BYC-News Blog Seite 1432

Bis zu 50 Prozent weniger Verkehr auf Hessens Autobahnen

Nachrichten Hessen | Die Auswirkungen der Covid-19 Erkrankungen und die Einschränkungen des sozialen Lebens machen sich auch auf den Autobahnen in Hessen bemerkbar. Auf den Autobahnen im Bundesland Hessen sind zwischen 30 bis 50 Prozent weniger Fahrzeuge unterwegs. Am vergangenen Sonntag lag der Rückgang sogar in einer Größenordnung von 70 Prozent, teilte Hessen Mobil an diesem Freitag mit.


Beim Güterverkehr durch Lastwagen hat sich im Vergleich kaum etwas verändert. An einer ausgewählten Zählstelle auf der Autobahn A5 ist sehr deutlich zu erkennen, dass der Autoverkehr gegenüber dem Lkw-Verkehr überproportional abgenommen hat. Je nach Streckenabschnitt sind lediglich knapp 10 Prozent weniger Lastwagen unterwegs

„Weniger Pkw-Verkehr, aber stabiler LKW-Verkehr. Das zeigt, dass die Versorgung mit Waren und Gütern gesichert ist“, sagt Gerd Riegelhuth, Präsident von Hessen Mobil.

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Oskar Lafontaine fordert niedrigere Dispozinsen

Saarbrücken. Oskar Lafontaine hat die Sparkassen im Saarland aufgefordert, während der Corona-Krise die Dispozinsen deutlich zu senken. Als Beispiel nannte der Vorsitzende der linken Landtagsfraktion die Frankfurter Sparkasse: Die Krise führe zu Kurzarbeit und anderen Einkommenseinbußen – die Senkung wäre eine Möglichkeit, die Menschen zu entlasten.

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Staatshilfe nötig für Galeria Karstadt Kaufhof | 80 Mio Verlust pro Woche

Medienbericht | Um das Warenhausunternehmen Galeria Karstadt Kaufhof mit seinen 28.000 Mitarbeitern und rund 170 Standorten zu retten, ist Eigentümerin Signa offenbar auch selber bereit, „signifikante finanzielle Unterstützung“ zu leisten. Das geht aus einem internen Papier des Konzerns vor, der dem Fachmagazin TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe) vorliegt. Mit Blick auf die erzwungenen Ladenschließungen wegen Corona heißt es dort: „Jede Woche verlieren wir mehr als 80 Mill. Euro Umsatz, während wesentliche Kosten weiterlaufen.“


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Galeria Karstadt Kaufhof kämpft um Staatshilfe – bisher jedoch noch ohne Erfolg.

Dem eine Seite langen Schreiben zufolge führt das Unternehmen „derzeit unter anderem Gespräche mit den Banken, um die umfangreichen Voraussetzungen für die Inanspruchnahme staatlicher Hilfsgelder zu schaffen.“ Dieser Prozess allerdings sei „derzeit noch sehr bürokratisch und aufwändig. Er kostet wertvolle Zeit.“

Es gehe dem Papier zufolge jetzt nicht nur um die 28.000 Mitarbeiter von Galeria Karstadt Kaufhof, sondern auch um zehntausende Arbeitsplätze etwa bei Lieferanten, sowie um die Innenstädte in Deutschland. Der Gesellschafter – also Signa – habe „selbstverständlich bereits, wie schon in der Vergangenheit, signifikante finanzielle Unterstützung zugesagt und auch schon bereitgestellt.“

Corona sei eine „sehr, sehr große Herausforderung“ für Galeria. In dem Papier wird der Eindruck erweckt, die Sanierung des Warenhauskonzerns sei vor Covid-19 auf gutem Wege gewesen. Die eingeleiteten Maßnahmen zeigten Wirkung, das Unternehmen sei „de facto schuldenfrei“ gewesen. Für das laufende Geschäftsjahr habe man „mit einem Ebitda von mehr als 100 Mill. Euro“ gerechnet.



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Für die Mitarbeiter bedeute die Corona-Krise „schmerzhafte finanzielle Einschnitte“

Man habe einen Sparkurs einschlagen müssen, der die Sach- und Personalkosten erheblich reduziere. „Für weite Teile unserer Belegschaft mussten wir bereits Kurzarbeit beantragen“. Wie zu hören ist, bekommen die meisten Mitarbeiter für den März dadurch nur rund 85 % ihres üblichen Monatsgehaltes ausgezahlt.

Ein Unternehmenssprecher wollte sich am Sonntag auf TW-Anfrage zu dem Papier nicht äußern.

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Corona-Fälle bei „The Masked Singer 2020“ | ProSieben pausiert die Show

Im Team von „The Masked Singer“ wurden drei Corona-Fälle bekannt. Deshalb wird die Sendung vorerst pausiert. Alle Maßnahmen wurden entsprechend der gesetzlichen Vorschriften und den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden umgehend eingeleitet.


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Wann geht es mit The Masked Singer weiter?

Die Show pausiert bis auf weiteres bis zum Dienstag, den 14. April 2020. An diesem Tag war ursprünglich das Finale geplant. ProSieben möchte jetzt zu diesem Datum die vierte Folge der zweiten Staffel senden und im Anschluss die Show im gewohnten Wochenrhythmus fortführen.

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ProSieben-Chef Daniel Rosemann zur Pause:

„Wir hatten keine andere Wahl, als ‚The Masked Singer‘ pausieren zu lassen. Sicherheit und Wohl der Crew und der Künstler unter den Masken haben oberste Priorität. Für unsere Zuschauer tut es mir leid: Aus dem überragenden Social-Media-Feedback konnten wir Dienstag für Dienstag ablesen, wie viel Freude gerade ‚The Masked Singer‘ den Menschen in dieser Zeit der sozialen Isolation macht. Wir hoffen alle, dass wir am 14. April 2020 wieder ‚The Masked Singer‘-Spaß in Deutschlands Wohnzimmer bringen können.“

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Kostümabteilung des Staatstheaters näht für Uniklinik Mainz Mundschutzmasken

Die Universitätsmedizin Mainz benötigt dringend Mund,- und Nasenschutzmasken die außerhalb von den OP-Räumen genutzt werden können. Nach den Maßgaben von Experten näht die Kostümabteilung des Staatstheater Mainz die einfachen Masken ohne Filter ab sofort. Die gefertigten bunten Masken sind bei hohen Temperaturen waschbar.


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Wer selber eine Nähmaschine besitzt, kann sich auch eine solche Maske herstellen.

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Krankenhaus Ingelheim | So bauen wir jetzt eine „Klinik in der Klinik“

Aktuell betreut die Klinik Ingelheim vier Corona-Verdachtsfälle und einen Corona-Patienten. Die Kapazitäten für Beatmung und Observation werden nun in Abstimmung mit der Stadt, dem Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz und mit den anderen Kliniken in der Region sukzessive ausgebaut.


Die Klinik Ingelheim reagiert in Kooperation mit den anderen medizinischen Versorgern in der Region auf die Herausforderungen durch die Corona-Krise. Um keine Versorgungslücke für die Bevölkerung entstehen zu lassen, geht die Klinik Ingelheim einen besonderen Weg.

„Wir haben hier im Gebäude die Möglichkeit eine Station komplett abzutrennen. Dazu verfügt diese Station über einen separaten Eingang. So bauen wir jetzt eine „Klinik in der Klinik“ für Corona-Patienten, können aber im Rest des Hauses weiterhin für alle anderen Patienten sicher unsere medizinischen Leistungen anbieten“ erklärt Pressesprecher Hannes Fischer.

Um für Patienten und Mitarbeiter die höchste Sicherheit zu gewährleisten, werden in den beiden Einheiten auch komplett getrennte Teams arbeiten. Mit dieser Klinik in Klinik-Lösung kann die Klinik Ingelheim den Status als Corona-Spezialklinik erhalten und gleichzeitig die Grund- und Regelversorgung der Bevölkerung sicherstellen.

„Wir haben vor der Umsetzung dieser Maßnahme akribisch die Infektionsrisiken geprüft und ausgeschaltet. Mit dieser Lösung können wir weiterhin alle Patienten behandeln und vor allem die Notaufnahme offen halten“ betont Prof. Dr. Markus Masin, Klinikdirektor der Klinik Ingelheim.

Krankenhäuser könnten an Corona-Krise pleite gehen

Das Gesundheitswesen ist in den vergangenen 20 Jahren auf Kostenreduzierung ausgerichtet worden, sagt Markus Mai, Präsident der Pflegekammer Rheinland-Pfalz. Das rächt sich jetzt auf unterschiedliche Weise. Zum Beispiel durch die absurde Situation, dass Krankenhäuser nach und wegen ihrem Engagement in der Corona-Krise pleite gehen könnten.

Polizei im Großeinsatz wegen Verstößen gegen das Versammlungsverbot

Saarbrücken. Den Samstag haben in Saarbrücken viele genutzt, die Zeit an touristischen Plätzen zu verbringen – entgegen den Regeln des Kontaktverbotes, das herrscht, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. 67 Strafanzeigen wurden an einem Tag gestellt. Nun richtet Innenminister Klaus Bouillon einen „eindringlichen Appell“ an die Saarländer.

Vermisster 85-jähriger Mann aus Ensdorf

Öffentlichkeitsfahndung der Polizei Saarlouis | Seit dem 28. März wird Herr Adolf Müller vermisst. Gegen 08:30 Uhr verließ der 85-jährige, orientierungslose Herr Müller das Altersheim in Ensdorf. Die Polizei sucht mit starken Kräften unter anderem auch mit Unterstützung von mehreren Spür- und Mantrailerhunden nach dem Mann. Bis dato fehlt jedoch jede Spur von dem Vermissten.


Personenbeschreibung:

  • 1,75 m groß
  • Glatze
  • bekleidet mit grün-grauer Jacke
  • Mütze oder Hut
  • führt Gehstock mit sich

Zeugen, die den Mann am heutigen Tage gesehen haben, melden sich bitte telefonisch bei der Polizei Saarlouis unter 06831/ 9010

Sicherstellung wichtiger Lieferketten durch den Flughafen Frankfurt:

Die weltweiten und weitreichenden Folgen durch den rasanten Anstieg der Coronavirus Infektionen ist noch nicht absehbar. Die wirtschaftliche wie auch die medizinische Versorgung mit Gütern ist einer der wichtigsten Punkte in der aktuellen Zeit. Der Flughafen Frankfurt ist einer der Drehkreuze für die Versorgung der lebensnotwendigen Handelsgüter.


Der Flughafen Frankfurt ist Europas führender Frachtflughafen

Der Güterverkehr und insbesondere die Luftfracht muss sichergestellt sein. Der Frankfurter Flughafen als Europas führender Frachtflughafen stellt seine Infrastruktur weiterhin vollständig zur Verfügung. So können zentrale Lieferketten aufrechterhalten werden. Hierzu kommen zudem vermehrt Passagiermaschinen zum Einsatz die als Frachtmaschinen verwendet werden.

Fraport AG

Mit dem Rückgang der Passagierverkehre geht auch wichtige Frachtkapazität verloren

Bei der sogenannten Beiladefracht wurden im Jahr 2019 rund 40 Prozent der Frachtanteile mit Passagierflugzeugen geflogen. Der akute Mangel an Passagierflügen muss in Bezug auf die Luftfracht ausgeglichen werden. Seit dem Rückgang der Linien,- und Kurzstreckenflüge verzeichnet der Flughafen Frankfurt schon jetzt eine Zunahme an Frachtflügen nach Nordamerika, Südost-Asien und China. Ein weiterer starker Anstieg ist in naher Zukunft zu erwarten. Hierauf ist der Flughafen Frankfurt vorbereitet.

Der Standort Frankfurt ist mit der weltweit größten Fläche von rund 12.000 Quadratmetern führend für den Umschlag von Pharmazeutika.

Max Philipp Conrady, Leiter Frachtentwicklung und Frachtmanagement der Fraport AG teilt mit: „Gemeinsam mit allen Akteuren der Luftfrachtbranche geben wir aktuell unser Bestes, um weggefallene Kapazitäten und Verbindungen auszugleichen. Ziel ist es, die Versorgung sicherzustellen, insbesondere mit einem erhöhten Angebot an Vollfrachterdiensten“

Hessens Finanzminister tot an ICE Strecke aufgefunden

Der 54 Jahre alte hessische Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) ist tot. An diesem Samstagvormittag gegen 10:20 Uhr wurde an einer ICE-Strecke bei Hochheim seine Leiche gefunden. Derzeit gehen die Ermittler von einem Suizid aus.


An diesem Samstagvormittag ging bei der Rettungsleitstelle eine Meldung über eine leblose Person im Bereich der Bahngleisen ein. Die Einsatzkräfte suchten daraufhin den Bereich ab und fanden eine männliche Leiche. Aufgrund der erheblichen Verletzungen konnte die Identität nicht direkt festgestellt werden. Bei dem Todesermittlungsverfahren des Polizeipräsidiums Westhessen wurde festgestellt, dass es sich bei dem Toten um den Hessischen Finanzminister Dr. Thomas Schäfer handelt.

Bis in die Abendstunden ermittelten zahlreiche Beamte des Polizeipräsidiums Westhessen zusammen mit dem Hessischen Landeskriminalamt. Aufgrund der Gesamtumstände, der umfangreichen Ermittlungsarbeiten und der Befragung zahlreicher Zeugen geht die Polizei derzeit von einem Suizid aus.


Normalerweise zieht es die Redaktion vor, nicht über Suizide zu berichten. Da sich der Vorfall aber im öffentlichen Raum ereignete und einen amtierenden Politiker betrifft, hat sich die Redaktion entschieden, über den Fall zu berichten.

Solltet ihr selbst von Selbstmordgedanken betroffen sein, findet ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr unter den kostenlosen Rufnummern 0800 – 111 011 1 oder 0800 – 111 022 2 oder 0800 – 111 011 612 3 Ansprechpartner. Natürlich auch anonym.


 

Ehemann von Klaus Wowereit nach langer Krankheit gestorben

Nachrichten Kurzmeldung | Der Ehemann von Klaus Wowereit, Jörn Kubicki, ist laut einem Medienbericht verstorben. Klaus Wowereit war jahrelang Bürgermeister der Bundeshauptstadt Berlin. Nach dem Medienbericht von „Bild am Sonntag“ erlag der 55-Jährige nach einer langjährigen Lungenkrankheit und einer Coronavirus Infektion einem Herzversagen. Die Bild am Sonntag beruft sich auf den Freundeskreis des Ehepaares. Dem Medienbericht zufolge war Jörn Kubicki durch seine Lungenerkrankung stark eingeschränkt.


 

Mainzer Johannisfest und bundesweite Volksfeste werden wohl 2020 Geschichte sein

Deutschland ist das Land der Volksfeste und Kirmesplätze schlechthin. Geht man nach den aktuellen Prognosen des Robert-Koch Instituts und angesehener Virologen, werden wohl im Jahr 2020 keine Volksfeste mehr stattfinden. Abstand halten und soziale Kontakte meiden ist die Strategie, mit fatalen wirtschaftlichen Auswirkungen für die Schausteller,- und Veranstaltungsbranche.

 


Über 5.000 Schaustellerbetriebe sind in der Bundesrepublik zu verzeichnen und diese beschäftigen insgesamt rund 45.700 Mitarbeiter bundesweit. Mit über 11.500 Volksfesten ist Deutschland Nummer 1 im europäischen Vergleich.

Kontaktverbote und Ausgangsbeschränkungen sind die aktuellen Maßnahmen der Regierung. Es müssen Menschenansammlungen aller Art unterbunden werden, nur notwendige Kontakte innerhalb Familien oder systemrelevante Kontake auf der Arbeit sind noch erlaubt (mit Einschränkungen). Veranstaltungen sowie Konzerte oder Messen werden nach dem jetzigen Stand ebenfalls betroffen sein.

Es werden wohl keine Veranstaltungen mit größeren Menschengruppen mehr stattfinden

Nach der Absage des Mainzer Rhein-Frühling und den örtlichen Volksfesten wird wohl auch dem Johannisfest und den nachfolgenden Festen in der Landeshauptstadt Mainz eine Absage erteilt.

Ein Sprecher des Robert-Koch Instituts teilte in dieser Woche gegenüber BoostyourCity mit, dass die aktuelle Situation und der wahrscheinliche neue Coronavirus-Schub im Herbst es nicht zulassen werden, dass wir in diesem Jahr noch irgendwelche Veranstaltungen im Innen,- sowie Außenbereich mit größeren Menschenansammlungen erleben werden.

Weitere Absagen werden die Volksfestkultur in Deutschland verändern

Die bereits erfolgten Absagen von Volksfesten, sowie die bevorstehenden Absagen bedeuten für die Schausteller einen Totalausfall. Die Entscheidungen bedrohen ganz konkret tausende Arbeitsplätze in der Branche. Weitere Ausfälle sind wirtschaftlich nicht auszugleichen und könnten auf Dauer die Branche in Schutt und Asche legen. Die Volksfestkultur wird es wohl nach Stimmen von Experten so die nächsten Jahre nicht mehr geben. Das gesellschaftliche Leben wird sich ändern.

Der Deutsche Schaustellerbund e.V. (DSB) forderte bereits Anfang März umfassende Hilfen  für betroffene Unternehmen in der Schaustellerbranche. Diese sollten vom Bund, den Ländern oder von Kommunen zur Verfügung gestellt werden.

Mainzer Schausteller nutzen die Zeit um „Ehrenamtlich“ zu helfen

Um Equipment und die Transportfahrzeuge nicht nutzlos in den Hallen stehen zu lassen, haben viele Schausteller den Städten und Kommunen ihre Hilfe angeboten. Wenn beispielsweise eine Kirche einen Kran braucht, um ein Zelt aufzubauen, oder wenn Hilfsorganisationen einen LKW zum Transport benötigten, wollen die Schausteller ihre Geräte und Mitarbeiter zur Verfügung stellen – ehrenamtlich.

Gewerkschaftsbund fordert höhere Löhne für Pfleger und Verkäufer

Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB hat selbst ein Opfer gebracht und verzichtet zum ersten mal seit dem Krieg auf die Kundgebungen am 1. Mai. Während und nach der Corona-Krise gelte es, die Rechte der Arbeitnehmer zu stärken, sagt Dietmar Muscheid im Gespräch mit Boostyourcity. Der Vorsitzende des DGB-Bezirks Rheinland-Pfalz/Saarland fordert unter anderem mehr Gehalt für Pfleger und Verkäufer. 

Zwei Einsätze in einer Nacht für die Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt

Nachrichten Wörrstadt | Wie die Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt berichtet, erhielten sie in dieser Freitagnacht gleich zwei Einsatzalarmierungen. In Ensheim hatte sich ein Verkehrsunfall ereignet. In Bechtolsheim brannte ein Schornstein.

 


Einsatz 1: Zunächst ereignete sich am Kronkreuz bei Ensheim ein Verkehrsunfall. Hierbei fuhr der Fahrer eines PKW über eine Verkehrsinsel und einen Kreisel. Im Straßengraben kam das Fahrzeug dann zum Stillstand. Bei dem Verkehrsunfall wurde die Ölwanne des Wagens beschädigt, wodurch Betriebsflüssigkeit austrat.

Lange mussten die Einsatzkräfte der Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt allerdings nicht am Unfallort bleiben, denn die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ensheim, die ebenfalls vor Ort war, waren für den Einsatz ausreichend. An der Einsatzstelle waren zehn Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, zwei Mehrzweckfahrzeuge und ein Rüstwagen der Freiwilligen Feuerwehr Wörrstadt im Einsatz.

Einsatz 2: Um kurz nach 2 Uhr erreichte die Freiwillige Feuerwehr die zweite Einsatzalarmierung. In Bechtolsheim brannte ein Schornstein, was den Einsatz der Drehleiter erforderte. Aufgrund der engen Straße, in der sich der Einsatzort befand, gestaltete sich die Anfahrt und die Aufstellung der Drehleiter schwierig.

Die Kräfte der Feuerwehren vor Ort hatten zuvor bereits sämtliche Vorarbeiten geleistet und mit Schwefelspänen eine Ausbreitung des Feuers verhindert. Die Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt musste, nachdem die Drehleiter aufgebaut war, lediglich noch von dem Korb der Drehleiter aus den Schornstein mit entsprechendem Kehrwerkzeug fegen. Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

Vor Ort waren die Feuerwehren aus Bechtolsheim, Biebelnheim und Gau-Odernheim, der Einsatzleitwagen aus Flonheim sowie Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes.
Von der Freiwilligen Feuerwehr Wörrstadt waren zehn Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, ein Drehleiterfahrzeug und Kommandowagen sowie der stellvertretende Wehrleiter am Einsatzort tätig.