BYC-News Blog Seite 1524

„Killerclown“ treibt in Worms sein Unwesen

In den vergangenen Tagen wurden der Polizei Worms insgesamt drei Sichtungen eines so genannten „Killerclowns“ gemeldet. Betroffen waren neben Erwachsenen auch Kinder.

In allen Fällen habe die gesichtete Person zunächst den Betroffenen aus einer bestimmten Entfernung zugewunken und sei dann geflüchtet. Verletzt wurde glücklicherweise bisher niemand. In jedem der genannten Fälle verliefen sofort eingeleitete polizeiliche Fahndungsmaßnahmen erfolglos.

Die Polizei Worms möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es sich bei den „Killerclowns“ keinesfalls um einen Spaß handelt. Beim Maskieren verläuft die Grenze zwischen reinem Erschrecken und einem direkten Angriff fließend. Ein schlechter Scherz kann Konsequenzen im Bereich von Ordnungswidrigkeiten oder auch Strafanzeigen nach sich ziehen. Hinzu kommen die Angstzustände der Opfer, welche beispielsweise zu Unfällen führen können.

Die Betroffenen, darunter auch Kinder, können die beobachtete Person wie folgt beschreiben:

  • 1,70 Meter groß
  • bekleidet mit einem Clownskostüm
  • dunkel im Gesicht angemalt
  • trug eine dunkelrote Perücke sowie eine rote Nase.

Hinweise, wie Sie sich bei einer Sichtung Verhalten sollten, finden Sie in der nachfolgenden Pressemeldung des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz:

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizei Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 in Verbindung zu setzen.

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Verschuldeter Südwesten

Saarbrücken. Die deutschen Gemeinden haben weniger Schulden an Kassenkrediten. Sie sind 2018 im Vergleich zum Jahr davor um 16,7 Prozent zurückgegangen. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Die schlechtesten Plätze im Bundesvergleich legen die Länder aus dem Südwesten ein – und Nordrhein-Westfalen.

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Donut gezogen – Unfall verursacht

Ludweiler. Wie gut er Auto fahren kann, wollte sich ein junger Mann in Ludweiler beweisen. Es endete mit einem Unfall – und Fahrerflucht.

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Zwei Nutrias überfahren – Fahrer flüchtet ohne sich um die Tiere zu kümmern

Unbekannte haben am Dienstag (10.09.2019) auf einem Feldweg am Stausee des Rückhaltebeckens in Alzey zwei Nutrias überfahren und dabei getötet.

Wie Zeugen der Polizei berichteten, sei gegen 17:00 Uhr ein blauer Kleinwagen, ähnlich einem VW Golf, den Feldweg mit großer Geschwindigkeit befahren. In Höhe des Stausees haben die beiden Nager den Feldweg überquert und seien dabei überfahren worden.

Der PKW sei, so die Zeugen, mit zwei Männern besetzt gewesen. Einer von ihnen sei nach dem Vorfall ausgestiegen und habe nach den Tieren geschaut. Danach sei er jedoch wieder eingestiegen und habe die Örtlichkeit zügig verlassen.

Foto: Polizei Alzey

Die Kriminalpolizei Alzey hat die Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden Zeugenhinweise unter 06731/9110, insbesondere zu dem blauen PKW, erbeten.

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Nutrias

Ursprünglich stammt die Nutria (auch Sumpfbiber oder Biberratte genannt) aus Südamerika, wo sie in den subtropischen und gemäßigten Klimazonen an Flüssen, Seen, Teichen und Sümpfen lebt. Wegen ihres Felles wurde sie in Pelztierfarmen gezüchtet. Vor allem seit dem 20. Jahrhundert, als der Pelztiermarkt zusammenbrach und zahlreiche Tiere entkamen bzw. ausgesetzt wurden, hat sich der Bestand der Nutrias in Europa stark vermehrt. Die zumeist in Kolonien lebenden Tiere können allerdings nur in Gebieten mit milden Wintern überleben. In Deutschland sind die Nagetiere in allen Bundesländern zu finden. Je nach lokalen Begebenheiten leben Nutrias in Schilfnestern oder graben Höhlen in Uferböschungen. (Quelle: NABU)

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Die Einführung der zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) wird für Phishing und Betrug ausgenutzt

Endlich Schluss mit Betrug beim Bezahlen im Netz – das ist das Ziel der zweiten europäischen Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Service Directive – PSD2). Die Richtlinie betrifft alle Bezahlvorgänge, die im Internet ausgeführt werden und sie muss bis zum 14. September 2019 umgesetzt werden.

Einzige Ausnahme sind hier Kreditkartenzahlungen, dafür gibt es eine Übergangszeit. Doch schon vor Umsetzung der PSD2 machen sich nun Betrüger ans Werk und versuchen, Verbraucherinnen und Verbraucher übers Ohr zu hauen. Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnen vor den Maschen der Gauner und geben Tipps, wie man sich schützt.

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Mit PSD2 soll Datenmissbrauch verhindert werden

In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Datenlecks bei Unternehmen, durch die beispielsweise Kreditkartendaten oder Daten vom Online-Banking in falsche Hände gerieten. Mit der PSD2 soll verhindert werden, dass Unberechtigte mit den gestohlenen Daten Online-Zahlungsvorgänge auslösen können.

Die Richtlinie verlangt nun, dass Verbraucher in Zukunft ihren Zahlungsvorgang im Netz über zwei voneinander unabhängige Wegen autorisieren müssen, mit der so genannten Zwei-Faktor-Authentifizierung.

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Es wird ein zweites Sicherheitsmerkmal geben

Konkret bedeutet das: Es wird nicht mehr ausreichen, nur ein Kennwort oder eine Prüfziffer einzugeben, ein zweites Sicherheitsmerkmal muss hinzukommen. Das kann etwa eine TAN-Nummer sein, die in einer Sicherheits-App auf dem Smartphone generiert wird oder die Abfrage biometrischer Daten wie Touch- oder Face-ID.

Betrüger nutzen die durch die PSD2 erforderlichen Umstellungen im Online-Banking und beim Bezahlen im Netz schamlos aus: Es kursieren Phishing-Mails, in denen Bankkunden aufgefordert werden, ihre Kundendaten zu bestätigen. Dies sei wegen der PSD2 notwendig. In Wirklichkeit geben die Verbraucher auf einem gefälschten Portal ihre Banking-Daten Betrügern preis. Für andere Zahlungsdienste wie PayPal sind ähnliche Betrugsversuche zu verzeichnen.

Für einen besonders dreisten Täuschungsversuch wurden die bevorstehenden Änderungen von einem Anbieter teurer Prepaid-Kreditkarten genutzt: Eine Verbraucherin erhielt einen Anruf, dass ihr „wegen der Gesetzesänderungen“ eine neue Kreditkarte zugesandt werde, da ihre alte Karte nicht mehr verwendet werden könne. Kurz darauf erhielt die Verbraucherin eine Postsendung dieses Anbieters, für die sie 98,90 Euro per Nachnahme zahlen sollte – obwohl sie gar keine neue Kreditkarte bestellt hatte.

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Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt raten:

  • Seien Sie misstrauisch! Phishing-Mails können sehr seriös und überzeugend echt wirken. Bekannte Absenderangaben sind oft gefälscht und sollen Vertrauen erwecken.
  • Banken oder Zahlungsdienste fragen niemals Kundendaten oder Zugangsdaten zum Konto per Mail ab.
  • Fragen Sie im Zweifel bei Ihrer Bank oder dem Zahlungsdienst nach.
  • Klicken Sie in einer E-Mail niemals Links an und öffnen Sie keine Dateianhänge, wenn auch nur der geringste Zweifel an der Sinnhaftigkeit oder Echtheit der Anlage besteht.
  • Werden Sie hellhörig, wenn jemand Sie telefonisch oder per Mail kontaktiert und mit Verweis auf die PSD2 irgendwelche angeblich notwendigen Maßnahmen ankündigt oder von Ihnen verlangt. Prüfen Sie kritisch, ob diese Maßnahmen überhaupt erforderlich sind.
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Linke fordert Aus für Atomkraftwerk Cattenom

Perl. Der Block eins des Atomkraftwerks Cattenom ist seit Juni wegen Wartungsarbeiten vom Netz. Nun passierte eine Panne mit einem defekten Ventil, wie die Betreiberfirma EDF mitteilte. Die Linken fordern daher das Aus des Kernreaktors.

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Berufschance Busfahrer

Saarbrücken. Das Land bereitet 22 Menschen darauf vor, Busfahrer zu werden. So soll einerseits dem Fachkräftemangel in diesem Bereich entgegen gewirkt werden. Andererseits geht es darum, Menschen in Lohn zu bringen, die eher schwer zu vermitteln sind wie Flüchtlinge oder Langzeitarbeitslose.

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58-Jähriger erstattet Anzeige gegen Comedian Luke Mockridge

Nach dem Auftritt des Comedian Luke Mockridge im Fernsehgarten des ZDF ist eine Strafanzeige wegen Beleidigung durch einen Zuschauer erstattet worden. Der 58-jährige Anzeiger hat dazu über die Onlinewache der Berliner Polizei seine Strafanzeige eingereicht.

Weil der ZDF Fernsehgarten auf dem Mainzer Lerchenberg produziert wird, wird die Strafanzeige auch von der Polizei Mainz dort bearbeitet. Sowohl dem Anzeigeerstatter als auch dem Angezeigten, also rechtlich als Beschuldigten geführten Luke Mockridge, sind Anhörbögen zugesandt worden um ihnen Gelegenheit zu geben, sich zu diesem Sachverhalt zu äußern.

Seit heute liegt der Anhörbogen des Anzeigeerstatters vor. Hierin verzichtet er auf die Stellung eines Strafantrages. Weil es sich bei einer Beleidigung gemäß § 185 StGB um ein sogenanntes „absolutes Antragsdelikt“ handelt, ist ein fehlender Strafantrag ein Verfahrenshindernis.

Das bedeutet auch in diesem Fall, dass die Ermittlungen in Zusammenhang mit der Strafanzeige gegen Herrn Mockridge durch die Polizei nicht fortgeführt werden.

Aktionswoche „Wiesbaden nachhaltig“ – Gärtnern in Zeiten des Klimawandels

Der Rekordsommer 2018 und seine bis heute spürbaren Trockenheitsfolgen zeigen, dass der Klimawandel auch bei uns in Deutschland angekommen ist. Die Umweltberatung Wiesbaden lädt deshalb zum Vortrag „Gärtnern in Zeiten des Klimawandels – Wässern, Mulchen und mehr“ ein.

Referent Klaus Diehl, Landschaftsarchitekt der Hessische Gartenakademie/Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, informiert über praxisorientierte Anpassungsstrategien. Dabei helfen standortangepasste Pflanzen, gute Pflanzenqualitäten, der richtige Pflanzzeitpunkt sowie angepasstes Wässern und Mulchen, damit der Garten die zunehmend heißen und trockenen Sommerperioden, gepaart mit Wetterextremen und invasiven Schaderregen, gut übersteht.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche „Wiesbaden nachhaltig“ des Netzwerkes Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) statt.

Der kostenfreie Vortrag findet am Dienstag, 17. September, um 18 Uhr im Umweltladen, Luisenstraße 19, statt. Um Anmeldung unter Telefon (0611) 313600 wird gebeten.

Mehr Salafisten im Saarland

Saarbrücken. Innenminister Klaus Bouillon (CDU) hat das „Lagebild Verfassungsschutz 2018“ vorgestellt. Den Schwerpunkt legt der Minister auf die Verbreitung des Rechtsextremismus – den Zahlen nach nimmt aber der Salafismus zu.

37-jähriger Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt – Motorrad brannte völlig aus

Gegen 11:10 Uhr kam es heute Vormittag auf der L426 zwischen Mainz-Lerchenberg und Stadecken-Elsheim zu einem schweren Verkehrsunfall (wir bereichteten).

Ein 55-jähriger Mann befährt die L426 mit seinem VW in Richtung Mainz-Lerchenberg. In Höhe des Essenheimer Fernsehturmes wollte er nach links, in eine dortige Parkmöglichkeit abbiegen.

Ein 37-jähriger Motorradfahrer, der von hinten kommend, in gleicher Fahrtrichtung unterwegs war, bemerkte dieses zu spät und fuhr dem PKW fast ungebremst auf. Durch den Aufprall wurde der37-jährige Biker schwerverletzt.

Direkt nach dem Aufprall fing das Motorrad an zu brennen. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, stand die Maschine bereits in Vollbrand, konnte jedoch schnell gelöscht werden. Auch der 55-jährige PKW-Fahrer kam verletzt ins Krankenhaus.

Im Einsatz waren neben mehreren Rettungswagen, Notarzt und Polizei, die Berufsfeuerwehr Mainz, sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Essenheim und Nieder-Olm. Um die genaue Unfallursache klären zu können wurde ein Unfallgutachter mit einbezogen. Die L426 war während der Unfallaufnahme für mehrere Stunden voll gesperrt.

Fußgänger stirbt nach Unfall mit Radfahrer

Saarbrücken. Ein Unfall mit einem 23 Jahre alten Radfahrer führte für einen 68 Jahre alten Mann zum Tod. Er war zwischen zwei Autos auf die Straße gegangen, wie es die Polizei schildert.

2.340.000 mal Trauer, Leid und Schmerz – Dort anpacken wo andere Wegschauen

Die Schlagfrequenz eines Kinderherzens beträgt 150 Schläge pro Minute und umgerechnet hat es genau so lange gedauert, um aus Trauer, Leid und Schmerz ein wenig Hoffnung und Freude in die Gesichter der Kinder zu zaubern!

Müller │Die lila Logistik Südwest GmbH & Co.KG, mit Sitz in Kirchheimbolanden, hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Stück seines Erfolges weiter zu geben. Der Logistikdienstleister mit Hauptsitz in Besigheim bei Stuttgart legt großen Wert auf soziales Engagement, aber nicht in dem er einfach nur einen Scheck überreicht – NEIN- dies ist dem Vorstandsvorsitzenden Michael Müller nicht genug. Er möchte tatkräftig dort anpacken, wo andere gerne wegschauen. Jedes Jahr widmet sich der Logistikdienstleister einem neuen Projekt und in diesem Jahr hat man sich für das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Mainzer Universitätsmedizin entschieden.

15 Mitarbeiter renovierten Räumlichkeiten

Mit den extra angereisten 15 Mitarbeitern wurden diverse Räumlichkeiten renoviert und in Zusammenarbeit mit der Klinikleitung wurde ein Kindersommerfest organisiert.

„Schwerkranken Kinder ein Lächeln zu schenken, ist der größte Lohn!“, so der Geschäftsführer Jürgen Höflinger von Müller │Die lila Logistik Südwest GmbH & Co. KG. Die Idee für dieses Charity Projekt entstand beim Logistikdienstleister selbst und zusammen mit der Klinikleitung wurde die Umsetzung geplant. Die Firma Müller │Die lila Logistik betont die Wichtigkeit von solchen sozialen Projekten und so entstand der Gedanke nicht nur die Renovierung zu übernehmen, sondern auch den Kindern ein wenig Spaß zu bereiten.

„Viele dieser Kinder haben bis jetzt ein unsagbares Leid erfahren; sie jetzt glücklich, wenigstens für ein paar Stunden, zu sehen, ist für uns alle hier eine ganz neue Erfahrung und ein riesiges Geschenk“, so der stellv. Niederlassungsleiter Jens Lehn. Beim Sommerfest wurden die Kinder mit einem Eiswagen und einem Clown überrascht. In einem großen Finale spielte Oliver Mager, in einem privaten Konzert für Groß und Klein, seine Lieder.

Mitarbeiter unterbrachen für die Hilfsaktion ihr Wochenende

„Alle der angereisten Mitarbeiter von Müller │Die lila Logistik waren unentgeltlich im Einsatz, umso höher muss die Leistung bewertet werden, da die Mitarbeiter ihr wohlverdientes Wochenende unterbrochen haben, um hier für große Kinderaugen zu sorgen“, so der Klinikleiter Herr Prof. Dr. Fred Zepp, „nicht nur das die Logistiker die Arbeiten unentgeltlich geleistet haben, haben sie auch das Material für die Renovierungen und das Sommerfest übernommen“, so Zepp weiter.

Das sich die Arbeiten gelohnt haben fasst der Niederlassungsleiter, Stefan Viebahn, passend zusammen: „Es ist schön die Möglichkeit zu haben, mit unserem tollen Team gutes zu bewirken und vielen Menschen Freude zu schenken“.

A61 | Engländer verwirrte Polizei – Auto zum Anhänger umfunktioniert

Wie den Pkw mit in den Urlaub nehmen, wenn man mit dem Wohnmobil reist? Diese Frage glaubte ein 63-jähriger aus der Nähe von Bristol optimal gelöst zu haben. Einfach eine Anhängerdeichsel an den Pkw geschraubt und das Ganze dann an die Anhängerkupplung hinter das Wohnmobil gehängt.

Auf diesen merkwürdigen Abschleppvorgang war die Verkehrspolizei aus Wörrstadt am gestrigen Nachmittag auf der A61 bei Gau-Bickelheim aufmerksam geworden weil in dem hinterhergezogenen Kleinwagen kein Fahrer saß.

Der Engländer war sich keiner Schuld bewusst, er zeigte sogar eine europäische Genehmigungsurkunde vor. Tatsächlich kann man diese Umbauvorrichtung legal erwerben und in einigen Ländern Europas auch nutzen, in Deutschland jedoch schon deshalb nicht, weil der als Anhänger zweckentfremdete Pkw nicht gebremst werden kann und so die Bremsanlage des Wohnmobils überfordert. Bei Gefällestrecken kann sie überhitzen und bei einer Notbremsung wäre der Bremsweg viel zu lang.

Dem 63-Jährigen blieb nichts anderes übrig als den Pkw von einem Abschleppunternehmer in die Niederlande bringen zu lassen, wo so eine Gespann erlaubt ist. Das Bußgeld wegen des unzulässigen Schleppvorgangs konnte er sicherlich verschmerzen, der Rücktransport kostete ihn jedoch knappe 1.000 Euro

Saarland steht vor finanziellem Spagat

Saarbrücken. Das Saarland wird in den nächsten drei Jahren über 100 Millionen Euro weniger an Steuern einnehmen. Finanzminister Peter Strobel (CDU) spricht vor diesem Hintergrund von einem „Spagat zwischen Investieren und Konsolidieren“. Letztlich ist aber auch klar: Ohne Geld aus dem Bund geht es nicht.