BYC-News Blog Seite 1460

Straßenfastnacht eröffnet – Polizei Mainz zieht Bilanz

Am gestrigen Donnerstag, pünktlich um 11:11 Uhr haben tausende Narren auf dem Mainzer Schillerplatz die Straßenfastnacht eröffnet. Zur Spitzenzeit gegen 14:00 Uhr feierten 8.200 Menschen vor der großen Bühne. Während der gesamten Veranstaltungszeit von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr tummelten sich laut Polizei mehr als 15 000 Besucher auf dem Platz.


Gegen 13:00 Uhr gab es in der Ludwigstraße eine Körperverletzung zwischen einem 18-Jährigen und einem 31-Jährigen.

Bei insgesamt 4 Körperverletzungsdelikten kam es zu keinen größeren Verletzungen.

Die Polizei musste 7 Platzverweise aussprechen, von denen ein 18-Jähriger diesen nicht einhielt. Da er laut Polizei „generell keine Gewähr für ein friedliches Feiern“ bot, wurde er in Gewahrsam genommen und später einem Ermittlungsrichter zur Anordnung der Gewahrsamnahme vorgeführt. Der 18-Jährige beleidigte bei den Maßnahmen die Polizeibeamtinnen und -beamten mit sehr vulgären Ausdrücken.

Gegen 15:00 Uhr wurden 20 Personen kontrolliert und auf ihren Alkoholkosum angesprochen. Ein 20-Jähriger erreichte gegen 15:00 Uhr einen Spitzenwert von 1,9 Promille. Außerdem wurden aus einem Toilettenwagen die Einnahmen entwendet. Der Täter konnte jedoch durch einen Sicherheitsdienst gefasst und der Polizei übergeben werden.

Gegen 19:40 Uhr randaliert eine 44-jährige, stark alkoholiserte Frau in einer Gaststätte am Schillerplatz. Sie hatte bereits zuvor einen Platzverweis von der Polizei bekommen und erhält eine Auffrischung. Sollte sie nochmals negativ auffallen müsste sie ins Gewahrsam. Sie fällt aber in der Nacht nicht mehr auf.



Gegen 22:30 Uhr wird ein männliches Pärchen von hinten angegriffen. Einer der beiden erhält einen schweren Schlag auf ein Ohr und muss ärztlich behandelt werden. Eine 4-köpfige Tätergruppe wird durch die Polizei kontrolliert. Da der Täter nicht feststeht, gelten zunächst alle vier als Tatverdächtige. Die Polizei sichert Spuren und fertigt Fotos für die weiteren Ermittlungen. Gegen 23:00 Uhr taucht ein 40-Jähriger beim Altstadtrevier auf und möchte in einer Zelle schlafen. Dies wird ihm freundlich abgelehnt. Kurz darauf verständigt er die Rettung. Er sei umgeknickt und müsste behandelt werden. Rettungskräfte kümmern sich im ihn.

Um 0:00 Uhr wird eine 14-Jährige renitent, als sie von Rettungskräften wegen einer Kopfverletzung behandelt wird. Sie verweigert die notwendige Behandlung im Krankenhaus und ist sehr stark alkoholisiert. Polizisten begleiten sie im Rettungswagen ins Krankenhaus und verständigen die Mutter.

Um 03:00 Uhr wird eine größere Schlägerei in der Holzhofstraße gemeldet. Die Streifenwagen treffen sechs Leute an, von denen drei leichte Verletzungen aufweisen. Nach der Klärung des Sachverhalts ist die Stadt für alle beteiligten Tabu, sie erhalten Platzverweis für den Rest der Nacht.

Gegen 03:15 Uhr wird ein Lama in der Wormser Straße kontrolliert, weil es eine Hausmülltonne hinter sich herzieht. Der Kostümierte stellt die Mülltonne ordnungsgemäß ab und darf weiterziehen.

Um 03:30 Uhr liegen Absperrungen auf der Straße „Am Winterhafen“. Diese werden an Rosenmontag benötigt und sollten eigentlich am Straßenrand stehen. Die Polizei räumt auf.

Um 03:45 Uhr kommt es im Hauptbahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Einige erleiden dabei leichte Verletzungen. Einem Geschädigte fällt dabei sein hochwertiges Smartphone aus der Tasche. Ein Zeuge hebt dies auf und fragt in die größere Menge hinein, wem dies gehört. Ein unbekannter Mann signalisiert, dass es ihm gehöre, nimmt es an sich und entfernt sich sofort. Erst jetzt merkt der rechtmäßige Besitzer, dass sein Smartphone weg ist und zeigt dies bei der eingetroffenen Polizei an. Da er die richtigen Vorbereitungen getroffen hat und die Ortungsdienste des Herstellers freigeschaltet hat, kann das Smartphone in der Altstadt geortet werden. Es wird über eine Stunde später durch Polizeibeamte in einer Hecke gefunden und kann dem Besitzer übergeben werden.

Mindestens drei Schaufensterscheiben und eine Eingangstür gingen in der Nacht zu Bruch. In einem Fall musste die Scheibe durch die Feuerwehrt Mainz abgesichert werden.



Insgesamt sind ca. 200 Personen kontrolliert worden. 25 Platzverweise wurden ausgesprochen. 3 Personen kamen für wenige Stunden ins Gewahrsam der Polizei, da sie sich zunächst beruhigen sollten.

Es wurden insgesamt 25 Straftaten gezählt. Dabei handelte es sich zum größten Teil um einfache/leichte Körperverletzungen. 10 Diebstähle wurden registriert. In drei Fällen waren dies echte Taschendiebstähle, bei welchen die Täter sehr nah an ihren Opfern waren und Wertsachen entwendeten.

Der Polizei sind keine sexuellen Belästigungen oder Straftaten mit sexuellem Hintergrund bekannt geworden. Das Auftreten gegenüber der Polizei war oftmals von Respektlosigkeit geprägt, in noch mehr Fällen schlägt den Polizisten aber auch Achtung und ein respektvoller Umgang entgegen.

Die Anzahl der Einsätze und der Straftaten ist im Gegensatz zum Vorjahr leicht zurückgegangen und bewegt sich, angesichts der Veranstaltungsart und der weit über 20.000 Besucher am Altweiberdonnerstag weiterhin auf einem niedrigen Niveau.

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Wer war der Attentäter von Hanau | Fakten zu Tobias R.

Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt ermitteln im Mordfall Hanau. Der 43-jährige Tobias R. war Sportschütze und nach Analysen von Profilern schwer psychisch krank. Es ist bislang unklar ob der Attentäter von Hanau auf ein rassistisches Netzwerk zugegriffen hat oder Teil davon war.


Es ist Mittwoch 22:00 Uhr in der hessischen Stadt Hanau. Es fallen mehrere Schüsse in der „Midnight Shisha-Bar“ am Heumarkt, mitten in der Innenstadt. Es herrscht Ausnahmezustand. Anschließend flieht der Attentäter mit einem schwarzen Fahrzeug zum nächsten Ort um weitere Menschen brutal zu erschießen. Er fährt zur „Arena Bar & Café“ und richtet dort auch ein Blutad an. Seine Opfer fast alle mit ausländischen Wurzeln. Wir berichteten im Newsticker.

Nach der Tat flüchtet der Attentäter Tobias R. zu seiner Wohnung. Dort wird der 43-jährige zusammen mit seiner Mutter tot aufgefunden. Sein Vater bleibt unverletzt und wird von Polizeibeamten aus der Wohnung begleitet. Beamte durchsuchen das Fluchtauto und finden Waffen sowie weitere Munition.

Wer war der attentäter von hanau | fakten zu tobias r.
Die Midnight Bar in Hanau am Tag nachdem Anschlag. Foto: Chiara Forg | BoostyourCity.de
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Ein Überlebender berichtet beim türkischen Fernsehsender A-Haber-TV

Er ist mit zehn bis zwölf Personen in der „Arena Bar“ gewesen „Der Attentäter ist erst von der einen Seite in die Bar gekommen, hat alle umgebracht. Dann ist er direkt auf unsere Seite gekommen und hat erst auf alle geschossen, die er gesehen hat. Ich habe mich auf den Boden gelegt und es hat sich jemand auf mich gelegt und auf ihn hat sich auch jemand gelegt. Wir lagen alle irgendwie aufeinander. Der Junge, der unter mir lag, hatte ein Loch im Hals. Er hatte zu mir gesagt: ‚Ich kann nicht atmen, ich spüre meine Zunge nicht‘.  Dann habe ich ihm gesagt, er soll sein letztes Gebet sprechen. Das hat er dann gemacht.“

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Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen

Nach Angaben Bundesanwaltschaft hatten alle Opfer des Attentats einen Migrationshintergrund. Sie sind zwischen 21 und 44 Jahren alt, unter den Toten waren sowohl ausländische als auch deutsche Staatsangehörige. Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtet unter Berufung der türkischen Botschafter, dass fünf Todesopfer türkischer Herkunft seien. Nach Angaben eines Dachverbands kurdischer Gemeinschaften in Deutschland waren mehrere Tote kurdischer Herkunft.

Wer war der attentäter von hanau | fakten zu tobias r. 1
Kerzen und Botschaften an der Midnight Bar in Hanau. Foto: Chiara Forg | BoostyourCity.de
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Der Tatverdächtige Tobias R. aus Hanau

Der Generalbundesanwalt berichtet. Der Tatverdächtige hatte Videobotschaften im Netz eingestellt, die zum Großteil mit wirren Gedanken und Verschwörungstheorien eine zutiefst rassistische Gesinnung zeigten. Die weiteren Ermittlungen müssen zeigen, ob Tobias R. alleine gehandelt hatte oder Unterstützer und Mitwisser hatte. Tobias R. hatte vor seinem Anschlag keine Vorstrafen oder Ermittlungsverfahren mit politischem Bezug. Er sei weder dem Verfassungsschutz noch der Polizei bekannt gewesen. Es wird auch betont, dass es bislang keine Hinweise auf weitere Täter gibt. Der Generalbundesanwalt bestätigt, das Tobias R. Sportschütze war und auch Schusswaffen besitzen durfte.

Wer war der attentäter von hanau | fakten zu tobias r. 2
Wohnort des Mörders von Hanau | Foto: Meikel Dachs

Tobias R. war nach seiner eigenen Darstellung in seinen Videos und auf der Homepage davon überzeugt, dass er seit der Kindheit überwacht wurde und Fremde seine Gedanken lesen konnten. Er war laut seiner Homepage gelernter Bankkaufmann und hatte ein Betriebswirtschaftsstudium abgeschlossen. Nach eigenen Angaben hatte er nie eine Beziehung oder festen Kontakt zu einer Frau. Er sei dafür zu Anspruchsvoll gewesen. Die Homepage wurde mittlerweile offline gestellt.

In einem seiner Videos behauptete Tobias R., in den USA existierten mehrere unterirdische Einrichtungen des Militärs, in denen Kinder misshandelt und getötet würden. Die US Amerikaner sollten endlich aufwachen und gegen diese Zustände kämpfen.


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Tobias R. sprach von einem schlechten Verhalten bestimmter Volksgruppen und deren kompletter Vernichtung. Das würde die aufgezählten Länder betreffen:

  • Marokko
  • Algerien
  • Tunesien
  • Libyen
  • Ägypten
  • Israel
  • Syrien
  • Jordanien
  • Libanon
  • die komplette saudische Halbinsel
  • Türkei
  • Irak
  • Iran
  • Kasachstan
  • Turkmekistan
  • Usbekistan
  • Indien
  • Pakistan
  • Afghanistan
  • Bangladesh
  • Vietnam
  • Laos
  • Kambodscha
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Der Präsident des Sportschützenverein „Diana Bergen-Enkheim“

Tobias war total unauffällig. Es gab nicht den geringsten Hinweis auf Rassismus oder Fremdenhass, nicht einmal einen schrägen Witz. Tobias war seit 2012 Mitglied des Schützenvereins in Bergen-Enkheim. Er hatte paar Jahre in München gelebt und gearbeitet. Dort war er auch in einem Schützenverein gewesen. Im vergangenen Jahr ist er dann nach Hanau zurückgekehrt. Er hatte dann wieder beim SV Diana Bergen-Enkheim trainiert, etwa zwei bis drei Mal die Woche.


 

 

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Geballte (a)soziale Kompetenz in Facebook Gruppen

Facebook Gruppen sind eine wahnsinnig tolle Sache. Sie verbinden Menschen mit gleichen Interessen, Hobbys und Leidenschaften. Bei FacebookGruppen muss man, wenn man nicht der Gründer der Gruppe ist, entweder beitreten, oder von Freunden hinzugefügt werden. Im ersten Fall muss man nach der Beitrittsanfrage von einem Administrator freigeschaltet werden. Wenn dieser grünes Licht gibt, dann ist man endlich Mitglied der Gruppe. Die Top Fehlgeschlagene Soziale Netzwerke Threads.

 


Doch was passiert, wenn man dann erst Mitglied ist? Wir erklären es euch anhand eines alltäglichen Beispiels:

User 1: “Hallo, kann mir jemand helfen? Ich suche ein gutes Restaurant mit meiner Familie.“

User 2: “Warum willst Du denn in ein Restaurant gehen?”

User 1: “Weil wir Hunger haben?”

User 3: “Kauf Dir doch lieber was im Supermarkt ein!”

User 1: “Aber warum denn, ich suche doch ein gutes Restaurant?”

User 2: “Ja, aber selber kochen ist immer besser!”

User 3: “Mein Reden!”

User 4: “Meine Güte, sie will doch nur wissen, wo es ein gutes Restaurant gibt!”

User 5: “Lern Du ersmal Deutsch!”

User 1: “ersTmal!”

User 5: “Das sind mir die Liebsten – hier um Hilfe bitten und dann andere anmachen!”

User 6: “Echt ey, wird immer schlimmer hier. Ich war schon in guten Restaurants, da hast Du noch in die Windeln geschissen!”

User 1: “Dann sag mir doch mal wo ich ein gutes finde?”

User 5: “Würde ich an seiner Stelle nicht machen!”

User 2: “Du hast mir immer noch nicht geschrieben, was genau du für ein Restaurant suchst???”

User 1: “Na sowas italienisches, oder so.”

User 7: “Was meinst du mit italienisch?”

User 1: “Ja, so Pizza oder Pasta halt?”

User 9: “Du weißt aber schon, dass Pizza und Pasta dick machen, oder?”

User 4: “Ja meine Fresse, sie will doch nur ein gutes Restaurant wissen!”

User 7: “Halt Du Dich da raus, asozialer Penner!”

User 4: “Kuck dich ma an, Arschloch!”

User 1: “Kann mir denn jetzt keiner helfen?”

User 12: “Hör mal auf zu hetzen, ja? Ich habe auch noch was anderes zu tun als irgendwelche Fragen von Neulingen zu beantworten!”

User 1: “Warum antwortest Du denn dann?”

User 13: “Hältst Dich für eine ganz Schlaue, oder?”

User 1: “Nein, gar nicht, ich habe doch nur nach einem guten Restaurant gefragt!”

User 2: “Also ich war vor 10 Jahren mal in einem italienischen Restaurant, aber ich glaube das gibt es nicht mehr!”

User 1: “Wie hast Du das denn gefunden?”

User 2: “Hat mir jemand empfohlen?”

User 1: “Einfach so?”

User 10: “Warum suchst du nicht bei Google???”

User 1: “Weil ich dachte, ich informiere mich hier vorher mal?”

User 15: “Den besten Italiener gibt es eh auf Sylt!”

User 17: “Jau, bei dem war ich auch mal… besser geht nicht!”

User 1: “Also kann mir keiner ein gutes Restaurant empfehlen?”

User 15: “Nein, aber oben im Edeka gibt es auch Pasta und Tiefkühlpizza!”

User 1: “Aber ich wohne doch in **, habe kein Auto dabei und kann nicht mehr so gut laufen und tragen…”

User 18: “Dann bist Du hier falsch!!!”

User 5: “Genau!”

User 1: “Warum?”

User 17: “Das hier ist die **gruppe, wenn Du Probleme mit dem Laufen und Tragen hast, meld` Dich in einem Gesundheitsforum an!!!”

Admin: „Dieser Thread wurde gesperrt und User 1 wegen Spam blockiert, es sind keine weiteren Einträge möglich!“

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358 Personen auf Autobahn kontrolliert

Südhessen. An diesem Montag und Dienstag stoppten Zivilfahnder der Polizei im Rahmen von zweitägigen Kontrollen auf den durch Südhessen verlaufenden Autobahnen insgesamt 143 Fahrzeuge. Dabei nahmen sie 358 Personen genauer unter die Lupe.

 


Die flächendeckenden Kontrollen dienten insbesondere der Bekämpfung der Eigentums-, Straßen- und Drogenkriminalität. Sie sollten Straftäter nachhaltig verunsichern und Südhessen sowie die angrenzenden Gebiete für die Täter „unattraktiv“ machen.

Unter anderem stellte die Polizei gefälschte Kennzeichen, gefälschte Dokumente und als gestohlen gemeldete Handys fest. Außerdem wurden Einbruchwerkzeuge, wie Brecheisen, Sturmhauben und nach dem Waffengesetz verbotene Messer sichergestellt. Auch geringe Mengen Drogen wurden beschlagnahmt.

Insgesamt 25 Ermittlungsverfahren wurden durch die Kontrollen eingeleitet. Dabei handelte es sich um Delikte von Urkundenfälschungen bis hin zu Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz. Auch wegen Führen von Fahrzeugen unter Drogeneinfluss oder ohne Fahrerlaubnis wurden Ermittlungen aufgenommen.

Am Montagnachmittag gegen 14 Uhr stoppten die Fahnder auf der A5 bei Weiterstadt ein  Auto aus dem osteuropäischen Raum. Dieses war den Beamten in der Vergangenheit bereits im Rahmen eines Wohnungseinbruchs aufgefallen. Die Polizei fand 8.000 Euro in Socken versteckt unter dem Reserverad als sie das Fahrzeug durchsuchte. Das Geld wurde sichergestellt. Zur Zeit wird geprüft, ob es einer Straftat zugeordnet werden kann. Zudem stand der Fahrer unter Drogeneinfluss, weswegen er vorläufig festgenommen wurde und eine Blutentnahme über sich ergehen lassen musste.

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Blende 48 | Fotogruppe aus Wiesbaden feiert 10-Jähriges

Nachrichten Wiesbaden | Alle zwei Wochen treffen sich 18 fotobegeisterte Männer und Frauen in Klarenthal, um ihre Bilder zu besprechen. Vor zehn Jahren hat sich der Fotokreis „Blende 48“ unter dem Dach des Volksbildungswerkes gegründet.

 


Konstruktive Bildkritik ist dabei wichtig

Einige Gründungsmitglieder sind noch aktiv, doch im Laufe der Jahre hat es auch Wechsel gegeben. „Wir sind immer offen für neue Mitglieder“, berichtet Gründer Michael Seckmeyer. Die Gruppe stellt sich immer wieder neue Themen, die die einzelnen Mitglieder dann selbst kreativ umsetzen. Bei den Treffen werden dann die entstandenen Bilder per Beamer projiziert und diskutiert. „Eine konstruktive Bildkritik ist für uns ein wichtiges Kriterium, da wir hier unsere eigenen Fähigkeiten überprüfen und unser Können erweitern“, sagt Michael Seckmeyer.

Die Gruppe widmet sich aber auch in Workshops bestimmten technischen Einzelheiten. Ab und zu werden auch gemeinsame Fotoexkursionen unternommen. Entweder in der näheren Umgebung, wie zum Beispiel im Wiesbadener Westend, aber auch zur Völklinger Hütte im Saarland, in den Schwetzinger Schlosspark oder in den Frankfurter Palmengarten führten schon Ausflüge, bei denen schöne Fotos entstanden. Die Mitglieder schätzen den intensiven Gedankenaustausch.

Die Ausstellung zum 10-Jährigen Bestehen

Mindestens einmal im Jahr wird eine Ausstellung organisiert. Hier ging es schon um „Impressionen in Schwarzweiß“, um „Tiere“, „Kontraste“ oder um den 50. Geburtstag des eigenen Stadtteils. Zum 10-jährigen Jubiläum der Gruppe wird es nun eine Fotoausstellung mit dem Besten aus dem letzten Jahrzehnt geben. Sie wird am 4. März um 16 Uhr in der Klarenthaler Stadtteilbibliothek, Geschwister-Scholl-Straße 10, eröffnet und ist dann bis zum 1. April jeweils dienstags und mittwochs von 9 bis 18 Uhr zu sehen.

Der Fotokreis heißt neue Mitglieder herzlich willkommen, so Michael Seckmeyer. „Auch, wer noch nicht so viel Erfahrung hat, kann gerne dazustoßen. Wir alle lernen ständig voneinander und freuen uns über den regen Austausch.“ Manche fotografieren auch noch analog – digital ist zwar vorherrschend, aber kein Muss. Ein freundlicher Kontakt besteht auch zum Biebricher Katharinenstift, wo „Blende 48“ bereits ausgestellt hat. „Wir haben dort auch alle Bewohner portraitiert und ihnen die Fotos geschenkt“, berichtet Seckmeyer.

Einen Vereinsbeitrag gibt es nicht

Ein weiteres Highlight war eine Ausstellung in der „Schwalbe 6“, dem evangelischen Stadtkirchenbüro, zum Thema Stille. Sowohl künstlerische Bildkomposition als auch technische Bearbeitung mittels unterschiedlicher Software sind immer wieder Themen bei den Treffen, bei denen stets angeregt diskutiert wird. Einen Vereinsbeitrag gibt es nicht; die Mitglieder legen zusammen, wenn es um neue Rahmen für eine Ausstellung oder einen neuen Beamer geht. Und der Kontakt untereinander ist mittlerweile sehr freundschaftlich geworden.

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ProSieben zeigt die ersten zwei „The Masked Singer“ Masken 2020

Rund drei Wochen vor dem Start der beliebten TV Show „The Masked Singer“ präsentiert ProSieben die ersten zwei der zehn neuen „The Masked Singer“-Masken. Die erste Staffel der Sendung begeisterte ganz Deutschland. Mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 28,8 Prozent bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren ist sie die erfolgreichste Show auf ProSieben seit Senderbestehen.

 


Eine der Masken ist das Faultier mit dem kuscheligen Fell. Es hängt am allerliebsten in seiner Hängematte rum oder schlummert an der Schulter von Moderator Matthias Opdenhövel. Die zweite Maske ist das Chamäleon mit einem schillernd grünen Pailletten-Anzug. Es ist ein wahres Showtier und wird die Bühne bei seinen Auftritten zum Dancefloor verwandeln.

Am Dienstag, den 10. März 2020, startet um 20:15 Uhr live auf ProSieben das große „The Masked Singer“-Rätselraten. Wer ist das Chamäleon? Wer versteckt sich unter dem  Faultier? Welche Stars verbergen sich wohl hinter den Masken?

Moderator Matthias Opdenhövel dazu

„So viel kann ich verraten: Wir haben wieder ganz viele überraschende Namen. Ich bin super stolz auf die neuen zehn Stars. Toll, dass sie mitmachen. Die Zuschauer werden staunen, wer da alles drunter steckt. Keine Floskel! Absolut ehrlich!“, der Moderator weiß Bescheid wer unter den Masken steckt und hat sich dazu verpflichtet, das Geheimnis streng vertraulich zu behandeln.

Mehr zu der Show „The Masked Singer“ erfahrt ihr hier

62-Jährige Autofahrerin mit 2,83 Promille in Darmstadt unterwegs

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Mittwochnachmittag gegen 14:30 Uhr haben Beamte des 2. Polizeireviers in Darmstadt eine 62 Jahre alte Frau mit 2,83 Promille am Steuer ihres Autos in der Eschollbrücker Straße gestoppt. Der Nachmittag endete für die betrunkene Seniorin auf der Polizeiwache. Ihr wurde Blut entnommen sowie der Führerschein entzogen. Wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr wird sich die 62-Jährige in Zukunft strafrechtlich verantworten müssen.

Hanau Täter war Deutscher | Anschlag aus rechtsradikalen Motiven

Nachrichten Hanau | Aktuell ist die Polizei mit einem Sondereinsatzkommando vor Ort. Die Bereitschaftspolizei sichert mit Maschinengewehren weiträumig das Gebiet in und um Hanau (Hessen) ab. An diesem Mittwochabend sind gegen 22:00 Uhr sind in Hanau mehrere Menschen bei Schießereien in zwei Shisha-Bars getötet worden. Nach aktuellen Stand soll es mindestens 11Tote geben, vermutlich kurdischer Abstammung. Aktuelle Infos aus Hanau unten im Newsticker.  Hinweise, Bilder und Videos erbittet die Polizei unter der dem Link mitzuteilen.

 


Update 14:49 Uhr: 

Von den Opfern des Terroristen Tobias Rathjen haben neun einen Migrationshintergrund. Fünf davon waren türkischer Herkunft. Die zehnte Person, die er tötete war seine Mutter. Außerdem haben vier der fünf Verletzten Personen, die in Lebensgefahr schweben ausländische Wurzeln.

Update 13:16 Uhr: 

Die 35 Jahre alte Frau, die sich bei dem Anschlag unter den ersten acht Todesopfern befand, war nach ersten Erkenntnissen zweifache Mutter und zudem schwanger als sie erschossen wurde.

Update 13:08 Uhr: 

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer äußert sich zu dem Anschlag. Sie nimmt die Gewalttat von Hanau als Beleg dafür, dass sowohl die CDU als auch andere Parteien nicht mit der AfD zusammenarbeiten dürfen. Durch das gestrige Attentat fühle sie sich in ihrer Meinung noch bestärkt. Man dürfe nicht mit einer Partei zusammenarbeiten die „Rechtsextreme, ja, ich sage auch ganz bewusst Nazis, in ihren eigenen Reihen duldet und die eine Grundlage legt, auch in der politischen Diskussion, für genau dieses Gedankengut“. Dazu verwies sie auf den CDU-Beschluss, mit der AfD nicht zu kooperieren. „Wie wichtig es ist, diese Brandmauer zu halten, das sieht man an einem Tag wie heute.“

Update 12:45 Uhr:

In Hanau soll heute Abend eine Mahnwache als Gedenkveranstaltung auf dem Marktplatz stattfinden. Dazu rief der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky auf.

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel ist äußerst bestürzt über den Anschlag in Hanau. „Rassismus ist ein Gift, Hass ist ein Gift. Und dieses Gift existiert in unserer Gesellschaft und ist Schuld an viel zu vielen Verbrechen“, betont sie.

Update 11:46 Uhr:

Weitere Deitails werden bekannt: Der Schütze des Anschlags in Hanau war der 43 Jahre alte Tobias R. Stunden später wurde seine Leiche in seiner Wohnung im Stadtteil Kesselstadt gefunden. Zuvor hatte er dort noch seine 72-Jährige Mutter getötet. Neben dem Schützen lag noch die Waffe, mit der er vermutlich auch die anderen Menschen getötet hatte.

Er veröffentlichte auf seiner Homepage mehrere Dokumente, unter anderem ein 24 Seiten langes Schreiben, in dem er auch davon spricht, dass gewisse Völker vernichtet werden müssten. Als Grund gibt er an, dass deren Ausweisung aus Deutschland ansonsten nicht mehr zu stemmen sei. Er trifft in seinem Schreiben immer wieder kuriose Aussagen über Geheimorganisationen und hat dabei zahlreiche Verschwörungstheorien. Tobias R. gibt selbst an, dass er sich sowohl verfolgt als auch beobachtet fühlt und sich Personen in seine Gedanken „einklinken“ können. Er spricht dabei von „einer Organisation, die auf Basis eines Geheimdienstes operiert, offiziell namentlich aber nicht in Erscheinung tritt“. Die Homepage des Schützen wurde in der Zwischenzeit Offline genommen.

Weiterhin veröffentlichte er nur wenige Tage vor der Tat ein Video bei Youtube. In diesem spricht er in fließendem Englisch von einer „persönlichen Botschaft an alle Amerikaner“.

Quelle: Privat

Update 11:20 Uhr: 

Ali Ertan Toprak ist Vorsitzender der Kurdischen Gemeinde in Deutschland. Er fordert einen entschlosseneren Kampf von Seiten des deutschen Staates gegen den Rechtsextremismus. „Wir weisen seit Jahren auf die Gefahren hin“, sagt er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. „Der Staat muss zeigen, dass er wehrhaft ist. Und die Polizei muss entschlossen gegen Rechtsextremisten vorgehen.“ Mehrere der Opfer von Hanau sollen Berichten zufolge kurdischer Herkunft sein.

Update 11:13 Uhr: 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier äußert sich in einer Presseerklärung wie folgt zu dem Anschlag: „Mit Entsetzen habe ich von der terroristischen Gewalttat in Hanau erfahren. Meine tiefe Trauer und Anteilnahme gelten den Opfern und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich baldige Genesung. Ich stehe an der Seite aller Menschen, die durch rassistischen Hass bedroht werden. Sie sind nicht allein. Ich bin überzeugt: Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland verurteilt diese Tat und jede Form von Rassismus, Hass und Gewalt. Wir werden nicht nachlassen, für das friedliche Miteinander in unserem Land einzustehen.“

Update 11:00 Uhr:

Cem Özdemir, Bundestagsabgeordneter für Stuttgart twitterte: „Es reicht! Wir haben in Deutschland ein massives Problem mit rechtem Terror & müssen endlich anfangen, rechten Sumpf mit aller Härte des Rechtsstaates ein für alle Mal trockenzulegen, und zwar on- wie offline. #Hanau“

Update 10:53 Uhr:

Markus Söder, Chef der CSU verurteilt die Angriffe in Hanau als menschenverachtende Taten: „Die brutalen und menschenverachtenden Taten in Hanau lassen uns alle fassungslos zurück. In Gedanken sind wir bei den Angehörigen der Opfer und wünschen ihnen viel Kraft in diesen schweren Stunden“, sagte der bayerische Ministerpräsident am Donnerstag in München. Er wünsche den Verletzten eine schnelle und vollständige Genesung. „Der Rechtsstaat wird sich solchen Gewalttaten mit aller Härte und Entschiedenheit entgegenstellen.“

Update 10:29 Uhr: 

Der Tatverdächtige Mann war zuvor nicht polizeilich bekannt. Er sei nie als rechtsextremistisch in Erscheinung getreten, sagte Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) am Donnerstagmorgen im Landtag in Wiesbaden. „Das ist ein Anschlag auf unsere freie und friedliche Gesellschaft.“

Update 10:00 Uhr:

Horst Seehofer, Bundesinnenminister der CSU sagte aufgrund des Gewaltverbrechens in Hanau einen Termin ab. Wie ein Sprecher seines Ministeriums berichtete, wird der Minister am Donnerstag bei einem Termin in Berlin, bei dem die Digitalisierung in der Verwaltung thematisiert werden soll, von einem Staatssekretär vertreten. Seehofer wolle sich dauerhaft über die neuesten Erkenntnisse zu der Schießerei informieren lassen.

Update 9:34 Uhr:

Claus Kaminsky, Bürgermeister der Stadt Hanau sagte am Donnerstagmorgen gegenüber den Medien: „Wir werden heute um 18 Uhr ein öffentliches Gedenken auf dem Marktplatz haben. Wir werden ein Kondolenzbuch im Rathaus auslegen. Wenn die Spurensicherung beendet ist, werde ich, wenn möglich, auch noch Kränze am Tatort niederlegen. Zudem werde ich auch Kontakt zu den Angehörige aufnehmen. Aber das ist jetzt erst einmal zweitrangig.“

Update 08:52 Uhr:

Nach dem grausamen Vergehen in dieser Nacht mit bislang 11 Toten in Hanau hat der Generalbundesanwalt schon in der Nacht die Ermittlungen wegen der besonderen Bedeutung des Falls übernommen. Das erklärte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft Karlsruhe am Donnerstagmorgen.

Update 07:41 Uhr: 

Der Tatverdächtige Schütze hieß nach Medieninformationen Tobias R. Sein Bekenner Schreiben ließ darauf schließen, dass der Mann sehr verwirrt war. Außerdem waren viele Aussagen in dem Schreiben rechtsradikaler Natur.

Update 07:06 Uhr:

Der mutmaßliche Schütze hinterließ nach Informationen der Medien ein Bekenner Schreiben sowie ein Bekenner Video.

Update 06:45 Uhr:

„Die Gedanken sind heute morgen bei den Menschen in #Hanau, in deren Mitte ein entsetzliches Verbrechen begangen wurde“, twitterte Steffen Seibert, Regierungssprecher an diesem Donnerstagmorgen. „Tiefe Anteilnahme gilt den betroffenen Familien, die um ihre Toten trauern“. Er hofft außerdem auf eine baldige Genesung der verletzten Personen.

Update 06:37 Uhr:

Zur Zeit untersucht die Spurensicherung den Fluchtwagen des mutmaßlichen Täters im hessischen Hanau. Zeugen beobachteten das Auto am Tatort und gaben der Polizei dann den entscheidenden Hinweis. In dem BMW soll weitere Munition des Tatverdächtigen liegen.

Update 06:05 Uhr:

Zeugenhinweise aus der Bevölkerung haben die Beamten zu einem Reihenhaus geführt. Dort angekommen sprengte das Sondereinsatzkommando  die Tür und stürmte in die Räumlichkeiten. Die Polizisten fanden den Vater des Tatverdächtigen und führten ihn aus dem Haus.



Update 05:41 Uhr

Die Polizei twitterte: Im Fall der tödlichen Schüsse in Hanau bislang keine Hinweise auf weitere Täter. Leichnam des Täters im Haus aufgefunden.

Update 05:04 Uhr

Die Polizei spricht jetzt von elf Toten. Ein Pressesprecher der Polizei bestätigte gegenüber den Medien heute morgen, dass auch der mutmaßliche deutsche Täter tot ist. Im Reihenhaus, das in der Nacht vom SEK gestürmt wurde, fand man seine Leiche. Dort wurde auch eine weitere tote Person entdeckt. Im Fahrzeug des Täters wurden Waffen und Munition gefunden.

Update 04:51 Uhr

Nach Informationen soll es sich um einen Deutschen handeln. Ein Rechtsradikaler Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden. Zeugen führten die Ermittler zu einem Reihenhaus. Der Täter soll tot sein.

Update 03:35 Uhr: 

In unmittelbarer Nähe des Tatorts in Kesselstadt wurde ein verdächtiger Mann in Handschellen abgeführt. Dieser hat mit den Schießereien laut Aussagen der Polizei aber nichts zu tun. Auch die angebliche Festnahme eines Tatverdächtigen in Lamboy bestätigte die Polizei nicht.

Update 02:39 Uhr:

„In dieser fürchterlichen Nacht in #Hanau wünsche ich den Angehörigen der Getöteten viel Kraft und herzliches Beileid. Den Verletzten eine hoffentlich schnelle Genesung. Es ist ein echtes Horrorszenario für uns alle.
Danke an alle Einsatzkräfte!!“, twittert Bundestagsabgeordnete Katja Leikert (44, CDU)

Update 02:24 Uhr: 

Polizisten aus Unterfranken sind zur Unterstützung in Hessen vor Ort, hieß es am Donnerstagmorgen aus der Leitstelle des Polizeipräsidiums in Würzburg. Wie viele Einsatzräfte zur Verstärkung in Hanau sind, teilte der Polizeisprecher nicht. Die Spurensicherung hat mehrere Patronenhülsen auf der Straße gefunden. Die Bereitschaftspolizei sichert weiträumig den Bereich mit Maschinenpilosten ab.

Update 02:02 Uhr: 

In den Medien wird vermutet, dass es sich bei den Tätern um Russen handelt. Bestätigt ist diese Information allerdings noch nicht.



Update 01:53 Uhr:

Unter den fünf Todesopfern in der „Arena Bar & Café“ an der Karlsbader Straße soll auch eine Frau sein.

Update 01:46 Uhr:

Claus Kaminsky, Bürgermeister der Stadt Hanau sagt dazu: „Das ist ein furchtbarerer Abend. Der wird uns sicherlich noch lange beschäftigen und in trauriger Erinnerung bleiben.“

Update 01:43 Uhr: 

Polizeizugriff im Hanauer Ortsteil Lamboy. Videoquelle: Privat

Update 01:34 Uhr:

Zur Zeit gibt es zwei mögliche Szenarien. Entweder wurden die Tatorte nacheinander angegriffen oder zeitgleich. Die Vermutung liegt derzeit bei zwei Tätergruppen, welche die Angriffe parallel ausgeführt haben.

Update 01:34 Uhr: 

Am Kurt-Schumacher-Platz hat sich die Lage etwas entspannt. Die Einsatzkräfte sind weiterhin vor Ort. Augenzeugen berichten, dass die Opfer überwiegend einen Migrationshintergrund hatten. Es wird von Kurden ausgegangen.

Update 01:00 Uhr:

Der Polizei war es laut Medienberichten möglich einen verdächtigen Mann festzunehmen. Eine Überprüfung läuft und es wird geklärt, ob der Mann etwas mit den Taten zu tun hat. Derzeit wird allerdings davon ausgegangen, dass es sich um mehrere Täter handelt.

Update 00:56 Uhr:

Augenzeugen berichteten von acht bis neun Schüssen. Danach sollen der oder die Täter – angeblich in einem dunklen Fahrzeug – in den Stadtteil Kesselstadt gefahren sein. Dort soll es in der Karlsbader Straße zu einem Angriff in der Shisha Bar „Arena Bar & Café“ gekommen sein.

Update 00:49 Uhr: 

Fünf weitere verletzte Personen schweben derzeit in Lebensgefahr.

Update 00:39 Uhr: 

Ein Täter soll in ein Wettbüro / eine Shisha-Bar am Kurt-Schumacher-Platz gestürmt sein. Dort klingelte er um in den Raucherbereich zu gelangen, wo er dann wild um sich geschossen haben soll. Spekulationen im Social Media Bereich, dass es sich bei den Angriffen um einen rechtsradikalen Hintergrund oder um einen Clankrieg handelt, ist derzeit nicht bekannt.



Update 00:30 Uhr:

Weitere Details werden bekannt: Die ersten Schüsse wurden am Heumarkt in Hanau kurz vor 22 Uhr abgefeuert. Es wurde aus einem dunklen Auto geschossen, mit dem die Täter dann auch flüchteten. Die Opfer befanden sich vor der Midnight Shisha-Bar in Hanau als auf sie geschossen wurde. Der zweite Tatort war eine Shisha-Bar am Kurt-Schumacher-Platz. Ein Amoklauf kann nicht ausgeschlossen werden. Aktuell sind noch keine Festnahmen oder Hintergründe der Tat bekannt.

Update 00:23 Uhr: 

Weitere Details werden bekannt: Laut Medienberichten war zunächst eine Shisha-Bar in der Innenstadt das Ziel der Täter. Drei Menschen sollen dort erschossen worden sein. An einem zweiten Tatort in einer Shisha-Bar in Kesselstadt hat es laut Medienberichten fünf weitere Opfer gegeben. Die Staatsanwaltschaft hat acht Todesfällt bestätigt.

Update 00:20 Uhr: 

Laut der Polizei kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass sich der oder die Täter bereits an einer anderen Örtlichkeit oder in einer anderen Stadt aufhalten.



Update 00:15 Uhr: 

Die Polizei gab im Radio bekannt, dass man nach Möglichkeit nicht auf die Straße soll und sich bestenfalls im eigenen Zuhause aufhalten soll.

Update 00:08 Uhr:

Die dritte Schießerei in Lamboy bestätigte sich nicht. Die Polizei war zwar auch dort mit Einsatzkräften vor Ort, doch laut eines Sprechers der Staatsanwaltschaft sei in dem Stadtteil niemand getötet worden.

Update 00:02 Uhr: 

Nach bisher unbestätigten Medieninformationen soll es eine dritte Schießerei im Stadtteil Lamboy gegeben haben.



Update 23:58 Uhr:

Eine Person soll aus einem Auto auf Passanten geschossen habe. Ob das vor einer der Shisha Bars geschehen ist, ist bisher nicht bekannt. Die Polizei wollte sich noch nicht zu dem Vorfall äussern.

Update 23:53 Uhr:

Nach Medienberichten soll es mindestens 8 Tote geben. Die zuständige Staatsanwaltschaft bestätigte außerdem, dass es fünf Schwerverletzte gibt. Die Täter sind noch flüchtig

Erstmeldung 23:33 Uhr:

Nach hr-Informationen sind in einer Shisha-Bar in der Hanauer Innenstadt Schüsse abgefeuert und mehrere Menschen dabei getötet worden. Ein Augenzeuge berichtet, dass er mindestens eine Person am Boden habe liegen sehen.

Die Täter sind nach Medienberichten im Anschluss in den Stadtteil Kesselstadt gefahren. Dort sei dann, ebenfalls in einer Shisha-Bar weiter geschossen worden. Auch dort soll es Todesopfer gegeben haben. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot an Spezialeinsatzkräften vor Ort. Hubschrauber der Polizei sind ebenfalls im Einsatz. Zur Zeit kann noch nicht genau gesagt werden wie viele Opfer es gibt.

Die Polizei machte vorerst keine Angaben zu dem Vorfall und weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft wollte sich im Laufe der Nacht noch zu der Sache äußern.


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1,97 Mio. schauten die Sitzung der Mombacher Bohnebeitel

Nachrichten Mainz | 1,97 Millionen Menschen schalten die Sendung von der Sitzung der Mombacher Bohnebeitel am Dienstag, 18. Februar, im SWR Fernsehen ein / Bundesweiter Marktanteil von 8,2 Prozent, 20 Prozent Marktanteil im Sendegebiet / Erfolgreichste Primetime-Sendung 2019/2020 im SWR Fernsehen.

Zum 23. Mal präsentierte das SWR Fernsehen die Sitzung der Mombacher Bohnebeitel. Sie sind seit Jahrzehnten ein Garant für ursprüngliche „Meenzer Fassenacht“. Mit ihrem Präsidenten Heinz Meller begeistern sie Fans von „Kokolores“-Vorträgen ebenso wie Anhänger der eher politischen und gesellschaftskritischen Fastnacht. Und die Sitzung ist auch bei den Fernsehzuschauern sehr beliebt – sowohl im SWR Sendegebiet als auch darüber hinaus.

Die Sendung „Mumbach Mumbach täterä – Sitzung der Mombacher Bohnebeitel 2020“ am Dienstag, 18. Februar, um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen schalteten bundesweit 1,97 Millionen Menschen ein. Das entspricht einem Marktanteil von 8,2 Prozent beim Gesamtpublikum (Zuschauer 3+). Damit war diese Ausgabe bundesweit die erfolgreichste der letzten fünf Jahre. Im SWR Sendegebiet schauten 0,95 Millionen zu. Die Sendung erreichte damit einen Marktanteil von 20,0 Prozent. Bereits im vergangenen Jahr war „Mumbach Mumbach täterä“ die meistgesehen Sendungen des SWR Fernsehens zur Primetime und führt nun auch 2020 die Hitliste an.

Insgesamt erreichte das SWR Fernsehen einen sehr guten Tagesmarktanteil von 14 Prozent im SWR Sendegebiet.

Stadt Ingelheim hat Ausbau für Tigergehege gestoppt

Nachrichten Ingelheim | Der Ausbau des Tigergarten Waldeck in Ingelheim darf nicht vollzogen werden. Das Verwaltungsgericht Mainz hat an diesem Mittwoch die Entscheidung getroffen. Die Kammer wies die Klage des „Tiger-Garten Waldeck Verein“ gegen die Stadt Ingelheim auf Erteilung eines positiven Bauvorbescheids ab.

 


Vier der vom aussterben bedrohten Bengal Tiger leben derzeit im Tiergarten Waldeck. Die Kreisverwaltung Ingelheim genehmigte die Haltung von 8 Großkatzen auf dem Gelände. Eine Verschärfung des Haltungsgesetzes untersagt dieses jedoch im Gegenzug. Das neue Haltungsgesetz besagt, dass ein Auslauf von 100 Quadratmetern pro Tier gewährleistet werden muss. Das bedeutet, es dürfen nur vier Tiger in dem jetzigen Gehege des Tiergartens gehalten werden.

Der Verein möchte das Gehege um 200 Quadratmeter erweitern, damit weitere Großkatzen der Art dort untergebracht werden können. Die Erweiterung würde die Haltung von zwei weiteren Tigern ermöglichen. Die Stadt Ingelheim hält dieses Bauprojekt jedoch für nicht zulässig. Es würde das Landschaftsbild und den Erholungswert beeinträchtigen. Das Gericht entschied zugunsten der Stadt Ingelheim. Beide Parteien haben die Möglichkeit eine Berufung zu beantragen. Die nächste Instanz des Verfahrens wäre dann das Oberverwaltungsgericht in Koblenz

Die aktuellen Fakten | Tödliche Schüsse im Hessischen Hanau

Mehrere Tote und schwer Verletzte nach Schüssen im Osten vom Rhein-Main Gebiet. Die Stadt Hanau steht unter Schock. Die Täter auf der Flucht, die Polizei und Rettungsdienste im Großeinsatz mit über 1000 Einsatzkräften. Wir beantworten kurz und knapp die wichtigsten Fragen (Stand Donnerstag 03:10 Uhr)


Was ist am Abend in Hanau passiert?

Nach Angaben der Polizei sind acht Menschen gegen 22:00 Uhr durch Schüße ums Leben gekommen. Drei Menschen sind in einer Shisha-Bar „Midnight“ in der Hanauer Innenstadt erschossen worden. Fünf weitere Menschen wurden in der Shisha Bar „Arena Bar & Café“ im Stadtteil Kesselstadt erschossen. 5 weitere Personen sind schwer verletzt und schweben in Lebensgefahr.

Gibt es Erkentnisse zum Hintergrund der Tat?

Es gibt nach Aussage der Polizei und Staatsanwaltschaft keine gesicherten Erkenntnisse oder Motive. Die Täter befinden sich noch auf der Flucht. Die Polizei kann keine Täteranzahl benennen.

Gab es bereits Festnahmen?

In unmittelbarer Nähe des Tatorts in Kesselstadt wurde ein Mann von Polizeibeamten in Handfesseln abgeführt. Der Festgenommene hätte aber nichts mit den Schießereien zu tun. Auch eine angebliche Festnahme eines oder mehreren Tatverdächtigen im Ortsteil Lamboy bestätigte die Polizei nicht.

Gibt es Angaben zu den Opfern?

Mehrere Augenzeugen berichten vor Ort, dass die Opfer überwiegend einen Migrationshintergrund hatten. Es wird von Kurden ausgegangen, was jedoch noch nicht von der Polizei bestätigt wurde. Unter den Opfern ist auch eine Frau.

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Brutales Schaf-Massaker | Tiere bei lebendigem Leib geschlachtet

Im Zeitraum zwischen diesem Montag, 17 Uhr, und Dienstag, 14:30 Uhr betraten unbekannte eine Koppel zwischen Bad Rappenau und Fürfeld (Kreis Heilbronn). Sie schlachteten mehrere Schafe und Hühner, zerlegten diese auf brutale Weise und nahmen die Tiere dann mit. Zurück ließen die Täter die Köpfe, Extremitäten und Innereien.

 


„Das Fleisch wurde mit genommen, die Köpfe der Schafe und Hühner und die abgetrennten Beine wurden auf dem Grundstück verteilt aufgefunden. An einem Baum befand sich Draht an dem die Schafe zum ausbluten aufgehängt wurden.“, heißt es in einem Facebook Beitrag von Charlisa Arnold, die auf den betroffenen Hof wohnt.

„Vermutlich muss die Person oder Personen über die Parkbucht in dem Wald zwischen Fürfeld und Kirchhausen zu dem Grundstück gekommen sein. Unsere Schubkarre wurde in der Nähe von dort gefunden. (Unten eingefügtes Bild)“

Foto: Chalisa Arnold

„Wir haben einen Hinweis bekommen. Am Montag gegen 16:30 Uhr wurde ein weißer Transporter an der Parkbucht gesichtet (von Kirchhausen kommend auf der rechten Seite) an dem sich zwei Männer sich Gummistiefel angezogen haben. Hat jemand etwas gesehen oder mitbekommen?“, schreibt sie in einem Update.

Die Polizei hofft auf Zeugen, die etwas verdächtiges beobachtet haben. Hinweisgeber werden gebeten sich unter der Telefonnummer 07264 – 959 00 bei der Polizei Bad Rappenau zu melden.

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Von Null auf 99: Er ist wieder da

Mitten in der Nacht kommt er. Ich wache auf, denke, ich habe blöd gelegen. Dann versuche ich den Arm auszustrecken, um die Nachttischlampe einzuschalten. Ich schreie. Er ist da, mitten im Raum: Der Muskelkater.

Gau-Odernheim | Schlechte Nachrichten für Sparkassen Kunden

Wie das Unternehmen in einer Pressemeldung mitteilt, wir die Sparkassen Filiale in Gau-Odernheim zum 01. April 2020 in eine SB-Stelle umgewandelt. Grund ist die weiter zurückgehende Nutzung insbesondere dieser kleineren Geschäftsstellen durch die Kunden. Der Großteil der Kunden nutzt das digitale Angebot und verzichtet auf den persönlichen Kontakt mit einem Kundenberater. Wer dennoch persönlich beraten werden möchte, kann dieses in der Sparkasse Alzey nutzen oder auf Anfrage einen persönlichen Termin für zu Hause vereinbaren.


 

Worms | Sexualstraftäter 8 Jahre nach Vergewaltigung abgeschoben

Ali B. ein verurteilter Sexualstraftäter wurde in die Türkei abgeschoben. Das hat die Stadt Worms in einer Pressemeldung bekannt gegeben. Der verurteilte Vergewaltiger hatte vor acht Jahren ein 16-Jähriges Mädchen in Worms in einer Tiefgarage mit weiteren Tätern vergewaltigt. 2012 war der damals 21-Jährige wegen der gemeinschaftlichen Vergewaltigung rechtskräftig verurteilt worden.


Nach seiner Haftstrafe sollte er in die Türkei abgeschoben werden. Doch die Abschiebung konnte nicht vollstreckt werden, da die Türkei ihn nicht aufnehmen wollte. Die türkischen Behörden hatten bestritten, dass Ali B. Türke ist. Ein richterlich angeordneter Speicheltest (DNA) ergab allerdings zweifelsfrei, dass er türkischer Abstammung ist. Die jetzt vollzogene Abschiebung in die Türkei dauerte über 1 Jahr.