BYC-News Blog Seite 1525

„Fortschritt in der Medizin“ – Vor- und Nachteile der Digitalisierung im Gesundheitswesen

„Ring“. Der Computer des Arztes klingelt und kurz darauf kontrolliert er die Wundheilung eines Patienten, der 20 Kilometer entfernt im Wohnzimmer sitzen bleiben kann, ohne den umständlichen Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf sich nehmen zu müssen.

Was vor einigen Jahren noch unvorstellbar war, ist mittlerweile Realität, insbesondere in ländlichen Gebieten. „Das spart Zeit, Geld und auch die Nerven – nicht nur auf Seite des Erkrankten“, so Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz. Eine andere Möglichkeit ist der Besuch einer medizinischen Fachangestellten, die vor Ort den Patienten betreut und mit mitgebrachtem Tablet Kontakt zum Arzt aufnimmt.

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Technischer Fortschritt

Der technische Fortschritt zeigt sich nicht nur im direkten Arztgespräch. Wo früher gedruckte Röntgenbilder gegen eine Leuchtscheibe gehalten werden mussten, kann der Arzt dank moderner Technik alles auf dem Computer ansehen, zoomen und Details betrachten. Dank der Aufnahmegeräte lassen sich mittlerweile auch 3D-Ansichten einzelner Körperregionen aufnehmen, die dem Arzt eine Rundumansicht ermöglichen.

Zur Abstimmung im interdisziplinären Team müssen die Ärzte nicht mehr in einem Raum zusammenkommen, was zum Teil mit langen Anfahrtswegen verbunden ist. Die notwendigen Daten des Patienten werden – mit dessen Einverständnis – elektronisch allen Verantwortlichen zugesendet. Jeder kann sich schnell einen Eindruck verschaffen und notfalls auch über Telekonferenzen seine Behandlungsschritte vorschlagen und mit den Kollegen diskutieren.

Im Operationssaal unterstützen Roboter bei präzisen Eingriffen und die Wundheilung wird dank elektronischer Pflaster und Verbände auf dem Tablet kontrolliert, ohne den Verband abnehmen zu müssen. Letzteres ist noch nicht im medizinischen Alltag angekommen, wird jedoch bereits erforscht.

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Wandel mit Schattenseiten

Dieser Wandel hat jedoch auch Schattenseiten, die manchmal verängstigen können: Macht die künstliche Intelligenz nicht vielleicht Fehler? Wie ist es um den Datenschutz bestellt? Vielleicht möchten die Patienten nicht, dass das medizinische Fachpersonal auf einen Schlag die komplette Krankheitshistorie erfährt oder diese gegebenenfalls durch ein Datenloch für andere Zwecke als die Behandlung genutzt wird.

Die Vor- und Nachteile der Digitalisierung im Gesundheitswesen werden in der Veranstaltung des Gesundheitsamtes Wiesbaden und des Praxisverbundes Wiesbaden e.V. ausführlich dargestellt. Dabei werden sowohl die hausärztlichen als auch die klinischen und rehabilitativen Möglichkeiten aufgezeigt.

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Veranstaltung am 18. September

Die nächste Veranstaltung „Verständliche Medizin“ findet am Mittwoch, 18. September, um 17.30 Uhr zum Thema „Fortschritt in der Medizin“ im Stadtverordnetensitzungssaal des Wiesbadener Rathauses, Schlossplatz 6, statt. Wiesbadener Ärzte verschiedener Fachrichtung werden zeigen, wie neue Technologien ihre Arbeit verändern und auch den Patienten zugutekommen.

Weitere Informationen sind auch auf www.wiesbaden.de/gesundheit zu finden.

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Frankfurt | Bargeldspürhündin Aki beim Hauptzollamt sehr erfolgreich

Allein im August zeigte die Bargeldspürhündin Aki des Hauptzollamtes Frankfurt am Main bei neun Reisenden durch ein spezielles Verhalten an, dass diese wohl eine zu hohe Menge an Bargeld mit sich führen. Die genauere Kontrolle der betreffenden Passagiere ergab eine Gesamtsumme von 140.725, – Euro. Das Bargeld befand sich in Rucksäcken, Hand- und Bauchtaschen und in Hosentaschen.

Eine Barmittelanmeldung konnten die Reisenden nicht vorlegen. Daher wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Es handelte sich hierbei hauptsächlich um Passagiere, die aus der EU ausreisen wollten. „Aki“ hat hier ihre feine Nase mal wieder unter Beweis gestellt und Geldscheine über 10.000, – Euro angezeigt. In diesen Fällen hätten die Reisenden eine Anmeldung beim Zoll vornehmen müssen. Diese Anmeldepflicht gilt nämlich nicht nur bei der Ein-, sondern auch bei der Ausreise aus der Europäischen Union“, so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

Zusatzinformation: Europaweit sind Drittlandsreisende verpflichtet, Barmittel ab 10.000 Euro bei der Ein- oder Ausreise in die bzw. aus der Europäischen Union anzumelden. In 2018 meldeten Reisende in 4.843 Fällen ihre Barmittel mit rund 173 Millionen Euro legal an. 1.313 mal wurden Verstöße gegen die Anmeldepflicht festgestellt, mit rund 25,6 Millionen Euro. In 77 Fällen wurde ein Clearingverfahren eingeleitet.

Das Hauptzollamt Frankfurt am Main ist zertifizierter Arbeitgeber nach dem audit „berufund-familie“. Wir bieten Ausbildungsplätze an. Näheres unter www.zoll.de – Beruf und Karriere

Das Hauptzollamt Frankfurt am Main ist zertifizierter Arbeitgeber nach dem audit „berufund-familie“. Wir bieten Ausbildungsplätze an. Näheres unter www.zoll.de – Beruf und Karriere

 

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Kreis Alzey | 3 mal Unfall – 3 mal junge Fahrer – 3 mal Alkohol

Gleich dreimal kam es am vergangenen Wochenende, im Zuständigkeitsbereich der Polizei Alzey, zu Unfällen mit jungen PKW-Fahrern, bei denen Alkohol ein Thema war.

Am Samstag, 07.09.2019, ereignete sich gegen 01.15 Uhr ein Verkehrsunfall bei Saulheim. Ein 19-Jähriger aus Udenheim befuhr in seinem PKW die L401 aus Richtung Wörrstadt kommend in Richtung Nieder-Olm und wollte nach links in die Mainzer Straße abbiegen. Am PKW war anstelle des Lichtes lediglich die Warnblinkanlage eingeschaltet.

Der Udenheimer überfuhr zunächst eine Verkehrsinsel, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und rammte einen dort geparkten PKW. Es entstand Sachschaden von ca. 7000EUR. Beim Eintreffen der Polizei versuchte sich der 19-Jährige fußläufig der Unfallaufnahme zu entziehen. Er konnte wieder eingefangen werden, wobei eine Alkoholfahne festgestellt werden konnte. Im Anschluss an die Verkehrsunfallaufnahme musste der Unfallverursacher zur Blutprobe und sein Führerschein wurde sichergestellt.

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Gundheim | 22-Jährige mit 1 Promille

Am Samstag, 07.09.2019, ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall gegen 21.40 Uhr auf der L442. Eine 22-Jährige aus Westhofen kam bei Gundheim nach rechts von der Straße ab und durchschlug 6 Weinrebenzeilen, bevor sie mit ihrem PKW zum Stehen kam. Bei der Unfallaufnahme meinte die Fahrerin, dass sie bei der Fahrt von ihrem Handy abgelenkt worden sei und so von der Straße abkam. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. einem Promille. An die Unfallaufnahme schlossen sich eine Blutprobe und die Sicherstellung des Führerscheines an. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 5000EUR.

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Erbes-Büdesheim | 22-Jähriger mit 2 Promille

Am Sonntag, 08.09.2019, 02.50 Uhr wurde bei Erbes-Büdesheim ein von der Fahrbahn abgekommener PKW gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein 22-Jähriger aus Erbes-Büdesheim die L409 von Erbes-Büdesheim in Richtung Alzey befahren hatte, als er von der Fahrbahn abkam. An dem PKW entstand kein Sachschaden. Der junge Fahrer stellte fest, dass er sein Auto lediglich auf dem Feld „geparkt“ habe. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. zwei Promille. Für den Fahrer folgten Blutprobe und die Sicherstellung des Führerscheines.

 

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Studenten müssen krankenversichert sein

Saarbrücken. Grundsätzlich sind Studenten über ihre Eltern sozialversichert. Verdienen sie allerdings selbst Geld, können auch eigene Beiträge für die Krankenversicherung anfallen. Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland informiert, was es zu beachten gilt.
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Kia Kirchen führt Junge Union Saarlouis

Saarlouis. Die Junge Union Saarlouis hat einen neuen Stadt-Vorstand gewählt: Die 24 Jahre alte Kia Kirchen tritt die Nachfolge von Eric Lubjuhn an, der nicht mehr kandidierte.

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Falsche Fuffziger unterwegs

St. Wendel. „Falsche Fuffziger“ sind das Synonym für verlogene Menschen. Es gibt sie aber auch in Echt. Wie die Polizei jetzt wieder feststellen musste: In einer Bank in St. Wendel sind drei gefälschte 50-Euro-Noten aus dem Verkehr gezogen worden. Die Polizei sucht nun nach zwei Männern mit arabischem Dialekt, die die Blüten in Umlauf gebracht haben sollen.

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Vater rettet Sohn mit Spanngurt das Leben

Sulzbach. Ein 63 Jahre alter Mann hat sich mit seinem zwölf Jahre alten Sohn aus ihrem Haus abgeseilt. Das Erdgeschoss stand in Flammen, sodass die beiden das Gebäude nicht mehr anders verlassen konnten. Das Dezernat für Branddelikte sucht nun nach Zeugen.

Das Feuer war am Freitag gegen 3.30 Uhr in der Straße „Im Hessenland“ in Sulzbach ausgebrochen, wie die Polizei erst jetzt mitteilt. Vater und Sohn befanden sich zu der Zeit im Obergeschoss. Flammen und Rauch versperrten den Weg durchs Parterre. Also nahm der 63 Jahre alte Mann einen Spanngurt und seilte sich mit seinem Sohn aus dem Fenster ab.

Nach Angaben der Polizei steht die Ursache für das Feuer noch nicht fest. Über 100 000 Euro an Sachschaden seien entstanden. Der Kriminaldauerdienst sucht nun nach Zeugen des Vorfalls: 0681/ 962 21 33.

Unbekannte klauten aus Rettungswagen Geldbeutel und Schlüssel

Bisher unbekannte Täter entwenden am Donnerstag, 05.09.2019, gegen 18:30 Uhr, in der Eulenburgstraße aus einem Rettungswagen den Geldbeutel eines Angestellten. Mit der daraus entnommenen EC-Karte versuchen die Täter gegen 22:45 Uhr an einem Bankautomaten Geld abzuheben, was jedoch misslingt.

Aus dem Rettungswagen wird zudem ein Schlüsselbund der Rettungswache in der Eulenburgstraße entwendet, mit dessen Hilfe die Täter in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in die Wache „einbrechen“. Hierbei werden der Schüssel eines Einsatzwagens der Marke Audi sowie Bargeld, in noch unbekannter Höhe, aus privaten Geldbeuteln entwendet.

Die genaueren Umstände der Tat werden derzeit noch ermittelt. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizei Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 in Verbindung zu setzen.

Neuer SsangYong Korando erzielt fünf von fünf Sternen im Euro NCAP Crashtest

Im neuen SsangYong Korando sind Autofahrer auf der sicheren Seite: Die vierte Modellgeneration des Kompakt-SUV erzielt fünf von fünf Sternen im Euro NCAP Crashtest. Die Bestwertung unterstreicht das hohe Sicherheitsniveau, das auf die fortschrittlichen Assistenzsysteme und die hohe Steifigkeit der Neuauflage zurückzuführen ist.

Den Schutz erwachsener Insassen bewertet die unabhängige Prüforganisation mit 88 Prozent, den von Kindern mit 85 Prozent – zwei Topwerte. Sowohl bei einem Frontalcrash als auch bei einem seitlichen Aufprall sind der Fahrer und die übrigen Passagiere gut geschützt. Sieben Airbags verringern das Verletzungsrisiko bei einem Unfall, darunter auch ein Knieairbag für den Fahrer. Der ebenfalls gute Fußgängerschutz ist vor allem auf das automatische Notbremssystem zurückzuführen, das neben anderen Verkehrsteilnehmern auch Fahrradfahrer und Fußgänger zuverlässig erkennt.

Neuer ssangyong korando erzielt fünf von fünf sternen im euro ncap crashtest
Foto: SsangYong

Ohnehin überzeugt der neue Korando mit zahlreichen kamera- und radarbasierten „Deep Control“-Sicherheitssystemen, die den Fahrer im Alltag unterstützen und auf potenzielle Gefahren hinweisen. Neben dem automatischen Notbremssystem sind ein Spurhalte- und ein Spurwechselassistent, eine Müdigkeits- und eine Verkehrsschilderkennung sowie ein Ausstiegsassistent verfügbar. Er warnt den Fahrer beim Öffnen der Tür vor Fahrzeugen, die sich von hinten nähern. Der ebenfalls angebotene Fernlichtassistent wechselt zudem selbstständig zwischen Fern- und Abblendlicht und erhöht so die Sicht und Sichtbarkeit bei Nacht.

Beratung und Probefahrt bei:
AC Auto Concept GmbH | Industriestraße 29 | 55543 Bad Kreuznach acauto.de

Manuela Schwesig an Krebs erkrankt – Amt als SPD-Parteivorsitzende niedergelegt

Die kommissarische SPD-Parteivorsitzende, Manuela Schwesig, legt aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt nieder. Als Grund für diesen Schritt gibt die 45-jährige eine Krebserkrankung an. Diese Information gab Schwesig auf einer Kabinettsitzung in Schwerin bekannt. Auf Landesebene hingegen will sie weiter aktiv bleiben.

Wie Schwesig in einem offenen Brief auf de SPD-Seite mitteilte, habe man bei ihr Brustkrebs entdeckt. Schwesig, die Mutter von zwei Kindern ist, zeigte sich jedoch nach intensiven Gesprächen mit ihren behandelnden Ärzten sehr optimistisch, dass sie wieder vollständig gesund werde. So sei auch das ein Grund dafür gewesen, dass sie das Amt der Ministerpräsidentin als auch ihren Parteivorsitz in Mecklenburg-Vorpommern weiter auszuüben werde.

Das sie den kommissarischen Parteivorsitz hingegen Ruhen lassen werde, begründet sie damit, dass sie in den kommenden Monaten auf andere wichtige Dinge konzentrieren muss: „Allerdings ist auch klar, dass ich in den kommenden Monaten meine Kräfte auf Mecklenburg-Vorpommern, meine Gesundheit und meine Familie konzentrieren muss. Deshalb werde ich meine Parteiämter auf Bundesebene niederlegen.

Im Juni 2019 hatte Schwesig nach dem Rücktritt von Andrea Nahles zusammen mit Malu Dreyer und Thorsten Schäfer-Gümbel den Parteivorsitz der SPD betreut.

In einem offenen Brief wendet sich Manuela Schwesig an die SPD-Mitglieder

Liebe Genossinnen und Genossen,

ich muss Euch leider mitteilen, dass ich an Brustkrebs erkrankt bin. Die Diagnose hat mich und meine Familie schwer getroffen.

Die gute Nachricht aber ist: dieser Krebs ist heilbar. Dafür ist eine Behandlung notwendig, die in den kommenden Monaten Zeit und Kraft kosten wird.

Nach intensiven Gesprächen mit meinen behandelnden Ärzten bin ich sehr zuversichtlich, dass ich wieder vollständig gesund werde. Daher habe ich mich entschieden, das Amt der Ministerpräsidentin und der Landesvorsitzenden der SPD-Mecklenburg-Vorpommern auch weiter auszuüben.

Allerdings werde ich keine weiteren zusätzlichen Aufgaben aktiv ausüben können.

Deshalb bitte ich Euch um Verständnis, dass ich unter diesen Umständen meine Ämter als kommissarische Parteivorsitzende und stellvertretende Parteivorsitzende im Bund niederlegen werde.

Ihr wisst, dass ich meine Aufgaben sehr gerne und mit großer Leidenschaft ausgeübt habe.

Daher fällt mir dieser Schritt auch sehr schwer – gerade in dieser Zeit des Umbruchs, in der wir alle viel Kraft und Zuversicht benötigen.

Selbstverständlich werde ich weiterhin mit Euch für unsere gemeinsamen Werte streiten und unsere Partei unterstützen.

Ich danke Euch herzlich für das Vertrauen, was Ihr mir in den vergangenen zehn Jahren entgegengebracht habt.

Eure

Manuela Schwesig

 

Von Schrapers – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7657362

Abseits der Träume – Der Bentley Bentayga V8s

Firmenpatriarch Walter Owen Bentley hätte es sich bestimmt nicht träumen lassen, dass irgendwann einmal ein Fahrzeug, das seinen klangvollen Namen trägt, abseits von Asphalt für Aufsehen sorgt. Der Bentayga V8s tut dies, auch wenn er eigentlich dafür zu schade ist.

Als Walter Owen Bentley vor genau 100 Jahren aus seinen Nachnamen eine der klangvollsten Automobilmarken schuf, tat er dies mit der Absicht, außergewöhnlich gute, luxuriöse und vor allem schnelle Fahrzeuge für gut situierte Gentleman-Driver zu bauen.

Über die Jahrzehnte setzte man diese Firmenphilosophie geradlinig durch, auf den Rennstrecken dieser Welt sammelte man Pokale und Titel en masse. Die Straßenfahrzeuge überzeugten ebenfalls durch ihre Power, ihr einzigartig luxuriöses Innenleben und das gelegentlich extravagante Karosseriedesign.

Abseits der träume - der bentley bentayga v8s 1
Foto: Guido Strauss | automedien.de

Bis heute entstehen im britischen Crewe jährlich rund 11.000 in ehrlicher Handarbeit gefertigte Luxusfahrzeuge der Modelle Mulsanne, Continental (Coupé und Cabrio) und Bentayga.

Wobei wir beim Kernthema angelangt wären. Der gute W. O. hätte sich wohl in seinen kühnsten Träumen niemals vorstellen können, dass irgendwann einmal ein Bentley auf einem anderen Untergrund außer Asphalt eine Daseinsberechtigung erfährt.

Foto: Guido Strauss | automedien.de

Aber auch der Rest der automobilen Welt beobachtete das SUV-Projekt der Sportwagenmanufaktur skeptisch. Ich war da keine Ausnahme, muß ich gestehen. Als schließlich die ersten Fotos des Serienfahrzeuges veröffentlicht wurden, gab es nur zwei Lager. Die einen fanden ihn globig, häßlich, eines Bentley unwürdig, die andere Fraktion war fasziniert vom bulligen Auftreten, dem Spagat zwischen SUV- und Sportlimousinendesign.

Foto: Guido Strauss | automedien.de

Meine Skepsis, meine Vorurteile wandelten sich bei unserem ersten Aufeinandertreffen in unfassbare Begeisterung. Das, was da vor mir stand, war ein Bolide, der jeden GL, Q7, Cayenne oder Escalade verblassen läßt. Äußerlich und erst recht mit dem, was sich unter der Hülle verbirgt.

2,4 Tonnen Lebendgewicht werden hier von einem 770 Nm stemmenden 4-Liter Biturbo-V8 mit 404 kW/550 PS in 4,5 Sekunden auf 100 geschossen und finden erst bei 290 km/h ihr physikalisch bedingtes Ende. Dank der wohl aktuell harmonischsten 8-Gang-Automatik weltweit, sieht man die Gangwechsel eigentlich nur im Drehzahlmesser. Um den Bentayga vor unnötigem Spritkonsum abzuhalten, wird die Zylinderzahl im Bedarfsfall halbiert. Der Wechsel zwischen Vier- und Achtzylindermodus geschieht völlig unmerklich, auf Streicheln des Gaspedals reagiert der Vierliter mit dezentem Bollern, das beim vollen Durchtreten in schärferes Grollen wechselt. So kommt man auf einen Verbrauch ab etwa 11,5 Liter. Wohlgemerkt „ab…“. Aber bei einem Luxusfahrzeug, das in dieser Motorisierung (alternativ gibt es noch den W12-Benziner und einen V8-Diesel) mit einem Basispreis von rund 175.000 Euro an den Start geht, schaut man eher verliebt auf die Breitling in der Cockpitmitte als auf die Tankuhr.

Foto: Guido Strauss | automedien.de

Auf der Autobahn gibt sich der Bentley mehr als souverän. Doch er ist ein waschechtes SUV. Im Gelände fühlt er sich mindestens genauso wohl, schlammiger Untergrund, Sand, Schotter, er bügelt alles weg, die Traktion reißt nie ab. Aber mal ehrlich, er ist einfach zu schade für den Drecktrip. Aber gut zu wissen, dass er es kann.

Fazit: Der Bentayga polarisiert. Zumindest auf Fotos. Live sieht das ganz anders aus. Durch die Bank weg erntete er während unserer Tour Applaus und „Daumen hoch“. Spätestens der Blick in das handgefertigte Interieur läßt aus Skeptiker Fans werden, unabhängig, ob es ihr Portemonnaie zuläßt oder nicht. Für mich persönlich ist dies kaum zu toppen. Man spürt die Liebe zur Marke, zum Detail, die in Crewe von den 4.000 Mitarbeiter gelebt und umgesetzt wird. W.O. wäre sicher stolz!

Bericht/Fotos: Guido Strauss | automobile.de

 

Wiesbaden | Schnelles WiFi – Alle 15 Hotspots angeschlossen

In der Landeshauptstadt Wiesbaden ist der Ausbau des kostenfreien und unbegrenzten WiFi-Angebotes abgeschlossen. Alle geplanten 15 Standorte sind an das örtliche Glasfasernetz angeschlossen. Sehr hohe Nutzerzahlen seit dem schrittweisen Start des Netzes im Oktober 2018 belegen die Akzeptanz.

Mit der offiziellen Übergabe des letzten ausgebauten Hotspots am Montag, 9. September, vervollständigt der Stadtmöblierers Wall GmbH das WiFi-Netz in der Landeshauptstadt Wiesbaden. Damit sind alle 15 Standorte, die im Rahmen der Modernisierungsmaßnahmen ausgewählt und umgerüstet wurden, an das Highspeed-Glasfasernetz der WiTCOM Wiesbadener Informations- und Telekommunikations GmbH angeschlossen.

Kostenfreies Surfen ohne Limit

Für Einwohner und Besucher steht damit kostenfrei und ohne Limit die beste Qualität zum Surfen, Chatten und Informieren zur Verfügung. Wiesbaden erweitert auf diesem Weg die digitale Infrastruktur um einen weiteren Baustein und nutzt die Vorteile der digitalen Entwicklung hin zu einer Smart City.

„Vom freien WLAN in der Innenstadt profitieren sowohl die vielen Touristen, die sich in unserer Kurstadt orientieren möchten und beispielsweise die nächste Bushaltestelle oder ein Restaurant suchen, als auch die Bürger unserer Stadt, die heute im Alltag mehr denn je auf schnelles Internet angewiesen sind. Dass damit nun eine Forderung des Jugendparlaments und auch ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung durchgesetzt wurde, freut mich sehr. Mein herzlicher Dank gilt der Wall GmbH“, so Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol.

Ausbau zu Smart City

„Kostenfreies und unbegrenztes WiFi ist ein Teil einer immer digitaler werden Stadtinfrastruktur. Als Stadtmöblierer und Außenwerber leisten wir dazu einen Beitrag, der den Einwohnern der Landeshauptstadt sowie den Besucherinnen und Besuchern zugutekommt“, sagte Cristian Kohut, Regionalmanager der Wall GmbH.

„WiTCOM freut sich, als Netzbetreiber für die Region an der Digitalisierung in Wiesbaden und damit dem Ausbau hin zu einer Smart City beteiligt zu sein. Durch die Anbindung der WiFi Netzes (Hotspots und mehr) an unser hochverfügbares Glasfasernetz liefern wir das Rückgrat für eine moderne Kommunikationsinfrastruktur und leisten unseren Beitrag bei der digitalen Transformation. Als Teil der Gigabitregion profitieren Wiesbaden und seine Bürger durch die Verfügbarkeit der Hotspots von freier Nutzung schneller Verbindungen und modernen Kommunikationswegen“, ergänzte Ralf Jung, Geschäftsführer der WiTCOM Wiesbadener Informations- und Telekommunikations GmbH.

450.000 User in knapp 11 Monaten

Für Nutzerinnen und Nutzer des WiFi in Wiesbaden ändert sich nichts. Über eine eigene „LandingPage“ ist das Surfen über die Hotspots weiterhin denkbar einfach und mit wenigen Klicks möglich. Das Angebot ist datenschutzrechtlich unbedenklich. Daten werden nur entsprechend der DSVGO-Verordnung erhoben und für die Nutzung des WiFi verarbeitet.

Die neuesten Nutzungszahlen (Stand: 31. August 2019) belegen die hohe Nachfrage nach einem kostenfreien WLAN-Angebot. Innerhalb von knapp 11 Monaten nutzten circa 450.000 Personen das Free WiFi erstmalig oder wiederholt. Am häufigsten wurde das WiFi für Internetseiten, Soziale Netzwerke, Chats oder Suchmaschinen verwendet. Dabei generierten alle Nutzer zusammen acht Millionen Megabyte (oder acht Terabyte) an Datenverkehr.

Die Top 10 der Besucherländer der WiFi-Nutzer waren USA, Deutschland, Großbritannien, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate, Rumänien, Frankreich, Italien, Spanien, und Bulgarien. Somit ist das kostenlose und unbegrenzte WiFi ein wichtiges Angebot sowohl für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, als auch für die vielen Besucher der Landeshauptstadt und erhöht die Attraktivität der Innenstadt.

 

Radfahrer nach Unfall mit Kleinwagen schwer verletzt

Aßweiler. Ein Radfahrer hat sich bei einem Unfall schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilt, wollte er die L 107 bei Aßweiler überqueren – übersah aber einen herankommenden Kleinwagen.

Traktorfahrer verursacht Massenunfall mit Schwerverletztem

Saarlouis-Picard. Ein Traktorfahrer ist in der Überherrner Straße in ein Stauende gefahren. Damit löste er eine Kettenreaktion aus – an deren Ende ein Schwerverletzter stand.

Bürger können Bodenproben zur individuellen Düngeanalyse abgeben

Vom 16. September bis 18. Oktober fördert das Wiebadener Umweltamt die Untersuchung von Bodenproben. Nach der Analyse erhalten die Teilnehmer eine individuelle Düngeempfehlung.

Ein lockerer und humoser Boden mit einem ausgeglichenen Nährstoffgehalt ist die Voraussetzung für gesundes Pflanzenwachstum. Beete sollten deshalb regelmäßig gelockert und mit Mulch zum Humusaufbau abgedeckt werden. Um darüber hinaus die Pflanzen gezielt mit Nährstoffen zu versorgen, empfiehlt es sich, den Boden in regelmäßigen Abständen auf wichtige Mineralstoffe untersuchen zu lassen. Damit kann sowohl Überdünung als auch Unterversorgung vermieden werden.

Pro Wiesbadener Haushalt wird eine Probe zum reduzierten Preis von 11,50 Euro angeboten. Alle weiteren Proben, etwa von verschiedenen Gartenflächen wie Rasen oder Gemüsebeet, belaufen sich auf 23 Euro. Für die Analyse werden 500 Gramm Boden benötigt, die zusammen mit einem Begleitbrief im Umweltladen abgegeben werden. Die Aktion wird zusammen mit dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen und der Hochschule Geisenheim University durchgeführt.

Wer die Analyseergebnisse und Empfehlungen besser verstehen möchte, ist zu einer der beiden Infoveranstaltungen der Hessischen Gartenakademie am 29. Oktober und am 14. November jeweils um 18 Uhr in den Umweltladen eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Informationen zur Probennahme und den auszufüllenden Begleitbrief finden Interessierte zum Download unter Umwelt und Naturschutz in Wiesbaden – Stichwort Bodenuntersuchung.