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13-Jähriger flüchtet auf E-Scooter vor Polizei in Bingen

Ein ungewöhnlicher Vorfall hat sich am Samstagabend (5. September 2026) in der Binger Innenstadt ereignet. Einer Streifenbesatzung fiel gegen 20:20 Uhr ein E-Scooter-Fahrer durch seine Fahrweise auf. Als die Beamten den Fahrer kontrollieren wollten, flüchtete dieser trotz eingeschaltetem Blaulicht, Martinshorn und einer Lautsprecherdurchsage.

Flucht endet auf dem Winzerfest in Bingen

Nach Angaben der Polizei fuhr der E-Scooter-Fahrer unter anderem rasante Schlangenlinien und missachtete den fließenden Verkehr. Nachdem er sich der Kontrolle zunächst entzogen hatte, nahmen die Beamten die Verfolgung auf.

Nach kurzer Zeit konnten die Polizisten den Fahrer zu Fuß einholen und auf dem Gelände des Winzerfestes stoppen. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um einen erst 13 Jahre alten Jungen handelte.

Hinweise auf einen Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln ergaben sich bei der Kontrolle nicht. Der E-Scooter wurde zunächst von der Polizei sichergestellt.

Vater übernimmt seinen Sohn

Kurze Zeit später erschien der Vater des Jungen auf der Polizeidienststelle und nahm seinen Sohn in Obhut. Da E-Scooter erst ab einem Alter von 14 Jahren geführt werden dürfen, wurde gegen den Vater als Halter des Fahrzeugs ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der E-Scooter wieder an den Vater ausgehändigt. Das eingeleitete Bußgeldverfahren sieht eine Zahlung von 90 Euro vor.

Interview: „Jean Pierre Kraemer und JP Performance veränderten sich“

Ein weiterer ehemaliger Mitarbeiter erklärte sich gegenüber BYC-News bereit, über seine Zeit bei JP Performance zu berichten. Nach dem Interview mit Thomas Stobinski (Gurke_r32) möchte der Ex-Angestellte von einem Unternehmen von Jean Pierre Kraemer berichten. Er berichtet von einem sehr positiven Arbeitsverhältnis, das sich nach dem Weggang von Fabian Kubik bei JP Performance über die Zeit jedoch spürbar veränderte. Er berichtet, dass sich auch Jean Pierre Kraemer veränderte.

Hinweis der Redaktion: Aufgrund der aktuellen Situation möchte der Mitarbeiter anonym bleiben. Es besteht die Befürchtung, dass rechtliche Probleme durch aktuelle Führungskräfte von JP Performance entstehen könnten. Die Redaktion versichert, dass es sich um einen realen Ex-Mitarbeitenden von JP Performance handelt. Der Kontakt wurde über Instagram, E-Mail und abschließend telefonisch verifiziert.

Wie lange haben Sie bei JP Performance gearbeitet?

Ich habe bis 2025 bei dem Unternehmen von Jean Pierre gearbeitet und unsere Wege trennten sich dann. Zu den Kündigungsgründen möchte ich hier im Detail nichts sagen. Ich sage es mal so: Es war nicht mehr das Unternehmen, bei dem ich mich einst beworben und mit Herzblut lange Zeit gearbeitet hatte. Es fiel mir nicht leicht, jedoch war es die richtige Entscheidung. Das sage ich jetzt nicht aufgrund der aktuellen Situation rund um die Probleme des Unternehmens und vor allem um Jean Pierre und seine Noch-Ehefrau.

Sie sprechen von einer Veränderung im Unternehmen, können Sie das genauer beschreiben?

Es war eine menschliche Veränderung bei Jean Pierre und auch die Unternehmensführung war nicht mehr die menschliche und familiäre. Nach dem Abgang von Fabian Kubik herrschte nach und nach ein anderer Wind im Betrieb. Das Klima veränderte sich und es war, je mehr Zeit verging, eine angespannte Stimmung. Man wurde mehrfach kontrolliert von Führungskräften und die eigene Tätigkeit und das Engagement wurden in Frage gestellt.

Bei Fabian hatte man immer ein offenes Ohr und er agierte mit dem ganzen Team menschlich. Er hatte zwar auch eine harte Führung, und die brauchte man auch bei so vielen Menschen, aber er fand immer die richtige Mischung. Das war nach seinem Weggang von JP nicht mehr da. Auch Jean Pierre veränderte sich danach. Er war nicht mehr der Chef, der er vorher war. Er war dauerhaft angespannt und das spürbar. Es gab so starke Schwankungen in seiner Stimmung, und wenn man ihn etwas fragte, bekam man mit viel Glück eine Antwort. Es gab nicht mehr die Gespräche auf Augenhöhe. Es war anders und man fühlte sich plötzlich wie ein Fremdkörper im Unternehmen. Ich kann es nur aus meiner Wahrnehmung sagen. Die Leute, die vorher Kollegen waren, waren plötzlich „Führungskräfte“, und man vergaß anscheinend, dass man noch vor ein paar Monaten zusammen Spaß hatte.

Irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem ich zuhause nach längeren Gesprächen die Entscheidung getroffen und mich dazu entschlossen hatte, dem Unternehmen den Rücken zu kehren. Ich hatte die Probleme von JP Performance zu oft mit nach Hause gebracht. Und bevor mein Privatleben zerstört wird, beende ich lieber das berufliche und gehe neue Wege. Ich denke gerne an die Zeit bei JP zurück, jedoch nicht an die Zeit nach Kubik. Ich kann es nur nochmal sagen, mit dem Weggang von Fabian ging auch das menschliche in der Führungsebene und Jean Pierre verlor seine Stärke und Bodenständigkeit.

Sie sprachen von verstärkter Kontrolle. Wie genau sah diese Kontrolle durch die neuen Führungskräfte aus?

Es gab vorher schon Kritik, wenn man etwas nicht so gemacht hatte, wie es vorgegeben wurde. Es wurde jedoch respektiert, dass man seinen Weg zum Ziel gefunden hatte. Es wurde auch respektiert, wenn man sich engagiert und Ideen eingebracht hatte. Das war dann nicht mehr so. Ideen wurden abgeschmettert, beziehungsweise man bekam durch die Blume mitgeteilt, dass man das anderen überlassen solle und man bitte seine Arbeit weitermachen solle. Ich vermute mal, dass die Ideen nicht einmal zu Jean Pierre kamen und man sie vorher schon abgeschmettert hatte. Es gab Situationen, in denen von Kollegen Verbesserungen kamen. Die wurden dann auch umgesetzt, aber anderen zugeschrieben, die angeblich die Idee vorgebracht hatten. So bekam der ein oder andere einen guten Aufstieg im Unternehmen. Es bringt ja dann auch nichts, dagegen anzugehen. Man war dann einfach müde und hat nur noch funktioniert.

Kontrollen gab es sporadisch: Plötzlich stand jemand neben einem, schaute, was man machte, und kritisierte schon vieles, ohne nachzufragen. Das fand nur statt, wenn Jean-Pierre nicht im Betrieb war. Sie waren plötzlich Experten für alles.

Sie sprechen davon, dass Jean Pierre seine Bodenständigkeit verlor, können Sie das genauer erläutern?

Da muss ich mich korrigieren, Bodenständigkeit war vielleicht das falsche Wort. Ich meine damit eher, dass er nicht mehr der Jean Pierre war wie vorher. Er entwickelte eher die Kultur eines Konzernleiters, das trifft es besser. Das war schon eine krasse Verwandlung innerhalb weniger Wochen, und das spürte man meiner Meinung nach auch bei den Videos. Er war im Unternehmen nicht mehr so locker, aber dann gab es wieder Momente, wo man ihm anmerkte, dass er selbst feststellte, dass es gerade zu weit ging. Der Ton macht die Musik, finde ich. Es wurden auch Dinge von Dritten aus der Führungsebene dramatisiert und es kam öfter zu stressigen Situationen. Ich glaube, er ließ sich indirekt zu viel negativ beeinflussen. Ich verstehe, dass bei einem wachsenden Unternehmen auch die Führung angepasst werden muss, aber das war keine Führung, das war schon eine harte Zeit. Man merkte, dass ihm der Mensch fehlte im Unternehmen, der ihn zu 100 % kannte beziehungsweise der ihm den Weg zeigte. Das klingt jetzt vielleicht wie eine Lobeshymne auf Kubik, aber ich kann nur meine persönlichen Eindrücke beschreiben.

Welche Personen meinen Sie da konkret aus der Führungsebene?

Ich möchte und darf da keine Namen nennen. Ich möchte aber klarstellen, dass ich die Tat beziehungsweise die Taten von Jean Pierre nicht gut finde und ich stelle mich klar gegen Gewalt, egal gegen wen. Ich kann nur wiedergeben, dass es eine enorme Verwandlung im Unternehmen und bei ihm gab. Selbst wenn das Unternehmen wieder so wäre wie früher, würde ich da nie wieder anfangen zu arbeiten. Das, was passiert war, war zu viel. Und das, was gerade auf Jean Pierre einprasselt, ist auch zu viel.

Hatten Sie je das Gefühl, dass Jean Pierre Kraemer überhaupt mitbekommen hat, wie sehr sich die Stimmung im Team durch die neue Führungsebene verschlechtert hat?

Ich kann es nicht genau sagen, ich vermute, er hat es mitbekommen, aber warum er nichts unternommen hat, weiß ich nicht. Ich kann halt nur für mich sprechen, es waren zu viele neue Gesichter im Mittelpunkt. Die taten ihm einerseits gut, andererseits wieder nicht. Ich sage es mal etwas konkreter: Hol keine Familie ins Unternehmen. Dann hast du je nach Entscheidung ein Problem auf der Arbeit oder privat. Es war ein scheußlicher Kreislauf. Jean Pierre war ja viel unterwegs und da konnten sich einige Personen neue Freunde schaffen. *

*Hinweis der Redaktion: Weitere Teile aus der Antwort sollten ursprünglich zuerst veröffentlicht werden. Bei der Freigabe des Artikels war dies jedoch nicht mehr erwünscht.

Haben Sie nach Ihrem Weggang noch Kontakt zu Jean Pierre oder anderen im Unternehmen gehabt?

Nein, es gab keinerlei Kontakt mehr zu ihm. Ich habe noch sporadisch Kontakt zu aktuellen Mitarbeitenden und zu Ex-Kollegen. Auch da ist die Stimmung, wie ich mitbekommen habe, in den letzten Monaten nicht mehr so prickelnd gewesen. Mit Gurke hatte ich ein paar Mal geschrieben, und wie er über Jean Pierre spricht in seinem Interview, das war der Jean Pierre, den ich auch kannte und dann nicht mehr erkannte.

Wenn Sie Jean Pierre heute noch eine einzige Sache persönlich sagen könnten, was wäre das?

Wenn es der Jean Pierre von früher wäre, würde ich ihm sagen: Danke für die tolle Zeit und du hast Scheiße gebaut!
Und dem Jean Pierre von heute würde ich sagen: Du hast zu viel auf interne PR-Berater und Führungskräfte aus deinem Unternehmen gehört und Respekt verloren.

Emotionales Statement zu Jean Pierre Kraemer von Andraes Belzek

Klassikertreffen in Rüsselsheim am 13. September

Historische Fahrzeuge, Musik und verschiedene Programmpunkte für die ganze Familie erwarten die Besucher beim Rüsselsheimer Klassikertreffen am Sonntag, 13. September. Von 10 bis 16 Uhr dreht sich rund um die Opel Schmiede alles um automobile Klassiker und die Geschichte des Standorts. Die Opel Schmiede öffnet dabei erstmals ihre Tore für die Öffentlichkeit.

Fahrzeugparade mit 30 besonderen Fahrzeugen

Für musikalische Unterhaltung sorgen regionale Bands, die als mobile „Walking Acts“ auf dem Veranstaltungsgelände unterwegs sind. Mit dabei sind unter anderem The Wonderfrolleins, Dixie Heroes, die Horst Tappert Show Band und die lebende Musikbox. Ergänzt wird das musikalische Programm durch das Comedy- und Jonglage-Trio „Ham´mer am Strand“.

Ein Programmpunkt ist die Parade der 30 außergewöhnlichsten Fahrzeuge des Klassikertreffens. Um 13 Uhr präsentiert Moderator und Oldtimer-Kenner Bernd Schultz die ausgewählten Fahrzeuge.

Historische Fahrräder und Einblicke in die Opel-Geschichte

Auch historische Fahrräder sind bei der Veranstaltung zu sehen. Der Radfahr-Verein Opel 1888 Rüsselsheim e. V. stellt historische Fahrräder vor und zeigt Fahrkünste auf Hochrädern.

Einen Einblick in die industrielle Geschichte der Opel-Produktion bietet die Ausstellung „SCHICHTWECHSEL – M1/WERKSPUREN“. Der Rüsselsheimer Künstler Sam Khayari zeigt dort historische Fotografien, Filme und originale Exponate.

Für Kinder gibt es verschiedene Angebote von Auszeit e. V. Dazu gehören Spielmöglichkeiten, Kinderschminken, Ballonkünste und Glitzertattoos.

Veranstaltung mit Unterstützung zahlreicher Partner

Die Durchführung der Veranstaltung wird nach Angaben der Veranstalter durch die Unterstützung verschiedener Partner ermöglicht. Dazu gehören finanzielle Unterstützung, Sachleistungen und ehrenamtliches Engagement.

Besonders bedankt sich der Veranstalter bei der VGP Industriebau GmbH, der Opel Automobile GmbH und der OCC Assekuradeur GmbH sowie bei allen weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern.

SPD Mainz fordert Sicherung von DB Cargo-Arbeitsplätzen

Der Bahnstandort Mainz steht nach Ansicht der SPD-Stadtratsfraktion vor wichtigen Veränderungen. Neben dem bereits erfolgten und geplanten Stellenabbau bei DB Cargo sorgt insbesondere die mögliche Veräußerung von Mehrheitsanteilen an den Tochtergesellschaften DB Intermodal Services und TFG Transfracht für Kritik. Die SPD fordert, die Arbeitsplätze und die bestehenden Standorte abzusichern.

SPD kritisiert Stellenabbau bei DB Cargo

In Mainz befinden sich die Zentrale von DB Cargo sowie die beiden Tochtergesellschaften DB Intermodal Services und TFG Transfracht. Zusammen beschäftigen die Unternehmen nach Angaben der SPD mehr als 600 Menschen, den Großteil davon in Mainz.

Presseberichten zufolge soll die Mehrheit an DB Intermodal Services und TFG Transfracht verkauft werden. Gleichzeitig seien im Zentralbereich von DB Cargo innerhalb von zwölf Monaten bereits mehr als 200 Stellen abgebaut worden. Bis zum Jahresende sollen nach Angaben der SPD weitere knapp 200 Stellen folgen.

„Innerhalb eines Jahres verschwinden bei DB Cargo rund 400 Stellen, ganz überwiegend zulasten von Mainz. Und jetzt sollen auch noch die Mehrheiten an zwei funktionierenden Töchtern verkauft werden. Das ist kein Sanierungskonzept, das ist ein Rückzug aus dem Standort Mainz“, sagt Erik Donner, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion.

Die SPD verweist dabei auch auf die Bedeutung der Arbeitsplätze für die Beschäftigten und ihre Familien. Es handele sich um tarifgebundene Arbeitsplätze, die nach Ansicht der Fraktion nicht zum Ergebnis einer aus ihrer Sicht verfehlten Unternehmenspolitik werden dürften.

Bedeutung für den Güterverkehr

Besonders die DB Intermodal Services spielt nach Darstellung der SPD eine wichtige Rolle für die Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger. Das Unternehmen verbindet mit Depots, Werkstätten und Terminals Schiene, Straße und Wasserstraße.

Vor dem Hintergrund zunehmender Niedrigwasserphasen am Rhein sieht die SPD darin auch eine Bedeutung für die Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene. „Am Rhein erleben wir immer längere Niedrigwasserphasen. Daher muss zwingend der Güterverkehr auf der Schiene gestärkt werden – DB Cargo darf dafür nicht ausgerechnet die eigenen Strukturen verkaufen, die es dafür braucht“, so Donner.

Nach Darstellung der SPD habe der Betriebsrat als Alternative zu einem Verkauf eine Eingliederung der DB Intermodal Services in die Bahn-Tochter DUSS vorgeschlagen. Dieser Vorschlag sei demnach innerhalb weniger Tage abgelehnt worden.

SPD fordert Absicherung der Beschäftigten

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert, vor weiteren Entscheidungen insbesondere die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und die bestehenden Standorte abzusichern. „Standorte, Haustarifverträge und Betriebszugehörigkeiten müssen abgesichert sein, bevor Fakten zulasten der Beschäftigten geschaffen werden.“

Die Fraktion erklärt sich nach eigenen Angaben solidarisch mit den Beschäftigten von DB Cargo und DB Intermodal Services. Erik Donner kritisiert dabei auch mögliche Auswirkungen von Entscheidungen auf Bundes- und EU-Ebene auf den Mainzer Standort.

„Mainz darf nicht zur Verhandlungsmasse werden, wenn in Berlin und Brüssel über Bilanzen geredet wird.“

Neues Logistikzentrum in Kelsterbach nimmt Form an

Im Kelsterbacher Gewerbegebiet Taubengrund nahe dem Flughafen Frankfurt entsteht derzeit das neue LogiSpace. Am 3. September 2026 wurde auf der Baustelle gemeinsam mit rund 100 Projektpartnern, ausführenden Unternehmen sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaftsförderung das Erreichen wichtiger Bauetappen gefeiert.

Das multifunktionale Logistik- und Light-Industrial-Gebäude entsteht auf einem 48.200 Quadratmeter großen Grundstück. Aufgrund der Nähe zum Frankfurter Kreuz mit den Autobahnen A3 und A5 sowie zur CargoCity Nord des Flughafens Frankfurt befindet sich das Projekt in einer verkehrsgünstigen Lage.

Fertigstellung des Logistikzentrums für das erste Quartal 2027 geplant

Die Fertigstellung des Gebäudes ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Interessenten können noch Flächen zum Erstbezug anmieten. Vorgesehen sind Hallen-, Büro-, Galerie- und Sozialflächen, die flexibel aufgeteilt und an die jeweiligen Anforderungen der Nutzer angepasst werden können.

Nach Abschluss der Bauarbeiten soll das Gebäude über mehr als 25.000 Quadratmeter Hallenfläche verfügen. Hinzu kommen 27 Rampen und 14 ebenerdige Tore sowie mehr als 3.350 Quadratmeter Galeriefläche. Für Büros und Sozialräume sind rund 3.300 Quadratmeter vorgesehen. Ergänzt wird das Areal durch Pkw- und Lkw-Stellplätze.

Wärmepumpen und Photovoltaikanlage geplant

Auch bei der Gebäudetechnik setzt das Projekt auf eine energieorientierte Ausstattung. Das Gebäude soll künftig mit Wärmepumpen beheizt und gekühlt werden. Eine großflächige Photovoltaikanlage mit einer Leistung von zwei Megawatt soll zur Eigenversorgung mit Strom beitragen.

Für das Gebäude wird außerdem eine Zertifizierung nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) sowie eine WiredScore-Zertifizierung angestrebt.

Manfred Ockel, Bürgermeister der Stadt Kelsterbach, erklärte bei der Veranstaltung: „Das neu konzipierte LogiSpace-Konzept setzt vor allem ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit in der Logistikbranche. Die hohe Energieeffizienz durch Wärmepumpen und einer großen PV-Anlage ist zukunftsweisend. Gleichzeitig freue ich mich, dass Kelsterbach seine Logistik-Branche mit neuen Investitionen und damit weiterer Ansiedlung von Firmen erweitern kann.“

Bauarbeiten seit Anfang 2026

Die Baugenehmigung für das Projekt wurde Ende 2025 erteilt. Im Januar 2026 begannen die Erdarbeiten, im März folgte der Hochbau. Entwickelt wird das Gebäude in einem Joint Venture der Fraport Immobilienservice und -entwicklungs GmbH & Co. KG und der MB Park Deutschland GmbH.

Seit Mai wurden insgesamt 210 Betonstützen aufgestellt. Aktuell ist das Dach der Immobilie zur Hälfte errichtet. Das Gebäude ist dabei in vier Brandabschnitte unterteilt. Parallel zu den Dacharbeiten laufen die Arbeiten an den Trapezblechen und der Dachabdichtung. Im Inneren haben zudem der Ausbau und erste Rohinstallationen der Haustechnik begonnen.

„Die Bauarbeiten liegen voll im Plan. Ab Oktober wird mit der Bodenplatte begonnen“, informierte Jonas Friederich, Geschäftsführer der LogiSpace GmbH & Co.KG.

Dank an Projektbeteiligte

Im Rahmen des Baustellenfestes in Kelsterbach wurde auch die bisherige Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen und Behörden hervorgehoben. Jan Sieben, Geschäftsführer der LogiSpace GmbH & Co.KG, sagte: „Ein Baustellenfest gibt allen Beteiligten die Gelegenheit, innezuhalten und das bisher Erreichte zu würdigen. Unser großer Dank gilt den beteiligten Behörden sowie den Ingenieuren und Handwerkern der List Gruppe und ihren Nachunternehmer, die bisher eine hervorragende Leistung erbracht haben“.

Die weiteren Bauarbeiten sollen nach aktuellem Zeitplan fortgesetzt werden. Die Fertigstellung und der Erstbezug der Flächen sind für das erste Quartal 2027 vorgesehen.

Konzert mit Leopold Guntrum auf dem Marktplatz in Oppenheim

Der 16-jährige Musiker Leopold Guntrum ist am Sonntag, 20. September, beim Sonntagskonzert auf dem Oppenheimer Marktplatz zu Gast. Ab 16 Uhr präsentiert er ein Programm, das sich zwischen Jazz, Pop und Oldies aus den 70er- und 80er-Jahren bewegt. Für Guntrum ist es bereits der zweite Auftritt innerhalb der Konzertreihe in diesem Jahr.

Straßenmusik in Oppenheim und Mainz

Leopold Guntrum ist in der Region bereits durch seine Auftritte als Straßenmusiker bekannt. Wenn es sein Terminkalender zulässt, spielt der 16-Jährige in den Innenstädten von Oppenheim und Mainz. Nun ist er erneut beim Sonntagskonzert auf dem Oppenheimer Marktplatz zu hören.

Sein musikalisches Repertoire umfasst verschiedene Stilrichtungen. Neben Jazz und Pop gehören auch bekannte Titel aus den 1970er- und 1980er-Jahren zu seinem Programm.

Mehrfach bei der Fête de la Musique dabei

Auch bei der Fête de la Musique in Oppenheim ist Guntrum bereits mehrfach aufgetreten. Insgesamt war er sechsmal Teil der Veranstaltung, zuletzt in diesem Jahr.

Im vergangenen Jahr nahm der Musiker zudem am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ teil. Zuvor hatte er sich über den Regional- und Landeswettbewerb für die Bundesebene qualifiziert und erreichte dort den zweiten Platz.

„Musik spielt eine große Rolle in meinem Leben“, sagt Leopold Guntrum. „Ich freue mich darauf, ganz viele von euch am 20. September auf dem Marktplatz zu sehen.“

Das Sonntagskonzert beginnt am 20. September um 16 Uhr auf dem Oppenheimer Marktplatz.

CDU Mainz übt Kritik an Oberbürgermeister Nino Haase

Die finanzielle Situation der Stadt Mainz sorgt innerhalb der politischen Parteien für Diskussionen. Während der vorliegende Haushaltsentwurf nach Angaben der CDU Mainz das Ergebnis intensiver Beratungen und schwieriger Kompromisse im Stadtvorstand ist, stößt die Haltung von Oberbürgermeister Nino Haase bei der CDU auf Unverständnis. Die Partei fordert, im weiteren Verfahren nach umsetzbaren Lösungen zu suchen und zusätzliche Belastungen für die Mainzer Bevölkerung möglichst zu vermeiden.

CDU sieht Haushaltsentwurf als Ausgangspunkt

Die CDU betont, dass die angespannte Haushaltslage ein hohes Maß an Verantwortung und Realitätssinn von den politischen Akteuren erfordere. Nach Ansicht der Partei werde der städtische Haushalt unter anderem durch Belastungen aus Entscheidungen auf Bundes- und Landesebene erheblich beansprucht.

Torsten Rohe, stellvertretender Vorsitzender der CDU Mainz, bezeichnet den vorliegenden Entwurf als Ausgangspunkt für die weiteren Beratungen. „Der vorliegende Entwurf ist lediglich als Startpunkt einer intensiven Diskussion anzusehen“, erklärt Rohe.

Die CDU-Fraktion werde den Entwurf nach eigenen Angaben im weiteren Verfahren detailliert prüfen und sich kritisch sowie konstruktiv an den Beratungen beteiligen. Dabei wolle die Partei insbesondere darauf hinwirken, zusätzliche Belastungen für die Mainzer zu vermeiden.

„Unsere Fraktion wird sich der Sache intensiv annehmen und wird im laufenden Verfahren kritisch, aber konstruktiv mitarbeiten. Dass wir als CDU keine Steuererhöhung wollen, brauchen wir nicht zu wiederholen. Wir werden die Vorlage genau analysieren – mit dem klaren Ziel, einen Haushaltsentwurf zu gestalten, der zusätzliche Belastungen für die Mainzerinnen und Mainzer abwendet. Wir wollen und müssen verantwortungsvoll mit der angespannten Finanzsituation umgehen, setzen aber gleichzeitig alles daran, den Bürgerinnen und Bürgern nicht noch mehr aufzubürden. Steuererhöhungen sind dabei immer ultima Ratio.“

Kritik an Haltung des Oberbürgermeisters

Unverständnis äußert die CDU insbesondere über die von ihr beschriebene Distanzierung des Oberbürgermeisters vom Haushaltsentwurf. Ludwig Holle, Vorsitzender der CDU Mainz und Mitglied im Stadtvorstand, verweist darauf, dass der Entwurf nach Darstellung der Partei gemeinsam im Stadtvorstand erarbeitet worden sei.

„Der gesamte Stadtvorstand hat sich der Verpflichtung gestellt, einen gemeinsamen Haushaltsentwurf als schwierigen Kompromiss für alle zu erarbeiten. Die gemeinsamen Ergebnisse sind in den Entwurf des Finanzdezernates eingeflossen. Von diesem Kompromissentwurf hat sich der Oberbürgermeister nun einseitig distanziert. Das gemeinsame Ziel muss ein mehrheitsfähiger Haushalt sein, der Handlungsfähigkeit garantiert. In einer solch kritischen Phase bringen Alleingänge nichts.“

Die CDU Mainz kündigt an, sich auch in den kommenden Beratungen innerhalb der Koalition an der Suche nach Konsolidierungslösungen zu beteiligen. Dabei sollen nach Angaben der Partei Maßnahmen über die einzelnen Dezernate hinweg geprüft werden. Ziel sei es, Lösungen zu finden, die umsetzbar sind und gleichzeitig die Belange der Mainzer Bevölkerung berücksichtigen.

Motorradfahrer bei Unfall in Worms schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Worms ist am Freitagabend (4. September 2026) ein 21-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt worden. An der Einmündung von der Von-Steuben-Straße und dem Fahrweg kam es gegen 20:15 Uhr zur Kollision mit einem entgegenkommenden Pkw.

Zusammenstoß beim Abbiegevorgang in Worms

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 37-jährige Wormserin mit ihrem Pkw die Von-Steuben-Straße aus Richtung B9 kommend in Fahrtrichtung Dr.-Carl-Sonnenschein-Straße. Ihr entgegen kam ein 21-jähriger Motorradfahrer aus dem Kreis Mainz-Bingen.

An der Einmündung der Von-Steuben-Straße und dem Fahrweg wollte der Motorradfahrer nach links in Richtung Osthofen abbiegen. Dabei übersah er nach den bisherigen Ermittlungen die entgegenkommende und vorfahrtsberechtigte Wormserin, woraufhin es zur Kollision zwischen dem Motorrad und dem Pkw kam.

Motorradfahrer schwer verletzt

Der 21-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die 37-jährige Pkw-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben der Polizei entstand an beiden Fahrzeugen ein wirtschaftlicher Totalschaden. Sowohl der Pkw als auch das Motorrad waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.

Vor dem Unfall soll der Motorradfahrer bereits mehrere andere Verkehrsteilnehmer mit hoher Geschwindigkeit überholt haben. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Ex-Mitarbeiter von JP Performance im Interview mit BYC-News

Im Rahmen der aktuellen Berichterstattung rund um JP Performance hat sich der ehemalige Mitarbeiter „Gurke“ (@gurke_r32) öffentlich zu Wort gemeldet. Er hat ein Statement auf seinem Instagram-Kanal veröffentlicht. BYC-News liefert dazu weitere exklusive Einblicke zu den Hintergründen seiner Kündigung und seinem Verhältnis zu Jean Pierre Krämer im Interview.

Das öffentliche Statement von Gurke

„Ich habe sechs Jahre bei JP Performance gearbeitet und kann aus meiner persönlichen Erfahrung nur Positives berichten. Jean-Pierre Krämer war mir gegenüber stets respektvoll, fair und freundlich gewesen. Ich selbst habe in dieser Zeit nichts erlebt, das meinen positiven Eindruck verändert hätte. Mir ist bewusst, dass es derzeit viele Behauptungen und Gerüchte gibt. Dazu kann und möchte ich mich nicht äußern, da ich nur über das sprechen kann, was ich selbst erlebt habe. Und das war durchweg positiv. Deshalb möchte ich mit diesem Statement einfach meine persönliche Erfahrung teilen und Jean-Pierre in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Natürlich verurteile ich die Handlungen in diesem Video der Überwachungskamera aber man sollte sich fragen, macht eine schlechte Tat alle guten Taten weg? Er hat mir und viele auf der ganzen Welt Gutes getan, wir haben gelernt, gelacht und die Liebe zu Autos bekommen! Die Kommentarfunktion ist deaktiviert um kein Platz für Hass oder Ähnliches zu geben!“

Hintergründe zur Kündigung und dem Kontakt zu JP

Im Interview mit BYC-News zu den genauen Umständen seines Ausscheidens und den Abläufen hinter den Kulissen äußerte sich der ehemalige Logistik-Mitarbeiter wie folgt: „Die Kündigung erfolgte nach meiner Erinnerung im Januar 2023. Ausgesprochen wurde sie von Fabian Kubik und Julien Neuhaus, wobei auch die Buchhalterin Natalie (Schnatti) anwesend war. Mir wurde mitgeteilt, dass die Kündigung aus betrieblichen Gründen passierte. Ein sehr gutes Arbeitszeugnis habe ich erhalten.“

Wie verlief der Prozess der Trennung rechtlich?

„Zunächst wurde mir ein Aufhebungsvertrag vorgelegt, den ich jedoch nicht angenommen habe. Daraufhin folgte die Kündigung. Diese war meiner Meinung nach nicht rechtens, da keine Begründung enthalten war und bereits am darauffolgenden Tag ein Nachfolger seinen Dienst antrat. Ich habe daraufhin einen Anwalt eingeschaltet. Dieser hat sich schließlich mit den Rechtsvertretern von JP Performance auf eine Abfindung geeinigt.“

Welche Rolle spielte Jean Pierre Krämer bei der Kündigung und gab es danach noch Kontakt?

„Jean Pierre war beim Kündigungsgespräch selbst nicht anwesend, wusste aber Bescheid. Für mich war das so völlig in Ordnung. Direkt nach der Kündigung herrschte absolute Funkstille – es war komplett „mausetot“. Ich habe mich damals zwar geäußert, dass ich nicht gut behandelt wurde, weil die Trennung von jetzt auf gleich kam und für mich keinen Sinn ergab. Vor etwa einem halben Jahr haben wir jedoch wieder angefangen, ab und zu zu schreiben.“

Gab es im Nachgang Missverständnisse bezüglich öffentlicher Äußerungen über ehemalige Mitarbeiter?

„Als ein Video veröffentlicht wurde, in dem Gründe für das Ausscheiden bestimmter Mitarbeiter genannt wurden, habe ich Jean Pierre direkt gefragt, ob ich damit gemeint war. Er antwortete, dass dies zum Teil zutreffe, aber nicht vollständig. Ich wies ihn darauf hin, dass ich deswegen dauerhaft angeschrieben werde. Er meinte daraufhin, dass in der Logistik ja mehrere Mitarbeiter unter mir gearbeitet hätten und jeder gemeint sein könnte. Ich habe die Sache dann ruhen lassen. Seitdem schreiben wir uns wieder unregelmäßig. Für mich war die damalige Situation zwar ein kleiner Schock, aber kein Weltuntergang.“

Interview: „Jean Pierre Kraemer und JP Performance veränderten sich“

Hacker leaken sensible Daten aus Berlin

Die Hackergruppe Rhysida hat nach eigenen Angaben Daten aus der Berliner Senatsverwaltung im Darknet veröffentlicht. Die Veröffentlichung erfolgte dem vorliegenden Bericht zufolge am Freitagnachmittag (4. September 2026) um 15:35 Uhr. Die Cyberkriminellen sprechen von insgesamt 5,26 Terabyte Daten und 1.439.893 Dateien. In einer Mitteilung zur Veröffentlichung heißt es auf Englisch: „Alle Daten wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Viel Spaß damit, Datenjäger.“

Wie viele Berliner tatsächlich von der Veröffentlichung betroffen sind und welche persönlichen Informationen möglicherweise öffentlich zugänglich geworden sind, ist derzeit noch unklar.

Hacker hatten Daten zuvor zum Verkauf angeboten

Bereits vor der Veröffentlichung hatten die Cyberkriminellen damit gedroht, die erbeuteten Daten öffentlich zugänglich zu machen. Zuvor hatte Rhysida die Informationen im Darknet im Rahmen einer Auktion angeboten. Als Mindestgebot wurden 30 Bitcoins genannt, was einem Wert von rund zwei Millionen Euro entsprach.

Nach den vorliegenden Angaben sollen die Hacker zwischen dem 7. und 12. August Dateien aus dem Netzwerk der Berliner Senatsverwaltung heruntergeladen haben. Darunter sollen sich unter anderem Dokumente zur kritischen Infrastruktur, Unterlagen aus LKA-Ermittlungen sowie Kontonummern befinden.

Die Gruppe behauptete zudem, über rund 1,44 Millionen Dateien zu verfügen. In einem von ihr veröffentlichten Überblick wurden unter anderem 46.522 Verträge, 5.941 Passwörter, 16.389 E-Mail-Adressen und 5.000 Personalakten aufgeführt.

Krisenstab in Senatsverwaltung eingerichtet

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hat im Zusammenhang mit dem Cyberangriff einen Krisenstab eingerichtet. Nach Einschätzung des Berliner Senats soll es keine weiteren Datenabflüsse gegeben haben.

Mit den Erpressern habe das Bundesland nach eigenen Angaben zu keinem Zeitpunkt Kontakt aufgenommen. Damit kam es offenbar auch zu keinen Verhandlungen über die von der Hackergruppe geforderte Summe.

Das genaue Ausmaß des möglichen Schadens und die Frage, welche Personen konkret betroffen sein könnten, müssen nun weiter geprüft werden.

Rhysida bereits bei Angriff auf Stuttgarter Verwaltung aktiv

Rhysida ist bereits durch andere Cyberangriffe auf Behörden und Unternehmen in Erscheinung getreten. Im vergangenen Mai soll die Gruppe bei einem Angriff auf die Stuttgarter Verwaltung nach den vorliegenden Angaben 383.710 Daten entwendet und anschließend veröffentlicht haben, nachdem offenbar kein Lösegeld gezahlt worden war.

Die Behörden gehen davon aus, dass die kriminelle Hackergruppe Verbindungen nach Russland hat. Derzeit sollen zudem zwei weitere von Rhysida angebotene Datenauktionen im Darknet laufen, die nach den vorliegenden Angaben jedoch keine deutschen Unternehmen oder Behörden betreffen.

Der Fall Flo Runte und JP Performance – Fakten und Verschwörungen

Im Zuge des Skandals um den Tuning-Unternehmer Jean Pierre Kraemer (JP Performance) rücken zunehmend die Stimmen aus seinem Arbeitsumfeld in den Fokus. Eine der prägnantesten Reaktionen stammt von dem ehemaligen Angestellten Flo Runte, der mit einer kurzen Stellungnahme die Diskussion um die internen Zustände bei JP Performance verschärft hat. Seine Aussage beleuchtet die moralischen Konflikte, die sich offenbar weit abseits der Kameras in der Belegschaft abgespielt haben.

Der fall flo runte und jp performance - fakten und verschwörungenFlo Runte, der JP Performance bereits mehrere Wochen vor dem Ausbruch der öffentlichen Berichterstattung verließ, wählte für seine Stellungnahme die Videoplattform Twitch. In diesem Beitrag bestätigte er offiziell seinen Ausstieg bei JP Performance. In einem weiteren Video nannte er in den Kommentaren dafür einen eindeutigen Grund: Er habe das Unternehmen aus moralisch nicht mehr tragbaren Gründen verlassen.

Runte zeigt damit sehr deutlich, dass er im Rahmen seiner Tätigkeit im Betrieb Vorkommnisse mitbekommen habe, die er mit seinen persönlichen Werten und seinem eigenen Gewissen unter keinen Umständen vereinbaren konnte. Details zu den konkreten Vorfällen nannte er in dem Video und Kommentar zwar nicht, die zeitliche Nähe zum öffentlichen Skandal und die Schärfe seiner Begründung lassen jedoch wenig Raum für Zweifel an der Ernsthaftigkeit der internen Missstände.

Verschwörungen gegen Florian Runte aus der Community

In den sozialen Netzwerken liest man wilde Spekulationen und hitzige Debatten. Neben sachlicher Kritik mischen sich zunehmend gerüchtegetriebene Theorien unter die Beiträge. Unter anderem kursieren gefälschte Screenshots und angeblich manipulierte KI-Bilder, während Teile der Community sogar eine angebliche Affäre zwischen Flo Runte und Kraemers Ehefrau Julia Meck ins Spiel bringen, um die Vorfälle umzudeuten. Auch hier werden die wildesten Fake-Bilder in Umlauf gebracht. Das Schlimme daran ist, dass ein Großteil der User diese Bilder für bare Münze nimmt.

Gleichzeitig gewinnen Verschwörungserzählungen an Auftrieb, die hinter dem Ausstieg des ehemaligen Mitarbeiters ein gezieltes Vorgehen vermuten. So wird in zahlreichen Kommentaren behauptet, Flo Runte habe bereits seit 2024 systematisch belastendes Material und interne Informationen gegen Jean Pierre Kraemer gesammelt, um dem Unternehmer vorsätzlich zu schaden. Manche Fans gehen in ihren Spekulationen sogar so weit, Runte zu unterstellen, er habe die Firma von Anfang an nur als Sprungbrett genutzt. In der Community wird unterstellt, man habe Kraemer gezielt ausschalten wollen, um das Tuning-Imperium womöglich in eigener Regie weiterzuführen, finanziert durch die angeblich ausstehenden Millionenforderungen von Julia Meck.

Skurrile Verschwörungserzählung dreht sich um eine angebliche Erpressung aus den eigenen Reihen

In Teilen der Community wird behauptet, Flo habe während seiner Arbeitszeit bei JP Performance gezielt vertrauliche Interna, Firmengeheimnisse sowie private Sprachnachrichten gesammelt, um damit Druck auf die Geschäftsführung auszuüben. JP Fans dieser Theorie vermuten, dass sein plötzlicher Abgang und die anschließenden Andeutungen auf TikTok nur die Spitze des Eisbergs seien, um Jean Pierre Kraemer finanziell unter Druck zu setzen. Wie auch die übrigen Spekulationen basiert diese Behauptung auf reinen Mutmaßungen enttäuschter Fans und entbehrt jeder sachlichen Grundlage.

Noch abenteuerlicher wird es bei der Theorie einer angeblich gesteuerten Konkurrenz-Sabotage

In Postings kursiert die Behauptung, Flo Runte sei von rivalisierenden Akteuren aus der Automobil- und Tuning-Branche gezielt als „Maulwurf“ bei JP Performance eingeschleust worden. Ziel dieser angeblichen Operation sei es gewesen, das Unternehmen von innen heraus zu destabilisieren, Schlüsselkräfte abzuwerben und gezielt einen Rufmord an Jean Pierre Kraemer vorzubereiten, um die Marktführerschaft im Tuning-Segment zu zerschlagen. Natürlich existiert auch für dieses filmreife Konstrukt keinerlei handfester Beweis und keinerlei Hinweise – es bedient lediglich den Wunsch mancher Fans, die realen Vorkommnisse durch ein externes Feindbild zu erklären.

Wilde KI Manipulation

Besonders auffällig ist der gezielte Einsatz von technisch extrem mangelhaften KI-Manipulierungen, mit denen vermehrt versucht wird, Verwirrung zu stiften. So werden Screenshots aus Aufnahmen mit einfachen Bildbearbeitungstools und schlecht sitzenden Deepfakes überarbeitet, indem Gesichter auffällig unpräzise ausgetauscht oder unpassend eingefügt werden. Diese dilettantisch erzeugten Aufnahmen werden anschließend in Foren und Social-Media-Gruppen als vermeintlich unumstößliche Belege präsentiert, um erfundene Verbindungen zwischen einzelnen Personen zu konstruieren.

Der fall flo runte und jp performance - fakten und verschwörungen 1Ziel dieser Fälschungen ist es offensichtlich, das Narrativ zu etablieren, die fraglichen Originalvideos seien in Wahrheit gar nicht echt, sondern komplett gefälscht. Durch das gezielte Streuen dieser billig produzierten Fakes soll in der Community der Eindruck erweckt werden, das gesamte Material beruhe auf einer Inszenierung. Trotz der handwerklich schlechten Umsetzung fallen weiterhin zahlreiche Nutzer auf diese Manipulationen herein und verbreiten das Narrativ eines angeblichen Fakes unkritisch weiter. Besonders im Fokus steht da die Gruppe bei Facebook JP Performance GmbH – Jean Pierre Kraemer

Text im Posting: „Keine Ahnung, ob jemanden das ebenfalls aufgefallen ist.. Aber für mich ist auf dem Video das Mädel aus dem Dr. Glossy Werbe-Video zu erkennen.. geht es noch welchen so? Ja und bitte keine Kommentare wie „ist doch egal welches Mädel es ist“ oder“JP hat es doch selbst zugegeben ..“ – das ist mir schon klar! Wie seht ihr das?“ Nach Informationen von BYC-News wurden der Verfasser des Postings (Dennis D.) sowie weitere Personen aus der Gruppe bereits bei den ermittelnden Behörden gemeldet.

Ein Auszug der Kommentare unter diesem Fake Bild:

  • Nur mal angenommen: was ist, wenn das nur ein abgekartetes Spiel war um JP auszunehmen und um sich auf diese weise eine eigene Existenz zu erschaffen, weil man sich halt immer nur im Schatten von JP bewegte…. einige waren mit eingeweiht und JP gab nun alles zu, weil er aufgrund dieser Monstranz keinen anderen Ausweg sieht. Wenn sie ihm über Jahre einredeten was er für ein schlechter Mensch ist und er es am Ende selbst geglaubt hat. Wenn man einer mentalen übermacht gegenübersteht und alle einen fallen lassen ist oft nur die Flucht der letzte Ausweg. Frauen sind gut in der Ausübung psychischer Gewalt. Kenne das sehr gut…
  • Ich dachte auch das ist doch seltsam die schaut nicht aus wie seine frau
  • Unter anderem wenn seine Frau Kickboxen kann warum lässt sie sich das gefällt auf dem Video sieht man ganz klar das sie nicht vor hat sich zu wären als wenn wirkt sogar ziemlich entspannt Aber ist mir nur aufgefallen es muss jeder selbst wissen
  • und nun ratet mal wem der hellblaue Porsche an dem dieses Mädel steht gehört!!!!
  • jp ist auf dem video ebenfalls nicht zu erkennen. man erkennt nur eine person die ihm ähnlich sieht und die selben sachen trägt wie er. gestern postete gurke, ein ehemaliger mitarbeiter von jp performance (evtl kennt ihn der ein oder andere auch noch) ein bild wo er die selben sachen also den türkiesen pullover wie aus dem video die beige hose und adidas schuhe trägt. leider ist die story schon abgelaufen und konnte kein screenshot machen davon. es ist nur eine mutmaßung das evtl auch er das nicht gewesen sein könnte sondern eine andere person.
  • Oh nun wird’s aber richtig spannend waaahnsinn wenn sich das tatsächlich behaupten würde. Ich musste echt 3x hinschauen. Aber Tatsache. Julia ist das definitiv nicht
  • Komisch, Recht hast du. Hab Julia auch nie mit solchen Jeans gesehen und das Gesicht passt auch nicht zu Julia ganz komische Sache!!

Sämtliche dieser Vorwürfe und Erzählungen entbehren jedoch jeglicher Grundlage

Es handelt sich hierbei um wilde Verschwörungstheorien aus den Social-Media-Kommentaren, für die es keinerlei Belege gibt und die nach aktuellem Kenntnisstand völlig aus der Luft gegriffen sind. Sie zeigen lediglich, wie tief die Spaltung innerhalb der Anhängerschaft reicht und wie sehr der Diskurs im Netz ins Spekulative abdriftet. Wenn es nach der Logik dieser „Fans“ geht, müsste folglich selbst das Statement von Jean Pierre Kraemer inszeniert gewesen sein, in dem er die Gewalt und die Echtheit des Videos persönlich bestätigte. Man versucht Schuldige zu finden und blendet die Taten vom eigenen Idol „Jean Pierre Kraemer aus„.

Ex-Mitarbeiter von JP Performance im Interview mit BYC-News


SPD Wiesbaden kritisiert Idee zur Magnetschwebebahn

Die mögliche Anbindung des geplanten Wiesbadener Stadtteils Ostfeld an eine Magnetschwebebahn sorgt weiterhin für Diskussionen. Die SPD-Rathausfraktion hat sich gegen die Überlegungen ausgesprochen und warnt davor, die Erschließung des neuen Stadtteils an ein entsprechendes Verkehrssystem zu knüpfen.

Am Donnerstag (3. September 2026) beschäftigte sich die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung mit dem Thema. Die SPD hatte dazu einen Antrag eingebracht, mit dem die Debatte nach eigener Darstellung auf die aus ihrer Sicht maßgeblichen Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Ostfelds zurückgeführt werden soll.

Die Idee einer Magnetschwebebahn zwischen dem Ostfeld und dem Hauptbahnhof ist Bestandteil des Koalitionsvertrags von CDU, FDP/ProAuto, Grünen und Volt. Die SPD hatte sich bereits zuvor gegen diesen Ansatz ausgesprochen.

SPD sieht Vorgaben für Ostfeld nicht erfüllt

Nach Ansicht der Rathausfraktion passt eine Magnetschwebebahn nicht zu den bestehenden Vorgaben für die Entwicklung des Ostfelds. Der geplante neue Stadtteil soll weitgehend ohne Autoverkehr auskommen und über die Schiene erschlossen werden. Diese Vorgaben ergeben sich nach Darstellung der Fraktion aus der Regionalplanung und dem Zielabweichungsbescheid.

Sabine Ludwig-Braun, Sprecherin für Stadtentwicklung, Planung und Sicherheit, erklärt: „Zwar soll das Ostfeld weitgehend ohne Autoverkehr auskommen und über die Schiene erschlossen werden. Regionalplanung und Zielabweichungsbescheid verlangen das ausdrücklich. Doch zu dieser Vorgabe passt die Magnetschwebebahn nicht. Denn eine Magnetschwebebahn kann die vorhandenen Bahn- und S-Bahn-Gleise nicht nutzen und lässt sich nicht in regionale Linien einbinden.“

Aus Sicht der SPD könnte dadurch ein zusätzlicher Umstieg am Hauptbahnhof erforderlich werden, wenn Fahrgäste aus dem Ostfeld ihre Reise mit bestehenden Bahn- oder S-Bahn-Verbindungen fortsetzen möchten.

Kritik an Kosten und technischer Erprobung

Auch die technische Umsetzung und die zu erwartenden Kosten kritisiert die SPD-Rathausfraktion. Marius Becker, mobilitätspolitischer Sprecher der Fraktion, sagt: „Der ganze Vorschlag ist absurd! Wer aus dem Ostfeld weiterfahren will, müsste am Hauptbahnhof zwingend umsteigen, und jeder erzwungene Umstieg kostet Fahrgäste. Hinzu kommt:

Die Technik ist nicht belastbar erprobt. Einen langjährigen Fahrgastbetrieb gibt es in Deutschland nicht, wichtige Annahmen zu Zuverlässigkeit und Kosten beruhen vor allem auf Modellrechnungen und Herstellerangaben. Die Kosten wären außerdem astronomisch.“

Die SPD fordert deshalb, die Überlegungen zu einer Magnetschwebebahn aufzugeben und stattdessen nach anderen Möglichkeiten für die verkehrliche Anbindung des Ostfelds zu suchen.

SPD sieht auch BKA-Campus betroffen

Nach Auffassung der Partei geht es bei der Frage der Verkehrsanbindung nicht allein um den geplanten neuen Stadtteil. Mit dem Ostfeld ist auch der geplante neue Standort des Bundeskriminalamts (BKA) verbunden. Dort sollen nach Angaben der SPD mehr als 5.000 Arbeitsplätze entstehen.

Die Fraktion verweist darauf, dass der BKA-Standort nicht unabhängig von den Vorgaben für das Gesamtprojekt betrachtet werden könne. Sollte die Erschließung des Wohngebiets auf eine Magnetschwebebahn ausgerichtet werden, könnte dies aus Sicht der Partei deshalb Auswirkungen auf das gesamte Vorhaben haben.

Die Rathausfraktion fordert CDU, FDP/ProAuto, Grüne und Volt daher auf, die Pläne für eine Magnetschwebebahn nicht weiterzuverfolgen und sich auf andere Anbindungsmöglichkeiten für das Ostfeld zu konzentrieren.

Exklusive Whisky-Sammlung wird im Auktionshaus Wiesbaden versteigert

Das Auktionshaus Wiesbaden versteigert am 18. September 2026 eine besondere Whisky-Sammlung, die über 140 Flaschen umfasst. Die Sammlung, die aus Privatbesitz stammt, hat einen Wert von mehreren Hunderttausend Euro.

Sammlung stammt aus privatem Besitz

Auf die Sammlung aufmerksam wurde René Blumer, Geschäftsführer des Auktionshauses, durch die Empfehlung eines Kunden, der den Kontakt vom Eigentümer zum Auktionshaus vermittelt hatte. Daraufhin trafen sie sich persönlich mit dem Besitzer der Sammlung, der die Sammlung aufgrund seines Alters verkaufen will. Die Flaschen werden bei der Auktion teilweise einzeln, teilweise aber auch in zusammengefassten Konvoluten angeboten.

Die Startgebote liegen bei einem Drittel des jeweiligen Marktpreises. Damit können Interessierte bereits mit vergleichsweise niedrigen Einstiegspreisen auf einzelne Flaschen oder bereits zusammengestellte Konvolute bieten. Die über 140 Flaschen wurden für die Auktion in 74 Lose zusammengefasst, die ersteigert werden können. Ein Los ist dabei die einzelne Einheit, die bei der Auktion zur Versteigerung angeboten wird.

Einige Beispiele für historische Jahrgänge und seltene Abfüllungen

Die Sammlung umfasst dabei nicht nur bekannte Marken, sondern auch zahlreiche historische und limitierte Abfüllungen. Einige besondere Whiskys sind die Folgenden:

  1. Zu den auffälligen Losen gehört beispielsweise ein Konvolut mit 20 Macallan-Glenlivet-Abfüllungen von Gordon & MacPhail. Die Flaschen stammen aus Destillationsjahren zwischen 1935 und 1961 und weisen teilweise ein Alter von mehr als 30 Jahren auf.
  2. Auch einzelne Flaschen stechen durch ihr Alter und ihre limitierte Auflage hervor. Ein Glen Grant aus dem Jahr 1959 wurde 2022 nach 63 Jahren abgefüllt und ist auf lediglich 368 Flaschen weltweit limitiert.
  3. Ebenfalls mit dabei ist ein Glen Grant aus dem Jahr 1948. Die Abfüllung aus der Gordon & MacPhail Private Collection entstand anlässlich der Krönung von König Charles III. und ist auf 281 Flaschen begrenzt.
  4. Für Macallan-Sammler dürfte außerdem ein Konvolut mit drei Vintage-Abfüllungen interessant sein. Darunter befindet sich ein Speymalt from Macallan Distillery aus dem Jahr 1971 sowie eine Macallan-Abfüllung von 1957 und eine Natural-Strength-Abfüllung aus dem Jahr 1979.
  5. Ein weiteres auffälliges Einzelstück ist ein Port Ellen von 1978, der 2006 nach 27 Jahren abgefüllt wurde. Die Abfüllung von Douglas Laing stammt aus einem Single Cask und ist als Flasche 1 von insgesamt 396 ausgewiesen.
  6. Ebenfalls Teil der Sammlung ist ein Konvolut mit drei Dalmore-Abfüllungen. Darunter befinden sich ein 12 Jahre alter Dalmore aus der Zeit um 2010, ein 21 Jahre alter Dalmore aus der 2023 Edition sowie ein Dalmore aus der Constellation Collection. Letzterer wurde 1976 destilliert und nach 35 Jahren abgefüllt.
  7. Besonders selten ist zudem ein Glen Scotia aus dem Jahr 1977. Der Campbeltown Single Malt wurde nach 46 Jahren abgefüllt und ist auf 150 Flaschen limitiert. Das Exemplar trägt die Flaschennummer 74 und wird zusammen mit einer hochwertigen Original-Holzpräsentation angeboten.

Vier Möglichkeiten für Gebote

Für die Auktion stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Interessierte können entweder persönlich im Auktionshaus mitbieten, telefonisch teilnehmen, vorab ein schriftliches Gebot (mittels Gebotsformular) per Mail abgeben oder per Mausklick im Online-Portal bieten.

Wer telefonisch mitbieten möchte, muss sich zuvor schriftlich per E-Mail registrieren und für ein bestimmtes Los (oder gleich für mehrere) anmelden. Kurz bevor die entsprechende Losnummer aufgerufen wird, ruft das Auktionshaus den Teilnehmer an. Dieser kann anschließend direkt am Telefon seine Gebote abgeben.

Für die Registrierung über das Internet oder per E-Mail ist ein gültiger Identitätsnachweis erforderlich. Bei Online-Geboten fallen zusätzlich 5 % netto als Servicegebühr des Online-Portals an.

Besichtigung vor der Auktion

Wer sich die angebotenen Flaschen und die weiteren Exponate vor dem Auktionstermin ansehen möchte, kann die Lose im Auktionshaus Wiesbaden besichtigen. Die Vorbesichtigung findet am 13. September von 12 bis 15 Uhr sowie vom 14. bis 17. September jeweils von 10 bis 17 Uhr statt.

Die Whisky-Sammlung wird am 18. September versteigert. Die zweitägige Auktion des Auktionshauses Wiesbaden findet darüber hinaus auch am 19. September statt, an dem weitere Exponate aus unterschiedlichen Bereichen angeboten werden.

Hier geht es direkt zur Whisky-Sammlung oder zum allgemeinen Auktionskatalog

Alle Infos zur Herbstauktion 2026 Nr. 123 im Auktionshaus Wiesbaden:

Auktionsdatum:
Freitag, 18. September 2026 ab 13:00 Uhr
Samstag, 19. September 2026 ab 11:00 Uhr

Zeiten der Vorbesichtigung:
Sonntag, 13. September von 12 bis 15 Uhr
Montag, 14. September bis Donnerstag, 17. September, 10:00–17:00 Uhr

Kontakt:
Kunst- und Auktionshaus Wiesbaden GmbH
Haagweg 43
65462 Ginsheim-Gustavsburg

Telefon: 0611 – 1746842
E-Mail: team@auktionshaus-wiesbaden.de

Exponate kostenlos einschätzen lassen

Wer selbst das eine oder andere Exponat versteigern lassen möchte, kann dieses beim Auktionshaus Wiesbaden kostenlos einschätzen lassen. Neben der Möglichkeit, einen persönlichen Termin zur Begutachtung zu vereinbaren, bietet das Auktionshaus auch eine digitale Ersteinschätzung an.

Dafür können Interessierte einfach Fotos und eine kurze Beschreibung des jeweiligen Gegenstands per E-Mail an info@auktionshaus-wiesbaden.de senden oder die Unterlagen bequem über WhatsApp an 0611 – 174 68 42 übermitteln. So lässt sich bereits vorab eine erste Einschätzung erhalten, ob sich das Exponat für eine Versteigerung eignet.

MKM in Mainz baut Endoprothetikzentrum weiter aus

Das Endoprothetikzentrum des Marienhaus Klinikums Mainz (MKM) erweitert sein Angebot. Das Krankenhaus setzt dabei auf die robotikassistierte Endoprothetik und baut zugleich ein Altersendoprothetik-Zentrum auf.

Gelenkersatz soll am MKM in Mainz nicht als isolierter Eingriff verstanden werden

Das MKM ist seit Jahren als Endoprothetikzentrum zertifiziert und auf den Einsatz sowie den Wechsel künstlicher Hüft-, Knie- und Schultergelenke spezialisiert. Die Behandlung erfolgt nach den Qualitätsstandards der Zertifizierung und umfasst unter anderem minimalinvasive Operationstechniken sowie interdisziplinär abgestimmte Behandlungspfade.

„Unser Anspruch ist, den Gelenkersatz nicht als isolierten Eingriff zu verstehen“, sagt Prof. Dr. Pierre Kunz, Chefarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie. „Entscheidend ist die Verbindung aus einer präzise geplanten und durchgeführten Operation und einer ganzheitlichen Versorgung, die Alter, Gesundheitszustand und die persönlichen Ziele eines Menschen berücksichtigt.“

Mit dem robotikassistierten CORI-System erweitert das Zentrum die Möglichkeiten in der Knie- und Hüft-Endoprothetik. Das System ermöglicht eine digitale Planung während der Operation und erfasst die individuelle Gelenkanatomie mithilfe eines 3D-Mappings. Auf dieser Grundlage kann das Operationsteam die Position des Implantats virtuell simulieren.

Erst nach dieser Planung beginnen die entscheidenden Operationsschritte. Ein handgeführtes robotisches Instrument unterstützt anschließend bei der Knochenbearbeitung und liefert in Echtzeit Informationen darüber, ob die Umsetzung der zuvor festgelegten Planung entspricht. Die medizinische Beurteilung, die Planung und die operative Führung bleiben dabei beim chirurgischen Team.

„Diese Technik gibt uns ein sehr präzises Werkzeug an die Hand: Wir können die Planung unmittelbar am individuellen Gelenk überprüfen und kontrolliert umsetzen“, sagt Prof. Kunz. „Gerade für aktive Patientinnen und Patienten, die beim Kunstgelenkersatz das letzte ‚µ‘ an Präzision erwarten, ist das ein bedeutender Fortschritt.“

Altersmedizin soll Gelenkersatz ergänzen

Mit dem Altersendoprothetik-Zentrum richtet sich das Klinikum zugleich an ältere Menschen, bei denen neben dem eigentlichen Gelenkersatz vor allem der Erhalt beziehungsweise die Wiedererlangung von Mobilität und Selbstständigkeit im Alltag im Mittelpunkt steht.

Orthopädische Chirurginnen und Chirurgen arbeiten dabei eng mit spezialisierten Altersmedizinerinnen und Altersmedizinern zusammen. Die gemeinsame Betreuung reicht von der Vorbereitung des Eingriffs bis zur Nachsorge.

Dabei sollen insbesondere altersspezifische Risiken frühzeitig berücksichtigt werden. Dazu zählen unter anderem ein mögliches Delir, eingeschränkte Mobilität sowie die Einnahme mehrerer Medikamente und mögliche Wechselwirkungen. Nach Angaben des Klinikums soll das ortho-geriatrische Co-Management dazu beitragen, Risiken wie Delir, Stürze oder einen Verlust der Selbstständigkeit früh zu erkennen und gezielt zu reduzieren.

„Bei älteren Patientinnen und Patienten entscheidet nicht allein die Qualität der Operation über den Behandlungserfolg“, erklärt Prof. Kunz. „Gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft müssen wir Vorerkrankungen, kognitive Risiken, Ernährung, Mobilität und mögliche Wechselwirkungen von Medikamenten von Anfang an mitdenken.“

Zwei Schwerpunkte innerhalb der Endoprothetik

Die robotikassistierte Endoprothetik und die Altersendoprothetik sollen dabei keine voneinander getrennten Angebote darstellen. Vielmehr versteht das Klinikum beide Bereiche als Bestandteile einer individuell ausgerichteten Gelenkersatzversorgung.

„Robotikassistierte Präzision und altersmedizinische Kompetenz ergänzen sich. Unser Ziel ist es, für jeden Menschen die bestmögliche Gelenkersatzversorgung zu schaffen – mit präziser Technik, einer sorgfältigen Vorbereitung und Begleitung, und dem Blick darauf, was die Patientin oder der Patient im Alltag wieder erreichen möchte“, fasst Prof. Kunz zusammen.

Mediathek in Ingelheim öffnet wieder

Am Montag, dem 7. September 2026, öffnet die Mediathek in Ingelheim nach mehr als drei Monaten wieder ihre Türen. Grund für die längere Schließung war ein Wasserschaden, dessen Folgen umfangreiche Sanierungsarbeiten erforderlich machten.

Zunächst angepasste Öffnungszeiten in der Mediathek

„Nach mehr als drei Monaten Schließung ist die Vorfreude im Team natürlich groß“, sagt Isabell Heinze, Leiterin der Mediathek. „Wir freuen uns sehr darauf, unsere Kundinnen und Kunden wieder persönlich begrüßen zu können. In den vergangenen Monaten haben wir außerdem viele neue Medien angeschafft und für die Ausleihe vorbereitet, sodass zum Neustart eine große Auswahl auf unsere Besucherinnen und Besucher wartet. Und natürlich stehen wir auch wieder mit Rat, Tipps und Empfehlungen zur Seite – gerade für alle, die während der Schließung unseren Abholservice nicht nutzen konnten oder wollten.“

Zum Neustart wird der Publikumsbetrieb zunächst mit eingeschränkten Öffnungszeiten angeboten. Die Mediathek ist montags, dienstags und donnerstags jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwochs und freitags können Besucher die Einrichtung von 14 bis 18 Uhr nutzen. Samstags gelten Öffnungszeiten von 10 bis 14 Uhr.

Die bislang angebotenen Open-Library-Zeiten in den Morgen- und Abendstunden sowie am Wochenende können zum Neustart zunächst noch nicht angeboten werden.

Kundentoiletten weiterhin nicht nutzbar

Die Sanierungsarbeiten sind noch nicht vollständig abgeschlossen. Deshalb stehen bis auf Weiteres keine Kundentoiletten zur Verfügung. Besucher sollten dies bei der Planung ihres Aufenthalts berücksichtigen.

Auch bei den Leihfristen gibt es eine zeitliche Übergangsregelung: Ab dem 21. September werden bei einer Überschreitung der Leihfrist wieder wie gewohnt kostenpflichtige Erinnerungen versendet.

„Wir freuen uns darauf, dass die Mediathek wieder zu einem Ort wird, an dem man stöbern, entdecken, sich inspirieren lassen und natürlich auch einfach einen guten Tipp für die nächste Lektüre bekommen kann“, so Heinze.