BYC-News Blog Seite 1526

Leserbrief: Autofreies Mainz – Krank aufgrund Faulheit der Mainzer

Leserbrief von Helmut V.: Bei den Grenzwerten von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter geht es um den Schutz unserer Bürger der Landeshauptstadt Mainz, in erster Linie aber um ältere Menschen und um Kleinkinder. Die Luft ist unser Lebenselexier und wir gehen damit um, als wäre der Sauerstoff und die saubere Luft nur ein nebensächliches Element. In Mainz sind die Grenzwerte oft überschritten und es stinkt wortwörtlich zum Himmel.

Wenn es zu einem Fahrverbot in Mainz nicht bald kommt, dann kann es nur heißen: Krankheiten der Atemwege werden drastisch zunehmen

Kleinkinder, ältere Menschen und Schwangere müssen wir „sofort“ schützen und ein Fahrverbot in Mainz und in weiteren Städten durchsetzen. Arbeitnehmer in verschiedenen Berufszweigen werden geschützt. Ausrüstungen gegen Luftverschmutzung und Verunreinigungen im Beruf werden durch das Arbeitsschutzgesetzt geregelt. Der Automechaniker hat bei der Abgasprüfung einen Absaugschlauch und wir Bürger müssen den Dunst der Bequemlichkeit einatmen und hinnehmen? Die meisten Mitbürger nutzen das Fahrzeug rein aus Bequemlichkeit, fahrt mehr mit Bus oder Bahn und nehmt etwas Rücksicht auf eure Mitmenschen.

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Ich möchte nicht, dass meine Enkel durch die Faulheit anderer krank werden.

Der erste Schritt wäre endlich die längst überfällige „höhere“ Besteuerung von Diesel und Benzin. Die Reduzierung des Verkehrs muss beim Umweltschutz höchste Priorität haben, auch wenn es den meisten nicht passt! Die Öffentlichen Verkehrsmittel müssen interessanter werden, die Preisgestaltung für Familien ist unzureichend. Die 4-5 köpfige Familie ist mit dem eigenen KFZ günstiger in der Innenstadt als mit Bus oder Strassenbahn.

Dieser Leserbrief wurde in digitaler Form eingesendet von Helmut V. aus der Mainzer Altstadt. 


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Hier erfahren Sie, wie Sie einen Leserbrief an uns schreiben:

Unsere Postanschrift lautet: Boost your City – Große Hohl 28 – 55263 Wackernheim

E-Mail: redaktion@boostyourcity.de

Hinweis: Es werden nur Leserbriefe bearbeitet, deren Absender die vollständige Adresse angegeben haben.


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Kriminalpolizei Frankfurt | Wer kennt diese Männer?

Kriminalpolizei Frankfurt veröffentlicht heute Bilder zu einem Fall aus 2017: Bereits am Donnerstag, den 02. November 2017, entwendeten Unbekannte einem damals 83-jährigen Mann die ec-Karte. Anschließend hoben sie bei verschiedenen Banken Geld ab. Die Frankfurter Polizei fahndet nun mit Aufnahmen einer Überwachungskamera nach den Tätern.

In dem Zeitraum von 10.45 Uhr bis 11.15 Uhr befand sich der inzwischen 85-jährige Mann in dem „Nordwestzentrum“. Als er mit seinen Einkäufen fertig war, machte er sich auf den Weg zum Parkplatz. Als er am Parkautomaten sein Ticket bezahlen wollte, fielen einer unbekannten Frau neben ihm Münzen zu Boden. Hilfsbereit hob er diese gemeinsam mit ihr auf. Dabei rempelte sie ihn „versehentlich“ an. Sie oder ein/e Mittäter/in entwendete im Zuge dessen mutmaßlich die ec-Karte des Opfers.

Kurz darauf wurde mit seiner ec-Karte sowohl in Frankfurt, als auch zahlreiche Male in Karlsruhe, Bargeld abgehoben. Der finanzielle Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Die Frankfurter Kriminalpolizei hat bereits umfangreiche Ermittlungen durchgeführt und sucht nun im Zuge einer Öffentlichkeitsfahndung nach den Tätern. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie zwei Männer in einer Bankfiliale am Europaplatz in Karlsruhe mit der gestohlenen ec-Karte Geld abheben.

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Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

1. Täter: männlich, ca. 25-35 Jahre alt, ca. 160-170 cm groß, südosteuropäisches Erscheinungsbild, kurze schwarze Haare (an der Seite kurz rasiert) mit Geheimratsecken, bekleidet mit schwarzer Lederjacke mit schwarzem Fellkragen, dunkelblauer Jeans und dunkelblauen Turnschuhen mit heller Sohle und bunten Streifen

2. Täter: männlich, ca. 30-40 Jahre alt, ca. 165-175 cm groß, südosteuropäisches Erscheinungsbild, kurze schwarze Haare (an den Seiten kurz rasiert), bekleidet mit einer schwarzen Jacke, blauer Jeans und dunkelblauen Turnschuhen mit weißer Sohle

Wer kennt diese Männer und/oder kann Angaben zur Taten machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Frankfurter Polizei unter der Telefonnummer 069/755-52499 entgegen.

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„Mobilität365“ ist online gegangen

Die Website www.mobilitaet365.de und der Facebook-Auftritt „Mobilität365“ sind jetzt online. Ab sofort informiert die Internetseite Wiesbadenerinnen und Wiesbadener über den Fortschritt beim Mobilitätsleitbild der Stadt Wiesbaden.

An der Erarbeitung des Leitbildes sind rund 80 Interessengruppen aus Wirtschaft, Verbänden, Vereinen, Initiativen und andere Institutionen und öffentliche Einrichtungen beteiligt. Mit der Ausarbeitung und Umsetzung des Mobilitätsleitbilds hat die Stadt Wiesbaden ESWE Verkehr beauftragt.

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Livestream am 10. September

Damit alle Bürgerinnen und Bürger den Prozess live mitverfolgen können, wird das erste Symposium zum Thema „Urbanität“ am Dienstag, 10. September, von 17 bis 19.30 Uhr per Livestream auf der neuen Facebook-Seite „Mobilität365“ übertragen. „Wir stellen so die Transparenz des Prozesses sicher und ermöglichen den Bürgerinnen und Bürgern sich inhaltlich einzubringen“, sagt ESWE-Verkehr-Geschäftsführer Jörg Gerhard.

Wer die Veranstaltung, die sich mit dem Zusammenhang der wachsenden Stadt und den Anforderungen an Mobilität auseinandersetzt, nicht live auf Facebook verfolgen kann, hat die Möglichkeit, sich das Symposium auch später auf der Website www.mobilitaet365.de anzusehen.

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Leitbildprozess

Auf der Website sind begleitend zum Leitbild alle öffentlichen Studien zu Wiesbaden, die mit Mobilität zusammenhängen, als Download verfügbar. Dazu finden sich dort fortlaufend weitere Hintergrundinformationen und Interviews mit Experten.

Ferner wird auf der Website der Leitbildprozess, der sich an den vier gesellschaftlichen Megatrends „Urbanisierung, Gesundheit, Konnektivität und Sicherheit“ orientiert, erklärt. Ab Mittwoch, 11. September, steht dort auch die erste Ausgabe der Mobilitätszeitung „Mobilität365“ als Download bereit.

Über die Facebook-Seite „Mobilität365“ öffnet sich der Prozess der Öffentlichkeit und bietet die Möglichkeit, sich mit Ideen und Anregungen zu beteiligen, lösungsorientiert mitzudiskutieren oder auch Fragen zu stellen.

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LKW-Anhänger schert auf die Gegenfahrbahn aus

Durch einen LKW-Anhänger, der aus bisher noch ungeklärter Ursache in einer Kurve ausgeschert ist, kam es am Samstag (07.09.2019) in Worms zu einem schweren Unfall mit einem verletzten Menschen.

Gegen 09:30 Uhr befuhr ein 33-jähirger LKW-Fahrer aus dem Raum Heidelberg mit seinem LKW inclusive Anhänger die Gibichstraße in Richtung Vangionenstraße.

In einer dortigen langgezogenen Rechtskurve scherte der Anhänger des Lkw aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn aus und kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw.

Der 51-jährige Wormser Fahrer des Pkw, der sich alleine im Fahrzeug befand, wurde durch die Wucht des Aufpralls eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden.

Im Anschluss wurde er durch Rettungskräfte medizinisch versorgt und mit unbekannten, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus verbracht.

Der aus dem Raum Heidelberg stammende 33-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Straße für ca. zwei Stunden gesperrt werden.

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Mann bedroht Taxifahrerin mit Messer und raubt sie aus

Völklingen. Ein Unbekannter hat in der Nacht zum Montag eine Taxifahrerin in der Karlstraße ausgeraubt. Der Mann bedrohte die 36-Jährige mit einem Küchenmesser und konnte die Tageseinnahmen stehlen, wie die Polizei mitteilte.

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Südwest-Länder wollen jüdische Gräber erhalten

Saarbrücken. Das Saarland hat eine Kooperation mit Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz abgeschlossen. Die drei Länder verpflichten sich, 2000 Gräber von jüdischen Mitbürgern zu pflegen, die 1940 nach Südfrankreich deportiert wurden. Die Kulturminister der Länder haben sich vorgenommen, die jüdische Friedhofskultur zu erhalten.

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Fahndung: Budenheimerin überrascht Einbrecher

Budenheim am Freitag, 06.09.2019, 17:19 Uhr. Eine nach Hause kommende Hausbesitzerin hat am Freitagabend um 17:19 Uhr in Budenheim zwei Einbrecher auf frischer Tat ertappt. Die Hausbesitzerin überrascht die zwei unbekannten Täter, die gerade versuchen, die Tür aufzuhebeln. Im Rahmen ihrer Flucht rennen die Täter aus dem Hof heraus an der Hauseigentümerin vorbei und entschuldigen sich hierbei mehrfach. Im Anschluss flüchten die Täter in unbekannte Richtung.

Personenbeschreibungen:

  • Person weiblich
  • 17 Jahre alt
  • ca. 164 cm
  • dunkler Hauttyp
  • schwarze lange Haare zum Zopf geflochten
  • sehr schlank
  • blaues Oberteil
  • schwarzer langer Rock

 

  • Person Männlich
  • 17 Jahre alte
  • dunkler Hauttyp
  • etwas größer als das Mädchen
  • schwarz gekleidet

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Das neue Huawai-Smartphone muss ohne Google auskommen

Der Handelsstreit zwischen den USA und China wir nun auch erste Auswirkungen auf dem Smartphone-Markt mit sich bringen. Der chinesische Smartphone-Hersteller HUAWEI, wird auf seinem neuen Flaggschiff-Smartphone, welches in den nächsten Tagen vorgestellt werden soll, ohne vorinstallierte Google-Dienste auskommen müssen.

Wie Huawei-Chef Richard Yu bestätigte, wurde das Mate 30, von dem in Mountain View (Kalifornien) ansässigen Internetdienstleiter GOOGLE, nicht lizensiert. Somit dürfen keinen Google-Produkte wie Google-Maps, Gmail und YouTube auf dem Smartphone vorinstalliert werden.

Huawei auf der schwarzen US-Liste

Wie die Nutzer darauf regieren werden ist noch unklar. Klar ist sicher, dass der Verlust des Google-Play-Store mit der immens großen Auswahl an Apps beim User negativ aufstoßen wird. Auch wenn die einzelnen Angebote manuell auf das Smartphone heruntergeladen werden können, werden sich wohl die wenigsten Nutzer diese umständliche Prozedur antun.

Grund für den nun eskalierten Konflikt ist, dass US-Präsident Donald Trump dem weltweit zweitgrößten Mobilphone-Hersteller Spionage vorwirft und Huawei auf die schwarze Liste setzte. So dürfen US-Unternehmen keine weiteren Geschäfte mehr mit dem chinesischen Anbieter machen.

Mate 30 Vorstellung am 18. September in München

Wie angekündigt, wird das Mate 30 jedoch am 18. September in München vorgestellt werden. Huawei wird mit seiner neuen herausragenden Kamera an den Erfolg der vergangenen Jahre anknüpfen. Auch wird das Mate 30 5G-fähig sein.

Aktuell arbeiten die Chinesen an einer Alternative zum Betriebssystem Android. So wird bei dem neuen P40, welches fürs Frühjahr 2020 geplant ist, vermutlich ein eigen entwickeltes Betriebssystem „HarmonyOS“ vorhanden sein. Alle wichtigen Apps sollen bis dahin an das neue Betriebssystem angepasst sein.

Zeugen gesucht | Unbekannte sägen Baum auf dem Rochusberg an

Bingen. Unbekannte haben auf dem Rochusberg eine Linde mit einem so tiefen Kerbschnitt versehen, dass der Baum aus verkehrssicherungspflichtigen Gründen am vergangenen Freitag gefällt werden musste.

„Wir wurden von einem Bürger darauf aufmerksam gemacht, dass der Baum angesägt wurde. Eine sofortige Begutachtung durch uns hat ergeben, dass jemand in knapp zwei Meter Höhe einen etwa 20 cm hohen und 15 cm tiefen Fällschnitt mit der Kettensäge eingeschnitten hat. Dieser Baum hat einen Schrägwuchs und die Last lag direkt über diesem Schnitt.

Der Schnitt ist offensichtlich schon ein paar Tage alt und bei uns ist der Verdacht aufgekommen, dass hier jemand bewusst einen Unglücksfall in Kauf genommen hat. Vor etwa 14 Tagen standen ja hier noch die Zelte des Rochusfestes. Es ist nicht auszumalen, was hier hätte passieren können“, so Gartenamtsleiter Jürgen Inboden.

Der Stadt Bingen entsteht durch diesen Frevel ein immenser Schaden. Bäume dieser Größenordnung haben mindestens einen fünfstelligen Eurowert. Hinzu kommen noch die Kosten für die Fällung des Baumes und dessen Beseitigung sowie die Anschaffung eines neuen Baumes, der noch in diesem Herbst gepflanzt werden soll.

Wer sachdienliche Hinweise zum Täter/den Tätern geben kann, wendet sich bitte an Gartenamtsleiter Jürgen Inboden (E-Mail gartenamt@bingen.de) oder an die Polizeiinspektion Bingen.

Nino Haase: Stopp der Rückbaumaßnahmen Nordmole Mainz gefordert

Die Neugestaltung der Südmole in Verbindung mit dem Gesamtkonzept Rheinufer ist für den unabhängigen Oberbürgermeister-Kandidat Nino Haase eine der zentralen Aufgaben zur Aufwertung der Lebensqualität in Mainz. „Es kann nicht sein, dass mit dem Rückbau der Schiffsanlegestellen an der Nordmole jetzt Tatsachen geschaffen werden, die schließlich in einer Sackgasse enden“, fordert Nino Haase ein realistisches Konzept für neue Schiffsanlegestellen im Konsens mit den betroffenen AnwohnerInnen.

„Wir müssen auf die Bürgerinnen und Bürger vor Ort Rücksicht nehmen, ihnen genau zuhören und ihre Wünsche umsetzen“, appelliert Nino Haase an die Stadtspitze, „die Rückbaumaßnahmen sofort zu stoppen und die Südmole zur Chefsache zu machen.“

Im Rahmen zweier Veranstaltungen von Nino Haase und der Mainzer CDU berichteten Anwohner/innen von ihren Sorgen über die geplanten Schiffsanleger und die damit verbundenen Emissionen. „Weder in Prospekten noch in den ersten Bauplänen waren diese 16 Liegeplätze ersichtlich“, kritisiert Nino Haase die Stadtspitze für ihre Aussage, dass die
betroffenen AnwohnerInnen die Bebauungspläne besser mal genau gelesen hätten.

So an den Bürger/innen vorbei zu handeln zeige die Distanz zwischen Rathaus und Menschen. Mangelnde Informationspolitik führten schließlich dazu, dass die Stadt handlungsunfähig werde. „Der gesetzliche Lärmschutz wird mit den neuen Schiffsanlegern nicht eingehalten und die benötigten Kapazitäten für den Landstrom sind nicht vorhanden“, fordert der unabhängige Oberbürgermeister-Kandidat die realistische Bewertung der Thematik und den Konsens mit den betroffenen BürgerInnen. Immerhin seien 16 Anlegestellen kein Pappenstiel.

„Selbstverständlich möchten wir die Schiffer in Mainz haben“ spricht sich Nino Haase für Alternativstandorte aus. „Aber eben mit der Einbindung der jeweils betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner, damit nicht im Nachhinein eine Situation entsteht, wo gar
nichts mehr geht“. Durch die Rücksichtslosigkeit gegenüber den Anwohner/innen würden am langen Ende Projekte nur blockiert und durch langwierige Gerichtsverfahren in die Länge geschoben.

Auch zur fehlenden Begrünung der Südmole hat der unabhängige Oberbürgermeister-Kandidat klare Pläne: „Die Südmole muss endlich zum Wohnzimmer für die Neustadt werden“, umschreibt Haase bildhaft die Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in diesem Stadtquartier. Baumpflanzungen und Aufenthaltsbereiche, die die Planungen eines
Mainzer Architekturbüros zur Südmole vorgesehen hatten, sieht er als Lösungsansatz. „Wie will die Stadt den Menschen glaubhaft erklären, dass die Rheinstraße vom Schwerlastverkehr befreit werden muss und gleichzeitig riesige Schiffe mit Diesel, Lärm und Geruchsemissionen direkt am Wohngebiet anlegen?“, drückt Nino Haase den Unmut der anwesenden Bürgerinnen und Bürger aus.

„Die Zeit der Tatenlosigkeit ist vorbei. Wir brauchen Menschen, die jetzt handeln und die Sache gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in die Hand nehmen“, fordert Haase.

Linienbus fährt unkontrolliert in ein Restaurant

Am späten Samstagabend ereignete sich gegen 23 Uhr ein spektakulärer Verkehrsunfall mit einem Linienbus in der Wiesbadener Innenstadt, bei dem fünf Menschen verletzt wurden.

Der Gelenkbus fuhr etwa 120m unkontrolliert die Schwalbacher Straße entlang und prallte unvermittelt in den Außenbereich eines bereits geschlossenen Restaurants.

Während der Unfallfahrt rammte der Bus noch einen PKW. Bei dem Unfall wurden zwei Personen mittelschwer und drei Personen leicht verletzt. Die Feuerwehr durchsuchte die Trümmerfelder nach eventuell verschütteten Personen.

Ein einsturzgefährdetes Vordach des Restaurants wurde gesichert. Die Terrasse des Restaurants wurde bei dem Unfall total zerstört. Der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Euro. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem großen Kräfteansatz angerückt, da mit einer Vielzahl von verletzten gerechnet werden musste.

Die Ursache der Irrfahrt ist bisher ungeklärt.

50 Jahre CASA – Großes Jubiläumsfest

Auf ein halbes Jahrhundert erfolgreiche Bildungs- und Sozialarbeit im Stadtteil Rheingauviertel/Hollerborn blickt „CASA e. V.“ zurück. Das soll am 13. September von 15 bis 20 Uhr rund um die Holzstraße 24 mit einem großen Fest gewürdigt werden.

Die Bewohner/innen haben ein buntes Programm mit StadtteilZirkus Hollerborn, Stadtteil-Frauenchor, Herrn von Bauch, Band Ruhestörung, Spielmobil Rolli und vielen anderen Attraktionen vorbereitet. Auch für internationales Essen und Trinken ist gesorgt. Die offizielle Eröffnung findet um 16 Uhr statt.

Vor 50 Jahren hat alles begonnen

1969 hatte man begonnen, im Stadtteil Hollerborn soziale Beratung und Unterstützung anzubieten – damals noch als „Arbeitsgemeinschaft Sozialer Brennpunkt“. Der Schwerpunkt lag auf Hilfe für Kinder. Mittlerweile findet ein großes Angebot im Gebiet Rheingauviertel-Hollerborn- Europaviertel und Künstlerinnenviertel statt.

Neben Beratungsangeboten gibt es viele Gruppen und Treffmöglichkeiten, vom Babytreff bis zur 50plus-Gruppe. Einzelne Kulturprojekte sorgen für Abwechslung, und auch die Betreuung der Grundschüler/innen der 1. und 2. Klasse im Neubau der Friedrich-von-Schiller-Schule wird von CASA verantwortet. In allen CASA-Bereichen setzt man sich für gesellschaftliche Teilhabe aller Stadtteilbewohner/innen ein.

Bunter Stadtteil

„Unser erklärtes Ziel ist ein großer, bunter Stadtteil, in dem Menschen gemeinsam handeln und ihren Lebens- bzw. Arbeitsraum selbst gestalten. Wir wollen Vielfalt anerkennen, Benachteiligung verhindern und Lebensqualität für alle sichern.“ So drückt es Silke Müller, eine der beiden CASA-Geschäftsführerinnen aus.

Sie freut sich, dass man im Laufe der Jahre ein tragfähiges Netzwerk aus städtischen Behörden, Unternehmen, sozialen Akteuren in und außerhalb des Stadtteils und vielen anderen Partnern mehr knüpfen konnte. „Wir werden gesehen, gehört und unterstützt“.

CASA fest etabliert

Nach einer bewegten Vergangenheit mit Fortschritten, aber auch Rückschlägen, hat sich CASA nun fest etabliert und arbeitet mit festen pädagogischen Mitarbeiterinnen und zahlreichen Honorarkräften sowie Ehrenamtlichen. Seit 2008 hat man Büro- und Gruppenräume in der Holzstraße. Die Grünfläche „Grüne Insel“ und das Haus „CASA im Grünen“ bieten zusätzliche Möglichkeiten.

Für den Bau des neuen Jugendtreffs Stellwerk setzt sich vor allem der CASA Vorsitzende Frank-Michael Feine gemeinsam mit vielen Unterstützer/innen besonders ein. Die Vielzahl der Projekte zeigt, wie aktiv der Stadtteil ist und wie viel Energie es hier gibt. Das soll mit Rück- und Ausblick am 13. September gefeiert werden. Der Vorstand und das Team laden herzlich dazu ein.

Radfahrer stürzt über gespannten Draht

Ein 41-jähriger Mountenbikefahrer befuhr am vergangenen Freitag (06.09.2019) gegen 19:15 Uhr in der Nähe von Dörrebach einen Feldbeweg und stürzte dort über einen quer über den Weg gespannten Elektrodraht.

Dieser Elektrodraht verlief auf der abschüssigen Strecke quer über die Fahrbahn. Trotz eines sofortigen Bremsmanövers fuhr der 41-Jährige in den Draht und stürzte. Bei dem Sturz zog er sich nicht nur diverse Schürfwunden, sondern auch einen Bruch des rechten Schlüsselbeines zu.

Knapp fünf Minuten nach dem Sturz überquerte eine Frau mit mehreren Kühen den Feldweg und gab an, dass man den Draht „wohl zu früh gespannt“ habe. Der Draht gehörte zu einem Weidezaun und stand zum Unfallzeitpunkt nicht unter Strom.

Am drauffolgenden Tag meldete der Fahrradfahrer den Unfall der Polizei. Die 29-jährige Frau, welche den Draht gespannt hatte, um die Kühe über den Feldweg treiben, konnte ermittelt werden. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Im Rudel bin ich auch mal bossy

Viel wird über Haustiere gesagt und geschrieben. Hier kommt eines selber zu Wort: der Don: „Der Tag der toten Ente“ haben der Dicke und ich gesehen. Nun habe ich mir von dem Titel zwar etwas anderes versprochen. Aber davon abgesehen hat der Film mich dazu gebracht, über unser Rudel nachzudenken.

Rentner fährt Fußgänger an

Riegelsberg. Ein 82 Jahre alter Autofahrer hat am Samstagabend einen 29 Jahre alten Fußgänger übersehen und angefahren. Das Opfer kam schwerverletzt ins Krankenhaus.