BYC-News Blog Seite 1500

Wiesbaden | Über 800 Euro für Kinderhospiz Bärenherz

Im September feierte der Schelmengraben wieder sein großes jährliches Sommerfest, das von den Bewohner/innen selbst organisiert wurde. Bereits Monate vorher tagte unter der Regie des Stadtteilmanagements der BauHaus Werkstätten ein Festkomitee bestehend aus Bewohner/innen und Vertreter/innen sozialer Einrichtungen des Schelmengrabens.

Mit einem abwechslungsreichen, bunten Festprogramm unter dem Motto: „Einer für alle und alle für den Schelmengraben“ war es ein sehr gelungener Tag. Ein riesiges Büffet, zusammengestellt von Bewohner/innen mit einer großen Auswahl internationaler Spezialitäten, sorgte für Begeisterung und Spenden in Höhe von über 800 Euro, die nun im Stadtteilzentrum an … vom Kinderhospiz Bärenherz übergeben wurde. Dort freut man sich über die großzügige Spende, die in die tägliche Arbeit für kranke und sterbende Kinder einfließen wird.

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Stadtteilzentrum Schelmenbraben

Das Stadtteilzentrum Schelmengraben ist eine Einrichtung des Amtes für Soziale Arbeit und richtet sich mit seinem vielseitigen Angebot an alle Bewohnerinnen und Bewohner in der Siedlung Schelmengraben in Dotzheim.

Im Stadtteilzentrum Schelmengraben ist Bürgerbeteiligung ein zentrales Anliegen. So sind seit dem Jahr 2013 bis heute sehr viele Menschen aktiv geworden. Das sieht man an den Projekten wie beispielsweise den Spieletestern, dem Kinder- und Elternzentrum (KIEZ) oder der Kulturinitiative „Schelmengraben BUNT“. Das Stadtteilzentrum ist wie eh und je ein Anlaufpunkt für Kinder, Teenies, Jugendliche und Familien.

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Marc Speicher: „Die Energiewende wird nur mit starker Industrie funktionieren“

Saarbrücken. Klimaschutz dürfe nicht falsch verstanden werden, warnt der Landtagsabgeordnete Marc Speicher (CDU) im Gespräch mit Boostyourcity. Wandert sie in Länder mit niedrigeren Standards ab, sei niemandem geholfen. Deswegen kämpft er dafür, dass das Saarland Stahl- und Autoland bleibt.

Herr Speicher, das Saarland steht vor schweren Kämpfen ums wirtschaftliche Überleben. Vor allem der Stahl scheint als Industriezweig auf der Kippe zu stehen – ist er noch zu retten?

Stahl ist Zukunft. Und Stahl von der Saar muss auch weiter Zukunft haben. Die Produktion von Roheisen und Stahl ist ein wichtiger Bereich unserer Volkswirtschaft. Im Saarland wie in der Bundesrepublik auch haben wir einen hohen Anteil an Industrie und verarbeitendem Gewerbe. Stahl ist dabei als Grundlagenindustrie von zentraler Bedeutung. Daher werden wir alles daran setzen, dass auch in Zukunft Stahl im Saarland produziert wird. Dies ist von existenzieller Bedeutung für unser Land.

Wäre es nicht besser, auf Handel und Industrie mit besseren Zukunftsaussichten zu setzen, statt eine kriselnde Industrie künstlich am Leben zu halten?

Selbstverständlich geht es weiter darum, dass wir unsere Wirtschaft weiter diversifizieren müssen. Eine breiter aufgestellte Wirtschaft wird uns weniger abhängig von einzelnen Branchen machen, die ferner eine hohe Exportquote aufweisen – uns damit abhängiger machen als viele andere Regionen. Aber wir werden auf einen starken industriellen Kern angewiesen sein. Das Saarland ist Stahlland und soll es auch bleiben. Das Saarland ist Autoland und soll es auch bleiben. Kurzum: Wir kämpfen für unser Saarland als Industrieland. Das sichert Arbeit, Wohlstand und Wertschöpfung hier an der Saar.

Haben wir momentan nicht ein anderes gesellschaftliches Klima? Ist nicht Klimaschutz das alle Diskussionen beherrschende Thema? Inwiefern passt es da, eine Industrie wie die Stahlbranche erhalten zu wollen?

Die Energiewende wird nur mit starker Industrie funktionieren. Die Energiewende etwa können wir nur erfolgreich gestalten, wenn wir auf Forschung und Entwicklung setzen. Dazu brauchen wir Knowhow: die Kompetenz der Mitarbeiter oder auch den finanziellen Rückhalt der Unternehmen. Deswegen gilt es auch, dafür zu werben, dass Energiewende und eine starke Industrie zwei Seiten der selben Medaille sind. Energiewende kann nicht bedeuten, dass wir unter schlechteren ökologischen Bedingungen produzierte Produkte – und dazu gehören vor allem Autos und Stahl – importieren, um dafür unsere soziale und saubere Produktion in Deutschland aufzugeben. Es geht um eine kluge, langfristig gedachte und alle Aspekte betrachtende Debatte und Entscheidung. Hysterie und kurzfristiges Denken ist hier Fehl am Platz.

Mit dem Klimapaket wird nun viel Geld bewegt. Inwiefern kann dieses genutzt werden, um die saarländische Wirtschaft anzukurbeln?

Die Energiewende bietet auch die Möglichkeit, Geld zu verdienen. Auch der Staat ist gefragt. Das heißt: Wir müssen mehr Engagement zeigen, etwa wenn es darum geht, Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden auszubauen. Außerdem sollten wir private Unternehmen dabei unterstützen, mit der Energiewende Geld zu verdienen.

Sie haben selbst davon gesprochen, dass die Saarwirtschaft das Knowhow von Mitarbeitern braucht. Aber das Land leidet unter Abwanderung. Viele Talentierte verlassen es nach der Schule. Kann die Politik diese Abwanderung stoppen oder gar umkehren?

Mit einer dualen, klassischen Ausbildung haben Sie im Saarland beste Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Wir müssen besser werden für die mit universitären Abschlüssen. Diese heute vorhandene Diskrepanz hat viel damit zu tun, dass wir zu wenig Unternehmenszentralen hier haben. Da müssen wir besser werden. Vor allem brauchen wir mehr Gründungen. Hier ist der Weg von Tobias Hans richtig, Gründer ebenso zu fördern wie Knowhow, das in der saarländischen Wissenschaftslandschaft vorhanden ist, besser zu nutzen. Dafür brauchen wir gute Bedingungen für Ausgründungen. Wobei wir vorhandene Einrichtungen besser verknüpfen müssen – zu einer Art Gründercampus. Einen großen Erfolg hat Tobias Hans hier persönlich erzielt: ZF eröffnet hier in Saarbrücken ein eigenes Labor für Forschung und Entwicklung. Nicht wie üblich in Friedrichshafen am Unternehmenssitz oder im Sillicon Valley, sondern hier bei uns. Das schafft über hundert neue Arbeitsplätze und sichert Produktion ab.

Die ausufernde Bürokratie verhindert oft Gründungen. Kann es da einen saarländischen Sonderweg geben, in dem das Land bürokratische Hürden abbaut? Auch fehlt es oft an Gründungskapital.

Durch die Nullzins-Politik ist es für einen privaten Kleinsparer praktisch unmöglich geworden, Vermögen aufzubauen, ohne größere Risiken einzugehen. Warum also nicht einen Innovationsfonds gründen? Einen Fonds also, in den privates Kapital fließt, das dann produktiv und renditestark angelegt werden kann, um es für einen Strukturwandel einzusetzen.

Und die Bürokratie?

Tobias Hans hat bereits angeregt, Gründungen weiter zu erleichtern und Bürokratie abzubauen. Vorbild ist dabei Peter Müller und seine ersten Amtsjahre. Wir brauchen neue Gründerjahre an der Saar. Er hat es eben geschafft, einen saarländischen Sonderweg zu gehen: Weniger Bürokratie und mehr Innovationen – wir werden als Fraktion Tobias Hans dabei unterstützen.

Können Sie ein Beispiel für eine bürokratische Hürde nennen, die abgebaut werden sollte?

Vor 20 Jahren musste sich jemand, der sich selbstständig in der Personenbeförderung machen wollte erstmal für zigtausend Mark ein elfenbeinfarbiges Auto kaufen. Peter Müller und Hans-Peter Georgi haben – gegen seinerzeit zum Teil massive Widerstände – abgeschafft, dass man Taxis die Farbe vorschreibt. Ähnlich mutig müssen wir wieder werden. Es gibt genügend Beispiele. Denken Sie zum Beispiel an den Brandschutz.

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Gruppe „Jugendlicher“ verwüstet Kirche Maria Heimsuchung

Heusweiler. Unbekannte haben am Samstag die Kirche Maria Heimsuchung verwüstet, wie die Polizei am Montag mitteilt. Es habe sich um „Jugendliche“ gehandelt. Mehr Informationen gibt die Polizei zur Täterbeschreibung nicht.

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510 Millionen Kilowattstunden für stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung

In der Advents- und Weihnachtszeit 2019 werden rund 17 Milliarden Lämpchen die deutschen Haushalte erleuchten – rund eine Milliarde mehr als im Vorjahr.

Das ist das Ergebnis der 9. LichtBlick-Weihnachtsumfrage, die das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Ökostromanbieters im Oktober unter 2.131 Teilnehmern durchgeführt hat. Einer der Gründe für den Zuwachs ist der verstärkte Einsatz von stromsparender LED-Lichtdekoration.

LED-Lichterketten nutzen zwar mehr Lämpchen, verbrauchen aber weniger Strom. 77 Prozent der Befragten nutzen diese stromsparende Variante (2018: 72 Prozent), nur 13 Prozent nehmen weiterhin herkömmliche Glühlampen (2018: 17 Prozent).

„LED-Lämpchen ziehen mehr und mehr in die deutschen Haushalte ein“ so Volker Walzer von LichtBlick. „Dank der weiterentwickelten Technik ist die Zeit von kalt-weißem LED-Licht an Weihnachten vorbei – mittlerweile gibt es Lichterketten und Weihnachtsdekoration mit warmweißem Lichterglanz.“

Leuchtfiguren, Lichterketten oder weihnachtliche Fensterbilder – die Deutschen haben mittlerweile ein gutes Repertoire an Dekoration für die Adventszeit. Jeder Haushalt besitzt im Schnitt fünf bis sechs Dekomittel.

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153 Millionen Euro Stromkosten für Adventsbeleuchtung

Die weihnachtliche Beleuchtung wird in diesem Jahr rund 510 Millionen Kilowattstunden Strom verbrauchen. 2018 waren es noch 600 Millionen Kilowattstunden (bei einer durchschnittlichen Betriebsdauer von 180 Stunden).

„Mit dieser Leistung könnten rund 170.000 Haushalte ein ganzes Jahr lang mit Strom versorgt werden“, sagt Volker Walzer. „Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 153 Millionen Euro.“ 2018 waren es noch 182 Millionen Euro.

Das Interesse an der weihnachtlichen Lichterstimmung auf öffentlichen Plätzen und in Gebäuden ist weiterhin groß: 76 Prozent der Befragten gaben an, dass die stimmungsvolle Beleuchtung in Städten und Gemeinden – ob an Häuserfassaden, auf dem Weihnachtsmarkt oder als Straßendekoration – ein wichtiger Bestandteil der Weihnachtszeit ist.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2131 Personen zwischen dem 21. und 23.10.2019 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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B41 Bad Kreuznach | Mit 1,98 Promille durch die Mittelleitplanke gerast

Am heutigen frühen Sonntagmorgen (10.11.2019) kam es gegen 06:41 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 24-Jähriger mit seinem Fahrzeug die Mittelleitplane der B41 durchbrach und um Anschluss flüchtete.

Der 24-Jährige befuhr die Gensinger Straße in Richtung B41. Dort kam er nach links von der Fahrbahn ab und durchbrach die dortige Mittelleitplanke. Dort kam mitten auf den beiden Gegenfahrbahnen zum Stehen. Laut einem Zeugen fuhr er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit.

Im Anschluss flüchtete der Fahrer zu Fuß. Im Rahmen einer sofortigen Fahndung konnte der Fahrer von einer Streife angetroffen werden. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 1,98 Promille. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf ca. 20.000 Euro. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Ihn erwartet ein mehrmonatiges Fahrverbot.

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Mainz 05 und Trainer Sandro Schwarz gehen ab sofort getrennte Wege

Mainz 05 trennt sich von Trainer Sandro Schwarz. Wie der Verein auf seiner Facebookseite mitteilte, erfolgte die Trennung nach mehreren intensiven Gesprächen heute einvernehmlich. Weitere Informationen wird der Verein noch bekannt geben.

Nach gut einem Drittel der Saison ist Mainz 05 wieder auf einen der drei abstiegsrelevanten Tabellenplätze abgerutscht.  Mit mageren neun Punkten stehen die Kicker aus der Landeshauptstadt nun vor dem 1. FC Köln und dem SC Paderborn auf dem 16. Platz. Tabellenschlusslicht hingegen sind die Mainzer, wenn es um die Gegentreffer geht. Hier haben sich die 05er mit 30 Gegentreffern zur Schießbude der Nation deklassiert.

Nach der bitteren 0:8 Schlappe in Leipzig vom vergangenen Samstag, folgte heute die nächste Niederlage in der heimischen Opel-Arena. Sinnbildlich für die momentane Situation, war es der neue Spielführer Daniel Brosinski, der die Berliner nach 30 Minuten mit einem Eigentor in Führung brachte. Mit seinem Treffer 2:0 in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, schickte der Berliner Sebastian Andersson in die Kabine.

Nur sechs Minuten nach Wiederanpfiff war es erneut Sebastian Anderson, der auf 3:0 erhöhte. In der 81. Spielminute war es Karim Onisiw, der zum 1:3 einschoss. In der 94. Spielminute war es erneut der Mainzer Spielführer, der den Ball im Netz versenkte. Diesmal jedoch aus Mainzer Sicht im Richtigen. Doch auch dieser Anschlusstreffer zum 2:3 Endstand, nutzte nichts daran, dass die Mainzer nun die kommenden 23 Spieltage ohne Sandro Schwarz auf der Trainerbank absolvieren müssen.

 

 

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Frankfurt | Schwerverletzter Geldbote nach Schusswechsel bei IKEA

Vor dem Ikea in Frankfurt hat es einen Schusswechsel gegeben: Ein Geldbote wurde dabei schwer verletzt. Der Täter floh mit der Beute.

Ein Geldbote wurde am heutigen Samstagvormittag (09.11.2019) vor der Frankfurter IKEA-Filiale bei einem Schusswechsel schwer verletzt. Derzeit laufen die Fahndungsmaßnahmen auf Hochtouren.

Grade als der Geldbote das IKEA-Möbelhaus, in der Züricher Straße im Frankfurter Stadtteil Nieder-Eschbach, mit einer Geldkassette verließ, wurde er von einem Täter angegriffen. Wie der Hessische Rundfunk (hr) berichtet, kam es dann im Eingangsbereich des Möbelhauses z einem Schusswechsel, bei dem der Geldbote schwer verletzt wurde.

Dem Täter gelang es, die Geldkassette an sich zu reißen und mit seiner Beute zu fliehen. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass nach bisherigem Ermittlungsstand von nur einem Täter ausgegangen wird. Glücklicherweise wurden bei diesem brutalen Überfall keine Unbeteiligten verletzt, doch habe es viele Zeugen gegeben.

Nach deren Aussagen, war der Täter mit einen wei0en Kapuzenpullover sowie eine schwarze Jogginghose bekleidet.

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Nieder-Olm | Künstler Johannes Metten feiert seinen 90. Geburtstag

Der Künstler Johannes Metten hat seinen 90. Geburtstag in Nieder-Olm gefeiert. Zur Gratulation im Metten-Haus in der Pariser Straße waren auch Landrätin Dorothea Schäfer und weitere Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft gekommen, um dem Bildhauer zu seinem besonderen Ehrentag zu gratulieren. „Johannes Metten ist nicht nur eine feste Größe in Nieder-Olm, sondern auch in der Kunstszene Rheinhessens und darüber hinaus sehr bekannt“, so Landrätin Dorothea Schäfer.

Johannes Metten ist 1929 in Mainz geboren, aufgewachsen ist er vor allem in Nieder-Olm. Hier hat er einen Nährboden für Kunst geschaffen. Hervorzuheben ist sein „Wasservögel“-Brunnen aus dem Jahre 1978 im Nieder-Olmer Ortszentrum, der gemeinsam mit weiteren Werken seiner Frau Liesel den „Skulpturenweg“ bildet.

Diese Werke prägen das Gesicht der Stadt. Bekannt ist der Künstler auch für seine „Mutanten“ beziehungsweise Fabelwesen, die zum Beispiel an der Mainzer Landeszentralbank zu bewundern sind. Johannes Metten erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, etwa 2016 den Kunstpreis der Ike und Berthold-Roland-Stiftung.

Seine Frau Liesel lernte der Jubilar an der Akademie der Bildenden Künste in München kennen, sie heirateten und leben nun seit 1961 in Nieder-Olm. Fünf Kinder hat das Paar großgezogen, gemeinsam teilen sie insbesondere ihre Leidenschaft für die Kunst. Bereits seit über 50 Jahren arbeiten die Mettens als freie Künstler, entwerfen Skulpturen und Figuren, die an zahlreichen Orten unter anderem in Nieder-Olm, Mainz und der Region Rheinhessen zu sehen sind.

Nach wie vor engagiert sich das Ehepaar Metten in der Kunstszene: Seit 1989 bewegen sich die Kunstschaffenden auch in Bacharach. Dort besitzen sie ein Atelier, das sie gerne für Ausstellungen von Künstlerkollegen zur Verfügung stellen.

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Abgasskandal | Opel muss drei Dieselmodelle zurückrufen

Opel muss drei Diesel-Modelle der Baureihen Zafira, Cascada und Insignia zurückrufen. Das entschied am Donnerstag (07.11.2019) das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht (OVG).

Betroffen sind die Modelle Zafira 1.6 und 2.0 CDTi, Cascada 2.0 CDTi und Insignia 2.0 CDTi aus den Jahren 2013 bis 2016. Nach Angaben des Gerichts ist der Beschluss (Az. 5 MB 3/19). Mit dem Katuellen Urteil bestätigte das Oberverwaltungsgericht eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts in Schleswig aus dem November 2018.

Was betroffene Fahrzeughalter nun wissen müssen, erklärt der Rechtsanwalt Claus Goldenstein, der bereits die Rechte von mehr als 11.000 betroffenen Fahrzeughaltern im Abgasskandal durch.

„Opel muss drei PKW-Modelle zurückrufen, da diese bei Temperaturen von weniger als 17 Grad mehr Stickoxide ausstoßen, als es erlaubt ist. Das regeln Abschalteinrichtungen in den jeweiligen Fahrzeugen. Diese sind illegal.

Die Halter der Fahrzeuge sind davon ausgegangen, dass ihre Fahrzeuge die EU-Umweltrichtlinien erfüllen. Dies war nicht der Fall. Zudem werden die Fahrzeuge nach Bekanntwerden des Skandals massiv an Wert verlieren. Deshalb haben betroffene Personen die Möglichkeit, einen Schadensersatz von dem jeweiligen Hersteller einzufordern und ihr Fahrzeug zurückzugeben.

Dieser Schadensersatz liegt im Normalfall über dem aktuellen Marktwert des jeweiligen Fahrzeuges. In der Regel setzt sich die Entschädigungssumme aus dem ursprünglichen Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung zusammen. Letztere hängt von der individuellen Laufleistung des jeweiligen Fahrzeuges ab. Teilweise sprechen die deutschen Gerichte betroffenen Fahrzeughaltern zudem Deliktzinsen zu, die die Entschädigungssumme noch höher ausfallen lassen.

Mit ihrem Abgasskandal-Portal rightnow.eu setzt die Kanzlei aktuell bereits die Rechte von mehr als 11.000 Fahrzeughaltern von manipulierten PKW in Deutschland durch.

Diese Rechte haben Abgasskandal-Opfer

Vom Abgasskandal betroffene Fahrzeughalter können die Auszahlung des vollständigen Kaufpreises ihres Fahrzeuges bei dem jeweiligen Hersteller geltend machen und ihr Auto dafür zurückgeben. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, das Fahrzeug weiterzunutzen und einen Teil des Kaufpreises als Entschädigung zu erstreiten. Auf rightnow.eu können Autobesitzer ihren möglichen Anspruch kostenfrei prüfen lassen.

Rüsselsheim | Verkehrsunfall mit 3 tödlich verletzten Personen

Am Samstagmorgen, den 09.11.2019 gg. 03.36 Uhr befuhr ein 24 – jähriger Mann aus Frankfurt mit seinem PKW Mercedes die BAB 67 in Fahrtrichtung Köln. In Höhe der Anschlussstelle Rüsselsheim Ost fuhr der Fahrzeugführer aus bisher ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit von hinten auf einen vor ihm fahrenden Sattelzug auf.

Nach diesem Aufprall, schleuderte der PKW Mercedes dann nach links weg und kollidierte mit einem auf der linken Fahrspur fahrenden PKW BMW, der ebenfalls in nördlicher Richtung unterwegs war. Nach diesem Aufprall wurde der PKW nach rechts abgewiesen und kam schließlich schwer beschädigt auf der Standspur zum Stillstand. Der PKW BMW kam nach dem Zusammenstoß nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelleitplanke. Die beiden weiblichen Fahrzeuginsassen 19 und 33 Jahre alt wurden hierbei leicht verletzt und nach einer Erstversorgung im Krankenhaus nach Hause entlassen.

Der 37 jährige Fahrzeugführer des Sattelzuges wurde ebenfalls leicht verletzt und nach einer Erstversorgung im Krankenhaus nach Hause entlassen. Durch den starken Aufprall des Mercedes mit dem Sattelzug wurde dessen Fahrzeugdach abgerissen und alle 3 männlichen Insassen, 24 und 2 x 26 Jahre alt, erlitten tödliche Verletzungen. Die Autobahn 67 war für ca. 5 Stunden voll gesperrt, der Verkehr wurde weiträumig über das Autobahnkreuz Darmstadt abgeleitet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 50000,- Euro.

Minister wollen Olympische Spiele nach Deutschland holen

Saarbrücken. Olympische Spiele in Deutschland: Die letzten Bewerbungen sind kläglich gescheitert. Das wollen die Sportminister nun ändern. Auf einer Konferenz beschlossen sie, Deutschland wieder fit für Großveranstaltungen zu machen.

Donald Trump: Der Stachel im Fleisch der deutschen Linken

Die größte Niederlage der westlichen Linken jährt sich in dieser Nacht zum dritten mal: die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Seitdem ist der Immobilien-Unternehmer und Showstar der Stachel im Fleisch der Linken.

Bingen | Traditionelle Martinsumzüge in allen Binger Stadtteilen

Die Martinsumzüge in Bingen dürfen natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen und so werden am Montag, 11., und Dienstag, 12. November, die beiden Martinsreiterinnen Tanja Berger und Jana Roos hoch zu Ross unterwegs sein. Nachdem Umzug gibt es dann für die Kindergarten- und Grundschulkinder wieder eine leckere Weckpuppe, die die Stadt spendiert.

Hier die genauen Termine (in zeitlicher Abfolge) für die Innenstadt und die Stadtteile:

Gaulsheim: Montag, 11. November, 17.15 Uhr, Martinsspiel in der Kirche. Abmarsch: 17.30 Uhr. Weg: Ockenheimer Straße, Rosenstraße, Am Falltor, Ockenheimer Straße, Sickinger Straße, Unterführung Dorfgraben, Mainzer Straße bis Kindergarten. Anschließend Martinsfeuer. Musikalische Begleitung: Musikvereinigung Gaulsheim.

Sponsheim: Montag, 11. November, 17.30 Uhr, Abmarsch an der Grundschule. Weg: Dromersheimer Straße, Im Simmerling, Zum Flößchen, Grolsheimer Weg, Römerstraße zum Kindergarten. Anschließend Martinsfeuer. Musikalische Begleitung: KKM Sponsheim.

Dromersheim: Montag, 11. November, 18 Uhr, Martinsspiel. Abmarsch: 18.30 Uhr, Kästrich, Eingang Friedhof. Weg: Dalbusgasse, Dietengasse, St.-Urban-Straße, Kettelerstraße, Kurmainzstraße, Marienstraße, Grundschule. Musikalische Begleitung: KKM Dromersheim.

Kempten: Montag, 11. November, 18.10 Uhr, Martinsspiel in der Kirche. Abmarsch: 18.30 Uhr, vor der Dreikönigskirche. Weg: Dreikönigstraße, Ortsstraße, Sängerstraße, Ernst-Ludwig-Straße, Lehrer-Vock-Straße, Balthasarstraße, Melchiorstraße, Gaulsheimer Weg, Pfarrwiese an der Ecke Ortsstraße/Dreikönigsstraße. Anschließend Martinsfeuer. Musikalische Begleitung: KKM Kempten.

Büdesheim: Dienstag, 12. November, 17 Uhr, Martinsspiel. Abmarsch: 17.30 Uhr, Platz vor der katholischen Pfarrkirche. Weg: Pfarrer-Michel-Straße, Kapellenweg, Schießgraben, Stifterstraße, Burgstraße, Am Entenbach, zum katholischen Pfarrzentrum. Anschließend Martinsfeuer. Musikalische Begleitung: KKM Büdesheim.

Bingerbrück: Dienstag, 12. November, 17.30 Uhr, Abmarsch von der Grundschule in der Herterstraße. Weg: Hildegardisstraße, Wigbertstraße, Gutenbergstraße, Prinzenkopfstraße, Herterstraße zurück zur Grundschule. Anschließend Martinsfeuer. Musikalische Begleitung: KKM Bingen-Kempten.

Bingen-Stadt: Dienstag, 12. November, 18 Uhr, Martinsspiel in der Basilika St. Martin. Abmarsch: 18.30 Uhr. Weg: Basilikastraße, Speisemarkt, Kapuzinerstraße, Am Burggraben, Marschallgasse, Kloppgasse, Bürgermeister-Neff-Platz, Hasengasse, Basilika. Anschließend Martinsfeuer. Musikalische Begleitung: KKM Bingen.

Dietersheim: Dienstag, 12. November, 18 Uhr, Martinsspiel. Abmarsch: 18.30 Uhr, Platz vor der Kirche. Weg: Saarlandstraße, Nahestraße, Gensinger Weg, Zur Mühle, Kreuzung Saarlandstraße, Am Graben, Pommernstraße bis Grundschule. Anschließend Martinsfeuer. Musikalische Begleitung: KKM Kempten.

Verkehrsteilnehmer beachten bitte die möglicherweise kurzen Einschränkungen an den Umzugswegstrecken.

99-jährige Mainzerin bestohlen | Fahndung nach Trickdieb

Am vergangenen Dienstagmittag klingelt gegen 13:00 Uhr eine männliche Person an der Eingangstür eines Einfamilienhauses in Mainz-Mombach. Es gäbe Bauarbeiten in der Straße und er müsse daher die Steckdosen in ihrem Haus überprüfen. Die 99-Jährige lässt den Mann hinein und er schaut sich für circa eine halbe Stunde im Haus um. Am nächsten Tag stellt sie fest, dass ihre Handtasche entwende wurde, in der sich ihre Brieftasche mit Bankkarte befand.

Personenbeschreibung:

  • männlich
  • ca. 1,80 m
  • kurze, dunkle Haare
  • dunkler Anzug

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Die Initiative gegen Inlandsflüge startet am 11.11.2019 am Flughafen Frankfurt

Im Rahmen der 300. Montagsdemo in Terminal 1 des Frankfurter Flughafens – Deutschlands größtem Drehkreuz mit ca. 35% Inlandsflügen – erfolgt am 11. November ab 18:40 Uhr der Kampagnenstart „Deutschland fliegt nicht“.

In der 1. Aktionswoche von Montag, den 10. Februar bis Sonntag, den 16. Februar 2020 sollen möglichst viele Menschen dem Aufruf folgen, gemeinsam am Boden bleiben und auf ihre privaten und geschäftlichen Inlands- und Kurzstreckenflüge verzichten.

Appell an die menschliche Vernunft

Die gemeinnützigen Vereine Gegenwind 2011 Rhein-Main e.V., Stop-Fluglaerm.de e.V. und die Initiative Klima-, Umwelt- und Lärmschutz im Luftverkehr e.V. rufen als Initiatoren zur Teilnahme an der ersten bundesweiten Mitmach-Kampagne gegen Inlands- und Kurzstreckenflüge auf. Ihr Appell richtet sich an die menschliche Vernunft, er soll zum Nachdenken anregen und helfen, Gewohnheiten zu ändern. Bereits zu Beginn haben sich weitere Vereine und Verbände der Initiative angeschlossen.

Der Aufruf, für 7 Tage auf alle Inlands- und Kurzstreckenflüge zu verzichten, geht auch an Unternehmen, Verbände, Institutionen und die Politiker aller Parteien. Prominente Meinungsbildner wie Joko Winterscheidt und Britta Steffen haben sich bereits in der Presse dazu bekannt, innerhalb Deutschlands nicht mehr fliegen zu wollen. Die aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanzierte Kampagne ist so angelegt, dass jeder bei „Deutschland fliegt nicht“ mitmachen und seine Stimme ab dem 11.11.2019 online abgeben kann.

Nachhaltig fliegen heißt nicht fliegen

„Wir werden auf dem Frankfurter Flughafen darüber hinaus vorstellen, wann, wo und wie die Aktion bis zum Februar 2020 Deutschlands Flughäfen und Städte erreicht sowie zahlreiche Prominente und Meinungsbildner gewinnt. Indem viele Menschen mitmachen und nicht fliegen, erreichen wir effektiv mehr, als auf Verbote, Verordnungen und Gesetze zu warten“, so Rolf Fritsch, einer der Initiatoren von Gegenwind 2011. „Nachhaltig fliegen, heißt nicht fliegen. Schon seit Konfuzius ist „Gemeinsam-Nix-Tun“ ein starkes, überparteiliches und erprobtes Instrument“, ergänzt Dr. Hans-Peter Huppert, Philosoph und Autor („Die Sünden der Nachhaltigkeit“).

Nach dem Auftritt des Mainzer Kabarettisten und Entertainers Lars Reichow („Nicht um jeden Preis“) folgt der Startschuss für „Deutschland fliegt nicht“. Zeitgleich geht die Webseite www.deutschland-fliegt-nicht.de online. Enthüllt wird das „Gemeinsam-Nix-Tun“ Sofa, auf dem bereits im Frankfurter Flughafen die ersten Nichtflieger ins Bild gesetzt werden.

Aktionssofa wandert durch Deutschland

Danach steht das Sofa für regionale Mitmach-Aktionen den Unterstützern zur Verfügung und wird im Januar 2020 vor dem BER, am Brandenburger Tor und dem Kanzleramt in Szene gesetzt. Bis zur 1. Aktionswoche 2020 werden bunte „Deutschland fliegt nicht“ Fanschals“ in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit sorgen.

„Deutschland fliegt nicht“ am Times Square in New York Die internationale Ankündigung der Kampagne „Deutschland fliegt nicht“ findet bereits in der nächsten Woche am Times Square in New York statt. Die Schaltung erfolgt auf dem Reuters-Display, einem der größten digitalen Screens der Welt.

Zeitablauf der 300. Montagsdemo:

  • 18.00 Uhr: Beginn 300. Montagsdemo
  • 18.15 Uhr: Auftritt von Lars Reichow, Kabarettist und Entertainer
  • 18.40 Uhr: Vorstellung der Kampagne „Deutschland fliegt nicht “ und Online-Schaltung: www.deutschland-fliegt-nicht.de“Deutschland fliegt nicht“