BYC-News Blog Seite 1457

Versuchter Mord | Bundesweite Fahndung nach Tatverdächtigen

In den Nachtstunden zum 25. Februar kam es in einer Wohnung auf der Dantestraße in Niederkassel zu einem versuchten Mord. Der Beschuldigte verletzte seine 35-jährige Lebensgefährtin und flüchtete vom Ort des Geschehens.


Die aktuellen Fahndungen führten bislang nicht zur Festnahme des Beschuldigten, zu dem die Ermittlungsbehörden nunmehr auf der Grundlage eines richterlichen Beschlusses ein Lichtbild veröffentlichen.

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Personenbeschreibung:

  • ca. 185 cm groß
  • 47 Jahre alt
  • schlanke Statur
  • blaue Augen
  • spricht deutsch mit Akzent
  • bekleidet mit schwarzer Joggingshose / Jeans
  • schwarzer Jeansjacke mit hellen Sweatshirt-Ärmeln
  • graue Mütze

Zeugen, die Hinweise zum aktuellen Aufenthaltsort des 47-Jährigen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228-150 mit der Mordkommission in Verbindung zu setzen.

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Die Preisträger „Grüne Daumen Mainz“ stehen fest

Zum Start in die neue Sommerblumensaison dankt Katrin Eder, Dezernentin für Umwelt, Grün, Energie und Verkehr, den Preisträgerinnen und Preisträgern des Wettbewerbes „Grüner Daumen Mainz“ für ihren Beitrag, das Erscheinungsbild der Stadt Mainz zu verbessern.

 


In der bereits vierten Auflage des Wettbewerbes werden neben 77 Einzelpreisträgern, acht Sonderpreisträgern und einer Hausgemeinschaft für die Gestaltung ihrer Balkonkästen zudem zwei Gartenbesitzer für die herausragende Gestaltung ihrer Vorgärten ausgezeichnet. Die Preisträger wurden im Sommer des vergangenen Jahres vom Grün- und Umweltamt ermittelt.

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Die acht Sonderpreise verteilen sich auf die Stadteile

  • Finthen
  • Oberstadt
  • Hartenberg/Münchfeld
  • Bretzenheim
  • Marienborn
  • Hechtsheim
  • Drais

Den engagierten Gärtnerinnen und Gärtnern ist es gelungen, herausragende Ergebnisse nicht nur bei der Pflege ihrer Blumen sondern auch bei der Gestaltung ihres Blumenschmucks in höchst kreativer Art und Weise zu erreichen.

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Alle Ausgezeichneten erhalten als Anerkennung ein Präsent aus der Stadtgärtnerei

Die Sonderpreisträger dürfen sich darüber hinaus über je zwei Karten für das Mainzer Unterhaus freuen. Geprägt wurde der Wettbewerb „Grüner Daumen“ im Jahre 2019 – wie schon im Vorjahr – durch den extremen Witterungsverlauf im Sommer. Wegen der fast durchgängig trockenen und heißen Wetterlage wurden die Prämierungsfahrten vom Grün- und Umweltamt erneut bereits in Juni und Juli durchgeführt. Generell war dabei auffällig, dass in der Hauptsache von Petunien geprägte Pflanzungen herausragende Ergebnisse erbrachten.

Besonders erfreulich ist zugleich, dass wieder eine Hausgemeinschaft gemeinschaftlich ausgezeichnet werden kann. Zudem ist sehr erfreulich, dass sich die Anzahl der Sonderpreise gegenüber dem Vorjahr fast verdreifacht hat. Die Preise werden in einer kleinen Feier am Dienstag, den 28. April 2020 ab 19:30 Uhr (gesonderte Einladung erfolgt) gemeinsam mit den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern aus den einzelnen Stadtteilen in der Stadtgärtnerei überreicht. Dabei werden vom Grün- und Umweltamt in einem farbenfrohen Rückblick einige der schönsten Bepflanzungen des vergangenen Sommers vorgestellt.

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2020 ein besonderes Jahr für viele im Februar geborenen

Alle vier Jahre ist der Februar um einen Tag länger. Auch das Jahr 2020 ist ein Schaltjahr mit 366 anstatt den üblichen 365 Tagen. Damit naht mit dem 29. Februar ein besonderer Tag, der nur alle vier Jahre eintritt – und damit auch ein besonderer Geburtstag für die an diesem Tag Geborenen.

 


Das Statistische Bundesamt teilt mit, dass an einem Februartag im Durchschnitt in Deutschland rund 2.040 Babys geboren werden. „Schalttagskinder“ haben streng genommen in ihrem erwartungsgemäß rund 80 Jahre langen Leben nur alle vier Jahre Geburtstag. Sie können also etwa 20 Mal an diesem Datum feiern.

In den restlichen Jahren dazwischen haben sie die Möglichkeit auf den 28. Februar oder den 1. März ausweichen. Jedoch werden sie erst am 01. März offiziell ein Jahr älter. Diese Regelung ist sogar gesetzlich in § 188 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) festgelegt.

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AFD Anhänger streuen Falschmeldungen über Volkmarsen

Im Netz wird derzeit behauptet, die Amokfahrt in Volkmarsen sei ein islamistischer Anschlag gewesen. Vor allem AfD-Profile teilten – trotz fehlender Belege – die Falschmeldung. Auch bei uns gingen Kommentare mit den Falschinformationen von BTNews und Frauenweltbild ein.

 


Selbst gut recherchierte und umfassende Informationen sind kein Allheilmittel gegen Verschwörungstheorien und gezielte Falschmeldungen. Eine angeblich jüdische Nachrichtenseite schrieb am Montagnachmittag auf Englisch, es habe sich bei der Amokfahrt um einen islamistischen Anschlag gehandelt. Trotz nicht genannter Quelle wird der Bericht auf Facebook unter anderem von der AfD Oberhausen geteilt.

Eine AfD-Seite aus Waiblingen verbreitet auch einen Bericht der Seite „Deutschland Stimme“, die behauptet, „ohne political correctness-Filter“ zu berichten. Jedoch berichten sie auch ohne jeden journalistischen Anspruch und entgegen aller vorliegenden Informationen: „Es war ein Anschlag!“

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Eine alternative Realität entsteht

Viele Nutzer vertrauen anonymen ausländischen Webseiten mehr als Polizisten und Reportern, die vor Ort sind. Polizei, Regierung und Medien wird in Kommentaren vorgeworfen, zusammen zu arbeiten und Informationen zurück zu halten, um die Bürger zu belügen. Verschwörungstheorien wachsen und geglaubt wird nur noch das, was ins eigene Weltbild passt. Der Aluhut wird immer mächtiger.

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Vorwurf auch an BoostyourCity von Facebook Usern

Auch uns wurde aufgrund unseres Serverausfall gestern Verschleierung vorgeworfen. Es wurde vermutet, ein islamistischer Hacker habe uns angegriffen. Die ungeschönte Wahrheit jedoch ist, dass wir lediglich aufgrund der hohen Leserzugriffe ein internes technisches Problem hatten. Auch wurde uns vorgeworfen Bildmaterial bearbeitet zu haben, um den wahren Täter aus dem arabischen Raum zu schützen.

Es wurde fast minütlich ein Screenshot unter unseren Beiträgen gepostet während unseres Serverproblems. Der Inhalt zeigte immer wieder einen Artikel mit rechter Hetze und falschen Informationen des unseriösen Portals BTNews. BtNews hat nach eigenen Angaben seinen Sitz in den USA, betreibt Server auf den Antillen und in Russland.

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Aussagen der Polizei werden ignoriert

Die Polizei ist mittlerweile erfahren und ruft über ihre Social Media Profile dazu auf, nicht zu spekulieren und auf gesicherte Informationen zu warten. Unter anderem, damit Angehörige von Opfern erst informiert werden können. Außerdem können Bild- und Videoaufnahmen, die aus dem Kontext gerissen werden, Angst und Panik verbreiten. Trotzdem spekulieren Nutzer im Netz wild über die Hintergründe des Vorfalls.

Es sei bestimmt ein Anschlag von Islamisten, schreiben mehrere Nutzer. Andere kommentierten mit „Danke Merkel!“ – eine gängige Floskel in rechtsradikalen Kreisen, um der Bundeskanzlerin persönlich die Schuld für Straftaten und Anschläge zu geben. Kommentiert wird außerdem, dass eine Augenzeugin in einer WhatsApp-Gruppe geschrieben habe, der Täter habe einen Migrationshintergrund. Daher wäre es gut, wenn sich die Polizei bald äußern würde, um Spekulationen zu unterbinden, schreibt ein Twitter-Nutzer um damit die Polizei und Medien unter Druck zu setzen.

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Der Dicke und der Don: Der Wert eines Menschen

An dieser Stelle kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Ich sitze an der Kreuzung und warte – der Dicke braucht wieder Ewigkeiten, um hinterher zu kommen. Die anderen Hunde im Park toben an mir vorbei. Die Frage steht im Raum: Wieso wartest Du auf den, komm mit uns? Das denke ich mir auch. Doch selbst so ein Mensch hat ja seinen Wert.

Schwerer Raub in Alzey | Fahndung nach Tätergruppe

An Altweiberfastnacht ist ein 37-Jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Alzey-Land überfallen worden. Die andauernden Ermittlungen der Polizei belegen den vom Geschädigten geschilderten Tatablauf. Zeugenaussagen sowie Videomaterial wurden von der Polizei ausgewertet. Hiernach lief die Tat wie folgt ab.

 


Der Geschädigte war am 21. Februar 2020 gegen 00.30 Uhr vom Fischmarkt in Richtung Obermarkt zu Fuß unterwegs. Er wurde in diesem Zeitraum von einer Personengruppe mit 5-7 Mann überfallen. Dem Geschädigten wurde ohne Vorwarnung ins Gesicht geschlagen. Es wurde so massiv auf ihn eingeschlagen, dass er bewusstlos zu Boden ging. Er wurde später von einem Freund aufgefunden und nach Hause gebracht.

Der 37-Jährige erlitt eine Platzwunde am Kopf und mehrere Hämatome im Gesicht. Die Täter raubten bei dem Übergriff Bargeld in Höhe von ca. 150 EUR.

Die Tätergruppe bestand aus 5-7 Personen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Sie wurde als südländisch aussehend beschrieben. Einer der Täter trug einen roten Jogginganzug, ein weiterer eine auffällige weiße Daunenjacke. Die Polizei Alzey bittet um Zeugenhinweise, insbesondere zu den beschriebenen Personen. Zeugen melden sich bitte unter Telefonnummer 06731/9110 (Polizei Alzey)

Meenzer Rosenmontagsmädsche um 11:11 Uhr geboren

Nachrichten Mainz | Die kleine Hedi hat gestern pünktlich um 11:11 Uhr das Licht der Welt erblickt, teilte das katholische Klinikum Mainz mit. 2960 Gramm schwer und 50 Zentimeter groß ist das echte Meenzer Mädsche. Und wie soll es auch anders sein – sie hat auch noch waschechte Fastnachter des MCV als Eltern. Sie war aber nicht der einzige närrische Nachwuchs in der Klinik.

 


Im Katholischen Klinikum Mainz wurden gestern gleich acht Rosenmontagsbabys geboren. Unter den Neugeborenen sind drei Närrinnen und fünf Narren. An diesem Tag ist es üblich, dass die kleinen alle selbstgestrickte Narrenkappen in den traditionellen Fastnachtsfarben als erste närrische Fastnachtsausstattung vom Team der Frauenklinik um Prof. Dr. Arnd Hönig erhalten. Damit soll die Narrenschar wohl behütet und humorvoll in das Leben starten zu können.

Übrigens: Die Acht werden erst in elf Jahren wieder an einem Rosenmontag Geburtstag haben.

Tesla Fahrer tankt auf Männertoilette

Einen besonders kuriosen Fall registrierte die Polizei in Mettmann an diesem Sonntagabend. Ein Tesla Fahrer hatte sich wegen „Entziehung elektrischer Energie“ strafbar gemacht. Das tat er auch noch direkt neben dem Hauptgebäude der Kreispolizeibehörde Mettmann am Adalbert-Bach-Platz. Dort wird aktuell die neue Kreisleitstelle gebaut.

 


Gegen 19:30 Uhr ging bei der Leitstelle der Kreispolizeibehörde Mettmann ein Einbruchalarm der benachbarten, noch im Bau befindlichen Kreisleitstelle los. Auf dem Gelände der Baustelle machten die Beamten daraufhin eine kuriose Entdeckung. Ein weißer Tesla parkte vor einem geöffneten Bauzaun. Aus dem Wagen verlief ein Kabel durch die Baustellenumzäunung in einen dahinter liegenden unverschlossenen Toilettencontainer. Die Beamten folgten dem Kabel und stellten fest, dass der Stecker in eine der Steckdosen gleich neben den Männerpissoirs, eingesteckt wurde. Der Fahrer wollte sein hochwertiges Elektroauto wohl dort aufladen.

Der 48 Jahre alte Halter des Fahrzeugs tauchte kurze Zeit später dort auf. Der Mann aus Kevelaer sagte, er sei aufgrund fehlender Energie mit seinem Tesla liegen geblieben. Auf der Suche nach einer Aufladestation habe er sich nicht anders zu helfen gewusst. Darüberhinaus sei ihm nicht bewusst gewesen, dass die „Entziehung elektrischer Energie“ eine Straftat darstellen kann. Auf die Idee, Hilfe bei der direkt nebenan liegenden Polizeiwache zu suchen, kam der Tesla Fahrer offensichtlich nicht. Es wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises in Mainz

Am Sonntag, 1. März 2020 findet die Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises um 20 Uhr im Mainzer Unterhaus (Walpodenstraße 1, 55116 Mainz) statt. An diesem Abend werden Sebastian Pufpaff (Kabarett), Alfons (Kleinkunst), Suchtpotential (Chanson, Musik, Lied), Christoph Fritz (Förderpreis der Stadt Mainz), Gerburg Jahnke (Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz) ausgezeichnet.

Herr Oberbürgermeister Michael Ebling wird zu Gast sein und eine Laudatio für Preisträger Christoph Fritz halten.


Rotkäppchen im Lennebergwald erneut zum Verkauf

Nachrichten Mainz | Derzeit steht ein sehr außergewöhnliches Haus mitten im Lennebergwald zwischen Heidesheim, Budenheim und Gonsenheim zum Verkauf. Vor über 100 Jahren wurde das „Rotkäppchen“ als Waldrestaurant eröffnet. Vor allem in den 1980er-Jahren sorgte es dann als Bordell für Schlagzeilen. Zuletzt stand das Haus im Jahr 2017 zum Verkauf. Jetzt wird es erneut zum Kauf angeboten – für 800.000 Euro.

 


Das ehemalige Bordell

Das ehemalige Lokal wurde zu Beginn der Achtziger-Jahre zu einem gut besuchten Nachtclub. Im Jahr 1985 rückte das Rotkäppchen, das mittlerweile als Bordell bekannt war, ins Visier polizeilicher Ermittlungen. Noch im selben Jahr durchsuchte ein Kommando der Polizei das Haus. Das Rotkäppchen besaß lediglich eine Konzession als Nachtbar und nicht als Rotlicht-Etablissement. Aus diesem Grund wurde letztlich gegen die Eigentümer ermittelt und das Rotkäppchen dann auch geschlossen. Neben Mittelständlern und Arbeitern sollen auch Prominente aus Politik und Wirtschaft Gäste des Hauses gewesen sein.

Die Beamten konnten bei der Durchsuchung noch weitere Vergehen aufdecken. Diese wurden den Bordellbetreibern der Nachtclubs später vor Gericht zur Last gelegt. Dabei ging es unter anderem auch um die Ausbeutung von Prostituierten, Menschen- und Waffenhandel sowie um den Missbrauch von Jugendlichen. Außerdem soll der Betreiber auf den Zimmern Abhöranlagen installiert haben.

Einige der Beamten der Polizei Ingelheim bekamen von den Betreibern des Hauses Geschenke zu Weihnachten. Daraufhin stand auch die Polizei damals in der öffentlichen Kritik. Die Präsente hätten sie jedoch ohne sie zu öffnen an Bewohner eines Altenheims weitergegeben.

 

Tatverdächtiger Maurice P. soll Amokfahrt begangen haben

Schreckliches Drama in Nordhessen. Während des Rosenmontagszugs im hessischen Volkmarsen ist ein silberner Mercedes Kombi in eine Menschengruppe gerast. Mindestens 30 Verletzte soll es geben. Nach ersten Informationen der Polizei vor Ort sollen mehrere Kinder unter den Verletzten sein. Der Mercedes fuhr gegen 14:45 Uhr in die Menschenmenge. Durch den Aufprall wurden Erwachsene sowie Kinder regelrecht durch die Luft geschleudert. Am Boden liegende Menschen wurden von dem Fahrzeug überrollt. Der Mercedes Fahrer soll bewusst mit hoher Geschwindigkeit durch die Personengruppen gefahren sein. Aktuelle Informationen unten im Newsticker oder bei Facebook unter Rhein-Main Nachrichten.

 


Update 22:43 Uhr:

Der zweite festgenommene Verdächtige hat die Tat scheinbar gefilmt. Die Nachrichtenagentur dpa berichtet dies unter Berufung auf Sicherheitskreise. Es sei derzeit aber noch unklar, ob es sich bei dem Mann bloß um einen Schaulustigen handelte oder ob er in die Tat eingeweiht war. Schon Kurze Zeit nach dem Vorfall sei er von der Polizei festgenommen worden, schreibt die dpa. Gerhard Bereswill, Frankfurts Polizeipräsident, hatte die zweite Festnahme zuvor bestätigt.

Update 22: 40 Uhr:

Die Polizei Nordhessen warnt vor falschen Informationen über den mutmaßlichen Täter. Im Internet kursieren demnach Fotos, welche die angebliche Festnahme des Täters zeigen sollen. „Bei der abgebildeten Person handelt es sich definitiv nicht um den Täter. Teilen Sie keine Falschnachrichten!“, schreibt die Polizei auf Twitter.

Update 22:35 Uhr:

Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) traf am Abend in Volkmarsen ein. „Es ist eine schreckliche Tat, die an Menschen begangen wurde, die einfach nur Karneval feiern wollten“, sagte er. Rund ein Drittel der etwas 30 Opfer beim Rosenmontagsumzug in Volkmarsen seien Kinder.

Zum Motiv könne man noch nichts sagen, teilte Alexander Badle als Sprecher der Behörde mit: „Wir ermitteln in alle Richtungen“. Derzeit schließt das hessische Innenministerium einen Anschlag nicht aus.

Update 21:12 Uhr:

Es wurde bestätigt, dass es sich bei dem Beschuldigten um Maurice P. aus Volkmarsen handelt. Er ist Deutscher und wurde in der Vergangenheit schon mehrfach durch Beleidigung, Hausfriedensbruch und Nötigung auffällig.



Update 20:50 Uhr:

Update 20:05 Uhr

Der Fahrer ist vorher schon polizeilich in Erscheinung getreten. Er ist durch mehrere frühere Straftaten im Bereich Hausfriedensbruch, Beleidigungen und Nötigung aufgefallen. Die Staatsanwaltschaft betont nochmalig. Der Täter ist deutscher und es gibt keine Hinweise auf eine politische oder religiöse Tat.

Update 19:26 Uhr:

Es kam in Volkmarsen zu einem SEK-Einsatz am Abend. Beamte des Sondereinsatzkommandos sperrten den Ortskern in Tatortnähe ab. Eine weitere Person soll festgenommen worden sein, die die Horror-Fahrt gefilmt haben soll. Ob er im Zusammenhang mit der Tat steht ist nicht bekannt.

Update 19:23 Uhr:

Der Täter soll einer Nachbarin mitgeteilt haben: „Bald stehe ich in allen Zeitungen“
Der Sender RTL zitiert eine Nachbarin: „Ich habe ihn heute wegfahren sehen, er sah aus, als stünde er unter Drogen“

Update 19:00 Uhr:

Die Oberstaatsanwalt Alexander Badle in einer offiziellen Pressemitteilung: Der vorläufig festgenommene Mercedes Fahrer befindet sich derzeit aufgrund der Verletzungen, die er im Zusammenhang mit dem Schadensereignis selbst erlitten hat, in ärztlicher Behandlung. Der Beschuldigte soll dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, sobald dies sein Gesundheitszustand zulässt.

Für Betroffene wurde im Rathaus in Volkmarsen (Steinweg 29) ein Informationszentrum eingerichtet.

Update 18:57 Uhr:

Gegenüber der Welt berichtet ein Apotheker: „Unsere Apotheke war zu dem Zeitpunkt geschlossen, wir haben sie geöffnet, um Gelegenheit zu geben, die Menschen erstzuversorgen. Notärzte haben bei uns behandelt, Seelsorger sind hier gewesen von der Feuerwehr und anderen, der Fahrer wurde zum Teil bei uns in der Apotheke vernommen.“

Update 18:43 Uhr

„Der Fahrer war nicht betrunken und kann aufgrund seiner Verletzungen nicht von der Polizei vernommen werden. Die Verletzungen zog sich der Mercedes Fahrer bei seiner Fahrt in die Menge zu.“, so die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt.

Update 18:36 Uhr:

Die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main geht derzeit von einem versuchten mehrfachen Tötungsdelikt. Zum Motiv könne man nichts sagen, teilte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft mit. „Wir ermitteln aktuell in alle Richtungen.“



Update 18:34 Uhr

Aufgrund des Vorfalls in Volkmarsen stehen die osthessischen Sicherheitsbehörden in direktem Kontakt mit den Veranstaltern und bewerten die Sicherheitslage fortwährend neu. Nach jetzigem Kenntnisstand gibt es keine Anhaltspunkte für eine Gefährdung von Veranstaltungen in Osthessen.

Update 18:30 Uhr

Der Ministerpräsident von Hessen Volker Bouffier (CDU) „Ich bin schockiert über diese schlimme Tat, durch die viele unschuldige Menschen zum Teil schwer verletzt worden sind. Ich bin mit meinen Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen und Freunden und wünsche allen eine schnelle und vollständige Genesung“

Update 18:20 Uhr

Ein Polizeisprecher hatte am Nachmittag in Volkmarsen gesagt: „Der Mann ist absichtlich in die Menschenmenge gefahren.“

Gegen 17 Uhr teilte das hessische Innenministerium mit, dass ein Anschlag gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden könne.

Gegen 18:00 Uhr sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel der Nachrichtenagentur Reuters gegenüber: „Er kann nicht bestätigen, dass es sich bei dem Vorfall um Absicht gehandelt habe.“

Die zuständigen Pressesprecher, geben unterschiedliche Informationen den Medien gegenüber bekannt.

Update 18:06 Uhr

Es besteht bei einigen der Opfer akute Lebensgefahr. Der Mercedes ist über Menschen die am Boden lagen drüber gefahren. Andere wurden durch den Aufprall weg geschleudert.

Update 17:44 Uhr

Die Polizei hat das Gebiet weiträumig abgesperrt. Es wird berichtet, dass die Verletzten mit mehreren Rettungshubschraubern in verschiedene Kliniken geflogen wurden. Leicht verletzte Personen werden vor Ort in einem Zelt behandelt und von Seelsorgern betreut.



Update 17:41 Uhr

Die Polizei Mainz hat die Sicherheitsvorkehrungen heute am Rosenmontag und der Rosenmondnacht erhöht. Das Mainzer Online-Medium Merkurist berichtet weiterhin live und ausgelassen bei Facebook vom Mainzer Rosenmontagszug. User hatten dies bereits öffentlich kritisiert in verschiedenen Gruppen.

Update: 17:35 Uhr:

Nach hr-Informationen sieht es nach den bisherigen Erkenntnissen nicht nach einer politischen oder extremistischen Tat aus. Es soll sich um eine Amokfahrt handeln.

Update 17:30 Uhr

Der Fahrer soll an 2 Polizeiwagen vorbeigefahren sein, die als Barriere dort abgestellt wurden. Der Fahrer soll ein Mann aus Volkmarsen sein, der dort auch geboren wurde.

Update 17:10 Uhr

Ein Polizeisprecher bestätigt. Der Fahrer ist mit voller Absicht in die Menschenmenge gefahren. „Wir gehen von einem gezielten Anschlag bzw einer Amokfahrt aus“.

Der Tatverdächtige ist 29 Jahre alt und hat die deutsche Staatsbürgerschaft. Die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Über die Motive ist aktuell noch nichts bekannt. Der Tatverdächtige ist nicht vernehmungsfähig.

Update 16:51 Uhr

Mehr als 30 Verletzte Personen, davon rund ein Drittel schwer. Ob es auch Todesopfer gab, konnte die Polizei Kassel noch nicht sagen. Viele Verletzte befinden sich im Krankenhaus und werden dort behandelt. Die Polizei gibt aktuell wenige Informationen bekannt, da die Ermittlungen noch laufen.



Update 16:45 Uhr:

Die Polizei Westhessen teilte mit, dass aufgrund der Gefahrenlage sämtliche Umzüge in Hessen umgehend abgebrochen werden. (Zum Bericht)

Update 16:43 Uhr:

Die Polizei hat ein Hinweisportal eingerichtet. Dort können alle Bilder und Videos der Tat hochgeladen und somit an die Polizei übermittelt werden. Außerdem wird darum gebeten, keine Bild- oder Videoaufnahmen von der Tat in den Sozialen Medien zu veröffentlichen.

Update 16:40 Uhr:

Tote habe es nicht gegeben teilt die Polizei mit. Zu der Identität des Fahrers möchte die Polizei noch keine Angaben machen.

Update 16:38 Uhr:

Wie die Polizei Kassel mitteilte, sind die Hintergründe noch immer unklar. „Ob es sich um einen medizinischen Notfall handelt oder ein technisches Versagen ist oder ob schlimmstenfalls Absicht dahinter steckt, dazu können wir leider gar nichts sagen“

Update 16:24 Uhr:

Weitere Augenzeugen berichten. Es hatte den Anschein, als habe es der Fahrer gezielt auf Kinder abgesehen. Er soll zuvor noch eine Absperrung durchfahren und umfahren haben.

Update 16:18 Uhr:

Der Mann soll zwischen 20 und 30 Jahren alt sein. Augenzeugen berichten vor Ort, dass der Mercedes mit hoher Geschwindigkeit in die Menge gefahren ist.

Update 16:03 Uhr

Polizei Mainz: Die bisher zur Überwachung und zum Erkennen gefahrenträchtiger Situationen innerhalb des Veranstaltungsraums eingesetzten Drohnen, werden nun explizit für den Bereich an den Zufahrtsstraßen und Rändern des Veranstaltungsraumes eingesetzt. Ziel ist es hierbei, auffällige Fahrzeugbewegungen frühzeitig zu erkennen.



Erstmeldung 15:46 Uhr:

Zwischen Steinweg und den ansässigen Rewe-Markt standen dichtgedrängt Personen. Der Fahrer fuhr durch die Absperrung und die Personengruppen. Die Polizei sowie Rettungskräfte sind mit mehr als 100 Kräften am Einsatzort. Ein Rettungshubschrauber sowie ein Polizeihubschrauber sind ebenfalls im Einsatz.

Laut Medienberichten gibt ein Augenzeuge an, dass gegen 14:30 Uhr ein silberner Mercedes Kombi in die Menschenmenge gefahren sei. Der Fahrer habe noch Gas gegeben nach dem ersten Personenkontakt. Im Anschluss sei der Wagen noch rund 30 Meter weiter gefahren und erst dann zum stehen gekommen. Die Polizei in Kassel teilte mit, dass der Mann durch die Beamten festgenommen wurde.

Die Polizei hat den Fahrer aus dem Fahrzeug gezogen und direkt in einen Streifenwagen gebracht. Ob es sich um einen gezielten Anschlag handelt oder ein medizinisches Problem ist aktuell nicht bekannt. Eine Polizeisprecherin „Es ist noch zu früh um Aussagen treffen zu können“

Wo liegt Volkmarsen

Volkmarsen ist eine Kleinstadt im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg mit rund 6800 Einwohnern. Sie ist rund 30 Kilometer von Kassel entfernt. Zur Stadt gehören neben der namengebenden Kernstadt Volkmarsen die Stadtteile Ehringen, Herbsen, Hörle, Külte und Lütersheim mit dem Naturdenkmal Hollenkammer.


 

Frau stirbt nach Rosenmontagszug in Köln

Der heutige Rosenmontagszug in Köln selbst verlief aus Sicht der Polizei sehr ruhig ab. Die Feierlichkeiten wurden jedoch von einem tödlichen Unfall überschattet. Eine 20-jährige Frau geriet unter die Straßenbahn am Barbarossaplatz. Nach aktuellem Stand der Polizei Köln ist die Frau aus Dortmund. Sie ist circa gegen 16 Uhr an der Haltestelle in Richtung Chlodwigplatz unter eine anfahrende Bahn geraten. Das Verkehrsunfallteam der Polizei Köln sicherte Spuren, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Die beteiligte Stadtbahn war zunächst weitergefahren.


 

Jugendlicher versucht in Bad Camberg Polizisten zu verletzen

Nachrichten Kurzmeldung | Ein 18 Jahre alte Jugendlicher aus Bad Camberger hat an diesen Sonntagabend gegen 17:30 Uhr heftigen Widerstand gegen die Polizei geleistet. Nach dem Verdacht einer sexuellen Belästigung wollten die Beamten den 18-Jährigen kontrollieren und seine Personalien feststellen. Der Jugendliche flüchtete zunächst zu Fuß. Er konnte jedoch von einem Beamten festgehalten werden, wogegen er sich zur Wehr setzte. Laut Aussagen der Einsatzkräfte soll der Jugendliche versucht haben, einen Beamten zu treten und ihn so zu verletzen. Der Beschuldigte wurde in Gewahrsam genommen und muss sich künftig strafrechtlich für sein Verhalten verantworten.


 

Tödlicher Verkehrsunfall bei Überholmanöver in Strackholt

An diesem Montag kam es in Strackholt in der Gemeinde Großefehn zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Nach aktuellem Erkenntnisstand waren gegen 16:30 Uhr zwei Autofahrer auf der Lindenstraße der Bundesstraße 436 in Richtung Wiesmoor unterwegs. Beide Autofahrer setzten zeitgleich zum Überholen an. Dabei kollidierten der Hyundai und der Audi auf der Bundesstraße. Der Fahrer des Hyundai prallte mit seinem Wagen gegen einen Baum. Noch an der Unfallstelle verstarb er an den Verletzungen. Der Fahrer des Audi wurde leicht verletzt und von den Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.


 

Alle Fastnachtsumzüge in Hessen abgesagt

An diesem Montag gegen 14:30 Uhr fuhr ein Mercedes Fahrer in Volkmarsen in die Menschenmenge des dortigen Rosenmontagszug (zum Artikel). Da man noch nicht mit Sicherheit sagen könne, vor welchen Hintergründen sich der Vorfall ereignete, wurden daraufhin alle laufenden Fastnachtsumzüge im Bundesland Hessen aus Sicherheitsgründen gestoppt und abgebrochen. Das teilte das Polizeipräsidium Westhessen mit.