BYC-News Blog Seite 1529

Mehr Eltern geben ihre Kleinkinder in Betreuung

Saarbrücken. Mehr Eltern lassen Kinder unter drei Jahren betreuen. Das gilt sowohl für den Anteil als auch für die totalen Zahlen. Die Ergebnisse hat das Statistische Amt des Saarlandes vorgestellt.

Rund 7400 Kinder unter drei Jahren wurden im März 2019 betreut, teilte das Amt mit. Die allermeisten in Tageseinrichtungen, weniger als jeder Zehnte von Tagesmüttern. Das sind 418 Kinder mehr als im gleichen Monat vor einem Jahr. Wobei es mit 375 Kindern den stärkeren Zuwachs bei den Einrichtungen gab.

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Wiesbadener Feuerwehr lädt zum Tag der offenen Tür ein

Am Samstag, 14. September, findet auf dem Gelände der Feuerwache 1 im Kurt-Schumacher-Ring 16 ein „Tag der offenen Tür“ statt. In der Zeit von 10 bis 16 Uhr bietet die Feuerwehr einen Einblick in ihre Arbeit.

Besucher können die Räumlichkeiten sowie die Einsatzfahrzeuge der Wiesbadener Feuerwehren besichtigen. Vorführungen rund um das Einsatzgeschehen laden im Laufe des Tages immer wieder zum Zuschauen ein. Die Gäste erwartet zudem zwei Einsatzübungen mit der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte und den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Wiesbaden.

Zuvor zeigen die Jugendfeuerwehren in einer Schauübung ihr Können. Die Rettungshundestaffel, die dieses Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiert, zeigt eindrucksvoll – zusammen mit den Höhenrettern der Berufsfeuerwehr – ihr Können. Gezeigt wird auch, wie die Feuerwehr Verletzte aus Unfall-Autos retten. Verschiedene Sondereinheiten, wie zum Beispiel Taucher, Höhenretter oder die Rettungshundestaffel, präsentieren ihre Fachgebiete auf dem Feuerwehrgelände.

Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadt geben interessante Informationen über ihre Arbeit. Die Kinderbelustigung ist wie jedes Mal ein Highlight. Verpflegt werden die Gäste von den Freiwilligen Feuerwehren der Landeshauptstadt.

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Der Programmablauf sieht vor:

  • 10 Uhr Eröffnung der Veranstaltung
  • 10.30 bis 11 Uhr Schauübung der Wiesbadener Jugendfeuerwehren
  • 11.15 bis 12.15 Uhr Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte und der Berufsfeuerwehr Wiesbaden
  • 12.30 bis 13.30 Uhr Vorführung der Rettungshundestaffel sowie der Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr
  • 13.45 bis 14.45 Uhr Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte und der Berufsfeuerwehr Wiesbaden
  • 15 bis 16 Uhr Vorführung der Rettungshundestaffel sowie der Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr.

Um 16 Uhr endet der Tag der offenen Tür.

Während der gesamten Veranstaltung gibt es Kinderbelustigung (Ballonkünstler, Hüpfburg, Kinderschminken, Spritzwand, Torwandschießen, Fahren mit kleinen Elektroautos, Bilder auf dem Feuerwehrmotorrad), Fahrzeugschau der Werkfeuerwehr InfraServ Wiesbaden, Flughafenlöschfahrzeug „Panther 6×6“ des US Army Fire Department Wiesbaden-Erbenheim, Rundgänge zur „Zentralen Leitstelle“ mit Notruftraining und angeleiteter „Herz-Lungen-Wiederbelebung“, Vorführungen im Tauchcontainer, Infos zum Berufsbild „Berufsfeuerwehrmann-/frau“, Inhalte des sportlichen Eignungstests der Berufsfeuerwehr, Notfallversorgung und die Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen, Info-Stand der Brandschutzerziehung, Abseilübungen an der Drehleiter einschließlich Erklärungen von den Höhenrettern, Info-Stände der Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie des Vorbeugenden Brandschutzes, Gefahrguteinsätze, Ausstellung im Lehrsaal (1. Obergeschoss), Führungen im Museum durch die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte sowie Bewirtschaftung durch die Wiesbadener Freiwilligen Feuerwehren.

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Bingen | Grünes Licht für Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof

Am Hauptbahnhof Bingen kann bald der Spatenstich für ein  „Fahrradparkhaus“ erfolgen. In dem Parkhaus wird es Platz für 80 Fahrräder geben. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 254.000 Euro.

„Es kann bald losgehen – ich freue mich, dass wir am Hauptbahnhof bald mit dem Bau eines Fahrradparkhauses beginnen können“, so Oberbürgermeister Thomas Feser nach dem Erhalt der Förderzusage des Landesbetriebs Mobilität über 49.300 €.

Mit dem neuen Angebot am Hauptbahnhof soll insbesondere Pendlern der Umstieg auf das Fahrrad erleichtert werden. Auch Fahrradtouristen gehören zur Zielgruppe. Die Einrichtung gilt als Test, um den Bedarf in Sachen Fahrradinfrastruktur besser kennenzulernen.

Erhoffte Nebenwirkung: die Reduzierung klimaschädlicher Abgase und eine Verbesserung des Service für Touristen. „Damit werden unsere Umwelt- und Klimaschutzbestrebungen weiter forciert, um den CO2-Ausstoß zu verringern“, hebt der Oberbürgermeister hervor.

Das Fahrradparkhaus soll Raum für 80 Fahrradabstellplätze bieten, davon wird die Hälfte – in einem gesonderten gesicherten Bereich – über E-Ladestationen verfügen. Das Parkhaus soll komplett überdacht werden und ist als Umsteigeanlage zum ÖPNV am Standort am Bahnhof in Bingerbrück eine wichtige Verbindungsstelle zwischen Bahn und Fahrrad.

Die Gesamtkosten des Parkhauses sind mit 254.000 Euro (inklusive Grunderwerb) veranschlagt.

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CDU will Randalierer aus dem Verkehr ziehen

Saarlouis. Ein Besoffener randaliert und lässt sich nur schwer von Polizisten in den Griff kriegen. Er erhält ein Bußgeld oder ein Platzverbot. Oft geht die Randale dann einfach weiter. Die CDU will den Polizisten nun mehr Möglichkeiten geben.

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Ehrliche Finder: Mitarbeiter der LBM finden mehrere hundert Euro an der L412

Zuerst fanden sie nur einen 100 Euroschein, doch im weiteren Verlauf lag noch weiteres Bargeld sowie ein Portemonnaie neben der Straße herum.

Bei Arbeiten an der L412 zwischen Hackenheim und Bad Kreuznach trauten die Mitarbeiter des Landesbetriebes Mobilität (LBM) der Straßenmeisterei Rüdesheim am gestrigen Dienstag (03.09.2019) ihren Augen nicht. Zunächst fanden sie dort am Straßenrand einen 100 Euroschein. Im weiteren Verlauf der Arbeiten fanden sie ganz in der Nähe dann noch weiteres Bargeld und ein Portemonnaie, in dem sich noch mehrere hundert Euro sowie Personalpapiere befanden.

Ohne groß zu überlegen, brachten sie die Fundsachen der Polizei. Durch die Personalpapiere, die noch in der Geldbörse waren, konnte der Besitzer schnell ermittelt, und im die Geldbörse samt Inhalt übergeben werden.

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Nach Mord an dem 39-Jährigen aus Bad Kreuznach stellt sich der mutmaßliche Täter

Nach dem Tötungsdelikt vom vergangenen Sonntag (01.09.2019) in Wetzlar, bei dem ein 39-Jähriger aus Bad Kreuznach mit mehreren Schüssen ermordet wurde (wir berichteten), hat sich gestern Abend (03.09.2019) der mutmaßliche Täter bei der Polizei gestellt.

Gestern Nachmittag (03.09.2019) durchsuchten Polizisten eine Gaststätte und eine Spielothek in Ehringshausen sowie zwei Wohnungen in Aßlar im Lahn-Dill-Kreis. Im Zuge der Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Wetzlar hatten sich Hinweise auf Verstöße gegen das Waffengesetz ergeben. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen kamen Spezialeinsatzkommandos der Hessischen und Rheinland-Pfälzischen Polizei zum Einsatz.

Das Ermittlungsverfahren wegen Verstöße gegen das Waffengesetz richtet sich gegen zwei Männer aus dem Lahn-Dill-Kreis. Weitere Informationen zu den beiden Männern werden momentan nicht veröffentlicht.

Zum Ende der Durchsuchungs- und der weiterhin durchgeführten Fahndungsmaßnahmen erschien der 27-jährige Tatverdächtige in Begleitung seines Anwaltes auf einer Polizeistation.

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Einsatzkräfte in Lebensgefahr – Unbekannte drehten drei Hydranten ab

Unglaublich was sich in der gestrigen Nacht bei einem Feuerwehreinsatz in der thüringischen Stadt Gera abgespielt hat. Unbekannte drehten während der Löscharbeiten eines Großbrandes drei der durch die Feuerwehr genutzten Hydranten zu und gefährdeten damit das Leben der Einsatzkräfte.

Zuvor wurden die Einsatzkräfte am Dienstagabend (02.09.2019) gegen 20:30 Uhr zu einem Brand eines leerstehenden Gebäudes am Geraer Hauptbahnhof alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einheiten, brannte das Gebäude bereits in zwei der vier Geschosse.

Aufgrund der Größe und Ausdehnung der Flammen konnten die eingesetzten Wehren den Brand erst nach mehreren Stunden unter Kontrolle bringen.

Und genau während dieser Zeit, in der die Einsatzkräfte gegen die Flammen kämpften, unterbrachen Unbekannte an drei der genutzten Hydranten die Wasserversorgung.

Foto: Feuerwehr Gera auf Facebook

Wie die Feuerwehr Gera auf ihrer Facebookseite mitteilt, rüsteten sich alle Angriffs- und Wassertrupps mit schwerem Atemschutz und gingen über das hintere Treppenhaus zum Erkunden und Löschen in das Gebäude.

Gebraucht wurden für die Löschwasserversorgung 3 Hydranten, die ersten beiden wurden aus der Bahnhofstraße genommen, bei diesen wurde das HLF der Berufsfeuerwehr und das HLF unserer Wehr eingespeist, damit die Drehleiter im vorderen Bereich über die obersten Etagen zum Löschen des Feuers vorgehen konnte.

Ein weiteres Fahrzeug der FF Gera- Mitte wurde angefordert, unsere LF 16/TS kam zur Einsatzstelle, darauf befanden sich weitere Geräteträger für den schweren Atemschutz, sowie genügend Schlauchmaterial um eine weitere Wasserversorgung aus der Franz-Petrich-Straße aufzubauen. Diese Wasserversorgung führte den Weg über unser Tanklöschfahrzeug zu der im hinteren Teil des Gebäude stationierte Drehleiter der Berufsfeuerwehr.

Mittlerweile waren 2 Trupps zum Löschen auf der Drehleiter und mindestens zwei Trupps zum Löschen im hinteren Gebäude.

Plötzlich brach die Wasserversorgung für eine Drehleiter zusammen, es war nicht mehr genügend Wasser da, um das Feuer weiter zu Löschen. Mehrere Unterbrechungen waren nötig, um den Tank immer wieder mit Wasser zu füllen, doch auch dieser wurde nicht voll.

Alle Fehlerquellen wurden untersucht, aber in dem Moment gab es einfach keine.

Zur Sicherheit schickten wir einen Feuerwehrmann zum aufgebauten Hydranten in der Franz-Petrich-Straße, um die Leitung und den Hydranten zu überprüfen und siehe da … DER HYDRANT WAR ZUGEDREHT 😱.

Nach der Rücksprache mit einem Gruppenführer wurde uns bestätigt, dass die beiden Hydranten in der Bahnhofstraße ebenfalls zugedreht wurden. Fassungslos führten wir den Einsatz mit voller Wassergabe aller Hydranten fort.

Die Löscherfolge waren nun deutlich sichtbar, das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden.

Wie krank muss ein Mensch sein, 3 Hydranten während eines Einsatzes zuzudrehen, er bringt Menschenleben in Gefahr und zwar die, die zu diesem Zeitpunkt im und am Gebäude gelöscht haben, Wasser in die Fenster geben wollten, bei denen die Flammen schon aus den Fenstern schlugen. Oder diejenigen die zum Innenangriff auf der Hinterseite waren und versucht haben, ein Ausbreiten auf andere Etagen und Räume zu vermeiden.

Wir sind wütend über so viel Dummheit, die ein Mensch an den Tag legen kann, nur um zu sehen wie ein Gebäude abbrennt.

😡 GENAU DU HAST DIE FEUERWEHR IN LEBENSGEFAHR GEBRACHT, DU WOLLTEST DAS JEMAND ZU SCHADEN KOMMT 😡

Uns fehlen die Worte über so viel Dreistigkeit, sei froh, dass du nicht von uns erwischt wurden bist.

Glücklicherweise ist alles gut gegangen und niemand ist von den Einsatzkräften zu Schaden gekommen.

Die derzeit laufenden Restlöscharbeiten werden nach Auskunft der Einsatzleitung der Feuerwehr voraussichtlich noch den ganzen heutigen Dienstag andauern.

Der bis jetzt entstandenen Sachschaden am Gebäude wird auf einen 6-stelligen Betrag geschätzt. Verletzt wurde nach den derzeitigen Erkenntnissen niemand.

Die Kriminalpolizei Gera hat die Ermittlungen zur Brandursache sowie zur Manipulation der Wasserhydranten aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nun Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Tel.: 0365 / 8234-1465 zu melden.

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Mainz | Tag des offenen Denkmals: Architektur und Kunst des 20. Jahrhunderts im Blickpunkt

Passend zum 100-jährigen Jubiläum der legendären Kunsthochschule Bauhaus steht der Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Am Sonntag, 8. September, können sich die Besucherinnen und Besucher auf Spurensuche in Rheinland-Pfalz begeben und einzigartige Orte besichtigen.

Mit dem „Denkmaltag Rheinland-Pfalz“ steuert die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) auch diesmal ein eigenes Programm zu der bundesweiten Veranstaltung bei. „Der Tag des offenen Denkmals widmet sich 2019 den tiefgreifenden Umbrüchen, die sich im 20. Jahrhundert nicht nur in der Politik und der Kultur, sondern auch in der Architektur und der Kunst vollzogen haben“, erklärte Kulturminister Konrad Wolf, „es gibt kaum eine Epoche, in der so viele unterschiedliche Stile nebeneinander existierten und sich gegenseitig beeinflussten. Diese Vielfalt möchten wir den Besucherinnen und Besuchern anhand unserer markanten Kulturdenkmäler näherbringen. Wir wollen die Türen unserer Baudenkmäler öffnen und den Bürgerinnen und Bürgern einmalige Einblicke gewähren. Zugleich möchten wir mit dem Denkmaltag Rheinland-Pfalz ein Bewusstsein schaffen für die Herausforderungen, die mit der Erhaltung unserer vielfältigen Kultur- und Denkmallandschaft verbunden sind“, fügte Wolf hinzu, der heute zusammen mit Thomas Metz, Generaldirektor der GDKE, sowie der Landeskonservatorin Dr. Roswitha Kaiser das Programm zum Tag des offenen Denkmals im Erthaler Hof in Mainz vorstellte.

Der Auftakt des Denkmaltags Rheinland-Pfalz findet am Tag des offenen Denkmals im feierlichen Rahmen am 7. September in der Stadthalle Lahnstein statt, die nicht zuletzt dank der farbenprächtigen Gestaltung des Künstlers Otto Herbert Hajek in das Verzeichnis der Kulturdenkmäler Rheinland-Pfalz aufgenommen wurde und als junges Baudenkmal ideal zum diesjährigen Motto passt.

Mainz | tag des offenen denkmals: architektur und kunst des 20. Jahrhunderts im blickpunkt
Außenansicht der Zentralmensa der Johannes Gutenberg-Universität
© GDKE Rheinland-Pfalz – Landesdenkmalpflege (Foto: Leonie Köhren)

„Der Denkmaltag Rheinland-Pfalz 2019 steht für die Landesdenkmalpflege im Zeichen der Architektur der letzten 100 Jahre, die auch in unserem Bundesland viele bemerkenswerte Bauten hervorgebracht hat. Uns liegt es dabei besonders am Herzen, die Menschen im Land an unserem kulturellen Erbe teilhaben zu lassen und sie gleichzeitig für die Belange und Aufgaben des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege zu sensibilisieren. Wir stellen aktuelle Projekte der Landesdenkmalpflege vor, geben interessante Einblicke in die tägliche Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bieten gemeinsam mit ehrenamtlich Aktiven und Denkmaleigentümern eine Plattform, auf der alle Facetten unseres einzigartigen kulturellen Erbes aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden“, so Generaldirektor Thomas Metz. Und Landeskonservatorin Dr. Roswitha Kaiser ergänzt: „Im gesamten Land werden an diesem Tag Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Denkmalbehörden verschiedene Führungen durch ausgewählte Kulturdenkmäler anbieten, die von der Direktion Landesdenkmalpflege fachlich betreut werden. Im Fokus stehen dabei jüngere Denkmäler, die zum Motto ´Modern(e): Umbrüche in Architektur und Kunst´ passen.“

Rund 420 Kulturdenkmäler, über 100 davon mit engem Mottobezug, beteiligen sich in diesem Jahr in Rheinland-Pfalz an der bundesweiten Veranstaltung und laden dazu ein, sich mit Kunst- und Baustilen auseinanderzusetzen, die den Geist der revolutionären Bauhaus-Reformbewegung, aber auch der traditionellen Spielarten der Architektur dieser bewegten Jahre verkörpern. Die Bauten, die an diesem Tag vorgestellt werden, stammen aus der Zeit zwischen der Jahrhundertwende und den 1980er-Jahren und dokumentieren damit die architekturhistorische Entwicklung vom späten Historismus bis zur Postmoderne. Die Auswahl der Denkmäler reicht vom neoklassizistischen Museumsbau in Neuwied bis zur modern ausgebauten Burgruine in Bad Kreuznach, von der kühnen Betonkonstruktion der Wormser Nibelungenbrücke mit ihrem neoromanischen Brückenturm bis zum Kinosaal der 1950er-Jahre in Neustadt. Mit vertreten sind auch bedeutende öffentliche Nachkriegsbauten wie das Mainzer Rathaus und die Hochschule für Verwaltung in Speyer sowie die Zentralmensa der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, eines der derzeit jüngsten Kulturdenkmäler des Landes.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bietet auf ihrer Webseite Informationen über alle am Tag des offenen Denkmals teilnehmenden Denkmäler und über sämtliche Angebote. Begleitend zum Denkmaltag Rheinland-Pfalz hat die GDKE erstmals eine eigene Broschüre herausgebracht, die in knappen Aufsätzen ausgewählte Kulturdenkmäler zum Thema „Architektur des 20. Jahrhunderts in Rheinland-Pfalz“ vorstellt. Ein Flyer informiert zudem über die exklusiven Führungen am 8. September. Beide Publikationen liegen vor Ort bei den Denkmalbehörden im Land und den teilnehmenden Kulturdenkmälern aus und können auch direkt bei der GDKE bezogen werden.

Der Tag des offenen Denkmals findet 2019 bundesweit zum 26. Mal statt. 1993 wurde der Aktionstag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgerufen. Rheinland-Pfalz beteiligt sich bereits seit 1992 an den European Heritage Days.

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Alzey-Worms | Tag des offenen Denkmals 2019: Eröffnung auf dem Kloppberg

Unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Literatur“, findet am Sonntag, 8. September, der Tag des offenen Denkmals 2019 statt. Landrat Ernst Walter Görisch eröffnet den Denkmaltag für den Landkreis Alzey-Worms um 11 Uhr am Aussichtsturm auf dem Kloppberg in der Gemarkung Dittelsheim-Heßloch.

Im Anschluss informiert der Vorsitzende des Verschönerungsvereins Dittelsheim-Heßloch, Rainer Fuhrmann, über das Bauwerk. Ortsbürgermeisterin Elisabeth Kolb-Noack spricht ein Grußwort. Nach einem Umtrunk besteht dann die Gelegenheit zur Besichtigung des Gebäudes.

Der Turm auf dem Kloppberg gilt als einer der wenigen charakteristischen Vertreter des neuen Bauens im Landkreis Alzey-Worms. Er ist auf einem quadratischen Grundriss mit halbrundem Gaststättengebäude im Jahr 1931 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Johann Winter VII. errichtet worden. Der ursprünglich unverputzte Backsteinbau mit halbrunden, so genannten Lünettenfenstern wurde inmitten einer Grünanlage erbaut und ist weithin sichtbar. Das Schutzdach ist eine neue Ergänzung.

Interessierte sind zur Eröffnung des Denkmaltages auf dem Kloppberg herzlich eingeladen. Darüber hinaus können am „Tag des offenen Denkmals“ im gesamten Landkreis zahlreiche Denkmäler besichtigt werden. Das Programm ist im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de eingestellt.

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Städteporträt Dillingen: Fast jeder lebte in der selben Straße wie Oskar Lafontaine

Boostyourcity-Saarland.de ist nicht nur ein Portal für Nachrichten für das Saarland – sondern auch für Geschichten aus dem Saarland. Für Menschen, die nördlich von Wadern oder östlich von Homburg leben. Deswegen stellen wir freitags in einer Serie saarländische Städte und Gemeinden vor. Dieses Mal: Dillingen.

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Die Heimat des bösen Ritters Maldix

Nalbach. Boostyourcity-Saarland.de ist nicht nur ein Nachrichtenportal für das Saarland – sondern auch über das Saarland. Deshalb stellen wir in einer Serie Orte und Städte der Region vor. Dieses mal Nalbach.

Irrfahrt mit Baby und dessen Mutter an Bord

Schwalbach. Baby an Bord. Dessen Mutter auch. Und trotzdem fuhr ein Mann in der Schwalbacher Hauptstraße unachtsam und verursachte einen schweren Unfall, wie die Polizei mitgeteilt hat.

LED-Installation zeigt Stickoxid-Konzentration in der Luft an

Weithin sichtbar zeigen die LED-Tafeln am Fußgängerübergang des Luisenforums in Wiesbadendie aktuelle Stickoxid (NO2)-Konzentration an der nah gelegenen Ringkirche an.

Die für eine Stunde gemittelten Messwerte sind in roter Farbe dargestellt, wenn der Wert über 40 Mikrogramm liegt und grün, wenn er unterschritten wird. 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel entsprechen dem in Deutschland gültigen Grenzwert.

„Wir haben die Laufzeit der Installation gerade um zwei Monate bis Ende Oktober verlängert“, erklärt Umweltdezernent Andreas Kowol. „Denn die Installation sensibilisiert Bürgerinnen und Bürger für die Luftreinhaltung und regt gleichzeitig dazu an, das eigene Mobilitätsverhalten zu hinterfragen.“

Wie das städtische Umweltamt über persönliche Rückmeldungen erfahren hat, blicken viele Menschen, die häufig an der Installation in der Schwalbacher Straße vorbei fahren oder laufen, schon ganz automatisch auf die Anzeige, um sich über die aktuelle Schadstoffkonzentration zu informieren. Die Anzeige wurde im Rahmen der Luftreinhalte-Kampagne „Frischer Wind für Wiesbaden“ entwickelt.

Die Werte der Messstationen sind online unter www.wiesbaden.de/stadtluftanzeiger verfügbar.

Autotest | Der Camaro von Chevrolet – Der V8-Protz

Sie wollen eine Sportwagenikone für unter 50.000 Euro fahren? Sie wollen Leistung satt und beim Anlassen die Nachbarschaft aus den Federn schmeißen? Wie wäre es dann mit dem Camaro von Chevrolet? Kaum einer bietet mehr Fahrspaß, mehr Leistung und mehr Sound als der Ami…

Der deutsche VW-Tuner Günther Oettinger (1920-1997) sagte einmal: “Hubraum ist durch nichts zu ersetzen als durch noch mehr Hubraum!” – Diese Weisheit gilt in den Staaten schon seit Jahrzehnten.

Camaro mit 453 PS

Eine Marke, die noch immer darauf setzt, ist Chevrolet. Sowohl in die Corvette wie auch in den Camaro wird ein Aggregat mit stolzen 6,2 Liter Hubraum implantiert.

Im letzteren leistet es inzwischen 333 kW/453 PS, stemmt bärenstarke 617 Nm Drehmoment in die Kurbelwelle. In Kombination mit der 8-Gang-Automatik ergeben sich daraus beachtliche Beschleunigungswerte: von 0 auf 100 vergehen gerade einmal 4,4 Sekunden, die 200 Stundenkilometer sind nach 14,3 Sekunden geknackt. Bei 290 km/h ist dann Ende Gelände.

Wer sich bei den diversen Fahrmodi, „Tour“, „Sport“, „Schnee/Eis“ und „Rennstrecke“ und beim Motorsound (Leise, Tour, Sport, Rennstrecke) für die Track-Modi entscheidet, erlebt fast den Weltuntergang, vor dem sich so viele Amerikaner fürchten. Brutal ist noch harmlos ausgedrückt, was da aus der optionalen Dual-Mode-Auspuffanlage herausballert. Ein V8-Orchester par excellance, genauso, wie man es bei einem Muscle-Car erwartet.Dazu gesellt sich der Schub nach vorne. Die ebenfalls aufpreispflichtigen RECARO-Performance-Schalensitzen umarmen den Fahrer und reißen ihn an sich. Akustisch und gefühlt gibt man dem Ami 3 Sekunden von 0 auf 100. Ein Krampf im rechten Fuß läßt eine freie Autobahn zu Cape Canaveral in der Horizontalen werden. Rechts und links fliegen die Leitplanken vorbei, im Rückspiegel sieht man sie noch vibrieren. Zumindest erscheint es dem Piloten so.

Von 100 auf 0 in 33,5 Metern

Kommt nun die Situation und ein 100er-Schild vermasselt die Beschleunigungsorgie, so beißen sich die 4 Kolben der BREMBO-Hochleistungsbremsanlage unerbittlich in den 345 mm- Scheiben an der Vorderachse fest. Von 100 auf 0 bringen sie das Geschoß letztendlich auf 33,5 m zum endgültigen Stillstand. Zum Vergleich: sowohl der Audi RS5 (35,1 m)wie auch der aktuelle BMW M4 (35,2 m) benötigen hier rund 1,5 m mehr Strecke. Respekt!

Das Sportwagenfeeling beim Fahren wird verstärkt durch das Ambiente im Innenraum.

Selbst großgewachsene Fahrer finden hier eine langstreckentaugliche Sitzposition. Alles ist im Blickfeld angeordnet, zwischen den beiden klassisch analogen Instrumenten für Drehzahl und Geschwindigkeit finden sich vier digitale Rundanzeigen für Öldruck, Öltemperatur, Tankinhalt und Batteriespannung. Das konfigurierbare Head-up-Display gibt neben Tempo und Kurbelwellenumdrehungen auf Wunsch auch die Querbeschleunigungskräfte an.

Ab 40.400 Euro

Ungewöhnlich erscheinen die unten statt oben in der Mittelkonsole positionierten Lüftungsdüsen. Ihre Chromringe sehen nicht nur hübsch aus, sondern sind auch praktisch: Sie erfüllen gleichzeitig die Funktion der Temperaturregelung. Unter dem Touchscreen befindet sich eine ganze Batterie von einem Dutzend Tasten. Die Armablage in der Tür ist ergonomisch perfekt auf den Fahrer abgestimmt. Gleiches gilt für die nur auf ihn zugeschnittene Mittelarmlehne, unter der sich aber nach wie vor die übliche Ablage befindet. Man sitzt wie in Abrahams Schoß.

Und nun zum Finanziellen. Der Camaro an sich steht ab 40.400 Euro in der Preisliste – für die 4-Zylinder-Variante mit 275 PS. Das waschechte Muscle-Car mit dem genialen 6.2 V8 gibt es für 45.900 Euro mit 6-Gang-Schalter bzw. für 49.900 Euro mit der 8-Gang-Automatik.

Dass so viel Fahrspaß ein gewisses Maß an Super-Sprit verlangt, erklärt sich von selbst. Mit 11-16 Liter muß man schon rechnen. Gelegentlich auch mit 1-2 Liter mehr. Darüber entscheidet der rechte Fuß. Und der neigt bei dieser Sportwagenikone bekanntlich dazu, zu verkrampfen. Aber das Thema hatten wir ja schon…

Bericht/Fotos: Guido Strauss / automedien.de

Eckdaten CHEVROLET CAMARO V8

  •  Motorbauart/Zylinderzahl: V8
  •  Hubraum: 6.2 Liter
  •  Leistung (kW/PS): 333/453
  •  max. Drehmoment: 617 NM bei 4.600/min
  •  Kraftübertragung: Heck/8-Gang Automatik
  •  0-100 km/h: 4,4 Sekunden
  •  Höchstgeschwindigkeit       : 290 km/h
  •  Verbrauch: ca. 11,1 Liter Super/100 km
  •  CO2-Ausstoß: 252 g/km
  •  Leergewicht: 1.659 kg
  •  Grundpreis Camaro V8       ab 45.900 Euro

10 Jahre “Forscherkeller Oppenheim”: KinderUni-Tag am Weltkindertag

Etwa 340 Schulen mit insgesamt 7500 Schülerinnen und Schülern haben in den letzten 10 Jahren im Untergrund der Stadt Oppenheim naturwissenschaftliche Experimente durchgeführt. Sie können dort in der außergewöhnlichen Atmosphäre der Kellergewölbe zu den vier Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft experimentieren.

Die Kooperation des NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler mit der Stadt Oppenheim hat sich im Laufe der Zeit fest etabliert. Grundschulen aus der Region besuchen mit ihren 3. und 4. Klassen das Experimentalprojekt. Begleitet werden die Schülerinnen und Schüler von eigens dafür ausgebildeten Gästebegleitern der Stadt.

Langjährigen Erfahrungen im Schülerlabor

„Unsere langjährigen Erfahrungen im Schülerlabor machen immer wieder deutlich, dass junge Menschen gerne experimentieren und sich für die Naturwissenschaften begeistern lassen“, erklärt Dr. Christa Welschof vom NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

10 jahre “forscherkeller oppenheim”: kinderuni-tag am weltkindertag 1
Foto: Stadt Oppenheim

Beim Start war das Projekt für die beiden Kooperationspartner ein Versuchsballon, der sich rückblickend sehr bewährt hat. In unserer Gesellschaft müssen wir uns immer wieder mit Themen wie Energiequellen, Mobilität oder Klimawandel beschäftigen und dafür ein naturwissenschaftliches und technisches Basiswissen mitbringen. Das Projekt im Untergrund der Stadt Oppenheim versucht, Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig mit grundlegenden naturwissenschaftlichen Zusammenhängen vertraut zu machen. Für die Johannes-Gutenberg-Universität ist der Forscherkeller ein gelungenes Beispiel für den Wissenstransfer in die Region.

“Unser einmaliges Kellerlabyrinth ist ohne den `Forscherkeller´ nicht mehr vorstellbar!“

Zum einen ist es die beispiellose Kombination aus exzellenter Wissensvermittlung und außergewöhnlicher Unterrichtsumgebung, zum anderen die vorbildliche pädagogische Umsorgung der Grundschulkinder, die dieses gemeinsame Projekt zu echter Pionierarbeit gemacht hat. Wir danken sowohl der Uni Mainz als auch den engagierten Gästebegleitern herzlich für das jahrelange Engagement, dessen Elan wir in die Zukunft des Forscherkellers mitnehmen wollen”, freut sich Stadtbürgermeister Walter Jertz, gemeinsam mit der Beigeordneten für den Bereich Bildung, Susanne Pohl.

10 jahre “forscherkeller oppenheim”: kinderuni-tag am weltkindertag 2
Foto: Stadt Oppenheim

Große Feier am 20.09.2019

Das soll gefeiert werden. Am Freitag, 20.09.2019 laden die Stadt Oppenheim und das NaT-Lab zu einem KinderUni-Fest ein. Beginn ist um 15:00 Uhr in der Emondshalle mit einer KinderUni-Vorlesung von Frau Dr. Christa Welschof über die „Zauberwelt Chemie“. Anschließend gibt es jede Menge Experimentier- und Mitmachstationen für die Kinder auf dem Platz vor der Halle (z.B. Geheimschriften anfertigen, Springbrunnen im Reagenzglas, Filmdöschenexplosion und viele mehr).

Ende ist um 18:00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.