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Flughafenbaustellen: Die strengen Vorschriften für Sicherheitszäune

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Flugzeug, Lufthansa, Flughafen
Flugzeug, Lufthansa

Baumaßnahmen auf oder in der unmittelbaren Nähe von Flughäfen sind essenziell für die Modernisierung und den Ausbau der Infrastruktur. Doch sie bergen auch erhebliche Sicherheitsrisiken. Jede Baustelle stellt eine potenzielle Schwachstelle in der hochsensiblen Sicherheitsarchitektur eines Flughafens dar. Unbefugter Zutritt, Diebstahl oder gar Sabotageakte können den Flugbetrieb empfindlich stören und die Sicherheit von Passagieren und Personal gefährden. Aus diesem Grund unterliegen temporäre und permanente Absicherungen strengsten internationalen Vorschriften. Die International Civil Aviation Organization (ICAO) gibt hierfür einen klaren Rahmen vor, der sicherstellt, dass die Integrität des Luftsicherheitsbereichs jederzeit gewahrt bleibt und keine Kompromisse bei der Gefahrenabwehr gemacht werden.

Grundlagen der ICAO-Richtlinien für Perimeterschutz

Die International Civil Aviation Organization (ICAO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die weltweit verbindliche Standards für die Sicherheit, Effizienz und Regelmäßigkeit des internationalen Luftverkehrs festlegt. Ein zentraler Aspekt ihrer Arbeit ist der Schutz von Flughäfen vor unrechtmäßigen Eingriffen. Die Vorschriften definieren sogenannte Luftsicherheitsbereiche – Zonen, in denen besonders strenge Kontrollen gelten. Baustellen, die an diese Bereiche angrenzen oder sich darin befinden, müssen durch eine adäquate physische Barriere gesichert werden. Hier kommen spezielle Zaunsysteme ins Spiel. Die ICAO Sicherheitszaun Anforderungen für Baustellen sind darauf ausgelegt, ein unbefugtes Eindringen zu verhindern, zu verzögern und zu detektieren. Ein einfacher Bauzaun genügt diesen Ansprüchen bei Weitem nicht. Stattdessen ist ein zertifizierter ICAO Sicherheitszaun erforderlich, der als erste und wichtigste Verteidigungslinie des Perimeterschutzes fungiert und die physische Trennung zwischen dem öffentlichen Bereich und der kritischen Infrastruktur gewährleistet.

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Ein Standard ohne Kompromisse: Jeder Meter Zaun ist eine aktive Sicherheitsmaßnahme.

Technische Spezifikationen: Material, Höhe und Widerstandsfähigkeit

Die Wirksamkeit eines Sicherheitszauns hängt maßgeblich von seinen baulichen Eigenschaften ab. Die ICAO-Vorgaben sind hier äußerst präzise, um ein einheitlich hohes Schutzniveau zu garantieren. Eine der grundlegendsten Vorschriften betrifft die Höhe des Zauns, die mindestens 2,44 Meter betragen muss. Diese Höhe allein erschwert bereits ein spontanes Überwinden erheblich. Doch die Materialbeschaffenheit ist ebenso entscheidend. In der Regel kommen robuste Stahlgittermatten zum Einsatz, deren Drahtstärke und Maschenweite genau definiert sind. Eine enge Maschung, beispielsweise 50 x 50 Millimeter, verhindert, dass Personen den Zaun als Leiter benutzen können, da sie kaum Halt für Hände und Füße finden.

Weitere zentrale Merkmale sind:

  • Korrosionsschutz: Alle Metallteile müssen feuerverzinkt oder pulverbeschichtet sein, um Witterungseinflüssen langfristig standzuhalten.
  • Stabilität der Pfosten: Die Zaunpfosten müssen in ausreichend tiefen und stabilen Fundamenten verankert sein, um starken Windlasten oder Manipulationsversuchen zu widerstehen.
  • Widerstandsfähigkeit: Das Material muss so beschaffen sein, dass es dem Durchtrennen mit einfachen Werkzeugen wie Bolzenschneidern einen erheblichen Widerstand entgegensetzt.

Diese detaillierten ICAO Sicherheitszaun Anforderungen für Baustellen stellen sicher, dass die Barriere nicht nur abschreckend wirkt, sondern auch eine signifikante zeitliche Verzögerung bei einem Überwindungsversuch bewirkt.

Übersteigschutz und Untergrabeschutz: Die entscheidenden Details

Ein hoher und stabiler Zaun allein reicht nicht aus, um entschlossene Eindringlinge aufzuhalten. Die ICAO-Richtlinien fordern daher zusätzliche Sicherungsmaßnahmen an den kritischsten Punkten: dem oberen und dem unteren Abschluss des Zauns. Der sogenannte Übersteigschutz ist eine der sichtbarsten und effektivsten Komponenten. Meist wird er durch Y-förmige Ausleger realisiert, die auf den Zaunpfosten montiert und mit mehreren Reihen Stachel- oder S-Draht (NATO-Draht) bespannt sind. Diese Vorrichtung macht ein Überklettern extrem schwierig und gefährlich, da sie sowohl nach innen als auch nach außen geneigt sein kann und eine unüberwindbare Barriere darstellt.

Mindestens genauso wichtig ist der Schutz gegen das Untergraben des Zauns. Der Untergrabeschutz, oft auch als Unterkriechschutz bezeichnet, verhindert, dass Personen oder Tiere unter dem Zaun hindurchgelangen. Dies wird typischerweise durch ein Betonfundament erreicht, in das die Zaunpfosten und das untere Ende der Gittermatten eingelassen sind. Alternativ können die Gittermatten auch tief ins Erdreich eingegraben oder durch spezielle Bodenanker gesichert werden. Diese Maßnahme schließt eine häufig unterschätzte Sicherheitslücke und ist ein unverzichtbarer Bestandteil, um die ICAO Sicherheitszaun Anforderungen für Baustellen vollständig zu erfüllen.

Integration von Überwachungstechnik an Baustellenzäunen

Ein moderner ICAO-konformer Sicherheitszaun ist mehr als nur eine passive Barriere. Er ist die Grundlage für ein integriertes elektronisches Überwachungssystem. Die physische Absperrung wird durch technologische Komponenten ergänzt, die eine lückenlose Kontrolle des Perimeters ermöglichen. Die Zaunkonstruktion muss daher so ausgelegt sein, dass sie die Montage verschiedener Überwachungsgeräte problemlos zulässt. Dazu gehören hochauflösende Videokameras, die bei Tag und Nacht klare Bilder liefern, oft ergänzt durch Wärmebildkameras, die auch bei völliger Dunkelheit oder schlechten Wetterbedingungen Personen detektieren können.

Zusätzlich werden häufig Zaundetektionssysteme installiert. Dabei handelt es sich um spezielle Sensorkabel, die direkt am Zaun befestigt werden. Sie reagieren auf Vibrationen, die beim Klettern, Schneiden oder Anheben des Zauns entstehen, und lösen sofort einen Alarm in der Sicherheitszentrale aus. In Kombination mit der Videoüberwachung können Sicherheitskräfte so in Echtzeit überprüfen, was den Alarm ausgelöst hat, und gezielt reagieren. Diese Verknüpfung von physischem Schutz und elektronischer Überwachung schafft ein mehrstufiges Sicherheitskonzept, das die Reaktionszeit minimiert und die Effektivität der Gefahrenabwehr maximiert.

Genehmigungsverfahren und rechtliche Aspekte für Bauunternehmen

Die Errichtung eines Sicherheitszauns an einer Flughafenbaustelle ist kein einfaches Unterfangen, sondern ein streng regulierter Prozess. Bauunternehmen können nicht einfach einen Zaun nach eigenem Ermessen aufstellen. Jede Maßnahme muss in enger Abstimmung mit dem Flughafenbetreiber und den zuständigen Luftsicherheitsbehörden, in Deutschland in der Regel das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) oder die jeweilige Landesluftfahrtbehörde, geplant und genehmigt werden. Die Einhaltung der ICAO Sicherheitszaun Anforderungen für Baustellen ist dabei die Grundvoraussetzung für eine Genehmigung. Der Prozess umfasst mehrere Stufen, von der Planung bis zur finalen Abnahme.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die typischen Schritte im Genehmigungsverfahren:

Schritt Zuständigkeit Wichtige Hinweise

 

1. Bedarfsanalyse Bauunternehmen & Flughafenbetreiber Definition der genauen Zauntrasse und spezifischen Anforderungen.
2. Planung Zertifizierter Fachplaner Erstellung der technischen Zeichnungen und der vollständigen Dokumentation.
3. Genehmigung Luftfahrt-Bundesamt (LBA) / Landesbehörde Einreichung der Planungsunterlagen zur Prüfung und Freigabe.
4. Installation Qualifizierter Fachbetrieb Montage gemäß genehmigter Planung und ICAO-Vorgaben durch spezialisierte Firmen.
5. Abnahme Flughafenbetreiber & Sicherheitsbehörden Überprüfung der korrekten Ausführung, Stabilität und Funktion aller Komponenten.

 

Für Bauunternehmen bedeutet dies, dass sie frühzeitig Experten für Flughafensicherheit hinzuziehen und ausschließlich auf zertifizierte Produkte und Fachfirmen setzen müssen. Jeder Fehler im Genehmigungs- oder Bauprozess kann zu erheblichen Verzögerungen und zusätzlichen Kosten führen.

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Rückruf bei REWE – Schwerwiegende Folgen für Allergiker möglich

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Veganes Cordon Bleu Rügenwalder Mühle

Kunden des Lebensmittelhändlers REWE sollten aktuell einen Blick in ihren Kühlschrank oder Gefrierschrank werfen. Die Recker Convenience GmbH informiert über einen Warenrückruf. Grund für die Maßnahme ist ein Fehler bei der Verpackung, der für Allergiker schwerwiegende Folgen haben kann.

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Rückruf bei REWE: Falscher Inhalt führt zu Gesundheitsrisiko

Nach Angaben des Herstellers stimmen bei der betroffenen Charge die äußere Verpackung und der tatsächliche Inhalt nicht überein. Dadurch ist das in den Schnitzeln enthaltene Allergen Milch nicht auf der Zutatenliste aufgeführt.

Betroffen ist ausschließlich folgende Charge:

Rückruf bei rewe

  • Produkt: ja! Schweine Mini Schnitzel, 400g

  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 20.12.2026

  • Produktionsdatum: 20.03.2026

  • Chargennummer: 2612564

  • EAN-Code: 4337256277716

Wichtige Hinweise für Allergiker

Personen mit einer Milcheiweißallergie oder einer Laktoseintoleranz sollten das Produkt keinesfalls verzehren. Während bei einer Laktoseintoleranz Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen und Durchfall auftreten können, kann eine Milcheiweißallergie schwere immunologische Reaktionen hervorrufen. Diese reichen von Hautreizungen und Atemwegsbeschwerden bis hin zu einem lebensgefährlichen anaphylaktischen Schock.

Für Personen, die keine Allergie oder Unverträglichkeit gegenüber Milch haben, ist das Produkt geschmacklich und qualitativ einwandfrei und kann bedenkenlos verzehrt werden.

Rückgabe und Erstattung

Der Vertrieb erfolgte bundesweit (außer in Brandenburg und Thüringen) über REWE-Märkte. Kunden können die betroffenen Packungen ab sofort im jeweiligen Markt zurückgeben. Der Kaufpreis wird in voller Höhe erstattet – die Vorlage eines Kassenbons ist hierfür nicht erforderlich.

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Diebstahl und Körperverletzung in Mainz

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Körperverletzung in Mainz
Polizei Mainz

Ein scheinbar gewöhnlicher Ladendiebstahl eskalierte am Freitagnachmittag (24. April 2026) in einem Drogeriemarkt am Mainzer Gutenbergplatz. Ein 33-jähriger Mann griff einen Ladendetektiv körperlich an, nachdem er beim Diebstahl eines Parfüms ertappt worden war. Im Anschluss an die Körperverletzung in Mainz versuchte der Tatverdächtige zu flüchten.

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Handgemenge und Körperverletzung in Mainz zwischen Regalen

Gegen 16:45 Uhr beobachtete der Ladendetektiv, wie der Tatverdächtige ein hochpreisiges Parfüm an sich nahm, ohne zu bezahlen. Als er den Mann noch im Verkaufsraum ansprach, händigte dieser die Beute zunächst aus. Unmittelbar darauf änderte der Täter jedoch sein Verhalten: Er griff den Detektiv körperlich an und versuchte mit Gewalt, das Parfüm zurückzuerlangen.

In dem darauffolgenden Gerangel stürzten beide zu Boden. Dabei wurde nicht nur das Parfüm beschädigt, sondern auch diverse Warenbehältnisse im Geschäft umgestoßen und demoliert. Schließlich gelang es dem Mann, sich loszureißen und über den Gutenbergplatz in Richtung Fußgängerzone zu flüchten.

Verletzungen und Fahndungserfolg

Der Ladendetektiv trug bei der Auseinandersetzung Verletzungen im Kopfbereich davon. Er wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Abklärung in die Universitätsmedizin Mainz gebracht.

Die Flucht des Täters währte jedoch nicht lange. Im Rahmen einer späteren Personenkontrolle im Stadtgebiet trafen Polizeibeamte auf einen Mann, auf den die Personenbeschreibung exakt passte. Der 33-jährige Beschuldigte räumte die Tat gegenüber den Beamten unumwunden ein.

Gegen den Mann wurde umgehend ein Ermittlungsverfahren wegen räuberischen Diebstahls eingeleitet. Zudem erhielt er einen Platzverweis für die gesamte Mainzer Fußgängerzone bis Mitternacht, dem er laut Polizeiangaben auch nachkam.

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Römerjahr 2026: Vortrag in Ingelheim zum römischen Erbe

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Römerjahr 2026

Warum stellen wir römischen Müll in Museen aus und schützen Ruinen wie kostbare Barockschlösser? Dieser und weiteren spannenden Fragen geht der Historische Verein Ingelheim am Dienstag, den 5. Mai 2026, auf den Grund. Zum Römerjahr 2026 des Landkreises Mainz-Bingen referiert Prof. Dr. Peter Haupt von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz über die Bedeutung der antiken Kultur für unsere heutige Zeit.

Eine fremde Welt, die uns seltsam vertraut ist

In seinem Vortrag „Unser römisches Erbe und was wir daraus machen (können)“ zieht Prof. Haupt einen scharfen Vergleich: Die antike Welt der Römer war geprägt von Sklaverei und einem politischen System, das strukturell oft näher an diktatorischen Regimen lag als an unserer modernen, freiheitlichen Demokratie. Dennoch empfinden wir ihre Hinterlassenschaften als wertvoll und bewahrenswert.

Der Vortrag analysiert, warum uns diese Kultur trotz der enormen Unterschiede so vertraut erscheint und wie sich unsere Sichtweise auf die Römer im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat.

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Auswirkungen auf das Hier und Jetzt beim Vortrag zum Römerjahr 2026

Dabei bleibt der Abend nicht nur in der Vergangenheit stehen. Prof. Haupt wiegt ab, welche konkreten Vor- und Nachteile unser heutiger Blick auf das römische Erbe für die Bereiche Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hat. Ist unser Bild von den alten Römern eine romantische Verklärung oder eine wichtige Lehre für die Zukunft?

Eckdaten zur Veranstaltung:

  • Wann: Dienstag, 5. Mai 2026, um 19:00 Uhr

  • Wo: Weiterbildungszentrum Ingelheim (WBZ), Fridtjof-Nansen-Platz 3

  • Referent: Prof. Dr. Peter Haupt (JGU Mainz)

  • Eintritt: Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Tanz in den Mai auf dem Rathausplatz in Nieder-Olm

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Tanz in den Mai Nieder-Olm
Quelle: Stadt Nieder-Olm

Die Stadt Nieder-Olm setzt auf Tradition und Geselligkeit: Am Donnerstag, den 30. April 2026, verwandelt sich der Rathausplatz wieder in eine festliche Partymeile. Gemeinsam mit dem bekannten Weingut Bischofsmühle lädt die Stadt zum traditionellen „Tanz in den Mai“ ein – ein Event, das Generationen verbindet und den Wonnemonat gebührend begrüßt.

Kulinarik und Wein ab 18:00 Uhr

Der Abend beginnt um 18:00 Uhr in entspannter Atmosphäre. Für die flüssige Verpflegung sorgt das Weingut Bischofsmühle mit einer Auswahl ihrer feinsten Tropfen. Wer Hunger mitbringt, darf sich auf eine bunte Auswahl an den verschiedenen Foodtrucks freuen, die eine breite Palette an kulinarischen Spezialitäten direkt auf dem Platz anbieten. Genuss unter freiem Himmel steht beim Tanz in den Mai im Mittelpunkt.

Live-Musik mit „Extraordinary“ beim Tanz in den Mai

Sobald die Dämmerung einsetzt, wird es laut und mitreißend: Von 20:00 bis 24:00 Uhr übernimmt die Rock- und Coverband „Extraordinary“ das Kommando auf der Bühne. Mit ihrem vielseitigen Repertoire aus bekannten Klassikern und aktuellen Hits versprechen die Musiker eine ausgelassene Stimmung, bei der garantiert kein Tanzbein stillsteht.

Ein Fest für alle

Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich und bietet den idealen Rahmen, um gemeinsam mit Freunden, Nachbarn und der Familie in den Mai zu feiern. Die Stadt Nieder-Olm und das Team der Bischofsmühle hoffen auf bestes Frühlingswetter und zahlreiche Gäste, die den Rathausplatz zum Beben bringen.

Schwere Motorradunfälle in Südhessen am Wochenende

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Straßenbahn Mainz-Lerchenberg

Am Sonntagnachmittag (26. April 2026) musste die Polizei innerhalb weniger Stunden zu insgesamt fünf Unfällen mit Motorradfahrern ausrücken. Die Motorradunfälle in Südhessen hatten drei Schwerverletzte zur Folge sowie den Einsatz eines Rettungshubschraubers.

Sturz an der Baustellenampel

Kurz vor 13.30 Uhr befuhr ein 25 Jahre alter Biker bei Ober-Kainsbach die Bundesstraße 47 von der „Hutzwiese“ in Richtung „Spreng“. Als er an einer Baustellenampel verkehrsbedingt anhalten musste, fiel sein 30-jähriger Sozius vermutlich aufgrund des starken Bremsvorgangs von der Maschine und rutschte anschließend über die Fahrbahn. Der 30-Jährige kam mit schwereren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Der Zweite der Motorradunfälle in Südhessen ereignete sich auf der L3099

Gegen 13.45 Uhr befuhr ein 40 Jahre alter Motorradfahrer die Landesstraße 3099 von Brandau kommend in Richtung Lautertal-Gadernheim. In einer Kurve prallte der Mann gegen die Schutzplanke. Er hatte Glück und blieb unverletzt. Sein Motorrad wurde beschädigt.

Zusammenstoß mit Rennradfahrer

Etwa zur gleichen Zeit kollidierte an der Kreuzung Bundesstraße 45/ Bundesstraße 47 am Roßbacher Weg in Michelstadt ein 61 Jahre alter Motorradfahrer mit einem 36-Jährigen Rennradfahrer, der vor ihm auf die Linksabbiegerspur wechselte. Beide Unfallbeteiligten kamen anschließend verletzt ins Krankenhaus. Ob der Fahrradfahrer vor dem Unfall seinen Fahrstreifenwechsel möglicherweise nicht ordnungsgemäß anzeigte, ist nun Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen.

Weiterer Unfall auf der L3120

Gegen 16.50 Uhr kam in Oberzent auf der Landesstraße 3120, zwischen Airlenbach und Olfen, ein 40 Jahre alter Biker von der Fahrbahn ab. Er wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

Schwerer Unfall und Einsatz eines Rettungshubschraubers bei Reichelsheim

Der folgenreichste Verkehrsunfall ereignete sich dann kurz nach 17.00 Uhr auf der Bundesstraße 47 bei Reichelsheim. Zwischen dem „Gumpener Kreuz“ und Lindenfels kollidierten in einer Kurve zwei 19 und 26 Jahre alte Motorradfahrer, die sich auf der Strecke entgegenkamen. Die beiden jungen Motorradfahrer zogen sich hierbei schwere Verletzungen zu. Der 26-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Insgesamt entstand bei dem Zusammenstoß ein Schaden von rund 18.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen.

Die Polizei mahnt angesichts der Häufung zur besonderen Vorsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme, insbesondere zum Start der Motorradsaison.

Unfall in Mainz-Mombach: Schwerer Crash zwischen Harley und Hyundai

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Unfall in Mainz-Mombach: Schwerer Crash zwischen Harley und Hyundai
Foto: BYC-News

Ein folgenschwerer Unfall in Mainz-Mombach hat am Samstagabend, den 25.04.2026, zu einem größeren Einsatz von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr geführt. Gegen 18:10 Uhr kam es im Bereich der Hauptstraße zu einer heftigen Kollision zwischen einer Harley-Davidson Road King Special und einem Hyunda...


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LKW-Brand in Nieder-Olm: Flammen am Toom Baumarkt

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LKW-Brand in Nieder-Olm: Flammen am Toom Baumarkt
Foto: BYC-News

Ein LKW-Brand in Nieder-Olm hat am Samstagnachmittag, den 25.04.2026, für einen Feuerwehreinsatz im Industriegebiet gesorgt. Gegen 14:10 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei in die Straße „Langgewann“ alarmiert. Unweit dem Parkplatz des dort ans...


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Unfall auf der A3 bei Wiesbaden sorgte für Verkehrschaos

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Unfall auf der A3
Polizei Westhessen6

Ein schwerer Auffahrunfall hat am Freitagnachmittag (24. April 2026) den Feierabendverkehr auf der Autobahn A3 zum Erliegen gebracht. Gegen 14:10 Uhr kam es zum Unfall auf der A3 in Fahrtrichtung Köln, unmittelbar am Autobahnkreuz Wiesbaden, mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen.

Kettenreaktion auf der Überholspur

Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei war Unachtsamkeit die Ursache für das Unglück: Ein Campingbus hatte mitten im Feierabendverkehr auf dem linken Fahrstreifen aus Unachtsamkeit einen Auffahrunfall verursacht bei dem weitere vier Fahrzeuge involviert wurden.

Die verunfallten Autos kamen so ungünstig zum Stehen, dass sie die Hauptfahrbahnen des Wiesbadener Kreuzes komplett blockierten.

Verletzte und hoher Sachschaden durch Unfall auf der A3

Der Rettungsdienst war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Zwei Beteiligte wurden zur weiteren Untersuchung auf mögliche Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Den entstandenen Sachschaden an den teils massiv beschädigten Fahrzeugen schätzt die Polizei nach ersten Berechnungen auf rund 90.000 Euro.

Die Hauptfahrbahn musste für die Rettungsarbeiten zunächst voll gesperrt werden. Dies führte zu einem Rückstau, der in der Spitze eine Länge von etwa 8 Kilometern erreichte. Mittlerweile konnte die Vollsperrung aufgehoben werden.

ASP-Regelungen im Kreis Mainz-Bingen werden gelockert

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Symbolbild Wildschwein im Wald im Kreis Mainz-Bingen
Symbolbild Wildschwein im Wald

Die EU-Kommission hat dem gemeinsamen Antrag der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz zugestimmt und grünes Licht für eine Rückstufung der Restriktionszonen gegeben. In den Bereichen Bingen, Lennebergwald und Mainz wird die bisherige Sperrzone II B zur Sperrzone I herabgestuft. Die Gebiete, die zuvor in Zone I lagen, gelten nun offiziell als ASP-frei.

Ein wichtiger Schritt mit Ausblick auf 2027

Obwohl die Rückstufung ein bedeutender Meilerstein ist, bleibt die Region wachsam. „Das ist ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Seuche in Mainz-Bingen – dem aber noch weitere folgen müssen“, betont das Veterinäramt. Das erklärte Ziel ist die komplette Seuchenfreiheit, die nach aktuellem Stand frühestens im Jahr 2027 erreicht werden kann.

Was sich für Bürger und Landwirte im Kreis Mainz-Bingen ändert

Durch die neue Einstufung werden die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um bestehende Einschränkungen für die Bevölkerung, Jäger und Landwirte zu entschärfen.

  • Umsetzung: In den kommenden drei Wochen wird das Veterinäramt die genauen Vorgaben erarbeiten und verwaltungsrechtlich umsetzen.

  • Was bleibt: Trotz der Lockerung wird das Schwarzwild in der neuen Sperrzone I weiterhin verstärkt bejagt.

  • Regeln im Wald: Sicherheit geht vor – die aktuellen Zäune, das Wegegebot sowie die Anleinpflicht für Hunde in den Waldgebieten bleiben für mindestens weitere 12 Monate bestehen.

Dr. Markus Wacker, Leiter des Veterinäramtes vom Kreis Mainz-Bingen, erklärt die Notwendigkeit: „Dies ist erforderlich, um in einem Jahr einen Antrag auf vollständige Aufhebung der Sperrzone I mit Erfolgsaussichten stellen zu können.“

Dank an Helfer und Blick auf September 2026

Landrat Thomas Barth, der Beigeordnete Erwin Malkmus und Dr. Markus Wacker sprachen allen Beteiligten ein „ausdrückliches Dankeschön“ aus. Der Dank richtet sich an Jäger, Kadaversuchteams, Drohnenpiloten, Zaunbauunternehmen sowie die Mitarbeitenden der Behörden, insbesondere die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft.

Während im Norden des Kreises aufgeatmet werden kann, bleiben die strengen Regeln von Laubenheim über Bodenheim und Oppenheim bis Guntersblum vorerst unverändert. Hier richtet sich der Blick auf den September 2026: Dann wird die Rückstufung der Sperrzone II A angestrebt, die auch das Kerngebiet am Oppenheimer Wäldchen umfasst.

Die Behörden rufen die Bevölkerung im Kreis Mainz-Bingen weiterhin zu Geduld und Akzeptanz auf, um das gemeinsame Ziel der vollständigen ASP-Freiheit nicht zu gefährden.

Großbrand bei der Velte Rohstoffhandel GmbH in Worms

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Brand Velte Rohstoffhandel GmbH
Quelle: Feuerwehr Worms

Ein massiver Brand auf dem Betriebsgelände der Velte Rohstoffhandel GmbH hält die Einsatzkräfte der Feuerwehr Worms seit Donnerstagabend in Atem. Gegen 19:13 Uhr am 23. April 2026 wurde das Feuer gemeldet, das sich schnell zu einem umfassenden Großbrand entwickelte.

200 Tonnen Abfall bei der Velte Rohstoffhandel GmbH in Flammen

Nach ersten Einschätzungen der Einsatzleitung brannten rund 200 Tonnen abgelagerter Bauschutt sowie Papier-, Pappe- und Holzabfälle. Die besondere Herausforderung für die Feuerwehr: Das Feuer fraß sich durch die rund zehn Meter hohen Abfallberge bis tief in das Innere vor.

Aufgrund dieser enormen Ausdehnung und der hartnäckigen Glutnester im Kern der Müllberge dauerten die Löscharbeiten die gesamte Nacht über an. Auch am Freitag, den 24. April 2026, sind die Einsatzkräfte weiterhin vor Ort, um den Brand vollständig unter Kontrolle zu bringen und letzte Brandherde zu löschen.

Keine Verletzten, Ursache unklar

Trotz der massiven Rauchentwicklung und der Intensität des Feuers wurde bei den Brand niemand verletzt.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens für die Velte Rohstoffhandel GmbH lässt sich aktuell noch nicht belastbar beziffern, da die Einsatzmaßnahmen noch in vollem Gange sind und das Gelände erst nach Abschluss der Löscharbeiten sicher begangen werden kann.

Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wird die Brandstelle untersuchen, sobald diese von der Feuerwehr freigegeben wurde.

Rüsselsheim nimmt am Stadtradeln 2026 teil

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Landkreis Mainz-Bingen

Vom 3. bis zum 23. Mai 2026 heißt es in Rüsselsheim am Main wieder: Auf die Sättel, fertig, los! Die Stadt nimmt erneut an der bundesweiten Kampagne Stadtradeln teil. Unter dem motivierenden Motto „Gemeinsam für eine grünere Zukunft“ sind alle Bewohner, Betriebe, Vereine und Schulen aufgerufen, möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Die Messlatte beim Stadtradeln liegt hoch

Dass die Rüsselsheimer eine fahrradbegeisterte Gemeinschaft sind, bewiesen sie bereits im vergangenen Jahr: Beeindruckende 248.648 Kilometer wurden von insgesamt 1.626 Teilnehmenden in 51 Teams erradelt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen – rechnerisch wurden so rund 40 Tonnen CO2 vermieden. Ziel für 2026 ist es, diese Marke gemeinsam zu knacken.

Das Programm im Überblick

Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, begleiten attraktive Events den Aktionszeitraum:

  • Große Auftakt-Tour: Am Sonntag, den 3. Mai, fällt um 12:00 Uhr der Startschuss. Los geht es am Landungsplatz, der auch Zielort der gemeinsamen Rundfahrt sein wird. Eine Anmeldung hierfür ist nicht erforderlich – einfach mit dem Rad vorbeikommen!

  • Gemütliche Familientour: Am 13. Mai lädt die Stadt zu einer entspannten Tour für Groß und Klein ein. Diese bildet das Vorprogramm zum Bel-R! Festival. Die Route endet am „Wein am Main“-Stand der Stadtwerke, wo auf alle Mitradelnden eine kleine Erfrischung als Belohnung wartet. Pünktlich um 18:00 Uhr startet im Anschluss das Festival.

So können Sie mitmachen

Egal ob als Einzelperson oder in der Gruppe mit Kollegen, Freunden oder der Familie: Jeder Kilometer zählt für die Rüsselsheimer Bilanz. Interessierte können sich ab sofort online für das Stadtradeln registrieren und dort ihre Kilometer eintragen oder direkt über die Stadtradeln-App tracken.

Die Stadt Rüsselsheim am Main hofft auf eine starke Beteiligung, um ein deutliches Zeichen für nachhaltige Mobilität und den lokalen Klimaschutz zu setzen.

Neue Babyklappe in Mainz an der Universitätsmedizin eröffnet

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Uniklinik Mainz

In Mainz gibt es ab sofort wieder einen sicheren Ort für Neugeborene in extremen Notsituationen. Die Landeshauptstadt Mainz, die Universitätsmedizin Mainz und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) haben gemeinsam die neue Babyklappe an der Kinderklinik realisiert. Damit wird eine wichtige Versorgungslücke geschlossen, die seit der Schließung der bisherigen Einrichtung in der Altstadt im September 2025 bestand.

Starke Partner für die Babyklappe in Mainz

Die feierliche Eröffnung erfolgte durch Gesundheitsminister Clemens Hoch, Sozialdezernentin Jana Schmöller und Prof. Dr. Ralf Kiesslich (Vorstandsvorsitzender der Unimedizin) sowie Vertreterinnen des SkF. Während die Unimedizin die Planung und bauliche Umsetzung verantwortete, wurde das Projekt durch Mittel der Mainzer Jugend- und Waisenstiftung finanziert. Die Trägerschaft übernimmt erneut der erfahrene Sozialdienst katholischer Frauen.

Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit: „Mit der neuen Babyklappe schaffen wir einen Ort, der in größter Not Hilfe bietet und Leben bewahrt. Sie steht für eine Gesellschaft, die Verantwortung übernimmt, wenn alle anderen Wege versperrt sind.“

Diskretion und medizinische Exzellenz

Der neue Standort der Babyklappe in Mainz an der Rückseite der Kinderklinik bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber früheren Lösungen: Das Kind ist sofort in der Nähe hochkarätiger medizinischer Fachkompetenz.

„Die neue Babyklappe ist direkt mit der Kinderklinik verbunden“, erklärt Prof. Ralf Kiesslich. „Gleichzeitig ist es uns gelungen, den Zugang so diskret wie möglich zu gestalten, um den betroffenen Frauen Schutz und Anonymität in ihrer Verzweiflung zu bieten.“

Der Ablauf bei einer Abgabe:

Das System der Babyklappe in Mainz ist darauf ausgelegt, der Mutter maximale Anonymität zu gewähren, während das Kind unmittelbar versorgt wird:

  1. Stiller Alarm: Beim Betreten des Raumes wird in der Kindernotaufnahme ein Alarm ausgelöst.

  2. Sicherheit: Sobald die Mutter den Raum verlässt, verschließt sich die Außentür automatisch.

  3. Zeitverzögerung: Erst fünf Minuten nach der Alarmierung betritt eine Pflegekraft den Raum – so hat die Mutter genügend Zeit, sich unbemerkt zu entfernen.

  4. Versorgung: Das Baby wird sofort medizinisch untersucht und erstversorgt.

  5. Inobhutnahme: Das Jugendamt und der SkF werden informiert; das Kind wird in der Regel zeitnah in einer Pflegefamilie untergebracht.

Warum eine Babyklappe in Mainz weiterhin notwendig ist

Seit 2002 wurden in Mainz zehn Kinder über die Babyklappe in Obhut genommen. Hildegard Eckert, Vorsitzende des SkF, betont, dass die seit 2014 bestehende gesetzliche Regelung zur vertraulichen Geburt nicht für alle Frauen eine Option ist. Die Babyklappe bleibt somit das letzte, lebenswichtige Netz, wenn kein anderer Ausweg gesehen wird.

Lage und Erreichbarkeit

Die Babyklappe in Mainz ist ab sofort rund um die Uhr erreichbar. Sie befindet sich an der Rückseite von Gebäude 109 (Kinderklinik).

Wegbeschreibung: Vom Haupteingang der Kinderklinik rechts in den Czernyweg, dann die nächste links in den Kraepelinweg. Nach Gebäude 211 führt ein gepflasterter Weg direkt zur Babyklappe.

Hilfe und Alternativen

Mütter in Notlagen können sich jederzeit anonym beraten lassen. Neben der Babyklappe gibt es das Angebot der vertraulichen Geburt. Hierbei entbindet die Mutter unter einem Pseudonym medizinisch sicher im Krankenhaus, während ihre Identität geschützt bleibt. Erst mit 16 Jahren hat das Kind die Möglichkeit, Informationen über seine Herkunft zu erhalten.

Wichtig: Die Babyklappe in Mainz ist keine Einbahnstraße. Mütter, die sich später melden und Hilfe suchen, erhalten jederzeit Unterstützung durch den SkF und die Stadt.

Motorradfahrerin bei Unfall zwischen Groß-Gerau und Nauheim schwer verletzt

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Bad Kreuznach / Hackenheim

Am Donnerstagabend, den 23. April 2026, kam es auf der Landesstraße L3094 zwischen Groß-Gerau und Nauheim zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 18:40 Uhr kollidierten zwei Pkw und ein Motorrad. Eine Bikerin wurde durch den Unfall bei Groß-Gerau schwer verletzt wurde.

Schwerer Unfall bei Groß-Gerau

Die 56-jährige Motorradfahrerin aus Kelsterbach war in Fahrtrichtung Nauheim unterwegs. Vor ihr bildete sich zu diesem Zeitpunkt ein verkehrsbedingter Rückstau. Die Fahrerin bemerkte die stehenden Fahrzeuge offenbar zu spät.

In der Folge streifte sie zunächst das Fahrzeug eines 47-jährigen Mannes aus Groß-Gerau und prallte anschließend gegen den davor stehenden Pkw eines 40-jährigen Groß-Gerauers. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte die Frau und zog sich schwere Verletzungen zu.

Rettungseinsatz und Vollsperrung

Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde umgehend ein Rettungshubschrauber angefordert, der direkt auf der Landstraße landete. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde die 56-Jährige in eine Klinik geflogen. Die beiden Pkw-Fahrer blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die L3094 zwischen Groß-Gerau und Nauheim für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Es kam zu entsprechenden Behinderungen im Feierabendverkehr.

Den entstandenen Gesamtsachschaden an den drei beteiligten Fahrzeugen schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro.

Leichenfund bei Wohnhausbrand in Kriftel

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Katastrophenschutzübung in Mainz-Finthen
Feuerwehr Foto 1

Ein Wohnhausbrand in Kriftel hat am späten Mittwochnachmittag (22. April 2026) ein trauriges Ende genommen. Im Rahmen der Löscharbeiten wurde eine leblose Person in dem betroffenen Gebäude aufgefunden.

Wohnhausbrand in Kriftel in der Straße „Im Engler“

Gegen 17:00 Uhr ging der Notruf bei der Rettungsleitstelle ein: Anwohner meldeten, dass der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in der Straße „Im Engler“ in Flammen stehe. Die alarmierten Feuerwehren waren schnell vor Ort und konnten das Feuer unter Kontrolle bringen und schließlich vollständig löschen.

Die Hoffnung auf einen glimpflichen Ausgang zerschlug sich jedoch während des Einsatzes im Gebäudeinneren. Die Rettungskräfte entdeckten im Haus eine leblose Person. Ob es sich dabei um einen Bewohner des Hauses handelt, ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Feststellungen.

Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen

Sowohl die genaue Todesursache als auch der Grund für den Ausbruch des Feuers sind zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar. Das zuständige Fachkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und die Brandstelle untersucht. Laut Polizei Westhessen liegen aktuell jedoch keine Hinweise auf eine vorsätzliche Straftat vor.

Der entstandene Sachschaden an dem Einfamilienhaus wird nach ersten Schätzungen auf rund 50.000 Euro beziffert.