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Rüdesheimerin bekommt Baby auf der B42 bei Wiesbaden

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Geburt Symbolbild

Am Donnerstagnachmittag (15. Mai 2025) kam auf der Bundesstraße 42 bei Wiesbaden ein gesundes Baby zur Welt – auf dem Rücksitz eines Autos. Die Entbindung verlief zwar überraschend, aber ruhig und wurde telefonisch durch einen Disponenten der Integrierten Leitstelle Wiesbaden unterstützt. Mutter und Kind sind wohlauf.

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Notruf in der Leitstelle

Um 16:23 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle ein. Eine 29-jährige Frau aus Rüdesheim war gemeinsam mit ihrem Ehemann auf dem Weg in eine Wiesbadener Klinik zur geplanten Geburt, als die Wehen unerwartet rasch einsetzten – kurz vor der Anschlussstelle Frauenstein auf der B42.

Der diensthabende Disponent Philipp Marquardt erkannte die Situation sofort und leitete den werdenden Vater mithilfe des strukturierten Abfrageprotokolls ProQA ruhig und kompetent an. Dieser brachte seine Frau auf den Rücksitz und folgte den Anweisungen mit bemerkenswerter Ruhe – während der Verkehr um sie herum weiterlief.

Nur drei Minuten nach Beginn der telefonischen Anleitung kam das kleine Baby zur Welt – noch bevor die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen. Der erste kräftige Schrei nahm allen Beteiligten die Anspannung: Mutter und Tochter waren wohlauf.

Parallel hatte die Leitstelle zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Feuerwehr Wiesbaden zur Absicherung des Verkehrs an die Einsatzstelle entsendet. Vor Ort erfolgte die medizinische Erstversorgung, anschließend wurden Mutter und Neugeborenes sicher in die Wiesbadener Klinik transportiert.

Dank der besonnenen und professionellen Unterstützung durch Philipp Marquardt konnte die Geburt unter besonderen Umständen sicher stattfinden – ein schönes Beispiel für die wichtige Arbeit der Leitstellen im Hintergrund. Die junge Familie aus Rüdesheim wird diesen Tag – und den außergewöhnlichen Geburtsort – sicherlich nie vergessen.

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Feuerwehreinsatz und Evakuierung bei BioNTech in Mainz

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Feuerwehreinsatz und Evakuierung bei BioNTech Mainz | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Feuerwehreinsatz und Evakuierung bei BioNTech Mainz | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Feuerwehr Mainz: Am Donnerstagmittag (15. Mai 2025) wurde die Feuerwehr der Stadt Mainz gegen 13:50 Uhr zu einem Gefahrstoffeinsatz auf das Gelände der Firma BioNTech in der Straße „An der Goldgrube“ alarmiert. Das Gebäude musste evakuiert werden. BYC-News war vor Ort.

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Keine Gefahr für die Bevölkerung

Auslöser des Einsatzes war ein undichter Entsorgungsbehälter, der sich in einem speziell gesicherten Gefahrstoffbereich des Unternehmens befindet. Die automatisierten Sicherheitsmaßnahmen griffen umgehend, und das betroffene Gebäude wurde vorsorglich evakuiert.

Die Mainzer Feuerwehr ist mit rund 45 Einsatzkräften vor Ort, um die Lage zu sichern und eine Gefährdung auszuschließen. Der Einsatz dauert aktuell noch an, die Lage ist jedoch unter Kontrolle. Neben der Feuerwehr ist auch der Rettungsdienst und das Technische Hilfswerk im Einsatz.

Nach Angaben der Feuerwehr besteht zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung oder die Umwelt. Die internen Sicherheitssysteme von BioNTech sowie das professionelle Eingreifen der Einsatzkräfte haben eine Ausbreitung verhindert.

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Über BioNTech

Die BioNTech SE mit Hauptsitz in Mainz ist ein international führendes Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von individualisierten Immuntherapien zur Behandlung von Krebs sowie innovativen Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten spezialisiert hat. Das Unternehmen kombiniert modernste biotechnologische Verfahren mit Erkenntnissen aus der Immunologie und Gentechnik, um neue Therapien zu erforschen, die das körpereigene Immunsystem gezielt aktivieren. Neben der Krebsforschung und Impfstoffentwicklung arbeitet BioNTech auch an Lösungen in den Bereichen Autoimmunerkrankungen und Infektionsschutz.

Artikelempfehlung: Werner & Mertz in Mainz startet Artenschutz-Kooperation

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Die Bundeswehr präsentiert sich am 23. Mai in Rüdesheim

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Die Bundeswehr bei der KONEKT
Die Bundeswehr bei der KONEKT

Bundeswehr in Rüdesheim: Wer schon immer einmal mehr über die Aufgaben, Karrierewege und Einsatzbereiche der Bundeswehr erfahren wollte, hat am 23. Mai 2025 in Rüdesheim am Rhein die ideale Gelegenheit dazu. Die Bundeswehr präsentiert sich auf der KONEKT Messe in der Brennhalle in Rüdesheim am Rhein mit einem eigenen Informationsstand und lädt alle Interessierten ein, direkt vor Ort mit Soldaten und Karriereberatern ins Gespräch zu kommen.

Im Mittelpunkt steht der persönliche Austausch zwischen der Bundeswehr und interessierten Besuchern

Besucher können mit Vertretern der Bundeswehr sprechen, sich über verschiedene Berufsfelder informieren und individuelle Fragen zur Ausbildung, zum Studium, zu zivilen Berufen sowie militärischen Laufbahnen stellen. Ob junger Schulabsolvent, Quereinsteigerin oder technikaffiner Berufserfahrener – das Informationsangebot richtet sich an Menschen jeden Alters und jeder Qualifikation, die sich für eine Tätigkeit bei der Bundeswehr interessieren.

Die Bundeswehr möchte nicht nur informieren, sondern auch den direkten Dialog ermöglichen. Ziel ist es, Einblicke in den Alltag bei der Bundeswehr zu geben und durch persönliche Gespräche eine offene Atmosphäre zu schaffen. Besucher haben die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen – etwa zu Karrieremöglichkeiten oder zur Ausbildung.

Neben persönlichen Gesprächen erwartet die Messebesucher ein umfassender Überblick über die verschiedenen Aufgaben der Bundeswehr – von humanitärer Hilfe und internationaler Zusammenarbeit bis hin zu modernster Technik und Innovation. Auch das breite Spektrum an zivilen Berufen in der Verwaltung, Technik, IT oder im Sanitätsdienst wird vorgestellt. Zudem erhalten Interessierte Informationen über Studienmöglichkeiten oder Einstiegsprogramme für Abiturienten.

Auf der KONEKT Rheingau präsentieren sich Unternehmen, Institutionen und Ausbildungsbetriebe der Region. Mit ihrer Präsenz unterstreicht die Bundeswehr ihren Anspruch, nicht nur als Arbeitgeber, sondern auch als Teil der Gesellschaft sichtbar zu sein und aktiv das Gespräch zu suchen.

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Der Eintritt zur Messe in Rüdesheim am Rhein ist für Besucher kostenfrei.

Adresse:
Brennhalle
Am Rottland 6
65385 Rüdesheim am Rhein

Datum: 23. Mai 2025
Uhrzeit: 15 bis 20 Uhr

Hier findet ihr weitere Informationen zur KONEKT Rheingau

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„Wildes Mainz“ – Naturführungen in Bretzenheim, Weisenau und Lerchenberg

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Geopfad Mainz
Geopfad Mainz

Die beliebte Stadtspaziergangsreihe „Wildes Mainz“ bringt auch 2025 wieder frischen Wind in die Naturvermittlung der Landeshauptstadt – diesmal nicht nur vor dem Naturhistorischen Museum Mainz, sondern direkt in ausgewählten Mainzer Stadtteilen. Mit spannenden Themen, neuen Routen und fachkundiger Begleitung richten sich die Touren an alle, die die Natur in ihrer direkten Umgebung entdecken und verstehen möchten. Statt wie gewohnt in der Innenstadt, laden die Naturexperten des Naturhistorischen Museums Mainz bei drei ausgewählten Terminen zu Exkursionen in Bretzenheim, Weisenau und am Lerchenberg ein. Dabei stehen urbane Wildnis, geologische Zeitreisen und Artenvielfalt mitten in der Stadt im Fokus.

Startschuss in Mainz-Bretzenheim: Wildes Grün im Ortskern

Am Dienstag, 20. Mai 2025, führt Dr. Carsten Renker, Leiter der Abteilung Zoologie am Naturhistorischen Museum, durch den alten Ortskern von Mainz-Bretzenheim. Unter dem Titel „Wildes Bretzenheim“ lernen Teilnehmende die dortige urbane Flora und Fauna kennen – vom unscheinbaren Mauerblümchen bis zur anpassungsfähigen Stadttaube. Die Tour ist Teil der „Woche der Artenvielfalt in Mainz“ und findet in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsinitiative Bretzenheim statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr am alten Rathaus.

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Geopfad in Weisenau: Ein Blick in die Erdgeschichte

Am Mittwoch, 8. Juni, steht ein besonderes Highlight auf dem Programm: eine naturkundlich-geologische Führung entlang des Geopfads in Mainz-Weisenau. Dort sind im ehemaligen Steinbruch 23 Millionen Jahre alte Fossilien zu sehen – darunter versteinerte Schnecken, Muscheln und Sedimentschichten. Prof. Dr. Kirsten Grimm erläutert, welche Rückschlüsse auf Klima und Lebensraum aus diesen Funden gezogen werden können. Treffpunkt für die rund einstündige Führung ist um 17 Uhr am Zugang zum Geopfad über die Wormser Straße.

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Stadtnatur am Lerchenberg: Pflanzen und Tiere rund um die Bücherei

Den Abschluss bildet eine Tour im Rahmen der Aktion „Natur in der Stadt – es grünt in Mainz“. Am Samstag, 28. Juni, um 14 Uhr, startet die einstündige Exkursion an der Anna-Seghers-Bibliothek auf dem Lerchenberg. Auch hier führt Dr. Carsten Renker durch die lokale Stadtnatur – mit Fokus auf Pflanzen und Tiere, die sich mitten im urbanen Raum angesiedelt haben. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Bücherei statt.

Stadtnatur neu erleben – mit wissenschaftlicher Expertise

Die Veranstaltungsreihe „Wildes Mainz“ bietet naturwissenschaftlich fundierte Einblicke in die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt urbaner Räume. Die Führungen sind offen für alle Interessierten – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Jede Tour dauert etwa eine Stunde und ist kostenfrei.

Bundesweite Mobilfunk-Messwoche – Jeder kann mitmachen

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Nachrichten Unterhaltung & Medien

Mobilfunk-Messwoche: Ob im Homeoffice, unterwegs mit dem Auto oder beim Spaziergang durch ländliche Regionen – Eine zuverlässige Mobilfunkverbindung ist heute unverzichtbar. Um die tatsächliche Netzqualität aus Nutzersicht zu verbessern, startet das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) vom 26. Mai bis 1. Juni 2025 erstmals eine bundesweite Mobilfunk-Messwoche. Ziel der Aktion ist es, ein möglichst realistisches Bild der Mobilfunkversorgung in Deutschland zu gewinnen – direkt erfasst durch die Bevölkerung.

Im Mittelpunkt der Mobilfunk-Messwoche steht die Beteiligung der Bürger

Mithilfe der kostenlosen App der Bundesnetzagentur zur Breitbandmessung können Nutzerinnen und Nutzer mit dem eigenen Smartphone die Mobilfunkqualität in ihrer Umgebung testen. Die erfassten Daten fließen anonymisiert in die sogenannte Funklochkarte des Gigabit-Grundbuchs ein – eine zentrale Datensammlung, die Grundlage für den weiteren Netzausbau sein soll.

Laut Pressemitteilung des BMDS liefert jede einzelne Messung wertvolle Hinweise darauf, wo es in Deutschland noch Mobilfunklücken gibt – insbesondere in ländlichen Regionen oder geografisch schwierigen Lagen. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto detaillierter wird das Bild der Netzabdeckung und Empfangsqualität. Die Mobilfunk-Messwoche 2025 ist damit eine konkrete Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger, aktiv zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur in ihrer Region beizutragen.

Ein erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, die Beurteilung der Netzqualität künftig stärker an der realen Nutzererfahrung auszurichten. Die Mobilfunk-Messwoche sei laut Ministerium ein zentraler Schritt in diese Richtung. So wird sichtbar, wie gut die Netzabdeckung tatsächlich ist – nicht nur laut offiziellen Versorgungsdaten, sondern dort, wo Menschen sie im Alltag benötigen.

Alle wichtigen Informationen zur Aktion, zur App und zur Teilnahme sind auf dem offiziellen Portal check-dein-netz.de abrufbar. Die App zur Breitbandmessung ist kostenlos für Android und iOS verfügbar.

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Bauarbeiten ab dem 19. Mai in Bingen

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B9 Nierstein Oppenheim

In Bingen-Bingerbrück beginnt ab dem 19. Mai 2025 ein neuer Bauabschnitt im Rahmen des regionalen Glasfaserausbaus. Im Auftrag der DATABAU Rhein-Nahe GmbH wird die Firma M&S Bau GmbH mit den Arbeiten vor Ort beginnen. Ziel ist die Verbesserung der digitalen Infrastruktur und die Schaffung leistungsfähiger Internetverbindungen für die Anwohnerinnen und Anwohner.

Zukunftssichere Telekommunikationsversorgung in Bingen-Bingerbrück

Die geplanten Bauarbeiten starten in der Herterstraße, verlaufen anschließend über die Prinzenkopfstraße und finden ihren Abschluss im Bereich der Gutenbergstraße. In diesen Straßenzügen wird die nötige Infrastruktur für die Glasfaseranbindung gelegt – ein zentraler Schritt in Richtung zukunftssicherer Telekommunikationsversorgung in Bingerbrück.

Während der Bauphase kann es temporär zu Einschränkungen im Bereich der Gehwege sowie zu kurzzeitigen Sperrungen einzelner Abschnitte kommen. Die beteiligten Unternehmen und die Stadt Bingen bitten die Bevölkerung um Verständnis für mögliche Unannehmlichkeiten. Nach Angaben der DATABAU Rhein-Nahe GmbH wird jedoch sichergestellt, dass die Zufahrten zu privaten Grundstücken – soweit möglich – jederzeit zugänglich bleiben.

Die DATABAU Rhein-Nahe GmbH betont, dass sie sich in enger Abstimmung mit der Stadt und den ausführenden Baufirmen darum bemüht, die Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Mit dem Ausbauprojekt setzt DATABAU ein wichtiges Zeichen für die Digitalisierung im Rhein-Nahe-Gebiet. Schnelles Internet über Glasfaserleitungen ist ein zentraler Baustein für moderne Kommunikation, Homeoffice, Streaming-Angebote und digitale Bildung – und stellt für viele Haushalte in Bingerbrück einen spürbaren Mehrwert dar.

Für Rückfragen oder Anregungen steht die DATABAU Rhein-Nahe GmbH der Bevölkerung gerne zur Verfügung. Kontakt ist telefonisch unter 06758 / 80907-128 oder per E-Mail an glasfaserausbau-bingen@databau.com möglich.

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Uniklinik Mainz: Neuer Therapieansatz gegen Schuppenflechte

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Universitätsmedizin Mainz
Universitätsmedizin Mainz

Universitätsmedizin Mainz: Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Mainz hat neue wissenschaftlich bedeutende Erkenntnisse zur Entstehung und Behandlung der Autoimmunerkrankung Psoriasis (Schuppenflechte) gewonnen. Die Studie, die kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Nature Metabolism veröffentlicht wurde, zeigt: Die Fettsäureproduktion in Immunzellen spielt eine zentrale Rolle bei der Auslösung und Aufrechterhaltung entzündlicher Reaktionen bei Psoriasis.

Entdeckung der Uniklinik Mainz eröffnet neue Therapiemöglichkeiten

Diese Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für eine gezielte und möglicherweise nebenwirkungsärmere Therapie der chronisch-entzündlichen Hauterkrankung.

Im Fokus der Mainzer Forschung stehen sogenannte Gamma-Delta-T17-Zellen, eine spezialisierte Untergruppe der T-Zellen, die maßgeblich an der Überreaktion des Immunsystems bei Psoriasis beteiligt ist. Diese Zellen produzieren große Mengen des entzündungsfördernden Botenstoffs Interleukin-17A (IL-17A) und tragen so zur Entwicklung der typischen Hautveränderungen bei.

Das Team um Univ.-Prof. Dr. Tim Sparwasser, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Uniklinik Mainz, analysierte die Stoffwechselprozesse dieser Immunzellen im Detail. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass Gamma-Delta-T17-Zellen während der Entzündung eine metabolische Umprogrammierung durchlaufen. Entscheidender Treiber dieser Umstellung ist die sogenannte Fettsäuresynthese (Fatty Acid Synthesis, FAS) – ein Stoffwechselweg, der bislang in der Immunologie wenig beachtet wurde.

Durch die gezielte Blockade von Acetyl-CoA-Carboxylase 1 (ACC1), einem Schlüsselenzym der Fettsäuresynthese, konnte die IL-17A-Produktion in den Gamma-Delta-T17-Zellen deutlich reduziert werden. In präklinischen Modellen führte dieser Eingriff zu einer klaren Abschwächung der durch die Zellen vermittelten Entzündungsreaktionen.

„Bisherige Therapien bei Psoriasis setzen direkt an Interleukin-17A oder allgemein am Immunsystem an“, erklärt Prof. Sparwasser. „Unsere Studie zeigt erstmals, dass der zelluläre Stoffwechsel, insbesondere die Fettsäureproduktion, ein zentraler Hebel für die Steuerung der Entzündungsantwort ist. Das eröffnet neue Behandlungsoptionen – nicht nur für Psoriasis, sondern potenziell auch für andere Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.“

Psoriasis ist eine der weltweit häufigsten Hautkrankheiten

In Deutschland sind rund zwei Prozent der Bevölkerung betroffen. Die Erkrankung tritt häufig schubweise auf und geht mit geröteten, schuppenden Hautarealen, Juckreiz und Brennen einher. Die Lebensqualität der Betroffenen kann erheblich eingeschränkt sein. Trotz zahlreicher moderner Therapien gibt es weiterhin großen medizinischen Bedarf an innovativen, nebenwirkungsarmen Behandlungsansätzen.

Die Mainzer Forschungsarbeit wurde in enger Kooperation mit dem Forschungszentrum für Immuntherapie (FZI), dem Institut für Immunologie und dem Institut für Molekulare Medizin der Uniklinik Mainz durchgeführt. Die Studie wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen mehrerer Sonderforschungsbereiche (SFBs), darunter SFB/TR 156, SFB/TR 355 und SFB 1292, gefördert.

Ziel zukünftiger Forschungsarbeiten wird es sein, strategien zu entwickeln, mit denen sich die Fettsäuresynthese gezielt in T-Zellen blockieren lässt – ohne andere Zelltypen zu beeinträchtigen. Damit könnte ein völlig neuer Weg zur Behandlung chronisch-entzündlicher Erkrankungen etabliert werden, der auf den Stoffwechsel anstatt auf die generelle Unterdrückung des Immunsystems setzt.

Artikelempfehlung: Werner & Mertz in Mainz startet Artenschutz-Kooperation

Werner & Mertz in Mainz startet Artenschutz-Kooperation

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Werner & Mertz Mainz: Das Mainzer Familienunternehmen Werner & Mertz, bekannt für seine umweltfreundlichen Reinigungsprodukte, geht einen weiteren konsequenten Schritt in Richtung globalen Naturschutzes. In Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) engagiert sich das Unternehmen künftig für den langfristigen Schutz der Mangrovenwälder in Kenia – einem einzigartigen Ökosystem mit zentraler Bedeutung für den Klimaschutz und die Biodiversität.

Schutz der Biodiversität fest in der Unternehmensphilosophie von Werner & Mertz in Mainz verankert

Im Mittelpunkt der Kooperation steht der Erhalt und die Wiederaufforstung von Mangroven im Mida Creek bei Watamu, einer der artenreichsten Regionen an Kenias Küste. Dort arbeitet die AGA in enger Abstimmung mit dem Kenya Wildlife Service (KWS) und der lokalen Initiative Bahari Hai. Gemeinsam mit freiwilligen Helferinnen und Helfern aus den umliegenden Dorfgemeinschaften werden zerstörte Mangrovenflächen wieder aufgeforstet, illegale Rodungen durch sogenannte Community Scouts verhindert und die Bevölkerung in Umweltbildung und Naturschutz eingebunden.

„Als ganzheitlich-nachhaltiges Unternehmen möchten wir nicht nur einzelne Arten schützen, sondern ganze Ökosysteme erhalten und fördern, um die biologische Vielfalt langfristig zu sichern“, erklärt Reinhard Schneider, Inhaber von Werner & Mertz. Der Schutz der Biodiversität sei fest in der Unternehmensphilosophie verankert, betont Schneider.

Auch Birgit Braun, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der AGA, sieht in der neuen Partnerschaft ein starkes Signal: „Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der Bewusstseinsbildung vor Ort. Wir arbeiten eng mit den Gemeinden zusammen und entwickeln gemeinsam Lösungen, die nicht nur dem Naturschutz dienen, sondern auch der lokalen Bevölkerung zugutekommen.“

Mangroven sind für Küstengebiete von unschätzbarem Wert

Als natürliche Barriere schützen sie vor Erosion und Überflutungen, reinigen das Wasser, speichern große Mengen Kohlenstoff und bieten zahlreichen Tierarten Lebensraum. Fische nutzen die dichten Wurzelstrukturen der Mangroven als Laichgebiete, Meeresschildkröten, Vögel, Affen und Insekten finden Nahrung und Schutz im dichten Blattwerk. Zudem gelten Mangrovenwälder als bedeutende Kohlenstoffsenken und tragen aktiv zum Klimaschutz bei.

Trotz ihrer ökologischen Bedeutung sind Mangrovenwälder weltweit stark bedroht. Schätzungen zufolge gehen jährlich etwa 2,5 Prozent der weltweiten Mangrovenflächen durch Abholzung, Umweltverschmutzung und Übernutzung verloren. Die neue Kooperation zwischen Werner & Mertz und der AGA setzt genau hier an – mit dem Ziel, bestehende Wälder zu schützen, zerstörte Flächen wiederherzustellen und das Bewusstsein für ihre Bedeutung zu stärken.

Das Projekt ist Teil einer übergeordneten Nachhaltigkeitsstrategie von Werner & Mertz, die lokale und internationale Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt und zur Erhaltung natürlicher Lebensräume bündelt. Mit dem Engagement für den Mangrovenwald in Kenia leistet das Unternehmen aus Mainz einen konkreten Beitrag zum globalen Umweltschutz und zur Umsetzung internationaler Biodiversitätsziele.

Artikelempfehlung: Mainz sauber halten: CDU-Initiative für attraktive öffentliche Räume

Gemeinsam Gärtnern in Worms

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Foto: Stadtverwaltung Worms
Foto: Stadtverwaltung Worms

Frisches Gemüse und aromatische Kräuter selbst anbauen – und das mitten in der Stadt? Auf dem Schlossplatz in Worms wird das jetzt möglich. Das neue Urban Gardening-Projekt lädt alle Interessierten ein, in gemeinschaftlich genutzten Hochbeeten zu gärtnern. Die Initiative richtet sich an Menschen mit und ohne gärtnerische Vorkenntnisse und schafft einen offenen Raum für Begegnung, Umweltbewusstsein und aktive Gesundheitsförderung – zentral gelegen in der Innenstadt.

Das Projekt in Worms verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz:

Es geht nicht nur um den Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern, sondern um die Stärkung des gemeinschaftlichen Miteinanders und die Verbesserung der städtischen Lebensqualität. Zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigen die positiven Effekte des Gärtnerns auf Körper und Geist. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, der Kontakt zur Natur sowie die soziale Interaktion im Grünen fördern das Wohlbefinden, helfen beim Stressabbau und wirken sich nachhaltig auf die psychische Gesundheit aus.

„Es geht nicht nur um das Pflanzen von Gemüse und Kräutern, sondern darum, diesen Raum mit Leben zu füllen“, betont Marcus Engelbrecht, Klimaanpassungsmanager der Stadt Worms. Auch Bürgermeisterin Stephanie Lohr begrüßt das Projekt mit großer Freude: „Das Urban Gardening am Schlossplatz ist ein Ort, an dem wir neue Wege für ein nachhaltiges und lebenswertes Stadtleben ausprobieren – kreativ, bunt und offen für alle.“

Das Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht

Ganz gleich, ob allein, mit der Familie, mit Freundinnen und Freunden oder als Gruppe. Auch Menschen ohne Vorerfahrung können teilnehmen, denn das Projekt wird professionell begleitet. Der Zugang zu den Hochbeeten ist gesichert, sodass ausschließlich registrierte Gärtnerinnen und Gärtner Zugang erhalten. Geerntet wird, was selbst gepflanzt wurde – ein direkter Beitrag zu nachhaltigem Stadtleben und lokaler Lebensmittelproduktion.

Darüber hinaus dient das Urban Gardening-Projekt als Beispiel für eine wirksame Anpassung an den Klimawandel. Durch die Begrünung vormals versiegelter Flächen entsteht ein verbessertes Mikroklima. Die neue Grünfläche trägt zur Abkühlung des Stadtzentrums bei und schafft Rückzugsorte mit hoher Aufenthaltsqualität – besonders an heißen Sommertagen.

Die Idee zum Projekt entstand aus bürgerschaftlichem Engagement und wird durch eine Kooperation des städtischen Klimaanpassungsmanagements mit dem Verein Alte Pferdemetzgerei Rekiz e. V. umgesetzt. Wissenschaftlich begleitet wird das Vorhaben von der Forschungsinitiative HEBEDI, die sich mit den gesundheitlichen Wirkungen von Gemeinschaftsgärten befasst. Der Aufbau des Urban Gardening-Bereichs auf dem Schlossplatz wurde durch die ebwo AöR unterstützt und über das Förderprojekt „Worms wird WOW!“ finanziert.

Interessierte finden alle Informationen zur Teilnahme und zur Nutzung der Hochbeete direkt vor Ort.

Artikelempfehlung: Kultur- und Wanderreise des Freundeskreises Bingen-Anamur

Firmenlauf in Groß-Gerau mit neuer Strecke

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Groß-Gerau läuft | Foto: Kreisstadt Groß-Gerau / Gerd Keim
Groß-Gerau läuft | Foto: Kreisstadt Groß-Gerau / Gerd Keim

Der beliebte Firmenlauf „GG läuft“ geht am Donnerstag, den 12. Juni 2025 in seine elfte Auflage – und bringt in diesem Jahr eine bedeutende Änderung mit sich: Aufgrund gestiegener Sicherheitsanforderungen kann die Veranstaltung nicht wie bisher durch die Innenstadt führen. Stattdessen startet und endet der Lauf erstmals am Dornberger Schloss, einem neuen und attraktiven Veranstaltungsort. Der Startschuss fällt um 19.00 Uhr.

Trotz der Streckenänderung bleibt das Interesse am sportlichen Großereignis in Groß-Gerau ungebrochen

Bürgermeister Jörg Rüddenklau lobt die flexible Organisation: „Das laufende Jahr hat uns bereits mit vielen Herausforderungen konfrontiert. In zahlreichen Situationen waren kreative Lösungen gefragt – und genau diese Kreativität zeigt sich auch beim Stadtlauf ‚GG läuft‘. Ich bin sehr dankbar, dass unser städtisches Organisationsteam in Zusammenarbeit mit Thomas Zöller eine tragfähige und attraktive Alternativstrecke ermöglichen konnte. Mein besonderer Dank gilt auch allen Partnern und Sponsoren, die uns dabei unterstützt haben.“ Das Ziel: Wie in den Vorjahren sollen erneut 1.000 Läuferinnen und Läufer an den Start gehen.

Die neue fünf Kilometer lange Rundstrecke führt vom Dornberger Schloss über Feldwege zur gesperrten Landstraße zwischen Berkach und Büttelborn. Nach dem Überqueren der Bahnbrücke verläuft die Strecke idyllisch entlang des Landgrabens bis zum Wendepunkt auf Höhe des Parkplatzes der SKV Büttelborn. Der Rückweg erfolgt über dieselbe Route – durch Felder und den Stadtteil Dornberg – zurück ins Ziel am Schloss.

Teilnehmen können alle – egal ob joggend, walkend, schnell oder gemütlich

Im Vordergrund stehen der gemeinschaftliche Gedanke, Spaß an Bewegung und das gemeinsame Erlebnis. Direkt im Anschluss an den Lauf findet ab 20.00 Uhr im Schlosshof die Siegerehrung statt. Ausgezeichnet werden die schnellsten Einzelstarterinnen und -starter sowie die vier schnellsten Teammitglieder jedes Unternehmens oder Vereins. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

So funktioniert die Anmeldung

Die Anmeldung zum Firmenlauf Groß-Gerau 2025 ist ausschließlich online möglich. Die reguläre Startgebühr beträgt bei Anmeldung bis zum 31. Mai 20 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Wer sich zwischen dem 1. und 5. Juni anmeldet, zahlt 25 Euro zzgl. MwSt. Eine Nachmeldung nach dem 5. Juni ist nicht mehr möglich.

Wie in den Vorjahren steht auch das soziale Engagement im Fokus: Pro Anmeldung wird ein Euro an die Hospizstiftung Groß-Gerau gespendet.

Die Startnummernausgabe erfolgt im Stadtmuseum Groß-Gerau (Am Marktplatz 3) am Dienstag, 10. Juni, von 16.00 bis 17.30 Uhr und am Mittwoch, 11. Juni, von 16.00 bis 17.00 Uhr. Die Ausgabe erfolgt teamweise.

Alle Informationen zur Veranstaltung, inklusive Strecke, Anmeldebedingungen und Teilnahmehinweisen, sind online abrufbar. Für Rückfragen steht die Telefonnummer 06155 4040 oder die E-Mail-Adresse mail@zoeller-media.net zur Verfügung.

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Anspruchsvolle Einsätze für die Feuerwehr Wiesbaden

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Feuerwehr Wiesbaden
Feuerwehr Wiesbaden

Feuerwehr Wiesbaden: Am Dienstag (14. Mai 2025) wurde die Feuerwehr Wiesbaden gleich zweimal zu anspruchsvollen Rettungseinsätzen in schwer zugänglichem Gelände alarmiert. In beiden Fällen waren Fahrradfahrerinnen abseits befestigter Wege gestürzt und mussten unter erschwerten Bedingungen medizinisch versorgt und geborgen werden. Beide Einsätze erforderten ein nahezu identisches Aufgebot an Rettungskräften und spezialisierten Fahrzeugen.

Erster Rettungseinsatz für die Feuerwehr Wiesbaden

Der erste Einsatz erfolgte gegen 16:15 Uhr im Bereich der Landesstraße 3038 in Richtung Georgenborn. Eine 66-jährige Fahrradfahrerin war in einem abgelegenen Waldstück gestürzt. Der Unfallort war weder über Straßen noch über befestigte Wege erreichbar, was den Zugang für Rettungskräfte erheblich erschwerte.

Zum Einsatz kamen ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Einsatzleitdienst der Feuerwache 1, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, ein geländegängiges All-Terrain-Vehicle (ATV) sowie ein Luftretter der Feuerwehr Wiesbaden.

Der Luftretter wurde gemeinsam mit weiteren Kräften per ATV zur verunglückten Person gebracht. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine Oberschenkelfraktur fest. Die Patientin wurde durch die Feuerwehr erstversorgt, mit dem ATV zum Rettungswagen transportiert und anschließend in eine Wiesbadener Klinik eingeliefert. Eine luftgestützte Rettung mit dem Hubschrauber war in diesem Fall nicht erforderlich.

Der zweite Einsatz ließ nicht lange auf sich warten

Gegen 20:15 Uhr ging die nächste Alarmierung ein: Eine 46-jährige Mountainbikerin war im Bereich des Jagdschlosses Platte, am Graf-Hülsen-Weg, gestürzt. Auch hier war der Einsatzort für reguläre Einsatzfahrzeuge nicht direkt zugänglich.

Die Einsatzkräfte rückten erneut mit dem Einsatzleitdienst, einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, dem ATV, einem Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie einem Höhenretter zur Erkundung einer möglichen luftgestützten Rettung aus. Letztlich war auch in diesem Fall kein Hubschraubereinsatz notwendig. Die Patientin wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr medizinisch versorgt und mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert.

Bedeutung der Spezialeinheit für luftgestützte Höhenrettung

Beide Einsätze verdeutlichen die Bedeutung der Spezialeinheit für luftgestützte Höhenrettung der Feuerwehr Wiesbaden, die auch überregional zum Einsatz kommen kann. Auch wenn eine luftgestützte Evakuierung an diesem Tag nicht notwendig war, zeigt sich der hohe Wert dieser Einheit für Notfälle in unwegsamem Gelände.

Die Feuerwehr Wiesbaden lobte die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und der Polizei und dankte allen Beteiligten für ihren professionellen Einsatz.

Artikelempfehlung: Polizei Mainz: Fünfte Staffel der „Nachtstreife“ startet bald

Polizei Mainz: Fünfte Staffel der „Nachtstreife“ startet bald

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Nachtstreife Mainz: Die beliebte ARD-Doku-Soap Nachtstreife startet am 28. Mai 2025 in ihre fünfte Staffel – diesmal wieder mit Schauplatz Mainz. Nachdem die vierte Staffel einen Ausflug nach Hamburg gemacht hatte, kehren die Kamerateams und Einsatzkräfte nun zurück in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt. In sechs neuen Episoden begleitet die Serie Polizistinnen und Polizisten bei ihren nächtlichen Einsätzen – direkt dort, wo sich das echte Leben abspielt.

Vielfältige Einsätze in Mainz und echte Emotionen

Die neue Staffel verspricht wieder Spannung pur. Von bewaffneten Raubüberfällen über Verkehrskontrollen bis hin zu Einsätzen der Rechtsmedizin: Die Zuschauer erhalten authentische Einblicke in den Arbeitsalltag verschiedener Polizeieinheiten. Mit dabei sind die Schutzpolizei, der Kriminaldauerdienst und die Autobahnpolizei. Die Beamten schildern nicht nur ihre Einsätze, sondern öffnen sich auch emotional – sie sprechen offen über Stress, Angst und Verantwortung.

Bekannte Gesichter – und eine neue Kollegin

Die fünfte Staffel setzt auf bewährte Gesichter: So kehren unter anderem Dominic Gillot, Kevin Gugenheimer, Sarah Schräder und Jonas Horder zurück vor die Kamera. Auch Lena Bottlender, Gerwin Schwiersch, Paul Wiens, Sebastian Obermeier und Dominik Muders sind wieder dabei. Neu im Team ist Polizeikommissarin Anja Ramesh – sie bringt frischen Wind in die Dokumentation und ergänzt das Team mit neuen Perspektiven.

Dreharbeiten mitten im Geschehen von Mainz

Gedreht wurde zwischen April und August 2024. Dabei waren die Kamerateams stets hautnah am Geschehen – oftmals mitten in der Nacht, bei schwierigen Einsätzen oder belastenden Situationen. Produziert wurde die Staffel erneut von der LS Media GmbH im Auftrag des SWR.

Wo und wann kann man einschalten?

Ab dem 28. Mai stehen alle sechs neuen Folgen in der ARD Mediathek zum Abruf bereit. Wer lieber klassisch fernsieht, kann sich auf drei Ausstrahlungstermine im SWR-Fernsehen freuen: Die Doppelfolgen laufen am 11., 18. und 25. Juni jeweils um 23:30 Uhr.

Mit „Nachtstreife“ gelingt der ARD erneut ein realistischer Blick hinter die Kulissen des Polizeialltags. Die Serie zeigt nicht nur Einsätze, sondern auch die Menschen dahinter – nahbar, reflektiert und voller Engagement. Mainz darf sich auf spannende Nächte im Fernsehen freuen.

Artikelempfehlung: Feuerwehr rettet Handwerker in luftiger Höhe in Mainz

Mainz: Feuerwehr rettet Handwerker in luftiger Höhe

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Foto: BYC-News

Feuerwehr Mainz: Am Mittwochmittag, dem 14. Mai 2025, kam es in der Innenstadt von Mainz zu einem spektakulären Feuerwehreinsatz. Zwei Handwerker gerieten bei Arbeiten in eine gefährliche Zwangslage – und das in mehr als 30 Metern Höhe. BYC-News war vor Ort. Montagegondel bleibt plötzlich stehen Geg...


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Kultur- und Wanderreise des Freundeskreises Bingen-Anamur

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Eröffnung der Tourismus-Woche mit Gästen aus Bingen
Eröffnung der Tourismus-Woche mit Gästen aus Bingen

Erstmals nach der Pandemie hatte der Freundeskreis Bingen-Anamur e.V. wieder eine „Kultur- und Wanderreise“ in die türkische Partnerstadt für seine Mitglieder durchgeführt. Dort ist seit einem Jahr der aufgeschlossene Bürgermeister Durmuş Deniz im Amt, und um die Partnerschaft kümmert sich nun Hamdi Mahir. Er war einer der Akteure, die vor rund 15 Jahren die Städtepartnerschaft initiiert haben. Mahir betreute die Binger Gäste „rund um die Uhr“, und auch Mesut Güven ließ es sich nicht nehmen, zehn Tage nach seiner Bandscheibenoperation die Gäste zu begleiten.

Auf die Besucher aus Bingen wartete ein umfangreiches Programm

Viele Sehenswürdigkeiten wurden besichtigt: die Raubritterburg Mamure Kalesi, die antike Stadt Anemurium sowie der aufgestaute See, dem drei Dörfer zum Opfer fielen, um Trinkwasser über eine Pipeline am Meeresgrund bis ins rund 70 km entfernte Nordzypern zu leiten. Auch die Tropfsteinhöhle, in der Asthmatiker eine Therapie durchführen können, stand auf dem Programm.

Kultur- und wanderreise des freundeskreises bingen-anamur 9Anamur liegt direkt am Mittelmeer und ist auf drei Seiten von einer Hügelkette umgeben – ein idealer Ausgangspunkt für Wanderer. Auf ihren Touren erlebten die Binger Gäste unberührte Natur. Ein besonderes Highlight war die Wanderung mit dem Forstdirektor auf einem neu angelegten Wanderweg entlang des Göksu-Bachs. Für die erste Wandergruppe war es eine besondere Ehre, denn der Weg mit seinen zahlreichen Bachbrücken wird erst in ein paar Wochen offiziell eröffnet.

Immer wieder beeindruckte eine Wanderung durch die antike Stadt Anemurium, deren erste Erwähnungen bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen. Dort befindet sich auch das „Kap Anamur“, der südlichste Punkt der Türkei. Das sogenannte Friedensmosaik – mit Leopard, Ziege und einer von einer Schlange umwickelten Palme – wurde mittlerweile im Archäologischen Museum in Anamur für die Nachwelt gesichert und ist als Nachbildung im Anamur-Garten der Binger Rheinanlagen zu sehen.

Doch es sind nicht nur die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die diese Reise von einer typischen Touristenreise unterscheiden

Der Landrat ließ es sich nicht nehmen, die Kulturwanderer persönlich zu empfangen. Bei den Feierlichkeiten zur Touristenwoche saßen die Binger als Ehrengäste in der ersten Reihe und wurden herzlich begrüßt. Bürgermeister Deniz verbrachte viel Zeit mit den Gästen, die in einem stadteigenen Hotel untergebracht waren.

Die Prämierung der besten Arbeiten eines Malwettbewerbs fand auch in den örtlichen Medien große Beachtung. Der Besuch aus Bingen hatte sich schnell herumgesprochen. Überall in der Stadt trafen die Gäste auf freundliche Menschen, die sie zum Tee oder zum Essen einluden oder ihnen kleine Geschenke mit auf den Weg gaben.

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Die Kulturwanderer am Kap Anamur, v.l.n.r.: Stefan Bastinè, Ute Herrmann, Marianne Irmen, Hamdi Mahir, Helmut Irmen, Gerd Hofmann, Renate und Joachim Staab – Foto: Freundeskreis Bingen-Anamur e.V.

Die Kultur- und Wanderreise des Freundeskreises Bingen-Anamur war ein weiterer Baustein der europäischen Partnerschaftsbewegung, bei der die persönliche Begegnung zwischen Menschen im Vordergrund steht. „Nicht Verträge, sondern Gefühle verbinden die Völker“, sagte einst Mustafa Kemal Atatürk – und er hatte Recht.

Für die nächste Kultur- und Wanderreise kann man sich schon jetzt anmelden. Termine, Programm, Wegstreckenlängen usw. werden individuell auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer abgestimmt. Mitglieder des Freundeskreises Bingen-Anamur e.V. erhalten wie immer einen Reisezuschuss. Weitere Informationen zum Verein Bingen-Anamur.

Artikelempfehlung:

Farben für die Freundschaft: Schüler begeistern mit Bildern aus Bingen – Im Rahmen der diesjährigen Kultur- und Wanderreise nach Anamur hat der Freundeskreis Bingen-Anamur e.V. ein besonderes Projekt ins Leben gerufen: Einen Malwettbewerb mit Schülerinnen und Schülern eines technischen Gymnasiums in der türkischen Partnerstadt Anamur. Die Aktion war Teil der Tourismuswoche in Anamur, die zeitgleich mit der Wanderwoche stattfand. Weiterlesen unter Schülerkunst als Brücke zwischen Bingen und Anamur

Zugunfall in Mainz: Mann stirbt nach Kollision – Fahrgäste evakuiert

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Zugunfall Mainz - BYC-News
Zugunfall Mainz - BYC-News

Ein Zugunfall hat sich am Mittwochmittag in der Mainzer Neustadt ereignet: Ein Mann ist gegen 12:00 Uhr im Bereich der Gleisanlagen an der Gaßnerallee/Obere Austraße von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Wie die Mainzer Polizei mitteilte, starb der Mann noch an der Unfallstelle.

100 Fahrgäste nach Zugunfall evakuiert

Zugunfall in mainz: mann stirbt nach kollision – fahrgäste evakuiert 11Der Zug kam auf einer Eisenbahnbrücke zum Stehen. An Bord befanden sich etwa 100 Fahrgäste, die von Einsatzkräften aus dem Zug geholt und betreut werden mussten. Über die Identität des Verstorbenen oder die genauen Umstände des Vorfalls machte die Polizei bislang keine Angaben. Notfallseelsorger sind im Einsatz.

Die Unfallstelle ist weiträumig abgesperrt, es kommt zu erheblichen Beeinträchtigungen im Straßen- wie auch im Zugverkehr. Die Polizei bittet ortskundige Autofahrer, den Bereich rund um die Gaßnerallee großräumig zu umfahren. Wie lange die Sperrungen andauern werden, ist derzeit noch unklar.

Die Ermittlungen zum Zugunfall laufen. Weitere Informationen sollen im Laufe des Tages bekanntgegeben werden.


Artikelempfehlung:

Schlägerei Alzey – Am Dienstagabend gegen 19:39 Uhr wurde der Polizei eine größere Schlägerei in der Antoniterstraße gemeldet. Nach ersten Angaben waren 10 bis 15 Personen unter Einsatz von Schaufeln an der Auseinandersetzung beteiligt.

Vor Ort trafen die eingesetzten Kräfte in mehreren Kleingruppen etwa 60 Personen an. Eine akute Auseinandersetzung war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr feststellbar. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme wurde ein 32-jähriger Mann mit oberflächlichen Gesichtsverletzungen als Geschädigter identifiziert. Er wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Hinweise von Anwesenden führten zur Identifizierung eines 28-Jährigen als mutmaßlichen Angreifer. Weiterlesen unter Massenschlägerei in Alzey