BYC-News Blog Seite 51

Mainz und Frankfurt unter den Top 30 der energieeffizientesten Städte

Die Stadt Trier hat im aktuellen Ranking der „Energieeffizientesten Städte Deutschlands“ den Spitzenplatz erobert. In dem jährlich stattfindenden Wettbewerb setzt sich die rheinland-pfälzische Stadt gegen Rostock und Dresden durch. Die Studie im Auftrag des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG) zeigt jedoch auch eine besorgniserregende Entwicklung: Deutschlandweit hinkt die Sanierungsquote den Klimazielen weit hinterher.

Das Podium der Energieeffizienz

Grundlage der Auswertung sind rund 300.000 Datensätze von ImmoScout24 aus dem Jahr 2025. Das Ergebnis für das aktuelle Jahr 2026 ist eindeutig:

  1. Trier (Platz 1)

  2. Rostock (Platz 2)

  3. Dresden (Platz 3)

Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe sieht das Ergebnis als Bestätigung für die Strategie der Stadt: „Diese Auswertung ist ein schönes Indiz dafür, dass in Trier viele Menschen verstanden haben, wie wirtschaftlich sinnvoll Energieeffizienz beim Sanieren und Bauen ist.“

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Ost-West-Gefälle: Sanierungsstau in NRW

Ein Trend der Vorjahre setzt sich fort: Die ostdeutschen Städte schneiden insgesamt deutlich besser ab als viele Kommunen in den alten Bundesländern. Der Grund liegt in den massiven Investitionen der Nachwendejahre. Besonders in Nordrhein-Westfalen zeigt sich hingegen ein erheblicher Nachholbedarf. Die Schlusslichter des Top-50-Rankings sind:

  • Mönchengladbach (Platz 48)

  • Bremen (Platz 49)

  • Krefeld (Platz 50)

Experten fordern „Sanierungs-Turbo“

Trotz des Erfolgs von Trier warnt Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG, vor Selbstzufriedenheit. Die bundesweite Sanierungsquote liegt derzeit bei lediglich 0,69 Prozent. Um die Klimaziele zu erreichen, wäre eine Quote von rund 2 Prozent notwendig.

Kommunen, die die energetische Sanierung vernachlässigen, riskieren laut Hinrichs nicht nur die Klimaresilienz, sondern auch den Wohlstand ihrer Bürger, da ein Großteil des Kapitals in Immobilieneigentum gebunden ist. Hohe Energiekosten in schlecht gedämmten Gebäuden belasten die Haushalte zusätzlich.

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Energieeffizientesten Städte

Hier ist die vollständige Rangliste der 50 untersuchten Städte im Überblick (Quelle: Scout24 AG, Market Analytics, Berlin) . Die Liste basiert auf den Daten des Vorjahres und zeigt, wie erfolgreich die Kommunen beim Thema energetische Gebäudesanierung abschneiden:

  1. Trier

  2. Rostock

  3. Dresden

  4. München

  5. Fürth

  6. Freiburg im Breisgau

  7. Regensburg

  8. Frankfurt am Main

  9. Ulm

  10. Hannover

  11. Mühldorf am Inn

  12. Nürnberg

  13. Münster

  14. Augsburg

  15. Köln

  16. Karlsruhe

  17. Bad Homburg vor der Höhe

  18. Essen

  19. Hamburg

  20. Kiel

  21. Düsseldorf

  22. Leonberg

  23. Mainz

  24. Mülheim an der Ruhr

  25. Oberhausen

  26. Bochum

  27. Heidelberg

  28. Neuss

  29. Leverkusen

  30. Duisburg

  31. Bonn

  32. Ludwigsburg

  33. Aachen

  34. Gelsenkirchen

  35. Darmstadt

  36. Baden-Baden

  37. Oldenburg (Oldenburg)

  38. Dortmund

  39. Stuttgart

  40. Wuppertal

  41. Bergisch Gladbach

  42. Cuxhaven

  43. Hagen

  44. Bielefeld

  45. Heilbronn

  46. Solingen

  47. Lübeck

  48. Mönchengladbach

  49. Bremen

  50. Krefeld

Einordnung für die Region Rhein-Main

In unserer Region zeigt sich ein gemischtes Bild: Frankfurt am Main schneidet mit Platz 8 hervorragend ab und schafft es als einzige hessische Metropole in die Top 10. Bad Homburg folgt auf einem soliden 17. Platz, während Mainz (Platz 23) und Darmstadt (Platz 35) noch deutliches Potenzial bei der energetischen Sanierung aufweisen.

Steht dem Rheingau ein Verkehrskollaps bevor?

Warum dem Rheingau ein Verkehrskollaps droht – In der zweiten Jahreshälfte 2026 fahren auf der rechten Rheinschiene keine Züge, denn dann wird gebaut. Die Pendlerinnen und Pendler sowie die Schülerinnen und Schüler sind dann auf einen gut funktionierenden Schienenersatzverkehr mit Bussen angewiesen. Nun hat die Deutsche Bahn ihre Pläne vorgestellt und lässt mehrere unterschiedlich konzipierte Linien fahren: Linien, die viele Haltestellen anfahren, und Schnelllinien, die nur wenige Haltepunkte haben. Außerdem soll es Verstärkung im Schülerverkehr geben.

Entsteht im Rheingau ein Verkehrskollaps? Es muss ein Testlauf her

Den Rheingauer Bürgermeistern entlang der Bahnlinie, denen der Liniennetzplan des Schienenersatzverkehrs nun vorgestellt wurde, ist die Planung der Bahn zu wenig mit den Kommunen vor Ort abgestimmt. „Wir kennen vor Ort am besten die Knackpunkte und Engstellen im Verkehr und auch die Bedarfe der Pendelnden und der Schülerinnen und Schüler“, erklären die Rheingauer Bürgermeister unisono. „Den Schülerverkehr getrennt zu denken oder zumindest in den fraglichen Zeiträumen eine Verstärkung der Busse einzusetzen, halten wir für richtig“, so die Rathauschefs. Der Schienenersatzverkehr müsse jedoch im Echtbetrieb unbedingt vorab getestet werden. „Ein funktionierender Schüler- und Pendlerverkehr muss uns das wert sein“, betonen die Bürgermeister von Lorch bis Walluf.

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Der konkrete Vorschlag aus den Rathäusern:

Zwischen Oster- und Sommerferien einen Testlauf für den Echtbetrieb anzubieten. „Denn dann haben wir die Möglichkeit, aus den Erfahrungen zu lernen und gemeinsam nachzusteuern.“ – Alles, damit der Schüler- und Pendlertransport in der zweiten Jahreshälfte gut läuft. Die Rathauschefs werfen ein weiteres Argument in die Diskussion: In den Kommunen können sie durch temporäre Sperrung von Parkflächen für einen besseren Verkehrsfluss sorgen. „Dazu sollte aber mit uns gesprochen werden, denn die Linienführung des Schienenersatzverkehrs liegt uns im Detail nicht vor.“

Außerdem denken die Bürgermeister sehr konkret über einen Plan B für ein Hochwasserereignis in dieser Zeit nach. „Die Menschen im Rheingau wissen sehr genau, was das heißt und was dann auf uns zukommt“, erklären die Verwaltungschefs. Auch darüber wollen sie mit den Planern bei der Bahn sprechen, um auf diesen Fall gut vorbereitet zu sein. „Nur läuft uns mittlerweile die Zeit davon“, appellieren die Bürgermeister, „wir wollen gerne gemeinsam an der bestmöglichen Lösung für alle Betroffenen arbeiten, um Chaos zu vermeiden.“

Schwerer Unfall auf der B42 in Südhessen

Südhessen News – Am Samstagnachmittag, den 31. Januar 2026, kam es zu einem schweren Unfall auf der B42 zwischen Büttelborn und Weiterstadt. Zwei Fahrzeuge stießen frontal zusammen, nachdem ein junger Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte.

Unfallhergang: In den Gegenverkehr geraten

Gegen 14:50 Uhr war ein 27-jähriger Wiesbadener auf der B42 in Richtung Weiterstadt unterwegs. In Höhe des Büttelborner Wegs kam es zum Unglück: Das Fahrzeug des jungen Mannes geriet plötzlich auf die Gegenfahrbahn. Dort kam ihm ein 63-jähriger Autofahrer aus Büttelborn entgegen, woraufhin es zum Frontalzusammenstoß kam.

Durch die Wucht des Aufpralls gerieten beide Pkw ins Schleudern. Während das Fahrzeug des Wiesbadeners auf der Fahrbahn stehen blieb, wurde der Wagen des 63-Jährigen in die Leitplanken katapultiert.

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Rettungseinsatz und Verletzungen nach Unfall auf der B42

Beide Fahrer erlitten durch die Kollision Verletzungen. Der 63-jährige Büttelborner musste zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Das Aufgebot an Rettungskräften war groß:

  • Polizei: Streifen des 3. Polizeireviers Darmstadt und der Station Groß-Gerau.

  • Feuerwehr: Vier Einsatzfahrzeuge zur Sicherung der Unfallstelle.

  • Rettungsdienst: Zwei Rettungswagen sowie ein Notarztwagen.

2,5 Stunden Vollsperrung

An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, der von der Polizei auf insgesamt rund 30.000 Euro geschätzt wird. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die B42 im Bereich der Unfallstelle für etwa zweieinhalb Stunden komplett gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Samstagsverkehr führte.

Wer ist Albert Riera, der neue Trainer von Eintracht Frankfurt?

Die Suche nach einem neuen Chefcoach am Main ist beendet. Eintracht Frankfurt hat den Spanier Albert Riera als Nachfolger von Dino Toppmöller verpflichtet. Nach intensiven Verhandlungen steht fest: Der 43-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung vom slowenischen Tabellenführer NK Celje in die Bundesliga.

Vertrag bis 2028 und Dienstantritt am Montag

Die Frankfurter Eintracht stattet Riera mit einem langfristigen Arbeitspapier aus, das eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2028 vorsieht. Nachdem sich der Verein am 18. Januar von Dino Toppmöller getrennt hatte, wurde die Mannschaft interimsweise betreut. Albert Riera wird sein neues Amt offiziell am kommenden Montag antreten und erstmals das Training im Stadtwald leiten.

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Albert Riera: Ein Porträt des neuen Eintracht-Trainers

Albert Riera Ortega, geboren am 15. April 1982 in Manacor auf Mallorca, ist eine feste Größe im europäischen Fußball. Nach einer erfolgreichen Karriere als Nationalspieler Spaniens und Profi in den europäischen Top-Ligen hat er sich in den vergangenen Jahren als Trainer etabliert. Seit dem 2. Februar 2026 ist er offiziell Cheftrainer des Bundesligisten Eintracht Frankfurt.

Die Spielerkarriere (2000–2018)

Riera begann seine Profilaufbahn bei seinem Heimatverein RCD Mallorca. Als technisch versierter linker Mittelfeldspieler zeichnete ihn früh seine Flankenpräzision und Spielübersicht aus. In über 18 Jahren als Profi absolvierte er 430 Pflichtspiele in sechs verschiedenen Ländern:

  • Spanien: Mit Mallorca gewann er 2003 die Copa del Rey. Später spielte er für Espanyol Barcelona und erreichte 2007 das Finale des UEFA-Cups, in dem er beim Unentschieden gegen Sevilla (Espanyol verlor im Elfmeterschießen) ein Tor erzielte.

  • England: Riera war in der Premier League für Manchester City und den FC Liverpool aktiv. Unter Rafael Benítez wurde er 2009 englischer Vizemeister.

  • Griechenland & Türkei: In Piräus gewann er 2011 die griechische Meisterschaft. Bei Galatasaray Istanbul wurde er zweimal türkischer Meister (2012, 2013) und entwickelte sich unter Fatih Terim zum Linksverteidiger weiter.

  • Nationalmannschaft: Für die spanische Auswahl bestritt er zwischen 2007 und 2009 insgesamt 16 Länderspiele und erzielte vier Tore. Er gehörte zum Kader, der beim FIFA-Konföderationen-Pokal 2009 den dritten Platz belegte.

Der Weg zum Trainer (seit 2020)

Nach seinem Karriereende 2018 schlug Riera die Trainerlaufbahn ein und sammelte zunächst Erfahrung als Co-Trainer bei Galatasaray Istanbul unter Fatih Terim und Domènec Torrent.

Erfolg in Slowenien

Seine erste Station als Cheftrainer führte ihn 2022 zu NK Olimpija Ljubljana. Trotz eines schwierigen Starts gewann er mit dem Team sofort das nationale Double aus Meisterschaft und Pokal. Nach einem kurzen Engagement beim französischen Traditionsklub Girondins Bordeaux kehrte er im Sommer 2024 nach Slowenien zu NK Celje zurück. Dort führte er die Mannschaft an die Tabellenspitze und qualifizierte sie für die Playoffs der Conference League. In insgesamt 110 Spielen als Cheftrainer in Slowenien feierte er 61 Siege.

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Wechsel zu Eintracht Frankfurt

Am 30. Januar 2026 gab Eintracht Frankfurt die Verpflichtung von Riera bekannt. Er tritt die Nachfolge von Dino Toppmöller an, von dem sich der Verein nach einer sportlichen Krise am 18. Januar getrennt hatte.

  • Vertragsdetails: Sein Vertrag im Stadtwald läuft bis zum 30. Juni 2028.

  • Ablöse: Frankfurt zahlt eine Fix-Ablöse von ca. 700.000 Euro an NK Celje, die durch Boni auf bis zu 1,7 Millionen Euro ansteigen kann.

  • Trainerteam: Riera bringt seine langjährigen Assistenten Pablo Remon Arteta und Lorenzo Dolcetti mit an den Main. Jan Fießer und Jan Zimmermann bleiben Teil des Stabs.

Philosophie und Führungsstil

Markus Krösche, Sportvorstand der Eintracht, beschreibt Riera als einen Trainer, der für „modernen, intensiven und offensiven Fußball“ steht. Taktisch bevorzugt er ein offensives 4-3-3-System.

Riera gilt in seiner Arbeitsweise als klar und fordernd. Sein Führungsstil wird oft mit dem Prinzip „Leistung über Namen“ beschrieben. Ein Beispiel dafür ist seine konsequente Rotation auf der Torhüterposition in seinen vorherigen Stationen, falls die Leistungsträger nicht die gewünschten Standards erfüllten. Er spricht fließend Spanisch, Englisch, Italienisch und Russisch, was ihm die Kommunikation in internationalen Kadern erleichtert. Das Gehalt vom Eintracht Frankfurt Trainer Albert Riera

Neues Gymnasium in Stadecken-Elsheim – IGS ebenfalls in Planung

Beim Thema Schulen geht es in Mainz-Bingen voran: Gleich zwei neue Schulen wird die Kreisverwaltung bei der Aufsichtsbehörde ADD beantragen – ein Gymnasium in Stadecken-Elsheim und eine IGS in der Verbandsgemeinde Bodenheim oder in der Verbandsgemeinde Rhein-Selz. Der Kreistag folgte jetzt mit diesem Beschluss einer Empfehlung aus der gemeinsamen Sitzung von Schulträger- und Kreisausschuss in dieser Woche. Der bereits vor einigen Wochen vorgestellte Schulentwicklungsplan wurde angepasst und verabschiedet.

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Für das geplante Gymnasium ist der Standort Stadecken-Elsheim in der Mitte zwischen Nieder-Olm und Ingelheim vorgesehen:

„Damit entlasten wir zunächst ganz stark die beiden bestehenden Gymnasien in den beiden Städten und geben diesen Schulen eine Perspektive, von den derzeit viel zu hohen Schülerzahlen herunterzukommen“, sagte Landrat Thomas Barth. Die Standortsuche für eine IGS steht dagegen noch am Anfang. Klar ist nur, dass sie keine bestehenden Schulen in ihrem Bestand gefährden darf. Daher liegt hier der südliche Landkreis im Fokus: „Einen geeigneten Standort müssen wir in Absprache mit den Kommunen noch suchen“, sagte der für den Bereich Schulbau zuständige Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf.

Der jetzt fortgeschriebene Schulentwicklungsplan gilt bis 2031 und stellt die Grundlage für die zukunftsfähige Schulplanung des Landkreises Mainz-Bingen dar. Basis sind die aktuellen und prognostizierten Schülerzahlen, die tatsächlichen Anmeldungen und Aufnahmen an den weiterführenden Schulen sowie die intensiven Abstimmungen der vergangenen Wochen. „Um keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, haben wir in den zurückliegenden Monaten sehr viele Gespräche geführt – mit den Schulleitungen, den benachbarten Gebietskörperschaften, der ADD, dem Ministerium und auch intern. Dabei sind viele Varianten zur Schulentwicklung geprüft und diskutiert worden“, erläuterte Thomas Barth das Vorgehen: „Wir haben dann die Perspektive aus dem reinen Zahlenwerk des Schulentwicklungsplans mit den Erfahrungen und pädagogischen Anforderungen unserer Schulen vor Ort zusammengefügt. Dabei hat sich letztlich das jetzt beschlossene Modell als notwendig und bedarfsgerecht herausgestellt“, sagte der Landrat.

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Fortschreibung des Schulentwicklungsplans

Die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans zeigt, dass die bestehenden Kapazitäten insbesondere im Bereich der weiterführenden Schulen, und hier vor allem der Gymnasien, mittel- und langfristig nicht ausreichen werden, um den regionalen Bedarf abzudecken. Aufgrund der stabil hohen Übergänge zum Gymnasium und der rechtlichen Bedeutung des Elternwillens ist daher die Errichtung eines zusätzlichen Gymnasiums das wirksamste Mittel zur nachhaltigen Entlastung der bestehenden Schulstandorte. Darüber hinaus wurde ein weiterer Bedarf für eine lntegrierte Gesamtschule im südlichen Landkreis identifiziert, um langfristig zusätzliche schulische Angebote zu schaffen und die vorhandenen Bedarfe abzudecken: „Wir müssen Jahr für Jahr viele Kinder ablehnen, die sich auf unseren bereits bestehenden IGSen anmelden. Dem wollen wir mit diesem zusätzlichen Angebot entgegenwirken“, erläuterte Barth.

Neben den weiterführenden Schulen besteht noch Handlungsbedarf im Förderschulbereich. Mehrere Standorte stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen, insbesondere im Förderschwerpunkt „Ganzheitliche Entwicklung“. Der Schulentwicklungsplan empfiehlt daher eine stärkere Regionalisierung, die Angliederung dieses Förderschwerpunkts an Schulen mit dem Schwerpunkt „Lernen“ sowie weitere organisatorische und räumliche Veränderungen.

Geisterfahrer auf der A66: Frontalcrash in letzter Sekunde verhindert

Blaulichtmeldung Südosthessen – Nur der Geistesgegenwart eines Wohnmobil-Fahrers ist es zu verdanken, dass es am Samstagvormittag, den 31. Januar 2026, auf der A66 nicht zu einem folgenschweren Unfall gekommen ist. Ein 51-jähriger Mann aus Erlensee geriet mit seinem Opel auf die Gegenfahrbahn und löste einen gefährlichen Polizeieinsatz aus.

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Vollbremsung rettet Leben

Gegen 10:00 Uhr am Vormittag nahm das Unheil seinen Lauf. Der Fahrer eines braunen Opel Meriva mit Darmstädter Kennzeichen (DA) war zunächst auf der K 854 unterwegs, als er im Bereich Erlensee-Rückingen aus bislang ungeklärter Ursache auf die baulich getrennte Gegenfahrbahn geriet. Unbeirrt setzte er seine Fahrt in Richtung des Langenselbolder Dreiecks fort.

Auf dem Zubringer zur Autobahn 66 kam es dann zur brenzligen Situation: Ein entgegenkommendes Wohnmobil konnte einen Frontalzusammenstoß nur durch eine sofortige Vollbremsung verhindern.

Polizei stoppt Geisterfahrer auf der A66

Nach der Beinahe-Kollision wendete der Opel-Fahrer sein Fahrzeug und setzte seine Fahrt auf der A66 regulär in Richtung Fulda fort. Mehrere Streifen der Autobahnpolizei nahmen sofort die Fahndung auf und konnten den Wagen schließlich kurz vor der Abfahrt Bad Orb lokalisieren. Die Beamten geleiteten das Fahrzeug sicher von der Autobahn.

Die Fakten zur Kontrolle:

  • Alkoholtest: Ein freiwilliger Test vor Ort verlief negativ.

  • Konsequenzen: Der Führerschein des 51-Jährigen wurde sofort sichergestellt.

  • Ermittlungen: Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

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Polizei bittet um Zeugenhinweise

Um den genauen Hergang und weitere mögliche Gefährdungen während der Fahrt lückenlos aufklären zu können, sucht die Polizei nun nach weiteren Zeugen. Personen, die Angaben zur Fahrweise des braunen Opel Meriva machen können oder selbst durch das Fahrzeug gefährdet wurden, werden gebeten, sich zu melden.

Michael Jackson Tribute „BEAT IT!“ live in der Rheingoldhalle

Veranstaltung in Mainz „Michael Jackson Tribute“ – Er ist der erfolgreichste Entertainer aller Zeiten und seine Musik bleibt unvergessen. Am Samstag, den 4. April 2026, erwacht der Mythos Michael Jackson in Mainz zu neuem Leben. Mit der Erfolgsshow „BEAT IT!“ kommt eine der spektakulärsten Hommagen an den King of Pop in die Rheingoldhalle und verspricht ein zweistündiges Live-Erlebnis der Extraklasse.

Ein Weltrekord-Spektakel mit Familien-Segen

Dass diese Show etwas Besonderes ist, bestätigte kein Geringerer als Michael Jacksons Bruder Jermaine Jackson. Nach der Weltpremiere schwärmte er: „Das ist eine der besten Michael-Jackson-Shows, die ich jemals gesehen habe.“

Neben diesem „Ritterschlag“ hält das Ensemble sogar einen Weltrekord: Gemeinsam mit Choreograph Detlef Soost tanzten 261 Teilnehmer die größte Michael-Jackson-Choreographie aller Zeiten. Diese Energie spürt man in jeder Sekunde der Show, die mit erstklassigen Tänzern, einer brillanten Liveband und beeindruckenden Effekten aufwartet.

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Die größten Hits live auf der Bühne

Die Show zeichnet Jacksons beispiellose Karriere nach – von den Anfängen mit den „Jackson 5“ bis hin zum globalen Durchbruch mit „Thriller“. Das Publikum darf sich auf über 20 Welthits freuen, darunter:

  • Billie Jean

  • Smooth Criminal

  • Thriller

  • Man In The Mirror

  • Black Or White

  • Und natürlich die namensgebende Hymne Beat It

Garth Field: So nah am Original wie nie zuvor

Im Mittelpunkt der Neuauflage 2026 steht der südafrikanische Hauptdarsteller Garth Field. Seine Performance ist so authentisch, dass Zuschauern regelmäßig der Atem stockt. Wenn er sich den legendären Glitzerhandschuh überstreift und den Moonwalk perfektioniert, scheint die Zeit stillzustehen. Field teilt sich die Rolle mit Dantanio Goodmann, der bereits in der ersten Tour-Phase weltweit als einer der besten Jackson-Darsteller gefeiert wurde.

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Veranstaltungsinformationen auf einen Blick

  • Termin: Samstag, 04. April 2026

  • Uhrzeit: 20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

  • Ort: Rheingoldhalle Mainz (Kongress-Saal)

  • Tickets: Ab ca. 61,00 € hier bei Eventim im Shop

Erleben Sie einen Abend voller Magie, Emotionen und Tanzschritte, die Musikgeschichte geschrieben haben. In Mainz wird der King of Pop für eine Nacht wieder lebendig.

Wer steckt hinter der Marke TCL? Mehr als nur günstige Fernseher

Lange Zeit galt TCL in Deutschland als Geheimtipp für preisbewusste Käufer. Doch wer heute in einen Elektronikmarkt geht, kommt an dem Logo des chinesischen Konzerns kaum noch vorbei. Spätestens seit TCL im TV-Markt Giganten wie LG überholt hat und als offizieller Partner der Olympischen Spiele auftritt, stellt sich die Frage: Wie wurde ein ehemaliger Kassettenhersteller zum globalen Tech-Riesen?

Vom Kassetten-Pionier zum Global Player

Die Geschichte von TCL (ursprünglich TTK Home Appliances) begann 1981 in China mit der Produktion von Audio- und Videokassetten. Mit der wirtschaftlichen Öffnung des Landes wuchs das Unternehmen rasant. Ein entscheidender Wendepunkt für den europäischen Markt war das Jahr 2002: TCL übernahm den insolventen deutschen Traditionshersteller Schneider.

Nur zwei Jahre später folgte der Paukenschlag im Mobilfunkbereich durch die Kooperation mit Alcatel. Heute ist der Konzern in über 160 Ländern aktiv und beschäftigt Forscher in 18 Entwicklungszentren weltweit.

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„Inspire Greatness“: Mehr als nur billige Fernseher

Das Image des reinen Billiganbieters hat TCL längst abgelegt. Der Slogan wandelte sich über „Today China Lion“ und „The Creative Life“ zum heutigen Leitspruch „Inspire Greatness“. Technologisch spielt TCL in der obersten Liga:

  • Mini-LED Vorreiter: Bereits 2018 führte TCL die Mini-LED-Technologie ein und bietet heute Kontraste, die mit teureren OLED-Modellen konkurrieren können.

  • Marktführer bei Riesen-Displays: Im Segment der 98-Zoll-Fernseher ist TCL weltweit unangefochtener Spitzenreiter. Das Flaggschiff 98QM8B bietet Heimkino-Dimensionen zu Preisen, die etablierte Marken wie Samsung oder Sony oft deutlich unterbieten.

  • Nummer 2 weltweit: Hinter Samsung hat sich TCL den zweiten Platz auf dem globalen TV-Markt gesichert.

Das Ökosystem: Smartphones, Tablets und Smart Home

TCL ist heute weit mehr als ein TV-Hersteller. Unter der Sparte TCL Communication bietet der Konzern Smartphones und Tablets an, die vor allem in der Einsteiger- und Mittelklasse punkten. Eine Besonderheit ist die NXTPaper-Technologie, ein Display-Verfahren, das die Augen schont und ein papierähnliches Leseerlebnis bietet – ideal für E-Books und langes Arbeiten. Wer steckt hinter Marke Hisense?

Ritterschlag durch Olympia

Die internationale Anerkennung erreichte im Februar 2025 ihren vorläufigen Höhepunkt: TCL wurde offizieller Partner der Olympischen und Paralympischen Spiele bis 2032. Diese Partnerschaft unterstreicht den Anspruch des Unternehmens, nicht mehr nur als preiswerte Alternative, sondern als technologisch führende Weltmarke wahrgenommen zu werden.

Ob Heimkino, Gaming-Monitore oder vernetzte Haushaltsgeräte – TCL hat bewiesen, dass man mit der Kombination aus vertikaler Integration (eigene Panel-Produktion) und aggressiver Preisgestaltung den Markt nachhaltig verändern kann.

Hier sind die wesentlichen Umsatzzahlen und Marktdaten zur wirtschaftlichen Lage von TCL in der Textübersicht:

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Wirtschaftlicher Höhenflug: TCL in Zahlen

TCL hat sich in den letzten Jahren von einem reinen Hardware-Produzenten zu einem hochprofitablen Tech-Giganten gewandelt. Die aktuellen Geschäftsberichte (Stand Anfang 2026) belegen diesen Erfolg eindrucksvoll.

Umsatz und Gewinnentwicklung

  • Rekordumsatz 2024: Die Sparte TCL Electronics meldete für das Jahr 2024 einen Umsatz von rund 99,3 Milliarden HKD (ca. 11,8 Milliarden Euro). Das entspricht einer Steigerung von über 25 % im Vergleich zum Vorjahr.

  • Massive Gewinnsteigerung: Der bereinigte Gewinn konnte im selben Zeitraum mehr als verdoppelt werden.

  • Prognose 2025/2026: Analysten erwarten für das laufende Geschäftsjahr ein weiteres Gewinnwachstum zwischen 45 % und 60 %, getrieben durch die starke Nachfrage nach Premium-Geräten.

Marktposition und Absatzmengen

  • Globale Nummer 2: TCL hält derzeit einen weltweiten Marktanteil von rund 14 % am TV-Markt. Damit hat sich das Unternehmen fest auf dem zweiten Platz hinter Samsung etabliert und den Vorsprung auf Mitbewerber wie LG und Hisense ausgebaut.

  • Stückzahlen: Im Jahr 2024 lieferte TCL weltweit etwa 29 Millionen Fernsehgeräte aus.

  • Wachstumssegmente: Besonders spektakulär ist das Wachstum bei High-End-Technologien. Der Absatz von Mini-LED-Fernsehern stieg zuletzt um 153 %, während das Segment der Großbildschirme (über 75 Zoll) um knapp 30 % zulegte.

Der strategische Vorteil: Vertikale Integration Ein wesentlicher Faktor für die starken Zahlen ist die Tochtergesellschaft CSOT. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten produziert TCL seine Display-Panels selbst. Diese vertikale Integration ermöglicht es dem Konzern, die Produktionskosten extrem niedrig zu halten und technologische Innovationen schneller auf den Markt zu bringen.

Rheinland-Pfalz droht am Montag der Verkehrsstillstand

Pendler und Schüler in Rheinland-Pfalz müssen sich auf einen harten Wochenstart einstellen, es droht ein Verkehrsstillstand in RLP. Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr zu einem umfassenden Warnstreik aufgerufen. Ab Sonntagabend, 22 Uhr, wird die Arbeit niedergelegt – mit massiven Auswirkungen auf den gesamten Montag, den 2. Februar 2026. (Bericht Warnstreik am Montag)

Diese Regionen und Betriebe sind vom Verkehrsstillstand betroffen

Der Streikaufruf umfasst wesentliche Teile des öffentlichen Nahverkehrs im Land. Besonders in den Ballungszentren wird mit einem weitgehenden Erliegen des Busverkehrs gerechnet:

  • Region Mainz: Die Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH wird komplett bestreikt. Straßenbahnen und Busse im Stadtgebiet bleiben voraussichtlich im Depot.

  • Region Rhein-Nahe: Sämtliche Standorte der KRN Kommunalverkehr Rhein-Nahe GmbH sind betroffen. Dies trifft vor allem den Regionalbusverkehr in den Landkreisen Mainz-Bingen und Bad Kreuznach.

  • Kaiserslautern: Die Linien der SWK Stadtwerke Kaiserslautern stehen still. Einzig die Linien der DB Regio verkehren planmäßig.

  • Trier & Pirmasens: In Trier wird bei der SWT gestreikt; in Pirmasens entfallen die innerstädtischen Busse der Stadtwerke (Umlandbusse fahren jedoch).

Auswirkungen auf den Schüler- und Berufsverkehr

Da der Streik die gesamte Montags-Schicht umfasst, wird es insbesondere am Morgen zu erheblichen Problemen kommen. Eltern werden gebeten, alternative Transportmöglichkeiten für ihre Kinder zu organisieren, da der Schulbusverkehr in den betroffenen Gebieten nicht garantiert werden kann. Laut ver.di wurde der Landeselternsprecher bereits über die zu erwartenden Ausfälle informiert.

Warum wird gestreikt?

Hintergrund ist der festgefahrene Tarifkonflikt mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV RP). Nach einer ergebnislosen zweiten Verhandlungsrunde fordert ver.di deutliche Entlastungen für das Personal:

  • Arbeitsbedingungen: Höhere Zuschläge und ein verbessertes Urlaubsgeld.

  • Entlastung: Verkürzung der Wochenarbeitszeit zur Reduzierung der Belastung.

  • Bezahlung: Aufstiegsmöglichkeiten in höhere Entgeltgruppen (EG 6).

Verhandlungsführer Marko Bärschneider betont: „Wer auf dem Fahrzeug sitzt, muss auch voll bezahlt werden.“ Die nächste Verhandlungsrunde findet bereits am 4. Februar statt – der Streik am Montag soll den nötigen Druck aufbauen.

Wichtige Hinweise für Fahrgäste

  • Dauer: Von Sonntag, 01.02. (22:00 Uhr) bis Ende der letzten Schicht am Montag, 02.02.

  • Alternative: Nutzen Sie nach Möglichkeit die S-Bahnen und Regionalzüge der Deutschen Bahn, da das Fahrpersonal der DB nicht direkt von diesem Warnstreik betroffen ist.

  • Info-Quellen: Prüfen Sie die digitalen Anzeigen und Apps der Mainzer Mobilität und der KRN vor Fahrtantritt.

Unfallflucht auf der B41 endet auf der Bremsscheibe

Polizei Bad Kreuznach berichtet über Unfallflucht auf der B41 – Am 31.01.2026 gegen 06:50 Uhr befuhr ein Fahrzeugführer die B41 in der Ortslage Martinstein in Fahrtrichtung Bad Kreuznach. In der Ortsmitte kam es infolge von Unachtsamkeit zu einer eher unfreiwilligen Kollision mit einem am Fahrbahnrand geparkten Pkw.

Obwohl an beiden Fahrzeugen erheblicher Sachschaden entstand, setzte der Fahrer seine Fahrt zunächst fort. Die Flucht gestaltete sich jedoch zunehmend schwierig: Zunächst verabschiedete sich der rechte Reifen, wenig später auch die dazugehörige Felge. Unbeeindruckt davon wurde die Fahrt auf der Bremsscheibe fortgesetzt.

Erst mehrere Kilometer später, auf der K97 zwischen Monzingen und Merxheim, war die Reise endgültig beendet – das Fahrzeug war nun nicht mehr fahrbereit. Die zuvor zurückgelegte Strecke hinterließ neben Fahrzeugteilen auch Sachschaden an der Asphaltdecke.

Nach dem unfreiwilligen Halt erkannte der Fahrer schließlich seinen Fehler und meldete sich selbstständig bei der Polizei. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Rheinland-Pfalz droht am Montag der Verkehrsstillstand

Stöbern, sparen, nachhaltig kaufen: FamilienBörse in Oppenheim

FamilienBörse in Oppenheim – Mit der zweiten Auflage der „FamilienBörse – Frühjahrsflohmarkt rund ums Kind“ am 7. März 2026 in der Emondshalle setzt die Stadt Oppenheim die erfolgreiche Veranstaltungsreihe nach der gut besuchten Premiere Ende des vergangenen Jahres fort. Aufgrund der positiven Resonanz sind für das Jahr 2026 insgesamt zwei FamilienFlohmärkte geplant.

FamilienBörse in Oppenheim

Stöbern, sparen, nachhaltig kaufen: familienbörse in oppenheimDie FamilienBörse richtet sich insbesondere an Familien mit Kindern und lädt zum nachhaltigen Stöbern ein. Angeboten werden unter anderem Kinder- und Babykleidung, Spielzeug, Bücher sowie weiterer Familien- und Kinderbedarf. Ziel der Veranstaltung ist es, gut erhaltene Dinge weiterzugeben und so einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu leisten.

Der Frühjahrsflohmarkt findet am Samstag, 7. März 2026, von 14.00 bis 16.00 Uhr in der Emondshalle statt. Wer selbst verkaufen möchte, kann einen kostenpflichtigen Verkaufstisch für 7,00 Euro reservieren. Anmeldungen sind per E-Mail an info@stadt-oppenheim.de möglich.

Warum die Mainzer Linien 50, 52 und 53 bald im Depot bleiben

Nachrichten Mainz Verkehr – Fahrgäste der Mainzer Mobilität müssen im kommenden Sommer viel Geduld mitbringen. Die wichtigen Mainzer Linien in Richtung Hechtsheim werden für mehrere Monate nicht fahren. Grund sind massive Sanierungsarbeiten an der über 40 Jahre alten Infrastruktur sowie ein umfassender barrierefreier Ausbau der Haltestellen.

Startschuss in den Sommerferien

Die Sperrung beginnt pünktlich mit dem Start der hessischen und rheinland-pfälzischen Sommerferien 2026. Während der Bauphase, die sich bis weit in den Herbst ziehen wird, verkehrt keine Straßenbahn durch die Oberstadt nach Hechtsheim. Ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen wird eingerichtet. Nach aktuellen Planungen der Mainzer Mobilität sollen die Ersatzbusse ab der Haltestelle „Am Gautor“ starten, wobei die finale Abstimmung noch aussteht.

Sanierung nach 40 Jahren Betrieb

Die Maßnahme ist laut Mainzer Mobilität unumgänglich. „Teile der Gleise und Fahrleitungen sind seit über 40 Jahren in Betrieb“, erklärt Pressesprecher Michael Theurer. Punktuelle Reparaturen seien wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll.

Die Schwerpunkte der Mainzer Linien Sanierung:

  • Gleiserneuerung: Zwischen Mühldreieck und Dornsheimer Weg sowie von der Berliner Straße bis zum Jägerhaus.

  • Fahrleitungen: Komplette Modernisierung der elektrischen Anlagen.

  • Weichenbau: Austausch veralteter Weichenanlagen für einen sichereren Betrieb.

Haltestellen werden fit für die Zukunft

Parallel zu den Gleisarbeiten werden mehrere Stationen zwischen dem Pariser Tor und dem Bürgerhaus Hechtsheim grundlegend modernisiert. Betroffen sind die Haltestellen Pariser Tor, Berliner Siedlung, Kurmainz-Kaserne, Mühldreieck und Dornsheimer Weg.

Um für die neuen, längeren Straßenbahngenerationen gerüstet zu sein, werden die Bahnsteige auf 45 Meter verlängert. Für einen barrierefreien Einstieg werden die Kanten erhöht. Zudem erhalten alle Stationen:

  • Ein taktiles Blindenleitsystem

  • Neue Fahrgastunterstände und digitale Anzeigetafeln (DFI)

  • Verbreiterte Bahnsteige (insbesondere an Schulstandorten)

Obwohl der Schienenersatzverkehr die Fahrzeit für Pendler verlängern wird, verspricht die Mainzer Mobilität nach Abschluss der Arbeiten einen deutlich komfortableren und störungsfreieren Betrieb auf der Hechtsheimer Schiene.

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Rasante Verfolgungsfahrt in Bad Kreuznach

Verfolgungsfahrt in Bad Kreuznach – Eine gefährliche Flucht hielt in der Nacht zum Samstag die Einsatzkräfte in Atem. Nach einem provozierten „Burnout“ am Europaplatz lieferte sich ein junger Autofahrer eine rücksichtslose Verfolgungsfahrt in Bad Kreuznach mit der Bundespolizei und der Landespolizei.

Verfolgungsfahrt in Bad Kreuznach unter Missachtung aller Verkehrsregeln

Gegen 00:25 Uhr bemerkte eine Streife der Bundespolizei den Wagen am Europaplatz, als der Fahrer die Reifen qualmen ließ. Anstatt bei der anschließenden Kontrolle anzuhalten, gab der Fahrer Gas. Die folgende Verfolgungsfahrt in Bad Kreuznach führte über die Bosenheimer Straße und die Gustav-Pfarrius-Straße bis zur Ringstraße.

Dabei zeigte der Flüchtige keinerlei Rücksicht: Er überfuhr rote Ampeln, raste entgegen der Fahrtrichtung durch eine Einbahnstraße und gefährdete dabei potenziell andere Verkehrsteilnehmer.

Täter ohne Führerschein und mit Diebesgut

Mit Unterstützung mehrerer Streifenwagen der Polizeiinspektion Bad Kreuznach konnte das Fluchtfahrzeug schließlich verlassen in der Straße „Herlesweiden“ aufgefunden werden. Die Ermittlungen führten schnell zu einem Verdächtigen: Ein 19-jähriger Mann aus Langenlonsheim steht im Fokus der Beamten.

Die Liste der Tatvorwürfe ist lang: Der junge Mann besitzt keinen gültigen Führerschein und die am Fahrzeug angebrachten Nummernschilder waren zuvor als gestohlen gemeldet worden. Darüber hinaus kam es zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr durch die rücksichtslose Fahrweise während der Flucht.

Zeugen und Geschädigte gesucht

Die Polizeiinspektion Bad Kreuznach bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe. Gesucht werden Personen, die durch das Fahrverhalten des Wagens gefährdet wurden oder Angaben zu weiteren Insassen im Fahrzeug machen können.

Hinweise nimmt die Polizei Bad Kreuznach unter der Telefonnummer 0671-8811101 entgegen.

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Hochheimer KinderKunstWerkstatt lädt zum Basteln ein

Main-Taunus News: Hochheimer KinderKunstWerkstatt – Wenn die Faschingszeit endet, fängt der Grusel- und Bastelspaß in der Hochheimer Kunstsammlung erst richtig an. Am Mittwoch, den 18. Februar 2026, verwandelt sich die KinderKunstWerkstatt in ein Reich der Schatten. Passend zur aktuellen Sonderausstellung „Traumbilder“ können Schulkinder dort eigene Figuren zum Leben erwecken.

Kreativität aus Pappe und Licht

Von 15 bis 17 Uhr wird es im Souterrain der Burgeffvilla schattig: Aus einfachen Materialien wie Papier und Pappe gestalten die jungen Künstlerinnen und Künstler lustige oder gruselige Gestalten. Mit der richtigen Beleuchtung, kreativen Geschichten und verstellten Stimmen entstehen so kleine Inszenierungen, die weit über das bloße Basteln hinausgehen.

Ein kostenfreies Angebot ohne Leistungsdruck

Die KinderKunstWerkstatt ist ein fester Bestandteil des Hochheimer Kulturlebens. Einmal im Monat bietet die Kunstsammlung diesen kostenfreien Workshop für Kinder ab dem Schulalter an. In den Räumen in der Mainzer Straße 35 steht das Experimentieren mit Neugier und Spaß im Vordergrund – fernab von jeglichem Leistungsdruck.

Anmeldung und Termine – Hochheimer KinderKunstWerkstatt

Da die Plätze in der Werkstatt begehrt sind, ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich.

  • Anmeldebeginn: Freitag, 7. Februar 2026, ab 12 Uhr

  • Kontakt: Per E-Mail an tourismus@hochheim.de

  • Pflichtangaben: Name des Kindes sowie eine Mobilnummer für Rückfragen und Notfälle.

Weitere Details zum Programm und kommenden Workshops finden Interessierte auf der Website der Kunstsammlung unter www.hochheimerkunstsammlung.de.

Steht Galeria vor dem endgültigen Aus? Nächste Insolvenz möglich!

Die Hoffnungen auf eine stabile Zukunft von Galeria Karstadt Kaufhof erhalten einen massiven Dämpfer. Interne Geschäftsberichte, die dem Spiegel vorliegen, zeichnen ein düsteres Bild: Massive Umsatzeinbußen und erbitterte Machtkämpfe in der Chefetage bringen den Warenhaus-Konzern nur zwei Jahre nach der letzten Rettung erneut in existenzielle Not.

Alarmierende Zahlen: Der freie Fall setzt sich fort

Trotz optimistischer Prognosen der Geschäftsführung zum Jahresende zeigen die aktuellen Zahlen eine deutliche Abwärtsspirale. Über den Jahreswechsel brach das Geschäft im Vergleich zum Vorjahr massiv ein:

  • Umsatz: -9 Prozent

  • Bruttogewinn: -11 Prozent

  • Reingewinn: Über -17 Prozent

Der Gesamtbetriebsrat schlägt in einem Brandbrief an die Belegschaft Alarm. Man spricht von „fehlenden Kunden“ und einer „nicht erkennbaren strategischen Ausrichtung“. In der Branche wird bereits offen über die vierte Insolvenz spekuliert – ein Szenario, das laut Insidern bereits von ersten Managern als „Worst Case“ einkalkuliert wird.

Strukturkrise: Online-Handel überrollt die Warenhäuser

Die Probleme bei Galeria sind Teil eines langfristigen Trends. Während der stationäre Einzelhandel insgesamt seit 2003 ein leichtes Plus verzeichnen konnte, legte der Online-Handel im selben Zeitraum um 170,1 Prozent zu. Die klassischen Kaufhäuser verloren dagegen fast 35 Prozent ihres Umsatzes.

Machtkämpfe in der Chefetage

Hinter den Kulissen herrscht offenbar Chaos. Interne Konflikte über die richtige Strategie lähmten das Unternehmen zuletzt:

  • Rabatt-Streit: Der heutige Chef Tilo Hellenbock wollte überschüssige Ware mit hohen Rabatten abverkaufen, stieß jedoch auf Widerstand beim damaligen Chef Olivier van den Bossche.

  • Online-Strategie: Uneinigkeit über den Ausbau des Digitalgeschäfts führte schließlich zum Abgang von Bossche.

  • Personal-Karussell: Nach mehreren Wechseln führt Hellenbock das Unternehmen nun allein, nachdem auch Christian Sailer auf Druck der Shareholder gehen musste.

Ausblick: Stabiles Fundament oder Kartenhaus?

Noch im Dezember versicherte die damalige Führung, das Unternehmen stehe auf einem „soliden finanziellen Fundament“ und sei für 2026 durchfinanziert. Die nun bekannt gewordenen Zahlen des Statistischen Bundesamtes und die internen Berichte lassen an dieser Darstellung jedoch erhebliche Zweifel aufkommen. Für die Innenstädte in der Rhein-Main-Region, in denen Galeria oft noch als Ankermieter fungiert, wäre ein Scheitern des Konzerns eine Katastrophe.