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Studenten präsentieren neues Konzept für den Neubrunnenhof in Mainz

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Neues Konzept für den Neubrunnenhof in Mainz | Foto: BYC-News | Marc Märker
Neues Konzept für den Neubrunnenhof in Mainz | Foto: BYC-News | Marc Märker

Der Schandfleck am ehemaligen City-Hotel Neubrunnenhof in Mainz in der Großen Bleiche 22-26 sorgt seit Jahren für Frust in der Innenstadt. Leerstand, Elektroschrott im Hinterhof und Rattenplagen belasten das Quartier. Doch nun kommt neue Bewegung in die festgefahrene Situation: Während die Eigentümerin, die Emeis Deutschland Immobilien Services GmbH, Verkaufsbereitschaft signalisiert, haben vier Studenten der Hochschule Mainz ein konkretes Revitalisierungs-Konzept vorgelegt. BYC-News war bei der Vorstellung des Konzepts mit vor Ort.

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Das Konzept für das ehemalige City Hotel Neubrunnenhof in Mainz: Wohnen, Büro und Gastronomie

Die angehenden Wirtschaftsingenieure Philipp Bruns, Robert Neufang, Tristan Gehrke und Christian Kroneberg haben das Projekt „Vom Schandfleck zum Perspektivstandort“ im Rahmen ihres Studiums entwickelt. Ihr Ziel: Die Aufwertung der einstigen Prachtstraße.

Die Eckpunkte des Entwurfs:

  • Wohnraum: 24 Einheiten für bezahlbares Wohnen sowie drei exklusive Wohnungen.

  • Arbeiten & Gewerbe: Moderne Büroflächen für sechs Unternehmen und Platz für zwei Gastronomie-Betriebe sowie einen Einzelhändler.

  • Grüne Oase: Eine geplante Außenanlage mit rund 1.750 Quadratmetern Begrünung.

Kalkuliert wird mit einer Bauphase von etwa zweieinhalb Jahren.

Enorme Rendite, doch die Theorie trifft auf Praxis

Besonders aufhorchen lässt die Wirtschaftlichkeitsberechnung der Studenten: Sie prognostizieren eine Rendite von bis zu 104 %. Zum Vergleich: Branchenüblich sind etwa 20 %. Während die Zahlen Investoren theoretisch anlocken müssten, mahnt der Architekt und baupolitischer Sprecher der Mainzer FDP, Thomas A. Klann, zur Vorsicht. Er bezeichnet es als „theoretisches Konzept von der Schulbank, wenn auch ein sehr gutes“, gibt aber zu bedenken, dass die Kalkulation ohne Einsicht in bestehende Vorplanungen der Eigentümerin erstellt wurde.

Hürde Verkaufspreis: Was kostet die Brache?

Obwohl Dieter Grünewald von der Initiative Neue Mainzer Mitte e.V. bestätigen kann, dass das Areal zum Verkauf steht, bleibt der Preis das größte Hindernis. Ordnungsdezernent Karsten Lange (CDU) machte beim Ortstermin deutlich, dass der Stadt keine konkreten Forderungen bekannt seien. Experten vermuten, dass die Eigentümerin versuchen wird, bereits angefallene Kosten für Gutachter und frühere Planungen auf den Kaufpreis aufzuschlagen, was das Projekt für neue Investoren verteuern könnte.

Trotz der berechtigten Skepsis hinsichtlich der Kalkulation erhält das studentische Quartett tatkräftige Unterstützung aus der Praxis. Klann bot den angehenden Wirtschaftsingenieuren an, das Konzept gemeinsam weiterzuentwickeln. Dabei will er seine Kontakte nutzen, um Einblicke in die offiziellen Planungsunterlagen der Eigentümerin zu erhalten und das studentische Modell direkt bei der Geschäftsführung in Frankfurt zu präsentieren. Ziel ist es, die Verkaufsbereitschaft von Emeis durch eine fundierte Perspektive zu forcieren.

Außerdem riet er den Studenten, das Projekt so umfassend vorzubereiten, dass es im Oktober bei der Expo Real in München vorgestellt werden kann. Die Teilnahme an Deutschlands größter Immobilienfachmesse wäre die ideale Bühne, um internationale Investoren direkt auf das Potenzial des Neubrunnenhofs in Mainz aufmerksam zu machen.

Anwohner fordern Taten

Für die Nachbarschaft drängt die Zeit. Berichte über eine massive Abwertung des Quartiers und hygienische Missstände durch Taubenkot und Ungeziefer häufen sich. Dass die Stadt Mainz kürzlich die Eingangsbereiche auf Kosten der Eigentümer reinigen ließ, war ein erster symbolischer Schritt – eine dauerhafte Lösung durch einen neuen Investor ist jedoch das eigentliche Ziel der Initiative Neue Mainzer Mitte.

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Vier Verletzte nach Unfall auf der A60 bei Bischofsheim

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A67 Rüsselsheim
Symbolbild Polizei

Ein Moment der Unachtsamkeit führte am Samstagmittag (09.05.2026) zu Verkehrsbehinderungen auf der BAB 60. Zwischen der Anschlussstelle Bischofsheim und dem Autobahndreieck Mainspitz ereignete sich ein Unfall auf der A60 mit drei beteiligten Fahrzeugen, der eine einstündige Vollsperrung nach sich zog.

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Drei Fahrzeuge in Unfall auf der A60 verwickelt

Nach Angaben der Autobahnpolizei Südhessen war eine 21-jährige Autofahrerin in Fahrtrichtung Mainz unterwegs, als der Verkehr vor ihr ins Stocken geriet. Ein vorausfahrendes Fahrzeug aus Mainz musste verkehrsbedingt abbremsen. Die junge Frau erkannte die Situation zu spät und prallte mit hoher Wucht auf das Heck des vorausfahrenden Wagens.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das mittlere Fahrzeug zudem auf einen weiteren Pkw aus dem Landkreis Groß-Gerau geschoben, der sich davor befand.

Vier Leichtverletzte und hoher Sachschaden

Insgesamt vier Insassen erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden an den drei Fahrzeugen auf rund 20.000 Euro.

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten waren die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst schnell vor Ort. Um die Unfallstelle abzusichern und die Trümmerteile zu beseitigen, musste die A60 in Fahrtrichtung Mainz für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Es bildete sich ein entsprechender Rückstau im Bereich der Mainspitze.

Mittlerweile ist die Strecke wieder freigegeben, die hessische Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

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Caritas eröffnet inklusives Außengelände in Amöneburg

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inklusives Außengelände in Amöneburg
v.l.n.r.: Patrick Klein (Geschäftsführer der Dyckerhoff GmbH), Otto Bachmeier (Vorstand des Caritasverbands Wiesbaden-Rheingau-Taunus e. V.), Dr. Patricia Becher (Sozialdezernentin der Landeshauptstadt Wiesbaden), zwei Bewohner des Wohnangebots. Copyright: Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus e.V.

Ein wichtiger Meilenstein für die inklusive Arbeit in Wiesbaden-Amöneburg ist geschafft: Am Freitag (08.05.2026) hat die Caritas Jugendhilfe gGmbH das neugestaltete Außengelände am Leonhard-Wassner-Haus offiziell eröffnet. Wo früher nur graue Fläche war, finden Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigungen nun einen modernen Ort für Sport, Spiel und gegenseitiges Kennenlernen.

Gelebte Inklusion seit 2022

In der Alexander-von-Engelberg-Straße betreibt die Caritas bereits seit 2022 drei inklusive Wohngruppen sowie Apartments zur Verselbständigung. Das neue Gelände schließt nun eine Lücke im Freizeitangebot. Ziel ist es, die Jugendlichen aus ihrem Alltag abzuholen und ihnen einen sicheren Raum für Bewegung und Begegnung zu bieten.

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Jugendliche als Planer: Die Calisthenics-Station in Amöneburg

Das Besondere an dem Projekt: Die jungen Bewohner wurden von Anfang an in die Gestaltung einbezogen. Sie durften selbst entscheiden, wie die großzügige Spende der benachbarten Dyckerhoff GmbH eingesetzt wird.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Herzstück der Anlage ist eine moderne Calisthenics-Station. Hier können die Jugendlichen unter freiem Himmel Kraft- und Eigengewichtstraining betreiben – ein Trendport, der bei der Zielgruppe besonders hoch im Kurs steht.

Starke Partner für den Stadtteil

Zur Eröffnungsfeier kamen zahlreiche prominente Gäste, darunter Wiesbadens Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher und Vertreter des Amöneburger Ortsbeirats. Otto Bachmeier, Vorstand des Caritasverbands, betonte in seiner Rede die emotionale Bedeutung des Geländes: „Das neue Außengelände soll für die Jugendlichen ein Ort sein, um anzukommen, runterzukommen und um Sicherheit zu gewinnen.“

Auch die Firma Dyckerhoff unterstrich durch Geschäftsführer Patrick Klein die Verbundenheit zum Stadtteil und die Freude darüber, einen direkten Beitrag zur Lebensqualität der Jugendlichen vor der eigenen Haustür leisten zu können.

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Angriff auf Polizisten vor dem Ocean Club in Frankfurt

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Leichenfund in Frankfurt
Festnahme Symbolbild BYC-News

In der Nacht von Freitag auf Samstag (09.05.2026) kam es vor dem Ocean Club im Gateway Gardens in Frankfurt zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit der Polizei. Ein 35-jähriger Mann leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand und verletzte dabei einen Beamten.

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Auslöser: Körperverletzung vor dem „Ocean Club“

Gegen 01:50 Uhr wurde die Polizei zunächst wegen einer Körperverletzung vor dem Ocean Club alarmiert. Als die Beamten den mutmaßlichen Täter, einen 35-jährigen Mann, festnehmen und zum Funkwagen bringen wollten, schlug die Stimmung endgültig um.

Angriffe und Tritte gegen Einsatzkräfte

Der Beschuldigte versuchte unvermittelt, einem der Polizisten gegen den Kopf zu treten. Nur durch schnelles Eingreifen konnte der Mann fixiert werden. Doch auch am Boden liegend ließ die Aggressivität nicht nach: Der 35-Jährige trat weiterhin wild um sich.

Ein Beamter konnte einen der Tritte mit seinem Arm abwehren, erlitt dabei jedoch schmerzhafte Prellungen am Unterarm. Trotz des massiven Widerstandes gelang es den Einsatzkräften schließlich, den Mann unter Kontrolle zu bringen und abzuführen.

Mehrere Strafverfahren eingeleitet

Die Nacht endete für den Aggressor in der Zelle. Ihn erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren. Er muss sich wegen folgender Delikte verantworten:

  • Verdacht der Körperverletzung (Vorfall am Club)

  • Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

  • Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

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Vollsperrung der S-Kurve in Heidesheim beginnt demnächst

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Vollsperrung der S-Kurve in Heidesheim

Anwohner und Verkehrsteilnehmer in Heidesheim stehen vor einer langwierigen Geduldsprobe. Ab dem 18. Mai 2026 wird die zentrale Durchfahrt, die sogenannte S-Kurve in Heidesheim in der Dorfmitte, für den gesamten Verkehr voll gesperrt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis zum 20. Juli 2027 andauern.

Die drei Bauabschnitte entlang der S-Kurve in Heidesheim im Detail

Um die Belastung so weit wie möglich zu steuern, ist das Projekt in drei Phasen unterteilt:

  • Bauabschnitt 1: Komplette Sperrung des Kreuzungsbereiches Binger Straße / Mainzer Straße / Josef-Kehrein-Straße / Bahnhofstraße.

  • Bauabschnitt 2: Arbeiten in der Binger-/Mainzer- und Josef-Kehrein-Straße. Die Verbindung Mainzer Straße zur Bahnhofstraße wird hier wieder frei.

  • Bauabschnitt 3: Fokus auf die Binger Straße (zwischen Römer- und Josef-Kehrein-Straße). Die Achse Mainzer Straße/Bahnhofstraße bleibt befahrbar.

Weiträumige Umleitungen & Einbahnstraßen-Regelungen

Die Stadtverwaltung richtet zwei Umleitungskreise ein:

  1. Überörtlich: Der Durchgangsverkehr wird großräumig über die Autobahn (A60) geleitet.

  2. Innerörtlich: Wer nach Heidesheim einfährt, muss sich auf neue Einbahnstraßen und Tempo 20 in vielen Bereichen einstellen:

    • Aus Ingelheim: Führung über Römerstraße, Grabenstraße und Clemensstraße (Graben- und Clemensstraße werden temporär Einbahnstraßen).

    • Aus Budenheim: Führung über Mühlstraße, Schulstraße, Bahnhofstraße und Rheinstraße (alle drei werden temporär Einbahnstraßen).

Wichtig für Landwirte: Die innerörtlichen Wege sind eng. Der landwirtschaftliche Verkehr sollte vorab die Breite prüfen oder über die Honigstraße/Ladestraße ausweichen.

Parken und Einkaufen in der Ortsmitte

Trotz Baustelle sollen die lokalen Geschäfte, die bereits massive Kritik an der Maßnahme geäußert haben, überleben. Eine extra installierte Fußgängerbrücke stellt sicher, dass alle Läden durchgehend erreichbar bleiben. Der große Parkplatz in der Ortsmitte bleibt im 1. und 2. Bauabschnitt erreichbar. Ab dem 13. Mai gilt dort eine Parkscheibenregelung (max. 2 Stunden) werktags von 8 bis 18 Uhr (samstags bis 13 Uhr).

Massive Änderungen im Busverkehr

Pendler müssen sich durch die Vollsperrung der S-Kurve in Heidesheim auf neue Routen und Ersatzhaltestellen einstellen:

  • Linie 79: Fährt eine große Schleife über Sandmühle, Mainzer Straße, Ersatzhalt Am Rehkampf bis hin zum Bahnhof/Heidenfahrtstraße.

  • Linie 80: Bedient in Heidenfahrt nur noch die Ersatzhaltestelle Bahnhof/Heidenfahrtstraße und die Goethestraße.

  • Stadtbus 614: Verkehrt nur noch zwischen Heidesheim und Wackernheim (Halt Goethestraße und Ersatzhalt Römerstraße).

Sicherheit für Schulkinder

Da der Umleitungsverkehr massiv durch Wohnstraßen fließen wird, wird in der Clemensstraße ein zusätzlicher Fußgängerüberweg eingerichtet, um den Schulweg abzusichern. Zudem werden Halteverbotszonen streng kontrolliert, damit Rettungskräfte jederzeit durchkommen.

Aktuelle Informationen und Pläne der Bauabschnitte finden Bürger auf der Homepage der Stadt Ingelheim.

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Rückruf bei Globus wegen Hepatitis A-Viren im Produkt

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Rückruf bei Globus

Der Handelsriese Globus warnt aktuell vor dem Verzehr eines seiner Tiefkühlprodukte. Im Rahmen von Qualitätskontrollen wurden in einer Charge des Artikels Hepatitis A-Viren festgestellt. Das Unternehmen rät dringend vom Verzehr ab!

Rückruf bei Globus wegen Gesundheitsrisiken: Symptome oft zeitverzögert

Eine Infektion mit Hepatitis A-Viren kann zu grippeähnlichen Symptomen, Übelkeit, Fieber und Erbrechen führen. In schweren Fällen ist die Entwicklung einer Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und Augen) möglich.

Die Symptome treten häufig erst mehrere Wochen nach dem eigentlichen Verzehr auf. Wer das betroffene Produkt bereits gegessen hat und entsprechende Anzeichen bemerkt, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen.

Betroffener Artikel

Rückruf bei globus

  • Produkt: GLOBUS Beeren-Mix, tiefgekühlt

  • Inhalt: 300g Packung

  • EAN: 4304218430861

  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 29.09.2027

Rückgabe auch ohne Kassenbon

Verbraucher können den vom Rückruf bei Globus betroffenen Beeren-Mix in jeder Globus-Markthalle zurückgeben. Das Unternehmen hat bereits reagiert und die Ware aus dem Verkauf genommen. Der Kaufpreis wird bei Rückgabe vollständig erstattet – eine Vorlage des Kassenbons ist hierfür nicht erforderlich.

E-Carsharing in Oppenheim ab sofort an zwei Stationen verfügbar

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Carsharing in Oppenheim
© Kerstin Thieme-Jäger

Nach einer rund dreijährigen Vorbereitungszeit ist es nun offiziell: Seit dem 19. April 2026 verfügt Oppenheim über ein eigenes E-Carsharing-Angebot. Zur Eröffnung strömten über 50 Interessierte zu den neuen Stationen, um die Fahrzeuge und das System unter die Lupe zu nehmen. Das Projekt zeigt bereits jetzt Potenzial: Schon vor dem offiziellen Start hatten sich 30 Nutzer in der Buchungs-App registriert.

Bürgerhand und lokale Energie

Betrieben wird das Angebot von SOLIX – ENERGIE aus Bürgerhand Rheinhessen. An den zwei Standorten im Stadtgebiet steht jeweils ein moderner Peugeot e-2008 bereit. Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg und Beigeordneter Philipp Schlaak betonten bei der Eröffnung die Bedeutung der ehrenamtlichen Vorarbeit: Ein besonderer Dank ging an die Bürgerinitiative Carsharing um Rolf Höfling, die maßgeblich an der Standortauswahl und Netzwerkarbeit beteiligt war.

So funktioniert das Carsharing in Oppenheim

Die Nutzung ist denkbar einfach und digital organisiert:

  • Registrierung & Buchung: Die Abwicklung erfolgt über die bekannte MOQO-App.

  • Standorte: Die Fahrzeuge haben feste Parkplätze an den neuen Ladesäulen.

  • Ziel: Das Angebot soll sich langfristig durch die Nutzer selbst tragen. Die Stadt Oppenheim unterstützt das Projekt in der Anfangsphase und übernimmt für zwei Jahre das finanzielle Risiko.

Bonus für alle E-Auto-Besitzer

Ein praktischer Nebeneffekt für alle Bürger: Die installierten Doppel-Ladesäulen der Mainzer LADE GmbH sind öffentlich. Während eine Seite exklusiv für das Carsharing-Auto reserviert ist, kann der zweite Ladepunkt von jedem privaten Elektroauto-Besitzer genutzt werden.

Mit dem neuen Carsharing in Oppenheim die Mobilitätswende vor Ort vorantreiben. Wer kein eigenes Auto besitzt oder auf den Zweitwagen verzichten möchte, findet hier eine klimafreundliche Alternative. Das entlastet nicht nur den Geldbeutel, sondern sorgt auch für weniger Parkdruck in den Straßen der Altstadt.

Alle weiteren Informationen zu Tarifen und der Registrierung finden Interessierte unter solix-energie.de.

Bewaffneter Raubüberfall in Mainz-Gonsenheim

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Diebstahl in Mainz
Symbolbild Polizei Mainz

Ein versuchter Raubüberfall in Mainz ereignete sich am Donnerstagmorgen (07.05.2026) im Stadtteil Gonsenheim. Gegen 08:50 Uhr wurde ein 59-jähriger Mann in seinem eigenen Haus in der Lennebergstraße zum Opfer zwei bislang unbekannten Männern.

Täter verschafften sich Zutritt an der Haustür

Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei klingelten zwei unbekannte Männer an der Tür des Einfamilienhauses. Als der Bewohner arglos öffnete, drängten die Täter sofort in den Flur des Anwesens. Die Unbekannten bedrohten den 59-Jährigen mit einer Schusswaffe und schlugen ihn zu Boden. Dabei erlitt der Mainzer leichte Verletzungen. Ohne Beute flüchteten die Täter anschließend in unbekannte Richtung.

Täterbeschreibung der Polizei

Die Ermittler fahnden nach zwei männlichen Personen. Zu einem der Täter liegt eine detaillierte Beschreibung vor:

  • Alter: Etwa 25 bis 30 Jahre

  • Größe: Ca. 175 cm, sportliche Statur

  • Aussehen: Dunkle Haare, möglicherweise Dreitagebart, keine Brille

  • Kleidung: Komplett dunkel bzw. schwarz gekleidet, trug vermutlich eine schwarze Wollmütze

  • Bewaffnung: Führte eine schwarze Schusswaffe mit sich

Vom zweiten Täter ist bislang lediglich bekannt, dass er ebenfalls dunkel gekleidet war.

Zeugenaufruf der Kriminalpolizei

Die Polizei fragt: Wer hat am Donnerstagmorgen verdächtige Beobachtungen in der Lennebergstraße oder der näheren Umgebung gemacht? Sachdienliche Hinweise zu dem Raubüberfall in Mainz nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 06131/65-33999 entgegen.

Brunnenwasser-Check in Groß-Gerau

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Brunnenwasser-Check
Frank Hage (mitte) und Matthias Ahlbrecht (rechts) beraten einen Bunnenbesitzer und untersuchen eine Breunnenwasserprobe, Fotograf Ruben Wiltsch

Wer seinen Garten mit eigenem Brunnenwasser bewässert, möchte sichergehen, dass keine versteckten Belastungen lauern. Am Dienstag, den 19. Mai 2026, bietet sich dafür eine ideale Gelegenheit: Das bekannte gelbe Labormobil des VSR-Gewässerschutz macht von 15:00 bis 17:00 Uhr auf dem Marktplatz in Groß-Gerau Station.

Warum der Brunnenwasser-Check wichtig ist

Besonders in trockenen Sommern ist Brunnenwasser eine wertvolle Alternative zu Leitungswasser. Doch die Qualität ist nicht immer garantiert. „Das Wasser aus dem Gartenbrunnen ist häufig mit Nitraten, Eisen, Bakterien und weiteren Stoffen belastet“, erklärt Experte Matthias Ahlbrecht. Eine regelmäßige Analyse schützt vor Gesundheitsrisiken, etwa beim Befüllen von Planschbecken oder dem Gießen von Nutzpflanzen.

Analysen und Kosten vor Ort

Die Experten Matthias Ahlbrecht und Frank Hage nehmen die Proben entgegen und bieten beim Brunnenwasser-Check verschiedene Analysen an:

  • Basis-Untersuchung (12 Euro): Prüfung auf Nitrat-, Säure- und Salzgehalt. Die Ergebnisse liegen oft schon am Ende der Aktion vor.

  • Erweiterte Parameter (gegen Aufpreis): Hier wird geklärt, ob das Wasser für den Pool, den Teich oder im Notfall sogar als Trinkwasser nutzbar ist. Diese Ergebnisse kommen per ausführlichem Post-Gutachten.

So bereiten Sie Ihre Wasserprobe vor

Damit die Messwerte präzise sind, empfiehlt der VSR-Gewässerschutz folgendes Vorgehen:

  1. Eine saubere 0,5-Liter-Kunststoffflasche (z. B. Mineralwasser) verwenden.

  2. Die Flasche mehrmals mit dem Brunnenwasser ausspülen.

  3. Bis zum Rand füllen und fest verschließen, ohne den Deckel oder die Innenseite der Flasche zu berühren.

Am Infostand präsentieren die Experten zudem regionale Langzeit-Auswertungen auf einem Bildschirm. Die Bilanz der letzten 25 Jahre zeigt: Die Nitratbelastung ist leider nicht so stark gesunken wie erhofft. Zudem gelangen nach Starkregen oft Bakterien durch undichte Brunnenköpfe ins Grundwasser. Die Experten beraten vor Ort individuell, wie man seinen Brunnen besser schützen kann.

Wer den Termin am 19. Mai verpasst, kann sich jeden Donnerstag zwischen 10 und 14 Uhr telefonisch unter 02831 9763342 beraten lassen.

Verkehrskontrollen der Polizei Bad Kreuznach

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Mainz-Ebersheim

Die Polizeiinspektion Bad Kreuznach hat am Donnerstag (07.05.2026) gemeinsam mit Kräften aus Kirn großangelegte Verkehrskontrollen durchgeführt. Zwischen 6:45 Uhr und 14:00 Uhr standen vor allem Zweiradfahrer im Fokus der Beamten. Trotz Regens und einer schnellen Warnung vor den Kontrollen in sozialen Netzwerken stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Verstöße fest.

Kontrollstellen an Schulen und Verkehrsknotenpunkten

Die Beamten postierten sich an strategisch wichtigen Punkten im Stadtgebiet und der Umgebung:

  • BBS in der Ringstraße

  • ADS Hargesheim

  • Bosenheimer Straße

  • Kreisverkehr Ringstraße / Alzeyer Straße

Insgesamt wurden 53 Fahrzeuge bei den Verkehrskontrollen überprüft, darunter 15 E-Scooter, 27 Leichtkrafträder und Roller sowie einige Pkw und ein Quad.

Erloschene Betriebserlaubnisse und Strafanzeigen

Das Ergebnis der Kontrollen zeigt, dass viele Fahrzeuge nicht den Vorschriften entsprachen. Bei sechs Fahrzeugen war die Betriebserlaubnis erloschen, oft fehlten zudem die notwendigen Fahrzeugpapiere. Die Polizei griff jedoch auch bei schwerwiegenderen Delikten durch: Es wurden drei Verfahren eingeleitet – zwei wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Für vier Fahrer war die Reise an der Kontrollstelle beendet, da ihre Fahrzeuge zu erhebliche Mängel aufwiesen. Ein Pkw-Fahrer wurde gestoppt, der unberechtigt mit Händlerkennzeichen („rote Nummern“) unterwegs war.

Neben den Strafen legten die Beamten bei den Verkehrskontrollen Wert auf Aufklärung. In zahlreichen verkehrserzieherischen Gesprächen wurden beispielsweise Fahrradfahrer für die unzulässige Nutzung von Gehwegen sensibilisiert.

Unfall in Mainz-Gonsenheim: Feuerwehr rettet Mädchen vom Kletterturm

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Unfall in Mainz-Gonsenheim: Feuerwehr rettet Mädchen vom Kletterturm
Foto: BYC-News

Ein folgenschwerer Unfall in Mainz-Gonsenheim hat am Donnerstagabend, den 07.05.2026, zu einem größeren Aufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst geführt. Gegen 19:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte auf den Spielplatz im sogenannten „Krongarten“ in der Pfarrer-Brantzen-Straße alarmiert. Ein 13-jähriges...


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Auto überschlägt sich bei Unfall in Wiesbaden auf der B417

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Straßenbahn Mainz-Lerchenberg

Am Donnerstagnachmittag (07.05.2026) kam es zu einem folgenschweren Unfall in Wiesbaden auf der Platter Straße (B417). In Höhe des Nordfriedhofes kollidierten zwei Fahrzeuge im Begegnungsverkehr so heftig miteinander, dass sich einer der Wagen überschlug und auf dem Dach liegen blieb.

Feuerwehr rettet eingeschlossenen Fahrer nach Unfall in Wiesbaden

Als die ersten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden und des Rettungsdienstes an der Unfallstelle eintrafen, bot sich ihnen ein dramatisches Bild. Der Fahrer des auf dem Dach liegenden PKW befand sich noch in seinem Fahrzeug. Den Kräften der Feuerwehr gelang es jedoch innerhalb kurzer Zeit, den Mann aus dem Wrack zu befreien.

Der Fahrer des Autos, welches sich überschlagen hatte, erlitt schwere Verletzungen. Der zweite Unfallbeteiligte wurde mittelschwer verletzt. Beide Personen wurden nach einer Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst in Wiesbadener Kliniken transportiert.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und stellte den Brandschutz sicher, während die Polizei mit der detaillierten Unfallaufnahme begann. Aufgrund der Position der Wracks musste die Platter Straße im Bereich des Nordfriedhofes voll gesperrt werden.

Hilfe für Mädchen aus Angola im Heilig-Geist-Hospital Bingen

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Heilig-Geist-Hospital Bingen
Quelle: Interplast Germany e.V.

Ein schwerer Geburtsfehler am Gesichtsschädel prägte das Leben der kleinen Geodimara aus Angola. Nachdem ein erster Eingriff in Gelsenkirchen die medizinische Grundlage schuf gelang es Dr. André Borsche von Interplast Germany e.V. nun, das Mädchen im Heilig-Geist-Hospital Bingen erfolgreich zu operieren und ihr ein Stück Lebensqualität zurückzugeben.

Ein schneller Entschluss zur Hilfe

Die sechsjährige Geodimara aus Angola litt seit ihrer Geburt an einer schweren Gesichtsschädelfehlbildung. Nach einer ersten rettenden Operation in Gelsenkirchen blieb jedoch ein deformiertes Unterlid zurück. Hierdurch träufelten nach Angaben von Interplast dauernd die Tränen herunter und der Augapfel war nicht vollständig bedeckt.

Ein Hilferuf erreichte schließlich Dr. André Borsche von Interplast, ob er Geodimara operativ helfen könne, damit das Mädchen gesund zu seiner Familie nach Angola zurückkehren kann. Kurz entschlossen fragte Borsche im Heilig-Geist-Hospital an und erhielt eine positive Antwort. „Natürlich wollen wir gerne dem Mädchen helfen!“, hieß es sofort. Zusammen mit OP-Schwester Gerry Schmidt, die die Sektion Rhein-Main bei Interplast vertritt, konnte im Heilig-Geist-Hospital Bingen rasch ein OP-Termin organisiert werden. Das gesamte Team arbeitete Hand in Hand, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Eingriff am linken Auge erfolgreich

Geodimara wurde auf der Station 2 im Heilig-Geist-Hospital Bingen aufgenommen, von der Anästhesie bestens versorgt und von Dr. Borsche zusammen mit Gerry Schmidt operiert. Alles lief komplikationslos. Schon direkt nach dem Eingriff war offensichtlich, dass das linke Unterlid nun regelrecht am Augapfel anliegt und ein symmetrisches Ergebnis erzielt wurde.

„Welch eine Freude auch bei  Maria Beck, die sich als portugiesisch sprechende Betreuerin rührend um Geodimara kümmerte. Schon nach wenigen Tagen liefen sie gemeinsam über den Stationsflur und erfreuten alle Schwestern und Patienten“, schreibt Interplast dazu.

Abschied mit Hoffnung für die Zukunft

Da die Wunden einwandfrei heilten, galt es für das Mädchen bald wieder Abschied zu nehmen und die Heimreise nach Angola anzutreten. Der Ärztliche Direktor, Dr. Harald Bernd, ließ es sich nicht nehmen, Geodimara persönlich zu verabschieden. Er äußerte die Hoffnung, dass auch anderen Kindern die medizinische Expertise im Heilig-Geist-Hospital Bingen zugutekommen mag.

Die Finanzierung der Behandlung wurde durch Interplast mit Unterstützung der Soonwaldstiftung ermöglicht. Interplast dankt herzlich für die exzellente Zusammenarbeit und Dr. Borsche ergänzt: „Gerne wollen wir in Zukunft gemeinsam mit den Kollegen in Bingen weiteren notleidenden Kindern aus aller Welt helfen.“

Der Einsatz von Borsche im Heilig-Geist-Hospital Bingen ist Teil eines weitreichenden humanitären Netzwerks. Erst im Oktober 2025 kehrte Dr. Andrè Borsche aus Brasilien zurück, wo er mit Interplast 135 Operationen in nur einer Woche durchführte.

Aktion „Maibaum der Wünsche“ beim Burgfest in Gustavsburg

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Maibaum der Wünsche beim Burgfest in Gustavsburg
Foto (v.l.n.r.): Bianca Bernhardt (Hospiz Mainspitze), Bürgermeister Thorsten Siehr, Oliver Schmitt (Seniorenbüro), Michaela Rüffert (Kinder- und Jugendbüro), Sabine Reich (Schulleiterin IGS Mainspitze)

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht eine ganz besondere Herzensangelegenheit in Ginsheim-Gustavsburg in die zweite Runde: Der „Maibaum der Wünsche“ steht bereit für seinen großen Auftritt beim Burgfest in Gustavsburg am Pfingstmontag (25.05.2026). Das Seniorenbüro, das Kinder- und Jugendbüro, der Hospiz Mainspitze e.V. sowie der Sport- und Kulturbund haben in den letzten Wochen intensiv gebastelt und geplant, um Besuchern eine einfache Möglichkeit zu geben, Gutes zu tun.

Mit 10 Euro werden Schüler zu Lebensrettern

Am Stand des Hospiz Mainspitze auf dem Künstlermarkt können Besucher zwischen 11:00 und 18:00 Uhr symbolische „Wunsch-Blüten“ erwerben. In diesem Jahr verfolgt die Aktion ein sehr praktisches Ziel:

Eine Spende von 10 Euro pro Blüte finanziert jeweils einem Schüler oder einer Schülerin des 8. Jahrgangs der IGS Mainspitze die Teilnahme an einem professionellen Erste-Hilfe-Kurs. Die Kurse werden direkt an der Schule in Zusammenarbeit mit dem ASB Regionalverband Südhessen durchgeführt. So tragen die Wunscherfüller dazu bei, dass junge Menschen lernen, Verantwortung zu übernehmen und im Ernstfall Leben zu retten. Eine Fähigkeit, die im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar ist.

Wünsche erfüllen auf dem Burgfest in Gustavsburg oder aus der Ferne

Wer den Pfingstmontag das Burgfest in Gustavsburg nicht besuchen kann, aber dennoch eine „Blüte“ stiften möchte, hat dazu die Gelegenheit. Die Organisatoren bieten an, sich direkt an das Hospiz Mainspitze, das Seniorenbüro oder das Kinder- und Jugendbüro zu wenden, um eine Spende aus der Ferne zu koordinieren.

Der Maibaum der Wünsche ist ein Paradebeispiel für die generationenübergreifende Zusammenarbeit in der Mainspitze. Nachdem 2025 Wünsche für die Bewohner des „Haus Mainblick“ erfüllt wurden, steht nun die Sicherheit und Ausbildung der Jugend im Fokus. Das gesamte Team hofft auf eine ebenso rege Beteiligung wie im Vorjahr, damit möglichst viele Achtklässler zu Ersthelfern ausgebildet werden können.

Polizei stoppt bewaffneten Mann in der Mainzer Neustadt

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Waldalgesheim

In der Nacht zu Donnerstag (07.05.2026) kam es im Bereich des Kaiser-Wilhelm-Rings / Ecke Lennigstraße in der Mainzer Neustadt zu einem gefährlichen Polizeieinsatz. Ein stark alkoholisierter Mann hantierte dort mit einem Messer und sorgte für erhebliche Beunruhigung unter Passanten.

Mann näherte sich Zeugen mit Messer in der Mainzer Neustadt

Gegen 01:00 Uhr morgens ging bei der Polizei der erste Notruf ein: Zeugen meldeten eine männliche Person, die mit einem Messer an einer Straßenlaterne kratzte. Zuvor sei der Mann mit der Waffe in der Hand bereits auf einen Passanten zugegangen. Obwohl keine konkrete Drohung ausgesprochen wurde, wirkte die Situation bedrohlich.

Trotz des Eintreffens mehrerer Streifenwagen zeigte sich der 47-jährige Mann uneinsichtig. Er ignorierte die mehrfachen Aufforderungen der Beamten und näherte sich mit dem Messer in der Hand weiterhin dem ursprünglichen Mitteiler sowie weiteren Zeugen.

Schusswaffengebrauch angedroht

Um eine unmittelbare Gefahr für die Umstehenden abzuwenden, griff ein Polizeibeamter zu drastischen Mitteln: Er stellte sich zwischen den Mann und die Zeugen und forderte ihn unter Androhung des Schusswaffengebrauchs auf, stehen zu bleiben und das Messer niederzulegen.

Erst diese deutliche Ansage zeigte Wirkung: Der Mann konnte schließlich zu Boden gebracht und gefesselt werden.

Der Festgenommene war nach Angaben der Polizei Mainz augenscheinlich stark alkoholisiert. Er wurde zur Dienststelle gebracht und in Gewahrsam genommen. Nach seiner Ausnüchterung wurde der 47-Jährige gegen 05:40 Uhr wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Glücklicherweise wurde bei dem gesamten Einsatz in der Mainzer Neustadt niemand verletzt.