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16-Jähriger flüchtet im Audi vor der Polizei Bischofsheim

Eine Verkehrskontrolle der Polizei hat am frühen Sonntagmorgen (6. September 2026) eine rund 20-minütige Verfolgungsfahrt ausgelöst. Ein 16-Jähriger wollte sich mit einem Audi einer Kontrolle in der Anschlussstelle Bischofsheim entziehen und fuhr dabei teilweise mit bis zu 180 Kilometern pro Stunde über die Autobahn. Letztlich kam das Fahrzeug auf einem Feldweg nicht mehr weiter.

Fahrer gibt bei Kontrollstelle in Bischofsheim Gas

Eine Streife der Polizeiautobahnstation Südhessen kontrollierte am Sonntag, 6. September 2026, im Bereich der Anschlussstelle Bischofsheim mehrere Fahrzeuge. Gegen 0:45 Uhr wollten die Beamten einen Audi mit zwei Insassen anhalten.

Statt der Aufforderung zu folgen, beschleunigte der Fahrer und fuhr auf die A60 in Richtung Rüsselsheim. Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Über die A60 und die A67 ging die Fahrt bis zur Anschlussstelle Groß-Gerau weiter.

Anschließend setzte der Fahrer seine Flucht über mehrere Bundes- und Landesstraßen fort. Dabei missachtete er nach Angaben der Polizei mehrere rote Ampeln.

Flucht endet auf einem Feldweg

Als der Audi schließlich in einen Feldweg abbog, fuhr sich das Fahrzeug dort fest. Der Beifahrer stieg aus und flüchtete zu Fuß in einen nahegelegenen Wald.

Der Fahrer konnte hingegen von den Polizeibeamten festgenommen werden. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um einen erst 16 Jahre alten Jugendlichen handelte. Einen Führerschein besaß er nicht.

Nach Angaben der Polizei war das fehlende Fahrerlaubnisrecht auch der Grund für die Flucht. Während der insgesamt rund 20 Minuten dauernden Fahrt wurden auf der Autobahn teilweise Geschwindigkeiten von bis zu 180 Kilometern pro Stunde erreicht.

Strafverfahren gegen Jugendlichen und Anzeige gegen Halter

Der 16-Jährige muss sich nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens in einem Strafverfahren verantworten.

Auch gegen den Halter des Audi erstatteten die Polizeibeamten Anzeige.

Messerangriff im Frankfurter Bahnhofsviertel

Im Frankfurter Bahnhofsviertel ist es am Sonntagmorgen (6. September 2026) zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, bei der ein 32-jähriger Mann schwer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Mann im Verlauf des Streits mit einem Messer am Kopf verletzt. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten anschließend.

Auseinandersetzung endet mit Messerangriff in Frankfurt

Nach aktuellen Erkenntnissen kam es gegen 9 Uhr zunächst zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 32-jährigen Mann und zwei bislang unbekannten männlichen Personen. Im weiteren Verlauf soll einer der beiden Unbekannten den Mann mit einem Messer schwer am Kopf verletzt haben.

Anschließend flüchteten die beiden Tatverdächtigen vom Tatort. Der 32-Jährige wurde zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Nach aktuellem Kenntnisstand besteht keine Lebensgefahr.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat aufgenommen. Angaben zu den beiden Tatverdächtigen liegen bislang nicht vor.

Demo in Mainz nach starkem AfD-Ergebnis in Sachsen-Anhalt

Das starke Abschneiden der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sorgt auch außerhalb des Bundeslandes für Reaktionen. In Mainz ruft die Initiative Mainz for Democracy deshalb am Samstag, 12. September 2026, zu einer Demonstration für Demokratie und gegen Rechtsextremismus auf. Die Veranstalter wollen damit zugleich ihre Solidarität mit der Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt ausdrücken.

Demonstration startet in der Kaiserstraße

Die Kundgebung beginnt um 12:30 Uhr auf der Grünfläche an der Kaiserstraße (hinter dem Standesamt. Von dort zieht ein Demonstrationszug über Bahnhofstraße, Münsterplatz, Große Bleiche, Flachsmarktstraße und Schusterstraße auf den Gutenbergplatz, wo er sich um 14:00 der PRÜF-Kundgebung anschließt.

Thomas Klisch von Mainz for Democracy begründet den Aufruf mit der möglichen Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt: „Zum ersten Mal seit 1945 könnte eine rechtsextreme Partei eine Landesregierung anführen. In Sachsen-Anhalt droht eine Partei an die Macht zu kommen, die den Rechtsstaat abschaffen, die Gewaltenteilung aushöhlen und Minderheiten ihre Grundrechte verwehren will. Das können wir nicht hinnehmen.“

Forderung nach Ausschluss einer AfD-Regierungsbeteiligung

Die Initiative fordert vor diesem Hintergrund alle Parteien auf, eine Regierung unter Beteiligung der AfD auszuschließen. Besonders angesprochen wird dabei das BSW. Die Veranstalter verweisen in ihrer Begründung zudem auf die Machtübernahme der NSDAP und argumentieren, dass auch diese keine eigene Mehrheit erreicht habe, sondern auf die Unterstützung anderer Parteien angewiesen gewesen sei.

Dirk Einspänner von Mainz for Democracy erklärt: „Die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt verdeutlichen die Gefahr von Rechts. Das macht viele von uns fassungslos und wütend. Was mir Hoffnung gibt: In ganz Deutschland kommen Menschen zusammen, um klarzustellen: Bis hier und nicht weiter.“

Aufruf der Veranstalter an die Mainzer

Die Demonstration soll nach Angaben der Initiative überparteilich ausgerichtet sein. Mainz for Democracy lädt alle Mainzer dazu ein, sich an dem Protest zu beteiligen und ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

Gleichzeitig soll mit der Veranstaltung die Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt unterstützt werden. Die Veranstalter sehen das Wahlergebnis als Anlass, auch in anderen Städten für den Erhalt demokratischer Strukturen und gegen eine Beteiligung der AfD an einer Landesregierung auf die Straße zu gehen.

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Beben in Sachsen-Anhalt: Wenn Berlin das Land unregierbar macht

Schwerer Unfall L236 bei Rüdesheim an der Nahe

Auf der L236 zwischen Rüdesheim und Traisen ist es am Sonntagnachmittag (6. September 2026) gegen 14:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Pkw gekommen. Nach Angaben der Polizei wollte der Pkw-Fahrer von einem Mitfahrerparkplatz auf die Landstraße auffahren und übersah dabei das Motorrad. Bei dem Zusammenstoß wurden der Motorradfahrer schwer und seine Sozia leicht verletzt.

Motorrad kollidiert mit Pkw bei Rüdesheim

Der Unfall ereignete sich im Bereich des Mitfahrerparkplatzes an der L236. Der Motorradfahrer war mit seiner Sozia in Richtung Rüdesheim unterwegs, als der Pkw vom Parkplatz aus auf die Landstraße abbog.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei übersah der Pkw-Fahrer dabei den herannahenden Motorradfahrer. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Der Motorradfahrer wurde schwer, laut Polizei jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Seine Mitfahrerin erlitt leichte Verletzungen. Beide wurden durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt.

Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst und sichert Unfallstelle

Die Feuerwehreinheit Rüdesheim wurde um 14:58 Uhr alarmiert, da aus dem beschädigten Motorrad Betriebsmittel ausliefen. Nach dem Eintreffen unterstützten die Einsatzkräfte die Besatzungen von zwei Rettungswagen bei der Versorgung der Verletzten.

Parallel stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher und band ausgelaufenes Motoröl. Zudem sperrten die Einsatzkräfte die Fahrbahn im Kreuzungsbereich der L236 und L108 an der Abfahrt nach Hüffelsheim.

Nach Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme reinigte die Feuerwehr die Fahrbahn und schob die beschädigten Fahrzeuge in einen Wirtschaftsweg. Anschließend konnte die L236 wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der Feuerwehreinsatz war gegen 16 Uhr beendet.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die genaue Schadenshöhe konnte von der Polizei zunächst nicht beziffert werden. Das Motorrad war aufgrund der Beschädigungen nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

60-Jähriger bei Unfall auf B9 in Trechtingshausen schwer verletzt

Auf der B9 bei Trechtingshausen ist es am Sonntagabend (6. September 2026) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 60-jähriger Mann aus Rüdesheim krachte gegen 22 Uhr mit seinem Pkw frontal gegen eine Felswand. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt.

Pkw prallt in Trechtingshausen gegen Felswand

Der 60-Jährige war auf der B9 von Bingerbrück kommend in Richtung Trechtingshausen unterwegs. In Höhe des Parkplatzes Burg Rheinstein kam er nach links von der Fahrbahn ab. Anschließend geriet der Pkw frontal gegen die dortige Felswand.

Die Einsatzkräfte bargen den schwer verletzten Fahrer unter größter Sorgfalt aus der weiterhin intakten Fahrgastzelle. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Warum der Fahrer von der Fahrbahn abkam, ist bislang nicht geklärt.

B9 rund zwei Stunden voll gesperrt

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B 9 im betroffenen Bereich für etwa zwei Stunden vollständig gesperrt werden. Ein Pressevertreter befand sich während der Einsatzmaßnahmen vor Ort.

Der Pkw wurde bei dem Unfall erheblich beschädigt und erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Insolvenz der HeiSan GmbH & Co. KG in Mainz-Hechtsheim

Das Amtsgericht Mainz hat im Rahmen des Insolvenzantragsverfahrens (Aktenzeichen: 280 IN 174/26) über das Vermögen der HeiSan GmbH & Co. KG die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Der gerichtliche Beschluss trat am 31. August 2026 um 11:15 Uhr in Kraft. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Carl-von-Linde-Straße 12 in 55129 Mainz und ist im Handelsregister unter HRA 22326 eingetragen. Als persönlich haftende Gesellschafterin fungiert die HeiSan Verwaltungs GmbH, die durch den Geschäftsführer K. Kern vertreten wird.

Aufgaben des vorläufigen Insolvenzverwalters und Hinweise an Schuldner der HeiSan GmbH & Co. KG

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Jörg Lehr aus Mainz bestellt. Durch die gerichtliche Anordnung sind rechtliche Verfügungen der Antragstellerin über ihr Vermögen ab sofort nur noch mit der ausdrücklichen Zustimmung des vorläufigen Verwalters wirksam. Zudem werden die Schuldner des Unternehmens gemäß § 23 Abs. 1 Satz 3 der Insolvenzordnung (InsO) aufgefordert, Zahlungen sowie sonstige Leistungen ausschließlich unter Berücksichtigung der gerichtlichen Vorgaben zu erbringen.

Gegen diese Entscheidung steht der Antragstellerin das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde zu. Gläubiger sind ebenfalls beschwerdeberechtigt, sofern sie das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung des Hauptinsolvenzverfahrens rügen möchten. Die Notfrist zur Einlegung beträgt zwei Wochen und muss beim Amtsgericht Mainz (Diether-von-Isenburg-Straße, 55116 Mainz) erfolgen. Der vollständige Beschluss über die Insolvenzverwaltung kann von den Beteiligten direkt in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.

Leserbrief: Tempo 30 im gesamtem Mainzer Stadtgebiet

Leserbrief von Goran M.: Als Radfahrer bin ich in Mainz täglich unterwegs. Eben fahre ich noch entspannt auf einer Straße mit Tempo 30 und ein paar Meter weiter ziehen Autos wieder mit 50 km/h dicht an mir vorbei. Dieser ständige Tempowechsel erzeugt auf dem Sattel nicht nur Frust, sondern vor allem ein permanentes Unsicherheitsgefühl. Ein durchgängiges Tempo 30 im gesamten Mainzer Stadtgebiet würde meine Situation schlagartig und von vielen Fahrradfahrern entschärfen.

Wenn ich in Mainz auf zwei Rädern unterwegs bin, erlebe ich die typischen Gefahrenstellen jeden Tag. Gerade in den Vierteln wie der Neustadt oder der Altstadt stehen Autos eng an eng. Wenn ich einer plötzlich öffnenden Autotür ausweichen muss, zählt für mich jeder Zentimeter. Werde ich dabei mit Tempo 50 überholt, bleibt mir kaum noch Reaktionsraum.

Das entscheidende Argument für Tempo 30 in Mainz ist die Sicherheit

Ein Auto mit 30 km/h steht bei einer Notbremsung nach etwa 13 Metern. Bei Tempo 50 legt der Wagen in der Schrecksekunde bereits 14 Meter zurück, bevor überhaupt gebremst wird. Der gesamte Anhalteweg verdoppelt sich auf fast 30 Meter. Für mich auf dem Fahrrad entscheidet genau diese Spanne bei einem Fahrfehler oder beim Abbiegen von Autofahrern darüber, ob ich mit dem Schrecken davonkomme oder im Krankenhaus lande.

Dazu kommt der Verkehrsfluss. Bei Tempo 30 schrumpft der Geschwindigkeitsunterschied zwischen Autos und Fahrrädern deutlich. Dadurch erlebe ich viel seltener stressige, knappe Überholmanöver an unübersichtlichen Stellen. Autos und Räder bewegen sich endlich in einem ähnlichen Rhythmus durch die Stadt. Ich stehe nicht mehr unter dem ständigen Druck, die Fahrbahn möglichst schnell räumen zu müssen.

Auch Lärm und Abgase bekomme ich auf dem Rad ungefiltert ab. Wenn die Autos gleichmäßiger mit 30 km/h rollen, fällt das aggressive Beschleunigen weg. Das bedeutet für mich weniger Abgase direkt in der Lunge und spürbar weniger Lärm auf meinen täglichen Wegen. Ein flächendeckendes Tempo 30 würde mir und vielen anderen Radfahrern in Mainz das Gefühl geben, endlich sicher ans Ziel zu kommen. Es nimmt die Aggressivität aus dem Verkehr und macht unsere Stadt menschlicher.

Du hast auch ein Thema oder einen Hinweis, dem wir nachgehen sollten? Dann schreibe uns gerne einen Leserhinweis. Aufgrund der hohen Anzahl an Zuschriften kann es zu Verzögerungen bei der Überprüfung und Veröffentlichung kommen.


Emotionales Statement zu Jean Pierre Kraemer von Andreas Belzek

In der Tuning-Szene herrscht meist betretenes Schweigen, wenn eine prominente Persönlichkeit wie Jean Pierre Kraemer stark in die Kritik gerät. Andreas Belzek, Gründer von Prior Design, bricht dieses Schweigen nun als einer der ersten namhaften Unternehmer der Branche öffentlich und findet in seiner Instagram-Story sehr deutliche, menschliche Worte zur Situation um Jean Pierre Kraemer.

Andreas Belzek: Kritik am schnellen Urteil und der Isolation

Belzek zeigt sich enttäuscht darüber, wie ruhig es in der Branche bleibt: Er wundere sich sehr, dass sich bisher so wenige überhaupt zu dem Thema zu Wort melden oder Stellung beziehen. Aus seiner Sicht geht die gesellschaftliche und mediale Vorverurteilung viel zu schnell und rücksichtslos vonstatten – ein Prozess von nur wenigen Tagen, den er als extrem hart empfindet.

Dabei nimmt er die Medienlandschaft direkt in die Pflicht und kritisiert die Berichterstattung als „ekelhaft und abartig“. Seine größte Sorge gilt dabei Kraemers bekannter mentaler Verfassung: „Wie könnt ihr wirklich einen Mann, der psychische Probleme hat – das wisst ihr auch alle –, so fertig machen, so wirklich in die Ecke treiben?“.

Belzek warnt eindringlich davor, die menschliche Verantwortung aus den Augen zu verlieren, da ein so massiver öffentlicher Druck schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben kann.

Video Andreas Belzek Instagram

Was Freundschaft in der Krise bedeutet

Auf kritische Rückfragen aus seiner eigenen Community, warum er sich überhaupt schützend vor Kraemer stellt, reagiert der Unternehmer mit einer einfachen, aber wirkungsvollen Frage. Er bittet seine Zuschauer, kurz in sich zu gehen und sich vorzustellen, selbst in einer schweren Krise zu stecken, in der man sich völlig allein gelassen fühlt und sprichwörtlich „jeder einen Hammer nimmt und auf den Kopf ballert“.

Gerade in solchen Momenten zeige sich, wer wirklich ein Freund ist. Für Belzek ist die Unterstützung eine Frage von Loyalität und Anstand, da Kraemer schließlich „nicht nur Schlechtes gemacht“ habe.

Eine Geste als Mutmacher

Zum Abschluss teilt Belzek noch ein Lied seines Sohnes mit der symbolischen Botschaft „Nach dem Regen kommt die Sonne wieder raus“, um Kraemer neuen Mut zuzusprechen. Mit einem humorvollen Gruß als „polnischer Häuptling“ und den Worten „Gib nicht auf (…) Vollgas!“ stellt er sich demonstrativ an die Seite seines Weggefährten und wünscht ihm, dass er stärker zurückkehrt.

Infos zu Prior Design

Das deutsche Unternehmen Prior Design zählt weltweit zu den bekanntesten Adressen für exklusives Fahrzeug-Tuning und individuelle Karosseriemodifikationen. Die Manufaktur hat sich vor allem auf die Entwicklung und Produktion von extremen Widebody-Kits, Aerodynamik-Bauteilen sowie hochwertigen Sportabgasanlagen und Leichtmetallfelgen spezialisiert. Von Sportwagen etablierter Marken wie Porsche, McLaren und Lamborghini bis hin zu Luxus-SUVs verleiht das Team den Fahrzeugen einen auffälligen, meist deutlich breiteren und aggressiveren Look. Hinter dem Erfolg der Marke steht der Gründer und Geschäftsführer Andreas Belzek, der das Unternehmen von Nordrhein-Westfalen aus zu internationaler Bekanntheit geführt hat. Als prägendes Gesicht von Prior Design ist Belzek nicht nur für das operative Geschäft verantwortlich, sondern gilt in der Automobil- und Tuning-Szene auch als erfahrener Designer mit Gespür für markante Formen. Neben seiner Arbeit in der Werkstatt zeigt er auf Social-Media-Kanälen wie YouTube und Instagram Einblicke in den Werkstattalltag und pflegt dabei eine direkte und nahbare Kommunikation mit der Community.

Historischer Bruch in Sachsen-Anhalt: AfD feiert Rekordsieg

Bei der heutigen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund ein historisches Rekordergebnis erzielt.

Laut den aktuellen Hochrechnungen kommt die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei auf 44,1 bis 44,5 Prozent der Stimmen. (Stand: 20:34)

Demgegenüber erlebt die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze einen Absturz auf voraussichtlich 18,2 bis 18,5 Prozent, das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte im Land. Dahinter folgen Die Linke (9,3 %), die Grünen (8,8 %) und die SPD (8,4 %). Die FDP scheidet mit rund 2 Prozent aus. Eine Schlüsselrolle fällt dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zu, das exakt an der Fünf-Prozent-Hürde balanciert.

Das Szenario der Alleinregierung in Sachsen-Anhalt

Das Schicksal der Regierungsbildung hängt direkt am Abschneiden des BSW:

BSW unter 5 %: Schafft das BSW den Sprung in den Landtag nicht, greift ggfs. die Sitzarithmetik zugunsten der AfD. Sie sichere sich damit knapp die absolute Mehrheit der Mandate im neu gewählten Parlament und könnte ohne Partner eine Alleinregierung bilden.

BSW über 5 %: Zieht das BSW in den Landtag ein, verfehlt die AfD die absolute Mehrheit knapp. Da jedoch alle demokratischen Parteien eine Koalition mit der AfD ablehnen, stünde Magdeburg vor einer präzedenzlosen verfassungsrechtlichen Zerreißprobe.

Die Verfassungsfalle: Artikel 65 und der 3. Wahlgang

Verfehlt die AfD die absolute Mehrheit, rückt Artikel 65 der Landesverfassung von Sachsen-Anhalt in den Mittelpunkt. Dieser regelt die Wahl des Ministerpräsidenten in drei Etappen:

In den ersten beiden Wahlgängen benötigt ein Kandidat die absolute Mehrheit aller Abgeordneten. Kommt diese nicht zustande und lehnt der Landtag auch eine Selbstauflösung ab, folgt unverzüglich der dritte Wahlgang. Und hier greift ein entscheidendes Detail: Im dritten Wahlgang reicht die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Gewählt ist, wer mehr Ja-Stimmen als Nein-Stimmen auf sich vereint.

Genau an diesem Punkt entfaltet das BSW seine maximale Hebelwirkung und birgt Sprengkraft für das gesamte Parteiensystem:

Sollte das BSW im Landtag vertreten sein und kündigen seine Abgeordneten an, sich im dritten Wahlgang geschlossen der Stimme zu enthalten oder gar nicht erst abzustimmen, verringert sich die Zahl der gewerteten Ja- und Nein-Stimmen drastisch.

In dieser Konstellation würde der starken AfD-Fraktion (mit knapp 40 Sitzen) ihre geschlossene Stimmenzahl genügen, um ihren Kandidaten Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten zu wählen, selbst wenn CDU, SPD, Linke und Grüne geschlossen gegen ihn stimmen würden. Eine Enthaltung des BSW würde der AfD somit faktisch den Weg in die Staatskanzlei ebnen, ohne dass Wagenknechts Partei sie aktiv wählen müsste.

Blockade oder geschäftsführende Regierung?

Um ein solches Szenario zu verhindern, bliebe den übrigen Parteien nur ein Vierer-Bündnis aus CDU, SPD, Grünen und der Linken, ein politisches Notbündnis, das programmatisch kaum handlungsfähig wäre und den Beschlüssen der Bundes-CDU zur Unvereinbarkeit widerspricht.

Nutzen die Parteien das verfassungsrechtliche Schlupfloch und verweigern vorerst das Ansetzen eines ersten Wahlgangs, bliebe Sven Schulze (CDU) auf unbestimmte Zeit geschäftsführend im Amt, ein Zustand der politischen Versteinerung.

Es bleibt ein spannender Abend mit einem bisher ungewissen Ausgang.

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Beben in Sachsen-Anhalt: Wenn Berlin das Land unregierbar macht

Beben in Sachsen-Anhalt: Wenn Berlin das Land unregierbar macht

Kommentar von Stefan Heyde: Das politische Beben in Sachsen-Anhalt lässt sich nicht mehr als bloße ostdeutsche Begleiterscheinung abtun.

Die aktuellen Zahlen und Hochrechnungen zeichnen ein knallhartes und besorgniserregendes Bild: Ein massiver Zuwachs für die AfD, die sich mit Rekordergebnissen an die Spitze geschoben hat, während die Parteien der politischen Mitte historisch Federn lassen.

Der anhaltende Vertrauensverlust der Bürgerinnen und Bürger in die Handlungsfähigkeit des Staates schlägt sich ungefiltert in den Stimmzetteln nieder. Wenn die extremen Ränder erstarken und die klassischen Volksparteien zusehends verschlissen wirken, ist das längst kein regionales Phänomen mehr, es ist die Quittung für jahrelange Entfremdung aus der Bundespolitik.

Die Berliner Blase

Was wir heute erleben, ist das direkte Resultat einer Berliner Politik, die seit Jahren an den Lebensrealitäten der Menschen vorbeiregiert, weder die alte Konstellation noch die neugesteckte Bundesregierung haben es geschafft, dem Land eine klare Richtung zu weisen.

Die ständigen öffentlichen Zerwürfnisse der Spitzenpolitik, der handwerklich mangelhafte Umgang mit drängenden Zukunftsthemen wie den ausufernden Energiepreisen, der ungeklärten Migrations- und Integrationspolitik, einer bröckelnden Infrastruktur sowie der spürbaren Belastung des Mittelstands haben im ganzen Land eine tiefe Verunsicherung hinterlassen. Anstatt Vertrauen, Stabilität und Zuversicht zu stiften, wirkt Berlin auf viele Bürger wie ein dauerhafter Krisenherd, dessen politisches Versagen nun die Bundesländer im Alltag ausbaden müssen.

Volksparteien im Absturz

Besonders gravierend zeigt sich dieses Versagen am Zustand der beiden ehemaligen Volksparteien im Bund, die CDU unter Bundeskanzler Friedrich Merz hat ihren Kursanspruch noch keineswegs in spürbare Stabilität übersetzen können. Statt der versprochenen ordnungspolitischen Klarheit und des ökonomischen Aufschwungs regiert in vielen Bereichen das Verwalten des Mangels. Die Hoffnung, man könne durch eine konservativere Rhetorik oder schärfere Töne in der Migrationsdebatte das Wählerpotenzial am rechten Rand wieder an die Union binden, erweist sich in Sachsen-Anhalt als tragischer Trugschluss. Kanzler Merz steht vor dem Trümmerfeld einer Strategie, die die AfD nicht geschwächt, sondern eher noch normalisiert hat. Wenn eine Bundesregierung unter Unionsführung keine überzeugenden Antworten auf die wirtschaftliche Flaute und die Überlastung der Kommunen liefert, verliert das Versprechen von Sicherheit und Wohlstand seine Strahlkraft.

Noch dramatischer stellt sich die Lage für die SPD dar, deren Parteispitze um Lars Klingbeil und Bärbel Bas vor den Scherben ihres eigenen Gestaltungsanspruchs steht. Der Versuch der Sozialdemokratie, im Bund als ausgleichende, soziale Schutzmacht aufzutreten, verfängt in den östlichen Bundesländern kaum noch. Unter Klingbeil und Bas wirkt die SPD zerrissen zwischen den traditionellen Ansprüchen ihrer Arbeitnehmerschaft und den Erfordernissen einer Koalitionsrealität im Bund, die kaum Spielraum für echte Impulse lässt. Das Versprechen von sozialer Verlässlichkeit und Respekt geht im Rauschen der Berliner Dauerkrisen unter. Wenn selbst Arbeiter- und Kernwahlbezirke im Osten reihenweise an die AfD fallen, ist das kein Betriebsunfall mehr, sondern eine veritable Offenbarungserklärung für das Führungsduo in der Parteizentrale.

Normalisierung des rechten Randes

Besonders erschreckend und absolut absehbar ist das Resultat dieser doppelten Schwäche: Das historische Hoch der AfD.

Eine Partei, die vom Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird, erreicht in diesem Land Wahlergebnisse, die noch vor wenigen Jahren undenkbar schienen.

Wer das Wahlergebnis jedoch vorschnell ausschließlich als Manifestation von Protesthaltung abtut, macht es sich gefährlich leicht. Für immer mehr Menschen ist die Wahl der AfD zu einer verfestigten Grundsatzentscheidung geworden. Sie nutzen den Stimmzettel gezielt, um dem bestehenden System den Fehdehandschuh hinzuwerfen. Dass weite Teile dieser Partei Positionen vertreten, die unsere demokratische Kultur und den gesellschaftlichen Zusammenhalt tief spalten, schreckt offensichtlich nicht mehr ab und wird von vielen Wählern in Kauf genommen oder gar als notwendiges Übel betrachtet, um dem Establishment in der Hauptstadt einen Wirkungstreffer zu versetzen.

Gleichzeitig stehen die übrigen Parteien vor schier unlösbaren Aufgaben, denn die „Brandmauer“ gegen die AfD, die politisch und moralisch von der demokratischen Mitte zu Recht eingefordert wird, gerät durch diese Machtverhältnisse im Parlament unter einen enormen Belastungstest, wenn breite Bündnisse aus drei, vier oder mehr Parteien geschmiedet werden müssen, um eine AfD-Regierungsbeteiligung zu verhindern, entstehen Zweckbündnisse, die kaum noch gemeinsame programmatische Überschneidungen besitzen.

Das Absurde an dieser Dynamik: Solche Konstrukte führen zwangsläufig zu faulen Kompromissen, Handlungsunfähigkeit und weiterem Wählerfrust, was am Ende wiederum genau der AfD in die Hände spielt. Es entsteht ein politischer Teufelskreis, aus dem das Land kaum noch aus eigener Kraft ausbrechen kann.

Wer in Berlin glaubt, man könne diesen dramatischen Vertrauensverlust schlicht wegmoderieren, mit moralischen Belehrungen auffangen oder das Phänomen AfD allein durch juristische Debatten und Ausgrenzungsrhetorik bekämpfen, wird brutal eines Besserem belehrt, denn die AfD wächst nicht im luftleeren Raum; sie wächst im Vakuum, das Kanzler Merz, die Führung von CDU und SPD sowie die gesamte Bundespolitik durch Untätigkeit, ideologische Grabenkämpfe und handwerkliche Fehler hinterlassen.

Die Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt fordern eine Politik ein, die Alltagssorgen ernst nimmt, pragmatische Lösungen für Arbeitnehmer, Familien und Unternehmer anbietet und die Kontrolle über die Kernaufgaben des Staates zurückgewinnt.

Wenn im Bund nicht schleunigst eine radikale Kurskorrektur stattfindet, hin zu einer Politik, die Stabilität, Wirtschaftskraft und soziale Verlässlichkeit spürbar garantiert, wird das Resultat von Magdeburg nur eine Zwischenstation auf einem noch viel gefährlicheren Weg gewesen sein.

Das Signal aus Sachsen-Anhalt ist ein ohrenbetäubender Alarmruf für die gesamte Republik. Wer die AfD als politische Kraft schrumpfen lassen will, muss den Menschen beweisen, dass die Demokratie der Mitte in der Lage ist, ihre Probleme zu lösen.

Jetzt liegt es an den Verantwortlichen in Berlin, endlich aufzuwachen.

Demonstration in Mainz für eine bessere Verkehrspolitik

Vor der nächsten Sitzung des Mainzer Stadtrats wollen die FREIEN WÄHLER auf die aus ihrer Sicht bestehenden Probleme der Verkehrspolitik aufmerksam machen. Die Freie Wähler Gemeinschaft (FWG) hat für Mittwoch, 9. September 2026, zu einer Demonstration neben dem Kurfürstlichen Schloss aufgerufen. Die Veranstaltung soll von 14 bis 15 Uhr stattfinden und sich für eine aus Sicht der FWG ausgewogene und pragmatische Verkehrspolitik einsetzen.

Demonstration vor der Stadtratssitzung in Mainz

Die Demonstration findet unmittelbar vor Beginn der Stadtratssitzung statt. Als Veranstaltungsort nennt die FWG die Diether-von-Isenburg-Straße neben dem Kurfürstlichen Schloss. Nach Angaben der Organisation sollen dabei die Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern direkt an die politischen Verantwortlichen im Rathaus herangetragen werden.

Gerhard Wenderoth, Organisator der Demonstration, kritisiert eine aus Sicht der FWG zu stark von politischen Vorstellungen geprägte Verkehrspolitik. „Die Verkehrspolitik in Mainz darf nicht von Ideologien geprägt sein, sondern muss sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren“, erklärt Wenderoth. „Ob Anwohner, Pendler, Familien, Senioren, Gewerbetreibende oder Handwerker: Mobilität muss für alle Menschen in unserer Stadt möglich und bezahlbar bleiben.“

Die Demonstration richte sich ausdrücklich nicht gegen einzelne Verkehrsmittel. Stattdessen fordert die FWG eine Verkehrspolitik, bei der unterschiedliche Formen der Mobilität miteinander verbunden und die Interessen verschiedener Verkehrsteilnehmer berücksichtigt werden.

Diese Forderungen stellt die FWG

Zu den zentralen Forderungen der Freien Wähler gehören:

  • Verkehrspolitik mit Fakten statt Ideologie
  • Gleichberechtigte Berücksichtigung aller Verkehrsträger
  • Erhalt der guten Erreichbarkeit der Mainzer Innenstadt
  • Berücksichtigung der Interessen von Handel, Wirtschaft und Handwerk
  • Realistische und praktikable Lösungen für die Mobilität der Zukunft

„Mainz braucht keine Verkehrsideologie, sondern vernünftige Lösungen. Die Menschen müssen bei Veränderungen mitgenommen werden, statt sie vor vollendete Tatsachen zu stellen“, betont Wenderoth.

Die FWG lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, bei der Demonstration ihre Meinung friedlich, sachlich und demokratisch zum Ausdruck zu bringen.

Die Demonstration „Mainz muss mobil bleiben!“ findet am Mittwoch, 9. September 2026, von 14 bis 15 Uhr neben dem Kurfürstlichen Schloss in der Diether-von-Isenburg-Straße in Mainz statt.

Vollsperrung in Ginsheim für mehrere Tage

In Ginsheim müssen sich Autofahrer und Fahrgäste des ÖPNV ab Montag, den 7. September 2026, auf Einschränkungen einstellen. Im Zuge der Erweiterung des Glasfasernetzes wird die Neckarstraße an der Kreuzung Stegstraße für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Stadt richtet eine Umleitung ein, gleichzeitig ändern sich die Fahrwege mehrerer Buslinien.

Umleitung über mehrere Straßen in Ginsheim

Die Vollsperrung beginnt am Montag, 7. September 2026, und soll voraussichtlich bis Freitag, 11. September, bestehen bleiben. Der Durchgangsverkehr wird während dieser Zeit über die Münchener Straße, Berliner Straße, den Gutenbergplatz und die Stuttgarter Straße geführt. Die Umleitungsstrecke ist entsprechend ausgeschildert.

Drei Buslinien betroffen

Durch die Sperrung können die Bushaltestellen Neckarstraße, Schulstraße und Friedrich-Ebert-Platz B nicht angefahren werden. Betroffen sind in Fahrtrichtung Bischofsheim/Mainz die Linien 23, 60 und 83.

Die Linie 23 fährt zwischen Groß-Gerau, Nauheim, Trebur, Astheim und Ginsheim, die Linie 60 verbindet Ginsheim mit Mainz-Mombach und die Linie 83 verkehrt zwischen Rüsselsheim und Ginsheim. Während der Sperrung nutzen die drei Linien ebenfalls die Umleitungsstrecke über die Münchener Straße, Berliner Straße, den Gutenbergplatz und die Stuttgarter Straße.

Die Linie 60 startet an der Haltestelle „Neckarstraße B“ in der Stegstraße. Diese wird während der Sperrung als Aus- und Einstiegshaltestelle genutzt.

Ersatzhaltestellen eingerichtet

Für die betroffenen Linien werden in der Stuttgarter Straße zwei Ersatzhaltestellen eingerichtet. An der Stuttgarter Straße 42 in der Nähe des Gutenbergplatzes halten die Linien 23 und 83. Eine weitere Ersatzhaltestelle befindet sich an der Stuttgarter Straße 31 an der Ecke Frankfurter Straße und wird von den Linien 23, 60 und 83 angefahren.

Anschließend fahren die Busse über die Rheinstraße und bedienen ersatzweise die Haltestelle „Friedrich-Ebert-Platz A“.

Fahrgäste werden gebeten, die Informationen und Aushänge an den Haltestellen zu beachten. Weitere Auskünfte zu den Änderungen gibt die RMV-MobilitätsZentrale Groß-Gerau in der Jahnstraße1 unter der Telefonnummer (0 61 52) 84 777.

Ingelheimer Kaiserpfalz feiert Jubiläum mit kostenlosen Führungen

Die Aula regia der Ingelheimer Kaiserpfalz ist seit 25 Jahren als begehbares Denkmal für die Öffentlichkeit zugänglich. Zum Jubiläum beteiligt sich die Forschungsstelle Kaiserpfalz am Sonntag, 13. September 2026, am Tag des offenen Denkmals und bietet ein besonderes Programm mit vier kostenfreien Führungen sowie einem Zeitzeugengespräch mit Oberbürgermeister i. R. Dr. Joachim Gerhard an.

Von der Palastanlage zum Denkmal in Ingelheim

Am 19. August 2001 wurde die Aula regia nach umfangreichen archäologischen Untersuchungen sowie Bau- und Konservierungsarbeiten erstmals als begehbares Denkmal der Öffentlichkeit übergeben. Mehr als 300 Gäste nahmen damals an der Eröffnung teil, zu der der damalige Oberbürgermeister Dr. Joachim Gerhard eingeladen hatte. Unter den Gästen war auch der damalige Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage.

Den Arbeiten zur Öffnung der Aula regia waren ab 1994 umfangreiche archäologische Untersuchungen vorausgegangen. In den darauffolgenden Jahren wurden weitere Bereiche der Kaiserpfalz archäologisch erschlossen und für Besucher zugänglich gemacht. Dazu zählen unter anderem das Heidesheimer Tor und der Nordflügel in der Karlstraße.

Zum 25-jährigen Jubiläum informiert die Forschungsstelle bis Ende Oktober mit einer Sonderbeschilderung im Saalgebiet über die Entwicklung der Anlage. Unter dem Titel „Palast – Ruine – Denkmal. 25 Jahre Archäologische Zone Kaiserpfalz“ wird der Wandel der historischen Pfalz Karls des Großen von der Palastanlage über die Ruine bis zum heutigen archäologischen Denkmal dargestellt.

Vier kostenlose Führungen am 13. September

Am Tag des offenen Denkmals bieten die Gästeführer vier Jubiläumsführungen an. Die Führungen beginnen um 11 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr und dauern jeweils etwa 45 bis 60 Minuten.

Treffpunkt ist jeweils der Parkplatz in der Natalie-von-Harder-Straße. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei.

Zeitzeugengespräch mit früherem Oberbürgermeister

Bereits um 10:30 Uhr beginnt in der Aula regia ein Zeitzeugengespräch mit Oberbürgermeister i. R. Dr. Joachim Gerhard. Gemeinsam mit Forschungsstellenleiter Holger Grewe wird bei dem rund 90-minütigen Rundgang auf zentrale Stationen der Entwicklung der Archäologischen Zone eingegangen.

Dabei sollen auch denkmalpflegerische und stadtpolitische Entscheidungen beleuchtet werden, die mit der Entwicklung des Areals verbunden waren. Für die Teilnahme am Zeitzeugengespräch ist eine Anmeldung per E-Mail an kaiserpfalz@ingelheim.de erforderlich.

Die Archäologische Zone und das Museum sind am Tag des offenen Denkmals von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Vollsperrung der Templerstraße in Mainz

In der Mainzer Altstadt kommt es im September an zwei Tagen zu einer Sperrung der Templerstraße. Grund sind Arbeiten, bei denen schweres medizinisches Gerät mit einem Autokran an- und abtransportiert wird. Autofahrer müssen in dieser Zeit auf ausgeschilderte Umleitungen ausweichen.

Sperrung an zwei Tagen in der Mainzer Altstadt

Die Templerstraße ist am Donnerstag, 10. September, sowie am Dienstag, 22. September 2026, jeweils von 7 bis 18 Uhr auf Höhe der Hausnummer 3 und an der Ecke Lauterenstraße vollständig gesperrt.

Der motorisierte Individualverkehr wird stadteinwärts über die Holzstraße und die Uferstraße geführt. Stadtauswärts verläuft die Umleitung über die Straßen Am Rathaus und Uferstraße.

Für Fußgänger und Radfahrer bleibt die Sperrstelle passierbar. Die Einschränkungen betreffen damit insbesondere den motorisierten Individualverkehr.

13-Jähriger flüchtet auf E-Scooter vor Polizei in Bingen

Ein ungewöhnlicher Vorfall hat sich am Samstagabend (5. September 2026) in der Binger Innenstadt ereignet. Einer Streifenbesatzung fiel gegen 20:20 Uhr ein E-Scooter-Fahrer durch seine Fahrweise auf. Als die Beamten den Fahrer kontrollieren wollten, flüchtete dieser trotz eingeschaltetem Blaulicht, Martinshorn und einer Lautsprecherdurchsage.

Flucht endet auf dem Winzerfest in Bingen

Nach Angaben der Polizei fuhr der E-Scooter-Fahrer unter anderem rasante Schlangenlinien und missachtete den fließenden Verkehr. Nachdem er sich der Kontrolle zunächst entzogen hatte, nahmen die Beamten die Verfolgung auf.

Nach kurzer Zeit konnten die Polizisten den Fahrer zu Fuß einholen und auf dem Gelände des Winzerfestes stoppen. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um einen erst 13 Jahre alten Jungen handelte.

Hinweise auf einen Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln ergaben sich bei der Kontrolle nicht. Der E-Scooter wurde zunächst von der Polizei sichergestellt.

Vater übernimmt seinen Sohn

Kurze Zeit später erschien der Vater des Jungen auf der Polizeidienststelle und nahm seinen Sohn in Obhut. Da E-Scooter erst ab einem Alter von 14 Jahren geführt werden dürfen, wurde gegen den Vater als Halter des Fahrzeugs ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der E-Scooter wieder an den Vater ausgehändigt. Das eingeleitete Bußgeldverfahren sieht eine Zahlung von 90 Euro vor.