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Neue Querung auf der Rheinallee in der Stadt Mainz

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Die Rheinallee soll im Jahr 2025 eine neue Querung erhalten. Das teilte die Verwaltung in der letzten Sitzung des Ortsbeirats der Mainzer Neustadt mit. Der Bau der Signalanlage auf Höhe der Lahnstraße soll für den nächsten Haushalt im Jahr 2025 angemeldet werden.

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Dem vorangegangen war ein Antrag der SPD-Fraktion

„Die Rheinallee ist vielbefahren, der Weg zur nächsten Ampel lang. Die neuen Bauten im Zollhafen, die baldige Fertigstellung des Areals der ehemaligen Kommissbrotbäckerei und nicht zuletzt die Kita Am Zollhafen machen eine weitere Möglichkeit zur Querung der Rheinallee notwendig“, begründet Alexander Klein, Sprecher der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt, den Antrag. Entsprechende Hinweise, dass diese Möglichkeit nachgefragt werden würde, kamen auch von Anwohnerinnen und Anwohnern.

Zudem wird sich diese Querung auch städtebaulich in die neue Achse über den Karoline-Stern-Platz und die Kulturbäckerei bis hin zum Zollhafen insgesamt sehr gut einfügen. „Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Fußwege werden verkürzt, der Weg zum Rhein bzw. zum Zollhafen geöffnet und nebenbei wird das Gewerbe an der Rheinallee gestärkt. Kurzum, eine sinnvolle Maßnahme“, resümiert Erik Donner, SPD-Stadtratsmitglied aus der Mainzer Neustadt, und zeigt sich sehr erfreut über die Signale aus der Verwaltung.

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Kommt der Führerscheintest für Senioren?

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Nach einer Serie von Unfällen, an denen ältere Fahrer beteiligt waren, flammt erneut die Debatte um regelmäßige Führerscheinkontrollen für Menschen über 70 auf. In jüngsten Vorfällen krachte ein 83-Jähriger durch ein Schaufenster eines Elektroladens, ein 86-Jähriger zerlegte im Sommer eine komplette Waschanlage und Ende November verletzte ein Senior eine Fußgängerin auf einem Parkplatz schwer.

Dies hat zu Diskussionen geführt, die am Montag von den EU-Verkehrsministern aufgegriffen werdenZiel des Treffens ist es, die neuen Führerscheinregeln innerhalb der EU zu definieren, wobei auch die Fahrtauglichkeit älterer Menschen im Fokus steht. Die Debatte umfasst die Frage, ob Fahrer über 70 alle fünf Jahre einer Kontrolle unterzogen werden sollten.

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EU-Kommission mit Vorschlag

Die EU-Kommission hatte im März vorgeschlagen, dass Menschen über 70 entweder alle fünf Jahre eine Selbsteinschätzung zur Fahrtauglichkeit vornehmen oder eine ärztliche Untersuchung durchführen sollten. Die endgültige Entscheidung darüber, ob eine Selbsteinschätzung ausreicht oder ein ärztlicher Check notwendig ist, liegt bei den Mitgliedstaaten. Allerdings können sowohl die EU-Staaten als auch das Europaparlament den Vorschlag der Kommission noch ändern, bevor neue Regeln in Kraft treten.

Ziel dieser Maßnahme ist es, die Sicherheit auf den Straßen der EU zu erhöhen. Während einige europäische Länder wie Irland, Luxemburg oder die Niederlande bereits regelmäßige Untersuchungen ab einem bestimmten Alter durchführen, lehnt der deutsche Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) verpflichtende Gesundheitschecks für Senioren ab. In Deutschland und einigen anderen Ländern wie Frankreich, Dänemark und Österreich sind solche Kontrollen grundsätzlich nicht vorgesehen.

Sobald sich die EU-Staaten auf eine gemeinsame Position einigen, muss der Vorschlag noch mit dem Europaparlament verhandelt werden, das ebenfalls an der Gesetzgebung beteiligt ist. Die Diskussion um die Fahrtauglichkeit älterer Fahrer bleibt also weiterhin im Fokus der EU-Verkehrspolitik, wobei die Sicherheit auf den Straßen als oberste Priorität gilt.

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Friedhoferweiterung in der Stadt Nieder-Olm

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Ein bedeutsamer Meilenstein wurde im Wandel der Bestattungskultur von Nieder-Olm erreicht, da der erste Bauabschnitt der Friedhoferweiterung erfolgreich abgeschlossen wurde. Acht Monate nach dem symbolischen Spatenstich präsentiert sich die neugestaltete Anlage auf 4400 Quadratmetern als ein vielversprechendes und einfühlsam gestaltetes Areal für künftige Bestattungen.

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Besucher können bereits heute auf geschwungenen Wegen die sorgfältig geplante Anlage erkunden, die ab 2025 Raum für Erde- und Urnengräber bieten wird

Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss, Mitglieder des Stadtrates, Vertreter der Verwaltung sowie Pfarrer Hubert Hilsbos nutzten die Gelegenheit, um einen ersten Blick auf das fertiggestellte Areal zu werfen. Michael Axt, der verantwortliche Landschaftsarchitekt, betonte: „Der Rasen ist gesät, die Gehölze gepflanzt und drei neue Wasserschöpfbecken sind angeschlossen. Nun kann alles wachsen und sich harmonisch in den bestehenden Friedhof integrieren.“

Friedhoferweiterung in der stadt nieder-olm
Foto: Annette Pospesch

Dirk Hasenfuss lobte die intensive Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro und betonte die Vielfalt der neuen Fläche: „Neben Erd- und Urnengräbern entstand Platz für zukünftige Baumbestattungen sowie ein Bereich für ‚Sternenkinder‘, der trauernden Eltern Raum für Abschied bietet.“ Diese Anpassungen spiegeln den Wandel der Bestattungskultur wider, dem die Stadt Nieder-Olm mit diesen Maßnahmen gerecht werden möchte.

Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass die Kosten für diesen Abschnitt mit einem Budget von 357.000 Euro sogar leicht unterschritten werden konnten, was bei Stadtchef Hasenfuss und den Ratsmitgliedern auf positive Resonanz stößt.

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Ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft steht bereits in Aussicht:

Im kommenden Jahr soll ein zweiter Bauabschnitt folgen, während die Sanierung der alten Friedhofsmauer bereits im vollen Gange ist. Die Neugestaltung der Trauerhalle ist ebenfalls Teil der städtischen Planungen. „Nach Abschluss dieser Projekte sind wir für die Zukunft bestens gerüstet“, betont Dirk Hasenfuss zuversichtlich.

Die Erweiterung des Nieder-Olmer Friedhofs markiert nicht nur bauliche Veränderungen, sondern symbolisiert auch einfühlsame Neuerungen, die den Bedürfnissen einer sich wandelnden Gesellschaft und Bestattungskultur gerecht werden. Mit Blick auf kommende Entwicklungen und die geplanten Maßnahmen bleibt die Stadt optimistisch und progressiv ausgerichtet.

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Fahrer verliert Kontrolle über seinen Autotransporter auf der A6

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Umgekipptes Gespann

In der Nacht zum Sonntag (03.12.2023) befuhr ein 41-jähriger Fahrzeugführer eines Kleinbusses mit Autotransportanhänger die A6 – Bruchmühlbach-Miesau in Fahrtrichtung Mannheim. Der Anhänger war mit zwei Fahrzeugen beladen. Kurz nach der Anschlussstelle Bruchmühlbach-Miesau verlor der Fahrzeugführer aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Gespann.

Fahrer verliert kontrolle über seinen autotransporter auf der a6 1
Umgekipptes Gespann

Dies hatte zur Folge, dass der Kleinbus mitsamt Anhänger ins Schleudern geriet und schlussendlich umkippte. Der Fahrer kam glücklicherweise mit einem Schrecken davon und blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 70.000 Euro.

Zur Verkehrsunfallaufnahme und zur Bergung des Gespanns wurde die A6 in Fahrtrichtung Mannheim zwischen der Anschlussstelle Bruchmühlbach-Miesau und dem Autobahnkreuz Landstuhl für zwei Stunden vollgesperrt. Der Verkehr wurde abgeleitet.

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1500 Arbeitsplätze stehen bei Michelin in Deutschland auf der Kippe

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Der französische Reifenhersteller Michelin sorgt für Unruhe und Unsicherheit, nachdem die Ankündigung von Werkschließungen und dem Abbau von über 1500 Arbeitsplätzen die Runde machte. Die Gewerkschaft IG BCE ist entschlossen, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu retten und arbeitet an alternativen Konzepten für die betroffenen Standorte Karlsruhe, Trier und Homburg. Matthias Hille, Leiter des IG-BCE-Bezirks Mainz, äußerte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass sie Ideen zur Steigerung der Produktivität entwickeln und dem Konzern voraussichtlich Mitte oder Ende Januar präsentieren möchten. Parallel dazu stehen sie in Verhandlungen mit politischen Vertretern, um Lösungen zu erarbeiten.

Jedoch gestaltet sich die Rettung der Arbeitsplätze als äußerst anspruchsvoll, wie Hille betont. Zwar gibt es Hoffnung, einige Beschäftigte in Bad Kreuznach unterzubringen, aber in begrenztem Umfang aufgrund der schwankenden Auftragslage. Es existiert keine Klausel bei Michelin in Deutschland, die betriebsbedingte Kündigungen ausschließt, was die Lage zusätzlich erschwert.

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In den bevorstehenden Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern fordert Hille von Michelin, seinen Worten Taten folgen zu lassen. Sollten keine alternativen Lösungen gefunden werden, müsse über einen Sozialplan gesprochen werden, betont er.

Die Reaktion des Konzerns fällt bisher vage aus. Eine Unternehmenssprecherin bestätigte, dass betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen werden könnten. Maria Röttger, Präsidentin der Michelin-Region Nordeuropa, äußerte sich optimistisch und erwähnte die Prüfung interner Beschäftigungsmöglichkeiten sowie die Möglichkeit einer Transfergesellschaft. Sie betonte, dass Michelin jeden Mitarbeiter unterstützen werde und ist zuversichtlich, dass alle eine Perspektive haben werden.

Michelin beendet Lkw-Reifenproduktion in Deutschland

Die Entscheidung des französischen Reifenherstellers betrifft die Schließung der Werke in Karlsruhe und Trier bis Ende 2025. Zusätzlich plant Michelin, die Lkw-Neureifen- und Halbfabrikatfertigung in Homburg (Saarland) einzustellen. Insgesamt sind 1410 Beschäftigte in der Produktion von diesen Plänen betroffen. Diese Umstrukturierung bedeutet für Michelin den Rückzug aus der Herstellung von Lkw-Reifen in Deutschland. Des Weiteren soll ein Kundenkontaktzentrum von Karlsruhe nach Polen verlagert werden, was weitere 122 Mitarbeiter betrifft.

Als Hauptgründe nannte Michelin die Konkurrenz durch Lkw-Billigreifen aus Niedriglohnländern, Überkapazitäten und steigende Produktionskosten. Trotz dieser Maßnahmen bleiben die Runderneuerung von Lkw-Reifen in Homburg und das Pkw-Reifenwerk in Bad Kreuznach von der Umstrukturierung unberührt, für die der Konzern 425 Millionen Euro Kosten einplant.

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Die Reifenindustrie in Deutschland steckt in einer Krise, die sich durch die jüngsten Ankündigungen von Goodyear und Michelin weiter verschärft

Goodyear hatte die Einstellung der Reifenproduktion in Fürstenwalde und die Schließung seines Werks in Fulda bekannt gegeben, was rund 1800 Arbeitsplätze betrifft. Schon 2020 kündigte Continental das Aus für ein Werk in Aachen an. Von den zwölf Reifenwerken in Deutschland könnten mit den aktuellen Plänen von Goodyear und Michelin etwa ein Drittel wegfallen, so die IG BCE.

Die Unsicherheit über die Zukunft der Arbeitsplätze in der deutschen Reifenindustrie bleibt bestehen, während Gewerkschaften und Mitarbeiter mit Hochdruck nach Lösungen suchen, um die drohenden Entlassungen abzuwenden und alternative Perspektiven für die Betroffenen zu schaffen.

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100.000 Euro Sachschaden in Rüsselsheim und zwei verletzte Personen

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Polizei Hessen, Symbolbild
Polizei Hessen, Symbolbild

Zwei Leichtverletzte und etwa 100.000 EUR Sachschaden lautet die Bilanz eines Verkehrsunfalles am Sonntagmorgen (03.12.2023) im Waldweg. Ein 21-jähriger Rüsselsheimer kam gegen 06:50 Uhr mit seinem Fahrzeug aufgrund erhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab.

Das Fahrzeug durchbrach dabei einen am Straßenrand befindlichen Baum und stieß im Anschluss mit mehreren parkenden Fahrzeugen zusammen. Der Fahrer und seine 22-jährige Beifahrerin konnten sich eigenständig aus dem Fahrzeug befreien und wurden mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Die Waldstraße war aufgrund der Rettungsarbeiten bis 09:30 Uhr voll gesperrt.

Aufgrund der Ermittlungen bezüglich der vorangegangenen Fahrweise wurde der Führerschein des Fahrzeugführer sichergestellt. Zeugen des Unfallgeschehens werden gebeten sich mit der Polizeistation in Rüsselsheim am Main unter der Rufnummer 06142 696-0 in Verbindung zu setzen.

Im Einsatz waren:

  • Polizei Südhessen
  • Feuerwehr
  • Rettungsdienst
  • Notarzt
  • Straßenmeisterei
  • Abschleppdienst

Hessen Aktuell: Schwer verletztes Baby in Wiesbaden entdeckt

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Der Sparplan von Christian Lindner – Es muss eine schnelle Lösung her

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Schwierige Entscheidungen und heftige Diskussionen: Bundesfinanzminister Lindner nennt massive Einsparungen als Schlüssel, um die Etat-Lücken im kommenden Jahr zu schließen. Die Ampelkoalition ringt um Einigkeit, während das Urteil des Bundesverfassungsgerichts einen Schatten auf den Haushalt wirft.

Nach dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts steht die Ampelkoalition vor einem finanziellen Engpass. Mit einem klaffenden Loch von 17 Milliarden Euro im Etat für das kommende Jahr sieht sich Finanzminister Christian Lindner zum Handeln gezwungen. In einem Interview mit der Funke-Mediengruppe legte der FDP-Politiker dar, dass massive Sparmaßnahmen unvermeidlich sind, um die Lücken zu schließen.

Die Fokussierung auf drei Hauptkostenblöcke ist dabei von entscheidender Bedeutung, wie Lindner betont

Insbesondere die Bereiche Soziales, internationale Finanzhilfen und Förderprogramme geraten in den Blickpunkt der geplanten Einsparungen. Doch die Einigkeit in der Koalition steht auf dem Spiel, da der Koalitionspartner SPD nicht nur über Einsparungen diskutieren will, sondern auch Steuererhöhungen zur Debatte stellt.

Lars Klingbeil, der Vorsitzende der SPD, unterstreicht die Notwendigkeit, Investitionen in die Zukunft des Landes aus dem Corona-Topf zu finanzieren. Dies sei laut ihm ein Bestandteil des Koalitionsvertrags. Doch das Bundesverfassungsgerichtsurteil habe diese Vereinbarung infrage gestellt, was die Diskussion über Steuererhöhungen und andere Optionen eröffne.

Es muss eine schnelle Lösung her

In den Verhandlungen zwischen Kanzler Olaf Scholz, Vizekanzler Robert Habeck und Finanzminister Lindner zeichnet sich ein Wettlauf gegen die Zeit ab. Die Koalition muss innerhalb weniger Tage zu einer Einigung gelangen, um den Haushalt für 2024 noch in diesem Jahr zu beschließen.

Der Fokus der geplanten Einsparungen liegt auf verschiedenen Bereichen, darunter der Sozialbereich, die internationalen Finanzhilfen und Förderprogramme. Lindner skizziert mögliche Maßnahmen, um die Effizienz und Zielgerichtetheit der Ausgaben im Sozialbereich zu verbessern. Insbesondere die Integration von Geflüchteten aus der Ukraine in den Arbeitsmarkt wird als zentraler Ansatzpunkt genannt.

Eine Herausforderung stellt auch die geplante Anpassung des Bürgergeldes dar. Lindner betont die Diskrepanz zwischen der prognostizierten Inflationsrate bei der Festlegung des Regelsatzes für 2024 und der tatsächlichen Entwicklung. Er spricht sich für eine Überprüfung des Anpassungsverfahrens aus, betont jedoch die Bedeutung eines spürbaren Unterschieds zwischen Arbeit und Arbeitslosigkeit. Die Diskussionen über mögliche Einsparungen in den Bereichen internationale Finanzhilfen und Förderprogramme verlangen nach einer kritischen Überprüfung der Effektivität und Relevanz bestehender Programme.

Lindner hebt hervor, dass es noch zu früh sei, konkrete Programme zu benennen, um einen Ansturm auf Fördermittel zu vermeiden.

Trotz der Sparmaßnahmen sollen bestimmte Bereiche von Kürzungen ausgenommen werden. Lindner bekräftigt die Unantastbarkeit des Verteidigungshaushalts angesichts der veränderten geopolitischen Lage seit dem russischen Überfall auf die Ukraine. Auch das FDP-Projekt der Aktienrente sowie das geplante Startchancen-Programm für Brennpunktschulen sollen nicht von Sparüberlegungen betroffen sein.

Das Bundesverfassungsgerichtsurteil, das die Umwidmung von 60 Milliarden Euro im Etat 2021 für nichtig erklärt hatte, stellt eine der Hauptursachen für die aktuellen Etatlücken dar. Die Entscheidung des Gerichts untersagt zudem die Rücklegung von Not-Krediten für spätere Jahre, was zusätzliche Defizite im Haushalt verursacht.

Die Diskussion über eine erneute Aussetzung der Schuldenbremse für 2024 ist zwischen den Koalitionspartnern umstritten. Während Klingbeil die Notlage aufgrund der anhaltenden Energiekrise nach dem russischen Überfall auf die Ukraine befürwortet, äußert Lindner Zweifel an der verfassungsrechtlichen Tragfähigkeit einer solchen Entscheidung. Auch die Union zeigt sich skeptisch und droht mit rechtlichen Schritten, sollte eine neue Notlage konstruiert werden.

Insgesamt stehen die Zeichen auf hitzige Diskussionen und schwierige Entscheidungen in der Ampelkoalition, während sie versucht, einen Konsens zu finden, um die Etatlücken zu schließen und den Haushalt für 2024 noch rechtzeitig zu beschließen.

Artikelempfehlung

David Dietz (FDP): „Alle drei Parteien stecken in einer schwierigen Situation“

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Debatte um Bürgergeld: Neue Forderungen und Herausforderungen

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Geld, Finanzen, Quelle: unsplash.com

Die Diskussion um das Bürgergeld in Deutschland hat eine neue Wendung genommen, als Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und die FDP eine Überarbeitung und Rücknahme der geplanten Erhöhung forderten. Diese kontroverse Debatte legt den Fokus auf die Herausforderungen und Anpassungen, die der Sozialstaat in Zeiten finanzieller Knappheit bewältigen muss.

Söder, als maßgeblicher Akteur der CSU, äußerte starke Bedenken hinsichtlich der geplanten Erhöhung des Bürgergeldes. Er plädierte für eine Verschiebung um ein Jahr und betonte die Notwendigkeit einer grundlegenden Neuausrichtung dieses Stützsystems. Seine Sichtweise basiert auf der Unausgewogenheit zwischen Fördern und Fordern, die nach seiner Ansicht korrigiert werden muss, um Anreize für Arbeit zu stärken.

Nicht allein in dieser Ansicht steht die FDP, vertreten durch Generalsekretär Bijan Djir-Sarai, der ebenfalls eine Rücknahme der geplanten Erhöhung des Bürgergeldes zum 1. Januar vehement einforderte. Seine Argumentation gründet auf der Feststellung, dass der Sozialstaat zu viel Geld verschlingt und dringend einer Neubewertung bedarf, besonders vor dem Hintergrund knapper Finanzen und geringer Inflation.

Kritik gegen Erhöhung

Die Kritik konzentriert sich auf die geplante Erhöhung des Bürgergeldes um zwölf Prozent, die in Anbetracht der wirtschaftlichen Lage und der finanziellen Belastung für den Staat als unangemessen angesehen wird. Der Appell der FDP richtet sich an den Sozialminister Hubertus Heil (SPD) und fordert, diese Erhöhung zu stoppen, um eine klare Linie im Umgang mit Sozialausgaben zu ziehen und die Sorgen der arbeitenden Bevölkerung ernst zu nehmen.

Zusätzlich zu dieser Debatte spricht Söder auch die Frage der Bürgergeld-Zahlungen an neu ankommende ukrainische Flüchtlinge an. Hier plädiert er für eine Umstellung der Sozialleistungen von 18 Monaten auf fünf Jahre, um die finanzielle Belastung zu mindern.

Die anhaltende Diskussion um das Bürgergeld verdeutlicht die aktuellen Herausforderungen des Sozialstaats in Deutschland. Sie erfordert eine ausgewogene Betrachtung der finanziellen Stabilität und der Notwendigkeit, Anreize für Arbeit zu schaffen. Während die Politiker ihre Standpunkte vertreten, liegt die Verantwortung darin, eine tragfähige Lösung zu finden, die den Bedürfnissen der Gesellschaft gerecht wird und zugleich die finanzielle Nachhaltigkeit des Sozialsystems sicherstellt.

Der Sparplan von Christian Lindner – Es muss eine schnelle Lösung her

Unternehmner-Abend im Heinz Autocenter in Mainz-Mombach

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Am 19. Januar 2024 bietet das Autocenter Heinz in Mainz-Mombach eine exklusive Plattform für die regionale Unternehmerwelt: das BYC-Netzwerktreffen. Diese Veranstaltung verspricht nicht nur spannende Diskussionen über aktuelle Branchentrends, sondern auch die Möglichkeit, inspirierende Gespräche zu führen und wertvolle Verbindungen zu knüpfen. Unternehmer und Unternehmerinnen aus den verschiedensten Branchen können beim Unternehmer-Abend im Autocenter teilnehmen.

Das BYC-Netzwerktreffen ist eine einzigartige Gelegenheit für Teilnehmer, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, neue Kontakte zu knüpfen und dabei bedeutsame Einblicke zu gewinnen. Für die Verpflegung bei der Veranstaltung ist gesorgt.

Unternehmner-abend im heinz autocenter in mainz-mombach 2

Das Autocenter Heinz, ein traditionsreiches Familienunternehmen in der dritten Generation, präsentiert als Höhepunkt des Freitagabends zwei brandneue Fahrzeuge. Seit seiner Gründung im Jahr 1951 in Mainz hat das Unternehmen über 100 Mitarbeiter beschäftigt und sich als feste Größe in der Automobilbranche etabliert.

Unternehmner-abend im heinz autocenter in mainz-mombach 3Die Anmeldung für das Netzwerktreffen ist über das Anmeldeformular bei BYC-Network.de möglich. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 19. Januar 2024, von 17:00 bis 19:30 Uhr statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten Interessierte sich frühzeitig anmelden, um sich ihren Platz zu sichern.

Veranstaltungsdetails:

  • Datum: Freitag, 19. Januar 2024
  • Zeit: 17:00 bis 19:30 Uhr
  • Ort: Heinz Autocenter GmbH & Co. KG, Am Mombacher Kreisel 3, 55120 Mainz

BYC-NETWORK BEI INSTAGRAM: BYC.Network


 

Neue Technik-Innovation von Hyundai Motor und Kia

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Antrieb in der Radnabe: Mit dem sogenannten „Uni Wheel“ – dem „Universal Wheel Drive System“ – wollen die Hyundai Motor Company und die Kia Corporation das Design zukünftiger Fahrzeuge und Mobilitätslösungen revolutionieren. Vorgestellt wurde das neue Antriebssystem im Rahmen des „Uni Wheel Tech Day“ im südkoreanischen Seoul.

Das „Uni Wheel“ Konzept ist ein integriertes Radantriebssystem, bei dem sich die Hauptantriebskomponenten innerhalb der Radnabe befinden. Dadurch verbessert sich das Platzangebot im Inneren eines Elektrofahrzeugs erheblich. Mit dem “Uni Wheel“ haben Hyundai Motor und Kia eine völlig neue Struktur für das Antriebssystem entwickelt.

Bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor wird die Kraft des Motors über das Getriebe, dieAntriebswellen und Gleichlaufgelenke auf die Räder übertragen. Bei Elektrofahrzeugen werden Motor und Getriebe durch einen Motor und ein Untersetzungsgetriebe ersetzt, aber die Art der Kraftübertragung auf die Räder bleibt dieselbe.

„Uni Wheel“ eröffnet hier neue Möglichkeiten:

Indem das Untersetzungsgetriebe in die Radnabe wandert und ein kompakter Motor in der Nähe jedes Rads platziert wird, wird die Länge der Antriebswellen reduziert und eine flacher Fahrzeugboden ermöglicht.

Im Vergleich zu herkömmlichen Antriebssystemen schafft „Uni Wheel“ deutlich mehr Platz im Innenraum und ermöglicht so künftige Mobilitätslösungen, die für unterschiedliche Anwendungen optimiert sind, wie zum Beispiel Spezialfahrzeuge (“Purpose Built Vehicles“).

„Wir freuen uns, innovative Ideen vorstellen zu können, die den Markt für die Mobilität der Zukunft verändern könnten“, sagte Jongsool Park, Senior Fellow am Institute of Advanced Technology Development der Hyundai Motor Group. „Wir werden die Technik perfektionieren, damit unsere Kunden Mobilität auf eine völlig neue Art und Weise erleben können.“

Neue Technologien für die Mobilität der Zukunft

Die jüngsten Fortschritte in den Bereichen Elektrifizierung, autonomes Fahren und Konnektivität machen aus Mobilitätsprodukten Lebensräume. Hyundai Motor und Kia konzentrieren sich bei der Entwicklung zukünftiger Fahrzeugarchitekturen auf eine bessere Raumausnutzung, um den Mehrwert für Kunden weiter zu steigern und den Besitzern ein noch besseres Produkterlebnis bieten zu können.

Bei „Uni Wheel“ kommt eine spezielle Planetengetriebekonfiguration zum Einsatz, die aus einem Sonnenrad in der Mitte, vier Ritzeln auf jeder Seite und einem umlaufenden Hohlrad besteht. Die vom Motor erzeugte Energie wird auf das Sonnenrad übertragen, welches über die Ritzel dann das Hohlrad dreht. Dieses ist mit dem Rad verbunden und treibt das Fahrzeug an.

Die Ritzel des „Uni Wheel“ sind miteinander verbunden. Aus dieser Verbindung ergibt sich ein Multi-Link-Mechanismus, der eine mehrachsige Bewegung des „Uni Wheel“ erlaubt und verschiedene Arten der Radaufhängung ermöglicht.

Ein herkömmliches Antriebssystem mit einem normalen Gleichlaufgelenk verliert mit der Zeit an Effizienz und Haltbarkeit, da die Biegung der Antriebswelle bei Fahrten über unebene Untergründe zunimmt. Bei „Uni Wheel“ hingegen bleibt die Kraftübertragung unabhängig von der Radbewegung nahezu unverändert, was eine lange Lebensdauer und einen hohen Fahrkomfort gewährleistet.

Wenn das Fahrzeug über eine elektronische Luftfederung verfügt, kann die Fahrhöhe angehoben werden, um das Fahrzeug auf unebenen Straßen zu stabilisieren, oder bei hohen Geschwindigkeiten verringert werden, um Leistung und Stabilität zu verbessern.

Durch die Verlegung des Untersetzungsgetriebes in die Radnabe und das hohe Untersetzungsverhältnis liefert „Uni Wheel“ ein hohes Drehmoment. Dadurch kann ein kompakterer Elektromotor eingesetzt werden. Weil bei „Uni Wheel“ bis zu vier effiziente elektrische Antriebseinheiten einzeln gesteuert werden, eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten bei der Drehmomentverteilung. Dies hebt die fahrdynamischen Eigenschaften auf ein neues Niveau und sorgt für ein hohes Maß an Lenk- und Fahrstabilität.

Mehr Platz im Innenraum

Dank des „Uni Wheel“ Konzepts entsteht im Fahrzeug ein Raum, der den Nutzern bisher nicht zur Verfügung stand. Weil viele Antriebskomponenten in die Radnabe wandern und der Elektromotor kleiner wird, ohne an Leistung einzubüßen, kann der freigewordene Platz als zusätzlicher Laderaum genutzt werden, beispielsweise als größerer Kofferraum oder als „Frunk“ unter der Motorhaube.

Im Hinblick auf vollautonomes Fahren sind auch neue Sitzkonfigurationen und Aufteilungen des Innenraums möglich – inklusive einer Abkehr vom konventionellen, auf den Fahrer ausgerichteten Design. Wird der freigewordene Raum für den Einbau einer größeren Batterie mit mehr Kapazität genutzt, erhöht sich die Reichweite, ohne dass das Fahrzeug größer wird.

Die Entwicklungen, die durch „Uni Wheel“ möglich werden, vergrößern auch den Raum für die Fahrgäste erheblich. Die Batterien von Elektroautos sind in der Regel tief in der Karosserie untergebracht, was das Anheben der Fahrzeughöhe erfordert und das Platzangebot im Fahrgastraum beeinträchtigt. „Uni Wheel“ optimiert hingegen die Integration der Batterie und minimiert damit den Verlust an Platz im Innenraum.

Dies ist besonders für Spezialfahrzeuge wichtig, die einen flachen Boden besitzen, um möglichst viel Platz im Innenraum anbieten zu können

Der durch „Uni Wheel“ ermöglichte flache Boden bietet eine hohe Flexibilität und Skalierbarkeit für Spezialfahrzeuge und lässt je nach gewünschter Nutzung die Entwicklung verschiedener Karosserietypen zu.

„Uni Wheel“ ist hoch flexibel und lässt sich leicht an alle Arten von E-Fahrzeugen anpassen, einschließlich normaler Pkw und elektrischer Hochleistungsfahrzeuge, da das System die gleichen Funktionen für Antrieb und Untersetzungsgetriebe implementieren kann wie bei herkömmlichen E-Fahrzeugen.

Neben Fahrzeugen verschiedener Größen kann „Uni Wheel“ auch bei anderen Arten von Mobilitätshilfen wie Rollstühlen, Fahrrädern und Lieferrobotern eingesetzt werden. Das System ist skalierbar und ist mit Radgrößen von 4 bis 25 Zoll oder mehr einsetzbar. Durch die Fähigkeit, die Rotationsachse des Rades zu verschieben, sind zudem Mobilitätshilfen möglich, die Treppensteigen so einfach erscheinen lassen wie Rolltreppenfahren.

Die Stabilität, Effizienz und Haltbarkeit von „Uni Wheel“ wird kontinuierlich in verschiedenen Tests geprüft. Hyundai Motor und Kia arbeiten daran, die Entwicklung des Systems zu perfektionieren und die Effizienz durch Anpassung des Untersetzungsverhältnisses und eine Verbesserung des Schmier- und Kühlsystems zu steigern.

Hyundai Motor und Kia haben für „Uni Wheel“ acht Patente in Südkorea, in den USA und in Europa angemeldet und registriert.

Über Hyundai Motor Deutschland

Die Hyundai Motor Deutschland GmbH mit Sitz in Offenbach am Main ist eine 100-prozentige Tochter der Hyundai Motor Company. Die südkoreanische Marke hat sich mit jährlich konstant über 100.000 Neuzulassungen auf dem deutschen Markt etabliert. Überzeugend für die Kunden sind neben dem attraktiven Design und einem sehr guten Preis-Wert-Verhältnis das 5-Jahres-Garantiepaket ohne Kilometerbegrenzung und 8 Jahre Garantie für batterieelektrische Fahrzeuge. Im Jahr 2022 betrug der Marktanteil 4 Prozent, was 105.074 Zulassungen entspricht. Damit bleibt Hyundai weiterhin stärkste asiatische Marke in Deutschland. Hyundai festigt seine Position als Anbieter alternativer Antriebe. Neben den beliebten elektrifizierten SUV ist die Submarke Hyundai IONIQ mit dem vielfach ausgezeichneten IONIQ 5 und dem IONIQ 6 ein wichtiger Eckpfeiler, um in Europa ab 2035 nur noch emissionsfreie Fahrzeuge zu verkaufen. Im europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim werden zwei Drittel der in Europa verkauften Fahrzeuge konstruiert und getestet.

Hyundai Motor produziert für den europäischen Markt an zwei Standorten: Im tschechischen Nošovice werden die Modellreihen i30, TUCSON und KONA Elektro gefertigt, im türkischen Hyundai Assan Otomotiv laufen der i10, die i20 Modellreihe und der BAYON vom Band. Hyundai versteht sich als Mobilitätsanbieter. Bei allen Aktivitäten spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle: So elektrifiziert Hyundai die Fahrzeugflotte seines Bundesliga-Partners Eintracht Frankfurt. Zudem wird für jeden in Deutschland verkauften IONIQ 5 und IONIQ 6 mit Plant-My-Tree im Rahmen eines Aufforstungsprojektes bei Lüdenscheid ein Baum gepflanzt, bis Ende 2022 bereits 15.300. In Zusammenarbeit mit der Meeresschutzorganisation Healthy Seas finden weltweit Aktionen statt, um Strände und Ozeane von Müll zu befreien. Dafür erhielt Hyundai 2022 den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte.

Masturbierer mit Plastiktüte in Mainz – Fahndung der Polizei

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Fahndung
Fahndung

Am Donnerstagmittag (30. November 2023) ging gegen 13:00 Uhr bei der Mainzer Polizei ein Notruf ein. Ein bislang unbekannter Mann soll sich im Bereich des Münchfelds aufgehalten haben, als er dabei beobachtet wurde wie er öffentlich masturbierte. Der Mann konnte sich noch vor dem Eintreffen der verständigten Polizeikräfte entfernen. Er soll sich jedoch regelmäßig in der Gegend aufhalten.

Die Person wird folgendermaßen beschrieben:

  • 50-60 Jahre alt
  • Ca. 180cm groß
  • Dunkle und verfilzte kinnlange Haare
  • Jeans
  • dunkelblaue Jacke
  • Ungepflegtes Äußeres
  • Trägt eine bunte große Plastiktüte mit sich

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen. Sollte die Person gesehen werden, kann auch der Notruf 110 verständigt werden.

Hessen Aktuell: Schwer verletztes Baby in Wiesbaden entdeckt

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Blaulicht Hessen

In den frühen Morgenstunden (02. Dezember 2023) des Samstags sorgte ein tragischer Vorfall in Wiesbaden für Aufsehen, als Passanten ein schwer verletztes Baby in einem Unfallwagen entdeckten. Nach Angaben der Wiesbadener Polizei vernahmen Zeugen gegen 2:00 Uhr früh einen lauten Knall, der sie unmittelbar zum Unfallort führte. Dort fanden sie ein auf der Seite liegendes Fahrzeug vor, in dem sich ein verletzte Baby befand. Sofort leisteten Ersthelfer Hilfe, bevor das Baby zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Weitere Personen befanden sich weder im noch am Fahrzeug.

Die Suche nach dem Fahrer des Unfallwagens gestaltete sich zunächst schwierig, doch im Verlauf des Tages stellte sich der verantwortliche Fahrer freiwillig beim örtlichen Polizeirevier.

Er gab an, der Fahrer des Unfallfahrzeugs gewesen zu sein.

Ein 25-jähriger Mann wurde daraufhin festgenommen und steht nun einem Strafverfahren gegenüber, wie von einem Polizeisprecher am Abend bestätigt wurde. Zum möglichen Verwandtschaftsverhältnis zwischen dem Fahrer und dem Kind machte der Sprecher zunächst keine Angaben.

Die polizeilichen Ermittlungen legen nahe, dass der Mann zuvor in mehrere Kollisionen mit geparkten Fahrzeugen, einer Laterne und Findlingen am Straßenrand verwickelt war. Um das genaue Unfallgeschehen zu rekonstruieren, wurde ein Gutachter vor Ort hinzugezogen.

Zeugen die weitere Details zum Vorfall geben können, melden sich bitte umgehend bei der Polizei in Wiesbaden.

Mainz: 18-jähriger am Steuer eingeschlafen und verunfallt

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Symbolbild Polizei RLP

Am Samstag (02.12.2023) kam es gegen 08:00 Uhr in der Wormser Straße in Mainz zu einem Verkehrsunfall bei dem der 18-jährige PKW-Fahrer aus Budenheim mit einer Straßenlaterne kollidierte. Das stark beschädigte Fahrzeug kam erst mehrere Meter nach dem Zusammenstoß zum Stehen.

Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Fahrer aufgrund Sekundenschlafs von der Fahrbahn ab kam

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mainz wurde der Führerschein des Verkehrsunfallverursachers vor Ort beschlagnahmt und er darf bis auf weiteres kein fahrerlaubnispflichtiges Kraftfahrzeug mehr führen. Eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde aufgenommen.

Die Polizei rät zu einer unmittelbaren Unterbrechung der Fahrt, sollte man als Kraftfahrzeugführer Anzeichen einer Übermüdung feststellen. Kommt es zu einem Verkehrsunfall, wird einzelfallabhängig ein Strafverfahren eingeleitet. Als Führer eines Kraftfahrzeugs ist man für die Sicherheit sämtlicher Verkehrsteilnehmer mitverantwortlich.

Einsatz mit Schusswaffe in Bad Schwalbach

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Osthang
Polizei Symbolbild

Am Freitagabend (1. Dezember 2023) kam es in Bad Schwalbach zu einem Schusswaffengebrauch. Einsatzkräfte der Polizei wurden nach einem Notruf wegen häuslicher Gewalt gegen 17:30 Uhr in den Adolfsecker Weg gerufen. Nach ersten Ermittlungen kam es beim Eintreffen der Beamten zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch gegen einen 37-jährigen Mann. Die genauen Umstände bedürfen zum jetzigen Zeitpunkt noch weiterer Ermittlungen. Der 37-Jährige wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können aufgrund des laufenden Verfahrens keine weiteren Angaben zum Sachverhalt gemacht werden. Das Hessische Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen

THW Ortsverband Groß-Gerau bekommt neuen Ausbilder

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Daniel Riedner hat erfolgreich am Ausbildungszentrum des Technischen Hilfswerks in Hoya den Lehrgang „Ausbilder Abstützen und Aussteifen für Bergungsgruppen“ absolviert. Fortan kann er nun in der Standortausbildung im Ortsverband das Wissen rund um die Materie ausbilden.

Inmitten einer Vielzahl von Herausforderungen im Rettungswesen ist der Schutz des Menschen oberstes Gebot

Der Lehrgang „Ausbilder Abstützen und Aussteifen“ wurde entwickelt, um Bergungsgruppen im Ortsverband zu Schulen und zu befähigen, verschiedene Abstützungs- und Aussteifungstechniken für Gebäude in Notlagen sicher und effizient anzuwenden. Der Ausbilder dient in diesem Fall als Multiplikator und bildet in der Standortausbildung im Ortsverband die Helfenden aus.

Der Lehrgang und später die Ausbildung konzentriert sich auf die Erstellung unterschiedlicher Strukturen, die dazu dienen, angeschlagene oder einsturzgefährdete Gebäude zu stabilisieren. Ein zentraler Grundsatz hierbei ist die schrittweise Sicherung von sicherem zu unsicherem Gelände, Gebäudeteilen, Bauwerken, Treffen und ähnlichem, wobei die Sicherheit der Einsatzkräfte stets im Fokus steht.

Die vielfältigen Aspekte des Lehrgangs beinhalten beispielsweise die Schaffung von Fensterabstützungen mit speziellen Öffnungen, die groß genug sind, um Schleifkorbtragen und andere Rettungsmittel hindurchzuführen. Ebenso umfasst er Techniken wie das Errichten eines Schwelljochs*, dass eine maßgeschneiderte Unterstützung bietet.

Selbst in Fällen, in denen interne Treppen beschädigt sind und den Zugang zu den oberen Stockwerken erschweren, bietet der Lehrgang Lösungen. Hierfür wurden spezielle Systeme entwickelt, die es den Einsatzkräften ermöglichen, sicher vorzugehen und effektiv zu handeln.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Trainings und der Ausbildungsinhalte umfasst das Abstützen von Fassaden

Hierfür werden komplexe Strukturen wie ein Sprengwerk und ein Strebstützbock erstellt. Diese Systeme erfordern nicht nur fortgeschrittene Fähigkeiten, sondern auch einen hohen Einsatz von Helfenden, um sie effektiv einzusetzen.

Zu den Kerninhalten des Lehrgangs zählen mathematische Grundlagen wie Trigonometrie, Winkelfunktionen und Vektoren. Ebenso werden physikalische Grundlagen vermittelt, die das Verständnis von Momenten, dem Hebelgesetz, dem Kräfteparallelogramm sowie den Konzepten von Dichte, Wichte, Masse und Gewicht umfassen.

Der Lehrgang „Ausbilder Abstützen und Aussteifen für Bergungsgruppen“ ist eine essentielle Schulung für die Standortausbildung im Ortsverband. Die Möglichkeit abzustützen und auszusteifen in Notfallsituationen sorgt für eine sichere und gezielte Stabilisierung von Gebäuden. Die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse spielen eine entscheidende Rolle, um Menschenleben zu retten und gleichzeitig das Risiko für Einsatzkräfte zu minimieren.

Was ist ein Schwelljoch?

Ein Schwelljoch ist eine unterstützende Konstruktion, bei der zwei Vierkanthölzer (Schwelle und Unterzug) mit mindestens zwei zusätzlichen Kanthölzern und Keilen unter eine zu stützende Decke platziert werden. Diese Anordnung zielt darauf ab, ein weiteres Absinken zu verhindern und die Last sicher in den Boden abzuleiten.

Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit mehr als 80.000 Freiwilligen – davon die Hälfte Einsatzkräfte – ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit technischem Fachwissen und Spezialgerät leistet das THW seit vielen Jahren auch im internationalen Bereich schwerpunktmäßig technisch-logistische Hilfe. In den vergangenen sechs Jahrzehnten war das THW weltweit in mehr als 130 Ländern bei humanitärer Soforthilfe, Projekten und Hilfsgütertransporten im Einsatz.