BYC-News Blog Seite 299

Insolvenz der OMNIMAGO GmbH in Ingelheim eröffnet

Die OMNIMAGO GmbH, mit Sitz in Ingelheim, hat beim Amtsgericht Mainz ein Insolvenzverfahren beantragt. Das Gericht hat in diesem Zusammenhang Rechtsanwalt Dr. Robert Schiebe aus Mainz als vorläufigen Sachwalter bestellt. Die Geschäftsführung des Unternehmens bleibt vorerst handlungsfähig, steht jedoch unter der Aufsicht des Sachwalters.

Das Verfahren wurde am 26. Februar 2025 um 14:45 Uhr eingeleitet. Die OMNIMAGO GmbH, die in der Medien- und Postproduktionsbranche tätig ist, sieht sich wirtschaftlichen Herausforderungen gegenüber, die nun durch ein Insolvenzverfahren nach § 270b Abs. 1 der Insolvenzordnung (InsO) bewältigt werden sollen.

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Insolvenzverwalter

Als vorläufiger Sachwalter ist Dr. Schiebe für die Überwachung der wirtschaftlichen Aktivitäten des Unternehmens verantwortlich. Die Geschäftsführung, vertreten durch Michael D., darf weiterhin über das Unternehmensvermögen verfügen, jedoch nur unter der Aufsicht des Sachwalters. Ziel dieser Maßnahme ist es, eine geordnete Fortführung des Betriebs sicherzustellen und mögliche Sanierungsoptionen zu prüfen.

Die vollständigen gerichtlichen Beschlüsse können in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Mainz eingesehen werden. Ob das Unternehmen eine langfristige Sanierung anstrebt oder ein Verkauf in Betracht gezogen wird, bleibt abzuwarten. Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Perspektiven sich für OMNIMAGO und deren Mitarbeiter ergeben.

Kontaktinformationen des vorläufigen Sachwalters:
Dr. Robert Schiebe
Hindenburgstraße 32, 55118 Mainz
Tel.: 06131/619230
Fax: 06131/6192311
E-Mail: r.schiebe@schiebe.de


Insolvenzverfahren der Mainzer Datenfabrik GmbH eröffnet

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Kindersachen-Basar in Mainz-Gonsenheim am 15. März

Am 15. März 2025 lädt die Gemeinde St. Stephan Mainz-Gonsenheim von 9 bis 12 Uhr zum beliebten Kindersachen-Basar ein. Eltern und Interessierte haben die Möglichkeit, gut erhaltene Kinderkleidung für Frühling und Sommer in den Größen 50 bis 176 zu erwerben.

Der Basar findet im Pfarrheim St. Stephan in der Pfarrer-Grimm-Straße 1 statt. Ein besonderes Highlight: 10 % der Einnahmen werden an den Stadtteiltreff Gonsenheim gespendet, um soziale Projekte zu unterstützen.

Die Organisatoren bitten darum, auf große Rucksäcke und Handtaschen zu verzichten, um den Ablauf reibungslos zu gestalten. Ein Besuch lohnt sich – sowohl für Schnäppchenjäger als auch für alle, die nachhaltigen Konsum und die Gemeinschaft in Gonsenheim unterstützen möchten.

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Wellness pur: Die Top 5 Day Spas in Deutschland

Eine wohlverdiente Auszeit mit Massage, Dampfbad und Sauna zieht täglich viele Erholungssuchende in die heimischen Spas. Während der eine gerne eine klassische Rückenmassage genießt, floaten andere lieber im kühlen Nass. Ruheräume und Kosmetikanwendungen runden das Angebot in den Entspannungstempeln ab.

Wer sich eine Auszeit in einem Day Spa gönnen möchte, kann sich jetzt im neuen Ranking von Fit Reisen, dem führenden Spezialveranstalter für Wellness- und Gesundheitsreisen, schlau machen, welche die besten Spas Deutschlands sind. Außerdem hat Fit Reisen neben den beliebtesten Entspannungsoasen in Deutschland auch die Städte ermittelt, die im Durchschnitt das beste Spa-Angebot liefern.

Grundlage für das Spa-Ranking waren über 220.000 Online-Bewertungen auf Google Maps, die zusammen mit der Menge der jeweiligen Bewertungen – und folglich auch der Relevanz – die Platzierungen ergeben.

Spoiler: Die Sieger kommen aus Erfurt und Dresden

Im Ranking aller Day Spas kommen die Sieger aus Erfurt und Dresden. Dabei ist die sächsische Hauptstadt gleich dreimal in den Top 10 vertreten. Auch München findet sich zweimal unter den besten zehn Plätzen.

Im bundesweiten Städtevergleich haben eine baden-württembergische und eine rheinland-pfälzische Stadt die Nase vorn. Die Gesamt-Auswertung zu den besten Spas und Spa-Städten finden Interessierte hier.

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Platzierungen der besten Day Spas Deutschlands

Platz 1: Ankerplatz Erfurt, Thüringen

Den ersten Platz im Ranking um die besten Tagesspas schnappt sich der Ankerplatz Erfurt mit einer Durchschnittsbewertung von 5 und 443 Rezensionen.

Der Erfurter Spa hat ein einzigartiges Wellnesskonzept und bezeichnet sich als Rückzugsort zum Alltag. Er überzeugt Erholungssuchende mit Mietcontainern, die zum Saunieren privat gebucht werden können – für individuelle Auszeiten.

Zum Relax-Bereich gehören zudem eine eigene Wohlfühl- und Außenarea mit Dusche sowie ein Infinitypool – in einer 5.000 Quadratmeter großen Gartenlandschaft. Zusätzlich zu den Saunacontainern bietet der Ankerplatz ein sogenanntes „MADHURI“, in dem sich die KundInnen Wellnessmassagen buchen können.

Für das leibliche Wohl sorgen vorbestellbare Picknickkörbe oder das Angebot aus dem hauseigenen Bistro. BesucherInnen heben in ihren Online-Rezensionen die „Atmosphäre der Ruhe und der Exklusivität“ hervor. Besonders gelobt werden zudem die Sauberkeit, die liebevoll gestaltete Anlage sowie die Freundlichkeit der MitarbeiterInnen.

Platz 2: Palais Spa, Dresden, Sachsen

Den zweiten Platz in dem Ranking sichert sich das Palais Spa in Dresden, das zum Fünf-Sterne Bülow-Palais Hotel gehört. Es hat eine Gesamtbewertung von 5 bei 55 Bewertungen.

Das Palais Spa ist eine kleine Oase, die Wellness, Fitness und Erholung miteinander verbindet. Erholungssuchenden bietet es neben diversen Massagen – wie Hot Stone, Ayurvedische Massage oder eine Relax-Kombi – exklusive Anwendungen wie Gesichtsbehandlungen, Fußpflege und Körperpackungen. Zusätzlich gibt es einen Innenpool und einen Sauna-Bereich.

Rezensierende loben vor allem die Qualität der Behandlungen, Kosmetik und Massagen sowie die Saunalandschaft.

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Platz 3: Rivara Spa – Day Spa, Dresden, Sachsen

Auf Platz drei klettert ein weiteres Dresdener Spa: der Rivara Spa in der Bautzner Straße.

Der Erholungstempel überzeugt mit einer Gesamtbewertung von 5 aus insgesamt 42 Bewertungen. Der Rivara Spa bietet ein exklusives Wellnesserlebnis in einer 140 m² großen Erholungsoase.

NaturfreundInnen finden hier einen grünen Außenbereich mit Elbblick, einen 29-Grad-Pool mit Massagedüsen und eine individuell anpassbare Sauna – zusätzlich zu den buchbaren Paketen inklusive Massagen.

Kulinarische Köstlichkeiten wie selbst gemachte Aufstriche, Snacks und eine breite Getränkeauswahl runden das Erlebnis ab. In den Online-Rezensionen werden vor allem die zuvorkommende Gastgeberin, die Massagen, die Snacks und die private Atmosphäre hervorgehoben.

Platz 4: A Quiet Space, Dresden, Sachsen

Dank einer Gesamtbewertung von 5 mit 31 Bewertungen kann sich das in Dresden-Großzschachwitz gelegene A Quiet Space einen verdienten vierten Platz im Ranking sichern.

A Quiet Space legt den Fokus auf Sauna- und Wellnessbehandlungen. Paaren bietet der Spa exklusive Privat-Sauna-Erlebnisse für Auszeiten zu zweit. Ein weiteres Highlight sind die speziellen Massagen, darunter Shiatsu-Barfuß-Massagen.

Die Gäste heben in ihren Google-Bewertungen besonders die stylische Einrichtung, die Gastgeberin, den Kino-Ruheraum und die Massagen hervor.

Platz 5: PREMIUM Float & Spa Schwabing | Day Spa – Floating & Massagen, München, Bayern

Den fünften Platz sichert sich das PREMIUM Float & Spa Schwabing mit einer Bewertung von 4,9 und insgesamt 540 Rezensionen.

Das PREMIUM Float Schwabing am Englischen Garten in München bietet Floating an, bei dem Gäste in schwerelosem Wasser entspannen und so den Stress hinter sich lassen.

Im Angebot ist sowohl Einzelfloaten als auch Paarfloaten in privaten Kabinen, die mit Musik oder Sternenhimmel-Stimmung zum Träumen einladen. Besonders beliebt ist die Kombination „Floaten und Massagen“, die tiefenentspannend wirken soll.

In den Google-Bewertungen der Gäste werden vor allem die sauberen Räumlichkeiten, die Massagen und die Möglichkeit des Paar-Floatings gelobt.

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Städte mit den besten Spas

Während der Sieger in der Einzelwertung der besten Spas in Erfurt liegt, sind die Städte, welche durchschnittlich das beste Spa-Angebot haben, Mainz und Stuttgart.

Die rheinland-pfälzischen und baden-württembergischen Gewinner-Städte überzeugen mit der höchsten Dichte an Day Spas, gemessen an der Stadtfläche in Kilometern, und den durchschnittlich besten Bewertungen.

Außerdem schaffen es eine nordrhein-westfälische und eine saarländische Stadt in die Top Five.

Methodik

Fit Reisen hat über 220.000 Google-Bewertungen von 228 Day-Spas in den 50 größten Städten Deutschlands und ihrer unmittelbaren Umgebung ausgewertet.

Berücksichtigt wurden nur Day Spas, die neben einem Massage-Angebot (oder Massage-Liege) auch über ein Angebot mit Wasser (Pool, Floating), Sauna, Dampfbad/Hamam, Salzgrotte oder Ähnliches verfügen.

Auch Hotels mit eigenem Spa-Eintrag auf Google sind vertreten – sofern externe Gäste diese nutzen können. Es wurden nur Day-Spas mit mindestens 30 Bewertungen berücksichtigt, und beim Städtevergleich nur Städte mit mindestens drei Spas.

Beim Städteranking wurde zusätzlich zur durchschnittlichen Bewertung der Spas in der jeweiligen Stadt auch die Dichte der Spas pro km² betrachtet.

Für beide Ranking-Kategorien wurden Punkte vergeben, um eine Gesamtpunktzahl zu ermitteln.

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Hoher Sachschaden nach Unfallflucht in Ginsheim-Gustavsburg

Polizei Südhessen: Am Samstagabend (08. März 2025) kam es gegen 19.25 Uhr zu einer Unfallflucht in Ginsheim-Gustavsburg. Der Vorfall ereignete sich auf dem Parkplatz des LIDL-Einkaufsmarktes „Am Kupferwerk“. Hierbei kam ein weißer Citroen mit dem französischen Teilkennzeichen DD-565-?? von der Fahrbahn auf dem Parkplatz ab, kollidierte mit einem Baum und anschließend noch mit dem dortigen Grundstückszaun. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Ein Zeuge konnte den Vorfall beobachten. Der Schaden lässt sich insgesamt auf über 3000 Euro beziffern. Sachdienliche Hinweise, insbesondere auf das Fahrzeug mit französischen Kennzeichen, werden erbeten an die Polizeistation in Bischofsheim unter der Rufnummer 06144/9666-0.

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Landratswahl Mainz-Bingen: Grüne appellieren an die Wähler

Am 16. März 2025 steht der Landkreis Mainz-Bingen vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Bei der Stichwahl zur Landratswahl wird bestimmt, wer in den kommenden acht Jahren die Geschicke des Landkreises lenken wird.

Auch wenn unsere Landratskandidatin Andrea Müller-Bohn die Stichwahl nicht erreicht hat, appellieren die Kreistagsfraktion und der Kreisvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mainz-Bingen an alle Wähler, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Demokratie lebt vom Mitmachen!

Grüne Themen müssen weiterhin auf der Agenda stehen

„Im ersten Wahlgang haben über 16.000 Wähler Andrea Müller-Bohn ihre Stimme gegeben. Ihr Einsatz für die Energiewende, den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, eine verbesserte Kinderbetreuung sowie eine kluge Fachkräftestrategie hat viele Menschen überzeugt“, erklärte Melani Pelaez Jara, Kreisvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mainz-Bingen.

„Diese Themen dürfen nicht in den Hintergrund rücken, denn sie bilden die Grundlage für eine zukunftsfähige Entwicklung des Landkreises Mainz-Bingen.“

Wichtige Projekte fortführen und weiterentwickeln

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht, die auch weiterhin unsere volle Unterstützung verdienen. Dazu gehören unter anderem:

  • der Ausbau des ÖPNV-Angebots und die Gründung der kommunalen Nahverkehrsgesellschaft,
  • die Umsetzung des Klima-Masterplans,
  • der Erhalt des Umwelt- und Energieberatungszentrums (UEBZ),
  • die Gründung einer (inter-)kommunalen Abfallwirtschaft zusammen mit der Stadt Mainz,
  • sowie die Kreiswohnungsbaugesellschaft zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus.

Wir setzen uns dafür ein, dass diese Projekte weitergeführt und fortentwickelt werden.

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Verwaltung wieder stark machen

„Ein Landrat trägt nicht nur politische Verantwortung, sondern leitet eine Verwaltung mit rund 1.400 Mitarbeitern. Dies erfordert nicht nur Führungskompetenz, sondern auch ein tiefgehendes Verständnis für Verwaltungsstrukturen und ihre Herausforderungen“, stellt Andrea Müller-Bohn, Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mainz-Bingen, fest.

„In den vergangenen Jahren sind in diesem Bereich erhebliche Probleme entstanden, die es dringend zu lösen gilt. Das Amt des Landrats erfordert Erfahrung, Beharrlichkeit und eine langfristige Identifikation mit der Arbeit im Landkreis. Es darf nicht als Sprungbrett für eine politische Karriere in Land, Bund oder Europa betrachtet werden.“

Beteiligung an der Wahl ist entscheidend

Christopher Kuhlmann, Kreisvorsitzender der GRÜNEN Mainz-Bingen, ergänzt: „Wir rufen alle Wähler, die uns im ersten Wahlgang ihre Stimme gegeben haben, dazu auf, sich auf Basis unserer GRÜNEN Werte und Positionen eine Meinung zu bilden und eigenverantwortlich ihre Wahlentscheidung zu treffen. Jede Stimme zählt, um die Zukunft des Landkreises aktiv mitzugestalten.“

Gemeinsam rufen Kreistagsfraktion und Kreisvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mainz-Bingen zur Wahl auf. Gehen Sie am 16. März 2025 zur Stichwahl und setzen Sie ein Zeichen für eine nachhaltige, gerechte und lebenswerte Region Mainz-Bingen!

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Neues Wohnprojekt in Alzey: Barrierefreies Wohnen und moderne Arztpraxis vereint

In der Schlossgasse von Alzey entsteht ein innovatives Bauprojekt, das eine moderne Arztpraxis mit 18 barrierefreien Wohnungen für Seniorinnen und Senioren vereint. Die Alzeyer Baugesellschaft (ABG) und das Medi MVZ Alzey setzen dieses zukunftsweisende Konzept gemeinsam um. Die Wohnungen sind sozial gefördert und bieten zusätzliche Serviceleistungen, die ein selbstbestimmtes Wohnen länger ermöglichen. Ein Gemeinschaftsraum fördert das Miteinander der Bewohnerinnen und Bewohner.

Ein Vorzeigeprojekt für Alzey

Das Projekt entsteht auf einer bisher ungenutzten Fläche. Die Mission Leben gGmbH unterstützt das Vorhaben durch die Teilrückgabe des Erbbaugrundstücks an die Stadt Alzey. Parallel dazu plant Mission Leben die Sanierung von Haus Michael, um Synergien zwischen beiden Einrichtungen zu schaffen.

Wohnungen und medizinische Versorgung unter einem Dach

Das Erdgeschoss des Neubaus wird eine 520 m² große Praxis des Medi MVZ von Dr. Ralf Schneider beherbergen, während in den beiden Obergeschossen 18 barrierefreie Wohnungen auf insgesamt 1.000 m² Wohnfläche entstehen. Die Wohnungen mit einer Größe von 50 bis 75 m² sind gezielt für Menschen ab 65 Jahren und Personen mit Unterstützungsbedarf konzipiert. Sie verfügen über großzügige, helle Räume sowie Balkone.

Ein zentraler Bestandteil des Konzeptes sind buchbare Zusatzleistungen in den Bereichen Pflege und Versorgung, die von einem unabhängigen Träger verwaltet werden. Im Souterrain wird zudem ein 107 m² großer Gemeinschaftsraum entstehen, der von den Bewohnerinnen und Bewohnern, dem Medi MVZ und dem Haus Michael genutzt werden kann.

Flexible Praxisräume für moderne medizinische Versorgung

Das gesamte Erdgeschoss wird an das Medi MVZ von Dr. Schneider vermietet. Die Praxisräume werden im Rohbauzustand übergeben, sodass der Mieter die Ausstattung individuell gestalten kann. Die Planung erfolgt in Zusammenarbeit mit Klenner Architekten, die auch für die Gesamtgestaltung des Neubaus verantwortlich sind.

Baubeginn für Ende 2025 vorgesehen

Die Stadt Alzey stellt das Grundstück im Erbbaurecht zur Verfügung. Bereits im Februar 2024 gab der Ausschuss für Zentrale Dienste und Finanzen eine Empfehlung an den Stadtrat ab, nachdem der Aufsichtsrat der ABG im Dezember 2024 die Umsetzung beschlossen hatte. Der Baubeginn ist für das vierte Quartal 2025 geplant.

Die Sanierungsarbeiten am Haus Michael werden etwas früher beginnen, um die Belastung für die Bewohnerinnen und Bewohner möglichst gering zu halten.

Stimmen zum Projekt

Bürgermeister Steffen Jung hebt die Bedeutung des Vorhabens hervor: „Dieses Projekt schafft dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum für Seniorinnen und Senioren und verbessert gleichzeitig die medizinische Versorgung vor Ort.“

Volker Riedel, Geschäftsführer der ABG, betont: „Wir verbinden hier Wohnen und medizinische Versorgung in einer Weise, die es so in Alzey noch nicht gab. Gerade für ältere Menschen sind kurze Wege wichtig.“

Dr. Ralf Schneider vom Medi MVZ sieht große Vorteile in den neuen Praxisräumen: „Unser Zentrum wird modernste medizinische Versorgung bieten und die enge Nachbarschaft zum betreuten Wohnen fördert den Austausch.“

Elke Weyand, Geschäftsführerin von Mission Leben, hebt den sozialen Aspekt hervor: „Hier entstehen nicht nur neue Wohnungen, sondern auch Orte der Begegnung, die das Gemeinschaftsgefühl stärken.“

Ein Gewinn für die Stadt

Das Neubauprojekt setzt ein Zeichen für generationengerechte Stadtentwicklung. Durch die Kombination von medizinischer Versorgung, seniorengerechtem Wohnen und gemeinschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten entsteht ein integratives Wohnmodell mit nachhaltigem Nutzen für die Stadt Alzey.

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Insolvenzverfahren der Mainzer Datenfabrik GmbH eröffnet

Die MAINZER Datenfabrik GmbH, ansässig in der Taunusstraße 72, 55118 Mainz, hat offiziell ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Das Amtsgericht Mainz (Aktenzeichen: 280 IN 35/25) ordnete die vorläufige Verwaltung des Unternehmensvermögens an. Verfügungen des Unternehmens sind ab sofort nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters gültig.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der erfahrene Rechtsanwalt Dr. Johannes Hancke aus Mainz bestellt. Er ist unter der Adresse Kaiserstraße 39, 55116 Mainz, erreichbar und kann über Telefon (06131/3270-400) oder E-Mail (mainz@hezel-hancke.de) kontaktiert werden.

Folgen für Gläubiger und Vertragspartner

Alle Schuldner der MAINZER Datenfabrik GmbH wurden vom Gericht angewiesen, Zahlungen nur noch unter Berücksichtigung der gerichtlichen Anordnung zu leisten. Das bedeutet, dass Forderungen ausschließlich unter Zustimmung des Insolvenzverwalters beglichen werden dürfen.

Einsicht und Rechtsmittel

Der komplette Beschluss ist in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Mainz einsehbar. Zudem besteht für die Antragstellerin das Recht, gegen diese Entscheidung eine sofortige Beschwerde einzulegen. Dies gilt auch für Gläubiger, sofern sie das Fehlen der internationalen Zuständigkeit des Gerichts gemäß Art. 5 Abs. 1 der EU-Verordnung 2015/848 rügen möchten.

Die Beschwerde muss innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen beim Amtsgericht Mainz, Diether-von-Isenburg-Straße, 55116 Mainz, eingereicht werden. Maßgeblich für den Fristbeginn ist die Verkündung bzw. Zustellung der Entscheidung. Eine öffentliche Bekanntmachung setzt die Frist zwei Tage nach der Veröffentlichung in Gang.

Die Beschwerde kann schriftlich oder zu Protokoll eines Amtsgerichts erfolgen und muss vom Beschwerdeführer oder dessen Bevollmächtigtem unterzeichnet sein. Sie sollte zudem eine Begründung enthalten.

Hier gibt es weitere Insolvenzmeldungen

Am 25. Februar wurde bereits ein Insolvenzantrag eines IT-Dienstleisters aus Mainz gestellt.


 

„Dreck weg Tag“ in Nierstein und Schwabsburg

Nierstein und Schwabsburg rufen zum großen Frühjahrsputz auf! Die Stadt Nierstein, gemeinsam mit Winzern aus der Region und zahlreichen freiwilligen Helfern, organisiert am Samstag, den 15. März, eine Müllsammelaktion unter dem Motto „Dreck weg Tag“. Stadtbürgermeister Jochen Schmitt und die Verwaltung laden die Bürgerinnen und Bürger ein, sich aktiv an der Reinigung der Stadt zu beteiligen.

Treffpunkte und Anmeldung

Der Startschuss fällt um 10 Uhr an vier festgelegten Treffpunkten:

  • Große Steige am Heiligenbaum
  • Kleine Steige an der historischen Kelte
  • Weingut Raddeck im Hummertal 100
  • Hauptstraße 123 bei Metalldesign Dirk Rachow in Schwabsburg

Interessierte können sich bis Freitag, den 14. März, per E-Mail an info@stadt-nierstein.de für einen der Standorte anmelden. Auch spontane Helfer sind herzlich willkommen!

Gut ausgestattet ans Werk

Für eine effektive Reinigung empfiehlt die Stadtverwaltung, falls vorhanden, eigene Handschuhe und Müllgreifer mitzubringen. Mülltüten werden von der Stadt zur Verfügung gestellt. Nach getaner Arbeit sorgt die Stadt Nierstein für einen kleinen Imbiss als Dankeschön für die engagierten Teilnehmer.

Ein Zeichen für Umweltbewusstsein und Zusammenhalt

Der „Dreck weg Tag“ ist mehr als eine einfache Müllsammelaktion – er ist ein Symbol für den gemeinschaftlichen Einsatz für eine saubere und lebenswerte Stadt. Die Organisatoren hoffen auf eine rege Beteiligung und danken allen Helferinnen und Helfern im Voraus für ihr Engagement.

Ebenfalls am 15. März findet der Dreck-Weg-Tag in Oppenheim statt. Unter dem Motto „Saubere Gemarkung und saubere Stadtteile“ richtet die Stadt Oppenheim einen Appell an die Bürger zur Mithilfe.

Aggressive Bettelbanden in Wiesbaden

Nachrichten Wiesbaden: In Wiesbaden gibt es immer wieder Meldungen über aggressive Bettelgruppen, die Passanten bedrängen und sogar in Geschäfte verfolgen. Während bedürftige Menschen, die in stiller Form um Unterstützung bitten, toleriert werden, sorgen organisierte Banden mit aufdringlichem Verhalten für Ärger. Stadt- und Landespolizei haben daher ihre Maßnahmen verstärkt, um gegen dieses Phänomen vorzugehen.

Positive Bilanz der Stadtpolizei

Seit geraumer Zeit geht die Stadtpolizei in Zusammenarbeit mit der Landespolizei verstärkt gegen aggressive Bettelbanden vor. Peter Erkel, Abteilungsleiter der Stadtpolizei, zieht ein positives Zwischenfazit: „Dieser Personenkreis kommt gezielt in die Stadt, meist mit Kleinbussen, und bedrängt Passanten so lange, bis sie eine Spende geben – nicht aus Mildtätigkeit, sondern um die belästigende Person loszuwerden.“ Besonders problematisch sei, dass die aggressiven Bettlerinnen und Bettler sogar in Geschäfte folgen. „Das geht eindeutig zu weit“, betont Erkel.

Erweiterte Maßnahmen zur Bekämpfung des Problems

Um noch effektiver gegen das aggressive Betteln vorzugehen, hat die Stadtpolizei ihre Maßnahmen verschärft. Während bislang meist nur Platzverweise ausgesprochen wurden, werden seit Ende 2024 auch Sicherheitsleistungen eingezogen. „Bei auffälligen Personen ziehen wir Bargeld bis zu einem gesetzlich festgelegten Mindestbetrag ein, um verhängte Bußgelder sofort zu vollstrecken“, erläutert Erkel. Besonders bei Veranstaltungen wie dem Sternschnuppenmarkt, wo die Spendenbereitschaft hoch ist, zeigt diese Maßnahme Wirkung. Sobald die Banden merken, dass kontrolliert und sanktioniert wird, verlassen sie die Stadt meist schnell.

Appell an die Bevölkerung: Bewusst spenden

Nadine Gärtner, die sich bei der Stadtpolizei mit dem Thema aggressives Betteln befasst, sieht die Einziehung von Bargeld als wirksames Mittel: „Mit Abschöpfung können wir den Druck erhöhen.“ Dennoch betont sie, dass ein dauerhafter Erfolg nur möglich ist, wenn sich das Verhalten der Bettelnden nicht mehr lohnt. Sie appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, ihre Spenden gezielt an professionelle Hilfsorganisationen zu richten: „Ihre Spenden landen sonst möglicherweise nicht bei den Bedürftigen, sondern finanzieren kriminelle Hintermänner.“

Meldung verdächtiger Vorfälle unterstützt die Polizei

Die Stadtpolizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe, um gegen aggressive Bettelbanden effektiv vorzugehen. Wer aufdringliche Bettlerinnen und Bettler beobachtet, kann dies der Leitstelle der Stadtpolizei unter Telefon (0611) 314444 melden. Gemeinsam kann so dazu beigetragen werden, dass die Wiesbadener Innenstadt ein angenehmer und sicherer Ort für alle bleibt.

Stellenabbau bei VW und Vorstand kassiert Millionenbetrag

Dramatische Zahlen bei Europas größtem Autobauer: Volkswagen meldet für das Geschäftsjahr 2024 einen drastischen Rückgang des Nettogewinns um 30,6 Prozent. Hauptgrund dafür ist der massive Absatzrückgang auf dem chinesischen Markt, der zu insgesamt deutlich geringeren Verkaufszahlen des Konzerns führte.

Trotz des Gewinneinbruchs stieg die Vergütung von Konzernchef Oliver Blume. Laut dem aktuellen Geschäftsbericht erhielt Blume 2024 insgesamt 10,35 Millionen Euro – ein Plus von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (9,7 Mio. Euro). Dies, obwohl er auf fünf Prozent seines Fixgehalts bei Volkswagen verzichtete.

Die Vergütung von Blume

Blumes Gesamtvergütung setzt sich aus seinen Bezügen bei Volkswagen und der Konzerntochter Porsche zusammen. Während seine Grundvergütung bei Volkswagen aufgrund des Verzichts von 1,3 auf 1,235 Millionen Euro sank und auch die variable Vergütung dort leicht niedriger ausfiel, wuchs sein Einkommen bei Porsche entsprechend an.

Insgesamt erhielten die neun Vorstandsmitglieder des Volkswagen-Konzerns rund 40 Millionen Euro. Ab 2025 werden jedoch stärkere Einschnitte vorgenommen: In den Jahren 2025 und 2026 verzichten die Vorstände auf elf Prozent ihrer Gesamtbezüge. Dies bedeutet Einsparungen von mehr als vier Millionen Euro pro Jahr für den Konzern. Ab den folgenden Jahren soll der Gehaltsabschlag dann schrittweise wieder reduziert werden.

Weiterlesen: Siemens plant massiven Stellenabbau

Reaktion aus Brüssel! Diese US-Produkte werden jetzt richtig teuer

Die Europäische Union hat als Reaktion auf die in Kraft getretenen US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte deutliche Gegenmaßnahmen angekündigt. Die EU-Kommission teilte am Mittwochmorgen mit, dass ab April erneut Extrazölle auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Motorräder und Boote erhoben werden sollen.

Reaktion auf Donald Trump

Die von US-Präsident Donald Trump (78) verhängten Einfuhrzölle in Höhe von 25 Prozent wurden um 0.01 Uhr (Ortszeit, 5.01 Uhr MEZ) aktiv. Diese Maßnahme betrifft Handelspartner weltweit und stellt eine Fortführung der protektionistischen Handelspolitik der USA dar. Trump hatte bereits im Februar verlautbaren lassen, dass es keine Ausnahmen für die wichtigsten Lieferländer geben werde.

Besonders betroffen von den neuen Zöllen sind neben der EU auch Kanada, Mexiko und Brasilien, die zu den wichtigsten Stahllieferanten der USA zählen. Ursprünglich hatte Trump sogar Stahlzölle von 50 Prozent für Kanada angekündigt, diese aber letztlich zurückgenommen. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate und Südkorea als bedeutende Aluminiumlieferanten stehen vor neuen Handelsbarrieren.

Trump verfolgt mit den Zöllen das Ziel, Zugeständnisse von Handelspartnern zu erzwingen und die US-Wirtschaft zu stärken. Doch Experten des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) prognostizieren, dass die Maßnahmen den USA mehr schaden als nützen. Während die Auswirkungen auf Europa begrenzt bleiben dürften, müssen US-Unternehmen und Verbraucher mit steigenden Kosten rechnen. Besonders die Elektronik- und Automobilindustrie könnten durch höhere Produktionskosten belastet werden.

Die EU kündigte an, nicht nur mit Zöllen zu reagieren, sondern auch rechtliche Schritte gegen die US-Maßnahmen zu prüfen. „Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie der freie Handel einseitig eingeschränkt wird“, erklärte ein Sprecher der EU-Kommission. Ob es zu weiteren Eskalationen im Handelsstreit kommt, bleibt abzuwarten.

Verkehrsbehinderungen bei Rüsselsheim aufgrund Bauarbeiten

Rüsselsheim/Haßloch – Am kommenden Montag, den 17. März, beginnt Hessen Mobil mit der Instandsetzung einer Geh- und Radweg-Unterführung unter der Bundesstraße B 486 (Varkausstraße). Die umfangreichen Bauarbeiten an der 1965 erbauten Stahlbetonbrücke sollen voraussichtlich bis Ende September andauern.

Verkehrsbehinderungen erwartet

Zur Umsetzung der Bauarbeiten sind mehrere Bauphasen vorgesehen. Bereits zu Beginn kommt es zu Einschränkungen im Straßenverkehr: Auf der B 486 wird im Bereich der Kreuzung Varkausstraße/Evreuxring/Lucas-Cranach-Straße in Fahrtrichtung A 67 der linke von zwei Fahrstreifen gesperrt. Stadteinwärts steht ebenfalls nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Trotz der Arbeiten bleiben sowohl der motorisierte Verkehr als auch der Geh- und Radweg passierbar, sodass keine Umleitungen erforderlich sind.

Bauablauf und Sanierungsumfang

Ab Anfang April werden Instandsetzungsarbeiten an der Bauwerksoberseite durchgeführt, beginnend in Richtung Haßloch. Die Baumaßnahme umfasst den Rückbau bestehender Bauteile wie der Mittelkappe, Bordsteine und des Asphaltbelags. Zudem werden Abdichtungen sowie Ausgleichsbeton erneuert.

An der Bauwerksoberseite wird die Abdichtung entfernt, um Risse zu verpressen und Fehlstellen zu beheben. Auch die Unterseite der Brücke, inklusive Decke und Wände der Unterführung, wird instandgesetzt. Eine Erneuerung der Brückenkappen sowie die Einrichtung neuer Entwässerungsrinnen sind ebenfalls Bestandteil der Maßnahme.

Kosten und Finanzierung

Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf rund 428.000 Euro, die vollständig vom Bund getragen werden. Hessen Mobil wird zu weiteren Bauphasen gesondert informieren.

Wiesbaden eröffnet neuen Standort für Fundbüro

Das Fundbüro hat Ende Januar seine neuen Räumlichkeiten in der Ellenbogengasse 3-7 bezogen. Während die Handwerker letzte Ausbauarbeiten vornahmen, fand der Umzug des dreiköpfigen Teams statt. Ab sofort befindet sich das Fundbüro im Erdgeschoss desselben Gebäudes, in dem auch das Bürgerbüro im ersten Obergeschoss untergebracht ist. Die Ordnungsdezernentin Maral Koohestanian zeigte sich erfreut über die zentrale Lage: „Mit diesem Umzug haben wir einen weiteren wichtigen Baustein unserer Standortprojekte im Ordnungsamt erfolgreich abgeschlossen. Der lang gehegte Wunsch, das Fundbüro in zentraler Innenstadtlage anzusiedeln, ist nun Realität geworden.“

Jährlich 4.000 Fundstücke registriert

Im Fundbüro werden jedes Jahr rund 4.000 Fundgegenstände erfasst. Sie werden registriert und mit allen relevanten Daten dokumentiert. Falls die Eigentümersuche nicht früher erfolgreich ist, bleiben die Gegenstände bis zu sechs Monate im Fundbüro. Danach werden sie entweder verwertet oder versteigert. Besonders häufig werden Ausweisdokumente, Geldbörsen, Schlüssel, Handys und Fahrräder abgegeben. Um die Rückgabe verlorener Gegenstände zu erleichtern, können Bürgerinnen und Bürger online eine Verlustanzeige über den Online-Fundservice auf portal.wiesbaden.de aufgeben.

Moderne und funktionale Räumlichkeiten

Mit insgesamt 1.600 Fundgegenständen zog das Fundbüro in seine neuen Räume mit einer Gesamtfläche von 276 Quadratmetern um. Die neue Gestaltung ist funktional und bürgerfreundlich: Der Empfangsbereich mit Theke ist über die Ellenbogengasse zugänglich und durch einen Raumteiler vom restlichen Fundbüro getrennt. Hinter dem Empfang befinden sich die Arbeitsbereiche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine kleine Pantry-Küche und ein Lager. Das obere Lager, in dem der Großteil der Fundstücke, darunter auch Fahrräder, aufbewahrt wird, ist über eine Treppe oder einen Aufzug erreichbar. Zudem gibt es für Sammelanlieferungen durch die Polizei einen separaten Zugang zur Passage, direkt gegenüber dem Eingang des Bürgerbüros. Zum Schutz der Fundgegenstände ist das gesamte Fundbüro mit einer Alarmanlage gesichert.

Barrierefreie Gestaltung bis März abgeschlossen

Die letzten Arbeiten, darunter die barrierefreie Gestaltung der Haupteingangstür sowie die finale optische Gestaltung der Fensterflächen, sollen im März abgeschlossen werden. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet der Umzug das Ende einer jahrelangen Insellösung im Europaviertel. Künftig sind sie gemeinsam mit dem Standesamt und dem Bürgerbüro des Ordnungsamtes an einem zentralen Standort untergebracht. Dies erleichtert nicht nur die Erreichbarkeit, sondern auch die Zusammenarbeit.

Moderner Service für eine effiziente Bürgerbetreuung

Ordnungsdezernentin Koohestanian hebt abschließend die Vorteile des neuen Standorts hervor: „Mit dem neuen Fundbüro schaffen wir einen modernen Service, der digitale und persönliche Angebote optimal verbindet. Ob online oder vor Ort – Bürgerinnen und Bürger können ihre verlorenen Gegenstände jetzt noch schneller und einfacher zurückbekommen.“

Binger Oberbürgermeister Thomas Feser wird 60

Nachrichten Bingen: „Nicht reden, sondern handeln“ – oder, anders gesagt: „net babbele, sondern mache“. Unter diesem Motto steht Oberbürgermeister Thomas Feser, der am 7. März seinen 60. Geburtstag feierte. Seit vielen Jahren lenkt er die Geschicke der Stadt Bingen mit viel Engagement und Weitblick.

Ein Leben für die Stadt Bingen

Obwohl nicht in Bingen geboren, sondern im nahe gelegenen Ockenheim, ist Thomas Feser eng mit der Stadt verbunden. Bereits im 13. Jahr ist er Oberbürgermeister und hat die positive Entwicklung der letzten Jahre maßgeblich mitgestaltet. Sein Ziel für die Zukunft: Bingen weiter nach vorne bringen und die Attraktivität der Stadt weiter steigern.

Feier auf Burg Klopp: Rückblick und Ausblick

Anlässlich seines 60. Geburtstags lud Feser am 10. März Mitarbeitende und Weggefährten zu einer Feierstunde auf Burg Klopp ein. In seiner Ansprache blickte er auf viele Jahre kommunalpolitischen Engagements zurück, wagte aber auch einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen und Chancen für Bingen und seine Bürgerinnen und Bürger.

Vom Sozialpädagogen zum Stadtoberhaupt

Der Sohn einer Winzerfamilie absolvierte eine Ausbildung zum Erzieher und studierte Sozialpädagogik. Seine politische Laufbahn begann er als Kreisgeschäftsführer der CDU Mainz-Bingen und Mainz Stadt sowie als Landesgeschäftsführer der rheinland-pfälzischen CDU. Später wurde er Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Mainz-Bingen. Seine kommunalpolitische Karriere in Bingen startete 2004 als ehrenamtlicher Bürgermeister, 2009 wurde er hauptamtlicher Bürgermeister und 2012 schließlich erstmals zum Oberbürgermeister gewählt. 2019 wurde er in diesem Amt bestätigt.

Meilensteine in der Stadtentwicklung

Zu den größten Erfolgen seiner Amtszeit gehört die nachhaltige Stadtentwicklung. Bereits als Bürgermeister spielte Feser eine Schlüsselrolle bei der Landesgartenschau 2008, die das Rheinufer zu einem attraktiven Kultur- und Erholungsgebiet umgestaltete. Später folgten als Oberbürgermeister die Eröffnung des CityCenters, die Schaffung des Kulturquartiers mit der modernen Bücherei³, die Sanierung des Schwarzen Hauses sowie des Volkshochschulgebäudes.

Die Bücherei³ als Herzstück der Innenstadt

Besonders stolz ist Feser auf die Bücherei³, die er als „Wohnzimmer der Stadt“ bezeichnet. Unter dem Motto „Lesen, Lernen, Leute treffen“ ist sie ein beliebter Treffpunkt für alle Generationen und trägt zur Belebung der Innenstadt bei.

Wirtschaftlicher Aufschwung durch attraktive Gewerbegebiete

Auch in der Wirtschaftsförderung hat sich Bingen unter Fesers Führung stark entwickelt. Der Gewerbepark Bingen-Ost in Kempten sowie der Gewerbe- und Industriepark Bingen am Rhein & Grolsheim haben dazu beigetragen, dass zahlreiche Unternehmen sich ansiedelten und bestehende Firmen expandieren konnten. Die Stadt mit knapp 28.000 Einwohnern gewinnt zunehmend an Attraktivität, besonders für Familien. Neue Kindergärten und ein gutes Schulnetz sorgen für beste Voraussetzungen.

Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger

Thomas Feser setzt sich konsequent für die Anliegen der Binger Bevölkerung ein. Schon zu Beginn seiner Amtszeit engagierte er sich mit der „Binger Erklärung“ für den Erhalt der Hertie-Standorte. Aktuell liegt ihm besonders der Erhalt des Heilig-Geist-Hospitals am Herzen – ein weiteres Beispiel für seinen Einsatz für das Gemeinwohl.

Blick über den Tellerrand: Internationale Beziehungen

Neben seinen lokalen Aufgaben pflegt Feser auch die Beziehungen zu den Binger Partnerstädten und -regionen. Die internationale Vernetzung ist ihm ein wichtiges Anliegen, das er mit großer Leidenschaft vorantreibt.

BUGA 2029 als nächster Meilenstein

Ein bedeutendes Zukunftsprojekt ist die Bundesgartenschau (BUGA) 2029. Sie wird das Rheinufer und das Umfeld von Burg Klopp in den Fokus rücken und Bingen die Chance bieten, sich Gästen aus aller Welt von seiner besten Seite zu präsentieren.

Tourismus als wirtschaftlicher Motor

Bereits 2020 konnte Feser mit der Ansiedlung des Papa Rhein-Hotels einen Meilenstein für den Tourismus setzen. Dieses Hotel hat der Stadt einen enormen Aufschwung beschert und wird auch im Zuge der BUGA eine Schlüsselrolle spielen.

Geld für jedes erlegte Wildschwein im Rheingau-Taunus-Kreis

Nachrichten Rheingau-Tauns: Der Kreisausschuss des Rheingau-Taunus-Kreises hat beschlossen, eine Abschussprämie für Schwarzwild in den Sperrzonen I und II auszuzahlen. Ziel ist es, die Wildschweinpopulation zu reduzieren und somit die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) einzudämmen.

60 Euro Prämie pro erlegtem Wildschwein

Ab dem 1. April 2025 erhalten Jagdausübungsberechtigte für jedes in den betroffenen Sperrzonen erlegte Wildschwein eine Prämie von 60 Euro. Diese gilt für alle Wildschweine, die gemäß den Vorgaben des Veterinäramtes entsorgt oder verwertet werden. Auch Tiere, die in sogenannten „Saufängen“ geschossen werden, sind prämienberechtigt. Zusätzlich plant das Land Hessen, diese Prämie zu verdoppeln, um die Bejagung weiter zu fördern.

Vorgaben zur Entsorgung und Kennzeichnung

Das Wildbret aus der Sperrzone II darf weiterhin nicht öffentlich verwertet werden. Nicht verwertbare Kadaver müssen in einem auslaufsicheren Behältnis an der Sammelstelle Grünau in Eltville entsorgt werden. Zudem müssen alle erlegten Wildschweine mit einer Wildmarke gekennzeichnet und beprobt werden. Die Meldung an das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen des Kreises ist verpflichtend, inklusive genauer Ortsangabe oder idealerweise GPS-Daten. Für die Sperrzone I gilt, dass verwertetes Wildbret bis zum Vorliegen eines negativen Untersuchungsergebnisses in einer dem Veterinäramt bekannten oder vorab angemeldeten Kühlkammer gelagert werden muss.

Anpassungen der Jagdregelungen und weitere Maßnahmen

Um die Bejagung effektiver zu gestalten, hat der Rheingau-Taunus-Kreis bereits in der vergangenen Woche das Jagdverbot in der Sperrzone II gelockert. Seitdem darf Schwarzwild – auch in der Nacht – wieder bejagt werden. Zudem wird die Verwendung von Schalldämpfern bei der Jagd empfohlen. Unverändert bleibt das Wegegebot sowie die Leinenpflicht für Hunde in der Sperrzone II bestehen. In der Sperrzone I wird Hundebesitzern dringend geraten, ihre Tiere ebenfalls an der Leine zu führen.

Ziel: Reduzierung der Wildschweinpopulation

Der Kreis erhofft sich durch diese Maßnahmen eine signifikante Reduzierung der Wildschweinpopulation. Dies ist ein entscheidender Schritt zur Eindämmung der hochansteckenden Afrikanischen Schweinepest, die eine erhebliche Bedrohung für Wild- und Hausschweine darstellt. Mit der finanziellen Unterstützung für Jäger soll der Anreiz zur Bejagung weiter erhöht werden, um den Schwarzwildbestand nachhaltig zu verringern.