Die Lufthansa Group bleibt aufgrund der Corona-Pandemie im Krisenmodus. Der operative Betrieb ist so gut wie komplett eingestellt. Diesen Abwärtstrend nutze ein Investor. Der gebürtige Mainzer Heinz Hermann Thiele hat seine Anteile an der Lufthansa weiter aufgestockt.
An diesem Freitag wurde bekannt, dass 78-jährige Großaktionär nun bereits mit 10,0001 Prozent an Lufthansa beteiligt ist. Heinz Herman Thiele ist ebenfalls Großaktionär an den Unternehmen Vossloh und Knorr Bremse.
Heinz Hermann Thiele wurde am 2. April 1941 in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz geboren. Er lebt und arbeitet in Grünwald bei München. Sein Gesamtvermögen wird auf über 14 Milliarden Euro geschätzt.
Thiele fing als Prokurist bei Knorr-Bremse an, die in den 80er-Jahren wegen eines Erbstreits in eine Krise rutschte. Durch Unterstützung der Deutschen Bank stieg der gelernte Jurist bei der damaligen Knorr Bremse GmbH ein. Er setze schon zur damaligen Zeit voll auf die Länder China und USA. Durch seine Expansion in diese Länder gelang ihm der Aufstieg vom Mittelstand zum Milliardär. Thiele ist heute noch selbst für die Knorr Aktiengesellschaft weltweit unterwegs und pflegt wichtige Kundenkontakte. Weshalb er jetzt bei Lufthansa investierte, ist noch unklar. Auf Medienanfrage gab er bislang noch kein Statement ab.
In Tirol sind insgesamt 1.131 Fälle des Coronavirus bestätigt (Stand 23. März 20:45 Uhr). Seit dem 18. März stehen alle 279 Tiroler Gemeinden unter Quarantäne. Die Ein- und Ausreise nach und aus Tirol ist nur noch in absoluten Ausnahmefällen gestattet. Davon betroffen sind alle Grenzübergänge, der Flughafen Innsbruck und alle öffentlichen Verkehrsmittel. Die Grenzen zu Italien, der Schweiz und Deutschland sind geschlossen.
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Besonders betroffen ist das Gebiet Zillertal
Dort waren an diesem Samstagabend ingesamt 32 Corona Fälle bekannt. Viele davon weisen einen Zusammenhang mit Gastronomie- sowie Beherbergungsbetrieben auf.
Personen, die zwischen dem 8. und 15. März die unten aufgeführten Bars und Après-Ski Lokale besucht hatten werden gebeten, sich bei der in Deutschland zuständigen Gesundheitsbehörde zu melden. Es wird angenommen, dass viele Touristen das Virus aus ihrem Winterurlaub nach Deutschland einschleppten.
Der Zeitraum wurde auf Basis der Einschätzung der Gesundheitsbehörden gewählt, da genau in diesem Zeitraum eine Ansteckung mit dem Virus nicht ausgeschlossen werden kann. Dies gilt derzeit besonders für Personen, die sich in dem Zeitraum in folgenden Bars und Betrieben aufgehalten haben:
Zudem waren in den Gemeinden Mayrhofen und Gerlos Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von dem Hotel „Mannlicher“ in Mayrhofen, dem Hotel „Gaspingerhof“ in Gerlos sowie der Pension „Milchbar“ in Gerlos betroffen. Die Betriebe haben von sich aus umgehend alle Gäste sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend den Vorgaben der Gesundheitsbehörden informiert.
Aufgrund der weiter steigenden Infektionsrate in Frankreich und durch weitere Todesfälle verschärft Frankreich seine Corona-Maßnahmen. Der Premierminister Édouard Philippe kündigte an diesem Montag im Fernsehen eine Erweiterung der Ausgangssperre an. Körperliche Betätigungen werden ab Dienstag strikt eingeschränkt und die meisten Märkte müssen schließen. Betätigungen wie Joggen oder Spazieren dürfen nur noch im Umkreis von einem Kilometer der Wohnanschrift stattfinden und nur noch maximal eine Stunde pro Tag. Nur in Ausnahmefällen könnten örtliche Behörden anders entscheiden. In den Orten sollen nur noch zentrale Lebensmittelversorger geöffnet haben.
Am vergangen Samstag (21. März) gegen ca. 18:00 Uhr, hat ein Zeuge Beschädigungen an der Brücke in Hahnenbach in Richtung Griebelschied festgestellt. Beamte konnten vor Ort feststellen das es sich vermutlich um einen frischen Unfallschaden handeln muss. Hier muss ein größeres Fahrzeug, vermutlich beim Rangiervorgang die dortige Brückenmauer beschädigt haben. Zeugen, die Angaben zum möglichen Verursacher machen können, werden gebeten sich bei der Polizei in Kirn zu melden.
Unsere Versorgung des täglichen Lebens lastet aktuell zum Großteil auf unseren LKW-Fahrern. Sie fahren täglich unsere Lebensmittel, Hygieneartikel und vieles mehr. Doch nun droht ein ganzes Logistiksystem zu zerbrechen. Die Versorgung und Hygienemöglichkeiten der Trucker ist so gut wie auf Null gesetzt. Durch das Corona-Kontaktverbot in allen Bundesländern müssen nun die Rast,- und Autohofanlagen schließen. Dabei treffen die Schließungen Lkw-Fahrer und Betreiber besonders hart. Gastronomiebetriebe dürfen nach der aktuellen Maßnahme nicht mehr öffnen.
Wenn Raststätten schließen, fallen auch Duschen und Toiletten für LKW Fahrer zum Großteil weg. Das wiederum bedroht unsere Grundversorgung enorm. Keine Toiletten und geschlossene Raststätten. So sieht momentan der Alltag der LKW Fahrer aus. Einige Trucker konnten in Gewerbegebieten noch bei einigen Lokalitäten auf die Toiletten, diese fallen nun aber auch weg. Überall sieht man überfüllte Parkplätze ohne Grundversorgung. Selbst mobile Dixie oder Toi Toi Anlagen sind teilweise völlig verdreckt und überfüllt. Andere sind komplett verschlossen und nicht mehr nutzbar.
Bald sind fast alle Rastanlagen zu
Rund jede zweite Rastanlage oder Autohof ist mittlerweile geschlossen. Einige Betreiber der Anlagen gehen davon aus, dass zum kommenden Wochenende fast jede Raststätte geschlossen sein wird. Denn die Betreiber sind aufgrund der neuen Verordnung wirtschaftlich am Ende. Ihnen ist es nicht mehr möglich die Anlagen zu öffnen und das führt zu enormen Problemen sowohl für die LKW-Fahrer als auch für die Betreiber und die Angestellten.
Nicht zuletzt würde der Zusammenbruch die gesamte Bevölkerung treffen. Denn die Versorgung mit lebenswichtigen Waren und Lebensmitteln könnte weitestgehend mit enormen Problemen verbunden sein in Zukunft. Lebensmittelgeschäfte und Drogerien würden keine oder kaum noch Ware angeliefert bekommen.
Die Situation ist verheerend
Unsere Redaktion hat mit mehreren Tank- und Raststättenbetreibern gesprochen. Alle berichten das gleiche: Die Situation ist verheerend. Das Problem sei, dass bei vielen Raststätten der Gastronomiebereich getrennt von der Tankstelle geführt wird. Die Sanitäranlagen hängen in den meisten Fällen an der Gastronomie.
Da diese jedoch zur Zeit geschlossen sind, haben die Fernfahrer keine Möglichkeit, die Sanitäranlagen zu nutzen oder eine warme Mahlzeit zu bekommen. Auch externe Dusch sowie WC Anlagen werden immer häufiger geschlossen. Die Betreiber sind wirtschaftlich jetzt schon fast am Ende. Personal in Kurzarbeit und es kommt kaum noch Umsatz rein.
Tank und Rastanlagenbetreiber zu dem Thema
Boost your City hat mit einem Betreiber telefoniert: „In sogenannten Kompaktanlagen, bei denen die Gastronomie nicht vom Tankstellenbereich getrennt ist, ist es etwas einfacher. Hier sind sowieso Mitarbeiter für die Tankstellen vor Ort. Somit kann den LKW Fahrern auch das Nutzen der Sanitäranlagen ermöglicht werden.“
„Trotzdem haben auch diese Raststätten natürlich enorme Umsatzeinbußen im Gastronomiebereich von rund 80 Prozent. Das kommt beispielsweise daher, dass viele umliegende Firmen geschlossen sind und deren Mitarbeiter nicht mehr zum Essen kommen. Abgesehen von den Truckern, die sich ihr essen noch ‚To Go‘ abholen, da das Essen in der Raststätte untersagt ist, kommen nur sehr vereinzelt Gäste, die sich hier etwas zu Essen holen“, berichtet man uns weiter.
LKW Fahrer zu der aktuellen Situation
„Den Gastrobereich brauch ich nicht. Da gehe ich sonst im Jahr so gut wie nie hin, dann muss ich das jetzt auch nicht. Den Sanitärbereich inklusive Duschen aber sehr wohl…“, berichtet Boost your City ein LKW Fahrer.
„An der Rastanlage Lipperland Nord gibt es keine Möglichkeit zum Duschen! Nur in der Tankstelle stehen die Toiletten zur Verfügung.“, schreibt uns ein weiterer LKW Fahrer.
„Die Hilfsbereitschat einiger Bürger ist toll. Sie bringen Getränke und Essen auf die Parkplätze.“, berichtet uns eine Truckerin.
„Ich bin Trucker mit dem ganzen Herzen und aus Leidenschaft. Ohne diese Leidenschaft hätte ich den Job in der jetzigen Situation schon an den Nagel gehängt. Die BAG kontrolliert mehr wie je zuvor. Parkplätze sind überfüllt und Sanitäre Anlagen sind geschlossen. Ich kann mich weder Duschen noch auf eine Toilette gehen ohne lange Fahrtzeiten um eine zu finden. Dieses geht natürlich alles an meiner Lenkzeit ab. Einige Rastanlagen haben Mobile Toiletten aufgestellt, aber da kann man nicht drauf gehen da diese verschlossen sind teilweise oder außer Betrieb. Wenn das so weiter geht dann werden einige Trucker ihren LKW stehen lassen.“, schreibt uns der LKW Fahrer Lorenz Frick.
Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) ist eine selbständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Das BAG nimmt Aufgaben rund um den Güterkraftverkehr wahr. Dazu gehören Straßenkontrollen und Aufgaben im Zusammenhang mit der streckenbezogenen LKW-Maut.
Angehörige helfen teilweise aus
Derzeit fahren teilweise Familienmitglieder der Trucker die Parkplätze an, um die Fahrer mit frischen Lebensmitteln und neuem Frischwasser zu versorgen. Wenn die Autohöfe zu sind, gibt es kaum Zapfstellen für die Frischwassertanks der Trucker. Diese Tanks werden hauptsächlich für die Hygiene genutzt. Dabei nehmen sie Strecken von Hunderten von Kilometern auf sich, damit die Ehemänner oder Väter eine ausreichende Versorgung haben.
Denn in einem ist sich ein Großteil der Trucker sicher: Sie wollen weiter fahren, um die Bevölkerung mit lebenswichtigen Waren zu versorgen.
Auch untereinander helfen die Fernfahrer sich. Intern tauschen sie sich mittels Messenger Diensten über zur Verfügung stehende Duschplätze sowie Toiletten aus. Sie treffen sich außerdem auf Parkplätzen, wo sie sich selbst das Essen zubereiten und Essensausgaben organisieren.
Dr. Joe Weingarten fordert schnelle Hilfe
Der Abgeordnete der SPD im Deutschen Bundestag fordert in der Corona-Krise alles zu erhalten, was für die Grundversorgung der Menschen systemrelevant ist. Dazu gehört die Versorgung mit Waren, die zu einem großen und nicht verzichtbaren Teil über LKW erfolgt. Doch die Fernfahrerinnen und Fernfahrer sind auf besondere Weise – von der medizinisch notwendigen – vorläufigen Schließung der Gastronomie betroffen.
Mit der angeordneten Schließung der Raststättengastronomie, sind, je nach räumlicher Situation, schon jetzt auch Toiletten und Sanitäranlagen betroffen. In vielen anderen Fällen droht in kurzer Zeit eine Schließung der kompletten Tankstelle, weil das Offenhalten für den Betreiber wirtschaftlich nicht mehr rentabel ist, da mit der Gastronomie einer der Haupterlöse wegfällt. Würden aber, etwa an den Bundesautobahnen, die Tankstellen geschlossen, ist unsere Lieferinfrastruktur bedroht.
Staatliche Kredithilfen reichen nicht aus
In Telefongesprächen haben Dr. Joe Weingarten betroffene Tank- und Raststättenbetreiber die Situation geschildert. Das politisch beschlossene Paket an staatlichen Kredithilfen wird an dieser Stelle nicht ausreichen. Denn die Kredite müssen zurückgezahlt werden, auch wenn mittelfristig die Einnahmen eingeschränkt sind. Die Betreiber brauchen direkte, unbürokratische Hilfen durch Direktzahlungen, um die Öffnung von Tankstellen, Toiletten und Sanitäranlagen sicherstellen zu können.
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Direkte Hilfen für Tank- und Raststättenbetreiber
Aus diesem Grund hat Weingarten den Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und den Landesverkehrsminister Dr. Volker Wissing an diesem Montag angeschrieben. In dem Schreiben bittet er beide, sich für entsprechende direkte Hilfen an die Tank- und Raststättenbetreiber einzusetzen, damit diese für die Grundversorgung wichtiger Einrichtungen geöffnet bleiben können.
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Das bayerische Staatsministerium zu der Situation
Am 23. März teilte das Bayrische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr mit, dass alle Gaststätten in Bayern auf ein reines Abhol- und Lieferangebot umgestellt haben. Für Kraftfahrer sei das eine besondere Herausforderung, vor allem im Grenzverkehr.
Die Bayrische Staatsregierung hat daher gemeinsam mit den Raststätten-Unternehmen Autobahn Tank & Rast eine schnelle Lösung zur Versorgung der Kraftfahrer eingerichtet. An den Tankstellen sollen to-go-Angebote mit warmen und kalten Snacks die Versorgung der Fahrerinnen und Fahrer ab dem 23. März sicherstellen. Das Staatsministerium steht zudem in engem Austausch mit dem Verkehrsministerium.
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Kerstin Schreyer zu der aktuellen Situation
In der Mitteilung des bayrischen Staatsministeriums wird Bayerns Verkehsministerin Kerstin Schreyer zitiert: „In der aktuellen Situation leisten die Lastwagenfahrerinnen und -fahrer einen unglaublichen Job. Sie stellen trotz aller Widrigkeiten sicher, dass wir mit Lebensmitteln und den wichtigsten Gütern des täglichen Bedarfs versorgt werden. Das geht nur, wenn sie auch selbst gut versorgt werden.“
Die Versorgung auf den Raststätten der Autobahn Tank und Rast GmbH wurden pragmatisch sichergestellt. „Wir tun alles dafür, dass die Fahrerinnen und Fahrer gute Arbeitsbedingungen haben“, so Schreyer. „Wir sind mehr denn je auf die hervorragende Arbeit dieser Berufsgruppe angewiesen und wollen sie dabei so gut wie möglich unterstützen“
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Das Problem fehlender Sanitäranlagen besteht weiterhin
Damit ist das kleinere Problem der Trucker weitestgehend behoben. Das wesentliche Problem jedoch, das in Form fehlender Sanitäranlagen besteht, ist damit nicht gelöst. Hier muss die Politik sich schnellstens eine Lösung überlegen, um den Fernfahrerinnen und Fernfahrern zumutbare Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Warum ist der Titel dieses Artikels so Dramatisch? Dieser Appell soll möglichst viele Menschen erreichen. Teilen sie diesen Aufruf und unterstützen Sie die Aktion #beschütztuns. Natascha Wengzrik, eine junge Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (JEMAH) hat gemeinsam mit anderen Betroffenem einen Aufruf gestartet.
Du siehst uns unsere Krankheit auf dem ersten Blick meist nicht an. Wir sehen gesund aus. Wir sind jung und stehen mitten im Leben, haben das Meiste noch vor uns. Familie, das ganze Leben. Und trotzdem gehören Tamara, Mara, Nia, Sabrina, Andrea, Romina, Hennie, Florian und ich zur aktuellen Corona-Risikogruppe.
Wir alle haben mindestens eine Vorerkrankung und brauchen daher gerade jetzt besonderen Schutz, besondere Rücksicht von den Gesunden unter euch.
Wir brauchen eure Unterstützung, appellieren an euren gesunden Menschenverstand. Bleibt zuhause, wenn es euch möglich ist und stoppt somit die Kette neuer Ansteckungen.
Es ist mehr als wichtig, die Zahl der Infizierten nicht hochrasen zu lassen. Die Verbreitung lässt sich nicht mehr aufhalten, jedoch ihre Geschwindigkeit. Und je langsamer sich Covid-19 ausbreitet, desto besser wird die medizinische Versorgung sein für diejenigen, deren Körper den Kampf gegen das Coronavirus nicht alleine stemmen kann. Für deine Oma. Für uns. Für mich. #beschütztuns eine Initiative des Bundesverband Herzkranke Kinder e.V.
Die Corona-Krise führt zu direkten Einschnitten in das Leben der Menschen – auch auf das Wohlbefinden. Ja, auf die Menschen kommen Belastungen zu, sagt Diplom-Psychologin Sabine Maur. Doch die Präsidentin der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz sieht auch Wege, die Krise meistern zu können.
Die Lufthansa Group verzichtet auf bereits bestellte 920.000 Mundschutzmasken und stellt diese den Gesundheitsbehörden zur Verfügung. Damit übernimmt die Lufthansa gesellschaftliche Verantwortung und unterstützt Kliniken und Einrichtungen, die diese Masken dringend zur Versorgung der Menschen benötigen.
Für die Mitarbeitenden der Lufthansa Group hat der Konzern eine ausreichende Menge an Mundschutzmasken auf Reserve. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lufthansa Group, die eine medizinische Ausbildung absolviert haben, können sich zudem ab sofort schnell und unbürokratisch auf „freiwilliger Basis“ für den konkreten Einsatz in einer medizinischen Einrichtung freistellen lassen.
Nachrichten Kurzmeldung | In den Zügen, Bussen und Bahnhöfen der DB gelten die allgemeinen Hygiene-Empfehlungen, die das Robert-Koch-Institut für alle Lebensbereiche ausgegeben hat. Das betrifft auch das empfohlene Abstandhalten zu den Mitreisenden. Die DB hat weitere zusätzliche Maßnahmen getroffen, um eine Ausbreitung des Coronavirus möglichst einzudämmen. Dazu gehört beispielsweise die Installation von Plexiglasscheiben in den Reisezentren an den Bahnhöfen. In den Zügen werden Tickets nur noch auf Sicht kontrolliert.
Nachrichten Mainz | Die Wohnbau Mainz GmbH hat in diesen Tagen Informationsschreiben zu Mieterhöhungen verschickt. In den Schreiben bezieht sich die Wohnbau auf Investitionen in Neubau, Modernisierung und Bedarf. Zahlreiche Mieter waren empört und auch die Linke forderte Konsequenzen (wir berichteten). Boost your City hat daraufhin eine Anfrage an die Wohnbau Mainz zu dem Schritt der Mieterhöhung gestellt.
Auf die Frage, wie die Wohnbau Mainz diesen Schritt begründet, antwortete Frau Claudia Giese von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Wohnbau wie folgt: „In Absprache mit den Gremien des Unternehmens sind die Mieterhöhungen bereits Mitte März veranlasst worden. Nur ein Teil der Mieter, nämlich Mieter freifinanzierter Wohnungen, sind von den Mieterhöhungen betroffen. Auch für sie gilt unser Angebot, bei finanziellen Engpässen Mieten zu stunden.“
Auf andere Fragen, wie zum Beispiel ob man die Kritik zu dem Zeitpunkt verstehe oder ob man den Schritt der Mieterhöhung vorerst aussetze, wurde nicht eingegangen. Stattdessen verwies man auf eine in der Zwischenzeit erschienene Mitteilung auf der Homepage der Wohnbau Mainz. Dort wird mitgeteilt, dass die Mieten bei finanziellen Engpässen gestundet werden können.
Kein Verlust der Wohnung während Corona-Krise
Die Wohnbau Mainz bietet allen Wohnungs- und Gewerbemietern die Stundung der Miete an. Diese Regelung gilt so lange, bis die Situation im Einzelfall geklärt ist. Um die Stundung der Miete in Anspruch nehmen zu können muss ein formloser Antrag an das Unternehmen gestellt werden. Dieser muss die Gründe für den Einkommensausfall enthalten. Der Antrag kann per Post an die Wohnbau Mainz GmbH oder per Mail an info@wohnbau-mainz.de übermittelt werden.
Zusätzlich wird die Wohnbau Mainz bei Mietschulden vorerst keine neuen Kündigungsverfahren und Räumungen durchführen. Derzeit kann ein Vermieter das Mietverhältnis kündigen, wenn zwei Monate infolge keine Miete gezahlt wird.
Handwerker stehen im Schadenfall weiter bereit
Weiter teilt die Wohnbau Mainz mit, dass die Handwerker in dringenden Schadensfällen weiterhin zur Verfügung stehen. Sollte ein Schadensfall bei der Wohnbau Mainz eingereicht werden, wird das Unternehmen sich im Anschluss daran mit den Mietern in Verbindung setzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Alle vorgegebenen Maßnahmen zum Mindestabstand und die Hygieneregelungen werden dabei von seiten der Wohnbau Mainz eingehalten.
Bei Rückfragen können sich Mieter und Mieterinnen unter der Telefonnummer 06131 – 807 0 an die Wohnbau Mainz wenden. Im Schadensfall ist die Wohnbau Mainz unter der Telefonnummer 06131 – 807 222 erreichbar.
Kritik von der FDP
Die ursprüngliche Entscheidung der Wohnbau, in der Krise die Mietpreise zu erhöhen, kritisiert der Vorsitzende der FDP Mainz, David Dietz: „Es ist ein extrem unglückliches Signal in dieser Zeit: Vor allem weil es mit Sicherheit auch Menschen trifft, die sich in der Corona-Krise ohnehin große Sorgen machen darüber, wie es beruflich für sie weitergeht. Da mit dem Thema Mieterhöhungen reinzukommen, ist nicht geschickt.
Über die Geschäftspolitik kann ich nichts sagen. Mit den Hintergründen bin ich nicht vertraut. Doch wir diskutieren als Politik derzeit ganz andere Themen, wenn es darum geht, Hilfe zu leisten – da passt das Vorpreschen der Wohnbau nicht.“
Am diesem Freitag gegen ca. 19.20 Uhr, verständigten mehrere Personen die Polizei und meldeten, dass ein Mann die Autobahnbrücke im Bereich der Oppenheimer Straße mit Graffitis besprüht. Ein Streifenwagen der Polizei Rüsselsheim konnte den Sprayer vor Ort antreffen. Als er die Beamten entdeckte, warf er die Sprühdosen sofort weg. Bei der Durchsuchung stellten die Polizisten Betäubungsmittel bei dem 20-Jährigen sicher. Er wird sich nun in den Strafverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des Drogenbesitzes verantworten müssen.
Die Asklepios Kliniken Gruppe ist an bundesweit 160 Standorten vertreten und hat für ihre Akutkliniken zusätzliche Beatmungsgeräte erworben. Dadurch werden zusätzlich 500 Intensivbetten und Beatmungsgeräte verfügbar sein. Die Auslieferung der Geräte an die Kliniken erfolgt ab der kommenden Woche. Bis Ende Mai 2020 werden dann alle neuen Intensivgeräte einsatzbereit sein. Das Investitionsvolumen der Beschaffung beträgt mehr als 37 Millionen Euro. Aktuell verfügen die Asklepios Kliniken deutschlandweit über rund 800 Beatmungsbetten.
Kai Hankeln, Vorstandsvorsitzender (CEO) der Asklepios Kliniken:
„Wir haben die Möglichkeit, unsere Beatmungskapazitäten massiv auszubauen und zusätzliche Intensivbetten bereitzustellen. Wir haben die Länder und den Bund gebeten, unsere Kliniken bei den zentralen Bestellungen der Beatmungsgeräte zu berücksichtigen und beantragen Fördermittel für den Aufbau zusätzlicher Intensiv- und Beatmungskapazitäten.“
„Zusätzlich bringen wir selbstverständlich alle verfügbaren Ersatzgeräte aus unseren Beständen in Einsatz. Das gilt auch für die jetzt zusätzlich beschafften 500 Intensiv- und Beatmungsplätze, nebst zugehörigen Überwachungseinheiten. Aktuell machen wir uns aber am meisten Sorgen um die Rehakliniken. Diese müssen die Akuthäuser bei der Herausforderung unterstützen und leichtere Patienten versorgen. Dazu muss der Bund dringend ein Reha-Sicherungs-Paket auf den Weg bringen“
Nachrichten Ingelheim | An diesem Sonntag kam es in Ingelheim zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei im Bereich der Neuen Mitte. Gegen ca. 02:50 Uhr wird der Polizei Ingelheim ein Feuer in der Friedrich-Ebert-Straße über den Notruf gemeldet. Dort soll ein Baucontainer in Vollbrand stehen. Von der alarmierten Freiwilligen Feuerwehr Ingelheim kann das Feuer unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Ein technischer Defekt kann als Brandursache derzeit nicht ausgeschlossen werden. Der entstandene Sachschaden dürfte sich im niedrigen fünfstelligen Bereich belaufen.
Nachrichten Rüsselsheim | An diesem Freitagabend gegen 23:30 Uhr hielten Beamte der Polizeistation Rüsselsheim einen Autofahrer im Bereich der Kreuzung Rugbyring und Darmstädter Straße an.
Im Verlauf der Kontrolle bemerkten die Beamten der Polizei, dass der Fahrer des Wagens stark betrunken war. Der durchgeführte Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 2,71 Promille an.
Die Polizeibeamten nahmen den Mann vorläufig fest und brachten ihn zur Polizeistation. Dem Betrunkenen wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt. In einem eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wird sich der Mann dafür rechtfertigen müssen.
Nachrichten Kurzmeldung | Ein Baumarkt in der Röntgenstraße geriet in der Nacht von diesem Freitag auf Samstag in das Visier Krimineller. Indem sie ein Fenster aufhebelten, gelangten sie in das Gebäude. Die Täter nahmen Werkzeug im Wert von mehreren hundert Euro mit.
Die Polizei in Dieburg ermittelt in dem Fall. Zeugen oder Hinweisgeber, die in diesem Zusammenhang verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachten konnten, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 06071 – 965 60 zu melden.
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