BYC-News Blog Seite 1499

6,4 Millionen Passagiere im Oktober am Flughafen Frankfurt

Der Flughafen Frankfurt zählte im Oktober 2019 etwa 6,4 Millionen Fluggäste, ein Plus von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Kumuliert über die ersten zehn Monate des Jahres stieg die Zahl der Passagiere um 2,2 Prozent. Die Zahl der Flugbewegungen nahm im Oktober um 1,3 Prozent auf 45.938 Starts und Landungen ab. Die Summe der Höchststartgewichte reduzierte sich leicht um 0,3 Prozent auf rund 2,8 Millionen Tonnen. Das Cargo-Aufkommen ging um 7,3 Prozent auf 179.273 Tonnen zurück. Insgesamt spiegelten sich das schwächere weltweite Wirtschaftswachstum und Angebotsreduzierungen sowie Insolvenzen einzelner Airlines in der Verkehrsentwicklung im Oktober wider.

Auch an einigen internationalen Beteiligungsflughäfen wirkten sich diese Effekte aus.

Der slowenische Airport in Ljubljana zählte 99.231 Fluggäste (minus 38,5 Prozent). Die beiden brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre notierten gemeinsam einen Rückgang von 2,5 Prozent auf etwa 1,3 Millionen Fluggäste. Der Flughafen Lima (Peru) verbuchte einen Anstieg von 2,6 Prozent auf fast 2,0 Millionen Passagiere. Die 14 griechischen Regionalflughäfen wuchsen insgesamt um 1,6 Prozent auf rund 2,5 Millionen Passagiere. Das Aufkommen an den beiden bulgarischen Twin Star-Flughäfen verringerte sich um 5,7 Prozent auf 145.772 Fluggäste. Der Airport in Antalya (Türkei) steigerte hingegen die Passagierzahlen um 10,7 Prozent auf rund 4,1 Millionen Passagiere. Ebenfalls einen Anstieg verzeichnete der Flughafen in St. Petersburg (Russland) mit einem Plus von 10,6 Prozent auf rund 1,7 Millionen Fluggäste. Mit einem Zuwachs von 3,4 Prozent erhöhte der chinesische Airport in Xi’an seine Passagierzahlen auf über 4,1 Millionen Fluggäste.

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Black Friday | 10 Fakten zum bevorstehenden „Shopping-Event“

Deutschland ist im Schnäppchenfieber, denn bald ist es soweit: Am 29. November findet mit dem panzum 14. Mal ein Shopping-Event der Superlative statt. Tausende Händler und Hersteller werben dann wieder mit Rabatten und lassen ihre Kassen klingeln. Setzt sich das Wachstum der letzten fünf Jahre fort, setzen Händler an nur einem Wochenende 3,3 Milliarden Euro um. Das Verbraucherforum „mydealz“ hat zehn Fakten zum Black Friday zusammengestellt, die helfen, das Shopping-Event besser zu verstehen.

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Der Black Friday findet dieses Jahr am 29. November statt

Der Black Friday kommt ursprünglich aus den USA und findet dort immer am Tag nach Thanksgiving, dem amerikanischen Erntedankfest statt. Weil die Amerikaner Thanksgiving traditionell am letzten Donnerstag im November feiern, findet der Black Friday immer am letzten Freitag im November statt. Dieses Jahr ist das der 29. November, nächstes Jahr der 27. November und 2021 der 26. November.

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Woher der Black Friday seinen Namen hat, ist ungeklärt

Seine Premiere feierte der Black Friday im Jahr 1961 in den USA. Am Brückentag nach Thanksgiving lockten lokale Händler in Philadelphia damals Verbraucher mit Rabatten in die City. Woher der Black Friday seinen Namen hat, ist aber umstritten. Eine Theorie besagt, die Händler hätten so viel Umsatz gemacht, dass ihre Hände vom Zählen der Dollarnoten ganz schwarz („black“) gewesen seien. Einer anderen Theorie zufolge, strömten so viele Verbraucher in die Innenstadt, dass die Polizei die Menschenmenge nur noch als schwarze Masse wahrnahm.

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Apple importierte den Black Friday 2006 nach Deutschland

Apple hat den Black Friday nach Deutschland gebracht. 2006 schwächelte der Absatz des iPods und Apple lud für den 24. November 2006 zu einem eintägigen Shopping-Event. Eigentlich wollte der iPhone-Erfinder nur seine Lagerbestände abverkaufen. Er begründete damit aber die Tradition des deutschen Black Friday, der hierzulande dieses Jahr bereits zum 14. Mal stattfindet.

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In Deutschland hat der Black Friday viele Namen

Wer in den nächsten Tagen online oder in der Innenstadt auf Schnäppchenjagd geht, wird auf viele Begriffe treffen. Manche Händler werben mit dem Namen „Black Friday“. Andere veranstalten aber auch ein „Black Weekend“, laden zur „Red Week“ oder trommeln für den „Black Week Sale“. Der Grund für dieses Wirrwarr ist absurd: Wegen einer Fehlentscheidung des Deutschen Patent- und Markenamts ist der Begriff „Black Friday“ noch als Marke eingetragen. Die Markenrechte liegen bei einer Firma aus Hongkong. Über die Löschung wurde Ende September vor dem Bundespatentgericht in München verhandelt. Das Urteil steht aber noch aus.

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Rabatte gibt es (fast) überall

So verschieden die Namen der Werbeaktionen sind, so vielfältig ist auch der Black Friday selbst. Der Black Friday ist ein dezentrales Shopping-Event, das keinen Veranstalter hat und auch kein offizielles Internetportal. Tatsächlich können Verbraucher am Black Friday fast überall sparen. Händler, Hersteller und Anbieter aus verschiedensten Bereichen und Warengruppen haben den Black Friday für sich entdeckt und werben unabhängig voneinander mit Rabatten. Portale wie black-friday.de und mydealz.de bündeln die wichtigsten Angebote.

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In vielen Städten senken lokale Händler am Black Friday ihre Preise

Anders als in den USA senkten in Deutschland am Black Friday in den ersten Jahren vor allem Online-Shops ihre Preise. Inzwischen haben aber auch viele Einzelhändler den Black Friday für sich entdeckt. In Großstädten wie Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und München, aber auch in kleineren Städten wie Gießen, Göttingen, Kaufbeuren und Würzburg verabredeten sich Einzelhändler in den letzten Jahren zu gemeinsamen Rabattaktionen. Und auch dieses Jahr dürfte sich der Einkaufsbummel durch die City lohnen.

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Vor allem Frauen möchten am Black Friday einkaufen

Vier von zehn Verbrauchern (43,7 Prozent) möchten dieses Jahr am Black Friday auf Schnäppchenjagd gehen. Dies ergab eine von mydealz beauftragte repräsentative Umfrage. Vor allem Frauen fiebern dem Shopping-Event entgegen. 47,9 Prozent der Frauen, aber nur 39,6 Prozent der Männer wollen dieses Jahr am Black Friday etwas kaufen. Von allen Altersgruppen sind die 25 bis 34-jährigen besonders am Black Friday interessiert. Von ihnen möchten 60,9 Prozent auf Schnäppchenjagd gehen. Am wenigsten Resonanz findet der Black Friday indes bei Verbrauchern im Alter über 65 Jahren. Von ihnen möchten nur 28,5 Prozent am Black Friday etwas kaufen.

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Am Black Friday geben Verbraucher pro Kopf 222 Euro Euro aus

222,20 Euro möchten Verbraucher dieses Jahr durchschnittlich für ihre Einkäufe am Black Friday ausgeben, 153,19 Euro im Online-Handel und 69,01 Euro im klassischen Handel. Auch dies geht aus der von Statista für mydealz durchgeführten Umfrage hervor. Männer sind dabei mit durchschnittlichen Ausgaben von 258,44 Euro deutlich ausgabefreudiger als Frauen, die am Black Friday „nur“ für 193,53 Euro einkaufen möchten. Von allen Altersgruppen wollen 55- bis 64-jährige am tiefsten in die Tasche greifen: Sie kaufen durchschnittlich für 273,10 Euro ein. Nur 177,07 Euro möchten hingegen die 16- bis 24-jährigen ausgeben – so wenig wie keine andere Altersgruppe.

Am Black-Friday-Wochenende könnten Händler 3,3 Milliarden Euro umsetzen

2,4 Milliarden Euro setzten Händler 2018, dem Handelsverband Deutschland (HDE) zufolge, in den vier Tagen vom Black Friday bis zum Cyber Monday um. Zahlen für dieses Jahr liegen noch nicht vor. Setzt sich das Wachstum der letzten fünf Jahre von durchschnittlich 38,3 Prozent pro Jahr fort, dürfen sich Händler dieses Jahr am Wochenende vom Black Friday bis zum Cyber Monday über Umsätze in Höhe von 3,3 Milliarden Euro freuen.

Rabatte gibt es eine ganze Woche lang

Der Black Friday ist nicht der einzige Tag, an dem Verbraucher Ende November sparen können. Tatsächlich ist aus dem Black Friday inzwischen ein Shopping-Event geworden, das eine ganze Woche dauert. Schon am Montag vor dem Black Friday senkten Händler wie Amazon, Media Markt und Otto letztes Jahr ihre Preise. Hersteller wie Adidas und Nike zogen am Mittwoch nach. Auch dieses Jahr dürften Verbraucher die ersten Schnäppchen so bereits in den Tagen vor dem Black Friday finden.

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Terroranschlag im Rhein-Main Gebiet geplant – SEK nimmt drei IS-Anhänger fest

Offenbar planten IS-Anhänger im Rhein-Main Gebiet einen größeren Terroranschlag, bei dem Sprengstoff oder Schusswaffen zum Einsatz kommen sollten. Ein Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamtes hat am heutigen Dienstagvormittag (12.11.2019) in Offenbach drei junge Männer festgenommen.

Bei den drei Männern handelt es ich um einen 24-jährigen Deutschen mit mazedonischer Abstammung sowie zwei 21- und 22-jährige türkische Staatsangehörige. Die drei Festgenommenen haben sich bereits in der Vergangenheit als Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) geoutet, so berichten es entsprechende Zeugen.

Den drei jungen Männern wird vorgeworfen, die Vorbereitung einer religiös motivierten Straftat im Rhein-Main Gebiet getroffen zu haben. So sollten möglichst viele sogenannte „Ungläubige“ dem Anschlag zum Opfer fallen. Hierfür sollte Sprengstoff oder Schusswaffen zum Einsatz kommen.

Hauptbeschuldigter ist laut Staatsanwaltschaft, der 24-jährige türkische Staatsbürger. Er soll sich nicht nur im Internet nach Schusswaffen erkundigt, sondern sich auch schon Grund-Bestandteile für die Herstellung von Sprengstoff beschafft haben.

Wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte, haben die Einsatzkräfte bei dem 24-Jährigen verschiedene „sprengstoffrelevante Substanzen und Gerätschaften“ sichergestellt, die für den Bau einer Bombe dienen können. Ebenfalls konnten zahlreiche weitere Beweismittel, wie schriftliche Unterlagen und elektronische Datenträger, sichergestellt werden.

Bei dem Einsatz heute Vormittag waren insgesamt 170 Beamte des Landeskriminalamts, des Polizeipräsidiums Südosthessen, sowie Spezialkräfte der hessischen Polizei im Einsatz.

Polizei warnt: Falsche Pfleger klingeln an der Tür

Jägersfreude. Die Polizei warnt vor einer Betrugs-Masche, die in den letzten Tagen in verschiedenen Saarbrücker Stadtteilen vorgekommen ist: Täter klingeln und geben sich als Mitarbeiter eines Pflegedienstes aus. Wenn sie dann in der Wohnung sind, stehlen sie Geld und Schmuck.

Theater am Ring zeigt Ballett „Dornröschen“

Saarlouis. Das Moldawische Nationalballett gastiert am Freitag, 6. Dezember, im Saarlouiser Theater am Ring. Das renommierte Ensemble zeigt eine Inszenierung von Tschaikowskys Ballett „Dornröschen“. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

Umwelthilfe startet Vollstreckungsverfahren gegen Stadt Mainz

Für die Saubere Luft in Mainz startet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) neue Vollstreckungs- und Klageverfahren. Der Grenzwert für das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m³ wird noch immer in vielen Teilen der Innenstadt überschritten. Laut Urteil des Verwaltungsgerichts von 24. Oktober 2018 (VG 3 K 988/16.MZ) hätten die zuständigen Behörden spätestens ab dem 1. September 2019 Fahrverbote für Dieselfahrzeuge umsetzen müssen, wenn die Einhaltung des Grenzwerts für NO2 im Mittel der ersten 6 Monate des Jahres 2019 nicht erreicht werden kann. Die DUH fordert die Stadt Mainz aufgrund der anhaltenden Grenzwertüberschreitungen auf, das rechtsgültige Urteil umzusetzen und Diesel-Fahrverbote einschließlich Euro 5 einzuführen.

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Die Mainzerinnen und Mainzer haben ein Recht auf Saubere Luft im gesamten Stadtgebiet. Der Grenzwert für den Luftschadstoff Stickstoffdioxid muss stadtweit schnellstmöglich eingehalten werden. Gleichzeitig versucht die Stadt, das Ausmaß der Situation vor Ort unter den Tisch fallen zu lassen. Die DUH fordert nun die Umsetzung von zonalen Diesel-Fahrverboten spätestens zum 1. Januar 2020, um die Menschen in Mainz und ihre Gesundheit zu schützen. Man kann sich nur wundern, dass das Autofahren mehr Wert zu haben scheint, als der Gesundheitsschutz der Anwohnerinnen und Anwohner.“

Die von der Stadt Mainz präsentierten Halbjahresmittelwerte für NO2 verschleiern das Ausmaß der Belastung im Stadtgebiet, kritisiert die DUH. Ergebnisse neuer Messstationen veröffentlichte die Stadt erst auf Anfrage der DUH. Sowohl Modellierungen der Luftbelastung als auch Messungen zeigen demnach, dass die Luft nach wie vor an vielen Straßen dreckiger ist als erlaubt. Besonders hoch belastet ist der Straßenzug Rheinstraße/Rheinallee, an dem mittlerweile zahlreiche Passivsammler Belastungen oberhalb des NO2-Grenzwerts aufzeigen. Alte Messstationen will die Stadt Mainz jedoch aufgrund von Formalitäten nicht berücksichtigen, neue Messstationen – die exakt die gleiche Belastungshöhe widerspiegeln – sollen erst ein Jahr lang ausgewertet werden.

Laut Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 26. Juni 2019 muss der NO2-Grenzwert im gesamten Stadtgebiet eingehalten werden, nicht nur an offiziellen Messstationen wie der Parcussstraße.

Aktuelle Passivsammlerwerte für das erste Halbjahr 2019 zeigen, wie hoch die Belastung ist: 47 µg/m³ wurden an der seit Jahren genutzten Messstation Rheinstraße / FH ermittelt. An den ersatzweise eingerichteten Passivsammlern Rheinstraße 24 und Rheinallee 3B liegt die Belastung im ersten Halbjahr 2019 sogar bei 48 beziehungsweise 49 µg/m³. Auch am Messcontainer Parcussstraße liegt die Belastung bis einschließlich Oktober 2019 noch bei 42 µg/m³.

Rechtsanwalt Remo Klinger, der die DUH in dem Verfahren vertritt, betont: „Die Stadt Mainz muss kurzfristig diejenigen Maßnahmen umsetzen, die zu einer schnellstmöglichen Grenzwerteinhaltung führen. Es ist nicht mehr die Zeit, Gutachtenaufträge zu vergeben, sondern zu handeln.“

Damit das rechtskräftige Urteil endlich umgesetzt wird, hat die DUH beim VG Mainz einen Zwangsvollstreckungsantrag eingereicht und zugleich aus prozessstrategischen Gründen eine neue Klage auf Fortschreibung des Luftreinhalteplans beim Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz erhoben. Erhalten die Fahrzeuge eine Hardware-Nachrüstung auf Kosten der Hersteller, können diese Fahrzeuge von Diesel-Fahrverboten ausgenommen werden.

A61 Sprendlingen | 40-Tonnen Horror-LKW aus dem Verkehr gezogen

Wieder einmal verhinderte der Zufall und das wachsame Auge der Autobahnpolizei, dass es auf deutschen Autobahnen zu einem Horrorcrash kommen konnte.

Am gestrigen Montag (11.11.2019) fiel einer Streife der Verkehrsdirektion Wörrstadt auf der A61 bei Sprendlingen ein Sattelzug auf, der allen Anschein nach, einen zu hohen Aufbau hatte.

Um den bulgarischen 40-Tonner kontrollieren zu können, lotste die Streife das Gefährt zum nächsten Parkplatz. Doch hier zeigte sich schon beim Abbremsen, dass nicht nur mit der Höhe etwas nicht stimmte. Ein deutlich hörbares Poltern und Zischen ließen die Beamten Schlimmes erahnen.

Bei der nun folgenden Kontrolle stellte sich Erschreckendes heraus:

An einer Achse des voll beladenen Aufliegers fehlte die komplette Bremsscheibe. Sie war einfach weggerostet. Dazu zeigten das Zischen an der Stelle eine undichte Bremsanlage und ein weiterer eingerissener Bremszylinder den drohenden Totalausfall an.

Mehrere lose Stoßdämpfer und der Umstand, dass der lebenswichtige Unterfahrschutz am Heck nur noch von Draht gehalten wurde, vervollständigten das Bild des Schreckens.

Dass der Auflieger hier wohl nie mehr über den TÜV gekommen wäre, ließen verwitterte Logos einer ehemaligen deutschen Spedition erahnen.

Zur Nebensache geriet dann fast das Messergebnis: der ganze Zug war auch noch mehr als 20 Zentimeter zu hoch und hätte an der nächsten Brücke hängen bleiben können.

Der Auflieger wurde sofort stillgelegt und auf direktem Weg zu einem Gutachter gebracht. Der diagnostizierte dann noch einen Rahmenschaden und unbrauchbare Reifen.

Worms | Kontrollen gegen Alkohol und Drogen am Steuer

Überhöhte Geschwindigkeit und der Konsum von Alkohol und Drogen ist immer häufiger die Ursache für schwere Verkehrsunfälle. So auch im Bereich der Polizeidirektion Worms.

Dort musste die Beamten bis September dieses Jahres insgesamt 149 Verkehrsunfälle verzeichnen, bei denen Menschen schwer verletzt oder gar getötet wurden. In 33 Fällen mussten als Ursache überhöhte Geschwindigkeit und in 18 weiteren Fällen den Konsum von Alkohol oder Drogen feststellen werden.

Die Polizeidirektion Worms hat daher am vergangenen Donnerstagnachmittag (07.11.2019) in einem Zeitraum von drei Stunden den Straßenverkehr an zwei eingerichteten Kontrollstellen näher unter die Lupe genommen.

Vorausgegangen waren interne Beschulungsmaßnahmen junger Kolleginnen und Kollegen zu den Themen polizeiliche Geschwindigkeitsmessung, der Kontrolle von Elektrokleinstfahrzeugen (E-Scooter) sowie dem Erkennen von alkohol- bzw. drogenbeeinflussten Verkehrsteilnehmern.

Zwei Kontrollstellen an der B47

Im Bereich der alten B47, zwischen Worms-Pfiffligheim und Pfeddersheim, wurde eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich von 80 km/h wurden insgesamt 28 Verstöße festgestellt. Zwei Verkehrsteilnehmer erwartet nun sogar ein Fahrverbot. Der „Spitzenreiter“ befuhr die alte B47 mit einer Geschwindigkeit von 135 km/h. Ihn erwartet nun zudem ein sattes Bußgeld.

Bei einer zweiten Kontrollstelle im Bereich der neuen B47, bei der der Schwerpunkt auf der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit lag, wurden insgesamt 74 Fahrzeuge und 102 Personen kontrolliert. Neben 13 eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren, u.a. wegen Handy- und Gurtverstößen, wurden bei einem 23-jährigen Verkehrsteilnehmer auch akute Anzeichen für einen Kokain- und THC-Konsum festgestellt.

Dem 23-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Im Auto des Mannes befanden sich zudem Waffen und pyrotechnische Gegenstände, die sichergestellt und noch einer weiteren Untersuchung zugeführt wurden.

Ingelheim | Vernisage: Das Alter in der Karikatur

Das Älterwerden ist in vielen Bereichen des täglichen Lebens präsent. Obwohl viele Begleiterscheinungen des Alters Hürden im Alltag bedeuten, den Humor sollte man sich erhalten.

Im Rahmen der Mainz-Binger Demografietage beleuchten zeitgenössische Karikaturisten in der Ausstellung „Das Alter in der Karikatur“ das Thema Alter auf humoristische Weise. Noch bis zum 17. November kann die Ausstellung im Ingelheimer Ratssaal besucht werden. Im Anschluss gastiert die Alterssatire im Nieder-Olmer Rathaus bis zum 29 November.

Golden-Ager

Bei den Karikaturen geht es um Golden-Ager, Körperoptimierung und Antiaging sowie Demenz, Pflege und Gebrechlichkeit. Außerdem werden Generationenkonflikte humorvoll thematisiert. Aber auch die klassischen Themen der Alterssatire kommen nicht zu kurz.

Die Ausstellung knüpft an das erste großangelegte Forschungsprojekt über Altersbilder in Karikaturen im deutschen Sprachraum an, das die Initiatorin und Kuratorin Dr. Franziska Polanski am Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg leitete.

Mainz-Binger Demografietage

Mit den Mainz-Binger Demografietagen „Alter und Altern neu sehen und denken“ bietet die Kreisverwaltung bis Mittwoch, 27. November, eine Reihe von Veranstaltungen, die die zahlreichen Facetten für gutes Altern im Landkreis Mainz-Bingen zeigen.

Der Landkreis leistet damit seinen eigenen Beitrag zur landesweiten Demografiewoche Rheinland-Pfalz. Das Programm gibt es im Internet unter www.mainz-bingen.de unter dem Stichwort „Demografietage“. Nähere Informationen zum Programm erteilt Ute Poßmann telefonisch unter 06132/787-3303 oder per E-Mail an seniorenjobs@mainz-bingen.de.

Worms | 72-Jähriger seit Freitag vermisst

Seit Freitag, 08.11.2019, wird der 72-jährige Alexander Schleicher aus Worms vermisst. Herr Schleicher ist ca. 170cm groß und schlank. Über die vom Vermissten getragene Kleidung ist nichts bekannt.

Herr Schleicher ist an Demenz erkrankt und könnte sich daher in einer hilflosen Lage befinden.

Foto: Polizei Worms

Umfangreiche Suchmaßnahmen führten nicht zum Auffinden. Daher bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung. Der letzte bekannte Aufenthaltsort ist seine Wohnung in der Bebelstraße in Worms.

Wer Hinweise zum Aufenthalt von Herrn Schleicher geben kann, wird gebeten sich mit der Polizei in Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 in Verbindung setzen.

 

Mainz | Emotionale Abschiedsworte von Sandro Schwarz

Nachdem sich der Bundesligist Mainz 05 am Sonntag von seinem Trainer Sandro Schwarz getrennt hat, wendet dieser sich auf der Facebookseite des Vereins nun mit sehr emotionalen Worten an die Fans

„Mainz05 ist mein Heimatverein, mein Herzensverein.

Hier bin ich als Fußballer groß geworden, hier bin ich Bundesligatrainer geworden – in der Stadt, in der ich geboren bin und beim Verein, von dem ich von klein auf Fan war.

Die vergangenen sechs Jahre, insbesondere die letzten zweieinhalb in der Bundesliga, waren eine intensive Zeit.

Gemeinsam mit euch haben wir viele Schlachten geschlagen, Täler durchschritten und Siege gefeiert – oft dann, wenn uns keiner mehr auf der Rechnung hatte. 2018 konnten wir den Klassenerhalt mit einem emotionalen Schlussspurt feiern, die vergangene Saison erfolgreich mit packenden Siegen in Frankfurt und zu Hause gegen Hoffenheim abschließen.

Nun haben wir entschieden, dass sich unsere Wege trennen werden, ein Schritt, der nicht leichtgefallen ist und weh tut.

Ich bin traurig, aber ich möchte euch, der 05-Familie, Danke sagen – danke für das Vertrauen, danke für den gemeinsamen Weg, auf dem wir viel erlebt und viel gelernt haben. Ich wünsche dem Verein und auch euch persönlich alles, alles Gute. Mainz wird immer meine Heimat und in meinem Herzen bleiben.“

Euer Sandro“

Bis seine Nachfolge geklärt ist, werden die bisherigen beiden Co-Trainer Jan-Moritz Lichte und Michael Falkenmayer interimsweise das Training übernehmen. Michael Thurk, der zu Beginn der Saison in den Trainerstab aufgenommen wurde, ist vom Verein erst einmal von seinem Amt als Co-Trainer freigestellt.

"#Mainz05 ist mein Heimatverein, mein Herzensverein. Hier bin ich als Fußballer groß geworden, hier bin ich…

Gepostet von 1. FSV Mainz 05 am Montag, 11. November 2019

Wiesbaden | „Kreativer Sonnengruß“ zeigt neue Wege verantwortungsvollen Wirtschaftens

Welche Bedeutung Werte für Unternehmen und Kreative haben, ist Thema des nächsten Kreativen Sonnengrußes in Wiesbaden, welcher am kommenden Freitag (15.11.2019) von 08:30 bis 11:00 Uhr bei der IHK in der Wilhelmstrasse 24-26 stattfindet.

Wirtschaftliche Ziele mit den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit in Einklang zu bringen: diesem Anspruch stellt sich eine wachsende Zahl von Unternehmen. Sie möchten mehr Verantwortung übernehmen und sich am Gesamtwohl von Menschen und Umwelt orientieren.

Mit Kreation, Innovation und verantwortungsvoller Kommunikation erproben sie neue Wege des nachhaltigen Wirtschaftens und vertrauensvoller Kundenbeziehungen.

Wie Produkt- und Kommunikationsdesign, Marketing und Medien diesen Herausforderungen gerecht werden und neue Marktchancen eröffnen, ist Thema der Veranstaltung

Präsentiert werden kreative Ansätze ethischen und werthaltigen Wirtschaftens über das Marketing hinaus. Impulsgeber sind: Peter Post (Scholz & Volkmer), Alexander Koffka (ABO Wind AG), Sarah Kübler (HitchOn), Jan Borchert und Alex Schneider (Truewoods) sowie HP Becker (New Cat Orange). Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich. Eine Veranstaltung des Hessischen Wirtschaftsministeriums und der LPR Hessen in Kooperation mit der IHK Wiesbaden.

Alle Infos findet ihr hier: Kreativer Sonnengruss

Nieder-Olm | Feuerwehrmann während Einsatz beklaut

Wenn der Funkmelder piepst, heißt es für die ehrenamtlichen Helfer der freiwilligen Feuerwehren so schnell wie möglich ans Gerätehaus zu kommen. So auch am Sonntag (10.11.2019) für den 19-jährigen Joshua Schmuck von der Freiwilligen Feuerwehr in Nieder-Olm.

Gegen 13:50 Uhr wurden die ehrenamtlichen Kameraden zu einem Einsatz in einem Nieder-Olmer Neubaugebiet alarmiert. Joshua Schmuck nutzte wie so oft, sein Fahrrad um so schnell wie möglich ans Gerätehaus „Am Engelborn“ zu gelangen und stellte dieses an der dortigen Wache ab.

Nach über einer Stunde Einsatz, gab es für den jungen Feuerwehrmann dann ein böses Erwachen. Wieder an der Wache angekommen, musste Joshua feststellen, dass sein 1500 Euro teures Fahrrad von Unbekannten gestohlen wurde.

So eine Tat ist nicht nur unverständlich, sondern kurz und knapp eine Sauerei ‼️

Foto: Privat

„Die Zeit, in der wir anderen Hilfe leisten oder vor größeren Schäden bewahren, zu nutzen um diese zu beklauen ist ein absolutes NO-GO‼️

Bitte haltet die Augen auf ob ihr das Bike in oder im Umkreis von Nieder-Olm seht.“

Mit diesen klaren Worten lässt die Nieder-Olmer Feuerwehr auf Facebook ihren Unmut über diese dreiste Tat freien lauf.

Selbstverständlich wurde eine entsprechende Anzeige bei der Polizei erstattet.

Worms / Viernheim | Mutmaßliche Geldfälscher festgenommen

In den vergangenen 14 Tagen wurden im Stadtgebiet in Worms vermehrt falsche 100 Euro scheine in Umlauf gebracht (wir berichteten). Jetzt konnten am Samstagnachmittag (09.11.2019) im südhessischen Viernheim vier Personen im Alter von 19 bis 22 Jahren wegen des Verdachts der bandenmäßigen Geldfälschung festgenommen werden.

Sie wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt, der gegen alle vier Tatverdächtige Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte.

Seit Oktober 2019 ermittelt die Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen eine aus Frankreich stammende Tätergruppierung wegen des Vorwurfs der Geldfälschung. Die vier Festgenommenen stehen im dringenden Tatverdacht, als Mitglieder dieser Tätergruppierung in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz falsche 100-Euro-Noten in Umlauf gebracht zu haben. Am Samstag gegen 15.55 Uhr wurden die Tatverdächtigen in Viernheim festgestellt und einer Kontrolle unterzogen.

Nachdem die Tatverdächtigen erfolglos versucht hatten, mit ihrem Fahrzeug zu flüchten, konnten sie schließlich widerstandslos festgenommen werden. Anlässlich der Festnahme stellten die Ermittler neben zahlreichen gefälschten 100-Euro-Scheinen auch rund 2.500 Euro echtes Bargeld sowie diverse Gegenstände sicher, die mutmaßlich aus mit Falschgeld getätigten Einkäufen herrühren.

Hundeserie Der Dicke und der Don: Ich mag keine Kläffer

In dieser Serie kommt das andere Ende der Leine zu Wort: Der Don. „Wenn Du auch so wirst, bringe ich dich ins Tierheim.“ Mal davon abgesehen, dass der Dicke diesen Witz schon einmal zu oft gemacht hat – und er meine Gefühle tief verletzt… Inhaltlich hat er recht: Kläffer sind unerträglich.