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Wiesbaden: Betrunkener Fußgänger wird von Linienbus überfahren

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Nachrichten Wiesbaden | An diesem Dienstag wurde ein betrunkener Passant durch einen Linienbus schwer verletzt. Nach Zeugenaussagen der Polizei Westhessen gegenüber, torkelte ein Mann (37 Jahre) von der Bushaltestelle „Deutschen Einheit“ auf die Straße.


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Der Mann lief gegen den Bus

Als der Mann auf die Straße torkelte, fuhr gleichzeitig ein Linienbus los und konnte noch rechtzeitig ausweichen. Der Betrunkene lief jedoch weiter und stieß anschließend seitlich mit dem Gelenkbus am Faltenbalg zusammen. Der Mann stürzte zu Boden und geriet dabei mit beiden Beinen unter die Räder des Busses. Der Busfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und überfuhr die Beine des Mannes. Dabei erlitt der Mann schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus nach Wiesbaden gebracht.

Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen, die Bleichstraße war für rund vier Stunden vollgesperrt.

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Cybermobbing: Immer mehr Kinder und Jugendliche betroffen

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Nachrichten Frankfurt | Jeder fünfte Jugendliche in Deutschland zwischen 14 und 17 Jahren hat Erfahrungen mit Cybermobbing gemacht. Besonders Mädchen berichten davon, als Betroffene oder Zeugin. Zu diesem Ergebnis kommt die SINUS-Jugendstudie 2020, an der die BARMER als Partner beteiligt ist. Cybermobbing beeinträchtige gravierend den Alltag und führe bei einigen Betroffenen zu Depressionen und Suchtverhalten. Es sei ein wesentlicher Grund dafür, warum viele Jugendliche Social Media außerhalb der privaten Gruppen nur noch passiv nutzten, da verletzende Kommentare inzwischen fast an der Tagesordnung seien.


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Verhaltensänderungen können ein Anzeichen für Cybermobbing sein

Mit einer Online-Kampagne macht die BARMER in den sozialen Netzwerken und auf ihrer Internetseite auf Cybermobbing und Hass im Netz aufmerksam. Neben Erfahrungsberichten von Betroffenen und Tipps gegen Mobbing kooperiert die Krankenkasse mit dem bundesweiten Online-Hilfsangebot krisenchat.de, das Krisenberatung für Kinder und Jugendliche per SMS oder WhatsApp umfasst. „Cybermobbing findet oft für Eltern unsichtbar am PC oder auf dem Handy statt. Sie sollten auf Verhaltensänderungen achten: Ist das Kind müde, appetitlos oder zieht sich zurück? Dann ist es Zeit, näher hinzuschauen. Körperliche Probleme sollten Eltern ernst nehmen und nach Ursachen forschen“, sagt Martin Till, Landesgeschäftsführer der BARMER in Hessen. Von körperlichen Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Schlafstörungen bis hin zu Depressionen sei die Bandbreite möglicher Folgen sehr groß.

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Beratungsangebot in Kooperation mit krisenchat.de

Die BARMER will junge Menschen und ihre Eltern auf die Gefahren von Cybermobbing aufmerksam machen und zeigen, was sie dagegen unternehmen können. Sie kooperiert mit krisenchat.de, die Kindern und Jugendlichen kostenlose Beratung in Notsituationen anbieten, rund um die Uhr per SMS oder WhatsApp, ohne Anmeldung und Registrierung. Geschulte ehrenamtliche Krisenberater aus Psychotherapie, Psychologie, Sozialpädagogik oder soziale Arbeit antworten innerhalb einer Minute.

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Trier: Bernd W. fuhr gezielt Schlangenlinien um Menschen zu töten

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Nachrichten Trier | Es ist eine Tragödie die sich an diesem Dienstag gegen 13:50 Uhr in der rheinland-pfälzischen Stadt Trier abgespielt hat. Bernd W. fährt mit seinem Fahrzeug in die Fußgängerzone und tötet dabei 5 Menschen und darunter auch ein 9 Wochen altes Mädchen.


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Anwohnerin filmt die Festnahme von Bernd W.

Gegen 13:50 Uhr war Bernd W. mit seinem silbergrauen Land Rover in die Fußgängerzone in Trier gerast. Augenzeugen berichten das der mutmaßliche Täter bewusst Schlangenlinien fuhr und gezielt auf die Passanten mit seinem Fahrzeug fuhr. Immer wieder habe er Vollgas auf der 1000 Meter langen Strecke gegeben berichten Augenzeugen weiter.

Kurz nach der Amokfahrt wurde der Fahrer von der Polizei überwältigt und festgenommen. Das oben gezeigte Handyvideo soll die Festnahme des Tatverdächtigen zeigen. Die Spuren an dem Fahrzeug zeigen ein eindeutiges Bild. Bernd W. hat mit dem silbergrauen Land Rover fünf Menschen getötet und mehrere verletzt. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme wurde bei Bernd W. ein Promillewert von 1,4 festgestellt.

Bei dem Täter handelt es sich um den deutschen Staatsangehörigen Bernd W., der im Jahr 1969 in Trier geboren wurde. Nach derzeitigen Ermittlungen der Polizei, schlief der 51-jährige Mann die letzten Tage in seinem Fahrzeug und besitzt keine eigene Wohnung mehr. Informationen zu seinem Umfeld sind bislang nicht bekannt und es konnten auch keine näheren Verwandten oder Freunde ausfindig gemacht werden. Weitere Informationen liegen den Ermittlern bislang noch nicht vor. Er soll laut Staatsanwalt Peter Fritzen wegen Mordes in U-Haft.

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Vater und Tochter sterben in der Fußgängerzone

Zu den bislang bestätigten Todesopfern zählen drei Frauen im Alter von 73, 52 und 25 Jahren. Die Behörden bestätigten auch, dass ein 45 Jahre alter Mann und seine nur 9 Wochen junge Tochter die schreckliche Tat nicht überlebt hatten. Die Mutter des Mädchen liegt den Behördenangaben zufolge mit ihrem 1 1/2 Jahre alten Sohn schwer verletzt in einem nahegelegenen Klinikum.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Roger Lewentz in Trier

Malu Dreyer und Landesinnenminister Roger Lewentz trafen am späten Dienstag in Trier ein. Dreyer sprach den Angehörigen der Opfer ihr tiefstes Beileid aus. „Es ist das Allerschlimmste, dass heute Menschen ihr Leben verloren haben, Das sei ein wirklich schlimmer und schrecklicher Tag für die Angehörigen und die Stadt Trier. Ich bin schockiert und tief erschüttert.“

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Mainz | Impfzentrum kommt ins Gebäude der ehemaligen FH in Gonsenheim

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Das Gebäude der ehemaligen FH in Mainz-Gonsenheim soll das Corona-Impfzentrum in der Landeshauptstadt Mainz werden. Bereits Mitte Dezember soll dieses vorbereitet sein, sodass ab dem Tag der Auslieferung eines Impfstoffes ein freiwilliges Impfen in Mainz möglich sein wird.


Für die anstehenden Corona-Impfungen sollen in Rheinland-Pfalz bis Mitte Dezember 2020 etwa 36 Zentren geschaffen werden. Eines der Impfzentren wird in der Landeshauptstadt Mainz errichtet. Auf Basis der vom Land vorgegeben Anforderungen hat der Verwaltungsstab der Stadt Mainz jetzt den Standort festgelegt.

Das Gebäude der ehemaligen FH in Mainz-Gonsenheim wurde für das Zentrum ausgewählt, weil es sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch per PKW sehr gut erreichbar ist. Das Gebäude ist im städtischen Eigentum, barrierefrei und ab sofort verfügbar.

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Kein Zeltbau auf dem Messegelände

Anders als ein temporärer Zeltaufbau, beispielsweise auf einem Messegelände, handelt es sich hierbei um ein bestehendes unwetterfestes Gebäude inklusive Infrastruktur. Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse sowie Heizung, Internetanbindung, Brandmeldeanlage und Sanitäranlagen sind bereits vorhanden und sofort nutzbar.

Aufgrund der Lage und der Erschließung des Grundstücks ist es leicht mit einem Sicherheitsdienst gegen unbefugten Zutritt abzusichern. Die vorhandene kleinteilige Raumaufteilung ermöglicht den Parallelbetreib mehrerer Impfkabinen unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen und Gewährleistung der Intimsphäre.

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Ab 15. Dezember einsatzbereit

Bis zum 15. Dezember 2020 soll das Impfzentrum einsatzbereit sein. Unter der Leitung der Feuerwehr Mainz bereitet derzeit eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe den Aufbau vor. Die Kosten für das Impfzentrum werden von Bund und Land übernommen.

Wie viele Personen täglich geimpft werden können, hängt zunächst von der Zahl der Impfdosen ab, die die Landeshauptstadt Mainz zugeteilt bekommt. Derzeit wird für den Start mit etwa 200 Impfungen pro Tag kalkuliert. Das Impfzentrum ist jedoch so konzipiert, dass durch die Nutzung von weiteren Räumen bis zu 1.000 Personen täglich geimpft werden können.

Die Terminvergaben für die Impfungen sollen über eine zentrale Stelle mit landesweit einheitlichen Kriterien erfolgen. Dazu wird vom Land Rheinland-Pfalz eine Terminvergabestelle eingerichtet.

Hoffnung zur schrittweisen Normalität

Oberbürgermeister Michael Ebling: „Wir arbeiten mit Hochdruck an Fertigstellung des betriebsfertigen Impfzentrums, denn mit den Impfungen verbinden wir die Hoffnung, dass wir im kommenden Jahr schrittweise wieder zur Normalität zurückkehren können. Es erfüllt mich mit Stolz, dass die Mainzer Firma BioNTech die erste Firma auf der ganzen Welt ist, die einen Impfstoff gegen das Corona¬virus entwickelt hat. Dank der Mainzer Forscherinnen und Forscher und der im Aufbau befindlichen Impfzentren blicken sehr viele Menschen jetzt positiver in die Zukunft und auf das neue Jahr.“

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EILMELDUNG | Amokfahrt durch Trierer Fußgängerzone – Ein Baby unter den 4 Toten

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Eilmeldung BYC News
Eilmeldung BYC News

Update 17:20 Uhr
Mittlerweile ist offiziell die Rede von 4 Toten
Ministerin Malu Dreyer bestätigte, dass auch ein Baby unter den Toten ist


Update 16:50 Uhr
Für Angehörige und Betroffene wurde unter 0800 65 65 65 1 ein Hinweistelefon eingerichtet.

Update 16:40 Uhr
Ministerpräsidentin ist auf dem Weg in ihre Heimatstadt Trier und wird dort gegen 17:00 erwartet. Über Twitter teilte sie mit:
„Ich bin schockiert und tief erschüttert über die Tat in meiner Heimatstadt Trier. Mein tiefes Beileid gilt den Angehörigen der Toten. Allen Verletzten wünsche ich, dass sie bald und schnell genesen. Danke an alle Einsatzkräfte. Ich bin gleich in Trier.“

Update 16:20 Uhr
BILD gegenüber sprach die Polizei davon, dass sich möglicherweise sogar ein Baby unter den Opfern befindet

Update 16:10 Uhr
Die Polizei spricht mittlerweile von mehr als zwei Toten.
Nach unbestätigten Informationen die uns vorliegen, sollen mindesten 5 Menschen ihr Leben verloren haben.

Update 15:40 Uhr
Triers Oberbürgermeister erklärte den Medien gegenüber, dass er direkt neben einer abgedeckten Leiche einen Kinderschuh liegen gesehen hat. Ob sich unter den Toten tatsächlich ein Kind befindet wollte er nicht bestätigen, sondern äußerte sich „Wer so etwas sieht weiß selbst welches Symbol davon ausgeht“.

Update 15:20 Uhr
Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 51-jährigen Deutschen aus dem Kreis Trier-Saarburg

Update 15:15 Uhr
Wie Zeugen berichteten, fuhr ein silberner Range Rover mit über 70 Km/h durch die Fußgängerzone und überfuhr dabei mehrere Menschen.

Update: 15:07 Uhr
Gegenüber dem SWR sprach der Bürgermeister von Trier, Wolfram Leibe von einer Amokfahrt.
„Wir haben hier einen Amokfahrer in der Innenstadt – Wir haben inzwischen 2 gesicherte Tote und 15 bis Schwerstverletzte“

Erstmeldung:
Am heutigen Dienstagnachmittag kam es um 13:58 Uhr in einer Trierer Fußgängerzone zu einem Zwischenfall, bei dem es nach ersten Informationen von Augenzeugen eine Tote und mehrere Verletzte geben soll.

Nach ersten Informationen ist ein Autofahrer am Nachmittag durch die Fußgängerzone durch Trier gerast. Nähere Informationen gibt es noch nicht. Ob es sich um einen Amoklauf handelt ist derzeit noch nicht bekannt.

Nach SWR-Informationen, die sich auf den Trierer Bürgermeister Wolfram Leibe (SPD) berufen, sollen mindestens 2 Menschen getötet worden sein. Diese Angabe wurde mittlerweile auch von der Polizei bestätigt.

Sobald es weitere Informationen gibt, berichten wir darüber.

Die Polizei Trier hat auf Twitter mitgeteilt:

Um 14:58 spricht die Polizei in einem aktualisierten Tweet von mehreren Toten:

Erstmeldung der Polizei Trier über Twitter um 14:14Uhr

 

 

 

Wie ein schwerbehinderter Groß-Gerauer ein international erfolgreiches Unternehmen führt

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Obwohl er oft monatelang nicht aus dem Haus gehen kann und wegen seiner schweren Krankheit (CFS – Chronisches Erschöpfungssyndrom) die meiste Zeit im Bett verbringt, leitet er ein international erfolgreiches Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern – Khalid Nadeem Arif (51), Gründer und CEO von outsourcing4work 


Die eindrucksvolle Geschichte dieses mutigen Groß-Gerauers zeigt, wie viel Menschen trotz schwerer Einschränkungen erreichen können. Und dass Schicksalsschläge auch immer Chancen mit sich bringen.

Ein Slogan mit Potenzial: outsourcing4work – remote solutions

Der Ausbau des Remote-Modells von outsourcing4work beginnt lange vor Corona. Und er ist ein Paradebeispiel für Firmen, die sich erfolgreich im Bereich digitaler Infrastruktur engagieren. Vor mehr als zehn Jahren fasste der aus Pakistan stammende Unternehmer Khalid Nadeem Arif den Beschluss, sich intensiv mit der Arbeit im Home-Office zu befassen. Grund hierfür war eine Erkrankung, die es ihm phasenweise unmöglich macht, das Bett zu verlassen. Statt seine Firma aufzugeben, baute er sie nach und nach zu einem 100-%-Remote-Unternehmen um.

Inzwischen übernimmt das IT- und Personaldienstleistungsunternehmen Aufträge aus der ganzen Welt und beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter aus 17 Ländern. Sie alle arbeiten remote zusammen – aus der Ferne. Geleitet und unterstützt von dem Mann, der am Beginn seiner Karriere wohl kaum geahnt hätte, welche Dimensionen sein Remote-Modell einmal erreichen würde. Als Vermittler von indischen IT-Fachkräften ist die innovative Infrastruktur auch ein zentraler Kern des Geschäftsmodells.

Manchmal ist Khalid Nadeem Arif von seiner eigenen Kraft selbst ein wenig überrascht: „Heute kann ich oft monatelang nicht aus dem Haus gehen und liege die meiste Zeit im Bett“, so Arif [https://youtu.be/ncyN1TnoJRc]. „Sobald meine Gesundheit es zulässt, fange ich an zu arbeiten, bis ich mich wieder in einem ganz stillen und dunklen Raum erholen muss. Trotz meiner Krankheiten führe ich heute, durch die Gnade Gottes, ein glückliches und sehr dankbares Leben. Mein Unternehmen outsourcing4work GmbH führe ich seit vielen Jahren hauptsächlich von meinem Bett aus“.

Der freundliche Groß-Gerauer wirkt dabei so positiv, dass seine Begeisterung und sein Eifer Menschen in einer ähnlichen Situation anstecken können. Und genau das ist sein Ziel: Männer und Frauen mit Handicap zu motivieren und zu stärken.

Foto: outsourcing4work

Vielfältige Zukunftsplanungen

Mit seinem Beispiel möchte Khalid Nadeem Arif aber nicht nur kranken und behinderten Menschen Mut machen, sondern jeden Interessierten dabei unterstützen, die Möglichkeiten der Remote-Arbeit für sich zu entdecken. Außerdem will der engagierte Hesse mit seinem 100-%-Remote-Unternehmen international weiterwachsen und in den nächsten fünf Jahren 1.000 neue Jobs in Pakistan schaffen – in erster Linie natürlich als Remote-Arbeitsplätze. „Eine der positiven Auswirkungen meiner Krankheiten ist, dass sie mich zu einem Spezialisten für Remote-Arbeit gemacht haben“, erklärt Khalid Nadeem Arif schmunzelnd und denkt schon an sein nächstes großes Projekt: Vom Bett in Deutschland aus will er eine wirtschaftlich zurückgebliebene Stadt in Pakistan zu einem IT-Hub für Remote-Arbeit machen.

Das Unternehmen stellt sich vor

Jedem neuen Mitarbeiter erklärt Arif in einem firmeninternen Memo, wie er das Unternehmen trotz massiver gesundheitlicher Einschränkungen führt, wie die Zusammenarbeit mit den Beschäftigten funktioniert und welche weiteren Arbeitsmöglichkeiten bei outsourcing4work bestehen. Auch Außenstehende informieren Khalid Nadeem Arif und sein Team von outsourcing4work über die vielfältigen Möglichkeiten von Remote-Arbeit. Daher veranstaltet das Unternehmen verschiedene Events [https://www.outsourcing4work.de/events/] und führt am 10.12.2020 um 14:00 Uhr ein Webinar unter dem Titel „Remote Arbeit – so können Menschen mit Behinderung davon profitieren“ durch.

Das Leben von Khalid Nadeem Arif

Vergangenheit

  • 1969 in Lahore, Pakistan geboren
  • Mit 8 Jahren mit Kampfsport begonnen. 20 Jahre intensiv Kampfsport betrieben
  • Mit 15 nach Schweden ausgewandert
  • Mit 16 nach Deutschland gekommen und lebe seitdem in Deutschland. Ich bin dankbarer Besitzer der deutschen Staatsangehörigkeit.
  • Mit 24 Unternehmer geworden
  • Mit 38 an CFS (chronic fatigue syndrome) erkrankt. Erkrankt auch an Chronisches Schmerzsyndrom und Schwergradiges SchlafApnoe-Syndrom. Bin Schwerbehindert (GdB 80) und habe Pflegegrad 2.
Foto: outsourcing4work

Gegenwart (2020)

Heute kann ich oft monatelang nicht aus dem Haus gehen und liege die meiste Zeit im Bett. Sobald meine Gesundheit es zulässt, fange ich an zu arbeiten bis ich mich wieder in einem ganz stillen und dunklen Raum wieder erholen muss. Sobald meine Gesundheit es wieder zulässt, fange ich wieder an zu arbeiten…

Trotz meiner Krankheiten führe ich heute, durch die Gnade Gottes, ein glückliches und sehr dankbares Leben. Mein Unternehmen outsourcing4work GmbH, führe ich seit vielen Jahren hauptsächlich von meinem Bett aus. outsourcing4work ist ein IT & Personaldienstleistungsunternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern, die in 17 Ländern leben und remote arbeiten.

Weil ich wegen der Schwere meiner Krankheiten nicht mehr ins Büro fahren konnte und gezwungen war von zuhause aus zu arbeiten, habe ich mein ganzes Unternehmen vor fast 10 Jahren in ein 100%-Remote-Unternehmen umgebaut.

Zukunftsplanungen

  • Ich möchte mit meinem Beispiel kranken und behinderten Menschen Mut machen nicht aufzugeben und ihnen dabei unterstützen, die Möglichkeiten der Remote-Arbeit für sich zu nutzen.
  • Ich möchte mit meinem 100%-Remote-Unternehmen international weiterwachsen.
  • Ich möchte in den Nächsten 5 Jahren 1.000 neue Arbeitsplätze in Pakistan schaffen. Es sollen dabei vorrangig remote Arbeitsplätze entstehen. Einer der positiven Auswirkungen meiner Krankheiten ist, dass es mich zu einem Spezialisten für remote Arbeit gemacht hat.
  • Ich habe vor, von meinem Bette in Deutschland aus, eine wirtschaftlich sehr zurückgebliebene Stadt in Pakistan zu einem IT Hub für remote Arbeit zu entwickeln. Ausführliche Informationen, warum ich das Projekt 1000Jobs4Rabwah in Pakistan gestartet habe und wie mein Plan aussieht, können Sie unter https://1000jobs4rabwah.com/ lesen.

Immer mehr Menschen leiden an Schlafstörungen

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Fit & Gesund | Immer mehr Menschen leiden an Schlafproblemen, sie können über einen längeren Zeitraum nicht lange oder tief genug schlafen oder haben Probleme beim Einschlafen. Die Forschung zeigt: Fast ein Drittel der Deutschen kann mindestens einmal in der Woche nur schlecht ein- oder durchschlafen. Bei den 60- bis 79-Jährigen sind es sogar noch mehr. Die Gründe dafür sind unter anderen Schmerzen, nächtliche Toilettengänge, unruhige Beine, körperliche Inaktivität oder psychische Belastungen wie kreisende Gedanken.


Kleine Änderungen der Verhaltensweisen können helfen

Wer Schwierigkeiten mit dem Ein- und Durchschlafen oder nächtlicher Unruhe hat, sollte wann immer es möglich ist auf einen Mittagsschlaf verzichten oder dieser zumindest nicht länger als 30 Minuten halten. Da Tageslicht den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus unterstützt, ist es außerdem ratsam, tagsüber möglichst viel davon in die Räume zu lassen. So gewöhnt sich der Körper besser daran, dass Schlafenszeit ist, wenn es dunkel ist. Auch Bewegung im Freien ist förderlich für einen guten und erholsamen Schlaf. Auf schwere Mahlzeiten dagegen sollte vor dem Schlafengehen verzichtet werden. Wer nachts häufig die Toilette besucht, sollte kurz vor dem Schlafengehen außerdem nicht mehr viel trinken.

Sich zum Schlafen zwingen wollen, ist häufig kontraproduktiv. Viel eher helfen Rituale vor dem Zubettgehen, wie beispielsweise Musik hören oder in einem Buch oder einer Zeitschrift zu lesen. Der Körper gewöhnt sich dann mit der Zeit an diese Rituale. Wichtig ist auch die Wahl der richtigen Matratze sowie des richtigen Kopfkissens und einer angenehmen Decke. Viele Menschen bevorzugen es, unter einer Steppdecke zu schlafen, da sie eine gleichmäßige Wärmeleistung garantiert und einen guten Schlaf fördert.

Bei länger andauernden Schlafproblemen rechtzeitig zum Arzt

Bei den meisten Menschen ändern sich die Schlafgewohnheiten im Laufe des Lebens einige Male. Deshalb ist es generell erstmal nicht problematisch, wenn man zu anderen Zeiten schläft, als man es mal getan hat. Anders sieht es allerdings dann aus, wenn über mehrere Wochen hinweg die Schlafqualität leidet, denn das kann im Alltag zur Belastung werden.  Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwierigkeiten sind dann nicht selten die Folge.

In diesem Fällen spricht man meist von einer sogenannten Insomnie. Es handelt sich dabei um die häufigste Form einer Schlafstörung. Diese erhöht das Risiko für Stürze sowie für Infekte, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Depressionen. Deshalb sollten Betroffene bei länger andauernden Schlafproblemen rechtzeitig einen Arzt aufsuchen und bei diesem Rat einholen. Das gilt übrigens auch bei unregelmäßigem Schnarchen, Atemaussetzern oder zusätzlich zu den Schlafstörungen auftretenden Beschwerden wie Schmerzen oder Verwirrtheit.

Mainz: Haare schneiden für den guten Zweck

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Der Mainzer Herrenfriseur IMAGE in der Boppstraße 27 feiert am 3. Dezember 2020 sein 10-jähriges Jubiläum. Das an diesem Tag in dem Salon von Murat Erbag die Kassen klingeln, hofft der Verein zur Förderung sozial und gesundheitlich benachteiligter Menschen in Mainz und Umgebung e.V. (Rheinhessen hilft!).


Denn alle Einnahmen, die Murat Erbag an diesem Tag mit seinem Team erwirtschaftet, kommen unserem Verein zugute, der das Geld für die Kältehilfe und für sozial und gesundheitlich benachteiligte Menschen in Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen verwendet.

Kunden, die die Aktion unterstützen und sich einen Haarschnitt gönnen möchten, können bei Erbag und seinem Team ohne Termin vorbeikommen. Selbstverständlich sind auch zusätzliche Spenden gern gesehen.

Tolle Aktion in Corona-Zeiten

Quelle: Herrenfriseur Image Mainz

„Es ist eine tolle Aktion, mit der unser Verein und unsere Projekte durch das Handwerk in Corona-Zeiten unterstützt werden. In diesem Jahr hat durch die Corona-Pandemie jede Initiative für gesellschaftliches Engagement kleine und große Hürden zu meistern, auch wir. Aktuell sind wir tagtäglich ehrenamtlich im Einsatz und betreuen Obdachlose sowie sozial und gesundheitlich benachteiligte Menschen in Stadt und Landkreis. Wir sind sehr froh darüber, dass Murat Erbag die Aktion trotz Corona und damit verbundenen erheblichen Verlusten für ihn selbst nicht abgesagt hat. Das zeigt einmal wieder umso mehr, was Zusammenhalt und Solidarität in der heutigen Zeit bedeuten. Wir freuen uns sehr über diese tolle Aktion und sind darüber sehr froh, denn in dieser Anerkennung spiegelt sich auch Wertschätzung für unseren Verein wieder. Der Salon von Murat Erbag ist in der Mainzer Boppstraße zentral gelegen. Er weiß also, welches Leid es insbesondere bei Obdachlosen Menschen in unmittelbarer Nähe gibt. Er schaut nicht weg oder verschließt die Augen vor dem, was er sieht, sondern möchte mit seinen Mitteln und Möglichkeiten helfen. Ihm war wichtig, auch in diesen Zeiten für Obdachlose und sozial oder gesundheitlich benachteiligte Menschen da zu sein, sich solidarisch zu zeigen und seinen Teil dazu beizutragen, um auch für diese Personengruppen die aktuelle Situation etwas erträglicher zu gestalten“ so Marcio Demel, 1. Vorsitzender des Vereins.

Nun heißt es, sich am Donnerstag, den 3. Dezember 2020 von 9 – 19 Uhr die Haare für den guten Zweck bei

Mainzer Polizei spendet Adventskalender an Senioren und Hospizdienst

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In den letzten Tagen haben Polizistinnen und Polizisten Schokoladen-Adventskalender und Info-Flyer an Senioren und soziale Einrichtungen in Mainz verteilt. Das Motiv des Adventskalenders zeigt einen Streifenwagen in schöner Weihnachtskulisse vor dem Gutenbergmuseum in der Mainzer Altstadt.


Es geht jedoch nicht nur darum, den Menschen eine Freude zu machen. Hintergrund ist eine Präventionskampagne, um ältere Menschen gegenüber Betrugsmaschen zu sensibilisieren und vor diesen zu warnen.

Der Informationsflyer, der dem Adventskalendern beiliegt, enthält eine Warnung vor Telefonbetrügern. Denn in letzter Zeit kommt es verstärkt zu Telefonanrufen, bei denen sich Betrüger als Enkel, der sich in einer angeblichen Notsituation befindet oder als Polizeibeamte ausgeben. Der so genannte Enkeltrick ist eine besonders hinterhältige Form des Betrugs, der für Opfer oft existenzielle Folgen haben kann. Sie können dadurch hohe Geldbeträge verlieren oder sogar um Ihre Lebensersparnisse gebracht werden.

Da besonders ältere Menschen betroffen sind, möchten wir mit der Aktion dazu beitragen, dass das Thema innerhalb der Familien besprochen wird. „Liebe Oma, lieber Opa – lasst Euch nicht reinlegen!“, diese Nachricht sollen Kinder an ihre Oma und ihren Opa weitergeben, damit diese vor den Gefahren der Betrüger gewarnt werden. Wir sind auf die Unterstützung durch die Kinder gespannt und hoffen, dass die Kleinsten der Polizei bei dieser Präventionskampagne helfen. Wir sagen DANKE und wünschen allen eine schöne Adventszeit.

Flyer-Text:

Liebe Oma, lieber Opa, lasst Euch nicht reinlegen! Auch Eure Enkelin rät Euch: Bleibt aufmerksam! Vorsicht vor falschen Enkeln und falschen Polizisten! Vorsicht bei Gewinnspielversprechen und Internetbetrug! Ruft im Zweifelsfall die Polizei unter der Nummer: 110 Meine Tipps: Ob Enkel, Polizist, Fachpersonal oder Computerprofi… nicht jeder ist der, für den er sich ausgibt! Und noch was: Die Polizei ruft niemals unter 110 an!!!

Übergabe der Adventskalender und Infoflyer | Foto: Polizei Mainz

Doch nicht nur Senioren durften sich über die Adventskalender-Aktion freuen. Auch der Ambulante Kinder- und Jungendhospizdienst MOBILE wurden von den Beamten der Polizeiinspektion Mainz 1 besucht und haben einen Adventskalender und Informationsflyer überreicht bekommen.

 

Mainz | Verstöße gegen die neu verordnete Maskenpflicht werden nun strikt geahndet

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Die Verstöße gegen die seit 25.11.2020 geltende Maskenpflicht in den Fußgängerbereichen im Ortsbezirk Mainz-Altstadt sowie auf dem Bahnhofsvorplatz werden ab dem heutigen Dienstag, 01.12.2020 mit einem Bußgeld von 50,00 EURO geahndet. Darauf haben sich die Polizei und die Stadt Mainz verständigt.


Nach einigen Tagen Eingewöhnungszeit – wobei man es zunächst bei entsprechenden Ermahnungen belassen hatte – werden damit nun Bußgelder fällig, zumal die Bereiche jetzt komplett ausgeschildert sind.

„Obgleich nach den Erfahrungen des vergangenen Wochenendes 80 bis 90 Prozent der Besucherinnen und Besucher die Maskenpflicht beachtet haben, werden wir jetzt zu unser aller Wohl mit dem strikten Vollzug der Maßnahme beginnen“, sagt Ordnungsdezernentin Manuele Matz.

Diese Vorgehensweise sei erforderlich, da die Erfahrungen der letzten Wochen gezeigt hätten, dass gerade in den Fußgängerbereichen der Mainzer Altstadt und auf dem Bahnhofsvorplatz eine Vielzahl von Menschen aufeinandertreffen und dadurch eine weitere Übertragung der Krankheit ermöglicht wird, ergänzt Burkhard Hofmann, Leiter der Abteilung Öffentliche SIcherheit und Ordnung des Rechts- und Ordnungsamtes.

Die Maskenpflicht gilt in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr an allen Tagen außer an Sonntagen und Feiertagen und ist nach der Allgemeinverfügung der Stadt Mainz vom 24.11.2020 zunächst bis zum 20.12.20220 befristet.

Groß-Gerau | Arztpraxis von Kriminellen heimgesucht

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Polizei Symbolbild
Polizei Symbolbild

Eine Arztpraxis in der Frankfurter Straße geriet über das vergangene Wochenende (27.11.-30.11.) in das Visier von Kriminellen.

Die Täter drangen durch ein Fenster in die Praxisräume ein und ließen dort anschließend rund 200 Euro Bargeld aus einer Sparbüchse und einer Geldkassette mitgehen.

Hinweise werden erbeten an die Ermittlungsgruppe der Polizeistation Groß-Gerau unter der Rufnummer 06152/1750.

Hündin stürzte am Wanderwegausblick Parta Nava in die Tiefe

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Am Sonntag (29.11.2020) wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach zu einem tierischen Einsatz an den Ausblick Parta Nava an den Wanderweg Rheingrafenstein alarmiert.


Gegen 12:30 Uhr wagte sich ein etwa 6 Jahre alter Golden Retriever am Rand des Aussichtpunktes Porta Nava zu weit an den Rand und stürzte etwa 5 Meter in die Tiefe. Dort saß er auf einem schmalen Vorsprung und drohte weiter in die Tiefe zu stürzen.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte des Löschbezirkes Süd forderten direkt die Bergwacht und ein entsprechendes Rettungsgeschirr der Rettungshundestaffel Bad Sobernheim an. Zum Start der Rettungsaktion konnte die Hündin durch die Hundehalter so beruhigt werden, dass sie brav auf dem schmalen Vorsprung sitzen blieb. Doch mit zunehmender Dauer wurde die Hündin immer unruhiger, so dass sich die Einsatzkräfte entschlossen, schnell zu handeln.

Zweistündige Rettungsaktion mit Happy End

Mit einer Sicherungsleine der Feuerwehr, entschloss sich der Leiter der Bergwacht, Thomas Meffert, noch vor Eintreffen seiner Kollegen zu der Hündin hinabzusteigen, so dass diese an seinem eigenen Geschirr erst einmal gesichert werden konnte. Nach dem die Hündin nun auch wieder beruhigt werden konnte, seilte sich ein weitere Kollege der Bergwacht ab, so dass der abgestürzte Hund gemeinsam sicher nach oben gebracht werden konnte.

Nach erste in Augenscheinnahme konnten bei dem Vierbeiner keine offensichtlichen Verletzungen festgestellt werden, so dass die Besitzer nach zweistündigen Zwangsstopp ihren Spaziergang, nun mit angeleintem Hund, fortsetzen konnten.

Glatteis: Schnee und Eisregen im Rhein-Main Gebiet

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Nachrichten Mainz | In der Nacht von diesem Montag (30.11.2020) auf Dienstag kam es im gesamten Rhein-Main Gebiet zu Schneefall und Eisregen. Verschneite Straßen und Glatteis waren die Folge.


Mehrere Unfälle aufgrund der Wetterverhältnisse

Aufgrund der schwierigen Wetterverhältnisse und den glatten Straßen kam es in der Nacht zu mehreren Verkehrsunfällen im gesamten Rhein-Main Gebiet. Zum Großteil entstanden dabei lediglich Blechschäden an den Fahrzeugen.

Die gesamte Nacht über waren deshalb Streufahrzeuge vom Winterdienst in den Städten und Kommunen auf den Straßen unterwegs, um diese wieder verkehrssicher zu machen. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden trotzdem weiterhin gebeten, mögliche Beeinträchtigungen im Berufsverkehr einzuplanen und mit der notwendigen Vorsicht zu fahren (Stand 5:00 Uhr)

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Friseur Klier meldet Insolvenz an – 450 Filialen vor der Schließung

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Konzept Klier
Konzept Klier

Nachrichten Überregional | Deutschlands größte Friseur-Kette ist laut Medienberichten insolvent. Das Amtsgericht Wolfsburg soll wohl an diesem Dienstag (01.12.2020) um 12:00 Uhr über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens entscheiden.


9200 Mitarbeiter in 1350 Salons beschäftigt

Betroffen ist die Friseurkette Klier, die zur Zeit rund 9200 Mitarbeiter in 1350 Salons beschäftigt. Hinzu kommen rund 130 Geschäfte für Haarprodukte. Nach Medieninformationen sollen von den 1350 Salons rund 450 (ein Drittel der Geschäfte) geschlossen werden. Dadurch könnten rund 15 bis 20 Prozent aller Stellen gestrichen werden.

Im Frühjahr waren dem Unternehmen aufgrund der corona-bedingten Schließungen alle Einnahmen weggefallen, die Fixkosten liefen allerdings weiter. Bereits im September hatte Klier daher ein Schutzschirm-Verfahren beantragt, um durch offene Forderungen nicht noch weitere Probleme zu bekommen.

Ziel ist eine Nachhaltige Sanierung der Klier Hair Group

Ein Sprecher des Unternehmens, erklärte gegenüber den Medien, dass die Eröffnung des Hauptverfahrens an diesem Dienstag eine erfreuliche Nachricht wäre. Damit würde das Gericht der Firma eine positive Prognose geben. Man hoffe dann, das Insolvenzverfahren Ende März abzuschließen zu können, um danach wieder Fahrt aufzunehmen. Ziel sei eine Nachhaltige Sanierung der Klier Hair Group.

Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Wolfsburg wird in dritter Generation familiengeführt und hatte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 300 Millionen Euro erwirtschaftet.

Kunde im Supermarkt brutal mit Messer niedergestochen

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Nachrichten Groß-Gerau | An diesem Samstagnachmittag (28.11.2020) gegen 16:45 Uhr kam es zu einem versuchten Mord im Supermarkt in der Königstädter Straße in Nauheim (Kreis Groß-Gerau).


18-Jähriger wurde lebensgefährlich verletzt

Ein 38 Jahre alter Mann hatte in dem Supermarkt zunächst mehrere Kunden belästigt, woraufhin ein Angestellter die Polizei verständigen wollte. Der 38-Jährige hat daraufhin den Angestellten getreten, geschlagen und ihm sein Handy abgenommen. Als der Angreifer kurz darauf den Supermarkt verlassen wollte, kam ihm ein 18-jähriger Supermarkt-Kunde entgegen. Aus bislang unbekannten Gründen stach er mit einem Messer auf den 18-Jährigen ein, der dadurch lebensgefährlich verletzt wurde. Der 38-Jährige flüchtete daraufhin mit seinem Auto.

Die Polizei hatte umgehend eine Fahndung nach dem Tatverdächtigen eingeleitet, wodurch es gegen 20:45 Uhr gelang, den Mann vor seiner Wohnung festzunehmen. Dabei wehrte sich der 38-Jährige heftig und verletzte einen der Polizisten durch einen Biss.

Untersuchungshaft wurde angeordnet

Der Tatverdächtige wurde an diesem Sonntag (29.11.2020) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt einer Ermittlungsrichterin vorgeführt. Diese ordnete die Untersuchungshaft wegen einem versuchten Tötungsdelikt gegen den Mann an, der daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde. Die Ermittlungen der Rüsselsheimer Kriminalpolizei zu den genauen Hintergründen der Tat dauern weiterhin an.

Der lebensgefährlich verletzt 18-Jährige befindet sich noch immer auf der Intensivstation. Wie die Polizei mitteilt, hat sich sein Zustand allerdings in der Zwischenzeit stabilisiert.