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Feuerwehr Ingelheim plant mit Fahrzeugkonzept 2030 den Fuhrpark für eine sichere Zukunft

Die Stadt Ingelheim investiert bis 2030 fast 6 Millionen Euro in die Weiterentwicklung und Modernisierung des Fuhrparks der Freiwilligen Feuerwehr. Das geht aus dem Fahrzeugkonzept 2030 hervor, welches mit Brandschutzdienststelle des Landkreises Mainz-Bingen sowie dem Land Rheinland-Pfalz abgestimmt und durch die städtischen Gremien genehmigt wurde.

Die Fortschreibung des einstigen Konzeptes von 2015 berücksichtigt nun auch die zusätzlichen Herausforderungen, welche die Kommunal- und Gebietsreform am 1. Juli 2019 mit sich bringen wird: Die bisher eigenständigen Feuerwehren der Stadt Ingelheim und der Verbandsgemeinde Heidesheim wachsen zusammen und sind dann gemeinsam für die Sicherheit der rund 37.000 Einwohner zuständig.

Zusätzliche Gefahrenpotentiale

Neben den üblichen Gefahren einer Stadt dieser Größenordnung ergeben sich zusätzliche Gefahrenpotentiale aus der durch Ingelheim führenden Bundesautobahn 60, dem Schienenverkehr, der Bundeswasserstraße Rhein sowie ortsansässiger Betriebe.

In den zurückliegenden Jahren haben daneben die Einsätze, die durch die überwiegend ehrenamtlichen Feuerwehrleute abgearbeitet werden, in Art und Anzahl eine neue Qualität erreicht, wie Hans-Peter Stoffel berichtet. Der am 21. Januar 2019 ausgeschiedene Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Ingelheim am Rhein blickt auf seine fast 30-jährige Tätigkeit in dieser Funktion zurück und stellt die massive Entwicklung der Einsatzzahlen in der jüngsten Vergangenheit heraus.

2018 mit insgesamt 456 Einsätzen Rekord erreicht

So verzeichnete man in 2018 mit 346 Einsätzen in Ingelheim und 110 in der Verbandsgemeinde Heidesheim jeweils Rekordzahlen. Dass es sich dabei nicht nur um einen Einzelfall handelt, zeigt auch die Zahl der nachbarschaftlichen Hilfeleistungen, wenn also die Ingelheimer Wehr zu Einsätzen in den Nachbargemeinden hinzu gerufen wird. Denn auch diese Zahl steigt jährlich und erreichte mit 32 Einsätzen in 2018 ebenfalls ein neues Hoch. „Gesellschaftliche Trends wie etwa die zunehmende Digitalisierung und Technisierung lässt weitere und ganz neue Herausforderungen für uns erwarten“, wagt Mirko Gauer, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr und Nachfolger von Hans-Peter Stoffel, eine Prognose.

„Um diesen Herausforderungen auch zukünftig gewachsen zu sein, freuen wir uns mit dem Beschluss des Stadtrates und auf Basis des Fahrzeugkonzepts 2030 den Fuhrpark in den kommenden Jahren gezielt modernisieren und an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen zu können“, so Eveline Breyer, Bürgermeisterin der Stadt Ingelheim und zuständige Dezernentin. Sie denkt dabei auch an die Stadtentwicklung der letzten Jahre, die beispielsweise schon durch eine Vielzahl neuer Tiefgaragen oder großer öffentlicher Gebäude das mögliche Aufgabenspektrum der Feuerwehr verändert hat.

Vier Neuanschaffungen und 33 Ersatzbeschaffungen

„Aber schon die allgemeine Situation am Markt für Feuerwehrfahrzeuge hat uns zu einem Umdenken bewegt. Die hohe Nachfrage nach Feuerwehrfahrzeugen bei vollen Auftragsbüchern der Hersteller erfordert eine deutlich längere Planungsperspektive als noch vor einigen Jahren“, unterstreicht Bernd Velten als zuständiger Amtsleiter die Bedeutung des Fahrzeugkonzepts anhand der rein praktischen Schwierigkeiten bei jüngsten Fahrzeugbeschaffungen.

Mit vier neuen, also zusätzlichen Fahrzeuganschaffungen und 33 Ersatzbeschaffungen gilt es drei Viertel der insgesamt 49 Positionen in den nächsten zwölf Jahren zu erneuern. Dies müsse sowohl zeitlich, als auch finanziell gut geplant und vorbereitet werden. Dass dies gelingen und die anspruchsvolle Aufgabe am Ende Früchte tragen werde, ist sich auch Kerstin Klein, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Heidesheim, sicher.

„Durch die gemeinsame und aufeinander abgestimmte Beschaffung, sichern wir das zukunfts- und leistungsfähige Niveau des Fuhrparks und damit der Ausrüstung, mit der ehrenamtlich Engagierte auch zukünftig in Not geratenen Mitbürgern Hilfe leisten werden“, so Kerstin Klein. Auch die Heidesheimer und Wackernheimer Feuerwehrangehörigen werden ab dem 1. Juli 2019 als Teil der Freiwilligen Feuerwehr Ingelheim am Rhein ausrücken.

Schüsse an der Bushaltestelle „Flachstraße“ in Wiesbaden

Am gestrigen Abend 28.05.2019) kam es in der Carl-von-Linde-Straße in Wiesbaden an einer Bushaltestelle mutmaßlich zu einer Schussabgabe, bei der ein 44-jähriger Mann leicht verletzt wurde und die Verglasung der Bushaltestelle beschädigt wurde.

Der 44-Jährige stand, den eigenen Angaben zufolge, gegen 21:35 Uhr in der Carl-von-Linde-Straße an der Bushaltestelle „Flachstraße“, als ein ihm unbekannter Mann aufgetaucht sei. Urplötzlich sei es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf das Gegenüber einen „pistolenartigen Gegenstand“ aus der Hose gezogen und sowohl in Richtung des 44-Jährigen als auch auf eine Scheibe der Bushaltestelle geschossen habe.

Anschließend habe sich der Täter in Richtung Dotzheimer Straße entfernt. Um welchen Gegenstand es sich handelte, mit dem die Schüsse abgegeben wurden, kann derzeit nicht gesagt werden.

Der Täter sei circa 1,80 Meter groß, von schlanker Figur und habe einen schwarzen Kapuzenpullover getragen.

Das 3. Polizeirevier hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2340 zu melden.

Flyer neonazistischer Gruppierung in Frankfurter Goethe-Uni | Polizei sucht Zeugen

Bereits Anfang April wurden in einer Bibliothek der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt mehrere Flugblätter aufgefunden. Als Urheber hat sich die sogenannte „Atomwaffendivision Deutschland“ ausgewiesen.

Die Flyer weisen unterschiedliche Inhalte auf. Neben Aufrufen zur Gewalt und Gewaltdarstellungen, wurden unter anderem auch verfassungswidrige Symbole abgebildet. Die Universität hat umgehend Strafanzeige erstattet. Der Staatsschutz ermittelt seitdem mit Hochdruck.

Tatzeitraum März und April

Es ist nicht auszuschließen, dass auch jetzt noch Flugblätter in der Universität aufgefunden werden könnten. Es wird im Falle eines solchen Fundes darum gebeten, umgehend die Polizei zu informieren.

Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass als Tatzeitraum Ende März bzw. Anfang April in Betracht kommt.

Wer hat in diesem Zeitraum in einer Bibliothek der Johann Wolfang Goethe-Universität Frankfurt Auffälligkeiten bemerkt?

Wer kann Angaben zur Tat und/oder dem/der Täter machen? Die Kriminalpolizei bittet Zeugen darum, sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der Telefonnummer 069/755-53111 an den Kriminaldauerdienst zu wenden.

Sportkollektion aus „Ocean Plastic“, PET-Flaschen & Textilabfällen

Kunststoffabfälle bedrohen die Weltmeere – und damit Natur und Tier. Eine PET-Flasche etwa benötigt gut 450 Jahre, bis sie im Meer abgebaut werden kann. Richtig entsorgt und recycelt können die Rohstoffe der PET-Flasche aber immerhin in der Modebranche genutzt werden: zum Beispiel in Sportoutfits und Badeschuhen. Aus alten Fischernetzen können Badeanzüge und Sporttops entstehen. Mode aus recyceltem Kunststoff ist also ein Beitrag, um Plastikabfälle sinnvoll zu nutzen und den Rohstoff im Kreislauf zu halten.

Mit der nun zweiten Tchibo Bade- und Sportkollektion aus recycelten Materialien können Verbraucher gemeinsam mit dem Unternehmen Verantwortung tragen. Denn der verantwortungsvolle Konsum bereits genutzter Rohstoffe spart wertvolle Ressourcen und schont die Umwelt. Die in einigen Artikeln der Schwimm- und Sportbekleidung genutzte Nylonfaser ECONYL® („Ocean Plastic“) beinhaltet zum Beispiel 2700 kg Fischernetze. Auch die PET-Flasche ist bei Tchibo gut aufgehoben:

Umgerechnet rund 4,4 Millionen dieser schwer abbaubaren Exemplare hat das Unternehmen für seine Textilproduktion recycelt.

Durch den Einsatz von rund 80 Tonnen recycelten Polyesterfasern kann Tchibo der Umwelt ca. 220 Tonnen CO2 eq ersparen.

Das Ziel: Mehr Recycling, weniger Ressourcenverbrauch

2016: Einführung von recycelbaren Kaffeekapseln

2017: Erste Kunststoffbürsten mit recyceltem Material

2017: Vergünstigte Mehrweg-Becher und Mehrweg-Taschen

2018: Erste Kleidung mit recycelten Materialien

2018: Launch Tchibo Share zur Vermietung von Kinderkleidung

Die Kaffeekapseln von Cafissimo und Qbo sind zu 100 % recycelbar. Seit 2017 bietet Tchibo Haushaltshelfer wie Spülbürsten mit recycelten Kunststoffen an, seit 2018 auch Kleidung. Das Unternehmen setzt auf die Nutzung von Mehrwegbechern im CoffeeToGo Bereich (10 Cent Rabatt auf ein Heißgetränk), Plastiktüten sind seit zwei Jahren kostenpflichtig. Mit Tchibo Share wurde 2018 zudem ein Vermietsystem für Kinderkleidung etabliert.

Ab 2020 Verzicht auf Einwegplastik bei Verpackungen

Die weiteren Ziele sind schon gesteckt: Ab 2020 wird Tchibo bei Textilprodukten weitestgehend auf Verpackungen aus Einwegplastik verzichten (wenige, sehr empfindliche Materialien erfordern weiterhin eine schützende Umverpackung). Darüber hinaus sollen Closed Loop Maßnahmen, d.h. der Einsatz recycelter Materialien, die Langlebigkeit und Recyclingfähigkeit von Produkten und Verpackungen weiter gesteigert werden.

MAXimal mobil bleiben – ÖPNV-Mobiliätstraining für Senioren

Wie fahre ich möglichst sicher mit dem Bus? Werde ich eingeklemmt, wenn plötzlich die Tür schließt und ich noch einsteige? Sieht mich der Fahrer, wenn ich ganz hinten noch einsteigen will? Wie können Rollator- und Rollstuhlnutzer sicher einen Bus nutzen? Diese Fragen stellen sich ältere Menschen bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Ängste nehmen, Kunden über Möglichkeiten der Unterstützung informieren und praktisch zeigen, wie der Bus sicher und komfortabel auch mit Handicap genutzt werden kann, ist das Ziel des Mobilitätstrainings. Erklärungen, Tipps und praktische Übungen sollen den Seniorinnen und Senioren dabei helfen, möglichst lange mobil zu bleiben.

ÖPNV für viel Senioren Transportmittel Nummer 1

„Denn Mobilität ist eine Grundvoraussetzung, um Freunde zu besuchen, den Interessen auch außerhalb der eigenen vier Wände nachgehen zu können und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben“, betont Bürgermeister Dr. Oliver Franz, in seiner Funktion als Geschäftsführer des Präventionsrates, die Wichtigkeit von Mobilität im Alter.

Der öffentliche Personennahverkehr ist dabei für viele Seniorinnen und Senioren das Transportmittel der Wahl. Ein Bus kann problemlos genutzt werden, auch wenn man nicht mehr ganz so fit und auf Hilfsmittel wie einen Stock, Rollator oder einen Rollstuhl angewiesen ist.

Aktion MAXimal mobil bleiben

Die Teilnehmer treffen sich am Mittwoch, 5. Juni, um 14 Uhr am Nachbarschaftshaus und fahren gemeinsam mit dem Bus in die Glarusstraße, wo Mitarbeiter der ESWE Verkehr GmbH Tipps geben und die Möglichkeit zum praktischen Üben besteht. „Niemand muss aus Angst oder Unsicherheit auf die Nutzung unserer Busse verzichten. Darüber wollen wir und unsere Kooperationspartner bei diesem Training informieren“, betont Klaus Peter Wollny von der ESWE Verkehrsgesellschaft mbH .

Das Mobilitätstraining wird im Rahmen der Aktion „MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung“ (Max Mobil) von der AG „Gemeinsam sicher“ des Präventionsrates, der Akademie für Ältere, der ESWE Verkehr GmbH und dem Polizeipräsidium Westhessen in Kooperation mit der LAB Leben Aktiv Bereichern e. V. und dem Nachbarschaftshaus Biebrich angeboten.

Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, ist eine telefonische Anmeldung in der LAB (Telefon (0611) 300497) oder im Nachbarschaftshaus Biebrich (Telefon (0611) 9672120) notwendig.

Bürgerflohmarkt | Idee entstand nach einem Umzug

Am nächsten Samstag wird in Köngernheim an der Sickingen Halle ein von Köngernheimer Bürgern organisierter Flohmarkt mit Kaffee und Kuchen stattfinden. Die Idee dazu hatte Kim Di Carlo als sie für ihren anstehenden Umzug packte und sich einfach viel zu viel angesammelt hatte.

Flohmarkt in Köngernheim war die Idee und nahm Gestalt an. Kim hat ein kleines Netzwerk aufgebaut, zu dem auch die Bürgermeisterin von Köngernheim und einige Anwohner dieses netten Ortes gehören. Als Plattform diente hier unter anderem das Köngernheimer Klatschblatt auf FB, welches von Kim ins Leben gerufen wurde.

Start 01.06.2019 um 10:00 Uhr

Das Projekt nahm Gestalt an und wird am nächsten Samstag 01.06.2019 stattfinden.Es wird eine kleine Standgebühr veranschlagt von 3 € pro lfd. Meter und einer Kaution von 10€ für das ordnungsgemäße Verlassen des Platzes. Der Verkauf geht von 10:00 Uhr bis 16:00 ab 9:00 Uhr ist der Aufbau geplant.

Es werden viele unterschiedliche Dinge angeboten. Von Hausrat und dem üblichen Flohmarktgedöns bis zu Kunsthandwerk. Eine super breite Palette an wunderschönen Sachen erwartet die Besucher. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit Kaffee und Kuchen (der von den Teilnehmern gestiftet wird) zu genießen bei kleinem Preis.

Der Erlös aus der Standgebühr, abzüglich der Kosten für die Sanitären Einrichtungen, Genehmigungen und sonstiges geht je zur Hälfte an den Turnverein Köngernheim und die Kindertagesstätte Abenteuerland.

Mainz | 27-Jähriger durch Messerstich lebengefährlich verletzt

In der Nacht auf Mittwoch wurde ein 27-jähriger Zuwanderer durch Messerstiche verletzt. Er ist blutend in einem Gastronomiebetrieb im Bleichenviertel erschienen.

Mitarbeiter haben daraufhin sofort die Polizei und den Rettungsdienst verständigt. Eine sofort eingeleitete Fahndung führte dann zu der vorläufigen Festnahme von zwei 23 und 24 Jahre alten Landsmännern des Geschädigten in unmittelbarer Nähe der Gaststätte.

Lebensgefährliche Stichverletzungen

Das Opfer weist laut erster ärztlicher Einschätzung mehrere Stichverletzungen auf und wird notfallmedizinisch versorgt. Die Verletzungen werden als schwer und möglicherweise lebensbedrohlich eingestuft. Die Staatsanwaltschaft geht daher derzeit von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Das hierfür zuständige Kommissariat K 11 übernahm noch in der Nacht die Ermittlungen.

Am Mittwochvormittag finden Suchmaßnahmen im Bereich der Kaiserstraße zur Sicherung von Spuren statt. Zudem soll eine erste Anhörung des Verletzten ebenfalls im Laufe des Vormittags stattfinden. Fragen zur Beziehung zwischen den Beteiligten und zu möglichen Beweggründen sind ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.

Tierischer Einsatz für die Polizei auf der A643

Gegen 17:55 Uhr wurde am gestrigen Dienstag durch mehrere Verkehrsteilnehmer ein Tier auf der A643, Höhe Anschlussstelle Mainz-Mombach gemeldet.

Vor Ort konnte durch die eingesetzten Polizeibeamten eine Ziege festgestellt werden, die auch auf die auf die Fahrbahn lief. Da sie auch die Mittelleitplanke übersprang, musste die A643 bis 18:15 Uhr in beide Richtungen gesperrt werden.

Das Tier konnte eingefangen werden und wurde nicht verletzt, Fahrzeuge kamen nicht zu schaden. Es kam im Rahmen der Sperrung zu leichten Rückstaus in beiden Fahrtrichtungen.

Heftiger Zusammenstoß auf landwirtschaftlichem Weg

Die Polizei Bad Kreuzmach wurde am heutigen Dienstag gegen 14.00 Uhr zu einem schweren Unfall gerufen. Es kam auf der landwirtschaftlichen Zufahrt zum Lindenhof bei Bockenau zu einem heftigen Zusammenstoß zwischen zwei Kraftfahrzeugen.

Ein 21-Jähriger Mann befuhr mit seinem Auto der Marke Volvo den Weg vom Lindenhof kommend, in Richtung der L237. Ein 67-jähriger kam mit seinem Volkswagen Passat von einem weiteren Wirtschaftsweg und wollte nach links in Richtung des Lindenhofes abbiegen. Im Kreuzungsbereich kam es zwischen den beiden Autos zum Zusammenstoß, wobei der Volvo seitlich in einen Graben geschleudert wurde.

An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden, sie mussten abgeschleppt werden. Die Fahrer blieben glücklicherweise nahezu unverletzt.

Heilsame Sprache in der Sterbephase- Kommunikation, die trägt

Über den Tod zu sprechen fällt schwer, selbst für die geschulten professionellen und ehrenamtlich tätigen Hospizbegleitenden. Es ist nicht leicht, die richtigen Worte zu finden und obwohl der Tod uns alle betrifft, besteht doch eine große Scheu offene und ehrliche Worte zu finden.

Sprache als Ebene der Kommunikation und als Instrument Beziehungen zu gestalten erweist sich oft als schwierig und unzureichend, gerade in existentiellen Fragen. Auch wenn wir uns der Lebens- und Erfahrungswelt strebender Menschen nur bis zu einem gewissen Grad annähern können, ist es umso bedeutsamer den Gedanken und Gefühlen Raum zu geben und verstehen zu lernen, was Menschen am Lebensende bewegt und umtreibt.

Passende Worte

Oft fehlen die passenden Worte angesichts der körperlichen und seelischen Schmerzen der Betroffenen und da stellt sich die Frage: “Was sind richtige, was sind falsche Worte oder kommt es auf etwas ganz anderes an?“

In ihrem Vortrag am Mittwoch, 05. Juni 2019, 19.00 Uhr im Konferenzraum des DRK Krankenhauses Alzey über eine „heilsame“ Sprache in der Sterbephase geht Frau Dr. Elke Freudenberg, Psychoonkologin unter anderem darauf ein, wie die innere Haltung einer Begleiter*in dazu beitragen kann, dass Wege der Kommunikation in schwierigsten Situationen gefunden werden können.

“Wenn wir einander als Menschen begegnen, offen und ehrlich und in empathischer Weise einander zugewandt, dann fühlen sich die betroffenen Menschen und ihre Zugehörigen angenommen“

„Auch wenn oft nur das gemeinsame Aushalten bleibt. Durch eine respektvolle und liebevolle Beziehung ist keine Heilung, aber viel Heilsames möglich“, fasst der Vorstand des Hospizvereins DASEIN die Grundgedanken des Vortrags von Frau Dr. Freudenberg zusammen, die über jahrelange Berufserfahrung auf der Palliativstation des Herz-Jesu Krankenhauses in Dernbach verfügt und gerne der Einladung nach Alzey gefolgt ist.

Vortrag Palliativ- und Hospizbetreuung

Zum Vortrag sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ganz gleich ob Sie beruflich oder ehrenamtlich in der Palliativ- und Hospizbetreuung tätig sind oder sich ganz einfach über Wege der Kommunikation am Lebensende informieren wollen.

Die Teilnahme am Vortrag ist kostenfrei, für eine Anmeldung ist die Koordinatorin des Hospizvereins DASEIN, Hiltrud Regner dankbar, denn das erleichtert die Organisation: 0175 7284554

1. Mainzer Altstadt-Samstag mit Altstadt-Rallye

Die Interessengemeinschaft Historische Mainzer Altstadt – IHMA e.V. lädt alle Mainzer Bürger/innen und natürlich auch alle Gäste zum ersten „Altstadt-Samstag“ am 01. Juni 2019 ein! Die beteiligten Mainzer Geschäfte haben bis mindestens 18:00 Uhr an diesem Tag für Sie geöffnet. Der Einzelhandel und die ansässigen Lokale begrüßen Sie an diesem Tag mit einem roten Teppich und besonderen Aktionen an den Ladengeschäften.

Bei der Meenzer Altstadt-Rallye gibts viel Neues und Bewährtes zu entdecken und natürlich auch Interessantes zu gewinnen.

Treffpunkt ist am der Stand der IHMA am Hopfengarten.

Am 1. Juni 2019 von 11-18 Uhr werden am Leichhof & Hopfengarten Fragebögen und Kullis ausgeteilt. Jedes teilnehmene Geschäft liefert die Antwort und am Ende ergibt sich ein Lösungswort. Am Leichhof wie auch am Hopfengarten werden alle zwei Stunden unter den Lösungsfindern tolle Preise aus den teilnehmenden Geschäften verlost.

Veranstalter

Interessengemeinschaft Historische Mainzer Altstadt – IHMA e.V.
Holzstraße 1
55116 Mainz
Telefon: 06131 3291444
historische-mainzer-altstadt@gmx.de

Ingelheim: Vermeintlich hilflose Rehkitze werden mit nach Hause genommen

Immer wieder wurden in den letzten Wochen Rehkitze die „gefunden“ wurden ins Ingelheimer Tierheim gebracht oder gar mit nach Hause genommen. Was erst einmal wie eine nett gemeinte Hilfe aussieht, ist in Realität jedoch eine Katastrophe.

„Sie wurden gefunden, lagen einfach so da in Wald, Feld oder den Weinbergen, sie sind auch gar nicht weggelaufen und die Mutter war auch nicht dabei….“

Was Melanie Weingart, Tierschutzbeauftrage des Ingelheimer Tierheims erlebt, löst bei ihr nur Kopfschütteln aus. In solchen Fällen sei eine Rückführung der Tiere leider nicht mehr möglich. Rehe sind Wildtiere!

Rehe sind Fluchttiere

Rehwild einfach mit nach Hause zu nehmen verstößt gegen das Tier- und Naturschutzgesetz und man macht sich gleichzeitig der Wilderei strafbar.

Rehe sind Fluchttiere. Die Überlebensstrategie des Nachwuchses besteht darin, sich zu verstecken um sich bei Gefahr quasi unsichtbar machen zu können. Dies ist auch ein Grund, für die typische Fellfärbung der Jungtiere. Auch das die Mutter nicht neben ihrem Kitz steht ist ganz normal, da sie sonst potentielle Fressfeinde auf ihren Nachwusch aufmerksam machen würde. Angangs kommt sie nur zum Säuge des Nachwuchses, solange bis es einer gemeinsamen Flucht bei Gefahr gewachsen ist.

Alleine ein Anfassen des Kitzes durch den Menschen kann bereits dazu führen, dass die Ricke es nicht mehr annimmt, was einen tragischen Tod durch Verhungern mit sich bringt.

Melanie Weingart erklärt wie man sich richtig verhalten sollte.

Wenn man ein Rehkitz findet und den Eindruck hat, es benötigt Hilfe, lässt man es, ohne es zu berühren, wo es ist und informiert den zuständigen Jagdpächter.

Sollte dieser nicht bekannt sein, kann die örtliche Polizeidienststelle informiert werden.

In Rheinhessen gibt es klare Absprachen und gute Zusammenarbeit zwischen Jagdpächtern, Polizei, Tierschutz und Tierärzten.

Ganz selten gibt es Fälle, dass ein Kitz tatsächlich Hilfe braucht, wenn es verletzt oder die Mutter ausgefallen ist (in der Regel durch Hunde -die trotz Schon- und Setzzeit ohne Leine unterwegs waren).

Solche Kitze werden uns in der Regel direkt von Jägern selbst gebracht.

Kompetente und autorisierte Wildtierstationen

„In unserem Tierheim können wir diese Zwerge nicht aufziehen, sie würden viel zu zahm werden, was eine Rückführung/Auswilderung am Ende schwierig bis unmöglich macht“, so die Tierschutzbeauftragte.

Es braucht fachkompetente und autorisiert Wildtierstationen die dieses leisten können. Um den nötigen und artgerechten Sozialkontakt gewährleisten zu können, sind in solchen Stationen weitere Rehe eingebunden.

Die Tierhelfer Ingelheim e.V. kümmern sich darum, das jedes gebrachte Kitz einen solchen Platz bekommt. Hierzu legen die Helfer oft weite Strecken zurück, damit die Kitze einen solchen Platz bekommen können.

Bambi-Effet widerstehen

Da diese Plätze sehr kostbar und auch rar sind, sollten sie auch nur den Tieren zur Verfügung stehen, die sie wirklich benötigen.

„Ich kann den ‚Bambi-Effekt‘ wirklich nachvollziehen. Kleine Rehkitze sind allerliebst und wecken bei uns Menschen alle Sinne hier zu kümmern, zu schützen, zu liebkosen“, so Melanie Weingart

Klar muss jedoch sein, dass man als vernünftiger Tierfreund jedoch seine persönlichen Bedürfnisse und Wünsche zugunsten von „Bambi“ zurückstellen sollte.

Ein Reh gehört in die Natur, weder auf eine Couch noch auf den Arm und auch nicht in den Vorgarten.

Nieder-Olm: Spende für Schule kommt wie gerufen

Wenn die Mitglieder des Künstlerkreises Nieder-Olm in der Liesel-Metten-Schule, einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Motorische Entwicklung, auftauchen, so ist das immer ein Grund zur Freude, denn die kreative Gruppe um Organisatorin Elisabeth Orth kommt nie mit leeren Händen.

Dieses Mal hatten sie einen Scheck über 1100 Euro im Gepäck. Das Geld stammt aus dem Gesamterlös der Cafeteria des zweitägigen Künstlermarktes in der Ludwig-Eckes-Halle. „Es ist erst ein paar Tage her, da wurde unser frisch renoviertes Schwimm-, Bewegungs- und Therapiebecken eingeweiht“, erzählte Gabriele Ptok, Leiterin der Liesel-Metten-Schule Nieder-Olm, bei der Scheckübergabe.

Spende kommt wie gerufen

Da komme die Spende des Künstlerkreises wie gerufen, sagte die Schulleiterin hocherfreut und bedankte sich zusammen mit Schülersprecherin Jessica Kämmerling ganz herzlich. Sie sprach damit sicher auch allen anderen Schülern aus dem Herzen, denn für das Spendengeld könne man nun neue „nasse Sachen“ anschaffen, so Ptok.

Genauer gesagt, sei nämlich nicht nur das Schwimmbecken der Schule renovierungsbedürftig gewesen, auch viele Materialien, wie Schwimmbretter und –nudeln, Tauchringe und Wasserspielzeug seien längst in die Jahre gekommen und müssten dringend erneuert werden. Auch ein kleines Schlauchboot wolle man jetzt anschaffen, informierte sie.

Stadtbürgermeister Dieter Kuhl bedankte sich ebenfalls bei den Mitgliedern des Künstlerkreises für das schon jahrelange sehr verlässliche und gar nicht selbstverständliche Engagement für diese Schule: „Es ist ein wichtiger Mosaikstein im lebenswerten Miteinander unserer Stadt.“

Sperrung der A60 wegen Wartungsarbeiten an der Behelfsbrücke

Derzeit finden Wartungsarbeiten an der Behelfsbrücke im Zuge der A60 statt. Für diese Arbeiten muss die Behelfsbrücke am Mittwoch, 29. Mai 2019 in der Zeit von 19.30 Uhr bis 24.00 Uhr für den Verkehr voll gesperrt werden.

Der Verkehr von Frankfurt kommend in Fahrtrichtung Bingen und Alzey wird während dieser Zeit mit einer eingeengten Spur (3,25 Meter) auf die nördliche Brücke geführt und in Fahrtrichtung Alzey über die Anschlussstelle Mainz-Lerchenberg umgeleitet.

Die Sperrung ist mit der Stadt und der Polizei abgestimmt.

Doppelhaushälfte durch Brand unbewohnbar

Hoher Schaden entstand gestern Morgen bei einem Wohnungsbrand im Frankfurter Stadtteil Schwanheim. Personen wurden glücklicher Weise keine verletzt, das Haus ist jedoch unbewohnbar.

Foto: Feuerwehr Franfurt / Main

Gegen 06:30 Uhr wurde die Feuerwehr in den Merziger Weg alarmiert. Die nach wenigen Minuten eingetroffenen Kräfte konnten das Feuer zwar schnell löschen, der Brandrauch hatte jedoch ein Übriges getan, die Wohnung im Obergeschoss des zweigeschossigen Wohnhauses, komplett unbewohnbar zu machen.

Bei den Nachlöscharbeiten wurde das Dach geöffnet, um verbliebene Glutnester mittels Wärmebildkamera ausfindig zu machen und abzulöschen. Zeitgleich wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit.

Durch was der Brand entstanden ist, muss jetzt durch die Brandermittler geklärt werden.