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Taxikontrollen in Mainz – Zwei Fahrer ohne Konzession

Bei einer Taxi-Kontrolle in Mainz wurden insgesamt 22 von 39 kontrollierten Taxen beanstandet. Die Polizei Mainz hat am Montagvormittag zusammen mit dem Zoll und der Stadtverwaltung eine Taxi-Kontrolle in der Mainzer Innenstadt durchgeführt, beispielsweise am Hauptbahnhof und in der Altstadt.

In der „Rechtsverordnung über die Beförderungsentgelte und Beförderungsbedingungen für Kraftdroschken in der Landeshauptstadt Mainz“ ist geregelt, wie die Taxifahrer ihre Fahrten abrechnen dürfen, wie sich die Fahrzeugführer verhalten müssen, insbesondere auf Taxiplätzen und welche Strafen bei Nicht-Einhaltung drohen.

Zu den häufigsten Verstößen bei der gestrigen Taxi-Kontrolle zählte das Nichtmitführen der aktuellen Droschkenordnung (10 Verstöße). Bei zwei Fahrzeugen waren die Reifen abgefahren. Einem Taxi fehlte eine Umweltplakette. An insgesamt fünf Taxen war die Ordnungsnummer nicht ordnungsgemäß an der Heckscheibe unten rechts angebracht. Die Konzession zum Betreiben eines Taxis lag in zwei Fällen nicht vor.

Manche Taxen hatten verbotswidrig Werbung am Fahrzeug angebracht. Zwei Fahrer hielten sich in ihren Nichtraucher-Taxen nicht an das Rauchverbot. Einmal fehlte die Zulassungsbescheinigung bzw. das Warndreieck. In einem Fall war das Eichsiegel beschädigt. Ein Bericht an das Eich- bzw. Messamt wird erfolgen.

Umweltladen zeigt Ausstellung zur Renaturierung von Bächen

Beton, Rasengittersteine und Abstürze machen zahlreiche Abschnitte der Wiesbadener Fließgewässer zu schnurgeraden Rinnen, die vor allem eines machen: Wasser ableiten. Naturnahe Lebensräume? Fehlanzeige. Doch die Stadt Wiesbaden unternimmt große Anstrengungen, um die Fließgewässer wieder in einen natürlichen Zustand zu versetzen, der Pflanzen und Tieren einen Lebensraum bietet.

Wo und mit welchen Maßnahmen sie das tut, zeigt die Foto-Ausstellung „Wiesbadens lebendige Bäche – renaturiert, naturnah, idyllisch“ vom 3. Juni bis zum 29. August 2019 im Umweltladen, Luisenstraße 19. Öffnungszeiten sind montags bis freitags 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Schau mit Fotos und Filmen

Die allgemeinverständliche Schau stellt acht repräsentative Projekte mit großformatigen Fotos und einem Video vor. Sie verdeutlicht die Einzigartigkeit der Wiesbadener Bäche, ihre ökologische Bedeutung, aber auch den Wert für Spaziergänger und Erholungssuchende. Führungen entlang der Bäche informieren über die Planungen und Umsetzung der Baumaßnahmen und bieten Einblicke in die Lebensräume von Land und Wasser, die hier aufeinander treffen.

Wie sich der Klimawandel auf unsere Gewässer auswirkt, erläutern Dr. Gerhard Brahmer vom Hessischen Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (HLNUG) und Kathrin Hartfiel vom Umweltamt am Donnerstag, 8. August, 18.30 Uhr im Umweltladen. Der kostenlose Vortrag wendet sich an alle Interessierten

Kaufprämie für Lastenräder – Stadt Wiesbaden stellt Beispiele aus

Anlässlich der aktuellen Kaufprämie für Cargo-Bikes sind derzeit im Luisenforum neben dem Bürgerbüro verschiedene Modelle ausgestellt. Das städtische Tiefbau- und Vermessungsamt hat die Ausstellung auf der ehemaligen Fläche der ESWE Verkehr Mobilitätszentrale organisiert. Die Fahrräder gehören der Firma Goyago GmbH. In Anlehnung an die Kampagne „Frischer Wind für Wiesbaden“ hat die Kreativagentur Scholz & Volkmer die Wand gestaltet.

„Wir freuen uns sehr über die rege Nachfrage nach der Förderprämie für Lastenräder. Cargo-Bikes eignen sich nicht nur hervorragend zum Transport des Wochenendeinkaufs, der Getränkekiste oder von Arbeitsmaterialien, sondern auch zum Holen und Bringen von Kindern. Damit sich noch mehr Menschen unserer Stadt mit diesem innovativen Verkehrsmittel vertraut machen können, gibt es nun die Ausstellung im Luisenforum“, so Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol.

Kaufprämie seit März

Die Kaufprämie für Cargo-Bikes gibt es seit dem 15. März dieses Jahres. Wiesbadener Privatleute und Gewerbetreibende können sich bis zu 1.000 Euro, maximal 25 Prozent des Kaufpreises, erstatten lassen. Die Fördermittel von insgesamt 100.000 Euro werden je zur Hälfte von der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Innovations- und Klimaschutzfonds von ESWE Versorgung bereitgestellt.

Insgesamt wurden bislang 69 Förderanträge bewilligt. 19 Antragsteller haben bereits ein Lastenrad gekauft und die Förderprämie erhalten. Ausgezahlt wurden rund 18.000 Euro; gebunden durch die Bewilligungen sind bereits Mittel in Höhe von rund 47.000 Euro.

Mehr Lastenräder auf den Straßen

„Wer dieses Jahr noch in den Genuss der Förderung kommen möchte, muss sich etwas beeilen. Nichtsdestotrotz ist geplant, das Programm fortzusetzen, damit wir mehr Lastenräder auf Wiesbadens Straßen bringen. Die damit verbundene Verbesserung der Luftqualität sowie die Lärmminderung kommen uns allen zu Gute“, sagt Kowol abschließend.

Erste große Hitzewelle – Tipps der BG Bau

Es wird Sommer – die erste große Hitzewelle hat Deutschland erreicht. Was für Viele ein Grund zur Freude ist, birgt für andere besondere Risiken. Dies gilt insbesondere für Beschäftigte der Bauwirtschaft, die die Arbeit in der Sonne oft nicht vermeiden können. Deshalb informiert die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) in diesen Tagen über den richtigen Hitze- und UV-Schutz.

Wer nicht im Schatten arbeiten kann, muss sich vor der Sonne schützen. Dies gelingt am besten durch lange Kleidung, wie die BG BAU mitteilt. Der Großteil der bei der BG BAU gemeldeten Verdachtsanzeigen von Berufskrankheiten bezüglich Hautkrebses betreffen den Kopf. Daher darf auch eine Kopfbedeckung wie zum Beispiel ein Helm mit Nackenschutz auf keinen Fall vergessen werden. Wo die Kleidung nicht schützen kann, etwa im Gesicht, sind Sonnenschutzmittel mindestens mit Lichtschutzfaktor 30 geeignet. UV-Schutzbrillen sollten den Europäischen Normen EN 166 oder EN 172 genügen. Außerdem ist es in der heißen Jahreszeit besonders wichtig, viel zu trinken. Mindestens zwei bis drei Liter am Tag müssen sein.

Darüber hinaus ist es vor allem die Pflicht der Arbeitgeber, geeignete Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeiter zu treffen. Diese können wie folgt aussehen:

  • – Arbeitszeiten an die Sonnenstrahlung anpassen und die Morgen- oder Abendstunden nutzen
  • Arbeitsplätze mit Schattenspender versehen
  • Baumaschinen und Fahrzeuge mit Klimaanlage bereitstellen
  • Für eine gute Belüftung der Arbeitsbereiche sorgen
  • Ausreichend Getränke zur Verfügung stellen

Exhibitionist in Mainz-Kastel unterwegs | Täterbeschreibung im Artikel

Die Polizei Westhessen (Wiesbaden) teilt mit: Gestern Mittag am 02. Juni 2019 zeigte sich in Mainz-Kastel in den Rheinwiesen ein Exhibitionist einer 44-jährigen Kostheimerin in schamverletzender Art und Weise. Die Kostheimerin hielt sich gegen 15:30 Uhr in den Rheinwiesen in der Nähe des dortigen Spielplatzes auf, als sie plötzlich den Mann, in einem Gebüsch stehend, in eindeutiger Pose erblickte.

Nach ihrer lautstarken Ansprache flüchtete der Unbekannte durch die Hecke in unbekannte Richtung.

Personenbeschreibung:

  • Ende 20
  • circa 1,60 Meter groß
  • schwarze Haare
  • nach Angaben der Geschädigten von „türkischem Aussehen“
  • Er habe ein blaues Handtuch mit sich getragen
  • sowie eine Sonnenbrille getragen.

Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Gesine Schwan spricht sich für Koalition Grün-Rot-Rot aus

Die Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) -Grundwertekommission, Frau Gesine Schwan, hat ihrer Partei dazu geraten, statt der großen Koalition eine grün-rot-rote Koalition anzustreben. Damit hätte man am ehesten die Chance, eine Mehrheit links der Mitte zu schaffen, sagte Schwan am Montag im rbb-inforadio (Rundfunk Berlin-Brandenburg)

„Das ist wiederum die einzige Perspektive für die SPD, eine überzeugende sozialdemokratische Politik zu machen. Keine andere hat sie. Das hatte sie im Grunde die ganze Zeit nicht, aber jetzt ist es offenkundig und insofern ist das eine Chance.“

Schwan begrüßte es, dass ein Führungs-Trio jetzt vorübergehend die Aufgaben von Partei- und Fraktionschefin Nahles übernimmt. Im Gespräch dafür sind die Ministerpräsidentinnen von Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz, Schwesig und Dreyer, sowie der hessische SPD-Chef Schäfer-Gümbel.

Von den Persönlichkeiten her sei das eine gute Entscheidung, so Schwan. „Alle drei sind sehr qualifiziert.“

Politisches Engagement Gesine Schwan

Gesine Schwan trat 1972 unter dem Eindruck von Willy Brandts Ostpolitik in die SPD ein. Sie war im Seeheimer Kreis in der SPD aktiv, der in den 70er Jahren neomarxistischen Positionen in der Partei entgegentrat.

Neben ihrer wissenschaftlichen Karriere arbeitete sie in zahlreichen politischen Gremien mit. Von 1977 bis 1984 und erneut seit 1996 ist sie Mitglied sowie seit 2014 Vorsitzende der Grundwertekommission beim Parteivorstand der SPD. Von 1985 bis 1987 hatte Gesine Schwan den Vorsitz der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) inne, 1994 bis 2000 war sie Mitglied des Vorstandes der Deutschen Vereinigung für politische Wissenschaft (DVPW).

Im März 2004 wählten SPD und Bündnis 90/Die Grünen Gesine Schwan  zur Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin. Bei der Wahl der Bundesversammlung am 23. Mai 2004 unterlag sie mit 589 zu 604 Stimmen ihrem Gegenkandidaten, Bundespräsident Horst Köhler.

Im Mai 2008 wurde Gesine Schwan erneut durch die SPD für die am 23. Mai 2009 stattfindende Wahl für das Amt der Bundespräsidentin nominiert. Der damalige Amtsinhaber Horst Köhler hat die Wahl mit 613 Stimmen im ersten Wahlgang gewonnen.

MPU nicht bestanden und mit 183km/h vor der Polizei gefahren

Ein 49-jähriger Mann geriet am Sonntag mit seinem PKW auf der Autobahn 61 bei Waldlaubersheim in eine mobile Geschwindigkeitskontrolle der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim. Bei erlaubten 130 Stundenkilometer waren ihm die Polizeibeamten mit einem Polizeifahrzeug mit 183 km/h gefolgt, das Fahrzeug war mit einer geeichten Messeinrichtung ausgestattet.

Als sie die Beamten dem Fahrzeugführer mitteilten, dass er mit einem Fahrverbot rechnen müsse, erklärte dieser, dass er vor kurzem eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) bestanden habe und die Erstellung seiner Fahrerlaubnis erfolgt sei; eine entsprechende vorläufige Bescheinigung wolle er nachreichen.

Das erschien den Beamten nicht glaubhaft, so dass die Weiterfahrt untersagt wurde. Tatsächlich stellte sich heraus, dass der Autofahrer seit über sieben Jahren um den Führerschein kämpft, jedoch erst kürzlich die MPU zum wiederholten Mal nicht bestanden hatte.

Ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis dürfte nunmehr mit einer erneuten langen Sperrfrist enden.

Ausbau der Straßenbahn in der Mainzer Neustadt

„Um die Innenstadt vom Autoverkehr zu entlasten, müssen Bus und Straßenbahn weiter ausgebaut werden. Ich begrüße deshalb die grundsätzliche Absicht, das Straßenbahnnetz in Mainz zu erweitern“, so der Ortsvorsteher der Mainzer Neustadt, Johannes Klomann in seiner Pressemitteilung vom 03.06.2019.

Wie bei allen Großvorhaben sei die Akzeptanz durch die Bevölkerung enorm wichtig. „Alle Überlegungen einer Trassenführung müssen sorgsam auf ihre Auswirkungen geprüft werden. Das wurde bereits beim Bürgerbeteiligungs-Workshop zur Trassenfindung der City-Bahn deutlich.

Was bedeuten beispielsweise zusätzliche Oberleitungen für die Bäume in der Hindenburgstraße?

Was bedeutet eine Trassenführung über den Sömmerringplatz und den Bismarckplatz für die Aufenthaltsqualität der aufwändig neugestalteten Plätze?

All diese Fragen müssen vorher mit einer umfassenden Beteiligung der Menschen in der Mainzer Neustadt geklärt werden“, fordert Klomann.

Johannes Klomann bringt als alternative Route zur Schließung des Rings die Wiederbelebung der Rheinallee-Trasse ins Spiel. Dies würde den Ring um die Neustadt schließen und gleichzeitig auch jene Gebiete gut anschließen, durch die bislang vorgeschlagene Straßenbahn-Route führen solle.

Und auch hier gilt für Klomann: „In der Neustadt läuft nichts ohne Bürgerbeteiligung.“

Alzey: Polizei sucht mit Hubschrauber und Hunden nach Simone Groß

Seit Sonntag dem 02.Juni.2019, wird die 57-jährige Simone Groß vermisst. Sie wurde zuletzt am Sonntagabend gegen ca. 22:15 Uhr an ihrer gemeldeten Wohnanschrift in Alzey gesehen.

Personenbeschreibung von Frau Simone Groß:

  • Ca. 160cm groß
  • Hagere Gestalt
  • Halblange glatte dünne braune Haare
  • Bekleidung unbekannt

Die bisherige Suche der Polizei, alle Ermittlungen zum Aufenthaltsort der Vermissten und sogar die Absuche mit dem Hubschrauber und Spürhunden blieben bislang erfolglos.

Wer Simone Groß seit dem 02.06.2019 gesehen hat oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion in Alzey unter Tel (06731) 911-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Bürgerecho App für Wackernheim und Heidesheim

Seit über sechs Jahren bewährt sich die Ingelheimer Bürgerecho-App, mit der jeder Bürger der Stadtverwaltung online Mängel, aber auch Anregungen unkompliziert melden kann. Die Stadt Ingelheim wird bekanntlich in Kürze größer. Bereits ab 1. Juni haben nun auch die Heidesheimer und Wackernheimer Bürger die Möglichkeit, mit dieser App Meldungen in der Stadtverwaltung zu platzieren.

Finden Sie beispielsweise illegalen Müll in der Gemarkung, können Sie direkt mit dem Smartphone ein Foto machen, die Stelle beschreiben und versenden. Ein Ampelsystem schaltet zunächst auf rot, was bedeutet, dass ein Mitarbeiter in der Stadtverwaltung die Meldung gelesen hat und weder bösartige noch denunzierende Inhalte vorgefunden hat, was übrigens in all den Jahren sogut wie nie passiert ist. Ist die Meldung gelb, kümmert sich in diesem Beispiel der Bauhof oder der Abfallwirtschaftsbetrieb darum. Ist alles sauber, wird auf Grün geschaltet.

Es gibt die Kategorien Beleuchtung, Busverkehr, Grünflächen, Radwege, Spielplätze, Straßenschilder, Straßenschäden, Vandalismus und wilder Müll. Besonders spannend ist die Kategorie „Anregungen“, in der schon oft wertvolle Hinweise oder Ideen für Verbesserungen an die Stadt herangetragen wurden.

Das Bürgerecho kann auf einem PC hier bearbeitet werden oder Sie laden über diese Seite die App auf Ihr Handy

Weitere Information zur App:

Schnell und unbürokratisch mit der Stadtverwaltung in Kontakt treten, das ist über das Bürger-Echo-System möglich. Mit der Web-Plattform oder – für Smartphone-Besitzer – per kostenloser App können Sie Mängel und Ärgernisse melden: Sei es ein Schlagloch, wilde Müllentsorgung oder defekte Straßenlaternen. Machen Sie uns darauf aufmerksam!

Ihre Anliegen erreichen uns schnell und einfach per Smartphone (kostenlose App für Android und iOS).

Ingelheim ist bereits jetzt eine lebens- und liebenswerte Stadt, doch es gibt nichts, was man nicht noch verbessern könnte. Teilen Sie uns per App oder Mail Ihre Beobachtungen mit, wir werden versuchen, den Schaden schnellstmöglich zu beseitigen und unsere Stadt so sauber und intakt wie möglich zu halten.

Und so einfach funktioniert es: Stellen Sie ein Foto mit Ortsposition ein und ordnen Sie Ihre Meldung einer vorgegebenen Kategorie zu. Sie erhalten auf Wunsch innerhalb von zwei Werktagen eine Rückmeldung.

Außerdem können Sie jederzeit nachvollziehen, wie der Erledigungsstand Ihres Anliegens ist: Auf einem Stadtplan wird mit entsprechenden Symbolen angezeigt, welche Meldungen bereits eingegangen sind und von uns bearbeitet werden.

Über diesen Kommunikationsweg wird die Bürgerbeteiligung vereinfacht und verbessert. Es wird Transparenz geschaffen und für eine schnellere Behebung von Missständen gesorgt. Nutzen Sie das Bürger-Echo, unterstützen Sie Ihre Verwaltung und tragen Sie gemeinsam mit uns dazu bei, dass sich das Stadtbild nachhaltig verschönert und Ingelheim noch lebenswerter wird.

Aktuelle Meldungen über die App hier

Eiermarktfrühstück startet am Samstag, 8. Juni in Bad Kreuznach

Seit Mai 2017 ist das Herzstück der historischen Neustadt, der Eiermarkt, autofrei, doch richtiges Treiben ist auf den Platz − ganz im Gegensatz zum neuen Kornmarkt− noch nicht eingekehrt. Zur Belebung des Eiermarkts lädt die Stadtverwaltung Bad Kreuznach vom 8. Juni bis September jeden Samstag von 10 bis 13 Uhr zu einem kleinen, aber feinen Marktfrühstück ein.

Beim Eiermarktfrühstück bieten Winzer aus Bad Kreuznach und Umgebung einen leckeren Frühschoppen, Anja Busch versorgt in einem Foodtruck die Besucher mit selbst zubereiteten Häppchen zum Wein und mit Kaffee, wechselnde Künstler präsentieren ihre Werke – und das alles zu musikalischer Unterhaltung sowie einer kleinen Überraschung. Zum Auftakt am Samstag, 8. Juni, präsentiert das Weingut Seckler aus Schweppenhausen seine Weine. Als „Überraschungsgast“ erzählt der bekannte Stadtführer Steffen Kaul den Marktbesuchern Interessantes rund um den historischen Eiermarkt.

„Wir wollen die Bad Kreuznacher Innenstadt vom Kornmarkt bis zum Eiermarkt neu beleben. Das Eiermarktfrühstück stellt einen weiteren Schritt zur Attraktivierung der Neustadt dar und soll eine Gelegenheit sein, mit der Familie oder mit Freunden das Wochenende in entspannter Atmosphäre einzuläuten“, erläutert Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer die Hintergründe des neuen Angebots.

Bereits 2018 hatte die Stadt den Eiermarkt durch neue Sitzbänke, Fahrradständer, einen Bücherschrank sowie zwei Spielgeräte für Kinder aufgewertet. (Text: ISABEL GEMPERLEIN)

Kontakt Organisatoren Eiermarktfrühstück: Ilse Kinder, Telefon 0671/8459 500, Cäcilia Brantzen, Telefon 0671/342 29.

Versteigerung: FC Liverpool Trikots für den Guten Zweck

Zum 6. Champions League-Sieg der Vereinsgeschichte denken die Stars des FC Liverpool nicht nur ans Feiern, sondern auch an die gute Sache: Zugunsten der Hilfsorganisation Stars4Kids versteigern Trainer Jürgen Klopp sowie Roberto Firmino, Virgil van Dijk, Fabinho und Alisson Becker ihre signierten Trikots unter www.unitedcharity.de, Europas größtem Charity-Auktionsportal.

Auch Liverpool-Star Mo Salah versteigerte erst vergangene Woche ein signiertes Trikot bei United Charity und erlöste damit mehr als 1.500 Euro. Die Erlöse der aktuellen Auktionen fließen ohne Abzug in das Stars4Kids-Projekt „Bola pra Frente“ in Rio de Janeiro, das Kindern und Jugendlichen in einem Problemviertel Kurse in verschiedenen Sportarten, Sprachen und viele anderen Bereichen anbietet, um zu verhindern, dass sie in die Spirale von Gewalt und Kriminalität geraten.

United Charity versteigert laufend Dinge und Erlebnisse, die man normalerweise nicht kaufen kann, für den guten Zweck. Das Internet-Bietverfahren ermöglicht es Menschen weltweit, orts- und zeitunabhängig mitzusteigern.

Die United Charity gemeinnützige Stiftungs GmbH wurde 2009 von Dagmar und Karlheinz Kögel ins Leben gerufen und erzielte seither mehr als 8,4 Millionen Euro. Die Auktionserlöse fließen zu 100 Prozent in gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen.

Großeinsatz in Oppenheim | Alkoholisierter Mann springt in den Rhein

Am gestrigen Sonntag den 02.06.2019´gegen 02:19 Uhr wurde durch mehrere Zeugen ein offenbar betrunkener Mann gemeldet, der an der Hafenspitze des Oppenheimer Hafens in den Rhein gefallen wäre. Die Person wäre in Richtung der Fahrrinne abgetrieben worden.

Mit starken Kräften der Freiwilligen Feuerwehren, DLRG und Polizei, konnte der Mann schließlich in Höhe der Niersteiner Fähre ausfindig gemacht werden.

Nur widerwillig ließ er sich wieder ans Ufer befördern. Auf Befragen gab er an, absichtlich in den Rhein gesprungen zu sein, um seine Kräfte unter Beweis zu stellen. Hierbei habe er wohl die Strömung des Rheins unterschätzt. Nach grober Schätzung waren insgesamt etwa 90 Mann im Einsatz.

Verkehrsunfall mit Verletzten zwischen Lörzweiler und Nackenheim

Am 31.05.2019 gegen 16:14 Uhr befuhr eine 48-jährige Frau aus Köngernheim mit ihrem PKW die K 34, von Nackenheim kommend in Richtung Lörzweiler. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet die Fahrerin zunächst auf den rechten Grünstreifen, verlor dann die Kontrolle über ihren PKW, schleuderte auf die Gegenfahrspur und stieß dort schließlich mit dem entgegenkommenden PKW einer 5-köpfigen Familie aus Mainz zusammen.

Der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs versuchte seinerseits noch, so weit wie möglich, nach rechts auf den Grünstreifen auszuweichen, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Die Unfallverursacherin wurde bei dem Zusammenstoß in ihrem PKW eingeklemmt und musste durch die Einsatzkräfte der FFW befreit werden.

Sie wurde mit schweren, nicht aber lebensbedrohlichen Verletzungen in Uni-Klinik nach Mainz verbracht. Die im anderen PKW befindliche fünfköpfige Familie erlitt augenscheinlich nur leichte Verletzungen. Alle Insassen werden zur vorsorglichen Untersuchung ebenfalls in die Uniklinik Mainz verbracht.

An den beiden Unfallfahrzeugen entstand jeweils Totalschaden. Beide waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Forscher sind besorgt | Droht eine Tsunami-Katastrophe im Mittelmeer ?

Wissenschaftler beobachten mit großer Besorgnis, dass immer mehr größere Stücke des Vulkans Ätna ins Meer abrutschen. Diese seien als Vorboten zu sehen, dass eine Tsunami-Katastrophe im Mittelmeer drohen könnte.

So ist schon seit Jahrzehnten zu beobachten, dass die Flanke des sizilianischen Vulkanes immer weiter ins Mittelmeer abrutscht. Ein Problem ist, dass dieses nicht kontinuierlich, sondern vielmehr ruckartig geschieht.

Vorboten einer Katastrophe

Da das Abrutschen nicht durch Magmabewegungen ausgelöst wird, sondern die Schwerkraft für das Abrutschen der Flanke verantwortlich ist, sehen die Forscher das so, dass dieses die Vorboten einer Katastrophe sein können.

Eine aktuelle Studie des Geophysikers Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel zeigt, dass wenn sich Vulkangesteine im Meer verschieben, dieses Auslöser für einen Tsunami sein können.

„Ritter Island“ als Nachweis

Bereits im Jahr 1888 rutschte eine Flanke der kleinen Vulkaninsel Ritter Island ins Meer abgerutscht und hat einen katastrophalen Kollaps ausgelöst. Es trafen Wellen mit einer Höhe von zwei bis drei Meter auf die Küste von Neuguinea.

„Bei Ritter Island haben wir jetzt den Nachweis, dass sporadische, kleine Rutschungen einer großen vorangegangen sind“, so Dr. Jens Karstens vom Geomar.

Die gewonnen Erkenntnisse wenden die Forscher jetzt auf aktuelle Fälle an, bei denen Hangrutschungen bei aktiven Vulkanen beobachtet wurden. So geht auch unter anderem von dem Italienischen Vulkan Ätna ein solches Gefahrenpotential aus.