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Heller Feuerball über dem Rhein-Main Gebiet

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Nachrichten Wiesbaden | An diesem Samstagabend (28.11.2020) tauchten im Internet immer mehr Berichte über einen hellen Feuerball über dem Rhein-Main Gebiet. Das Spektakel war demnach gegen 18:40 Uhr am Himmel zu sehen.


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„Wie eine normale Sternschnuppe sah das nicht aus“

In diversen Gruppen in Facebook im gesamten Rhein-Main Gebiet wurde darüber gerätselt, was es mit dem Objekt auf sich hat. Die hauptsächlichen Vermutungen waren ein Komet oder eine Sternschnuppe. Wobei viele Nutzer berichteten: „Wie eine normale Sternschnuppe sah das nicht aus“.

„Wir hatten innerhalb weniger Stunden etwa 90 Eingänge auf unserer Meldeadresse. Die Meldungen beziehen sich alle auf ein Event um etwa 18.40 Uhr, und die meisten Meldungen kommen aus dem Raum Köln-Frankfurt-Stuttgart“, erklärte Jürgen Oberst vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das Zentrum ist Mitbetreiber des Europäischen Feuerkugelnetzes mit insgesamt 25 Kamerastationen zur Himmelsbeobachtung in fünf unterschiedlichen Ländern.

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Objekt zerbrach nach wenigen Sekunden

Auch in anderen Teilen Deutschland wurde das Objekt am Himmel gesehen. Laut Oberst berichtete ein Beobachter aus Siegen von einem am Himmel entlangziehenden hellen Strahl. Dieser sei in eine grüne jadeähnliche Farbe übergegangen und dann zum Großteil zerbrochen. Dabei seien zwei kleinere hell leuchtende Kugeln abgegangen. Das Ganze soll höchstens fünf bis sieben Sekunden gedauert haben.

„Sehr heller Feuerball von Düsseldorf-Ludenberg Richtung Mettmann. Ist dann in mehrere Teile zerfallen. Uhrzeit 18:40h“, schrieb ein Himmelsbeobachter der „Rheinischen Post“.

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Vermutlich eine Feuerkugel

Um welchen Himmelskörper es sich genau handele, sei noch nicht abschließend geklärt, so Jürgen Oberst. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt unterscheide allerdings zwischen Sternschnuppen mit einer Leuchtdauer von weniger als einer Sekunde und Feuerkugeln. „Eine Feuerkugel hat eine Leuchtdauer von vielleicht fünf Sekunden, selten sind es mehr.“ Die scheine sie am Ende ihrer Bahn zu zerplatzen oder aber auch die Farbe zu ändern. Das würde auf die Beobachtungen zutreffen.

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Malu Dreyer: Stadt Mainz erhält rund 30 Millionen für Bauprojekte

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Jockel-Fuchs-Platz Mainz
Jockel-Fuchs-Platz Mainz

Nachrichten Mainz | Aktuell berät der Bundestag über den Bundes-Haushalt 2021. In seiner jüngsten Sitzung hat der Haushaltsausschuss des Bundestages grünes Licht für die Förderung von wichtigen rheinland-pfälzischen Kultur- und Denkmalschutzprojekten mit 37,6 Mio. Euro gegeben. So wird der Bund die Sanierung des Kurfürstlichen Schlosses in Mainz, des Mainzer Rathauses und des Wormser Domes unterstützen.


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Ministerpräsidentin Malu Dreyer

„Die aktuelle Entscheidung des Haushaltsausschusses ist eine deutliche Unterstützung. Mit der Förderung des Bundes können wir zentrale Projekte auf den Weg bringen. Wir haben uns in Berlin stark gemacht, dass möglichst viele rheinland-pfälzische Anträge aus dem Kulturbereich erfolgreich sein können. Wir werten die Beschlüsse des Haushaltsausschusses daher als klare Wertschätzung für das Kulturland Rheinland-Pfalz und die Arbeit der Landesregierung.“

So stellt der Bund zusätzliche 37,6 Mio. Euro für kulturelle Projekte in Rheinland-Pfalz zur Verfügung. Die Stadt Mainz erhält für die Sanierung des Kurfürstlichen Schlosses 23,7 Mio. Euro, für denkmalpflegerische Maßnahmen am Mainzer Rathaus 6,5 Mio. Euro und 85.000 Euro für die Anfertigung einer Machbarkeitsstudie zum Gutenberg-Museum. Für die Sanierung des Wormser Doms stellt der Bund 5,75 Mio. Euro zur Verfügung. Des Weiteren erhält die Stadt Traben-Trarbach für die anstehende Generalsanierung des Mittelmosel-Museum insgesamt 1,6 Mio. Euro aus dem Bundeshaushalt.

„Ich freue mich, dass wichtige Projekte in der Kultur in unserem Bundesland die Unterstützung des Bundes erfahren. Die Stadt Mainz mit ihrer über 2000jährigen Geschichte besitzt ein reichhaltiges kulturelles Erbe. Dank der Bundesförderung erfährt die Sanierung des Kurfürstlichen Schlosses und des Mainzer Rathauses eine deutliche Unterstützung. Auch der Wormser Dom ist ein herausragendes Kulturdenkmal unseres Landes. Wir freuen uns sehr, dass so eine hohe Summe für das kulturelle Erbe in Rheinland-Pfalz vom Bund aufgewendet wird“, so Kulturminister Wolf.

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Online-Dating-Anbieter achten auf Umweltschutz

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Urlaub & Freizeit | Der Singleboersen-Vergleich.de hat 40 Online-Dating-Anbieter zum Thema Umweltschutz befragt. Nur eine Singlebörse engagiert sich in allen fünf Bereichen. Knapp 25 Prozent der befragten Singlebörsen engagieren sich in vier der fünf genannten Bereiche.


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Die meisten verwenden Ökostrom

Beim Thema Energie gaben die befragten Anbieter in der Mehrzahl an, Ökostrom zu verwenden bzw. Strom durch Zeitschaltuhren oder Bewegungsmelder zu sparen. Die Parship Elite Group, Lovoo und g33kdating.de nutzen Rechenzentren und Server, die klimaneutral arbeiten bzw. mit Ökostrom betrieben werden. Der Anbieter der Singlebörse Icony hat sogar eine Solaranlage auf dem Dach.

Beim Thema Ressourcen wird so viel wie möglich an Papier gespart und wenig gedruckt. Zudem nutzen die meisten Mitarbeiter von Singlebörsen öffentliche Verkehrsmittel und Fahrräder für ihre Arbeitswege oder dürfen im Homeoffice arbeiten. Geschäftsreisen werden vermieden.

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Bio-Obst und Mineralwasser Sprudelgeräten

In der Mehrzahl der Büros wird Bio-Obst bereitgestellt und Mineralwasser aus einem Sprudelgerät oder in Glas- statt Plastikflaschen angeboten. Die Meetic-Group, zu welcher LoveScout24 gehört, hat sogar ein „ökoverantwortliches Programm“ ins Leben gerufen, bei dem das Mittagessen in Pfandboxen bei Restaurants abgeholt wird. Die Parship Elite Group gibt übriggebliebene Lebensmittel an die Hamburger Tafel; Mitarbeiter von Match-Patch.de sammeln eigeninitiativ Lebensmittel und verteilen diese an Bedürftige.

Bei über 12 Prozent der befragten Online-Dating-Anbieter ist das Thema Umweltschutz auch in der Single-Community wichtig. So führte HamburgerSingles.de im September 2019 eine „Flirten-fürs-Klima“-Aktion durch und unterstützt regelmäßig die Fridays-for-Future-Bewegung.

Überraschend: Die kleine Nischen-Singlebörse Moms-dads-Kids.de ist in allen fünf Bereichen tätig. Das Portal Altersvorsprung.de gibt an, nicht bewusst auf Umweltfaktoren zu achten, spart jedoch bei Strom und Papier. Die Partnervermittlung Lemonswan bildet mit der Angabe von nur einem Bereich („Papierloses Büro“) in der Umfrage das Schlusslicht. Singlebörsen gibt es auch auf unterschiedliche Regionen oder Städte ausgelegt. Gezielte Partnersuche in Mainz, Wiesbaden oder Frankfurt ist also schon lange kein Problem mehr.

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Verkehrsunfall auf der A67 – Polizeihund spürt Unfallverursacher auf

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Nachrichten Raunheim | An diesem Sonntag (29. November 2020) kam es gegen 20:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall am Mönchhofdreieck auf der Autobahn A67. Ein Autofahrer kam in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und krachte in die Baustelle. Bei dem Unfall touchierte er auch die Leitplanke.


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Polizeihund spürt die Insassen auf

Der Fahrer und sein Beifahrer flüchteten anschließend zu Fuß in den nahegelegen Wald und ließen das Fahrzeug am Unfallort stehen. Der Beifahrer konnte kurze Zeit später durch einen Polizeihund im Wald aufgespürt werden. Der Flüchtige wurde durch die Polizeibeamten festgenommen und auf die Dienststelle gebracht. Weitere Ermittlungen zum Autofahrer führten zur Festnahme in Hochheim am Main. Dort konnten die Polizeibeamten den Fahrer festnehmen. Eine Blutentnahme auf der Dienststelle wurde durchgeführt und sein Führerschein sichergestellt. Es entstand ein Sachschaden von rund 3000 Euro.

Die Autobahn A67 in Fahrtrichtung Süden war für 2 Stunden voll gesperrt. Im Einsatz waren mehrere Streifen der Polizei, die Feuerwehr aus Raunheim und der Rettungsdienst.

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9600 Lichter bringen den Cramer-Klett-Platz in Gustavsburg zum Glänzen

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Der Pandemie und der Absage des Gustavsburger Weihnachtsmarktes zum Trotz lässt der Sport- und Kulturbund Gustavsburg e.V. seit Freitag jeden Abend die historischen Häuser des Cramer-Klett-Platzes mit 9.600 leuchtenden Birnchen in feierlichem Licht erstrahlen.


Über 500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit

Die Interessengemeinschaft und Förderverein Cramer-Klett-Siedlung Gustavsburg e.V. hatte gemeinsam mit der Volksbank Mainspitze eG eine Crowdfunding Spendenaktion ins Leben gerufen. Dank dieser großartigen Spender wurde vor einem Jahr die Umsetzung des Projektes erst möglich gemacht und der Grundstein für die neue Beleuchtung gelegt. Ohne diesen großen Zuspruch wäre ein Austausch der mittlerweile sehr in die Jahre gekommenen, bisherigen Lichterkette nicht umsetzbar gewesen. In der insgesamt fast zweijährigen Realisierungszeit von der Idee und der Planung, über die Vormontage durch die Gustavsburger Vereine bis hin zur Umsetzung, wurden über 500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit erbracht. Bereits kurz vor dem erneuten Lockdown wurde die neue Lichterpracht noch eilig an der Häusersilhouette in der Arbeitersiedlung montiert.

Ebenfalls wurden die Ortbretter in enger Abstimmung mit der Interessengemeinschaft und Förderverein Cramer-Klett-Siedlung Gustavsburg e.V. bearbeitet und ein großer Teil der vorhandenen, teilweise rostigen, defekten Schraubhaken durch neue einheitliche braune Schraubhaken ersetzt.

Daniel Martin, 1. Vorsitzender des Sport- und Kulturbundes Gustavsburg e.V.

„Für uns war es selbstverständlich auch ohne unseren Weihnachtsmarkt den Cramer-Klett-Platz zu beleuchten. Wir möchten in dieser schwierigen und dunklen Zeit einen hellen Lichtpunkt und das Zeichen entgegensetzen, dass der SKB mit seinen Vereinen auch während der Pandemie für die Gemeinschaft und die Menschen in unserem Stadtteil arbeitet und sich einsetzt. Gerade jetzt, wo das soziale Leben stark eingeschränkt ist, soll der Lichterschmuck den Menschen ein äußeres Merkmal dafür sein, dass unsere Gemeinschaft weiterhin stark ist und es auch bleiben wird. Wir hoffen, dass sich viele Menschen an der neuen Beleuchtung erfreuen. Unser Dank gilt den zahlreichen Unterstützern“

Aktuelle Zahlen zur Krankenhausauslastung in Hessen

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Nachrichten Wiesbaden | Mit Blick auf die immer stärkere Auslastung der Krankenhäuser und insbesondere der Kapazitäten für die intensivmedizinische Versorgung stellt Sozial- und Integrationsminister Kai Klose fest, dass die Entwicklung aufgrund der Infektionszahlen im Oktober absehbar war.

Die Krankenhäuser sollten sich nun verständigen, welchen Beitrag jedes einzelne Haus und alle gemeinsam leisten können, um die Versorgung aller Patientinnen und Patienten während der Pandemie weiterhin gut zu gewährleisten – sowohl in der Regel- als auch in der intensivmedizinischen Versorgung.“ Dies sei in Anbetracht der Auslastung der Krankenhäuser und der damit einhergehenden Belastung des Personals zügig erforderlich, so Klose weiter.

Pauschale Verschiebung elektiver Eingriffe nicht ausreichend

„Die Gegebenheiten sind jetzt andere als zu Beginn der Pandemie. Wir alle müssen davon ausgehen, dass die stationäre Versorgung über einen längeren Zeitraum unter besonderen Bedingungen gesichert werden muss“, gibt Klose zu bedenken. So greife die lauter werdende Forderung nach einer Verschiebung elektiver Eingriffe als alleinige Maßnahme zu kurz. „Die Krankenhäuser sind gut beraten, sich über flexible Wege zu verständigen, die ausdrücklich über die der ersten Infektionswelle hinausreichen“, appellierte Sozial- und Integrationsminister Klose.

Für Hessen sei er zuversichtlich, dass sich die gute Zusammenarbeit innerhalb der sechs Versorgungsgebiete auch hier beweise. Bereits in der Ausnahmesituation des Frühjahrs hätten die Krankenhäuser zusammengefunden und mit dem eigens von ihm eingerichteten Planungsstab Stationär als Steuerungsgremium ein inzwischen bundesweit beachtetes Konzept zur stationären Versorgung entwickelt.

Aktuelle Zahlen zur Krankenhausauslastung

Mit Stand vom 24.11.2020 werden aktuell 1.722 COVID-19 Patientinnen und Patienten in den hessischen Krankenhäusern behandelt. Aktuell gibt es in Hessen insgesamt freie 5.479 Krankenhausbetten, davon sind 281 Beatmungsbetten.

Festliche Quarantäne-Weihnachtsideen für eine fröhliche Weihnachtszeit

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Urlaub & Freizeit – Wer sagt, dass man das Haus verlassen muss, um einen Tag voller gemütlicher, kreativer Aktivitäten zu haben? Inmitten der Coronavirus-Pandemie haben viele Familien beschlossen, individuell zu feiern, statt in großen Gruppen. Manche Leute feiern vielleicht sogar allein. Wenn das bei Ihnen oder Ihrer Familie der Fall ist, brauchen Sie keine Angst zu haben – es gibt so viele lustige Quarantäne-Weihnachtsideen, die Sie tun können, während Sie sich sozial distanzieren.


Im Vorfeld haben wir die besten Möglichkeiten für Sie aufgelistet, die Sie während der Feiertage zu Hause durchführen können. Sobald Sie die Geschenke auspacken, können Sie in einen herzhaften Brunch eintauchen oder ein paar süße Weihnachtsleckereien backen. Danach können Sie ein Puzzle lösen, Weihnachtskaraoke singen oder Salzteigschmuck zum Gedenken an 2020 anfertigen. Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen, aber wir glauben, dass das alte Lied wahr ist: „Für die Feiertage gibt es nichts Schöneres als das traute Heim“. Und für noch mehr Ideen, die Sie auf Trab halten, lesen Sie weiter und entdecken Sie tolle Weihnachtsaktivitäten, die Ihren Tag noch fröhlicher machen.

Genießen Sie ein blaubeersüßes Brötchenfrühstück

Das Öffnen von Geschenken kostet viel Energie, und so werden Sie danach bei einem herzhaften Frühstück auftanken wollen. Unser Tipp ist, sich nicht am Tag nach Weihnachten stundenlang in die Küche zu stellen, sondern einfach Ihr Frühstück am Vortag zuzubereiten. Probieren Sie einfach ein Frühstücksrezept aus, dass Sie am Vorabend vorbereiten können, so dass Sie es am Weihnachtsmorgen nur noch in den Ofen schieben müssen. Wie wäre es denn zum Beispiel mit Blaubeer-Brötchen mit Zitrone?

Weihnachtsplätzchen dekorieren

Das Backen von Keksen ist eine großartige Tagesbeschäftigung, um Ihr Zuhause köstlich duften zu lassen. Vor allem für Kinder ist dies ein spaßiger Zeitvertreib. Recherchieren Sie online oder kramen Sie Omas gutes altes Rezeptbuch hervor. Stöbern Sie gemeinsam nach tollen Rezepten und stellen Sie eine Liste zusammen, was Sie alles für Ihr Wintervorhaben benötigen. Bevor Sie anfangen, sollten Sie nämlich einige lustige Keksausstecher, Glasuren und Dekorationen zur Hand haben. Schauen Sie hier nach tollen Rezepten, die einfach von der Hand gehen!

Mixen Sie sich gemütliche Weihnachts-Cocktails

Es gibt so viele festliche Wintergeschmacksrichtungen, die in Cocktails unglaublich gut schmecken. Wie wäre es denn mit Weihnachtspunsch, Glühwein oder Irish Coffee? Suchen Sie sich ein Rezept heraus, das Sie besonders interessiert und zaubern Sie am Weihnachtsabend eine Ladung unterschiedlicher Getränke. So kommt die ganze Familie zusammen und Sie haben einen wohlig warmen Drink, der Ihnen die kalte Jahreszeit versüßt.

Lesen Sie ein tolles Weihnachtsbuch

Ein Buch auf dem Sofa zu lesen, ist eine gemütliche Art und Weise, in Weihnachtsstimmung zu kommen. Es gibt so zahlreiche tolle Weihnachtsklassiker, die einem die kalte Jahreszeit um so einiges versüßen können. Oder lassen Sie Ihre Kinder ein Buch aussuchen und lesen Sie es ihnen vor, während sie ein paar Weihnachtssnacks essen. So kommt bestimmt so schnell keine Langeweile auf.

Weihnachtskaraoke singen

Man muss nicht unbedingt eine musikalische Familie oder Freundesgruppe sein, um Spaß daran zu haben, während der Weihnachtskaraoke Feiertagsmelodien zu singen. Schalten Sie einen Gang höher, indem Sie in ein Karaoke-Mikrofon investieren. Auf diese Weise werden Sie am Weihnachtsabend tierischen Spaß haben und können nach Herzenslust Ihre Lieblingssongs zum Besten geben!

Feiern Sie eine virtuelle Party

Nur weil Sie sich nicht persönlich treffen können, heißt das nicht, dass Sie Ihre Freunde und Familie an Weihnachten nicht sehen können. Zum Glück ist es dank des Internets so einfach mit Familie und Freunden in Kontakt zu treten. Senden Sie allen einen Zoom-Link und veranstalten Sie Ihre Party online. Stellen Sie sicher, dass Sie auch ein paar Spiele und Gesprächsstarter bereit haben.

Kochen Sie ein festliches Essen

Das Abendessen ist an Weihnachten mit das Allerwichtigste. Und nur weil Sie dieses Jahr weniger Leute zu verpflegen haben, heißt das nicht, dass Sie sich weniger anstrengen sollten. Im Gegenteil! Entdecken Sie den Meisterkoch in sich und stellen Sie ein noch extravaganteres Weihnachtsmenü für Ihre Lieben zusammen! Entscheiden Sie sich im Voraus für ein Menü und stellen Sie sicher, dass Sie alle notwendigen Zutaten haben, um ein richtiges Festmahl zusammenzustellen.

Nehmen Sie an einer sozial distanzierten Veranstaltung im Freien teil

Wie wäre es denn mit der Idee von zu Hause aus an einer Veranstaltung teilzunehmen? Schauen Sie in der Zeitung oder auf der Website Ihrer Stadt nach, um eine Liste der lokalen Feiertagsveranstaltungen zu finden. Auf diese Art könnten Sie zum Beispiel einen Weihnachtsbaum im Freien, einen Weihnachtsmarkt oder eine andere sozial distanzierte Veranstaltung im Freien besuchen.

Vollbrand mit Gefahrgut in Langenlonsheim

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Nachrichten Langenlonsheim | An diesem Sonntagnachmittag (29.11.2020) gegen 15:45 Uhr kam es in der Guldenbachstraße in Langenlonsheim zu einem Vollbrand in einer Garagen-Werkstatt. Rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen.


Gasflaschen, Benzinkanister und Farbeimer gelagert

Wie Wolfgang Flosheim, Einsatzleiter der Feuerwehr, vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, hatten Nachbarn über den Notruf die Feuerwehr alarmiert, während der Besitzer der Garage versuchte, die Flammen unter Kontrolle zu halten. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand allerdings die Garage allerdings bereits im Vollbrand. Zunächst musste sichergestellt werden, dass sich der Brand nicht auf das nebenan liegende Wohnhaus ausbreitete, was der Feuerwehr auch gelang. Problematisch hätten die in der Werkstatt gelagerten Gasflaschen, Benzinkanister und Farbeimer werden können, die jederzeit hätten explodieren können. Bei den Löscharbeiten war also besondere Vorsicht geboten. Den Einsatzkräften gelang es trotz der Schwierigkeiten, das Feuer zeitnah unter Kontrolle zu bringen.

Dämmmaterial sorgte für weitere Schwierigkeiten

Nachdem die Flammen gelöscht waren, wurde damit begonnen übriggebliebene Glutnester zu beseitigen. Da es sich dabei um eine Garage aus Holz handelte, war sehr viel Dämmmaterial darin enthalten. Dieses mussten die Einsatzkräfte aus dem Weg räumen, um sicherstellen zu können, dass alle Glutnester beseitigen wurden.

Bei dem Brand wurden keine Personen verletzt. Allerdings fanden die Einsatzkräfte im Rahmen der Löschmaßnahmen eine Katze, die vermutlich bei dem Brand ums Leben gekommen war. Wem die Katze gehört, ist bislang noch unklar. Zudem wurde mindestens ein Auto und ein Motorroller bei dem Brand beschädigt.

Im Einsatz waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Bretzenheim, Laubenheim, Langenlonsheim und Stromberg. Zudem waren auch Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes vor Ort.

SEO-Optimierung: Ranking und Click-Through-Rate gehören zusammen

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Elektronik & Technik | Schon längere Zeit ist die Suchmaschinenoptimierung eine facettenreiche Marketingmaßnahme für Unternehmen jeder Größe. Die Effektivität wird dabei durch vielzählige Leistungskennzahlen gemessen. Zu den wichtigsten Werten zählen das Ranking einer Homepage und die dazugehörige Click-Through-Rate (CTR).


Werte müssen in Verbindung gesehen werden

Das Ranking gibt die Position einer Homepage in den Suchergebnissen bei einem bestimmten Keyword an. Die Click-Through-Rate hingegen gibt Auskunft über den prozentualen Anteil der User, welche das Suchergebnis gesehen und und es angeklickt haben. Die beiden Werteliefern also zunächst einmal unterschiedliche Informationen, sind allerdings trotzdem sehr eng miteinander verknüpft und sollten zusammen gedacht werden.

Mehr Besucher bedeuten auch mehr Chancen

Die Suchergebnisseiten von Google setzen sich im Regelfall aus bezahlten Textanzeigen sowie zehn unbezahlten (organischen) Suchergebnissen zusammen. Wenn jemand von SEO-Optimierung spricht, hat er im Regelfall das Ziel, eine Startseite und die dazugehörigen Unterseiten möglichst weit oben in den unbezahlten Suchergebnissen bei relevanten Keywords zu positionieren. Im besten Fall wird die Homepage auf einem der ersten organischen Plätze in der Suchergebnisseiten angezeigt.

Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, durch ein hohes Ranking mehr Besucher für die Homepage zu locken, denn die meisten Nutzer klicken eher auf eines der ersten Suchergebnisse und scrollen nur selten weiter nach unten. Und klar ist: Je mehr Personen eine Homepage anklicken, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, neue Kunden zu gewinnen und seine Bekanntheit zu steigern. Entsprechend ist nicht nur das Ranking ein wichtiger Wert, sondern auch die Click-Through-Rate. Neben dem Ranking ist die CTR eine der wichtigsten Kennzahlen, die für die elementaren Suchbegriffe regelmäßig überprüft werden sollte.

Die CTR ist ein Erfolgsindikator

Wird zum Beispiel einen Homepage 100 Mal in den Suchergebnissen angezeigt und es klicken fünf Personen auf die Webseite, dann entspricht das einer CTR von 5 Prozent. Damit ist die CTR kein direkter Faktor des Rankings, jedoch hängt sie stark von der Platzierung ab. Oftmals ist es nämlich so, dass je höher das Ranking ist, umso höher ist auch die Klickrate und umgekehrt.

Um das Ranking einer Homepage zu verbessern, gibt zahlreiche Möglichkeiten. Dabei spielen beispielsweise sogenannte Title Tags und der Meta Descriptions eine wesentliche Rolle. Es handelt sich dabei um zwei Textelemente, die zusammen mit der URL das entsprechende Suchergebnis ausmachen, das von den Suchenden gesehen wird. Diese Textelemente sollten wesentliche Informationen zur Seite enthalten, um die Leser dazu zu motivieren, darauf zu klicken. Eine ganzheitliche SEO-Strategie bedeutet also, sowohl das Ranking als auch die CTR durch entsprechende Maßnahmen zu optimieren. Da sich viele Menschen mit der SEO-Optimierung nur wenig bis gar nicht auskennen, kann es hilfreich sein einen SEO-Berater hinzuzuziehen, damit die entsprechende Homepage auch wirklich auf einem der oberen Plätze landet.

Covid-19: Stiftung kreuznacher diakonie schlägt Alarm

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Nachrichten Bad Kreuznach | Die Stiftung kreuznacher diakonie schlägt Alarm. COVID-19 breitet sich aus und macht vor den Einrichtungen des größten Trägers im Süden von Rheinland-Pfalz nicht halt. Debatten um Maskenpflicht und AHA-L-Regeln stoßen bei den Experten der Stiftung auf Unverständnis: „Jeder kann mithelfen, dass unsere Intensivstationen nicht überlastet werden, unser medizinisches und pflegerisches Personal – auch in den Senioren- und Behinderten-Einrichtungen – handlungsfähig bleibt! Halten Sie die AHA-L-Regeln ein.“


Jetzt melden sich Chefärzte, Kranken- und Altenpfleger zu Wort

Die Stiftung kreuznacher diakonie betreibt in Rheinland-Pfalz und im Saarland neben fünf Krankenhäusern und drei Hospizen viele Einrichtungen für Senioren, Wohnungslose, Kinder-, Jugend- und Familien, Sozialstationen sowie Wohnungen und Werkstätten für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Allein fast 25000 Menschen werden von der Seniorenhilfe pro Jahr betreut und begleitet. Im Bereich Reha-Fachdienste, Sozialpädiatrisches Zentrum und Förderschulen sind es 11.400 Patienten, Klienten und Beschäftigte. 6.800 Mitarbeitende sorgen in diesen Häusern für Menschen, die Schutz und Hilfe brauchen.

Jetzt melden sich Chefärzte, Kranken- und Altenpfleger zu Wort. Sie bitten die Bevölkerung um Mithilfe. Dr. Christoph von Buch, Ärztlicher Direktor in Bad Kreuznach, betont: „Wir alle haben es selbst in der Hand, ob wir einigermaßen gut durch die Pandemie durchkommen, oder ob sich in Bad Kreuznach Szenen abspielen, wie wir sie aus dem Fernsehen aus Italien oder Belgien kennen. Wer sich nicht an die AHA-L-Regeln hält, riskiert das Leben anderer Menschen.“ Rainer Frischmann, Kaufmännischer Direktor der Hunsrück Klinik in Simmern, und Leo Schwarzkopf, sein Kollege von den saarländischen Diakonie Kliniken, pflichten ihm bei. Allen ist bewusst, dass die Patientenversorgung gefährdet wird, wenn Personal infiziert ist.

Teile einer Wohngruppe mit Corona infiziert

Auch im Geschäftsfeld Soziales beobachtet man mit Sorge, wie die Pandemie weiter fortschreitet, sich der Virus einschleicht und Bewohnerinnen, Bewohner sowie die Mitarbeitenden – etwa in den Seniorenheimen – bedroht. Monika Kolling, Leiterin der Seniorenhilfe im Saarland und in Rheinlad-Pfalz, sagt: „Noch sind es kleine bis mittlere Ausbrüche in einzelnen Häusern. Infektionen unter den Bewohnern und unter den Mitarbeitenden können hier verheerende Folgen haben. So ist der Bewohner eines unserer Häuser diese Woche in einem Krankenhaus an COVID-19 leider verstorben, in einem anderen Altenheim im Hunsrück sind große Teile einer Wohngruppe mit Corona infiziert – mit bislang keinen bis milde Symptome.“

Holger Griebel, Regionalleiter „Soziale Teilhabe“ im Bereich Hunsrück-Glan, fasst zusammen: „Wir alle müssen die schützen, die sich selbst nicht schützen können.“ Unsere Mitarbeitenden sind alle verpflichtet, sich an die AHA-L-Regeln und die Hygienevorschriften zu halten. Aber wir alle leben nicht unter eine Glasglocke, gehen einkaufen, haben Kinder in der Schule und nutzen den ÖPNV. Wir als Stiftung kreuznacher diakonie sind darauf angewiesen, dass die Gesellschaft – jeder Einzelne – die Menschen, die uns anvertraut sind, aber auch unsere Mitarbeitenden schützt!“ Verschärfte Besuchsreglungen sind hart für Patienten und Bewohner, bedauern Griebel und seine Kolleginnen und Kollegen. „Unsere Mitarbeitenden tun seit März alles dafür, dass diese Situation für die Betroffenen erträglich bleibt. Kreative Angebote und die Ausrüstung mit Tablets, um Kontakt zu den Angehörigen zu halten, sind dabei wichtige Bausteine. Tests, Hygieneschulungen und Schutzausrüstungen sind ebenfalls Teil des Schutzschirmes, den wir aufgebaut haben“, so Monika Kolling.

Annett Falk arbeitet in der Zentralen Notaufnahme des Diakonie Krankenhauses

Unterstützt werden beide von Dr. Michael Sicker, der hygienebeauftragte Arzt im Geschäftsfeld Soziales. Er kämpft mit den Mitarbeitenden dafür, einzelne lokale Ausbrüche in den Einrichtungen wieder einzudämmen: „Lassen Sie uns den AHA-L-Effekt nutzen. Bleiben Sie achtsam, sonst können wir als Stiftung unsere Arbeit für die Menschen nicht leisten, die auf unsere Hilfe angewiesen sind – ob im Krankenhaus, in der Seniorenhilfe, im Hospiz oder in anderen Einrichtungen.“

Annett Falk arbeitet in der Zentralen Notaufnahme des Diakonie Krankenhauses in Bad Kreuznach und kann sich sowohl in die Patientinnen und Patienten als auch in ihre Angehörigen hineinversetzen. Ein Familienmitglied in die Obhut von „Fremden“ geben zu müssen, ohne es selbst in dieser schwierigen Situation begleiten zu dürfen, gibt jedem das Gefühl von Ohnmacht: „Wir verstehen die Situation sehr gut. Meine Bitte ist aber: Vertrauen Sie uns und helfen Sie mit.“

Rheinhessen Spendenaktion: Aloe Lips von Forever für den guten Zweck

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Nachrichten Rheinhessen | Die Corona-Pandemie ist für alle eine große Herausforderung. Doch es gibt Menschen, die eine noch schwierigere Zeit durch machen. Aus diesem Grund haben Yvonne Kroczek und Anke Engel, Vertriebspartnerinnen von Forever, sich dazu entschieden, etwas Gutes zu tun. Boost your City hat mit Yvonne Kroczek darüber gesprochen.


Aloe Lips von Forever für den guten Zweck

Die beiden möchten mit den Aloe-Vera-Produkten von Forever etwas Gutes zu tun und Spenden für den Verein Kinderkrebshilfe e.V. zu sammeln. Sie haben deshalb die Lippenpflegestifte von Forever in einigen Geschäften in Rheinhessen zum Verkauf ausgestellt. Für den „Aloe Lips“ zahlen Kundinnen und Kunden dann fünf Euro, wovon jeweils zwei für die Kinderkrebshilfe gesammelt werden.

„Die Lippenpflegestifte sind beispielweise auch für in einen selbstgebastelten Adventskalender super praktisch und gleichzeitig tut man etwas Gutes für diejenigen, denen es nicht so gut geht.“, betont Yvonne Kroczek.

Ziel sind 4.000 Euro für die Kinderkrebshilfe

„Die Spendenaktion machen nicht nur Anke und ich, wir sind ein Team im gesamten Rhein-Main-Gebiet, die aktuell bei der Aktion #TeamNoLimitHilft mitmachen. Unser Ziel ist es, gemeinsam bis zum 20. Dezember insgesamt 4.000 Euro für die Kinderkrebshilfe zu sammeln. Am Schluss gibt jeder Vertriebspartner aus unserem Team auch nochmal etwas dazu.“, so Yvonne Kroczek.

Die Spenden, die in von anderen Vertriebspartnern in Hessen gesammelt werden, gehen dann an die Kinderkrebshilfe in Frankfurt. Die Spenden aus Rheinland-Pfalz kommen der Kinderkrebshilfe Mainz zugute.

Rheinhessen spendenaktion: aloe lips von forever für den guten zweck
Spendenaktion für die Kinderkrebshilfe | Quelle: Yvonne Kroczek

Verkaufsstellen in Rheinhessen: 

  • Modissima in Ingelheim & Mainz-Gonsenheim
  • Zaubernuss-Kreative Floristik & Ideen in Mainz-Gonsenheim
  • Visuelle Augenoptik in Mainz-Gonsenheim
  • Salon Chris in Mainz-Gonsenheim
  • Schreibwaren Weber in Mainz-Mombach
  • Brunnen Apotheke in Mainz-Mombach
  • Postagentur, Schreibwaren Schornstheimer in Undenheim
  • Sportschule Aita Sports in Undenheim
  • Starcut in Oppenheim
  • Kleiner Prinz in Selzen

„Da die Aktion noch bis zum 20. Dezember läuft, freuen wir uns natürlich über weitere Unternehmen, die uns dabei unterstützen und die Lippenpflegestifte in ihrem Geschäft verkaufen möchten.“, erklärt Yvonne Kroczek. Unternehmerinnen und Unternehmer, die daran interessiert sind, können sich bei Yvonne Kroczek per E-Mail unter info@aloevera4me.de melden.

Deutsche Umwelthilfe fordert Verkaufsstop von Feuerwerk

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Nachrichten Überregional | Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat eine neue, aktualisierte Handelsumfrage zum Verkaufsstop von Pyrotechnik veröffentlicht. Darin werden auch weitere, bislang nicht erfasste Unternehmen mit aufgenommen. Überwiegend große, bekannte Baumarktketten gehen mit positivem Beispiel voran, schließen sich der Forderung der DUH an und stellen den Verkauf ein. Bei den Discountern verzichtet hingegen kein einziger.


„Konzerne ignorieren ihre Verantwortung und den Willen der Bevölkerung“

„Wir freuen uns, dass in den letzten Wochen immer mehr Einzelhändler vor Ort, aber auch ganze Handelsketten, darunter viele große Baumärkte, umdenken und ihre Verantwortung für die Gesundheit der Menschen ernst nehmen. Allerdings weigert sich die Mehrzahl der befragten Unternehmen, zum Schutz der Gesundheit der Menschen, der Sauberen Luft und der Tiere auf den Böllerverkauf zu verzichten. Besonders negativ fallen dabei Lidl und Aldi auf, die einmal mehr ihre Nachhaltigkeitsstrategie ignorieren, wenn sie Gewinne maximieren können. Diese Konzerne ignorieren ihre Verantwortung und den Willen der Bevölkerung, die mit großer Mehrheit für ein Böllerverbot eintritt. Mit unserer Handelsumfrage möchten wir den Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Orientierung geben. Eine „Rote Karte“ ist ein klares Signal für unverantwortliches Verhalten. Wir fordern alle Kundinnen und Kunden auf, in solchen Geschäften auch persönlich vorzusprechen und den Verkaufsstop einzufordern“, sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Auch noch heute kamen mehrere Handels-Rückmeldungen und die DUH rechnet mit weiteren Betrieben, die sich dem von ihr geforderten Böllerverkaufsstop anschließen. Die DUH wird daher auf ihrer Internetseite die Liste der Unternehmen aktuell fortschreiben.

46 „Rote Karten“ und 11 „Grüne Karten“

Zu den Ergebnissen im Einzelnen: Elf der befragten Baumärkte, Discounter, Supermärkte, Drogerien und Einzelhandelsketten bekommen eine „Grüne Karte“, weil sie keine Pyrotechnik zum anstehenden Jahreswechsel mehr verkaufen. Dazu zählen viele Baumarktketten wie Hornbach, Bauhaus, die Raiffeisen Waren GmbH, ZG Raiffeisen eG, tedox, Stabilo Werkzeugfachmarkt, Landfuxx, Agavis und aber auch die Drogerie DM und die Handelsketten K+K Klaas & Kock und TEDi. Weitere sechs Baumärkte und Handelsketten erhalten eine „Gelbe Karte“, weil sie entweder in einzelnen Filialen oder erst ab dem kommenden Jahreswechsel auf Feuerwerksverkauf verzichten, darunter Filialen von Rewe, Edeka, Tegut, sowie Obi, NBB Bau- und Heimwerkermärkte und Hagebau. Insgesamt 46 Handelsunternehmen erhielten eine „Rote Karte“, da sie sich nicht gegen den weiteren Verkauf von Pyrotechnik aussprechen und im Falle des Verkaufs weiterhin Umwelt, Mensch und Tier mit dem Verkauf von Pyrotechnik gefährden.



Kliniken vor Überlastung schützen

Bund und Länder hatten bei ihrem Corona-Gipfel am vergangenen Mittwoch eine dringende Empfehlung an alle ausgesprochen, auf Silvester-Feuerwerk in diesem Jahr zu verzichten, wollen Verbote aber nur für einzelne Straßen und Plätze verhängen. Hintergrund ist vor allem, dass Kliniken und medizinisches Personal durch die Pandemie an der Belastungsgrenze arbeiten. Durch jährlich tausende teils Schwerverletzte durch Pyrotechnik an Silvester droht eine Überlastung. 64 Prozent der Bundesbürger, mehrere Ärzteverbände, vor allem Berufsverbände der Unfallchirurgen und viele andere politische und gesellschaftliche Akteure haben sich deshalb bereits der DUH-Forderung nach einem umfassenden Böllerverbot angeschlossen. Bund und Länder haben es jedoch nicht gewagt, ein bundesweites Verbot zu beschließen, wie es die Niederlande getan haben. In der Folge müssen sich nun 11.092 Städte und Gemeinden einzeln mit der Frage der Festlegung der Verbotszonen beschäftigen. Die DUH gibt den Städten durch ein Rechtsgutachten eine Hilfestellung.

Jürgen Resch dazu

„Städte wie Regensburg, Berlin und Frankfurt am Main machen es bereits vor mit lokalen Verboten. Da Bund und Länder nicht den Mut hatten, sich gegen die Pyrotechnik-Industrie durchzusetzen, appellieren wir an die Städte und Gemeinden, die Verantwortung zu übernehmen und für den Schutz der Gesundheit und das Funktionieren unseres Gesundheitssystems zu sorgen. Über kommunale Verbote ist das sehr gut möglich.“



Zum Hintergrund

Von Seiten der Politik, des Gesundheitswesens und der Gesellschaft erhält die DUH eine immer breitere Unterstützung. So haben sich Politiker wie der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und Herbert Reul, CDU-Innenminister von Nordrhein-Westfalen der DUH-Forderung nach einem Böllerverbot angeschlossen. Eine starke Unterstützung kommt gerade von den beiden besonders betroffenen Unfallärzte-Fachverbänden: der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) sowie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).

Auch der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, der CSU-Bundestagsabgeordnete Michael Kuffer und die Partei Bündnis 90/die Grünen in Berlin fordern diesen Schritt. Erst diese Woche haben sich zudem Chefärzte aus Essen und Dortmund für ein Verbot der Silvester-Böllerei ausgesprochen, um Kliniken und Personal zu entlasten.Seit Jahren ist bekannt, dass am ersten Tag des neuen Jahres die Luftbelastung mit gesundheitsgefährdendem Feinstaub vielerorts so hoch ist wie sonst im ganzen Jahr nicht. An keinem anderen Tag im Jahr überschreiten so viele Messstationen in Deutschland die Tagesmittelwerte von 50 µg/m³. Dass gerade dieses Jahr die Luftqualität von entscheidender Bedeutung ist, machen Studien u.a. des Max-Plancks-Instituts deutlich. Die Forscher und Forscherinnen stellen einen klaren Zusammenhang zwischen Luftbelastung insbesondere mit Feinstaub und einem erhöhten Sterberisiko im Falle einer Covid-19-Infektion her.

Corona: Aktuelle Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz

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Nachrichten Mainz | Die unten genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Diese Zahlen können vereinzelt von den durch die Kreisverwaltungen kommunizierten Zahlen abweichen.


Stand hinsichtlich des Coronavirus in Rheinland-Pfalz

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 43.010 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 515 Todesfälle und 25.712 genesene Fälle. 16.783 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. (Stand 28.11.2020 20:00 Uhr)

Mit Fahrzeug in Gartenzaun gefahren und geflüchtet

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Nachrichten Worms | An diesem Samstag (28. November 2020) ereignete sich ein Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht in Offstein im Landkreis Alzey-Worms. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer muss im Zeitraum zwischen 01:30 Uhr bis 07:30 Uhr in einen Gartenzaun im Berliner Ring gefahren sein. Es wurde von der Polizei Worms ein Strafverfahren wegen Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort eröffnet. Zeugen, welche Hinweise zum Verursacher geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Worms.


 

Caritas zahlt keine Corona-Prämie an Mitarbeiter in diesem Jahr

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Nachrichten Überregional | In einer Sondersitzung der Arbeitsrechtlichen Kommission der Caritas an diesem Dienstag (24.11.2020) wurde kontrovers über die Corona-Prämie noch in diesem Jahr für Pflegekräfte diskutiert. Das Ergebnis ist für die Mitarbeitenden ernüchternd, denn es wird keine Corona-Auszahlung bei der Caritas in diesem Jahr geben.


Zwei bis vier Urlaubstage weniger

In einer Pressemitteilung der Caritas hieß es, dass es letztendlich aufgrund von Unstimmigkeiten zu keiner Entscheidung gekommen sei. Die Mitarbeiterseite habe bei den Verhandlungen eine Einmalzahlung beantragt, die sich an dem Corona-Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes orientiere. Die Arbeitgeberseite sei zwar auch bereit gewesen, diese zu zahlen, allerdings nur in Verbindung mit „wesentlichen Eingriffen in die Urlaubsregelungen“. Damit hätte sich der Urlaubsanspruch beispielsweise für Mitarbeiter mit einer Fehlzeit von mehr als sechs Wochen reduziert.

„Das können zwei bis vier Urlaubstage weniger im Jahr sein“, erklärte Thomas Rühl, ein Sprecher der Mitarbeiter, gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“. Zudem habe die Arbeitgeberseite eine Prämie in Höhe von lediglich 500 Euro vorgeschlagen, auch für Geringverdiener. Geringverdiener im öffentlichen Dienst hingegen erhalten eine Prämie in Höhe von 600 Euro.

650.000 Mitarbeiter bei der Caritas

Damit war die Mitarbeiterseite nicht einverstanden und lehnte das Angebot des Arbeitgebers entschieden ab. Die Arbeitgeberseite hingegen wollte die Bedingungen der Mitarbeiter nicht akzeptieren. Das Ergebnis: Keine Entscheidung und damit auch keine Corona-Prämie für die Mitarbeiter im Jahr 2020. Der Caritasverband hat rund 650.000 Mitarbeiter, darunter rund 200.000 Pflegekräfte.



Caritas Dienstgeberseite „kaltschnäuzig“

Pressesprecher der Caritas Mitarbeiterseite, Rolf Cleophas zeigte sich sehr enttäuscht über die Entscheidung. „Während Tausende von Beschäftigten in den Caritas-Kliniken und Pflegeeinrichtungen im Kampf gegen die Auswirkungen der Corona-Pandemie unter zum Teil lebensgefährlichen Bedingungen ihren Dienst tun, hat die Caritas Dienstgeberseite kaltschnäuzig versucht, die Gelegenheit zu nutzen, sich die Corona-Prämie gegen Verschlechterungen im Urlaubsrecht abkaufen zu lassen“, so Cleophas in der Mitteilung des Verbandes.

Die Beschäftigten der Caritas hätten lange auf eine Prämie als „Zeichen der Wertschätzung“ gewartet und seien nun umso enttäuschter. Cleophas ist sich sicher, dass sich eine Corona-Einmalzahlung positiv auf das Image der Caritas als kirchlichen Arbeitgeber ausgewirkt hätte. Doch nun seinen „Einrichtungen und Dienste der Caritas in ihrem Ansehen nachhaltig beschädigt.“