Theley. Nach der Trockenheit der vergangenen Tage gibt die Polizei eine Warnung aus: Die Menschen sollen vorsichtig im Umgang mit Feuer oder brennbaren Substanzen sein. Unachtsames Verhalten könne unliebsame Vorfälle auslösen – so wie in Theley.
Bier-Rückruf beschäftigt Staatsanwaltschaft – Sabotage durch hohen Politiker?
Nach einer bundesweiten Rückrufaktion eines Bieres der Brauerei Franken Bräu aus Mitwitz im Frankenwald wird nun die Staatsanwaltschaft Coburg mit einbezogen.
Zuvor hatten REWE und NETTO (auch im Rhein-Main Gebiet) einen Bier-Rückruf gestartet. Ein entsprechender Rückruf wurde auch über das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit veröffentlicht. Betroffen von dem Rückruf ist das Bier „Franken Bräu Pilsner“ mit einem aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum 05.05.2020. Es handelt sich bei dem Produkt um eine 0,5 Liter Flasche mit Bügelverschluss.
Rückruf von „Franken Bräu Pilsner“ mit Entwarnung
Als Grund für den Rückruf wird eine Lauge (Reinigungsmittel) benannt, welche in einer Flasche der Charge gefunden wurde. „Da wir nicht ausschließen können, dass sich bei diesem Abfülldatum Reste von Reinigungsmittel (Lauge) in den Flaschen befindet, rufen wir die oben genannte Ware mit sofortiger Wirkung zurück“, so die Brauerei Anfang der Woche.
Ausschlaggebend für den Rückruf war, dass eine verunreinigte Flasche der Marke im Landratsamt Forchheim abgegeben wurde. Selbstverständlich hat die Brauerei im Nachgang alles in die Wege geleitet um die Ursache aufzuklären. So haben nun Laboruntersuchungen ergeben, dass die festgestellte Lauge nicht in Verbindung mit dem Abfüllbetrieb zu bringen ist. Dort wird nachweislich zur Reinigung eine andere Lauge benutzt, so geht es aus einer Stellungnahme des Landratamtes hervor:
„Aufgrund der in der letzten Woche vorgelegenen Erkenntnisse bestand der begründete Verdacht, dass mit Lauge kontaminierte Lebensmittel aus der Franken-Bräu in Mitwitz-Neundorf in den Verkehr gelangt sein könnten. Der Lebensmittelunternehmer entschloss sich daher aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes dazu, die möglicherweise betroffenen Produkte vorsorglich zurückzurufen. Das jetzt vorliegende Endgutachten ist zu dem Ergebnis gekommen, dass keine Verbindung zwischen der Beschwerdeprobe und dem Abfüllbetrieb in Mitwitz-Neundorf nachgewiesen werden kann.“
Nicht ganz nachzuvollziehen ist es, so ein Sprecher des Landratamtes, weshalb der Rückruf immer noch von den übergeordneten Stellen aufrechterhalten wird, obwohl die Untersuchungen eine „Art Entwarnung“ hervorgebracht hätten, so ein Sprecher des Landratamtes Kronach BoostyourCity gegenüber.
Unklar woher die Lauge stammt
Wie die ermittelte Lauge in das Bier gelangt ist, wird jetzt wohl Bestandteil von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Coburg werden. Der Brauerei ist durch die Rückrufaktion ein Schaden in Höhe von knapp 200.000 Euro entstanden.
Ein Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Coburg äußerte BoostyourCity gegenüber, dass zwar bekannt ist, dass da was kommen wird, nur aktuell läge der Staatsanwaltschaft noch nichts konkretes vor.
Steckt ein hoher Politiker hinter der Sabotage?
Sehr dubios ist dieser ganze Fall auch für den Inhaber der Franken Bräu Lorenz Bauer GmbH & Co KG, Rainer Mohr, der jetzt plant weitere rechtliche Schritte einzuleiten. In einem Gespräch mit BoostyourCity erklärte er, dass alleine schon der Ablauf der „Meldung“ nachdenklich stimmt. So sei ein ihm bekannter Kunde, der gleichzeitig ein „hohes Tier“ in der Politik und bei einem großen Industriekonzern ist, mit einer Flasche direkt zum Landratsamt gegangen ist. Dort habe er eine Flasche abgegeben, die zum einen ein dunkles bernsteinfarbiges Bier beinhaltete (Pils hat eine helle Farbe), zum anderen seien 45 ml. umgefüllt gewesen. Ebenso befand sich das Bier nicht mehr in der Originalflasche, diese sei vorher kaputt gegangen gab der Kunde an.
Verunsicherte Kunden, die zu dem Produktrückruf Fragen haben, können sich direkt an das Unternehmen wenden:
Franken Bräu Lorenz Bauer GmbH & Co KG, Neundorf 41, 96268 Mitwitz.
Alzey | Wanderausstellung – Wofür brauchen wir einen Landtag?
Wofür brauchen wir einen Landtag? Welche Aufgaben hat der Landtag? Wie arbeitet der Landtag? Über alles Wichtige rund um das Landesparlament informiert eine multimedial gestaltete Ausstellung, die noch bis 11. September im Mensagebäude des Elisabeth-Langgässer-Gymnasium und des Gymnasium am Römerkastell in Alzey zu sehen ist.
„Zum Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern gehört auch die Wanderausstellung des Landtags“, so Landtagspräsident Hendrik Hering, der die Ausstellung eröffnete. Nur wer informiert sei, könne auch mitreden, mitgestalten und mitentscheiden – etwa bei Wahlen. Demokratie sichere Freiheit, ein Gut, das durch Gebrauch wachse und durch Nichtgebrauch schwinde.
Schüler interessieren sich wieder verstärkt für Politik
Wichtig zum Erhalt der Demokratie sei es deshalb, sich an den politischen Prozessen zu beteiligen und das öffentliche Leben mitzugestalten. Um der Gefahr durch Populisten, die durch einfache Antworten ohne Lösungsvorschläge leider weltweit erfolgreich agierten gegenzusteuern, sei es notwendig, sich aktiv einzubringen.
Demonstrationen für den Klimaschutz oder die europäische Jugendinitiative „Schule gegen Rassismus“ machten deutlich, dass sich Schülerinnen und Schüler wieder verstärkt für Politik interessieren und ihre Meinung aktiv vertreten. Dabei gebe es eine Vielzahl an politischen Partizipationsmöglichkeiten und die Parteien benötigten dringend Nachwuchs.
Attraktiv gestaltete Ausstellung
Im Namen des Landkreises Alzey-Worms als Schulträger begrüßte Landrat Ernst Walter Görisch die Gäste, unter ihnen die Landtagsabgeordneten Heiko Sippel und Thomas Barth. Das Wissen um das Parlament sei Voraussetzung, um das Interesse am Mitgestalten in unserer Gesellschaft zu wecken. Erfreulich sei es, dass junge Menschen wieder mehr Interesse an Politik zeigten und auch die Wahlbeteiligung bei der Kreistagswahl von 60 Prozent 2014 auf 65,3 Prozent im Mai 2019 gestiegen sei.
Die gelungene Eröffnungsfeier gestalteten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer beider Schulen mit tollen Musikbeiträgen und einem spannenden Quiz zum Landtag.
Die attraktiv gestaltete Ausstellung, die mit Informationstafeln, einer Fotowand mit einem original Abgeordnetentisch sowie mit Monitoren, die den Informationsfilm des Landtags zeigen, Einblick in die Arbeit des Landesparlaments vermittelt, ist noch bis zum 11. September in der Mensa vom Elisabeth-Langgässer-Gymnasium und dem Gymnasium am Römerkastell in Alzey zu sehen.
Filmpremiere | Robert Stadlober zu Gast im Caligari Wiesbaden
Am Freitag, 6. September, 17.30 Uhr, ist der Spielfilm „Und der Zukunft zugewandt“ im Caligari zu sehen. Der Schauspieler Robert Stadlober wird zu Gast und nach der Vorführung für ein Gespräch zur Verfügung stehen.
Regisseur Bernd Böhlich erzählt die Geschichte einer Frau, die 1952 in die junge DDR kommt nachdem sie jahrelang in einem russischen Gulag gefangen war. Als Gegenleistung für eine neue Existenz verlangt man von ihr, über ihre Vergangenheit zu schweigen.
Antonia kommt nach Fürstenberg
Die zu Unrecht verurteilte junge Kommunistin Antonia Berger (Alexandra Maria Lara) erreicht nach vielen Jahren in der Sowjetunion das kleine Fürstenberg. Von der sozialistischen Kreisleitung wird sie in allen Ehren empfangen, man kümmert sich um ihre schwer kranke Tochter, gibt ihr eine schöne Wohnung und eine würdevolle Arbeit. Antonia, die dies nach vielen Jahren voller Schmerz und Einsamkeit nicht mehr für möglich gehalten hatte, schöpft neue Hoffnung.
Foto: Stadt WiesbadenDie Solidarität, die sie in dem jungen Land erfährt, erneuert ihren Glauben an die Zukunft im Geiste der Gerechtigkeit. Sie verliebt sich in den Arzt Konrad (Robert Stadlober), der sich gegen das bequeme Leben seiner in Hamburg ansässigen Familie entschieden hat. Antonia gewinnt ein neues Leben und soll dafür einen Preis zahlen: Von ihrer Zeit in der Sowjetunion soll sie schweigen. Die Wahrheit, so fürchtet die junge Republik, könnte die so fragile Nation ins Wanken bringen.
Spieltermine
Spieltermine von „Und der Zukunft zugewandt“ sind am Sonntag, 1. September, um 20 Uhr die Vorpremiere, Freitag, 6. September, 17.30 Uhr in Anwesenheit von Robert Stadlober sowie am Samstag, 7. September, um 20 Uhr.
Der österreichische Schauspieler, Synchronsprecher und Musiker Robert Stadlober ist vor allem durch sein Schauspiel in Filmen wie „Sonnenallee“, „Crazy“, „Peer Gynt“, „Mackie Messer“ und „Leberkäsjunkie“ bekannt.
Eintrittskarten zum Preis von 7 Euro, ermäßigt 6 Euro, gibt es online unter www.wiesbaden.de/caligari oder bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.
Wiesbaden | Waldbrand auf 500 quadratmetern Fläche
Am Dienstag (27.08.2019) brannte im Bereich des Wiesbadener Waldschlosses eine Waldfläche von ca. 500 Quadratmetern. Der Bereich befand sich auf der Gemarkung der Stadt Taunusstein. Bei solchen Einsätzen unterstützen sich die Feuerwehren unterschiedlicher Städte gegenseitig und bekämpfen den Brand gemeinsam. Die Technik der Feuerwehren ist kompatibel und die Führungskräfte sind aufeinander abgestimmt, so dass solche Einsätze reibungslos laufen.
Im Einsatz waren von Feuerwehr Wiesbaden drei Löschfahrzeuge und der Einsatzleitdienst. Eine besondere Herausforderung bei Waldbränden ist die Löschwasserversorgung. Die Feuerwehr Wiesbaden brachte im Laufe des Einsatzes mit ihren Fahrzeugen insgesamt 12.000 l Wasser an die Einsatzstelle und stellte somit sicher, dass der Feuerwehr Taunusstein nie das Wasser ausging.

Im Einsatz war außerdem der Polizeihubschrauber. Die Piloten unterstützen die Feuerwehr bei der Suche nach weiteren Brandherden. Aus der Luft und mit dem Einsatz von Wärmebildkameras haben sie einen guten Überblick.
Die Feuerwehr erinnert in diesem Zusammenhang alle Naturfreunde daran, dass sich in Zeiten langer Trockenheit die Waldbrandgefahr erhöht. Informieren Sie sich vor dem Betreten von Wald- und Heidegebieten über die aktuelle Waldbrandwarnstufe und folgen Sie den Empfehlungen der Behörden.
Foto: Feuerwehr WiesbadenRauchen Sie nicht, entzünden Sie keine offenen Feuer und parken Sie nicht auf ausgedörrten Grünflächen. Melden Sie jedes Feuer sofort unter der europäischen Notrufnummer 112.
Alzey-Worms | 29 neue deutsche Staatsbürger aus 14 Herkunftsländern
Im Landkreis Alzey-Worms leben nun 29 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. In einer Feierstunde im Saal der Kreisverwaltung nahm Landrat Ernst Walter Görisch den Frauen und Männern, die teilweise schon seit vielen Jahren in den Ortsgemeinden und Städten im Landkreis leben, das Gelöbnis auf das Grundgesetz ab und überreichte die Einbürgerungsurkunden.
Gemeinsam sangen die Gäste, von denen einige in traditioneller Kleidung ihrer Heimat zur Feierstunde gekommen waren und so die Vielfalt der Kulturen deutlich machten, die deutsche Nationalhymne.
Integration als beidseitiger Prozess
„Von nun an stehen Ihnen viele Möglichkeiten offen: Sie dürfen wählen und sich wählen lassen, Sie haben das Recht, selbstständig zu arbeiten und innerhalb der EU sowie in zahlreiche Länder der Welt ohne Visum zu reisen“, erläuterte der Kreischef.
Es sei wichtig, dass Integration als beidseitiger Prozess gelinge und die neu Eingebürgerten sich verantwortungsbewusst in die Gesellschaft einbringen. Görisch ermutigte die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger, aktiv am öffentlichen Leben in den Ortsgemeinden und Städten teilzuhaben und mitzuwirken.
„Bringen Sie sich mit Ihren Erfahrungen ein, mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Wissen. Haben Sie dabei keine Scheu!“
Die neu Eingebürgerten stammen aus insgesamt 14 Herkunftsländern. Sechs Personen kommen aus Thailand, gefolgt von vier Bürgerinnen und Bürgern aus Polen und jeweils drei Personen aus dem Vereinigten Königreich und der Türkei.
Viele Voraussetzungen zur Einbürgerung
139 Bürgerinnen und Bürger konnten im Jahr 2017 im Landkreis Alzey-Worms eingebürgert werden, 144 waren es im vergangenen Jahr. Eingebürgert werden kann, wer seit acht Jahren seinen rechtmäßigen Wohnsitz im Inland hat, sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes bekennt, seinen Lebensunterhalt ohne öffentliche Unterstützung bestreitet, nicht wegen einer Straftat verurteilt wurde und ausreichende Deutschkenntnisse im Rahmen eines Einbürgerungstests nachgewiesen hat.
Ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Staaten der Europäischen Union haben die Möglichkeit, ihre bisherige Staatsangehörigkeit beizubehalten und eine Doppelstaatsangehörigkeit zu erlangen. 23 der eingebürgerten Männer und Frauen nutzten dies.
Talente und Potenziale
„Als Landkreis sind wir bemüht, gemeinsam mit Bund und Land sowie den unterschiedlichen Verbänden und Organisationen auch für eine soziale und gesellschaftliche Integration zu sorgen“, so Görisch. Das Land befinde sich im demografischen Wandel und zugleich aber auch im globalen wirtschaftlichen Wettbewerb. Deshalb sei Zuzug immens wichtig, um wettbewerbs- und konkurrenzfähig zu bleiben.
Talente und Potenziale von Menschen mit Migrationshintergrund – 17,4 Prozent der Bevölkerung im Landkreis – müssten erkannt und gefördert werden. „Wir als Landkreis haben es uns zur Aufgabe gemacht, ein Integrationskonzept zu erarbeiten, um damit insbesondere die gleichberechtigte Teilhabe der steigenden Zahl der Migrantinnen und Migranten in allen Lebensbereichen, die Intensivierung des gesellschaftlichen Dialogs und die Teilhabe an politischen Entscheidungen bestmöglich zu gewährleisten“, informierte der Kreischef.
Zum Erwerb der deutschen Sprache biete unter anderem die Kreisvolkshochschule Sprach- und Integrationskurse. „Sie alle haben mit der erfolgreichen Teilnahme am Integrationskurs Ihre Motivation bewiesen, Teil unserer Gesellschaft zu werden und sich mit unseren Werten zu identifizieren“, betonte Görisch. Die musikalische Umrahmung der Feierstunde hatte Peter Jutz, Musiklehrer an der Kreismusikschule Alzey-Worms, übernommen.
L432 Hahnheim | Zu weit links gefahren – Rad ab
Zu weit links gefahren ist am Dienstag (27.08.2019) ein 36-jähriger PKW-Fahrer aus Undenheim auf der L432 und kollidierte daraufhin mit dem Hinterrad des Anhängers eines 40-jährigen Fahrers aus Mainz. Die Folge: Beide Räder an den Fahrzeugen rissen ab.
Gegen 9:00 Uhr kamen sich beide Fahrzeuge auf gerader Strecke der L432 in Höhe des Aussiedlerhofes „Sonnenhof“ entgegen. Da der 36-Jährige zu weit links fuhr, traf sein linkes Vorderrad mit dem Rad des in Richtung B420 fahrenden Gespannes aufeinander. Durch den Aufprall rissen sowohl das Rad des PKWs als auch das Rad des Anhängers ab. Aus welchen Gründen der Undenheimer zu weit links fuhr ist noch unklar.
Glücklicherweise konnte der 40-Jährige Mainzer sein Gespann, trotz anschließenden Schlingern, unter Kontrolle bringen, so dass nur noch ein Leitpfosten beschädigt wurde. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Beide Fahrzeuge mussten anschließend abgeschleppt werden, da sie nicht mehr fahrbereit waren. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf ca. 10000,- Euro.
Lehrerinnen aus Syrien helfen Kindern an der Schule
Bad-Kreuznach. Die Frauen werden als Brückenbauerinnen in der Hofgartenschule eingesetzt, um den geflüchteten Kindern das deutsche Schulsystem näherzubringen sowie ihre Eltern zu informieren, zu beraten und zu begleiten. Gerade bei den Kindern ist dies nicht immer einfach, auch wenn die Lehrerinnen ihre Muttersprache sprechen. Denn die Kleinen haben durch Krieg, Verfolgung und Flucht viel Schlimmes erlebt und können oft Dinge nicht in Worte fassen.
Daher bietet der Gestaltungskünstler Rüdiger Steiner begleitend zum Projekt einen Workshop an, bei dem sich die geflüchteten Familien durch Kunst ausdrücken können. Die Eltern und ihre Kinder fertigen an drei Projekttagen kleine Skulpturen aus Ytong-Steinen zu dem Thema „Mein Schatz innen und außen“.
Start des Workshops ist am Samstag, 31. August, um 14 Uhr im Schulgebäude in der Hofgartenstraße 70. Die Ergebnisse können am Samstag, 14. September, von 15 bis 17 Uhr am „Tag des offenen Projekts“ in der Schule besichtigt werden.
Für die vier Syrerinnen hat sich das Projekt schon jetzt gelohnt: Sie konnten nach ihren Praktika an der Grundschule Hofgartenstraße zu Beginn des neuen Schuljahrs mit Arbeits- oder Honorarverträgen ins Berufsleben starten.
Das Projekt wird mit Unterstützung des Fördervereins der Schule finanziert.
Radfahrer wird von Kampfhund verfolgt
Theley/Leitzweiler. Ein 58 Jahre alter Radfahrer ist bei der Leitzweiler Mühle von einem Hund verfolgt worden. Er konnte fliehen. Die Polizei warnt indes vor den Folgen für Halter, wenn sie die Tiere frei laufen lassen.
Notrufmissbrauch | 20-Jähriger Wiesbadener wollte nach Hause
Die Bedeutung des Notrufes „um bei einem Notfall professionelle Helfer zu informieren“ verstand ein 20-jähriger Wiesbadener in den frühen Dienstagmorgenstunden wohl falsch. Mit weit über 20 Notrufen belästigte er die Einsatzzentralen von Polizei und Feuerwehr.
Ab circa 05:30 Uhr startete der alkoholisierte 20-Jährige seinen „Notrufmaraton“ und belästigte die Beamten danach dauerhaft. Meistens mit der Begründung, dass man ihn nach Hause fahren solle.
Die Fahrt ging dann auf die Wache
Nachdem die Einsatzkräfte dieses natürlich ablehnten, schob er Straftaten und Verkehrsunfälle als Argumente vor, die angeblich geschehen seinen – darum müsse man dann ja kommen.
Im weiteren Verlauf wurde der Mann, welcher nicht zum ersten Mal wegen solcher Verhaltensweisen aufgefallen war, aufgesucht. Die Fahrt ging jedoch nicht Wunschgemäß nach Hause, sondern vielmehr direkt auf die Polizeiwache, wo er in Gewahrsam genommen wurde.
Auf der Wache gab sich der 20-Jährige gegenüber den Beamten weiter uneinsichtig und renitent mit heftigen Stimmungsschwankungen. Eine starke Alkoholisierung wurde ebenfalls festgestellt.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Wiesbadener in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt.
Öl-Diebe bestehlen Kirchengemeinde Naßweiler
Großrosseln. Unbekannte haben am Dienstagnachmittag die Kirchengemeinde Naßweiler bestohlen. Sie entwendeten 3000 Liter Heizöl. Das hat die Polizei an diesem Mittwoch mitgeteilt.
E-Scooter ohne Versicherungsschutz
Ein 35-jähriger Mainzer ist am gestrigen Mittwochnachmittag mit seinem E-Scooter in der Binger Straße einer Rahradstreife der Polizei aufgefallen.
Die Beamten entdeckten, dass an seinem E-Scooter kein Versicherungskennzeichen angebracht war und der 35-Jährige somit gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen hat. Auch alle sonstigen erforderlichen Unterlagen konnte er nicht vorlegen.
Der Mainzer klappte seinen Roller nach der Kontrolle zusammen und trug ihn weiter.
E-Scooter gelten als Kraftfahrzeuge und unterliegen einer Versicherungspflicht. Wer einen E-Scooter ohne Haftpflichtversicherung betreibt kann durch die Gerichte mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bestraft werden.
Werbeverbote für Süßigkeiten und fetthaltiges Essen
Saarbrücken. Der Tiger, der für Frühstücksflocken wirbt. Die „Mama“, die Spaghetti aus der Schachtel serviert. Oder der Kapitän, der mit Kindern zur See fährt, um anderen Kindern Fischstäbchen zu bringen. Mit solchen Kultfiguren aus dem Werbefernsehen könnte es bald vorbei sein – zumindest wenn es nach CDU und SPD im Saarland geht.
Jedes siebte Kind in Deutschland ist übergewichtig. CDU und SPD im Saarland schlagen daher ein Bündel an Maßnahmen vor, die helfen sollen, diesen Anteil zu senken. Dazu gehört ein Werbeverbot für Lebensmittel. die einen hohen Anteil an Fett, Salz oder Zucker aufweisen.
Das Land solle sich auf Bundesebene für entsprechende Gesetze einsetzen. So steht es in einem Antrag, den CDU und SPD in den Landtag einbringen. „Für die Vermarktung von Lebensmitteln mit hohem Fett-, Salz- und Zuckeranteil sind Kinder eine beliebte Zielgruppe der Lebensmittelindustrie und Werbebranche“, heißt es in dem Antrag.
CDU und SPD sehen Fleischessen kritisch
Solche Kindermarketing beeinflusse das Kaufverhalten der Eltern. Deshalb entwickele die Werbebranchen stets neue Formen, um Kinder anzusprechen. Die beiden Mehrheitsparteien weisen daher auf eine Vorstoß der Konferenz der Verbraucherschutzminister hin. Diese habe auf Initiative des Saarlandes beschlossen, zu prüfen, welche Verbote auf Bundesebene möglich sind. Zudem forderte die Konferenz ein Modell, das dem Verbraucher aufzeigt, welche Nährwerte die Lebensmittel haben, die er einkauft. In Frankreich gebe es bereits ein solches Modell.
Zu dem Paket gehört auch, dass an saarländischen Schulen kein Fastfood mehr beworben werden darf – und erst recht nicht angeboten. Das Gleiche gelte auch für Süßigkeiten und Softdrinks. Also Cola, Fanta, Sprite und Co.
Die Werbeverbote seien nur ein Teil der Strategie, schreiben CDU und SPD in dem Antrag. Der Kampf gegen Übergewicht sei in einem Kontext verschiedener gesellschaftlicher Aufgaben zu sehen: Daher sprechen sich die beiden Mehrheitsparteien dafür aus, die ökologische Landwirtschaft im Saarland voranzutreiben, steuerliche Anreize für Getränke mit weniger Zucker zu setzen und für einen geringeren Fleischkonsum bei den Verbrauchern zu werben.
Nieder-Olm | Benefiz-Abend zugunsten der Stiftung Tausendgut
Am Donnerstag, 12. September 2019, findet in Nieder-Olm ein Benefiz-Abend zugunsten der Stiftung Tausendgut statt. Die 2014 gegründete Mainzer Stiftung unterstützt Menschen mit Beeinträchtigung aus Mainz und Rheinhessen unabhängig von Alter und persönlicher Situation.
Der bekannte Winzer und Krimi-Autor Dr. Andreas Wagner liest aus seinen Kriminalromanen. Anschließend findet eine unterhaltsame Fallbesprechung statt.
Antoine Monot jr., | Foto: in.betriebDazu eingeladen sind neben dem Autor der Schauspieler Antoine Monot jr., u.a. bekannt aus der ZDF-Serie „Ein Fall für zwei“, und Thomas Cygan, Kriminalhauptkommissar und stellvertretender Leiter des K1 der Kriminaldirektion Mainz.
Kabarettistischen Chansons
Begleitet wird der literarisch-kriminalistische Abend von Prof. Christopher Miltenberger von der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der in den Pausen mit kabarettistischen Chansons für EntSpannung sorgt.
Die Tickets für diesen Abend sind kostenfrei, um eine Spende für die Stiftung Tausendgut wird gebeten. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.
„Nachdem wir mit der Stiftung in den letzten Jahren dank zahlreicher Spenden schon Vieles bewirken konnten, möchten wir mit diesem Abend Danke sagen. Wir möchten den Abend aber auch dazu nutzen, auf die Bedürfnisse der unter uns lebenden Menschen mit Beeinträchtigung aufmerksam zu machen und freuen uns natürlich über zahlreiche Spenden“, so Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums
Auf einen Blick:
Krimi-Abend
eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Stiftung Tausendgut
Datum:
12. September 2019, Come-together ab 18.30 Uhr, Beginn des Krimi-Abends um 19.30 Uhr
Ort:
Foyer der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration, Am Neuberg 2, 55268 Nieder-Olm
Anmeldung:
Verbindliche Anmeldung erforderlich. Anmeldung per E-Mail, telefonisch oder online bis 30.8.3019 Stiftung Tausendgut Tel.: 06131 5802-138
E-Mail: s.alt@stiftung-tausendgut.de
Web: Stiftung-tausendgut
Betriebe tun zu wenig für Weiterbildung
Saarbrücken. Jobs, in denen jemand gänzlich ohne Computerkenntnisse auskommt, sterben aus. Gleichzeitig brauchen die Betriebe in Zeiten des Fachkräftemangels jeden gut Qualifizierten. Weiterbildung wäre demnach ein wichtiges Mittel. Doch nun schlägt die Arbeitskammer Alarm: „Die betriebliche Weiterbildung kommt im Saarland viel zu kurz.“










