BYC-News Blog Seite 1576

85-jährige Rollstuhlfahrerin auf offener Strasse ausgeraubt

Bereits am 01. Mai war eine 85-jährige Alzeyerin mit ihrem Elektro-Rollstuhl in der Hagenstraße, Alzey, unterwegs. Gegen 10.00 Uhr traf sie in Höhe der Kriemhildenstraße auf einen jungen Mann. Dieser sprach die Alzeyerin an, erzählte etwas über Kabel und machte sich an den Kabeln des Rollstuhls zu schaffen.

Die Frau wusste sich nicht zu helfen und bat eine Passantin um Hilfe. Der junge Mann ließ daraufhin von der Alzeyerin ab und ging davon. Auch die Alzeyerin setzte ihren Weg fort und bemerkte später, dass aus ihrer Umhängetasche der Geldbeutel mit Personalausweis, EC-Karte und Bargeld fehlte.

Der Tatverdächtige wird als ca. 20 Jahre alt, dunkelhaarig und sehr schlank beschrieben. Er habe gebrochen Deutsch gesprochen und war mit einer Jeanshose und einem gelb-gestreiften Pullover bekleidet.

Die Polizei bittet Augenzeugen, insbesondere die Passantin, sich bei der Polizei Alzey unter der 06731/9110 zu melden.

50 Kilometer Erlebniswanderung durch die Region Rhein-Mosel

Am 01. Juni 2019 geht die Rhein-Mosel 50 in ihre 1. Auflage. Es ist eine 12 Stunden – 50 Kilometer Erlebniswanderung, die die Wanderer durch die facettenreiche und idyllische Region Rhein-Mosel führt. Start und Ziel ist der Jesuitenplatz.

Der Veranstalter bietet Unternehmen an, die Veranstaltung als Firmenwandertag zu nutzen. Entweder wandern die Teilnehmenden als Gruppe die gesamten 50 km oder als Staffel. Bei der „Rhein-Mosel 50 – Firmenstaffel“ teilen sich vier Wanderer eines Unternehmens die 50 Kilometerstrecke. Die einzelnen Teilabschnitte betragen zwischen 10 und 15km pro Wanderer. Hierbei können die Wanderer auf kurzen Distanzen das “ Rhein-Mosel 50“ – Event genießen und zugleich ist die Firmenstaffel ein ganz besonderes Gemeinschaftserlebnis.

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Anmeldeschluss ist der 22. Mai 2019.

Anmeldung und weitere Informationen auf:

Meenzer Bub Luigi Toscano – Beeindruckende Fotoausstellung „Gegen das Vergessen“

Mehr als 70 Jahre nach der Befreiung der Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt, inhaftiert und ermordet wurden, ist es Zeit, die letzten Überlebenden zu Wort kommen zu lassen.

Der Fotograf und Filmemacher Luigi Toscano hat in einem langfristig angelegten Projekt mehr als 300 Menschen, die heute in vielen Ländern der Erde leben, die Gelegenheit gegeben, ihre Erinnerungen zu teilen.

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Beeindruckende Fotoinstallation

Es entstanden dabei beeindruckende riesige Porträtfotos, die im öffentlichen Raum bewusst für alle barrierefrei und offen präsentiert werden.

Foto: Gegen das Vergessen

Die auch als Fotoinstallation bezeichnete Ausstellung wurde unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten 2015 in Mannheim, dann in Kiew, Berlin und 2018 bei den Vereinten Nationen in New York und in Boston und Washington gezeigt.

2019 kommt sie an das Mainzer Rheinufer (zwischen Fischtorplatz und Weintor sowie zwischen Fischtorplatz und Rathaus).

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Luigi Tascano

Luigi Toscano ist am 9. Mai 1972 in Mainz-Mombach geboren und in Budenheim bei Mainz aufgewachsen. Nach Tätigkeiten als Dachdecker, Türsteher und Fensterputzer, schlug er eine künstlerische Laufbahn ein.

Die technischen und handwerklichen Fertigkeiten eines Fotografen brachte er sich selbst bei. In seinen frühen Arbeiten konzentrierte er sich auf die Betrachtung und Darstellung unbewegter Szenen und Objekte. Heute ist der Mensch Mittelpunkt seiner Bilder. Seit 2006 ist er auch als Filmemacher tätig.

Verkehrsunfall mit 4 leichtverletzten Personen in Linkenbach

Am Samstagmorgen kam es gegen 08:26 Uhr im Bereich der Gemarkung Linkenbach auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem Verkehrsunfall mit 4 leicht verletzten Personen. Ein mit 3 Personen (zw. 58 und 80 Jahren) besetztes Gespann aus PKW und Wohnanhänger befuhr die BAB3 im Bereich Linkenbach auf dem rechten von 3 Fahrstreifen. Der 70 jährige Unfallverursacher aus Sachsen war mit seinem PKW auf der mittleren Spur in gleicher Richtung unterwegs und überholte das Gespann.

Beim Wiedereinscheren unterschätze der PKW den Abstand zum Gespann und touchierte es, sodass Zugfahrzeug und Wohnanhänger zunächst ins Schlingern gerieten, dann nach rechts von der Fahrbahn in den Böschungsbereich abkamen und der Wohnanhänger dort seitlich umkippte.

Auch der Unfallverursacher erschreckte sich derart, dass er sein Fahrzeug nach rechts verriss und in den unbefestigten Grünbereich fuhr. Alle 4 Personen wurden durch den Unfall leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser verbracht, dort aber nach eingehender Untersuchung nach am gleichen Tage wieder entlassen.

Es entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 50.000 EUR.

Assmanshausen sieht rot | Vom Rotwein bis zu roten Speisespezialitäten

Von Freitag 24.05. bis Sonntag, 26. 05.2019 sieht die knapp 1000 Einwohner zählende Weinbaugemeinde Assmanshausen  rot. Die zum Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal gehörende Gemeinde zieht am letzten Maiwochenende wieder viele Gäste aus Nah und Fern zu dem alljährlichen Spektakel an.

Roter Wein im Glas, rote Speisenspezialitäten auf dem Teller, rote Lichterketten auf der Straße, rotes Feuerwerk über dem Rhein: beim Event „Assmannshausen in Rot“ ist die gesamte Rheinstraße in die Farbe Rot getaucht.

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Der Spätburgunder aus der Hölle

Der Festplatz ist überall mit der Farbe illuminiert, die den Wein symbolisiert, der hauptsächlich an den legendären Steillagen von Assmannshausen wächst. Direkt aus der „Hölle“ kommt der berühmte Spätburgunder, um den sich bei diesem modernen und sehr ansprechenden Fest alles dreht.

Auf der Rheinstraße kann man entlang flanieren und staunen, was sie alles mit der Farbe Rot machen lässt: das reicht von der roten Ferrari-Ausstellung über Rotweinkuchen bis hin zum krönenden Feuerwerk ganz in Rot.

Armut in Deutschland hat zunehmend ein Kindergesicht

Der prozentuale Anteil der Kinder und Jugendlichen in Hartz-IV-Haushalten ist in den letzten Jahren stetig angestiegen. Nach aktuellen Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes erhöhte sich der Anteil der Unter 18-jährigen in Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften auf jetzt 33,4 Prozent. Vor fünf Jahren hatte dieser Wert noch bei 31,3 Prozent gelegen. Zum Jahresende 2018 waren von 5.865.234 Personen in Bedarfsgemeinschaften 1.961.052 Kinder und Jugendliche. Deshalb braucht es aus Sicht der Kinderrechtsorganisation dringend eine Gesamtstrategie zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland und eine bedarfsgerechte Kindergrundsicherung.

„Die Armut in Deutschland hat zunehmend ein Kindergesicht. Auch wenn die absoluten Zahlen der Kinder und Jugendlichen im Hartz-IV-Bezug nach vielen Jahren des Anstiegs im letzten Jahr endlich wieder etwas zurückgegangen sind, ist ihr prozentualer Anteil weiter angestiegen. Mittlerweile ist jeder dritte Hartz-IV-Empfänger ein Kind, obwohl ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung in Deutschland nur bei rund 16 Prozent liegt.

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Damit sind Kinder und Jugendliche mit ihren Familien in besonderem Maße von Armut betroffen.

Das kürzlich beschlossene ‚Starke-Familien-Gesetz‘ ist ein erster wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Kinderarmut. Dem muss nun möglichst zügig eine Kindergrundsicherung folgen, die ihren Namen verdient. Die Förderung armer Familien und ihrer Kinder sowie unbürokratische Zugänge zu armutsvermeidenden Leistungen gehören auf der Prioritätenliste ganz nach oben. Mittelfristig kann die Lösung nur sein, die gesellschaftliche Teilhabe jedes Kindes eigenständig und unabhängig von der Hartz-IV-Gesetzgebung abzusichern“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Kinderarmut wirkt sich in vielen Bereichen des Alltags aus, dementsprechend plädiert das Deutsche Kinderhilfswerk für eine Gesamtstrategie zur Bekämpfung der Kinderarmut mit aufeinander abgestimmten Infrastruktur- und Geldleistungselementen, die interdisziplinär an verschiedensten Stellen ansetzt. Langfristig tritt das Deutsche Kinderhilfswerk für die Einführung einer bedarfsgerechten Kindergrundsicherung in Höhe von 628 Euro nach dem Modell des Bündnisses KINDERGRUNDSICHERUNG ein, die den bestehenden Familienlastenausgleich ablöst, bestehende kindbezogene Leistungen bündelt und das soziokulturelle Existenzminimum von Kindern unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Familie, der Familienform und dem bisherigen Unterstützungssystem bedarfsgerecht gewährleistet.

Stadtwerke Bingen: Informationstag am 11. Mai über Solarenergie

Für Samstag, 11. Mai, laden die Stadtwerke Bingen von 11 bis 16 Uhr zu einem Solarenergie-Informationstag auf den Freidhof am Kulturzentrum, direkt neben dem Gartenmarkt, ein. „Sonne lässt nicht nur Blumen und Pflanzen wachsen. Die frei verfügbare Sonnenenergie liefert auch kostengünstig Strom und Wärme für Haus und Hof“, sagt Jens Voll, Stadtdezernent für Energie, Klimaschutz und Mobilität.

Aussteller präsentieren an ihren Ständen Solartechnik zum Anfassen und stehen Rede und Antwort zu Solarthermie, Photovoltaik und Stromspeichern. Wer überlegt, Solarthermie für die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung oder Photovoltaik für die Stromproduktion auf dem eigenen Dach zu nutzen, kann dort all seine noch offenen Fragen stellen. Neben Stromspeichern ist natürlich auch die Schnittstelle zur Elektromobilität ein Thema.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informiert an ihrem Stand über ihr regelmäßiges kostenloses Energieberatungsangebot in Bingen. Im Pavillon der Stadtwerke können Besucher u.a. Energie hautnah erfahren und auf einem Energiefahrrad mit Muskelkraft verschiedene Lampen zum Leuchten bringen.

Jens Voll eröffnet den Solarenergie-Informationstag um 11 Uhr und steht auch während der Veranstaltung am Stadtwerke-Stand als Ansprechpartner zur Verfügung.

Maskierte Täter stürmten mit Maschinengewehren bewaffnet ein Café und erbeuteten 8.000 Euro

Zu einem spektakulären Raubüberfall kam es in der Nacht zum heutigen Montag (06.05.2019) in einem Café in der Innenstadt von Oberursel.

Gegen 03:05 Uhr betraten, mit Sturmhauben maskiert und mit Maschinengewehren bewaffnet, mehrere Personen die Geschäftsräume des Cafés in der Kumeliusstraße. Die noch anwesenden überraschten Gäste wurden von den Tätern aufgefordert sich ruhig zu verhalten und ihr Bargeld auszuhändigen.

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Reizgas eingesetzt

Um den Ernst der Situation zu verdeutlichen, versprühten die unbekannten Täter noch Reizgas, wobei mindestens ein Gast eine Reizung der Atemwege erlitt. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, handelt es sich bei den Gästen vermutlich um Bekannte des Betreibers, die sich nach der offiziellen Ladenschlusszeit zu einem privaten Treffen dort noch aufgehalten hatten.

Mit einer Beute von gut 8.000 Euro flohen die Täter mit einem weißen Mercedes C-Klasse Kombi in Richtung Bahnhof Oberursel. Bisher verlief die Fahndung nach den Tätern und dem Fluchtfahrzeug ergebnislos. Bei der Fahndung wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer etwas beobachtet hat, möge sich bei der Kriminalpolizei in Bad Homburg melden, Telefon: 06172-120-0.

Terminal 3 für bis zu 21 Millionen Fluggäste ab Flughafen Frankfurt

Die Fraport AG hat am Flughafen Frankfurt den Grundstein für das Terminal 3 gelegt – eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas. Zahlreiche Gäste und Bauarbeiter nahmen an der Zeremonie teil, die den Start des Hochbaus symbolisiert. Als Erinnerung an diesen Meilenstein haben Teilnehmer eine Zeitkapsel befüllt und eingemauert. Daran beteiligten sich unter anderem Dr. Thomas Schäfer, der hessische Staatsminister für Finanzen, der Architekt Prof. Christoph Mäckler, Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, und der Aufsichtsratsvorsitzende der Fraport AG, Karlheinz Weimar. Auf der Baustelle werden in Spitzenzeiten täglich bis zu 5.000 Bauarbeiter arbeiten.

In den kommenden Monaten prägen etwa 75 Hochkräne den Blick auf die Baustelle, während Terminal 3 Meter für Meter in die Höhe wächst.

„Mit Terminal 3 bauen wir die Zukunft – für den Flughafen Frankfurt, die Rhein-Main-Region und weit darüber hinaus. Mit modernster Technik, smarten Prozessen und einer hohen Aufenthaltsqualität lösen wir unser Versprechen ein: ‚Gute Reise! Wir sorgen dafür‘. Damit schaffen wir bis 2023 zusätzliche Kapazitäten für etwa 21 Millionen Reisende pro Jahr“, sagte Fraport-Chef Schulte. „Bereits heute ist Frankfurt international führend in der Konnektivität. Von keinem anderen Luftverkehrsdrehkreuz in der Welt erreichen Sie mehr Flugziele als von Frankfurt – ganz gleich ob als Geschäftsreisender oder als Tourist. Deutschlands Tor zur Welt wird mit Terminal 3 noch besser.“

„Heute legen wir nicht nur den Grundstein für ein neues Flughafengebäude, sondern schaffen auch die Grundlage für weitere Arbeitsplätze, Zukunftschancen und Wirtschaftskraft. Der Bau von Terminal 3 ist ein wichtiger Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens und damit auch für den Wirtschaftsstandort Hessen. Die Fraport AG investiert dazu in den nächsten Jahren bis zu vier Milliarden Euro in den Neubau. Dadurch können viele neue Arbeitsplätze entstehen. Die größte Arbeitsstätte Deutschlands wird weiter an Bedeutung gewinnen“, erklärte Finanzminister Schäfer. „Auch wenn der Flughafen der Herzmuskel der hessischen Wirtschaft ist, ist das kein Freifahrtschein. Die Landesregierung wird von der Luftverkehrsbranche weiter ein hohes Engagement einfordern, die Lärm- und Umweltbelastungen zu reduzieren.“

Im Süden des Frankfurter Flughafens entsteht bis 2021 zunächst der Flugsteig G mit einer Kapazität von bis zu fünf Millionen Passagieren.

Der Flugsteig wird ein vollwertiges und modernes Abfertigungsgebäude und später in das Premium-Produkt Terminal 3 integriert. Die Fertigstellung des Terminal-Hauptgebäudes mit den Flugsteigen H und J ist für 2023 geplant. Damit steigt die Kapazität auf bis zu 21 Millionen Fluggäste. Zu einem späteren Zeitpunkt kann Terminal 3 um den Flugsteig K erweitert werden.

Die Kapazität steigt mit dem Vollausbau auf 25 Millionen Passagiere.

„Der Flughafen Frankfurt ist ein Qualitätsprodukt. Dafür spricht die anhaltend wachsende Nachfrage von und über Frankfurt zu fliegen. Mit Blick auf das starke Passagierwachstum wird es höchste Zeit, dass die Terminalkapazität erweitert wird. Deshalb ist es gut, dass ein Flugsteig vorgezogen realisiert werden kann. Flugsteig G schafft bereits 2021 neue Kapazitäten. Ein wichtiger Beleg dafür, dass die unternehmerische Entscheidung gut war, sich für einen flexibel an den Bedarf anpassbaren Architekturentwurf von Terminal 3 zu entscheiden“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Weimar.

„Fluggäste suchen vor oder nach einem Flug vor allem Ruhe und Entspannung. Diese besondere Qualität herauszuarbeiten war neben einer größtmöglichen technisch-funktionalen Flexibilität des Gebäudekomplexes das Leitmotiv für das Konzept von Terminal 3. Die lichtdurchfluteten Räume sind mit hochwertigen Materialien in warmen Naturtönen ausgestattet und werden eine angenehme Atmosphäre ausstrahlen, die zum Verweilen und Entspannen einlädt. In dieser Haltung wird das neue Terminal international das erste unter den modernen Terminals sein“, führte Architekt Mäckler aus.

Die Fraport Ausbau Süd GmbH, eine hundertprozentige Fraport-Tochter, überwacht und steuert das Bauprojekt. Das eingeplante Budget liegt bei 3,5 bis 4 Milliarden Euro. Für die Fraport AG ist das die bislang größte Einzelinvestition in Frankfurt. Sie besteht aus etwa 500 Einzelvergaben. Aufgrund der kleinen Stückelung können zahlreiche mittelständische Bauunternehmen von Aufträgen profitieren – auch in der Region.

Unter www.Terminal3.info können Interessierte den Baufortschritt von Terminal 3 multimedial und interaktiv verfolgen. Wer gern aus nächster Nähe einen Blick auf die Großbaustelle werfen möchte, kann eine Busrundfahrt unter www.FRA-Tours.com buchen.

Mainz Marathon: Der Pechvogel aus dem vergangen Jahr mit neuem Streckenrekord

Das nennt man einen Überraschungscoup beim ersten Auftritt in Mainz: Andrzej Rogiewicz galt sicherlich nicht als einer der heißen Favoriten – und hielt sich die ersten 25 Kilometer spürbar zurück.

Das Führungs-Sextett, auch die beiden in Europa lebenden Marokkaner Ahmed Nasef und Abdelkabir Sabji wollten im Führungsfeld – in Abwesenheit des Doppelsiegers 2017/18, Ivan Babaryka (der Ukrainer lief nur den Halben nach einer Knie-OP) – ungern im Wind laufen, alle belauerten sich bis km 32 bei wechselnder Führung, um nicht unnötig Körner zu verschießen. Hier war klar, die ganz große Jubiläumszeit würde nicht mehr herumkommen.

Der Sieger beim 20. Gutenberg-Marathon Andrzey Rogieswicz Polen Foto Sportonline

Dann nahm Andrzej Rogiewicz das Heft in die Hand, forcierte das Tempo deutlich – und überraschenderweise musste Sabji (in 2018 mit doppelter 2.13er Zeit) als Erster Federn lassen. Ebenso überraschend, dass Pavlo Veretskyy (Ukraine) ihm mit 20 Sekunden Abstand noch am ehesten Paroli bieten konnte. Ahmed Nasef ging 45 Sekunden dahinter „auf den sicheren Platz 3“ , Sabji folgte eine Minute später auf Rang 5.

Der junge Abdeta Oddee (Deutschland/Eintracht Frankfurt) war zunächst zwar dabei, kam in einer 2.25:44 h als Fünfter ein. Demeke Wosene finishte nach Verlust des Anschlusses an das Topfeld mit deutlichem Abstand in 2.29:01 h als Sechster.

Insgesamt ein Marathon-Finale, das in Mainz zum 20. Jahrestag zeitlich wieder deutlich stärker zu verorten war (Vorjahr: Sieg Ivan Babaryka in 2.24:36 h) – es wäre aber sicherlich bei diesem kompakten Feld eine Zeit um die 2.20 h machbar gewesen, doch diese Option ging leider beim lauftaktischen Geplänkel zwischen den Kilometern 20 bis 30 verloren, da zu diesem Zeitpunkt Schlangenlinien gelaufen wurden.

Dennoch: Ein zu weiten Teilen spannendes Feld – die vier Erstplatzierten kamen binnen 2 Minuten über die Linie.

Der hoch gehandelte Bruder des Dauer-Siegers, Aleksandr Babaryka spielte im Rennverlauf keinerlei Rolle.

Schnellster Deutscher: Abdeta Guttu Oddee (Eintracht Frankfurt), Platz 5 in 2.25:44 h.

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HALBMARATHON

Welch ein Auftritt, welche Vorgeschichte. Im letzten Jahr avanciert Selema Testamariam zum tragischen Helden – damals lief er bei Kilometer 20 dem hochfavorisierten Roman Prodius (Moldawien) im Halbmarathon davon. Der damals am Lauftag erst nachgemeldete Testamariam (TV Alzey Laufteam) hatte Prodius dort nämlich in einem angezogenen Endspurt bereits klar distanziert.

Problem: Testamariam verwechselte eine Zeitmessmatte 200 m vor dem Zieleinlauf mit dem realen Ziel, lief jubelnd zur Seite – und registrierte seinen tragischen Irrtum erst weit später. So avancierte der junge Läufer zum „tragischen Helden“ – und wurde deshalb natürlich vom Team gezielt nochmals eingeladen.

Und dies war nicht die schlechteste Idee: Zunächst zog Tom Thurley (TU Berlin) als Starter der Hochschulmeisterschaften (Bestzeit 1.07:42 min) deutlich davon – doch Testamariam legte sich den Berliner peu à peu zurecht, verkürzte Kilometer für Kilometer, ging dann bei der 12 km-Marke erstmals in Führung – und drehte den Turbo auf. Der 24-Jährige, der für den TV Alzey startet, zog das immense Tempo glücklicherweise 2019 BIS ZUR ZIELLINIE durch – und unterbot den bestehenden Streckenrekord um 6 Sekunden in 1.06:03h! Damit wurde die „ewige Topmarke“ von 1.06:09 h aus 2002 – bislang gehalten von Michael Ngaseke / Zimbabwe – unterboten. Ein Halbmarathon für die Mainzer Geschichtsbücher!

Tom Thurley wollte es wissen – er kam in persönlicher Bestzeit von 1.07:24 h ins Ziel, wurde Zweiter und zugleich Hochschulmeister. Auf Rang drei landete Abdi Uya Hundessa in den Farben des TSV Schott Mainz in 1.10:24 h.

  1. Selema Testamariam (TV Alzey Laufteam) 1.06:03 h
  2. Tom Thurley (Deutschland/TU Berlin) 1.07:24 h

= DEUTSCHER HOCHSCHULMEISTER HALBMARATHON

  1. Abdi Uya Hundessa (TSV Schott Mainz) 1.10:24 h

FRAUEN

Foto: Stadt Mainz / Foto_Sportonline

Sie kam, lachte und siegte: Remalda Kergytè-Dauskurdiene schaut sich die Kontrahentinnen lang an – und zieht unwiderstehlich davon: Sieg in 2.41:42 h

Vorjahresssiegerin Olga Ochal-Kalendarowa (Polen) hatte wenige Tage vor dem Mainz-Start passen müssen – sie wurde zu den polnischen Militärmeisterschaften abberufen… Schade eigentlich, denn das potentielle Duell mit Remalda Kergytè–Dauskurdiene hätte man gern einmal erlebt…

Heute jedoch traf sich ein Trio an der Frauenfront, das längere Zeit beieinander lief – die Litauerin agierte nicht selten als das Tempo vorgebende Zugpferd. Und bis Kilometer 33 war man auch einträchtig beieinander – Elmouradi und Kilyarskaya zumeist im Windschatten der 1,90 großen Athletin aus dem Baltikum. Dann erlebte der geneigte Zuschauer eine dem Männerrennen ähnliche Entwicklung: Die Litauerin hatte genug vom Dreigespann, erhöhte das Tempo – und zog peu à peu in großer Übersetzung davon. Auf der Zielgeraden wirkte sie frisch, zwinkerte noch manchem Journalisten zu und klatschte das Publikum ab – vollkommen verausgabt hatte sie sich anscheinend nicht gänzlich. Als Marathon-Botschafterin ist sie ein großer Gewinn für Mainz – als Titelträgerin ebenso.

Ilham Elmouradi und Valentina Kilyarskaya folgten glücklich auf Rang 2 und 3 – binnen 2 Minuten. Überraschend stark kam auch Hindiyaa Mohamed (LG Eintracht Frankfurt) in 2.48:30 h als Vierte ein. Vorjahres-Zweite Iryna Masnyk (Ukraine) konnte als Fünfte (2.51:44 h) ihr Potential nicht gänzlich abrufen.

Beste Deutsche wurde Katrin Vogler (LG Filder) in 2.59:54 h auf dem guten Rang 6.

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HALBMARATHON

Paukenschlag auch beim „Halben“ der Frauen: Anke Esser (Ostbevern) egalisiert Streckenrekord von Amrhein: 1:13:11 h!!

Die 30-jährige Läuferin Anke Esser sorgte etwas abseits der Feierlichkeiten für ein weiteres Highlight beim Jubiläums-Marathon. Anke Esser egalisiert den fulminanten Streckenrekord von Fabienne Amrhein aus 2017 in 1.13:11 h – Amrhein hatte den damals bestehenden Rekord um nahezu 5 Minuten unterboten. Chapeau, das Marathon-Team verneigt sich tief!

Julia Kümpers (RWTH Aachen) lief zudem das erwartet starke Rennen und kam in 1.18:49 h als Zweite ein. Nora Kusterer (TuS Griesheim) finishte in 1.21:00 h als Dritte.

Die Ergebnislisten sind hier abzurufen: 20. Gutenberg-Marathon Mainz

Bad Kreuznach feiert den Europatag am 9. Mai auf dem Kornmarkt

Die Stadt Bad Kreuznach feiert am kommenden Donnerstag, 9. Mai, 11 Uhr, den Europatag mit einem Fest auf dem Kornmarkt und setzt damit ein Zeichen für Frieden und die europäischen Grundwerte. Mit den Feierlichkeiten möchte Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer außerdem auf die bevorstehende Wahl des Europäischen Parlaments am 26. Mai aufmerksam machen.

„Europa bedeutet Frieden – und das seit über 70 Jahren. Dieser kann nur bewahrt werden, wenn wir weiter zusammenarbeiten. Gestalten wir am 26. Mai gemeinsam ein soziales, demokratisches, gleichberechtigtes und faires Europa“, betont Kaster-Meurer die Bedeutung der Europäischen Gemeinschaft und wirbt bei den Bürgerinnen und Bürgern für eine Teilnahme am Europatag und an der Europawahl.

Die rund einstündige Veranstaltung auf dem Kornmarkt wird neben einer Ansprache der Stadtchefin, die von ihrem saarländischen Amtskollegen, dem Neunkircher Oberbürgermeister Jürgen Fried, begleitet wird, von den Bad Kreuznacher Schülerinnen und Schülern gestaltet: Die Bläsergruppe des Lina-Hilger-Gymnasiums und die Waldorfschule Bad Kreuznach sorgen für Musik und Tanz; die Schülerfirma der Crucenia Realschule plus bietet kleine Häppchen an. Die Feier endet mit dem gemeinsamen Steigenlassen von Ballons in den Europafarben Blau und Gelb/Gold und der Europahymne zum Mitsingen.

Idee der Feier entstand 2018 in Bourg-en-Bresse

Die Idee, den Europatag mit einem Festakt in Bad Kreuznach unter Einbindung der Schulen zu würdigen, entstand bereits 2018. Während ihres Besuchs in der französischen Partnerstadt Bourg-en-Bresse zum 55-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft hisste Oberbürgermeisterin Kaster-Meurer zusammen mit französischen Vertretern die Europaflagge auf dem dortigen „Kreisel von Europa“. Später ließ Kaster-Meurer Luftballons in den europäischen Farben in der Bourger Innenstadt fliegen.

Der Europatag der Europäischen Union wird jährlich am 9. Mai begangen. Am 9. Mai 1950 unterbreitete der französische Außenminister Robert Schuman seinen Vorschlag, die Kohle- und Stahlindustrie in Frankreich und Deutschland einer gemeinsamen obersten Behörde zu unterstellen. Der Schuman-Plan gilt als Grundstein der heutigen EU. Initiiert wurde der Feiertag 1985 beim Mailänder Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs.

Die städtische Feier zum Europatag wird unterstützt vom Förderverein für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen und den Sponsoren Sparkasse Rhein-Nahe, Stadtwerke Bad Kreuznach, Michelin und Gewobau.

Artikel von ISABEL GEMPERLEIN

Lebensgefährte mißbraucht Töchter (8 und 9) der Freundin | Wer kennt diesem Mann?

Die grausame Tat liegt einige Jahre zurück, doch erst Ende letzten Jahres wurden der schwere sexuelle Mißbrauch an zwei Mädchen polizeilich bekannt. Jetzt sucht die Polizei in Recklinghausen mit einem Foto nach dem mutmaßlichen Täter

Zum Tatzeitpunkt in den Jahren 2012 und 2013 waren die beiden Mädchen nur 8 und 9 Jahre alt. Zum damaligen Zeitpunkt kam es in Marl (Nordrhein-Westfahlen) durch den mutmaßlichen Täter zu schweren sexuellen Übergriffen gegenüber den beiden Kindern.

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Lebensgefährte der mittlerweile verstorbenen Mutter

Foto: Polizei Recklinghausen

Zur Tatzeit war der Tatverdächtige mit der Mutter in einer Beziehung und nutzte jeweils die Abwesenheit der Mutter in deren Wohnung um sich an den beiden Kindern zu vergehen.

Da die Mutter der beiden Kinder bereits vor einigen Jahren verstorben ist, liegen der Polizei zum Tatverdächtigen kaum Informationen vor.

Das Einzige was die Polizei als Hinweis hat, ist ein Foto vom Tatverdächtigen, welches jedoch aus den Jahren 2012 bis 2013 stammt. Die Polizei weist darauf hin, dass sich selbstverständlich das Aussehen aktuell verändert haben könnte.

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Die Polizei in Recklinghausen fragt nun:

Wer kennt diesen Mann und kann entsprechende Angaben machen oder Hinweise geben, wo er sich heute aufhält.

Für Hinweise ist die Polizei in Recklinghausen unter der gebührenfreien Nummer  0800/2361111 erreichbar.

Fahrzeug stand auf der A60 lichterloh in Flammen

Aufgrund eines technischen Defekts geriet ein PKW Kleinwagen am gestrigen Samstagnachmittag (04.052019)  gegen 16:30 Uhr auf der A60 in Fahrtrichtung Bingen, in Höhe des Autobahndreiecks Mainz, in Brand.

Der Fahrer konnte das Fahrzeug noch rechtzeitig auf die Sperrfläche an der Überleitung A60 / A643 abstellen und das Fahrzeug verlassen.

Sofort nach dem Abstellen fing das Fahrzeug im Motorraum Feuer. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Hauptfahrbahn der A60, sowie die Überleitung der A643 auf die A60 voll gesperrt werden.

Das Fahrzeug wurde durch die Berufsfeuerwehr Mainz gelöscht. Die Fahrbahnen blieben für die Dauer der Löschung gesperrt.

Im Anschluss konnte jeweils eine Fahrspur wieder frei gegeben werden. Durch die Hitzeentwicklung wurde die Teerdecke auf der Sperrfläche beschädigt, zu einem Personenschaden kam es glücklicherweise nicht

82-Jähriger aus Seniorenheim in Mainz-Hechtsheim vermisst

Seit Samstag, 04.05.2019 ca. 15:30 Uhr, ist ein 82-jähriger männlicher Bewohner aus der Seniorenresidenz „Pro Seniore“ in Mainz- Hechtsheim abgängig. Der Vermisste ist an Demenz erkrankt und daher vermutlich orientierungslos.

Der 82-Jährige ist 175-180 cm groß und schmal. Er hat graues Haar, welches zu einem Zopf gebunden ist.

Der Vermisste trägt einen roten Pullover und eine hellbeige Hose. Er ist nicht gut zu Fuß. Anlaufadressen wurden ergebnislos abgeklärt, es liegen vage Hinweise zu einem möglichen Aufenthalt im Bereich Mainz – Gonsenheim vor.

Suchmaßnahmen seitens der Polizei führten bisher nicht zum Auffinden des Vermissten

Hinweise bitte an: Polizeiinspektion Mainz 3 Regerstraße 10, 55127 Mainz Tel: 06131/65-4310

11 Stunden Polizeieinsatz | 33-Jähriger drohte wegen Abschiebung mit Suizid

Mit Unterstützung der Polizeiinspektion Bad Kreuznach versuchte die Ausländerbehörde Bad Kreuznach am gestrigen Freitag (03.05.2019) eine vierköpfige armenische Familie abzuschieben.

Als der 33-jährige Familienvater gegen 06:00 Uhr die Einsatzkräfte in der Hofgartenstraße bemerkte, drohte er gegen Vorhaltung eines Messers seinen Suizid an und die in der Wohnung anwesenden Familienmitglieder zu verletzten.

Nachdem die Polizei  weitere Einsatzkräfte hinzugezogen hatte, konnte der Mann nach mehrstündigen Verhandlungen gegen 17:00 Uhr zur Aufgabe bewegt werden. Sowohl Ehefrau als auch die Kinder des 33-Jährigen blieben unverletzt.

Nach Einsatzende, wurde der Familienvater einem Facharzt übergeben. Während des gesamten Einsatzes musste die Hofgartenstraße für den Verkehr gesperrt werden.