BYC-News Blog Seite 1577

Kinderpornografische Filme auf SD-Karte gefunden – Wer kennt diesen Mann? –

Bereits im Februar wurde in einem Waldstück bei Halle (Westfahlen) eine Micro SD-Karte gefunden. Der eigentlich nicht außergewöhnliche Fund, der zuerst relativ unspektakulär wirkte, erwies sie bei näherer Betrachtung als sehr brisant.

Wie die Auswertung zeigte, sind von einem bisher Unbekannten Mann selbst erstellte Filme mit einer GoPro erstellt worden. Neben Aufnahmen, auf denen der Unbekannte selbst zu sehen ist, sind auch Filmsequenzen auf der Speicherkarte, auf denen ein sexueller Missbrauch von Kindern gefilmt wurde.

Der unbekannte Tatverdächtige ist mit einem schwarzen E-Bike der Marke Kalkhoff unterwegs gewesen.

Wer kann Hinweise auf die Identität des unbekannten Tatverdächtigen geben? Angaben dazu nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

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Update: 06.05.2019 / 14:33 Uhr
Tatverdächtiger wurde gefasst!

Am Freitag, 3.5.2019, wurde durch die Polizei Gütersloh eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet. Ausgangspunkt hierfür war der Fund einer Tasche, in der sich ein Datenträger mit Verdacht auf kinderpornografisches Bildmaterial bzw. mit Verdacht auf eine Sexualstraftat befunden hatte. Die Polizei Bielefeld erhielt kurz nach Veröffentlichung der Fahndung am Freitagnachmittag einen Zeugenhinweis zur Identität und zum Aufenthalt des Mannes, der mit einem Foto von dem aufgefunden Datenträger gesucht worden war. Daraufhin konnte ein 57-jähriger Mann in einer Wohnung in Bielefeld-Mitte vorläufig festgenommen werden.

Die Wohnung, in der sich der Tatverdächtige aufhielt, wurde im Anschluss durch die Polizei durchsucht. Auf Grund der weiteren Ermittlungsergebnisse wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld durch das Amtsgericht Bielefeld am Samstag, 4.5.2019, gegen den Beschuldigten ein Haftbefehl wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern erlassen.

Da gegen den Beschuldigten bei der Polizei Bielefeld wegen des Verdachts des Besitzes kinderpornografischer Schriften bereits ermittelt wird, übernahm das Polizeipräsidium die weiteren Ermittlungen im vorliegenden Fall.

Nisthilfe für Mombacher Spatzen | Zwölf Vogelwohnungen beim alten Wasserwerk

Der Sommer steht in den Startlöchern und zieht sowohl Menschen als auch Tiere wieder nach draußen. Vor den Frühlingsgefühlen bleiben auch die braun-weiß gefiederten Haussperlinge – besser bekannt als Spatzen – nicht verschont. Haben sich die richtigen Partner erst einmal gefunden und fortgepflanzt, muss nur noch ein geeigneter Platz zum Ausbrüten gesucht werden.

Um den Spatzen hierbei unter die Flügel zu greifen, haben Helfer des Arbeitskreises Umwelt Mombach Nisthilfen an dem Trafohaus des alten Mombacher Wasserwerks montiert. „Gerade für Gebäudebrüter wie den Spatzen sind Nistmöglichkeiten sehr knapp“, betont Jürgen Weidmann, Vorsitzender des Arbeitskreis Umwelt Mombach.

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Rückgang der Brutorte

Der talentierte Singvogel bevorzuge Nischen und Höhlen an Gebäuden, aber auch Hohlräume im Dachbereich oder der Fassade eignen sich zum Ausbrüten. Doch davon gibt es immer weniger. „Auch wenn Sanierungen und die Dämmung von Fassaden wichtig und wertvoll sind, stellen sie für den Haussperling ein echtes Problem dar“, ergänzt Vorstandsmitglied Ute Blankenheim. Zudem würden viele Nester einfach entfernt werden.

Der Rückgang der Brutorte führt zum Rückgang des Spatzes, der seit einigen Jahren sogar auf der Vorwarnliste der Roten Liste gefährdeter Brutvögel Deutschlands steht. „Deshalb haben wir uns gesagt, dass wir etwas tun wollen“, betont Weidmann.

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Vier neue Nistkästen

Also versammeln sich fünf Helfer vor dem Trafohaus, um vier graue Nistkästen anzubringen. Mit vereinten Kräften schreiten die Naturschützer an diesem sonnigen Tag zur Tat: eine Leiter wird aufgestellt und während Naturfreundin Gisela Zahn Löcher in die Wand bohrt, holt Weidmann den ersten Nistkasten.

Foto: Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V.

„Die sind aus Holzbeton und bieten pro Kasten Platz für drei Spatzenpaare“, erklärt er. Die Kästen eignen sich speziell für Spatzen. „Die kleinen Vögel haben gerne zwei Schlupflöcher zur Fluchtmöglichkeit, eines zum herein- und eines um herauszuschlüpfen, falls ein Loch vom Feind besetzt ist“, ergänzt Zahn.

Das Trafohaus gehört den Mainzer Stadtwerken und wird zurzeit vom Verein für Mombacher Ortsgeschichte e.V. genutzt. „Wir haben beobachtet, dass es in diesem Bereich noch recht viele Haussperlinge gibt“, erklärt Blankenheim die Wahl des Geländes, an das sowohl große private, als auch Bauerngärten grenzen, die die Nahrung und den Lebensraum der Vögel sicherstellen. „Ein paar Leute haben sogar ein Insektenhotel aufgestellt“, lobt Blankenheim.

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Neue Chance für Vogelpaare

Nach kurzer Zeit hängen die vier Kästen – drei links und einer rechts – oberhalb der Tür des Trafohauses und bieten nun Platz für insgesamt zwölf Spatzenpaare. „Dank der tollen Unterstützung der Mainzer Stadtwerke und des Vereins für Mombacher Ortsgeschichte haben wir den Spatzen eine neue Chance zum Brüten geschaffen“, freut sich Weidmann.

Noch seien keine Spatzenpaare in das kleine Vogelhotel eingezogen. „Wir hoffen auf einen Bezug spätestens im kommenden Jahr“, erklärt er. „Und wir würden uns natürlich sehr über Nachahmer freuen und unterstützen im Zweifelsfall immer gerne“, ergänzt Zahn. Die Nistkästen könne man einfach fertig kaufen und an einer geeigneten Stelle montieren – vielleicht gibt es ja dann sogar ein kleines Dank-Konzert für den Menschen.

Informationen über den Umweltverein und die seine Projekte finden sich im Internet unter www.akumwelt.de.

A643: Abfahrt Mombach wird ab Montag gesperrt

Die Abbrucharbeiten an der Autobahnbrücke der A643 gehen weiter. So ist es nun erforderlich zur Sicherung der Abbrucharbeiten des Herzstückes Ost der Bücke die Anschlussstelle Mainz-Mombach für den Verkehr voll zu sperren.

Die Abfahrt Mombach, von Wiesbaden aus kommend, wird in der Zeit vom Montag, 06. Mai (ab 21 Uhr) bis zum Montag, 13. Mai (05:00 Uhr) für den Verkehr voll gesperrt werden. Für die Dauer der Abbrucharbeiten wird der Verkehr im Bereich der A643 von Wiesbaden aus kommend über Abfahrt Mainz-Gonsenheim (Gonsenheimer Kreisel) umgeleitet.

Nach Informationen des Landesbetrieb Mobilität (LBM) ist die Abfahrt Mombach, von Bingen aus kommend, frei. Ebenso kommend steht die Auffahrt in Fahrtrichtung Bingen/Wiesbaden dem Verkehr zur Verfügung.

Die Verkehrseinschränkungen sind mit der Stadt sowie der Polizei abgestimmt.

Spendenaktion „Stück zum Glück“ realisiert neues inklusives Spielgerät in Kita Rheinlinge

Dank der deutschlandweiten Spendenaktion „Stück zum Glück“, einer Initiative von Procter & Gamble (P&G), REWE und der Aktion Mensch, konnte das Außengelände der integrativen Kindertagesstätte Rheinlinge in Mainz-Hechtsheim um ein inklusives Fantasiespielgerät erweitert werden. In der integrativen Kindertagesstätte der in.betrieb gGmbH werden aktuell 90 Kinder mit und ohne Behinderung betreut.

„Dank des neuen Spielgerätes ist unser Spielplatz nun noch besser auf die Bedürfnisse von Kindern mit und ohne Behinderung ausgerichtet, insbesondere auch auf die Bedürfnisse von Kindern, die auf den Rollstuhl angewiesen sind“, so Kita-Leiterin Susanne Vogel.

„Wir haben nun noch mehr Möglichkeiten, das gemeinsame Spielen zu fördern. Das freut uns sehr.“

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Inklussion früh lernen und leben

Die Projektpartner schaffen mit der Aktion „Stück zum Glück“ seit April 2018 wertvollen Spielraum. „Barrierefreie Spielplätze bieten beste Voraussetzungen, um Vorurteile abzubauen. Denn wo Inklusion früh gelernt und gelebt wird, entstehen Barrieren im täglichen Umgang gar nicht erst“, so Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch.

Der Spielplatz in Mainz-Hechtsheim ist, wie alle Spielflächen im Rahmen der Aktion, mit einem Förderprojekt der Aktion Mensch verknüpft, um auf diese Weise die Nutzbarkeit über Jahre sicherzustellen.

„Uns war von Anfang an wichtig, dass die Spielplätze nachhaltig gepflegt werden, damit alle Kinder dort dauerhaft spielen können“, sagt Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender der REWE Group.

Innerhalb der Aktion werden über einen Zeitraum von drei Jahren eine Million Euro zusammengetragen, um neue inklusive Spielplätze zu schaffen und bestehende Flächen inklusiv aus- oder umzubauen.

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Über in.betrieb und die Kita Rheinlinge

Die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben sowie zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft. Zu in.betrieb gehören zwei integrative Kindertagesstätten in Mainz („Rheinlinge“) und Nieder-Olm („Selzlinge“), die insgesamt 120 Plätze für Kinder mit und ohne Behinderung bieten.

Weitere Informationen unter: www.inbetrieb-mainz.de

A3: Horror-Crash mit einem Toten am Frankfurter Flughafen | 40-Tonner durchbricht Mittelleitplanke

Ein Toter und mehrere Schwerverletzte sind die traurige Bilanz einen verheerenden Unfalls heute Nacht auf der A3 in Höhe des Frankfurter Flughafens.

Gegen Mitternacht war ein 44-Jähriger LKW-Fahrer mit seinem 40-Tonner Sattelzug auf der A3 auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Würzburg unterwegs. Nahe des Frankfurter Flughafens platzt an der Zugmaschine der linke Vorderreifen, wodurch der Fahrer die Kontrolle über seinen LKW verlor.

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LKW durchbricht Mittelleitplanke

Er schleuderte mit seinem Sattelzug nach links über alle anderen Fahrstreifen, durchbrach komplett die Mittelleitplanke und schoss auf die Gegenfahrbahn. Ein 54-jähriger Fahrer eines Ford Focus sowie der Fahrer eines Caddys waren so überrascht, dass sie dem Koloss nicht mehr ausweichen konnten und mit dem LKW zusammen stießen.

Für den 54-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 51-jährige Fahrer des Caddys und sein 50-jähriger Beifahrer wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Ein weiterer nachfolgender VW Touran konnte dem Trümmerfeld nicht mehr ausweichen und wurde durch die herumliegenden Trümmerteile beschädigt.

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Vollsperrung bis in den frühen Morgen

Die A3 musste bis heute Morgen 8:00 Uhr voll gesperrt werden. Es kam zeitweise auch in der Gegenrichtung zu erheblichen Behinderungen. Da die Mittelleitplanke repariert werden muss, kommt es aktuell immer noch zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der Unfallstelle.

Sprachmittler | Sprachbarrieren überwinden – Integrationsprozess fördern

In Schule, Arbeitswelt, bei Behördengängen oder in ganz alltäglichen Situationen sind es oftmals unzureichende Sprachkenntnisse, die für Neuzugewanderte eine Kommunikations-Hürde darstellen und zu Missverständnissen führen können.

Um Sprachbarrieren zu überwinden, bedarf es Dolmetscherinnen und Dolmetscher, die den Migrantinnen und Migranten unterstützend zur Seite stehen, denen sie auch in intimen Situationen – beispielsweise beim Arzt- oder Behördengang – vollkommen vertrauen können.

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Steigender Bedarf

„Der Bedarf nach Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern ist heute deutlich sichtbar und wird voraussichtlich in den nächsten Jahren weiter ansteigen“, berichtet Alexandra von Bose, Integrationsbeauftragte des Landkreises Alzey-Worms.

Um die Situation der Migrantinnen und Migranten zu verbessern und diese zu unterstützen, geht jetzt das Projekt „Sprachmittlerinnen und Sprachmittler im Landkreis Alzey-Worms“ an den Start. Das Projekt ist Teil des durch das rheinland-pfälzische Integrationsministerium (MFFJIV) geförderte Projekt „DOOR – Dolmetschen im sozialen Raum“: Ehrenamtliche Dolmetscherinnen und Dolmetscher unterstützen im Rahmen des Projektes Menschen, die keine oder nur geringe Deutschkenntnisse haben, bei Sprach- und Kommunikationsschwierigkeiten in Alltagssituationen.

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Projekt 2015 in Mainz gestartet

In vielen Kommunen existieren laut Gabriele Schneidewind, Geschäftsführerin Arbeit & Leben, bereits kleinere Dolmetscher-Pools. Die Sprachmittler – qualifizierte Ehrenamtliche – erweitern das Angebot und bieten spezielle Dolmetscherleistungen in sozialen Einrichtungen, Schulen, Behörden, Beratungseinrichtungen oder im medizinischen Kontext.

Nachdem das Projekt im Jahr 2015 in der Stadt Mainz gestartet ist und 2017 im Landkreis Germersheim weiterentwickelt wurde, besiegelten nun der Landkreis Alzey-Worms und die Arbeit & Leben gGmbH die künftige Zusammenarbeit.

„In unseren Schulen und Einrichtungen werden Dolmetscher aktuell benötigt und von den Schulleitungen nachgefragt
(Kreisverwaltungsdirektorin Ruth Emrich)

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Kosten trägt der Landkreis

Für den Landkreis Alzey-Worms wird die Integrationsbeauftragte Alexandra von Bose geeignete Personen, die mehrsprachig sind, akquirieren und diesen die Teilnahme an einem erforderlichen Qualifikationskurs ermöglichen. Die Kosten hierfür trägt der Landkreis. „Der praktische Nutzen des Sprachmittler-Pools zeichnet sich insbesondere durch die Vielfalt der hier engagierten Menschen und deren Erfahrungen aus“, so Dr. Lisa Blum, Projektverantwortliche bei der Arbeit & Leben gGmbH.

Die Organisation und Verwaltung des Dolmetscher-Pools sowie der einzelnen Einsätze erfolgt durch die Mainzer Gesellschaft. Die beim Einsatz der Dolmetscher entstehenden Kosten tragen das Land und der Kreis zu gleichen Teilen.

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Intensive Maßnahmen das Angebot bekannt zu machen

Beim ersten Qualifikationskurs konnten sich bereits 13 Sprachmittlerinnen und Sprachmittler qualifizieren, die nun für Einsätze bereitstehen. „Dies ist der hervorragenden Arbeit unserer Ehrenamts-Netzwerke im Landkreis zu verdanken, die mich bei meiner ersten Suche nach geeigneten Personen, die die Aufgabe des Sprachmittlers übernehmen können, erfolgreich unterstützt haben“, betont von Bose erfreut.

Ein erster Schritt sei gemacht. Jetzt bedürfe es weiterer intensiver Maßnahmen um das Angebot bekannt zu machen: „Jeder, der sich beim Projekt engagieren möchte, der Hilfe benötigt oder der Personen kennt, die Interesse an einer Qualifikation zum ehrenamtlichen Sprachmittler haben, kann sich melden.“ Für Anfragen und weitere Informationen steht Alexandra von Bose unter der Rufnummer (06731) 408-3121 zur Verfügung. Informationen sind darüber hinaus bei der Arbeit& Leben gGmbH erhältlich. Kontakt: anfrage@arbeit-und-leben.de.

Nach bewaffnetem Überfall auf einen Supermarkt sind die Täter flüchtig

Am Donnerstag, 02. Mai 2019 überfielen zwei maskierte männliche Personen einen Supermarkt mit integriertem Post- Service in der Dürerstraße in Bad Kreuznach.

Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte iner der Täter forderte von dem 67- jährigen Supermarktbetreiber die Herausgabe der Tageseinnahmen. Während der eine Täter den Geschädigten mit der Waffe bedrohte, griff der andere in die Kassenschublade und entnahm einen mittleren dreistelligen Betrag.

Anschließend flüchteten die beiden Männer fußläufig in unbekannte Richtung. Die nach Alarmierung seitens der Polizei sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nach den Räubern blieben erfolglos.

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Beschreibung Täter 1:

  • ca. 175 cm
  • schwarze Sturmhaube
  • schwarzes T-Shirt
  • schwarze Hose
  • schwarze Handschuhe,

Beschreibung Täter 2:

  • ca. 170 cm
  • schlank
  • schwarze Maskierung mit roten Applikationen
  • schwarzes Shirt
  • schwarze Hose
  • schwarze Handschuhe

Die Polizei Bad Kreuznach bittet nun um Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen im Tatzeitraum am Tatobjekt oder in der unmittelbaren Umgebung.
Kriminalinspektion Bad Kreuznach, Telefon: 0671 8811-0

Paketbote mit 1,71 Promille rückwärts auf der Autobahnauffahrt zur A60 unterwegs

Ein 55 Jahre alter Fahrer eines Paketdienstes fuhr am Donnerstagmorgen (02.05.2019) gegen 9.15 Uhr, auf der Autobahnauffahrt zur A60 bei Ginsheim-Gustavsburg mit seinem Transporter rückwärts und stieß hierbei gegen ein hinter ihm befindliches Auto. Es entstand ein Schaden von rund 4000 Euro.

Ein Atemalkoholtest zeigte anschließend 1,71 Promille an. Der Paketbote musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die Polizei stellte seinen Führerschein sicher. Den Mann erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Was den 55-Jährigen bewog, die Autobahnauffahrt rückwärts zu befahren, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Erfolgreiches Integrationsprojekt im WBZ Ingelheim

Asylsuchende ohne gute Bleibeperspektive haben keinen Anspruch auf einen Deutsch- oder Integrationskurs. Trotzdem sind auch sie an sprachlicher, kultureller, beruflicher und sozialer Entwicklung im neuen Heimatland interessiert.

Durch spezielle Intensivsprachkurse der Volkshochschule im Weiterbildungszentrum (WBZ) Ingelheim werden diesen Menschen wichtige Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenlebens vermittelt. Dadurch können auch sie sich auf ein mögliches Leben in Deutschland vorbereiten.

Neun Teilnehmer mit bestandener B1 Prüfung

Neun Teilnehmer haben in diesem Frühjahr erfolgreich das Ziel erreicht, sie konnten in dem sechsmonatigen Kurs ihre Deutschkenntnisse entsprechend ihrer konkreten Lernbedürfnisse innerhalb kurzer Zeit ausbauen und vertiefen.

Oberbürgermeister Ralf Claus überreichte den Teilnehmern die Zertifikate über die bestandene Deutsch B1 Prüfung. Er betonte, dass Integration eine Langzeitaufgabe sei und der Schlüssel hierzu die Sprache ist. Die Kursleiter Barbara Rosebrock und Alain Paillet bedankten sich bei ihren Schülern für das große Interesse, die rege Teilnahme und den interessanten Kulturaustausch.

Zielgruppe sind Flüchtlinge die kaum Deutsch sprechen

Yana Khenkina von der Volkshochschule im WBZ hob hervor, dass mit diesem Projekt eine Nische geschlossen und Geflüchteten durch intensive Sprachausbildung die Chancen auf eine gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird.

Das Intensivkurs-Angebot der Volkshochschule wurde in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sowie durch städtische Mittel ermöglicht und richtet sich an Geflüchtete, die kaum Deutsch sprechen.

Ziel der Kurse ist es, die Teilnehmer auf das Sprachniveau B1 zu bringen, um ihnen damit die Möglichkeit zu geben, eine Ausbildung beginnen zu können. Gefördert wird das Angebot durch das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz

1. Mai-Feiertag: Breites Einsatzspektrum der Wiesbadener Rettungskräfte

Der Tag der Arbeit bescherte der Berufsfeuerwehr und dem Rettungsdienst in Wiesbaden bereits ab den Morgenstunden umfangreiche Einsätze. Neben Brandmeldealarmen, einem Gasgeruch im Keller und einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Dotzheimer Straße/ Carl-von-Linde-Straße kam es zu verschiedenen Tierrettungseinsätzen.

Rettungswagen stößt mit PKW zusammen

Der Schwerpunkt der Tätigkeiten lag bei dem Verkehrsunfall, bei dem ein PKW und ein Rettungswagen beteiligt waren. Der Rettungswagen befand sich mit einem Patienten auf dem Weg in die Dr. Horst-Schmidt-Kliniken. Im Kreuzungsbereich stießen die beiden Fahrzeuge zusammen.

Betroffen waren in beiden Fahrzeugen jeweils vier Personen. Die alarmierte Einsatzleitung Rettungsdienst verteilte die Patienten auf sechs Rettungswagen, die diese in die HSK und das St. Josefs-Hospital brachten.

Die Einsatzstelle wurde durch die Polizei gesichert. Medizinische Geräte und Medikamente aus dem verunfallten RTW, wurden durch die Feuerwehr umgeladen und ausgelaufene Kühlflüssigkeit aus dem PKW beseitigt.

Mehrere Tierrettungseinsätze hatte das Kleinalarmfahrzeug abzuarbeiten. Je zwei Einsätze bezogen sich auf die Rettung von Entenküken sowie auf die Rettung von Hunden. Ein Hund kam in die Tierklinik in Hofheim, die Entenküken wurden durch die Tierrettung Hünfelden abgeholt.

Mehrere Verletzte bei Schlägerei mit Einsatz von Baseballschläger | Polizei sucht Zeugen

In der vergangenen Nacht kam es im Wiesbadener Kurpark im Bereich des dortigen Schachbrettes zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, wobei drei Personen, nach eigenen Angaben, durch Schläge mit Glasflaschen und eines Baseballschlägers verletzt wurden und teilweise ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

Kurz nach Mitternacht habe sich die Gruppe der Geschädigten am Schachbrett im Kurpark aufgehalten und habe Alkohol konsumiert.

Schläge mit Glasflaschen und Baseballschläger

Im Verlauf sei es dann mit einer anderen Gruppe zu einem Streit gekommen, währenddessen es dann zu Schlägen mit Gasflaschen und dem Baseballschläger gekommen sei. Man selbst erlitt Verletzungen im Gesicht, die Angreifer seien geflüchtet.

Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Im weiteren Verlauf der Nacht konnte dann jedoch während einer Kontrolle in der Waffenverbotszone eine Person angetroffen und kontrolliert werden, deren Aussehen in großen Teilen eine Übereinstimmung mit der Personenbeschreibung eines Täters aufweist.

Polizei sucht Zeugen

Aufgrund sprachlicher Barrieren und der vorliegenden Alkoholisierung ist die Beschreibung grundsätzlich sehr lückenhaft, bei dem mutmaßlich kontrollierten Beteiligten jedoch recht individuell.

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Wiesbadener Haus des Jugendrechts unter der Rufnummer (0611) 345- 0 in Verbindung zu setzen.

Nach Messerattacke auf Schwangere in Bad Kreuznach | Staatsanwaltschaft erhebt nun Anklage

Nach der Messerattacke im Januar auf eine Schwangere im Bad Kreuznacher Krankenhaus St. Marienwörth, hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage wegen versuchten Mordes erhoben. Ergänzt wurde die Anklage um den Punkt der Vergewaltigung, da sich dieser Verdacht während der Ermittlungen noch ergeben hat.

Der mutmaßliche 25-jährige afghanische Täter lebte bis zur Tat im Januar als Asylbewerber in einer Unterkunft im gut 70 Kilometer entfernten hessischen Biblis.

Opfer lebte zuvor im Frauenhaus

Nach Informationen des SWR lebte die 25-Jährige, bevor sie ins Krankenhaus kam, in einem Frauenhaus in Bad Kreuznach. Ob sich die 25-Jährige von dem Asylbewerber bedroht gefühlt hatte und deshalb im Frauenhaus gewesen ist, wird Bestandteil der Ermittlungsarbeit der Staatsanwaltschaft sein.

Auch ist noch Unklar, in welcher Beziehung die 25-jährige Frau und der Angeklagte zueinander gestanden haben. Klar ist jedoch, dass der 25-jährige mutmaßliche Täter der Vater des ungeborenen Kindes war, welches aufgrund der Attacke gestorben ist. Das zumindest hat die Obduktion ergeben.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Ungeborenes durch hohen Blutverlust gestorben

Wie die Staatsanwaltschaft ermittelte, sei der Asylbewerber am Abend des 11. Januar 2019 in die Kreuznacher Klinik eingedrungen. Im Zimmer der Schwangeren angekommen, soll er mit einem Klappmesser auf die junge Frau eingestochen haben. Das 25-jährige Opfer verlor dabei so viel Blut, dass sie notoperiert werden musste.
Die junge Frau überlebte schwer verletzt, ihrem ungeborenen Kind konnte jedoch nicht mehr geholfen werden. Es sei, laut Staatsanwaltschaft, an Stichverletzungen am rechten Bein und durch den hohen Blutverlust der Mutter gestorben.

Nach der Tat floh der mutmaßliche Täter zunächst aus dem Krankenhaus, stellte sich jedoch später am Bad Kreuznacher Bahnhof der Polizei.

Täter seit 2015 in Deutschland

Wie die Ermittlungen ergeben haben, soll der 25-jährige Asylbewerber sein späteres Opfer Monate zuvor in Biblis vergewaltigt haben. Da der Angeklagte bisher zu den Vorwürfen schweigt, seien die genauen Hintergründe der Tat bislang unklar. Unklar sei auch noch, wann genau der Prozess beginnen wird.

Nach Angaben der Behörden sei das Asylverfahren des mutmaßlichen Täters noch nicht abgeschlossen. Er lebt seit 2015 in Deutschland

weitere Artikel dazu:

Abschalten vom Alltag mit Behinderungen – Freie Fahrt für Beschäftigte der in.betrieb

Am vergangenen Freitag, 26.04.2019, durften sich die Beschäftigten der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration freuen: Der IMSM (Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker e.V.) und das Nachrichtenportal „Boost your City“ luden sie zum Mainzer Rhein-Frühling ein.

Freie Fahrt von Autoscooter, Riesenrad und Co., kostenlose Verpflegung und jede Menge Spaß mit Freunden oder Kolleginnen und Kollegen waren garantiert. Drei fröhliche Stunden verbrachte die lustige Truppe gemeinsam auf dem Fest.

Vielfältiges Dienstleistungsangebot

Diese besondere Spendenaktion ging auf Initiative der beiden oben genannten Betriebe aus. Bei einem Besuch von in.betrieb lernte das Mainzer Nachrichtenportal BoostYourCity.de das Sozialunternehmen mit Standorten in Mainz-Hechtsheim und Nieder-Olm kennen und berichtet bald in einer Serie über die einzelnen Arbeitsbereiche für Menschen mit Behinderung auf deren Webseite.

„Wir waren überrascht, wie vielfältig das Dienstleistungsangebot bei in.betrieb ist und möchten der Region nun gern vorstellen, was Kunden hier geboten und von den Menschen geleistet wird,“ sagt Stefan Tullius, Vertriebsleiter bei Boost your City. „Im Zuge dessen haben wir uns in Kooperation mit den Mainzer Schaustellern des Rhein-Frühlings zu dieser Spende entschieden,“ ergänzt er.

Bei in.betrieb stieß die Aktion auf helle Freude. „Wir haben diese schöne Spende im Rahmen unseres Freizeitangebots des Ambulanten Wohnens sehr gerne wahrgenommen. Auf die gemeinsame Aktivität nach Feierabend freuten sich alle sehr,“ sagt Thomas Junkes, Bereichsleitung Ambulantes Wohnen.

in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration

Die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben sowie zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft.

An den Standorten Mainz und Nieder-Olm finden über 590 Menschen mit Behinderung berufliche Bildung, Arbeitsplätze sowie begleitende Förderung und Betreuung.

Im Bereich Ambulantes Wohnen unterstützt die in.betrieb zurzeit 144 Bewohner*innen in ihrer eigenen Wohnung und im Alltag.

49 schwerst-mehrfach behinderte Menschen besuchen die Tagesförderstätte, und in den Kindertagesstätten erleben 120 Kinder mit und ohne Behinderung einen inklusiven Alltag.

In Zukunft wird die in.betrieb gGmbH ihre Angebote auf die Regionen Ingelheim und Bingen ausweiten.

Ingelheim: Freibadsaison startet Mitte Mai

Gute Nachrichten für alle Freibad-Begeisterten: Ab Samstag, 11. Mai 2019 öffnet das Freibad im Blumengarten. Wie jedes Jahr ist am Eröffnungstag der Eintritt kostenfrei. Das Freibad verfügt über eine 14.500 Quadratmeter große Liegewiese, ein Planschbecken, ein Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken. Die Spielgeräte, der Sprungturm und die beiden Rutschen im Nichtschwimmerbecken sind einsatzbereit.

Badegäste können neben Tageskarten auch Zehnerkarten oder Saisonkarten für das Freibad kaufen.

Über 100.000 Besucher im vergangenen Jahr

Jugendliche zahlen pro Tag 1 Euro, Erwachsene 2 Euro. Eine Zehnerkarte kostet für Erwachsene 15 Euro, für Jugendliche 7,50 Euro. Saisonkarten gibt es für 40 Euro (Erwachsene) beziehungsweise 20 Euro (Jugendliche) und Familienkarten zum Preis von 70 Euro. Studenten, Bundeswehrsoldaten oder Schwerbehinderte (ab 50 Prozent) erhalten Ermäßigungen von 50 Prozent auf die Eintrittspreise.

Im Jahr 2018 besuchten 110.486 Badegäste das Freibad. Damit war das Jahr, gemessen an den Besucherzahlen, eher ein überdurchschnittlicher Sommer. Laut Wetterprognosen steht auch 2019 erneut ein heißer Sommer bevor.

Fußballer beklaut | Unbekannte trieben in der Kabine ihr Unwesen

Erneut kam es am vergangenen Wochenende in Wonsheim und Albig zu Diebstählen während eines Fußballspieles. Die Masche ist wie auch schon in der Vergangenheit immer gleich.

Während laufender Fußballspiele auf dem Sportplatz, verschaffen sich unbekannte Täter Zugang zu den Spieler- und Schiedsrichterkabinen.
Dort werden dann aus den abgelegten Bekleidungsstücken Wertgegenstände und Fahrzeugschlüssel entwendet.

Verlust erst nach Spielende bemerkt

Mit den dann entwendeten Originalschlüsseln suchten die Täter die passenden Fahrzeuge, die vor oder in der Nähe der Sportstätten geparkt waren und stahlen aus den Fahrzeugen weitere Wertgegenstände. Bis die Opfer, nach Spielende den Diebstahl aus der Kabine oder ihren Fahrzeugen bemerkt hatten, waren die Täter bereits entkommen.

Diese Masche konnte bei Fußballspielen am 14. April in Lonsheim und Flonheim sowie am 28. April in Wonsheim und Albig festgestellt werden. Bisher liegen sieben Strafanzeigen vor.

Entwendet wurden neben den Fahrzeugschlüsseln Bargeld, Ausweispapiere sowie Bank- und Kreditkarten.

Die Polizei empfiehlt, Wertgegenstände nicht unbeaufsichtigt abzulegen. Zeugenhinweise zu auffälligen Beobachtungen während der genannten Spiele werden unter 06731/9110 erbeten.