St. Ingbert. Update, 1. September, 21.15 Uhr: In St. Ingbert wurden weitere Autos aufgebrochen, um darin liegende Wertsachen zu stehlen. Dieses mal wurden Verdächtige beobachtet.
Während Beerdigung ausgeraubt worden
Winterbach. Menschen treffen sich zu einer Beerdigung in Winterbach. Ein Erlebnis, das manchen ohnehin schwer zusetzt – Unbekannte haben es für einen Diebeszug genutzt.
Staatliche Investitionspakete bringen keinen Wohlstand
Saarbrücken. 41 Milliarden Euro hat der Bund diese Woche an die Kohleregionen verteilt. In Ziffern sind das: 41 000 000 000 Euro. Trotz dieser unglaublich hohen Summe hat es keine Jubelstürme in Saarbrücken gegeben, keine Autokorsos in Saarlouis. Nun liegt das zum einen daran, dass das Saarland nur Krümel vom Kuchen abkriegen wird. Zum anderen hat die Vergangenheit gezeigt, dass staatliche Investitionen in die Zukunft keine wirtschaftliche Blüte auslösen.
Wiesbaden | Tötungsdelikt in der Innenstadt
Am heutigen Samstagmorgen (31.08.2019) wurde die Polizei in Wiesbaden durch die Rettungsleitstelle um 08:47 Uhr zu einem Einsatz in die Bärenstrasse 5 alarmiert.
Nach Informationen der Rettungsleitstelle, wurde dort eine leblose Person aufgefunden. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Mann aus Wiesbaden. Wie die ersten Ermittlungen ergeben haben, kann eine Gewalteinwirkung als Todesursache nicht ausgeschlossen werden.
Der Bereich Bärenstraße wurde durch die Polizei weiträumig abgesperrt; die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Mehrere tausend Bäume für die Landeshauptstadt Mainz gefordert
Nach seinem Wahlkampfauftakt vor zwei Wochen, an welchem er mit 50 Bäumen vor dem Staatstheater einen Popup-Wald installierte, zieht der parteilose Kandidat zur Mainzer Oberbürgermeisterwahl Nino Haase in seiner Pressemitteilung eine positive Bilanz seines Auftaktes:
„Der begeisterte Zuspruch auf die seit Jahren überfällige Rückkehr von Bäumen auf den Gutenbergplatz zeigte, dass das Zeichen die Menschen erreicht hat. Man darf nicht nur über Grünflächen in der Stadt reden, sondern muss auch mal zeigen, was mit etwas Kreativität und gutem Willen rasch umzusetzen ist. Das ist auch das Motto meiner Mainz.Machen-Kampagne. Dranbleiben. Schon ein Wahlkampf kann und muss meiner Meinung nach aus mehr bestehen als aus schönen Worten und Weinabenden, weswegen ich mich schon jetzt als Kandidat für Mainz engagiere.“
Die Motivation zum Erhalt von Grünflächen trieb ihn schon vor dem letztjährigen Bürgerentscheid zum Bibelturm an: „Im letzten Jahr durften wir mit unserer BI die Grünflächen am Liebfrauenplatz schützen und nun möchte ich noch viel mehr Bäume zurück in die Stadt bringen – für den Klimaschutz und für unser aller Lebensqualität.“
Als Oberbürgermeister strebt er die Pflanzung mehrerer tausend Bäume auf dem Mainzer Stadtgebiet an.
Über den Stand der mit seinem Wahlkampfauftakt vermittelten Baumpatenschaften informiert er: „Die 50 Bäume wurden danach wieder in die Baumschule gebracht, wo sie seither gepflegt werden. Innerhalb einiger Tage hatten wir aber auch schon die avisierten Baumpaten zusammengebracht, was einer Spendensumme von 7.500,- € gleichkommt. Für nächste Woche ist nun ein Termin beim Grünamt anberaumt, in welchem wir klären, welche Standorte für welche Baumart geeignet sind. Nachdem wir in den letzten Jahren laut
Stadtratsanfrage an die 500 Bäume auf dem Stadtgebiet verloren haben, gehe
ich stark davon aus, dass die Stadt sich über diese Spende freut und wir
gemeinsam die Standortfrage klären können.“
In einer Online-Umfrage (05.08 – 28.08.2019) fragte das Nachrichtenportal BoostyourCity seine Leser: Benötigt Mainz mehr Bäume und Grünflächen?
Ergebnis: 76% JA | 24% NEIN (Teilnehmer 1487)
Zum Video: Baumaktion vor dem Staatstheater
Zum Video: Nino Haase im Interview mit Mario Thurnes
Landesmuseum Mainz | „Der Frische Blick“: Reliefoberfläche in Rot
Bei der nächsten Veranstaltung aus der Reihe „Der Frische Blick“ im Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) steht ein wichtiger Protagonist des deutschen Informel im Blickpunkt: Fred Thieler.
Clara-Maria Schuster, eine 22-jährige Kommunikationsdesign-Studentin aus Würzburg, wird sich am 5. September mit dessen Werk „Reliefoberfläche in Rot“ beschäftigen. Das großformatige Gemälde von Thieler, dessen Werdegang exemplarisch für die Entwicklung der deutschen Kunstszene nach dem Zweiten Weltkrieg gelten kann, zeichnet eine höchst abwechslungsreiche Oberfläche und Farbigkeit aus und ist somit ein faszinierendes Beispiel für seine spezielle Technik der Malerei: Der Bildträger, Leinwand oder Papier, liegt immer flach auf dem Boden.
Fred Thieler aus Königsberg
Darauf werden die Farben aus Gießkannen, Eimern, Kanistern und Dosen geschüttet, durch Falten, Knicken und Anheben des Bildträgers gelenkt und mit Pinseln weiter bearbeitet. Clara-Maria Schuster wird einen persönlichen Blick auf das von Farbe berauschte Bild werfen und dem Publikum ihre Eindrücke schildern. Den „Frischen Blick“ lernte die in Weiler aufgewachsene Studentin bereits als Gast kennen.
Fred Thieler wurde 1916 in Königsberg geboren. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann er ein Kunststudium an der Münchener Akademie, wo er Ende der 1940er-Jahre seine ersten abstrakten Werke schuf. Prägend für Thieler waren die Gruppe ZEN 49 sowie die Neue Gruppe in München. Von 1959 bis 1981 war er Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Begleitend zu seiner akademischen Karriere engagierte er sich darüber hinaus als Mitglied und Vorsitzender in angesehenen Künstler-Verbänden.
Start am 5. September
Die Veranstaltung „Der Frische Blick“ beginnt am Donnerstag, 5. September, um 17 Uhr im Landesmuseum Mainz. Der Eintritt beträgt 4 Euro (inklusive einem Glas Sekt). Nach einer halbjährigen Pause geht die Veranstaltungsreihe am 6. Mai 2020 mit einem Highlight des Mainzer Landesmuseums in die neue Runde: Erik Raskopf stellt dann Picassos Frauenkopf aus dem Jahr 1908 vor.
Faire Kindertagesstätten für Ingelheim
Zum Thema „Faire Kindertagestätten in Ingelheim“ fand im Ingelheimer Rathaus die Auftaktveranstaltung der Rhein-Main-Fair statt.
In der Fairtrade-Stadt Ingelheim wird der faire Gedanke weiter getragen, so Oberbürgermeister Ralf Claus. Projektreferentin Johanna Zschornack von Faire KITA für Hessen und Rheinland-Pfalz informierte die Teilnehmerinnen über die Geschichte und Grundsätze des Fairen Handels.
Das Projekt Faire Kita wird in einigen städtischen Kindertagesstätten eingeführt, wobei es hierbei um die pädagogische Arbeit mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren zum Thema Nachhaltigkeit geht. Fairtrade-Produkte und gezielte
Aktivitäten sind geplant und sollen zu einer Zertifizierung der Kindertagesstätten führen. Gerade im Hinblick auf die Fairtrade-Stadt Ingelheim ist dies die Möglichkeit auch im Kindesalter das Bewusstsein für Ressourcen und Nachhaltigkeit zu prägen.
Stellenangebot | Fahrzeuglackierer/*in (m/w/d) in Vollzeit
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Wiesbaden | Ausstellung „Skulpturen und Objekte“ im Rathaus
Am Donnerstag, 19. September, wird um 19:00 Uhr im Wiesadener Rathaus die Ausstellung „Skulpturen und Objekte“ des Künstlers Davor Sarcevic durch Kulturamtsleiter Jörg-Uwe Funk eröffnet.
Der 1964 in Kroatien geborene Davor Sarcevic zeigt in seiner ersten Einzelausstellung im Wiesbadener Rathaus Skulpturen, Objekte und Installationen aus seinem künstlerischen Schaffen der vergangenen Jahre.
Mit seinem Wunsch, „Dinge, die eigentlich nicht zusammenpassen, ineinander fließen zu lassen, um daraus etwas Neues, Ganzes entstehen zu lassen…“, bedient sich Sarcevic in seinen Werken seiner ganz eigenen Formen- und Materialsprache. So bestehen beispielsweise einige seiner Skulpturen ausnahmslos aus unzähligen, kleinsten Holz- oder Metallverschnitten.
Die Verschnitte, die Sarcevic seinerzeit unermüdlich sammelte, stammen von Übungstücken der Lehrlinge der Wiesbadener Jugendwerkstatt. Hier sammelte der Künstler auch seine Inspirationen, in dem er sich mit den Jugendlichen und ihrer Sicht auf die Kunst auseinandersetzte.
Losgelöst von allen Zwängen und frei von jeglichem Anpassungsdruck der herrschenden Stilrichtungen, erschafft Sarcevic mit großem handwerklichem Können und feinem Gespür für die Themen seiner Zeit, faszinierende Bildwelten aus unterschiedlichsten Materialien. Es sind Fundstücke, um die sich seine künstlerischen Ideen entwickeln und hinter deren Entstehung oftmals interessante Geschichten stehen.
Die Ausstellung ist vom 20. September bis 4. Oktober von Montag bis Freitag von jeweils 10 bis 19 Uhr und Samstag von 10 bis 15 Uhr im Foyer des Rathauses Wiesbaden zu besichtigen.
Renaturierung des Königsfloßbach – Hochwertiges Biotop geschaffen
Mit einer umfangreichen Renaturierung hat das Umweltamt eine trocken gelaufene und vermüllte Teichfläche im Bereich der Krautgärten in Mainz-Kastel in ein naturnahes Feuchtbiotop verwandelt. Zahlreiche Pflanzen, Fische und Wassertiere haben das vom Königsfloßbach gespeiste Gewässer in kurzer Zeit als Lebensraum erschlossen.
Anlass für die Sanierung der Teichfläche war die seit über 20 Jahren undichte Tonschicht, über die das Wasser durch die Teichsohle versickerte. So blieb das Potenzial eines ökologisch hochwertigen Feuchtbiotops ungenutzt. Zudem wurde das dichte Buschwerk häufig zur illegalen Entsorgung von Sperrmüll genutzt, was die Aufenthaltsqualität für Anwohner und Erholungssuchende erheblich beeinträchtigte.
Die im April 2019 ausgeführte Sanierung bestand darin, auf der Sohle zwischen Einlauf und Auslaufbauwerk, das Gewässerbett neu zu profilieren und naturnah zu gestalten. Ein umgebender Zaun wurde entfernt, Büsche zurückgeschnitten und kranke Bäume entnommen. Das Auslaufbauwerk und der Teichüberlauf blieben in ihrer Funktion erhalten, da das Teichvolumen bei Starkregenereignissen als Puffer wirkt. Das zuständige Regierungspräsidium hatte die Maßnahme bewilligt.
Nach nur vier Monaten zeigte sich bereits im August 2019 eine überraschend positive Entwicklung. Neben einer sich selbstständig entwickelten gewässertypischen Vegetation, wie Röhrichten, die jetzt den Uferrand säumen, und zahlreiche Libellenarten beherbergt, wurden auch der seltene Wasserskorpion und kleine Fische beobachtet. Letztere zeigen sauberes, klares und sauerstoffreiches Wasser an.
Gruppe Unbekannter attackiert Pöbler
Saarbrücken. Eine Gruppe Unbekannter hat am frühen Samstag eine „gemeinschaftlich begangene gefährliche Körperverletzung“ gegen einen 40 Jahre alten Marokkaner begangen, wie die Polizei an diesem Freitag mitteilte. Der Mann wurde unter anderem am Kopf attackiert.
Vergiftete Wurst in Heusweiler ausgelegt
Heusweiler. Am Schacht Dilsburg hat ein Unbekannter vergiftete Wurst ausgelegt. Für einen Hund der Rasse „Landseer“ ging das gerade nochmal gut aus – der Besitzer muss dafür aber viel Geld bezahlen.
Unbekannter fügt Pferd mit Messer erhebliche Schnittverletzungen zu
Ein bisher unbekannter Täter ist am Mittwochmorgen (28.08.2019) gegen 06:00 Uhr in einen Pferdestall in Stadecken-Elsheim eingedrungen und hat dort ein Pferd mit einem Messer verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen fügte der Täter einem Pferd erhebliche Schnittverletzungen an den Nüstern zu. Da Tier konnte dank schneller und umfangreicher tierärztlicher Versorgung gerettet werden. Hinweise auf einen möglichen Verursache bestehen laut Polizeiangaben nicht.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 3 unter der Rufnummer 06131/65-4310 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz3@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.











