BYC-News Blog Seite 1429

Erste Covid-19 Patienten erfolgreich mit Plasma behandelt

An diesem Dienstag wurden die ersten beiden Corona-Patienten mit Plasma eines Genesenen Patienten behandelt worden. Dies geschah am Universitätsspital Basel. Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe um Prof. Andreas Buser, Prof. Manuel Battegay und Privatdozent Andreas Holbro hat damit erstmals in der Schweiz und als eines der ersten Zentren Europas diese potentielle Therapiemöglichkeit begonnen.

-Werbeanzeige-

Plasma genesener Personen enthält Abwehr-Eiweisse

Zwei Patienten am Universitätsspital Basel ist an diesem Dienstag zur Behandlung von Covid-19 aus dem Blut eines genesenen Patienten gewonnenes Plasma verabreicht worden. Plasma ist ein Bestandteil vom Blut. Vor allem Eiweiße wie Immunglobuline also Abwehrstoffe gegen Krankheitserreger sind im Plasma enthalten. Im Plasma von geheilten Personen finden sich auch spezifische Abwehr-Eiweiße gegen diesen Erreger. Bei den der Behandlung von Ebola und der Schweinegrippe zeigte sich bei ausgewählten Patienten eine Besserung des Krankheitsverlaufs nach Transfusion von Plasma von genesenen Personen. Bei SARS-CoV-2 hat eine erste sehr kleine Studie, die vor wenigen Tagen im Journal of the American Medical Association (JAMA) veröffentlicht wurde gezeigt, dass diese Therapieart weiter untersucht werden muss.

-Werbeanzeige-

Krankheitsschwere und Dauer könnten reduziert werden

Eine Forschungsgruppe um die Chefärzte der Infektiologie und Spitalhygiene und des Blutspendezentrums hat nun dieses Vorgehen als experimentelle Therapie im Einzelfall bei zwei Patienten in Basel angewendet. Hierbei wurden die Richtlinien der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften beachtet. Ein Therapieeffekt wird nun beurteilt. Die Hoffnung besteht, dass Krankheitsschwere und die Dauer reduziert werden können.

Zusätzliche Sicherheit für Empfänger

Die Gewinnung und Herstellung erfolgt gemäß den Vorschriften der Blutspende SRK Schweiz freiwillig und unentgeltlich analog der Gewinnung anderer Transfusionsprodukte. Spender werden vor der Entnahme auf Erkrankungen, die über das Blut übertragbar sind, getestet. Ebenso muss vor der Spende eine Heilung von Covid-19 dokumentiert sein. Zusätzlich werden bei den Plasmaprodukten unterschiedlichste Viren, Bakterien und Parasiten sowie potenziell schädliche weiße Blutzellen neutralisiert. Das stellt eine zusätzliche Sicherheit für den Empfänger dar. Es haben sich bereits einige genesene Patienten als Spender zur Verfügung gestellt.

Um die Gefahr von Unverträglichkeitsreaktionen zu verringern, wird vor jeder Transfusion sichergestellt, dass eine Blutgruppenverträglichkeit zwischen Spender und Empfänger vorliegt. Die Plasmatransfusion erfolgt dann als Tropf über eine Kanüle in eine Vene. Eine enge Zusammenarbeit mit anderen Schweizer Zentren ist bereits in die Wege geleitet.

-Werbeanzeige-

Körperverletzung und Beleidigung gegen Hundehalter

Nachrichten Viernheim – An diesem Montagmittag wurde ein 55-jähriger Hundehalter beim Gassi gehen in der Feldgemarkung, Bereich Wormser Straße, von zwei Insassen eines Mercedes beleidigt, geschubst und geschlagen. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Beleidigung und Körperverletzung.


Gegen 14.40 Uhr soll nach ersten Angaben des leicht verletzten Mannes der Wagen unberechtigt den Fußgängerweg, in Höhe des Verkehrskreisels, befahren haben. Die beiden Männer seien nach einem Wortwechsel aus dem Auto ausgestiegen und wurden daraufhin handgreiflich gegenüber dem 55-Jährigen. Die oberflächlichen Verletzungen im Gesicht des Geschädigten konnten in einem örtlichen Krankenhaus ambulant versorgt werden.

Der Fahrer des Mercedes soll zwischen 25 und 35 Jahre alt gewesen sein, während sein Beifahrer auf 25 Jahre geschätzt wurde. Beide Männer sind schlank, haben schwarze Haare und ein südländisches Aussehen. Wer etwas zu dem Vorfall beobachtet hat und Angaben hierzu und zu den gesuchten Männern machen kann, wendet sich bitte an die Ermittler in Viernheim. Telefon: 06204 / 93770.

-Werbeanzeige-

Ehepaar im Schlaf überfallen und ausgeraubt

Nachrichten Viersen – In der Nacht zu diesem Dienstag wurde ein älteres Ehepaar im Schlaf zwischen 23.30 und 04.30 Uhr von drei unbekannten maskierten Einbrechern in dessen Haus auf dem Kölsumer Weg in Viersen überfallen und ausgeraubt.


Die 77-jährige Hauseigentümerin wurde gegen 23.30 Uhr wach, weil ihr von einem der Täter mit einer Taschenlampe ins Gesicht geleuchtet wurde und sie angewiesen wurde ruhig zu bleiben. Zwei weitere Täter durchsuchten das Haus und angrenzende Gebäude, während der andere Unbekannte die Frau bewachte. Etwa gegen 04.00 Uhr wurde die Frau  in das Schlafzimmer ihres 89-jährigen Mannes im Erdgeschoss eingesperrt. Danach verließen die Täter das Haus. Nach ersten Feststellungen klauten die Täter Bargeld. Die 77-jährige Geschädigte konnte nur erkennen, dass alle drei Männer dunkel gekleidet und maskiert waren. Einer sei etwas kleiner als die anderen beiden gewesen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler prüfen auch einen möglichen Zusammenhang zu einem Einbruch im Oktober 2019 in das gleiche Haus. Zeugen werden gebeten, Hinweise auf Tatverdächtige oder auf verdächtige Fahrzeuge bitte über die Rufnummer 02162/377-0 zu melden.

-Werbeanzeige-

Saarland verlängert die Ausgangsbeschränkungen

Saarland. Der Ministerrat beschloss an diesem Montag, dass die Ausgangsbeschränkungen verlängert werden. Statt am 3. April wie ursprünglich geplant auszulaufen, bleiben die Beschänkungen bis zum 20. April bestehen.


Damit sind die Bürgerinnen und Bürger noch länger angehalten, weitestgehend auf Begegnungen zu verzichten und die eigene Wohnung nur bei triftigen Gründen wie der Ausübung des Berufs, einem Arztbesuch oder zum Einkaufen zu verlassen. Auch Geschäfte, die keine Waren für den täglichen Bedarf anbieten, werden noch bis zum 20. April geschlossen bleiben.

-Werbeanzeige-

Die Lage bleibt weiterhin ernst

Trotz erster Erfolge, so Ministerpräsident Tobias Hans (CDU), bleibe die Lage wegen der steigenden Infektionszahlen sehr ernst. „Wenn wir die Maßnahmen zu früh lockern, riskieren wir einen Rückfall und würden damit sträflich aufs Spiel setzen, was wir an Zeit gewonnen haben. Handeln wir jetzt nicht entschlossen, beginnen wir am Ende von vorn.“ Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) warnt davor, voreilig zu handeln: „Ein vorschnelles Aufheben der getroffenen Maßnahmen wäre fahrlässig und könnte viele Menschenleben gefährden.“ Nach dem 20. April müsse die weitere Vorgehensweise bundesweit koordiniert werden.

-Werbeanzeige-

Aus dem Landtag kommt Kritik an den Ausgangsbeschränkungen

Aus dem Landtag kommen auch kritische Stimmen zu den Ausgangsbeschränkungen: „Wir müssen uns klarmachen, dass jetzt getroffene Entscheidungen auch in Zukunft bei der nächsten vielleicht nicht so schlimm verlaufenden Tiergrippe Einfluss haben“, erklärte der Linken-Innenpolitiker Dennis Lander. Derzeit gebe es für die Maßnahme keine Rechtsgrundlage. Die Freiheitsrechte wurden in 75 Jahren erkämpft. Diese würden jetzt „präventiv und ohne das Parlament“ über Bord geworfen.

Inzwischen gingen bei dem Verwaltungsgericht des Saarlandes eine Klage und ein Eilantrag gegen die Allgemeinverfügung ein. Da die Landesregierung die Allgemeinverfügungen zuvor aber in einer Rechtsverordnung zusammengefasst hatte, sind damit sowohl die Klage als auch der Eilantrag nichtig. Die Verfügung müsste auf einem anderen juristischen Weg angegriffen werden.

-Werbeanzeige-

Mehrfach durch den Kreisel gedriftet in Kirchheimbolanden

Nachrichten Alzey-Worms | An diesem Montag wurde der Polizei gegen 20:15 Uhr ein auffälliger PKW der Marke BMW gemeldet. Der Fahrer der schwarzen Limousine mit Stufenheck soll mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Kreisverkehr gedriftet sein. Der Kreisverkehr befindet sich in der Bischheimer Straße, auf Höhe der ARAL-Tankstelle.


Nach der mehrfachen Drifteinlage soll der Fahrer in den Kreisverkehr in der Neumayerstraße gefahren sein und dort das gleiche Fehlverhalten gezeigt haben. Zum Abschluss ist er dann in Richtung Kupferberg mit überhöhter Geschwindigkeit davon gefahren. Zum Zeitpunkt der Verkehrsstraftat haben sich weitere Fahrzeuge an den Kreisverkehren befunden. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Kirchheimbolanden zu melden.

-Werbeanzeige-

Jens Spahn gegen Maskenpflicht in Deutschland

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich gegen eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken in Deutschland ausgesprochen. „In der jetzigen Lage sehe ich keine Notwendigkeit zu einer Verpflichtung“, sagte der CDU-Politiker an diesem Dienstag in Düsseldorf. Zuvor hatte er zusammen mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet das Universitätsklinikum in Düsseldorf besucht.

 


Masken könnten Ausbreitung des Virus verlangsamen

Dabei müsse laut Spahn unterschieden werden zwischen medizinischen Masken zum Schutz des medizinischen Personals vor einer Ansteckung und anderen in der Öffentlichkeit getragenen Masken. Bei diesen, teilweise auch selbst genähten Masken gehe es darum, andere nicht anzustecken. Sie könnten „tatsächlich auch eine Hilfe sein dabei, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen“. Eine Notwendigkeit zur Tragepflicht, sieht er momentan allerdings noch nicht.

Seine Wahrnehmung sei, dass es die Bereitschaft aus Solidarität mit anderen Masken zu tragen wächst, sagte Spahn. Armin Laschet nannte die Äußerungen von Jens Spahn „treffend“. Man sei jetzt erst einmal damit beschäftigt, Masken für den medizinischen Bereich zu beschaffen. „Und wenn es sich gesellschaftlich entwickelt, dass jeder den anderen auch schützen will, dann ist das in Ordnung. Eine Pflicht sehe ich nicht.“

Es wird mehr Intensiv- und Beatmungspatienten geben

„Eines ist klar: Es wird in den nächsten Tagen eine steigende Zahl von Intensiv- und Beatmungspatienten geben“, erklärte Spahn außerdem. „Wir haben steigende Infektionszahlen jeden Tag. Wir haben eine Dynamik über die letzten Wochen. Wir haben leider auch eine zunehmende Zahl von Todesfällen zu beklagen“, sagte er nach dem Besuch der Universitätsklinik. Deutschland habe im Gegensatz zu anderen Ländern aber eine gewisse Vorlaufzeit, da die Ausbreitung „sehr frühzeitig“ erkannt wurde.

Die Stadt Jena plant in der Coranavirus-Pandemie bereits eine Maskenpflicht (wir berichteten).

-Werbeanzeige-

Zigarettenautomat in Ingelheim aufgebrochen

Nachrichten Ingelheim | Am vergangenen Wochenende haben unbekannte Täter in einem Einkaufszentrum in der Konrad-Adenauer-Straße in Ingelheim einen Zigarettenautomaten aufgebrochen und dabei erheblich beschädigt. Die darin enthaltene Geldkassette wurde entfernt und gestohlen.

 


Die Polizei Ingelheim sicherte die Spuren am Automaten, bisher wurden diese aber noch nicht ausgewertet. Derzeit bestehen noch keine konkreten Hinweise auf die Täter.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion in Ingelheim unter der Telefonnummer 06132 – 655 10 in Verbindung zu setzen. Alternativ können Hinweise auch per E-Mail an piingelheim@polizei.rlp.de übermittelt werden.

Mehrere Männer mit Stichverletzungen in Rüsselsheim

Nachrichten Rüsselsheim | In dieser Dienstagnacht gegen 1 Uhr kamen drei Männer mit Stich- und Schnittverletzungen in ein Rüsselsheimer Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

 


Die drei Männer kamen nacheinander in das Krankenhaus. Ein 20 Jahre alter Mann aus Raunheim hatte mehrere Stichverletzungen am Rücken. Bei den anderen beiden Männern, ein 21-Jähriger aus Raunheim und ein 22-Jähriger aus Rüsselsheim, wurden ebenfalls Verletzungen festgestellt. Trotz der teilweise schweren Verletzungen besteht nach Aussage der Polizei keine Lebensgefahr für die Männer.

Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen werden von dem Kommissariat 10 in Rüsselsheim geführt. Diese dauern noch an. Zeugen oder Hinweisgeber melden sich bitte unter der Telefonnummer 06142 – 696 0 bei den Ermittlern.

Drogenfunde bei Polizeikontrollen in Ingelheim

Nachrichten Ingelheim | Die Polizei in Ingelheim stellte am vergangenen Wochenende gleich zweimal Drogen sicher. Am Freitagabend kontrollierten sie gegen 23:30 Uhr im Rahmen der Corona-Regeln eine Personengruppe im Ingelheimer Bahnhofsumfeld. Während der Kontrolle verhielt sich ein 20-jähriger Ingelheimer verdächtig. Die Polizei fand bei ihm mehrere Mengen Drogen, welche sie sicherstellte.


Am Sonntagnachmittag unterstützte die Polizei den Sicherheitsdienst der Stadt Ingelheim wegen eines Verstoßes gegen die geltenden Corona-Regeln. Während sie die Personalien feststellten, fiel Ihnen ein Marihuanageruch auf. Auch bei dem 19-Jährigen, wurden mehrere Mengen Drogen gefunden und sichergestellt. Beide müssen sich nun wegen dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetzes verantworten.

Coronavirus | Kirchenglocken in Ingelheim läuten zum täglichen Gebet

Nachrichten Ingelheim | Seit Beginn der Corona-Krise haben sich in den verschiedenen Regionen, aber auch bundesweit verschiedene Traditionen zum Glockenläuten gebildet um christliche Verbundenheit zu signalisieren, aber auch um Trost zu spenden.

 


Auch das Bistum Mainz beteiligt sich gemeinsam mit dem Bistum Limburg und der
evangelischen Kirche Hessen / Nassau (EKHN) zu diesem Ziel mit einer Aktion an dieser
Tradition. Täglich um 19:30 Uhr wird im Rahmen dieses Martinusläuten nun auch in Ingelheim die tiefste Glocke für zwei Minuten läuten. Ziel ist es, ein hörbares Zeichen ökumenischer Verbundenheit zu setzen.

Jeder ist eingeladen eine Kerze ins Fenster zu stellen und ein Gebet für geliebte Menschen zu sprechen, oder aber auch “nur” für die Menschen, die in der aktuellen Krise in den Kliniken oder Bereichen arbeiten, die das tägliche Leben aufrecht erhalten. Hierzu schlägt das Bistum das “Vater unser” vor, hat aber auch einige andere Vorschläge auf den Homepages der Gemeinden zum Download veröffentlicht.

Zoos benötigen 100 Millionen Euro Soforthilfe vom Bund

Auch Zoos treffen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hart. Ein einzelner großer Zoo macht durch die angeordnete Schließung momentan einen wöchentlichen Umsatzverlust von rund 500.000 Euro. Und trotzdem müssen die Tiere weiterhin versorgt werden. Der Verband der Zoologischen Gärten wendet sich daher mit der dringenden Bitte um ein Soforthilfe-Programm in Höhe von 100 Millionen Euro an die Bundeskanzlerin Angela Merkel.

 


Keine Einnahmen aber die gleichen Ausgaben

Das Schreiben ging auch an Finanzminister Olaf Scholz, Wirtschaftsminister Peter Altmaier, die Ministerpräsidenten der Bundesländer sowie den Präsidenten des Deutschen Städtetages Herrn Burkhard Jung. Jörg Junhold, Präsident des Verbandes und Zoodirektor in Leipzig machte in dem Schreiben auf die wirtschaftlich angespannte Lage für Zoos aufmerksam:

„Anders als andere Einrichtungen können wir unseren Betrieb nicht einfach runterfahren – unsere Tiere müssen ja weiterhin gefüttert und gepflegt werden“, erklärt Junhold zur derzeitigen Situation. „Momentan arbeiten wir aber ohne Einnahmen bei gleichbleibend hohen Ausgaben.“

Viele der Tiere gehören zu den bedrohten Arten

Insgesamt sind 56 deutsche Zoos im Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) organisiert. In diesen werden insgesamt mehr als 180.000 Wirbeltiere gepflegt und gezüchtet. Von den Tieren gehören viele zu den bedrohten Arten und sind Bestandteil internationaler Zuchtprogramme zur Erhaltung der Artenvielfalt. „Ein möglicher Verlust dieses wertvollen Tierbestandes wäre ein herber Rückschlag für unseren Kampf um den Erhalt der Biodiversität und käme somit einer Katastrophe gleich“, betont VdZ-Präsident Junhold.

Sofortige Hilfe des Bundes notwendig

Die 56 VdZ-Zoos in Deutschland werden jährlich von mehr als 35 Millionen Menschen besucht. Alle Zoos sind auf die Einnahmen durch ihre Gäste angewiesen, um ihre Aufgaben finanzieren und wirtschaftlich überleben zu können. Bei einigen Einrichtungen beträgt die Eigenfinanzierungsquote des laufenden Betriebs bis zu 100 Prozent. Da die meisten Zoos zu ihrer Kommune gehören, sind sie je nach Wirtschaftlichkeit zu einem erheblichen Teil von den Finanzen der entsprechenden Kommunen abhängig. Es ist allerdings aktuell davon auszugehen, dass viele Städte und Gemeinden – besonders in strukturschwachen Regionen Deutschlands – aufgrund der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten werden. Daher weist der VdZ in seinem dringlichen Brief auf die aktuelle Notlage und die Notwendigkeit sofortiger Unterstützung durch den Bund hin.

Mehr über den Verband der Zoologischen Gärten e.V.

Der VdZ wurde im Jahr 1887 gegründet. Damit ist er der weltweit älteste Zoo-Verband. Zudem gab der Verband den Anstoß zur Gründung des Weltzooverbandes (WAZA). Insgesamt gehören momentan 71 Mitgliedszoos in Deutschland, in der Schweiz, in Österreich und in Spanien zum VdZ. Zu den Schwerpunkten des VdZ gehören die Vertretung der Interessen von Mitgliedszoos sowie Kommunikation und Kooperation mit Behörden, Politikern, Wissenschaftlern, Verbänden und den Medien. Weiterhin unterstützt der Verband Natur- und Artenschutzprojekte, sowie die Bildung und Forschung in Zoos.

AfD-Bundesverband setzt den saarländischen Landesvorstand ab

Illingen. Deutschland im März 2020. Das ganze Land beschäftigt sich mit der Corona-Krise. Doch nicht das ganze Land. Die AfD beschäftigt sich mit sich selbst – und schmeißt im Saarland den Landesvorstand raus. Der will dagegen „alle rechtlichen Möglichkeiten“ ausschöpfen.

Verein foodsharing Groß-Gerau bietet Hilfe an

Nachrichten Groß-Gerau | Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie hat der Rüsselsheimer Verein foodsharing Groß-Gerau e.V. eine Aktion zur Unterstützung bedürftiger Menschen gestartet. Denn einige Bürgerinnen und Bürger können aufgrund von Schließungen das Angebot der Tafeln zur Zeit nicht nutzen.

 


Zusätzliches Angebot für Kunden der Tafeln

„Als weitere Unterstützungsmöglichkeit zu unseren Fair-Teilern können wir nun speziell für Bürger, die sonst die Voraussetzungen für Abholungen bei den Tafeln erfüllen und aufgrund der Schließungen dieses Angebot nicht nutzen können, eine zusätzliche Versorgung mit Lebensmitteln anbieten.“, schreibt der Verein auf Facebook. Somit wollen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die Arbeit der ortsansässigen Tafeln zu einem Teil auffangen.

Bürgerinnen und Bürger können sich unter der Email-Adresse gross.gerau.und.region@foodsharing.network oder auf der Facebook-Seite foodsharing Groß-Gerau e.V. über die Nachrichtenfunktion melden. Nach Bedarf wird dann das weitere Vorgehen besprochen.

Foodsharing Groß-Gerau rettet Lebensmittel

Bereits seit einigen Jahren rettet der Verein im Kreis Groß-Gerau aus Umweltschutzgründen nicht mehr verkäufliche oder zu viel produzierte Lebensmittel. Diese werden dann über die sogenannten „Fair-Teiler“ an verschiedene Abnehmerinnen und Abnehmer verteilt.

 

29-Jähriger randaliert unter Drogeneinfluss in Budenheim

 Nachrichten Budenheim | An diesem Montagabend erhielt die Polizei mehrere Notrufe über eine randalierende Person in der Wilhelmstraße an der Ecke zur Mozartstraße in Budenheim. Er gefährdete durch sein Verhalten sich und andere.

 


Die Zeugen berichteten, dass der Mann lautstark andere Passanten und auch Kinder anschreien würde. Dabei laufe er auf diese aggressiv und wild gestikulierend zu. Er habe außerdem eine Gasflasche durch die Luft geworfen und ein parkendes Krad mit einem Gullydeckel, den er zuvor herausgehoben hatte, beworfen.

Eine Polizeistreife machte sich auf den Weg zur besagten Örtlichkeit und traf dort den 29 Jahre alten Mann an, der offensichtlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss stand. Der Mann wurden ärztlich auf Gewahrsamsfähigkeit untersucht. Nachdem diese bestätigt war, wurde der Randalierer auf richterliche Anordnung in Polizeigewahrsam genommen.

Der Dicke und der Don: Wer ist ein guter Hund?

An dieser Stelle kommt das andere Ende der Leine zu Wort: Der Don. Meine Jagderfolge werden immer seltener. Ich kann mich kaum noch erinnern, wann ich zum letzten mal eine Ratte gestellt habe. Da erhält Lob einen ganz anderen Wert – selbst wenn es vom Dicken kommt.


Ich bin toll. Das weiß ich. Daher muss es mir eigentlich niemand sagen. Aber hin und wieder hör ich es gerne. Zumal es mir das Gefühl vermittelt, das mir von allen am wichtigsten ist: Nämlich, dass alles in Ordnung ist.

Als ich zum Dicken gekommen bin, war nichts in Ordnung. Ein halbes Jahr lang bin ich von einem neuen Rudel zum nächsten gekommen und dachte am Ende, dass ich nirgendwo bleiben dürfte. Deswegen habe ich den Dicken auch nicht ernst genommen. Als Perspektive. Als Autoritätsperson tue ich das heut noch nicht.

Dazu kam, dass der Dicke am Anfang nur genörgelt hat: „Nein!“ „Aus!“ „Don!“ und „Doooohhhhnnn!“ waren das einzige, was ich zu hören bekommen hab‘. Nichts, was Spaß macht, durfte ich. Außer Tauben verscheuchen. Das fand der Dicke überraschenderweise auch gut.

Mein erstes Lob tat gut

Noch nach Wochen beim Dicken bin ich mit eingeklemmter Rute durch die Gegend gelaufen. Plötzlich. Aus heiterem Himmel meinte der Dicke: „Guter Junge. Bist’n guter Hund.“ Ich weiß bis heute nicht, warum er das gesagt hat. Aber zum ersten mal ist meine Rute aus dem Hintern gekommen und ich fing an, mich beim Dicken zuhause zu fühlen.

Dazu gehört auch, dass ich eine gewisse Zeit am Tag brauche, in der ich beim Dicken liegen will. Das schafft Vertrautheit. Zwar interessiert mich der Sport nicht. Aber ich mag Football, weil das so eine Gelegenheit ist, bei der wir zusammen fernschauen und ich neben dem Dicken liege.

Früher habe ich gerne auf seinem Schoss gelegen. Da hatten wir noch einen Sessel. Aber leider ist der zerstört worden. Als ich alleine war, ist ein fremder Hund in die Wohnung gestürmt und hat ihn in Stücke gerissen. Ich habe ihm einen harten Fight geliefert und ihn aus der Wohnung vertrieben. Für den Sessel kam ich aber zu spät – ehrlich, so war’s. Auch wenn der Dicke mir die Geschichte bis heute nicht glaubt.

Im Gegenteil. Fürchterlich geschimpft hat er mit mir. Ich habe mich dabei in seine abgelegte Jacke gekuschelt, um diese Schmach zu ertragen. Geplärrt hat der Dicke weiter. Bis meine Augen seine getroffen haben. Da ist er auf der Toilette verschwunden. Was grundsätzlich nicht schlecht ist, wenn er sich aufregt – denn dort beruhigt er sich wieder.

Fehlende Erfolge als Jagdhund

Ich bin ein Jagdhund. Das liebste Kompliment ist mir natürlich, wenn ich gelobt werde, weil ich Beute gemacht habe. Nur passiert das selten. Wenn wir unterwegs sind, will der Dicke regelrecht gar nicht, dass ich jage, denk ich mir manchmal. Und dass ich es tun soll, sagt er nur selten.

Ein einziges Mal. Um genau zu sein. Beim Schorsch lief auf der Terrasse eine Ratte rum und ging allen auf den Sack. Da fielen die magischen Worte: „Don, fass!“ Und was soll ich sagen und ohne angeben zu wollen: Zwei Minuten später hatte ich sie.

Als ich reingekommen bin, haben die Jungs Spalier gestanden. Und geklatscht. Der Schorsch ist in die Küche und hat mir noch eine Wurst geholt. Gut, eigentlich hätte ich die Ratte gerne behalten. Aber man kann nicht alles haben. Dennoch zehre ich von diesem Erfolg immer noch.

Für einen Jagdhund ist das Leben in der Wohnung nur ein Ersatz. Doch das mit dem Jagen ist problematisch. Ich vertrage das Schießen nicht. Meiner Meinung nach wäre es eh sportlicher, auf Waffen zu verzichten und das Ganze über das gute alte Hetzen zu erledigen. Aber der Dicke meint, die Meinung sei nicht mehrheitsfähig. Und da ich ihm nicht widersprechen kann, bin ich an der Stelle ruhig.

Also richte ich mir das Ersatzleben so gut ein, wie es geht. Essen ist zu wenig da, aber es reicht, um nicht ganz vom Fleisch zu fallen. Gassi gehen wir auch leidlich. Und wenn der Dicke dann ab und zu sagt: „Guter Junge. Bist’n guter Hund“, dann ist das Paket eigentlich geschnürt.

Der Dicke und ich, ich im Vordergrund. Selfie: Der Don

Weitere Folgen der Serie findet Ihr hier.