BYC-News Blog Seite 1501

Wiesbaden | Drei Einbrüche in Schulen innerhalb eine Woche

Gleich drei Einbrüche in Wiesbadener Schulen beschäftigen seit dem Wochenende die Wiesbadener Polizei. Insgesamt richteten die unbekannten Täter Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro an.

In der Nacht von Dienstag (05.11.2019) auf Mittwoch (06.11.2019) machte eine Streife der Stadtpolizei gegen 01:25 Uhr in der Werner-von-Siemens-Schule in der Rheinstraße verdächtige Wahrnehmungen. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Täter sich noch im Schulgebäude befinden könnten, wurde umgehend die Landespolizei als Verstärkung alarmiert.

Durch beide Polizeieinheiten wurde das Schulgebäude gemeinsam durchsucht, wobei keine Täter mehr im Schulgebäude angetroffen werden konnten.

Die Täter hatten zuvor mehrere Türen gewaltsam geöffnet und ein Bild des Chaos hinterlassen. Ob letztendlich was gestohlen wurde, konnte abschließend noch nicht ermittelt werden.

Die umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen vor Ort dauerten bis 04:30 Uhr an

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Einbrüche in zwei weitere Schulen

Nur wenige Tag zuvor, am Wochenende von Freitag, 01.11.2019) bis Sonntag (03.11.2019), ereilte dasselbe Schicksal zwei andere Wiesbadener Schulen. In der Georg-August-Straße drangen Unbekannte über ein Fenster auf dem Dach der Leibnitz-Schule ins Innere des Schulgebäudes ein. Dort entwendeten die Täter aus dem dortigen Kiosk Bargeld.

In der Zeit zwischen Sonntag (03.11.2019) – 16:00 Uhr und Montag (04.11.2019) – 08:00 Uhr drangen ebenfalls bisher noch unbekannte Täter in die Humbold-Schule in der Mosbacher Straße ein. Dort durchsuchten sie neben den Unterrichtsräume noch den Bürotrakt sowie den Kiosk. Auch hier wurde Bargeld entwendet.

Ob die drei Einbrüche von der selben Tätergruppe verübt worden ist, kann die Polizei erst nach Abschluss der Ermittlungen sagen. In allen drei Fällen hat das 3. Polizeirevier die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2340 zu melden.

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Linke wollen Zugstrecke von Dillingen nach Bouzonville zurück haben

Dillingen. Der Bund will Milliardenbeträge bereit stellen, um die Bahn deutschlandweit zu fördern. Von diesem Geld müsse auch einiges ins Saarland fließen, fordern nun die Linken im Landtag – und machen konkrete Vorschläge für neue Bahnlinien.

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Worms | Schlag gegen Drogenhändler

Wie die Staatsanwaltschaft Mainz und die Kriminalpolizei Worms mitgeteilt hatten, ist den Ermittlern ein Schlag gegen mehrere Drogenhändler aus Worms und Umgebung gelungen.

Seit August 2019 führen die beiden Ermittlungsbehörden mehrere Ermittlungsverfahren gegen eine Gruppierung aus Worms, welche einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln (insbesondere sog. neue psychoaktive Substanzen „NPS“) betrieb.

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Mehr als 50 mutmaßliche Abnehmer identifiziert

Bislang konnten mehr als 50 Personen als mutmaßliche Betäubungsmittelabnehmer identifiziert werden. Die stark abhängig machenden Rauschmittel wurden durch die Gruppierung teilweise im Internet bestellt, aber auch bei verschiedenen Lieferanten im Wormser Umland beschafft.

Im Rahmen einer großangelegten Durchsuchungsaktion wurden mehrere Wohnungen und Gartengrundstücken in Worms nach Beweismitteln durchsucht. Der Hauptbeschuldigte wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Mainz dem Haftrichter in Mainz vorgeführt. Gegen den Hauptbeschuldigten wurde durch den Ermittlungsrichter in Mainz ein Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Neben ca. 700 Gramm „NPS“ sowie 50 Gramm Amphetamin wurden im Rahmen der Durchsuchungen mehrere Schreckschuss- und Luftdruckwaffen sowie Macheten und Messer sichergestellt.

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NPS – unberechenbare gesundheitsgefärdende Stoffe

Bei „NPS“ steht für „neue psychoaktive Substanzen“. Hierbei handelt es sich um Trägerstoffen wie Pulver, Tabletten, Kapseln oder Kräutermischungen, welchen synthetische Wirkstoffe wie hochpotente Cannabinoide beigesetzt werden. Vor Inkrafttreten des NPS-Gesetzes Ende des Jahres 2016 waren „NPS“ überwiegend legal zu erwerben, weshalb sie auch verharmlosend als „Legal Highs“ bezeichnet wurden.

Bei „NPS“ gibt es keinerlei Kontrolle der zugesetzten Wirkstoffmengen, was die Rauschmittel zu unberechenbaren gesundheitsgefährlichen Stoffen macht. Zudem werden die Inhaltsstoffe eines Produkts im Laufe der Zeit immer wieder verändert, so dass bei wiederholtem Konsum einer bestimmten Mischung nicht mit der gleichen Wirkung gerechnet werden kann. Verpackt werden die Substanzen in bunten Tütchen als „Potpourri“ oder „Badesalze“, die Legalität und Ungefährlichkeit suggerieren und insbesondere jugendliche Kunden ansprechen sollen.

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2018 kam es bereits zu einem Todesfall in Worms

Die Substanzen werden überwiegend geraucht. Die Polizei warnt ausdrücklich vor dem Konsum dieser unberechenbaren und hoch gesundheitsgefährdenden Substanzen und appelliert insbesondere an Eltern von Jugendlichen. Bereits im Jahr 2018 kam es in Worms zu einem Todesfall, nachdem ein Konsument „NPS“ in Form einer „Kräutermischung“ geraucht hatte.

Mit der ständigen chemischen Veränderung der Wirkstoffe gelang es Herstellern bisher, die Verbote des Betäubungsmittelgesetzes zu umgehen. Das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz stellt daher nun ganze Wirkstoffgruppen unter Strafe. Wer mit „NPS“ handelt oder diese an andere Personen abgibt, kann mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden.

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Frankfurt | Fraport AG testet Hybrid-Flugzeug

Am Flughafen Frankfurt flog vom 28. bis zum 31. Oktober ein ganz besonderes Fluggerät: H-Aero, ein kleines, heliumgefülltes Hybrid-Flugzeug, schwebte nahezu geräuschlos durch die Hallen D und E im Terminal 2. Die Fraport AG führte gemeinsam mit dem Start-Up Hybrid-Airplane Technologies GmbH Testflüge durch, um den Einsatz für die Zustandskontrolle in den Terminals zu prüfen.

H-Aero ist für den Flug über Publikum zugelassen und vereint die Vorteile von Ballon, Flugzeug und Hubschrauber in einem. So kann das Hybrid-Flugzeug wie ein Hubschrauber senkrecht starten. Der mit Helium gefüllte linsenförmige Ballon hält das Fluggerät in der Luft und die um 270 Grad drehbaren Flügel können es in alle Richtungen steuern.

Ziel des Praxistests ist es, die Zustandskontrolle in den Terminals für die Beschäftigten zu erleichtern. Statt die großflächigen Terminalhallen zu begehen, sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Areale mithilfe von Kamerabildern bequem vom Schreibtisch aus kontrollieren und Reinigungs- und Reparaturfälle melden können. Das einfachere Identifizieren von Störfällen soll zur Verkehrssicherheit in den Terminalhallen beitragen. Während des Tests flog der H-Aero eine vordefinierte Route innerhalb der Check-in Hallen ab und übertrug die Bilder aus dem Terminal mittels einer Wärmebild-Kamera. Zukünftig soll H-Aero seine Runden autonom drehen und mit Hilfe von KI-Technologie Verdachtsfälle eigenständig melden können.

„Der Einsatz von innovativen Technologien spielt in allen Bereichen des Flughafenbetriebs eine tragende Rolle, auch in der Gewährleistung der Verkehrssicherheit in unseren Check-in Hallen“, erklärt Alexander Laukenmann, Geschäftsbereichsleiter Flugbetrieb- und Terminalmanagement, Unternehmenssicherheit der Fraport AG. „Am Flughafen Frankfurt experimentieren wir heute bereits mit Technologien, die viele noch für Science Fiction halten. Ein Beispiel dafür ist das innovative Flugkonzept H-Aero. Wir sehen hier vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, die wir in den nächsten Schritten weiter prüfen werden.“

Csaba Singer, CEO der Hybrid-Airplane Technologies GmbH, betont: „Wir sind für die Aufgeschlossenheit der Fraport AG gegenüber neuen Technologien sehr dankbar. Innovation hat nur dann eine echte Chance, wenn sie eingesetzt wird, um Prozesse zu vereinfachen und zu erleichtern und das bei gegebener sozialer Akzeptanz seitens der Passagiere und Mitarbeiter. Dies haben wir in den letzten vier Tagen im Terminal 2 des Frankfurter Flughafens erfolgreich demonstriert – eine echte Weltpremiere.“

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Worms | Aktuell vermehrt falsche Hunderter im Umlauf

Im Laufe des vergangenen Samstags, 02.11.2019, wurden bei Geschäften im Innenstadtbereich von Worms mehrere gefälschte 100 Euro-Scheine in den Umlauf gebracht. Die Kriminalpolizei Worms bittet insbesondere den örtlichen Einzelhandel daher um Überprüfung der 100 Euro-Banknoten in ihren Bargeldbeständen auf deren Echtheit. Sollten hierbei Auffälligkeiten oder gefälschte Banknoten festgestellt werden, informieren Sie die Kriminalpolizei Worms unter der Telefonnummer: 06241-852 348 (übliche Geschäftszeiten) oder 06241-852 0 (außerhalb der Geschäftszeiten).

Insbesondere wenn Kunden geringwertige Gegenstände mit großen Banknoten bezahlen bzw. große Scheine wechseln wollen, sollten Sie vorsichtig sein und genauer nachsehen. Täter versuchen, durch das Ausgeben von Falschgeld möglichst viel echtes Wechselgeld zu erhalten. In solchen Fällen sollten Sie besonders gründlich prüfen.

So können Bürgerinnen und Bürger im Schnelltest Euro-Banknoten selbst überprüfen und Falschgeld erkennen:

Auf den Euro-Banknoten befinden sich mehrere Sicherheitsmerkmale, mit denen ihre Echtheit überprüft werden kann. Kontrollieren Sie beim Prüfen der Banknoten immer mehrere Sicherheitsmerkmale, da Geldfälscher meist nur wenige Merkmale nachahmen.

Eine Übersicht finden Sie auf der Bundesbank-Website bzw. der Website der Europäischen Zentralbank: http://www.bundesbank.de/falschgeld https://www.ecb.europa.eu/euro/banknotes/security/html/index.de.html

100 Euro Front
  1. Fühlen Lassen Sie beim Entgegennehmen der Banknoten der Europa-Serie die große Wertzahl zwischen Daumen und Zeigefinger einer Hand durchgleiten, bei den Scheinen der ersten Serie die EZB-Kürzel im Trapezfeld. Sie sollten ein Relief spüren.
  2. Kippen Mit einer Kippbewegung aus dem Handgelenk können Sie weitere Sicherheitsmerkmale überprüfen: Im Hologramm auf der Vorderseite der Banknoten der Europa-Serie wandern beim Kippen Regenbogenfarben auf- und abwärts, bzw. kreisen ganz oben im Hologrammstreifen EUR-Symbole um die Wertzahl (100- und 200-Euro-Schein).
  3. Im Hologramm-Patch der ersten Serie bewegen sich konzentrische Kreise einwärts bzw. auswärts.
  4. In der Wertzahl links unten auf den Scheinen der Europa-Serie wandert ein Lichtbalken auf- und abwärts. Je nach Blickwinkel wechselt die Farbe der Zahl. Auf 100- und 200-Euro-Scheinen sind hier zusätzlich EUR-Symbole zu sehen.
100 Euro Rück

Auf der Rückseite der Banknoten der Europa-Serie wird der Glanzstreifen sichtbar. Auf der Rückseite der 50- bis 500-Euro-Scheine der ersten Serie ändert die Wertzahl rechts unten ihre Farbe.

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Was tun, wenn der Kunde mit Falschgeld bezahlt?

1. Geben Sie das Falschgeld keinesfalls an denjenigen zurück, von dem Sie es bekommen haben, beziehungsweise an andere Personen weiter. Sie setzen sich damit dem Risiko aus, wegen Falschgeldverbreitung bestraft zu werden.

2. Übergeben Sie das Falschgeld der Polizei. Das ist allerdings nur möglich, wenn Sie vom Kunden nicht bedroht werden. Ist dies der Fall, hat Ihre eigene Sicherheit Vorrang!

3. Stecken Sie das Falschgeld am besten in einen Briefumschlag oder in eine Papiertüte. Das Falschgeld sollte von so wenigen Personen wie möglich angefasst werden.

4. Teilen Sie Ihrem Kunden mit, dass mit dem Geld etwas nicht stimmt und Sie es überprüfen müssen. Bitten Sie ihn um Namen, Adresse und Bankverbindung, damit er sein Geld zurückbekommt, falls Sie sich irren.

5. Benachrichtigen Sie immer den Sicherheitsdienst (soweit vorhanden) und die Polizei. Teilen Sie das dem Kunden mit und bitten Sie ihn, zu warten.

6. Wenn Sie nicht die Polizei rufen können: Prägen Sie sich das Aussehen des Kunden – von dem Sie das Falschgeld erhalten haben – und das seiner Begleitung gut ein, um der Polizei eine möglichst genaue Personenbeschreibung zu geben. Beobachten Sie die Fluchtrichtung und notieren Sie sich Typ und Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs. Wenn Sie die Möglichkeit haben, machen Sie Bilder mit Ihrem Handy von den Personen und dem genutzten Fahrzeug.

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Über 2000 Haftbefehle waren im September im Saarland offen

Saarbrücken. Über 2000 Haftbefehle waren im September im Saarland ausgeschrieben. Das ergab die Antwort auf eine Anfrage des linken Landtagsabgeordneten Dennis Lander. Ein weiteres Ergebnis: Das Land führt in diesem Bereich nur bedingt Statistik.

Wird es den PC noch lange geben?

[Werbung] Schauen wir heute in die Büros oder in die privaten Wohnungen, steht überall mindestens ein Desktop-PC. Was vor vielen Jahren noch als Luxus galt, ist heute ein ganz normaler Standard. Doch die Entwicklung der letzten 3 Jahre könnte den PC künftig unnötig machen. In 5 – 10 Jahren wird der klassische Desktop-Computer vermutlich langsam am Aussterben sein. Grund dafür sind unter anderem Notebooks, Netbooks und vor allem das Smartphone.

Dass ein Notebook bzw. Netbook den PC mittlerweile ersetzen kann, haben wir schon oft erlebt. Selbst bei grafischen Anwendungen und Programmiertätigkeiten ist ein PC als solches in der Desktop-Ausführung gar nicht mehr notwendig. Die Notebooks werden immer leichter und kleiner. Ein großer Monitor bzw. ein Fernseher lässt sich damit leicht verbinden, für denjenigen der unbedingt einen XXL-Monitor wünscht.

Neu ist allerdings, dass auch das Smartphone den PC insgesamt ersetzen könnte. Viele fragen sich jetzt schon: Lohnt sich der Kauf eines PCs noch? Grundsätzlich kommt das natürlich auf den Verwendungszweck an. Die Preise sind aber in den letzten Jahren soweit gefallen, dass es sich noch lohnt. Wer ihn als Selbstständiger nutzt, profitiert zudem von den angehobenen GWG Sätzen (bis zu 800 Euro netto).

Smartphone als PC Alternative – Eine Vision?

Eine Vision oder völliger Blödsinn? Schon heute wird das smarte Handy bevorzugt für Gaming und Co. genutzt. Die neuen Geräte sind so gut bestückt, das selbst anspruchsvollste Spiele ohne Ruckeln, störungsfrei laufen. Der Verkauf der teuren Konsolen ist seit einiger Zeit deutlich rückläufig. Schlussendlich lässt sich das Smartphone auch mit einer Dockingstation aufrüsten, an der Tastatur, Mouse, Monitor, Joystick und anderes angeschlossen werden kann. Die Rechenleistung ist beim Gaming heute durchaus vergleichbar mit einer Konsole oder einem PC. Das Feeling vielleicht noch nicht so ganz, das jedoch dürfte sich auch mit der Zeit ändern.

Doch wie ist das mit dem Handy als PC-Ersatz für die üblichen Dinge. Also geschäftliche Anwendungen, Textverarbeitung und so weiter? Auch hier hat sich viel getan. Von der Hardware sind die Geräte längst bereit. Nur die Software ist noch nicht so weit. Apple und Google arbeiten an neuen Versionen, womit das Smartphone künftig auch einfach als PC Alternative dienen kann. Die aktuellen Versionen von z.B. Android gelten dafür als nicht nutzbar.

Festplatten sind Old School

Dass sich bereits jetzt erste Änderungen bemerkbar machen, erleben wir an der Zunahme des Cloud Geschäfts. Obwohl die Cloud selbst als nicht wirklich sicher gilt (Angriffe von außen, Mitarbeiterzugriffe, Behördenzugriffe), nutzen immer mehr Anwender die Wolke im Netz, um dort ihre geschäftlichen, privaten und intimen Daten zu speichern. Mit dem neuen Internetstandard 5 G wird das künftig noch schneller und einfacher sein. Selbst Filme werden dann nur noch in der Cloud abrufbar sein und in Sekundenschnell abrufbar sein.

Festplatten braucht in einigen Jahren niemand mehr. Der Trend geht dazu, alle Daten im Netz zu speichern. Viele Firmen machen das heute schon. Denken wir nur an die Faktura-Software in der Cloud. Für einen geringen monatlichen Preis werden alle Kundendaten und Rechnungen nur noch in der Cloud gespeichert. Ein Schritt dahingehend, dass der PC (so wie wir ihn heute kennen!) aus unseren Wohnungen verschwindet.

Automarkt Deutschland mit Licht und Schatten

Der Automarkt in Deutschland zeigte im Oktober 2019 Licht und Schatten. Es wurden mehr Neuwagen, aber weniger Gebrauchtfahrzeuge verkauft. So wechselten im Oktober knapp über 637.000 Fahrzeuge die Besitzer, ein Minus von 1,3 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat.

Mehr als 6,1 Millionen Besitzumschreibungen im bisherigen Jahresverlauf bedeuten eine stabile Entwicklung mit leichtem Rückgang von 0,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018.

Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen hingegen ist im Oktober um 12,7 Prozent auf rund 284.600 Einheiten gegenüber dem Vorjahresmonat angestiegen. Im bisherigen Jahresverlauf wurden laut dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) über 3,02 Millionen Pkw neu zugelassen. Das waren 3,4 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Weiterhin positiv stellt sich der Trend bei Diesel-Neuzulassungen dar, deren Anzahl im Oktober um 9,6 Prozent höher lag als im Oktober 2018.

Worms | Massive Gewalt gegen Polizisten

Nachdem ein 19-jähriger Asylbewerber am gestrigen Dienstagmorgen (05.10.2019) in einer Wormser Flüchtlingsunterkunft einem Mitbewohner sein Smartphone entwendet hatte, wollte die Polizei den Verdächtigen gegen 10:00 Uhr durchsuchen, worauf die Beamten von diesem tätlich angegriffen wurden.

Zunächst flüchtete der junge Mann, konnte jedoch von den Beamten aufgehalten und zu Boden gebracht werden. Hierbei leistete der 19-Jährige so massiven körperlichen Widerstand, dass ein eingesetzter Polizeibeamter einen Handbruch erlitt.

Da der 19-Jährige deutliche Anzeichen auf Betäubungsmittelkonsum, durchsuchten die Beamten den Beschuldigten und fanden neben einem Tütchen mit weißem Pulver auch das entwendete Smartphone, welches an den Eigentümer zurückgegeben werden konnte.

Auch die Durchsuchungsmaßnahme wollte der Asylbewerber nicht einfach über sich ergehen lassen und versuchte erneut mit körperlicher Gewalt sich dieser zu entziehen. So versuchte er mit einem sich in der Nähe befindlichen Stuhl gegen die Beamten vorzugehen. Auch ein versuchter Kopfstoß gegen die Beamten misslang.

Der 19-Jährige wurde in einem Klinikum untergebracht. Er muss sich nun diversen Strafanzeigen, darunter auch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, stellen.

Frankfurt | 43-Jährige seit fast zwei Wochen vermisst

Mit Vermisstenplakaten hat die Frankfurter Polizei eine Suchaktion nach einer 43-Jährigen Frau gestartet, die eigentlich als sehr zuverlässig gilt.

Letztmalig wurde Iryna Usenko am Mittwoch (23.10.2019) gegen 18:30 Uhr in der Frankfurter Oeserstraße gesehen. Die Oeserstraße führt von Frankfurter Stadtteil Nied direkt zum Rebstockbad.

 

Die circa 1,60 cm große, schlanke Iryna Usenko spricht Deutsch mit leichtem Akzent. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens, soll sie mit einer blauen Jeans und einer roten Jake bekleidet gewesen sein.

Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Frankfurt am Main unter der Nummer: 069 / 755-51199

Hinterzimmer-Geklüngel in der Landeshauptstadt Mainz?

Wie weit geht das Geflecht von Politik und Wirtschaft in Mainz. So wird über den sogenannten „Essenheimer Kreis“ von den Mitgliedern der Mantel des Schweigens gehüllt und penibel darauf geachtet, dass keinerlei Informationen nach Außen und geschweige denn an die Presse gelangen.

Nach Recherche des Mainzer Radiosenders Antenne Mainz treffen sich unter dem Vorsitz des amtierenden Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling in regelmäßigen Abständen rund 100 einflussreiche Mainzer Männer aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur an wechselnden Locations in Rheinhessen.

Unter den Mitgliedern des „Essenheimer Kreises“ sollen nicht nur Geschäfte untereinander ausgetauscht, sondern auch gezielte Wahlempfehlungen ausgesprochen werden.

Vertrauliches Schreiben zur Wahlkampfunterstützung

So liegt dem Sender ein vertrauliches Schreiben vor, welches die Antenne-Redaktion von einem Mitglied des „Kreises“ zugespielt bekommen hat.
In dem Brief werden die Mitglieder des „Essenheimer Kreises“ aufgefordert, dem amtierenden Oberbürgermeister Michael Ebling vor der anstehenden Wahl einen persönlichen Brief zu schreiben, um ihm ihre Unterstützung zuzusichern. So heißt es in dem Brief, der nicht an die Öffentlichkeit geraten sollte:

„Wir wollen gerne Michael Ebling zeigen, dass er Unterstützer hat (…). Wir brauchen eine starke Persönlichkeit an der Spitze der Stadt und der Verwaltung. Wir, die Unterzeichner stehen für jegliche Unterstützung zur Verfügung! Wenn wir gebraucht werden, sind wir da!“

Patzke und Höhne hüllen sich in Schweigen

Unterzeichnet wurde das Schreiben von den zwei ehemals einflussreichen Mainzern Richard Patzke (ehemaliger Hauptgeschäftsführer der IHK Rheinhessen und ehemaliger Wirtschaftsdezernent der Stadt Mainz) und Detlev Höhne  (ehemaliger Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Mainz und amtierender Aufsichtsratsvorsitzender von Mainz 05)

Eine mehrmalige Nachfrage von Antenne Mainz bei den beiden Unterzeichnern, sowie bei anderen Mitgliedern des „Kreises“, brachte nur eine Reaktion, nämlich keine. Auch der versuchte Kontakt zum mutmaßlichen ehemaligen Schatzmeister des „Essenheimer Kreises“ lief ins Leere. Er wolle sich lieber nicht äußern.

Webseite nur mit Zugangsdaten erreichbar

Auch im Internet ist über den sogenannten „Essenheimer Kreis“ nicht viel zu erfahren. Unter www.essenheimer-kreis.com  erfährt man lediglich, dass dieser Kreis allen Anschein nach im Jahre 1982, zu Zeiten als Jockel Fuchs (SPD) Oberbürgermeister war, ins Leben gerufen wurde. Seitdem wurde die Landeshauptstadt ausschließlich, mit einer kurzen 4-monatigen kommissarischen Unterbrechung durch Günter Beck) von Sozialdemokraten geleitet. (Herman-Hartmut Weyel: 1987 – 1997, Jens Beutel: 1997 – 2011).

Screenshot der Webseite des Essenheimer Kreis

Auf die Seite selbst gelangt man nur mit entsprechenden Zugangsdaten. Registriert wurde die Internetseite nach unseren Recherchen am 28.8.2012 , also knapp fünf Monate, nachdem Michael Ebling zum Mainzer Oberbürgermeister gewählt wurde, bei einem Provider in Utah (USA).

Michael Ebling als „Vorsitzender“ der Vereinigung

Als Beleg dafür, dass dieser Posten aktuell von Michael Ebling besetzt wird, lässt sich laut Antenne Mainz, dem vorliegenden Schreiben entnehmen. Auch dass Eblings Vorgänger dieses „Amt“ inne hatte lässt sich durch die Traueranzeige zum Tode von Jens Beutel belegen:

„Er war viele Jahre lang Präsident unseres Kreises und nahm stets aktiv an unseren Begegnungen teil.“

Als Verantwortlicher für die Anzeige ist dort im Nachsatz der ehemalige IHK-Hauptgeschäftsführer Richard Patzke benannt: „Essenheimer Kreis, Richard Patzke, Vizepräsident“.

Stellungnahme durch Ebling erst nach der Wahl

Anfragen seitens des Radiosenders an den amtierenden Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling wurden von diesem bisweilen abgelehnt. Als Argument nannte Ebling derzeit mangelnde Zeit. So bat er die Redaktion, ihm Zeit bis nach dem Wahlsonntag, bzw. nach dem 11. November zu geben, um entsprechende Fragen zu beantworten.

Wochenlang recherchierte der Radiosender auch bei Mainzer Unternehmen, die sich jedoch bedeckt hielten und nur Andeutungen äußerten. So hätten sie keine Chance an städtische Aufträge zu gelangen, da sie nicht das Glück hätten „dazu zu gehören“.

Wie sehr manche Aufträge in gewissen Abhängigkeiten stehen, konnte unser BoostyourCity Marketingleiter in der Vergangenheit bei verschiedenen Gesprächen persönlich selbst erfahren.

Einfache Aufträge mit „Erwartungen“ verbunden

So gab es Gespräche auf Führungsebene zwischen einem Mainzer Online-Magazin, für welches er in der Zeit von 2016 bis 2017 tätig war, mit Verantwortlichen einer stadtnahen Gesellschaft, die sich auf die Fahne geschrieben hat, die Landeshauptstadt als Tourismus-, Kultur- und Tagungsdestination zu vermarkten.

In diesen Gesprächen wurde deutlich gemacht, dass man doch bitte in Zukunft nur noch positiv über städtische Angelegenheiten berichten solle. Selbstverständlich könne man dann auch bei Aufträgen das Onlinemagazin marketingmäßig mit berücksichtigen. Hier laufen derzeit noch unsere Recherchen, da es noch weitere Gespräche mit anderen stadtnahen Gesellschafen gab.

Sicherlich braucht man keinen Hehl draus zu machen, dass entsprechende Kontakte für entsprechende Aufträge sinnvoll sein könnten. Auch ein gut funktionierender Austausch von Informationen in entsprechenden Gremien kann sich positiv auf die Verwirklichung von Projekten auswirken.

Bitterer Beigeschmack bleibt

Doch wenn solch, nach Außen völlig undurchsichtige Gruppierungen, wie der „Essenheimer Kreis“, in der sich nur ausgewählte Verantwortliche aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport treffen, muss man sich die Frage stellen, welche Auswirkungen das auf die Entwicklung einer Landeshauptstadt hat.

Wenn dann auch noch ein amtierender Oberbürgermeister erst nach einer Wahl dazu Stellung nehmen will, hat das schon einen gewissen Beigeschmack.

 

 

AOK rechnet mit rasantem Anstieg an Zucker-Erkrankungen

Neunkirchen. Es gibt Begriffe, die verstellen eher den Blick auf das, was sie bezeichnen sollen: „Diabetes mellitus Typ 2“ ist so ein Begriff. Er steht für „selbst verschuldete Diabetes“. Menschen, die an dieser Krankheit leiden, haben sie durch ihren Lebensstil herbeigeführt – oder zumindest wahrscheinlicher gemacht. Experten gehen davon aus, dass die Krankheit sich künftig noch stark verbreiten wird – darauf hat die AOK Saarland im Zusammenhang mit der Vorstellung ihres Diabetes-Atlas hingewiesen.

Gruppe junger Männer verletzt 22-Jährigen schwer

Perl. Nach dem Weinfest ist ein 22 Jahre alter Mann überfallen worden. Eine Gruppe von etwa fünf Männern schlug ihn zusammen und trat noch nach, als er am Boden lag. Das Opfer wurde mit Verletzungen im Gesicht in ein Krankenhaus eingeliefert.

Heizdecke löst Brand aus | 90-jähriger kann Notrufknopf betätigen

Eine Heizdecke hat in der Wohnung eines Rentners in Wonsheim einen Brand ausgelöst. Es konnte ermittelt werden, dass der 90-Jährige Bewohner, welcher alleine in dem Haus wohnt, vergessen hatte seine Heizdecke auszumachen. Dadurch geriet das Bett im Wohnzimmer des Erdgeschosses in Brand. Der Rentner konnte frühzeitig seinen Notrufknopf drücken.

Durch den zufällig vorbeikommenden Sohn konnte der Rentner unverletzt aus dem Haus geleitet werden. Der Brand konnte durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden. Das betreffende Zimmer wurde durch die Rauchentwicklung stark geschwärzt. Einrichtungsgegenstände wie Bett, Mobiliar und Fernseher sind verschmort und wurden durch die Feuerwehr in den Hof verbracht. Es entstand eine Sachschaden in Höhe von 4000,-EUR.

Lebenserwartung steigt nur noch langsam

Die Lebenserwartung für neugeborene Mädchen beträgt aktuell 83,3 Jahre und für neugeborene Jungen 78,5 Jahre. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach den Ergebnissen der Sterbetafel 2016/2018 weiter mitteilt, ist die Lebenserwartung in Deutschland gegenüber der letzten Berechnung (2015/2017) bei Mädchen und Jungen um etwa 0,1 Jahre gestiegen. Dies entspricht der durchschnittlichen jährlichen Veränderung der vergangenen zehn Jahre. Damit ist inzwischen ein Trend hin zu einem langsameren Anstieg der Lebenserwartung zu beobachten. Bis zur Sterbetafel 2006/2008 hatte die Lebenserwartung Neugeborener jahrzehntelang im jährlichen Durchschnitt noch um rund 0,2 Jahre bei den Mädchen und um etwa 0,3 Jahre bei den Jungen zugenommen.

Im Zuge dieser Entwicklung geht auch die Differenz in der Lebenserwartung zwischen Frauen und Männern nicht mehr so stark zurück wie in den vorangegangenen Jahrzehnten: Um die Jahrtausendwende belief sie sich noch auf 6,0 Jahre zugunsten der Frauen. In den zehn Jahren danach verringerte sich der Unterschied dann um ein Jahr auf 5,0 Jahre und nahm danach nur noch leicht ab. Er beträgt nach den Ergebnissen der aktuellen Sterbetafel 2016/2018 noch 4,8 Jahre.

Im Vergleich der einzelnen Bundesländer haben Frauen in Baden-Württemberg aktuell mit 84,1 Jahren sowie dort lebende Männer mit 79,7 Jahren nach wie vor die höchste Lebenserwartung bei der Geburt. Die niedrigsten Werte weisen weiterhin Frauen im Saarland mit 82,1 Jahren sowie Männer in Sachsen-Anhalt mit 76,3 Jahren auf. Die Differenz in der Lebenserwartung zwischen den Geschlechtern zugunsten der Frauen ist mit 6,4 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern am größten und in Hessen mit 4,3 Jahren am geringsten.

Methodische Hinweise

Die aktuellen Sterbetafeln des Statistischen Bundesamtes sind sogenannte Periodensterbetafeln. Sie basieren auf Daten zu den Gestorbenen und der Bevölkerung nach Einzelaltersjahren im Betrachtungszeitraum. Es handelt sich hierbei um eine Momentaufnahme der Sterblichkeitsverhältnisse der gesamten Bevölkerung für den jeweiligen Zeitraum (aktuell die Jahre 2016 bis 2018). Eine Prognose der zukünftigen Entwicklung der Lebenserwartung ist demzufolge nicht eingeschlossen. Die Lebenserwartung bei Geburt gibt an, wie lange Neugeborene den aktuellen Überlebensverhältnissen entsprechend durchschnittlich leben würden.