Neunkirchen. In gleich vier Fällen hat die Polizei an diesem Wochenende von brennenden Fahrzeugen berichtet – in zwei davon wird nach einem Zusammenhang ermittelt. Allein in einem Fall entstand ein Sachschaden von 60 000 Euro.
Mainz Layenhof: Frau mit 2,5 Promille durch Zeugen gestoppt
Am Samstag den 07. September 2019 gegen 21:15 Uhr fährt eine sehr stark alkoholisierte Frau im Alter von 57 Jahren mit ihrem Kraftfahrzeug vom Layenhof nach Mainz-Finthen auf der Landstraße 419. Aus dem Auto hinter ihr beobachten zwei Zeugen starke Schlangenlinien und wie das Auto mehrfach komplett auf die Gegenspur kommt, sodass der Gegenverkehr ausweichen muss.
Es kommt zu knappen Verkehrssituationen zwischen Gegenverkehr und dem PKW der Beschuldigten. Die Zeugen fertigen ein Video mit dem Smartphone der Fahrweise und bringen die Frau mit Lichthupe zum Anhalten. Anschließend verständigen sie die Polizei und warten mit der Beschuldigten auf deren Eintreffen.
Gleichzeitig beruhigen sie die verängstigte Fahrerin. Der Atemalkoholtest ergibt 2,50 Promille. Da das Auto nicht vor Ort bleiben kann, bieten sich die Zeugen an, den PKW zur Wohnung der Beschuldigten zu fahren.
Aufruf: Wir bitten gefährdete Verkehrsteilnehmer, welche beispielsweise ausweichen mussten, sich bei der Polizeiinspektion Mainz 3 (06131 / 654310) zu melden.
Die Polizei möchte sich ausdrücklich bei den engagierten und verantwortungsvollen Zeugen für ihr vorbildhaftes Verhalten bedanken!
Drastischer Anstieg an Waffenscheinen in Deutschland
Die Zahl der Bürger, die einen Kleinen Waffenschein besitzen, ist in der Bundesrepublik Deutschland drastisch angestiegen. Derzeit sind rund 640.000 Menschen berechtigt, eine Schreckschusswaffe zu tragen – 2014 waren es nur 260.000. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Düsseldorfer Rheinischen Post bei den Innenministerien aller 16 Bundesländer.
In den vergangenen zwölf Monaten belief sich der Anstieg auf rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Verhältnis zur Bevölkerung ist die Quote dieser Waffenscheinbesitzer in Schleswig-Holstein (9,6 Scheine auf 1000 Einwohner) und im Saarland (9,2) am höchsten.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) spricht von einem „latenten Unsicherheitsgefühl“ in der Bevölkerung. „Spätestens seit den Ereignissen auf der Kölner Domplatte in der Silvesternacht 2015 fühlen sich offenbar immer mehr Menschen verunsichert“, sagte der GdP-Vorsitzende Oliver Malchow mit Blick auf die damaligen sexuellen Übergriffe auf Frauen durch Gruppen junger Männer aus nordafrikanischen und arabischen Staaten. „Der problematische Anstieg Kleiner Waffenscheine zeigt, dass wir daran arbeiten müssen, vielen Bürgern ein Sicherheitsgefühl zurückzugeben. Ein erster wichtiger Schritt ist mehr Polizeipräsenz auf der Straße“, sagte Malchow.
Insgesamt gibt es in Deutschland derzeit rund 5,4 Millionen Waffen verschiedener Kategorien in Privatbesitz. Das sind rund 66 Waffen je 1000 Einwohner. In dieser Statistik liegt NRW mit 49 Waffen je 1000 Einwohner deutlich unter dem Bundesschnitt. Anders sieht es im Saarland aus. Auf 1000 Einwohner kommen im kleinsten deutschen Flächenland 108 Waffen.
Männer Urinieren öffentlich und schlagen dann zu
Wiesbaden | Salierstraße. In der Nacht zu Samstag den 07. Septmeber 2019 gegen 00:50 Uhr: Unmittelbar vor seiner Wohnung wird ein 48-jähriger Mann von zwei jungen Männern geschlagen nachdem er das Urinieren in der Öffentlichkeit angemahnt hat. Der 48-jährige war auf dem Nachhauseweg und befand sich unmittelbar vor seiner Wohnanschrift. Hier wurde er auf drei junge Männer aufmerksam, von denen einer neben das Fahrzeug des Mannes urinierte.
Er sprach die Männer an, dass so etwas nicht geht. Daraufhin erhielt er eine abfällige Antwort und zwei der Männer kamen auf ihn zu. Er wurde dann von beiden Männern ins Gesicht geschlagen. Alle drei entfernten sich anschließend in Richtung Welfenstraße. Der Geschädigte wurde durch die Schläge leicht im Schläfenbereich verletzt. Er wurde nach ambulanter Behandlung vor Ort entlassen. Eine nähere Beschreibung der Täter existiert nicht. Eine Fahndung blieb ohne Erfolg.
Rückrufaktion: Kondome können beschädigt sein
Was ist passiert?
Bei diesen Produkten kann es trotz sorgfältigster Herstellungs- und Prüfprozesse zu mechanischen Beschädigungen einzelner Kondome gekommen sein. Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Schutzwirkung führen. Die Produkte dürfen daher nicht verwendet werden. Es besteht kein unmittelbares Risiko für die Sicherheit oder Gesundheit der Verbraucher.
Die in Frage kommenden Artikel / Verpackungsvarianten wurden im Zeitraum Juni bis August 2019 an den Handel ausgeliefert. Die betreffenden Verpackungsvarianten sind an der IDENT- Nummer auf der Verpackung (Tabelle) zu identifizieren. In einer Verpackungsvariante können verschiedene Kondomsorten enthalten sein, wobei nicht alle betroffen sind. Die betroffenen Kondomsorten sind anhand der LOT – Nummer auf der Kondom Einzelverpackung identifizierbar (Tabelle).
Was ist zu tun?
Es werden ausschließlich die aufgelisteten Artikel und Chargen zurückgerufen. Alle anderen Artikel und Chargen der Marken Billy Boy oder Fromms sind nicht von diesem Rückruf betroffen.
Die Qualität der Produkte und damit die Sicherheit der Verbraucher steht für Billy Boy und Fromms an oberster Stelle. Verbraucher im Besitz eines dieser Artikel oder einzelner Kondome können sich unmittelbar an service@billy-boy.com wenden.
Zudem ist ein gebührenfreies Verbrauchertelefon eingerichtet
(Deutschland: 0800 – 1808171; United Kingdom: 0800 – 0478601).
Die Produkte werden gegen Kaufpreiserstattung durch den Hersteller zurückgenommen.
Metallkugeln an den Kopf geschossen – 54-Jähriger festgenommen
Nachdem am Dienstag ein 25-jähriger Syrer durch eine Metallkugel am Kopf getroffen und verletzt wurde, konnte im Verlauf des Donnerstages ein 54-jähriger Mann aus Taunusstein als Tatverdächtiger festgenommen werden.
Der 25-Jährige wurde in der Nacht zum Mittwoch wegen einer Kopfverletzung in einem Wiesbadener Krankenhaus ambulant behandelt, welche ihm offensichtlich bereits am Dienstagnachmittag im Bereich des Zentralen Busbahnhofs in Taunusstein-Hahn, mittels einer durch eine Schleuder verschossenen Metallkugel zugefügt wurde. Nach Bekanntwerden des Sachverhaltes wurden durch die Wiesbadener Kriminalpolizei umfangreiche Ermittlungen eingeleitet.
Zeugin lieferte Hinweise
Aufgrund des Hinweises einer aufmerksamen Zeugin gelang es den Ermittlern am Donnerstag einen 54-jährigen Tatverdächtigen festzunehmen. Die Zeugin erschien gegen 13.00 Uhr beim Polizeiposten in Taunusstein und schilderte, dass sie etwa eine halbe Stunde zuvor beobachtet habe, wie ein etwa 50-60 Jahre alter Mann im Bereich des Busbahnhofs in Taunusstein-Hahn aus einem weißen Auto heraus mit einer Zwille in Richtung zweier Frauen mit afrikanischem Erscheinungsbild geschossen habe.
Die beiden Frauen seien aber offensichtlich nicht getroffen worden, da sie nach der Schussabgabe keine Reaktion gezeigt hätten. Nach diesem Zeugenhinweis geriet der 54-Jährige ins Visier der Ermittler.
Auch auf 25-Jährigen wurde geschossen
Nahezu zeitgleich meldete sich bei der Wiesbadener Kriminalpolizei ein 31-jähriger Somalier. Dieser hatte über die sozialen Medien sowie einem Bekannten von der Schussabgabe auf den 25-Jährigen erfahren und wollte nun mitteilen, dass auch er bereits Mitte Januar 2019 im Bereich des Busbahnhofs von einer Metallkugel getroffen wurde. Da er zum damaligen Zeitpunkt eine Winterjacke getragen habe, wurde er nicht verletzt und informierte auch nicht die Polizei.
54-jähriger Deutscher tatverdächtig
Der ins Visier geratene 54-jährige deutsche Tatverdächtige wurde von den Ermittlern noch am Donnerstagnachmittag festgenommen und dessen Auto sowie seine Wohnung durchsucht. Hierbei wurden unter anderem zwei Zwillen sowie Metallgeschosse aufgefunden und sichergestellt, welche als Tatmittel in Frage kommen.
Der Festgenommene ist verdächtigt, in mindestens drei Fällen aus einem Auto heraus mittels einer Zwille auf ausländisch erscheinende Personen geschossen zu haben. Er wurde daraufhin auf Antrag der Wiesbadener Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der gegen 15.15 Uhr die Untersuchungshaft anordnete.
Weitere mögliche Opfer sollen sich bitte melden
Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es in der Vergangenheit noch zu weiteren ähnlichen Vorfällen kam, bittet die Wiesbadener Kriminalpolizei mögliche Opfer und Zeugen, sich bei dem Hinweistelefon unter der Telefonnummer (0611) 345-3333 zu melden.
SWR1 landete großen Coup beim diesjährigen Flashmob – „Music was my first Love“
Nach dem Riesen Flashmoberfolg aus dem Jahr 2018 in Mainz (wir berichteten), ist es dem SWR1-Team in diesem Jahr gelungen, eins oben drauf zu setzten. In Landau staunten die Menschen nicht schlecht als auf einmal die Musiklegende John Miles auf dem Marktplatz auftauchte.
Ein ganz normaler sonniger und warmer Markttag in Landau. An den einzelnen Ständen tummeln sich Menschen und erledigen ihre Einkäufe. Nichts deutet darauf hin, dass dieses ein ganz besonderer Tag in der Landauer Geschichte werden sollte.
Plötzlich erklingen über ein E-Piano die markanten Töne:
„Music was my first Love“
An und in den Ständen fangen plötzlich Menschen an zu den Klängen zu singen. Nach gut einer Minute schwappt die großartige Stimmung auf die Martkbesucher über und animiert alle zum rhythmischen mitklatschen.
John Miles persönlich kommt auf den Marktplatz
Und dann geschieht das unglaubliche. Aus einem Geschäft am Marktplatz kommt ein Mann mit Sonnenbrille, kurzärmligen Hawaiihemd und E-Gitarre auf den Platz und mischt munter musikalisch mit. Die ersten Handys gehen in die Höhe, um den Moment festzuhalten; Getuschel an den Ständen ob er es wirklich ist; Ja John Miles, „Mr Music himself“ lässt es sich nicht nehmen, selbst beim SWR1 Flashmob seinen Klassiker aus dem Jahr 1975 mit dabei zu sein.
Der mittlerweile 70-jährige britische Musiker geht schnurstracks auf einen Feuerwehrwagen zu und wird per Hebebühne auf die Plattform gebracht, wo das Klavier auf ihn wartet.
Nach zweieinhalb Minuten zeigt er, dass er mit seinem wohl größten Hit immer noch die Menschen berühren kann. So ist es auch nicht verwunderliche, das beim symphonisch anmutenden Feuerwerk im Mittelteil des Hits, nun der ganze Markt vor der „künstlichen“ Bühne mitmacht und ihm am Schluss mit Standing Ovation feiert.
PopCHORn aus Klein-Winternheim wieder mit dabei
Auch wenn natürlich John Miles der absolute Höhepunkt des Tages war, ist ein SWR-Flashmob ohne den Chor „PopCHORn“ aus dem Rheinhessischen Klein-Winternheim kaum vorstellbar. Um das Gänsehautfeeling perfekt zu machen, wirkten bei diesem Generationentreffen noch die Streicher des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz mit.
Doch wie konnte der Coup gelandet werden, dass der britische Musiker persönlich mitwirkte.
Wie beim SWR zu lesen ist, nutzten Projektleiter Tom Lüggner und Hitparaden-Chef Niels Berkefeld ihre Chance backstage auf der „Night of the Proms“, wo traditionell auch John Miles dabei ist.
John Miles sagte dem SWR sofort zu
„Wir haben erst dem Macher der Show unsere Idee vorgestellt“, so Berkefeld beim auf SWR. Auch habe John Miles selbst bei der SWR1-Anfrage gar nicht lange überlegt. „Die Herausforderung reizt mich“, sagte er im Interview. Spannend fand der Superstar, dass es bei einem Flashmob nur einen Versuch gibt.
„I’ve seen a couple of flashmobs and it looks like great fun. And for me it is a one take thing – it has to be right.”
“Ich habe ein paar Flashmobs gesehen. Sieht nach Riesenspaß aus. Du hast einen Versuch – der muss sitzen.“ (John Miles)
Nicht ganz so einfach hingegen war für den SWR die Hollywoodreife Inszenierung, die viel Planung erfordert hat. 100 Sängerinnen und Sänger mussten im laufenden Marktgeschehen koordiniert werden, dazu ein Pianist, ein Schlagzeuger, 20 Kameras und natürlich John Miles selbst.
Man darf schon jetzt gespannt sein, was sich die Macher des SWR1-Flashmobs für das nächste Mal einfallen lassen.
Schüler springen als Sanitäter ein
Kein Roman über Hogwarts und Harry Potter, der auf den Krankenflügel verzichten könnte. Denn Schulen sind Orte, an denen es immer wieder zu Verletzungen kommt. Die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft bildet daher „Schulsanitäter“ aus – sechs neue nehmen ihren ehrenamltichen Dienst an der Gemeinschaftsschule Bruchwiese in Saarbrücken auf.
Dieb bringt Rentner um 5000 Euro
Wallerfangen. Ein Unbekannter hat mit der EC-Karte eines 80 Jahre alten Mannes insgesamt 5000 Euro erbeutet. Das hat die Polizei mitgeteilt. Allerdings hat der Senior es dem mutmaßlichen Dieb auch einfach gemacht.
Frankfurt | Angriff auf zwei Polizistinnen
Ein bislang Unbekannter hat am späten gestrigen Donnerstagabend zwei Polizistinnen der Bundespolizei mit Reizgas angegriffen und flüchtete danach.
Die beiden uniformierten Polizistinnen waren zu Fuß in der Waldschulstraße in Richtung Mainzer Landstraße in Frankfurt unterwegs. Gegen 23:00 Uhr wurden sie von einem Radfahrer überholt. Unmittelbar als dieser an den beiden Frauen vorbei war, sprühte er unvermittelt aus einer Kartusche ein Gas in Richtung der Polizistinnen.
Durch den Reizgasangriff verspürten die Beiden sofort eine Reizung der Augen und Atemwege. Glücklicher Weise war eine ärztliche Behandlung vor Ort nicht notwendig. Der Täter flüchtete direkt in Richtung Lärchenstraße.
Täterbeschreibung
Durch die Augenreizung konnten die beiden Frauen nur eine wage Täterbeschreibung abgeben:
- Männlich
- bekleidet mit langem rotem Kapuzenpullover
- mit einem schwarzen Fahrrad unterwegs
Sachdienliche Hinweise nimmt das 16. Polizeirevier unter 069 / 755-11600 entgegen.
Meenzer Stadtbabbler: Michael Ebling will mehr Grün (Realsatire)
Mainzer Realsatire uff Meenzerisch: Ich möcht eisch erstemol begrieße bei mein neie Meenzer Politikgebabbel Kommendar. Es ist ja anscheinend jetzt ogesacht das jeder en Stadtschreiber hott der geesche die Kandidade vom aktuelle Oberbeschermoster schreibt und geesche Medien, die nit uffm Lerscheberscher Mediebersch hogge odder dene gehern. Mir habbe jetzt de Stadtbabbeler, der die Gusch eefach net halle kann.
Ihr liebe Leit was bei uns in Meenz los is, des is nimmer schee.
Gesdern war unsern Obberberchermoster bei ner Veranstaltung im 7grad gewese. Do issser gefrocht wonn: Was ist dei erst Amtshandlung wenn de widder Obberbeschermoster von Meenz wärst? Do Antwort der doch knibbelhart, das er eh grie Oase schaffe will. 400.000qm Schulhöf solle grie wärn. Im Lebe doch net, jetzt uff omol soll alles grie wärn vor de Wahl oder wie?
Wer hott dann die letzte Johr den ganze graue Beddon ibber unser schee Meenz geschitt. Es Grieamt is so deier mehr misse sparn ihr Leit, Beddon is billischer. Ich glab der hot dodemit gemont, dass der ganze Beddon grie ogestriche werd. Des werd’s soi! Do kann mer dann nix mehr späder degesche saache, er hot ja soi wort dann gehalle.
Un wie habbe die vumm Lerscherberscher Mediebersch in ihrm Blättsche geschribbe: „Nah am Bürger“. Ich glaab do warn einige zu oft bei 35 Grad mit uff de Schorletour gewese. Als enoi de Schoppe und schee brav die Händ schiddele und dann ab mit dem Handkäs in den Säckel. Isch war schun in viele Städtscher gewese, aber isch kenn kee stadt, indem soviel Handkäs ausgedauscht werd.
Unsere Baudezementin und unsern Obberbeschermoster setze sich Beddondenkmäler in unser scheee Landeshauptstadt am Rhoi. Des is eefach so, un mir kenne nix dro ennern. Do missemer uns die Ederling Bauten halt ogugge in Zukunft und den Handkäs weider rische in Meenz.
Ich kennt nur noch schenne und flenne…. Gugge mer emol was de Wahlkampf noch bringe duut, ich schreib die nächste Daache noch paar Wörtscher dezu.
Eiern Stadtbabbeler aus Meenz am Rhoi
Brand in Wormser Wäscherei – Mehrfamilienhaus in der Nacht evakuiert
Heute Nacht (06.09.2019) kam es in der Wormser Innenstadt, nahe dem Dom, zu einem Brand in einer Wäscherei in einem Mehrfamilienhaus.
Gegen 03:45 Uhr ging bei der Leitstelle die Meldung über Qualm, welcher aus dem Gebäude in der Andreasstraße 35 dang, ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte festgestellt werden, dass es in einer Wäscherei des Anwesens brennt.
Während die Feuerwehr den Brand von mehreren Wäschebergen bekämpfte, wurden die Anwohner des angrenzenden Mehrfamilienhauses durch die Polizei aus dem Gefahrenbereich gebracht. Durch das schnelle Einschreiten alle Einsatzkräfte entstand an dem angrenzenden Mehrfamilienhaus kein Personen- und Gebäudeschaden. Den Gesamtschaden in der Wäscherei beziffert die Wormser Polizei auf etwa 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei wird die Ermittlungen aufnehmen.
Clown Ugolino begeisterte die Kinder bei der Abschlussveranstaltung des Lesesommers
Mit einer Abschlussveranstaltung, zu der alle Lesesommerkinder und ihre Familien eingeladen waren, wurde der Lesesommer 2019 Ende August feierlich beendet.
„In diesem Jahr haben 89 Kinder am Lesesommer teilgenommen- ein Rekord für unsere Bücherei“, sagte die Leiterin Sunhild Steimle. „Von diesen 89 Kindern haben lediglich 18 Kinder nur 1-2 Bücher gelesen. Die andern 71 Kinder haben mindestens 3, vereinzelt sogar sehr viel mehr Bücher gelesen.“
Über 50 Kinder sind zur Abschlussfeier gekommen, um Klaus Lange aus Bottrop, alias Clown Ugolino, mit seinem Programm „die verhexte Bücherei“ zu erleben. Bereits mit seinen ersten Sätzen hat er die volle Aufmerksamkeit der Kinder, denn er „verwechselt“ die Namen der Flugbesen von Harry Potter und Bibi Blocksberg. Spielerisch und integrativ geht sein Programm weiter: es wird gesungen und viel gelacht.
Nächster Höhepunkt war die Überreichung der Lesesommer-Urkunden. Ab 3 gelesenen Büchern erhalten die Kinder eine Urkunde und qualifizieren sich für die Teilnahme an der Bücherei-Tombola.
Die Gewinne stammen zum Teil aus Spenden der Alzeyer Einzelhändler. Gespendet haben die Buchhandlungen Machwirth und Decker, der Schreibwarenladen Papierus, der Spielwarenladen Bambini, der Bioladen Naturalis und das Alzeyer Schnuckellädchen. Bei Getränken, Brezeln, Muffins und netten Gesprächen klingt die Abschlussfeier aus.
Der Lesesommer Rheinland-Pfalz ist ein von der Landeszentralbibliothek begleitetes Leseförderprojekt für alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 16 Jahren. Die teilnehmenden Kinder erhalten einen Clubausweis, mit dem sie eigens für den Lesesommer angeschaffte neue Bücher ausleihen und bewerten können. Die Finanzierung der neuen Medien für den Lesesommer – in der Stadtbücherei Alzey waren es 2019 fast 250 Stück – werden je zur Hälfte von der Kommune und zur Hälfte vom Land finanziert.
Wiesbaden | Emser Straße wird sicherer für den Radverkehr
Die Einrichtung der neuen Radverkehrsanlagen auf der Emser Straße wurde in dieser Woche fertiggestellt. „Dass die Maßnahme nach Vorlage aller Beschlüsse so zügig umgesetzt werden konnte, ist sehr erfreulich. Die Emser Straße ist eine Hauptverbindung im Rad-Grundnetz 2020 und wird von vielen Radlerinnen und Radlern im Alltag genutzt“, erklärt Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr.
Nachdem mit den beiden Ortsbeiräten ein Kompromiss herbeigeführt wurde, konnte das Tiefbau- und Vermessungsamt die Arbeiten durchführen. Da die Verhältnisse eng sind, die Bäume erhalten und Parkplätze nur in begrenzter Anzahl wegfallen sollten, wurden verschiedene Arten von Radverkehrsanlagen eingerichtet, darunter je nach Streckenabschnitt Radstreifen, Schutzstreifen, Piktogrammketten sowie Busspur-Mitbenutzung.
Im Luftreinhaltungsplan aufgeführt
„Diese Maßnahme ist als eine von vielen im Luftreinhalteplan für die Stadt Wiesbaden aufgeführt und trägt daher nicht nur zur Stärkung des Radverkehrs und zur Verbesserung der innerstädtischen Luftqualität bei, sondern hilft auch, langfristig ein Dieselfahrverbot zu vermeiden“, so der Verkehrsdezernent. „An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei den beiden Ortsbeiräten Westend und Nordost für die konstruktive Zusammenarbeit sowie bei allen an der Umsetzung Beteiligten bedanken.“
Die Emser Straße stellt eine Hauptverbindung zwischen der Innenstadt und den nordwestlichen Stadtbereichen dar und ist darüber hinaus Bestandteil des von der Hochschule RheinMain entwickelten sogenannten Hochschulrings, der eine Verbindung der vier Hochschulstandorte am Kurt Schumacher Ring, Unter den Eichen, der Bleichstraße und der Bibliothek in der Rheinstraße mit dem Bahnhof für Radfahrende aufzeigt.
Weitere Lückenschlüsse im Rad-Grundnetz 2020 stehen vor der Umsetzung; so sind u.a. die Einrichtung einer Umweltspur auf dem ersten Ring zwischen Ringkirche und Wallufer Straße, die Aufwertung der Achse Lessingstraße/Matthias-Claudius Straße sowie der Baubeginn für die Radverkehrsanlage in der Biebricher Straße in Amöneburg vorgesehen.
Jäger verletzt sich bei Schuss auf Wildschwein
Altforweiler. Ein 55 Jahre alter Jäger hat sich mit einem Schuss selbst schwer verletzt. Derzeit geht die Polizei von einem technischen Fehler aus. Die Ermittlungen dauern aber noch an.










