BYC-News Blog Seite 1522

Mainz-Finthen | Mehrfamilienhaus musste nach Kellerbrand komplett evakuiert werden

Am Montagabend wurde die Feuerwehr Mainz kurz vor 23:00 Uhr zu einem Kellerbrand im Nelkenweg alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen bereits 20-25 Bewohner vor dem 6- geschossigen Gebäude. Der einzige Treppenraum des Gebäudes war so stark verqualmt, dass ein gefahrloses Verlassen für Bewohner nicht mehr möglich war. Trotzdem wagten sich immer wieder einzelne Bewohner durch den Treppenraum ins Freie.

Durch die Feuerwehr wurde schnellstmöglich die Brandursache erkundet und zeitgleich mit mehreren Trupps die Kontrolle des Treppenraumes und der Flure vorgenommen. Aufgrund der starken Verqualmung im Keller konnte der Angriffstrupp jedoch nicht sofort vordringen und mit den Löscharbeiten beginnen. Es musste erst eine Belüftung des Treppenraumes und des Kellers durchgeführt werden. In der Zwischenzeit konnten 4 weitere Trupps bereits in den verqualmten Fluren und im Treppenraum flüchtende Bewohner „abfangen“ und ins Freie führen. Hierzu kamen mehrere Fluchthauben zum Einsatz. Diese werden den Flüchtenden über den Kopf gezogen, um keine giftigen Rauchgase einzuatmen. Alle diese Maßnahmen wurden unter Atemschutz vorgenommen.

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Brandherd in einem Kellerverschlag

Nachdem klar war, dass die geflüchteten Bewohner vor dem Gebäude gesammelt waren, die restlichen Bewohner sicher in ihren Wohnungen waren, konnte mit der Brandbekämpfung begonnen werden.

Der Brandherd konnte durch die Belüftung (bessere Sicht für den vorgehenden Trupp) schnell lokalisiert und unter Kontrolle gebracht werden. Bis „Feuer aus“ vergingen dann allerdings noch Stunden. Es brannten größere Mengen „Hausrat“ in einem Kellerverschlag, die aufwendig von Hand ausgeräumt werden mussten. Auch diese Arbeiten konnten nur unter Atemschutz vorgenommen werden. Zwischenzeitlich hatte sich der Qualm aus dem Keller, in der Hauptsache durch den Aufzugsschacht, in alle 5 Wohnetagen verteilt.

Außerdem war durch den Brand im Keller des Nelkenweg 1 die Haupt Stromzufuhr für die Gebäude Nelkenweg 1 und 3 beschädigt worden, was später zu einer kontrollierten Abschaltung der Stromversorgung beider Gebäude führte. Durch diese Kombination der Ereignisse mussten alle Bewohner des Nelkenweg 1 evakuiert werden. Auch dies war zum Teil nur unter Atemschutz und mit Fluchthauben möglich.

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Wohngebäude unbewohnbar

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Die ca. 75 evakuierten Bewohner wurden von Anfang an auf einem angrenzenden Parkplatz durch den Rettungsdienst und die Abschnittsleitung Gesundheit betreut. Hierbei mussten mehrere Personen medizinisch versorgt werden. Eine schwangere Frau wurde sicherheitshalber in eine Klinik transportiert. Nach einem „Check-up“ durch den Leitenden Notarzt konnten später ca. 55 Bewohner bei Freunden und Bekannten unterkommen. Ca. 20 Bewohner mussten in eine Notunterkunft transportiert werden und wurden / werden dort weiterhin betreut.

Das Wohngebäude Nelkenweg 1 ist vorübergehend nicht bewohnbar. Die Hausverwaltung wird am Dienstag schnellstmöglich Messungen vornehmen lassen, um abzuklären, welche Wohnungen doch wieder genutzt werden können.

Das Wohngebäude Nelkenweg 3 ist indirekt betroffen. Dort musste ebenfalls der Strom abgestellt werden. Den Bewohnern wurde freigestellt, ob Sie in den stromlosen Wohnungen bleiben, oder ob sie ebenfalls zu Freunden oder Bekannten möchten.

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Großaufgebot an Einsatzkräften

An der Einsatzstelle waren neben der Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Feuerwehren Finthen und Bretzenheim, der Rettungsdienst, die Abschnittsleitung Gesundheit, die SEG-Betreuung, die Polizei und die Mainzer Netze (Stadtwerke) im Einsatz.

Darüber hinaus waren die Freiwilligen Feuerwehren Drais, Marienborn, Mombach und Stadt zur Wachbesetzung auf den beiden Wachen der Berufsfeuerwehr eingesetzt.

Über die Höhe des Sachschadens kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Angabe gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Städte sollen mehr Rechte gegen Vermieter erhalten

Saarbrücken. Die Linken bringen am Mittwoch einen Entwurf für ein „Wohnungsaufsichtsgesetz“ in den Landtag ein. Dieses soll Städten und Gemeinden mehr Möglichkeiten geben, gegen Vermieter vorzugehen, die ihre Häuser verkommen lassen. Damit schielt die Fraktion auch in Richtung SPD.

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Wasserstoff-Autos im Saarland entwickeln

Saarbrücken/Frankfurt. Derzeit läuft in Frankfurt die Internationale Automobil-Ausstellung. Dabei bestimmen die Bilder von ausländischen Gästen die Berichterstattung, die erfahren müssen, dass in Deutschland Klimaaktivisten bestimmen, wer welche Veranstaltung besuchen darf. In dieser Stimmung wagt die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD), mit einer Idee für Aufbruchstimmung sorgen zu wollen.

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Gruppe verletzt 15-Jährigen mit zerbrochener Flasche

Völklingen. Eine Gruppe aus etwa fünf Personen hat am Sonntag einen 15-Jährigen ausgeraubt. Als dieser seine Sachen zurückforderte, kam es zur Schlägerei. Dabei griff einer der Angreifer zu einer Flasche als Waffe.

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Unterhaltung mit der Bundeslügenpolizei

Saarlouis. Die Bundeslügenpolizei kommt nach Saarlouis. Als Inszenierung. Im Theater am Ring. Das Stück „Tatütata – die Bundeslügenpolizei informiert“ gehört zu dem Festival „Spielstark“, das von Montag bis Freitag, 21. bis 25. Oktober stattfindet.

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Lasst die Polizei ihren Job tun

Saarbrücken. Die Landespolizei hat am Wochenende einen Twitter-Marathon veranstaltet und so einen spannenden Einblick in ihr Berufsbild gegeben. Ihre Öffentlichkeitsarbeit ist indes längst ein Politikum. Jetzt will die AFD durchsetzen, dass die Herkunft der Täter in Mitteilungen genannt wird. Für die Polizisten selbst wird die Lage durch solche Initiativen noch komplizierter.

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SR will Jugendliche an „Rotlicht“ heranführen

Saarbrücken. In der „Grünen Hölle“ schlagen Menschen ins Leere oder reden alleine vor sich hin. Was vor Ort schräg aussieht, kann später als spektakulärer Kampf mit Godzilla über den Bildschirm laufen – oder als Talkshow mit dem Papst.

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Wiesbaden | Job in Echt zu Gast bei SOKA-BAU

Gemeinsam mit der SOKA-BAU veranstaltete der Jobnavi am Mittwoch, 4. September, für insgesamt 14 interessierte Schülerinnen und Schülern einen Job in Echt–Berufsschnuppertag. Im Focus stand das praxisnahe Kennenlernen des Unternehmens und der Ausbildungsberufe Kaufleute für Dialogmarketing und Kaufleute für Büromanagement.

Konkrete Einblicke in Wiesbadener Unternehmen und deren Ausbildungsberufe zu erhalten und gleichzeitig persönliche Kontakte zu den Personalentscheidern knüpfen zu können, dies ermöglicht der Jobnavi Jugendlichen mit „Job in Echt“. „Bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen spielt ein gelungener Matchingprozess zwischen dem Jugendlichen und dem potentiellen Ausbildungsbetrieb eine immer wichtigere Rolle. Deshalb freut es uns besonders, wenn wir Unternehmen mit Veranstaltungsformaten wie  ‚Job in Echt‘ dabei unterstützen können, in Kontakt mit passenden Nachwuchskräften zu kommen“, so Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz über die Zielsetzung der Veranstaltung.

Nach der freundlichen Begrüßung durch Sabrina Seidensticker, ausbildungsverantwortliche bei SOKA-BAU, erhielten die Schülerinnen und Schüler zunächst wissenswerte Informationen über die Sozialkasse der Bauwirtschaft. Als einer der größten Arbeitgeber in Wiesbaden hat diese ungefähr 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 27 Auszubildende. Im Anschluss stellten die Auszubildenden Jelena Beljin und Florian Ruppel ihre Ausbildungsberufe Kaufleute für Büromanagement und Kaufleute für Dialogmarketing vor. Das Ausbildungskonzept von SOKA-BAU sieht vor, dass alle Auszubildenden innerhalb ihrer Ausbildungszeit die 15 Abteilungen durchlaufen und so alle Tätigkeitsbereiche der Sozialkasse kennenlernen.

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Job in Echt bot sich nun die Möglichkeit, drei Abteilungen selbst etwas näher kennenzulernen: In der Abteilung „Call“ werden die Anrufe der Kunden entgegengenommen. Hier findet der erste Kundenkontakt statt. Daher ist es ganz besonders wichtig, die Anfragen und Anliegen der Kunden freundlich, schnell und zu ihrer Zufriedenheit zu erledigen. Die Jugendlichen waren beeindruckt als sie erfuhren, dass ungefähr 660.000 Anrufe pro Jahr eingehen. Spannend war auch das Kennenlernen der Marketingabteilung. Mitarbeiter und Auszubildende arbeiten hier gemeinsam an Themenfeldern wie Internet und Intranet, Gestaltung von Flyern sowie Planung und Umsetzung von Messe- und Veranstaltungsauftritten des Unternehmens.

In der Abteilung Service Desk ist das Team für die Mitarbeiter aus dem Haus zuständig. Sie beheben ihre Computerprobleme und sorgen für ihren reibungslosen Arbeitsablauf. Begleitet wurde der Rundgang von Auszubildenden, die nach jedem Kurzvortrag der Abteilungsverantwortlichen Quizfragen stellte und das neu erworbene Wissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer spielerisch abfragten.

Das Highlight des Nachmittags war der gemütlich eingerichtete und einladende Kreativraum, der als letzte Station im Hause SOKA-BAU den Berufsschnuppertag abschloss. Hier kam der beliebte praktische Teil des Job in Echt‘s zum Zuge: Die Jugendlichen erhielten die Aufgabe, in einem Rollenspiel ein Telefonat zwischen einem unzufriedenen Kunden und einem Berater durchzuspielen. Herausfordernd war hierbei der Part, sich in das Thema Beschwerde und kundenorientierte Reaktionsmöglichkeiten hineinzudenken und selbst Lösungswege einfallen zu lassen. Hier war Kreativität und Schlagfertigkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefordert. Sabrina Seidensticker war mit den vorgeführten Ergebnissen sehr zufrieden und betonte, dass einige Jugendliche Potential für den Beruf der Kaufleute für Dialogmarketing mitbringen und für diese Ausbildung geeignet sind. In der  Feedbackrunde erwähnten die Jugendlichen ihren positiven Eindruck von SOKA-BAU als Arbeitgeber und lobten die Auswahlmöglichkeit der zukünftigen Abteilung nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung.

Der Jobnavi ist dem Referat für Wirtschaft und Beschäftigung angegliedert, welches direkt dem Dezernat des Bürgermeisters Dr. Oliver Franz unterstellt ist.

 

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K7 Albig | Unfall durch Sportwagen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit – Zeugen gesucht

Deutlich überhöhte Geschwindigkeit, ist nach ersten Ermittlungen der Polizei, die Ursache für einen Unfall am Freitag auf der K7 bei Albig.

Gegen 15:15 Uhr befuhr am Freitag ein 23-Jähriger mit seinem roten Sportwagen der Marke Opel Speedster aus Heimersheim kommend die K7 in Richtung Albig. Ausgangs einer Rechtskurve geriet er ins Schleudern und kam auf die Gegenfahrbahn.

Ein entgegenkommender 43 Jahre alter Mann aus Alzey versuchte mit seinem Pkw noch nach links auszuweichen. Die beiden Fahrzeuge touchierten sich jedoch im Front-/Seitenbereich.

Der 43 Jahre alte Alzey zog sich dabei diverse Prellungen zu und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der 23-jährige blieb zum Glück unverletzt.

Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei davon aus, dass der 23-jährige mit dem Sportwagen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in die Kurve eingefahren ist.

In diesem Zusammenhang werden noch Zeugen gesucht die Angaben zum eigentlichen Unfall geschehen, aber auch zum Fahrstil des jungen Mannes mit dem roten Sportwagen machen können. Sie werden gebeten sich mit der Polizei Alzey unter 06731/9110 in Verbindung zu setzen.

Barrierefreier Ausbau am Bahnhof in Mainz-Kastel geplant

Die DB Station&Service AG plant als Vorhabenträger gemäß Rahmenvereinbarung Hessen gemeinsam mit dem Aufgabenträger RMV, der Stadt Wiesbaden und dem Land Hessen die Modernisierung und den barrierefreien Ausbau der Verkehrsstation Mainz-Kastel.

Vor dem Antrag auf eine planungsrechtliche Entscheidung beim Eisenbahn-Bundesamt wird eine frühe Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt.

Die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung besteht aus der öffentlichen Auslage von Planunterlagen und einer Informationsveranstaltung. Die Informationsveranstaltung findet am Montag, 30. September, um 18 Uhr im großen Saal des Bürgerhauses Kastel, Zehnthofstraße 41, statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, die Planunterlagen einzusehen und an der Informationsveranstaltung teilzunehmen.

Bestandteil des Projektes sind der Neubau zweier Aufzugsanlagen, der Einbau eines taktilen Leitsystems, die Aufwertung der Personenunterführung, die Erweiterung der B&R-Anlage und die teilweise Erneuerung der Bahnsteigausstattung. Durch den Einbau der Aufzugsanlage am Hausbahnsteig und am Mittelbahnsteig werden zukünftig beide Bahnsteige barrierefrei erreichbar sein. Die Bauausführung findet 2022 statt und dauert rund sechs Monate.

 

A61 Rheinhessen | Holzlaster erheblich überladen

Schwerwiegende Verstöße waren eher die Ausnahme. Dieses Fazit zieht die Verkehrsdirektion Wörrstadt nach dem länderübergreifenden Kontrolltag am 12.09.2019 auf den Autobahnen in Rheinhessen.

„Brummis im Blick“ so lautete das Motto der gemeinsamen Kontrollen von Polizei, Bundesamt für Güterverkehr, Zoll und Bundeswehr. Neben einer Kontrollstelle auf dem Autobahnparkplatz Menhir bei Bornheim war auf der A61 bei Gundersheim auch eine Abstandsmessstelle eingerichtet. Dazu waren zivile Videofahrzeuge im Einsatz, um Verkehrsverstöße im fließenden Verkehr feststellen zu können.

Holzlaster mit über 15 Tonnen überladen

Insgesamt 70 Fahrzeuge wurde überprüft. Zwar mussten 45 davon beanstandet werden, die meisten jedoch nur wegen kleinerer Ordnungswidrigkeiten. Ein Holztransporter war allerdings erheblich überladen. Er wog statt erlaubten 40 Tonnen satte 55,6 Tonnen und musste deshalb abgeladen werden. Weil er ein Fahrverbot für ein vergangenes Verkehrsdelikt in Deutschland ignorierte, bekam der Fahrer eines polnischen Kleintransporters eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Fahrer eines albanischen Autotransporters eine Anzeige wegen illegalen Aufenthalts, weil er in Deutschland ohne Erlaubnis für einen Autohändler unterwegs war.

Sonst konnten nur kleinere Lenkzeitüberschreitungen und Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden oder die Ladung war nicht in vollem Umfang richtig gesichert. Den freundlichen Hinweis einer Zivilstreife an der nächsten Tankstelle sich ein paar Gurte zu besorgen, um die geladenen Autoteile richtig zu sichern, ignorierte der Fahrer eines weiteren Kleintransporters und geriet prompt in die stationäre Kontrolle bei Bornheim. Für ihn war die Fahrt an dieser Stelle dann zu Ende, auch wenn er seinem Navi die Schuld dafür geben wollte, dass er die kurz zuvor passierte Tankstelle übersehen hatte.

Spannerfotos sollen verboten werden

Saarbrücken. Einer Frau in der Öffentlichkeit unter den Rock fotografieren. Ohne dass sie es merkt und folglich, ohne dass sie ihre Zustimmung dazu geben kann. Das ist in Deutschland bisher keine Straftat – die Länder wollen das nun ändern.

Kreis Alzey-Worms | Auszeichnung für langjähriges ehrenamtliches Engagement

„Unsere Gesellschaft lebt von Menschen, die sich für die Allgemeinheit einsetzen und einbringen. Ohne bürgerschaftliches Engagement würden viele Lebensbereiche  nicht funktionieren“, betonte Landrat Ernst Walter Görisch bei einer Feierstunde, die anlässlich der Verleihung von Ehrennadeln des Landes Rheinland-Pfalz an Elfriede und Wolfgang Schwarz (Sulzheim), Ferdinand Gross (Alzey-Dautenheim), Hans-Jürgen Nolte (Eppelsheim) und Waldemar Hahl (Flomborn) im Sitzungssaal der Kreisverwaltung Alzey-Worms stattfand.

„Das Zusammenleben in Gemeinden und Städten gerade in unserem ländlichen Raum ist geprägt durch das Ehrenamt, das lange Tradition hat. Unsere Gesellschaft wäre bei Weitem nicht so leistungsfähig, wenn sich nicht eine solch große Zahl von Bürgerinnen und Bürgern freiwillig für andere einbringen würde. Das Ehrenamt prägt unsere gute Gemeinschaft“, betonte der Kreischef. Ob im Sport, bei Hilfsorganisationen, bei Gesangvereinen oder im kirchlichen Bereich, nahezu jeder zweite Rheinland-Pfälzer engagiert sich ehrenamtlich. Damit nimmt das Bundesland Rheinland-Pfalz bundesweit eine Spitzenposition ein.  Aufgrund einer Vielzahl neuer Herausforderungen, wie die Integration von Flüchtlingen und der demografische Wandel, werde die Gesellschaft künftig noch stärker auf das Engagement Ehrenamtlicher angewiesen sein.

Menschen motivieren

Auch in Zukunft sei es wichtig, Menschen zu motivieren, sich für die Allgemeinheit einzubringen. Ehrungen seien eine geeignete Form, für das Geleistete zu danken. Ziel der Verleihung der Landesehrennadel sei es, öffentlich Dank und Anerkennung für das Engagement  auszudrücken und somit den Einsatz des Einzelnen zu würdigen. „Nur wenn der Staat das Ehrenamt weiterentwickelt und unterstützt, kann dieses erfolgreich gedeihen“, bekräftige Görisch, der die wichtigsten Stationen der vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Geehrten Revue passieren ließ und herzlich für den vorbildlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit dankte.

Elfriede und Wolfgang Schwarz aus Sulzheim

Umfassendes ehrenamtliches Engagement zeichnet die Vita von Elfriede Schwarz aus. Seit 1995 engagiert sich die Geehrte im Vorstand des Landfrauenvereins Sulzheim, 1999 hat sie den Vorsitz übernommen. Darüber hinaus wirkt Elfriede Schwarz seit zwei Jahrzehnten in der Fastnacht mit. Sie ist zudem seit 2004 Mitglied im Gemeinderat Sulzheim und seit 2011 Erste Beigeordnete der Ortsgemeinde. Viele Jahre lang war sie Hauptschöffin beim Landgericht Mainz. Auch beruflich war Elfriede Schwarz erfolgreich. Sie wurde 1979 als Landessiegerin und als zweite Bundessiegerin im Berufswettkampf der Hauswirtschaftsmeisterinnen ausgezeichnet.

Auch das ehrenamtliche Engagement von Wolfgang Schwarz umfasst gleich mehrere Bereiche. Der Geehrte ist seit 1979 aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Sulzheim und seit 1969 Mitglied des TV. Darüber hinaus engagiert sich Schwarz im Sulzheimer Gemeinderat, ist erster Ansprechpartner bei der Planung, Gestaltung und Erhaltung des Sulzheimer Schildbergturms und zudem aktiver Fastnachter.

Waldemar Hahl aus Flomborn

Vielfältig ist auch das ehrenamtliche Engagement von Waldemar Hahl. Als aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Flomborn engagierte sich der Geehrte von 1976 bis 2013, davon 22 Jahre als Wehrführer sowie als Gerätewart und Ausbilder. Darüber hinaus ist der engagierte Flomborner seit 1973 aktives Mitglied im Gesangverein 1858 Flomborn und seit 2000 Präsident des Vereins. Als Mitglied im Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Flomborn ist Hahl seit 2009 aktiv und übernimmt zudem zahlreiche Aufgaben in der Kirchengemeinde.

Ferdinand Nolte aus Eppelsheim

Ferdinand Nolte (Eppelsheim) ist seit 1984 als Mitglied des VfL Eppelsheim sportlich aktiv, dabei fungierte er von 2004 bis 2019 als Erster Vorsitzender. Seit 2013 hat der Geehrte darüber hinaus das Amt des Ersten Vorsitzendes des VDK-Ortsverbands inne und ist seit 2014 zweiter Vorsitzender des Verinsrings Eppelsheim. Von 2009 bis 2010 war Nolte zudem Schöffe beim Amtsgericht Alzey. Parteipolitisch engagierte sich der Eppelsheimer, der seit 1977 SPD-Mitglied ist, von 1993 bis 2013 als Erster Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Eppelsheim. Er war von 1989 bis 2004 und erneut seit 2009 Mitglied des Gemeinderates und ist seit 1994 Beigeordneter der Ortsgemeinde. Mitglied des Verbandsgemeinderates war Nolte von 1999 bis 2004 und in den Jahren 2008 bis 2019.

Ferdinand Gross aus Dautenheim

Der Dautenheimer Ferdinand Gross engagierte sich in den Jahren von 1973 bis 2003 als aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Dautenheim. 1990 hat er das Amt des Abteilungsleiters Tischtennis im TV Dautenheim übernommen und war von 2000 bis 2018 erster Vorsitzender des Vereins. Beim Alzeyer Stadtrat war der Geehrte von 1979 bis 2009 Mitglied der CDU-Fraktion.

Der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel, die VG-Bürgermeister Steffen Unger (Alzey-Land) und Markus Conrad (Wörrstadt), Stadtbürgermeister Christoph Burkhard,  die Ortsbürgermeister Ute Klenk-Kaufmann (Eppelsheim), Sabine Kröhle (Flomborn), Ulf Baasch (Sulzheim) sowie die Pfarrerin Andrea Beiner (Flomborn) dankten den Geehrten herzlich für das geleistete Engagement und betonten, dass es wichtig sei, dass solch engagierte Persönlichkeiten das gute Zusammenleben in den Gemeinden fördern.

Bad Kreuznach | Mit 2,32 Promille und ohne Führerschein schweren Unfall verursacht

Wieder einmal war übermäßiger Alkoholkonsum die Ursache für einen schweren Unfall, bei dem gleich mehrere Menschen verletzt wurden.

Ein 23-Jähriger befuhr am gestrigen Sonntag (15.09.2019) die L242 von Schweppenhausen kommend in Richtung Stromberg. Dort überholte er gegen 16:15 Uhr zunächst zwei Radfahrer. Nach dem Überholmanöver wollte er wieder nach rechts auf seine Fahrbahn einscheren, wobei er zuerst in den Straßengraben fuhr, dabei das Lenkrad verriss und dann auf die Gegenfahrbahn geriet.

Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden PKW. Der Unfallverursacher, sowie seine Beifahrerin und die Insassen des entgegenkommenden PKW mussten verletzt in umliegende Krankenhäuser verbracht werden.

Die L242 musste für zweieinhalb Stunden gesperrt werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde beim Fahrer eine Atemalkoholkonzentration von 2,32 Promille festgestellt, er ist zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Es ist die Jagd, wegen der ich jage

Viel wird über Haustiere gesagt und geschrieben. Hier kommt eines selber zu Wort: der Don: Ich bin süchtig. Das ist aber nicht so lustig, wie es sich anhört. Denn meine Sucht bestimmt mich fremd, auch wenn ich das Ergebnis manchmal selber gar nicht will. Meine Sucht nennt sich Jagdtrieb.