BYC-News Blog Seite 52

Lebensmittelrückruf bei Rewe – Bakterienbelastung in „Ja! Delikatess-Salami“

Lebensmittelrückruf bei Rewe – Der Lebensmittelhersteller Gustoland GmbH hat einen dringenden Rückruf für die „Ja! Delikatess-Salami“ (200g-Packung) veröffentlicht. In Proben wurden Shigatoxin-bildende E. coli-Bakterien (STEC) nachgewiesen. Vom Verzehr wird dringend abgeraten, da die Erreger schwere Krankheitsverläufe auslösen können.

Diese Produkte sind vom Lebensmittelrückruf bei Rewe betroffen

Der Rückruf ist auf spezifische Chargen begrenzt, die vor allem in den südlichen und westlichen Bundesländern vertrieben wurden. Bitte prüfen Sie die Angaben auf der Rückseite Ihrer Verpackung:

  • Produkt: Ja! Delikatess-Salami

  • Inhalt: 200g

  • EAN-Nummer: 4337256506304

  • Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD): 28.02.26 und 01.03.26

Betroffene Regionen: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.

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Gefahr durch STEC-Bakterien

STEC-Bakterien sind Krankheitserreger, die Entzündungen im Magen-Darm-Trakt hervorrufen können. Typische Symptome sind:

  • Übelkeit und Bauchschmerzen

  • Wässriger oder blutiger Durchfall

  • Gelegentlich Fieber

In schweren Fällen, insbesondere bei Kindern, Senioren oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem, kann es zum sogenannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) kommen, das zu akutem Nierenversagen führen kann.

Rückgabe und Erstattung

Lebensmittelrückruf bei rewe - bakterienbelastung in „ja! Delikatess-salami“Kunden, die das betroffene Produkt bereits gekauft haben, können dieses in ihren jeweiligen Märkten zurückgeben.

  • Erstattung: Der Kaufpreis wird vollumfänglich zurückerstattet.

  • Besonderheit: Die Vorlage eines Kassenbons ist für die Rückgabe nicht erforderlich.

Das Unternehmen hat die betroffene Ware bereits aus dem Verkauf nehmen lassen. Produkte mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten oder EAN-Nummern gelten als unbedenklich. Bei Rückfragen steht der Kundenservice unter info@gustoland.de zur Verfügung.

Hier gibt es weitere Verbraucherwarnungen

Investition von 221.000 Euro am Sportplatz in Spiesheim

Modernisierung der Umkleiden am Sportplatz in Spiesheim (VG Wörrstadt) – Sportminister Michael Ebling hat der Verbandsgemeinde Wörrstadt einen Förderbescheid in Höhe von rund 221.000 Euro überreicht. Das Geld fließt direkt in den Neubau eines modernen Umkleidegebäudes auf dem Sportgelände der Ortsgemeinde Spiesheim im Landkreis Alzey-Worms.

Ersatz für veraltete Infrastruktur am Sportplatz in Spiesheim

Der Neubau ersetzt das bestehende, in die Jahre gekommene Gebäude und soll künftig zeitgemäße Standards für den Trainings- und Spielbetrieb bieten. Die Planung sieht eine funktionale Aufteilung vor, die separate Bereiche für Heimmannschaften, Gastmannschaften sowie für die Schiedsrichter umfasst.

Sportminister Michael Ebling betonte bei der Übergabe an Bürgermeister Markus Conrad die Bedeutung solcher Projekte: „Sportstätten sind Orte der Begegnung, des Miteinanders und des Ehrenamts. Investitionen in eine moderne und funktionale Sportinfrastruktur stärken den Sport und den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort.“

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Landesförderung als Motor für Lebensqualität

Besonders in kleineren Gemeinden wie Spiesheim sind Sportplätze zentrale Ankerpunkte des gesellschaftlichen Lebens. Laut Ebling leistet die Förderung einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und Gesundheit innerhalb der lebendigen Dorfgemeinschaft.

Das Sportstättenförderprogramm des Landes

Die Mittel stammen aus dem Sportstättenförderprogramm der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Dieses Programm unterstützt sowohl kommunale als auch vereinseigene Projekte, um die sportlichen Rahmenbedingungen im ganzen Land zu optimieren.

  • Fördervolumen: Im Jahr 2025 standen landesweit rund 16,7 Millionen Euro für Sanierungen und Neubauten zur Verfügung.

  • Ziel: Erhalt einer leistungsfähigen Infrastruktur für den Breiten- und Leistungssport.

Mit der nun zugesicherten Summe kann die Gemeinde Spiesheim zeitnah mit der Realisierung des Bauvorhabens beginnen und so die Bedingungen für alle Sportlerinnen und Sportler nachhaltig verbessern.

40 weitere Wiesbadener Busse erhalten Frontkameras

Wiesbaden News – Wer verbotswidrig auf Busspuren oder an Haltestellen parkt, muss in Wiesbaden künftig mit deutlich mehr Gegenwind rechnen. Der Mobilitätsausschuss der Landeshauptstadt hat am Donnerstagabend beschlossen, das Erfolgsprojekt der Frontkameras an Linienbussen massiv auszuweiten. 40 zusätzliche Fahrzeuge der ESWE Verkehr werden mit der Technik ausgestattet, um Verkehrsbehinderungen digital zu dokumentieren.

Erfolg der Testphase führt zur Ausweitung

Bisher waren bereits 14 Busse im Stadtgebiet unterwegs, die während der Fahrt Parkverstöße auf Sonderspuren erfassten. Die positiven Ergebnisse der Testphase haben die Stadtpolitik nun überzeugt, die Kapazitäten fast zu vervierfachen. Ziel der Maßnahme ist es, den öffentlichen Nahverkehr pünktlicher und zuverlässiger zu machen.

Silas Gottwald, Fachsprecher für Mobilität der Wiesbadener SPD-Rathausfraktion, begrüßt die Entscheidung: „Das ist ein weiterer Schritt hin zu einem besseren Verkehrsfluss in unserer Stadt. Auch die überwältigende Mehrheit der Busfahrer schätzt das neue Instrument.“

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So funktioniert die digitale Überwachung in den Wiesbadener Bussen

Die Kameras an der Front der Busse erfassen automatisch Fahrzeuge, die:

  • Busspuren blockieren: Was oft zu massiven Verspätungen im Taktverkehr führt.

  • An Haltestellen parken: Was das sichere Ein- und Aussteigen, insbesondere für mobilitätseingeschränkte Menschen, erschwert.

Die aufgenommenen Daten dienen der Dokumentation von Ordnungswidrigkeiten und werden zur weiteren Bearbeitung an die Verkehrsüberwachung übermittelt. Damit soll ein dauerhafter Lerneffekt bei Autofahrern erzielt werden, die Haltestellen kurzzeitig als Parkplatz missbrauchen.

Mehr Sicherheit und Pünktlichkeit

Neben dem reinen Verkehrsfluss steht vor allem die Sicherheit im Fokus. Blockierte Haltestellen zwingen Busfahrer oft dazu, in zweiter Reihe zu halten, was gefährliche Situationen für Fahrgäste und den nachfolgenden Verkehr heraufbeschwört. Mit der Ausweitung auf insgesamt 54 kameragestützte Busse deckt die ESWE nun einen signifikanten Teil des Liniennetzes ab, um diese Gefahrenstellen systematisch zu reduzieren.

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Mombacher Parkplatz-Debatte: SPD kontert Kritik der Grünen

Streit um Mombacher Parkplatz – „Die Pressemeldung der Grünen, die den mit der Mehrheit des Mombacher Ortsbeirates beschlossenen Antrag der SPD Fraktion zum Thema „Parkplätze im öffentlichen Raum schaffen“ kritisieren, zeigt deutlich, dass man durch pauschalisierte Begründungen versucht Parkmöglichkeiten im öffentlichen Raum zu verhindern oder gar zu vernichten“, zeigt sich Christian Kanka (SPD), der Ortsvorsteher in Mombach ist, überzeugt. Es ist eine Politik der Grünen, die in den letzten Jahren in Mombach zu großen Problemen für den ruhenden Verkehr und Unmut bei den Bürgern führt.

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„Als Ortsvorsteher steht man ratlos vor den Bürgern“

„Ich halte es ebenfalls für wichtig, dass man dort wo es aufgrund der baulichen Gegebenheiten enge Straßen und Gehwege gibt, die Sicherheit der Fußgänger in den Blick nimmt. Dadurch fallen im Ortskern leider viele Flächen weg, auf denen Fahrzeuge über Jahrzehnte geparkt haben. Wo diese Fahrzeuge künftig parken sollen, darauf hat mir die Mainzer Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger (GRÜNE) bis heute keine Antwort gegeben. Als Ortsvorsteher steht man ratlos vor den Bürgern, die sich zurecht zuallererst an mich wenden und beschweren“, schildert Kanka die Situation.

„Da der Parkdruck stetig wächst und ich hierbei seitens der Verkehrsverwaltung keinerlei Unterstützung zur Entlastung des Parkdrucks sehe, habe ich dies zum Anlass genommen, um selbst zu schauen wo man Parkraum schaffen kann. Ich bin kein Verkehrsplaner, weshalb es für mich einiges an Zeit in Anspruch genommen hat, um die verkehrsrechtlichen Mindestbreiten für Fußgänger, Radfahrer, fließenden und ruhenden Verkehr rauszusuchen und zu schauen wo man in Mombach etwas anpassen kann. Hierbei bin ich auf die Kreuzstraße gestoßen, die mit ihren derzeit sehr komfortablen 1,80 m breiten Fahrradschutzstreifen auf der Straße keinerlei Möglichkeiten für den ruhenden Verkehr bietet. Und so habe ich der SPD Fraktion vorgeschlagen einen entsprechenden Antrag im Ortsbeirat zu stellen“, erläutert Kanka wie es zu dem Antrag kam.

Mehr Mombacher Parkplätze durch Neuordnung des Straßenraums

Katina Tiesler, Fraktionsvorsitzende der SPD im Mombacher Ortsbeirat, sieht ebenfalls die Möglichkeit, dass man durch eine Neuordnung des Straßenraumes Parkraum in der Kreuzstraße schaffen kann. Als Beispiel nennt sie den Abschnitt der Kreuzstraße zwischen der Fußgängerampel der De-la-Roche-Anlage und dem Pfarrer-Bechtolsheimer-Weg.

„Die Kreuzstraße geht in diesem Abschnitt ziemlich steil bergauf. Viele Radfahrende nutzen deshalb schon jetzt den Gehweg, obwohl auf der Straße ein 1,80 m breiter Fahrradschutzstreifen angebracht ist. Deshalb machen wir den konkreten Vorschlag, dass man dort von der Hauptstraße in Richtung Gonsenheim kommend, den Radverkehr auf den 3 m breiten Gehweg führt, wo sich Fußgänger und Radfahrer den Gehweg künftig teilen könnten, da der Gehweg dort nicht stark frequentiert wird. Dann wäre hier auch Platz für einen 2 m breiten Parkstreifen auf der Straße mit ausreichend Abstand zur Fußgängerampel, damit diese gut einsichtbar bleibt.

Der fließende Begegnungsverkehr hätte weiterhin 5,50 m Platz. Für den Fahrradschutzstreifen bergab in Richtung Hauptstraße würden weiterhin 1,50 m Platz verbleiben und es würde sich ein 3 m breiter Gehweg, ausschließlich für Fußgänger, daran anschließen. So kann man ein vernünftiges Miteinander auf einer ausreichend breiten Straße fördern, anstatt die Verkehrsteilnehmer gegeneinander auszuspielen“, zeigt sich die Fraktionsvorsitzende überzeugt.

Mombacher parkplatz-debatte: spd kontert kritik der grünen 1

Auch die ehemalige Ortsvorsteherin Dr. Eleonore Lossen-Geißler (SPD) begrüßt diesen Vorschlag und erinnert sich: „Als die Fahrradschutzstreifen vor einigen Jahren in der Kreuzstraße angebracht wurden und dazu geführt haben, dass die dort parkenden Fahrzeuge verschwinden müssen, hat die damalige Verkehrsdezernentin Katrin Eder (GRÜNE) vorgeschlagen, dass die Fahrzeuge im Ortskern parken können. Diese Situation hat sich in den letzten Jahren leider drastisch geändert, da dort das Gehwegparken neu geordnet wird, wodurch es nicht mehr viele Möglichkeiten gibt dort sein Auto abzustellen. Deshalb braucht es Alternativen für Parkflächen.“

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„Es sollen keine Gefahren für Radfahrende oder Fußgänger geschaffen werden“

Weitere konkrete Möglichkeiten für Parkmöglichkeiten im öffentlichen Raum sieht der SPD Antrag in der Kreuzstraße zwischen Hauptstraße und Industriestraße. „Wir wollen, dass die Verwaltung diese und auch weitere Möglichkeiten prüft. Es sollen keine Gefahren für Radfahrende oder Fußgänger geschaffen werden, sondern Lösungen für alle Verkehrsteilnehmer gefunden werden. Dabei sind aus unserer Sicht die verkehrsrechtlichen Mindestbreiten an den Standorten und die jeweilige Situation maßgebend“, sagt Katina Tiesler abschließend.

Warnstreik in Rheinhessen – Massiver Ausfall von ÖPNV erwartet

Pendler, Schüler und Reisende in der Region müssen sich auf einen harten Wochenstart einstellen. Ein angekündigter Warnstreik in Rheinhessen wird den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) am Montag, den 2. Februar 2026, weitgehend lahmlegen. Der Ausstand beginnt bereits am Sonntagabend ab 22:00 Uhr.

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Auswirkungen auf die Landkreise Mainz-Bingen und Bad Kreuznach

Besonders Fahrgäste des Kommunalverkehrs Rhein-Nahe (KRN) sind betroffen. Da der Warnstreik in Rheinhessen auch Subunternehmer einschließt, wird ein stark reduzierter Fahrplan gelten.

Die KRN versucht, Schulfahrten bevorzugt zu bedienen, um den Unterrichtsausfall zu minimieren.

In den Landkreisen Mainz-Bingen und Bad Kreuznach fallen zahlreiche Fahrten aus. Vor allem in den Abendstunden ist mit einem kompletten Stillstand zu rechnen.

Auch Linien, die über die Grenzen Rheinhessens hinausführen, sind massiv betroffen.

Situation im Stadtgebiet Mainz

Auch das Herz der Region bleibt vom Warnstreik in Rheinhessen nicht verschont. Die Mainzer Mobilität versucht, einen Notbetrieb aufrechtzuerhalten. Zwischen 06:00 Uhr und 20:30 Uhr soll auf den Hauptlinien (u.a. 50, 51, 68, 79, 90) ein 30-Minuten-Takt angeboten werden. Dennoch warnt das Unternehmen vor kurzfristigen Totalausfällen und bittet Fahrgäste, nach Möglichkeit auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen.

Wichtige Infos für Betroffene

Da sich die Situation während des Streiks dynamisch entwickeln kann, sollten Fahrgäste die digitalen Informationskanäle nutzen:

  • Online-Auskunft: Aktuelle Fahrpläne unter rnn.info.

  • Hotline: Bei dringenden Fragen ist das RNN-Servicetelefon unter 061 32 / 78 96 22 erreichbar.

Der Warnstreik in Rheinhessen endet voraussichtlich mit dem letzten Dienst am Montagabend, sodass der Verkehr am Dienstagmorgen wieder regulär anrollen sollte.

Artikelempfehlung: So sieht die Wunsch-Mobilität der Mainzer Einzelhandels-Kunden aus

Grünes Licht für die neue Sport- und Kulturhalle Gustavsburg

Update zur Sport- und Kulturhalle Gustavsburg – Ein lang ersehntes Projekt in Ginsheim-Gustavsburg nimmt die entscheidende Hürde: Die Bauaufsicht des Kreises Groß-Gerau hat die Baugenehmigung für den Neubau der Sport- und Kulturhalle im Stadtteil Gustavsburg erteilt. Damit liegt das formale Baurecht vor, und ein zentraler Meilenstein für das gesellschaftliche Leben der Mainspitze ist erreicht.

Sport- und Kulturhalle Gustavsburg – Zentraler Ort für Vereine und Ehrenamt

Die neue Halle soll künftig das Herzstück für sportliche Aktivitäten und kulturelle Angebote in Gustavsburg bilden. Besonders für die örtlichen Vereine, deren ehrenamtliches Engagement maßgeblich auf adäquate Räumlichkeiten angewiesen ist, bedeutet die Genehmigung eine wichtige Perspektive. Die Planung umfasst neben der eigentlichen Halle auch die notwendigen Stellplatzanlagen.

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Letzte Details und finanzielle Hürden in Gustavsburg

Trotz der positiven Nachricht aus dem Kreishaus sind noch weitere Schritte notwendig:

  • TIGZ-Zustimmung: Als Formsache gilt die noch ausstehende Zustimmung der Gesellschafter des benachbarten Technologie-, Innovations- und Gründungszentrums (TIGZ), die im ersten Quartal 2026 erwartet wird.

  • Ausschreibungsphase: Gemeinsam mit der Wohnbau Mainspitze werden nun die detaillierten Ausschreibungsunterlagen erstellt. Ziel ist es, belastbare Angebote von Bauunternehmen einzuholen.

  • Finanzierung: Das Projekt bleibt eine finanzielle Kraftanstrengung. Zwar liegt eine Bundesförderung in Höhe von 1,2 Millionen Euro vor, doch die Stadt muss sicherstellen, dass die Gesamtkosten den finanziellen Rahmen nicht sprengen.

Politische Entscheidung nach der Kommunalwahl

Wie es konkret weitergeht, wird erst nach dem 15. März 2026 feststehen. Sobald die Ergebnisse der Ausschreibungen vorliegen, müssen die neu gewählten politischen Gremien über die finale Umsetzung und Vergabe entscheiden. Die Baugenehmigung bildet hierfür nun das rechtlich sichere Fundament.

Illegale Altölentsorgung in Ober-Olm

Illegale Altölentsorgung in Ober-Olm – Eine schwere Umweltstraftat beschäftigt aktuell die Behörden in der Region. In der Gemarkung Ober-Olm wurde eine größere Menge Altöl illegal auf einem Wirtschaftsweg entsorgt. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

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Fundort nahe der Wetterstation

Die Verunreinigung wurde am Dienstag, den 27. Januar 2026, entdeckt. Betroffen ist ein Wirtschaftsweg zwischen dem Bereich „Auf dem Langlos“ und der Kreisstraße 51 (K51), unweit der örtlichen Wetterstation. Um eine weitere Ausbreitung des Öls im Erdreich zu verhindern und die Gefahr für Pflanzen und Tiere zu minimieren, waren die Feuerwehr und die Polizei umgehend für Reinigungsmaßnahmen im Einsatz.

Erhebliche Gefahr für die Umwelt

Die illegale Altölentsorgung in Ober-Olm ist kein Kavaliersdelikt. Altöl stellt eine massive Bedrohung für das Grundwasser dar; bereits kleinste Mengen können enorme Wassermengen unbrauchbar machen. Da die fachgerechte Entsorgung gesetzlich streng geregelt ist, wird nun wegen des unerlaubten Umgangs mit Abfällen ermittelt.

Die Behörden suchen nun nach Zeugen der illegalen Altölentsorgung in Ober-Olm, die im Zeitraum um den 27. Januar verdächtige Fahrzeuge oder Personen im Bereich der K51 beobachtet haben.

Sachdienliche Hinweise nehmen entgegen:

  • Polizeiinspektion Mainz

  • Verbandsgemeindeverwaltung Nieder-Olm: Ansprechpartnerin Frau Diefenthäler (Abteilung Bauen, Umwelt und Verkehr)

Jeder Hinweis kann helfen, die Verursacher dieser Umweltverschmutzung zur Rechenschaft zu ziehen.

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So sieht die Wunsch-Mobilität der Mainzer Einzelhandels-Kunden aus

Wie attraktiv ist die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz für den Einzelhandel und welche Rolle spielt die individuelle Mobilität bei der Entscheidung für oder gegen einen City-Besuch? BYC-News, ist dieser Frage auf den Grund gegangen. In dem Zeitraum vom 20.01. bis zum 29.01.2026 haben wir ein Stimmungsbild unserer Leserschaft eingefangen, um herauszufinden, welche Infrastruktur sich die Menschen für ein perfektes Einkaufserlebnis in Mainz wirklich wünschen.

Fahrrad, Parken in Mainz oder der ÖPNV?

Die Resonanz auf diesen digitalen Aufruf war: Insgesamt 4.713 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, um ihre Prioritäten aktiv mitzuteilen. Um eine höchstmögliche Datenqualität zu gewährleisten, kam modernstes Geo-Targeting zum Einsatz. Dadurch wurde sichergestellt, dass das Umfrage-Banner ausschließlich Personen ausgespielt wurde, die sich physisch in Mainz oder in einem engen Radius von 5 Kilometern befanden. Zudem garantierte eine konsequente technische Gerätesperre die Integrität der Ergebnisse: Jede Stimme konnte pro Endgerät nur ein einziges Mal abgegeben werden, wodurch Manipulationen oder Mehrfachabstimmungen mit einem Endgerät effektiv ausgeschlossen wurden.

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Die Ergebnisse: Mobilitäts-Prioritäten für den Mainzer Handel

Die Auswertung zeigt eine klare Gewichtung. Während ökologische Aspekte für viele wichtig sind, entscheidet am Ende oft die praktische Erreichbarkeit über den City-Besuch:

1. Günstige und ausreichende Parkmöglichkeiten (38 %) Mit deutlichem Abstand ist der Wunsch nach unkompliziertem Parken in Mainz der Spitzenreiter. Für die Mehrheit der Befragten ist die Verfügbarkeit von bezahlbarem Parkraum die absolute Grundvoraussetzung, um überhaupt den Weg in die Mainzer Innenstadt anzutreten. Ohne gesicherten Stellplatz bleibt der Kunde der Innenstadt fern.

2. Abstellplätze für Fahrräder (27 %) Mehr als jeder vierte Befragte legt großen Wert auf das Fahrrad. Interessant ist hierbei das Feedback der Teilnehmer: Es geht nicht nur um die Anzahl der Plätze, sondern vor allem um Diebstahlsicherheit und Qualität. Hochwertige Abstellanlagen entscheiden darüber, ob das (E-)Bike für den Einkaufstrip genutzt wird.

3. Effiziente Park & Ride-Systeme (20 %) Jeder Fünfte sieht die Lösung im kombinierten Verkehr. Besonders für Bewohner aus dem direkten Umkreis ist der schnelle Wechsel vom Auto auf den ÖPNV am Stadtrand eine echte Alternative, sofern die Anbindung und Taktung reibungslos funktionieren.

4. Günstige ÖPNV-Tarife (15 %) Obwohl oft politisch diskutiert, bildet der Ticketpreis das Schlusslicht in diesem Ranking. Dies deutet darauf hin, dass Komfort, Sicherheit und die allgemeine Erreichbarkeit für die Mainzer Shopper eine deutlich höhere Priorität haben als die reine Ersparnis beim Fahrpreis.

Wichtiger Hinweis:  Die vorliegenden Ergebnisse basieren auf einer Online-Erhebung und zeigen die spezifischen Wünsche sowie Prioritäten der teilnehmenden Leserschaft von BYC-News

Sebastiano Del Sordo bleibt Wehrführer in Dromersheim

Die Freiwillige Feuerwehr Bingen-Dromersheim setzt auf Beständigkeit an der Spitze. Bei der Wahlversammlung am 27. Januar 2026 wurde der amtierende Wehrführer Sebastiano Del Sordo ohne Gegenstimme in seinem Amt bestätigt. Damit tritt er seine zweite, zehnjährige Amtszeit an und sichert der Einheit weiterhin eine erfahrene Führung.

Rückhalt für Sebastiano Del Sordo durch die Kameraden und die Stadtspitze

Insgesamt 16 wahlberechtigte Feuerwehrangehörige waren der Einladung von Oberbürgermeister Thomas Feser in das Dromersheimer Gerätehaus gefolgt. Das einstimmige Ergebnis unterstreicht das große Vertrauen, das Del Sordo innerhalb der Truppe genießt.

Oberbürgermeister Feser, der die Wahl leitete, würdigte in seiner Ansprache die Bedeutung des Ehrenamts: „Die Feuerwehr ist das Rückgrat unserer Gemeinschaft und ein unverzichtbarer Garant für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Die beeindruckenden 442 Einsätze im Stadtgebiet im vergangenen Jahr zeigen, wie wichtig diese ehrenamtliche Arbeit ist.“ Er gratulierte Del Sordo herzlich und zeigte sich überzeugt von dessen künftiger Führungsstärke.

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Modernisierung im Blick: Neues Einsatzfahrzeug angekündigt

Neben der Personalentscheidung gab es auch wichtige Neuigkeiten zur technischen Ausstattung der Wehr. Der stellvertretende Wehrleiter Marco Woog kündigte für das laufende Jahr die Ersatzbeschaffung eines neuen TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser) an.

Woog betonte, dass Investitionen in die Ausrüstung trotz knapper Haushaltsmittel eine absolute Notwendigkeit seien, um die Schlagkraft der Einheit zu erhalten. Die neue Technik wird die Kameradinnen und Kameraden künftig bei ihren vielfältigen Aufgaben im Brandschutz und der technischen Hilfeleistung unterstützen.

Kameradschaft über den Dienst hinaus

Nach dem offiziellen Wahlakt endete der Abend im Sinne der Tradition. In kameradschaftlicher Runde und bei einer gemeinsamen Vesper tauschten sich die aktiven Mitglieder mit den geladenen Ehrenmitgliedern der Dromersheimer Wehr aus. Ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt innerhalb der Einheit, die auch in den kommenden zehn Jahren unter bewährter Führung für die Sicherheit im Stadtteil sorgen wird.

Ingelheim verabschiedet „Fahrrad-Urgestein“ Erich Dahlheimer

Danke Erich Dahlheimer – Sechzehn Jahre lang war er das Gesicht der Ingelheimer Radverkehrsförderung: Erich Dahlheimer. Am 29. Januar 2026 wurde der ehrenamtliche Fahrradbeauftragte in einer feierlichen Zeremonie in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolge tritt Therese Merz an, die künftig die Visionen für ein fahrradfreundliches Ingelheim weiter vorantreiben wird.

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Erich Dahlheimer – Ein Leben für die Stadtentwicklung

Erich Dahlheimers Engagement für Ingelheim reicht weit über sein Amt als Fahrradbeauftragter hinaus. Von 1979 bis 2008 prägte er als Mitglied des Stadtrates die lokale Politik. Seine Arbeitsweise war dabei legendär: Statt sich auf Akten zu verlassen, fuhr er am Wochenende vor wichtigen Sitzungen persönlich Baustellen und Straßenzüge ab.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Rat übernahm er 2009 das Amt des Fahrradbeauftragten und blieb seinem Prinzip treu: „Nicht vom Tisch aus entscheiden, sondern rausgehen“, wie Oberbürgermeister Ralf Claus in seiner Laudatio hervorhob.

Meilensteine der Radverkehrsförderung

Unter Dahlheimers Mitwirkung verwandelte sich Ingelheim in eine Vorzeigestadt für Radfahrer:

  • 2010: Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Stadt“.

  • Infrastruktur: Gewinn des Deutschen Fahrradpreises für das innovative Fahrradparkhaus.

  • Aktionen: Langjährige, erfolgreiche Teilnahme an der Kampagne „Stadtradeln“.

  • Jour fixe: In monatlichen Treffen mit der Verwaltung sorgte Dahlheimer dafür, dass Gefahrenstellen schnell beseitigt und Bürgeranregungen direkt umgesetzt wurden.

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Therese Merz übernimmt den Lenker

Der Stadtrat wählte Therese Merz einstimmig zur neuen ehrenamtlichen Fahrradbeauftragten. Die 68-Jährige, die seit 2013 in Ingelheim lebt, bringt viel Praxiserfahrung mit. Als begeisterte Alltagsradlerin nutzt sie das Zweirad für Besorgungen, den Arbeitsweg und die Freizeit.

Oberbürgermeister Claus dankte Dahlheimer für 16 Jahre unermüdlichen Einsatz mit den Worten: „Es ist in dieser Zeit viel passiert – aber es bleibt noch viel zu tun.“ Gleichzeitig wünschte er Therese Merz viel Erfolg für ihre neue Aufgabe, den Radverkehr in Ingelheim zukunftssicher weiterzuentwickeln.

Kontinuität auch bei den Behindertenbeauftragten

Nicht nur beim Thema Radverkehr gab es Personalentscheidungen: Im Rahmen der Sitzung wurden Annegrit Kleinschnieder und Manfred Seiler erneut zu den ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten der Stadt gewählt, was die personelle Beständigkeit im Ingelheimer Ehrenamt unterstreicht.

Ehrlich Brothers Live in Frankfurt „NO LIMITS“ Stadionshow

Veranstaltung in Frankfurt – Nach zehn Jahren voller Rekorde und ausverkaufter Arenen setzen die Ehrlich Brothers noch einen drauf. Am Samstag, den 13. Juni 2026, verwandelt sich der Deutsche Bank Park in Frankfurt in das größte Zauberschloss der Welt. Mit ihrer neuen Spezial-Show „NO LIMITS“ versprechen Andreas und Chris Ehrlich nicht nur ein Wiedersehen mit ihren Klassikern, sondern lebensgefährliche Weltpremieren.

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„Die größte und gefährlichste Show unseres Lebens“

Seit über sechs Jahren tüfteln die Star-Magier in ihrer Zauberwerkstatt an Illusionen, die bisher als unmöglich galten. Für den Auftritt in Frankfurt kündigen sie Stunts an, die weit über das hinausgehen, was das Publikum bisher gesehen hat. Ein Highlight der Show wird ein Entfesselungsstunt sein, bei dem zwei echte Flugzeugturbinen mit gewaltigen 100.000 PS zum Einsatz kommen.

Ein weiteres spektakuläres Element ist die Enthüllung von „Titanium“: Mitten im Stadion wird sich ein Auto in ein zehn Meter hohes, acht Tonnen schweres „KI-Monster“ verwandeln, gegen das die Brüder in einem dramatischen Finale antreten.

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Von der Jubiläumstour zum Stadion-Spektakel

Während die Ehrlich Brothers aktuell mit ihrem Programm „DIAMONDS“ die Highlights aus zehn Jahren Tourgeschichte präsentieren (darunter das Verbiegen von Bahnschienen und der 10-Tonnen-Monstertruck), ist die Stadionshow in Frankfurt ein einmaliges Ereignis.

  • DIAMONDS: Best-of-Illusionen in den großen Arenen Europas.

  • NO LIMITS: Gigantisches Stadion-Special mit exklusiven Weltpremieren nur in Frankfurt.

Ehrlich Brothers Live in Frankfurt

Die Verbindung zum Frankfurter Stadion ist eine besondere: Bereits 2016 feierten die Brüder hier ihr erstes Stadion-Event und stellten zwei Weltrekorde auf. Bis heute haben über vier Millionen Menschen ihre Live-Shows besucht. Mit der dritten Stadionshow im Jahr 2026 peilen sie erneut neue Bestmarken an.

Veranstaltungsdetails auf einen Blick:

Wichtige Hinweise für Besucher

Aufgrund der eingesetzten Pyrotechnik und der Lautstärke ist die Show für Kinder unter 3 Jahren nicht zugelassen. Zudem weist der Veranstalter darauf hin, dass die verwendeten Lichteffekte bei entsprechend veranlagten Personen epileptische Anfälle auslösen können.

Lernmittelfreiheit in Ingelheim für das Schuljahr 2026/27

Ingelheimer Eltern aufgepasst: Wer für das kommende Schuljahr 2026/27 von der kostenlosen Schulbuchausleihe profitieren möchte, muss jetzt handeln. Die Frist für den Antrag auf Lernmittelfreiheit in Ingelheim endet am 16. März 2026. Das Angebot richtet sich an Familien mit geringem Einkommen oder Bezieher von Sozialleistungen.

Wer hat Anspruch auf die Lernmittelfreiheit in Ingelheim?

Anspruchsberechtigt sind Eltern, die Sozialleistungen (wie Bürgergeld, Sozialhilfe oder Leistungen nach dem AsylbLG) beziehen oder deren Haushaltseinkommen bestimmte Grenzen nicht überschreitet. Maßgeblich für die Prüfung ist das Bruttoeinkommen der Jahre 2024 oder 2025.

Die aktuellen Einkommensgrenzen (netto) im Überblick:

  • Ein Kind: 26.500 Euro (Elternpaar) / 22.750 Euro (Alleinerziehende)

  • Zwei Kinder: 30.250 Euro (Elternpaar) / 26.500 Euro (Alleinerziehende)

  • Drei Kinder: 34.000 Euro (Elternpaar) / 30.250 Euro (Alleinerziehende)

  • Vier Kinder: 37.750 Euro (Elternpaar) / 34.000 Euro (Alleinerziehende)

  • Für jedes weitere Kind erhöht sich die Grenze um 3.750 Euro.

Wo muss der Antrag eingereicht werden?

Die Zuständigkeit richtet sich nach der Schulform Ihres Kindes:

  1. Grundschulen: Der Antrag geht direkt an die Stadtverwaltung Ingelheim.

  2. Weiterführende Schulen: Hier ist die Kreisverwaltung Mainz-Bingen der richtige Ansprechpartner.

Die Antragsformulare wurden bereits Mitte Januar über die Schulen verteilt. Wer kein Exemplar erhalten hat, findet alle Unterlagen zum Download unter www.ingelheim.de/lernmittel.

Wichtige Termine für Selbstzahler (Entgeltliche Ausleihe)

Liegt Ihr Einkommen über den genannten Grenzen, können Sie Ihr Kind für die entgeltliche Ausleihe (gegen Gebühr) anmelden.

  • Anmeldezeitraum: 8. Mai bis 2. Juni 2026

  • Verfahren: Die Anmeldung erfolgt online im Elternportal mit einem Freischaltcode, den Sie rechtzeitig von der Schule erhalten.

Massiver Stellenabbau bei Aumovia – 4.000 Entlassungen stehen bevor

Der Frankfurter Automobilzulieferer Aumovio, der erst im vergangenen Jahr aus der Automotive-Sparte der Continental AG hervorgegangen ist, steckt in einem radikalen Umbau. In einer Pressemitteilung vom 27. Januar gab das Unternehmen bekannt, weltweit rund 4.000 Stellen zu streichen. Besonders hart trifft es die Forschung und Entwicklung – und damit auch die Konzernzentrale in Frankfurt-Rödelheim.

Fokus auf „Wettbewerbsfähigkeit“ in der Entwicklung

Aumovio ist spezialisiert auf hochmoderne Fahrzeugelektronik, wie Assistenzsysteme, Sensoren und Bildschirme. Doch genau in diesen Zukunftsbereichen wird nun der Rotstift angesetzt. Das erklärte Ziel des Vorstands: Die Forschungs- und Entwicklungsquote (F&E) soll bis 2027 von derzeit 12 Prozent auf unter 10 Prozent gedrückt werden.

Dafür sollen weltweit Standorte in Indien, Singapur, Rumänien, Serbien und Mexiko sowie Deutschland „effizienter“ gestaltet werden. Auf Deutschland entfällt dabei eine hohe dreistellige Anzahl an Arbeitsplätzen.

Rödelheim: 220 Jobs in Gefahr

In Frankfurt-Rödelheim, wo Aumovio rund 4.000 Menschen beschäftigt, sollen laut Medienberichten 220 Stellen wegfallen. Wichtig für die Belegschaft: Die klassische Produktion im Bremsenwerk bleibt von diesem speziellen Maßnahmenpaket nach aktuellem Stand unberührt. Der Abbau konzentriert sich fast ausschließlich auf hochqualifizierte Positionen in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

Strategiewechsel unter Kostendruck

Der Aumovia Konzern begründet den Kahlschlag mit der Notwendigkeit, Entwicklungspartnerschaften zu intensivieren und Aufwendungen auf „wertschaffende Technologien“ zu fokussieren. In der Branche wird der Schritt als Reaktion auf den enormen Kostendruck und die schwächelnde Nachfrage im Automobilsektor gewertet. Der Abbau soll bereits im laufenden Jahr 2026 abgeschlossen werden.

Für den Standort Frankfurt bedeutet dies einen herben Verlust an Know-how in einer Schlüsselindustrie. Arbeitnehmervertreter kündigten bereits an, um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen zu wollen.

Eckdaten zum Stellenabbau bei Aumovia (Stand: 27.01.2026)

  • Geplanter Stellenabbau weltweit: 4.000 Arbeitsplätze

  • Betroffene Mitarbeiter in Frankfurt-Rödelheim: ca. 220 Stellen

  • Betroffene Sparte: Forschung und Entwicklung (F&E)

  • Zeitplan: Abschluss der Maßnahmen noch im Jahr 2026

  • Zielsetzung: Senkung der F&E-Aufwandsquote von 12 % auf unter 10 % bis 2027

  • Betroffene Länder: Deutschland, Indien, Singapur, Rumänien, Serbien und Mexiko

Unternehmensprofil AUMOVIO SE

  • Hauptsitz: Frankfurt am Main, Deutschland

  • Mitarbeiter gesamt: ca. 90.000 weltweit

  • Kernprodukte: Fahrzeugelektronik, Sensoren, Bildschirme, Assistenzsysteme

  • Umsatz (2024): 19,6 Milliarden Euro (als ehemalige Continental-Sparte)

Neuer Bedarfsplan für die Feuerwehr Frankfurt am Main

News der Feuerwehr Frankfurt am Main – Die Stadt Frankfurt setzt trotz angespannter Haushaltslage ein deutliches Zeichen für den Bevölkerungsschutz. Die Stadtverordnetenversammlung hat heute die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans (BEP) für die Frankfurter Feuerwehr verabschiedet. Das Strategiepapier legt die Leitplanken für die kommenden zehn Jahre fest und sieht massive Investitionen in Personal und Infrastruktur vor.

Warum der neue Plan notwendig ist

Der letzte Bedarfsplan stammte aus dem Jahr 2013. Seitdem hat sich Frankfurt stark verändert:

  • Wachsende Stadt: Steigende Einwohner- und Pendlerzahlen führen zu höheren Einsatzzahlen.

  • Infrastruktur: Großprojekte und dichterer Verkehr verlängern die Anfahrtszeiten.

  • Strukturdefizite: Die bisherigen Strukturen reichen laut BEP nicht mehr aus, um die Schutzziele – insbesondere in den schnell wachsenden Stadtteilen – dauerhaft zu garantieren.

Sicherheitsdezernentin Annette Rinn betont: „Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat für uns oberste Priorität. Ich freue mich, dass der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung an einem Strang ziehen und mit diesem Beschluss die Bedeutung der Feuerwehrarbeit klar anerkennen.“

Neue Schutzziele: Von der Alarmierung bis zur Hilfe

Eine wesentliche Neuerung betrifft die Definition der Hilfeleistung. Bisher wurde lediglich die Fahrzeit (fünf Minuten) gemessen. Künftig wird der gesamte Prozess abgebildet:

  • 8-Minuten-Regel: Die erste taktische Einheit muss innerhalb von acht Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle eintreffen.

  • Ganzheitliche Messung: Der Prozess wird nun vom Notruf bis zum Eintreffen der Hilfe lückenlos in Kennzahlen erfasst.

Massive Investitionen in Personal und Standorte der Feuerwehr Frankfurt am Main

Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, sieht der BEP weitreichende Maßnahmen vor:

  • Personalaufwuchs: Bis zum Jahr 2030 wurde ein Bedarf von 111 zusätzlichen Stellen ermittelt. Der Aufbau soll schrittweise in den Jahren 2026 und 2027 beginnen, um die Einsatzbereitschaft stabil zu halten.

  • Neue Wachen: Geplant ist ein zusätzlicher Standort für eine Feuer- und Rettungswache im Bereich der Innenstadt. Zudem stehen zahlreiche Neu- und Umbauten bestehender Feuerwehrhäuser auf der Agenda.

  • Ehrenamt: Die Freiwilligen Feuerwehren sollen künftig noch stärker in das Gesamtsystem der Gefahrenabwehr eingebunden werden.

Warum der Plan unter Verschluss bleibt

Anders als bei vielen anderen städtischen Vorhaben ist der vollständige Bedarfsplan nicht öffentlich einsehbar. „Eine Veröffentlichung sicherheitsrelevanter Detailinformationen des BEP über den eng begrenzten Personenkreis hinaus würde die Wirksamkeit der Gefahrenabwehr beeinträchtigen“, erklärt die Branddirektion. Dennoch verspricht die Feuerwehr Transparenz bei der Umsetzung konkreter Bauvorhaben oder Neueinstellungen.

Markus Röck, Amtsleiter der Branddirektion, resümiert: „Mit der Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans stellen wir die Feuerwehr zukunftsfest auf. In einer zunehmend unübersichtlichen weltpolitischen und gesellschaftlichen Lage ist eine leistungsfähige und resiliente Feuerwehr unverzichtbar.“

Zoff um die Kreuzstraße in Mombach zwischen SPD und Grüne

Kreuzstraße in Mombach – In der Sitzung des Ortsbeirats Mombach am 29. Januar 2026 ist ein alter Streit neu entbrannt. Auf Antrag der SPD-Fraktion soll die Verwaltung Parkplätze in der Kreuzstraße ausweisen – dort, wo seit 2015 ein durchgängiger Fahrradschutzstreifen für Sicherheit sorgt. Die Mombacher GRÜNEN reagieren fassungslos und warnen vor drastischen Folgen für die Schulwegsicherheit der Pestalozzischule.

Die politische Kehrtwende beim Thema Kreuzstraße in Mombach

Noch im Jahr 2015 stimmte eine Mehrheit aus SPD und GRÜNEN für die Schaffung des Fahrradschutzstreifens in der Kreuzstraße. Zehn Jahre später scheint die SPD ihre Position geändert zu haben.

Ansgar Helm-Becker, langjähriges Mitglied im Ortsbeirat Mombach, kritisiert diesen Vorstoß scharf: „In Mainz ist der Radverkehr in den letzten Jahren stark gestiegen, was auch die aktuelle Mobilitätsbefragung aus dem Jahr 2023 zeigt. Der Rad- und Fußverkehr gewinnt an Bedeutung, deshalb muss das Sicherheitsbedürfnis von schwächeren Verkehrsteilnehmern auch stärker in den Mittelpunkt rücken. Dass auf Initiative der SPD diese Interessen vom Tisch gewischt werden sollen, ist ein Schlag gegen die Sicherheitsinteressen der schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen.“

Gefahr für Schulkinder und Barrierefreiheit

Das Hauptproblem der geplanten Umgestaltung liegt in der Verlegung des Radverkehrs. Um Platz für parkende Autos zu schaffen, müssten Radfahrer künftig den Gehweg nutzen. Dieser ist jedoch bereits hochfrequentiert, insbesondere durch Gruppen der Pestalozzischule, die den Weg zum Hort der Kita Mombach West nutzen.

Katrin Eder, Mombacherin und Spitzenkandidatin der GRÜNEN für die Landtagswahl 2026, findet deutliche Worte: „Ein breiter Gehweg von mindestens 1,50m ist nicht nur das rechtlich geltende Maß, sondern auch aus Gründen der Barrierefreiheit und der Schulwegesicherheit wichtig. Essentiell ist zudem ein unverstellter Blick in den Straßenraum – selbstverständlich auf Höhe der Kinderaugen. Radverkehr auf dem Gehweg würde mobilitätseingeschränkte Menschen ebenso wie die Kinder auf dem Gehweg beeinträchtigen und auch für die Radfahrenden Gefährdungen bedeuten. Deshalb bin ich fassungslos, dass im Antrag des Ortsbeirats wieder nur der Blick aus der Windschutzscheibe zählt und die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer diesem geopfert werden soll.“

Hintergrund: Warum der Radweg auf die Straße kam

Die Entscheidung von 2015 war kein Zufall, sondern eine Reaktion auf massive Sicherheitsprobleme. Vor der Umgestaltung kam es in der Kreuzstraße jährlich zu 30 bis 40 Fahrradunfällen, oft verursacht durch zu schmale Wege und sogenannte „Dooring-Unfälle“ (Kollisionen mit sich öffnenden Autotüren).

Ein Gerichtsurteil hatte zudem die Radwegebenutzungspflicht auf Gehwegen stark eingeschränkt, wenn diese nicht die erforderliche Breite aufweisen. Eder und Helm-Becker betonen abschließend: „Wir werden nicht zulassen, dass in der Verkehrsinfrastruktur der Weg in die Moderne zurückgedreht wird für eine autogerechte Stadt der 60er Jahre, die weniger Sicherheit für Radfahrende und Kinder bedeutet.“

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