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Instandsetzung an A3 Unterführung dauert länger als geplant

Baustelle A3 – Die seit Anfang August laufenden Betoninstandsetzungsarbeiten an der A3-Unterführung bei Ruppach-Goldhausen dauern deutlich länger als ursprünglich geplant. Wie die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes mitteilt, sorgen unvorhergesehene Verzögerungen an dem Brückenbauwerk für eine Verschiebung des Fertigstellungstermins. Die notwendigen Instandsetzungsarbeiten bei Ruppach-Goldhausen erstrecken sich nun voraussichtlich bis Montag, den 19. Oktober 2026. Ursprünglich war der Abschluss der Maßnahme bereits für Mitte September vorgesehen.

Größeres Schadensausmaß erfordert zeitintensive Sanierung an der A3

Grund für die Bauverzögerung ist ein unerwartet großes Schadensausmaß an der Unterseite der Autobahnbrücke. Die Betonsanierung gestaltet sich dadurch aufwendiger und zeitintensiver als im Vorfeld veranschlagt. Die Maßnahme ist jedoch essenziell, um die Verkehrssicherheit sowie die langfristige Dauerhaftigkeit des Bauwerkes dauerhaft zu gewährleisten.

Die Arbeiten finden ausschließlich unterhalb der Autobahn im nachgeordneten Straßennetz statt. Für den durchgehenden Verkehr auf der A3 entstehen durch die Bauarbeiten keine Einschränkungen.

Vollsperrung der K 101 und eingerichtete Umleitungsstrecke

Für die Verkehrsteilnehmer auf der Kreisstraße 101 bleibt die Vollsperrung im Baustellenbereich für die gesamte Dauer der Maßnahme bestehen. Zur Umgehung des gesperrten Streckenabschnitts ist eine Umleitungsstrecke über das örtliche Straßennetz ausgeschildert. Die Route führt über die folgenden Verkehrswege:

  • Kreisstraße 153 (K 153)
  • Kreisstraße 103 (K 103)
  • Bundesstraße 255 (B 255)
  • Bundesstraße 49 (B 49)
  • Landesstraße 318 (L 318)

Die Autobahn GmbH bittet alle Verkehrsteilnehmer auf der Umleitungsstrecke um eine umsichtige Fahrweise und appelliert für Verständnis bezüglich der unvermeidbaren Behinderungen während der Instandsetzungsarbeiten bei Ruppach-Goldhausen.

Blutspende-Aktion im Staatstheater Mainz

Am 18. und 19. September veranstaltet die Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz eine Blutspendeaktion im Glashaus des Staatstheaters. Gesunde Personen ab 18 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 50 Kilogramm können an beiden Tagen ohne vorherige Terminvereinbarung teilnehmen.

Blutspenden werden dringend benötigt

Blutkonserven werden täglich benötigt, unter anderem nach Unfällen und Operationen sowie bei Krebstherapien und schweren Erkrankungen. Da Blut nicht künstlich hergestellt werden kann, ist die medizinische Versorgung auf freiwillige Blutspenden angewiesen. Nach Angaben der Transfusionszentrale kann eine Spende dabei bis zu drei Menschen helfen.

Univ.-Prof. Dr. Daniela Krause, Direktorin des Institutes für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz, erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass uns das Staatstheater Mainz in so prominenter Kulisse diesen Termin ermöglicht. Und wir hoffen natürlich, mitten in der Stadt möglichst viele Menschen auf das enorm wichtige Thema aufmerksam zu machen und vor allem neue Spenderinnen und Spender zu gewinnen.“

Gerade in den Sommermonaten sinke die Bereitschaft zur Spende regelmäßig, unter anderem weil viele Menschen verreisen. Die Transfusionszentrale hofft daher, mit der Aktion auch neue Spenderinnen und Spender zu erreichen.

Gesundheitscheck vor der Blutentnahme

Vor der Blutentnahme erhalten alle Spenderinnen und Spender einen kostenlosen Gesundheitscheck. Zudem stehen die Expertinnen und Experten der Transfusionszentrale für medizinische Fragen zur Verfügung.

Die eigentliche Spende dauert nach Angaben der Universitätsmedizin etwa 20 Minuten. Anschließend können die Spenderinnen und Spender im Glashaus des Staatstheaters den Ausblick über die Landeshauptstadt genießen.

Termine und Ort

Die Aktion findet zu folgenden Zeiten statt:

  • Freitag, 18. September 2026: 12 bis 17 Uhr
  • Samstag, 19. September 2026: 9 bis 14 Uhr

Adresse:
Glashaus des Staatstheaters
Gutenbergplatz 7
55116 Mainz

Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Teilnehmen können gesunde Personen ab 18 Jahren, die mindestens 50 Kilogramm wiegen.

Absage aus Berlin: Bund verweigert Geld für Ahrtal-Rückhaltebecken

Ein schwerer Dämpfer für den präventiven Hochwasserschutz und die Zukunftssicherheit im Ahrtal: Die Bundesregierung hat die Finanzierung von geplante Hochwasserrückhaltebecken aus dem milliardenschweren Wiederaufbaufonds abgelehnt.

Damit offenbart sich erneut eine bürokratische Zweckbindung, die den strukturellen Wiederaufbau und den effektiven Schutz der Bevölkerung in der Region lähmt.

Kein Geld aus dem Fonds für Vorbeugung im Ahrtal

Die Begründung aus den Berliner Ministerien folgt der Logik, dass der gesetzliche Rahmen des 30-Milliarden-Euro-Aufbaufonds primär dafür geschaffen worden ist, den Ursprungszustand vor der verheerenden Flutkatastrophe im Juli 2021 wiederherzustellen sowie unmittelbare Schäden auszugleichen.

Neu konzipierte, großdimensionierte Rückhaltebecken fielen hingegen unter den allgemeinen, vorbeugenden Hochwasserschutz und sind damit nach Auffassung des Bundes aus diesem speziellen Sondertopf nicht förderfähig.

Rekonstruktion des Status quo statt echter Prävention?

In Rheinland-Pfalz und bei den Verantwortlichen vor Ort im Ahrtal stößt dieses Signal auf tiefes Unverständnis und scharfe Kritik.

Kommunalpolitiker, Fachexperten und Betroffene weisen seit Jahren darauf hin, dass ein reiner Wiederaufbau, also das bloße Wiedererrichten von Gebäuden und Infrastruktur an derselben Stelle ohne umfassendes Schutzkonzept, grob fahrlässig wäre.

Wissenschaftliche Gutachten belegen, dass das Ahrtal ohne überregionale, im Oberlauf angesiedelte Rückhaltebecken bei künftigen Extremwetterereignissen schutzlos bleibt. Sämtliche Analysen zur Flussgeometrie und zu den Strömungsverhältnissen der Ahr machen deutlich, dass lokaler Deichbau oder punktuelle Uferaufweitungen bei sturzflutartigen Regenmengen nicht ausreichen. Der Bau moderner, großflächiger Rückhaltebecken gilt in allen Fachkonzepten als der entscheidende Schlüssel, um Scheitelwellen abzufangen und Katastrophen dieser Größenordnung künftig wirksam abzufedern.

Finanzierungslücke bringt Schutzbauten ins Stocken

Durch die klare Absage der Bundesmittel entsteht nun eine massive finanzielle Regelungslücke zwischen Bund und dem Land Rheinland-Pfalz.

Während Mainz die uneingeschränkte Übernahme der Kosten durch den Bund einfordert und verweist, dass effektiver Katastrophenschutz nicht an föderalen Zuständigkeitsgrenzen scheitern darf, zieht sich Berlin auf die regulären Förderstrukturen zurück. Für die Betroffenen bedeutet dies, dass langwierige Verhandlungen über Verteilungsschlüssel und Förderquoten drohen.

Während von den bereitgestellten Milliardenhilfen des Aufbaufonds bislang erst ein Bruchteil tatsächlich abgerufen und verwendet wurde, verweigert man die Freigabe eben dieser Gelder für Maßnahmen, die nachweislich Leben retten und künftige Milliarden-Schäden verhindern könnten.

Ungewissheit und Enttäuschung in der Region

Für die Menschen im Ahrtal ist die Absage aus Berlin mehr als nur eine Haushaltsentscheidung, sie ist ein verheerendes psychologisches Signal.

Jahrelange wurde den Bürgerinnen und Bürgern ein unbürokratischer, zukunftsorientierter und sicherer Wiederaufbau versprochen. Stattdessen erleben sie nun, wie dringend benötigte Schutzinfrastruktur im Kompetenzgerangel zwischen Bundes- und Landesbehörden zerrieben wird.

Solange die Finanzierung der Rückhaltebecken ungeklärt bleibt, stocken die Planungsverfahren und damit bleibt auch die Sorge vor den nächsten Unwettern im Ahrtal bestehen.

Vollsperrung nach schwerem Unfall in Mainz-Hechtsheim

Am Dienstagmorgen (8. September 2026) kam es gegen 9:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Ludwig-Erhard-Straße in Mainz-Hechtsheim. Auf Höhe der Pyramide waren ein Motorrad und ein PKW kollidiert. Aktuell (10:40 Uhr) kommt es noch immer zu Verkehrsbehinderungen rund um die Unfallstelle und auf der ...


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Schwerer Unfall auf der B420 bei Undenheim

Am frühen Dienstagmorgen (8. September 2026) kam es gegen kurz nach 4:30 Uhr Uhr auf der B420 bei Undenheim zu einem schweren Verkehrsunfall. Insgesamt waren drei Fahrzeuge daran beteiligt. Im Einsatz war unter anderem auch ein Rettungshubschrauber. BYC-News war vor Ort. Tesla, Kastenwagen und landw...


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Ersthelfer stirbt auf der K86 – Todesfahrer mit 2,8 Promille im Blut

Ein tragischer Unfall hat sich am Sonntagabend, den 6. September 2026, auf der Kreisstraße 86 im Lahn-Dill-Kreis ereignet. Ein 65-jähriger Mann aus Limburg wollte als Ersthelfer an einer Unfallstelle unterstützen und erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Der Ursache geht die Polizei derzeit intensiv nach, nachdem der mutmaßliche Verursacher unter starkem Alkoholeinfluss stand.

Hilfsbereitschaft wird einem 65-Jährigen zum Verhängnis

Nach Angaben der Polizei hielt eine Autofahrerin am Sonntagabend wegen eines vorausgegangenen Wildunfalls auf der K 86 zwischen der Krombachtalsperre und dem Driedorfer Ortsteil Mademühlen am Straßenrand an. Der 65-jährige Limburger bemerkte die Situation, stellte seinen eigenen Pkw ebenfalls am Rand der Kreisstraße ab und bot der Fahrerin seine Unterstützung an.

Als der Ersthelfer nach dem Gespräch zu Fuß zu seinem Fahrzeug zurückkehren wollte, wurde er auf der Fahrbahn von einem vorbeifahrenden Kleintransporter erfasst. Trotz rasch eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb der Mann noch an der Unfallstelle.

Mutmaßlicher Unfallverursacher mit 2,8 Promille unterwegs

Im Rahmen der Unfallaufnahme durch die aufgenommene Streife stellten die Beamten bei dem 37-jährigen Fahrer des Kleintransporters deutliche Anzeichen von Alkoholkonsum fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,8 Promille. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen, zudem stellten die Beamten den Führerschein sicher.

Zur genauen Rekonstruktion des Geschehens beauftragte die Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen mit der Erstellung eines Gutachtens. Die K 86 musste für die Dauer der Bergungsmaßnahmen und der Spurensicherung für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Ermittlungen zum genauen Hergang dauern an.

Verlegung von Haltestellen am 13. September in Rüsselsheim

Rüsselsheim: Anlässlich des anstehenden Klassikertreffens kommt es am Sonntag, den 13. September 2026, zu ganztägigen Fahrplanänderungen und Streckenanpassungen im öffentlichen Personennahverkehr. Betroffen von den verkehrlichen Maßnahmen sind sowohl die Buslinie 72 der LNVG als auch der eingerichtete Schienenersatzverkehr (SEV).

Änderungen beim Schienenersatzverkehr

Für den Schienenersatzverkehr gelten die Anpassungen von Betriebsbeginn bis Betriebsende. Sämtliche SEV-Linien bedienen an diesem Tag zentral die Ersatzhaltestelle am Friedensplatz. Die regulären SEV-Haltstellen Weisenauer Straße (betreffend die Linien S8E und S9X) sowie Marktplatz (Linie S8X) entfallen ersatzlos. Für Fahrgäste, die vom Bahnhof anreisen, ist eine Fußwegleitung über die Bahnhofstraße direkt zum Friedensplatz ausgeschildert.

Geänderter Linienweg der Buslinie 72 am Vormittag in Rüsselsheim

Bei der Buslinie 72 greift die Umleitung im Zeitraum von 7:30 Uhr bis 10:00 Uhr. In diesem Zeitfenster bedienen die Busse ersatzweise die Haltepunkte Friedensplatz und Neckarstraße. Mehrere reguläre Haltestellen können vorübergehend nicht angefahren werden:

  • Marktplatz
  • Mühlbachstraße
  • Opel Tor 20
  • Opel Tor 60
  • Opel Service

Die Umleitungsstrecke der Buslinie 72 verläuft in beiden Fahrtrichtungen über den Rugbyring weiter nach Bischofsheim. Ab 10:00 Uhr kehrt die Linie wieder auf ihren gewohnten Linienweg zurück. Dadurch wird auch für Besucherinnen und Besucher des Klassikertreffens die direkte Anreise per Bus zum Opel Tor 20 in Rüsselsheim ermöglicht.

Fahrgäste können die aktualisierten Fahrpläne und Verbindungsmöglichkeiten in den digitalen Auskunftssystemen des RMV, der RMVgo-App sowie im DB-Navigator abrufen. Weitere Informationen um Klassikertreffen in Rüsselsheim

Lesungen zu „Dantons Tod“ in Goddelau und Leeheim

Im dritten Quartal 2026 rückt das kulturelle Erbe Georg Büchners unter dem Themenschwerpunkt Der politische Büchner in den Mittelpunkt mehrerer Veranstaltungen. Sowohl im BüchnerHaus in Goddelau als auch auf der BüchnerBühne in Leeheim stehen das Schaffen des Dichters als Revolutionär sowie sein bekanntes Drama „Dantons Tod“ im Fokus. Ergänzt wird das Programm durch eine dreiteilige Bannerausstellung auf dem Museumsgelände, die auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten frei zugänglich ist.

Themenführung im BüchnerHaus in Goddelau

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet eine Themenführung am Sonntag, den 13. September 2026, ab 15:00 Uhr in der Kunstgalerie am BüchnerHaus (Weidstraße 9, Riedstadt-Goddelau). Im Zentrum der Führung steht Büchners Rolle als politischer Vordenker und Revolutionär. Neben der Analyse seines Dramas „Dantons Tod“ wird auch die historische Entstehung und Wirkung der berühmten Flugschrift „Der Hessische Landbote“ thematisiert, die mit der parole „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ Geschichte schrieb. Die Führung soll Besuchern vertiefende Einblicke in Leben und Werk des Autors vermitteln.

Szenische Lesungen auf der BüchnerBühne in Leeheim

Ergänzend zur Führung bringt die BüchnerBühne (Kirchstraße 16, Riedstadt-Leeheim) am Freitag, den 25. September, sowie am Samstag, den 26. September 2026, jeweils ab 19:30 Uhr eine szenische Lesung auf die Bühne. Die Produktion trägt den Titel „Wagt! – Büchners Danton und die Idee von Europa“. Sechs Darstellerinnen und Darsteller präsentieren das Werk ohne Kostüme und Requisiten, um die rhetorische und philosophische Wucht des Textes in den Vordergrund zu stellen.

Im Mittelpunkt der Inszenierung steht die Revolutionsrede von St. Just, mit der die Hinrichtung Dantons legitimiert wurde. Büchner verfasste das Drama im Jahr 1835 im Alter von 22 Jahren auf der Flucht vor dem hessischen Staatsgefängnis. Das Werk versteht sich nicht als reines Historienstück, sondern als zeitkritische Geschichtsphilosophie, die den Versuch der Französischen Revolution beleuchtet, Werte wie Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde umzusetzen.

Ticketpreise und Buchungsmöglichkeiten
Für die Veranstaltungen im Rahmen des Schwerpunkts Der politische Büchner stehen verschiedene Preis- und Ticketkategorien zur Verfügung:

  • Themenführung (13. September): 10 Euro im Vorverkauf, 13 Euro an der Tageskasse.
  • Szenische Lesung (25. oder 26. September): 20 Euro im Vorverkauf (17 Euro für Vereinsmitglieder), 23 Euro an der Abendkasse.
  • Sozialtarif: Für Schüler, Studierende, Schwerbehinderte und Bezieher von Grundsicherung gilt ein ermäßigter Preis von 10 Euro.
  • Kombi-Ticket: Die Kombination aus Themenführung und einer Lesung ist für 25 Euro im Vorverkauf erhältlich.

Sämtliche Eintrittskarten können online über den Ticketshop unter buechnerfindetstatt.de erworben, direkt bezahlt und zu Hause ausgedruckt werden.

Bad Kreuznach: Brand im Gewerbegebiet und Unfall auf K 49

Ein arbeitsreicher Montag hielt die Einsatzkräfte in Bad Kreuznach auf Trab. Am 7. September 2026 musste die Feuerwehr zu zwei unterschiedlichen Gefahrenlagen ausrücken. Neben einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 49 am Nachmittag forderte am späten Abend ein Brand in einem Gewerbebetrieb im Stadtteil Planig das schnelle Eingreifen der Wehrleute.

Verkehrsunfall auf der K 49 am Nachmittag

Bad kreuznach: brand im gewerbegebiet und unfall auf k 49
Feuerwehr Bad Kreuznach

Der erste Einsatz der Feuerwehr Bad Kreuznach begann gegen 15:00 Uhr auf der Kreisstraße 49 zwischen Guldental und dem Kreisel Winzenheim („Hungriger Wolf“). Eine Autofahrerin verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Pkw, geriet von der Fahrbahn ab und fuhr rund 150 Meter weit über ein offenes Feld, ehe das Fahrzeug in einem Graben zum Stehen kam.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Fahrerin bereits aus dem Auto befreit und wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt, bevor sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Kräfte sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und klemmten die Fahrzeugbatterie ab. Da keine Betriebsstoffe ausliefen, konnte der Pkw mit der maschinellen Zugeinrichtung des Rüstwagens geborgen und an einen Abschleppdienst übergeben werden. Nach rund 90 Minuten war dieser Einsatz beendet.

Nächtlicher Brand im Eingangsbereich eines Gewerbebetriebs

Bad kreuznach: brand im gewerbegebiet und unfall auf k 49 1
Feuerwehr Bad Kreuznach

Gegen 21:45 Uhr folgte der zweite Einsatz der Feuerwehr Bad Kreuznach in der Grete-Schickedanz-Straße im Stadtteil Planig. Gemeldet war ein Gebäudebrand in einem Gewerbebetrieb. Vor Ort stellten die Wehrleute eine starke Verrauchung sowie kurzzeitigen Feuerschein im etwa zwei Quadratmeter großen, durch zwei Türen abgetrennten Eingangsbereich fest.

Ein Atemschutztrupp ging mit einem C-Rohr in das Gebäude vor und konnte die Flammen rasch mit wenigen Sprühstößen löschen. Als Ursache identifizierten die Einsatzkräfte ein akkubetriebenes Elektrogerät, das am selben Tag zugestellt worden war und in seiner Verpackung in Brand geraten war. Um eine Rauchausbreitung in die angrenzende Halle zu verhindern, blieb die zweite Zwischentür zunächst geschlossen. Nach dem Belüften des leicht verrauchten Hallenbereichs mit einem Hochleistungslüfter wurde die Einsatzstelle nach etwa einer Stunde an die Eigentümer und die ermittelnde Polizei übergeben.

„Cloud X Summit by STACKIT 2026“ am 17. September in Wiesbaden

Das RheinMain CongressCenter (RMCC) wird am Donnerstag, den 17. September 2026, zum zentralen Treffpunkt für die deutsche und europäische Technologiebranche. Beim Cloud X Summit in Wiesbaden, veranstaltet von Schwarz Digits – der IT- und Digitalsparte der Schwarz Gruppe –, kommen Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen, Informationstechnik und Softwareentwicklung sowie Expertinnen und Experten für Digitalisierung zusammen. Die Konferenz widmet sich den Schwerpunktthemen Künstliche Intelligenz, moderne Cloud-Technologien und der Sicherung der digitalen Unabhängigkeit europäischer Unternehmen.

Digitale Souveränität und Standortbedeutung für die Region

Im Zentrum der Debatten steht die Fragestellung, wie Unternehmen ihre Daten und digitalen Anwendungen künftig sicher, eigenständig und im Einklang mit europäischen Datenschutzstandards betreiben können. Das Konzept der digitalen Souveränität beschreibt dabei die Fähigkeit von Organisationen, die Kontrolle über den Speicherort ihrer Daten, Zugriffsrechte und technische Abhängigkeiten von Anbietern eigenständig zu steuern.

Wiesbadens Wirtschaftsdezernentin Daniela Georgi betont die Bedeutung der Großveranstaltung für die hessische Landeshauptstadt:

„Wiesbaden ist ein starker Wirtschaftsstandort mitten in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main, mit direkter Anbindung an den internationalen Flughafen. Dass sich hier Fach- und Führungskräfte aus einer der dynamischsten Zukunftsbranchen Europas treffen, ist ein starkes Signal für unsere Stadt und die Region. Themen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und sichere digitale Infrastrukturen beeinflussen längst nahezu alle Bereiche unserer Wirtschaft. Veranstaltungen wie der Cloud X Summit bringen Unternehmen, Fachwissen und neue Ideen zusammen und erhöhen gleichzeitig die Sichtbarkeit Wiesbadens als moderner und zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort“

Interaktives Programm und das Angebot der „STACKIT Xperience Area“

Das Veranstaltungskonzept basiert auf dem Leitmotiv „Xperience. Xchange. Xplore.“ und verbindet große Bühnenformate mit kleineren Gesprächsrunden sowie praxisorientierten Workshops. Als zentrales Element dient die sogenannte „STACKIT Xperience Area“, in der Besucherinnen und Besucher neue Technologien testen können. Komplexe Anwendungen aus den Bereichen IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz und Cloud-Infrastruktur werden dort anhand konkreter Anwendungsbeispiele demonstriert.

Auch Matthias Fromm, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, sieht in der Erstaustragung im RMCC eine ideale Voraussetzung, um den Cloud X Summit in Wiesbaden langfristig zu etablieren:

„Mit dem Cloud X Summit begrüßen wir im RheinMain CongressCenter ein hochkarätiges Zukunftsformat, das hervorragend zu unserem Haus passt. Große Vorträge, kleinere Gesprächsrunden, Ausstellungen und Networking können im RMCC unter einem Dach miteinander verbunden werden. Gleichzeitig ist Wiesbaden aus Deutschland und Europa hervorragend erreichbar. Damit bietet das RMCC beste Voraussetzungen für den persönlichen Austausch einer internationalen Technologie-Community“

Weitere Informationen unter RMCC Wiesbaden

Endlich bessere Politik machen und die Menschen ernst nehmen!

„Die Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt haben gesprochen. Als Demokraten müssen wir das Ergebnis anerkennen“, so ÖDP-Bundesvorsitzender Günther Brendle-Behnisch. „Wir halten aber die politischen Ziele der AfD für falsch. Der Wahlausgang ist deshalb ein Warnsignal für unsere Gesellschaft und unser demokratisches System.“

ÖDP: Der Warnschuss

Gerade die Parteien, welche über Jahre hinweg für stabile politische Mehrheiten gesorgt haben, hatten den Warnschuss im Vorfeld der Wahl nicht gehört, stellt die ÖDP fest und dafür bekommt die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung die Quittung. „Schön reden ist vorbei. Man muss sich endlich um die Sorgen und Nöte der Menschen kümmern und eine bessere Politik machen. Das Gegenteil ist aber immer noch der Fall: Die Menschen werden vom Bundeskanzler als faul beschimpft und die nötigen Veränderungen werden weder breit mit den Menschen debattiert, geschweige denn am Ende umgesetzt“, so Brendle-Behnisch weiter.

Die ÖDP wird nun ihren Weg fortsetzen, um stärker mit den Menschen vor Ort in den Dialog zu treten, egal, ob es um kommunale Themen, Landespolitik oder die Bundespolitik geht. „Geht hinaus zu den Menschen mittels Infoständen, Veranstaltungen oder Stammtischen. Eine bessere Politik braucht den intensiven Dialog. Machen wir es besser als die anderen Parteien“, appelliert ÖDP-Generalsekretär Dr. Claudius Moseler an die eigenen Mitglieder.

Die ÖDP bietet sich weiterhin als politische Kraft der Mitte an, um mehr Bürgerbeteiligung und Mitbestimmung für die Menschen zu organisieren, eine nachhaltige sowie gerechte Wirtschaftspolitik umzusetzen und sich für mehr Gemeinsinn statt Spaltung in unserer Gesellschaft einzusetzen. Beim Umwelt- und Klimaschutz muss die versprochene soziale Komponente endlich umgesetzt werden, und nicht länger die unteren Einkommensschichten benachteiligt werden. „Hier werden wir weiterhin als demokratische Partei der politischen Mitte einen Beitrag zur Stärkung unserer Demokratie leisten“.

Baustelle in Mainz: Einbahnstraße und Umleitungen An der Goldgrube

Nachdem die Tiefbauarbeiten zur Verlegung von Fernwärmeleitungen in der Freiligrathstraße in der Mainzer Oberstadt weitgehend fertiggestellt wurden, verlagert sich das Baufeld ab Montag, den 14. September 2026. Betroffen ist der Bereich der Straße An der Goldgrube auf Höhe der Hausnummern 1 bis 5. Für die Fortführung der Erschließungsmaßnahmen ist eine umfassende Fahrspursperrung in Mainz sowie die Einschränkung angrenzender Verkehrsflächen erforderlich.

Einbahnstraße und Umleitungen An der Goldgrube in Mainz

Im Zuge der Bauarbeiten werden Abschnitte der Fahrbahnen, der Parkstreifen sowie der kombinierten Geh- und Radwege gesperrt. Gleichzeitig richten die Verantwortlichen eine Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Weisenau ein. Der motorisierte Individualverkehr in Richtung Weisenau wird einspurig am Baufeld vorbeigeführt. Für die Gegenrichtung ist eine Umleitung über die Freiligrathstraße und die Straße Am Fort Elisabeth ausgeschildert. Der Fuß- und Radverkehr kann den Baustellenbereich weiterhin passieren. Die Arbeiten in diesem Bereich erstrecken sich voraussichtlich bis zum 23. Oktober 2026.

Beeinträchtigungen im Bereich der Unimedizin
Zusätzlich kommt es im Bereich der Zufahrt zur Universitätsmedizin zu Einschränkungen durch eine punktuelle Fahrspursperrung in Mainz. Die Fahrspur in Fahrtrichtung Mainz-Bretzenheim ist dort komplett gesperrt. Kraftfahrzeuge sowie der Radverkehr werden über eine mobile Lichtsignalanlage wechselseitig an der Arbeitsstelle vorbeigeleitet. Passanten zu Fuß werden auf den gegenüberliegenden Gehweg umgeleitet. Dieser Streckenabschnitt soll voraussichtlich bis zum 2. Oktober 2026 wieder uneingeschränkt nutzbar sein.

Steinewerfer treffen Fahrzeug auf der A67

A67: Ein Vorfall hat sich am Montagnachmittag, den 7. September 2026, auf der Autobahn 67 ereignet. Unbekannte haben von einer Überführung zwischen dem Rüsselsheimer Dreieck und der Anschlussstelle Groß-Gerau Steine auf die Fahrbahn geworfen. Dabei wurde mindestens ein vorbeifahrendes Fahrzeug beschädigt. Die Polizei hat umgehend Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des Geschehens.

Beschädigte Windschutzscheibe auf Höhe Nauheim A67

Gegen 14:50 Uhr befuhr eine 46-jährige Autofahrerin aus Büttelborn mit ihrem Wagen die A67 in Fahrtrichtung Darmstadt. Als sie die Autobahnbrücke bei Nauheim passierte, bei der es sich um die Verlängerung der Berzallee handelt, bemerkte sie zwei Jungen im geschätzten Alter von etwa 10 Jahren, die sich zusammen mit einem Fahrrad auf der Überführung aufhielten. Unmittelbar danach nahm die Fahrerin einen lauten Knall wahr.

Die Windschutzscheibe ihres Fahrzeugs wurde vermutlich durch einen herabgeworfenen Stein getroffen und beschädigt. Die Autofahrerin kam mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt.

Ergebnislose Fahndung und Aufruf der Polizeiautobahnstation

Direkt nach dem Vorfall leitete die Polizei eine Fahndung im Nahbereich der Brücke sowie auf den umliegenden Wegen ein. Die Suche nach den beiden Tatverdächtigen verlief jedoch bislang ergebnislos. Die Polizeiautobahnstation Südhessen hat die Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.

Personen, die zum Tatzeitpunkt rund um den Steinwurf auf der A 67 verdächtige Beobachtungen im Bereich der Brücke bei Nauheim gemacht haben oder Hinweise zu den beiden etwa 10-jährigen Jungen mit dem Fahrrad geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Südhessen unter der Telefonnummer 06151/8756-0 zu melden.

Lesermeinung: „Warum wir den Dialog mit der AFD brauchen“

Lesermeinung von Konstantin Rüttger zur AFD: Ein Thema lässt mich nicht mehr los und bringt mich zunehmend zum Nachdenken. Der Umgang unserer Politik und Gesellschaft mit der AfD. Immer wieder ist von Ausgrenzung, Brandmauern und einer pauschalen Verweigerung jeglicher Zusammenarbeit die Rede. Doch wenn ich mich in meinem eigenen Alltag umsehe – beim Einkaufen, am Arbeitsplatz, im Verein oder bei Familienfeiern – stelle ich fest, dass diese starre Haltung völlig an der Lebensrealität vieler Menschen vorbeigeht. Es wird Zeit, dass wir innehalten und uns fragen, ob wir auf diesem Weg nicht gerade das zerstören, was wir eigentlich zu schützen vorgeben: unsere Demokratie.

Schauen wir uns doch einmal um

Die AfD ist längst keine Randerscheinung mehr, die man einfach ignorieren oder totzuschweigen hoffen kann. In vielen Regionen, Landkreisen und Städten wählen mittlerweile zwanzig, dreißig oder noch mehr Prozent der Bürgerinnen und Bürger diese Partei. Das sind keine abstrakten Zahlen auf einem Bildschirrmagazin am Wahlabend. Das sind unsere Nachbarn, die Kolleginnen am Schreibtisch gegenüber, der Handwerker, der das Dach repariert, oder der Bekannte aus dem Sportverein. Es sind Menschen mitten aus dem Leben, die jeden Tag zur Arbeit gehen, Steuern zahlen, ihre Kinder großziehen und sich Sorgen um die Zukunft unseres Landes machen.

Wenn nun etablierte Parteien von vornherein gebetsmühlenartig erklären, dass eine Koalition oder auch nur eine pragmatische Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ausgeschlossen ist, was bedeutet das eigentlich für all diese Bürger? Es sendet ein verheerendes und gefährliches Signal: Eure Stimme zählt nicht. Eure Sorgen sind uns egal. Ihr gehört nicht richtig dazu. Wer Millionen von Menschen auf diese Weise das Gefühl gibt, politisch entmündigt und ausgegrenzt zu werden, muss sich nicht wundern, wenn der Frust tiefer sitzt und das Vertrauen in den Staat vollends bröckelt.

Demokratie ist kein Exklusivclub für diejenigen, die sich in allen Punkten einig sind

Sie ist auch kein Schönwetterkonstrukt, das nur funktioniert, solange das Ergebnis allen gefällt. Das Herzstück der Demokratie ist der Kompromiss, das Ringen um die beste Lösung und vor allem der Respekt vor dem Wählerwillen. Es ist eine genuin demokratische Aufgabe, Koalitionen einzugehen und sich mit den gewählten Vertretern auseinanderzusetzen – ganz egal, wie unbequem oder anstrengend das im Einzelfall sein mag.

In unserem ganz normalen Alltag lösen wir Konflikte schließlich genauso. Stellen wir uns vor, im Vorstand eines Vereins oder im Elternbeirat einer Schule gäbe es unterschiedliche Meinungen. Was würde passieren, wenn eine Gruppe einfach sagt: „Mit euch reden wir nicht, eure Vorschläge schauen wir uns gar nicht erst an und wir tun so, als wärt ihr gar nicht im Raum“? Der Verein würde binnen kürzester Zeit zerbrechen. Die Arbeit käme zum Stillstand und das Klima wäre dauerhaft vergiftet. Genau das erleben wir derzeit auf der politischen Bühne unseres Landes. Statt anzupacken und Probleme gemeinsam zu lösen, verstrickt man sich in taktischen Spielchen und gegenseitigen Schuldzuweisungen.

Ein zentrales Argument gegen Koalitionen mit der AFD ist oft die Sorge um die Stabilität unserer Ordnung

Doch das Gegenteil ist der Fall: Gerade das Ausgrenzen stärkt die Parteien am Rande, weil es ihnen erlaubt, sich gemütlich in der Opferrolle einzurichten. Solange man die AfD aus der Verantwortung fernhält, kann sie von außen kritisieren, ohne jemals beweisen zu müssen, ob ihre Ideen in der Praxis überhaupt funktionieren.

Eine Koalition hingegen zwingt zum Handeln und zur Ehrlichkeit. Wer mitregiert, muss Verantwortung übernehmen. Wer am Regierungstisch sitzt, kann nicht mehr nur einfache Parolen rufen, sondern muss konkrete Antworten liefern: Wie finanzieren wir die Straße? Wie gestalten wir die Schule vor Ort? Wie sorgen wir für Sicherheit und gute Pflege? Im Regierungsalltag zeigt sich sehr schnell, wer echte Konzepte hat und wer nur Sprüche klopft. Die Einbindung in kooperative Verantwortung entzaubert reine Protestpolitik viel wirkungsvoller als jede Brandmauer oder moralische Belehrung von oben herab.

Wir müssen wieder lernen, einander zuzuhören, anstatt uns in zwei unversöhnliche Lager aufzuteilen. Politik sollte sich wieder an den tatsächlichen Problemen der Menschen orientieren und nicht an parteitaktischen Berührungsängsten. Die Bürgerinnen und Bürger wollen funktionierende Krankenhäuser, bezahlbare Energie, gute Bildung für ihre Kinder und funktionierende Infrastruktur. Sie wollen keine endlosen Debatten darüber, wer mit wem überhaupt reden darf.

Zeigt Mut und Reife

Es erfordert Mut und demokratische Reife, auch mit denjenigen Koalitionen zu bilden, deren Ansichten man vielleicht nicht in allen Punkten teilt. Aber genau das ist die Pflicht von Politikerinnen und Politikern, die einen Eid geschlagen haben, dem Wohl des gesamten Volkes zu dienen und nicht nur dem Wohl der eigenen Parteianhänger. Eine demokratische Kultur hält es aus, ja sie braucht es sogar, dass unterschiedliche Strömungen im Parlament zusammenarbeiten und nach gemeinsamen Wegen suchen.

Lassen Sie uns endlich aufhören, Wählerinnen und Wähler der AFD zu belehren oder auszugrenzen. Nehmen wir den Wählerwillen ernst, bauen wir Brücken statt Mauern und stellen wir uns der politischen Realität. Es ist die vornehmste Aufgabe der Demokratie, Gegensätze durch Zusammenarbeit zu überwinden und für das Land pragmatische Lösungen zu finden. Eine verweigerte Zusammenarbeit schadet am Ende nur uns allen.

Du hast auch ein Thema oder einen Hinweis, dem wir nachgehen sollten? Dann schreibe uns gerne einen Leserhinweis. Aufgrund der hohen Anzahl an Zuschriften kann es zu Verzögerungen bei der Überprüfung und Veröffentlichung kommen.


Sirenenprobe im gesamten Kreis Groß-Gerau

Am Donnerstag, 10. September 2026, findet der nächste bundesweite Warntag statt. Ab 11 Uhr werden deutschlandweit verschiedene Warnmittel erprobt. Auch der Kreis Groß-Gerau beteiligt sich an der gemeinsamen Aktion von Bund, Ländern und Kommunen und testet dabei unter anderem seine Sirenen sowie digitale Warnsysteme. Der Warntag soll die Bevölkerung für das Thema Warnung sensibilisieren und gleichzeitig überprüfen, ob die vorhandenen Warnwege funktionieren. Bei dem Test handelt es sich um einen routinemäßigen Probebetrieb.

Sirenen im Kreis Groß-Gerau werden ab 11 Uhr ausgelöst

Im Kreis Groß-Gerau sollen die Sirenen ab etwa 11 Uhr ausgelöst werden. Das Warnsignal besteht aus einem eine Minute andauernden, auf- und abschwellenden Heulton. Im Ernstfall bedeutet dieses Signal: „Rundfunk einschalten und auf Durchsagen achten.“

Wer dieses Signal hört, soll sich im Ernstfall auf eine mögliche Gefahrenlage einstellen und weitere Informationen über Rundfunk, Warn-Apps und andere Medien einholen.

Das Signal zur Warnung der Bevölkerung ist vom Sirenensignal für einen Feueralarm zu unterscheiden. Der Feueralarm besteht aus einem zweimal unterbrochenen Dauerton von insgesamt einer Minute und dient in einigen Kommunen dazu, die Feuerwehr bei größeren Schadensereignissen zu alarmieren.

Gegen 11.45 Uhr soll der Probebetrieb mit dem Sirenensignal „Entwarnung“ abgeschlossen werden. Dabei handelt es sich um einen einminütigen, ununterbrochenen Dauerton. Im Ernstfall signalisiert dieser das Ende einer besonderen Gefahrenlage.

Aus technischen Gründen steht das Entwarnungssignal derzeit noch nicht in allen Kommunen des Kreises zur Verfügung.

Auch Warn-Apps und Cell Broadcast werden getestet

Neben den Sirenen werden beim bundesweiten Warntag weitere Warnmittel erprobt. Dazu gehören unter anderem Rundfunk- und Medienmeldungen, Cell Broadcast sowie die Warn-Apps NINA und KATWARN.

Nach Angaben des Kreises haben sich bereits rund 50.000 Nutzerinnen und Nutzer aus dem Kreisgebiet über Warn-Apps registriert, um Warnungen und Hinweise zu möglichen Gefahrenlagen zu erhalten.

Im Ernstfall setzt der Kreis Groß-Gerau auf mehrere Warnwege gleichzeitig. Durch die Kombination aus Sirenen, Warn-Apps und Cell Broadcast sollen möglichst viele Menschen schnell erreicht werden.

Der Kreis empfiehlt deshalb, die Warn-Apps NINA oder KATWARN auf mobilen Endgeräten zu installieren. Warnmeldungen sollten im Ernstfall zudem an Familienmitglieder, Freundinnen und Freunde sowie Bekannte weitergegeben werden.

Für Fragen und Informationsmaterialien stehen die Mitarbeitenden des Fachbereichs Gefahrenabwehr des Kreises Groß-Gerau unter den Telefonnummern 06152 989-918 und 06152 989-930 zur Verfügung.