben, Jugend, Kindertagesstätten, Schulen und Sport – Abteilungsleitung Schulen) sowie Schulleiterin Christine Kohl schlossen sich dem Dank für das großartige Engagement, das CSM seit vielen Jahren der Stadt Bingen am Rhein zukommen lässt, an.

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9 Mythen über Erkältungen – Aufdeckung von Irrtümern und Fakten

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Husten Hausmittel

Irrglauben über Erkältungen und Hausmittel gegen grippale Infekte halten sich hartnäckig. Einige sind harmlos, andere können die Gesundheit gefährden, wieder andere sind hilfreich,“ sagt Prof. Dr. Manfred Zehender, Ärztlicher Direktor der Max Grundig Klinik. Er führt neun gängige Mythen über Erkältungen an und klärt auf, ob sie wahr oder falsch sind.

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1. Sport in Maßen schadet nicht

Die Annahme, dass moderater Sport bei Erkältungen unbedenklich ist, ist ein gefährlicher Irrtum. Erkältungen schwächen den Körper und zwingen das Immunsystem, sich auf die Bekämpfung von Krankheitserregern zu konzentrieren. Selbst leichtes Training kann die Immunabwehr schwächen und im schlimmsten Fall zu Folgeerkrankungen wie Herzmuskelentzündungen führen.

2. Das Hochziehen der Nase ist ungesund

Entgegen der Annahme ist das Hochziehen der Nase keine gesundheitliche Gefahr. Im Gegensatz zum Schnäuzen in Taschentüchern, das Druck im Naseninneren erzeugen kann und schädliche Erreger in die Nasennebenhöhlen schleusen könnte, ist das Hochziehen der Nase unbedenklich.

3. Die „3-3-3-Regel“ bei Erkältungen

Für gewöhnliche Schnupfen mag diese Regel zutreffen: drei Tage kommen, drei Tage bleiben, drei Tage gehen. Es bedarf keiner harten Medikamente, jedoch können Wirkstoffe, die das Wohlbefinden verbessern, sinnvoll sein. Eine Behandlung verkürzt die Erkältung nicht unbedingt, aber sie kann das Wohlbefinden verbessern.

4. Schwitzen in der Sauna gegen Erkältungen

Die Annahme, Erkältungen ließen sich durch Schwitzen in der Sauna ausschwitzen, ist falsch. Ähnlich wie beim Sport schwächt die Sauna das Immunsystem und belastet bei Erkältung den Körper zusätzlich.

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5. Heiße Milch mit Honig als Hausmittel

Warme Milch mit Honig ist ein bewährtes Hausmittel. Sie lindert Halsbeschwerden und wirkt entzündungshemmend, was besonders bei Erkältungen mit Halsschmerzen hilfreich ist.

6. Nasse Haare und Erkältungen

Das Verlassen des Hauses mit feuchten Haaren an kalten Tagen mag unangenehm sein, löst aber keine Erkältungen aus. Krankheitserreger sind notwendig, um eine Erkältung zu verursachen, nicht feuchte Haare.

7. Warmes Bier als Heilmittel

Die Idee, warmes Bier könne bei Erkältungen helfen, ist ein Irrtum. Alkohol lenkt das Immunsystem ab und trocknet die Schleimhäute aus, was den Krankheitserregern Tür und Tor öffnet.

8. Grippeimpfung und Erkältungsschutz

Eine Grippeimpfung schützt zwar vor Influenza-Viren, nicht aber vor anderen Erkältungsviren, die für gewöhnliche Schnupfen verantwortlich sind.

9. Vitamin C als Erkältungsschutz

Die zusätzliche Einnahme von Vitamin C schützt nicht vor Erkältungen. Eine ausgewogene Ernährung bietet in der Regel ausreichend Vitamin C, und übermäßige Aufnahmen werden ungenutzt ausgeschieden.

Prof. Dr. Manfred Zehender betont, dass die Klärung dieser Mythen eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen spielt. Er empfiehlt, auf bewährte, gesunde Hausmittel zurückzugreifen und bei Unsicherheiten stets ärztlichen Rat einzuholen.

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Massenkarambolage auf der A60 bei Mainz

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PKW im Graben 2

Feuerwehr Mainz: Am Montagabend kam es zu einer Massenkarambolage auf der A60, bei der mehrere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden. Wie es zu dem Unfall kam ist aktuell noch Ermittlungsgegenstand der Polizei.

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Unübersichtliche Einsatzlage

Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Einsatzlage zunächst sehr unübersichtlich, da mehrere Fahrzeuge auf der Fahrbahn und im Graben neben der Fahrbahn zum Stehen gekommen waren. Ein Fahrzeug, in dem zunächst 4 Personen eingeschlossen waren, wurde im Graben hinter der Leitplanke vorgefunden.

Massenkarambolage auf der a60 bei mainz

Die verunfallten Personen wurden beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits professionell durch Ersthelfer betreut. Durch die Feuerwehr wurden die Personen aus dem PKW befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Da noch weitere Fahrzeuge am Unfall beteiligt waren, mussten mehrere Personen an der Unfallstelle betreut werden.

Dies geschah zunächst durch die Feuerwehr und wurde im weiteren Verlauf des Einsatzes von der Schnelleinsatzgruppe Betreuung übernommen

Glücklicherweise wurde keine der beteiligten Personen schwerer verletzt. Vier verunfallte Personen wurden vorsorglich zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Bis zum Ende der Bergung der 10 verunfallten PKW wurde die Einsatzstelle durch die Feuerwehr und die Polizei abgesichert.

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Vollsperrung

Aufgrund des Unfalls war die Autobahn in Fahrtrichtung Bingen für ca. 1 Stunde voll gesperrt. Neben der Berufsfeuerwehr Mainz war die Freiwillige Feuerwehr Finthen, der Rettungsdienst und die Autobahnpolizei im Einsatz.

Bedingt durch den ergiebigen Schneefall kam es im Mainzer Stadtgebiet zu zahlreichen Einsätzen und weiteren Unfällen, sowie einem erhöhten Notrufaufkommen in der Feuerwehrleitstelle.

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Innenministerkonferenz am 6. Dezember soll Böllerverbot zum Jahreswechsel beschließen

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Vor der Konferenz der Innenminister in dieser Woche fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) im Bündnis mit der Gewerkschaft der Polizei, der Bundesärztekammer sowie weiteren Organisationen ein Verbot von Böllern und Raketen, um eine weitere verheerende Silvesternacht wie im vergangenen Jahr zu verhindern. Das von der DUH initiierte Bündnis fordert die Änderung der Ersten Sprengstoffverordnung (1. SprengV), konkret die Streichung des Paragrafen 23 Abs. 2 und des Paragrafen 22 Abs. 1. Dieser erlaubt zwei Tage vor Silvester den ansonsten verbotenen Verkauf von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie 2 an Privatpersonen und das Zünden am 31. Dezember und 1. Januar.

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Vor diesem Hintergrund hat das Bündnis einen offenen Brief an die Bundesinnenministerin Nancy Faeser geschickt, da für die Überarbeitung der Sprengstoffverordnung ihr Ministerium zuständig ist.

In dieser Woche findet in Berlin die Innenministerkonferenz (IMK) unter Leitung von Iris Spranger, Senatorin für Inneres und Sport und aktuell Vorsitzende der Innenministerkonferenz, statt. Frau Spranger kann die Änderung der Sprengstoffverordnung auf die Tagesordnung der Konferenz setzen, so wie sie das bereits Anfang des Jahres geplant hat. Außerdem hat sich zu Anfang der Woche die Berliner Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Franziska Giffey, zur Silvesterthematik geäußert, da sie schlimme Ausschreitungen befürchtet. Daher ging der offene Brief an diese drei Politikerinnen.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Die Änderung der Sprengstoffverordnung ist überfällig – das hat spätestens die vergangene Silvesternacht des Schreckens gezeigt. In diesem Jahr sind darüber hinaus massive gesundheitliche Beschwerden aufgrund der enormen Feinstaubbelastung durch das Zünden von Feuerwerk zu erwarten. Denn aktuell nehmen die Atemwegserkrankungen rasant zu und die Gesundheitsdienste warnen bereits vor Überlastungen. Wir fordern Senatorin Spranger über unseren gemeinsamen Offenen Brief dazu auf, die Änderung der Ersten Sprengstoffverordnung auf die Tagesordnung der Innenministerkonferenz zu setzen. Ein positives Zeichen sehen wir in der klaren Position der Senatorin Franziska Giffey, die vor wenigen Tagen im Spiegel ’schlimme Ausschreitungen zu Silvester‘ befürchtete. Warum kämpft Frau Giffey nicht im Bundesrat für ein absolutes Böllerverbot oder schließt sich wie die Bundesärztekammer oder die Gewerkschaft der Polizei unserer Allianz für ein Böllerverbot an?“

Jochen Kopelke, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei:

„Die Innenministerkonferenz muss das Thema unbedingt behandeln und entscheiden. Noch kann Einfluss auf die Silvesternacht genommen werden und das müssen die Verantwortlichen in den Ländern übernehmen. Die Coronaphase hat doch gezeigt: Ist der Wille da, werden einheitliche gute Lösungen gefunden. Das brauchen wir auch jetzt.“

Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer: „Böller und Raketen passen nicht mehr in unsere Zeit. Sie sind schlecht für Umwelt und Klima und sie führen immer wieder zu schweren Verletzungen. Zudem ist es vollkommen fehl am Platz, das Neue Jahr mit Raketen zu begrüßen, während mitten in Europa und im Nahen Osten Kriege geführt werden. Bund und Länder sollten daher ein dauerhaftes und umfassendes Böllerverbot beschließen. Statt Geld für Böller und Raketen auszugeben, wäre mir ein Spenden-Feuerwerk für Menschen in Not lieber.“

Viele Tausend Brände, extreme Luftverschmutzung und vermüllte Straßen und Natur sind die Folge der archaischen Schwarzpulver-Böllerei. Millionen Haus- wie Wildtiere geraten in akute Panik. Allein die dokumentierten Augen-, Ohr-, Brand- und Handverletzungen gehen voraussichtlich erneut in die Tausenden. Besonders erschreckend ist der Umstand, dass viele unbeteiligte Kinder die Opfer sind.

Mit Fokus auf dem Leid der Millionen Tiere durch Silvesterfeuerwerk werden die DUH, PETA, der Deutsche Tierschutzbund und TASSO morgen um 11 Uhr vor dem Brandenburger Tor in Berlin eine audiovisuell beeindruckende Aktion durchführen.

Dem Bündnis gehören neben der DUH 19 weitere Organisationen an: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, Bundesärztekammer, Bundesverband Tierschutz, Deutscher Tierschutzbund, Deutsche Tinnitus-Liga, Gewerkschaft der Polizei, Bundesverband Bürohunde, Jane Goodall Institut Deutschland, Bundesverband Menschen für Tierrechte, Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg, NaturFreunde Deutschlands, PETA Deutschland, Pro Wildlife, TASSO, Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft, Tierschutznetzwerk Kräfte Bündeln, VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz, das Haustierregister FINDEFIX. Erst kürzlich hat sich zudem der Deutsche Naturschutzring (DNR) angeschlossen.

Artikelempfehlung:

Deutliche Mehrheit spricht sich für Feuerwerksverbot an Silvester aus

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Mehrere verletzte Schüler und Lehrer an der IGS in Ginsheim

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Am Montagmittag (4. Dezember 2023) kam es gegen 12:00 Uhr zu einem größeren Einsatz von Rettungsdienst und Polizei an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Mainspitze in der Straße „Vorm Anthaupt“ im Stadtteil Ginsheim.

Mehrere Personen wurden bei dem Einsatz verletzt

Wie die Polizei mitteilt, wurde unter anderem im Bereich einer Treppe Pfefferspray versprüht. 19 Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrkräfte klagten anschließend über Augen- und Atemwegsbeschwerden und mussten zum Teil medizinisch versorgt werden.

Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Ein Tatverdacht richtet sich derzeit gegen einen 18-Jährigen. Das mutmaßlich für die Tat verwendete Pfefferspray wurde von der Polizei sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Polizeipräsidium Mainz: Über 170 Verkehrsunfälle

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Polizei Symbolbild
Polizei Symbolbild

Der Schneefall sorgte am Montag (4. Dezember 2023) ab etwa 12 Uhr für schwierige Verkehrsbedingungen. Trotz zahlreicher Warnungen davor, kam es in dem Zeitraum von 12 Uhr mittags bis 24 Uhr zu insgesamt 179 Verkehrsunfällen im Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums Mainz. Dazu gehören neben der Landeshauptstadt Mainz auch die Stadt Worms, die Landkreise Alzey-Worms, Mainz-Bingen und Bad Kreuznach, sowie Teile des Donnersbergkreises und des Landkreises Birkenfeld.

Im Stadtgebiet Mainz wurden der Polizei 22 Unfälle gemeldet, bei denen glücklicherweise keine Personen verletzt wurden. Neun Unfälle wurden auf den Autobahnen A60, A61, A63, A643 registriert. Die weiteren Unfälle fanden im gesamten Dienstgebiet statt.

Bei insgesamt acht Unfällen wurden nach derzeitigem Kenntnisstand Personen leicht verletzt. In acht weiteren Fällen flüchteten die Fahrer von der Unfallstelle.

Warnung vor Eisregen in Rheinhessen – Bleiben Sie zu Hause

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Warnung der Polizei
Warnung der Polizei

Durch den Schneefall im gesamten Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Mainz ist es seit 12:00 Uhr mittlerweile zu über 50 Verkehrsunfällen gekommen. Nach bisherigem Kenntnisstand erlitten nur zwei Personen leichte Verletzungen. Ein Schwerpunkt lässt sich nicht erkennen, das Stadtgebiet Mainz ist ebenso betroffen wie Autobahnen, Landstraßen und ländliche Gebiete in Rheinhessen, Hunsrück und Donnersbergkreis. Der starke Schneefall führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, die Unfälle zu weiteren Sperrungen von Teilbereichen. Aufgrund der Auslastung der Abschleppdienste werden einige Unfallstellen nicht geräumt werden können.

Ab 16 Uhr warnt der Deutsche Wetterdienst vor Eisregen mit „markanter Glätte“.

Die Polizei Mainz empfiehlt, aufgrund der bereits jetzt herrschenden Gesamtlage und dieser außergewöhnlichen Warnung, verzichtbare Fahrten nicht mehr anzutreten.

Es wird gebeten, nach einem Unfall, wenn möglich die Unfallstelle zu räumen und die Straßen frei zu machen, ohne sich dabei in Gefahr zu bringen oder die Unfallstelle abzusichern. Unfälle können über den Notruf der Polizei gemeldet werden. Verkehrsteilnehmer müssen mit Wartezeiten bis zur Unfallaufnahme rechnen. Nachfragen über Notruf zur Verkehrslage und wie lange es dauert, bis Einsatzkräfte eintreffen, müssen unterbleiben um den Notruf für Notfälle und Gefahrenlagen erreichbar zu halten.

Zu einem Auffahrunfall mit zwei leicht Verletzten kam es am 4.12.2023 gegen 08.10 Uhr auf der A 61 in Höhe Alzey

Dort befuhren eine 37-jährige Frau und ein 59-jähriger Mann jeweils mit ihren PKW die A 61 auf der linken von zwei Fahrstreifen in Richtung Ludwigshafen. In Höhe der Anschlussstelle Alzey musste die 37-Jährige wegen einer Staubildung abbremsen. Der 59-Jährige erkannte dies offenbar zu spät und prallte auf das Fahrzeugheck des PKW der 37-Jährigen. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von zusammen ca. 20.000 Euro. Beide PKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die 37-Jährige und ihre 40-jährige Beifahrerin wurden durch den Aufprall leicht verletzt. Sie wurden vorsorglich in Krankenhäuser verbracht. Der 59-Jährige blieb unverletzt. Für die Unfallaufnahme sperrte die Polizei die linke Fahrspur und leitete den Verkehr über die rechte Spur und den Standstreifen an der Unfallstelle vorbei. Im Einsatz waren neben einer Streife der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim ein Team des Rettungsdienstes und die Feuerwehr Alzey mit zwei Fahrzeugen und zwölf Kräften.

Aktuell: Winterdienst nicht im Betrieb – Busausfälle im Kreis Mainz-Bingen

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Der gesamte Busverkehr samt Schülerverkehr in den Landkreisen Mainz-Bingen und Bad Kreuznach sowie in der Stadt Bad Kreuznach steht, derzeit fährt auf den Linien der KRN aufgrund des starken Schneefalls kein Bus mehr. Das gilt auch für die von den Subunternehmen gefahrenen Linien. Da der Landesbetrieb Mobilität heute streikt, werden Bundes-, Landes- und Kreisstraßen derzeit nicht vom Schnee geräumt – ein sicherer Busverkehr kann daher nicht gewährleistet werden.

Betroffen davon ist auch der Schülerverkehr, der heute Nachmittag komplett ausfällt

Eltern werden gebeten, ihre Kinder abzuholen. In den meisten Fällen sind die Kinder noch in den Schulen geblieben. Einige Busse waren aber bereits unterwegs, ehe die Busfahrer von der KRN aufgefordert wurden, aus Sicherheitsgründen stehen zu bleiben. Die Kinder verbleiben dort in den Bussen, bis sie von ihren Eltern abgeholt werden. Die KRN informiert die Schulen über die Standorte. Ebenfalls informiert die KRN darüber, wann sich die Situation wieder normalisieren wird und bittet für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Wiesbaden: „Filme im Schloss“ zeigt „Killers of the Flower Moon“ von Scorsese

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Das Schloss Biebrich von Süd-West aus gesehen.

Filme im Schloss“ zeigt am Freitag, 15. Dezember 2023, um 19.30 Uhr in der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW), Schloss Biebrich, das neue epische Meisterwerk von Oscar-Preisträger Martin Scorsese „Killers of the Flower Moon“ mit einer Starbesetzung: Oscar-Preisträger Leonardo DiCaprio, Lily Gladstone, Oscar-Preisträger Robert De Niro. Gezeigt wird die englische Originalversion mit deutschen Untertiteln.

Das Drehbuch stammt von Eric Roth auf Grundlage des gleichnamigen Sachbuchs über die Osage-Morde von David Grann

Den meisten indigenen Stämmen Nordamerikas ging es so: vertrieben von ihrem Land, gezwungen in Reservate auf unbrauchbarem Boden. Nur die Osage Nation hatte es durch Zufall richtig getroffen. Das Fleckchen Land in Oklahoma, das der Stamm sich kaufte, entpuppte sich als wahre Goldgrube. Und hier beginnt  ̶  in den 1920er Jahren  ̶  Scorseses Erzählung. Man ist gefesselt, geschockt und berührt von dieser Geschichte, die so beispielhaft von der mörderischen Habgier weißer Landräuber erzählt  ̶  und vom Fehlen jeglichen Unrechtsbewusstseins.

Dreieinhalb Stunden braucht Scorsese, um aus dem Thriller-Stoff ein Zeit- und Sittengemälde zu machen. Mittels akribischer Ausstattung taucht er ein in die neureiche Welt des Osage-Stammes. Die Kleidung noch traditionell, die Häuser europäisch eingerichtet, teure Automobile vor der Tür. Das Essen der Weißen jedoch verursacht Diabetes. Die verzweifelten Stammes-Ältesten wissen sehr wohl, was vor sich geht. So erklärt einer von ihnen: „Als dieses Geld zu uns kam, hätten wir wissen müssen, dass noch etwas anderes kommt: Sie sind wie Bussarde, die über unserem Volk kreisen. Wir sind noch Krieger!“ Karten können unter www.filme-im-schloss.de, per E-Mail an info@filme-im-schloss.de oder unter Telefon (0611) 840766 reserviert sowie an der Abendkasse erworben werden.

Fahndung Mainz: Wer hat etwas in der Großen Bleiche beobachtet?

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Neubrunnenplatz Polizei Mainz

Polizei Mainz: Unbekannte Täter entwendeten am Freitag gegen 13 Uhr eine mittlere fünfstellige Summe Bargeld, indem sie einen Autofahrer ablenkten und einen Umschlag vom Beifahrersitz seines Fahrzeuges entwendeten.

Nachdem der 31-jährige Mainzer in einer Bank in der Großen Bleiche das Geld abgehoben hatte, begab er sich mit dem Umschlag voll Bargeld zu seinem in unmittelbarer Nähe abgestellten Fahrzeug. Als er bereits auf dem Fahrersitz Platz genommen hatte, wurde er von einem Mann darauf aufmerksam gemacht, dass er offensichtlich Bargeld neben seinem Fahrzeug verloren habe. Nachdem er aus seinem Auto ausgestiegen war und nach dem Geld schaute, stellte er fest, dass es sich hierbei lediglich um Kleingeld handelte.

Im selben Moment hörte er, wie seine Beifahrertür ins Schloss fiel und ein zweiter Mann mit dem Umschlag in Richtung Balthasar-Maler-Gasse davon lief

Er verfolgte den Täter umgehend und konnte nach kurzer Verfolgung feststellen, dass dieser den Umschlag während der Flucht unter einem abgestellten PKW deponierte. Eine Nachschau ergab, dass das Geld in dem Umschlag vollständig war. Der Täter konnte unerkannt fliehen.

Durch zwei Zeuginnen in einem wartenden PKW wird angegeben, dass sie den Sachverhalt insoweit beobachten konnten, dass ein Mann „Papier“ auf den Boden neben dem Fahrzeug des Geschädigten warf und daraufhin an dessen Scheibe klopfte und ihn ansprach. Dann klopfte jedoch eine unbekannte Frau an das Fahrzeug der Frauen und lenkte sie durch eine Frage ab, sodass sie die folgenden Vorfälle nicht mehr weiter beobachten konnten. Die Polizei geht daher von drei gemeinschaftlich agierenden Tätern aus.

Täterbeschreibungen:

Der Täter an der Fahrzeugscheibe wird beschrieben als ca 40-50 Jahre alt und ca. 170-175cm groß von normale Statur mit Dreitagebart. Bekleidet war der Mann mit einem (dunkel-)grauen Mantel, (dunkel-)grauer Schirmmütze und (dunkel-)grauem Schal. Er soll von osteuropäischem Phänotyp sein.

Der Täter, der mit dem Geld flüchtete, wird beschrieben als ca 172 cm groß von kräftiger Statur und ebenfalls osteuropäischem Phänotyp. Er war bekleidet mit einer braunen Jacke und einer schwarzen Wollmütze.

Die weibliche Mittäterin, die die Zeuginnen ablenkte, soll 40-45 Jahre alt und etwa 160-165 cm groß gewesen sein. Sie wird mit schwarzen Haaren und auffällig rotem Lippenstift beschrieben, war dunkel gekleidet und führte eine schwarze Handtasche mit. Sie sprach nur gebrochen Deutsch und wird ebenfalls als osteuropäischer Phänotyp beschrieben.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann oder verdächtige Wahrnehmungen an besagter Örtlichkeit gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Einbrecher in Gustavsburg klaut Kleingeld aus Werkstatt

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Einbrüche in Wiesbaden
Einbrecher Fenster

Das Büro einer Autowerkstatt „Am Flurgraben“ im Stadtteil Gustavsburg geriet in der Nacht zum Freitag (01.12.2023), gegen 2.30 Uhr, in das Visier eines Kriminellen. Der Täter verschaffte sich über ein Fenster zunächst Zutritt zu den Räumlichkeiten und entwendete im Büro anschließend Kleingeld aus einer Dose. Hinweise bitte an die Polizei in Bischofsheim unter der Rufnummer 06144/9666-0.

Aktuell: Großeinsatz im Entsorgungsbetrieb in Mainz-Weisenau

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Unfall4 scaled
Symbolbild Feuerwehr

Am frühen Montagmorgen (4. Dezember 2023) wurde die Mainzer Feuerwehr zu einem Brand in den Entsorgungsbetrieb in der Wormser Straße im Stadtteil Weisenau alarmiert. Die Mitarbeiter des Betriebes haben einen Brand in einer Lagerhalle für Abfälle festgestellt und daraufhin sofort die Feuerwehr alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Lagerhalle im Vollbrand

Weil sich das Feuer rasend schnell ausbreitete, erhöhten die ersteintreffenden Einsatzkräfte umgehend das Alarmstichwort, sodass weitere Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatz hinzugezogen wurden.

Eine Ausbreitung konnte durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte glücklicherweise verhindert werden. Für zielgerichtete Löschmaßnahmen musste die Lagerhalle leergeräumt werden. Hierbei konnte auf die Hilfsmittel des Betriebes zurückgegriffen werden, um einen schnellen Einsatzerfolg zu erreichen.

Die enorme Hitze, die bei dem Brand entstand, führte dennoch zu einem Sachschaden an einer benachbarten Lagerhalle. Zudem war der Brandgeruch auch in weiter Entfernung im Mainzer Stadtgebiet noch wahrnehmbar. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Mainzer Feuerwehr jedoch nicht.

Der Einsatz dauert derzeit (Stand 9:40 Uhr) an und wird voraussichtlich im Laufe des Vormittags beendet. Zur Schadensursache und Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Sprechstunde im Yellow Ingelheim mit Bürgermeisterin Eveline Breyer

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Bürgermeisterin Eveline Breyer lädt am Dienstag, 12. Dezember 2023, von 16 bis 18 Uhr zu einem gemütlichen Treffen für Jugendliche in das Jugend- und Kulturzentrum Yellow, Ludwig-Langstädter-Straße 4, ein. Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder Ideen für Neues in Ingelheim können im direkten, zwanglosen Austausch in der Sprechstunde vorgetragen und besprochen werden.  Die Idee der Sprechstunde für Jugendliche entstand bereits Anfang März beim Jugendaktionstag des Jugendforums „Jugend entscheidet jetzt!“. Im Vieraugengespräch oder gerne auch in Begleitung von Freund*innen kannst du dich mit der Bürgermeisterin austauschen. Für weitere Fragen und Informationen steht Charlotte Schäfer, telefonisch unter 06132 782-402 oder per E-Mail unter charlotte.schaefer@ingelheim.de

Bundesweiter Rückruf von H-Milch bei Edeka und Marktkauf

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Rückruf bei REWE
Lebensmittelwarnung / Rückruf

Die Hohenloher Molkerei eG hat eine Rückrufaktion für ihre „Gut & Günstig H-Vollmilch mit 3,5% Fett“ (1 Liter) gestartet, nachdem in einer spezifischen Charge der Milch eine mikrobakterielle Verunreinigung entdeckt wurde. Diese Verunreinigung kann dazu führen, dass die Milch sauer und dick wird, was potenziell gesundheitliche Probleme beim Verzehr verursachen könnte, warnte der Hersteller.

Betroffen von diesem Rückruf sind Filialen von Edeka und Marktkauf in fünf Bundesländern:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Hessen
  • Sachsen
  • Thüringen

Die zurückgerufenen Verpackungen sind anhand des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) 27.03.2024 sowie des ovalen Genusstauglichkeitskennzeichens DE BW 010 EG zu identifizieren.

Die Hohenloher Molkerei eG betonte, dass die Ursache der Verunreinigung bereits identifiziert und behoben wurde. Die betroffenen Händler reagierten unverzüglich, indem sie das Produkt aus ihren Regalen entfernten. Kunden, die die betroffene Milch erworben haben, können diese ohne Kassenbon in den Filialen zurückgeben. Die Molkerei entschuldigte sich aufrichtig bei den Verbrauchern für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Für weitere Informationen oder Verbraucheranfragen hat die Molkerei eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet:

qm@hofgut.net. Edeka bietet ebenfalls direkte Unterstützung über den Kundenservice an, der per E-Mail unter info@edeka.de erreichbar ist. Alternativ steht eine Telefonhotline unter der Nummer 0800/333 52 11 zur Verfügung (montags bis sonntags zwischen 8 und 20 Uhr). Verbraucher, die Bedenken bezüglich des Konsums der zurückgerufenen Milch haben, werden dazu aufgefordert, diese sofort zu entsorgen oder in die Filialen zurückzubringen, um eine potenzielle Gesundheitsgefährdung zu vermeiden.

Deutsche Krankenhäuser vor massiven Insolvenzen

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Die deutsche Gesundheitslandschaft steht vor einer bedrohlichen Entwicklung: Laut Gerald Gaß, dem Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), haben in diesem Jahr bereits 33 Klinikstandorte Insolvenz angemeldet. Gaß warnt eindringlich vor einer weiteren Verschlechterung im kommenden Jahr und prophezeit eine noch alarmierendere Situation, wenn nicht dringend gehandelt wird. Er fordert vom Bund Soforthilfen, um die drohenden Insolvenzen abzuwenden.

Gaß macht auf eine Vielzahl von Faktoren aufmerksam, die diese bedenkliche Entwicklung begünstigen

Unter anderem nennt er einen prognostizierten Anstieg der Personalkosten um zehn Prozent sowie die fortwährend hohen Energiepreise, die sich seit Beginn des Konflikts in der Ukraine nicht entspannt haben. Diese Belastungen würden sich auf die finanzielle Stabilität der Krankenhäuser auswirken und könnten zu einem beispiellosen Anstieg von Insolvenzen führen.

Die aktuelle Lage der Krankenhäuser hat auch die Entscheidungsträger auf Bundesebene alarmiert. Bund und Länder verhandeln derzeit eine Krankenhausreform, die dringend notwendig erscheint, um die drohende Krise einzudämmen. Geplante Maßnahmen umfassen eine Umgestaltung des Vergütungssystems der Kliniken, indem Pauschalen für Behandlungsfälle eingeführt werden. Dieser Schritt soll die Kliniken finanziell entlasten und den Druck, immer mehr Fälle behandeln zu müssen, mindern. Künftig sollen bereits 60 Prozent der Vergütung allein für das Vorhalten von Leistungsangeboten an die Kliniken gehen.

Der Appell von Gerald Gaß und die laufenden Verhandlungen auf politischer Ebene verdeutlichen die prekäre Lage, in der sich die Krankenhäuser befinden. Es besteht ein dringender Handlungsbedarf seitens der Regierung, um die drohenden Insolvenzen abzuwenden und die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu sichern.

Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um die Weichen für eine nachhaltige Lösung zu stellen und die finanzielle Stabilität der Krankenhäuser zu gewährleisten. Die Forderung nach Soforthilfen vom Bund verdeutlicht die Dringlichkeit, dieser Krise umgehend entgegenzuwirken.