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Ingelheimer verursacht Unfall in Gonsenheim unter Drogeneinfluss

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Leicht überschätzt hat wohl ein 23-jähriger Ingelheimer, am gestrigen Dienstagabend (29.12.2020) die Kombination von Alkohol- und Drogenkonsum. Die Folgen seines Verhaltens wird er nun mit strafrechtlichen Konsequenzen tragen müssen


Als der 23-Jährige gegen 21:55 in einer leichten Linkskurve in der Gonsenheimer Weserstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, kam er zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Baum. Durch den Aufprall drehte sich das Fahrzeug, überrollte einen Grünstreifen samt Gehweg und kam dort, nachdem er zuvor noch gegen einen Grundstückszaun prallte, zum Stehen.

Bei der anschließenden Unfallaufnahme durch eine Funkstreife der Polizeiinspektion Mainz 2, stellten die Beamten bei dem 23-Jährigen Atemalkoholgeruch fest. Ein Test ergibt einen Wert von über 0,7 Promille.

Zudem besteht der Verdacht der Einnahme von illegalen Betäubungsmitteln. Dem 23-Jährigen wird eine Blutprobe entnommen und der Führerschein wird sichergestellt.

 

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Großzügige Spende für die Stadt Mörfelden-Walldorf

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Nachrichten Mörfelden-Walldorf | Zum Schutz gegen die Ausbreitung des Corona-Virus erhielt die Stadt 1.000 FFP2-Masken, 5000 hochwertige Mund-Nasenschutz-Masken sowie 100 Flaschen Desinfektionsmittel von der Firma VITA 1 medical GmbH, die in den Räumlichkeiten der Rot-Weiss-Walldorf am 9. Dezember 2020 ein Corona-Schnelltest-Center errichtet hatte. Erster Stadtrat Burkhard Ziegler und Stadtrat Steffen Seinsche nahmen die Spende von Firmenchef Artur Lemm und Manfred Knacker, Vorsitzender der Rot-Weiss-Walldorf, entgegen.


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Schutzartikel werden immer gebraucht

„Leider wird uns das Thema Corona noch länger beschäftigen und medizinische Schutzarktikel können wir daher immer gebrauchen“, bedanken sich die Dezernenten bei den Spendern. „Es gibt drei große Bereiche, in denen die Masken und Desinfektionsmittel auf jeden Fall zum Einsatz kommen werden. Das sind das Altenhilfezentrum und die Diakonie, die Kitas und die Ordnungspolizei sowie die Stadtbüros.“ Auch für die Veranstaltungen der Gremien können die Masken genutzt werden. „Wenn in der Stadtverwaltung Bedarf besteht, können sich die Mitarbeiter*innen an das Büro des Ersten Stadtrats wenden, wo die Artikel zentral gelagert werden. Es soll dahin kommen, wo es gebraucht wird“, so Burkhard Ziegler. Mit der Spende will Artur Lemm etwas zurückgeben.

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Schnelltests im Mörfelden, Bischofheim und Gustavsburg

VITA 1 medical hatte die Räumlichkeiten der Rot-Weiss Walldorf gemietet und es zu einem Corona-Schnelltest-Center umfunktioniert. Drei Wochen lang konnten sich die Bürgerinnen und Bürger dort testen lassen. Jetzt ist das Test-Center in ein Fitnessstudio in der Rubensstraße in Mörfelden umgezogen. Die Rot-Weiss stand gerne sofort zur Verfügung, damit die Menschen in Mörfelden-Walldorf schnell und einfach getestet werden können, ohne lange Wege in Kauf nehmen zu müssen.

Schnell-Test-Center gibt es noch in Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg.

 

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Feuerwerkskörper entzünden drei geparkte Fahrzeuge

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Nachrichten Worms | In dieser Mittwochnacht (30. Dezember 2020) wurde die Freiwillige Feuerwehr gegen 02:00 Uhr zu einem Brand alarmiert. Der Anrufer meldete drei im Vollbrand stehende Fahrzeuge in Worms-Wiesoppenheim. Die drei Autos waren ordnungsgemäß im Pfarrer-Krieger-Weg abgestellt.


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Feuerwerkskörper könnten die Ursache sein

Die alarmierte Feuerwehr konnte die Flammen schnell ablöschen und auch ein Übergreifen auf die nahegelegenen Wohnhäuser verhindern. Mehrere Anwohner hatten kurz vor dem Brand mehrere dumpfe Schläge und Knallgeräusche wahrgenommen. Möglicherweise handelte es sich hierbei um explodierende Feuerwerkskörper.

Verdächtige Personen konnten von der ebenfalls alarmierten Polizei im Umfeld jedoch nicht aufgefunden werden. Die genaue Ursache für das Feuer muss nun im Nachgang durch die Brandermittelt in einem Gutachten erstellt werden. Die Ermittlungen ha die Polizei in Worms übernommen. Zeugen werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei in Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 in Verbindung zu setzen.

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Biontech bestätigt: 20 Prozent mehr Impfungen auf Anhieb möglich

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Nachrichten Mainz | Um 20 Prozent könnte auf Anhieb das Kontinent der Impfdosen vergrößert werden, ohne dass zusätzlich produziert werden müsse. Voraussetzung hierfür ist jedoch die Verwendung spezieller Spritzen. Das bestätigte Jasmina Alatovic, die Sprecherin des Mainzer Impfstoff-Herstellers Biontech, gegenüber dem WESTFALEN-BLATT. Demnach könnten aus einer Ampulle sechs statt fünf Dosen gewonnen werden.


Am Wochenende hatten Ärzte bei der Impfung erster Patienten festgestellt, dass der Impfstoff in den Glasampullen großzügig bemessen ist. Einige impften deshalb bereits mehr Menschen als geplant, so auch Hausarzt Florian Bader aus dem Kreis Lippe. Er rechnet vor: „In einer Biontech-Ampulle, die laut Etikett für fünf Impfungen vorgesehen ist, sind 0,45 Milliliter des Impfstoffkonzentrats. Das wird mit 1,8 Millilitern Kochsalzlösung vermengt, sodass wir 2,25 Milliliter fertigen Impfstoff erhalten. Vorgeschrieben ist eine Impfdosis von 0,3 Millilitern. Das bedeutet: Es können sicher sechs Dosen aus einer Ampulle entnommen werden, und es bleibt noch ein Rest, der in den Nadeln stehenbleiben kann.“

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In anderen Ländern bereits erlaubt

„In Deutschland und anderen EU-Ländern ist die von der europäischen Arzneimittelbehörde EMA freigegebene Verabreichung von fünf Dosen auf dem Etikett vermerkt“, so  Jasmina Alatovic. In Ländern außerhalb der EU sei das anders: „In der Schweiz zum Beispiel sind sechs Dosen erlaubt.“ Das sei dort auch in der Fachinformation niedergelegt, die von der dortigen Arzneimittelbehörde freigegeben sei.

Rebecca Harding, Sprecherin der Zulassungsbehörde EMA, teilte dem WESTFALEN-BLATT mit, in der Produktinformation des Impfstoffs stehe, dass eine Ampulle den Grundstoff für fünf Dosen enthalte. Deshalb sei es nicht zu empfehlen, restlichen Impfstoff aus Ampullen zusammenzuschütten. Ein Mischen ist aber auch nicht vorgesehen.

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Spezielle Spritzen notwendig

Um den Inhalt der Ampullen optimal zu nutzen, seien spezielle Spritzen notwendig, sagt Biontech-Sprecherin Jasmina Alatovic. Dabei handelt es sich um Feindosierungsspritzen, wie sie etwa zum Verabreichen von Heparin oder Insulin verwendet werden. International werden diese Spritzen als „Low Dead Space Syringes“ bezeichnet, als Spritzen mit wenig Totraum. Damit ist der Raum gemeint, in dem Flüssigkeit zurückbleibt, nachdem der Kolben vollständig gedrückt wurde. Die Skala auf der Spritze berücksichtig bereits, dass ein Teil der aufgezogenen Menge in der Spritze bleibt.

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Winterfeuer in Büttelborn und Klein-Gerau fallen aus

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Nachrichten Groß-Gerau | Wie viele andere Veranstaltungen kann auch das Winterfeuer aufgrund der anhaltenden Problematik und den damit verbundenen behördlichen Auflagen bezüglich der Corona Pandemie nicht durchgeführt werden.


Weihnachtsbäume werden nicht eingesammelt

Das traditionelle Winterfeuer, das seit Jahren Ende der Weihnachtsferien durch die Handballjugend des TV Büttelborn und der Fußballjugend des SKV Büttelborn organisiert wird, muss im Januar 2021 ausfallen. TV und SKV bedauern das sehr und hoffen, ein nächstes Winterfeuer im Jahr 2022 wieder durchführen zu können.

In diesem Zusammenhang können auch die Weihnachtsbäume nicht wie gewohnt von der SKV Fußballjugend eingesammelt werden. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, in diesem Jahr keine Weihnachtsbäume rauszulegen und die Entsorgung selbst zu übernehmen.

Auch in Klein-Gerau keine Sammelaktion

Auch die Weihnachtsbaumsammelaktion und -verbrennung der Freiwilligen Feuerwehr Klein-Gerau 2021 wird auf Grund der Corona-Maßnahmen leider nicht stattfinden. „Die Weihnachtsbaumsammelaktion der Jugendfeuerwehr Klein-Gerau findet 2021 auf Grund der Corona-Maßnahmen leider nicht statt. Hofften wir Anfang Oktober noch wenigstens die Sammelaktion durchführen zu können, war schnell klar, dass unter den gegebenen Umständen keine Weihnachtsbaumverbrennung durchführbar ist. Um den Einsatzbetrieb der Feuerwehr nicht durch vermeidbare Zusammenkünfte der Einsatzkräfte zu gefährden, müssen wir nun leider beides absagen. Wir bitten um das Verständnis der Einwohner Klein-Geraus.“, heißt es in der Mitteilung.

 

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Pfeffer: Das Allround-Talent in der Küche

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Fit & Gesund | Pfeffer ist ein wahres Allround-Talent in der Küche und darf deshalb auch in keinem Gewürzregal fehlen. Das scharf schmeckende Gewürz verfeinert beispielsweise Fleisch, Fisch, Gemüse. Für diesen scharfen Geschmack von Pfeffer sorgen die Inhaltsstoffe Piperin und ätherische Öle. Doch wo genau liegt der unterschied zwischen den unterschiedlichen Pfeffern?


Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer ist der Allrounder. Ob als ganze Beere, leicht angestoßen, gemahlen oder gemörsert – er verleiht jedem Gericht eine intensive und scharfe Note. Ein absolutes Muss ist der schwarze Pfeffer vor allem in dunklen Saucen und roten Fleischgerichten.

Die Früchte des schwarzen Pfeffers werden kurz vor der Reife in grünem Zustand geerntet und getrocknet. Bei dem dadurch entstehenden Fermentationsprozess werden die Früchte schwarz. Anschließend werden die Früchte langsam getrocknet, wodurch sich die Außenhaut zusammen zieht und die typische Form der Pfefferkörner entsteht.

Grüner Pfeffer

Grüner Pfeffer schmeckt fruchtiger als der schwarze Pfeffer. Bekannt ist der Pfeffer besonders in der französischen Küche, wie zum Beispiel bei Steak Frites mit der unvergleichlichen Grünen Pfeffer-Sauce. Mit der Zeit wurde er auch in Deutschland immer beliebter und wertet heute sahnige Saucen, Marinaden und Dressings auf. Aber auch Fisch, Meeresfrüchte und Geflügelgerichte können gut mit grünem Pfeffer gewürzt werden.

Der grüne Pfeffer wird bereits sehr früh und noch unreif geerntet. Anschließend werden die Früchte in Salz- oder Essigwasser eingelegt oder alternativ durch Hitze oder Kälte getrocknet. Dadurch wird der Fermentationsprozess verhindert und die Früchte behalten auch nach dem Trocknen ihre grüne Farbe.

Weißer Pfeffer

Der weiße Pfeffer enthält weniger ätherische Öle als grüner und schwarzer Pfeffer. Dadurch ist er zwar weniger aromatisch, gilt aber als der schärfste unter allen Pfeffersorten, weswegen ein sparsamer Gebrauch empfohlen wird. Wegen seiner hellgelben, beigen Farbe eignet sich weißer Pfeffer besonders gut, um helle Saucen, Kartoffelspeisen und helle Fleischsorten zu würzen.

Die Früchte für den weißen Pfeffer werden vollreif vom Pfefferstrauch geerntet. Anschließend werden die Früchte etwa zwei Wochen in Wasser eingeweicht, dann wird die Hülle und das Fruchtfleisch entfernt. Übrig bleibt die mittlere, hellbeige Fruchthülle mit Samen, die anschließend getrocknet wird und wahlweise als ganzes Korn oder gemahlen in den Einkaufsregalen landet.

Roter Pfeffer

Roter Pfeffer verbindet die pfefferige Schärfe des schwarzen mit der Kräuternote des grünen Pfeffers und unterstreicht den Geschmack zusätzlich mit einer exotischen Süße. Der rote Pfeffer passt wunderbar zu allem Kurzgebratenen wie beispielsweise Filetsteaks und Fisch. Aber auch fruchtige Obstsalate aus Papaya und Mango können mit dem rotem Pfeffer verfeinert werden. Den roten Pfeffer kaufen kann man nicht überall. In üblichen Discountern oder Supermärkten ist er nur selten zu finden, sodass man oft auf das Internet oder Feinkostgeschäfte zurückgreifen muss.

Im Supermarkt findet man meistens nur rosa Pfefferbeeren, z.B. in Pfeffermischungen. Dies ist jedoch kein echter Pfeffer. Nur vollreife Pfefferbeeren werden an der Pfefferpflanze rot und müssen einzeln von Hand gepflückt werden. Dieser echte rote Pfeffer erhält, in der Sonne getrocknet, seine dunkelrote Farbe.

Innenstadt in Rüsselsheim wird sicherer und sauberer

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Nachrichten Rüsselsheim | Die Innenstadt wird sicherer und sauberer, so lautet das Fazit von Oberbürgermeister Udo Bausch wenige Wochen nachdem die Stadt im September den Aktionsplan „Sichere Innenstadt“ auf den Weg gebracht hat. Unter dem Motto „Sicher. Sauber. Schön. Mein Rüsselsheim.“ wurde ein umfangreiches Programm für die Innenstadt erarbeitet, um Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit nachhaltig zu verbessern.


Udo Bausch dazu

„Ich will, dass sich die Menschen in der Innenstadt wohl fühlen und gern dort aufhalten. Zur Umsetzung des Aktionsplans und um dem Thema Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung ein Gewicht zu verleihen, habe ich die Stabsstelle „Sichere Innenstadt“ eingerichtet und mit unterschiedlichen Beteiligten gesprochen, um schnelle Resultate liefern zu können. In nur wenigen Monaten seit Bestehen konnten wir die Innenstadtwache in den Betrieb nehmen, die Sauberkeit in der Sophienpassage und die Verkehrsführung in der Marktstraße verbessern.“

Die Stabstelle „Sichere Innenstadt“, die direkt beim Büro des Oberbürgermeisters angesiedelt ist, koordiniert und bündelt die Arbeit verschiedener Arbeitskreise und die Umsetzung des Programms. Sie ist auch eine Schnittstelle zwischen verschiedenen beteiligten Fachbereichen der Stadtverwaltung, dem Städteservice sowie der Landes- und Bundespolizei.

Rundgänge, um lokale Schwerpunkte und Maßnahmen zu identifizieren

Neben den Sitzungen des Arbeitskreises „Sicherheit, Sauberkeit und Erscheinungsbild der Stadt“ und dem Präventionsrat organisiert die Stabstelle auch Rundgänge, um lokale Schwerpunkte und Maßnahmen zu identifizieren. So gab es gemeinsame Ortstermine mit dem Gewerbeverein, der Deutschen Bahn und dem Städteservice, die zu konkreten Ergebnissen und Planungen geführt haben. Dabei ging es etwa um das Thema Sondernutzung und die Fragestellung, wie auf den öffentlichen Flächen vor den Geschäften mehr Ordnung geschaffen werden kann. Auch gab es einen Rundgang zu Grünpflegearbeiten beispielsweise an den Baumscheiben in der Mainstraße oder zur Sauberkeit in der Sophienpassage, in der bereits im Oktober Graffitis entfernt wurden und Türen und Verteilerkästen einen neuen Anstrich bekommen haben. Für die Unterführung ist derzeit auch ein neues Beleuchtungskonzept in Arbeit.



Auch der Bahnhof wird aufgewertet

Beim Rundgang mit Verantwortlichen der Deutschen Bahn hat sich die Stadt mit dem Unternehmen auf eine Grundreinigung des Bahnhofs verständigt, die bereits stattgefunden hat. Es soll darüber hinaus noch eine gesonderten Intensivreinigung geben, um alte Kaugummis zu entfernen. Zudem wurde die Sauberkeit im Bahnhof mittels eines zusätzlichen Reinigungsteams optimiert. Verbessert wurde auch die Beleuchtung, im Abgang zu Gleis 2 ließ die Bahn Zusatzleuchten installieren. Die Stadt hat außerdem Anregungen zur Müllsituation gemacht. Die Bahn hat darauf für das erste Jahresviertel 2021 neue Abfallbehälter zugesagt und will außerdem neue Raucherstelen und neue Bänke aufstellen lassen. Grundsätzlich will die Stadt für den Bahnhof mit der Bahn eine Ordnungspartnerschaft eingehen, um sowohl künftig schnell ordnungsrechtliche Maßnahmen am Bahnhof ergreifen zu können, aber auch um die Kontakte zwischen Stadt und Bahn langfristig zu verbessern und sich besser zu vernetzen.

Weitere Maßnahmen sind bereits in Planung. Unter anderem will die Stadt mit dem Städteservice gemeinsam die Öffentlichkeit für verschiedene Aspekte rund um das Thema Müll und Abfallbeseitigung sensibilisieren und an der landesweiten Aktion „Sauberhaftes Hessen“ teilnehmen.

Entfernen eines Grafittis in der Sophienpassage | Quelle: Stadt Rüsselsheim

Kommt GLOBUS nun nach Mainz-Bretzenheim?

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Nachdem am vergangenen Dienstag (22.12.2020) das Kartellamt grünes Licht zur Übernahme der Real-Märkte durch Kaufland und Globus gegeben hat, laufen nun die Spekulationen welcher Anbieter siedelt sich wo an.


Nach Informationen aus internen Globuskreisen, die BoostyourCity vorliegen, soll der real-Standort in Mainz-Bretzenheim von GLOBUS übernommen werden. Für eine telefonische Nachfrage bei der GLOBUS-Zentrale war, mutmaßlich bedingt durch die Feiertage und dem bevorstehenden Jahreswechsel, niemand erreichbar. Auch von Seiten des Gutenbergcenters, stand BoostyourCity kein entsprechender  Ansprechpartner zur Verfügung.

Globus wollte schon früher nach Mainz

Fakt ist, das Globus schon vor Jahren an einem Standort Mainz Interesse zeigte. So gab es Überlegungen sich im Mainzer Gewerbegebiet Wirtschaftspark Rhein-Main in Hechtsheim anzusiedeln. Das scheiterte jedoch am städtischen Centerkonzept. Bei dem Centerkonzept soll der Handel der Innenstadt vor der Ansiedlung von Großmärkten auf der grünen Wiese geschützt werden. Als folge dessen, entstand dann im Jahr 2016 auf der hessischen Seite, in Rüsselsheim-Bauschheim, ein neuer Globus-Markt mit angeschlossenem Bauzentrum.

Doch schon damals schloss der ehemalige Pressesprecher der Stadt Mainz, Markus Biagioni eine Ansiedlung eines Globusmarktes nicht aus: „Sollte ein großer Markt in Mainz schließen, stellt sich die Frage neu.“

 

Erneut schweres Erdbeben in Kroatien – Slowenien schaltet Atomkraftwerk ab

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Kaum 24 Stunden nach dem ersten Erdbeben in Kroatien hat um 12:19 Uhr am heutigen Dienstag (22.12.2020) die Erde in der Region Zentralkroatien erneut gebebt. Mit einer Stärke von 6,4 war der erneute Erdstoß deutlich kräftiger als der vom Vortag.


Das Epizentrum lag rund 45 Kilometer südöstlich der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Nach aktuellen Medienberichten soll es zu erheblichen Sachschäden in der Hauptstadt, als auch im Umfeld des Epizentrums gekommen sein. Auch soll es mindestens ein Todesopfer gegeben haben. Hierbei handelt es sich laut Medienangaben um eine minderjährige Person.

Beben auch in Österreich und Deutschland spürbar

Doch nicht nur Kroatien ist von dem Beben betroffen. Die Erschütterungen waren auch in den umliegenden Ländern wie Bosnien und Herzegowina, Tschechien,  Ungarn, Italien, Montenegro, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Serbien und Österreich zu spüren. Selbst  in Teilen Süddeutschlands zitterte die Erde.

Für Österreich meldete die Zentralanstalt für Meteorologie in Wien eine Stärke von 6,1 in Bezug auf die jüngsten Geschehnisse. Spürbar waren die Erschütterungen hier in den Regionen Kärnten, in der Steiermark als auch im Raum Wien. Als Reaktion auf die neusten Ereignisse fuhr Slowenien aus Sicherheitsgründen ein Atomkraftwerk herunter.

1992 letztes schwere Erdbeben in Deutschland

Das letzte schwerere Erdbeben in Deutschland fand in der Nacht auf den 13. April 1992 im Rheinland statt. In Heinsberg/Roermond (NL) erschütterte ein Beben der Stärke 5,9 die Erde.

Oben Ohne in Straßenbahn – Frau nutzte Bluse als Mund-Nasen-Schutz

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Einen ungewöhnlichen Fahrgast meldete am Sonntagnachmittag (27.12.2020) der Fahrer einer Straßenbahn. Eine junge Frau sei über einen längeren Zeitraum als Fahrgast in seiner Straßenbahn mitgefahren. Selbst an der Endhaltestelle auf dem Lerchenberg sei diese nicht ausgestiegen.


Jedoch trug sie während der gesamten Zeit keinen vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz, woraufhin der Fahrer sie ansprach. Wortlos zog die lediglich mit einer dünnen Bluse und einer Hose bekleidete Frau ihre Bluse aus und zog diese dann als Mund-Nase-Bedeckung über ihr Gesicht.

Der Fahrer forderte daraufhin die Frau auf, lieber auf den Mundschutz zu verzichten und nicht entblößt in der Straßenbahn zu fahren. Aufgrund seiner Besorgnis wegen der dünnen Kleidung bei leichtem Schneefall und ihres Gesamtzustandes verständigte er auf der Rückfahrt zum Hauptbahnhof die Polizei.

Dort verließ die junge Frau jedoch die Straßenbahn noch vor dem Eintreffen der Polizei die Straßenbahn und konnte nicht mehr angetroffen werden.

Nierstein erhält 420.000 Euro für die Förderung der Innenstadt

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Nierstein
Nierstein

Nachrichten Nierstein | Die Stadt Nierstein erhält in diesem Jahr aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ weitere 420.000 Euro an Städtebaufördermitteln für die laufende Entwicklung der Innenstadt, wie Innenminister Roger Lewentz in der Landeshauptstadt Mainz mitgeteilt hat. Land und Bund unterstützen seit 2018 die Entwicklung des Fördergebiets und haben seither 150.000 Euro bereitgestellt.


„Wachstum und nachhaltige Entwicklung“

Die Stadt kann mit den Fördergeldern des Bundes und des Landes städtebauliche Maßnahmen im Fördergebiet „Innenstadt Nierstein“ finanzieren. „Die Stadt will die Mittel in erster Linie für die Durchführung von Ordnungs- und Erschließungsmaßnahmen einsetzen. Dabei geht es ihr vorrangig um die Schaffung von zusätzlichen Stellplätzen im Bereich der Breitgasse mit dem Ziel, das Parkplatzangebot für Anwohner, Besucher und Touristen zu verbessern. Die Maßnahmen stärken die Innenstadt insgesamt und sind Teil einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie, um den Bereich langfristig voranzubringen und für die Zukunft zu stärken“, so Lewentz.

Das Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demographischen Wandels. Damit verbunden geht es in den geförderten Innenstädten und Stadtquartieren häufig um die Bewältigung von Leerständen oder Brachflächen, mit denen eine nachlassende Attraktivität für Bürgerinnen und Bürger einhergeht. Ziel des Programms ist es, diese Gebiete zu zukunftsfähigen und lebenswerten Quartieren zu entwickeln.

Die Städtebauförderung umfasst differenzierte Förderprogramme für unterschiedliche städtebauliche Herausforderungen. Mit den Programmen „Lebendige Zentren“ und „Sozialer Zusammenhalt“ stehen weitere Programme für die Entwicklung von Innenstädten sowie sozial benachteiligten Stadtteilen zur Verfügung. Das Angebot wird durch Investitionsprogramme für soziale Infrastruktur und Sportstätten abgerundet. „Das Fördersystem hat sich bestens bewährt, um Innenstädte aufzuwerten und sie als Quartiere zum Wohnen und Arbeiten attraktiv zu gestalten“, so Minister Lewentz. Er hob hervor, dass das Land den Städten und Gemeinden als Partner für eine attraktive, bürgernahe und zukunftsorientierte Stadtentwicklung zu Seite stehe.

Im Programmjahr 2020 können in der Städtebauförderung insgesamt rund 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2019 profitierten rund 190 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz mit etwa 700 Millionen Euro von der Städtebauförderung.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B206

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Nachrichten Niedersachsen | An diesem Montag kam es gegen 13:13 Uhr zu einem tödlichen Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Der Unfall ereignete sich auf der Bundesstraße B206 zwischen Hartenholm und Bockhorn (Landkreis Friesland).


Die Fahrerin fuhr mit ihrem Nissan gegen einen Baum

Wie die Polizei mitteilte, befuhr eine Autofahrerin (39 Jahre) mit ihrem Nissan Kleinwagen die Bundesstraße B206 in Fahrtrichtung Bad Segeberg. Auf dem Teilstück zwischen den Abfahrten Hartenholm und Bockhorn wollte die Frau einen Lastwagen überholen und fuhr nach links. Nach dem Überholvorgang kam sie mit ihrem Nissan aus bislang unbekannter Ursache von der Straße ab. Der Kleinwagen kam auf den Grünstreifen und krachte anschließend frontal gegen einen Baum am Straßenrand. Der Nissan wurde durch die Wucht des Aufpralls komplett zerstört.

Kurz nach dem Unfall kam durch Zufall ein Rettungswagen an der Unfallstelle vorbei und konnte erste Maßnahmen ergreifen. Die Rettungssanitäter informierten die Leitstelle und alarmierten weitere Rettungskräfte. Aufgrund der detaillierten Alarmierung wurden die Feuerwehr sowie ein Rettungshubschrauber und mehrere Rettungsfahrzeuge zum Unfallort bestellt.

Zwei Personen verstarben noch am Unfallort

In dem Fahrzeug befanden sich mehrere Personen die durch den Unfall in dem Fahrzeug eingeklemmt wurden. Die 25-jährige Beifahrerin erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch vor Eintreffen der Rettungskräfte im Fahrzeug verstarb. Ein 16-jähriger junger Mann auf der Rückbank wurde durch die Besatzung des Rettungswagen aus dem Fahrzeug gerettet und noch vor Ort reanimiert. Im Verlauf des Einsatzes erlag der 16-Jährige noch vor Ort seinen Verletzungen.

Die 39-jährige Fahrzeugführerin sowie ein 1-jähriges Kleinkind auf der Rückbank konnten durch die Einsatzkräfte aus dem Fahrzeug geholt werden. Sie wurden durch den Rettungsdienst versorgt und in eine Klinik transportiert. Weitere Unfallzeugen und Angehörige aus einem anderen Fahrzeug mussten durch den Rettungsdienst psychologisch betreut und versorgt werden. Da es sich auch für alle Einsatzkräfte um eine außergewöhnliche Extremsituation handelte, wurde ein Team der Psychosozialen Notfallversorgung zum Unfallort angefordert.

Die Polizei hat noch an der Unfallstelle mit einem Sachverständigen die Ermittlungen aufgenommen. Über den genauen Unfallhergang liegen noch keine weiteren Erkenntnisse vor. Die Bundesstraße war für mehrere Stunden voll gesperrt.



Im Einsatz waren:

  • Freiwillige Feuerwehr Hartenholm
  • Freiwillige Feuerwehr Bockhorn
  • Freiwillige Feuerwehr Todesfelde
  • Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Pressesprecher
  • Sieben Rettungswagen
  • Zwei Notärzte
  • Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
  • Leitender Notarzt
  • Führungsgruppe DRK-Schnelleinsatzgruppe
  • Rettungshubschrauber Christoph 12
  • Polizei Segeberg
  • Polizei Pinneberg

Guntersblum erhält 100.000 Euro für die Entwicklung des Ortskerns

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Nachrichten Guntersblum | Die Ortsgemeinde Guntersblum erhält in diesem Jahr aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ erstmalig 100.000 Euro an Städtebaufördermitteln für die Entwicklung des Ortskerns, wie Innenminister Roger Lewentz in Mainz mitgeteilt hat. Guntersblum wurde 2020 neu in das Bund-Länder-Programm aufgenommen. Die Ortsgemeinde kann mit den Fördergeldern des Bundes und des Landes städtebauliche Maßnahmen in dem neuen Fördergebiet „Ortskern“ finanzieren.

Bewältigung von Leerständen oder Brachflächen

„Guntersblum will die Mittel hauptsächlich für erste Vorbereitungsmaßnahmen und erste Ordnungsmaßnahmen einsetzen. Die Maßnahmen stärken den Ortskern und sind der Beginn einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie, um den Bereich langfristig voranzubringen und für die Zukunft zu stärken“, so Lewentz. Das Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demographischen Wandels. Damit verbunden geht es in den geförderten Innenstädten und Stadtquartieren häufig um die Bewältigung von Leerständen oder Brachflächen, mit denen eine nachlassende Attraktivität für Bürgerinnen und Bürger einhergeht. Ziel des Programms ist es, diese Gebiete zu zukunftsfähigen und lebenswerten Quartieren zu entwickeln.

Die Städtebauförderung umfasst differenzierte Förderprogramme für unterschiedliche städtebauliche Herausforderungen. Mit den Programmen „Lebendige Zentren“ und „Sozialer Zusammenhalt“ stehen weitere Programme für die Entwicklung von Innenstädten sowie sozial benachteiligten Stadtteilen zur Verfügung. Das Angebot wird durch Investitionsprogramme für soziale Infrastruktur und Sportstätten abgerundet. „Das Fördersystem hat sich bestens bewährt, um Innenstädte aufzuwerten und sie als Quartiere zum Wohnen und Arbeiten attraktiv zu gestalten“, so Minister Lewentz.

Im Programmjahr 2020 können in der Städtebauförderung insgesamt rund 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2019 profitierten rund 190 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz mit etwa 700 Millionen Euro von der Städtebauförderung.

Fitnessstudio in Gau-Algesheim im Visier von Einbrechern

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Nachrichten Kurzmeldung | In dieser Sonntagnacht (27.12.2020) gegen 23:15 Uhr waren Einbrecher in Gau-Algesheim unterwegs. Die Täter hatten es auf ein Fitnessstudio in der Rheinstraße abgesehen.


Mit einem Stein die Fensterscheibe eingeschlagen

Wie die Polizei Ingelheim gegenüber Boost your City mitteilte, hatten die Täter die Scheibe des Fitnessstudios mit einem Stein eingeschlagen und sich so Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft. Dadurch wurde die Alarmanlage in dem Fitnessstudio aktiviert. Die Person, die die Meldung der Alarmanlage erhielt, machte sich umgehend auf den Weg und traf gegen 23:30 Uhr vor Ort ein.

Die Täter waren bereits ohne Beute geflüchtet woraufhin die alarmierte Person vor Ort die Polizei benachrichtigte. Die Einsatzkräfte waren wenige Minuten später am Tatort, um den Sachverhalt aufzunehmen und die Spuren zu sichern. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Ingelheim zu melden.

 

Ulrike Ludy und Team unterstützten Bedürftige zu Weihnachten

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Nachrichten Mainz | Monatlich bieten ehrenamtlich Aktive der Katholischen Kirchengemeinde St. Bonifaz ein „Sonntagsmahl” für Bedürftige in der Stadt Mainz an. Die Corona-Pandemie hat dieses Vorhaben allerdings in den vergangenen Monaten erschwert bzw. unmöglich gemacht, sodass besonders die Schwachen in unserer Gesellschaft unter der Pandemie zu leiden hatten. Wurde doch das Sonntagsmahl in der Vergangenheit immer sehr gut angenommen und galt als wichtiger Anlaufstelle, um sich satt zu essen und auszutauschen.


Der AWO-Ortsverein Mainz-Neustadt hat die Aktion mit 200 Euro zu unterstützt

So konnte auch die geplante Veranstaltung zu Weihnachten mit kulturellen Beiträgen und besonderen Speisen nicht wie in den vergangenen Jahren stattfinden. Das Team der Ehrenamtler um Ulrike Ludy musste sich in diesem Jahr also auf eine Andacht und Pakete für Bedürftige beschränken. „Damit diese Pakete aber wenigstens etwas voller bepackt sind, haben wir uns als AWO-Ortsverein uns entschlossen, die Initiative der Kirchengemeinde mit 200 Euro zu unterstützen”, berichtete Alexander Klein, Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Mainz-Neustadt, der Organisatorin Ulrike Ludy.

Die Pakete wurden rege angenommen und waren dank der Spende der AWO, einem Beitrag des Ortsbeirats sowie weiteren Spenden reich mit Lebensnotwendigem und einigen Leckereien bestückt, wovon sich Alexander Klein bei der Zusammenstellung vergewissern konnte. Dabei dankte er auch nochmals den Ehrenamtlern, durch deren Einsatz und Engagement einige Menschen ein schönes Weihnachtsfest verbringen konnten.