BYC-News Blog Seite 1458

Mann in Wiesbaden aus einem Auto heraus mit Waffe bedroht

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Samstagmorgen gegen 4:35 Uhr wurde ein Mann aus einem Auto heraus auf der Mainzer Straße in Wiesbaden mit einer Waffe bedroht. Die Tat hatte einen umfangreichen Polizeieinsatz nach sich gezogen.

 


Ermittlungen und Angaben von Beteiligten zufolge, sprach am frühen Samstagmorgen ein 25-jähriger Mann einen Fahrer eines Mazda am Drive-in-Schalter eines Schnellrestaurants an. Er wollte ihn um einer Mitfahrgelegenheit für sich und seine Begleitung bitten. Als Antwort bekam der Mann eine Pistole vor das Gesicht gehalten. Daraufhin gingen er und sein Begleiter zunächst in Deckung.

Als der Wagen los fuhr, trat der 25-Jährige erneut an den Wagen heran. Er wurde dabei von dem Außenspiegel des Autos erfasst und leicht verletzt. Der Fahrer des Wagens flüchtete anschließend auf die Mainzer Straße und fuhr davon. Der Geschädigte setzte einen Notruf bei der Polizei ab, woraufhin die Wiesbadener Polizei eine umfangreiche Fahndung nach dem flüchtigen Pkw einleitete.

Einsatzkräfte trafen den flüchtigen Wagen letztendlich in Hochheim an. Bei der Kontrolle des 47 Jahre alten Fahrers fanden die Beamten im Handschuhfach des Autos ein Pfefferspray in Form einer Pistole und ein verbotenes Messer. Zunächst wurden beide Gegenstände durch die Beamten sichergestellt.

Die Wiesbadener Staatsanwaltschaft ordnete im Anschluss eine Durchsuchung der Wohnung an. Dort fanden die Beamten weitere Waffen und stellten auch diese sicher. Wegen der Bedrohung und der in Frage kommenden Verstöße gegen das Waffengesetz wurden gegen den Mann Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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Wird Deutschland wegen dem Coronavirus abgeriegelt?

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGb) geht nicht davon aus, dass in Deutschland ähnlich drastische Maßnahmen gegen das Coronavirus unternommen werden wie in Italien. Italien hatte am Wochenende auch Militär im Inland eingesetzt, um die betroffenen Regionen zu sichern. Das Land kämpft aktuell gegen den schlimmsten bekannten Ausbruch des Virus in Europa. Erst gestern stellte Österreich den Zugverkehr aus Italien wegen dem Coronavirus ein (wir berichteten)


„Derzeit besteht kein Grund zu der Annahme, dass es in Deutschland dazu kommen müsste, ganze Städte abzuriegeln, also das Verlassen und Betreten zu verbieten“, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des DStGb dem Tagesspiegel.

„Da in Deutschland die Menschen nicht auf so engem Raum zusammenleben wie etwa in den Millionenstädten in China sollte eine frühe Erkennung besser gelingen.“ Auch wenn es grundsätzlich möglich sei, bei hochansteckenden und extrem gefährlichen Krankheiten die individuelle Bewegungsfreiheit der Menschen zu beschränken, wären Maßnahmen „wie in China beim Coronavirus kaum denkbar“.

„Dem Einsatz der Bundeswehr im Inland sind in Deutschland enge Grenzen gesetzt. Derzeit gibt es nichts, was darauf hindeutet, dass ein vergleichbares Szenario in Deutschland eintreten könnte. Eine Großstadt wie Berlin abzuriegeln wäre extrem schwierig. Hier wird sich dann auch die Frage der Verhältnismäßigkeit stellen“, so Landsberg.

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Tabletten für 355.000 Euro im VW Up entdeckt

Bereits am 12. Februar, kontrollierten Zollbeamte auf dem Rastplatz Medenbach-West einen VW Up aus den Niederlanden. Der Volkswagen war auf der Autobahn A3 unterwegs. Die Beamten fragten den Fahrer, ob er verbotene Waffen oder Gegenstände in seinem Fahrzeug habe. Dieses verneinte der Fahrer, der alleine unterwegs war.

 


Bei der Kontrolle des Fahrzeugs stellten die Beamten fest, dass der gesamte Kofferraum einen doppelten Boden hatte. Der Zugang zum zusätzlichen Hohlraum konnte nicht direkt geöffnet werden. Die Beamten nutzen ein Endoskop um Einblick in den Zwischenraum zu erhalten.

Nach gewaltsamem Öffnen des doppelte Bodens, fanden die Zöllner insgesamt zehn Tüten voller roter Ecstasy-Tabletten mit einem Gewicht von insgesamt 24 Kilogramm. In den Beuteln befanden sich etwa 50.000 Ecstasy-Tabletten. Der Wert wird auf 355.000 Euro geschätzt. Bei der weiteren Durchsuchung des Fahrers fanden die Zöllner in der getragenen Unterhose noch ein Tütchen mit 2,5 Gramm Haschisch.

Der Mann wurde verhaftet und einem Haftrichter vorgeführt, welcher Untersuchungshaft anordnete.

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Auf anderem Auto geparkt | Kuriose Unfallaufnahme der Polizei

Am heutigen Montag gegen 11:16 Uhr, kam es auf einem Parkplatz in Landau (Rheinland-Pfalz) zu einem ungewöhnlichen Unfall. Ein 88-jähriger Mercedes Fahrer wollte mit seinem Fahrzeug wenden. Während er sein Auto des Manövers, rutschte der Mercedes-Fahrer vom Bremspedal auf das Gaspedal ab. Durch die schnelle Beschleunigung verunfallte er zuerst mit einem abgestellen PKW.

 


Anschließend fuhr er dann in einen Zaun am Rande des Parkplatzes. Der Begrenzungszaun konnte dem Aufprall des Mercedes nicht standhalten. Er fuhr auf einen Opel drauf, der unter der Erhöhung des Parkplatzes stand. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 15.000 Euro geschätzt.


 

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Cevapcici, Hackbällchen und Burger-Patties aus Erbsenprotein

Der immer größer werdende Wunsch nach veganen Fleischalternativen steigt enorm. Deshalb erweiterte jetzt Kaufland sein Eigenmarken-Sortiment um drei vegane Produkte. Ab sofort erhaltet Ihr Cevapcici, Hackbällchen und Burger-Patties als frische Fleischersatzprodukte. Sie werden aus Erbsenprotein hergestellt, sie enthalten kein Soja und sind frei von künstlichen Aromen. Ab April gibt es zudem einen veganen Erbsendrink und eine Kokoskochcreme.


Die Marktkette Kaufland beschäftigt sich dauerhaft damit, sein veganes Sortiment auszubauen. Mit den neuen Hackfleischersatzprodukten ist das Angebot auf über 50 Veggie-Artikel gestiegen. 

„Neben dem Anspruch unseren Kunden eine große Auswahl an veganen Produkten anzubieten, legen wir auch auf Nachhaltigkeit viel Wert. Unsere drei neuen K-take it veggie Produkte enthalten kein Palmöl und werden gentechnikfrei angebaut.“, sagt Helena Gauerhof, Einkäuferin Kaufland Eigenmarken.

 

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Smartphone des Geisterfahrers von der A61 wird untersucht

Nachrichten Alzey | Update 24.02.2020 13:45 Uhr:
Das Handy des Geisterfahrers wird aktuell von Experten des Landeskriminalamts ausgewertet. Die Polizei ermittelt die weiteren Hintergründe des Unfalls und erhofft sich durch die Auswertung weitere Hinweise, warum der 29 Jahre alte Mann in falscher Richtung auf der Autobahn A61 unterwegs war. Die Auswertung erweist sich jedoch als nicht ganz unkompliziert, da das Handy während des Unfalls ausgeschaltet war und dabei erheblich beschädigt wurde.

 


Erstmeldung

An diesem Sonntagmorgen kam es auf der A61 zu einem Zusammenstoß zwischen einem 29 Jahre alten Falschfahrer und einem Reisebus. Mehrere Personen wurden in Krankenhäuser gebracht.

Auf der A61 wurde gegen 2:40 Uhr der Polizei ein Geisterfahrer zwischen der Anschlussstelle Bornheim und dem Autobahnkreuz Alzey gemeldet. Unmittelbar danach kollidierte der Pkw des Falschfahrers frontal mit einem belgischen Reisebus, welcher mir 32 Personen besetzt war.

Bei dem Unfall wurde der Falschfahrer mit amerikanischer Staatsangehörigkeit tödlich verletzt. Der 62 Jahre alte belgische Fahrer des Busses wurde mit schweren Verletzungen in die Uniklinik nach Mainz eingeliefert. Ein weiterer Insasse des Reisebusses wurde ebenfalls schwer verletzt in eine Mainzer Klinik gebracht. Sieben Personen aus dem Reisebus wurden mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser nach Alzey und Bad Kreuznach eingeliefert.

Die Freiwillige Feuerwehr, der Rettungsdienst und ein Notarzt betreuten die verbliebenen Insassen. Diese konnten ihre Reise nach Belgien anschließend mit einem Ersatzbus fortsetzen. Die Fahrbahn der A61 in Richtung Koblenz wurde für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten und ein angeordnetes Gutachten voll gesperrt. Gegen 9 Uhr morgens konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.

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Es erwarten euch viele Start-Ups auf der Rheinhessen Gewerbeschau

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Vereine dürfen sich erstmalig beteiligen um Mitglieder zu werben

Die Planungen für die 3. Gewerbeschau Östliches Rheinhessen sind bereits sehr weit
vorangeschritten. Die Ausstellerliste sowie das Rahmenprogramm können sich sehen lassen. Als ein Erfolgsmagnet hat sich die Gewerbeschau fest etabliert. Viele Besucher haben bereits daran teilgenommen und kommen immer wieder gerne. Der Termin am 25. – 26. April 2020 ist bei den meisten schon eingetragen. In diesem Jahr wird es viele Neuerungen geben. So beispielsweise das GewerbeschauForum, eine Halle für Vereine sowie ein Kinderkarussell für die kleinen Gäste.


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Umweltschutz-Aktion von Start-ups organisiert

Gerade in der heutigen Zeit, in der immer wieder über Mikroplastik in den Meeren berichtet wird, macht dieses wichtige Thema auch vor der Gewerbeschau nicht halt. Milan von dem Bussche von dem Start-Up Unternehmen QI-Tech, initiiert auf der Messe eine Sammelaktion für Kunststoffkappen von Einwegflaschen. Er ist keineswegs ein Kritiker von PET, denn er findet, dass sich dieses Material optimal wiederverwenden lässt. Hingegen werden die Kunststoffkappen nur mit viel Aufwand dem Kreislauf wieder zu geführt. Seine Schülerfirma hat sich genau dies zum Thema gemacht und er wird am Samstag auf der Gewerbeschau hierüber einen Vortrag halten.

Adrian König von Smart King, ebenfalls ein Start-up, ruft bei seiner Sammelaktion auf, nicht mehr benötigte Lego-Steine zur Gewerbeschau mitzubringen, als kleines Dankeschön wartet auf die Kiddies ein kleines Präsent. Doch was passiert mit den Lego-Steinen? Diese werden zu kleinen Rampen zusammen geklebt und erleichtern Rollstuhlfahrern beispielsweise den Zugang zu Geschäften die einen kleinen Absatz haben.

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Nur noch wenige Standflächen auf der Gewerbeschau frei

Das Konzept der 3. Gewerbeschau Östliches Rheinhessen durch den Initiator Joaquim da Silva von der Veranstaltungsagentur RheinEmotion geht auf. Inzwischen hat sich diese Veranstaltung bereits weit herum gesprochen und gehört zum festen Veranstaltungstermin im Jahr. Daher hat Herr Bürgermeister Maximilian Abstein von der Verbandsgemeinde Eich auch spontan zugesagt erneut die Schirmherrschaft für die Gewerbeschau zu übernehmen und wird von seinem Amtskollegen aus der VG Rhein-Selz, Herrn Bürgermeister Klaus Penzer unterstützt. Das Dreiergespann, bestehend aus Herrn da Silva, Herrn Abstein und Herrn Penzer, ist ein eingespieltes Team und bereits zum dritten Mal in dieser Konstellation tätig.

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Food-Trucks, Kinderkarussell und weitere Attraktionen erwarten den Besucher

Im Außenbereich stehen neben der Bühne mit Live-Acts auch ein großes Kinderkarussell und Food-Trucks. Auf dem Traktor sowie einem US-Truck dürfen die Kleinsten einsteigen und sich hinter das Lenkrad setzen. Anlässlich der Gewerbeschau Östliches Rheinhessen öffnet das benachbarte Unternehmen „Anpfiff ins Leben“ am Sonntag seine Pforten zum Tag der offenen Tür. Was liegt näher als seine Stätte Vorort als Aussteller zu präsentieren.

Anmeldeschluss ist der 30. März 2020. Um sich ein eigenes Bild von der Veranstaltung zu verschaffen, wurden Fotos von den vergangenen Ausstellungen auf der Homepage www.gewerbeschau-messe.de online gestellt.

Interessierte wenden sich bitte an die Veranstaltungsagentur RheinEmotion unter info@rheinemotion.de


 

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Flaschenpost vom Rhein kommt 18.000 Kilometer entfernt an

Eine Flaschenpost, die vor über sieben Jahren von einer Gruppe Kinder in den Rhein geworfen wurde, kam rund 18.000 Kilometer entfernt an. Sie landete in Auckland in Neuseeland. Die Finder aus Neuseeland antworteten in einem Brief.


Die Familie Gogos aus Bonn erhielt in der vergangenen Woche überraschend einen Brief aus Neuseeland. Dort wurde die Flaschenpost gefunden, welche die beiden Kinder der Familie gemeinsam mit zwei Freunden verfasst hatten. „Lieber Finder, schick uns bitte einen Brief, wenn du die Flaschenpost gefunden hast. Eure Silas, Frida, Maja und Jan“, schrieben sie damals. Mehr als sieben Jahre sei es her, dass ihre vier Freunde die Botschaft an einen zufälligen Finder in den Rhein geworfen hätten, berichtete Christian Gogos, der Vater der Kinder.

Die Finderfamilie aus dem Auckland antwortete auf die Flaschenpost in einem Brief: „Liebe Sila, Frida, Maja und Jon, wir haben eure Flaschenpost gefunden und schicken sie aus Auckland, Neuseeland, zurück. Sie hat einen langen Weg zurückgelegt!“.

Vorlesung Wiesbaden | Bewegende Geschichten aus Syrien

Nachrichten Wiesbaden | Aeham Ahmad, „Pianist aus den Trümmern“ und Andreas Lukas stellen ihr neues Buch vor. Erleben Sie die erste Präsentation am 19. März von „Taxi Damaskus“ in der Galerie Rubrecht Contemporary, Büdingenstraße 4-6 in der Landeshauptstadt Wiesbaden.

 


Das Buch erzählt Geschichten aus dem Leben der Taxigäste

„Steigen Sie ein in mein gelbes, bescheidenes Taxi, mit dem ich tagein und tagaus durch diese turbulente Stadt fahre und meinen Lebensunterhalt verdiene! Ich freue mich sehr, dass ich Sie auf den Fahrten durch mein geliebtes Damaskus mitnehmen darf und Sie mich auf meiner Tour begleiten. Meine Fahrgäste erzählen ihre Geschichten und Erlebnisse aus dem Kriegsalltag, der tiefe Spuren in den Seelen der Menschen hinterlassen hat. Es sind Geschichten aus der täglichen Realität in unserem gebeutelten Land Syrien und aus der Hauptstadt Damaskus, verknüpft mit den Sehnsüchten und Hoffnungen der Menschen.“

Ein gemeinsamer Abend in Wort- und Klangfarben am 7. November 2019 brachte den Musiker Aeham Ahmad (Pianist aus den Trümmern) und den Autor Andreas Lukas näher zusammen. Das Ergebnis dieser Begegnung ist das neue Buch „Taxi Damaskus“, Geschichten, welche die Fahrgäste dem Taxifahrer in seinem Wagen während der Fahrt erzählen. Sie schildern die Realität aus dem oft harten Alltag der Menschen in Damaskus und in Syrien. Aus früher fröhlichen und oft lustigen Geschichten sind traurige, schicksalsreiche und nicht immer leicht zu ertragende geworden.

Mit dem Buch wollen die beiden Autoren einen genaueren Eindruck vermitteln von den Gegebenheiten, mit und unter denen die Bewohner in Syrien leben müssen. Oft ist es nicht einfach, das tägliche Leben zu meistern. Für viele ist allein die Versorgung mit notwendigem Essen und sauberem Trinkwasser eine große Herausforderung. Steigen Sie also ein in das Taxi und lassen sich von Ahmed, dem Taxifahrer mitnehmen. Seine hautnahen Geschichten werden untermalt mit drei Gedichten von Andreas Lukas mit den Hoffnungen und Sehnsüchten der Menschen, ausgewählten Fotos aus dem Alltag sowie Bildern mit Motiven aus Damaskus des syrischen Malers Ibrahim Doudieh, der in Nürnberg lebt.

Mehr zu den Autoren des Buchs

Aeham Ahmad, palästinensisch-syrischer Flüchtling aus Yarmouk, einem Vorort von Damaskus, lebt mit seiner Familie in Deutschland. Früh förderte sein blinder Vater das musikalische Talent des Jungen. Mit vier Jahren begann Aeham Keyboard zu spielen, mit sieben erhielt er Klavierunterricht im renommierten Arabischen Institut in Damaskus. Später studierte er Musikpädagogik in Homs. Bei seinen zahlreichen Konzerten begeistert er die Zuschauer immer wieder mit der Intensität seiner Lieder und der Virtuosität seines Klavierspiels. Neben Stücken von Beethoven und Mozart trägt er vor allem eigene Kompositionen, seine fröhlichen, traurigen Lieder gegen Krieg, Hunger und Gewalt vor. Aeham Ahmad erhielt im Dezember 2015 den „Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte“ der Beethoven-Akademie, Bonn.

Dr. Andreas Lukas, aufgewachsen im Saarland, lebt in Wiesbaden. Studium in BWL und Promotion in Politikwissenschaft. Er wirkte in der Verlags- und Medienlandschaft u. a. als Chefredakteur, Verlagsleiter, Herausgeber und Autor zu Führungs- und Personalthemen. Er schrieb das vielbeachtete Buch „Abschied von der Top-Down-Kultur – Verantwortungsbewusst führen, besser miteinander umgehen“. Andreas Lukas ist heute als Autor und freier Journalist tätig. Sein zweiter Roman „Die ungleichen Gleichen“, die Begegnung zweier junger Menschen, sie auf dem Lande aufgewachsen, er Flüchtling, führte ihn mit dem Musiker aus Damaskus zusammen. Bei den Planet Awards 2019 erreichte Andreas Lukas den Platz 4 bei „Künstler des Jahres“, Platz 5 bei „Autor des Jahres“ und Platz 6 bei „Buch des Jahres“. Im Dezember 2019 war er für den Radio-Sonderpreis zum Berliner Literaturpreis „Wortrandale“ nominiert.

Tickets gibt es unter oder unter der Rufnummer 0176 – 816 650 31 sowie im Vorverkauf bei der Boutique Nizza des Nordens, Kranzplatz 5-6, 65183 Wiesbaden. Der Eintritt kostet 12 Euro pro Person.

Einbrecher in Nieder-Olm überraschen Frau im Schlaf

Nachrichten Nieder-Olm | An diesem Samstag gegen 20:25 Uhr brachen zwei unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Karl-Sieben-Straße ein. Sie hebelten die Terrassentür zum Haus auf und betraten anschließend direkt das Schlafzimmer.

 


Sie trafen auf die dort schlafende Bewohnerin des Hauses, welche durch die Geräusche geweckt wurde. Die Geschädigt sprach die beiden Einbrecher an, woraufhin diese durch die Terrassentür flüchteten, durch die sie gekommen waren. In welche Richtung die Täter geflohen sind, ist bislang noch nicht bekannt. Die geschädigte Frau kann keine näheren Angaben zu den beiden Einbrechern machen. Auch sonst liegen derzeit noch keine Täterhinweise vor.

Zeugen oder Hinweisgeber, die in diesem Zusammenhang etwas beochbachten konnten und sachdienliche Hinweise geben können, weeden gebeten sich bei der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 – 653 633 zu melden.

Kita-Ausbau in Ginsheim-Gustavsburg abgelehnt

Pressemeldung der Freien Wähler Ginsheim-Gustavsburg | Trotz der Überraschungen die die letzte Sitzungsrunde der Gremien bot, sehen die Freien Wähler keinen Grund ihren Kurs zu ändern. Der beschlossene Haushaltsplan setzt die vernünftige Finanzpolitik der vergangenen Jahre fort.

 


Mit der Zustimmung von FDP und Freien Wählern und gegen die Stimmen von CDU und Grünen war der Etat für das Jahr 2020 sehr knapp beschlossen worden. Die Gründe für die Ablehnung bleiben weiter etwas unklar, auch wenn inzwischen in den Medien vermeintliche Erklärungen abgegeben wurden. Die Ablehnung des Haushaltes beinhaltet jedoch auch die Ablehnung aller darin enthaltener Projekte. Hierzu zählen Kita-Ausbau, Infrastrukturmaßnahmen wie die Ortsentlastungsstraße und viele weitere, auch kleinere Projekte.

Parteipolitik und Klüngelei sind den Freien Wählern fremd

Inhalte und Sachfragen stellen die Freien Wähler nach wie vor in den Mittelpunkt ihrer Politik. Bereits in den vergangenen Jahren wurde keine Klientelpolitik betrieben und Vorschläge nicht nur deswegen abgelehnt, weil sie von einer Partei kommen. So gab es gemeinsame Anträge mit CDU, FDP, Grünen oder SPD. Es wurde auch Anträgen aller dieser Parteien zugestimmt oder eben abgelehnt, mal geschlossen, mal mehrheitlich. Ebenso erhielten die Freien Wähler für eigene Anträge mal Zustimmung, mal Ablehnung von den anderen Fraktionen. Wichtig ist für die Freien Wähler der Abgleich mit dem Wahlprogramm und den eigenen Leitlinien. Parteipolitik und Klüngelei sind den Freien Wählern fremd.

In Ginsheim-Gustavsburg war dies jedoch lange Zeit an der Tagesordnung. Die SPD, die sich jetzt als Heilsbringer darstellt, hat durch ihr über Jahrzehnte etabliertes „System SPD“ unsere Stadt an den Abgrund manövriert. Heruntergekommene Infrastruktur, fadenscheinige Finanzierungen, Geschenke, Geklüngel und keine Lösungen, das war das Ergebnis. Hieraus hatten sich die Freien Wähler gegründet und der Erfolg ist sichtbar.

Die Möglichkeit zu Handeln von CDU und Grünen vertan

Vorranging genannt seien die Finanzmittel für einen Ersatzbau des Bürgerhauses hinter dem TIGZ. Natürlich sehen die Freien Wähler, dass eine gemeinsame Lösung mit dem Land Hessen eine Win-Win-(Win-)Situation darstellt. Dies wurde auch in mehreren Anträgen so formuliert. Jedoch sehen die Freien Wähler bei dieser Wunschlösung auch noch Unwägbarkeiten. Insofern ist es nur vernünftig, Gelder vorzumerken für den Fall, dass der Traum platzt. Vorstellbar und sogar wahrscheinlich ist, dass das Land Hessen und die Stadt Ginsheim-Gustavsburg sich das Grundstück teilen. Auch hierfür wollten CDU und Grüne keine – auch nicht in geringerem Umfang – Gelder bereitstellen. Auf der anderen Seite wird jedoch den Vereinen suggeriert, dass man sich für ihre Belange einsetzt. Die Möglichkeit endlich und tatsächlich zu handeln, wird jedoch vertan. Die Freien Wähler haben sich stets für ein benutzbares und an die tatsächlichen Nutzungen angepassten Ersatz für das Bürgerhaus Gustavsburg eingesetzt. Nun scheint eine Lösung endlich greifbar.

Zur Wahrheit zählt dabei auch, dass die SPD diesem Haushalt nicht zugestimmt hat. Das knappe Ergebnis zeigt, dass eine Ablehnung nicht ausgeschlossen war. Damit hätte auch die SPD die Verantwortung für die Ablehnung aller Projekte und den Stillstand in der Verwaltung übernehmen müssen. Sich für eine durchschaubar taktisch motivierte Enthaltung feiern zu lassen widerspricht den Grundsätzen einer fairen und ehrlichen Politik für die die Freien Wähler stehen.

Masernschutzgesetz ab dem 01. März | Wichtige Informationen

Das Masernschutzgesetz tritt am 01. März 2020 in Kraft. Mit Inkrafttreten des Masernschutzgesetzes müssen Eltern gegenüber der Schule oder Kita nachweisen können, dass ihre Kinder gegen Masern geimpft sind. Dieser Nachweis gilt ebenfalls für Erwachsene, die in Gemeinschafts- oder Gesundheitseinrichtungen tätig sind. Die Masernimpfung wird im Impfausweis oder gelben Kinderuntersuchungsheft als Nachweis vermerkt.


Kinder und Erwachsene, die bereits in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut werden oder arbeiten, müssen den Nachweis bis spätestens 31.07.2021 erbringen. Geschieht das nicht, droht zum Beispiel den Eltern von betreuten Kindern ein Bußgeld in Höhe von 2.500 Euro – oder der Verlust des Kitaplatzes.

WER MUSS GEGEN MASERN GEIMPFT SEIN?

Alle Kinder und Jugendliche, die Kindertagesstätten, Schulen oder andere Gemeinschaftseinrichtungen besuchen, müssen eine Immunität gegen Masern nachweisen. Das Gleiche gilt für Erwachsene, die in diesen oder in Gesundheitseinrichtungen eingesetzt werden sowie für Bewohner und Angestellte in Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkünften.

WIE BELEGE ICH DIE MASERNIMPFUNG MEINES KINDES?

Der Beleg über eine vollständige (zweifache) Masernschutzimpfung erfolgt über den Impfausweis, das gelbe U-Heft (Kinderuntersuchungsheft) oder, wenn ein Kind oder Erwachsener die Masern bereits hatte, mit einem Attest.

WAS IST, WENN ICH DIE MASERN SCHON HATTE?

Mit einem ärztlichen Attest können Sie nachweisen, dass Sie die Masern bereits hatten. Ist dies bei Ihrem zuständigen Hausarzt nicht dokumentiert, da Sie die Masern beispielsweise in Ihrer Kindheit durchgemacht haben, kann Ihr Arzt über ein Blutbild den sogenannten Antikörpertiter bestimmen.

WAS PASSIERT, WENN ICH MEIN KIND NICHT GEGEN MASERN IMPFEN LASSE?

Bis zu 2.500 Euro Bußgeld erwartet Eltern, die ihre ungeimpften Kinder in Gemeinschaftseinrichtungen betreuen lassen. Nicht geimpfte Kinder können vom Besuch eines Kindergartens oder einer Kindertagesstätte ausgeschlossen werden. Das Bußgeld kann in gleicher Höhe auch gegen die Einrichtung verhängt werden, wenn diese nicht geimpfte Kinder betreut.

MEIN KIND BESUCHT EINE KITA, IST ABER NICHT GEIMPFT. VERLIEREN WIR JETZT UNSEREN KITAPLATZ?

Kinder, die bereits eine Gemeinschaftseinrichtung besuchen, und Erwachsene, die dort arbeiten, haben noch bis zum 31.07.2021 Zeit, den Nachweis einer Impfung oder Immunität, z. B. durch ein ärztliches Attest, vorzulegen.

WER IST VON DER MASERNIMPFPFLICHT AUSGENOMMEN?

Ausgenommen sind Personen, die vor 1970 geboren wurden. Es wird davon ausgegangen, dass diese die Krankheit bereits durchlitten haben. Ebenso sind Menschen, die mit einem ärztlichen Nachweis belegen können, dass die Masernimpfung bei ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht ratsam ist, von der Impfpflicht befreit.

WER DARF GEGEN MASERN IMPFEN?

Die Masernimpfung sowie auch die übrigen Schutzimpfungen dürfen von allen zugelassenen Kassenärzten durchgeführt werden. Zahnärzte sind hiervon ausgenommen.

WARUM GIBT ES DAS MASERNSCHUTZGESETZ?

Ziel des neuen Gesetzes ist es, laut Bundesgesundheitsministerium, mit der Impfpflicht einen sogenannten Gemeinschaftsschutz und damit eine Verhinderung der Weiterverbreitung der hoch ansteckenden Krankheit zu erreichen. Dieser „Herdenschutz“ tritt erst bei einer Immunität von mindestens 95 % der Bevölkerung ein. Davon abgezogen werden Ungeimpfte und ein geringer Prozentsatz an Personen, bei denen die Impfung nicht wirkt. Die aktuelle Immunität liegt deutschlandweit bei 93 %.*

Mehrfache Messerstiche in den Rücken durch Unbekannten

Am 22. Februar ereignete sich gegen 19:25 Uhr ein Messerangriff durch einen Unbekannten in Frankfurt. Zwei junge Männer im Alter von 29 und 26 Jahren hielten sich am Mainkai, in Höhe der Hausnummer 4, auf.


Eine bislang unbekannte Person kam auf die beiden Männer zu und verhielt sich sehr aggressiv den zwei gegenüber. Nach anfänglich verbalen Attacken kam es schließlich zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Im Verlauf der Streitigkeit stach der Unbekannte dem 29-Jährigen mehrfach mit einem Messer in den Rücken. Dem 26-Jährigen fügte der Angreifer eine Bisswunde an der rechten Hand zu.

Der 29-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, das er zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Hintergrund der Tat ist bislang noch ungeklärt. Die Ermittlungen in der Sache dauern an.

Täterbeschreibung:

  • 25 Jahre alt
  • 180 cm groß
  • Schwarze, schulterlange, lockige Haare, sogenannter Afrolook
  • Dunkler Teint
  • sprach akzentfrei Deutsch
  • Trug eine schwarze Jacke oder Pullover mit der mehrfachen weißen Aufschrift „BALENCIAGA“.
  • Der Unbekannte befand sich in Begleitung einer weiblichen Person.

Zeugen der Tat werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst der Frankfurter Polizei unter der Telefonnummer 069 – 755 531 10 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Unfall mit verletzten Kind in Bingen Weiler

Ein 79-jähriger Fahrzeugführer befuhr mit seinem Auto die Hofstraße in Weiler. Nachdem der Mann mit seinem Auto an einem ein geparkten Auto vorbei fuhr, lief ein Kind im Alter von 5 Jahren hinter diesem geparkten Fahrzeug auf die Fahrbahn. Das Kind stieß gegen die Beifahrertür des fahrenden Autos. Das Kind wurde zu medizinischen Utersuchungen in ein Krankenhaus eingeliefert.


 

Österreich stellt Zugverkehr wegen Coronavirus ein

In Italien hat sich das Coronavirus ausgebreitet. Österreich reagierte umgehend und stellte aus Furcht vor Infektionen mit dem Coronavirus den Zugverkehr mit Italien komplett ein. Ein Eurocity, der in Venedig gestartet war und bis nach München fahren sollte, wurde am Sonntagabend am Grenzübergang Brenner zwischen Italien und Österreich gestoppt, weil zwei deutsche Frauen an Bord Fieber hatten. Eine Erkrankung der beiden Frauen wurde nach den durchgeführten Tests jedoch nicht bestätigt.

 


Etwa 500 Passagiere mussten stundenlang warten, ehe die Österreichischen Behörden kurz vor Mitternacht die Weiterfahrt gestatteten. Zu diesem Zeitpunkt waren laut der Österreichischen Bundesbahnen schon alle Passagiere des Eurocitys von Venedig nach München in den nachfolgenden Zug, der ebenfalls nach München fuhr, umgestiegen. Die Behörden in Österreich bestanden darauf, dass zwei Ärzte mit an Bord gehen.

Über 100 Infizierte in Italien

Das Land kämpft aktuell gegen den schlimmsten bekannten Ausbruch des Virus in Europa. Ganze Orte im Norden des Landes sind seit diesem Samstagabend abgeriegelt. Die Absperrung werde von der Polizei und falls nötig auch der Armee durchgesetzt. Bis Sonntag stieg die Zahl der nachgewiesenen Infektionen auf über 100. Der weltweit bekannte Karneval in Venedig sowie viele Veranstaltungen im Land wurde abgesagt.

Erkrankter steckt Klinikpersonal an

Bis diesen Mittwoch waren nur drei Infektionen landesweit bekannt, alle drei wurden früh erkannt. Am Donnerstag wurde dann bei einem schwer erkrankten 38-Jährigen in einer Klinik in Codogno das Virus nachgewiesen. Die italienischen Behörden stellten umgehend mehrere Menschen unter Quarantäne. Sie veranlassten umfassende Tests bei dem Krankenhauspersonal, Verwandten, Arbeitskollegen und Freunden des Erkrankten. Doch das Virus hatte hatte sich längst ausgebreitet und Dutzende weitere Menschen erfasst, darunter auch einige Ärzte und Krankenschwestern des Krankenhauses.

Zwei Tote wegen des Virus in Italien

Unterdessen starb in Venetien ein 78-Jähriger wohl an dem Virus. Mehr als zehn Menschen in seinem Umkreis sind ebenfalls infiziert. In der Lombardei wurde das Virus bei einer am Donnerstag verstorbenen 77-Jährigen nachgewiesen. Wo die beiden Todesopfer sich angesteckt hatten, bleibt zunächst unklar. Derzeit wird mit Hochdruck nach dem Ursprung der beiden Ausbrüche gesucht. Anders als beim Aufflackern des Coronavirus in Bayern gibt es keinen bekannten Ersterkrankten, einen sogenannten „Patient 0“.

Coronavirus ist nicht aufzuhalten

Die Entwicklung in Italien sowie die kritische Situation in Südkorea, dem Iran und weiteren Ländern zeigt, dass eine Pandemie wohl nicht mehr aufzuhalten ist. Erst am Freitag warnte Tedros Adhanom Ghebreyesus, Chef der Weltgesundheitsorganisation, dass das Zeitfenster dafür immer weiter schrumpfe. „Wir dürfen nicht eines Tages zurückblicken und es bereuen, dass wir von diesem Zeitfenster nicht Gebrauch gemacht haben“, sagte er.