BYC-News Blog Seite 1535

Verkehrschaos in Mainz | 1 Toter und mehrere Schwerverletzte bei mehreren Unfällen

Mehrere schwere Verkehrsunfälle in und um Mainz haben am gestrigen Donnerstagnachmittag für ein Verkehrschaos in Mainz gesorgt.

Der erste schwere Unfall ereignete sich um 13:25 Uhr auf der A60 Richtung Frankfurt Höhe der Anschlussstelle Rüsselsheim-Mitte.

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4 Verletzte durch Ausbremsmanöver

Hier fuhren zunächst ein weißer Kastenwagen und ein Audi-Cabrio die linke Spur in Richtung Frankfurt. Nachdem der Kastenwagen nach rechts wechselte, überholte der Audi diesen, scherte unmittelbar vor dem Kastenwagen ein und bremste diesen aus, wodurch ein dahinterfahrender LKW stark abbremsen musste. Ein weiterer LKW konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den ersten LKW auf.

Bei dem Unfall gab es insgesamt 4 verletzte Personen. Der 47-jährige Fahrer aus Frankfurt des vorne fahrenden Lkw wurde leicht verletzt. In dem auffahrenden Lkw saßen 3 Personen, von denen der 46-jährige Fahrer aus dem Kreis Hanau leicht, ein 18-jähriger Mitfahrer leicht und ein weiterer 46-jähriger Mitfahrer, beide aus Hanau, schwer verletzt wurde. Die Verletzten mussten teilweise durch die Feuerwehr aus ihrem Führerhaus befreit werden. Da einer der Lkw mit Fäkalien beladen war musste die Ladung vor der Bergung des Fahrzeuges umgepumpt werden.

Der Unfallverursachende Audi verließ anschließend die Unfallstelle, nachdem er kurz auf dem Seitenstreifen angehalten hatte.

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1 Toter bei Unfall am Stauende

Bedingt durch diesen ersten Unfall gab es im Verlauf der Bergungs- und Rettungsarbeiten zwei weitere Unfälle im Stau, bei dem ein LKW-Fahrer tödlich verletzt wurde.

In Höhe der Anschlussstelle Ginsheim bemerkte gegen 15:00 Uhr ein LKW-Fahrer aus dem Rhein-Main-Gebiet das Stauende zu spät und fuhr mit seinem LKW auf einen vor ihm stehenden auf. Der Fahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und konnte nur noch Tod durch die Feuerwehr geborgen werden. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen.

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1 Schwerverletzte bei Unfall auf Theodor-Heuss-Brücke

Während die Unfallaufnahme auf der A60 noch in vollem Gange war, kam es gegen 14:40 Uhr auf der Theodor-Heuss-Brücke zu einem weiteren schweren Unfall.

Eine 23jährige Frau aus Kelsterbach fuhr mit ihrem PKW auf der linken Fahrspur in Richtung Wiesbaden und fuhr aus bisher noch ungeklärter Ursache auf einen vor ihr fahrenden BMW auf. Der Anprall war so heftig, dass der BMW über die Gegenfahrspur schleuderte und gegen das Brückengeländer prallte und quer zur Fahrbahn zum Stehen kam.

Die 80jährige Fahrerin des BMW aus Mainz-Kastel wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt und schwer verletzt in ein Mainzer Krankenhaus eingeliefert. Die VW-Fahrerin wurde leicht verletzt und nach ambulanter Behandlung vor Ort entlassen.

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Wieder Problem mit der Rettungsgasse

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten der Unfälle auf der A60 musste wieder einmal festgestellt werden, das es zum Teil erhebliche Probleme mit der Rettungsgasse gab. Zwar funktionierte die bei der Anfahrt der ersteintreffenden Einsatzfahrzeuge fast vorbildlich, doch als die ersten Fahrzeuge durch die Rettungsgasse durch waren, machten die im Stau stehenden Fahrzeuge diese wieder zu, indem sie zurück in ihre Spur fuhren. So hatten die nachrückenden Einsatzfahrzeuge zum Teil große Probleme an die Einsatzstellen zu kommen.

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Conrad feiert 6666 Tage in Mainz | Jubiläumsangebote

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Die Jubiläums-Angebote vom 26.August 2019 – 31.August 2019 in Ihrer Conrad Mainz Filialie als Blätter PDF:

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Worms | 13-Jähriger verursachte Unfall mit fremdem PKW und flüchtete

Der Verkehrsunfall, der sich am Montagabend um 22:10 Uhr in der Wormser Gernotstraße ereignete, bei dem der Verursacher Unfallflucht verursachte, ist geklärt.

Ein 13-jähriger Junge nutzte offenbar die unbeaufsichtigte Gelegenheit, die sich beim Ausladen des PKW der Eltern seines Freundes bot und setzte sich ans Steuer.
Er startete den Motor, fuhr los und verursachte den Unfall.

Dort prallte er frontal gegen einen geparkten PKW und schob diesen auf ein weiteres in der Gartenstraße abgestelltes Auto.  Nach dem Crash setzte der 13-Jährige „sein“ Fahrzeug zurück und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit über die Gartenstraße in Richtung Kaiser-Heinrich-Platz.

An beiden PKW entstand Sachschaden von ca. 2500 Euro.

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Karlsberg schlägt sich gut in schwierigem Markt

Homburg. Eigentlich ist der Bierkonsum in Deutschland seit Jahren rückläufig, wie das Portal Statista.com mitteilt. Doch der Karlsberg Brauerei GmbH gelingt es – gegen den Trend – an Umsatz zuzulegen. Das liegt an der Popularität der Marke im Ausland.

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Weniger Unterrichtsausfall an saarländischen Berufsschulen

Saarbrücken. An den saarländischen Berufsschulen fallen weniger Stunden aus als noch vor zehn Jahren. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage hervor, die die Abgeordnete der Linken, Barbara Spaniol, gestellt hat. Auch die Zahl der Lehrer ist in diesem Zeitraum gestiegen.

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Deutsche Radio Philharmonie startet in die neue Saison

Saarbrücken. Die neue Saison der Deutschen Radio Philharmonie beginnt im September. Zum Auftakt gibt es in Saarbrücken Konzerte mit spannenden Solisten. Der Kartenvorverkauf startet an diesem Samstag.

Bad Kreuznach | Hund nach Unfallflucht qualvoll verendet

Am heutigen Mittwochmorgen (21.08.2019) musste im Bad Kreuznacher Stadtteil Bossenheim ein Hund, der nach einem Unfall einfach achtlos am Straßenrand liegengelassen wurde, qualvoll verenden.

Gegen 09:45 Uhr meldete sich ein männlicher Anrufer mit unterdrückter Nummer bei der Polizei in Bad Kreuznach und teilte mit, dass es am Fußgängerüberweg, etwa in Höhe der Bäckerei Heintz zu einem Verkehrsunfall mit einem Hund gekommen sei. Der Hund sei von dem oder der Unfallverursacher/in einfach am Straßenrand liegengelassen worden.

Angaben zu dem verursachenden Fahrzeug konnte er nicht machen. Bevor die Personalien des Mannes erhoben werden konnten beendete er das Gespräch.

Vor Ort konnten die Kollegen leider nur noch einen toten Hund feststellen, welcher offenbar tatsächlich nach einem Aufprall auf ein Fahrzeug an einer nahegelegenen Hauswand abgelegt worden war.

Wer kann Angaben zu dem beschriebenen Vorfall machen? Der namentlich nicht bekannte Mitteiler möge sich bitte unter der Telefonnummer 0671-8811101 mit hiesiger Dienststelle in Verbindung setzen.

Mainz-Kastel | Täterfahndung nach sexuellem Übergriff auf 19-Jährige

Bereits Anfang Juni, kam es in Mainz-Kastel in der Nähe einer Diskothek zu einem sexuellen Übergriff auf eine 19-Jährige. Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Kriminalpolizei nun mittels eines Phantombildes nach einem der Täter.

Dem derzeitigen Kenntnisstand zufolge besuchte das spätere Opfer bis in die frühen Morgenstunden des 08.06.2019 eine Diskothek im Industriegebiet in Mainz-Kastel und lief gegen 05:00 Uhr von dort über einen Fußweg, im Bereich der Bahnschienen, in Richtung Wiesbadener Straße. Ziel war die dortige Bushaltestelle „Mudra Kaserne“.

Foto: Polizei Westhessen – Wiesbaden

Auf dem Weg dorthin traf sie auf drei Männer, welche sie dann sexuell bedrängten. Die Fluchtrichtung der Täter ist nicht bekannt. Nach Angaben der Geschädigten seien die Männer Ende 20 bis Anfang 30 Jahre alt, von schlanker, zierlicher Statur und von „südländischer Erscheinung“.

Von einem der Täter konnte nun ein Phantombild erstellt werden. Dieser habe sehr dunkle, dicke Augenbrauen, welche zusammengewachsen waren. Seine Haare seinen schwarz und leicht gelockt gewesen.

Außerdem sei er mit einem Shirt, mutmaßlich grün oder türkis, bekleidet gewesen (siehe Phantombild).

Die Wiesbadener Kriminalpolizei bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-3333 zu melden

Klonen und Gentechnik besorgt die Mehrheit der Deutschen

Auf der einen Seite die Hoffnung, dass Wissenschaft die großen Probleme unserer Zeit lösen kann. Auf der anderen Seite konkrete Ängste mit Blick auf Zukunftstechnologien: Die Bundesbürger stehen Wissenschaft und Forschung mit gemischten Gefühlen gegenüber. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Multitechnologiekonzerns 3M.

Laut Umfrage ist die grundsätzliche Stimmung gegenüber der Wissenschaft weiterhin sehr zurückhaltend. Mehr als die Hälfte der Deutschen denkt, dass die Wissenschaft genauso viele Probleme verursacht wie sie löst (54 Prozent). Zudem gibt es Ängste vor möglichen Zukunftstechnologien.

Klonen von Menschen ist die größte Angst

So ist für 93 Prozent der Befragten das Klonen von Menschen etwas, das ihnen Sorgen bereitet, genauso wie die Gen-Technik (87 Prozent) oder Gen-Food (85 Prozent). Der Einsatz von Robotern am Arbeitsplatz sowie fliegende Autos zählen mit jeweils 68 Prozent ebenfalls zu den Top 5-Technik-Ängsten der Deutschen.

Quelle: 3M

Dem gegenüber stehen deutlich artikulierte Hoffnungen an die Wissenschaft: So wünscht sich die überwiegende Mehrheit der Befragten (88 Prozent) etwa einen Impfstoff gegen chronische Krankheiten wie Krebs oder Diabetes. 53 Prozent erwarten begeistert die Möglichkeit, ins Weltall zu reisen. Ebenso erhoffen sich 35 Prozent derjenigen, die sich für die Wissenschaft interessieren, dass die Forschung ihnen helfen wird, ein längeres, gesünderes Leben zu führen.

Die Welt braucht Wissenschaft mehr denn je

Insgesamt ist sich die Mehrheit der Deutschen (91 Prozent) sicher, dass die Wissenschaft nötig ist, um die Probleme der Welt zu lösen. Gleichzeitig geben 85 Prozent der Befragten zu, dass sie wenig bis gar nichts über Wissenschaft wissen – und fast genauso viele sagen, dass sie mehr über Wissenschaft wissen wollen (83 Prozent). Ein Schlüssel zu den Menschen scheint dabei eine leicht verständliche Vermittlung von Wissenschaft zu sein. Dies wünschen sich 90 Prozent der Befragten.

„Die Welt braucht Wissenschaft mehr denn je, um zur Lösung der schwierigsten Herausforderungen auf dem Planeten beizutragen. Bei 3M verstärken wir unser Engagement für eine bessere Welt durch unsere eigenen technologischen Fähigkeiten und inspirieren andere, die Kraft der Wissenschaft zu sehen. Dazu gehören auch unsere erheblichen Investitionen in die MINT-Ausbildung“, unterstreicht Mike Roman, Chief Executive Officer von 3M die Ergebnisse der Studie.

State of Science: Weltweite Befragung

Die Umfrage in Deutschland ist Teil einer jährlich stattfindenden Befragung von insgesamt 14.000 Menschen in 14 Ländern rund um den Globus. Sie bildet die Grundlage für den State of Science Index (SOSI), der die Veränderung in der Einstellung der Menschen weltweit zur Wissenschaft abbilden soll. In Deutschland nahmen insgesamt 1.002 Personen über 18 Jahren an der Umfrage teil.

Saarländer zahlen mehr für Pflegeheime

Saarbrücken. Die Bewohner saarländischer Pflegeheime zahlen bundesweit den zweithöchsten Eigenanteil. Nur Nordrhein-Westfalen ist teurer. Dies geht aus einer Statistik hervor, die die Landesregierung veröffentlicht hat. Schuld seien demnach höhere Gehälter in der Pflege und eine vergleichsweise hohe Zahl an Personal – fehlende staatliche Investitionen sind aber auch ein Grund.

Mainz | Tatort live beim SWR-Sommerfest

Die letzten Gäste verlassen das Areal, der Abbau kann beginnen, das SWR Sommerfestival 2019 ist zu Ende. Zum neunten Mal, vom 15. bis 18. August 2019, hatte der Südwestrundfunk (SWR) seine Türen geöffnet, in die Studios und zur Premiere des neuen Ludwigshafen-„Tatorts“ eingeladen, ebenso zu „SWR1 Hits und Storys“. Insgesamt 18.000 Besucher*innen kamen und feierten mit. DASDING Partybash musste wegen Regen abgesagt werden.Auch dieses Jahr war der „Tag der offenen Tür“ am Sonntag, 18.8., ein Highlight des Sommerfestivals. Die Gäste kamen zum Funkhaus, blickten beim Rundgang hinter die Kulissen, in die Studios und Werkstätten. Sie tauschten sich mit SWR Moderatorinnen und Moderatoren, Experten und Programmmachenden aus, stellten jede Menge Fragen, sprachen selbst Nachrichten in eine Kamera und gaben Feedback zu Sendungen.

Foto: SWR

Auf zwei Bühnen fand ein vielfältiges Programm statt. Die Besucher*innen erlebten mit Patricia Küll, Martin Seidler und Holger Wienpahl die drei „Landesschau“-Moderatoren gemeinsam auf einer Couch sowie Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert im Talk bei „SWR1 Leute kompakt“. SWR4 präsentierte die Musiker Vincent Gross und Julian David, SWR2 hatte die Percussionistin Leonie Klein eingeladen. Und natürlich konnten sich die Fans beim „SWR3 Elchalarm“ ihr persönliches Maskottchen sichern.

Fernsehen live und Open-Air-Kino mit Lena-Odenthal-Tatort

Foto: SWR

Für Freitag, 16.8., hatte der SWR zum langen Fernsehabend geladen: Das Publikum konnte live bei der Produktion der „Landesschau Rheinland-Pfalz“ dabei sein und amüsierte sich bei „So lacht der Südwesten“ mit viel Comedy. Anwesende Krimifans wissen nun schon mehr. Sie sahen den neuen “Tatort“ des Ludwigshafener Duos. Vor Ort präsentierten die Schauspieler Lisa Bitter und Tim Ricke den Thriller „Maleficius“ um einen ehrgeizigen Hirnforscher (Ausstrahlungstermin: 8. September 2019, 20:15 Uhr, im Ersten). An einem stimmungsvollen Sommerabend folgten 1200 Zuschauer*innen den Ermittlungen der beiden Kommissarinnen.

Ein musikalischer und ein verregneter Sommerabend in Mainz

„Eine Reise durchs Leben“ – so lautet der Titel der neuen „SWR1 Hits und Story“-Show, die am Donnerstagabend, 15.8., im Kurfürstlichen Schloss rund 800 Zuschauer*innen sehr bewegte. In der Show geht es um zentrale Fragen des Lebens – und um Musik. SWR1 Musikexperte Werner Köhler erzählte von den Geschichten und Menschen hinter berühmten Songs, begleitet von der Band „Pop History“. Wegen Regen musste das junge Programm DASDING am Samstagabend, 17.8., die geplante Veranstaltung „Partybash“ am Mainzstrand absagen, bei der DJ DoubleA an den Plattentellern gestanden hätte.

Immer mehr Müllrowdys werden erwischt

Saarbrücken. Immer mehr Menschen werfen ihren Müll illegal in die Landschaft. Das geht aus einer Statistik hervor, die von der Landesregierung veröffentlicht wurde. Demnach wurden im Jahr 2015 noch 2271 Vergehen erfasst – nur drei Jahre später sind es schon 5404 Vorfälle. Nicht einmal jeder zehnte Fall wird aufgeklärt.

Bad Kreuznach | 15-Jähriger brutal zusammengeschlagen und ausgeraubt

Wie die Polizei in Bad Kreuznach heute mitteilte, kam es am vergangenen Freitag auf dem Kreuznacher Jahrmarkt zu einem brutalen Raub, bei dem ein 15-Jähriger verletzt wurde.

Gegen 21:00 Uhr befand sich der 15-Jährige kurz vor dem Festgelände im Bereich des Möbusstadions. Dort wurde er nach seinen Angaben von einer ihm unbekannten männlichen Person ins Gesicht geschlagen und seine Bauchtasche, in der sich sein Bargeld befand entwendet. Direkt danach wurde ihm erneut mit der Faust auf den Kopf geschlagen, sodass er vom Rettungsdienst behandelt werden musste.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

  • südländisches Aussehen
  • circa 17-18 Jahre alt
  • schlank
  • schwarze Haare und einem sog. Undercut an den Seiten
  • bekleidet mit blauem T-Shirt

Die Polizei in Bad Kreuznach bittet Zeugen, die zu dem Vorfall Hinweise geben können, sich unter Tel.: 0671-8811-100 bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach zu melden.

 

Mainz | Polizei intensiviert Kontrollen von E-Scootern – noch viel Aufklärungsbedarf nötig

Nach mittlerweile ca. zwei Wochen E-Scooter eines Verleihers in Mainz, mehreren Monaten der gesetzlichen Grundlagen und einer nahezu täglichen Präsenz des Themas in den verschiedensten Medien und sozialen Netzwerken, intensiviert die Polizei Mainz ihre Kontrollen.

In den Kontrollen wird immer wieder festgestellt, dass einem sehr großen Anteil der Nutzer die bestehenden Regelungen nicht bekannt sind. Obwohl in der App des Verleihers nicht freigegebene Bereich markiert sind, fallen sehr viele Nutzer gerade in den Fußgängerzonen und am Rheinufer auf. Aus den Aussagen der Nutzer lässt sich ebenfalls erkennen, dass die E-Scooter überwiegend als Spaßgerät, denn als ein Verkehrsmittel im öffentlichen Verkehrsraum gesehen werden. Dementsprechend wird dann auch nicht erkannt, dass bestehende Verkehrsregeln dennoch gelten.

Der größte Anteil der kontrollierten Nutzer ist über die Erklärungen der Polizei Mainz erfreut und setzt diese auch grundsätzlich direkt um. Es gibt aber auch Nutzer, die weniger einsichtig sind und sich Kontrollen entziehen wollen. So reagierte am Sonntag ein 21-jähriger Mainzer in einem gesperrten Bereich zunächst gar nicht auf einen Anhalteversuch, kurz darauf hielt er aber doch an und zeigte sich gegenüber den Polizeibeamten hochaggressiv. Am heutigen Dienstag sollte ein telefonierender Nutzer in der Mainzer Neustadt kontrolliert werden. Dieser flüchtete aber über eine Grünfläche auf das Rheinufer und verhinderte so die Kontrolle. Dabei zeigte er beleidigende Handzeichen.

Da die E-Scooter als Kraftfahrzeuge gelten, ist das Telefonieren während der Fahrt nicht nur verboten, sondern kostet auch 100,- EUR Bußgeld. Zu den weiteren Bußgeldern finden Sie einen kleinen Auszug im Anhang.

In unserer ersten Bilanz, nach einer Woche, haben wir Bürgerinnen und Bürger aufgefordert ihre Erfahrungen, positive wie negative zu schildern. Zahlreiche Mitteilungen erreichten uns und haben einen ersten, nicht repräsentativen Eindruck vermittelt, wie das neue Verkehrsmittel wahrgenommen wird. Einige Personen zeigten sich von der Flexibilität der Fortbewegung begeistert und wünschen sich mehr Zeit um diesem Verkehrsmittel eine Chance zu geben. Die Mehrheit der Person äußerte jedoch Kritik, weil offensichtlich eine große Anzahl der E-Scooter in Bereichen bewegt wird, welche als sogenannte „rote Bereiche“ nicht für die Nutzung freigegeben sind. Dazu gehören z.B. Fußgängerzonen, Rheinufer, Bürgersteige und seit wenigen Tagen auch der Uni-Campus.

Zahlreiche Beschwerden gibt es über rücksichtlose Fahrer, die durch ihre Fahrweise Fußgänger zum „Zur Seite springen“ zwingen und diese einer nicht unbeträchtlichen Gefahr aussetzen. Das Befahren von Gehwegen gefährdet nach Meinung der Mitteiler nicht nur die Fußgänger, sondern möglicherweise auch Bewohner, die unerwartet auf die Straße treten können.

Das verbotene Fahren zu zweit wird immer wieder mitgeteilt. Dies ist insbesondere deswegen gefährlich, weil die Roller und insbesondere die Bremsen für ein bestimmtes Maximalgewicht ausgelegt sind und bei zwei Personen schnell überlastet sein können und der Bremsweg sich verlängert. Darüber hinaus scheinen die Nutzer das Abstellen der E-Scooter sehr individuell zu lösen und lassen diese gerne mal mitten auf Gehwegen, Fahrbahnen oder Fußgängerüberwegen stehen und verursachen dadurch Behinderungen für andere Verkehrsteilnehmer.

Die Polizei Mainz wird auch weiterhin Kontrollen durchführen.

Ergänzend präzisiert die Polizei, welche Bereiche in am Mainzer Rheinufer überhaupt befahren werden dürfen, bzw. in welchen Bereiche E-Scooter verboten sind.

* Radweg
* kombinierter Rad- und Gehweg

oder im Bereich des Zollhafens als * verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen sind, dürfen mit E-Scootern befahren werden. Bereiche die als Fußgängerzone ausgewiesen sind, dürfen nicht befahren werden. Ein Abstellen der E-Scooter in diesen Bereichen wird durch die App des Anbieters verhindert und ist dort rot markiert.

Benzindieb verletzt Polizisten bei Festnahme

Großrosseln. Die Polizei hat am Montag einen mehrfach straffällig gewordenen Benzindieb festgenommen. Der 34 Jahre alte Georgier widersetzte sich der Verhaftung und verletzte dabei einen Beamten so schwer, dass dieser nun dienstunfähig ist, wie die Polizei mitteilte.