Start Blog Seite 50

Robert Marc Lehmann von erneuter Buckelwal-Rettung ausgeschlossen

0
Robert Marc Lehmann
Screenshot einer der Instagram-Story von Robert Marc Lehmann

Die Rettung des in der Ostsee verirrten Buckelwals sorgt für massive Spannungen unter Experten. Der bekannte Meeresbiologe Robert Marc Lehmann hat die Verantwortlichen der aktuellen Rettungsaktion für den Buckelwal in der Ostsee immens kritisiert. In einer emotionalen Botschaft auf Instagram griff der Forscher insbesondere das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAF) der Tierärztlichen Hochschule Hannover scharf an. Zuvor war er von der erneuten Rettung des Wales ausgeschlossen worden.

Dramatische Odyssee zwischen Timmendorf und Wismar

Das Tier hält die Helfer bereits seit Tagen in Atem. Zunächst saß der Buckelwal in der Ostsee vor dem Timmendorfer Strand auf einer Sandbank fest. Unter Mithilfe von Lehmann gelang es am Freitag noch, das Tier zu befreien. Die Erleichterung währte jedoch nur kurz: Bereits am Samstag strandete der Wal erneut, dieses Mal in der Wismarer Bucht. Zwar kam der Meeressäuger dort wieder frei, bewegte sich jedoch lediglich 800 Meter weiter, bevor er erneut festsaß.

-Werbeanzeige-

Robert Marc Lehmann von Rettung ausgeschlossen

Besonders bitter für den Biologen: An der jüngsten Aktion vor Wismar durfte er nicht mehr teilnehmen. Lehmann betonte, dass sein ursprünglicher Plan, das Tier vom Strand fernzuhalten, zunächst funktioniert habe. Er sei spontan auf ein Boot gestiegen und habe den Wal erfolgreich geleitet. Dennoch folgte kurz darauf das Aus für ihn. „Ich bin nicht freiwillig wieder nach Hause gegangen“, betonte er sichtlich bewegt.

Der Forscher sieht seine düsteren Prognosen nun bestätigt. „Ich hatte euch ja alle darauf eingestimmt, dass das genauso laufen wird und es ist ja genauso gekommen, wie ich gesagt hab. Ich hasse es, wenn ich recht hab. Es kotzt mich auch an.“

Kritik an Stressfaktoren für den Buckelwal in der Ostsee

Lehmann warnt eindringlich davor, den Wal unter zu großen Druck zu setzen. Seiner Meinung nach werde das Tier bei den aktuellen Versuchen zu sehr gestresst. Die eigentliche Arbeit beginne erst, wenn der Wal frei schwimme. „Es ist extrem wichtig, dass man ihn dabei nicht stresst oder pusht.“

Eigentlich war das Team um den Forscher auf einen Marathon-Einsatz eingestellt, um den Buckelwal in der Ostsee sicher in tiefere Gewässer zu begleiten. „Mein Team und ich waren vorbereitet auf eine wochenlange Mission. Ich hätte den auch bis in den Atlantik geguidet“, so Lehmann über sein Engagement für den Meeressäuger. Während die Behörden das Vorgehen verteidigen, bleibt die Zukunft des Tieres ungewiss.

-Werbeanzeige-

Römischer Schmuck aus Ingelheim – Vortrag im WBZ

0
Römerjahr 2026

Die Geschichte der Römer in unserer Region ist reich an Schätzen und Rätseln. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Accessoires der Antike. Der Historische Verein Ingelheim lädt daher alle Geschichtsinteressierten zu einem fesselnden Vortrag von André Madaus M.A. ein. Am Mittwoch, den 22. April, um 19:00 Uhr steht im Weiterbildungszentrum Ingelheim (WBZ) am Fridtjof-Nansen-Platz 3 ein spezielles Thema im Fokus: Römischer Schmuck aus Ingelheim und dessen tiefere Bedeutung.

-Werbeanzeige-

Römischer Schmuck aus Ingelheim: von der Gewandspange zum Prunkstück

Ab dem späten 1. Jahrhundert vollzog sich im gallo-römischen Raum ein interessanter Wandel. Die ursprünglich rein funktionalen Gewandspangen, die dazu dienten, die Kleidung zusammenzuhalten, entwickelten sich zu wahren Schmuckstücken. Dieser römische Schmuck aus Ingelheim und Umgebung ähnelt in seiner Form unseren heutigen Broschen, besticht jedoch durch eine Detailverliebtheit, die heute noch staunen lässt.

Die meist kleinen Objekte waren oftmals aufwändig gestaltet und prächtig mit Glas, Silber, Bein oder Niello-Einlagen verziert. Doch hinter der glänzenden Fassade vermuten Experten mehr als nur Eitelkeit.

Schutzsymbole oder Berufsbekenntnis?

Es ist bis heute unklar, ob diese Stücke nur zur Zierde getragen wurden oder noch andere Funktionen erfüllten. Besondere Funde aus einer römischen Villa rustica bei Großwinternheim geben Rätsel auf. Dort entdeckte emaillierte Fibeln in Gestalt einer Schuhsohle oder einer extrem seltenen Säge könnten darauf hindeuten, dass dieser römische Schmuck als unheilabwehrende Zeichen oder als Bekenntnis zu einer bestimmten Berufsgruppe, wie etwa den Zimmerleuten, getragen wurde. Dienten sie also womöglich sogar als Schutz vor bösen Geistern?

Highlight im Rahmen des Römerjahres

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Römerjahres des Landkreises Mainz-Bingen statt. Dieser kulturelle Themenzyklus steuert auf einen besonderen Höhepunkt zu: den zentralen Römertag am Sonntag, den 26. April.

Der Vortrag am Mittwoch ist kostenfrei, und der Verein betont, dass Gäste herzlich willkommen sind, um gemeinsam in die Welt der Antike einzutauchen. Wer mehr über den mysteriösen römischen Schmuck aus Ingelheim erfahren möchte, sollte sich diesen Termin im WBZ nicht entgehen lassen.

-Werbeanzeige-

Motorradsaison in Südhessen 2026: Tipps der Polizei zum Start

0
Foto: POL-DA

Mit den steigenden Temperaturen beginnt die Motorradsaison in Südhessen, weshalb die Polizei auch in diesem Jahr wieder verstärkt an die Eigenverantwortung aller Verkehrsteilnehmer appelliert. Zu hohe Geschwindigkeit, mangelnder Abstand und Vorfahrtsfehler gehören nach wie vor zu den Hauptunfallursachen. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, sensibilisieren die Beamten sowohl Biker als auch Autofahrer für ein rücksichtsvolles Miteinander auf den Straßen der Region. Damit der Start unfallfrei gelingt, steht zunächst der Technik-Check an. Nach der Winterpause sollten Bremsen, Beleuchtung und der korrekte Reifendruck gründlich geprüft werden. Zudem mahnt die Polizei zur vollständigen Schutzausrüstung: Ein geprüfter Helm sowie Protektoren an Leder- oder Textilkombinationen sind lebenswichtig.

Defensive Fahrweise und vorausschauende Planung

Ein entscheidender Faktor für die Sicherheit ist das eigene Fahrverhalten. Die Experten raten dazu, gerade zu Beginn der Saison defensiv zu agieren und die eigenen Fähigkeiten nicht zu überschätzen. Vorausschauendes Fahren und ständige Bremsbereitschaft sind essenziell, besonders in Kurven oder bei Nässe. Nach einer längeren Fahrpause kann zudem ein spezielles Sicherheitstraining helfen, wieder das nötige Gefühl für die Maschine zu bekommen.

-Werbeanzeige-

Rücksicht und Lärmschutz während der Motorradsaison in Südhessen

Ein besonderes Augenmerk liegt 2026 erneut auf der Vermeidung von unnötigem Lärm. Ausgebaute Schalldämpfer (DB-Killer) und eine aggressive Fahrweise belasten die Anwohner stark frequentierter Strecken massiv. Mehrere Lärmdisplays in Südhessen zeigen den Fahrern auch in diesem Jahr direkt an, wenn ihre Maschine zu laut unterwegs ist.

Kooperationen und Biker-Safety-Touren

Das Polizeipräsidium arbeitet eng mit den Zulassungsstellen zusammen, um besonders Neulinge und Besitzer neuer Maschinen frühzeitig über Gefahren aufzuklären. Unterstützt wird die Kampagne vom Rennfahrer Marcel Schrötter unter dem Motto: „Auf der Straße gibt es nichts zu gewinnen, aber alles zu verlieren.“ Ein Highlight der Präventionsarbeit sind die geplanten „Biker-Safety-Touren“. In etwa 90-minütigen Ausfahrten begleiten Polizeimotorradfahrer die Teilnehmer zu bekannten Gefahrenpunkten und thematisieren vor Ort auch Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Kontrollen für mehr Sicherheit

Parallel zur Aufklärung wird die Polizei während der gesamten Motorradsaison in Südhessen regelmäßige Kontrollen durchführen. Dabei stehen die Geschwindigkeit und der technische Zustand der Maschinen im Fokus. Wer durch technische Manipulationen oder massive Geschwindigkeitsüberschreitungen auffällt, muss mit Bußgeldern, Fahrverboten oder der Sicherstellung des Motorrades rechnen.

-Werbeanzeige-

Betrunken Unfall gebaut und Polizisten angegriffen

0
Unfall unter Alkoholeinfluss in Esthal
Quelle: Polizei

Ein Verkehrsunfall beschäftigt derzeit die Polizei in der Pfalz. Am späten Samstagabend, den 28.03.2026, wurde der Dienststelle gegen 23:00 Uhr gemeldet, dass ein 25-jähriger Neustadter alkoholisiert in seinen Ford gestiegen und losgefahren sei. Die Fahrt endete jedoch nach kurzer Zeit in einer Kurve, wo es zu einem Unfall unter Alkoholeinfluss in Esthal bzw. im angrenzenden Bereich Erfenstein kam.

-Werbeanzeige-

Hoher Sachschaden und fahruntüchtiges Fahrzeug nach Unfall unter Alkoholeinfluss

Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der junge Fahrer augenscheinlich in einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war. Der Wagen kollidierte dabei mit einem Zaun und wurde so schwer beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste.

Der Unfallverursacher selbst kam glimpflich davon und wurde lediglich leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten jedoch sofort die Ursache für das riskante Fahrmanöver: Bei dem Fahrer konnte starker Atemalkoholgeruch festgestellt werden.

Widerstand bei der Blutentnahme nach 1,93 Promille

Ein durchgeführter Vortest bestätigte den Verdacht der Beamten und ergab einen Wert von stolzen 1,93 Promille. Doch die polizeilichen Maßnahmen verliefen alles andere als reibungslos. Im weiteren Verlauf der Maßnahmen griff der 25-Jährige die Beamten an und leistet während der Entnahme der Blutprobe Widerstand.

Glücklicherweise wurden die Einsatzkräfte bei diesem Angriff nicht verletzt. Dennoch hat das aggressive Verhalten des Mannes nun weitreichende rechtliche Konsequenzen.

Die Polizei stellte den Führerschein des 25-Jährigen unmittelbar sicher. Damit ist die Fahrt für den jungen Mann vorerst beendet. Nach dem Unfall unter Alkoholeinfluss kommen auf diesen nun mehrere Strafverfahren zu – unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Zudem wird die Fahrerlaubnisbehörde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt, was einen dauerhaften Entzug der Fahrerlaubnis nach sich ziehen könnte.

An dem Fahrzeug sowie dem angrenzenden Zaun entstand durch den Vorfall ein Sachschaden von insgesamt circa 16.000 Euro.

-Werbeanzeige-

Vollsperrung der Mainzer Straße in Groß-Gerau

0
Vollsperrung der Mainzer Straße
Foto: Kreisstadt Groß-Gerau | Jörg Monzheimer

Pendler und Anwohner in der Kreisstadt Groß-Gerau müssen sich auf Behinderungen einstellen: Die Vollsperrung der Mainzer Straße ist für Donnerstag, den 2. April 2026, unumgänglich. Grund für die Maßnahme ist die Verlegung von Leerrohren, für die die Fahrbahn im Bereich der Hausnummer 1 komplett gequert werden muss.

Bautechnische Gründe erzwingen die Sperrung

Ursprünglich wurden alternative Konzepte geprüft, um den Verkehrsfluss teilweise aufrechtzuerhalten. Da jedoch eine zweimalige halbseitige Sperrung aus bautechnischen und verkehrlichen Gründen nicht möglich ist, müssen die Arbeiten unter Vollsperrung ausgeführt werden. Damit wird das Baufeld für den gesamten Tag für den Durchgangsverkehr unpassierbar sein.

Die Vollsperrung der Mainzer Straße beginnt ab der Kreuzung Nauheimer Weg/Walther-Rathenau-Straße. Für den allgemeinen Verkehr sowie den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wurde bereits eine großräumige Umleitung konzipiert.

Umleitungsstrecke und Änderungen im ÖPNV

Die offizielle Umleitung führt Autofahrer über die Mainzer Straße am Edeka-Parkplatz vorbei, weiter durch die Kirchgartenstraße, Fabrikstraße und schließlich auf die Frankfurter Straße. Da auch die Buslinien diese Ausweichroute nutzen müssen, kommt es zu Einschränkungen beim Fahrplan: Die wichtige Bushaltestelle Stadtmitte entfällt an diesem Donnerstag komplett.

Sonderregelungen für Anlieger

Trotz der Vollsperrung der Mainzer Straße bleibt die Erreichbarkeit der Wohngrundstücke für Anwohner weitgehend gewährleistet. Hierzu hat die Stadtverwaltung folgende Regelungen getroffen:

  • Hinter der Stollgasse wird die Einbahnstraßenregelung vorübergehend aufgehoben.

  • Der Abschnitt bis zum Baufeld wird als Sackgasse ohne Wendemöglichkeit ausgeschildert.

  • Der Abfluss des Anliegerverkehrs erfolgt über die Stollgasse und die Straße Am Burggraben.

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren, um Staus auf der Umleitungsstrecke zu vermeiden.

Second-Hand Flohmarkt in Büttelborn

0
Second-Hand Flohmarkt

Büttelborn lädt zum nachhaltigen Shopping-Erlebnis ein! Am kommenden Samstag öffnet die Kleiderkammer ihre Türen für einen großen Second-Hand Flohmarkt, der Schatzsucher und Schnäppchenjäger gleichermaßen begeistern wird.

Wer auf der Suche nach individuellen Einzelstücken ist oder einfach nachhaltiger konsumieren möchte, sollte sich den 28. März 2026 rot im Kalender markieren. Von 12:00 bis 15:00 Uhr verwandelt sich das Gelände in der Darmstädter Straße 60 in ein Paradies für Second-Hand-Liebhaber.

Vielfalt für jeden Bedarf beim Second-Hand Flohmarkt in Büttelborn

Das Angebot ist breit gefächert und bietet für jeden Geschmack etwas:

  • Kleidung: Modisches für Damen, Herren und Kinder.

  • Für die Kleinen: Eine große Auswahl an Spielwaren.

  • Haushalt & Mehr: Praktische Haushaltsartikel und diverse Accessoires.

Wichtig für alle Besucher: Es werden ausschließlich gebrauchte Waren angeboten – getreu dem Motto „Second-Hand aus Überzeugung“. Neuware wird man hier nicht finden, dafür aber viele Stücke mit Geschichte und Charakter.

Veranstaltet wird der Flohmarkt von der Kleiderkammer Büttelborn. Das Kleiderhaus „Von & Für Büttelborn“ betont dabei ausdrücklich, dass die Veranstaltung für alle offen ist. Es geht nicht nur um den Verkauf, sondern auch um das gesellschaftliche Miteinander im Ort.

Die Eckdaten im Überblick:

  • Wann? Samstag, 28.03.2026, von 12:00 bis 15:00 Uhr

  • Wo? Darmstädter Str. 60, 64572 Büttelborn

  • Was? Kleidung, Spielzeug, Haushaltswaren und Accessoires

Schüsse in Worms vor der „Goldbar“

0
Wiesbaden
SYMBOLBILD

Am Freitagabend (27. März 2026) kam es in der Wormser Innenstadt zu einem Zwischenfall, der einen größeren Polizeieinsatz auslöste. Nach ersten Erkenntnissen fielen gegen 22:15 Uhr Schüsse in Worms, nachdem mehrere Personen vor der dortigen „Goldbar“ in der Renzstraße aneinandergeraten waren. Was zunächst als verbaler Streit begann, eskalierte innerhalb kürzester Zeit.

Schüsse in Worms nach Streit vor der „Goldbar“

Im Verlauf der hitzigen Auseinandersetzung fielen plötzlich mehrere Schüsse. Eine Person wurde dabei durch ein Projektil am Bein getroffen. Das Opfer begab sich nach der Tat selbstständig in ein Krankenhaus, um die Verletzung behandeln zu lassen. Als die alarmierten Polizeikräfte im Rahmen der sofort eingeleiteten Einsatzmaßnahmen am Tatort eintrafen, konnten zunächst keine weiteren Beteiligten mehr festgestellt werden.

Kriminalpolizei sichert Patronenhülsen

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Schüsse in Worms laufen derzeit auf Hochtouren. Das Fachkommissariat für Kapitaldelikte (K11) des Polizeipräsidiums Mainz hat den Fall übernommen. Spezialisten der Spurensicherung und Kriminaltechniker des Erkennungsdienstes waren bis in die Nacht vor Ort im Einsatz. Dabei konnten am Tatort mehrere Patronenhülsen aufgefunden und als Beweismittel gesichert werden.

Zu den genauen Motiven, die zu den Schüssen führten, gibt es bislang noch keine gesicherten Informationen.

Zwei schwerverletzte Personen nach Explosion in Taunusstein

0
Berlin

In den frühen Morgenstunden des Samstags kam es zu einer Explosion in Taunusstein-Neuhof. Gegen 02:00 Uhr wurden die Rettungskräfte und die Feuerwehr zu einem Wohnhaus in der Straße „Am Waldrand“ alarmiert, nachdem dort eine heftige Explosion gemeldet worden war. Das Ereignis forderte zwei Schwerverletzte und hinterließ ein Trümmerfeld im Inneren des Gebäudes.

Enormes Schadensbild im Wohnzimmer nach Explosion in Taunusstein

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein umfangreiches Schadensbild. Ersten Erkenntnissen und einer Begutachtung vor Ort zufolge ereignete sich die Explosion augenscheinlich im Wohnzimmer des Hauses. Durch die Wucht der Detonation wurden zwei junge Leute im Alter von 20 und 21 Jahren schwer verletzt.

Die Rettungskräfte leiteten umgehend die medizinische Erstversorgung ein. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurden beide Personen zur weiteren Behandlung in spezialisierte Fachkliniken verbracht. Über den aktuellen Gesundheitszustand liegen derzeit noch keine weiteren Informationen vor.

Der betroffene Bereich um das Wohnhaus wurde für die Spurensicherung zeitweise abgesperrt.

Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen zur Ursache

Die Hintergründe und Ursachen des schädigenden Ereignisses sind derzeit noch völlig unbekannt. Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie es zu der folgenschweren Explosion kommen konnte. Experten sicherten Spuren am Einsatzort, um festzustellen, ob ein technischer Defekt oder andere Umstände zu dem Unglück führten.

Die Behörden sind bei der Aufklärung des Falls auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Personen, die Hinweise zu den Umständen des Schadensereignisses geben können, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei in Bad Schwalbach unter (06124) 7078-0 in Verbindung zu setzten.

Stadtradeln in Mainz 2026: Gemeinsam Kilometer sammeln

0
Stadtradeln in Mainz
Symbolbild Dom| Foto: Pixabay.com/music4life

Das Stadtradeln in Mainz geht in eine neue Runde: Vom 30. Mai bis zum 19. Juni 2026 beteiligt sich die Landeshauptstadt erneut an der Kampagne für klimafreundliche Mobilität. Ob der Weg zur Arbeit, der schnelle Einkauf beim Bäcker oder die Freizeitrunde durch den Park – drei Wochen lang zählt jeder Kilometer, den die Bürgerinnen und Bürger auf dem Fahrrad zurücklegen. Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger betont die Bedeutung der Aktion über den Wettbewerbsgedanken hinaus. Für sie zeigt die Kampagne jedes Jahr aufs Neue, wie viel Bewegung bereits in der Stadt steckt und wie selbstverständlich viele Menschen das Rad im Alltag nutzen. Dies mache Mainz zu einer lebendigen und lebenswerten Stadt.

Wer kann mitmachen und wie funktioniert es?

Teilnehmen können alle Personen, die in Mainz wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine hiesige Bildungseinrichtung besuchen. Die Registrierung erfolgt unkompliziert online oder direkt über die zugehörige App. Die geradelten Distanzen können dort händisch eingetragen oder via GPS-Tracking automatisch erfasst werden. Wer am Ende mindestens 25 Kilometer auf dem Konto hat, nimmt automatisch an einer Verlosung attraktiver Preise teil.

Große Auftaktveranstaltung zum Stadtradeln in Mainz

Der offizielle Startschuss fällt am Samstag, den 30. Mai, mit einem bunten Programm am Rheinufer in Höhe der Theodor-Heuss-Brücke. Von 10:00 bis 17:00 Uhr erwartet die Besucher unter anderem eine mobile Fahrradwaschanlage, ein Fahrradmuseum sowie ein Sicherheitsmobil der Polizei, das über Unfallprävention informiert.

Geführte Radtour und Bürgerbeteiligung

Ein besonderes Highlight der Eröffnung ist die rund 90-minütige Radtour des ADFC, die um 10:30 Uhr startet. Sie bietet die ideale Gelegenheit, die Stadt aus einer neuen Perspektive zu erleben und die ersten Kilometer für das eigene Team zu sammeln.

Neben dem sportlichen Aspekt dient das Stadtradeln in Mainz auch der Verbesserung der Infrastruktur. Über die Meldeplattform „RADar!“ können Teilnehmer gezielt Hinweise auf Schlaglöcher oder gefährliche Stellen im Radnetz geben. Diese Meldungen fließen direkt in die Planungen der Stadtverwaltung ein, um das Radfahren in Mainz künftig noch sicherer und komfortabler zu gestalten.

Kreiskrankenhaus in Alzey für Nachhaltigkeit ausgezeichnet

0
Kreiskrankenhaus in Alzey
v.l.n.r.: Lars Reidenbach (AOK, Leiter Krankenhausfallmanagement), Frank Müller (Verwal-tungsdirektor Kreiskrankenhaus Alzey), Alexander Wildberger (AOK, Geschäftsbe-reichsleiter Stationäre Versorgung), Christin Herrmann (AOK, Expertin Stationäre Ver-sorgung, Heiko Sippel (Landrat des Landkreises Alzey-Worms)

Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen ist weit mehr als nur ein Trend – sie ist eine ökologische und soziale Notwendigkeit. Das Kreiskrankenhaus in Alzey geht hier mit gutem Beispiel voran und wurde nun für sein konsequentes Engagement im Bereich der stationären Versorgung von der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland ausgezeichnet.

Zertifikat für zukunftsfähige Strukturen im Kreiskrankenhaus in Alzey

Im Rahmen eines Vor-Ort-Besuchs überreichte Alexander Wildberger, Geschäftsführer Stationäre Versorgung der AOK, das offizielle Nachhaltigkeits-Zertifikat an die Klinikleitung. Damit würdigt die Gesundheitskasse die Bemühungen des Krankenhauses, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte fest in den Klinikalltag zu integrieren.

„Einrichtungen wie das Kreiskrankenhaus Alzey zeigen eindrucksvoll, wie dieser Anspruch konkret umgesetzt werden kann“, betont Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland.

Projekte: Von Energieeffizienz bis zur Mitarbeiterbeteiligung

Die Vertreter der AOK informierten sich bei ihrem Besuch über bereits erfolgreich umgesetzte Initiativen. Schwerpunkte der Arbeit im Kreiskrankenhaus in Alzey sind:

  • Ressourcenschonung: Optimierter Umgang mit Materialien im medizinischen Betrieb.

  • Energieeffizienz: Gezielte Maßnahmen zur Senkung des CO2-Fußabdrucks des Gebäudes.

  • Partizipation: Aktive Einbindung der Mitarbeitenden in die Gestaltung nachhaltiger Prozesse.

Verantwortung auf kommunaler Ebene

Für Landrat Heiko Sippel ist die Auszeichnung auch eine Bestätigung der strategischen Ausrichtung des Landkreises Alzey-Worms. Mit der Rekommunalisierung habe man die volle Verantwortung für das Haus und dessen Umgang mit Ressourcen übernommen. „Die Auszeichnung zeigt, dass Nachhaltigkeit im Kreiskrankenhaus konkret angegangen wird und damit für die Region spürbar wird“, so Sippel.

Verwaltungsdirektor Frank Müller sieht das Zertifikat als Ansporn für die Zukunft: „Es geht nicht nur um einzelne Maßnahmen, sondern darum, das Haus insgesamt weiter zu denken.“

Vorbildfunktion für das Gesundheitswesen

Mit dieser Ehrung unterstreicht die AOK ihre Rolle als Partner, der innovative und nachhaltige Ansätze im Gesundheitswesen fördert. Das Kreiskrankenhaus Alzey nimmt dabei eine wichtige Vorbildfunktion ein und beweist, dass eine hochwertige Patientenversorgung und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können.

Zwei Tote bei schwerem Unfall auf der L288

0
Unfall auf der L288 bei Westerburg
Bildquelle: Patrick Schäfer (Presseteam FF VG Westerburg)

Am späten Freitagabend (27. März 2026) gegen 20:27 Uhr wurden die Feuerwehren aus Westerburg, Gershasen und Wengenroth zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße L288 im Bereich der Abfahrt Westerburg-Wengenroth gerufen. Die Erstmeldung über eingeklemmte Personen bestätigte sich beim Eintreffen der ersten Einheiten.

Schwierige technische Rettung im Graben an der L288 bei Westerburg

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte zwei schwer beschädigte Fahrzeuge vor. Ein PKW war von der Fahrbahn abgekommen und blieb auf dem Dach liegend in einem tiefen Graben des Grünstreifens liegen. Das zweite beteiligte Fahrzeug kam auf der Fahrbahn zum Stillstand. Die Insassen des im Graben liegenden Wagens waren massiv in dem Wrack eingeklemmt.

Die Feuerwehr musste schweres hydraulisches Rettungsgerät einsetzen, um einen Zugang zu den Opfern zu schaffen. Besonders kompliziert gestaltete sich die Befreiung der Fahrerin: Hierbei kamen zusätzlich Lufthebekissen zum Einsatz, um das auf dem Dach liegende Fahrzeug von der Fahrerseite her anzuheben und den Rettungskräften den nötigen Raum zu verschaffen. Zeitgleich unterstützten weitere Einsatzkräfte den Rettungsdienst bei der Versorgung und Befreiung des Fahrers im zweiten Fahrzeug auf der Straße.

Jede Hilfe kam zu spät: Zwei Tote und eine Schwerstverletzte

Trotz des massiven Aufgebots an Rettungskräften – darunter drei Rettungswagen, zwei Notärzte und ein Rettungshubschrauber aus Mainz – kam für zwei Unfallbeteiligte jede Hilfe zu spät. Die Fahrerin des auf dem Dach liegenden Wagens sowie der Fahrer des zweiten PKW erlagen noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen.

Eine Beifahrerin aus dem überschlagenen Fahrzeug überlebte die Kollision zunächst, erlitt jedoch lebensgefährliche Verletzungen. Sie wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Umfangreiche Ermittlungen und Vollsperrung der L288 bei Westerburg

Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen leuchtete die Feuerwehr Westerburg die Einsatzstelle über die Drehleiter großflächig aus. Zudem wurde der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsstoffe wurden gebunden. Die Feuerwehr Wengenroth übernahm die sofortige Vollsperrung der betroffenen Landesstraße.

Zur Klärung der genauen Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Da der Hergang des Unglücks noch völlig unklar ist, wurde das spezialisierte Verkehrsunfallteam der Polizei Koblenz hinzugezogen. In Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Mobilität blieb die L288 bei Westerburg für die Dauer der Unfallaufnahme und die Arbeit der Gutachter bis tief in die Nacht vollgesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet.

Spielplatz in Mörfelden-Walldorf erneuert

0
Spielplatz in Mörfelden-Walldorf
v.l. Susanne Görlich (Bauhof), Georg Germann (Magistrat), Karsten Groß (Bürgermeister)

Monatelang versperrten Bauzäune die Sicht, doch das Warten hat sich gelohnt: Der Spielplatz in Mörfelden-Walldorf im Wohnquartier „Plassage / Lange Äcker“ strahlt in neuem Glanz. Als erste „Härtetester“ durften die Kinder der Kita VIII aus der Jean-Calvin-Straße das Gelände stürmen – und das Urteil der kleinen Experten fiel eindeutig positiv aus.

60.000 Euro für moderne Spielwelten auf dem Spielplatz in Mörfelden-Walldorf

Nach rund 20 Jahren intensiver Nutzung hatten Wind und Wetter den alten Holzkonstruktionen sichtlich zugesetzt. Eine komplette Runderneuerung war unumgänglich. Insgesamt investierte die Stadt rund 60.000 Euro in die neue Ausstattung.

Besonders stolz ist man im Rathaus auf die Eigenleistung des städtischen Bauhofs: Um Kosten zu sparen, übernahmen die Mitarbeiter die komplette Planung sowie den Aufbau der Geräte – vom Fundament bis zur Endmontage.

Die Highlights auf dem neuen Platz:

  • Für die Großen: Ein imposantes Klettergerüst bildet das Zentrum der Anlage.

  • Für die Kleinen: Ein gemütliches Holzzelt und diverse kleinere Spielelemente laden zum Entdecken ein.

  • Klassiker: Rutschen, Schaukeln und satte 100 Tonnen frischer Sand zum Buddeln.

  • Infrastruktur: Ein neuer Stabgitterzaun sorgt für Sicherheit, während neue Bänke den Eltern einen entspannten Aufenthalt ermöglichen.

„Besonders schönes Fleckchen Erde“

Bürgermeister Karsten Groß ließ es sich nicht nehmen, die Anlage persönlich einzuweihen. „Der Spielplatz Plassage / Lange Äcker ist allein schon aufgrund seiner Lage besonders schön“, so der Rathauschef. Eingebettet in einen Grünzug unmittelbar am Feldrand, bietet die Fläche nun eine noch höhere Aufenthaltsqualität für Familien aus der gesamten Umgebung.

Nächstes Projekt: Mehr Sicherheit in der Bachgasse

Der Spielplatz-Check der Stadt geht direkt weiter. Noch im Laufe des Jahres stehen Arbeiten in der Bachgasse an. Dort wurde ein langgehegter Wunsch der Bürger aufgegriffen: Der Radweg, der bisher mitten über das Spielgelände führte, wurde verschwenkt.

Durch eine neue Aufteilung – der Spielbereich im Osten, eine Ruhezone im Westen – werden Radfahrer und spielende Kinder künftig räumlich getrennt. Diese Maßnahme soll die Sicherheit deutlich erhöhen und Konfliktpotenziale entschärfen.

Angriff, sexuelle Belästigung und Einbruchsserie in Wiesbaden

0
Sexueller Übergriff Rüsselsheim
Polizei Hessen Symbolbild Foto: BYC-News - Thorsten Lüttringhaus

Viel zu tun für die Wiesbadener Polizei: Neben einem Angriff mit Reizgas in einem Einkaufszentrum mussten die Beamten einen Mann nach sexueller Belästigung festnehmen und mehrere Einbruchstatorte sichern.

Sechs Verletzte nach Pfefferspray-Attacke in einem Einkaufszentrum in Wiesbaden

Am Freitagmittag gegen 12:15 Uhr kam es in einem Einkaufszentrum in der Karlstraße zu einem größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Unbekannte hatten im ersten Obergeschoss wahllos Pfefferspray versprüht.

Nach aktuellem Stand erlitten sechs Personen leichte Verletzungen und mussten vor Ort medizinisch versorgt werden. Augenzeugen meldeten drei männliche Jugendliche, die für die Tat verantwortlich sein sollen. Trotz sofortiger Fahndung konnten die Verdächtigen entkommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Sexuelle Belästigung in der Linie 37: 57-Jähriger festgenommen

Bereits am Donnerstagmorgen (26.03.) kam es in einem Linienbus in Richtung Hauptbahnhof zu einem unschönen Vorfall. Ein 57-jähriger Mann war gegen 08:00 Uhr in Bierstadt zugestiegen und hatte sich jugendlichen Fahrgästen in unsittlicher Weise genähert.

Dank aufmerksamer Zeugen konnte die Polizei den Tatverdächtigen kurz nach dem Aussteigen am Hauptbahnhof im Nahbereich festnehmen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen, ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Einbruchsserie im Stadtgebiet: Schmuck, Werkzeug und Münzen gestohlen

Die Wiesbadener Kriminalpolizei registrierte zudem mehrere Einbrüche in den vergangenen Tagen:

  • Gertrud-Bäumer-Straße: Zwischen Sonntag und Donnerstag drangen Unbekannte gewaltsam in ein Anwesen ein, durchwühlten die Räume und stahlen Werkzeug, Elektronik sowie eine Münzsammlung.

  • Röntgenstraße: Am Donnerstag verschafften sich Täter Zutritt zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus und entwendeten Schmuck sowie eine Armbanduhr.

  • Ellenbogengasse: In der Nacht zum Freitag wurde in ein Schuhgeschäft eingebrochen. Die Täter schlugen eine Scheibe ein und durchwühlten den Kassenbereich. Die Schadenshöhe ist noch unklar.

Die Kriminalpolizei Wiesbaden bittet in allen Fällen um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer Hinweise zu den flüchtigen Jugendlichen aus der Karlstraße oder zu den Einbrüchen geben kann, wird gebeten, sich unter der Nummer 0611 – 3450 zu melden.

Vollsperrung der Binger Straße in Mainz

0
Alicenbrücke Mainz Binger Straße - Foto: BYC-News
Alicenbrücke Mainz - Foto: BYC-News

Der Ausbau des Mainzer Straßenbahnnetzes biegt auf die Zielgerade ein. Für die Montage des Fahrdrahtes auf der neuen Trasse muss die Binger Straße im April an mehreren aufeinanderfolgenden Nächten voll gesperrt werden. Betroffen ist der zentrale Bereich zwischen Aliceplatz und Münsterplatz.

Arbeiten unter Hochspannung in der Binger Straße während der Nachtstunden

Um den Berufsverkehr am Tag so wenig wie möglich zu belasten, finden die aufwendigen Montagearbeiten in der verkehrsarmen Zeit statt:

  • Zeitraum: Dienstag, 7. April bis Freitag, 10. April 2026.

  • Uhrzeit: Jeweils von 21:00 Uhr bis 05:00 Uhr morgens.

Während dieses Zeitfensters ist der gesamte Bereich für den motorisierten Individualverkehr voll gesperrt.

Umleitungsstrecken für Autofahrer

Die Stadt hat für beide Fahrtrichtungen großräumige Umleitungen ausgeschildert:

  • In Fahrtrichtung Innenstadt: Der Verkehr wird über den Alicenplatz, die Parcusstraße, Gärtnergasse und die Große Bleiche bzw. alternativ über die Kaiserstraße und Bauhofstraße geleitet.

  • In Fahrtrichtung Saarstraße (stadtauswärts): Hier erfolgt die Führung über die Gärtnergasse, Kaiserstraße und Parcusstraße zurück zum Alicenplatz bzw. über die Bauhofstraße und Kaiserstraße.

Wichtig für Anwohner: Die Zu- und Ausfahrt in die Bilhildisstraße bleibt trotz der Bauarbeiten weiterhin möglich.

Infos für Radfahrer und Fußgänger

Auch für den Radverkehr wird eine spezielle Umleitungsstrecke vor Ort markiert. Fußgänger haben es einfacher: Sie können das Baufeld unter Beachtung der Absperrungen weiterhin passieren.

Die Stadt Mainz bittet um Verständnis für die nächtliche Lärmbelastung und die notwendigen Umwege, die einen wichtigen Schritt zum Abschluss der neuen Straßenbahnanbindung darstellen.

Erfolgreiche „Aktion Sauberes Wäldchen“ in Oppenheim

0
Oppenheim
© Stadt Oppenheim

Ein halbes Jahrhundert Tradition und kein bisschen müde: Die „Aktion Sauberes Wäldchen“ feierte in diesem Jahr ihr 55-jähriges Bestehen. Über 100 freiwillige Helferinnen und Helfer folgten dem Ruf der Stadt und befreiten Wege, Gräben und Vereinsgelände von den Hinterlassenschaften achtloser Zeitgenossen.

Beeindruckende Vereinspräsenz und Bürger-Engagement in Oppenheim

Der zweite Beigeordnete der Stadt, Raimund Darmstadt, zeigte sich sichtlich bewegt vom großen Zuspruch. Neben zahlreichen Einzelpersonen und Kleingruppen mit Kindern war die Liste der beteiligten Vereine lang: Von den Luftsportlern des Aero-Clubs über das DRK, die Angler (ASVO), Fußballer (FSVO) und Turner (TVO) bis hin zu den Uhrturmfreunden und dem KanuClub (KCO) reichte das Spektrum.

Besonders erfreulich: Erstmals nahmen sich Bürgerinnen und Bürger in Eigeninitiative auch gezielt der Straßenzüge im Innenstadtbereich an. Auch die Stadtspitze um Bürgermeisterin Silke Rautenberg, etliche Stadträte und das Team des städtischen Bauhofs ließen es sich nicht nehmen, selbst tatkräftig mit anzupacken.

Jubiläum im Schatten der Schweinepest

Die 1971 ins Leben gerufene Aktion konnte zwar ihr 55. Jubiläum feiern, musste aber auch mit Einschränkungen umgehen. Aufgrund der Maßnahmen gegen die afrikanische Schweinepest blieben die Wege im namensgebenden „Wäldchen“ weiterhin gesperrt.

Beim abschließenden Dankeschön-Imbiss in Steckler’s Rheinrestaurant gab es jedoch einen Hoffnungsschimmer: Raimund Darmstadt berichtete von einem engen Austausch mit Landrat Thomas Barth. Man arbeite intensiv an einer vernünftigen Lösung, um die Waldwege für die Bevölkerung bald wieder zugänglich zu machen.

Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg lobte ausdrücklich die „perfekte Organisation“ durch den Umweltbeigeordneten Darmstadt und dankte allen Beteiligten für ihren Beitrag zum Umweltschutz. Der Tag endete in geselliger Runde – mit dem guten Gefühl, Oppenheim ein Stück sauberer und lebenswerter gemacht zu haben.