BYC-News Blog Seite 26

Die Sauberkeit beim Netto in Klein-Winternheim

Leserbrief von Helga R.: Ich möchte heute meinem Ärger über die Zustände im Netto in Klein-Winternheim Luft machen. Als Anwohner nutze ich diesen Markt regelmäßig für meine täglichen Einkäufe, doch in letzter Zeit empfinde ich den Besuch dort nur noch als Zumutung. Es ist mein persönlicher Eindruck, dass die Qualität der Filiale in den vergangenen Monaten massiv abgebaut hat.

Mein Eindruck: Hygiene bleibt auf der Strecke

Jedes Mal, wenn ich den Netto in Klein-Winternheim betrete, fällt mir der ungepflegte Zustand der Verkaufsräume auf. Die Böden wirken oft schmutzig und klebrig, was für mich bei einem Lebensmittelgeschäft ein absolutes Ausschlusskriterium ist. Besonders erschreckend finde ich die Ecken im Markt: Dort sieht es dem Anschein nach so aus, als sei tagelang nicht gereinigt worden. Ein Mindestmaß an Sauberkeit ist für mich die Grundvoraussetzung, um mich als Kunde wohlzufühlen, doch davon ist in dieser Filiale leider kaum noch etwas zu spüren.

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Ständige Suche vor leeren Regalen

Ein weiteres Problem, das mich bei meinen Einkäufen im Netto in Klein-Winternheim immer wieder behindert, ist die Warenverfügbarkeit. Ich stehe sehr oft vor leeren Regalen. Es geht dabei nicht einmal um exotische Spezialitäten, sondern um ganz alltägliche Dinge, die schlichtweg nicht aufgefüllt werden. Es ist für mich äußerst frustrierend, wenn ich meinen geplanten Einkauf nicht abschließen kann und für einfache Artikel extra noch einmal woanders hinfahren muss.

Desinteresse statt Kundenservice

Was mich jedoch am meisten stört, ist die Reaktion des Personals. Wenn ich versuche, jemanden auf die verschmutzten Ecken oder die fehlenden Produkte hinzuweisen, habe ich das Gefühl, gegen eine Wand zu reden. Das Personal scheint es schlichtweg nicht zu interessieren, wenn ich meine Kritik anbringe. Anstatt auf den Hinweis einzugehen, wird man oft mit einer Gleichgültigkeit stehen gelassen, die mich als zahlenden Kunden fassungslos macht.

Ich erwarte von einem Nahversorger wie dem Netto in Klein-Winternheim keine Wunder, aber saubere Böden und eine verlässliche Warenpräsenz sollten machbar sein. Mein Vertrauen in diesen Markt ist jedenfalls am Tiefpunkt angelangt.

Die Redaktion von BYC-News hat eine Anfrage an Netto Markendiscount gesendet. Du hast auch ein Thema oder einen Hinweis, dem wir nachgehen sollten? Dann schreibe uns gerne einen Leserhinweis.

80 Millionen für die WWE: Das Ergebnis der John Cena Retirement Tour

Der Vorhang für eine der glanzvollsten Karrieren im professionellen Wrestling ist gefallen, und die Zahlen hinter der John Cena Retirement Tour 2025 sind schlichtweg atemberaubend. Wie aktuelle Daten von Pollstar und Branchenexperten wie Brandon Thurston belegen, hat das finale WWE Event der Tournee, „Saturday Night’s Main Event“ am 13. Dezember 2025 in der Capital One Arena in Washington, D.C., neue Maßstäbe für Arena-Veranstaltungen gesetzt. Mit Ticketeinnahmen von 6.553.883 US-Dollar war es nicht nur das erfolgreichste Event in der Geschichte dieser Arena, sondern auch das höchste Gate für eine WWE-Arena-Show im gesamten Jahr 2025.

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Die nackten Zahlen des Abschieds

Die enorme Nachfrage nach Tickets für die John Cena Retirement Tour 2025 spiegelte sich in den Preisen wider. Für das Event in Washington wurden insgesamt 17.121 Tickets verkauft. Dies entspricht einem Durchschnittspreis von rund 383 US-Dollar pro Ticket – ein Wert, der die immense Strahlkraft von Cenas Abschied unterstreicht.

Zum Vergleich: Die bisherige Bestmarke für ein WWE-Arena-Gate lag bei 4,89 Millionen US-Dollar und wurde erst Anfang 2025 bei der viel beachteten „RAW“-Premiere auf Netflix im Intuit Dome in Kalifornien aufgestellt. John Cena übertraf diesen Rekord bei seinem letzten Auftritt um fast zwei Millionen Dollar.

Ein 80-Millionen-Dollar-Erfolg

Doch nicht nur das finale Match gegen Gunther sorgte für volle Kassen. Die gesamte John Cena Retirement Tour 2025 war eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte für die TKO Group (Muttergesellschaft der WWE):

  • Teil-Einnahmen: Daten zu 20 der insgesamt 38 Auftritte zeigen bereits Ticketerlöse von über 80 Millionen US-Dollar.

  • Nicht enthaltene Events: In dieser Summe fehlen noch die großen Premium Live Events (PLE) wie der „SummerSlam“, die „Survivor Series“ oder das historische „WrestleMania 41“, bei dem Cena gegen Cody Rhodes antrat.

  • Langfristiger Einfluss: Experten weisen darauf hin, dass Cenas Präsenz die Marke WWE im Jahr 2025 auf ein neues Niveau gehoben hat, was sich auch in Rekordverkäufen für Fan-Pakete und Merchandising widerspiegelt.

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Das Ende einer Ära

Während John Cena seine Stiefel symbolisch im Ring zurückließ, bleibt die wirtschaftliche Bilanz der John Cena Retirement Tour 2025 als Denkmal bestehen. Obwohl er in seinem letzten Match gegen „The Ring General“ Gunther via Aufgabe verlor, festigte er seinen Status als „The Greatest of All Time“ – zumindest was die Zugkraft an den Kinokassen und in den Stadien weltweit angeht. Die Tournee bewies eindrucksvoll, dass das Interesse am Wrestling-Sport und speziell an der Ära John Cena auch nach zwei Jahrzehnten ungebrochen war. Leser interessierte auch: Die Karriere von Oba Femi

Warum stehen manche Windräder in Mainz-Hechtsheim still?

Wer über die rheinhessischen Höhen blickt, wundert sich oft über den scheinbaren Widerspruch: Die Blätter rauschen, der Wind ist deutlich spürbar, doch viele Windräder in Mainz-Hechtsheim stehen still. Für Bürger erweckt dies oft den Eindruck von Ineffizienz oder Verschwendung. Tatsächlich stecken hinter dem Stillstand jedoch meist präzise berechnete Gründe, die von der Netzstabilität bis hin zum Naturschutz reichen.

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Netzüberlastung und das „Einspeisemanagement“

Der häufigste Grund für stehende Windräder in Mainz-Hechtsheim ist die sogenannte Netzüberlastung. Strom muss in dem Moment verbraucht werden, in dem er erzeugt wird. Wenn im Netz mehr Energie vorhanden ist, als aktuell abgenommen werden kann, müssen Anlagen gedrosselt oder abgeschaltet werden.

Da die Stromnetze in Deutschland teilweise noch nicht ausreichend für die massiven Mengen an Ökostrom ausgebaut sind, greifen die Netzbetreiber zum „Einspeisemanagement“. Dabei werden Windparks ferngesteuert abgeschaltet, um einen Kollaps des Netzes zu verhindern. Die Betreiber der Windräder in Mainz-Hechtsheim erhalten für diesen zwangsweisen Stillstand in der Regel eine Entschädigung, da sie zwar liefern könnten, aber nicht dürfen.

Artenschutz: Rücksicht auf Fledermäuse und Vögel

Ein weiterer, oft unsichtbarer Grund für den Stillstand der Windräder in Mainz-Hechtsheim sind Umweltauflagen. Um lokale Fledermauspopulationen zu schützen, müssen viele Anlagen zu bestimmten Zeiten – etwa in lauen Sommernächten mit geringer Windgeschwindigkeit – abgeschaltet werden. Fledermäuse sind bei diesen Bedingungen besonders aktiv.

Auch während der Erntezeit auf den umliegenden Äckern werden Windräder in Mainz-Hechtsheim oft vorübergehend gestoppt. Der Grund: Traktoren locken Greifvögel wie den Rotmilan an, die auf der Suche nach aufgeschreckten Kleintieren sind. Um Kollisionen der geschützten Vögel mit den Rotoren zu vermeiden, ordnen die Genehmigungsbehörden in diesen Zeitfenstern Abschaltungen an.

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Wartung und technische Sicherheit

Zuletzt darf der mechanische Aspekt nicht vergessen werden. Wie jede Hochleistungsmaschine benötigen auch Windräder in Mainz-Hechtsheim regelmäßige Wartungsintervalle. Zudem schalten sich Anlagen bei extremem Starkwind (Sturm) ab einer gewissen Windgeschwindigkeit automatisch ab, um die Mechanik vor Überlastung und strukturellen Schäden zu schützen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn Windräder in Mainz-Hechtsheim stillstehen, arbeiten im Hintergrund meist hochmoderne Überwachungssysteme, die für Sicherheit, Netzstabilität und Naturschutz sorgen.

Insolvenz der LA Vision Entertainment GmbH eröffnet

Das Amtsgericht Mainz hat am 19.02.2026 um 13:43 Uhr die Eröffnung vom Insolvenzverfahren der LA Vision Entertainment GmbH beschlossen. Das Unternehmen, das unter der Adresse Ludwig-Schwamb-Straße 9 in 67574 Osthofen gemeldet ist, steht damit ab sofort unter gerichtlicher Aufsicht. Die Geschäftsführung, vertreten durch D. Laux, verliert mit diesem Beschluss die Verfügungsgewalt über das aktuelle und zukünftige Vermögen der Gesellschaft. Gegenstand des Unternehmens: Der Betrieb einer Medien- und Entertainment-Agentur, insbesondere zur Erbringung von Dienst- und Beratungsleistungen im Bereich E-Commerce.

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Bestellung des Insolvenzverwalters und Verfügungsverbot

Im Zuge der Eröffnung wurde Rechtsanwalt Dr. Johannes Hancke aus Mainz zum Insolvenzverwalter bestellt. Er übernimmt die Kontrolle über die Masse und ist ab sofort der alleinige Ansprechpartner für alle finanziellen Transaktionen des Unternehmens. Das Gericht weist ausdrücklich darauf hin, dass Zahlungen an die LA Vision Entertainment GmbH keine schuldbefreiende Wirkung mehr haben; Leistungen müssen direkt an den Insolvenzverwalter erfolgen, um eine doppelte Inanspruchnahme zu vermeiden.

Kontaktdaten des Verwalters:

  • Dr. Johannes Hancke, Kaiserstraße 39, 55116 Mainz

  • Telefon: 06131/3270-400

  • Fax: 06231/3270-409

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Wichtige Fristen für Gläubiger

Für alle Beteiligten im Insolvenzverfahren der LA Vision Entertainment GmbH hat das Gericht wichtige Stichtage festgelegt:

  1. Forderungsanmeldung: Gläubiger werden aufgefordert, ihre Insolvenzforderungen bis zum 02.04.2026 schriftlich beim Insolvenzverwalter anzumelden.

  2. Sicherungsrechte: Wer Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten des Unternehmens beansprucht, muss dies dem Verwalter unverzüglich mitteilen.

  3. Prüfungstermin: Das Gericht hat das schriftliche Verfahren angeordnet. Der Stichtag, der dem Berichts- und Prüfungstermin entspricht, ist der 19.05.2026.

Bis zu diesem Datum müssen auch etwaige Widersprüche gegen angemeldete Forderungen oder Anträge zur Person des Verwalters oder zur Einsetzung eines Gläubigerausschusses bei Gericht eingegangen sein.

Einsicht in die Insolvenztabelle

Die Insolvenztabelle sowie die eingereichten Anmeldungsunterlagen werden rechtzeitig vor dem Prüfungstermin in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Mainz zur Einsicht für die Beteiligten niedergelegt. Das Aktenzeichen für das Verfahren lautet 18 IN 138/25.

Fünf Polizisten bei Einsatz in Mombach verletzt

Ein vermeintlich banaler Streit unter Geschwistern hat am späten Donnerstagnachmittag, 19.02.2026 zu einem Polizeieinsatz in Mainz-Mombach geführt. Was gegen 17:00 Uhr als verbales Wortgefecht begann, endete in einer körperlichen Gewaltorgie, bei der ein junger Mann schwer verletzt wurde und fünf Polizeibeamte Verletzungen erlitten.

Ein falsches Wort löst die Gewalt aus

Nach ersten polizeilichen Ermittlungen entzündete sich der Konflikt im Beisein der Mutter und der Schwester an einer gegenseitigen Beleidigung. Ein 19-jähriger Mann warf seinem Bruder vor, ihn fälschlicherweise als drogenabhängig bezeichnet zu haben. Die Situation eskalierte blitzartig: Der Beschuldigte versetzte seinem Bruder einen gezielten Faustschlag gegen das Kinn. Das Opfer sackte sofort zusammen und verlor kurzzeitig das Bewusstsein.

Die medizinische Bilanz für den Bruder ist schwerwiegend: Es besteht der Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma, zudem erlitt er eine Kieferverletzung und verlor fast einen Zahn.

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Massiver Widerstand bei Polizeieinsatz in Mombach

Als die alarmierten Einsatzkräfte der Mainzer Polizei eintrafen, richtete sich die Aggression des 19-Jährigen unmittelbar gegen die Beamten. Der junge Mann verhielt sich von Beginn an hochgradig unkooperativ. Er stieß eine Beamtin weg und schlug einem weiteren Polizisten während der versuchten Fesselung unvermittelt mit der Faust ins Gesicht.

Erst unter erheblichem Kraftaufwand mehrerer Streifenteams konnte der Tobende fixiert werden. Um weitere Angriffe zu unterbinden, mussten die Beamten zudem den Einsatz des Distanz-Elektroimpulsgeräts (DEIG), besser bekannt als Taser, androhen. Während der gesamten Festnahme wurden die Polizisten massiv beleidigt und bedroht.

Mehrere verletzte Beamte nach Polizeieinsatz in Mombach

Die Bilanz auf Seiten der Polizei ist erschreckend: Fünf Einsatzkräfte erlitten leichte Verletzungen; ein Beamter war nach dem Vorfall nicht mehr dienstfähig.

Da der 19-Jährige den regelmäßigen Konsum von Haschisch einräumte, ordnete eine Amtsrichterin die Entnahme einer Blutprobe an. Den Abend musste der junge Mann auf der Dienststelle verbringen. Ihm wurde eine polizeiliche Anordnung zum Schutz vor Gewalt ausgehändigt, die eine sofortige Wohnungsverweisung sowie ein Annäherungsverbot beinhaltet. Die Polizei hat Strafverfahren wegen schwerer Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

Neue Kita auf dem Dyckerhoff-Areal in Budenheim geplant

Das neue Wohnquartier auf dem ehemaligen Dyckerhoff-Areal nimmt weiter Form an. Im Zentrum der aktuellen Planungen steht eine moderne Kindertagesstätte, die als Herzstück des familienfreundlichen Quartiers fungieren soll. Bei einem Vor-Ort-Termin präsentierten Projektbeteiligte und Politiker nun die Details des ambitionierten Vorhabens auf dem Dyckerhoff-Areal im rheinhessischen Budenheim.

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Modernes Raumkonzept und nachhaltige Technik

Die vom Budenheimer Büro Klein Architekten entworfene Planungsstudie sieht eine viergruppige Einrichtung vor. Auf einem etwa 1.190 Quadratmeter großen Grundstück sollen rund 1.000 Quadratmeter Nutzfläche entstehen. Das Raumprogramm ist umfassend:

  • Gruppen- und Schlafräume sowie ein Multifunktionsraum

  • Eigene Küche mit Essbereich

  • Personal- und Büroräume

  • Ein großzügig gestalteter Außenbereich

Besonderes Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit: Eine Geothermie-Anlage soll das Gebäude im Winter beheizen und im Sommer passiv kühlen. Unterstützt wird die Energieversorgung durch eine eigene Photovoltaikanlage, womit die Kita energetisch auf einem zukunftsweisenden Standard steht.

Ein Quartier für Familien

Die Kita ist fester Bestandteil eines neuen Wohngebiets, das insgesamt rund 320 Wohnungen, 44 Reihenhäuser und sechs Einfamilienhäuser umfassen wird. Lars Heimann, Geschäftsführer von Molitor, berichtet von einer bereits jetzt gefüllten Interessentenliste für den Vertriebsstart im Frühling. Ein Großteil der Wohnungen im ersten Bauabschnitt ist zudem so geplant, dass sie die Kriterien für die ISB-Eigenheimförderung erfüllen, was das Areal besonders für junge Familien attraktiv macht.

Bürgermeister Stephan Hinz betonte die enge fachliche Abstimmung mit dem Kreisjugendamt und den bestehenden Budenheimer Kita-Leitungen, um die pädagogischen Anforderungen von Beginn an zu integrieren.

Finanzierung und städtebaulicher Vertrag

Die Realisierung der Kita wird durch einen städtebaulichen Vertrag zwischen der Gemeinde und der Projektgesellschaft (J. Molitor Immobilien GmbH und Orgentec Holding GmbH) geregelt.

  • Gesamtkosten: Schätzungsweise rund 4,6 Millionen Euro.

  • Kostenverteilung: Der Projektentwickler trägt mehr als die Hälfte der Kosten. Der Anteil der Gemeinde Budenheim ist vertraglich auf maximal zwei Millionen Euro gedeckelt.

  • Förderung: Ziel ist es, die Förderangebote des Landes Rheinland-Pfalz so umfassend wie möglich zu nutzen.

Die Landtagsabgeordnete Nina Klinkel verweist in diesem Zusammenhang auf die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten für kommunale Kita-Bauten: So unterstützt das Land jeden neuen Kitaplatz mit einem Investitionskostenzuschuss von bis zu 12.000 Euro und trägt zudem fast die Hälfte der Personalkosten. Ergänzend sei das Sozialraumbudget 2026 mit 58 Millionen Euro ausgestattet, um auf besondere Bedarfe vor Ort reagieren zu können. „Mit dem im Januar im Landtag verabschiedeten Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur fließen 2,91 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen des Bundes an die Kommunen. Das Land gibt Infrastruktur-Projekten wie etwa Kitas mit zusätzlichen 600 Millionen Euro zusätzlichen Rückenwind“, betont Klinkel.

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Aktueller Stand auf dem Dyckerhoff-Areal in Budenheim: Erdarbeiten laufen

Während die behördlichen Abstimmungen für den Kita-Bau laufen, ist der Fortschritt auf dem Gelände bereits unübersehbar. Aktuell finden die Erdarbeiten für den ersten Bauabschnitt statt, in dem rund 158 Wohnungen entstehen werden. Die geplante Kita auf dem Dyckerhoff-Areal in Budenheim zusammen mit einem öffentlichen Spielplatz und der naturnahen Lage bildet dabei die Basis für das soziale Miteinander im neuen Quartier.

Modernisierung der B9 in Bingerbrück gestartet

Mit einem symbolischen Spatenstich am 19. Februar 2026 hat ein neues Infrastrukturprojekt für den Stadtteil Bingerbrück begonnen. Entlang der B9/Koblenzer Straße wird in den kommenden Monaten die gesamte unterirdische Versorgungstechnik auf den neuesten Stand gebracht – eine wesentliche Voraussetzung für die geplante Neugestaltung der Ortsdurchfahrt.

Ein Meilenstein für die Infrastruktur der B9 in Bingerbrück

Oberbürgermeister Thomas Feser, Bürgermeister Ulrich Mönch und Verbandsvorsteher Michael Cyfka gaben gemeinsam mit Vertretern der Netzgesellschaft Bingen Energie Zukunft und Westnetz das Baufeld an der B9 in Bingerbrück frei. Auf einer Länge von rund einem Kilometer in der Koblenzer Straße und der Straße Am Rupertsberg werden die Netze für Wasser, Strom, Gas und Abwasser umfassend saniert und neu strukturiert.

„Mit diesem Projekt investieren wir gezielt in die Zukunft unserer Infrastruktur“, betonte Oberbürgermeister Feser. Die Bündelung der Arbeiten durch die Stadtwerke Bingen, Westnetz und den Zweckverband Wasserversorgung Trollmühle soll für eine effiziente Umsetzung sorgen. Michael Cyfka hob hervor, dass insbesondere die Erneuerung der Wasserleitungen die Versorgungssicherheit für Bingerbrück langfristig sicherstellt.

Vorbereitung auf die BUGA und den Straßenausbau

Die Arbeiten im Untergrund sind das Fundament für größere Ziele:

  • BUGA-Vorbereitung: Die Maßnahme dient als Impulsgeber für die infrastrukturelle Aufwertung der Stadt im Hinblick auf die Bundesgartenschau.

  • Straßensanierung ab 2027: Sobald die Leitungen verlegt sind, planen der Landesbetrieb Mobilität (LBM) und die Stadt Bingen die grundlegende Modernisierung der Fahrbahnen und Gehwege. Ziel ist ein attraktives Straßenbild mit hoher Aufenthaltsqualität. Dieses Vorhaben befindet sich aktuell noch im Planfeststellungsverfahren.

Informationen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer

Die Bauausführung liegt in den Händen der Firma Strabag. Damit der Verkehr auf der B9 in Bingerbrück weiterhin fließen kann, erfolgen die Arbeiten abschnittsweise unter halbseitiger Sperrung. Eine Baustellenampel regelt den Verkehrsfluss.

Um die Belastung für die Bürger so gering wie möglich zu halten, setzt die Stadt auf Transparenz:

  • infraMessage: Über diesen neuen digitalen Informationsservice werden regelmäßige Updates zum Baufortschritt und zu Einschränkungen versendet.

  • Hausanschlüsse: Im Zuge der Arbeiten durch Westnetz werden vorhandene Gashausanschlüsse erneuert. Interessierte Anwohner haben zudem die Möglichkeit, neue Anschlüsse zu beauftragen, die direkt im Rahmen der Maßnahme errichtet werden können.

Bereits im Vorfeld wurden Gewerbetreibende und Anwohner in Informationsveranstaltungen Ende 2025 über die Details aufgeklärt. Die Projektpartner bitten um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauphase an der B9 in Bingerbrück, die für eine moderne Ver- und Entsorgung jedoch unumgänglich sind.

Unfall mit Winterdienstfahrzeug auf der A61 bei Westhofen

Unfall auf der A61 – Zu einem Verkehrsunfall kam es in der Nacht auf Freitag (20.02.2026) auf der Autobahn A61 bei Westhofen. Ein 24-jähriger Autofahrer rammte in Höhe Westhofen ein Fahrzeug des Winterdienstes und verursachte beim anschließenden Ausweichmanöver eine weitere Kollision.

Kollision auf beiden Fahrspuren

Gegen 02:00 Uhr war der 24-Jährige in Fahrtrichtung Ludwigshafen unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf das auf der rechten Spur fahrende Räum- und Streufahrzeug der Autobahnmeisterei auffuhr. Beim Versuch, den Aufprall durch ein Ausweichen nach links abzumildern, kollidierte er zusätzlich mit einem dort fahrenden Pkw.

Verletzungen und Sachschaden

Der Verursacher des Unfalls auf der A61 wurde vom Rettungsdienst zur vorsorglichen Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Bilanz an den Fahrzeugen fällt hoch aus: Am Pkw des 24-Jährigen entstand ein Sachschaden von rund 25.000 Euro; das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden am Winterdienstfahrzeug wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt. Am dritten beteiligten Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 2.000 Euro.

Kurzzeitige Vollsperrung nach Unfall auf der A61

Für die Unfallaufnahme sowie die Reinigung der durch Trümmerteile verschmutzten Fahrbahn musste die A61 für etwa 30 Minuten komplett gesperrt werden. Aufgrund der nächtlichen Uhrzeit kam es laut Polizeiangaben jedoch zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen für den Fernverkehr in Folge des Unfalls auf der A61.

Neue Tempo-30-Zone in Wiesbaden

Gute Nachrichten für die Bewohner des Ortsbezirks Nordost: In der Schützenstraße wird in Kürze die Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 km/h herabgesetzt. Das Verkehrsdezernat reagiert damit auf eine klare Lärmbelastung und den ausdrücklichen Wunsch von Bürgern und Politik in Wiesbaden.

Lärmschutz als entscheidender Faktor für die neue Tempo-30-Zone in Wiesbaden

Den Anstoß gab ein einstimmiger Beschluss des Ortsbeirats Nordost sowie zahlreiche Bürgereingaben. Daraufhin durchgeführte Lärmberechnungen des städtischen Umweltamtes bestätigten die Befürchtungen: Die gesetzlich vorgeschriebenen Lärmwerte wurden deutlich überschritten.

„Lärm macht krank – das gilt überall, wo Menschen wohnen, auch an Hauptverkehrsstraßen“, betont Verkehrsdezernent Andreas Kowol. Durch die Einführung von Tempo 30 in der Schützenstraße soll die Gesundheit der Anwohner nun nachhaltig geschützt werden.

Mehr Sicherheit für Radfahrer und Studenten

Neben dem Lärmschutz verspricht sich die Stadt einen Gewinn für die Verkehrssicherheit. Die Schützenstraße ist eine wichtige Achse für den Rad- und Fußverkehr, insbesondere für:

Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt für den Bereich der Wohnbebauung. Im nördlichen, unbebauten Abschnitt bleibt es weiterhin bei 50 km/h.

Empfehlung für Autofahrer: Die schnellere Alternative

Für Pendler, die aus Richtung Wehen oder Neuhof über die B417 kommen, gibt es eine zeitsparende Ausweichroute, sodass man die neue Tempo-30-Zone in Wiesbaden umfahren kann. Das Verkehrsdezernat empfiehlt, die Schützenstraße zu meiden und stattdessen über den Hupfeldweg/Fischzuchtweg auf die B54 abzubiegen.

  • Vorteil: Diese Querverbindung wurde erst im letzten Herbst saniert.

  • Geschwindigkeit: Dort ist Tempo 70 erlaubt, was einen schnelleren Verkehrsfluss ermöglicht.

164.000 Euro Förderung für Stadecken-Elsheim

Stadecken-Elsheim – Sportliche Nachrichten aus dem Innenministerium: Die Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen darf sich über eine Finanzspritze in Höhe von rund 164.000 Euro freuen. Das Geld ist zweckgebunden für die dringend notwendige Sanierung des lokalen Kunstrasenplatzes vorgesehen.

Zukunftssicherung für den Vereinssport

Innenminister Michael Ebling betonte bei der Bekanntgabe die Bedeutung solcher Investitionen für das gesellschaftliche Gefüge: „Moderne Sportanlagen sind die Grundlage für langfristige Nachwuchsförderung, Gesundheit und ein aktives Miteinander in unseren Kommunen.“

Durch die Sanierung sollen die Trainings- und Wettkampfbedingungen nachhaltig verbessert werden. Vor allem die Sicherheit der Spielerinnen und Spieler steht dabei im Fokus, um den Sportstandort Stadecken-Elsheim zukunftsfest aufzustellen.

TSVgg 1848 profitiert direkt

Hauptnutzer der Anlage ist der Fußballverein TSVgg 1848 Stadecken-Elsheim. Um keine wertvolle Zeit im Trainingsbetrieb zu verlieren, hatte das Land bereits vorab einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zugestimmt. Damit ist sichergestellt, dass die Bauarbeiten zügig voranschreiten und die Mannschaften schnellstmöglich auf den neuen Untergrund zurückkehren können.

Hintergrund: Sportland Rheinland-Pfalz

Die Förderung ist Teil eines groß angelegten Programms. Allein im Jahr 2025 stellte das Land rund 16,7 Millionen Euro bereit, um kommunale und vereinseigene Sportstätten zu modernisieren. Die Sportstättenförderung in Stadecken-Elsheim ist damit ein wichtiger Baustein im regionalen Sportangebot des Landkreises.

Müllsammelaktion in Mörfelden-Walldorf für eine saubere Stadt

Ein starkes Zeichen für den Umweltschutz: Unter dem Motto des Zusammenhalts lädt die Stadt am Samstag, den 7. März 2026, zur großen Müllsammelaktion in Mörfelden-Walldorf ein. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, Wald- und Feldgemarkungen von achtlos weggeworfenem Unrat zu befreien.

Gemeinsam anpacken für mehr Lebensqualität dank der Müllsammelaktion in Mörfelden-Walldorf

Bürgermeister Karsten Groß setzt auf die Tatkraft der Einwohner: „Diese Müllsammelaktion zeigt, wie gemeinsame Anstrengungen zu einer sauberen Umgebung beitragen können.“ Ziel ist es, nicht nur die Natur zu säubern, sondern auch das Bewusstsein für eine lebenswerte Gemeinschaft zu stärken.

Ablauf und Anmeldung

Wer mitmachen möchte – egal ob als Einzelperson, Familie oder Verein – sollte sich den 4. März 2026 als Anmeldefrist vormerken.

  • Anmeldung: Per E-Mail an abfallberatung@moerfelden-walldorf.de oder telefonisch unter 06105 – 938-333.

  • Wunschbezirk: Auf der Homepage der Stadt können sich Teilnehmer vorab einen speziellen Sammelbezirk aussuchen.

  • Startschuss: Los geht es um 9:00 Uhr an der Bushaltestelle der Bertha-von-Suttner-Schule (Straße „An den Nussbäumen“).

Ausrüstung und gemeinsamer Abschluss

Die Stadtverwaltung sorgt für das nötige Equipment: Müllsäcke und Zangen werden gestellt. Die Teilnehmer werden gebeten, nach Möglichkeit eigene Warnwesten für die Sicherheit mitzubringen.

Nach der Arbeit folgt das Vergnügen: Zum Abschluss lädt die Stadt alle Helfer zu einem gemütlichen Imbiss in der Grillhütte von Rot-Weiß Walldorf ein. Dort gibt es nicht nur eine Stärkung, sondern auch Raum, um über die kuriosesten Funde des Tages zu berichten.

Tempo 30 für mehr Verkehrssicherheit in Riedstadt

Autofahrer in der Groß-Gerauer Straße in Riedstadt-Wolfskehlen müssen ab sofort den Fuß vom Gas nehmen. In Höhe der Grundschule wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h reduziert. Bürgermeister Marcus Kretschmann setzte die Maßnahme in seiner Funktion als Straßenverkehrsbehörde um, um besonders die schwächsten Verkehrsteilnehmer zu schützen und damit die Verkehrssicherheit in Riedstadt zu erhöhen.

Fachliche Prüfung statt politischer Willkür

Dass innerorts nicht überall Tempo 30 gilt, liegt an der deutschen Straßenverkehrsordnung, die grundsätzlich 50 km/h vorsieht. Eine Reduzierung erfordert daher stets eine fundierte fachliche Begründung und eine positive Stellungnahme der Polizei.

Im Fall der Groß-Gerauer Straße in Wolfskehlen war die Lage eindeutig, da der betroffene Abschnitt als besonders „sensibel“ eingestuft wurde. Hier ballen sich gleich mehrere wichtige Einrichtungen:

„Mir ist es sehr wichtig, gerade auch für unsere Kinder die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen“, betont Bürgermeister Kretschmann.

Teil einer größeren Strategie für mehr Verkehrssicherheit in Riedstadt: Ausblick auf Erfelden

Die neue Beschilderung in Wolfskehlen ist kein Einzelfall, sondern Teil einer stadtweiten Bemühung um Verkehrsberuhigung und Lärmschutz. Ein weiteres Großprojekt für mehr Verkehrssicherheit in Riedstadt steht bereits in den Startlöchern:

  • Erfelden: Im Rahmen des Lärmaktionsplans soll die Wilhelm-Leuschner-Straße auf ihrer gesamten Länge zur Tempo-30-Zone werden.

  • Status: Die Stadt wartet derzeit noch auf die finale Stellungnahme des Kreises Groß-Gerau. Sobald diese vorliegt, werden auch dort die Schilder ausgetauscht.

Die Maßnahmen zeigen, dass Riedstadt dort, wo es rechtlich möglich ist, konsequent auf Entschleunigung setzt, um die Lebensqualität und Sicherheit in den Stadtteilen zu verbessern.

Walhalla Sanierung: 70 Millionen Euro für Wiesbadens neues Kultur-Herz

Die Landeshauptstadt Wiesbaden steht vor einer ihrer finanziell ambitioniertesten kulturellen Investitionen der letzten Jahrzehnte. Für die umfassende Walhalla Sanierung sind nach aktuellem Planungsstand rund 70 Millionen Euro veranschlagt. Diese Summe markiert eine deutliche Steigerung gegenüber früheren Schätzungen, die noch von etwa 49 Millionen Euro ausgingen. Trotz des Kostensprungs hat die Stadtverordnetenversammlung am 11. Februar 2026 den Stand der Planungen zur Kenntnis genommen und damit den Weg für die ersten entscheidenden Schritte der baulichen Revitalisierung freigemacht.

Warum die Walhalla Sanierung 70 Millionen Euro kostet

Die enorme Investitionssumme von 70 Millionen Euro erklärt sich durch die Komplexität des Vorhabens. Die Walhalla, ein historisches Varieté-Theater aus dem Jahr 1897, ist nicht nur ein Einzelkulturdenkmal von besonderem Rang, sondern befindet sich auch in einem baulich kritischen Zustand.

  • Schadstoffsanierung: Bevor die eigentlichen Umbauarbeiten beginnen können, muss das Gebäude aufwendig von Altlasten befreit werden.

  • Statische Ertüchtigung: Jahrzehntelanger Leerstand und bauliche Veränderungen erfordern massive Eingriffe in das Tragwerk, um die Sicherheit für künftige Veranstaltungen zu gewährleisten.

  • Historische Restaurierung: Ein Teil der Gelder fließt in die Freilegung und Wiederherstellung historischer Fassadenreste und Deckenkonstruktionen (wie der berühmten Rabitzdecke), die unter späteren Anbauten verborgen liegen.

Finanzierung außerhalb des regulären Kulturetats

Ein entscheidender Punkt in der politischen Debatte war die Finanzierung. Der Kulturbeirat der Stadt Wiesbaden hatte bereits frühzeitig klargestellt, dass die Walhalla Sanierung nicht aus dem laufenden Kulturetat finanziert werden kann, ohne andere Projekte zu gefährden. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende bestätigte, dass das Projekt als stadtentwicklungspolitisches Großvorhaben betrachtet wird. Bisher sind bereits rund 7,5 Millionen Euro an Planungs- und Vorbereitungskosten angefallen. Die endgültige Freigabe der Mittel erfolgt schrittweise, wobei eine vertiefte Kostenberechnung als nächste Grundlage dienen soll.

Zeitplan: Sichtbare Veränderungen ab Sommer 2026

Mit der Sanierung soll eine „Hängepartie“ beendet werden, die Wiesbaden seit den 1990er Jahren beschäftigt.

  1. März 2026: Auszug des letzten Mieters im Erdgeschoss.

  2. Sommer 2026: Start der sichtbaren Rückbauarbeiten, unter anderem des westlichen Anbaus aus den 1930er Jahren.

  3. 2030: Geplanter Abschluss der Bauarbeiten und Eröffnung als moderner Kulturort.

Ein Investment in die Innenstadt

Trotz der Kritik an den hohen Kosten wird die Walhalla Sanierung als Motor für die Belebung der Wiesbadener Innenstadt gesehen. Die 70 Millionen Euro sind somit nicht nur eine Investition in Steine und Denkmalschutz, sondern auch in die Attraktivität der Fußgängerzone und die kulturelle Infrastruktur der Stadt. Bis zum Jahr 2030 soll aus der maroden Ruine ein einzigartiger Veranstaltungsort werden, der Historie und moderne Eventkultur unter einem Dach vereint.

Vom Prachtbau zum Sorgenkind: Die Geschichte des Walhalla

Das Walhalla Wiesbaden ist eines der geschichtsträchtigsten und zugleich umstrittensten Gebäude im Herzen der hessischen Landeshauptstadt. Es handelt sich um ein ehemaliges Varieté-Theater, das 1897 im neobarocken Stil erbaut wurde und über Jahrzehnte als kulturelles Zentrum der Stadt diente.

Hinter der Fassade in der Mauritiusstraße verbirgt sich eine wechselvolle Nutzungsgeschichte. Ursprünglich als großzügiges Varieté-Theater für 1.400 Besucher konzipiert, entwickelte sich das Objekt später zum Unterhaltungszentrum mit dem Bambi-Kino und namhaften Diskotheken wie dem „Big Apple“. Ab Ende der 1990er Jahre setzte jedoch der Niedergang ein; erhebliche Baumängel und Sicherheitsrisiken führten schließlich im Jahr 2017 zur vollständigen Schließung des Komplexes.

Schock bei DB Cargo: Fast jeder zweite Arbeitsplatz vor dem Aus

Wie das Unternehmen DB Cargo am heutigen Donnerstag, den 19. Februar 2026, bestätigte, plant der neue Vorstandsvorsitzende Bernhard Osburg den Abbau von fast der Hälfte aller Vollzeitstellen in Deutschland.

Massiver Personalabbau eingeleitet

Von den derzeit rund 14.000 Beschäftigten sollen 6.200 Stellen wegfallen. Der ehemalige Stahlmanager Osburg, der erst im Oktober 2025 das Ruder übernahm, zieht damit die Reißleine, nachdem das Sanierungskonzept seiner Vorgängerin Sigrid Nikutta von externen Gutachtern als unzureichend verworfen worden war.

DB Cargo unter Zeitdruck: Profitabilität bis Ende 2026 gefordert

Hinter dem drastischen Kahlschlag steht ein massiver Druck durch die EU-Kommission. Im Rahmen eines Beihilfeverfahrens wurde festgelegt, dass die DB AG die Verluste ihrer Gütersparte nicht mehr unbegrenzt ausgleichen darf.

DB Cargo muss bereits bis Ende 2026 eine „schwarze Null“ schreiben, um eine Zerschlagung des Unternehmens zu verhindern. Das operative Minus belief sich im vergangenen Jahr erneut auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Osburgs „Vier-Säulen-Plan“ sieht vor, bis zum Jahr 2030 insgesamt eine Milliarde Euro einzusparen, um das Unternehmen dauerhaft wettbewerbsfähig zu machen.

Fokus auf vier Hauptstandorte – Werksschließungen geplant

Die Umstrukturierung betrifft nahezu alle Unternehmensbereiche – vom Fahrbetrieb über die Disposition bis hin zur IT und Verwaltung. Besonders hart trifft es den Bereich der Instandhaltung und Zugbildung:

  • Zentralisierung: Die Zugbildung im defizitären Einzelwagenverkehr soll bis 2027 auf nur noch vier Kernstandorte konzentriert werden: Köln-Gremberg, Seelze, Mannheim und Nürnberg.

  • Werksschließungen: Von den aktuell 27 Instandhaltungswerken sollen zwölf geschlossen oder verkauft werden.

  • Europäische Ausrichtung: Osburg will DB Cargo zu einem grenzüberschreitenden Systemlogistiker umbauen, da die Nachfrage der deutschen Schwerindustrie (Stahl, Chemie, Automobil) zuletzt stark eingebrochen war.

Widerstand der Gewerkschaften angekündigt

Die Arbeitnehmervertreter reagierten entsetzt auf die Pläne. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) kündigte „sehr harte Verhandlungen“ an. Man werde um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen, hieß es von Seiten der stellvertretenden EVG-Vorsitzenden Cosima Ingenschay. Kritiker warnen zudem davor, dass ein so massiver Personalabbau die verkehrspolitischen Ziele der Bundesregierung gefährdet.

Wenn DB Cargo Kapazitäten abbaut, droht eine massive Rückverlagerung von Gütertransporten auf die Straße – ein fatales Signal für die angestrebte Verkehrswende.

Wie geht es für die Mitarbeiter weiter?

Bernhard Osburg betonte, dass der Stellenabbau sozialverträglich gestaltet werden soll. Die Deutsche Bahn setzt dabei auf natürliche Fluktuation und den konzerninternen Arbeitsmarkt.

Da in anderen Sparten wie dem Personenverkehr oder der Infrastruktur händeringend Personal gesucht wird, hofft das Management, vielen Betroffenen alternative Stellen innerhalb der DB-Familie anbieten zu können. Dennoch bleibt die Verunsicherung groß, da die Details der Umsetzung erst bis zum Sommer 2026 final ausgearbeitet werden sollen.

20 Unfälle in Rheinhessen aufgrund von Schneeglätte

Unfälle in Rheinhessen – Der Wintereinbruch hat das Polizeipräsidium Mainz am Donnerstagmorgen (19. Februar 2026) vor große Herausforderungen gestellt. Bis zum Vormittag registrierten die Beamten bereits rund 20 Verkehrsunfälle, die unmittelbar auf die glatten Straßen und die schwierigen Sichtverhältnisse zurückzuführen sind.

Regionale Bilanz: 20 Unfälle in Rheinhessen durch Winterwetter

Bei den meisten der Unfälle in Rheinhessen blieb es bei Blechschäden, doch die schiere Anzahl der Einsätze zeigt, wie tückisch die aktuelle Wetterlage ist. Die Polizei appelliert eindringlich an alle Autofahrer, die Fahrweise anzupassen, den Abstand zu vergrößern und vor Fahrtantritt die aktuelle Lage im Internet zu prüfen.

Schwerer Zusammenstoß auf der L426 bei Essenheim

Ein besonders folgenschwerer Unfall ereignete sich gegen 08:35 Uhr bei Essenheim. Auf der L426 verlor der Fahrer eines Audi Q5 Eektro auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen geriet in den Gegenverkehr und prallte dort mit einem Tesla zusammen. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der Tesla in den angrenzenden Straßengraben geschoben wurde.

Der Fahrer des Audi klagte über Schmerzen und wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert. Da Betriebsstoffe ausliefen, musste der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz zur Reinigung der Fahrbahn hinzugezogen werden. Zudem war ein Kran im Einsatz, um das Fahrzeug aus dem Graben zu bergen. Beide E-Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, da sie nicht mehr fahrbereit waren. Im Rahmen der Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.