BYC-News Blog Seite 1575

27-jährige Frau rammt 6 Autos und flüchtet

Eine 27-jährige Frau aus Herzogenrath hat heute früh (08.05.2019, 02.13 Uhr) auf der Aachener Straße sechs geparkte Autos gerammt und ist anschließend zu Fuß von der Unfallstelle geflüchtet. Mehrere Streifenwagen waren im Einsatz. Die Beamten konnten die Fahrerin schließlich in der Kirchstraße aufgreifen. Die Frau hatte vor Antritt der Fahrt offenbar etwas zu tief ins Glas geschaut. Sie wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, wo ihr auch eine Blutprobe entnommen wurde.

Der völlig demolierte Wagen wurde von der Polizei zur weiteren Untersuchung sichergestellt und durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass die 27-Jährige nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Sie muss sich nun in einem Strafverfahren u.a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss verantworten.

Das Bild kann rechtefrei genutzt werden.

Kleiner Tierschützer ganz groß – Junge nimmt eine Stunde Fußweg in Kauf um Taube zu helfen

Ein kleiner ausländischer Junge und eine Taube bilden den Inhalt einer herzzerreißenden Geschichte, die am Sonntagmittag die Mitarbeiter des Mainzer Tierheimes erleben durften.

Während der Mittagspause der Helfer, klingelte ein etwa 11 bis 12 jähriger ausländischer Junge am Tor des Tierheimes in der Mainzer Zwerchallee. In den Händen hielt er einen großen Pappkarton, in dem sich eine völlig erschöpfte und flugunfähige Taube befand.

Doch soweit eigentlich nicht wirklich was Besonderes oder Herzzerreißendes.

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Eine Stunde Fußweg

Doch der kleine Junge war durch eine ältere Fußverletzung stark eingeschränkt und hatte eine Stunde Fußweg hinter sich bis er das Tierheim gefunden und erreicht hatte.

Den Mitarbeitern erklärte er, dass er die Taube beim Spielen mit seinen Kumpels entdeckt habe, aber von diesen keiner „Bock“ hatte so weit zu laufen. So machte er sich selbst auf den Weg um dem Tier helfen zu können.

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Schöne Momente des Tierschutzes

Wie die Mitarbeiter des Tierheimes auf Facebook berichten, sei der Kleine ziemlich erschöpft gewesen und habe erst einmal großen Durst gehabt.

„Das sind schöne Momente des Tierschutzes“, schreibt das Tierheim weiter. So sei es für den kleinen Tierschützer auch selbstverständlich, dass er so etwas jederzeit wieder machen würde.

Nach Aussage des Tierheims gegenüber BoostyourCity.de, sei die Taube auf dem Weg der Besserung. Sie wird nun in dem großen öffentlichen Taubenschlag des Tierheimes bleiben, so dass auch gewährleistet ist, dass sie unter medizinischer Kontrolle ist.

8 Tipps: Klima schonen und Steuern sparen: 8 Tipps

Egal, ob und wie eine CO2-Steuer kommt – bereits jetzt gibt es etliche Möglichkeiten, das Klima zu schonen und gleichzeitig Steuern zu sparen. Acht Tipps wie das gehen kann, präsentiert vom Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH).

1. Mit dem Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß zur Arbeit und Pendlerpauschale erhalten

Arbeitnehmer erhalten 30 Cent pro Kilometer und einfache Strecke für ihren täglichen Weg zur Arbeit – auch wenn sie mit dem Fahrrad, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß unterwegs sind.

2. Berufliche Fahrgemeinschaft: Jeder Mitfahrer erhält Pendlerpauschale

Bei einer Fahrgemeinschaft kann jeder seine Fahrtkosten über die Pendlerpauschale von der Steuer absetzen. Egal, ob er selbst am Steuer sitzt oder nur mitfährt.

3. Carsharing: Für berufliche Fahrten alle Kosten absetzen

Wer aus beruflichen Gründen mit einem Carsharing-Auto unterwegs ist, dessen Kosten der Arbeitgeber nicht erstattet, kann diese Ausgaben als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Das gilt für alle anfallenden Kosten. Deshalb sollten betroffene Arbeitnehmer alle Nachweise wie Tank-, Park- oder Servicegebühr-Quittungen der Steuererklärung beilegen.

4. Elektro-Dienstauto: Beim geldwerten Vorteil sparen

Für Elektro-Autos, die vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2021 angeschafft oder geleast werden, wird der geldwerte Vorteil mit einem Prozent des halben Bruttolistenpreises angesetzt. Das gilt auch für Hybridelektrofahrzeuge, die einen CO2-Ausstoß von höchstens 50 Gramm je gefahrenem Kilometer haben oder deren Reichweite bei ausschließlicher Nutzung der elektrischen Antriebsmaschine mindestens 40 Kilometer beträgt. Anders ist das bei Diesel- oder Benzinautos, die als Dienstwagen genutzt werden: Hier wird ein Prozent des kompletten Bruttolistenpreises fällig.

5. Elektro-Dienstrad: Komplett steuerfrei nutzen oder beim geldwerten Vorteil sparen

Ist das betriebliche Fahrrad ein Elektro-Fahrrad, das Geschwindigkeiten bis zu 25 Kilometer pro Stunde erreicht, gelten seit 2019 die gleichen Regeln wie für Dienstfahrräder ohne Elektromotor: Sowohl die berufliche als auch die private Nutzung sind steuerfrei, die Nutzung der Pendlerpauschale bleibt bestehen.

Wichtig: Steuerfrei bleibt das Fahrrad nur, wenn der Arbeitgeber dem Mitarbeiter das Fahrrad zur Nutzung überlassen hat. Überträgt der Arbeitgeber das Fahrrad als Eigentum auf den Mitarbeiter, werden Steuern fällig.

Ein Elektro-Fahrrad, dessen Motor mehr als 25 km/h leistet, wird Pedelec genannt und zählt verkehrsrechtlich zu den Kraftfahrzeugen. Dementsprechend gelten für diese Dienstfahrräder die gleichen Regeln wie für einen Elektro-Dienstwagen: Private Fahrten mit dem Elektrofahrrad werden mit der 1-%-Regelung versteuert. Dabei wird der geldwerte Vorteil seit 2019 mit einem Prozent des halben Listenpreises angesetzt.

6. Fenster oder Heizung erneuern und bis zu 1.200 Euro absetzen

Eine Renovierung oder Sanierung von Wohnung oder Haus kann teuer werden, sich aber langfristig durch Energie-Einsparungen lohnen. Immerhin bis zu 1.200 Euro der Handwerkerkosten können Eigentümer und Mieter im Jahr absetzen. Darin mit inbegriffen sind Arbeitslohn, Fahrt- und Maschinenkosten der Handwerker, nicht aber die Materialkosten. Vermieter dagegen dürfen sowohl die Handwerkerkosten für jede bauliche Maßnahme von der Steuer absetzen als auch die Materialkosten.

7. Flugreise: CO2-Ausgleich absetzen

Wer mit dem Flugzeug verreist, kann als Wiedergutmachung für die Umweltverschmutzung Geld an eine Klimaschutzorganisation spenden – und diese Spende von der Steuer absetzen. Die Voraussetzung dafür: Die Klimaschutzorganisation muss steuerbegünstigt sein wie ein gemeinnütziger Verein oder eine Stiftung. In vielen Fällen wird diese Möglichkeit direkt beim Online-Ticketkauf angeboten; oder aber man spendet bei Portalen, die CO2-Kompensationen anbieten.

8. Umweltschutzorganisationen durch Spenden unterstützen und Spendenbeitrag absetzen

Auch ohne Reise mit dem Flugzeug kann man Geld an eine Umweltorganisation spenden und den Betrag von der Steuer absetzen. Entscheidend ist auch hier, dass die Organisation gleich einem gemeinnützigen Verein oder einer Stiftung steuerbegünstigt ist.

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Über die VLH

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) ist mit einer Million Mitgliedern und rund 3.000 Beratungsstellen Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Die VLH stellt außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater: Von drei zertifizierten Beratern aller Lohnsteuerhilfevereine sind zwei von der VLH.

Gegründet im Jahr 1972, erstellt die VLH für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärungen im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Mehrere Verletzte bei schwerem Unfall in Mainz-Gonsenheim

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen, kam es gestern Nachmittag an der Kreuzung „An der Krimm“, bei dem eine Person schwer verletzt wurde.

Gegen 16:15 Uhr kam ein 50-jähriger Mainzer von der A643 kommend die Anschlussstelle Mainz-Gonsenheim in Richtung der Kreuzung „An der Krimm“. Vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidiert dort mit vier weiteren Fahrzeugen. Ebenso prallte er gegen den Mast einer Ampel, bevor er letztendlich zum Stehen kam.

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Polizeihubschrauber im Einsatz

Durch den Unfall wurden insgesamt drei Personen verletzt wobei sich der 50-jährige Unfallverursacher schwere Verletzungen zuzog.

Der Kreuzungsbereich musste bis gegen 21:00 Uhr voll gesperrt werden. Neben Polizei, Feuerwehr und mehreren Fahrzeugen des Rettungsdienstes waren zusätzlich der Leitende Notarzt (LNA) als auch der ORG-Leiter im Einsatz. Zusätzlich unterstützt wurde die Unfallaufnahme durch einen Polizeihubschrauber.

Informationstag Koblenz: Wildbienen in Natur und Garten

Am Mittwoch, 15. Mai 2019, referieren Melina Frenzel, M. Sc., Entomologin (Insektenforscherin) und Biggi Kaczmarek eine Wildbienen-Freundin aus Winningen zum Thema Wildbienen.

Die ca. 2-stündige Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Waldökostation Remstecken. Die beiden Referentinnen stellen einige ausgewählte heimische Wildbienen vor und informieren zu deren Lebensweise. Die Referentinnen geben, basierend auf selbst gemachten Erfahrungen, Tipps, was man im eigenen Garten tun kann, um diesen für Insekten attraktiv zu gestalten. Hinweise zu Bau oder Kauf von Nisthilfen helfen, Behausungen zu wählen, die von den Insekten angenommen werden.

Anschließend stehen beide für Fragen und Diskussionen bereit. Nützliche Büchertipps zum Selbststudium ergänzen den Vortrag.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb ist eine Anmeldung beim Umweltamt (E-Mail: umweltamt@stadt.koblenz.de; Tel. 0261-129-1502) erforderlich. Noch sind einige Plätze frei.

26-jähriger Student bleibt auch 4 Tage nach seinem Verschwinden unauffindbar

Auch vier Tage nach dem spurlosen Verschwinden des 26-jährigen Studenten, Timo B. aus Kaiserslautern, gibt es  noch keine neuen Erkenntnisse zum Verbleib den jungen Mannes. Der junge Student wird seit  Freitagvormittag (3. Mai 2019) vermisst (wir berichteten)

Nach Polizeiinformationen habe man am Montag die Suche mit Spürhunden fortgesetzt. Fokussiert worden ist dabei der südliche Stadtwaldbereich in Kaiserslautern. Hier hatten die Hunde entsprechend Spuren aufgenommen und die Einsatzkräfte in das Waldstück geführt. Dort verlor sich aber die Spur. Auch mit dem Einsatz von weiteren Spürhunden konnte keine neue Fährte aufgenommen werden.

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Auch der Einsatz eines Hubschrauber brachte keinen Erfolg

Ebenfalls ohne ansetzbaren Erfolg, war der Einsatz eines Polizeihubschraubers. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, ist nicht auszuschließen, dass sich der 26-Jährige in einer psychischen hilflosen Lage befindet.

Timo B. ist Jäger und berechtigt, Schusswaffen zu besitzen. Er soll eine scharfe Pistole mit sich führen.

Die Polizei bittet eindringlich, sofern der Student irgendwo gesehen wird, nicht an diesen heranzutreten. Es sei nicht auszuschließen, dass der junge Mann auf Grund einer emotionalen Ausnahmesituation dann von der Waffe Gebrauch machen könnte.

Der Gesuchte ist etwa 1,80 Meter groß und hat eine trainierte Figur. Er hat dunkle, kurze Haare und ist Brillenträger.

Der 26-Jährige war zuletzt mit einer schwarzen Jeans, einer schwarzen Jacke und braunen Schnürschuhen bekleidet.

Hinweise zum Aufenthaltsort von Timo B. nimmt die Polizei Kaiserslautern unter der Telefonnummer 0631 369 2620 entgegen.

Autofahrer bedroht und Polizeibeamte beleidigt – Polizei sucht Opfer und Zeugen

Am gestrigen Montagabend (06.05.2019) kam es  gegen 18:25 Uhr, vor einer Eisdiele in der Konrad-Frey-Straße, Ecke Mannheimer Straße, zu einem Zwischenfall, bei dem zunächst ein junger Mann in einem dunkel blauen Audi A4  von zwei Männern bedroht wurde.

Zunächst schlug einer der beiden Männer unvermittelt gegen den rechten Seitenspiegel und anschließend gegen die Seitenscheibe der Beifahrertür, des wartenden Fahrzeuges. Im Anschluss öffnete der zweite Mann die rechte hintere Tür und bedrohte verbal den Fahrer.

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Zufällig vorbei kommender Polizist versucht zu deeskalieren

Ein zufällig vorbeikommender uniformierter Polizeibeamter, der sich auf dem Heimweg befand, beobachtete das Verhalten und versuchte entsprechend deeskalierend einzugreifen. Die beiden Männer ( 23 und 30 Jahre) reagierten jedoch auch dem Beamten gegenüber aggressiv und bedrohten und provozierten diesen immer wieder.

Die zur Unterstützung alarmierten Polizeikräfte der Polizeiinspektion Bad Kreuznach konnten die beiden alkoholisierten Täter schließlich einer Personenkontrolle unterziehen, wurden hierbei jedoch auch immer wieder beleidigt.

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Polizei bitte Zeugen und den Audi-Fahrer sich zu melden

Während der Auseinandersetzung hatte sich der blaue Audi A4 von der Örtlichkeit entfernt. Der Vorfall wurde von einer Vielzahl Zeugen beobachtet. Die Polizeiinspektion Bad Kreuznach bittet Zeugen, insbesondere den Fahrer des Audi A4, Farbe: dunkel blau, Stufenheck, hörbarer defekter Auspuff, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Dieselskandal: 535 Millionen Euro Bußgeld gegen Porsche verhängt

Im Zuge des Dieselskandals hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen die VW-Tochter Porsche ein Bußgeld in Höhe von 535 Millionen Euro verhängt. Porsche habe das Bußgeld akzeptiert.

Als Begründung nannte die Staatsanwaltschaft am heutigen Dienstag, dass die Entwicklungsabteilung des Autoherstellers unter anderem fahrlässig seine Aufsichtspflichten verletzt habe.

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V6- und V8 Dieselmotoren

Darauf sei zurück zu führen, dass die Porsche-Fahrzeuge mit V6- und V8 Dieselmotoren den Abgasvorgaben nicht entsprochen hätten. Beim Kraftfahrt-Bundesamt lägen für etwa 99.000 Fahrzeuge Bescheide vor.

Mit der Verhängung des Bußgeldes sei das Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Porsche abgeschlossen. Nicht berücksichtigt sind dabei die Ansprüche, die zahlreiche Kläger zivilrechtlich eingeleitet hätten. Auch laufende Strafverfahren sind von der Entscheidung unberührt.

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VW und Audi mussten bereits 1,8 Milliarden zahlen

Bereits seit zwei Jahren ermitteln die Behörden gegen Mitarbeiter der Porsche AG. Die Dieselmotoren bezieht Porsche von der Schwester Audi, die bereits zu einem Bußgeld von 800 Millionen Euro verurteilt wurde. Gegen Volkswagen selbst, wurde bereits ein Bußgeld in Höhe von einer Milliarde Euro wegen der Dieselmanipulation verhängt.

Zwischenzeitlich hat Porsche das Angebot von Fahrzeugen mit Dieselmotoren komplett aus dem Programm genommen.

Nach Sanierungsarbeiten hat das Mainzer Taubertsbergbad wieder geöffnet

Zwei Wochen lang, war das Mainzer Taubertsbergbad geschlossen. Nachdem die Steuerungstechnik für das Sportbad im Innenbereich nun erneuert wurde, hat das beliebte Mainzer Bad nun wieder geöffnet.

Um den Traditionsreichen Standort oberhalb des Hauptbahnhofs erhalten zu können, wurde das Taubertsbergbad Anfang 2018 von der Mainzer Stadtbad GmbH übernommen. Das kommunale Unternehmen, welches eine 100-prozentige Tochter der Mainzer Stadtwerke AG ist, hat sich zur Aufgabe gemacht, nach und nach die Bausubstanz sowie die Technik im beliebten Schwimmbad zu sanieren und zu modernisieren.  Die komplette Sanierung soll bis zum Herbst abgeschlossen sein.

Freibad im Taubertsbergbad | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Nachdem der Innenbereich nun für die Badegäste wieder geöffnet ist, soll ab Mitte Mai auch die Freibadsaison beginnen.

Deutsche Umwelthilfe verliert Klage gegen Stadt Mainz

Das Verwaltungsgericht Mainz hat einen Antrag der Deutschen Umwelthilfe abgelehnt, der Stadt Mainz ein Zwangsgeld in Höhe von 10.000 Euro aufzuerlegen. Damit muss die Deutsche Umwelthilfe eine juristische Niederlage einstecken.

In einer Entscheidung Ende Oktober, hatte das Verwaltungsgericht nach einer Klage der Deutschen Umwelthilfe entschieden, dass die Stadt Mainz ihren Luftreinhalteplan erneuern muss. Grund hierfür war, dass die Schadstoffbelastung zu hoch war.

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Neuer Plan reichte der DUH nicht aus

In dem neu erstellten Plan nahm die Stadt auch ein mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in bestimmten Bereichen der Innenstadt mit auf. Doch der Deutschen Umwelthilfe genügte das nicht, sondern forderte vom Gericht die Stadt zu einem Zwangsgeld zu verklagen.

Die Ablehnung der Klage begründete das Verwaltungsgericht damit, dass die Stadt Mainz in dem geänderten Luftreinhaltungsplan nachweislich anstrebt, die Grenzwerte im gesamten Stadtgebiet einzuhalten.

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Ab 1. September Dieselfahrverbot?

Die Entscheidung, ob ein Mainz ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge verhängt werden muss, wird sich in den ersten sechs Monaten diesen Jahres zeigen. Sollte der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten werden, wird ab dem 1. September ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge in der Stadt umgesetzt werden müssen.

Fahranfänger verletzt Radfahrer schwer in Mainz Mombach

Am gestrigen Montag den 06.05.2019 gegen 16 Uhr, befährt ein 35-jähriger Fahrradfahrer die Erzbergerstraße in Richtung Bruchspitze. Kurz nach der Einmündung in die Karlsbader Straße parkt ein 18-jähriger Fahranfänger am rechten Fahrbahnrand. Er fährt vom Fahrbahnrand an und wendet trotz durchgezogener Fahrstreifenbegrenzung, um die Erzbergerstraße in Richtung Obere Kreuzstraße zu befahren.

Hierbei stößt er mit dem Radfahrer zusammen, welchen er nach eigener Aussage trotz Schulterblick übersehen habe. Der 35-Jährige wird schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Gegen den 18-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Rote Ampel: Fünf Unbekannte wollten den Fahrer zum Aussteigen zwingen

Das „Herz in die Hose gerutscht“ sein, muss einem 24-Jährigem PKW-Fahrer und seinem Beifahrer, in der Nacht zum Sonntag, als er die Kaiserstraße in Mainz befuhr.

Als er gegen 00:00 Uhr an einer roten Ampel anhalten musste, stellten sich plötzlich fünf unbekannte Männer um sein Auto und forderten ihn auf, aus seinem Fahrzeug auszusteigen. Geistesgegenwärtig verriegelte der 24-Jährige und sein Beifahrer die Türen.

Als die Ampel wieder auf grün sprang und er weiterfahren wollte, verhinderten die fünf Unbekannten dieses. Sie traten und schlugen auf das Fahrzeug ein. Erst als sie kurz von dem Fahrzeug abließen, konnte der 24-Jährige davon fahren und flüchten.

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Personenbeschreibung:

  • 5 Männer
  • 4 davon dunkel/schwarz gekleidet
  • 1 Person mit roter Trainingsjacke

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Bundespolizei und Feuerwehr retten kleinen Fuchs aus einem Schacht

Er fiepte und konnte sich nicht mehr alleine aus seiner misslichen Zwangslage befreien. Ein kleiner Fuchs beschäftigte heute Mittag die Bundespolizei und Feuerwehr in Mainz.

Gegen 14:00 Uhr ging bei der Bundespolizei ein Notruf ein, dass im Bereich des Mainzer Rettungstunnels am zwischen Hauptbahnhof und Bahnhof Römischen Theaters freilaufende Hunde im Gleisbereich unterwegs seien.

Zwar war die Suche nach den gemeldeten Hunden nicht von Erfolg gekrönt, doch auf Höhe der Straße „Am Gautor“ entdeckten die Beamten dann einen kleinen Fuchs, der sich in einem Schacht verfangen hatte.

Da er sich nicht mehr alleine befreien konnte, wurde die Feuerwehr Mainz hinzugerufen die letztendlich mit gemeinsamen Anstrengungen das kleine hilflose Tier befreien konnte. Ein vorübergehendes neues Zuhause hat der Fuchs dann im Tierheim Mainz gefunden, die den kleinen Vierbeiner erst einmal medizinisch untersuchen.

Aktuelle Bauarbeiten an der Pfaffendorfer Brücke

Derzeit wird die Pfaffendorfer Brücke ertüchtigt. Das Brückenbauamt wird regelmäßig über die gerade anstehenden Arbeiten Pressemeldungen veröffentlichen.

Gegenwärtig laufen die Bauarbeiten zur Ertüchtigung der Randbereiche der Fahrbahn und des Geh- und Radweges. Nach Entfernung der alten Schrammbordschienen aus Stahl wurde der darunterliegende marode Beton bearbeitet und wird nun mit einem kunststoffvergüteten Beton ertüchtigt.

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Danach wird die Randfuge mit Stahlbauteilen dicht verschlossen.

Gleichzeitig wurde mit dem Aufbau eines notwendigen Arbeitsgerüstes unterhalb der Brücke begonnen. Von diesem Gerüst werden die Schäden an der Fahrbahntafel beseitigt.

Polizei Koblenz lädt Fünftklässler ins Kino ein

Insgesamt 9 Koblenzer Schulen haben an der Präventionsveranstaltung im Kino teilgenommen. Das Koblenzer Odeon-Apollo Kinocenter diente fünf Tage lang als Lernort für Koblenzer Schülerinnen und Schüler. Gezeigt wurde der Film „Der Taschendieb“. Das Angebot einer Präventionsveranstaltung des Gemeinsamen Sachgebietes Jugend (GSGJ) der Polizeidirektion Koblenz im Haus des Jugendrechts (HdJR) in der besonderen Atmosphäre eines Kinos nahmen insgesamt neun Koblenzer Schulen mit 700 Schülerinnen und Schüler wahr.

Zielgruppe waren Fünftklässler, weil sie sich mit der Hauptfigur, dem zehn Jahre alten Alex, identifizieren. Sie befinden sich in der Orientierungsstufe. Es kann nun häufiger zu Auseinandersetzungen mit Älteren kommen. Das Kinoprojekt soll das Selbstbewusstsein stärken und ein Problembewusstsein für gefährliche Situationen schaffen. Bereits im Vorfeld erhielten die teilnehmenden Schulen Informationsmaterial. Das Thema Gewalt sollte zur Vorbereitung des Projektes im Unterricht besprochen wer-den.

Der 97 Minuten dauernde Kinderfilm beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Gewalt (Erpressung, Diebstahl, Körperverletzung). Der Film beschreibt beeindruckend einen Täter, der zugleich Opfer ist. Ängste und Repressionen, denen ein jugendlicher Täter ausgeliefert ist, werden sehr realistisch dargestellt. Diese drohen ihn, von seiner Familie zu isolieren. Spannend und detailreich kann miterlebt werden, wie ein wohlbehütetes Kind in einen Teufelskreis aus Lügen und Gewalt geraten kann, ohne dass die Eltern auf die Probleme ihres Kindes aufmerksam werden. Der Film konzentriert sich auf die Not des bedrängten Kindes, schafft jedoch auch Verständnis für die jugendlichen Erpresser, indem er mit ausdrucksstarken Bildern die Tragik ihres familiären Hintergrunds beleuchtet.

Die Schülerinnen und Schüler fieberten während der Vorstellung zusammen mit der Hauptfigur Alex, der von einem erpresserischen Brüderpaar immer wieder angesprochen und aufgesucht wird. Sie klatschten Beifall, wenn Alex sich wehrt, im Laufe des Filmes immer mutiger wird und sich letztlich seiner Großmutter anvertraut.

Der Film macht deutlich, wie wichtig in solchen Situationen erwachsene Vertrauenspersonen sind. Neben Familienmitgliedern können das auch Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Lehrerinnen und Lehrer sowie Streitschlichterinnen und Streitschlichter im schulischen Umfeld sein.

Auf dieser Basis stellte Frau Polizeihauptkommissarin Bleser Rolle und Aufgaben der sogenannten „Jugendsachbearbeiter“ der Polizei dar. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wurden Handlungsalternativen und Lösungsmöglichkeiten für grundlegende Problemstellungen erarbeitet und aufgezeigt. In konkreten Einzelfällen oder bei spezifischen Problemstellungen besteht auch die Möglichkeit, Anschlusstermine in den Schulen wahrzunehmen. Eine im Anschluss durchgeführte Nachbereitung rundete das Präventionsangebot ab.

Finanziert wurde dieses Projekt aus Mitteln des Fördervereins „Haus des Jugendrechts Koblenz e.V.“. Das Haus des Jugendrechts Koblenz besteht seit 14.11.2014. Dort arbeiten das Gemeinsame Sachgebiet Jugend der Polizeidirektion Koblenz, die Staatsanwaltschaft Koblenz, der Caritasverband Koblenz e.V., die Bundespolizei und der Verein für Bewährungshilfe, vertreten durch den Täter-Opfer-Ausgleich, professionsübergreifend unter einem Dach eng zusammen. Der Förderverein unterstützt Präventionsveranstaltungen wie dieses Kinoprojekt.

Für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgte der Inhaber des Odeon/Apollo Kinocenter Christian Klein, welcher die Schülerinnen- und Schüler in den seit letztem Jahr neu gestalteten Räumlichkeiten empfing.