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Alzey lädt zum Stadtradeln 2026 ein

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Landkreis Mainz-Bingen

Vom 29. Mai bis zum 18. Juni 2026 wird Alzey wieder zur Radfahrer-Hochburg. Die Stadt nimmt erneut an der bundesweiten Klimaschutz-Kampagne Stadtradeln teil. 21 Tage lang sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen und Unternehmen aufgerufen, so viele Wege wie möglich klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen und Kilometer zu sammeln.

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Jeder Kilometer zählt beim Stadtradeln – für die Umwelt und den Sieg

Egal ob der tägliche Weg zur Arbeit, die Fahrt zum Bäcker oder die ausgiebige Wochenendtour durch das rheinhessische Hügelland: Jeder geradelte Kilometer wird für Alzey gewertet. Bürgermeister Steffen Jung hofft auf eine rege Beteiligung: „Stadtradelnist eine tolle Gelegenheit, gemeinsam aktiv zu werden und gleichzeitig etwas für unser Klima zu tun.“

So einfach funktioniert die Teilnahme

  1. Anmeldung: Registrieren unter www.stadtradeln.de/alzey.

  2. Tracking: Entweder die kostenlose Stadtradeln-App nutzen oder die Kilometer manuell auf der Website eintragen.

  3. Analog: Wer keinen Internetzugang hat, kann seine Kilometer per E-Mail an klimaschutz@alzey.de melden.

Spannendes Begleitprogramm

Um die Motivation hochzuhalten, bietet die Stadt attraktive Events an:

Freitag, 29.05. (12 Uhr): Auftakt-Tour an der Hexenbleiche mit Infos zur Selz-Renaturierung und kleiner Stärkung.

Samstag, 30.05. (15 Uhr): Kultur beim „Konzert der Grünen Wege“ in der KVHS.

Sonntag, 14.06. (16 Uhr): Geführte Radtour durch das Hügelland mit Gästeführer Marco Fitting (Treffpunkt: Nikolaikirche).

Wer gewinnt? Attraktive Preise warten

Am Ende des Aktionszeitraums werden die fleißigsten Einzelradler sowie die aktivsten Teams geehrt. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf den Sonderpreisen für die beste Schule und den besten Verein.

Zusätzlich gibt es in diesem Jahr einen „Stadtradeln-Star“: Alexander Koppel, Sachbearbeiter für Umwelt bei der Stadtverwaltung, wird im Blog auf der Aktions-Website über seine persönlichen Erfahrungen ohne Auto berichten und spannende Einblicke in Umweltthemen geben.

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Universitätsmedizin Mainz als Arbeitgeber ausgezeichnet

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Universitätsmedizin Mainz
Foto: UM / Dominik Gruszczky

Die Universitätsmedizin Mainz sorgt nicht nur für die Gesundheit ihrer Patienten, sondern wird nun auch offiziell für die Fürsorge um das eigene Personal gewürdigt. Das Analysehaus EUPD Research hat der Einrichtung das begehrte Siegel „Gesunder Arbeitgeber“ verliehen. Damit werden die umfassenden Maßnahmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) geehrt, die weit über das Standardmaß hinausgehen.

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Mehr als nur Obstkörbe: Ein ganzheitlicher Ansatz der Universitätsmedizin Mainz

In einer Branche, die durch hohe Belastungen geprägt ist, setzt Mainz auf eine wertschätzende Unternehmenskultur. Die Zertifizierung hebt hervor, dass die Unimedizin die physische, psychische und soziale Gesundheit ihrer rund 9.000 Beschäftigten strategisch fördert.

Die Schwerpunkte des Programms:

  • Mentale Gesundheit: Gezielte Unterstützung und Entlastungsangebote.

  • Bewegung & Wohlbefinden: Programme zur Förderung der körperlichen Fitness.

  • Gewaltprävention: Deeskalationstrainings für den oft stressigen Klinikalltag.

  • Digitale Helfer: Einsatz von Gesundheits-Apps und einem „Employee Assistance Program“.

Gesundheit im Team – vom Vorstand bis zum Studierenden

Ein Schlüssel zum Erfolg ist die Struktur: Im Steuerungskreis des BGM sitzen alle wichtigen Akteure inklusive des Vorstands an einem Tisch. Zudem gibt es ein spezielles studentisches Gesundheitsmanagement, das die Bedürfnisse der angehenden Mediziner und Pflegekräfte berücksichtigt.

„Das #TeamUM gibt jeden Tag alles für die Gesundheit unserer Patient:innen, wir als Unimedizin Mainz machen uns stark für eine gesunde Unternehmenskultur“, betont Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin. Auch neue Mitarbeiter werden direkt an sogenannten „Welcome Days“ über die Angebote informiert.

Ein Signal für den Fachkräftemarkt

In Zeiten des Fachkräftemangels ist die Auszeichnung ein wichtiges Pfund für das Employer Branding. Joshua Baaken von EUPD Research lobt: „Die Universitätsmedizin Mainz zeigt, wie ein zukunftsorientiertes Gesundheitsmanagement auch in komplexen Großorganisationen gelingt.“

Für Prof. Dr. Pavel Dietz, Leiter des BGM, ist das Siegel vor allem ein Motivationsschub: „Diese Zertifizierung zeigt: Gesundheit am Arbeitsplatz gelingt nur im Team. Sie ermutigt uns, diesen Weg konsequent weiterzuverfolgen.“

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Tierrettung in Schwabenheim – Pferd aus der Selz gerettet

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Tierrettung in Schwabenheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Tierrettung in Schwabenheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Am Mittwochabend (06.05.2026) kam es zu einer außergewöhnlichen Tierrettung in Schwabenheim. Gegen 19:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr an die Selz gerufen, nachdem ein Pferd auf einer Brücke den Halt verloren hatte und in den Fluss zu stürzen drohte. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunde...


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Drohnenflüge über Rüsselsheim ab Montag

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Stadt Rüsselsheim

Die Stadtverwaltung Rüsselsheim lässt ein detailliertes digitales 3D-Stadtmodell erstellen. Ab Montag, den 11. Mai 2026, werden dafür Drohnen im gesamten Stadtgebiet zum Einsatz kommen, um präzise Geodaten zu sammeln.

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Realitätsnahe Planung und Bürgerbeteiligung in Rüsselsheim

Das neue Modell ist kein reiner Selbstzweck. Es soll künftig ein zentrales Werkzeug für die Stadtplanung und Stadtentwicklung werden. Geplant ist, das Modell auf der Online-Plattform „Your Voice“ einzusetzen. Dort können Bürger neue Bauprojekte oder Umgestaltungen künftig realitätsnah in einer dreidimensionalen Umgebung betrachten und bewerten.

Für die technische Umsetzung wurde die zertifizierte High Vision GmbH beauftragt. Das Unternehmen nutzt photogrammetrische Verfahren, um aus den Luftbildern eine exakte räumliche Abbildung von Gebäuden, Flächen und Strukturen zu berechnen.

Höchste Priorität für den Datenschutz

Die Stadt betont, dass bei diesem Projekt der Schutz personenbezogener Daten an erster Stelle steht.

  • Das finale Modell konzentriert sich ausschließlich auf räumliche Strukturen wie Gebäude und Infrastruktur.

  • Es werden keine Aufnahmen gespeichert oder veröffentlicht, die Rückschlüsse auf Einzelpersonen (z. B. Gesichter oder Autokennzeichen) zulassen.

Flugzeiten und interkommunale Zusammenarbeit

Die Drohneneinsätze in Rüsselsheim finden im Zeitraum vom 11. bis zum 24. Mai 2026 statt. Da die Befliegungen stark von den Wetterbedingungen abhängen, lassen sich keine exakten Uhrzeiten für einzelne Stadtteile festlegen.

Das Projekt ist eine Kooperation mit den Nachbarstädten Kelsterbach und Raunheim. Gemeinsam verfolgen die drei Kommunen das Ziel, die Stadtentwicklung nachhaltiger, digitaler und vor allem bürgernah zu gestalten.

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Freibad Goddelau feiert 70-jähriges Jubiläum

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Freibad Goddelau | Foto: Stadt Riedstadt
Freibad Goddelau | Foto: Stadt Riedstadt

Was heute ein modernes, solarbeheiztes Freibad ist, begann einst als einfacher Vieh-Weiher. In diesem Jahr feiert das Freibad Goddelau seinen 70. Geburtstag. Am Samstag, den 16. Mai 2026, lädt die Stadt Riedstadt alle Bürgerinnen und Bürger ein, dieses Jubiläum bei freiem Eintritt und einem bunten Rahmenprogramm gebührend zu feiern.

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Das Freibad Goddelau – Von der „Weed“ zum Vorzeigebad

Die Geschichte des Bades ist eng mit der Identität Goddelaus verknüpft. Wo heute Bahnen gezogen werden, befand sich früher die „Weed“ – ein künstlicher Tümpel, der Pferden als Tränke und der Dorfjugend als erste inoffizielle Badegelegenheit diente.

Meilensteine der letzten 70 Jahre:

  • 1956: Offizielle Einweihung durch Bürgermeister Christoph Bär. Sein Sohn Peter eröffnete das Betonbecken damals mit einem Kopfsprung.

  • 1965: Einbau der ersten Umwälzpumpe und Erweiterung um ein Nichtschwimmerbecken.

  • 80er Jahre: Erster großer Umbau: Die alten Holzbaracken wurden durch massive Steingebäude ersetzt.

  • 2013: Eine bahnbrechende Umstellung – seither wird das Wasser schadstofffrei mit „Baxero“ statt Chlor desinfiziert. Dies schont Augen sowie Schleimhäute und ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal in der Region.

  • 2020 bis heute: Umfassende Sanierung mit Photovoltaik- und Thermosolaranlage für angenehme Temperaturen sowie ein neugestaltetes Nichtschwimmerbecken (unterstützt durch 33.000 Euro Spendengelder des Fördervereins).

Das Festprogramm am 16. Mai

Am Samstag, 16. Mai steigt bei freiem Eintritt ab 10 Uhr bis 20 Uhr das große Geburtstags- und Badesaisoneröffnungs-Fest. Geplant sind unter anderem ein Gottesdienst mit Pfarrerin Helga Donat, Schnuppertauchen, Schnupperpaddeln, Beachtennis und eine große Bildergalerie zur Geschichte vom Freibad Goddelau. Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg, ein Feuerwehrauto und Kinderschminken.

„Das Bad soll allezeit eine Stätte der Freude und Erholung sein“, hieß es schon bei der Einweihung 1956 – ein Motto, das in Goddelau bis heute gelebt wird. Als nächstes großes Projekt steht nun die Sanierung des Schwimmerbeckens auf der Agenda, um das Bad fit für die kommenden Jahrzehnte zu machen.

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Große Katastrophenschutzübung in Mainz-Finthen

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Katastrophenschutzübung in Mainz-Finthen
Feuerwehr Foto 1

Am Samstag, den 9. Mai 2026, wird es rund um den Flugplatz Mainz-Finthen geschäftig: Der Katastrophenschutz des Landkreises Mainz-Bingen führt zwischen 7:00 und 14:30 Uhr eine umfassende Übung durch. Bürgerinnen und Bürger sollten sich durch das erhöhte Aufkommen von Einsatzfahrzeugen und Blaulicht aufgrund der Katastrophenschutzübung in Mainz-Finthen nicht beunruhigen lassen.

Das „logistische Herzstück“ im Fokus der Katastrophenschutzübung in Mainz-Finthen

Rund 120 Einsatzkräfte und etwa 35 Fahrzeuge verschiedener Fachdienste nehmen an dem Training teil. Im Zentrum steht dabei eine Aufgabe, die bei großen Schadenslagen wie Unwettern, Evakuierungen oder Bombenentschärfungen über Leben und Tod entscheiden kann: das Einrichten und Betreiben eines sogenannten Bereitstellungsraums.

Dieser dient als koordinierter Sammelplatz. Hier werden überörtliche Einheiten registriert und gegliedert, bevor sie von der Einsatzleitung gezielt dorthin geschickt werden, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Strategisches Training für den Realfall

Die Übungsleitung liegt beim Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) des Landkreises, Yannick Georges. Er betont die Notwendigkeit solcher Szenarien: „Solche Übungen sind entscheidend, um die logistische Ordnung im Einsatzfall aufrechtzuerhalten. Nur wenn die Kommunikation und die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdienste reibungslos funktionieren, können wir im Realfall effektiv Leben schützen.“

Der Flugplatz Mainz-Finthen ist für den Landkreis dabei von strategischer Bedeutung. Das große Areal bietet ideale Bedingungen, um komplexe logistische Strukturen unter realen Bedingungen aufzubauen, ohne den regulären Flugbetrieb dauerhaft zu stören.

Die Übung beginnt am Samstagmorgen und wird voraussichtlich am frühen Nachmittag mit der Rückkehr der Einheiten an ihre jeweiligen Standorte enden. Im Umfeld von Mainz-Finthen kann es in dieser Zeit zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen durch Kolonnenfahrten kommen.

Beteiligte Einheiten

Die Landkreise in Rheinland-Pfalz erfüllen den Katastrophenschutz als Pflichtaufgabe und arbeiten dabei eng mit privaten Hilfsorganisationen zusammen. An der Katastrophenschutzübung in Mainz-Finthen beteiligt sind unter anderem folgende Einheiten des Landkreises Mainz-Bingen:

• Schnelleinsatzgruppen (SEG): Sanität (Nord & Süd), Betreuung (Süd) und Verpflegung.
• Feuerwehr: Gefahrstoffzug Nord, Brandschutz- und Wassertransportkomponente Süd.
• Führung & Kommunikation: Informations- und Kommunikationsgruppe (IuK) sowie die Technische Einsatzleitung (TEL) des Landkreises.

Brunnenwasser-Check in Bingen auf dem Speisemarkt

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Brunnenwasser-Check in Bingen
Matthias Ahlbrecht untersucht eine Brunnenwasserprobe, mit Nitratkarte von RLP im Labormobil vom VSR-Gewässerschutz, Fotograf Ruben Wiltsch

Wer einen eigenen Gartenbrunnen besitzt, stellt sich oft die Frage: Kann ich mit diesem Wasser bedenkenlos das Gemüse gießen oder das Planschbecken befüllen? Antworten darauf gibt es am Montag, den 18. Mai 2026. Von 9:00 bis 11:00 Uhr macht das Labormobil des VSR-Gewässerschutz zum Brunnenwasser-Check in Bingen auf dem Speisemarkt Station.

Experten-Rat für Gartenbesitzer beim Brunnenwasser-Check in Bingen

Die Experten Matthias Ahlbrecht und Frank Hage nehmen vor Ort Wasserproben entgegen und beraten die Bürger individuell. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, die Nutzung von Brunnenwasser zu fördern, um kostbares Leitungswasser zu sparen – vorausgesetzt, die Qualität stimmt.

„Das Wasser aus Gartenbrunnen ist häufig mit Nitraten, Eisen oder Bakterien belastet“, erklärt Matthias Ahlbrecht. Um Gesundheitsrisiken auszuschließen, sei eine regelmäßige Untersuchung unerlässlich.

Analysen und Kosten im Überblick

Der Brunnenwasser-Check in Bingen wird gegen eine Kostenbeteiligung durchgeführt:

  • Basis-Check (12 Euro): Untersuchung auf Nitrat-, Säure- und Salzgehalt. Die Ergebnisse gibt es noch am selben Vormittag direkt am Infostand.

  • Erweiterte Analyse (gegen Aufpreis): Prüfung auf weitere Parameter, um die Eignung für Teiche, Planschbecken oder (im Notfall) als Trinkwasser festzustellen. Diese ausführlichen Gutachten werden später per Post zugestellt.

So nehmen Sie die Probe richtig

Damit das Ergebnis nicht verfälscht wird, empfiehlt der VSR-Gewässerschutz folgendes Vorgehen:

  1. Eine saubere 0,5-Liter-Kunststoffflasche (z. B. Mineralwasser) nutzen.

  2. Die Flasche mehrmals mit dem zu prüfenden Brunnenwasser spülen.

  3. Die Flasche bis zum Rand füllen und fest verschließen.

  4. Wichtig: Den Deckel und die Flasche von innen nicht berühren.

Daten aus 40 Jahren Gewässerschutz

Am Infostand werden zudem langjährige Messergebnisse aus der Region präsentiert. Die Auswertungen zeigen laut den Experten, dass die Nitratbelastung in den letzten Jahrzehnten nicht wie erhofft gesunken ist. Auch die Zunahme von Bakterien nach Starkregenereignissen ist ein Thema, über das die Fachleute vor Ort aufklären.

Wer den Termin verpasst, kann sich donnerstags zwischen 10 und 14 Uhr telefonisch unter 02831 9763342 beraten lassen.

Fensterputzroboter Hester M3 setzt neuen Marktstandard mit 5 Jahren Garantie

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Fensterputzer, Quelle: HESTER Archiv
Fensterputzer, Quelle: HESTER Archiv

In einem Markt, in dem Produktzyklen oft kurz sind und Upgrades häufig erfolgen, geht Hester mit der Einführung seines neuesten Modells Hester M3 einen mutigen Schritt. Mit über 80.000 verkauften Fensterputzrobotern in den vergangenen 5 Jahren beweist das Unternehmen, dass Innovation und Langlebigkeit Hand in Hand gehen und bietet eine Fensterreinigungslösung, die auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt ist – jetzt abgesichert durch eine beispiellose 5-Jahres-Garantie.

Der Fensterputzroboter Hester M3 wurde entwickelt, um den Fensterreinigungsprozess zu revolutionieren und ist das ideale Gerät für Haushalte, die diese zeitaufwendige Aufgabe vereinfachen möchten. Mit modernster Technologie sorgt dieses Modell nicht nur für eine gründliche, streifenfreie Reinigung, sondern überzeugt auch durch seine außergewöhnliche Zuverlässigkeit und setzt damit neue Maßstäbe auf dem Markt.

„Kurze Lebenszyklen sind im Bereich der Haushaltsgeräte zum Standard geworden, aber das bedeutet nicht, dass wir sie akzeptieren sollten“, erklärte Hester-CEO Erik Hoffman in der Pressemitteilung. „Wir sind der Meinung, dass langlebige Produkte der Standard sein sollten – nicht die Ausnahme. Eine fünfjährige Garantie ist unsere Art, dieses Versprechen verbindlich zu machen.“

Fenster sind die letzte manuelle Haushaltsaufgabe

Hester zieht einen klaren Vergleich zwischen der heutigen Fensterreinigung und dem früheren Staubsaugermarkt. Böden wurden früher ebenfalls manuell gereinigt – bis Saugroboter zuverlässig genug wurden, um einen festen Platz in Haushalten zu finden.

Die Fensterreinigung hingegen ist nach wie vor eine Aufgabe, die viele Menschen aktiv vermeiden. Sie ist umständlich, repetitiv und wird oft weit über ein vernünftiges Maß hinaus aufgeschoben. Laut Hester liegt diese Zurückhaltung nicht an der Tätigkeit selbst, sondern am Vertrauen in die Technologie.

„Menschen kaufen Fensterputzroboter nicht wie Smartphones“, so Hoffman weiter. „Das ist kein Produkt, das man alle ein bis zwei Jahre ersetzt. Besonders in der EU erwarten Kunden, dass Geräte langlebig sind – und das zu Recht.“

Ceo from hester, quelle: hester archiv
CEO from HESTER, Quelle: HESTER Archiv

Hester M3 verändert das Verbraucherverhalten

In den vergangenen Jahren haben Fensterputzroboter zunehmend an Aufmerksamkeit gewonnen. Immer mehr Produkte kommen auf den Markt und das Interesse der Verbraucher wächst. Wie bei den meisten neuen Technologien wurden die ersten Generationen vor allem von Technikbegeisterten und Early Adopters genutzt – ihnen fehlten jedoch die Konstanz, Leistung und Ausgereiftheit, um den Alltag nachhaltig zu verändern.

Hester ist überzeugt, dass die Kategorie der Fensterputzroboter nun einen Wendepunkt erreicht hat.

„Mit dem Hester M3 ist die Technologie endlich ausgereift genug, um den Sprung von Early Adopters in den Alltag zu schaffen“, sagte der CEO. „Dieses Modell verwandelt die Fensterreinigung wirklich von einer manuellen Aufgabe in einen automatisierten, sorgenfreien Prozess.“

Der Hester M3 wurde für sichtbar bessere Reinigungsergebnisse und langfristige Zuverlässigkeit entwickelt. Er verfügt über ein fortschrittliches Hydro360-System mit 4 verbesserten Düsen, die Feuchtigkeit gleichmäßig verteilen und Schmutz effektiv lösen, sodass makellos saubere Fenster entstehen. Die EdgeSense-Technologie sorgt für eine Abdeckung von bis zu 99 % und erreicht Kanten, Ecken und Rahmen deutlich effizienter als herkömmliche Fensterputzroboter.

Wohnung, fenster, quelle: hester archiv
Wohnung, Fenster, Quelle: HESTER Archiv

Für Langlebigkeit entwickelt – nicht für geplante Obsoleszenz

Hester positioniert den Hester M3 nicht als kurzlebiges Gadget, sondern als langlebiges Haushaltsgerät. Laut Unternehmen wurde der Roboter nicht nur für hohe Leistung, sondern gezielt für eine lange Lebensdauer entwickelt – gerade weil Fensterputzroboter keine spontanen Impulskäufe sind.

Mit der Einführung einer fünfjährigen Garantie – deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinaus – setzt Hester ein klares Zeichen: Qualität muss messbar sein und mit Verantwortung einhergehen.

„Jeder kann behaupten, sein Produkt sei hochwertig“, sagte der CEO. „Aber Überzeugung ohne Verantwortung bedeutet sehr wenig. Wir haben uns für Verantwortung entschieden.“

Die 5-Jahres-Garantie gilt ab sofort für alle neu gekauften Fensterputzroboter Hester M3.

Verkehrskontrollen der Polizei in Rüsselsheim

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Verkehrskontrollen in Rüsselsheim
Symbolbild Kontrollstelle Tennisschläger, Warnleuchte und Warnkegel

Die Polizeistation Rüsselsheim hat am Mittwoch (05.05.2026) bei einer großangelegten Lasermessung im Kurt-Schumacher-Ring mehrere schwere Verkehrsverstöße geahndet. Zwischen 9:00 und 14:00 Uhr führten die Beamten Verkehrskontrollen in Rüsselsheim durch – mit teilweise erschreckenden Ergebnissen.

Doppelter Speed: Fahrverbot und hohes Bußgeld nach Verkehrskontrollen in Rüsselsheim

Obwohl an der Messstelle eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gilt, hielten sich einige Fahrer massiv nicht an die Regeln. Spitzenreiter war ein Autofahrer, der mit 105 Stundenkilometern gemessen wurde. Die Quittung für den riskanten Gasfuß folgt prompt mit einem Bußgeld von 560 Euro, einem zweimonatigen Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg.

Ein weiterer Fahrer wurde mit 85 km/h gestoppt. Ihn erwarten 260 Euro Bußgeld, ein Punkt sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

Drogen und kein Führerschein: 48-Jährige aus dem Verkehr gezogen

Neben den reinen Tempoverstößen machten die Beamten eine noch brisantere Entdeckung: Eine 48-jährige Frau wurde ebenfalls wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Fahrerin keine gültige Fahrerlaubnis besaß.

Zudem ergab sich der Verdacht auf den Konsum von Rauschmitteln. Laut Rüsselsheimer Polizei stand die Frau mutmaßlich unter dem Einfluss von Amphetamin sowie Cannabis. Sie wurde zur Wache gebracht, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

Glanz, Macht und Kristalle – Die Geschichte von Swarovski

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Geschichte von Swarovski
Swarovski Kristallwelten in Wattens close to Innsbruck in Austria. August 7, 2012 / Foto:BKP - Eigenes Werk CC-BY-SA-3.0 (linked to: BKP - Eigenes Werk (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de)

In der Welt des Luxus gibt es kaum ein Symbol, das so universell für Eleganz steht wie der Schwan aus Kristall. Doch hinter dem funkelnden Fassadenschein der Marke verbirgt sich eine der komplexesten Familiensagas der europäischen Wirtschaftsgeschichte. Die Geschichte von Swarovski ist nicht nur die Erzählung über geschliffenes Glas, sondern ein Epos über Erfindergeist, abgeschottete Tiroler Alpentäler und den schwierigen Wandel eines patriarchalen Clans hin zu einem modernen Weltkonzern.

Der Beginn einer 130-jährigen Erfolgsgeschichte

Alles begann im Jahr 1892 in Prag, als der böhmische Glasschleifer Daniel Swarovski eine Maschine patentieren ließ, die Kristallsteine in einer bis dahin ungekannten Präzision und Menge schleifen konnte. Um sein Verfahren vor Nachahmern zu schützen und die Wasserkraft der Alpen zu nutzen, zog er 1895 in das abgeschiedene Wattens in Tirol. Dies markierte den ersten Meilenstein in der Geschichte von Swarovski. Gemeinsam mit seinem Schwager Franz Weis und dem Kapitalgeber Armand Kosmann legte er den Grundstein für ein Unternehmen, das heute, im Jahr 2026, auf eine 130-jährige Tradition zurückblickt.

Der Aufstieg und die Schatten der Vergangenheit

Daniel Swarovski war ein Visionär, der früh erkannte, dass Unabhängigkeit der Schlüssel zum Erfolg ist. Um nicht von böhmischen Glaslieferanten abhängig zu sein, entwickelten er und seine Söhne eine eigene Glasschmelze – ein Rezept, das bis heute als eines der bestgehüteten Werksgeheimnisse der Welt gilt. Die Geschichte von Swarovski ist jedoch auch untrennbar mit den dunklen Kapiteln des 20. Jahrhunderts verbunden. Während der NS-Zeit profitierte das Unternehmen von Rüstungsaufträgen und der Produktion optischer Geräte für die Wehrmacht, während die Familie enge Kontakte zur NS-Führung pflegte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang dem Unternehmen jedoch eine beeindruckende Diversifizierung. Unter Daniel Swarovski II. wurde nicht nur die Kristallproduktion perfektioniert, sondern auch ein umfangreiches Sozialprogramm für die Mitarbeiter gestartet. Dieser soziale Fokus prägte die Geschichte von Swarovski nachhaltig. Werkswohnungen und Siedlungsprogramme in Tirol machten das Unternehmen zu einem sozialen Anker der Region, während Sparten wie die Schleifmittelmarke Tyrolit und die Fernoptik Swarovski Optik den technologischen Vorsprung zementierten.

Familiendynamik und Krisen

Die Struktur der Unternehmensgruppe ist so glanzvoll wie kompliziert: Rund 200 Familienmitglieder teilen sich das Erbe. Über Jahrzehnte war Gernot Langes-Swarovski das Gesicht des Konzerns, bevor er die Agenden an seinen Sohn Markus übergab. Doch die Geschichte von Swarovski verlief nicht ohne schmerzhafte Rückschläge. Eine missglückte Übernahme der US-Handelskette Zale brachte das Unternehmen Anfang der 1990er Jahre an den Rand des Abgrunds.

In jüngerer Zeit, insbesondere um das Jahr 2020, geriet das Imperium erneut ins Wanken. Sinkende Umsätze, interne Machtkämpfe zwischen den Familienzweigen und ein massiver Einbruch im Industriekundengeschäft zwangen die Eigentümer zu einem historischen Schritt: Erstmals in der Geschichte von Swarovski wurde mit Alexis Nasard im Jahr 2022 ein externer CEO berufen, der nicht der Familie angehört.

Die Rolle von Victoria Swarovski

In den letzten Jahren hat sich die Wahrnehmung des Unternehmens stark gewandelt, was untrennbar mit einem Namen verbunden ist: Victoria Swarovski. Als Tochter von Alexandra und Paul Swarovski repräsentiert sie den modernen, medialen Arm des weitverzweigten Familienclans. Während die Geschichte von Swarovski über Jahrzehnte hinweg eher von diskreten Geschäftsleuten im Hintergrund geprägt war, rückte Victoria durch ihre Karriere als Sängerin und Moderatorin von Erfolgsshows wie „Let’s Dance“ das Erbe der Familie in das grelle Licht der Popkultur.

Ihre medienwirksame Hochzeit, bei der sie ein mit unzähligen Kristallen besetztes Kleid trug, das Millionen wert war, wurde zum ultimativen Marketing-Event für das Unternehmen. Diese Inszenierung ist heute ein fester Bestandteil in der modernen Geschichte des Unternehmens. Victoria Swarovski fungiert heute als lebende Botschafterin des Markenversprechens und schlägt die Brücke zwischen der traditionellen Tiroler Industrie und der glitzernden Welt der High Society. Ihr öffentlicher Einfluss half dabei, den Staub der Jahrzehnte von der Marke zu wischen und die Geschichte von Swarovski als begehrenswertes Lifestyle-Produkt weiterzuschreiben.

Der Turnaround 2026: Pop-Luxury und globale Expansion

Heute, im Jahr 2026, zeigt die „LUXignite“-Strategie unter der Führung von Nasard deutliche Erfolge. Die Geschichte von Swarovski schreibt ein neues Kapitel als „Kulturikone im Pop-Luxury-Bereich“. Mit einem Umsatz von rund 1,97 Milliarden Euro im Jahr 2025 konnte das Unternehmen trotz geopolitischer Volatilität ein organisches Wachstum von 6 % verzeichnen. Besonders der Markt in Nordamerika und das boomende E-Commerce-Geschäft treiben die Zahlen nach oben.

Unter der kreativen Leitung von Giovanna Engelbert hat sich das Markenimage radikal verjüngt. Kooperationen mit Weltstars wie Ariana Grande und die Einführung von „Swarovski Created Diamonds“ (laborgewachsenen Diamanten) haben die Marke für eine neue, jüngere Zielgruppe attraktiv gemacht. In der aktuellen Geschichte von Swarovski feiert das Unternehmen sein 130-jähriges Jubiläum nicht mehr nur in Wattens, sondern auf den Laufstegen von Paris und der Met Gala in New York.

Dennoch bleibt die Herausforderung bestehen: In einem schwierigen Marktumfeld 2026 muss Swarovski die Balance zwischen der Tradition eines Tiroler Familienunternehmens und den Anforderungen eines globalen Luxusplayers halten. Die Kristallwelten in Wattens, die jährlich rund 700.000 Besucher anlocken, bleiben das schillernde Mahnmal einer Vision, die die Geschichte von Swarovski in einer kleinen Tuchfabrik am Wattenbach begann.

Werksschließungen und massiver Stellenabbau bei BioNTech

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BioNTech
Symbolbild BioNTech | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Der Mainzer Biopharma-Riese BioNTech steht vor einem riesigen Einschnitt seiner Firmengeschichte. Wie das Management mitteilte, plant das Unternehmen eine umfassende Restrukturierung, der weltweit bis zu 1.860 Arbeitsplätze zum Opfer fallen könnten. Besonders hart trifft es die deutschen Produktionsstandorte.

Aus für die BioNTech-Standorte Marburg und Idar-Oberstein

BioNTech zieht drastische Konsequenzen aus der sinkenden Nachfrage nach Corona-Impfstoffen und dem steigenden Kostendruck. Die Produktion in Deutschland wird komplett eingestellt und künftig vollständig vom US-Partner Pfizer übernommen.

Die betroffenen Standorte im Überblick:

  • bingen: Rund 820 Stellen (ehemals Curevac) stehen vor dem Aus.

  • Marburg: Etwa 540 Beschäftigte sind von der Schließung betroffen.

  • Idar-Oberstein: Hier geht es um rund 440 Arbeitsplätze.

  • Singapur: Das Werk mit ca. 60 Stellen soll bereits Anfang 2027 schließen.

Die Maßnahmen sollen schrittweise bis Ende 2027 umgesetzt werden. In Deutschland bleiben künftig neben dem Hauptsitz in Mainz lediglich Berlin und München als reine Bürostandorte erhalten.

Rote Zahlen und Strategiewechsel zur Krebsforschung

Hintergrund für den harten Sparkurs ist ein massiver Geschäftseinbruch. Im ersten Quartal 2026 setzte Biontech nur noch rund 118 Millionen Euro um – der Verlust stieg gleichzeitig auf über 531 Millionen Euro.

Das Unternehmen richtet seinen Fokus nun radikal neu aus: Weg vom Corona-Geschäft, hin zur mRNA-basierten Krebsmedizin. Bis 2030 plant der Konzern mehrere Zulassungsanträge für Krebstherapien. Durch die Schließungen will BioNTech ab 2029 jährlich bis zu 500 Millionen Euro einsparen, um die kostenintensive Forschung zu finanzieren.

Ende einer Ära: Gründer verlassen das Unternehmen

Zusätzlich zum wirtschaftlichen Umbruch steht ein historischer personeller Wechsel bevor. Die Unternehmensgründer und Gesichter des Impfstoff-Erfolgs, Ugur Sahin (60) und Özlem Türeci (59), haben angekündigt, das Unternehmen spätestens zum Ende des Jahres zu verlassen.

Damit endet bei BioNTech die Ära, die Mainz weltweit als „Apotheke der Welt“ bekannt gemacht hat. Der Konzern hofft, mit der neuen Ausrichtung auf die Onkologie an die Erfolge der Pandemie-Jahre anknüpfen zu können, steht jedoch vor einer schwierigen Übergangsphase.

Glasfaserausbau in Mainz: Westconnect und OXG teilen Stadtteile auf

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Foto: Deutsche Glasfaser Mainz
Foto: Deutsche Glasfaser

Für die Landeshauptstadt Mainz ist der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur eines der zentralen Projekte für die Zukunft, um den Bürgern schnelle und zuverlässige Internetanbindungen zu ermöglichen. Neben der Versorgung mit Glasfaseranschlüssen ist der Stadtverwaltung und den Telekommunikationsunternehmen ein möglichst effektiver Ausbau ein weiteres, wichtiges Anliegen.

Um einen doppelten Ausbau zu vermeiden, haben sich Westconnect und OXG darauf geeinigt, die Erschließung der beiden Stadtteile Mainz-Laubenheim und Mainz-Weisenau aufzuteilen. Westconnect konzentriert die Kapazitäten auf den Glasfaserausbau in Laubenheim, die OXG wiederum baut ihre Glasfaserinfrastruktur in Weisenau aus.

„Wir begrüßen die Entscheidung von Westconnect und OXG, sich zur Versorgung der Bürger mit kostenlosen Glasfaseranschlüssen auf jeweils einen der beiden Stadtteile zu fokussieren. Das ist im Sinne von Ressourcen- und Umweltschonung sowie der Vermeidung von zusätzlichen Baustellen“, erklärt Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz.

Informationen zur angepassten Ausbaustrategie erhalten Kundinnen und Kunden direkt von ihrem jeweiligen Infrastrukturanbieter. Kontaktdaten zu den Firmen Westconnect und OXG sowie weitere Informationen zum Glasfaserausbau in Mainz sind auf der Internetseite mainz.de/breitband hinterlegt.

Neue Waschanlage für die Feuerwehr Rüsselsheim

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Feuerwehr Rüsselsheim
Quelle: Feuerwehr Rüsselsheim

Wenn die Feuerwehr Rüsselsheim von einem Einsatz zurückkehrt, beginnt die Arbeit hinter den Kulissen oft erst richtig. Damit die Schläuche schnellstmöglich wieder einsatzbereit sind, hat die Stadt Rüsselsheim nun rund 100.000 Euro in eine hochmoderne Schlauchpflegeanlage investiert. Oberbürgermeister Patrick Burghardt nahm die Anlage nun auf der Feuerwache offiziell in Augenschein.

Ende der „Turm-Trocknung“ bei der Feuerwehr Rüsselsheim

Die Investition war dringend notwendig: Die alte Anlage der Feuerwehr Rüsselsheim hatte stolze 34 Jahre auf dem Buckel, war extrem störanfällig und Ersatzteile kaum noch aufzutreiben. Die neue Kompaktanlage bringt einen gewaltigen Technologiesprung mit sich:

  • Vollautomatisch: Reinigen, Prüfen, Trocknen und Wickeln geschehen in einem Rutsch.

  • Integrierte Trocknung: Früher mussten nasse Schläuche mühsam im Schlauchturm aufgehängt werden. Heute spuckt die Maschine die Schläuche bereits trocken aus.

  • Hoher Durchsatz: Bis zu 14 Schläuche pro Stunde können aufbereitet werden – ein entscheidender Faktor, um nach Großereignissen schnell wieder voll ausgerüstet zu sein.

Einfachere Prüfung und digitale Steuerung

Nicht nur Schläuche, auch Armaturen und Saugschläuche lassen sich nun leichter testen. Mussten diese früher zeitaufwendig im Freien mit Hilfe eines Löschfahrzeugs geprüft werden, geschieht dies jetzt direkt an der Anlage über spezielle Adapter. Die gesamte Steuerung erfolgt intuitiv per Touchscreen.

Die neue Anlage punktet zudem beim Thema Umweltschutz und Effizienz:

  • Wasserkreislauf: Das verwendete Prüfwasser wird nahezu vollständig zurückgewonnen und wiederverwendet.

  • Energiesparer: Der Stromverbrauch ist im Vergleich zum Vorgängermodell erheblich gesunken.

  • Platzwunder: Auf nur neun Quadratmetern bietet die Maschine volle Funktionalität. Durch die kompakte Bauweise kann die Feuerwehr ihre Kellerräume umstrukturieren und Lagerflächen effizienter nutzen.

„Die Stadt sorgt für eine fachgerechte Ausstattung der Feuerwehr – das gilt im Großen genauso wie im Kleinen“, betont Oberbürgermeister Burghardt. Mit der neuen Technik ist sichergestellt, dass die Rüsselsheimer Brandschützer stets mit top-gepflegtem Material in den nächsten Einsatz starten können.

Mainz glänzt – Pilotphase für eine sauberere Stadt

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Mainz glänzt
Mainz Fahnen Symbolbild

Ein saubereres Stadtbild ist eines der zentralen Ziele der Mainzer Stadtspitze. Unter dem Motto „Mainz glänzt“ läuft derzeit eine großangelegte Pilotphase, um die Stadtsauberkeit strukturell zu verbessern. Aktuell stehen die Schusterstraße, Betzelstraße und die Stadthausstraße am Kaufhof im Fokus der Reinigungs-Trupps.

Testlauf „Mainz glänzt“ für die Zukunft: Kaugummis im Visier

Das Projekt ist weit mehr als eine einmalige Putzaktion. Laut Oberbürgermeister Nino Haase dient die Phase dazu, belastbare Daten für ein langfristiges Reinigungskonzept zu sammeln. Dabei zeigt sich: Dreck ist nicht gleich Dreck.

  • Herausforderung Bodenbelag: In der Lotharstraße wurde bereits erfolgreich getestet. Nun wird analysiert, wie sich intensive Verschmutzungen – insbesondere festgetretene Kaugummis – auf den unterschiedlichen Oberflächen der Einkaufsstraßen am effizientesten entfernen lassen.

  • Kostenfaktor: Allein die aktuelle Maßnahme im Bereich der Schusterstraße schlägt mit rund 15.000 Euro zu Buche.

Von der Punktreinigung zum Standard

Derzeit werden die Einsätze projektbezogen aus dem laufenden Haushalt finanziert. Ziel der Erprobung ist es jedoch, Erkenntnisse über Aufwand, Wirkung und Nachhaltigkeit zu gewinnen, um die Reinigung künftig fest im Haushalt zu verankern und strukturell neu zu organisieren. „Wir wollen die Stadtsauberkeit dauerhaft effizient, koordiniert und transparent gestalten“, so Haase.

Ein Appell an alle Mainzer

Trotz modernster Verfahren und hohem personellem Einsatz betont der Oberbürgermeister, dass die Mainzer Stadtverwaltung die Herausforderung nicht alleine stemmen kann. Das wirksamste und günstigste Mittel für eine glänzende Stadt sei das Verhalten der Menschen vor Ort.

„Sämtlicher Müll gehört in die Abfallbehälter und nicht auf den Boden“, erinnert Nino Haase die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gäste der Stadt. Jeder weggeworfene Kaugummi verursacht am Ende hohe Kosten, die durch Disziplin vermieden werden könnten.

Brandserie in Wiesbaden – Polizei bittet um Hinweise

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Brandserie in Wiesbaden
Feuerwehr Wiesbaden - Foto: Thorsten Lüttringhaus BYC-News

Eine Serie von mutmaßlichen Brandstiftungen hat in der Nacht von Montag auf Dienstag (05.05.2026) Polizei und Feuerwehr in Wiesbaden beschäftigt. Zwischen Mitternacht und 03:30 Uhr kam es in verschiedenen Stadtteilen zu insgesamt acht Bränden von Mülltonnen. Die Polizei ermittelt im Fall der Brandserie in Wiesbaden.

Brandserie in Wiesbaden über das Stadtgebiet verteilt

Die unbekannten Täter schlugen nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei in der Innenstadt, in Biebrich sowie im Bereich Gräselberg zu. In den meisten Fällen blieb es beim Raub der Flammen an den Abfallbehältern, doch ein Vorfall hätte weitaus schlimmer enden können.

Feuer greift auf Wohnhaus über

An einem der Tatorte griffen die Flammen einer brennenden Mülltonne auf die Fassade eines angrenzenden Wohngebäudes über. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden, sodass keine Personen verletzt wurden. Dennoch entstand an dem Haus ein beträchtlicher Sachschaden, den die Einsatzkräfte auf etwa 10.000 Euro schätzen.

Polizei sucht Zeugen

Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen und mehrerer Personenkontrollen im Umfeld der Tatorte konnten bislang keine Tatverdächtigen festgenommen werden. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf der Polizei

Anwohner, Passanten oder Autofahrer, die in der Nacht zum Dienstag verdächtige Personen oder Beobachtungen im Bereich der Innenstadt, Biebrich oder Gräselberg gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise zu der Brandserie in Wiesbaden nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0611 345-0 entgegen.