BYC-News Blog Seite 298

Aggressive Bettelbanden in Wiesbaden

Nachrichten Wiesbaden: In Wiesbaden gibt es immer wieder Meldungen über aggressive Bettelgruppen, die Passanten bedrängen und sogar in Geschäfte verfolgen. Während bedürftige Menschen, die in stiller Form um Unterstützung bitten, toleriert werden, sorgen organisierte Banden mit aufdringlichem Verhalten für Ärger. Stadt- und Landespolizei haben daher ihre Maßnahmen verstärkt, um gegen dieses Phänomen vorzugehen.

Positive Bilanz der Stadtpolizei

Seit geraumer Zeit geht die Stadtpolizei in Zusammenarbeit mit der Landespolizei verstärkt gegen aggressive Bettelbanden vor. Peter Erkel, Abteilungsleiter der Stadtpolizei, zieht ein positives Zwischenfazit: „Dieser Personenkreis kommt gezielt in die Stadt, meist mit Kleinbussen, und bedrängt Passanten so lange, bis sie eine Spende geben – nicht aus Mildtätigkeit, sondern um die belästigende Person loszuwerden.“ Besonders problematisch sei, dass die aggressiven Bettlerinnen und Bettler sogar in Geschäfte folgen. „Das geht eindeutig zu weit“, betont Erkel.

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Erweiterte Maßnahmen zur Bekämpfung des Problems

Um noch effektiver gegen das aggressive Betteln vorzugehen, hat die Stadtpolizei ihre Maßnahmen verschärft. Während bislang meist nur Platzverweise ausgesprochen wurden, werden seit Ende 2024 auch Sicherheitsleistungen eingezogen. „Bei auffälligen Personen ziehen wir Bargeld bis zu einem gesetzlich festgelegten Mindestbetrag ein, um verhängte Bußgelder sofort zu vollstrecken“, erläutert Erkel. Besonders bei Veranstaltungen wie dem Sternschnuppenmarkt, wo die Spendenbereitschaft hoch ist, zeigt diese Maßnahme Wirkung. Sobald die Banden merken, dass kontrolliert und sanktioniert wird, verlassen sie die Stadt meist schnell.

Appell an die Bevölkerung: Bewusst spenden

Nadine Gärtner, die sich bei der Stadtpolizei mit dem Thema aggressives Betteln befasst, sieht die Einziehung von Bargeld als wirksames Mittel: „Mit Abschöpfung können wir den Druck erhöhen.“ Dennoch betont sie, dass ein dauerhafter Erfolg nur möglich ist, wenn sich das Verhalten der Bettelnden nicht mehr lohnt. Sie appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, ihre Spenden gezielt an professionelle Hilfsorganisationen zu richten: „Ihre Spenden landen sonst möglicherweise nicht bei den Bedürftigen, sondern finanzieren kriminelle Hintermänner.“

Meldung verdächtiger Vorfälle unterstützt die Polizei

Die Stadtpolizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe, um gegen aggressive Bettelbanden effektiv vorzugehen. Wer aufdringliche Bettlerinnen und Bettler beobachtet, kann dies der Leitstelle der Stadtpolizei unter Telefon (0611) 314444 melden. Gemeinsam kann so dazu beigetragen werden, dass die Wiesbadener Innenstadt ein angenehmer und sicherer Ort für alle bleibt.

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Stellenabbau bei VW und Vorstand kassiert Millionenbetrag

Dramatische Zahlen bei Europas größtem Autobauer: Volkswagen meldet für das Geschäftsjahr 2024 einen drastischen Rückgang des Nettogewinns um 30,6 Prozent. Hauptgrund dafür ist der massive Absatzrückgang auf dem chinesischen Markt, der zu insgesamt deutlich geringeren Verkaufszahlen des Konzerns führte.

Trotz des Gewinneinbruchs stieg die Vergütung von Konzernchef Oliver Blume. Laut dem aktuellen Geschäftsbericht erhielt Blume 2024 insgesamt 10,35 Millionen Euro – ein Plus von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (9,7 Mio. Euro). Dies, obwohl er auf fünf Prozent seines Fixgehalts bei Volkswagen verzichtete.

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Die Vergütung von Blume

Blumes Gesamtvergütung setzt sich aus seinen Bezügen bei Volkswagen und der Konzerntochter Porsche zusammen. Während seine Grundvergütung bei Volkswagen aufgrund des Verzichts von 1,3 auf 1,235 Millionen Euro sank und auch die variable Vergütung dort leicht niedriger ausfiel, wuchs sein Einkommen bei Porsche entsprechend an.

Insgesamt erhielten die neun Vorstandsmitglieder des Volkswagen-Konzerns rund 40 Millionen Euro. Ab 2025 werden jedoch stärkere Einschnitte vorgenommen: In den Jahren 2025 und 2026 verzichten die Vorstände auf elf Prozent ihrer Gesamtbezüge. Dies bedeutet Einsparungen von mehr als vier Millionen Euro pro Jahr für den Konzern. Ab den folgenden Jahren soll der Gehaltsabschlag dann schrittweise wieder reduziert werden.

Weiterlesen: Siemens plant massiven Stellenabbau

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Reaktion aus Brüssel! Diese US-Produkte werden jetzt richtig teuer

Die Europäische Union hat als Reaktion auf die in Kraft getretenen US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte deutliche Gegenmaßnahmen angekündigt. Die EU-Kommission teilte am Mittwochmorgen mit, dass ab April erneut Extrazölle auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Motorräder und Boote erhoben werden sollen.

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Reaktion auf Donald Trump

Die von US-Präsident Donald Trump (78) verhängten Einfuhrzölle in Höhe von 25 Prozent wurden um 0.01 Uhr (Ortszeit, 5.01 Uhr MEZ) aktiv. Diese Maßnahme betrifft Handelspartner weltweit und stellt eine Fortführung der protektionistischen Handelspolitik der USA dar. Trump hatte bereits im Februar verlautbaren lassen, dass es keine Ausnahmen für die wichtigsten Lieferländer geben werde.

Besonders betroffen von den neuen Zöllen sind neben der EU auch Kanada, Mexiko und Brasilien, die zu den wichtigsten Stahllieferanten der USA zählen. Ursprünglich hatte Trump sogar Stahlzölle von 50 Prozent für Kanada angekündigt, diese aber letztlich zurückgenommen. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate und Südkorea als bedeutende Aluminiumlieferanten stehen vor neuen Handelsbarrieren.

Trump verfolgt mit den Zöllen das Ziel, Zugeständnisse von Handelspartnern zu erzwingen und die US-Wirtschaft zu stärken. Doch Experten des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) prognostizieren, dass die Maßnahmen den USA mehr schaden als nützen. Während die Auswirkungen auf Europa begrenzt bleiben dürften, müssen US-Unternehmen und Verbraucher mit steigenden Kosten rechnen. Besonders die Elektronik- und Automobilindustrie könnten durch höhere Produktionskosten belastet werden.

Die EU kündigte an, nicht nur mit Zöllen zu reagieren, sondern auch rechtliche Schritte gegen die US-Maßnahmen zu prüfen. „Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie der freie Handel einseitig eingeschränkt wird“, erklärte ein Sprecher der EU-Kommission. Ob es zu weiteren Eskalationen im Handelsstreit kommt, bleibt abzuwarten.

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Verkehrsbehinderungen bei Rüsselsheim aufgrund Bauarbeiten

Rüsselsheim/Haßloch – Am kommenden Montag, den 17. März, beginnt Hessen Mobil mit der Instandsetzung einer Geh- und Radweg-Unterführung unter der Bundesstraße B 486 (Varkausstraße). Die umfangreichen Bauarbeiten an der 1965 erbauten Stahlbetonbrücke sollen voraussichtlich bis Ende September andauern.

Verkehrsbehinderungen erwartet

Zur Umsetzung der Bauarbeiten sind mehrere Bauphasen vorgesehen. Bereits zu Beginn kommt es zu Einschränkungen im Straßenverkehr: Auf der B 486 wird im Bereich der Kreuzung Varkausstraße/Evreuxring/Lucas-Cranach-Straße in Fahrtrichtung A 67 der linke von zwei Fahrstreifen gesperrt. Stadteinwärts steht ebenfalls nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Trotz der Arbeiten bleiben sowohl der motorisierte Verkehr als auch der Geh- und Radweg passierbar, sodass keine Umleitungen erforderlich sind.

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Bauablauf und Sanierungsumfang

Ab Anfang April werden Instandsetzungsarbeiten an der Bauwerksoberseite durchgeführt, beginnend in Richtung Haßloch. Die Baumaßnahme umfasst den Rückbau bestehender Bauteile wie der Mittelkappe, Bordsteine und des Asphaltbelags. Zudem werden Abdichtungen sowie Ausgleichsbeton erneuert.

An der Bauwerksoberseite wird die Abdichtung entfernt, um Risse zu verpressen und Fehlstellen zu beheben. Auch die Unterseite der Brücke, inklusive Decke und Wände der Unterführung, wird instandgesetzt. Eine Erneuerung der Brückenkappen sowie die Einrichtung neuer Entwässerungsrinnen sind ebenfalls Bestandteil der Maßnahme.

Kosten und Finanzierung

Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf rund 428.000 Euro, die vollständig vom Bund getragen werden. Hessen Mobil wird zu weiteren Bauphasen gesondert informieren.

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Wiesbaden eröffnet neuen Standort für Fundbüro

Das Fundbüro hat Ende Januar seine neuen Räumlichkeiten in der Ellenbogengasse 3-7 bezogen. Während die Handwerker letzte Ausbauarbeiten vornahmen, fand der Umzug des dreiköpfigen Teams statt. Ab sofort befindet sich das Fundbüro im Erdgeschoss desselben Gebäudes, in dem auch das Bürgerbüro im ersten Obergeschoss untergebracht ist. Die Ordnungsdezernentin Maral Koohestanian zeigte sich erfreut über die zentrale Lage: „Mit diesem Umzug haben wir einen weiteren wichtigen Baustein unserer Standortprojekte im Ordnungsamt erfolgreich abgeschlossen. Der lang gehegte Wunsch, das Fundbüro in zentraler Innenstadtlage anzusiedeln, ist nun Realität geworden.“

Jährlich 4.000 Fundstücke registriert

Im Fundbüro werden jedes Jahr rund 4.000 Fundgegenstände erfasst. Sie werden registriert und mit allen relevanten Daten dokumentiert. Falls die Eigentümersuche nicht früher erfolgreich ist, bleiben die Gegenstände bis zu sechs Monate im Fundbüro. Danach werden sie entweder verwertet oder versteigert. Besonders häufig werden Ausweisdokumente, Geldbörsen, Schlüssel, Handys und Fahrräder abgegeben. Um die Rückgabe verlorener Gegenstände zu erleichtern, können Bürgerinnen und Bürger online eine Verlustanzeige über den Online-Fundservice auf portal.wiesbaden.de aufgeben.

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Moderne und funktionale Räumlichkeiten

Mit insgesamt 1.600 Fundgegenständen zog das Fundbüro in seine neuen Räume mit einer Gesamtfläche von 276 Quadratmetern um. Die neue Gestaltung ist funktional und bürgerfreundlich: Der Empfangsbereich mit Theke ist über die Ellenbogengasse zugänglich und durch einen Raumteiler vom restlichen Fundbüro getrennt. Hinter dem Empfang befinden sich die Arbeitsbereiche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine kleine Pantry-Küche und ein Lager. Das obere Lager, in dem der Großteil der Fundstücke, darunter auch Fahrräder, aufbewahrt wird, ist über eine Treppe oder einen Aufzug erreichbar. Zudem gibt es für Sammelanlieferungen durch die Polizei einen separaten Zugang zur Passage, direkt gegenüber dem Eingang des Bürgerbüros. Zum Schutz der Fundgegenstände ist das gesamte Fundbüro mit einer Alarmanlage gesichert.

Barrierefreie Gestaltung bis März abgeschlossen

Die letzten Arbeiten, darunter die barrierefreie Gestaltung der Haupteingangstür sowie die finale optische Gestaltung der Fensterflächen, sollen im März abgeschlossen werden. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet der Umzug das Ende einer jahrelangen Insellösung im Europaviertel. Künftig sind sie gemeinsam mit dem Standesamt und dem Bürgerbüro des Ordnungsamtes an einem zentralen Standort untergebracht. Dies erleichtert nicht nur die Erreichbarkeit, sondern auch die Zusammenarbeit.

Moderner Service für eine effiziente Bürgerbetreuung

Ordnungsdezernentin Koohestanian hebt abschließend die Vorteile des neuen Standorts hervor: „Mit dem neuen Fundbüro schaffen wir einen modernen Service, der digitale und persönliche Angebote optimal verbindet. Ob online oder vor Ort – Bürgerinnen und Bürger können ihre verlorenen Gegenstände jetzt noch schneller und einfacher zurückbekommen.“

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Binger Oberbürgermeister Thomas Feser wird 60

Nachrichten Bingen: „Nicht reden, sondern handeln“ – oder, anders gesagt: „net babbele, sondern mache“. Unter diesem Motto steht Oberbürgermeister Thomas Feser, der am 7. März seinen 60. Geburtstag feierte. Seit vielen Jahren lenkt er die Geschicke der Stadt Bingen mit viel Engagement und Weitblick.

Ein Leben für die Stadt Bingen

Obwohl nicht in Bingen geboren, sondern im nahe gelegenen Ockenheim, ist Thomas Feser eng mit der Stadt verbunden. Bereits im 13. Jahr ist er Oberbürgermeister und hat die positive Entwicklung der letzten Jahre maßgeblich mitgestaltet. Sein Ziel für die Zukunft: Bingen weiter nach vorne bringen und die Attraktivität der Stadt weiter steigern.

Feier auf Burg Klopp: Rückblick und Ausblick

Anlässlich seines 60. Geburtstags lud Feser am 10. März Mitarbeitende und Weggefährten zu einer Feierstunde auf Burg Klopp ein. In seiner Ansprache blickte er auf viele Jahre kommunalpolitischen Engagements zurück, wagte aber auch einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen und Chancen für Bingen und seine Bürgerinnen und Bürger.

Vom Sozialpädagogen zum Stadtoberhaupt

Der Sohn einer Winzerfamilie absolvierte eine Ausbildung zum Erzieher und studierte Sozialpädagogik. Seine politische Laufbahn begann er als Kreisgeschäftsführer der CDU Mainz-Bingen und Mainz Stadt sowie als Landesgeschäftsführer der rheinland-pfälzischen CDU. Später wurde er Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Mainz-Bingen. Seine kommunalpolitische Karriere in Bingen startete 2004 als ehrenamtlicher Bürgermeister, 2009 wurde er hauptamtlicher Bürgermeister und 2012 schließlich erstmals zum Oberbürgermeister gewählt. 2019 wurde er in diesem Amt bestätigt.

Meilensteine in der Stadtentwicklung

Zu den größten Erfolgen seiner Amtszeit gehört die nachhaltige Stadtentwicklung. Bereits als Bürgermeister spielte Feser eine Schlüsselrolle bei der Landesgartenschau 2008, die das Rheinufer zu einem attraktiven Kultur- und Erholungsgebiet umgestaltete. Später folgten als Oberbürgermeister die Eröffnung des CityCenters, die Schaffung des Kulturquartiers mit der modernen Bücherei³, die Sanierung des Schwarzen Hauses sowie des Volkshochschulgebäudes.

Die Bücherei³ als Herzstück der Innenstadt

Besonders stolz ist Feser auf die Bücherei³, die er als „Wohnzimmer der Stadt“ bezeichnet. Unter dem Motto „Lesen, Lernen, Leute treffen“ ist sie ein beliebter Treffpunkt für alle Generationen und trägt zur Belebung der Innenstadt bei.

Wirtschaftlicher Aufschwung durch attraktive Gewerbegebiete

Auch in der Wirtschaftsförderung hat sich Bingen unter Fesers Führung stark entwickelt. Der Gewerbepark Bingen-Ost in Kempten sowie der Gewerbe- und Industriepark Bingen am Rhein & Grolsheim haben dazu beigetragen, dass zahlreiche Unternehmen sich ansiedelten und bestehende Firmen expandieren konnten. Die Stadt mit knapp 28.000 Einwohnern gewinnt zunehmend an Attraktivität, besonders für Familien. Neue Kindergärten und ein gutes Schulnetz sorgen für beste Voraussetzungen.

Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger

Thomas Feser setzt sich konsequent für die Anliegen der Binger Bevölkerung ein. Schon zu Beginn seiner Amtszeit engagierte er sich mit der „Binger Erklärung“ für den Erhalt der Hertie-Standorte. Aktuell liegt ihm besonders der Erhalt des Heilig-Geist-Hospitals am Herzen – ein weiteres Beispiel für seinen Einsatz für das Gemeinwohl.

Blick über den Tellerrand: Internationale Beziehungen

Neben seinen lokalen Aufgaben pflegt Feser auch die Beziehungen zu den Binger Partnerstädten und -regionen. Die internationale Vernetzung ist ihm ein wichtiges Anliegen, das er mit großer Leidenschaft vorantreibt.

BUGA 2029 als nächster Meilenstein

Ein bedeutendes Zukunftsprojekt ist die Bundesgartenschau (BUGA) 2029. Sie wird das Rheinufer und das Umfeld von Burg Klopp in den Fokus rücken und Bingen die Chance bieten, sich Gästen aus aller Welt von seiner besten Seite zu präsentieren.

Tourismus als wirtschaftlicher Motor

Bereits 2020 konnte Feser mit der Ansiedlung des Papa Rhein-Hotels einen Meilenstein für den Tourismus setzen. Dieses Hotel hat der Stadt einen enormen Aufschwung beschert und wird auch im Zuge der BUGA eine Schlüsselrolle spielen.

Geld für jedes erlegte Wildschwein im Rheingau-Taunus-Kreis

Nachrichten Rheingau-Tauns: Der Kreisausschuss des Rheingau-Taunus-Kreises hat beschlossen, eine Abschussprämie für Schwarzwild in den Sperrzonen I und II auszuzahlen. Ziel ist es, die Wildschweinpopulation zu reduzieren und somit die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) einzudämmen.

60 Euro Prämie pro erlegtem Wildschwein

Ab dem 1. April 2025 erhalten Jagdausübungsberechtigte für jedes in den betroffenen Sperrzonen erlegte Wildschwein eine Prämie von 60 Euro. Diese gilt für alle Wildschweine, die gemäß den Vorgaben des Veterinäramtes entsorgt oder verwertet werden. Auch Tiere, die in sogenannten „Saufängen“ geschossen werden, sind prämienberechtigt. Zusätzlich plant das Land Hessen, diese Prämie zu verdoppeln, um die Bejagung weiter zu fördern.

Vorgaben zur Entsorgung und Kennzeichnung

Das Wildbret aus der Sperrzone II darf weiterhin nicht öffentlich verwertet werden. Nicht verwertbare Kadaver müssen in einem auslaufsicheren Behältnis an der Sammelstelle Grünau in Eltville entsorgt werden. Zudem müssen alle erlegten Wildschweine mit einer Wildmarke gekennzeichnet und beprobt werden. Die Meldung an das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen des Kreises ist verpflichtend, inklusive genauer Ortsangabe oder idealerweise GPS-Daten. Für die Sperrzone I gilt, dass verwertetes Wildbret bis zum Vorliegen eines negativen Untersuchungsergebnisses in einer dem Veterinäramt bekannten oder vorab angemeldeten Kühlkammer gelagert werden muss.

Anpassungen der Jagdregelungen und weitere Maßnahmen

Um die Bejagung effektiver zu gestalten, hat der Rheingau-Taunus-Kreis bereits in der vergangenen Woche das Jagdverbot in der Sperrzone II gelockert. Seitdem darf Schwarzwild – auch in der Nacht – wieder bejagt werden. Zudem wird die Verwendung von Schalldämpfern bei der Jagd empfohlen. Unverändert bleibt das Wegegebot sowie die Leinenpflicht für Hunde in der Sperrzone II bestehen. In der Sperrzone I wird Hundebesitzern dringend geraten, ihre Tiere ebenfalls an der Leine zu führen.

Ziel: Reduzierung der Wildschweinpopulation

Der Kreis erhofft sich durch diese Maßnahmen eine signifikante Reduzierung der Wildschweinpopulation. Dies ist ein entscheidender Schritt zur Eindämmung der hochansteckenden Afrikanischen Schweinepest, die eine erhebliche Bedrohung für Wild- und Hausschweine darstellt. Mit der finanziellen Unterstützung für Jäger soll der Anreiz zur Bejagung weiter erhöht werden, um den Schwarzwildbestand nachhaltig zu verringern.

Mainz: Die Nacht der Bibliotheken am 4. April

Veranstaltung Mainz: Am 04. April 2025 ist es soweit – die Nacht der Bibliotheken kommt nach Mainz! Unter dem Motto „Wissen. Teilen. Entdecken.“ öffnen Bibliotheken bundesweit ihre Türen für ein vielfältiges Programm aus Veranstaltungen, Workshops, Lesungen, Führungen und vielem mehr. Auch die Öffentliche Bücherei – Anna Seghers nimmt an diesem Event teil und bietet Besuchern ein spannendes und vielseitiges Programm. Die Bücherei ist an diesem Abend von 18 bis 23 Uhr geöffnet. Neben leckeren literarischen Cocktails erwartet die Gäste ein spannendes interaktives Programm! Weitere Informationen zum genauen Programm der Nacht der Bibliotheken finden Sie auf der Website der Nacht der Bibliotheken.

Frau attackiert Polizisten in Bad Kreuznach – Zwei Beamte verletzt

Am Abend des 11.03.2025 wird die Polizeiinspektion Bad Kreuznach gegen 21:30 Uhr alarmiert, da eine weibliche Person in der Kurhausstraße in Bad Kreuznach den Hausflur eines Mehrfamilienhauses nicht verlassen wolle. Vor Ort kann eine Streifenbesatzung die spätere 51-jährige Beschuldigte antreffen. Trotz mehrfacher Aufforderung kommt diese einem angeordneten Platzverweis nicht nach.

Frau verletzt zwei Polizisten

Im weiteren Verlauf zeigt sich die Beschuldigte sprunghaft in ihrem Verhalten und missachtet jegliche Fragen und Aufforderungen. Des Weiteren kommt es fortlaufend zu Beleidigungen. Nach mehrfacher Missachtung des ausgesprochenen Platzverweises wird die Beschuldigte zur Dienststelle verbracht.

Dort kommt es im weiteren Verlauf zu Widerstandshandlungen durch die Beschuldigte, wodurch zwei Beamte leicht verletzt werden. Da es Hinweise auf Betäubungsmittel- und Alkoholkonsum gibt, wird nach vorheriger Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme bei der Beschuldigten angeordnet und durchgeführt.

Die Beschuldigte wird im weiteren Verlauf in eine psychiatrische Klinik vorgestellt.

Baustelle Mainz: Sperrung in der Geschwister-Scholl-Straße

Baustelle Mainz: Vom 12.03.2025 bis voraussichtlich 20.03.2025 führt die Fa. OXG Leitungsverlegearbeiten im Rahmen des Glasfaserausbaus in der Geschwister-Scholl-Straße Höhe Berliner Straße 58 durch. In diesem Bereich ist die stadtauswärtsführende rechte Fahrspur jeweils von 7 Uhr bis 15 Uhr gesperrt. Der motorisierte Individualverkehr wird einspurig am Baufeld vorbeigeführt. Der Fuß- und Radverkehr kann die Baustelle über einen gemeinsamen Notweg passieren.

 

Was ist Urlaub? Formen, Anspruch und Dauer sowie alles zur Vergütung!

Urlaub ist für viele Arbeitnehmer die wohlverdiente Auszeit vom Arbeitsalltag. Doch welche Arten von Urlaub gibt es, wie lange hat man Anspruch darauf, und wie sieht es mit der Vergütung während der freien Tage aus? Dieser Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten Regelungen zum Thema Urlaub in Deutschland.

Was versteht man unter Urlaub?

Urlaub bezeichnet die arbeitsfreie Zeit, die einem Arbeitnehmer zusteht, um sich zu erholen. Der Anspruch darauf ist gesetzlich geregelt und dient dazu, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers zu erhalten. Dabei unterscheidet man verschiedene Urlaubsarten, von denen einige gesetzlich vorgeschrieben und andere individuell im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag geregelt sind.

Urlaubsgenehmigung im Arbeitsrecht

Die Urlaubsgenehmigung ist ein zentraler Aspekt des Urlaubsanspruchs von Arbeitnehmern. Grundsätzlich haben Beschäftigte gemäß § 7 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) einen gesetzlichen Anspruch auf Erholungsurlaub, der jedoch von der Zustimmung des Arbeitgebers abhängig ist. Die Genehmigung darf nur aus dringenden betrieblichen Gründen oder wegen vorrangiger Urlaubsansprüche anderer Arbeitnehmer verweigert werden.

Entscheidend ist, dass der Arbeitgeber den Urlaubsantrag zeitnah prüft und eine klare Entscheidung trifft. Wird ein genehmigter Urlaub nachträglich widerrufen, ist dies nur in absoluten Ausnahmefällen zulässig. Ohne Genehmigung eigenmächtig Urlaub zu nehmen, kann sogar eine fristlose Kündigung rechtfertigen.

Formen von Urlaub

Grundsätzlich lassen sich mehrere Arten von Urlaub unterscheiden:

  1. Erholungsurlaub: Dies ist der gesetzliche Mindesturlaub, auf den jeder Arbeitnehmer in Deutschland Anspruch hat.
  2. Zusätzlicher vertraglicher Urlaub: Manche Arbeitgeber gewähren über den gesetzlichen Mindesturlaub hinaus weitere Urlaubstage.
  3. Sonderurlaub: Dies umfasst außergewöhnliche Umstände wie Hochzeiten, Geburten oder Todesfälle naher Angehöriger.
  4. Bildungsurlaub: In einigen Bundesländern gibt es ein Recht auf bezahlten Urlaub zur beruflichen oder politischen Weiterbildung.
  5. Elternzeit: Während dieser Zeit pausiert das Arbeitsverhältnis, und es besteht in der Regel kein Anspruch auf Vergütung.
  6. Unbezahlter Urlaub: Auf Wunsch des Arbeitnehmers kann unbezahlter Urlaub vereinbart werden, jedoch besteht hierfür kein gesetzlicher Anspruch.

Wie hoch ist der Urlaubsanspruch?

Das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) regelt den gesetzlichen Mindesturlaub. Arbeitnehmer mit einer 6-Tage-Woche haben Anspruch auf mindestens 24 Werktage Urlaub pro Jahr. Bei einer 5-Tage-Woche sind es mindestens 20 Tage. Allerdings können Arbeits- oder Tarifverträge weitere Urlaubstage vorsehen, sodass in vielen Unternehmen ein höherer Urlaubsanspruch besteht.

Wichtige Regelungen zum Urlaubsanspruch

  • Der volle Urlaubsanspruch entsteht erst nach sechs Monaten Betriebszugehörigkeit.
  • Urlaub muss grundsätzlich im laufenden Kalenderjahr genommen werden, kann aber unter bestimmten Voraussetzungen ins nächste Jahr übertragen werden.
  • Während des Urlaubs darf keine anderweitige Erwerbstätigkeit ausgeübt werden.

Wie wird Urlaub vergütet?

Während des Erholungsurlaubs besteht Anspruch auf Urlaubsentgelt, das dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst der letzten 13 Wochen entspricht. In vielen Unternehmen erhalten Arbeitnehmer zudem Urlaubsgeld, eine zusätzliche Sonderzahlung, die tariflich oder vertraglich vereinbart ist.

Bei einer Kündigung durch den Arbeitnehmer oder Arbeitgeber stellt sich die Frage nach nicht genommenem Urlaub. In diesem Fall muss der verbleibende Urlaubsanspruch entweder gewährt oder finanziell abgegolten werden.

Fazit: Urlaub ist mehr als nur Freizeit

Urlaub dient der Erholung und ist für Arbeitnehmer ein wichtiges Recht. Der gesetzliche Mindesturlaub schützt die Gesundheit und ermöglicht eine Auszeit vom Berufsalltag. Neben dem Erholungsurlaub gibt es zahlreiche Sonderformen, die je nach individueller Situation relevant sein können. Wer seinen Urlaub optimal plant, kann nicht nur seine freie Zeit genießen, sondern auch sicherstellen, dass er die ihm zustehenden Vorteile voll ausschöpft.

Mainz: Verletzter nach Unfall mit Bus und Straßenbahn

Nachrichten Mainz: Im Kreuzungsbereich der Lessingstraße Ecke Josefstraße in Mainz kam es am Dienstagnachmittag (11. März 2025) gegen kurz vor 17:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall. An dem Unfall beteiligt waren eine Straßenbahn der Linie 51E und ein Stadtbus der Linie 66. BYC-News war vor Ort. Der Busf...


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Tödlicher Unfall auf der A61 bei Bingen in Fahrtrichtung Ludwigshafen

Am Dienstag, dem 11. März 2025, ereignete sich auf der Bundesautobahn A61 in Richtung Ludwigshafen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person tödlich verletzt wurde. Dies teilte die Polizei Mainz in einer Pressemitteilung mit.

Unfallhergang nach Angaben der Polizei

Zum Unfallzeitpunkt befand sich auf dem Seitenstreifen zwischen den Anschlussstellen Dorsheim und Bingen-Mitte ein Gliederzug mit einer Reifenpanne. Eine Streife der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim sicherte den Pannen-LKW ab. Hierbei wurde auch der rechte Fahrstreifen gesperrt. Gegen 01:50 Uhr durchbrach ein 65-Jähriger aus dem Münsterland mit seinem Sattelzug zunächst die polizeiliche Absperrung und kollidierte mit dem unbesetzten Streifenwagen. Der Streifenwagen drehte sich um die eigene Achse und wurde in die rechte Schutzplanke geschleudert.

Anschließend fuhr der Sattelzug auf den Pannen-Gliederzug auf und touchierte ein danebenstehendes Service-Fahrzeug. Der Gliederzug wurde auf einen vor ihm stehenden PKW geschoben. Die Fahrerkabine des verursachenden LKW wurde zusammengestaucht. Der Fahrer erlitt tödliche Verletzungen. Am Streifenwagen entstand Totalschaden. Der Gliederzug wurde im Heckbereich, an der Seite und an der Front beschädigt. Der Fahrer des Gliederzugs befand sich zum Unfallzeitpunkt vor seinem LKW, stürzte zu Boden und verletzt sich leicht an der Hand. Am Service-Fahrzeug und dem PKW entstand geringer Sachschaden.

Unfallaufnahme

Zwecks Unfallaufnahme und Reinigung war die Richtungsfahrbahn Ludwigshafen ab der Anschlussstelle Waldlaubersheim bis ca. 13:45 Uhr vollgesperrt. Es entstand erheblicher Rückstau.

Durch die Staatsanwaltschaft Mainz wurde ein Gutachter beauftragt und die beteiligten Fahrzeuge beschlagnahmt.

Im Einsatz befanden sich:

  • Polizei Heidesheim
  • Polizei Bingen
  • Polizei Bad Kreuznach
  • Polizei Gau-Bickelheim
  • Feuerwehr Bingen
  • Rettungsdienst
  • Notarzt
  • Autobahnmeisterei Emmelshausen
  • Abschleppdienst

Aktuelle News aus Ginsheim-Gustavsburg vom 11. März 2025

Hier finden Sie die neuesten Meldungen aus Ginsheim-Gustavsburg vom 11. März 2025: Von kommunalen Veranstaltungen über wichtige Bürgerinformationen bis hin zu kulturellen Highlights und Serviceangeboten. Bleiben Sie auf dem Laufenden über anstehende Sitzungen, besondere Aktionen und aktuelle Regelungen in der Stadt.


Bürgermeister löst Rathausschlüssel bei der Kita Regenbogen aus

Nach dem närrischen Rathaussturm, bei dem die Kinder der Kita Regenbogen den Rathausschlüssel symbolisch „entwendet“ hatten, holte Bürgermeister Thorsten Siehr diesen am Aschermittwoch zurück. Mit kleinen Mitbringseln wie Pixi-Büchern und leuchtenden Hüpffiguren machte er sich auf den Weg zur Kita, wo ihn die Kinder bereits freudig erwarteten.

„Kämpfen musste ich nicht – die Freude der Kinder über die Geschenke machte die Rückgabe einfach“, so der Bürgermeister mit einem Augenzwinkern.

Der Rathaussturm war ein großer Erfolg und hatte alle Altersstufen einbezogen. Ein besonderer Dank geht an den TTC Ginsheim, der als Hauptorganisator die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis der Fastnacht vor Ort gemacht hat.


Gustavsburg: Gesprächsangebot mit dem Bürgermeister und der Europabeauftragten

Bürgermeister Thorsten Siehr lädt am Donnerstag, 27. März, von 16.30 bis 18 Uhr in das Eiscafé Cristallo, Darmstädter Landstraße 24, Stadtteil Gustavsburg, zu „Auf einen Kaffee mit dem Bürgermeister“ ein. Bürger*innen können bei einer Tasse Kaffee mit ihm über städtische Themen sprechen.

Begleitet wird er von Anja Nillius, der Europabeauftragten der Stadt. Sie wurde als Vertreterin im Netzwerk „Europa fängt in der Gemeinde an“ gewählt und wird ihre Kenntnisse über die EU weitergeben.

Beide freuen sich auf einen regen Austausch mit den Bürger*innen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen!


Sitzungen der städtischen Gremien

Die Stadtverwaltung lädt interessierte Bürger*innen zu folgenden öffentlichen Sitzungen in das Bürgerhaus Ginsheim ein:

  • Sport-, Jugend- und Sozialausschuss am Dienstag, 25. März, um 18.30 Uhr
  • Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss am Dienstag, 25. März, um 19.30 Uhr
  • Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstag, 27. März, um 19.30 Uhr
  • Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 3. April, um 19.30 Uhr

Die Ausschüsse tagen im Konferenzraum 2, die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung findet im großen Saal statt. Die Tagesordnungen sind auf der Homepage der Stadt unter www.gigu.de/amtlichebekanntmachungen abrufbar.


Kostenlose Rentenberatung

Die nächsten Rentenberatungen durch Anton Reichmann finden an den Donnerstagen, 27. März und 10. April, jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr im Trauzimmer des Ginsheimer Rathauses statt.

Es wird um Anmeldung gebeten:
Telefon: 06144/31791
E-Mail: toni.reichmann@t-online.de


Brut- und Setzzeit beginnt: Warum Hunde ab 15. März an die Leine müssen

Die Stadtverwaltung erinnert daran, dass ab dem 15. März bis einschließlich 15. Juli wieder die Hunde-Anleinpflicht während der Brut- und Setzzeit gilt.

In dieser Zeit müssen Hunde in den folgenden Gebieten angeleint bleiben und dürfen nur auf den vorhandenen Wegen geführt werden: Neuaue, Langenau, Unteraue, Oberau, Rabenwörth, Kreuzlache, Deichkrone am Altrhein/Rhein sowie die Gebiete „Auf das Kostheimer Klauer“, „Durch die Löcher“ und „Die kurze Gewann“. Eine Übersicht dieser Gebiete ist auf Hinweisschildern in der Gemarkung sowie auf der Internetseite der Stadt (www.gigu.de) abrufbar.

Warum ist die Anleinpflicht wichtig?

Von Mitte März bis Mitte Juli bringen Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt und ziehen ihn auf. In dieser sensiblen Zeit sind viele Tiere in ihrem Bewegungsradius eingeschränkt und können sich vor freilaufenden Hunden nicht ausreichend schützen.

Rehkitze haben in den ersten Lebenstagen keinen Eigengeruch. Werden sie von Menschen oder Hunden berührt, nimmt ihr Fell den fremden Geruch an. Infolgedessen lehnen die Muttertiere ihre Jungen oft ab, was zum Tod der Kitze führen kann.

Bodenbrütende Vögel werden durch freilaufende Hunde aufgeschreckt und verlassen ihre Nester. Die Eier oder Küken bleiben ungeschützt zurück und werden leichte Beute für Raubvögel.

Allgemeine Hinweise für Hundehalter

Unabhängig von der Brut- und Setzzeit gelten folgende Regeln gemäß der „Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden“:

  • Hunde dürfen auch außerhalb dieser Gebiete und Zeiten nicht unbeaufsichtigt im Freien laufen.
  • Die für den Hund verantwortliche Person muss jederzeit in der Lage sein, auf den Hund einzuwirken.
  • Zusätzlich müssen Hunde außerhalb des eingefriedeten Besitztums ihres Halters/ihrer Halterin ein Halsband mit Name, Anschrift und – wenn vorhanden – Telefonnummer tragen.

Verstöße gegen die Satzung und die Gefahrenabwehrverordnung können von der Stadtpolizei mit Verwarn- und Bußgeldern geahndet werden.

Die Stadt bittet alle Hundehalter um rücksichtsvolles Verhalten zum Schutz der heimischen Tierwelt. Für Fragen steht das Ordnungsamt gerne zur Verfügung.


Sprach- und Bürgerreise nach Bouguenais: Noch wenige Plätze frei

Im Mai haben Bürger*innen erneut die Gelegenheit, die französische Partnerstadt Bouguenais zu besuchen. Der Verein für Städtepartnerschaften Ginsheim-Gustavsburg organisiert vom 10. bis 17. Mai 2025 seine beliebte Sprach- und Bürgerreise.

Teilnehmende können vormittags in drei Niveaustufen an einem Französisch-Sprachkurs teilnehmen. Der Partnerschaftsverein Bouguenais hat zudem ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Die Anreise erfolgt im Reisebus, die Unterbringung in Gastfamilien. Die Reisekosten belaufen sich auf etwa 400 Euro pro Person.

Die Anmeldung ist noch bis zum 20. März unter www.gigu.de/sprachreise2025 möglich.

Für Fragen steht Dr. Carola Vogel von der Stadtverwaltung zur Verfügung:
Telefon: 06144/20-183
E-Mail: jumelage@gigu.de


Gesprächsangebote für Männer

In Kooperation mit dem evangelischen Dekanat Groß-Gerau startet die Stadtverwaltung Gesprächsangebote für Männer. Von März bis Juni 2025 finden regelmäßige Gesprächsrunden statt, die einen Raum für Austausch und Unterstützung bieten.

Die Männergesprächsrunde „Neuer Rhoi-Adel“ richtet sich an Männer jeden Alters, die sich mit anderen über Themen austauschen möchten, die sie beschäftigen.

Die Treffen erfolgen im 14-tägigen Rhythmus:

  • Dienstags von 17.30 bis 19 Uhr
  • Donnerstags von 10 bis 11.30 Uhr
    (Termine: 27. März, 8. und 24. April, 6. und 22. Mai)

Zusätzlich gibt es die „Plauderzeit für Männer in der häuslichen Pflege“ am 18. März und 3. Juni um 18.30 Uhr.

Beide Angebote finden im Seniorentreff „Zur Fähre“ in Ginsheim statt und werden von Jörg Wilhelm vom evangelischen Dekanat begleitet.

Weitere Infos und Anmeldung bei Jörg Wilhelm:
Telefon: 06142/9136724
E-Mail: joerg.wilhelm@ekhn.de


Kita-Fastnacht mit den Altrheinstromern

Am Fastnachtsdienstag war es endlich soweit: In der Kita „Die Altrheinstromer“ versammelten sich alle Kinder, um die gleichnamige Fastnachtsgruppe, die auch Pate der Einrichtung ist, zu begrüßen.

Pünktlich um 10.30 Uhr betraten die Musiker die Kindertagesstätte. Thomas Wucher und Uwe Hager begeisterten die Kinder mit ihren mitreißenden Liedern, darunter ihr bekanntes Lied „Was kann´s im Leben Schöneres geben als Altrheinstromer zu sein“.

Zum Abschluss verteilten die Altrheinstromer Kamellen an die strahlenden Kinder.

Es war ein unvergessliches Erlebnis für die Kinder. Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten – und schon jetzt freuen sich alle auf das nächste Jahr!

Dankeskarten zur Hochzeit: Wie Sie Ihre Wertschätzung stilvoll ausdrücken

Der letzte Tanz ist getanzt, das Buffet abgebaut, und die Hochzeitsschuhe haben ihren Platz im Schrank gefunden. Doch bevor die Hochzeitsreise beginnt, steht eine Aufgabe an, die oft unterschätzt wird: das Verschicken der Dankeskarten zur Hochzeit. Diese Karten sind weit mehr als eine formale Geste – sie sind der letzte Akkord Ihrer Feier, ein persönliches Echo an alle, die diesen Tag mit Ihnen geteilt haben. In einer Zeit, in der digitale Nachrichten dominieren, transportiert eine handgeschriebene Karte etwas Zeitloses: die bewusste Entscheidung, Dankbarkeit nicht zwischen WhatsApp-Nachrichten untergehen zu lassen, sondern ihr physischen Raum zu geben.

Doch warum fällt es vielen Paaren schwer, diese Karten zu schreiben? Oft liegt es an der Fülle der Erlebnisse – wie fasst man die Emotionen eines solchen Tages in wenige Sätze? Der Schlüssel liegt in der Ehrlichkeit. Eine Dankeskarte muss nicht literarisch perfekt sein, sondern sollte spürbar machen, dass Sie die Anwesenheit, Gastgeschenke oder Hilfe jedes Einzelnen wertschätzen. Denken Sie daran: Selbst wer „nur“ gekommen ist, hat Ihren Tag mitprägt – das verdient Anerkennung.

Vom Design bis zum Text – So gelingt Ihre individuelle Dankeskarte

Die Wahl des Designs Ihrer Dankeskarte sollte so einzigartig sein wie Ihre Hochzeit selbst. Viele Paare greifen zu Motiven, die einen Bezug zum Fest haben: Aquarell-Illustrationen des Veranstaltungsorts, Fotos des Brautstraußes oder abstrakte Muster in den Hochzeitsfarben. Doch das Äußere ist nur die Hülle – der Inhalt macht die Botschaft.

Beginnen Sie mit einer persönlichen Anrede, die über „Liebe Familie Müller“ hinausgeht. Erwähnen Sie eine besondere Erinnerung, die Sie mit den Empfängern verbindet – etwa den humorvollen Toast des Onkels oder die Hilfe der Freundin beim Schleppen der Dekoration. Wenn Sie Dankeskarteskarte für Ihre Hochzeit schreiben, geht es nicht um Allgemeinplätze, sondern um Momente, die nur Sie teilen.

Doch Vorsicht: Wer 100 Gäste hat, steht vor einem zeitlichen Kraftakt. Nutzen Sie Vorlagen, aber individualisieren Sie sie. Teilen Sie die Arbeit auf: Vielleicht übernimmt ein Partner die Karten für die Familie, die andere für Freunde. Und setzen Sie sich realistische Fristen – lieber drei sorgfältige Karten pro Abend als ein hektischer Marathon.

Die Kunst der persönlichen Note – Wie Sie Standardformeln vermeiden

Es gibt Sätze, die auf jeder zweiten Dankeskarte stehen: „Vielen Dank für Ihr Kommen und das schöne Geschenk.“ Doch warum nicht die Gelegenheit nutzen, um eine Brücke in die Zukunft zu bauen? Ein Paar, das wir kennen, schrieb in seine Karten: „Euer Grillbuch ist schon voller Kleckse – im Sommer laden wir euch zum ersten Testessen ein!“ Solche Zeilen bleiben in Erinnerung, weil sie Verbindung schaffen.

Auch die Wahl des Mediums spielt eine Rolle. Hochglanzkarten mit Prägung wirken edel, können aber unpersönlich wirken. Handgeschöpftes Papier mit leichten Unebenheiten oder eine beigelegte Blumensaatmischung als Symbol für das Eheglück verleihen der Dankeskarte eine haptische Dimension. Und vergessen Sie nicht die Kleinen: Malen Ihre Nichten oder Neffen eine Mini-Version Ihrer Karte, wird sie zum Sammlerstück.

Ein letzter Gedanke – Dankbarkeit, die in Erinnerung bleibt

Am Ende ist die Dankeskarte zur Hochzeit mehr als nur ein Stück Papier – sie ist ein Zeichen echter Wertschätzung. Mit persönlichen Worten, individuellen Details und einem Hauch von Kreativität wird sie zu einer bleibenden Erinnerung. Jede Zeile, die Sie schreiben, spiegelt wider, wie bedeutsam die Menschen sind, die Ihren Tag besonders gemacht haben. So wird Ihre Dankeskarte nicht nur gelesen, sondern auch geschätzt – und vielleicht für immer aufbewahrt.