BYC-News Blog Seite 1502

Mainz | 18-Jähriger nach Unfall an Halloween im Krankenhaus verstorben

Wie die Polizei Mainz mitteilt, ist der 18-jährige junge Mann, der in der Halloweennacht in Mainz-Hechtsheim von einem Auto erfasst wurde, heute an seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus gestorben.

Gegen 03:20 Uhr war der 18-jährige Wackernheimer in der Nacht zum Samstag zu Fuß am Fahrbahnrand der Ludwig-Erhard-Straße unterwegs. Etwa 50 Meter vor einer Ampel wurde er von einem 47-Jährigen aus Weiterstadt, der mit seinem PKW in Richtung Mainz-Ebersheim unterwegs war, erfasst.

Nach ersten Ermittlungen konnte der PKW-Fahrer dem jungen Mann nicht mehr ausweichen, so dass es zu der folgenschweren Kollision kam. Hierbei zog sich der 18-Jährige lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Warum sich der 18-Jährige auf der Fahrbahn befand ist unklar.

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Service | Aufpassen beim Wechsel der KFZ-Versicherung

Für viele Autofahrer ist der 30. November ein ganz besonderer Stichtag, denn bis dahin kann man problemlos zum Jahresende seine KFZ-Versicherung kündigen, um eine günstigere abzuschließen. Doch Vorsicht, dass die Ersparnis am Ende nicht teuer bezahlt werden muss.

So ist es Wichtig, vor einem Wechsel der KFZ-Versicherung die Bedingungen auch im Detail zu vergleichen. Denn die einzelnen Versicherungen und deren Tarife unterscheiden sich teilweise deutlich in dem was abgesichert ist.

Vor dem Wechsel sollte jeder sich die Frage stellen, was bietet die Versicherung, wo gibt es Einschränkungen und was wird tatsächlich benötigt. Ist dann die Entscheidung für einen Wechsel gefallen, zählt die die Einhaltung der einmonatigen Kündigungsfrist zum 30. November. Die aktuelle Versicherung läuft dann am 31. Dezember aus.

Der ADAC rät nachfolgende Kriterien bei einem Wechsel auf jeden Fall mit in Betracht zu ziehen.

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Von der Deckungssumme bis zum Rabattschutz

Deckungssumme: Diese sollte bei einer Autoversicherung bei 100 Millionen Euro für Sachschäden und bei 15 Millionen Euro für Personenschäden liegen (Kfz-Haftpflicht).

Kaskoschäden sollten auch bei grober Fahrlässigkeit übernommen werden.

Schäden, die mit einem Mietwagen im europäischen Ausland verursacht werden, sollten mitversichert sein. Die sogenannte Mallorca-Police hebt die Versicherungssumme für angemietete Autos im EU-Ausland auf das deutsche Niveau.

Für Personen, die ein neu gekauftes Fahrzeug versichern wollen, kann eine Neu- oder Kaufpreisentschädigung in der Kaskoversicherung wichtig sein. Diese sollte mindestens 12 Monate lang gelten. Bei höherwertigen Fahrzeugen kann es auch ratsam sein, Neu- oder
Kaufpreis länger abzusichern. Hier bieten manche Versicherer sogar bis zu 36 Monate Absicherung an.

Rabattschutz: Dieser schützt bei einem Schaden pro Kalenderjahr vor einer Rückstufung. Der Rabattschutz wird meistens als Zusatzleistung in der Kraftfahrthaftpflicht- und Vollkaskoversicherung angeboten. Voraussetzungen für den Abschluss eines Rabattschutzes sind in der Regel, dass sich der Vertrag mindestens in der Schadenfreiheitsklasse SF 4 befindet und dessen Fahrzeugmitbenutzer alle das 23. Lebensjahr vollendet haben. Zusätzlich darf kein Schaden in den letzten zwölf Monaten vor Vertragsabschluss aufgetreten sein.

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Sonderrabatte und Zahlungsintervalle

  • Voll- oder Teilkasko: Nicht immer lohnt sich der Wechsel von der Voll- in die Teilkasko. Denn die Prämienhöhe der Vollkasko ist abhängig vom Schadenfreiheitsrabatt. In der Teilkasko gibt es diesen Rabatt nicht.
  • Sonderabatte und -Einstufungen gehen in der Regel nicht auf den neuen Versicherer über. Also vorher unbedingt prüfen, ob solche Vereinbarungen vorliegen.
  • Kosten: Wer jährlich zahlt, kann gegenüber vierteljährlicher oder halbjährlicher Zahlung Geld sparen.
  • Rabatte sind auch möglich, wenn ein Versicherungsnehmer mehrere Fahrzeuge versichert.
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Kündigung der alten Versicherung

  • Kündigungszeitraum in den Versicherungsunterlagen überprüfen.
  • Passenden Tarif recherchieren und Antrag anfordern.
  • Den neuen Vertrag abschließen und auf eine Bestätigung des Versicherers warten: Denn bei der Teil- und Vollkasko dürfen Versicherer Verträge ablehnen.
  • Den bisherigen Vertrag fristgerecht und schriftlich kündigen.
  • Sonderkündigungsrecht: Hat der Versicherte von seiner alten Versicherung eine Beitragserhöhung erhalten, haben Autofahrer einen Monat zusätzlich Zeit, um sich einen anderen Anbieter zu suchen – also auch nach dem Stichtag 30. November.
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Kinder bewerfen Flaschensammler mit Steinen

Völklingen. Drei Kinder um die zehn Jahre haben auf dem „Globus“-Parkplatz zwei Flaschensammler mit Steinen beworfen. Eine 54 Jahre alte Frau wurde dabei am Kopf verletzt. Danach ist die mutmaßliche Mutter mit den Kindern verschwunden.

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Mainz | Verletzter Polizist meldet sich zu Wort – 16-jähriger Bretzenheimer unter den Tätern

Drei Tage nachdem Polizeikommissar Gregor C. in der Mainzer Diskothek „Pyramide“ auf brutalste Art und Weise von einer Gruppe junger Männer zusammengeschlagen wurde, befindet sich der Beamte auf dem Weg der Besserung.

„Die riesige Anteilnahme aus der Bevölkerung und von Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet ist überwältigend. Ich brauche noch einige Zeit um wieder fit zu werden, möchte mich aber schon jetzt bei allen für die zahlreichen Genesungswünsche bedanken!“; so der verletzte Polizeikommissar Georg C..

Mittlerweile steht fest, dass keine Verletzung der Halswirbelsäule vorliegt, eine schwere Gehirnerschütterung sowie mehrere Prellungen und Platzwunden an Kopf und Körper, erfordern jedoch weiterhin einen stationären Krankenhausaufenthalt.

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Brutal gegen den Kopf getreten

Nachdem es in der Diskothek im Hechtsheimer Gewerbegebiet gegen 02:04 Uhr im Foyer zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Zehnköpfigen Personengruppe und dem Sicherheitspersonal kam, bei der auch Möbelstücke geworfen worden sein sollen, versuchte der 32-jährige Polizeikommissar und seine Streifenpartnerin die Situation zu schlichten.

Hierbei wurden die Beiden von einer Personengruppe umzingelt und unvermittelt angegriffen. Trotzt Einsatz von Pfefferspray schlugen die Täter auf den 32-Jährigen so massiv ein, dass er zu Boden ging. Selbst da ließen die Täter nicht von ihm ab und trat dem auf dem Boden liegenden Kommissar mehrfach gezielt gegen den Kopf, so dass er das Bewusstsein verlor.

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Lewentz: Solche Taten sind nicht hinnehmbar

Auch der rheinland-Pfälzische Innenminister, Roger Lewentz äußerte sich zu der Tat:

„Solche Taten gegenüber unseren Einsatzkräften sind nicht hinnehmbar“.

Lewentz weiter: „Menschen, die sich rundum die Uhr für die Sicherheit in unserem Land einsetzen, gebührt unser allergrößter Respekt. Die große Anteilnahme zeigt jedoch auch, wie viele Bürgerinnen und Bürger hinter ihrer Polizei stehen und diese Tat verurteilen.“

Noch in der Tatnacht am Freitag, wurde eine über 20-köpfige Ermittlungsgruppe unter Führung des Kommissariats K 11 der Kriminaldirektion Mainz, zuständig für Kapitaldelikte eingerichtet. Nur wenige Stunden nach einer ereignisreichen Halloween-Nacht, haben Kriminaltechniker des Erkennungsdienstes eine qualifizierte Spurensuche am Veranstaltungsort in Mainz-Hechtsheim und in der näheren Umgebung durchgeführt. Dabei sind auch Überwachungsvideos umliegender Gewerbeeinheiten ausgewertet.

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16-Jähriger aus Bretzenheim unter den Tätern

Diese Erkenntnisse, erste Zeugenvernehmungen sowie die Aussagen des verletzten Kollegen und seiner Kollegin führen dann im Laufe des Samstags zu einer Konkretisierung des Tatverdachts gegen die vier bereits bekannten Personen. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Mainz werden daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse gegen diese vier Personen erwirkt.

Ziel der Durchsuchungen war das Auffinden der, während der Tat, getragenen Kleidung und der Sicherstellung von Mobiltelefonen. Die Durchsuchungen finden, noch am frühen Samstagabend, bei einem 16-jährigen Jugendlichen in Mainz-Bretzenheim und drei 21 bis 24-jährigen Männern in Wiesbaden-Dotzheim statt. Drei Personen werden angetroffen und später im Polizeipräsidium Mainz erkennungsdienstlich behandelt; dazu gehört auch die Abgabe einer DNA-Probe. Tatkleidung und Smartphones werden sichergestellt. Nach ersten Vernehmungen werden alle Personen wieder entlassen. Ein 21-Jähriger kann zunächst nicht angetroffen werden.

Gegen die vier Beschuldigten wird nunmehr wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Widerstands und ggf. Tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte weiter ermittelt.

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Rettungsgasse | Im Rettungsschlitten am Stau vorbei

Seit 1971 ist die Rettungsgasse in Deutschland gesetzlich verankert, doch in der Realität funktioniert sie nur in den seltensten Fällen.

In einer Auswertung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wird deutlich, dass auch knapp 50 Jahre nach Einführung der Rettungsgasse in etwa 80 Prozent der Fälle nicht funktioniert. In 20 Prozent reagieren die Verkehrsteilnehmer, trotz Sondersignal, zum Teil sogar gar nicht und verhindern so ein schnelles Durchkommen zur Einsatzstelle. Und dieses, obwohl für die Verletzten jede Sekunde entscheidend sein kann.

Jetzt haben vier Designer aus Südkorea eine Idee für den sogenannten „Median AMB“ entwickelt. Hierbei fährt ein Rettungsschlitten über die Mittelleitplanke einfach am Stau vorbei zur Unfallstelle.

Im Median AMB finden zwei Mediziner und ein Assistent sowie eine Trage Platz. Foto: Median AMB | Quelle: DEKRA

In dem Rettungsschlitten ist neben einer Trage noch Platz für zwei Mediziner und einen Assistenten. Da der Rettungsschlitten an beiden Seiten mit je einer Schiebetür ausgestattet ist, können die Einsatzkräfte in beide Fahrtrichtungen aussteigen. So kann der Verletzte an der Unfallstelle erstversorgt und dann im Rettungsschlitten zum eigentlichen Krankenwagen gebracht werden.

Für ihre Idee erhielten die vier Koreaner nun den „Red Dot Design Concept Award 2018“. International gilt der Award als Qualitätssiegel für gute Gestaltung und wird jährlich in den Kategorien Produktdesign, Marken und Kommunikation sowie für Konzepte vergeben.

Rettungsgasse – ganz einfach

Quelle: DEKRA | Rechte-Hand-Regel: In Deutschland, der Schweiz und anderen Ländern mit Rechtsverkehr hilft die Rechte-Hand-Regel, eine Rettungsgasse zu bilden. Der Daumen steht für die linke Spur. Die anderen Finger repräsentieren die anderen Spuren. Die Lücke dazwischen stellt die Rettungsgasse dar. Illustration: Michael Stach

In Deutschland ist die Bildung der Rettungsgasse nach §11 Abs. 2 der Straßenverkehrsordnung verpflichtend: Die Autos auf dem linken Fahrstreifen ziehen nach links, alle anderen Fahrzeuge orientieren sich nach rechts. „Wichtig dabei ist, die Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr zu bilden“, sagt DEKRA Unfallforscher Markus Egelhaaf. „Sobald man steht, ist es fast unmöglich, sie noch im Nachhinein zu bilden.“

Außerdem sei zu beachten, genügend Abstand zum vorausfahrenden Auto zu halten, um eventuell noch manövrieren zu können. „Erst wenn der Verkehr wieder fließt, darf die Rettungsgasse aufgelöst werden.“

A60 Mainz: Blockierung Rettungsgasse bei Fahrzeugbrand | Einsatzfahrt

Autobahn A60 Mainz – fehlende Rettungsgasse. Wir waren im Juni 2019 mit dem Abschleppunternehmen Reuter aus Mainz unterwegs und konnten live erleben, welche Probleme es gibt, wenn keine Rettungsgasse gebildet wird.Für ein Autobahnstück von knapp 1500 Metern,brauchte der Abschleppwagen knapp 5 Minuten um sich durch die Rettungsgasse durchzukämpfen. Viele Verkehrsteilnehmer sind, nachdem die Einsatzkräfte der Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an der Einsatzstelle waren, einfach wieder zurück in die Fahrspur gefahren und haben die Rettungsgasse wieder blockiert.Wichtig ! ! ! Die Rettungsgasse SOLANGE lassen, bis sich der Stau entweder komplett auflöst oder man an der Einsatzstelle vorbei ist.Nach den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, müssen zu einem spätern Zeitpunkt auch noch die Einsatzfahrzeuge von Abschleppdiensten und ggf. Straßenmeisterei an die Einsatzstelle.Ohne die Abschleppdienste, wird sich kein Stau auflösen, da diese erst die Unfallstelle frei machen können.Den Bericht über den Tag findet Ihr hier: https://byc-news.de/mainz-die-helden-der-strasse-mehr-als-nur-ein-abschleppunternehmenVideo: Thorsten Lüttringhaus | BoostyourCity

Gepostet von Rhein-Main Nachrichten – BoostyourCity.de am Donnerstag, 1. August 2019

Hundeserie „Der Dicke und der Don“: Von mir aus Kitsch

In dieser Serie kommt das andere Ende der Leine zu Wort: Der Don. Wir Hunde sind die Seelenpartner des Menschen. Wir stellen unsere Bedürfnisse hinten an und fühlen uns selbstlos in sie ein… An solchen Kitsch glauben manche, wenn es um das Verhältnis zwischen Zwei- und Vierbeiner geht. Dabei sind Hunde knallharte Materialisten.

L409 Bechtheim | Motorradfahrer bei Frontalzusammenstoß tödlich verletzt

Ein leichtsinniges Überholmanöver auf der L409, endete für einen 27-jährigen Motorradfahrer Sonntagnacht (03.11.2019) tödlich. Ein weiterer Motorradfahrer sowie zwei Insassen eines PKW wurden leicht verletzt.

Gegen 00:02 befuhr der 27-Jährige mit seinem Motorrad die L409 aus Bechtheim kommend in Richtung Kreisel Mettenheim. Beim Überholvorgang eines weiteren Motorrades, welches vor ihm fuhr, sowie eines PKW stieß der Biker frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug eines 18-järigen Wormsers zusammen.

Durch den Aufprall wird der 27-Jährige nach rechts geschleudert, worauf er noch von dem zuvor überholten Fahrzeug erfasst und in das angrenzende Feld geschleudert wird. Er erlitt durch den Unfall so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Der zuvor ebenfalls überholte weitere Motorradfahrer gerät durch den Unfall vor ihm nach rechts in die Leitplanke und stürzte. Er musste mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Der 18jährige Wormser und sein Beifahrer wurden durch den Zusammenstoß leicht verletzt. Zudem stand der Fahrer des entgegenkommenden Pkw unter dem Einfluss von Alkohol. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein wurde sichergestellt.

„Der andere Laden“ gewalttätig ausgeraubt

Merzig. Das Geschäft „Der andere Laden“ ist am Mittwoch ausgeraubt worden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilt. Dabei hat der Täter eine Verkäuferin niedergeschlagen. Von ihm liegt eine markante Beschreibung vor.

6-Jähriger in Kita ums Leben gekommen

Ein sechsjähriger Junge ist am Mittwochnachmittag (30.10.2019) in einer KiTa (Kindertagesstätte) im Frankfurter Stadtteil Seckbach ums Leben gekommen.

Nach ersten Erkenntnissen besteht die Vermutung, dass der Junge durch einen Stromschlag ums Leben gekommen ist. Die genaue Todesursache könne jedoch erst durch eine Obduktion geklärt werden. Das gerichtsmedizinische Gutachten wird für Freitag erwartet.

Wie es zu dem tragischen Unglück kommen konnte ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen vor Ort laufen noch. Die Kita in dem Frankfurter Stadtteil wurde nach dem Unglück zunächst erst einmal geschlossen.

Süßigkeiten an Halloween verbrauchen 182.750 Kilowattstunden

Wenn an Halloween kleine Klingelmonster, Mini-Hexen und Vampire auf der Suche nach Süßigkeiten durch die Straßen streifen, zeigen sich die Deutschen großzügig. Rund 1.700 Tonnen Fruchtgummi-Vampire, Schokoladen-Glubschaugen und Schaumzucker-Gebisse werden jährlich an Halloween alleine in Deutschland verkauft.

Das sind umgerechnet rund 10 Millionen Euro, welche die deutschen Verbraucher in Halloween-Naschereien investieren.

Für die Produktion von 1.700 Tonnen Halloween-Bonbons hat der Energieversorger E.ON einen Stromverbrauch von 182.750 Kilowattstunden (kWh) Strom berechnet. Zum Vergleich: Mit dem Verbrauch von 182.750 kWh könnte umgerechnet ein städtischer Straßenzug – 73 Haushalte – ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.

Basis der Kalkulation ist die Produktion mit einer mittelgroßen und einer kleinen Bonbonmaschine – 75 kWh bei einem stündlichen Output von 600 kg Gummibärchen und 27 kWh bei einem stündlichen Output von 300 kg Fruchtgummivampiren. Beim Vergleich zum Stromverbrauch von Haushalten liegt ein durchschnittlicher Energieverbrauch von 2.500 kWh pro Haushalt zugrunde.

A60 Ingelheim | Zeugenaufruf nach Unfall mit zwei Verletzten

Am Dienstagvormittag kam es gegen 11:50 Uhr auf der A60 zu einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten, zu dem die Autobahnpolizei Heidesheim nun Zeugen sucht.

Geschehen ist der Unfall auf der A60 zwischen den Anschlussstellen Bingen-Ost und Ingelheim West. Dort ist ein roter Audi auf einen LKW aufgefahren. Durch den heftigen Aufprall wurden beide Fahrzeugführer verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs bittet die Autobahnpolizei Heidesheim Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich bei der Polizei unter 06132 950-0 zu melden.

 

Ingelheim | Saubere Stadt – Drittklässler lernen Mülltrennung

Den Müll, den wir jährlich produzieren wird immer mehr. Bildlich dargestellt würde der gesamte Abfall, wenn er auf einem Fußballfeld aufgetürmt würde, sechs Kilometer in den Himmel ragen. Damit wäre er doppelt so hoch wie die Zugspitze.

Das Thema Müllvermeidung und Mülltrennung, nahm die Stadt Ingelheim jetzt zum Anlass alle dritten Klassen der Ingelheimer Grundschulen zu einem Lerntheater in die Brüder-Grimm-Schule einzuladen.

Vier Mülltonnen, ein Globus und ein Bild auf der Leinwand machten den rund 200 Schülerinnen und Schülern deutlich um was es geht.

Ingelheim | saubere stadt – drittklässler lernen mülltrennung
Foto: Stadt Ingelheim

Zwei Wertstoffprofis traten auf die Bühne. Ein wenig verschlafen, hatten sie sich doch im Vorfeld auf die Suche begeben und Müll in der Gemarkung gesucht. Diesen breiteten sie auf der Bühne aus und fragten dann, wer solchen Müll einfach wegschmeißt.

Schnell wurden die Erwachsenen und Jugendlichen als Übeltäter gefunden. Die Kinder begaben sich auf eine interaktive Reise in die Welt der Wertstoffe und des Recyclings. Anschaulich wurde unter anderem der Wertstoffkreislauf erklärt. Zum Schluss durften Klein und Groß den gesammelten Müll in die dafür vorgesehenen Tonnen sortieren.

Im Rahmen der Müllkampagne „Sauber gemacht! Unsere Stadt. Unser dING“ ist auch das Thema Aufklärung ein wichtiger Bestandteil. So wird das Thema in den Kindergärten bereits behandelt. Aber auch in den Grundschulen soll weiter das Thema Müllvermeidung gefestigt werden.

Autofahrer sorgt für vergammelte Waren im „Netto“

Burbach. Für aufgetaute Tiefkühlkost hat an diesem Mittwoch ein Autofahrer gesorgt. Er beschädigte einen Stromverteiler, sodass im „Netto“ in der Margarethenstraße die Kühltruhen ausfielen. Was einen erheblichen Schaden verursachte.

Bundespolizei verhaftet gesuchten Einbrecher

Saarbrücken. Die Bundespolizei hat an diesem Mittwoch in Saarbrücken einen wegen Einbruchs und Diebstahls gesuchten 25 Jahre alten Mann in seiner Wohnung verhaftet. Der Gesuchte versuchte aus einem Fenster im ersten Stock zu fliehen. Doch die Beamten hatten das Gebäude umstellt.

Langen | Rauschgiftbande im Rhein-Main-Gebiet zerschlagen

Ermittlern der Zollfahndung und des Hessischen Landeskriminalamt ist es gelungen, eine Rauschgiftbande im Rhein-Main-Gebiet zu zerschlagen. Bei einer geplanten Übergabe von Rauschgift auf einem Parkplatz eines Getränkemarktes in Langen (Landkreis Offenbach) schlugen die Fahnder zu. Sechs Männer und eine Frau im Alter von 19 bis 43 wurden festgenommen und circa 140 kg Haschisch und Marihuana sichergestellt.

„Die Zusammenarbeit von Zoll und Polizei in einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe hat sich hier wieder besonders bewährt und zu einem außerordentlichen Ermittlungserfolg gegen die Organisierte Rauschgiftkriminalität im Rhein-Main-Gebiet geführt“, sagt Hans-Jürgen Schmidt, Sprecher des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main, zu diesem Erfolg.

sichgestellte 140 kg Marihuana und Haschisch | Foto: Zollfahndungsamt Frankfurt a.M.

Im April 2018 hatte die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und des Hessischen Landeskriminalamts, unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Darmstadt, die Ermittlungen gegen die Tätergruppierung aufgenommen.

Es lagen Verdachtsmomente vor, wonach eine kriminelle Gruppe größere Mengen Betäubungsmittel von Spanien nach Deutschland illegal einführen würde.

Am Samstag, 26.10.2019, verdichteten sich für die Ermittler die Hinweise, dass die Übergabe einer Lieferung auf dem Parkplatz eines Getränkemarktes in Langen erfolgen sollte. Hier griffen die Beamten zu und stellten 50 kg Marihuana und 89 kg Haschisch sicher.

Neben den fünf Beschuldigten vor Ort wurden bei Anschlussmaßnamen zwei weitere Bandenmitglieder in Wiesbaden festgenommen. Die sieben Festgenommenen wurden am 27.10.2019 dem Haftrichter vorgeführt, der gegen sechs Männer – vier Deutsche, ein Marokkaner und ein Türke -Untersuchungshaft anordnete.