BYC-News Blog Seite 1459

Räumungsverkauf bei der Destille Mainz wegen Umzug

Nachrichten Mainz | Auf 60 Quadratmetern im Herzen der Mainzer Altstadt findet man die  Destille Mainz – einen Feinkostladen für verpackungsfreies Einkaufen. Dort kann man sich aus mehr als 150 Ballonflaschen und Amphoren ganz besondere Essige und Öle sowie Liköre und Spirituosen in mitgebrachte oder vor Ort gekaufte Gebrauchs- und Schmuckflaschen abfüllen lassen. Dabei wird besonderen Wert auf Produkte aus Mainz und der Region gelegt.

 


In den kommenden Tagen steht für den Feinkostladen mit seinen zahlreichen Spezialitäten ein Umzug an, weswegen es bis zum 29. Februar 2020 einen Räumungsverkauf gibt. Kunden erhalten 10 Prozent Rabatt auf Whiskey, Rum, Gin und Wein. Auf das restliche Sortiment gibt es sogar 20 Prozent Rabatt.

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Wo die Destille Mainz demnächst zu finden ist

Demnächst zieht die Destille aufgrund größerer Sanierungsmaßnahmen am derzeitigen Standort um. Das Geschäft ist dann 20 Meter näher an der Stadthausstraße, aber immernoch in der Pfandhausstr. 1, an der Außenseite der Römerpassage zu finden. Ab dem 05.03. gibt es das gleiche, umfangreiche Sortiment dann an dem neuen Standort.

Vom 2. März bis zum 4. März 2020 bleibt die Destille Mainz geschlossen. Anlässlich der Wiedereröffnung laden die Inhaber Gaby Stierle und ihr Mann Hans-Jürgen zu einem Glas Kirschsecco oder Sekt in den neuen Räumlichkeiten ein. In der Zeit vom 5. März bis zum 7. März gibt es außerdem einen Eröffnungsrabatt von 10 Prozent.

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Vom Gutzje bis zum Meenzer Fußballlikör

Zu Leckereien wie den „Gutzjer“ gesellen sich in der Destille auch der „Mainzer Goldsekt“ mit echtem Blattgold, der „Mainzer Senf“ mit Bier, Feige, Honig oder Riesling, der „Meenzer Fußballlikör“ sowie „Mainzer Obstwässerchen“. Gerne gekauft ist das „Mainzer Lehmänn’chen“, das nach dem Kardinal Lehmann benannt ist. Ein Getränk aus Wein, Honig und ausgewählten Kräutern. Die Erlöse des Mainzer Lehmänn’chen kommen zum Teil einem karitativen Zweck zu Gute.

Auch der edle Iordanov Wodka ist dort zu finden. Die Flaschen sind mit mehr als 1000 Kristallen in aufwendiger Handarbeit gefertigt, sodass das Mainzer Stadtwappen einem bereits beim betreten des Ladens entgegen funkelt.

 

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Für jeden das passende Geschenk

Die Mitarbeiter der Destille stehen mit Rat und Tat gerne zur Seite. Sie erstellen mit viel Herzblut Präsentkörbe für jeden erdenklichen Anlass. Auf Wunsch werden die dort gekauften Spezialitäten auch zum Geschenk verpackt.

Neben den regionalen Produkten findet sich dort auch eine beeindruckende Auswahl an Whisky, Rum, Gin und Grappa. Die regelmäßigen Tastings zu der gebotenen Produktpalette sind ein beliebtes Event.

Feinste Schokolade, außergewöhnliche Pasta, seltene Gewürze sowie erlesene Weine und Champagner runden das Konzept des Feinkostladens ab.

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Rettungsgasse | Verstöße werden zukünftig härter bestraft

Wenn es um Leben geht, zählt jede Sekunde! Um schnellstmöglich helfen zu können, müssen Rettungs- und Einsatzkräfte schnell und ohne dabei behindert zu werden zum Unfallgeschehen kommen. Dafür sind Rettungsgassen unvermeidbar – und diese müssen bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden.

 


Zukünftig werden Verstöße gegen die Rettungsgasse wesentlich härter bestraft. Zusätzlich zu den 200 Euro Bußgeld und den zwei Punkten in Flensburg wie bisher, kommt jetzt für jeden, der keine Rettungsgasse bildet auch noch ein einmonatiges Fahrverbot. Fahrer, die durch die Rettungsgasse fahren oder sich an Einsatzfahrzeuge dranhängen erwarten mindestens 240 Euro Strafe, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Und so geht`s: Auf Autobahnen und Straßen außerorts mit mehreren Fahrstreifen je Richtung weichen die Fahrzeuge auf der linken Spur nach links aus, alle anderen orientieren sich nach rechts. Damit auch spätere Einsatzkräfte wir Abschleppdienste oder Notärzte folgen können, muss die Rettungsgasse so lange bestehen bleiben, bis der Stau sich auflöst. Außerdem ist zu beachten, genügend Abstand zum vorausfahrenden Auto zu halten, um eventuell noch manövrieren zu können.

Quelle: DEKRA | Rechte-Hand-Regel: In Deutschland, der Schweiz und anderen Ländern mit Rechtsverkehr hilft die Rechte-Hand-Regel, eine Rettungsgasse zu bilden. Der Daumen steht für die linke Spur. Die anderen Finger repräsentieren die anderen Spuren. Die Lücke dazwischen stellt die Rettungsgasse dar. Illustration: Michael Stach

 

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Die Bedeutungen der Mainzer Fastnachtsfarben

Nachrichten Mainz | Rot, Weiß, Blau und Gelb. Das sind die Farben der Mainzer Fastnacht und waren es auch schon im Jahr 1838. Beim ersten Rosenmontagszug 1838 dominierten die vier Farben bereits deutlich. Allerdings in immer neuen Zusammenstellungen. Selbst das Hauptquartier der Ranzengarde auf dem Gutenbergplatz war in blauen, weißen, roten und gelben Streifen angestrichen.

 


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Doch was bedeuten die Farben eigentlich?

Närrische Poeten interpretierten die Farben immer wieder neu. Günter Schenk zitiert in seinem Buch „Fassnacht in Mainz“ einen Büttenredner, der im Jahre 1840 seine Narrenkappe in den Saal schwenkte und dazu rief: „Dein Weiß ist die Reinheit unserer Absicht; dein Gelb ist das Sonnengold unserer Herzen; dein Roth ist die Feuerfarbe unserer Gedankenbilder, dein Blau ist der Azurhimmel unserer Freudigkeit.“

In einer anderen Version heißt es, die Fastnachtsfarben sollen an die französische Flagge erinnern. Die Farbkomposition Blau-Weiß-Rot sei von den Mainzern aus Verachtung über die französische Besetzung der Stadt farblich umgestellt und um die Farbe Gelb worden. Doch auch für diese Geschichte gibt es keinerlei Beweise.

Wie es jedoch zur endgültigen Kombination der Mainzer Fastnachtsfarben kam, ist ebenso unklar wie deren Herkunft und Bedeutung. So bleibt es also den Narren überlassen, die Farben zu deuten und mit immer neuen Geschichten die Mainzer Fastnacht auch weiterhin zu beleben.

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Dieser Milliardär arbeitete früher in Mainz

Nachrichten Mainz | Er war ein mittelmäßiger Student, der für sein Wirtschaftsstudium 20 Semester benötigte. Danach war er lange Zeit Marketingmanager beim Zahnpastahersteller Blendax in Mainz. Das Unternehmen, das besonders durch die Marke blend-a-med bekannt wurde, gehört seit 1987 zum Konzern Procter & Gamble.

 


Bei einer Geschäftsreise nach Asien entstand die Idee, mit der er zum Multimilliardär wurde. Der thailändische Pharmakonzern TC Pharmaceuticals, produzierte ein ähnliches Produkt mit dem Namen Krating Daeng. Diesen übersetzte er ins Englische und machte daraus eine Weltmarke. Er tat sich mit der Eignerfamilie Yoovidhya zusammen und gründete 1984 eine GmbH. Kurze Zeit später kündigte er seinen Job bei Blendax und steckte all sein Erspartes in die Vermarktung des Produkts.

Der Aufstieg des Unternehmens aus dem Nichts zu einem Weltkulturgut ist eine der genialsten Marketingleistungen der vergangenen Jahrzehnte. Möglich wurde dies durch eine sehr einprägsame Werbekampagne.

Die Rede ist von Dietrich Mateschitz. Dieser Name dürfte kaum jemandem so bekannt sein wie die Marke Red Bull, der er einen Namen gegeben hat. Red Bull ist die englische Übersetzung des thailändischen Energydrinks „Krating Daeng“. Das Getränk, dessen Logo zwei rote Bullen zeigt, gab es also bereits. Es wurde von Mateschitz nur entdeckt und genial vermarktet. Sein Vermögen wird auf 23 Milliarden US-Dollar geschätzt, was etwa 21 Milliarden Euro entspricht.

Dieser milliardär arbeitete früher in mainz
Foto: RedBull Austria
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Informationen für den Fastnachtsumzug in Nieder-Olm

Die Stadt Nieder-Olm teilt mit. Der Fastnachtsumzug findet am 25. Februar statt und er beginnt um 14:11 Uhr. Der Umzug startet von der Kreuzung Ludwig-Eckes-Allee | Oppenheimer Straße in Richtung Stadtmitte Nieder-Olm. Für den fließenden Verkehr werden folgende Straßen in der Zeit von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr voll gesperrt sein:

  • Ludwig-Eckes-Allee
  • Oppenheimer Straße
  • Ernst-Ludwig-Straße
  • Bahnhofstraße
  • Wallstraße
  • Domherrnstraße
  • Pfarrgasse
  • Pariser Straße bis Ludwig-Eckes-Halle

Das Eckes-City-Center kann in der angegebenen Zeit nicht angefahren werden.

Während des gesamten Zeitraums gilt im gesamten Bereich der voll gesperrten Straßen auch ein absolutes Haltverbot. Für die Zeit von 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr dürfen dort deshalb keine Fahrzeuge abgestellt werden. Die Stadt Nieder-Olm bittet vor allem die Anwohnenden, die abgestellten Fahrzeuge für diesen Zeitraum zu entfernen.

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Parkmöglichkeiten während des Fastnachtumzuges

  • am Schwimmbad
  • an der Heinz-Kerz-Sporthalle
  • „Am Woog“ im Bereich der Georg-Taulke-Allee
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Umweltvereine verlieren gegen Tesla | Rodung ist genehmigt

Die Tesla-Autofabrik in Grünheide darf gebaut werden. Das Oberverwaltungsgericht in Berlin wies an diesem Donnerstag die Beschwerde von zwei Umweltvereinen zurück. Am vergangenen Samstag hatte das Oberverwaltungsgericht die Rodungsarbeiten auf dem Grundstück der zukünftigen Tesla Fabrik gestoppt.


Die „Grüne Liga“ und der „Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern“  hatten Klage eingereicht.

Die Entscheidung des Gerichts wurde im Eilverfahren abgewickelt. Die Zeit drängte, da die Rodungsarbeiten bis spätestens zur Brutzeit der Vögel im März abgeschlossen sein muss. Während der Brutzeit im März darf bis Herbst kein Baum mehr gefällt werden. Tesla würde mehrere Monate zum Stillstand gezwungen werden.

Die Entscheidung des Oberverwaltungsgericht

Das Milliardenprojekt sei von großem Interesse für Öffentlichkeit und den Wirtschaftsstandort. Tesla kann am Ende des langen Haupt-Prüfverfahrens mit einer Genehmigung rechnen.

Vor dem Urteil einigten sich bereits „Die Grüne Liga“ und Tesla aussergerichtlich. Der Verein wollte seine Klage zurückziehen. Der Deal platze allerdings, da der „Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern“ weiter auf ein Gerichtsurteil pochte.


 

Verprügelter Autofahrer in Bad Kreuznach

In der Nacht vom 14. Februar auf den 15. Februar gegen 00:45 Uhr kam es an der Kreuzung Ringstraße | Mannheimer Straße zu einem Streit. Ein Fußgänger und ein Autofahrer gerieten aneinander. Bei dem Streit ging es auch handgreiflich zu. Augenzeugen berichteten der Polizei gegenüber, dass ein Fahrzeugführer abbiegen wollte, während ein Fußgänger die Straßenseite wechseln wollte. Der Fußgänger fühlte sich durch den Autofahrer bedrängt und öffnete die Autotür. Er schlug den Fahrer mehrfach mit der Faust. Der Schläger wurde vor Ort durch Polizeibeamte angetroffen. Der PKW-Fahrer wird nun gebeten sich bei der Polizei Bad Kreuznach unter der Rufnummer 0671-8811-100 zu melden.


 

Sammy zieht’s zum Wasgau-Markt

Quierschied. Ein junges Mädchen hat sich am Mittwoch an die Polizei gewandt: Ihr sei in der Nähe des Wasgau-Marktes ein Hund zugelaufen. Die Polizei kümmerte sich um das Problem.

Wobei Problem: Der cremefarbene Labrador zeigte sich als verspielter und umgänglicher Rüde. Und einer der Beamten der Polizeiinspektion Sulzbach erkannte ihn sogar: Es handelte sich um Sammy. Schon vorbestraft wegen Weglaufens. Vor einem Jahr war er ausgebüxt und ebenfalls in der Nähe des Supermarktes aufgegriffen worden.

Für Sammy gab’s ein Happyend. Die Polizei brachte ihn zurück zu seiner Familie. Die muss wohl künftig besser auf ihn aufpassen – oder öfters mit ihm einkaufen gehen.

Der Polizei den Mittelfinger gezeigt – ab ins Gefängnis

Saarbrücken. Die Polizei hat einen 41 Jahre alten Mann inhaftiert, der einer Streife den Mittelfinger gezeigt hat. Die war am Mittwoch an ihm vorbei gefahren, worauf er die Geste machte. Bei der Kontrolle stellte sich heraus: Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Laut Polizei kam er zur Untersuchungshaft in die JVA Saarbrücken. Eine Anzeige wegen Beleidigung kommt jetzt obendrauf.

Bundesweite Fahndung nach 3 Sexualstraftäter

Fahndungsaufruf der Polizei Düren vom 21. Februar 2020. Seit Oktober vergangenen Jahres kam es zu mehreren Fällen, bei denen junge Frauen und Mädchen von einem Unbekannten unsittlich berührt wurden. Die erste zur Anzeige gebrachte Tat ereignete sich in Düren, als ein unbekannter Mann mehreren jungen Frauen nach einem Diskothekenbesuch zu Fuß folgte und einer von ihnen plötzlich in den Intimbereich fasste. Danach lief der Täter davon.


Weitere Taten wurden in den darauf folgenden Wochen angezeigt, wobei das Vorgehen der Täter immer sehr ähnlich war: junge Mädchen und Frauen im Alter zwischen 12 und 21 Jahren waren als Fußgängerinnen, in einem Fall auch als Radfahrerin, unterwegs. Ein Fußgänger folgte ihnen und berührte sie plötzlich, wobei es in den meisten Fällen zu einem Schlag auf das Gesäß oder einem Griff in den Schritt kam. Nach der Tat entfernte sich der Täter immer schnell zu Fuß. Die Taten wurden in Düren, Nideggen und Vettweiß verübt, hauptsächlich jedoch im Bereich der Gemeinde Kreuzau. Tatzeit war meist an Wochentagen in der Zeit zwischen 16:00 Uhr und 20:00 Uhr.

Trotz intensiver Ermittlungen der Kriminalpolizei konnte jedoch bislang keiner der Täter identifiziert werden.

Die Beschreibungen der Angreifer stimmten in vielen Fällen überein, variierten jedoch in manchen Details. So trug der Täter zumeist Arbeitskleidung in Form einer grauen oder schwarzen Hose mit Taschen. Das Alter, die Größe, Augen- und Haarfarbe sowie Erscheinungstyp sind laut der Beschreibungen durch die Opfer nicht immer identisch, ähneln sich in Teilen aber meist.



Es wird derzeit davon ausgegangen, dass wenigstens zwei verschiedene Männer als Täter in Frage kommen. Es ist anzunehmen, dass es eine Verbindung zwischen den Tätern gibt und die Täter einen temporären Ortsbezug zum Südkreis haben, dort also, vor allem in der Woche, wohnen. Der Fahndungsaufruf richtet sich daher im besonderem Maße an die Betreiber von Campingplätzen oder Inhaber von Pensionen, die an Wochentagen Gäste beherbergen.

Nach dem Fertigen von Phantombildern und einem entsprechenden richterlichen Beschluss darf sich die Polizei nun mit diesen Bildern an die Öffentlichkeit wenden.

Wer erkennt die abgebildeten Personen und kann Hinweise auf ihre Identität geben? Wer hat eine der geschilderten Taten beobachtet und kann weitere Angaben dazu machen? Zu den üblichen Bürodienstzeiten ist die zuständige Kriminalhauptkommissarin unter der Telefonnummer 02421 949-8117 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten nimmt die Leitstelle der Polizei jederzeit Hinweise entgegen. Sind Sie ebenfalls Opfer einer derartigen Straftat geworden und haben bislang keine Anzeige erstattet? Bitte wenden auch Sie sich an die Polizei.

Die Tabelle der Supermärkte im Tierschutz-Ranking

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt hat erstmals die Tierschutzstandards im Lebensmitteleinzelhandel ausführlich bewertet. Ihre Ergebnisse stellt die Stiftung heute in einem Ranking vor: Tegut belegt mit gut 51 % der möglichen Punkte den ersten Platz, mit großem Abstand gefolgt von Aldi, Lidl und Kaufland. „Wir stellen eine klare Tendenz zu mehr und besseren Tierschutz-Maßnahmen fest, es gibt insgesamt aber noch viel Luft nach oben“, fasst Mahi Klosterhalfen, Präsident der Stiftung, zusammen.


Es wurden elf große deutsche Lebensmittelhändler geprüft

Für das Ranking untersuchte die Stiftung die Tierschutz-Richtlinien von elf großen deutschen Lebensmitteleinzelhändlern. Die Unternehmen konnten in insgesamt 14 Themenbereichen Punkte sammeln. Einen Schwerpunkt bildeten dabei zwölf Tiergruppen und damit verbundene Problemfelder wie etwa „Kastenstände“ und „Anbindehaltung“. Auch übergeordnete Themen wie die Verbesserung der „Haltungsform“-Kennzeichnung des Einzelhandels wurden berücksichtigt.

Die Ergebnisse zeigen zunächst eine positive Tendenz: „Dass in den letzten Jahren viele Händler Tierschutz-Richtlinien veröffentlicht haben, ist erfreulich“, sagt Klosterhalfen. „Allerdings mangelt es meist an konkreten Plänen, die tierquälerischsten Praktiken in der Nutztierhaltung zu beenden. Durch ihre enorme Einkaufsmacht können die Unternehmen maßgeblich beeinflussen, wie Tierschutzstandards in der Breite gestaltet werden.“

Beim erstplatzierten Händler Tegut hat der Tierschutz laut Christian Leuthner, Bereichsleiter Einkauf Fleisch, Wurst, Fisch und Molkereiprodukte, eine lange Tradition: „Der erste Platz im Tierschutz-Ranking bestätigt unseren Weg, auf dem wir dank unserer Landwirte und Kunden bereits viel erreicht haben. Es gibt noch mehr zu tun, um den Tierschutz zu stärken – diese Herausforderung nehmen wir gerne an.“


Die Ergebnisse der Unternehmen im Überblick

Platz 1: Tegut

Bei Tegut fällt positiv auf, dass das Unternehmen Standards für viele landwirtschaftlich genutzte Tiere erarbeitet und sich nicht nur auf einige wenige Tierarten beschränkt hat wie andere Einzelhändler. Auch für die präzise Formulierung der Richtlinie gab es Pluspunkte. Mit den erreichten gut 51 % gibt es noch viel Raum für Verbesserungen, insbesondere bei der Ausweitung der vorhandenen Maßnahmen auf umfassendere Geltungsbereiche.

Platz 2: Aldi (Nord und Süd)

Den knappen Vorsprung auf Lidl und Kaufland verdankt Aldi unter anderem einer relativ soliden Negativliste (z. B. konsequenter Verzicht auf Hummer und Kaninchen). Erfreulich ist das Bekenntnis für Tierschutzstandards in der Aquakultur und die Aufnahme des Tierschutzkonzepts „Five Provisions and Welfare Aims“. Nachholbedarf gibt es etwa beim internationalen Ausstieg aus der Käfighaltung bei Legehennen und bei der Auslistung von Fleisch der „Haltungsform“-Stufe 1.

Platz 3: Lidl

Lidl beabsichtigt eine Auslistung von Produkten der „Haltungsform“-Stufe 1 und engagiert sich für Tierschutzstandards in der Aquakultur – dafür gab es Pluspunkte. Verbesserungspotenzial gibt es unter anderem beim weltweiten Verzicht auf Käfigeier sowie in der Positionierung gegen Kastenstände bei Zuchtsauen.

Platz 4: Kaufland

Kaufland ist es trotz einiger positiver Entwicklungen nicht gelungen, sich im engen Rennen um die Top-Plätze durchzusetzen. Erfreulich nennt die Stiftung das Engagement im Bereich Aquakultur und die globale Käfigfrei-Policy, die ab 2025 auch für verarbeitete Produkte gilt. Von den besten fünf Unternehmen ist Kaufland das einzige, das die „Five Provisions and Welfare Aims“ noch nicht als aktuelles Tierschutz-Konzept aufgenommen hat.

Platz 5: Rewe Group

Mit weniger als 20 % der möglichen Gesamtpunktzahl führt Rewe die Riege der Schlusslichter an. Immerhin hat das Unternehmen erstmals eine umfassende Tierschutz-Policy vorgelegt. Positiv wurden bei Rewe das Engagement im Initiativkreis für Tierschutzstandards in der Aquakultur und die Aufnahme der „Five Provisions and Welfare Aims“ gewertet. Rewe führt zwar viele Pilotprojekte durch, aufgrund des geringen Geltungsbereichs gibt es dort aber viel Ausbaupotenzial bei der Ausweitung der Maßnahmen aufs Gesamtsortiment der Eigenmarken.


Platz 6: Real

Als eines von wenigen Unternehmen hat sich Real den Ausbau und die Verbesserung des veganen Angebots auf die Fahnen geschrieben, wofür es Pluspunkte gab. Umfassende Maßnahmen zur Verbesserung von Haltungsbedingungen fehlen in der Richtlinie allerdings bisher.

Platz 7: Edeka

Die Edeka veröffentlicht mit Hinweis auf ihre genossenschaftliche Organisation und die Unabhängigkeit ihrer Händler lediglich einen Bruchteil ihrer internen und nicht allgemeingültigen Tierschutzrichtlinien. Damit hat es das Unternehmen nur auf den siebten Platz geschafft. In den vorliegenden veröffentlichten Richtlinien punktet Edeka mit dem Engagement für bessere Aquakultur-Standards und einem Verzicht auf Käfigeier auch in verarbeiteten Eigenmarken-Produkten.

Platz 8: Norma

Auch Norma basiert seine Tierschutz-Einkaufsrichtlinien auf den „Five Provisions and Welfare Aims“. Erfreulicherweise positioniert sich das Unternehmen klar zugunsten von Ebermast und Immunokastration. Es formuliert zudem erste Ziele und Maßnahmen für einige weitere Tiere und Themen. Insgesamt ist Norma aber noch viel zu zurückhaltend bei der Umsetzung.

Platz 9: Netto Marken-Discount

Netto hat bisher noch keine in sich geschlossenen Tierschutz-Richtlinien, sondern veröffentlicht einzelne Punkte auf seiner Webseite. Mit den wenigen abgedeckten Themen, wie zum Beispiel dem nur unvollständigen Verzicht auf Käfigeier, kann Netto nicht überzeugen.

Platz 10: Bela

Auch bei Bela macht es sich bemerkbar, dass bisher keine umfassenden Einkaufsrichtlinien veröffentlicht wurden. Alle Bereiche haben massiven Ausbaubedarf.

Platz 11: Globus

Wie die anderen Schlusslichter des Rankings hat Globus keine umfassenden Richtlinien für tierische Produkte veröffentlicht. Sein unvollständiges Käfigfrei-Commitment für Deutschland hat dem Unternehmen nur einige wenige Punkte eingebracht.

Über die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich gegen Massentierhaltung und für die vegane Lebensweise ein. Dafür wirkt sie auf wichtige Akteure aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik ein, um Tierschutzstandards zu erhöhen, den Verbrauch von Tierprodukten zu reduzieren und das pflanzliche Lebensmittelangebot zu verbessern. Interessierten bietet sie fundierte Informationen und zeigt Alternativen auf.

Scheibe eingeworfen an einem Einfamilienhaus in Budenheim

Am Mittwochabend gegen 20:00 Uhr hatten unbekannte Täter eine Fensterscheibe einer Terrassentür an einem Einfamilienhauses in Budenheim eingeschlagen. Es wurde nichts aus dem Haus entwendet. Der Polizei liegen auch keine Täterhinweise vor. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen.


 

Einbruch in Wormser Bäckerei

In den Nachtstunden vom 19. Februar auf den 20. Februar 2020 sind bislang unbekannte Täter in eine Wormser Bäckerei eingebrochen. Die Backstube befindet sich im im Ortsteil Ibersheimin. Die Einbrecher hebelten die Haupteingangstür der Bäckereifiliale auf. In der Bäckerei machten sich an einem Schrank in der Verkaufstheke zu schaffen.

Dieser wurde mit Gewalt aufgebrochen und die Tageseinnahmen von mehreren hundert Euro entwendet. In der gleichen Nach ereigneten sich zwei weitere Einbruchsversuche in einen Getränkemarkt in Eich und in einer Bäckerei Filiale in Alsheim. Hier scheiterten die Täter jedoch.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Worms unter der Rufnummer 06241-8520 entgegen.


 

E-Scooter sind an Fastnacht in Mainz verboten

Die Stadtverwaltung Mainz richtet eine Sperrzone an den Fastnachtstagen in Mainz ein, das teilte die Stadt Mainz in einer Pressemitteilung mit. Die Sperrfrist gilt von Sonntag, 23. Februar ab 18.00 Uhr bis Dienstag 25. Februar 8.00 Uhr. Die E-Scooter Anbieter müssen in dem Sperrbezirk alle Fahrzeuge entfernen. Eine erneute Einfahrt wird durch Geofencing unterbunden.

Diese Maßnahme soll die Fahrten unter Alkoholeinfluss verhindern und einen reibungslosen Ablauf des Rosenmontagszuges gewährleisten.

Der Bereich betrifft alle Straßen und Plätze innerhalb der durch folgende städtische Straßen begrenzten Bereiches:

  • Inge-Reitz-Straße
  • Kaiser-Karl-Ring
  • Barbarossa-Ring
  • Kaiser-Wilhelm-Ring
  • Bahnhofsvorplatz
  • Alicenstraße
  • Terrassenstraße
  • Eisgrubweg
  • Zitadellenweg
  • Salvatorstraße
  • Weisenauer Straße bis zur Eisenbahnbrücke Süd

Fahrzeugbrand in Waldalgesheim

An diesem Donnerstag gegen ca. 10:00 Uhr, wurde der Polizei Bingen ein brennendes Fahrzeug in Waldalgesheim gemeldet. Das Fahrzeug stand in der Flurstraße. Bei Eintreffen der Polizeibeamten hatten die Feuerwehrkräfte das Feuer am Auto bereits gelöscht. Als Brandursache ist von einem technischen Defekt auszugehen.