Saarbrücken. Stehen in einem Wald Windräder, ändert sich dessen Nutzungsart. Für Spaziergänger bedeutet das: Wollen sie sich im Wald aufhalten, befinden sie sich auf einem Betriebsgelände. Mit den entsprechenden rechtlichen Folgen bei Unfällen. Das hat eine Anfrage ergeben, die der linke Landtagsabgeordnete Ralf Georgi ans Land gestellt hat.
Nackenheim | DLRG Rheinschwimmen wieder großer Erfolg – Ältester Teilnehmer mit 86 Jahren
Nachdem im vergangenen Jahr durch den heißen Hochsommer und dem damit verbundenen niedrigen Wasserstand das beliebte Rheinschwimmen der DLRG Ortsgruppe Nackenheim ausfallen musste, gingen in diesem Jahr am Sonntag (18.08.2019) wieder 80 Teilnehmer an den Start.
Bei idealen Bedingungen mit Wassertemperaturen von etwa 23 Grad schickte Niersteins Bürgermeister Jochen Schmitt pünktlich um 13.00 Uhr auf die etwa vier Kilometer lange Strecke bis zur Insel Kisselwörth, an den Start.
Sicherheit der Schwimmer steht an erster Stelle
Begleitet und gesichert wurden die Schwimmer von 6 Rettungsbooten der DLRG Oppenheim, der Feuerwehr Nackenheim und der FFW Nierstein/Oppenheim sowie von 2 Booten der DLRG Nackenheim. Ebenso sorgten Rettungsschwimmer befreundeter DLRG Organisation aus Ingelheim, Nieder-Olm, Wörrstadt und Oppenheim, für ausreichende Sicherheit. Ebenso mit im großen Sicherheitspool waren die ehrenamtlichen Helfer des DRK Ortsverein der Verbandsgemeinde Bodenheim aus Nackenheim.
BGM Nierstein Herr Jochen Schmitt wünscht Herrn Martin Filtmann (76 Jahre) aus Nierstein viel Glück | Foto: DLRG NackenheimUnd damit man auch für alle Eventualitäten gerüstet war, wurden die Schwimmer zusätzlich durch acht Kanuten des Kanu Club WWSC Frankfurt sowie 2 Jet-Skis der DLRG Oppenheim und Bad Kreuznach begleitet.
Alle Rettungsboote und Rettungsschwimmer sahen es als eine große Herausforderung an, das Schwimmfeld zusammen zu halten, da einige Teilnehmer sehr schnell schwammen. Das ganze Schwimmfeld darf nicht länger als 500m sein.
30 Minuten für 4 Kilometer
Nach ca. 30 Minuten erreichte der erste Schwimmer die Insel Kisselwörth. Auch der älteste Teilnehmer, Herr Edgar Lieschied, mit 86 Jahren, erreichte das Ziel erfolgreich, die Insel Kisselwörth.
Auf der Insel Kisselwörth wurden die Schwimmer von Freunden, Bekannten und Familienangehörigen sehr ungeduldig und freudig erwartet. Der ERste Beigeordnete, Jean–Christophe Cossutta, empfing gemeinsam mit Helmut Sudrow, 1. Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe Nackenheim, alle Schwimmer am Strand der Insel Kisselwörth mit Glückwünschen und einer Medaille.
1. Vorsitzender der DLRG OG Nackenheim e.V., Herr Helmut Sudrow mit Jugendmitglied Johann Blechert, Empfang der Schwimmer | Foto: DLRG NackenheimLockerer Ausklang auf der Insel Kisselwörth
Für alle Teilnehmer und Gäste gab es gegrillte Würstchen. Und wer keine Würste essen wollte, probierte sich an den zahlreich gespendeten leckeren Kuchen und Torten mit einer Tasse Kaffee, oder einem kühlen Bier.
Thomas Krebs, Organisator des Rheinschwimmens und Helmut Sudrow, 1. Vorsitzender der DLRG OG Nackenheim, bedankten sich bei allen aktiven Helfern, der Wasserschutzpolizei, Gönnern und Sponsoren.
Zum Schluss waren sich alle wieder einig, dass im nächsten Jahr, das Rheinschwimmen wieder ein fester Bestandteil im DLRG – Kalender der Ortsgruppe Nackenheim werden muss, so denn es das Wetter und Rheinpegel es zulassen.
Land will Betriebe vor Angriff aus dem Netz schützen
Saarlouis. Cyberkriminalität wird für immer mehr Unternehmen zum Problem. Auch für größere Unternehmen. Das hat eine Umfrage ergeben, die der TÜV Rheinland veröffentlicht hat. Die saarländische Landesregierung will ihren Betrieben nun helfen. Denn die Betrüger sind einfallsreich.
Alzey | Vollsperrung der B271 nach Unfall mit zwei Verletzten
Nachdem am Samstag (17.08.2019) das Unwetter mit Sturm und Starkregen auch über den Landkreis Alzey gezogen war, kam es gegen 18:30 Uhr an der Einmündung der K24 zur B271 zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden.
Eine 61-jährige Fahrerin aus Alzey befuhr die K24 aus Esselborn kommend und wollte an der Einmündung zur B271 nach rechts in Richtung Flomborn abbiegen.
Hierbei übersah die Alzeyerin das Fahrzeug einer 52-jährigen Frau aus Ober-Flörsheim, so dass beide Fahrzeuge zusammen stießen. Beide Frauen wurden vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt und mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.
Während der Unfallaufnahme musste die B271 für etwa eine Stunde in beide Richtungen voll gesperrt werden.
Mainz | KKM federführend mit perioperativem Management zur Betreuung von Diabetespatienten
Jeder dritte Patient in deutschen Kliniken hat Diabetes. Um bei einer Operation dieser Patienten kein unter Umständen lebensbedrohliches Risiko einzugehen, ist es wichtig zu wissen, ob ein Patient Diabetes hat und wenn ja welchen Typ. Daher hat das Diabeteszentrum der Klinik für Innere Medizin 2 am Katholischen Klinikum Mainz (kkm), unter der Leitung von Dr. med. Colline Nittel, nun ein so genanntes Perioperatives Management etabliert.
Die Betreuung von Menschen mit Diabetes mellitus vor, während und nach einer Operation lässt sich so möglichst optimal gestalten. Die Risiken weitestgehend minimiert und gleichzeitig die Voraussetzungen für einen deutlich besseren Heilungsverlauf geschaffen.
6,5 Millionen Patienten in Deutschland
Diabetes mellitus, im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt, ist ein Überbegriff für verschiedene Störungen des Stoffwechsels und die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. Allein in Deutschland leben rund 6,5 Millionen Menschen mit dieser chronischen Erkrankung. Jährlich werden rund 300.000 Neuerkrankungen verzeichnet. Darüber hinaus werden immer mehr Menschen immer älter und sind an mehreren Erkrankungen gleichzeitig erkrankt. So haben von den rund 18,5 Millionen stationären Patientenfällen rund 30 Prozent Diabetes. Die Behandlung und Einbeziehung von Diabetes bei der Behandlung anderer Erkrankungen spielt vor diesem Hintergrund eine immer größere Rolle.
Denn: Entgleist der Blutzuckerspiegel kann es für den Betroffenen lebensbedrohlich werden. Zittern, Schwitzen, Heißhunger, Kopfschmerzen bis hin zu Seh- und Sprachstörungen sowie Verhaltensauffälligkeiten sind erste Warnsignale. Aber auch Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit oder Koma können die Folge sein, wenn eine Unter- oder Überzuckerung eintritt oder der Körper übersäuert und sich quasi regelrecht selbst vergiftet.
Wichtige Infos bei Operationen
Steht eine Operation bevor, ist es daher unablässig mögliche Risiken zu minimieren. Diese können sich unter anderem aus der Einnahme von Medikamenten und somit auch aus der Zuführung von Insulin zur Stabilisierung des Blutzuckers ergeben. Damit es also erst gar nicht zu einer Unter-, Überzuckerung oder Übersäuerung des Körpers kommt, ist es also wichtig zu wissen, ob jemand Diabetiker ist, welchem Typ er angehört und seinen Blutzuckerspiegel genau zu beobachten.
Genau dort setzt nun das sogenannte Perioperative Management bei Diabetes mellitus am Katholischen Klinikum Mainz (kkm) an. Ein Team aus Ärzten, Pflegekräften und Diabetesberatung arbeitet gemeinsam mit dem Patienten vor, während und nach der Operation Hand in Hand zusammen. So wird der Blutzuckerspiegel nicht nur regelmäßig überwacht und dokumentiert, auch haben die Beteiligten anhand einer Checkliste klare Vorgaben, welche Maßnahmen bei einer ungewünschten Veränderung des Blutzuckerspiegels einzuleiten ist. Hierzu arbeitet ein interdisziplinäres und multiprofessionelles Team gemeinsam zum Wohl der Patienten zusammen.
Abstimmung der Therapie für zu Hause
Das bedeutet dass Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen, wie Chirurgen, Ärzte der Inneren Medizin und Diabetologen sich absprechen, ggfs. auch gemeinsam Visite machen. Zudem sprechen sich die Ärzte und Pflegekräfte mit den Diabetesberatern, Ernährungsberatern und Wundmanagern ab, um die Herausforderungen der Patienten individuell und gemeinsam zu meistern. Es werden dann gemeinsame Entscheidungen getroffen, wie es für den Patienten weitergeht und welche Kombination von welchen Maßnahmen in welchem Umfang zum Einsatz kommen.
Insbesondere vor Entlassung wird natürlich auch mit dem Patienten abgestimmt welche Therapie für ihn zu Hause optimal und auch umsetzbar ist. Hier besteht auch die Möglichkeit die Angehörigen mit einzubinden und bezüglich des Umgangs mit Diabetes und der Diabetestherapie (z.B. Insulin) zu Schulen. Zudem stehen das Team in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Hausärzten und Diabetologen, um ein gemeinschaftliches Procedere für zu Hause erstellen zu können.
KKM erste Klinik in Deutschland
„Die Etablierung von klar vorgegeben Prozessen, welche auch die kontinuierliche Einhaltung der Standards der Deutschen Diabetesgesellschaft (DDG) ermöglicht, gibt nicht nur unseren Patienten noch mehr Sicherheit. Auch geben sie den Operateuren und Anästhesisten während des Eingriffs Sicherheit, dass möglichst keine Komplikation durch einen entgleisten Blutzuckerspiegel entstehen kann.
Wir als Katholisches Klinikum Mainz (kkm) sind daher sehr froh und stolz zugleich, als eine der ersten Kliniken in Deutschland mit der Umsetzung des Perioperativen Management von Diabetes mellitus eine Leistung anbieten zu können die zu einer noch besseren Versorgung und Betreuung von Diabetespatienten beiträgt,“ erläutert Dr. med. Colline Nittel, Leiterin des Diabeteszentrums am Katholischen Klinikum Mainz (kkm).
20 Stunden nach Messerangriff attackiert 31-Jähriger ein weiteres Opfer
Saarbrücken. Ein 31 Jahre alter Mann greift nachts zwei Brüder mit dem Messer an. Wird verhaftet und offensichtlich wieder freigelassen. Denn nur 20 Stunden später greift er einen anderen Mann mit dem Messer an. Nun sitzt er vorläufig im Gefängnis.
Wo in meiner Region gibt es in die meisten Unfälle? – Karte zeigt alle Unfallpunkte
Wo passieren in meiner Stadt die meisten Verkehrsunfälle? Wo gab es Unfälle mit Verkehrstoten? Wo sind Fahrradfahrerinnen und -fahrer besonders häufig verunglückt?
Diese Fragen beantwortet seit September 2018 der interaktive Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Er bietet einen regional tief gegliederten Überblick über Unfälle mit Personenschaden nach Straßenabschnitten sowie nach einzelnen Unfallstellen.
Jetzt liegt die erste Aktualisierung vor: Erstmals sind auch Daten aus Brandenburg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland enthalten. Sie ergänzen die bereits berücksichtigten Daten für Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.
Ein Klick auf die Karte und ihr könnte einen Bereich auswählen:
Quelle: Unfallatlas.deDer Unfallatlas umfasst Angaben aus der Statistik der Straßenverkehrsunfälle für die Jahre 2016 und 2017, die auf Meldungen der Polizeidienststellen basieren. In mehreren Bundesländern nimmt die Polizei die Geokoordinaten der Unfälle bei der Unfallaufnahme nicht beziehungsweise noch nicht vollständig auf. Sobald die Geokoordinaten der Unfallstellen in weiteren Bundesländern vorliegen, wird der Atlas erweitert.
Mainz-Kastel | Mit Sturmhauben Bordell überfallen
Am gestrigen Sonntag (18.08.2019) kam es gegen 22:15 Uhr zu einem Überfall in einem Bordell in der Peter-Sander-Strasse in Mainz Kastel.
Drei Unbekannte verschafften sich zuvor durch Klingeln Zugang zu den Räumlichkeiten. Im Innenraum angekommen, raubten die drei bisher unbekannten Täter unter Vorhalt einer Schusswaffe die Einnahmen des Geschäftes. Kurz darauf flohen sie aus dem Bordell in unbekannte Richtung.
Die Räuber sollen rumänisch gesprochen haben. Weiterhin konnten die Täter wie folgt beschrieben werden:
Täter 1
- 168 cm groß
- zwischen 30 und 40 Jahren alt
- dunkle, kurz rasierte Haare
- dunklen Drei-Tage-Bart
- eine etwas dickere Statur.
- Bekleidet war er mit einem weißen Trainingsanzug mit blau-roten Streifen an den Ärmeln.
Täter 2
- 170 cm groß
- schlank
- dunkle Augen
- Des Weiteren trug er eine Sturmhaube und hatte ein Tattoo am rechten Unterarm.
Täter 3
- 170 cm groß und schlank.
- Er war mit einem rot-schwarzen T-Shirt, einer dunkelblauen Hose und Motorradhandschuhen bekleidet. Auch er trug eine Sturmhaube.
Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
VG Wörrstadt | Neue Beigeordnete für die Verbandsgemeinde gewählt
Bei der konstituierenden Sitzung des Verbandsgemeinderats der VG Wörrstadt am 15. August wurden Stefan Haßler, Jean Sebastien Larro und Günter Eisold als neue Beigeordnete gewählt. Sie werden in der Wahlperiode 2019-2024 Bürgermeister Markus Conrad unterstützen und im Bedarfsfall vertreten.
Da die bisherigen Beigeordneten Georg Heinrich Nehrbass (CDU), Karl Franz Ruggaber (Bündnis90/Die Grünen) und Wolfgang Janson (FDP) nach 15 Jahren gleichzeitig aus ihrem politischen Ehrenamt ausschieden, standen alle drei Beigeordnetenposten gleichzeitig zur Disposition. „Das ist in der Geschichte unserer Verbandsgemeinde bisher einmalig“, betonte Bürgermeister Conrad beim Aufrufen dieses Tagesordnungspunktes.
Einigkeit in der Koalition
Völlig einig waren sich die Regierungskoalition von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP sowie die Opposition von SPD, FWG und Linke bei der Wahl des Ersten Beigeordneten. Ohne Gegenkandidat wurde Stefan Haßler (CDU) aus Ensheim mit 34 Ja und einer Nein-Stimme zum Ersten Beigeordneten und somit zum ersten Vertreter des Bürgermeisters gewählt. Der Ensheimer Ortsbürgermeister und Berufssoldat bringt schon viel politische Erfahrung für diese neue Aufgabe mit.
Bei den Wahlen für die weiteren Beigeordnetenposten konnte sich der IT-Experte, Naturführer und Wildbienenexperte Jean Sebastien Larro (Bündnis 90/Die Grünen) aus Udenheim gegen Ulf Baasch (SPD) durchsetzen. Das Beigeordnetentrio komplettiert der Wallertheimer Kommunikationsberater Günter Eisold (FDP), der die Wahl gegen Christian Wertke (SPD) gewann.
Bürgermeister Markus Conrad ernannte und vereidigte alle drei Beigeordneten im Anschluss an die Wahl. Den bisherigen Beigeordneten dankte er für eine 15-jährige sehr vertrauensvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit. Im Rahmen einer separaten Feierstunde wurden sie zwischenzeitlich zusammen mit den ausgeschiedenen Ratsmitgliedern verabschiedet.
Vier Unbekannte fliehen nach Unfall zu Fuß über Autobahn
Dillingen. Ein mit vier Mann besetzter Alfa Romeo ist diesen Sonntag gegen 18 Uhr in eine Mittelplanke der A8 gerast, Das Quartett floh zu Fuß vom Unfallort über die Autobahn. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Herbert Fontaine (68) ist nach schwerer Krankheit verstorben
Saarlouis. Herbert Fontaine ist im Alter von 68 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Das hat die Stadt Saarlouis mitgeteilt. Der CDU-Abgeordnete war das dienstälteste Mitglied im Saarlouiser Stadtrat.
Kellerwegfest Guntersblum | 21-Jähriger niedergeschlagen um Handy zu klauen
Für einen 21-Jährigen Festbesucher des Gunterblumer Kellerwegfestes endete der Ausflug mit einem bösen Erwachen.
Gemeinsam mit Freunden besuchte der 21-Jährige am Wochenende das Weinfest in Guntersblum. Gegen 00:40 Uhr telefonierte er in Brundhildstraße mit einem Freund, als er plötzlich einen dumpfen Schlag gegen seinen Kopf verspürte.
Dieser war so heftig, dass er zu Boden sackte und einige Zeit bewusstlos liegen blieb. Als er wieder zu sich kam, musste er feststellen, dass sein Smartphone (Samsung Galaxy S8 Plus) weg war.
Durch den Schlag auf den Kopf erlitt der 21-Jährige eine Platzwunde und musste vom Rettungsdienst behandelt werden. Der entstandene Sachschaden durch den Diebstahl des Handys beträgt circa 400 Euro.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu der Tat und dem oder den Tätern geben können, sich bei der Polizei in Oppenheim (06133-933-0) zu melden.
Rheinhessen / Mainz | Unwetter mit Folgen – Ehrenamtliche Einsatzkräfte wurden angepöbelt
Ein Unwetter, welches am gestrigen frühen Sonntagabend über Rheinhessen und Teile von Mainz tobte, hat zum Teil Spuren der Verwüstung hinterlassen. In Mainz lag der Schwerpunkt der Einsätze im Stadtteil Ebersheim. Bis zum späten Abend gingen in der Leitstelle über 115 Notrufe ein.
Alleine in Ebersheim musste die Feuerwehr in kürzester Zeit 25 Einsätze abarbeiten. Weitere Schwerpunkte waren in der Verbandsgemeinde Bodenheim, der Verbandsgemeinde Nieder-Olm sowie entlang der A61 Höhe Flörsheim-Dalsheim, Gundersheim, Ober-Flörsheim und Bermersheim zu vermelden.
Schwerpunkte in Ebersheim:
Foto: Feuerwehr MainzUm 17:45 Uhr wurde gemeldet, dass im Harxheimer Weg ein Baum auf eine Person gestürzt sei, die Person sei unter dem Baum eingeklemmt und rufe um Hilfe. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr hatten Passanten zwei Personen unter einem größeren Baum herausziehen können, eine weibliche Person wurde leicht eine weitere männliche Person mittelschwer verletzt. Die Verletzten wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von einem zufällig anwesenden Arzt und der Feuerwehr erstversorgt und betreut. Beide hatten riesiges Glück, dass nicht noch Schlimmeres passiert ist.
Foto: Feuerwehr MainzNur wenige Meter neben dieser Einsatzstelle war eine große Tannenspitze abgebrochen und ca. fünf Meter weiter in ein Scheunendach gestürzt. Vermutlich wurde dabei das Dach zu einem Teil zerstört, so dass die Windböen unter das Dach gerieten. Das gesamte Dach samt Gebälk wurde angehoben und ca. 50 – 60 Meter durch die Luft geschleudert. Große Teile des Daches stürzten auf eine angrenzende Grünfläche, Teile des Daches zerstörten noch in ca. 100 m Entfernung Ziegel und Dächer von zwei Wohnhäusern im Harxheimer Weg. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Rund um den Harxheimer Weg stürzten viele Bäume um, die Einsatzstellen wurden erkundet und teilweise abgesperrt.
Im Töngeshof drohte ein Teil eines ca. 15 m hohen Nussbaums auf ein Gebäude zu stürzen. Der Stamm war am Fuß des Baumes eingerissen und musste von der Feuerwehr mittels Drehleiter abgetragen werden.
Im Bereich des Rasse Geflügel-Zucht-Vereins Auf der Lochsteig waren zahlreiche Bäume umgestürzt oder drohten umzustürzen. Dabei wurden einige Geflügelkäfige und Stallungen beschädigt.
An einer Scheune in der Nähe des Geflügel-Zucht-Vereins wurde ein großes Hallentor einer großen landwirtschaftlichen Gerätehalle nach innen gedrückt, dabei wurden zwei Traktoren beschädigt.
Daneben waren zahlreiche andere Einsätze mit umgestürzten Bäumen, defekten Ziegeln oder umgestürzten Schildern abzuarbeiten.
Verbandsgemeinde Bodenheim
Um 17:44 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum ersten von insgesamt 34 Einsätzen alarmiert. Im Gau-Bischofsheimer Neubaugebiet deckte der Sturm ein Dach ab.
Friedhof in Gau-Bischofsheim | Foto: Thorsten LüttringhausIm Bodenheimer Gewerbegebiet erfasste der Sturm einen LKW-Anhänger und warf diesen um. Auch die Zufahrt zur B9 musste teilweise gesperrt werden, da hier zahlreiche Äste, die auf der Straße lagen, die Fahrt für die Verkehrsteilnehmer unmöglich machte.
In Nackenheim stürzte ein Baum auf ein parkendes Fahrzeug und beschädigte dieses erheblich. Neben zahlreichen umgeknickten Bäumen mussten sich die Einsatzkräfte bis in den späten Abend auch um zahlreich überflutete Straßen kümmern.
Auch das DRK des DRK OV VG Bodenheim in Nackenheim war mit im Einsatz um die Einsatzkräfte der Feuerwehren mit warmen Essen und Getränken zu versorgen.
Verbandsgemeinde Nieder-Olm
Auch in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, hatten die Einsatzkräfte einiges zu tun. Neben umgestürzten Bäumen, umgestürzten Bauzäunen und weggespülten Kanaldeckeln waren auch überflutete Straßen und stark verschmutzte Fahrbahnen zu bewerkstelligen. Letzteres führte dazu dass der Weinbergring für den Verkehr kurzzeitig voll gesperrt werden musste. Leider zeigten sich hier wieder einige Verkehrsteilnehmer von ihrer schlechtesten Seite und nahmen das zum Anlass die ehrenamtlichen Helfer lautstark anzupöbeln.
„Den Herrschschaften sei gesagt, dass wir solche Maßnahmen nicht aus Spaß, sondern zu unserer eigenen und eurer Sicherheit durchführen‼
Im Einsatz, FÜR EURE SICHERHEIT, waren gestern ca. 40 Personen mit 8 Feuerwehrfahrzeugen. „
Mit großem Unverständnis äußerten sich die Einsatzkräfte auf Facebook über diese uneinsichtigen Mitmenschen. Bis 20:30 Uhr waren die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer damit beschäftigt alle Einsatzstellen abzuarbeiten, die Ausrüstung zu reinigen und die Einsatzfahrzeuge wieder für die nächsten Einsätze aufzubereiten.
Streife statt Knöllchen – Ordnungsamt soll Sicherheitsgefühl stärken
Saarlouis. Der Saarlouiser Oberbürgermeister Peter Demmer (SPD) hat im Sommer für Aufsehen gesorgt: Als nach dem Fest „Emmes“ die Polizei die Kontrolle über die Lage in der Stadt verloren hatte, mahnte er: Die Polizei sei zu dünn besetzt und damit das Sicherheitsgefühl der Menschen gefährdet. Nun tut die Landesregierung alles, um diesen Eindruck wieder aus der Welt zu holen – und dabei das Gesicht zu wahren.
Saarländer gehen öfters ins Krankenhaus – bleiben aber kürzer
Saarbrücken. Das Saarland hat unter den westdeutschen Ländern die größten Kosten pro Versicherten, wenn es um Aufenthalte im Krankenhaus geht. Das liegt daran, dass die Menschen häufiger ins Krankenhaus gehen, sagt Daniel Konrad im Gespräch mit Boostyourcity. Der Pressesprecher der Techniker Krankenkasse (TK) im Saarland sagt aber auch, für saarländische Versicherten müssen die Kassen bundesweit am zweitmeisten zahlen.










