BYC-News Blog Seite 1438

Coronavirus | Über 1200 bestätigte Fälle in der Türkei

Nachrichten Kurzmeldung | In der Türkei steigt die offizielle Zahl der Corona-Fälle an diesem Sonntag auf über 1.000. Allein an diesem Tag seien insgesamt 289 Personen positiv auf das Virus getestet worden, teilte der Gesundheitsminister Fahrettin Koca mit. Damit steige die gesamte Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in dem Land auf 1.236.

Der Gesundheitsminister gab außerdem bekannt, dass an diesem Sonntag neun Menschen an den Folgen des Virus gestorben seien. Somit erhöht sich die Zahl der Todesopfer in der Türkei auf insgesamt 30.

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Mit 18 Jahren in Großbritannien an Coronavirus gestorben

Nachrichten Kurzmeldung | Medienberichten zufolge ist an diesem Sonntag in Großbritannien eine junge Frau oder ein junger Mann im Alter von 18 Jahren an den Folgen des Coronavirus gestorben. Dies sei das bislang jüngste Opfer des Virus, das in dem Land bekannt wurde.

Der britische „Mirror“ schrieb, dass alle Personen, die an diesem Sonntag an den Folgen des Virus verstarben, zu Risikogruppen gehörten. Zu welcher Risikogruppe das 18-Jährige Todesopfer gehörte, ist nicht bekannt.

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Jauch, Gottschalk und Pocher in Quarantäne WG

Zur aktuellen Lage rund um Corona, Quarantäne und Ausgangsbeschränkungen wurde RTL erfinderisch und gründete eine „Quarantäne-WG“. Günther Jauch, Thomas Gottschalk und Oliver Pocher, der positiv auf Corona getestet wurde, sind vorübergehend zusammengezogen. Ab diesem Montag, sendet der Fernsehsender vorerst täglich live um 20:15 Uhr jeweils eine Stunde lang in der Sendung „Die Quarantäne-WG – Willkommen zuhause!“ aus der ungewöhnlichen WG.

 


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Zuschauer können Fragen stellen

Natürlich ziehen die drei nicht wirklich zusammen, denn das wäre zu gefährlich. Über einen Video-Chat werden sie miteinander verbunden sein und sich darüber austauschen, wie sie mit der derzeitigen Situation umgehen. Die Zuschauer können sich zudem über einige prominente Überraschungsgäste freuen, die während der Sendung dazugeschaltet werden. In den Sozialen Medien können Zuschauer außerdem unter dem Hashtag #QuarantäneWG Fragen rund um das Thema stellen.

Die WG sagt dazu: „Wir alle sind momentan zu Hause in derselben Situation und stellen uns dieselben Fragen. Also hilft es uns vielleicht allen, wenn wir uns dem gemeinsam stellen! Die WG möchte wissen: Wie geht es euch? Wie geht ihr mit der Situation um? Könnt ihr dem Ausnahmezustand auch etwas Positives abgewinnen?“

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Informativ, ernst und lustig

So wird es in der Quarantäne-WG zugehen. Die aktuelle Situation stellt eine nie zuvor dagewesene, beängstigende gesundheitliche und wirtschaftliche Situation dar. Viele – wenn nicht sogar alle Menschen – haben derzeit Sorgen und Nöte sowie unzählige Fragen. Darauf werden die drei WG-Mitbewohner gemeinsam mit den Überraschungsgästen eingehen. Doch auch allen Beteiligten ist klar, dass die Unterhaltung, welche die Sendung bietet, nicht zu kurz kommen wird. Denn wenn man gemeinsam lacht, lässt sich die schwierige SItuation eventuell um einiges leichter ertragen. Und wie sagt man so schön: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“

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Thomas Gottschalk dazu:

„Obwohl mir klar ist, dass beim Casting unter meinem Namen ‚Vertreter Risikogruppe‘ stand, freue ich mich auf dieses TV-Experiment. Ich glaube nämlich daran, dass Fernsehen nicht nur Begierden erwecken darf, sondern auch Bedürfnisse erfüllen muss. Jetzt heißt es: zusammenrücken und zeigen, dass wir alle in einem Boot sitzen. Keiner in unserer WG passt wirklich zum anderen, aber wir haben alle das gleiche Problem. Wir müssen damit genauso fertig werden wie unsere Zuschauer und wissen genauso wenig, wie das geht.“

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Günther Jauch zu der Sendung:

„Die Menschen müssen zusammenhalten, indem sie nicht zusammen sind. Das ist für uns alle eine nie dagewesene Situation. Millionen kommunizieren deshalb hauptsächlich digital miteinander. So ist die Idee der ‚Quarantäne-WG‘ entstanden.“

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Oliver Pocher dazu:

„Wir leben gerade in ganz besonderen Zeiten, es passieren Sachen, die wir sonst noch nie mitgemacht haben. Und ich weiß, was es heißt, als Corona-Patient gelangweilt zu Hause zu sitzen. Deswegen freue ich mich auf die Quarantäne-WG. Wir werden natürlich nicht wirklich zusammenziehen – das wäre zu gefährlich – aber wir werden täglich miteinander verbunden sein und in einer virtuellen WG miteinander sprechen.“

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Ein Schwerverletzter nach Messerangriff in Flüchtlingsunterkunft

Nachrichten Rheingau | In der Nacht von diesem Samstag auf Sonntag wurde ein 30 Jahre alter Mann aus Äthiopien bei einem Streit in einer Flüchtlingsunterkunft in Heidenrod-Kemel mit einem Messer schwer verletzt. Bei dem Vorfall, der sich gegen 0:45 Uhr ereignete, wurde noch ein weiterer 32-jähriger Bewohner der Unterkunft verletzt.

 


Der geschädigte Äthiopier geriet mit einem 20 Jahre alten Somalier in einen zunächst verbalen Streit, der dann in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Der tatverdächtige Somalier soll seinen Kontrahenten dabei mit einem Messer schwer verletzt haben. Als ein 32-Jähriger Bewohner der Unterkunft in das Geschehen eingreifen wollte, wurde auch er mit dem Messer leicht verletzt.

Der schwerverletzte Mann aus Äthiopien wurde im Anschluss in ein Krankenhaus eingeliefert und dort stationär aufgenommen. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter noch am Tatort festnehmen. Der Mann befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam.

Warum die beiden Männer in Streit gerieten, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Ermittlungen zur Tat und den Hintergründen dauern noch an. Der Tatverdächtige soll an diesem Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.


 

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Mainzer Wohnbau kündigt Mieterhöhung während Coronakrise an

Nachrichten Mainz | Wegen der Corona-Pandemie stehen deutschlandweit Arbeitsplätze auf der Kippe. Schausteller haben über Nacht ihre Berufsgrundlage verloren. Wie das Nachrichten Onlinemagazin Mainzund berichtet, hat die Mainzer Wohnbau in diesen Tagen Informationsschreiben zu Mieterhöhungen verschickt. In den Schreiben bezieht sich die Wohnbau auf Investitionen in Neubau, Modernisierung und Bedarf. Die verschickten Schreiben sind datiert auf den 18. und 19. März 2020.

 


Mieterhöhung soll ab 1. Juni wirksam werden

In den Schreiben, welche mehrere betroffene Mieter an diesem Wochenende in Social Media Kanälen wie Facebook teilten, wird über eine Mieterhöhung um vier Prozent informiert. Diese soll zum 1. Juni 2020 wirksam werden.

„Damit wir ausreichend in Neubau, Modernisierung und Bedarf investieren können, Sie im Schadensfall Hilfe durch unsere Handwerker erhalten und auch sonst auf unseren Service vertrauen können, sind Mieterhöhungen leider unvermeidbar“, heißt es in einem Schreiben der Wohnbau vom 19. März. „Deshalb kommen wir wegen der erforderlichen Anpassung der Miete auf Sie zu.“

Die Wohnbau Mainz ist der Hauptanbieter von Sozialwohnungen in der Landeshauptstadt und verwaltet nach eigenen Angaben über 10.000 Wohnungen im Mainzer Stadtgebiet.

Mieter reagieren empört

„Unfassbar!!! Alle reden davon, das Volk zu unterstützen und was macht die Wohnbau Mainz in einem Brief datiert auf den 18.03.? Schnell noch die Mieten erhöhen!“, schreibt ein betroffener Mieter auf der Facebookseite der Wohnbau Mainz GmbH. Die Wohnbau argumentiert in dem Schreiben damit, dass man die Mieten ja nicht so weit anhebe, wie man eigentlich dürfte. Der Mieterhöhungsdeckel für die Wohnbau Mainz liegt bei 15 Prozent.

„Völlig abgedriftet, der Laden“

„Völlig abgedriftet, der Laden. Nicht das erste Mal, dass die Wohnbau komplette Taktlosigkeit an den Tag legt.“ schimpft Tupac Orellana der Fraktionschef der Linken auf Twitter und spielte damit auf die Vorgänge um die Sömmeringstraße an. Dort teilte die Wohnbau den Mietern in unpersonalisierten Briefen mit, dass sie innerhalb eines Jahres aus ihren Wohnungen mussten.

„Einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft, die so handelt, muss dringend der Kopf gewaschen werden“, schreibt Orellana außerdem auf Facebook. Er fordert Konsequenzen. „Das scheint kein Ausrutscher gewesen zu sein und muss Konsequenzen haben.“ Die Wohnbau Mainz „hätte längst von allein darauf kommen müssen, dass alles, was mit Mieterhöhungen zu tun hat, sofort einzustellen ist.“



Auch die SPD reagierte auf die Ankündigung der Mieterhöhung

Viele Menschen werden in den folgenden Monaten mit Einkommenseinbußen zu kämpfen haben, sagte der Mainzer SPD-Chef Johannes Klomann. „Die verschickten regulären Mietererhöhungen kommen da zur Unzeit.“ Auch die Wohnbau sei aufgefordert, „ihren Beitrag zu leisten und auf die neuen Umstände zu reagieren, sodass niemand im Regen stehen gelassen wird, der seine Miete nicht mehr zahlen kann.“

Die Wohnbau müsse ihren Kunden Angebote unterbreiten, womit die Mieter die nächsten Wochen und Monate finanziell über die Runden kommen, forderte er. Überlegungen, ein generelles Kündigungsverbot auf Bundesebene bis September einzuführen, begrüßt Klomann nach eigenen Angaben.

Gesetz zur Stundung von Mietrückständen

Das Bundesjustizministerium plant derzeit ein Gesetz bezüglich der Mieten während der Coronakrise. Das Gesetz soll Vermieter dazu verpflichten, Mietrückstände fächendeckend zu stunden. Somit sollen Kündigungen von Wohnungen vermieden werden. An diesem Montag soll die Gesetzesvorlage vom Bundeskabinett beschlossen werden.

Stellungnahme der Wohnbau Mainz

Die Wohnbau Mainz GmbH hat auf eine Anfrage von Boost your City zu der Mieterhöhung Stellung genommen. Dabei gibt es für die Mieter und Mieterinnen auch gute Nachrichten wie die mögliche Stundung der Mieten unter bestimmten Voraussetzungen (Hier geht es zum Artikel).

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Angela Merkel muss in Quarantäne | Coronavirus

Sie muss sich in der Corona-Krise nun selbst umgehend in Quarantäne begeben. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist nach ihrer Pressekonferenz an diesem Sonntag unterrichtet worden, dass sie an diesem Freitag zu einem Mediziner Kontakt hatte, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Der Arzt hatte bei der Kanzlerin eine prophylaktische Pneumokkoken-Impfung durchgeführt.


Regierungssprecher Steffen Seibert teilte mit:

„Die Bundeskanzlerin wurde nach ihrem heutigen Presseauftritt davon unterrichtet, dass ein Arzt, der am Freitagnachmittag eine prophylaktische Pneumokokken-Impfung bei ihr vorgenommen hatte, mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet wurde.“

„Daraufhin hat die Bundeskanzlerin entschieden, sich unverzüglich in häusliche Quarantäne zu begeben. Sie wird sich in den nächsten Tagen regelmäßig testen lassen, weil ein Test jetzt noch nicht voll aussagekräftig wäre. Auch aus der häuslichen Quarantäne wird die Bundeskanzlerin ihren Dienstgeschäften nachgehen.“

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer verkündet Kontaktverbot statt Ausgangssperre

Die Länder haben sich in einer Telefonkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf verschärfte Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus geeinigt. Demnach soll es ein Kontaktverbot statt einer Ausgangssperre geben. Ansammlungen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit sollen unter Strafe gestellt werden. Die Regelungen gelten laut Dreyer ab „morgen Abend Null Uhr“.

Länder einigen sich auf Kontaktverbot statt Ausgangssperre

Die Länder haben sich in einer Telefonkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf verschärfte Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus geeinigt. Demnach soll es ein Kontaktverbot statt einer Ausgangssperre geben. Ansammlungen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit sollen unter Strafe gestellt werden. Allerdings beteiligen sich nicht alle Länder an den Maßnahmen. Mehr demnächst.

Gemeinsam stark | Schausteller Mainz & Rheinhessen bieten Hilfe und Equpiment an

Nachrichten Mainz | Der Schaustellerverband Rheinhessen e.V. und die Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Maktbeschicker (IMSM) e.V. will in dieser schwierigen Zeit helfen. Deshalb bieten sie den Kommunen in Mainz und Rheinhessen ihre Unterstützung an.

 


Da alle Schaustellerbetriebe aufgrund der momentanen Situation in Deutschland stillgelegt sind, stehen sie den Kommunen in Mainz und Rheinhessen mit ihren Hilfsangeboten zur Seite. Unterstützen möchten sie dabei mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Hilfsangebote der Schaustellerbetriebe

Die Schausteller sind hervorragend vernetzt und logistisch bestens mit Fahrzeugen wie LKW, Transporter, Kühlwagen, Sanitäranlagen und weiteren aufgestellt. Mit diesen könnten sie zum Beispiel lebenswichtige Güter transportieren aber auch Verkaufswagen stellen, mit denen man schnell und professionelle Verpflegungsstationen einrichten kann.

Wenn beispielsweise eine Kirche einen Kran braucht, um ein Zelt aufzubauen, oder wenn Hilfsorganisationen einen LKW zum Transport benötigten, wollen die Schausteller ihre Geräte und Mitarbeiter zur Verfügung stellen – ehrenamtlich. „Es liegt in der Natur der Schausteller, innovativ und flexibel in Problemsituationen zu sein“, sagt der Erste Vorsitzende Marco Sottile von der IMSM.

Kommunen können Untersützung anfordern

Die Kommunen können über die Homepage der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker e.V. Kontakt mit den Schaustellern aufnehmen. „Wir tragen mit großem Stolz unsere Mainzer Wahrzeichen in unseren Verbandsfahnen und dem Verbandslogo und stehen Seite an Seite mit Ihnen und allen Bürgerinnen und Bürgern.“, heißt es in der Mitteilung der IMSM.


 

Feuerwehreinsatz | Worms

Am Sonntag Mittag kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Dachstuhlbrand in einem Einfamilienhaus in Worms. Durch den Brand wurde eine Person leicht verletzt ins Klinikum Worms verbracht. Zwei Kräfte der Wormser Feuerwehr zogen sich im Rahmen der Löscharbeiten, aufgrund von Katzenbissen, leichte Verletzungen an den Händen zu. Das Haus ist durch den Brand unbewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 50.000 bis 100.000 Euro.


 

Virologe sagt 1 Jahr leere Stadien voraus

Muss die Bundesliga lange ohne Zuschauer in den Stadien auskommen? Einer der führenden Virologen Professor Dr. Christian Drosten von der Berliner Charité geht von weiterhin leeren Stadien in der Bundesliga und weiteren Ligen aus. Das könnte den deutschen Fußball in eine existenzielle Krise stürzen. Drosten vermutet, dass noch ein Jahr lang die Stadien leer bleiben werden.

 


Virologe Professor Dr. Christian Drosten in einem Interview mit dem Magazin Stern.

„Ich glaube überhaupt nicht daran, dass wir in irgendeiner absehbaren Zeit wieder Fußballstadien voll machen. Das ist überflüssig. Das wird es bis nächstes Jahr um diese Zeit nicht geben“

Aktuell pausiert die Bundesliga sowie die 2. Liga bis zum 2. April. Allerdings hat der Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL) Christian Seifert bereits vergangene Woche angekündigt, dass dies nicht bedeute, dass es danach normal weitergehe. Derzeit arbeitet die DFL an Möglichkeiten, die Saison zumindest noch mit Geisterspielen irgendwie beenden zu können.

Virologe Jonas Schmidt-Chanasit hält das für unmöglich

Für den Virologen vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg ist das jedoch nicht vorstellbar. Der Professor sagte dem Norddeutschen Rundfunk gegenüber: „Auch Geisterspiele würden dazu verleiten, dass sich die Leute wieder treffen wollen. Insofern glaube ich, dass die Entscheidung, Fußballspiele wieder stattfinden zu lassen, ganz zum Schluss erst erfolgen kann. Ich glaube, dass wir da im April noch nicht wieder drüber reden können, auch nicht über Geisterspiele. Weil sie eben das Potenzial in sich tragen, dass die Leute sagen, wir treffen uns alle zuhause in der Wohnung.“

Selbst Geisterspiele werden immer unwahrscheinlicher

Erst einige Wochen ist es her, dass sich bei dem Nachholspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln hunderte Gladbach-Fans dichtgedrängt außerhalb des Stadions versammelten. Das Spiel war wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer im Station geplant. Daher werden selbst Geisterspiele in den kommenden Monaten immer unwahrscheinlicher.


 

Mehrere Fahrzeuge in Gimbsheim beschädigt

Nachrichten Kurzmeldung | In Gimbsheim wurden insgesamt neun PKW beschädigt. Dies geschah in der Zeit zwischen diesem Samstagnachmittag 17 Uhr und Sonntagmorgen 9 Uhr. Die Fahrzeuge waren in der Saarstraße, Gärtnerstraße, Gimmundstraße, im Westend und Sonnenweg geparkt. Hinweise auf die Täter liegen noch keine vor. Zeugen, die etwas Entsprechendes beobachten konnten und weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion in Worms zu melden.

Leiche auf Bundesstraße bei Flughafen Frankfurt gefunden

Nachrichten Frankfurt | An diesem Samstagmorgen gegen 1:10 Uhr entdeckte ein Fahrer eines Kleintransporters die Leiche eines Mannes. Als er auf der Bundesstraße 43, in Höhe des „The Squaire“ den leblosen Körper fand, verständigte er umgehend die Polizei.


Ein hinzugezogener Arzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Bei dem Verstorbenen handelte es sich um einen 36 Jahre alten Obdachlosen. Aufgrund seiner Verletzungen ist davon auszugehen, dass der Verstorbene aus großer Höhe auf die Fahrbahn gefallen ist. Vermutlich geschah dies von der Brücke zum „The Squaire“ aus, die über die Bundesstraße verläuft.

Zeugen oder Hinweisgeber, die etwas Entsprechendes beobachtet haben und sachdienliche Hinweise zu dem Geschehen geben können werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 069 – 755 511 99 bei der Frankfurter Polizei zu melden. Alternativ können Hinweise auch alle anderen Polizeidienststellen gemeldet werden.

Autobahnmeisterei und Hessen Mobil weiter in Betrieb

Mit der Umsetzung von einigen Maßnahmen der Landesregierung reagiert Hessen Mobil auf die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus. „Wir haben sichergestellt, dass die Arbeit bei Hessen Mobil, insbesondere in der Verkehrszentrale Hessen sowie in den Autobahn- und Straßenmeistereien reibungslos verläuft. Verkehrssicherheit und Mobilität auf Hessens Straßen haben für uns oberste Priorität“, erklärt Gerd Riegelhuth, Präsident von Hessen Mobil. Die Sicherheit der Mitarbeiter darf jedoch nicht darunter leiden.

 


„Wir setzen zum Schutz aller Bürgerinnen und Bürger die Vorgaben der Landesregierung um. Wir sorgen dafür, dass die Straßen in Hessen auch vor allem für den Lieferverkehr frei befahrbar sind“ betont Riegelhuth.

Schutz für Mitarbeiter getroffen

Für alle Beschäftigten, die nicht im Home Office arbeiten können, hat Hessen Mobil besondere Maßnahmen zum Schutz getroffen. Da Hessen Mobil an insgesamt zwölf Standorten vertreten ist, kann die Arbeitsfähigkeit auch im Krisenfall gesichert bleiben. Auch die Serviceangebote für Bürger bleiben garantiert. Hessen Mobil ist unter der E-Mail Adresse info@mobil.hessen.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0611 – 366 0 erreichbar.

In der Verkehrszentrale Hessen wird der Verkehr auf den Autobahnen in Hessen zentral gesteuert. Dort hat Hessen Mobil einen Arbeitsplatz am früheren Standort der Verkehrszentrale Hessen in Frankfurt-Rödelheim aktiviert. Dieser ist in zwei Schichten besetzt, damit die Mitarbeiter in den kommenden zwei Wochen keinen Kontakt zu ihren Arbeitskollegen am derzeitigen Standort der Verkehrszentrale Hessen am Frankfurter  Flughafen haben werden. „In der nächsten Woche prüfen wir, ob wir weitere Maßnahmen ergreifen müssen“, so Riegelhuth weiter.

Bauprojekte laufen vorerst weiter

Laufende Bauprojekte sollen wie geplant fortgesetzt werden und auch neue Projekte werden weiterhin ausgeschrieben und vergeben. Dieses kann sich jedoch je nach Situation ändern. „Sicherlich sind wir im Baubereich von ausführenden Baufirmen abhängig. Wir stimmen uns eng mit Ihnen ab“, sagte der Hessen Mobil Präsident. „Wir haben genau wie die Baufirmen ein großes Interesse daran, dass weiter in die Infrastruktur investiert wird. Das ist angesichts der durch die Corona-Krise ausgelösten wirtschaftlichen Schwierigkeiten in anderen Bereichen wichtiger denn je“, erklärte Riegelhuth.

Straßen- und Autobahnmeistereien arbeiten weiter

Die Straßen- und Autobahnmeistereien arbeiten wie gewohnt weiter. Regelmäßige Streckenkontrollen gewährleisten zu können, sei das Wichtigste. Die Streckenwarte können daher die Dienstfahrzeuge nach Feierabend mit nach Hause nehmen. Von dort aus treten die ihren Dienst dann auch wieder an. So soll die Zeit, welche die Mitarbeiter in den Meistereien verbringen auf das Nötigste reduziert werden. Beispielsweise zum Tanken oder zur Materialaufnahme. Hessen mobil regiert auf kurzfristig auf Veränderungen.

Zudem sind die Mitarbeiter der Automeisterei in zwei bis drei gleich große Gruppen unterteilt, welche den Dienst zu verschiedenen Zeiten beginnen. Im Bedarfsfall können Angestellte von benachbarten Betrieben so umgehend einspringen. Bei den Gruppen sind während der Arbeit auch Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden. Ein Leitfaden zum Verhalten während der Arbeitszeit wurde erstellt.

Coronavirus jetzt doch über Oberflächen übertragbar | Ansteckungsgefahr bei Kontakt

Diese bisherigen Fehleinschätzungen, auch seitens der Weltgesundheitsorganistaion zur verharmlosenden Ansteckungsgefahr über Banknoten, bedürfen einer Revision, wenn wir die Coronavirus-Pandemie im Westen in den Griff bekommen wollen, so das Deutsche Hygiene Insitut am heutigen Sonntag.


Virologe Christian Drosten, Direktor des Institutes für Virologie:
„Bei der Ausbreitung des Corona-Virus können, anders als bisher vermutet, Kontakte über Oberflächen, sprich Anhaftung von Virenclustern an Gegenständen, eine große, wenn nicht spielentscheidende Rolle spielen.“

„In bisherigen öffentlichen Verlautbarungen“, so Matthias Dräger, der Sprecher des DHI, „ging man davon aus, daß man eine Ansteckung durch sog. „behüllte Viren“, wie es das Coronavirus ist, z. B. über Geldstücke, „weitgehend vergessen kann. Sie sind gegen Eintrocknen extrem empfindlich“.

Belegt ist, daß der Corona-Virus, Auslöser der aktuellen Covid-19-Pandemie, viral nachweisbar bleibt für:

  • Aerosole (Tröpfchen): bis zu 3 Stunden;
  • auf Kupferoberflächen (also z. B. Münzen) bis zu 4 Stunden;
  • auf Karton/ (also: Papier, Banknoten!): bis zu 24 Stunden
  • auf Plastik und Edelstahl: 2 bis 3 Tage.

Ein Kontakt mit einer kontaminierten Oberfläche von nur 5 Sekunden Dauer überträgt etwa 1/3 der Virencluster. Und: Man faßt sich offensichtlich häufiger mit den Händen ins Gesicht, als man gemeinhin annimmt – in der Regel wohl um die 20 Mal, pro Stunde.

Das Deutsche Hygiene-Institut wird Ihnen in den nächsten Stunden Grafiken und weiteres Material veröffentlichen.


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