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Thermik Gerätebau revolutioniert Temperaturbegrenzer-Technologie

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Deutschland ist das Land des Mittelstands – und das Land der „Hidden Champions“. Die häufig inhabergeführten Unternehmen haben in den vergangenen Jahrzehnten mit Visionen und Kreativität innovative Produkte entwickelt, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken mögen – aber bei genauerem Hinsehen ganze Industriezweige revolutionieren konnten. So auch die Thermik Gerätebau GmbH aus Sondershausen im Kyffhäuserland Thüringen, die durch den Erfindergeist ihres Gründers, Willenskraft und Können zum Weltmarktführer im Bereich der Temperaturbegrenzer und Thermistoren aufgestiegen ist. Aus der Vision, die besten und zuverlässigsten Temperaturbegrenzer der Welt zu entwickeln, ist ein internationales Unternehmen entstanden – und einer der wohl mit Abstand führenden Innovatoren. Mitverantwortlich für den Erfolg ist sicherlich auch die Führung der Unternehmensgruppe in der zweiten Generation. Doch was macht eigentlich die Technologie von Thermik so erfolgreich?

Die Erfolgsgeschichte eines der erfolgreichsten Mittelstands-Unternehmen Europas kann nicht ohne Peter Hofsaess erzählt werden. Der gelernte Werkzeugmacher und Autodidakt gründete 1968 gemeinsam mit Udo Witteck in Pforzheim das Unternehmen Thermik. In den frühen Jahren stellten die Gründer eigenhändig Schmelzsicherungen für die Elektroindustrie her – immer mit dem Ziel, dass die beste auf dem Markt verfügbare Qualität mit dem Namen Thermik verbunden werden soll. Auf die Gründungszeit geht auch das heute weltweit bekannte Logo des Unternehmens – zwei sich trennende T-förmige Kontakte innerhalb eines Kraftfelds – sowie die Firmenfarbe zurück. Als Branchenerster wählte Peter Hofsaess ein einprägsames Rot in Anlehnung an das unternehmerische Idol Enzo Ferrari und das Lieblingsgetränk des Gründers, Coca-Cola.

Bereits in den 1970er Jahren schwenke Thermik auf die Entwicklung und Produktion von Temperaturbegrenzern um und konnte erste Patente anmelden. Mit dem ersten Patent, einem Temperaturbegrenzer auf Bimetallbasis in Rundbauform, konnte Hofsaess das bis dahin latente Problem der Stromeigenerwärmung in Bimetallschaltern lösen. Die frühe Erfindung ist übrigens der direkte Vorläufer des heute weltweit meistverkauften Temperaturbegrenzer für Anwendungen innerhalb elektrischer Wicklungen.

Bis in die frühen 1990er Jahre leitete Peter Hofsaess sein Unternehmen Thermik durch turbulente Zeiten. Von den ersten namhaften Kunden, zu nennen wären hier unter anderem AEG, Nixdorf Miele und Bauknecht über die Gründung eines Produktionswerks in den USA im Jahr 1984 bis hin zur Gründung von Standorten in den neuen Bundesländern führte Hofsaess sein Unternehmen zum Erfolg. Plötzlich und unerwartet verstarb Peter Hofsaess 1992 – inmitten der größten Umwälzungen, die das Unternehmen bis dato erfahren musste. Der frühe Tod des Gründers reißt eine Lücke auf, in die auf absehbare Zeit niemand hineinzupassen schien.

Mit Marcel P. Hofsaess übernimmt ein Jahr später einer der Söhne des Gründers die Verantwortung für den Fortbestand des Unternehmens. Mit Mut zum unternehmerischen Risiko und einem Erfindergeist, der dem seines Vaters in nichts nachsteht, startet der junge Nachfolger durch. Zahlreiche Patente, neue Standorte: Thermik startet auf der Überholspur ins neue Millennium. Zu den bereits weltweit geschätzten Temperaturbegrenzern zählen nun auch PTC-Thermistoren zum Produktportfolio der Thermik – und lassen die Umsätze des Unternehmens nochmals in die Höhe schnellen. Neben der Ausweitung der Geschäftstätigkeiten im Ausland initiiert der Nachfolger auch den Umzug der Zentrale nach Sondershausen in Thüringen – bis heute die Schaltzentrale der Thermik Gerätebau GmbH.

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Thermistoren von Thermik: Unverzichtbare Komponenten zur Temperaturüberwachung

Die Thermik Gerätebau GmbH hat sich auch auf sogenannte PTC-Thermistoren spezialisiert. Die auch als Motorschutzfühler, Kaltleiter oder einfach PTCs bezeichneten Sensoren arbeiten über eine Änderung ihres elektrischen Widerstands durch Temperatur. Bei PTC-Thermistoren (Positive Temperature Coefficient) steigt der elektrische Widerstand mit zunehmender Temperatur – eine Eigenschaft, die die Komponenten ideal für den Überhitzungsschutz von elektronischen Baugruppen oder Kühlkörpern macht. Die Thermik-Thermistoren bieten eine extrem hohe Temperaturempfindlichkeit und finden weltweit in fast allen Bereichen Anwendung, in denen eine digitale Temperaturmessung erforderlich ist. Ein klassisches Anwendungsfeld der Thermistoren der Thermik Gerätebau GmbH liegt im Automotive-Bereich, aber auch Endverbraucher kommen, meist völlig unbemerkt, mit den Produkten der Thermik Gerätebau GmbH in Kontakt. In Backöfen oder Kühlschränken verhindern PTC-Thermistoren zuverlässig eine Überhitzung – und dienen dadurch nicht zuletzt der Sicherheit.

Doch wie kommt es eigentlich, dass es einem Mittelstands-Unternehmen gelingt, sich weltweit mit einem Produkt von den Wettbewerbern abzuheben, das in seiner technischen Funktion fest definiert und damit eigentlich beliebig nachbaubar ist? Für die Thermik Gerätebau GmbH heißt die Antwort ganz klar: Qualität. Getreu der Vision des Gründers Hofsaess, dass die beste Qualität auf dem Markt mit dem Namen Thermik verbunden werden soll, setzt Thermik auf einen hohen Anteil an Edelmetallen in seinen Thermikprodukten. Die Edelmetalle erhöhen die elektrischen Eigenschaften gegenüber den Wettbewerbsprodukten, wenn gleich auch nicht kostenneutral. Allerdings haben alle Wettbewerber weltweit auch nur ein einziges Verkaufsargument gegenüber den Thermistoren aus Sondershausen: den Preis.

Die Qualität der PTC-Thermistoren wird durch vollautomatische Prüfverfahren, bei denen jeder einzelne Auftrag geprüft wird, sichergestellt. Systemfehler sind somit ausgeschlossen. Die wenigen Reklamationen sind ausschließlich auf menschliche Fehler zurückzuführen – und nicht auf die Technologie. Einen weiteren Vorsprung der Thermik Gerätebau GmbH gegenüber den Marktbegleitern begründet sich durch einen Innovationsschutz durch Patente und Schutzrechte. Thermik hält mehr internationale Patente als alle Marktbegleiter zusammen. In Kombination mit einem Netz aus spezialisierten Lieferanten mit Alleinstellungsmerkmalen kann die Thermik auf Bezugsteile zurückgreifen, die für Wettbewerber schlicht nicht zugänglich sind.

Ausschließlich selbstgefertigte Produkte als Schlüssel zum Erfolg

Die Thermik Gerätebau GmbH ist der einzige Marktteilnehmer in der Branche, der ausschließlich Produkte aus eigener Entwicklung und Herstellung vertreibt. Alle anderen Wettbewerber greifen auch auf Handelsware zurück – was bedeutet, dass die Qualität nicht in dem Maße sichergestellt ist, wie es bei dem Marktführer aus Deutschland der Fall ist. Der Einsatz von Handelsware bei den Marktbegleitern lässt sich direkt auf mangelnde Innovationsfähigkeit zurückführen. Anstatt eigene Entwicklungen voranzutreiben, eiferten die Marktbegleiter über Jahrzehnte dem Produktprogramm von Thermik hinterher. Was natürlich, bedenkt man die zahlreichen Patente von Thermik, immer nur mit qualitativen Abstrichen möglich war.

Der Mehrheitsgesellschafter und alleinige Geschäftsführer der Thermik hält weit über 1000 Patente und zählt damit zur Spitzenkategorie der deutschen Erfinder. Die Entwicklungslastigkeit des Unternehmens ist somit quasi in der DNA vorprogrammiert – und wird fast jährlich durch Awards für eine außergewöhnliche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit prämiert.

Auch für die Zukunft optimal aufgestellt

PTC-Thermistoren der Thermik Gerätebau GmbH sind trotz der Energiewende und dem absehbaren Aus von Verbrennermotoren kein Auslaufprodukt ohne Zukunft – ganz im Gegenteil. Gerade durch die Energiewende wurden und werden zahlreiche Technologien angestoßen, die bislang keine Relevanz auf den Märkten hatten oder schlichtweg nicht benötigt wurden. Green Tec, die „grüne Technologie“ animiert aktuell einen deutlichen Mehrbedarf an Pumpen, E-Motoren, elektrischen Heizungen oder Platinen – Baugruppen und Komponenten, die durch zuverlässige Thermoelemente geschützt werden müssen. Gleiches gilt für die Produktionsanlagen, die für die Technologien der Zukunft gerade errichtet oder noch errichtet werden müssen. In allen neuen Bereichen wurde die Thermik Gerätebau GmbH von Anfang an platziert – beste Zukunftsaussichten für das traditionsreiche Unternehmen.

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Haushalt vom Kreis Mainz-Bingen weiterhin schwierig – Millionen im Defizit

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Der Landkreis Mainz-Bingen befindet sich weiterhin auf Konsolidierungskurs: Im jetzt von Landrätin Dorothea Schäfer vorgelegten Entwurf gibt es im Ergebnishaushalt einen Fehlbetrag von 32,7 Millionen Euro.

Kreisumlage

Der Grund für die nicht mehr rosige Haushaltslage im Landkreis sind einerseits sinkende Steuereinnahmen in einigen Kommunen. Dadurch müssen die Städte und Gemeinden auch weniger Umlage entrichten, was die Haupteinnahmequelle des Landkreises sinken lässt. Zur Verdeutlichung: Um den Haushalt 2024 ausgleichen zu können, ist im Entwurf die Erhöhung der Umlage um 1,75 Prozentpunkte vorgesehen – und trotzdem würden dann dem Landkreis 2024 rund 85.000 Euro weniger zufließen als dies in diesem Jahr der Fall war. Insgesamt wird mit einer Umlage in Höhe von 238,2 Millionen Euro geplant. Zudem müssen rund 37 Millionen Euro aus den liquiden Mitteln entnommen werden, um das Minus auszugleichen.

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Steigende Kosten

Auf der anderen Seite wachsen die Aufgaben des Landkreises kontinuierlich – die Kosten in einigen Bereichen steigen damit zwangsläufig an. Beispiel Kita-Zukunftsgesetz: Der Landkreis ist attraktiv für Familien, was immer mehr Kita-Plätze notwendig macht. Der Bau dieser Plätze, der Rechtsanspruch über sieben Betreuungsstunden, der Ausbau der Ganztagsbetreuung, ein stetiger Mehrbedarf an Personal ergeben allerdings Mehrausgaben in Höhe von mehr als 10 Millionen Euro. Dazu kommt ein Plus bei den Kosten der Hilfe zur Erziehung in Höhe von 3,5 Millionen Euro. Die Personalkosten insgesamt steigen im kommenden Jahr um 9,3 Millionen Euro, was hauptsächlich in der ab März gültigen Tarifsteigerung begründet liegt.

Konsolidierung

Die Zahlen zeigen: „Die im vergangenen Jahr gestartete strukturelle Überarbeitung des Haushaltes ist dringend nötig“, sagte die Landrätin. Dabei wurden und werden immer noch die freiwilligen Ausgaben auf den Prüfstand gestellt, Prozesse verwaltungsintern überprüft und begleitet vom Kreistag mit seiner überfraktionellen AG Finanzen nach Einsparpotenzialen gesucht. „Wir machen uns diese Aufgabe nicht einfach und schauen uns hier jede dieser freiwilligen Ausgaben intensiv an“, sagte Dorothea Schäfer. Für die Landrätin der richtige Weg, um am Ende die Pflichtaufgaben im Etat noch unterzubringen, ohne die Kommunen über Gebühr zu belasten. Mit den jetzt veranschlagten 35,5 Prozentpunkten für den Eingangsumlagesatz der Kreisumlage liegt Mainz-Bingen noch immer weit unter dem Landesdurchschnitt.

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Flüchtlingsunterkünfte

Eine wichtige Aufgabe für den Landkreis im kommenden Jahr ist weiterhin die Organisation der Flüchtlingsunterbringung, wofür noch immer Platz für Notunterkünfte benötigt wird: „Das ist eine enorme Aufgabe, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter extrem fordern“, sagt die Landrätin, die einmal mehr auch den Kommunen für die gute Zusammenarbeit auf diesem Sektor dankt. Für die Kosten in diesem Bereich gibt es Unterstützung von Bund und Land. Eine Sonderzahlung in Höhe von 11,1 Millionen Euro ist dem Landkreis zugesagt.

Investitionen

Trotz der Sparzwänge wird der Landkreis im nächsten Jahr auch einiges an Geld investieren können, um die Lebensverhältnisse für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Mainz-Bingen zu verbessern. So fließen in den Öffentlichen Personen-Nahverkehr 16,1 Millionen Euro, wobei 4,7 Millionen Euro vom Land erstattet werden. Für den Breitbandausbau stehen 5,4 Millionen Euro, für den Kreisstraßenbau 3,5 Millionen Euro bereit. Und durch das Landesförderprogramm Kipki fließen 3,1 Millionen Euro nach Mainz-Bingen – Geld, das für die Umsetzung des Masterplans Klimaschutz eingesetzt wird. In neue Fahrzeuge für den Brand- und Katastrophenschutz und deren Einrichtungen investiert der Landkreis in den kommenden Jahren fast 7 Millionen Euro. „Gemeinsam mit der personellen Neuaufstellung in diesem Bereich – neben dem hauptamtlichen Brand- und Katastrophenschutzinspekteur wurden 2023 auch ein Alarm- und Einsatzplaner sowie ein Gerätewart eingestellt – ist unser Katastrophenschutz stets gut gerüstet für alle möglichen Herausforderungen“, sagte die Landrätin.

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Schulen und Gebäude

Investiert wird auch noch in den Bau von Schulen und Gebäuden, wobei sich die Realisierung der großen Projekte zwischenzeitlich dem Ende nähern. Geplant sind

– noch 1 Million Euro Restkosten für den Bau des Dienstgebäudes II;
– 400.000 Euro für die Umgestaltung des Pausenhofs der Realschule Nierstein;
– die Grundsanierung der IGS-Sporthalle in Nieder-Olm für 1,3 Millionen Euro;
– 1 Million Euro für den Neubau eines Parkdecks an der BBS Ingelheim;
– noch 6,5 Millionen Euro für Sanierung und Umbau der BBS in Bingen;
– 1,4 Millionen Euro für den Erweiterungsbau der Förderschule in Sprendlingen, der in den nächsten beiden Jahren auf insgesamt 4,4 Millionen Euro veranschlagt ist.

Ebenfalls im Haushalt stehen noch 50.000 Euro Planungskosten für eine Realschule plus in Nieder-Olm. „Ich halte diese Schule nach wie vor für notwendig“, sagte die Landrätin, die sich weiter dafür einsetzen will: „Die Prognosen über die Zuzüge in den kommenden Jahren lassen den Bedarf noch weiter steigen.“

Schlüsselzuweisung und Zinsen

Abschließend wirft die Landrätin noch einen Blick auf zwei interessante Einnahmeposten: Ein wenig Geld gibt es für den Landkreis im nächsten Jahr auch wieder aus der Schlüsselzuweisung B. Dieser Posten stand nach der Reform des kommunalen Finanzausgleichs im vergangenen Jahr zunächst auf null. 2024 rechnet der Kämmerer immerhin mit 3,2 Millionen Euro. Und auch die Zinserträge sind mit 1,9 Millionen Euro zwischenzeitlich wieder auf einem erkennbar höheren Niveau.

Über den Entwurf der Verwaltung beraten jetzt die Mitglieder des Kreistages, der Satzungsbeschluss ist für die erste Sitzung im neuen Jahr geplant.

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Obduktion der Leiche nach Brand in Mainz-Weisenau

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Tragisches Unglück in Mainz-Weisenau: Toter bei Wohnungsbrand | Foto: BYC-News

6Nach dem Brand in einer Wohnung in der Bleichstraße in Mainz Weisenau am Mittwoch, den 29.11.2023, mit einer zunächst unbekannten, verstorbenen Person hat die Kriminalpolizei Mainz die Ermittlungen zur Brandursache und zum Tod der Person aufgenommen. Die Obduktion des Verstorbenen fand am Dienstag statt. Demnach steht nunmehr fest, dass es sich bei der verstorbenen Person um den 65-jährigen, alleinlebenden Mieter der Wohnung handelt. Brandermittler der Kriminalpolizei Mainz sowie ein externer Brandsachverständiger untersuchten die Wohnung bereits am Freitag. Das endgültige Gutachten des Brandsachverständigen steht noch aus, ebenso wie weitere rechtsmedizinische Untersuchungen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand dürfte es sich um einen Unglücksfall ohne Fremdverschulden handeln.

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Ursprungsmeldung

Am späten Mittwochabend (29. November 2023) erreichte die Feuerwehrleitstelle der Berufsfeuerwehr Mainz eine alarmierende Meldung über einen Wohnungsbrand im Stadtteil Weisenau. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte eine Person nur noch tot aus der Wohnung geborgen werden. BYC-News war vor Ort.

Schneller Einsatz der Rettungskräfte und tragischer Verlauf

Gegen 21:50 Uhr gingen mehrere Notrufe ein, die auf ein Feuer im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Bleichstraße in Mainz-Weisenau hinwiesen. Obwohl die Rettungskräfte schnell am Ort des Geschehens eintrafen, stellten das verrauchte Treppenhaus und ein nicht sofort ersichtlicher Brandherd sie vor Herausforderungen. Nach gewaltsamer Öffnung der Wohnungstür im dritten Obergeschoss durch die Feuerwehr bahnten sich die Einsatzkräfte mit einem Strahlrohr den Weg durch die Zimmer und fanden im Wohnzimmer eine leblose Person vor, bei der der Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte. Das Feuer wurde rasch gelöscht, gefolgt von Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen. Der Strom in der Brandwohnung wurde durch die Mainzer Netze abgestellt. Glücklicherweise wurden bei dem Brand keine weiteren Personen verletzt.

Wohnung unbewohnbar, Ermittlungen im Gange

Nachdem das Feuer gelöscht war, folgten Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen. Die Wohnung wurde für unbewohnbar erklärt und von der Kriminalpolizei Mainz beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Identität des Opfers dauern derzeit an.

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Sperrung der Bleichstraße wegen Feuerwehrmaßnahmen

Insgesamt waren knapp 40 Einsatzkräfte im Dienst, bestehend aus Feuerwehrleuten von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr Mainz-Weisenau, Polizei und Rettungsdienstmitarbeitern. Aufgrund der Feuerwehrmaßnahmen wurde die Bleichstraße für den Verkehr gesperrt. Der Einsatz wurde gegen 23:20 Uhr für die Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes beendet.

Die Polizei Mainz teilt um 8:45 Uhr mit:

Ob es sich bei der Person um den Wohnungsinhaber handelt ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Zur Feststellung der Brandursache hat die Staatsanwaltschaft Mainz die Kriminaldirektion Mainz mit den Ermittlungen beauftragt. Zur Klärung der Brandursache werden hierbei auch externe Brandsachverstände hinzugezogen. Mit weiteren Erkenntnissen ist daher erst im Laufe der nächsten Woche zu rechnen.

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Ausbau der Pendlerradroute zwischen Bingen und Mainz

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Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) hat in den vergangenen Wochen weitere Bestandteile der Pendlerradroute des Landes Rheinland-Pfalz zwischen Bingen und Mainz auf der Binger Straße in Ingelheim-West umgesetzt. Zwischen der großen Kreuzung L419/L428 wurde ein vorhandener Geh- und Radweg bis zum Kreisverkehr auf eine Breite von 3,50 Metern plus Sicherheitstrennstreifen verbreitert, um Konflikte zwischen Radfahrenden im Zweirichtungsverkehr und Fußgängern zu entschärfen.

Umfangreiche Änderungen

Im weiteren Verlauf der Binger Straße wurden Radfahrende zwischen den Einmündungen Weimarer Straße und Posener Straße bislang gemeinsam mit den Fußgängern auf dem Gehweg geführt, sodass insbesondere an den Straßeneinmündungen und der Bushaltestelle der Radfahrende die Geschwindigkeit reduzieren musste. Auf diesem Straßenabschnitt wurde jetzt auf der Fahrbahn in Richtung „Roter Turm“ ein Schutzstreifen für Radfahrende aufgebracht. Um die nötige Breite von 1,50 Metern hierfür zu gewinnen, mussten die Fahrspuren der Binger Straße von bisher jeweils 3,25 auf 2,90 Meter reduziert und Bordsteine in Teilbereichen versetzt werden. Durch diese Neuaufteilung vorhandener Verkehrsflächen war auch die Anpassung der Mittelmarkierung erforderlich. Die vor einigen Monaten beschilderte Reduzierung der Geschwindigkeit auf Tempo 30 aus Lärmschutzgründen kommt der Einengung der Fahrspuren zu Gute. Die Radfahrenden können frei wählen, den Schutzstreifen zu nutzen oder weiterhin auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg zu fahren.

Zudem wurde in Fahrtrichtung „Roter Turm“ vor der Kreuzung Binger Straße/Rheinstraße in roter Farbe ein Radfahrstreifen bis zur beampelten Kreuzung markiert, sodass Radfahrende ab sofort auf der Straße die Kreuzung queren und damit zum Unternehmen Boehringer Ingelheim oder in Richtung Zentrum fahren können. Zuvor mussten die Radfahrenden zur Querung dieser Kreuzung zunächst den Fußgängerüberweg queren und dann die Fußgängerampel nutzen. Diese Maßnahmen dienen der Verbesserung des Verkehrsflusses für die Radfahrenden auf diesem Teilstück des Pendlerradweges.

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Verbesserter ÖPNV in Mainz-Mombach

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„Der Fahrplanwechsel der Mainzer Mobilität bringt Verbesserungen für unseren Stadtteil“, freut sich die SPD Vorsitzende in Mombach Myriam Lauzi. „Wir begrüßen die Änderungen, denn sie stärken das ÖPNV-Angebot in Mombach.“

Die Linie 74 wird über Wiesbaden-Biebrich hinaus bis zum Wiesbadener Hauptbahnhof verlängert. „Dies freut uns ganz besonders“, so Myriam Lauzi. Die Direktverbindung über die Schiersteiner Brücke in die Wiesbadener Innenstadt bringt enorme Zeitersparnis und erleichtert es beispielsweise Fachärztinnen und Fachärzte auf der anderen Rheinseite zu erreichen.

„Damit wird ein lang gehegter Wunsch von uns, die Linie 74 wieder zu verlängern, umgesetzt. Das war nicht selbstverständlich“, sagt Lauzi.

Im Mombacher Ortsbeirat wurde zuletzt die Neuerung auf Anfrage der SPD-Fraktion mitgeteilt. Die verlängerte Linienführung wurde zwischenzeitlich von den beiden Verkehrsbetrieben ausgesetzt, da die Baustellensituation der A643 zu Stau anfällig für den Fahrplan der Linie war.

Sehr begrüßenswert ist ebenso, dass die Linie 63 mit dem Fahrplanwechsel wieder montags bis freitags tagsüber mit allen Fahrten von und bis Mombach / Am Polygon verkehrt. „Dies verbessert die Taktung innerhalb von Mombach und ist eine wichtige Hilfe zur Erreichung der Lebensmittelversorger und Dienstleistungen im Bereich Hauptstraße und Westring.“ Auf der Linie 63 stehen wieder acht statt sechs Fahrten sowie im Bereich Am Polygon wieder vier statt zwei Fahrten pro Stunde zur Verfügung.

Die verschiedenen Interessen aller Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV zu berücksichtigen sei kein leichtes Unterfangen, ergänzt der Fraktionssprecher der SPD Mombach Horst Böcher. Umso mehr freuen sich die Mombacher Genossinnen und Genossen, wenn kleine Stellschrauben Positives bewegen.

Die Mombacher SPD wird die Entwicklung des ÖPNV für Mombach weiter aktiv im Blick behalten. „Insbesondere für den Bereich entlang der Suderstraße sehen wir noch Potential den ÖPNV zu stärken“, so Horst Böcher.

Der Fahrplanwechsel findet zum 10. Dezember 2024 statt.

Stadt Oppenheim würdigt die Helden des Alltags

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Am 5. Dezember, dem Internationalen Tag des Ehrenamts, hat die Stadt Oppenheim eine bewegende Hommage an diejenigen abgehalten, die durch ihre freiwillige Arbeit das Herz der Gemeinde am Puls des Gemeinwohls halten. Bürgerinnen und Bürger, die sich in vielfältiger Weise für die Stadt einsetzen, wurden im Rathaus mit Dankbarkeit und Anerkennung überschüttet. Es war ein Tag des Feierns für jene, deren Einsatz oft im Stillen die Stadt bereichert.

Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg (AL) unterstrich in ihrer ergreifenden Ansprache die unschätzbare Bedeutung des Engagements dieser Helden des Alltags:

„Ihnen als freiwillige Helferinnen und Helfer gebührt heute unser besonderer Dank und Anerkennung. Mit Ihrem Engagement leisten Sie einen wesentlichen Beitrag für unsere soziale Gemeinschaft, darüber hinaus entlasten Sie die Stadt auch finanziell.“

Oppenheim ist reich an individuellen und kollektiven Anstrengungen für das Gemeinwohl. Die Liste derjenigen, die ihre Zeit und Mühe investieren, um das Stadtbild zu verschönern und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, ist beachtlich: Von Grünpflegepaten, die sich um öffentliche Grünanlagen kümmern, über Müllpaten, die bestimmte Bezirke von Unrat befreien, bis hin zu ehrenamtlichen Fahrern, die älteren Menschen mit dem Stadtbus zu ihren wöchentlichen Einkäufen verhelfen.

Vereine wie Lilofee, Maulwürfe, Uhrturmfreunde und der Geschichtsverein haben sich den Erhalt städtischer Liegenschaften zur Aufgabe gemacht. Ob die Pflege des naturnahen Spielraums „Paradies“, die Betreuung des Geländes unterhalb der Burgruine oder die Bewahrung des Stadtmuseums – ihr Engagement ist von unschätzbarem Wert.

Rautenberg hob hervor:

„Dies alles ist von unschätzbarem Wert und hat großen Vorbildcharakter. Umso schöner ist es, wenn ein solches Engagement auch Freude macht, die Würdigung der Stadt soll dazu einen Beitrag leisten.“

Der Internationale Tag des Ehrenamtes, auch bekannt als International Volunteer Day for Economic and Social Development (IVD), wurde 1985 von den Vereinten Nationen beschlossen und findet jährlich am 5. Dezember statt. Er dient der Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements.

Stadt oppenheim würdigt die helden des alltags 6

Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger von Oppenheim ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie die Gemeinschaft durch die uneigennützige Arbeit Einzelner gestärkt wird. Ihre Opferbereitschaft und ihre Hingabe verdienen nicht nur Respekt und Dankbarkeit, sondern dienen auch als Inspiration für künftige Generationen, sich für das Wohl ihrer Gemeinde einzusetzen.

Flucht nach Zusammenstoß mit Linienbus in Mainz-Laubenheim

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Polizei Mainz

Am Dienstagnachmittag (5.12.2023) ereignete sich im Riedweg in Mainz-Laubenheim ein ungewöhnlicher Vorfall. Gegen 15:30 Uhr stand ein Linienbus an einer Bushaltestelle, als sich einige Meter vor ihm ein PKW positionierte. Plötzlich und unerwartet setzte der Fahrer des PKWs seinen Rückwärtsgang ein und kollidierte mit der Front des Busses. Statt jedoch Verantwortung zu übernehmen und sich um die Schadensregulierung zu kümmern, hob der Autofahrer lediglich die Hand und flüchtete vom Unfallort. Der Busfahrer blieb verblüfft zurück, konnte jedoch glücklicherweise das Kennzeichen des flüchtigen Fahrzeugs notieren. Die Polizeiinspektion Mainz 1 ruft nun Zeugen auf, die sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall liefern können. Personen, die Informationen zum Geschehen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06131/65-4110 oder per E-Mail an pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei zu wenden.

Rheingau: Großeinsatz der Feuerwehr in Geisenheim

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Einsatzstelle in Geisenheim Foto: Rheingau-Taunus-Kreis

Rheingau-Taunus-Kreis (Kreisbrandmeister Michael Ehresmann): In der Nacht zum Mittwoch standen zwei abgestellte Fahrzeuge in einer Tiefgarage in Geisenheim in Flammen. Durch die starke Rauchentwicklung musste ein Wohnhaus geräumt werden. Neun weitere Fahrzeuge wurden massiv beschädigt. Auch ein Kino im betroffenen Gebäudekomplex musste von Brandrauch befreit werden.

Gegen 2:15 Uhr meldeten Anrufer über den Notruf 112 eine starke Rauchentwicklung aus einer Tiefgarage in der Innenstadt von Geisenheim

Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte drang dichter Qualm aus dem verschlossenen Tor der Garage. Da das massive Tor anfangs nicht geöffnet werden konnte mussten die Feuerwehrleute einen längeren Weg über den Zugang eines Wohnhauses zum Feuer in Kauf nehmen.

Zur Sicherheit wurden 13 Bewohnerinnen und Bewohner des betroffenen Wohnhauses in ein nahegelegenes Pfarramt evakuiert und dort von Rettungskräften sowie Notfallseelsorgern betreut. Verletzt wurde zum Glück niemand. Dank geschlossener Türen blieben die Wohnungen rauchfrei und konnten nach Einsatzende wieder bezogen werden. Lediglich die Gasversorgung musste abgestellt werden.

Neben den Feuerwehren der Stadt Geisenheim kamen auch Feuerwehren aus Rüdesheim und Eltville sowie ein Messfahrzeug der Feuerwehr Bad Schwalbach zur Einsatzstelle. Erst mit schwerem Gerät aus Rüdesheim konnte das Zugangstor geöffnet werden um einen direkten Löschangriff durchführen zu können. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner in der Umgebung über Warn-Apps aufgefordert, vorsichtshalber Fenster und Türen geschlossen zu halten.

In der Tiefgarage standen zwei Pkw komplett in Flammen

Durch die starke Hitze sowie Rauchentwicklung wurden neun weitere Autos stark in Mitleidenschaft gezogen. Bei den abgestellten Fahrzeugen handelt es sich um Autos mit Verbrennungsmotor.

Um 5 Uhr war der Brand unter Einsatz von insgesamt 14 Trupps unter schwerem Atemschutz gelöscht. Ein Teil dieser Kräfte kontrollierte auch, wie weit sich der Brandrauch im Gebäudekomplex über der Tiefgarage ausgebreitet hatte. Ein Kino war ebenfalls verraucht und musste, genauso wie die Tiefgarage, aufwändig belüftet werden. Hierfür wurde ein Großlüfter der Werkfeuerwehr Essity aus Wiesbaden angefordert.

Im Einsatz waren rund 120 Einsatzkräfte von Freiwilligen Feuerwehren, Werkfeuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Notfallseelsorge und Polizei. Die Brandursachenermittlung wird von der Polizei übernommen. Über die Schadenshöhe sowie Beeinträchtigungen im Betrieb von Kino können vor Begutachtung durch Experten noch keine Aussagen getroffen werden.

Wie Entrümpelungsprojekte den Wohnraum in Düsseldorf verändern

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Müll, Sperrmüll
Müll, Sperrmüll

Entrümpelung ist mehr als nur das Entfernen von Unordnung; es ist eine Reise zur Umgestaltung des eigenen Wohnraums. In diesem Artikel erforschen wir, wie Entrümpelungsprojekte in Düsseldorf nicht nur Räume, sondern auch das Leben der Menschen verändern. Düsseldorf, bekannt für seine lebendige Kultur und Geschichte, erlebt eine stille Revolution in den Häusern und Wohnungen seiner Bewohner. Diese Revolution findet in Form von Entrümpelungsprojekten statt, die nicht nur physischen Raum schaffen, sondern auch mentalen Freiraum bieten. Die Entrümpelung in Düsseldorf hat sich zu einem Trend entwickelt, der weit über das bloße Ausmisten hinausgeht.

Der Wandel durch Entrümpelung: Mehr als nur Aufräumen

„Entrümpelung ist der erste Schritt zu einem erneuerten Lebensraum und Geisteszustand.“ Diese Worte fassen das Kernthema unseres Artikels zusammen. Durch Entrümpelung schaffen wir nicht nur Platz in unseren Häusern, sondern auch in unserem Geist. Die physische Entfernung von überflüssigen Gegenständen führt zu einer klaren, strukturierten Umgebung, die wiederum die mentale Klarheit und Ruhe fördert.

In Düsseldorf, wo der urbane Raum oft begrenzt und kostbar ist, kann die Entrümpelung eine transformative Wirkung auf Wohnungen und Häuser haben. Durch die Befreiung von unnötigen Gegenständen entsteht nicht nur mehr Platz, sondern auch die Möglichkeit, den vorhandenen Raum neu zu gestalten und effektiver zu nutzen. Dies kann zu einer verbesserten Lebensqualität führen, da saubere und organisierte Räume das Wohlbefinden steigern und Stress reduzieren.

Darüber hinaus bringt der Prozess der Entrümpelung die Menschen dazu, ihre Beziehung zu materiellen Dingen zu überdenken. In einer Welt, die zunehmend von Konsum und Materialismus geprägt ist, bietet die Entrümpelung die Chance, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dies führt oft zu einer bewussteren und nachhaltigeren Lebensweise.

Schritte zur erfolgreichen Entrümpelung: Ein praktischer Leitfaden

Der Weg zur erfolgreichen Entrümpelung beginnt mit der Identifizierung unnötiger Gegenstände. Dies kann eine Herausforderung sein, da viele Dinge emotionalen Wert haben oder als „vielleicht irgendwann nützlich“ angesehen werden. Der Schlüssel liegt darin, ehrlich zu sich selbst zu sein und sich zu fragen, ob jeder Gegenstand wirklich einen Nutzen oder Freude bringt.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Planung der Entrümpelungsaktion. Es ist ratsam, sich Zeit zu nehmen und systematisch vorzugehen, anstatt alles auf einmal anzugehen. Ein Zimmer nach dem anderen oder sogar ein Schrank auf einmal kann eine weniger überwältigende Herangehensweise sein.

Die Entscheidung über Recycling und Entsorgung ist ebenfalls ein wesentlicher Aspekt der Entrümpelung. In Düsseldorf gibt es verschiedene Möglichkeiten für das Recycling und die umweltfreundliche Entsorgung von Gegenständen. Hier einige Tipps:

  1. Verkauf oder Spende: Viele Gegenstände, die nicht mehr benötigt werden, können verkauft oder gespendet werden.
  2. Recyclingzentren: Nutzen Sie die städtischen Recyclingzentren für Gegenstände, die recycelt werden können.
  3. Fachgerechte Entsorgung: Für Gegenstände, die nicht recycelt werden können, sollte eine fachgerechte Entsorgung in Betracht gezogen werden.

Die psychologischen Vorteile der Entrümpelung

Tabelle: Vorher und Nachher – Emotionale Veränderungen

Zustand Vorher Zustand Nachher
Überwältigung Klarheit
Stress Entspannung
Unordnung Struktur

Die psychologischen Vorteile der Entrümpelung sind nicht zu unterschätzen. Ein aufgeräumter Raum führt zu einem aufgeräumten Geist. Die Reduzierung von Unordnung kann Stress abbauen und zu einem Gefühl der Kontrolle und des Wohlbefindens beitragen. In einer Studie wurde festgestellt, dass Personen, die in einem aufgeräumten Raum leben, geringere Stresslevel und eine höhere Lebenszufriedenheit aufweisen.

Ein weiterer psychologischer Vorteil ist das Gefühl der Leistung. Entrümpelung kann eine große Aufgabe sein, und das Abschließen eines solchen Projekts kann ein starkes Gefühl der Zufriedenheit und des Stolzes hervorrufen. Dies kann wiederum die Selbstwirksamkeit steigern und zu weiteren positiven Veränderungen im Leben anregen.

Entrümpelung als Lifestyle: Inspiration und Trends in Düsseldorf

Entrümpelung ist nicht nur eine einmalige Aktion, sondern kann zu einem dauerhaften Lifestyle werden. In Düsseldorf wird dieser Trend zunehmend sichtbar, wo Menschen bewusster leben und ihren Wohnraum sinnvoller nutzen möchten. Hier ein Blick auf einige inspirierende Trends:

  • Fallstudien: Viele Düsseldorfer haben ihre Erfahrungen mit Entrümpelungsprojekten geteilt, die oft zu einer nachhaltigeren und bewussteren Lebensweise führen.
  • Experteninterviews: Lokale Entrümpelungsprofis geben wertvolle Tipps, wie man den Prozess effektiv und stressfrei gestalten kann.

Diese Trends zeigen, dass Entrümpelung mehr als nur ein einmaliges Projekt ist; es ist ein Weg, das eigene Leben und den persönlichen Raum neu zu gestalten.

Moderne Entrümpelungstechniken und Werkzeuge

Die moderne Welt bietet eine Vielzahl von Techniken und Werkzeugen, die den Entrümpelungsprozess erleichtern können. Hier sind einige Beispiele:

  • Digitale Hilfsmittel: Apps und Online-Plattformen können helfen, den Entrümpelungsprozess zu planen und zu organisieren. Sie bieten Checklisten, Erinnerungen und sogar virtuelle Yard-Sales, um unerwünschte Gegenstände zu verkaufen.
  • Innovative Ansätze: Viele Menschen in Düsseldorf nutzen kreative Ansätze wie Upcycling, um alten Gegenständen neues Leben einzuhauchen. Dies fördert nicht nur Kreativität, sondern trägt auch zur Abfallreduzierung bei.

Diese modernen Techniken und Werkzeuge machen die Entrümpelung effizienter und umweltfreundlicher.

Fazit: Entrümpelung als Schlüssel zu einem erfüllteren Leben

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Entrümpelung weit mehr ist als das bloße Wegwerfen alter Gegenstände. Es ist ein Prozess, der sowohl physische als auch psychische Vorteile bietet. Durch die Schaffung einer ordentlichen, strukturierten Umgebung können wir unser Wohlbefinden steigern und einen klaren Geist fördern. Die Bewohner von Düsseldorf haben diese Reise bereits angetreten, und ihre Erfahrungen zeigen, dass Entrümpelung ein Schlüssel zu einem erfüllteren und bewussteren Leben sein kann.

Entrümpelung ist somit nicht nur eine Aufgabe, sondern eine Gelegenheit, unseren Wohnraum und unser Leben neu zu gestalten. Es ist eine Einladung, weniger zu besitzen, aber mehr zu leben.

 

Stadt Frankfurt setzt mehrere Tempo 20 Zonen um

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Mal Tempo 50, mal Tempo 30, mal verkehrsberuhigter Bereich, mal Fußgängerinnen- und Fußgängerzone – zwischen Börsenstraße und Eschersheimer Landstraße besteht heute eine Vielfalt unterschiedlichster Regelungen für den Autoverkehr.

„Das wollen wir einfacher, nachvollziehbarer, sicherer und stadtverträglicher haben“, sagt Stadtrat Wolfgang Siefert: „Unsere Innenstadt ist geprägt von notwendigen Ziel- und Lieferverkehren mit dem Auto, vor allem aber ist sie ein öffentlicher Raum mit vielen zu Fuß Gehenden und Rad Fahrenden, die sich dort bewegen und aufhalten.“

Also macht die Stadt hier Gebrauch von einer bereits 1990 geschaffenen Möglichkeit, die Paragraph 45 Absatz 1d) der Straßenverkehrsordnung in „zentralen städtischen Bereichen mit hohem Fußgängeraufkommen und überwiegender Aufenthaltsfunktion“ vorsieht und richtet einen einheitlich geregelten verkehrsberuhigen Geschäftsbereich ein.

„Wir wollen damit in der Innenstadt den Fußverkehr noch stärker in den Vordergrund rücken und der Nachfrage nach aktiver Mobilität nachkommen“, unterstreicht Siefert: „Es muss möglich sein, sich auf dem Bürgersteig aufzuhalten, zu unterhalten, sich dort wohl zu fühlen und unkompliziert die Fahrbahnseite zu wechseln.“ Dies ist bei angepasster Geschwindigkeit für den fließenden Verkehr deutlich besser möglich. Die Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h gilt ausdrücklich auch für den Scooter- oder Radverkehr. Sie ermöglicht ein besseres Miteinander für alle und schafft hierdurch ein sicheres Verkehrsklima.

„Verkehrsberuhigte Geschäftsbereiche bedeuten keinerlei Einschränkung in der Mobilität“, sagt Siefert und betont: „Alle Parkhäuser und Geschäfte bleiben selbstverständlich erreichbar.“ In der Frankfurter Innenstadt stehen rund 10.000 Stellplätze in öffentlich zugänglichen Parkhäusern zur Verfügung. Diese bleiben weiterhin auf direktem Wege anfahrbar. In den verkehrsberuhigten Geschäftsbereich soll jedoch in Zukunft nicht straßenseitig geparkt werden. Vorhandene Stellplätze in diesem Bereich werden kontinuierlich zu Gunsten von Lieferzonen, Behindertenparkplätzen, Laufwegen und Aufenthaltsflächen umgebaut. Die funktionale Nutzung von Parkraum, insbesondere für den Lieferverkehr, steht zukünftig im Vordergrund.

Stadt frankfurt setzt mehrere tempo 20 zonen um 7

Alle weiteren verkehrsrechtlichen Regelungen gelten analog der Tempo-30-Zone, beispielsweise gilt hinsichtlich der Vorfahrt grundsätzlich „Rechts vor Links“. Die Hauptverkehrsstraßen zur Erschließung der einzelnen Blöcke behalten ihre aufgrund des Luftreinhalteplans angeordnete Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 km/h.

Die Einrichtung der verkehrsberuhigten Geschäftsbereiche basiert auf dem im Frühjahr 2022 im Ortsbeirat 1 vorgestellten Blockkonzept. Dies sieht vor, die Innenstadt in Blöcke zu gliedern, die perspektivisch nur gezielt über die angrenzenden Hauptverkehrsstraßen angefahren werden können, aber nicht miteinander in Verbindung stehen. Dadurch werden Durchgangsverkehr, Poserverkehr und Parksuchverkehr reduziert. Der Bereich um die Alte Börse wird zur ersten Tempo-20-Zone und umfasst die Große Eschenheimer Straße (südlich der Hausnummer 14 und der Zufahrt zum Parkhaus MyZeil), Schillerstraße, Rahmhofstraße und Biebergasse.

Die Umsetzung erfolgt in den nächsten Tagen, insgesamt werden acht Verkehrszeichen entfernt und 13 neu montiert.

Als nächstes folgen die Einrichtung von Tempo-20-Zonen rund um den Dom und um den Kaiserplatz – dort besteht schon ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich als Tempo-30-Zone – Anfang des Jahres 2024. Das Blockkonzept sieht zudem weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen zwischen Zeil und Berliner Straße vor, die derzeit vorbereitet werden. Im Laufe des Jahres 2024 will das Mobilitätsdezernat hier zu einer weitgehend einheitlichen Regelung kommen. Bestehende Tempo-30-Zonen im Gerichtsviertel, Allerheiligenviertel, Fischerfeldviertel und westlich des Römerbergs, wo Wohnnutzung dominiert, bleiben unverändert.

„Uns ist bewusst, dass die Weiterentwicklung unserer Innenstadt gerade nach Corona von besonderer Bedeutung ist. Wir werden die Maßnahmen und ihre Auswirkungen weiterhin aufmerksam beobachten. Gleichzeit ist es uns wichtig, immer wieder auf das Miteinander und die bereits im Paragraph 1 der STVO geforderte und so wichtige gegenseitige Rücksichtnahme im Verkehr aufmerksam zu machen“, sagt Siefert.

Wiesbaden: Zeugenaufruf nach Schädelfund im Jahr 2003

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Rekonstruiertes Portraitbild

Nach dem Fund eines menschlichen Schädels vor über 20 Jahren im Rhein bei Wiesbaden wurde nun das Gesicht der bislang noch unbekannten Toten rekonstruiert. Der Schädel war am 23. April 2003 im Schiersteiner Hafenbecken aufgefunden worden. Die Liegezeit konnte durch die Gerichtsmedizin Frankfurt am Main lediglich auf mehrere Monate bis Jahre eingegrenzt werden.

Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den Schädel einer Frau

Wiesbaden: zeugenaufruf nach schädelfund im jahr 2003 8
Rekonstruiertes Portraitbild

Das Alter bei Todeseintritt wird auf Anfang 20 bis 50 Jahre geschätzt. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen haben sich bislang nicht ergeben. Da die Identität der Verstorbenen noch nicht geklärt werden konnte, wurde im Jahr 2023 eine Gesichtsrekonstruktion durchgeführt.

Mit diesem rekonstruierten Portraitbild wendet sich nun die Wiesbadener Kriminalpolizei gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft an die Öffentlichkeit und bittet unter der Telefonnummer (0611) 345-3333 um Hinweise zur Identität der bislang noch unbekannten Toten.

Jetzt kann es für jeden teuer werden – Bundesregierung erwägt Streichung von Milliardenzuschuss

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Die Bundesregierung steht vor einer finanziellen Zerreißprobe, die jeden Haushalt in Deutschland treffen könnte. Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge prüft die Ampelkoalition ernsthaft die Möglichkeit, den Zuschuss für Netzentgelte im kommenden Jahr zu streichen. Diese Maßnahme, so heißt es, könnte der Regierung Einsparungen von rund 5,5 Milliarden Euro bescheren. Doch die Kosten würden dann auf die Bürgerinnen und Bürger umgelegt werden.

Die Netzentgelte sind Gebühren, die Energieunternehmen für die Nutzung von Strom- oder Gasnetzen entrichten müssen

Die Unternehmen reichen diese Kosten an die Verbraucher weiter, und aktuell machen sie satte 21 Prozent der Stromkosten aus. Im Bemühen, den drohenden Anstieg der Stromkosten für das Jahr 2024 zu begrenzen, hatte sich die Bundesregierung erst im Oktober darauf verständigt, die Netzentgelte mit einer Subvention von 5,5 Milliarden Euro zu unterstützen.

Doch sollte dieser Zuschuss gestrichen werden, prognostiziert das Preisportal „Check24“ eine erhebliche Mehrbelastung für deutsche Haushalte. Für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 5000 kWh könnten die Kosten um 47 Euro steigen. Sollten die Subventionen der Ampelkoalition tatsächlich wegfallen, müssten die Haushalte mit einer zusätzlichen Belastung von 103 Euro rechnen.

Berichten zufolge sollen Bundeskanzler Olaf Scholz, Vize-Kanzler Robert Habeck und Bundesfinanzminister Christian Lindner am Dienstagabend im Bundeskanzleramt zusammenkommen, um eine Einigung über die Haushaltslage zu erzielen und Wege zu finden, das drohende Finanzloch zu stopfen.

Bereits am Horizont zeichnet sich die Ungewissheit ab, wie die Entscheidung über die Subventionen für die Energiebranche ausfallen wird

Das Wirtschaftsministerium hat laut Insiderinformationen Vertreter der Energiebranche darüber informiert, dass die erwartete Finanzspritze von 5,5 Milliarden Euro ausfallen könnte. Dies setzt die Energieriesen unter Druck, da sie bis Mitte Dezember Gewissheit benötigen, um die Januar-Rechnungen für ihre Kunden rechtzeitig vorzubereiten.

Die drohende Streichung des Zuschusses für Netzentgelte lässt die Bevölkerung in Sorge um steigende Strompreise zurück und wirft gleichzeitig Fragen zur Verteilung von finanziellen Belastungen auf. Eine Entscheidung über diese substanzielle Angelegenheit könnte weitreichende Auswirkungen auf die Haushalte in ganz Deutschland haben, während Regierung und Energiebranche gleichermaßen auf eine baldige Lösung hoffen.

Besonderer Abschluss der Ausstellung „Ein Narr an der Staffelei. 90 Jahre Herbert Bonewitz“

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Fotos: Copyright Privatarchiv Herbert Bonewitz

Zum Abschluss der Ausstellung 5 – mit Pinsel und spitzer Feder“ liest Michael Bonewitz ausgewählte Texte von Herbert Bonewitz aus seinem Buch „Aus heiterem Himmel“ am 9. Dezember um 12 Uhr in der Mainzer Kunst Galerie (Weihergarten 11). „Es ist ein kleines Dankeschön für das überwältigende Interesse an den Zeichnungen meines Vaters“, so Michael Bonewitz. Rund 50 Werke von Herbert Bonewitz wurden dort seit 4. November ausgestellt und für einen guten Zweck zum Verkauf angeboten. Am Samstag wird die voraussichtliche Spendensumme bekanntgegeben. Die ausgestellten Gemälde und Zeichnungen befinden sich im Nachlass seiner Kinder, Ulrike Stumpf und Michael Bonewitz. Die Finissage ist am 9. Dezember von 11 bis 16 Uhr. Zu den Spendenempfängern zählen die Fördervereine des unterhaus und des Fastnachtsmuseums, das Kabarettarchiv sowie die Pfarrer-Landvogt-Hilfe, die Mainzer Tafel und die Initiative Römisches Mainz

Herbert Bonewitz war nicht nur ein legendärer Fastnachter und Kabarettist, sondern auch ein begabter Maler und Zeichner

Anlässlich seines 90. Geburtstags wird am Samstag, dem 4. November, zwischen 11 und 16 Uhr erstmals eine Auswahl seiner Gemälde und Zeichnungen ausgestellt, die sich im Nachlass seiner Kinder, Ulrike Stumpf und Michael Bonewitz, befinden. Die Ausstellung mit dem Titel „Ein Narr an der Staffelei. 90 Jahre Herbert Bonewitz – mit Pinsel und spitzer Feder“ findet in der Mainzer Kunst Galerie in der Weihergarten 11 statt. Die Galerie ist samstags von 11 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Die Finissage der Ausstellung findet ebenfalls am 9. Dezember von 11 bis 16 Uhr statt.

Herbert Bonewitz, geboren am 9. November 1933, verstarb am 29. April 2019 und wäre in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden

Besonderer abschluss der ausstellung „ein narr an der staffelei. 90 jahre herbert bonewitz" 9
Fotos: Copyright Privatarchiv Herbert Bonewitz

Viele kennen seine Vorträge, Lieder und Kabarettprogramme. Dass er zeichnen konnte, wussten einige, die seine Bücher und Comics kannten. Dass er sein ganzes Leben lang auch gemalt hat, ist nur wenigen bekannt. Aus Anlass seines 90. Geburtstags zeigt die Mainzer Kunst Galerie nun eine Auswahl seines Lebenswerks. Herbert Bonewitz malte und zeichnete in Schwarz-Weiß und in Farbe, in Aquarell und in Tusche, meist auf Karton, ohne die Bilder zu beschriften. Dabei entstanden Kunstwerke von herausragender Qualität, die ein Spiegelbild seines Lebens, seiner Ängste und Zwänge, seiner Komik und Lebenslust sind – einige düster, einige heiter, viele satirisch und gesellschaftskritisch. Ein Narr an der Staffelei. Mit Pinsel und spitzer Feder.

Zur Eröffnung am 4. November um 11 Uhr wird Bürgermeister Günter Beck ein Grußwort der Stadt Mainz sprechen, und der renommierte Kunsthistoriker und Ausstellungskurator Gerhard Kölsch wird in das Werk von Herbert Bonewitz einführen. Galerie-Inhaber Christian Vahl ist begeistert von den Kunstwerken und spricht von einer „Neuentdeckung“. Die vorliegenden künstlerischen Werke von ihm haben es in sich und erweitern unser Verständnis von ihm. Sie werfen auch ein neues Licht auf sein Gesamtwerk.

Ulrike Stumpf und Michael Bonewitz werden einen Teil der Kunstwerke zum Verkauf anbieten und die Erlöse gemeinnützigen Organisationen spenden

Dies wäre sicherlich in seinem Sinne, denn er hat sein Leben lang ehrenamtlich gewirkt, und er würde sich freuen, wenn seine Bilder dazu beitragen könnten, kulturelle und soziale Institutionen zu unterstützen. Die Spendenempfänger umfassen die Fördervereine des unterhaus, des Kabarettarchivs und des Fastnachtsmuseums, sowie die Pfarrer-Landvogt-Hilfe, die Mainzer Tafel und die Initiative Römisches Mainz (IRM).

Besonderer abschluss der ausstellung „ein narr an der staffelei. 90 jahre herbert bonewitz" 10
Fotos: Copyright Privatarchiv Herbert Bonewitz

Die Ausstellung soll im Rahmen seines 90. Geburtstags die Erinnerung an Herbert Bonewitz wachhalten. Er war ein Narr, Satiriker, Kabarettist, Fastnachter, Musiker, Komiker, ein Clown, ein Publizist und aus tiefstem Herzen Mainzer. „Ein Alltagsschnauzenkenner, ein Wortkaskadenverdreher, ein Menschenspieler, ein kleiner verschämter Poet. Herbert. Das ist einer, den die Menschen brauchen, zum Lachen und zum Weinen, wie tägliches Brot. Herbert. Das ist schon einer. Und zwar einer der Besten“, wie Hanns Dieter Hüsch ihn einmal in seinem liebevollen Gedicht „Gruß an Herbert“ beschrieb.

Feuerwehr Mainz in Gonsenheim im Einsatz

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Unfall4 scaled
Symbolbild Feuerwehr

Feuerwehr Mainz: Am Dienstagmittag gegen halb 12 wurde die Feuerwehr Mainz nach Gonsenheim in die Mainzer Straße zu einem brennenden Fahrzeug alarmiert. Schon auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchsäule zu erkennen und mehrere Passanten machten sich in der näheren Umgebung bemerkbar. Von der Straße aus, war die Einsatzstelle jedoch nicht einsehbar, da sich diese in einem dicht bebauten Hinterhof zwischen der Mainzer Straße und der Grabenstraße befand. Beim Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort stand ein Fahrzeug im Vollbrand und die Flammen griffen bereits auf einen zweiten PKW über. Die anfängliche Meldung, dass das Feuer drohte auf die Wohnbebauung überzugreifen, bestätigte sich glücklicherweise nicht. Der Brand konnte zügig von einem Trupp unter Atemschutz gelöscht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Personen wurden nicht verletzt. Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr mit Kräften der Feuerwache 1 und 2 sowie der Rettungsdienst und die Polizei.

Brian Huck zum Ortsvorsteherkandidaten Mainz-Altstadt gewählt

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Im Rahmen ihrer Wahlversammlung haben die Mitglieder des GRÜNEN Ortsverbandes Mainz-Altstadt vergangenen Samstag Brian Huck zum Kandidaten für die Ortsvorsteherwahl bei der Kommunalwahl 2024 gewählt. Außerdem wurde eine Liste für die Wahl des Ortsbeirats der Altstadt aufgestellt. Huck vertritt bereits seit 2014 die Interessen der Bürger*innen als Ortsvorsteher in der Mainzer Altstadt. Brian Huck: „Als Ortsvorsteher habe ich viele Themen aus der Perspektive der Anwohnerschaft in die Öffentlichkeit bringen können und in der Verwaltung vertreten – vom Rheinufer bis zur Ludwigstraße.“

Der Wahlvorschlag für die Wahlen zum Ortsbeirat wird von Renate Ammann angeführt:

„Das Thema Klimanotstand und eine entschiedene Planung von Gegenmaßnahmen wie der Erhalt unserer noch verbliebenen Kaltluftschneisen sowie Entsiegelung, Begrünung und eine Entwicklung von Mainz zur Schwammstadt durch beispielsweise mehr Brunnen in der Stadt sind das Gebot der Stunde, um in der Altstadt bei zunehmenden tropischen Hitzesommern noch leben zu können. Dafür möchte ich mich auch im neuen Ortsbeirat einsetzen.“

Brian huck zum ortsvorsteherkandidaten mainz-altstadt gewählt 11Brian Huck ergänzt: „Ich freue mich über dieses Zeichen des Vertrauens, das die GRÜNEN in mich setzen, und auf die Zusammenarbeit in der kommenden Wahlperiode mit einem Team, das sowohl aus erfahrenen Mitgliedern besteht als auch vielen engagierten Neuen. Zusammen wollen wir die Altstadt als Wohnstandort stärken!“

Brian Huck (54) ist Historiker und amtierender Ortsvorsteher der Mainzer Altstadt.
Renate Ammann (67) ist Dipl.-Pädagogin und Ethnologin und Fraktionssprecherin der GRÜNEN im Ortsbeirat Mainz-Altstadt.

Insgesamt wurden für den Wahlvorschlag für den Ortsbeirat gewählt:

  1. Renate Ammann
  2. Benjamin Hofner
  3. Beatrice Bednarz
  4. Christoph Kozubek
  5. Katrin Schaadt
  6. Marcel Ritter
  7. Marita Boos-Waidosch
  8. Brian Huck
  9. Hanna Piepenbring
  10. Ludwig Julius
  11. Marie Dudzik
  12. Ingo Volp
  13. Elke Haas
  14. Tim Schaub
  15. Jasmin Clemens
  16. Gabriele Schilling
  17. Viviane Coppess
  18. Klaus Althof