BYC-News Blog Seite 1433

Bundeswehr holt Corona-Patienten nach Deutschland

Die Lage in Italien ist dramatisch. Italien hatte zuletzt an nur einem Tag fast 1.000 Tote im Zuge der Corona-Pandemie gemeldet. Wegen der Notlage der Krankenhäuser in Norditalien bringt die Luftwaffe schwerstkranke Corona-Patienten zur Behandlung nach Deutschland. Bereits letzte Woche hatten italienische Militärjets Patienten nach Deutschland geflogen.


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Sechs schwerkranke Patienten werden nach Deutschland geflogen

Der Airbus A310 MedEvac ist die fliegende Intensivstation der Bundeswehr. Mit diesem Airbus flog die Luftwaffe an diesem Samstagmorgen von Köln nach Bergamo. Von dort holten sie sechs schwer erkrankte Patienten ab und flogen sie zur Intensivbehandlung nach Nordrhein-Westfalen. Die Patienten, die an diesem Samstagnachmittag in Köln landeten, sollen in zivile Krankenhäuser gebracht werden.

Die Bundeswehr war vom italienischen Zivilschutz um Amtshilfe gebeten worden, da ihre eigenen Beatmungskapazitäten in der italienische MedEvac-Maschine nicht ausreichen, um die Patienten ins Ausland zu verlegen.

An Bord des Airbus stehen bis zu sechs Plätze für eine intensivmedizinische Behandlung zur Verfügung. Zudem gibt es 38 weitere Liegeplätze. Bei 16 der 38 Plätze ist zudem eine verstärkte medizinische Überwachung mit Monitoren möglich. Insgesamt können mit dem Airbus also 44 Patienten liegend transportiert werden. Zur Zeit hält die Luftwaffe auf dem Flughafen Köln-Wahn rund um die Uhr einen MedEvac-Airbus in Bereitschaft.

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Annegret Kramp-Karrenbauer zum Einsatz

„In Zeiten größter Not ist es selbstverständlich, dass wir unseren Freunden zur Seite stehen“, sagte die Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zum Einsatz. „Deshalb holen wir mit unserer fliegenden Intensivstation der Luftwaffe jetzt Schwerstkranke aus Italien zur Behandlung nach Deutschland. Das ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität. Europa muss zusammenhalten.“

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Insgesamt 73 Krankenhausplätze für italienische Patienten

Wie das Auswärtige Amt berichtet, seien bisher insgesamt 73 Krankenhausplätze für italienische Patienten in acht Bundesländern vermittelt worden. Zusätzlich werden 30 Patienten aus Frankreich in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen behandelt. Mindestens 50 Behandlungsplätze habe man Frankreich angeboten.

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Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Nachrichten Rüsselsheim | An diesem Freitag gegen 14:30 Uhr passierte ein Motorradunfall bei dem der Fahrer schwer verletzt wurde. Ein 27 Jahre alter Mann aus Rüsselsheim war mit seinem Motorrad auf der Bundesstraße B486 aus Richtung Mörfelden in Richtung Rüsselsheim unterwegs.

 


Der Fahrer kam dann mit seinem Motorrad nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen dort befindlichen Wildzaun. Der Motorradfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. An dem Motorrad entstand ein Totalschaden. Der Wildzaun wurde durch den Aufprall leicht beschädigt. Weshalb der Motorradfahrer von der Fahrbahn abkam, ist bislang noch nicht klar.


 

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Mehrere Passanten in Wiesbaden angegriffen

Nachrichten Wiesbaden | In der Nacht von diesem Freitag auf Samstag wurden in Wiesbaden zwei Passanten angegriffen. In beiden Fällen wurden die Männer von hinten attackiert. Ein weiterer Mann, der sich in eines der beiden Geschehen einmischte, wurde ebenfalls angegriffen.


Fall 1: An diesem Freitagabend gegen 22:55 Uhr wurde ein 31-jähriger Mann in der Dotzheimer Straße angegriffen. Der Angreifer kam von hinten auf den Mann zu und schlug ihn mit der Faust. Der 31-Jährige fiel aufgrund des Schlages zu Boden, woraufhin der Täter ihn mit weiteren Faustschlägen attackiert. Das Opfer erlitt durch den Angriff eine Platzwunde. Der Geschädigte wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

Ein weiterer Mann beobachtete die Situation und wollte dem Geschädigten zu Hilfe eilen. Er wurde daraufhin von dem Angreifer in die Luft gehoben und auf den Boden geschleudert. Im Anschluss daran flüchtete der Täter. Der erste Geschädigte beschrieb der Polizei den Täter zunächst als männlich, 180-185cm groß und 20-25 Jahre alt beschreiben. Er soll eine schwarze Jacke von Wellensteyn und eine schwarze Wollmütze getragen haben.

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0611 / 345-2340 bei der Polizei zu melden. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich kurze Zeit nach dem ersten Angriff:

Fall 2: In der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 00:40 Uhr wurde ein 54 Jahre alter Mann in der Rüdesheimer Straße von hinten angegriffen. Der Mann wurde zu Boden gestoßen. Anschließend trat der Angreifer seinem Opfer gegen den Oberkörper. Der Täter flüchtete in Richtung Karlsbader Platz.

Täterbeschreibung:

  • 19 Jahre alt
  • 185 cm groß
  • schlank
  • schmales Gesicht
  • dunkelblaue Jacke
  • dunkelblaue Wollmütze
  • blaue Jeans

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0611 / 345-2340 bei der Polizei zu melden.

In beiden Fällen wurde eine Fahndung eingeleitet. Ein 19 Jahre alter Jugendlicher konnte im Rahmen der Fahndungen durch die Polizeibeamten festgenommen werden. Er steht unter Verdacht den ersten Angriff verübt zu haben. Ob der Verdächtige auch für den zweiten Angriff verantwortlich ist, steht noch nicht fest. Auf Grund des ähnlichen Tathergangs und der Täterbeschreibungen, sowie der Tatsache, dass die Festnahme erst nach der zweiten Tat erfolgte, ist dies nicht auszuschließen.

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Coronakrise trifft Wirtschaft hart | Sofortgeld für Unternehmen ab Montag

Gastartikel Gisela Kirschstein | Die Coronakrise wird die heimische Wirtschaft mit voller Wucht treffen: Bei einer Blitzumfrage der deutschen Industrie- und Handelskammern (DIHK) sagten bereits jetzt 87 Prozent der rheinhessischen Unternehmen, sie spürten negative Auswirkungen der Krise – in Hessen sind es sogar 92 Prozent. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen setzen bisweilen schon verzweifelt auf sofortige Hilfe der Politik“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Günter Jertz. Nur: Bislang ist noch immer völlig unklar, wie man die Soforthilfen des Bundes beantragen kann und was für die Genehmigung notwendig ist – am Abend gab es die ersten Hinweise dazu. Die IHK Rheinhessen bietet zudem am Wochenende eine Telefonhotline an.


Rheinland-Pfalz versprach den Unternehmen Hilfe

Vor zwei Wochen hatten Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit großer Geste ein Hilfspaket für die Wirtschaft in nie gekannter Größenordnung angekündigt: Es werde „nicht gekleckert, sondern geklotzt“, der Bund packe die ganz große Bazooka aus, sagte Scholz. Auch der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) gab das Versprechen ab, das Land werde jedem einzelnen Unternehmen zur Seite stehen: „Wir wollen hier in Rheinland-Pfalz keine einzige Insolvenz wegen Coronavirus erleben“, betonte der Minister – das war am 10. März.

Tausende Unternehmer warten seitdem auf die Unterstützung

Seither warten Tausende besonders kleiner Unternehmer im Land darauf, dass die versprochenen Hilfen ankommen – bislang konnten sie nicht einmal beantragt werden. Wissing hatte öffentlich empfohlen, wer Liquiditätsprobleme bekomme, möge sich an seine Hausbank wenden – Unternehmer, die das taten, bekamen indes zu hören, sie sollten doch bitte ihre Liquidität für die kommenden Monate nachweisen, ohne eine positive Entwicklungsperspektive können man ihnen leider keine Kredite gewähren. Soloselbstständige irrten gar von Bank zu Beratungsstelle und zurück, der Blick auf den 1. April in der kommenden Woche wird immer banger.

Keine eigenen Landesmittel für Zuschüsse zur Rettung kleiner Unternehmen

Die Politik legte derweil in rekordverdächtigem Eiltempo die notwendigen Programme auf: Am Mittwoch verabschiedete der Bundestag die Hilfspakete, am gestrigen Freitag der Bundesrat, am gleichen Tag der Landtag Rheinland-Pfalz die flankierenden Maßnahmen des Landes.

Rheinland-Pfalz nimmt allerdings im Gegensatz zu anderen Bundesländern keine eigenen Landesmittel für Zuschüsse zur Rettung kleiner Unternehmen in die Hand: Solo-Selbstständige und kleine Freiberufler mit bis zu fünf Mitarbeitern können sich für die 9.000 Euro Soforthilfe des Bundes bewerben – und für einen zusätzlichen Kredit des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von 10.000 Euro (siehe auch die Liste unten). Kredite müssen allerdings zurückgezahlt werden, für die meisten kleinen Freiberufler ist das gerade in der derzeitigen Situation nicht zu leisten.



Unterschiedliche Aussagen schaffen Verwirrung

Bislang hieß es zudem, die Unternehmen und Selbstständigen sollten sich an ihre Hausbank wenden, am Freitag hieß es dann plötzlich auf der Homepage der Investitions- und Strukturbank (ISB) des Landes: „Corona-Soforthilfe kann in Kürze beantragt werden“, die Anträge stünden ab Montagnachmittag zur Verfügung.

Beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag heißt es auf der Homepage, in den meisten Bundesländern sei das Antragsverfahren bereits gestartet, Details würden in einer Bund-Länder-Vereinbarung geregelt, „die allerdings bis zum Freitagabend (27. März) noch nicht veröffentlicht war.“

Vorab-Informationen des Mainzer Wirtschaftsministeriums

Am Freitagabend veröffentlichte dann das Mainzer Wirtschaftsministerium auf seiner Homepage Vorab-Informationen zum Antragsverfahren ab Montag, 30. März 2020. Darin wird angegeben, welche Steuer- oder Betriebsnummern man bereit halten soll, welche Unterlagen von Gewerbeanmeldung oder Steuerbescheid.

Zudem müssen die antragstellenden Unternehmen oder Selbstständigen ihre Liquiditätsschwierigkeiten bis Ende Mai 2020 beziffern – die Höhe des Zuschusses werde davon abhängig gemacht. Das aber würde heißen, dass nicht jeder Selbstständige automatisch die vollen 9.000 Euro Soforthilfen bekommen würde – die Politik hatte dies bisher so kommuniziert.

Unternehmen dürfen nicht vor März 2020 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein

Wie die Zuschüsse im Nachhinein abgerechnet werden, dazu schweigt sich die Homepage aus, beim DIHK heißt es hingegen, der Zuschuss müsse wie andere Einnahmen auch mit dem individuellen Steuersatz versteuert werden, sofern der Unternehmer ein positives Betriebsergebnis vorzuweisen hat. Bei den Steuervorauszahlungen für 2020 soll er aber nicht berücksichtigt werden. Voraussetzung für die Gewährung der Zuschüsse sei nach Angaben der Bundesregierung in jedem Fall ein Schadenseintritt nach dem 11. März 2020, den die Antragsteller nachweisen müssten, heißt es beim DIHK weiter: „Das heißt konkret, dass das jeweilige Unternehmen vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein darf“, schreibe das Bundesfinanzministerium zu seinem Hilfsplan.



Kritik an den Hilfen für Unternehmen

Ob angesichts dieser nicht ganz einfachen Regelungen die Hilfe wirklich schnell und unbürokratisch bei den kleinen Unternehmen und Solo-selbstständigen ankommt, daran mehren sich die Zweifel. Der einmalige Zuschuss müsse gerade für die Mini-Unternehmen einfach beantragt werden können und schnell fließen, mahnte etwa der Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK), Eberhard Flammer: Zwischen Antragstellung, Bewilligung und Auszahlung sollten nicht mehr als einzelne Tage liegen. Für Unmut sorgt in der Wirtschaft zudem, dass der Staat Kredite nicht zu 100 Prozent, sondern nur zu 90 Prozent absichern will – das sorge für Unsicherheiten bei den Banken und könne Kredite gefährden.

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Hilfen werden dringend benötigt

Schon jetzt wird aber immer deutlicher: Die Hilfen werden in der Wirtschaft händeringend benötigt. Ein Drittel der Betriebe in Rheinhessen (33,3 Prozent) rechnen laut der Blitzumfrage mit einem Umsatzrückgang zwischen 10 und 25 Prozent, ein Viertel (24,1 Prozent) befürchtet sogar einen Rückgang um 25 bis 50 Prozent. Einen Umsatzabsturz um mehr als 50 Prozent sieht ein Zehntel (9,3 Prozent) der Betriebe auf sich zukommen. Noch rechnen 55 Prozent der Unternehmen damit, ihre Belegschaften zu halten, 39 Prozent befürchten aber einen Personalabbau, sechs Prozent wollen Mitarbeiter einstellen.

Konkret spürten die Unternehmer derzeit vor allem die aussetzende Nachfrage nach ihren Produkten und Dienstleistungen (61 Prozent), die Stornierung von Aufträgen (43 Prozent) sowie Liquiditätsengpässe (33 Prozent). Von der Politik erwarten 62 Prozent Soforthilfe in Form von Zuschüssen und 42 Prozent die Senkung von Unternehmenssteuern – nur 18 Prozent aber setzen auf Überbrückungskredite der KfW oder anderer Förderbanken ihre Hoffnungen. In Rheinland-Pfalz machen aber gerade die Letzteren den Hauptanteil der Förderungen aus.

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IHK richtet Telefonhotlines für Fragen ein

Fragen rund um die Soforthilfen, um Überbrückungskredite, Steuerstundungen und Kurzarbeitergeld beantwortet an diesem Wochenende die rheinhessische IHK in eigens geschalteten Telefonhotlines. Die IHK Rheinhessen ist am Samstag, den 28. März, und am Sonntag, den 29. März 2020, jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr erreichbar unter der Rufnummer 06131 262-1000.

Für spezielle Fragen zu den einzelnen Bereichen gelten diese Rufnummern:
·   Förderprogramm des Bundes und Landes Rheinland-Pfalz 06131 262-1703
·   Kurzarbeitergeld 06241 9117-46
·   Steuerstundung, Herabsetzung von Vorauszahlungen 06721 9141-14
·   Arbeitsrechtliche Hinweise 06241 9117-46



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Zuschüsse und Kredite für Unternehmen in Rheinland-Pfalz

Die IHK Rheinhessen informiert zudem über Hilfen für Unternehmen in der Coronakrise im Internet. Die Informationen des Landes zu den Hilfsprogrammen gibt es auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums im Netz, nach den dortigen Angaben gelten diese Zuschüsse und Kredite im Rahmen der Soforthilfen von Bund und Land für Unternehmen in Rheinland-Pfalz wie folgt:

Selbstständige und Unternehmen bis zu 5 Beschäftigten:

  • 9.000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm
  • 10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.
  • Insgesamt beträgt die Soforthilfe 19.000 Euro.

Unternehmen von 6 bis 10 Beschäftigten:

  • 15.000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm
  • 10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.
  • Insgesamt beträgt die Soforthilfe 25.000 Euro.

Unternehmen von 11 bis 30 Beschäftigten:

  • Bis zu 30.000 Euro Sofortdarlehen des Landes zuzüglich einem Landes-Zuschuss über 30 Prozent der Darlehenssumme.
  • Insgesamt beträgt die Soforthilfe 39.000 Euro.
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Bei diesem Video kamen Jürgen Klopp die Tränen

Der ehemalige Mainz 05 Trainer Jürgen Klopp trainiert mittlerweile die Mannschaft Liverpool. In den Spielen seiner Mannschaft zeigt sich der Trainer oft emotional. In einem Interview teilte er jetzt mit, dass ihn dieses Video zu Tränen rührte.

 


Es ist unglaublich. Aber es zeigt alles

Mitarbeiter der Klinik singen in dem Video gemeinsam das Lied „You’ll Never Walk Alone“ von der Band Gerry & The Pacemakers. Klopp hat das Video ebenfalls gesehen und sich jetzt in einem Interview auf der Homepage des Vereins Liverpool dazu geäußert: „Als sie ‚You’ll Never Walk Alone‘ anstimmten, musste ich sofort weinen. Es ist unglaublich. Aber es zeigt alles.“, sagte Jürgen Klopp.

Nun hat uns die Natur gezeigt, dass wir alle gleich sind

Klopp, der auch unter dem Spitznamen „Kloppo“ bekannt ist, betont: „Vor vier oder fünf Wochen schien es noch so, dass viele Länder dachten: Das ist unser Problem, das ist unser Problem, das ist unser Problem – wir haben ein Problem damit. Nun hat uns die Natur gezeigt, dass wir alle gleich sind, und wir haben alle dieselben Probleme im gleichen Moment. An der Lösung müssen wir gemeinsam arbeiten.“

Im Fußball wurde der Song weltweit berühmt durch den Liverpooler Fanblock „The Kop“. Seit der Hillsborough-Katastrophe im Jahr 1989, bei der 96 Liverpool-Fans starben, steht in Anlehnung an den Song der Schriftzug „You’ll Never Walk Alone“ in dem Vereinswappen des FC Liverpool.

Großbrand und kleine Explosionen in Wiesbaden

Nachrichten Amöneburg | In der Nacht von diesem Freitag auf Samstag brannte es in einem Kfz-Handel in Amöneburg. Der Brand war gegen 23:30 Uhr ausgebrochen. Wie die Wiesbadener Feuerwehr auf Anfrage von Boost your City mitteilte, standen mehrere Fahrzeuge in dem Autohandel in der Wiesbadener Landstraße in Brand.

 


Die schwarze Rauchwolke zog bis nach Mainz. Selbst in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt waren noch kleineren Explosionen zu hören. Aufgrund des herrschenden Ostwindes verbreitete sich in Mainz schnell ein Geruch nach Schwefel und Metall.

Brennende Reifen und Autoteile verursachten die Rauchwolke. „Da kann mal ein Airbag wegfliegen oder ein Reifen“, sagte ein Feuerwehrsprecher zu den kleinen Explosionen, die teilweise wie Schüsse klangen. Insgesamt brannten 31 Fahrzeuge. Mehrere Löschzüge der Feuerwehr waren im Einsatz. Die Brandursache ist noch unbekannt.

Kanzleramtschef | Alle Maßnahmen bleiben bis zum 20. April bestehen

Medienbericht | Der Kanzleramtschef Helge Braun hat Lockerungen der wegen der Corona-Pandemie bestehenden Einschränkungen vor dem 20. April eine definitive Absage erteilt. Ältere Menschen müssen noch weitere Monate mit Einschränkungen rechnen.


„Wir reden jetzt bis zum 20. April nicht über irgendwelche Erleichterungen“, sagte Braun in einem Interview mit dem Tagesspiegel. „Bis dahin bleiben alle Maßnahmen bestehen“, betonte Braun. „Läden, Restaurants, Schulen und die Universitäten sind geschlossen.“

Die älteren Menschen müssen noch weit länger als Jüngere mit Kontakteinschränkungen rechnen. „Eines ist allen Modellen gemein, egal, wie wir uns entscheiden: dass die älteren und vorerkrankten Menschen in unserer Gesellschaft wirksam vor einer Infektion geschützt werden müssen, bis es einen Impfstoff gibt“, betonte Braun. „Die Älteren und Kranken werden ihre Kontakte deutlich länger reduzieren müssen. Das ist eine wichtige Grundaussage, und das kann man schon absehen.“

Als Messlatte für eine Trendwende und die Entscheidungsgrundlage für eine Lockerung der Einschränkungen sieht Braun die Entwicklung der Infektionsgeschwindigkeit. „Wenn wir es schaffen, die Infektionsgeschwindigkeit so zu verlangsamen, dass wir zehn, zwölf oder noch mehr Tage haben bis zu einer Verdopplung, dann wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Zuletzt verdoppelten sich die Fallzahlen in etwa alle drei Tage.

„Unmittelbar nach Ostern werden wir sagen können, wie es generell nach dem 20. April weitergeht.“ Er habe momentan den Eindruck, dass sich die Bevölkerung vorbildlich an die Regeln halte. „Und deshalb bin ich überzeugt, dass wir in einigen Tagen ihren Erfolg sehen werden“, betonte Braun. „Aber die Kehrseite der Medaille ist immer: Was bedeutet das für die Wirtschaft? Und was ist das auch für eine soziale Belastung und eine Belastung für die Menschen, die zum Beispiel alleine leben zu Hause?“

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Autobahn A5

Nachrichten Frankfurt | An diesem Donnerstag kam es gegen 13:30 Uhr zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Der Unfall ereignete sich auf der Autobahn A5 auf der Höhe Kreuz Bad Homburg in Fahrtrichtung Kassel.

 


Aufgrund eines Staus musste ein 46 Jahre alter Fahrer eines DAF Sattelaufliegers bis zum Stillstand abbremsen. Hinter dem LKW fuhr ein 57-jähriger Fahrer eines Smart Fortwo. Dieser bemerkte scheinbar zu spät, dass der LKW vor ihm bremste. Er prallte von hinten auf den Sattelauflieger drauf. Der Smart-Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle.

Die Autobahn in Richtung Kassel musste zwischen 12:50 Uhr und 16 Uhr komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Parallelfahrbahn des Bad Homburger Kreuzes umgeleitet. Dabei entstand ein Stau von rund neun Kilometern.

Bußgeld wenn Mindestabstand nicht eingehalten wird

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz hat ein konsequentes Einschreiten der Polizei bei Zuwiderhandlungen angekündigt. Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat nun einen Bußgeldkatalog veröffentlicht für die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz.


Innenminister Roger Lewentz betont nochmal

„Die Hinweise geben Ordnungsämtern und Polizei klare Regelungen an die Hand, mithilfe derer sie im täglichen Dienst konkrete Warnungen aussprechen können, was bei einem Verstoß gegen die Einschränkungen droht. Auch, wenn ein sonniges Wochenende ansteht, das üblicherweise zum Aufenthalt größerer Gruppen in der freien Natur einlädt, geht es aktuell darum, das Virus einzudämmen und damit Leben zu retten. Nur gemeinsam und wenn sich alle an die Regeln halten, gelingt uns das“

„Ordnungsämter und Polizei arbeiten Hand in Hand, um die erforderlichen Maßnahmen wirksam umzusetzen. Insbesondere Präsenzstreifen und Kontrollmaßnahmen im öffentlichen Raum sollen dabei helfen, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten und vor allem Personengruppen anzusprechen und aufzulösen, um dadurch die mit deren Verhalten einhergehenden Gesundheitsrisiken für sich und andere zu reduzieren.“

Der Bußgeldkatalog für Ordnungswidrigkeiten in der Corona-Pandemie

25.000 Euro:
Verstöße gegen die 3. CoBeLVO, die als Ordnungswidrigkeiten zu ahnden sind, sind mit
Bußgeld bis zu 25.000 Euro zu belegen. Eine Straftat kommt unter anderem in Betracht, wenn die Krankheit durch die Tat verbreitet wurde oder unter den Voraussetzungen des § 75 Abs. 1 Nr. 1 IfSG gegen „Ansammlungsverbote“ verstoßen wird.

4.000 bis 5.000 Euro:
Unzulässiger Betrieb einer der in § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 7 genannten Einrichtungen, sowie Vorhalten von Übernachtungsangeboten zu touristischen Zwecken, Betrieb von Wohnmobil und Campingstellplätzen nach § 1 Abs. 6 Satz 1 und 2 zu touristischen Zwecken.

2.500 Euro:
Unzulässiger Betrieb einer der in § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 bis 11 genannten Einrichtungen.

1.000 Euro:
Nichtbeachtung bzw. Nichteinhaltung der Schutzmaßnahmen, der Hygienevorschriften, der
Zutrittssteuerung bzw. der Zutrittsgewährung gemäß § 1 Abs. 2 bis 4, § 1 Abs. 6 Satz 3, § 4 Abs. 3 Satz 1 und 2, § 7 Abs. 4 Satz 1 und 2.

200 Euro:
Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen, die
nicht unter die normierten Ausnahmetatbestände fallen gemäß § 4 Abs. 1 Satz 1, § 4 Abs. 2 Satz 1 oder Verstoße gegen Besuchsverbote nach § 7 Abs. 3 Satz 1 sowie gegen § 10.

100 Euro:
Nichteinhaltung der erforderlichen Mindestabstände § 4 Abs. 1 Satz 2.
Die Möglichkeit, neben dem Bußgeld gegen eine Individualperson nach den §§ 30, 130 OWiG zusätzlich auch ein Unternehmen (juristische Person oder Personenvereinigung) mit einem Bußgeld zu belegen, wenn die juristische Person oder die Personenvereinigung durch den Verstoß gegen die 3. CoBeLVO bereichert worden ist oder werden sollte, bleibt unberührt. Die Geldbuße soll in diesen Fällen den wirtschaftlichen Vorteil, den der Täter aus der Ordnungswidrigkeit gezogen hat, übersteigen.

55 Euro:
Bei geringfügigen Ordnungswidrigkeiten kann die Verwaltungsbehörde den Betroffenen
verwarnen und ein Verwarngeld bis zu 55 Euro erheben.

Autohaus Honrath | Wichtige Informationen für Kunden und Interessenten

Für das Autohaus Honrath ist der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie aller Kundinnen und Kunden besonders wichtig. Um vermeidbaren Kontakt zu unterbinden und trotzdem die notwendige Infrastruktur zu erhalten, hat das Autohaus Honrath Maßnahmen ergriffen.

 


Die Werkstatt ist weiterhin geöffnet

Um den Kunden den wichtigen Werkstattservice anbieten zu können, ist die Werkstatt weiterhin geöffnet. Eine Terminvereinbarung kann telefonisch, per E-Mail, per AutohausApp oder über www.honrath.de erfolgen.

Wenn Sie ihr Auto in die Werkstatt bringen, kann für die Schlüsselübergabe die Auftragsannahmebox (Nachtannahmebox) genutzt werden.

Beim Abholen des Fahrzeuges ist das kontaktlose Zahlen per EC-Karte möglich. Bitte vereinbaren Sie zur Abholung vorab einen Termin. Nur so können Wartezeiten und Menschenansammlungen vermieden werden.

Wichtig: Das Autohaus Honrath ändert seine Öffnungszeiten. Die Filialen sind ab sofort von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr für Sie geöffnet. 

Neu- und Gebrauchtwagenverkauf

Der Neu- und Gebrauchtwagenverkauf ist ab sofort nicht mehr persönlich im Showroom möglich. Das Vertriebsteam ist aber weiterhin für Sie da und steht für Fragen zur Verfügung. Sie erreichen das Autohaus Honrath per E-Mail und nach vorheriger Absprache per Telefon und WhatsApp.

Fahrzeugablieferungen sind weiterhin, abhängig von der jeweiligen Zulassungsstelle, nach Terminabsprache möglich. Bei den bestellten Neuwagen kann es ab Werk zu Lieferverzögerungen aufgrund der Corona Pandemie kommen. Der Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör vor Ort findet momentan nicht statt.

Weitere Informationen erhalten Sie in den Filialen von Autohaus Honrath oder auf www.honrath.de

Bingen
H. Honrath Kfz. GmbH
In der Weide 5
55411 Bingen

Telefon: 06721 – 496 0
Email: info@honrath.de

Bad Kreuznach
H. Honrath Kfz. GmbH
Siemensstr. 6
55545 Bad Kreuznach

Telefon: 0671 – 79 46 14 0
E-Mail: info@honrath.de

Ingelheim
Autohaus Ingelheim GmbH
Hermann-Bopp-Straße 2
55218 Ingelheim am Rhein

Telefon: 06132 – 98 21 00
E-Mail: info@honrath.de

Sie haben bereits die App der Honrath Autohausgruppe? Nutzen Sie einfach die Chat-Funktion um Ihre Frage zu stellen oder Ihr Anliegen mitzuteilen. Vereinbaren Sie gerne auch Ihren Werkstatttermin über die App.

ZDF Wiso dreht im Sportraum Mainz Hechtsheim

Nachrichten Mainz | Die Inhaber des Fitnessstudios Sportraum Mainz Dominik Hauck und Johannes Behringer haben sich in der schweren Zeit mit vielen geschlossenen Geschäften etwas Besonderes für ihre Mitglieder einfallen lassen. Das Team des ZDF WISO war im Rahmen der Dreharbeiten zur Aktion „Hechtsheim hiflt“ beim Sportraum Mainz. Boost your City hat mit dem Inhaber Johannes Behringer über die Aktionen gesprochen.


Das ZDF WISO beim Sportraum Mainz

Viele Unternehmen haben zudem mit den Schließungen der Geschäfte im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu kämpfen. Zudem brauchen Menschen, die zur Risikogruppe gehören, momentan Unterstützung. So entstand die Aktion „Hechtsheim hilft“. Unternehmer und Privatpersonen in Hechtsheim helfen, so gut sie können anderen, die Hilfe benötigen.

Darauf ist auch das ZDF WISO aufmerksam geworden. In den vergangenen Tagen besuchte das Team der Sendung verschiedene Unternehmen, welche die Aktion Hechtsheim hilft unterstützen. So auch das Fitnessstudio Sportraum Mainz. „Zum Thema ‚Gesundheit und Bewegung‘ war das ZDF WISO Team dann auch bei uns. Bei den Dreharbeiten ging es in erster Linie um die Aktionen, die wir uns für unsere Mitglieder haben einfallen lassen. Denn wir wollen sie beim Training von zuhause aus unterstützen. Dabei wollen die Menschen nicht irgendein Video sehen, sondern sie wollen einen regionalen Bezug. Diesen bieten wir den Mitgliedern.“, berichtet Behringer.

Tatiana Muñoz zu den Dreharbeiten im Sportraum Mainz

Boost your City hat mit der Hechtsheimer Ortsvorsteherin Tatiana Muñoz über den Besuch des ZDF WISO beim Sportraum gesprochen. Muñoz ist die Initiatorin der Aktion Hechtsheim hilft und war bei den Dreharbeiten ebenfalls vor Ort. „Das ZDF WISO wurde auf die Aktion Hechtsheim hilft aufmerksam und war davon begeistert. Deshalb wollten sie eine Dokumentation darüber drehen. Da der Sportraum Mainz von Beginn an Unterstützer und Supporter der Aktion Hechtsheim hilft ist, war das ZDF WISO auch im Sportraum. Danijela Filtzinger, die Zumbatrainerin war bei den Dreharbeiten ebenfalls vor Ort.“, berichtet Tatiana Muñoz. „Ich finde es super schön, dass der Sportraum als Supporter für Hechtsheim hilft mit dabei ist.“ Die Videos werden auch auf den Social Media Seiten der Aktion Hechtsheim hilft in einer entsprechenden Kategorie ausgespielt und so den Menschen zur Verfügung gestellt.

Foto: Johannes Behringer

Mit den Trainern zusammen am Bildschirm trainieren

„Es gibt unzählige Sportvideos im Netz. Doch die Leute zuhause wollen nicht irgendein Video sehen. Sie wollen einen regionalen Bezug. Wollen gemeinsam mit dem Trainern, die sie kennen Sport machen.“ Deshalb haben die Trainer des Fitnessstudios diverse Kursvideos gedreht. So können die Mitglieder von zuhause aus das Kursangebot des Sportraum nutzen. Dabei arbeiten die Trainer natürlich mit Equipment, das jedermann zuhause hat.

Für alle, die lieber Workouts statt Kurse machen, hat das Sportraum natürlich auch etwas zu bieten. Die Trainer haben ebenso Videos aufgezeichnet, in denen sie Übungen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade zeigen. Dabei erklären sie ausführlich, worauf der oder die Trainierende achten sollte, um die Übung wirklich richtig auszuführen. Die Videos werden jeweils auf Youtube zur Verfügung gestellt und können damit auch von Nicht-Mitgliedern genutzt werden.

Verleih von mobilem Eqiupment

Der Sportraum Mainz ist ein komplett ausgestattetes Fitnessstudio, welches fast niemand nutzen kann. Das hat die beiden Inhaber auf eine Idee gebracht. Um den Mitgliedern das Training von Zuhause aus auch mit Equipment zu ermöglichen, haben sie transportable Trainingsgeräte wie beispielsweise Langhanteln, Gewichtsscheiben, Schlingentrainer und Kettlebells an ihre Mitglieder ausgeliehen.

Gegen eine Pfandgebühr konnten die Mitglieder sich am vergangenen Freitag ihre Trainingsausrüstung selbst zusammen suchen und mit nach Hause nehmen. Bei der Aktion durften die Mitglieder nur einzeln in das Fitnessstudio betreten, um ein Infektionsrisiko zu vermeiden. Die Mitglieder können das Equipment vorerst bis nach Ostern behalten. „Wir hoffen, dass wir dann wieder öffnen können“, berichtet Behringer.

Quelle: Sportraum Mainz

Renovierungsarbeiten im Sportraum

Zudem nutzt das Team des Sportraum Mainz aktuell die Zeit um die Räumlichkeiten zu renovieren „Wir sind gerade dabei die Sauna und andere Bereiche etwas zu erneuern und zu verschönern. So können wir die Zeit trotzdem optimal nutzen und unsere Kunden haben auch etwas davon, wenn wir wieder öffnen“, erklärt der Inhaber.

Das Fitnessstudio Sportraum Mainz befindet sich in der Curiestraße 2 in Mainz-Hechtsheim.

Das Sicherheitsgelände für die Fenstergitter vom Mainzer Rathaus

Nachrichten Mainz | Ein riesiges Freigelände auf dem Flugplatz Mainz-Finthen, komplett umzäunt. Auf dem Gelände mehrere Holzpfeiler auf Betonfüßen, an denen Kameras montiert sind. An den Zäunen weisen große Schilder daraufhin, dass das Gelände videoüberwacht wird.


Im November sind die Mitarbeiter des Mainzer Rathauses aus dem Arne Jacobsen-Bau ausgezogen, da es in den kommenden Jahren komplett saniert werden muss. Das Gebäude, welches seit 2005 unter Denkmalschutz steht hat eine lange Mängelliste. Wasser im Keller, Schimmel und Schadstoffe in den Wänden, ein undichtes Dach, die Steine drohen von der Fassade zu fallen. Und auch die Fenstergitter an der Rathausfassade drohten aus der Verankerung zu rutschen. Deshalb wurden Sie seit Ende letzten Jahres abmontiert, um sie während der Sanierung des Rathauses einzulagern.

Fenstergitter Rathaus Mainz | Foto: Katja Dachs

Die Fenstergitter werden gut bewacht

Da die Fenstergitter, die als Sonnenschutz dienen, ebenfalls unter Denkmalschutz stehen und nach der Sanierung wieder angebracht werden müssen, werden sie auf dem Gelände einer Hoch- und Tiefbau Firma auf dem Flugplatz Mainz-Finthen gelagert. Die gesamte Fläche ist umzäunt und seit diesem Donnerstag zusätzlich auch noch videoüberwacht. Dies ist für alle, die dort vorbeikommen direkt ersichtlich. Denn mehrere große Schilder in leuchtendem gelb weisen daraufhin. Dafür wurden durch eine Firma für Sicherheitstechnik mehrere Betonfüße aufgestellt, auf die Holzpfeiler montiert wurden um dort die Kameras anzubringen. So soll sichergestellt werden, dass keiner die wertvollen Fenstergitter entwenden oder beschädigen kann.

Jugendliche bewerfen Linienbus mit Steinen

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Mittwoch in den Abendstunden wurde in Wiesbaden ein fahrender Linienbus mit Steinen beworfen. Der Bus war in Wiesbaden-Dotzheim unterwegs, als eine Gruppe von Jugendlichen in diesem randalierte. Der Busfahrer verwies die fünf Jugendlichen an der Haltestelle „Nelkenweg“ aus dem Bus.


Nachdem der Busfahrer seine eigentliche Tour beendet hatte und sich auf der Rückfahrt befand, standen die Jugendlichen immer noch an der Haltestelle „Nelkenweg“. Sie machten den Busfahrer darauf aufmerksam wieder einsteigen zu wollen. Der Fahrer erkannte die Gruppe wieder und fuhr an der Haltestelle vorbei.

Nach Angaben des Fahrers warf mindestens einer aus der Gruppe mit einem Stein oder ähnlichem Gegenstand auf den fahrenden Bus. Durch den Gegenstand wurde eine Seitenscheibe des Linienbusses beschädigt. Die Gruppe flüchtete anschließend.

Der Busfahrer beschreibt die Beteiligten wie folgt:

  • 16-19 Jahre alt
  • alle männlich
  • mit dunklen Haaren
  • südländischem Aussehen
  • dunkel gekleidet gewesen
  • eine Person mit dunkler Jacke mit einer weißen Kapuze

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2340 zu melden.

COVID-19 | Bund empfiehlt folgende Vorsichtsmaßnahmen für die Abfallbeseitigung

Ein Großteil der Menschen arbeitet von Zuhause im Homeoffice, Kinder können nicht mehr in den Kindergarten oder zur Schule gehen. Auch sind viele Menschen von Kurzarbeit oder gar von der Schließung des Betriebes betroffen. Da sich nun immer mehr Menschen zu Hause aufhalten, fällt dort auch mehr Abfall als sonst an. Das stellt auch die Abfallentsorgung in ganz Deutschland vor besondere Herausforderungen.

 


So hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Berlin nicht nur dazu aufgerufen Müll zu vermeiden. Auch hat das Ministerium eine Empfehlung ausgesprochen, wie mit Abfällen von Haushalten umzugehen ist, in denen infizierte Personen leben oder aber bei denen es begründete Verdachtsfälle auf eine Infektion mit dem COVID-19-Virus gibt.

So gilt für diese privaten Haushalte:

  • Neben Restmüll werden auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne entsorgt.
  • Sämtliche dieser Abfälle werden in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben.
  • Einzelgegenstände wie Taschentücher werden nicht lose in Abfalltonnen geworfen.
  • Abfallsäcke werden durch Verknoten oder Zubinden verschlossen.
  • Spitze und scharfe Gegenstände werden in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt.
  • Müllsäcke werden möglichst sicher verstaut, so dass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.
  • Für alle privaten Haushalte in Deutschland, in denen keine infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 leben, gilt weiterhin uneingeschränkt das Gebot der Abfalltrennung. Für sie ändert sich bei der gewohnten Abfallentsorgung nichts.

Zwar sind bisher keine Fälle bekannt, bei denen sich Personen durch Berührung von kontaminierten Oberflächen mittels Kontaktinfektion angesteckt haben. Dennoch ist dieser Übertragungsweg nicht auszuschließen.

Zum Schutz der Hausmeister, Nachbarinnen und Nachbarn in Mehrparteienhäusern sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Abfallentsorgung empfiehlt das Bundesumweltministerium (BMU) daher in Abstimmung mit den für die Abfallentsorgung zuständigen Ministerien der Bundesländer diese Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.

Glocken läuten täglich zum Trost

St. Wendel. Die Kirchen im Saarland starten an diesem Freitag eine Aktion, die während der Corona-Krise Trost Spenden soll: Jeden Abend um 19.30 Uhr läuten die Glocken. Gemeinden, die sich aus organisatorischen Gründen nicht beteiligen können, werden wenigstens jeden Sonntag um 19.30 Uhr läuten.